[0001] Die Erfindung betrifft eine Dachfensteranordnung mit wenigstens einem Dachfenster,
insbesondere Wohndachfenster, und einem das Dachfenster wenigstens bereichsweise umgreifenden
Eindeckrahmen.
[0002] Dachfensteranordnungen der eingangs genannten Art sind aus dem Stand der Technik
bekannt. Eine derartige Dachfensteranordnung ist beispielsweise zur Anordnung an einem
Dach eines Gebäudes, insbesondere eines Wohngebäudes, vorgesehen. Das Dachfenster
ist dabei an einem Dachaufbau eines Dachs des Gebäudes angeordnet, welcher beispielsweise
aus einer Dachhaut beziehungsweise Dacheindeckung und einer diese tragenden Dachkonstruktion
besteht. Die Dachfensteranordnung, insbesondere das Dachfenster, ist üblicherweise
an der Dachkonstruktion befestigt, beispielsweise an wenigstens einem Dachsparren
und/oder an wenigstens einer auf dem Dachsparren aufliegenden Dachlatte. Im Bereich
des Dachfensters ist eine Ausnehmung in der Dachhaut und der Dachkonstruktion vorgesehen.
Mit Hilfe des Dachfensters, welches üblicherweise wenigstens teilweise geöffnet werden
kann, ist insoweit eine Belüftung des Innenraums möglich.
[0003] Zum Öffnen des Dachfensters verfügt dieses beispielsweise über einen ortsfest an
dem Dach angeordneten Blendrahmen und einen bezüglich des Blendrahmens verschwenkbaren
Flügelrahmen. Neben dem Dachfenster weist die Dachfensteranordnung den Eindeckrahmen
auf, welcher das Dachfenster wenigstens bereichsweise umgreift. In dem Bereich des
Eindeckrahmens ist dabei ebenfalls keine Dachhaut vorgesehen, sehr wohl jedoch die
Dachkonstruktion.
[0004] Der Eindeckrahmen liegt beispielsweise direkt auf der Dachkonstruktion auf, beispielsweise
auf einer oder mehreren Dachlatten, oder ist zumindest oberhalb von dieser angeordnet.
Er grenzt dabei auf seiner dem Dachfenster abgewandten Seite an die Dachhaut an beziehungsweise
überlappt mit dieser. Somit wird eine wetterfeste, insbesondere regendichte Anordnung
des Dachfensters an dem Dach ermöglicht. Dachfenster und Eindeckrahmen liegen üblicherweise
nicht als Baueinheit vor. Vielmehr wird der Eindeckrahmen erst bei der Montage des
Dachfensters zusammen mit diesem an dem Dach angebracht.
[0006] Häufig besteht der Wunsch, eine Belüftung des Innenraums auch bei geschlossenem Dachfenster
vornehmen zu können. Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Dachfensteranordnung
vorzustellen, welche dies auf einfachem Wege ermöglicht.
[0007] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe mit einer Dachfensteranordnung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst. Dabei ist vorgesehen, dass der Eindeckrahmen zumindest einen
Luftdurchlass aufweist. Über diesen Luftdurchlass liegt wenigstens zeitweise eine
Lüftungsverbindung zwischen einer Außenumgebung und dem Innenraum vor, sodass letzterer
auch bei geschlossenem Dachfenster belüftet werden kann. In der Lüftungsverbindung
liegt beispielsweise ein Lüftungsgerät vor, beispielsweise mit aktiver Luftfördereinrichtung,
welches an den Luftdurchlass anschließbar ist. Das Lüftungsgerät ist bevorzugt als
dezentrales Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung ausgebildet. Bislang sind Luftdurchlässe
üblicherweise nicht einer Dachfensteranordnung zugeordnet, sondern liegen getrennt
von dieser vor. Beispielsweise sind sie an einer Fassade des Gebäudes angeordnet oder
liegen als sogenannte Dachkappen beziehungsweise Dachhauben vor, sind also insbesondere
in die Dachhaut beziehungsweise einzelne Dachziegel der Dachhaut (die dann in Form
von sogenannten Durchgangsziegeln vorliegen) integriert.
[0008] Es ist jedoch vergleichsweise aufwändig, derartige Luftdurchlässe an dem Dach anzuordnen,
weil dazu einzelne Elemente der Dachhaut entfernt und durch beispielsweise Durchgangsziegel
ersetzt werden müssen. Neben der aufwändigen Montage weisen diese an der Dachhaut
vorgesehenen Luftdurchlässe jedoch optische Nachteile auf. Auch müssen die Durchgangsziegel
jeweils passend zu der Dachhaut ausgewählt werden. Sowohl die Montage als auch die
Optik können durch das Zuordnen des Luftdurchlasses zu der Dachfensteranordnung, insbesondere
der Anordnung des Luftdurchlasses an dem Eindeckrahmen, verbessert werden. Unter dem
Luftdurchlass ist zunächst lediglich ein Element zu verstehen, welches das Herstellen
der Lüftungsverbindung zwischen der Außenumgebung und dem Innenraum ermöglicht. Dabei
weist der Luftdurchlass insbesondere eine den Eindeckrahmen durchgreifende Ausnehmung
auf, über welche die Lüftungsverbindung herstellbar ist.
[0009] Vorteilhafter Weise kann der Luftdurchlass dem Dachfenster optional zugeordnet werden.
Zu diesem Zweck ist beispielsweise der Eindeckrahmen mehrteilig ausgebildet, wobei
dem Dachfenster stets ein Montagerahmen des Eindeckrahmens zugeordnet ist. Dieser
Montagerahmen umgreift das Dachfenster wenigstens bereichsweise, insbesondere in Umfangsrichtung
vollständig, erstreckt sich also sowohl entlang von Seitenstreben als auch von Querstreben
des Dachfensters beziehungsweise des Blendrahmens. Diesem Montagerahmen kann nun ein
Belüftungselement zugeordnet sein, welches den wenigstens einen Luftdurchlass aufweist.
Das Belüftungselement kann bezüglich des Dachfensters prinzipiell beliebig angeordnet
sein, beispielsweise seitlich von diesem, jedoch auch oberhalb und unterhalb (jeweils
bezogen auf eine Ausrichtung des Daches, an welchem die Dachfensteranordnung angebracht
ist).
[0010] Das Belüftungselement ist vorzugsweise an dem Montagerahmen befestigt, beispielsweise
formschlüssig und/oder kraftschlüssig, insbesondere durch Aufstecken oder Verrasten.
Auch eine Befestigung mit Befestigungsmitteln, wie beispielsweise Schrauben, Stiften
oder dergleichen kann vorgesehen sein. Selbstverständlich ist es auch möglich, den
Montagerahmen und das Belüftungselement einstückig auszuführen, sodass diese unverlierbar
aneinander gehalten werden. Die mehrteilige Ausführung ist jedoch vorteilhaft, weil
das Belüftungselement erst bei der Montage der Dachfensteranordnung an dem Dach an
den Montagerahmen angebracht werden muss, sodass nach der Montage der Eindeckrahmen
vorliegt.
[0011] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Luftdurchlass eine vorspringende
Lüftungshutze aufweist. Die Lüftungshutze erstreckt sich ausgehend von einem Grundelement
des Eindeckrahmens, welches auf dem Dach beziehungsweise der Dachkonstruktion aufliegt,
in die von dem Dach abgewandte Richtung. Die Lüftungshutze weist eine Lüftungsöffnung
auf, durch welche Luft aus der Außenumgebung in Richtung des Innenraums beziehungsweise
umgekehrt gelangen kann. Die Lüftungsöffnung ist vorzugsweise derart angeordnet, dass
auf dem Dach beziehungsweise auf dem Eindeckrahmen abfließendes Wasser nicht durch
die Lüftungsöffnung eintreten kann. Zu diesem Zweck liegt die Lüftungsöffnung vorzugsweise
auf der einem First des Dachs abgewandten Seite der Lüftungshutze vor. Eine von der
Lüftungsöffnung aufgespannte Ebene steht dabei beispielsweise senkrecht auf der Dachhaut
beziehungsweise der Dachkonstruktion.
[0012] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, dass der Luftdurchlass einen
Luftanschluss, insbesondere einen Luftanschlussstutzen, für ein Lüftungsgerät aufweist.
Das Lüftungsgerät ist beispielsweise ein dezentrales Lüftungsgerät, welches dachintegriert
angeordnet ist, also entweder in dem Innenraum des Dachs oder in dem Dachaufbau, insbesondere
in der Dachkonstruktion vorliegt. Das Lüftungsgerät kann eine aktive Luftfördereinrichtung
aufweisen, beispielsweise einen elektrisch betriebenen Ventilator oder dergleichen.
Das Lüften über die durch den Luftdurchlass hergestellte Lüftungsverbindung erfolgt
mithin hauptsächlich durch erzwungene Konvektion. Über den Luftanschluss kann das
Lüftungsgerät an den Luftdurchlass angeschlossen sein. Beispielsweise liegt der Luftanschluss
in Form des Luftanschlussstutzens vor, also in Form eines freien Endes eines Rohres,
an welches ein Anschlussrohr des Lüftungsgeräts anschließbar ist.
[0013] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Lüftungshutze ein
vorzugsweise außenliegendes Schutzgitter aufweist. Das Schutzgitter dient bevorzugt
als Filter für grobe Verschmutzungen, verhindert also, dass grober Schmutz in den
Luftdurchlass beziehungsweise in die Lüftungshutze eintreten kann.
[0014] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Lüftungshutze einen
Durchströmungsraum aufweist, der zumindest bereichsweise von einem abnehmbaren Deckel
abgedeckt ist. Die Lüftungshutze schließt den Durchströmungsraum wenigstens bereichsweise
ein, insbesondere grenzt sie ihn gegenüber der Außenumgebung ab. Der Durchströmungsraum
liegt in der Lüftungsverbindung vor, sodass den Luftdurchlass durchströmende Luft
stets den Durchströmungsraum passiert. Es ist nun vorgesehen, dass der Durchströmungsraum
von einem Deckel abgedeckt ist, der abgenommen werden kann, insbesondere zur Durchführung
von Wartungs- und/oder Installationsarbeiten. Insbesondere ermöglicht der abnehmbare
Deckel eine Reinigung des Durchströmungsraums.
[0015] Zweckmäßigerweise kann vorgesehen sein, dass der Durchströmungsraum wenigstens bereichsweise
von dem Eindeckrahmen begrenzt ist. Dies gilt insbesondere in Richtung des Dachs beziehungsweise
der Dachkonstruktion. Der Durchströmungsraum wird also beispielsweise gemeinsam von
der Lüftungshutze und dem Eindeckrahmen beziehungsweise dessen Grundelement wenigstens
bereichsweise begrenzt, wobei selbstverständlich die Lüftungsöffnung vorgesehen ist,
sodass Luft zwischen der Außenumgebung und dem Durchströmungsraum beziehungsweise
umgekehrt strömen kann.
[0016] Mit Vorteil kann vorgesehen sein, dass der Eindeckrahmen Wasserleitmittel mit wenigstens
einer Wasserleitrinne aufweist, die zwischen dem Dachfenster und dem Luftdurchlass
angeordnet ist. Eine wesentliche Aufgabe des Eindeckrahmens, insbesondere des Montagerahmens,
ist es, auf dem Dach fließendes Wasser, beispielsweise Regenwasser, um das Dachfenster
herumzuleiten. Zu diesem Zweck ist die wenigstens eine Wasserleitrinne vorgesehen.
Diese erstreckt sich beispielsweise seitlich von dem Dachfenster zumindest von einer
Oberkante bis zu einer Unterkante des Dachfensters. Es können auch mehrere Wasserleitrinnen
vorgesehen sein, wobei eine beispielsweise (bezüglich der Dachneigung des Dachs) oberhalb
des Dachfensters angeordnet ist und eine weitere seitlich. Auf diese Weise kann von
oben auf dem Dach in Richtung des Dachfensters fließendes Wasser in die obere Wasserleitrinne
eintreten, sodass es nicht bis zum Dachfenster gelangt. Anschließend wird das Wasser
von der weiteren Wasserleitrinne um das Dachfenster herumgeführt, um es - vorzugsweise
an einem unteren Ende des Dachfensters oder sogar unterhalb des Dachfensters - wieder
auf das Dach zu leiten. Es ist nun vorgesehen, dass die Wasserleitrinne zwischen dem
Dachfenster und dem Luftdurchlass angeordnet ist, insbesondere wenn der Luftdurchlass
seitlich des Dachfensters vorliegt.
[0017] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht eine Lüftungsgeräteanordnung vor, die das
Lüftungsgerät und wenigstens einen Bereich eines Dachaufbaus des Dachs aufweist, wobei
das Lüftungsgerät in dem Dachaufbau angeordnet ist. Wie bereits vorstehend erläutert,
besteht der Dachaufbau zumindest aus der Dachhaut und der die Dachhaut tragenden Dachkonstruktion.
Zusätzlich kann eine den Innenraum begrenzende Wandfläche vorgesehen sein, sodass
also die Dachkonstruktion zwischen der Dachhaut und dieser Wandfläche vorliegt. Das
Lüftungsgerät ist nun in dem Dachaufbau wenigstens bereichsweise angeordnet, greift
also beispielsweise durch die Wandfläche in die Dachkonstruktion ein oder ist sogar
gänzlich in der Dachkonstruktion angeordnet. In letzterem Fall ist das Lüftungsgerät
insbesondere zwischen der Wandfläche und der Dachhaut vorgesehen.
[0018] In einer bevorzugten Weiterbildung ist vorgesehen, dass das Lüftungsgerät eine aktive
Luftfördereinrichtung aufweist. Diese dient dazu, Luft entweder aus dem Innenraum
in Richtung der Außenumgebung oder umgekehrt entlang der Lüftungsverbindung zu fördern.
Die aktive Luftfördereinrichtung ist bevorzugt elektrisch angetrieben.
[0019] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Lüftungsgerät zwischen
zwei benachbarten Dachsparren des Dachs und/oder auf einer einem Innenraum zugewandten
Seite von auf den Dachsparren aufliegenden Dachlatten angeordnet ist. Das Lüftungsgerät
soll also wenigstens bereichsweise in der Dachkonstruktion vorliegen und ist dabei
besonders bevorzugt zwischen zwei benachbarten, beispielsweise unmittelbar benachbarten,
Dachsparren angeordnet und insbesondere an diesen befestigt. Dabei kann es vorgesehen
sein, dass das Lüftungsgerät unterhalb der Dachlatten vorliegt, also auf der dem Innenraum
zugewandten Seite der Dachlatten angeordnet ist. Das Lüftungsgerät kann an wenigstens
einer der Dachlatten befestigt sein.
[0020] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Lüftungsgerät über den
Luftanschluss, der insbesondere als Rohr, vorzugsweise als Flexrohr, ausgebildet ist,
an den Luftdurchlass angeschlossen ist. Der Luftdurchlass weist den Luftanschluss
auf, welcher beispielsweise als Luftanschlussstutzen vorliegt. Der Luftanschlussstutzen
kann dabei von dem Rohr beziehungsweise Flexrohr gebildet sein, also als Bereich von
diesem vorliegen. Der Luftanschluss ermöglicht nun das Anschließen des Lüftungsgeräts
an den Luftdurchlass, stellt also eine Strömungsverbindung als Teil der Lüftungsverbindung
zwischen diesen her. Bevorzugt ist die Strömungsverbindung zwischen dem Lüftungsgerät
und dem Luftanschluss trennbar, sodass ein einfacher Austausch des Lüftungsgeräts
ohne Demontage des Luftdurchlasses oder gar des ganzen Eindeckrahmens möglich ist.
Das Rohr kann als Flexrohr, also als flexibles Rohr, ausgebildet sein, wobei das Rohr
insbesondere in Längsrichtung flexibel ist, sodass auf einfache Weise ein Längenausgleich
hergestellt werden kann.
[0021] In einer bevorzugten Weiterbildung ist vorgesehen, dass der Luftanschluss wenigstens
eine Dichtmanschette zur Befestigung an dem Eindeckrahmen und/oder einer Unterspannbahn
des Dachs aufweist. Die Dichtmanschette ist an dem Luftanschluss, also beispielsweise
an dem Rohr beziehungsweise Flexrohr, bevorzugt bereits vormontiert. Alternativ kann
die Dichtmanschette allerdings auch erst während der Montage der Dachfensteranordnung
an dem Dach an dem Luftanschluss angeordnet werden. Die Dichtmanschette umgreift den
Luftanschluss in Umfangsrichtung vorzugsweise vollständig, während sie zusätzlich
an dem Eindeckrahmen beziehungsweise der Unterspannbahn des Dachs anliegt. Entsprechend
ist die Lüftungsverbindung dicht, sodass Luft lediglich durch den Luftanschluss zwischen
der Außenumgebung und dem Innenraum ausgetauscht wird.
[0022] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Lüftungsgerät wenigstens bereichsweise
von dem Eindeckrahmen abgedeckt ist und dieser zumindest einen Wartungs- und/oder
Installationszugang für das Lüftungsgerät aufweist. Dies ist insbesondere vorteilhaft,
wenn das Lüftungsgerät in dem Dachaufbau beziehungsweise der Dachkonstruktion angeordnet
ist. In diesem Fall kann das Lüftungsgerät unmittelbar unterhalb des Eindeckrahmens
vorliegen und somit zumindest bereichsweise von diesem abgedeckt sein. Der Wartungs-
und/oder Installationszugang ermöglicht einen einfachen Zugriff auf das Lüftungsgerät,
ohne dass ein Eingriff in den Dachaufbau notwendig ist. Besonders bevorzugt kann das
gesamte Lüftungsgerät durch den Wartungs- und/oder Installationszugang entnommen beziehungsweise
eingesetzt werden, um auf diese Weise eine einfache Installation beziehungsweise einen
einfachen Austausch zu ermöglichen. Beispielsweise weist der Eindeckrahmen zum Herstellen
des Wartungs- und/oder Installationszugangs eine Wartungsklappe auf, durch welche
eine Durchtrittsöffnung des Zugangs verschließbar ist. Nach dem Öffnen beziehungsweise
Entfernen der Klappe kann durch die Zugangsöffnung auf das Lüftungsgerät zugegriffen
werden.
[0023] Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass der Eindeckrahmen aus zwei Seitenbereichen
und zwei Querbereichen besteht und an zumindest einem der beiden Seitenbereiche und/oder
Querbereiche mehrere Luftdurchlässe vorgesehen sind. Die Seitenbereiche liegen seitlich
des Dachfensters, die Querbereiche oberhalb und unterhalb des Dachfensters vor. In
wenigstens einem dieser Bereiche sind nun zumindest zwei Luftdurchlässe angeordnet,
wobei beispielsweise einer der Luftdurchlässe als Lufteinlass und ein anderer als
Luftauslass ausgebildet ist. Dies ermöglicht das optisch unauffällige Anordnen mehrerer
Luftdurchlässe an dem Dach, ohne dass dazu mehrere Dachkappen beziehungsweise Dachhauben
an dem Dach anzuordnen sind.
[0024] Schließlich kann es vorgesehen sein, dass zumindest ein Bereich des Eindeckrahmens
und/oder des Luftdurchlasses beheizbar, insbesondere elektrisch beheizbar ist. Das
Beheizen des Bereichs des Eindeckrahmens beziehungsweise des Luftdurchlasses dient
der Verringerung des Strömungswiderstands, falls der Luftdurchlass wenigstens teilweise
von Eis und/oder Schnee oder dergleichen zugesetzt ist. Das Beheizen wird beispielsweise
elektrisch durchgeführt. Bevorzugt ist in der Lüftungsverbindung ein Sensor vorgesehen,
über welcher ein Luftdurchsatz feststellbar ist. Wird mittels des Sensors ein absinkender
Luftdurchsatz beziehungsweise ein von einem Sollluftdurchsatz abweichender Istluftdurchsatz
erkannt, der beispielsweise durch eine Verstopfung durch Schnee, Eis oder dergleichen
hervorgerufen ist, so wird bedarfsgeführt eine Heizung angesteuert, die sich im Bereich
des Luftdurchlasses, insbesondere der Lüftungsöffnung der Lüftungshutze, befindet.
Als Heizung kann dabei beispielsweise eine Folienheizung, ein Heizkabel, eine Manschettenheizung
oder dergleichen vorgesehen sein, welche bevorzugt an die Form des Luftdurchlasses
angepasst ist.
[0025] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert, ohne dass eine Beschränkung der Erfindung erfolgt. Dabei zeigt:
- Figur 1
- eine Dachfensteranordnung mit einem Dachfenster und einem Eindeckrahmen, der aus einem
Montagerahmen und einem Belüftungselement besteht,
- Figur 2
- eine Detailansicht einer Lüftungshutze eines Luftdurchlasses des Eindeckrahmens,
- Figur 3
- eine weitere Detailansicht der Lüftungshutze, wobei ein Durchströmungsraum erkennbar
ist,
- Figur 4
- einen Luftanschluss des Luftdurchlasses, wobei dieser über eine Dichtmanschette an
einer Unterspannbahn des Dachs befestigt ist,
- Figur 5
- eine Seitenansicht des als Rohr ausgebildeten Luftanschlusses, an welchem zwei Dichtmanschetten
vormontiert sind,
- Figur 6
- eine Seitenschnittansicht der Dachfensteranordnung sowie einer Lüftungsgeräteanordnung,
und
- Figur 7
- eine schematische Darstellung der Dachfensteranordnung sowie der Lüftungsgeräteanordnung,
wobei ein Bereich des Eindeckrahmens beziehungsweise des Luftdurchlasses beheizbar
ist.
[0026] Die Figur 1 zeigt einen Bereich eines Dachs 1, von welchem eine Dachhaut 2, bestehend
aus mehreren Dacheindeckelementen 3, nämlich Ziegeln, erkennbar ist. An dem Dach 1
ist eine Dachfensteranordnung 4 vorgesehen, die zumindest aus einem Dachfenster 5
und einem Eindeckrahmen 6 besteht. Das Dachfenster 5 besteht aus einem hier nicht
explizit dargestellten Blendrahmen sowie einem Flügelrahmen 7, wobei der Blendrahmen
ortsfest an beziehungsweise in dem Dach 1 angeordnet ist, während der Flügelrahmen
7 bezüglich des Blendrahmens verlagerbar, insbesondere verschwenkbar ist.
[0027] Das Dachfenster 5 wird in Umfangsrichtung wenigstens bereichsweise von dem Eindeckrahmen
6 umgriffen. Vorzugsweise ist ein vollständiges Umgreifen vorgesehen, sodass also
der Eindeckrahmen 6 sowohl seitlich, als auch oberhalb und unterhalb des Dachfensters
5 vorliegt. Insbesondere besteht der Eindeckrahmen 6 aus zwei Seitenbereichen 8 und
9 und zwei Querbereichen 10 und 11. Grundsätzlich besteht der Eindeckrahmen 6 aus
einem Montagerahmen 12, der das Dachfenster 5 in einer Dachebene beziehungsweise in
Umfangsrichtung vollständig umgreift. Zusätzlich weist der Eindeckrahmen 6 wenigstens
ein Belüftungselement 13 auf, welches entweder einstückig mit dem Montagerahmen 12
ausgebildet oder an diesem befestigt ist.
[0028] Um das Herstellen einer Lüftungsverbindung zwischen einer Außenumgebung und einem
Innenraum des Dachs 1 zu ermöglichen, sind zwei Luftdurchlässe 14 und 15 vorgesehen,
welche an dem Eindeckrahmen 6 beziehungsweise dem Belüftungselement 13 ausgebildet
sind. Selbstverständlich kann auch lediglich ein einziger Luftdurchlass 14 vorliegen.
Bevorzugt ist jedoch eine Ausführungsform, bei welcher einer der Luftdurchlässe 14
und 15 als Lufteinlass und ein anderer als Luftauslass ausgestaltet ist. Die Luftdurchlässe
14 und 15 weisen jeweils eine vorspringende Lüftungshutze 16 auf, die von einem Grundelement
17 des Eindeckrahmens 6 beziehungsweise des Belüftungselements 13 ausgeht und sich
in die von dem Dach abgewandte Richtung erstreckt. Dabei laufen die Lüftungshutzen
16 mit ihrem oberen Ende in das Grundelement 17 ein, während sie auf ihrem unteren
Ende den größten Überstand über das Grundelement 17 aufweisen.
[0029] Die Figur 2 zeigt eine Detailansicht des Luftdurchlasses 15, wobei der Luftdurchlass
14 selbstverständlich identisch ausgeführt sein kann. Es wird deutlich, dass die Lüftungshutze
16 ein Schutzgitter 18 aufweist, welches das Eindringen von groben Schmutzpartikeln
in einen hinter dem Schutzgitter 18 liegenden Durchströmungsraum 19 (hier nicht erkennbar)
verhindert. Der Durchströmungsraum 19 ist von einem Deckel 20 abgedeckt, welcher Bestandteil
der Lüftungshutze 16 ist. Der Deckel 20 ist beispielsweise aufklappbar oder von der
Lüftungshutze 16 entfernbar. Insbesondere ist das Schutzgitter 18 an dem Deckel 20
befestigt, sodass dieses zusammen mit dem Deckel 20 verlagerbar, also entweder aufklappbar
oder entfernbar, ist.
[0030] In der vorliegenden Ansicht ist zumindest angedeutet, dass der Eindeckrahmen 6 wenigstens
eine Wasserleitrinne 21 aufweist, die zwischen dem Dachfenster 5 und der Lüftungshutze
16 beziehungsweise dem Belüftungselement 13 verläuft. Die Wasserleitrinne 21 ist beispielsweise
Bestandteil des Montagerahmens 12. Sie dient dazu, auf dem Dach von oben auf das Dachfenster
5 zuströmendes Wasser zumindest größtenteils um das Dachfenster 5 herumzuleiten. An
der Unterkante oder unterhalb des Dachfensters 5 wird das Wasser aus der Wasserleitrinne
21 wieder dem Dach zugeführt. Der Eindeckrahmen 6 verhindert insoweit das ungewünschte
Eindringen von Wasser in den Innenraum des Dachs 1.
[0031] Die Figur 3 zeigt eine Detailansicht des Luftdurchlasses 14, wobei der Luftdurchlass
15 selbstverständlich identisch aufgebaut sein kann. In der gewählten Darstellung
ist der Deckel 20 (nicht dargestellt) der Lüftungshutze 16 abgenommen, sodass der
Durchströmungsraum 19 sowie ein Luftanschluss 22, der als Rohr vorliegt, erkennbar
sind. Der Luftanschluss 22 durchgreift den Eindeckrahmen 6 aus Richtung des Dachs
1 und ragt wenigstens etwas in den Durchströmungsraum 19 hinein, steht also über den
Eindeckrahmen 6 beziehungsweise dessen Grundelement 17 über. Er ist mit Hilfe einer
Dichtmanschette 23 an dem Eindeckrahmen 6 befestigt. Zur schnellen Befestigung des
Luftanschlusses 22 an dem Eindeckrahmen 6 ist die Dichtmanschette 23 beispielsweise
mit einer Klebefläche versehen, welche in der hier gezeigten Darstellung dem Eindeckrahmen
6 zugewandt ist und bei der Montage der Dachfensteranordnung 4 mit ihm verklebt wird.
[0032] Es wird deutlich, dass der Durchströmungsraum 19 wenigstens bereichsweise von dem
Eindeckrahmen 6, insbesondere in Richtung des Dachs 1, begrenzt wird, während er von
der Lüftungshutze 16 wenigstens bereichsweise um- beziehungsweise übergriffen ist.
Eine Lüftungsöffnung 24, in welcher nach Anbringen des Deckels 20 das Schutzgitter
18 angeordnet ist, ist einem oberen Ende des Dachs 1 abgewandt, also nach unten gerichtet.
Auf diese Weise kann auf dem Eindeckrahmen 6 abfließendes Wasser nicht durch die Lüftungsöffnung
24 in den Durchströmungsraum 19 gelangen, sondern strömt um diese herum. Sollte dennoch
Wasser in den Durchströmungsraum 19 gelangen, beispielsweise aufgrund von Wind oder
dergleichen, so wird das Wasser in dem Inneren des Durchströmungsraums 19 entlang
des Eindeckrahmens 6 nach unten abfließen, kann dabei jedoch nicht in den über den
Eindeckrahmen überstehenden Luftanschluss 22 gelangen.
[0033] Die Figur 4 zeigt den Luftanschluss 22 auf der der Lüftungshutze 16 abgewandten Seite.
Auch hier ist eine Dichtmanschette 25 vorgesehen. Diese dient dazu, den Luftanschluss
22 luftdicht mit einer Unterspannbahn 26 des Dachs 1 zu verbinden. Dabei steht der
Luftanschluss 22 auch auf dieser Seite über, insbesondere über die Unterspannbahn
26, sodass ein Luftanschlussstutzen 27 für ein Lüftungsgerät 28 (hier nicht dargestellt)
vorliegt.
[0034] Die Figur 5 zeigt eine Seitenansicht des als Rohr ausgebildeten Luftanschlusses 22.
Erkennbar sind insbesondere die beiden Dichtmanschetten 23 und 25, welche bevorzugt
bereits vormontiert an dem Luftanschluss 22 vorliegt, um eine schnelle und einfache
Montage zu ermöglichen.
[0035] Die Figur 6 zeigt eine Seitenschnittansicht des Dachs 1 mit der Dachfensteranordnung
4. Es wird deutlich, dass das Dach 1 aus einer Dachkonstruktion 29 besteht, die Dachsparren
30 und Dachlatten 31 aufweist. Selbstverständlich ist jedoch auch ein alternativer
Aufbau möglich. Die Dachhaut 2 ist in dieser Darstellung nicht erkennbar. Es wird
deutlich, dass der Eindeckrahmen 6 unmittelbar auf der Dachkonstruktion 29, insbesondere
den Dachlatten 31 aufliegt. In diesem Bereich ist also keine Dachhaut 2 vorgesehen.
Die Dachfensteranordnung 4 weist neben den bereits beschriebenen Elementen nun zusätzlich
eine Lüftungsgeräteanordnung 32 auf, die das Lüftungsgerät 28 und wenigstens einen
Bereich eines Dachaufbaus 33 des Dachs 1 aufweist. Der Dachaufbau 33 besteht im Wesentlichen
aus der Dachkonstruktion 29 und der Dachhaut 2. Das Lüftungsgerät 28 ist bevorzugt
als dezentrales Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung ausgebildet.
[0036] Es ist erkennbar, dass das Lüftungsgerät 28 in dem Dachaufbau 33, insbesondere in
der Dachkonstruktion 29, angeordnet ist. Bevorzugt befindet es sich zwischen zwei
unmittelbar benachbarten Dachsparren 30. Beispielsweise ist es an diesen befestigt.
Wie dargestellt ist das Lüftungsgerät 28 wenigstens bereichsweise von dem Eindeckrahmen
6, insbesondere dem Belüftungselement 13, abgedeckt. Der Eindeckrahmen 6 weist neben
den bereits beschriebenen Elementen einen mit einem Deckel 34 verschließbaren Wartungs-
und/oder Installationszugang 35 auf. Durch diesen ist ein einfacher Zugriff auf das
Lüftungsgerät 28 möglich. Besonders bevorzugt kann das Lüftungsgerät 28 durch den
Wartungs- und/oder Installationszugang 35 eingesetzt beziehungsweise ausgetauscht
werden, ohne dass weitere Bereiche der Lüftungsgeräteanordnung 32 oder der Dachfensteranordnung
4 verändert werden müssen.
[0037] Die Figur 7 zeigt eine schematische Ansicht des Luftdurchlasses 14, wobei selbstverständlich
der Luftdurchlass 15 identisch aufgebaut sein kann. Der Luftdurchlass 14 ist als Lufteinlass
ausgebildet, sodass während eines Betriebs des Lüftungsgeräts 28, welches eine aktive
Luftfördereinrichtung aufweist, Luft entlang der Pfeile 36 strömt beziehungsweise
strömen soll. Auf diese Weise ist eine Lüftungsverbindung zwischen der Außenumgebung
und dem Innenraum des Dachs 1 über den Luftanschluss 22 herstellbar. In der Lüftungsverbindung
ist ein Sensor 37 vorgesehen, mittels welchem ein Luftdurchsatz durch den Luftanschluss
22 feststellbar ist. Sinkt der Luftdurchsatz ungewollt ab, weicht also ein Luftistdurchsatz
von einem Luftsolldurchsatz ab, so kann dies beispielsweise daran liegen, dass die
Lüftungsöffnung 24 wenigstens bereichsweise durch Schnee 38 verdeckt beziehungsweise
verschlossen ist.
[0038] In diesem Fall steuert daher ein Steuergerät 39 eine Heizung 40 derart an, dass ein
Bereich des Eindeckrahmens 6 beziehungsweise des Luftdurchlasses 14 beheizt wird.
Bevorzugt liegt dieser Bereich unterhalb beziehungsweise im Bereich der Lüftungsöffnung
24. Beispielsweise ist es vorgesehen, das Schutzgitter 18 zu beheizen. Die Heizung
40 kann prinzipiell beliebig ausgeführt sein, beispielsweise liegt sie als Folienheizung,
Heizkabel, Manschettenheizung oder dergleichen vor.
1. Dachfensteranordnung (4), mit wenigstens einem Dachfenster (5), insbesondere Wohndachfenster,
das aus einem ortsfest an einem Dach anordenbaren Blendrahmen sowie einem Flügelrahmen
(7) besteht, der bezüglich des Blendrahmens verlagerbar ist, und mit einem das Dachfenster
(5) wenigstens bereichsweise umgreifenden Eindeckrahmen (6), dadurch gekennzeichnet, dass der Eindeckrahmen (6) zumindest einen Luftdurchlass (14,15) aufweist.
2. Dachfensteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftdurchlass (14,15) eine vorspringende Lüftungshutze (16) aufweist.
3. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftdurchlass (14,15) einen Luftanschluss (22), insbesondere einen Luftanschlussstutzen
(27), für ein Lüftungsgerät (28) aufweist.
4. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lüftungshutze (16) ein vorzugsweise außenliegendes Schutzgitter (18) aufweist.
5. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lüftungshutze (16) einen Durchströmungsraum (19) aufweist, der zumindest bereichsweise
von einem abnehmbaren Deckel (20) abgedeckt ist.
6. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchströmungsraum (19) wenigstens bereichsweise von dem Eindeckrahmen (6) begrenzt
ist.
7. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Eindeckrahmen (6) Wasserleitmittel mit wenigstens einer Wasserleitrinne (21)
aufweist, die zwischen dem Dachfenster (5) und dem Luftdurchlass (14,15) angeordnet
ist.
8. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens eine Lüftungsgeräteanordnung (32), die das Lüftungsgerät (28) und wenigstens
einen Bereich eines Dachaufbaus (33) des Dachs (1) aufweist, wobei das Lüftungsgerät
(28) in dem Dachaufbau (33) angeordnet ist.
9. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lüftungsgerät (28) eine aktive Luftfördereinrichtung aufweist.
10. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lüftungsgerät (28) zwischen zwei benachbarten Dachsparren (30) des Dachs (1)
und/oder auf einer einem Innenraum zugewandten Seite von auf den Dachsparren (30)
aufliegenden Dachlatten (31) angeordnet ist.
11. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lüftungsgerät (28) über den Luftanschluss (22), der insbesondere als Rohr, vorzugsweise
als Flexrohr, ausgebildet ist, an den Luftdurchlass (14, 15) angeschlossen ist.
12. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftanschluss (22) wenigstens eine Dichtmanschette (23,25) zur Befestigung an
dem Eindeckrahmen (6) und/oder einer Unterspannbahn (26) des Dachs (1) aufweist.
13. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lüftungsgerät (28) wenigstens bereichsweise von dem Eindeckrahmen (6) abgedeckt
ist und dieser zumindest einen Wartungs- und/oder Installationszugang (35) für das
Lüftungsgerät (28) aufweist.
14. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Eindeckrahmen (6) aus zwei Seitenbereichen (8,9) und zwei Querbereichen (10,11)
besteht und an zumindest einem der beiden Seitenbereiche (8,9) und/oder Querbereiche
(10,11) mehrere Luftdurchlässe (14,15) vorgesehen sind.
15. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Bereich des Eindeckrahmens (6) und/oder des Luftdurchlasses (14,15)
beheizbar, insbesondere elektrisch beheizbar ist.
1. A roof window arrangement (4) having at least one roof window (5), more particularly
a residential roof window, which consists of a blind frame that can be arranged on
a roof in a stationary manner as well as of a casement frame (7) that can be moved
in relation to the blind frame, and said roof window arrangement (4) having a roofing
frame (6) engaging the roof window (5) around the latter at least in certain regions,
characterized in that the roofing frame (6) includes at least one vent (14, 15).
2. The roof window arrangement according to Claim 1, characterized in that the vent (14, 15) includes a projecting ventilation scoop (16).
3. The roof window arrangement according to any one of the preceding claims, characterized in that the vent (14, 15) includes an air connection (22), more particularly an air connection
piece (27), for a ventilation apparatus (28).
4. The roof window arrangement according to any one of the preceding claims, characterized in that the ventilation scoop (16) includes a protective grille (18) that is preferably disposed
on the outside.
5. The roof window arrangement according to any one of the preceding claims, characterized in that the ventilation scoop (16) includes a flow space (19) which is covered by a removable
cover (20) at least in certain regions.
6. The roof window arrangement according to any one of the preceding claims, characterized in that the flow space (19) is limited by the roofing frame (6) at least in certain regions.
7. The roof window arrangement according to any one of the preceding claims, characterized in that the roofing frame (6) includes water guide means having at least one water guide
channel (21) that is arranged between the roof window (5) and the vent (14, 15).
8. The roof window arrangement according to any one of the preceding claims, characterized by at least one ventilation apparatus arrangement (32) that includes the ventilation
apparatus (28) and at least one region of a roof attachment (33) of the roof (1),
wherein the ventilation apparatus (28) is arranged on the roof attachment (33).
9. The roof window arrangement according to any one of the preceding claims, characterized in that the ventilation apparatus (28) includes an active air delivery device.
10. The roof window arrangement according to any one of the preceding claims, characterized in that the ventilation apparatus (28) is arranged between two adjacent common rafters (30)
of the roof (1) and/or on a side of roof battens (31) that faces an interior space,
said roof battens (31) being supported on the common rafters (30).
11. The roof window arrangement according to any one of the preceding claims, characterized in that the ventilation apparatus (28) is connected to the vent (14, 15) via the air connection
(22) that is, in particular, designed as a pipe, more preferably as a flexible pipe.
12. The roof window arrangement according to any one of the preceding claims, characterized in that the air connection (22) includes at least one sealing collar (23, 25) that is to
be attached to the roofing frame (6) and/or a sarking membrane (26) of the roof (1).
13. The roof window arrangement according to any one of the preceding claims, characterized in that the ventilation apparatus (28) is covered by the roofing frame (6) at least in certain
regions and the roofing frame (6) includes at least one maintenance and/or installation
access (35) for the ventilation apparatus (28).
14. The roof window arrangement according to any one of the preceding claims, characterized in that the roofing frame (6) consists of two lateral regions (8, 9) and two transverse regions
(10, 11), and a plurality of vents (14, 15) is provided at at least one of the two
lateral regions (8, 9) and/or transverse regions (10, 11).
15. The roof window arrangement according to any one of the preceding claims, characterized in that at least one region of the roofing frame (6) and/or the vent (14, 15) can be heated,
can more particularly be heated electrically.
1. Agencement de lucarne (4) comprenant au moins une lucarne (5), en particulier une
lucarne pour habitation, qui consiste en un châssis dormant pouvant être disposé fixement
sur un toit ainsi qu'en un châssis ouvrant (7) pouvant être déplacé par rapport au
châssis dormant, et comprenant un encadrement de lucarne (6) entourant la lucarne
(5) au moins par endroits, caractérisé en ce que l'encadrement de lucarne (6) a au moins un passage d'air (14, 15).
2. Agencement de lucarne selon la revendication 1, caractérisé en ce que le passage d'air (14, 15) présente un évent (16) en saillie.
3. Agencement de lucarne selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le passage d'air (14, 15) présente une prise d'air (22), en particulier une tubulure
de prise d'air (27), pour un appareil d'aération (28).
4. Agencement de lucarne selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'évent (16) présente une grille protectrice (18) située de préférence à l'extérieur.
5. Agencement de lucarne selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'évent (16) présente un espace de circulation de l'air (19) qui est au moins recouvert
par endroits par un couvercle amovible (20).
6. Agencement de lucarne selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'espace de circulation de l'air (19) est délimité au moins par endroits par l'encadrement
de lucarne (6).
7. Agencement de lucarne selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'encadrement de lucarne (6) présente des moyens de transport de l'eau avec au moins
une gouttière de guidage de l'eau (21) qui est placée entre la lucarne (5) et le passage
d'air (14, 15).
8. Agencement de lucarne selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par au moins un agencement d'appareil d'aération (32) qui présente l'appareil d'aération
(28) et au moins un endroit de la partie haute du toit (33) du toit (1) sachant que
l'appareil d'aération (28) est disposé dans la partie haute du toit (33).
9. Agencement de lucarne selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil d'aération (28) présente un dispositif de transport d'air actif.
10. Agencement de lucarne selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil d'aération (28) est disposé entre deux chevrons de toit adjacents (30)
du toit (1) et/ou sur une face, tournée vers un espace intérieur, de lattes de toit
(31) reposant sur les chevrons de toit (30).
11. Agencement de lucarne selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil d'aération (28) est relié au passage d'air (14, 15) par la prise d'air
(22) qui est conçue en particulier en tant que tuyau, de préférence en tant que flexible.
12. Agencement de lucarne selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la prise d'air (22) présente au moins un manchon d'étanchéité (23, 25) pour la fixation
sur l'encadrement de lucarne (6) et/ou un écran de sous-toiture (26) du toit (1).
13. Agencement de lucarne selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil d'aération (28) est au moins recouvert par endroits par l'encadrement
de lucarne (6) et celui-ci présente au moins un accès pour la maintenance et l'installation
(35) pour l'appareil d'aération (28).
14. Agencement de lucarne selon l'une des revendications précédente caractérisé en ce que l'encadrement de lucarne (6) est composé de deux parties latérales (8, 9) et de deux
parties transversales (10, 11), et plusieurs passages d'air (14, 15) sont prévues
sur au moins une des deux parties latérales (8, 9) et/ou parties transversales (10,
11).
15. Agencement de lucarne selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une partie de l'encadrement de lucarne (6) et/ou du passage d'air (14, 15)
peut être chauffée, en particulier électriquement.