[0001] Die Erfindung betrifft eine Fassadenbefestigungsvorrichtung gemäß Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
[0002] Zur Befestigung von Fassadenelementen an einer Gebäudewand werden üblicherweise mehrere
Halter verwendet, welche in vertikaler oder horizontaler Richtung relativ zueinander
ausgerichtet werden. An den relativ zueinander ausgerichteten Haltern werden dann
üblicherweise Tragschienen befestigt, welche dann der Ausrichtung der Halter entsprechend
in vertikaler oder horizontaler Richtung verlaufen. An den Tragschienen werden dann
die Fassadenelemente befestigt.
[0003] Um eine exakte Ausrichtung der Fassadenelemente zu ermöglichen, ist also eine genaue
Ausrichtung der Tragschienen und somit auch der Halter erforderlich. Da die Halter
zuerst an einer Gebäudewand montiert werden und anschließend üblicherweise mit Dämmmaterial
umgeben werden, ist eine spätere Nachjustage der Halter an der Gebäudewand mit einem
erheblichen Aufwand verbunden. Es ist daher erforderlich, die Halter "im ersten Anlauf"
exakt relativ zueinander ausgerichtet an der Gebäudewand zu montieren.
[0004] Um die Ausrichtung einer Mehrzahl von Haltern relativ zueinander zu vereinfachen,
ist es aus der
EP 0 866 195 A2 bekannt, dass die ersten Halterabschnitte des Halters ein Langloch aufweisen, sodass
vor der Befestigung des ersten Halterabschnitts des Halters an der Gebäudewand dieser
Halter relativ zu einem vorbereiteten Befestigungspunkt der Gebäudewand (beispielsweise
ein in die Gebäudewand gebohrtes Loch) ausrichtbar ist. Hierbei ist jedoch nachteilig,
dass nach der Befestigung des Halters an der Gebäudewand Setzvorgänge auftreten können,
bei welchen sich ein an der Gebäudewand befestigter Halter der Form des Langlochs
entsprechend unter der Gewichtsbelastung der Tragschienen und der Fassadenelemente
verschoben wird. Dies kann nicht nur zu einer unerwünschten Verschiebung der Fassadenelemente
relativ zueinander führen, sondern auch zu Verspannungen innerhalb der Fassadenkonstruktion
führen.
[0005] Aus der
US 3,006,443 A ist ein Beschlag zur Verbindung und Ausrichtung von zwei flächigen Bauteilen bekannt.
[0006] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Fassadenbefestigungsvorrichtung
zu schaffen, welche eine einfache, passgenaue und preiswerte Montage von Fassadenelementen
erlaubt.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einer Fassadenbefestigungsvorrichtung der eingangs genannten
Art erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0008] Die erfindungsgemäße Fassadenbefestigungsvorrichtung umfasst ein zusätzliches Zwischenelement,
welches einen Kraftfluss zwischen dem Befestigungselement und dem ersten Halterabschnitt
ermöglicht. Das Zwischenelement ist relativ zu dem ersten Halterabschnitt bewegbar,
sodass die dem Zwischenelement zugeordnete zweite Durchtrittsöffnung in ihrer Versatzlage
relativ zu der ersten Durchtrittsöffnung des ersten Halterabschnitts veränderbar ist.
Auf diese Weise ist der erste Halterabschnitt und somit der Halter relativ zu der
Gebäudewand relativ zu einem vorgegebenen Befestigungspunkt des Befestigungselements
(also beispielsweise einem Bohrloch) ausrichtbar. Wenn der Halter die gewünschte Relativlage
zu der Gebäudewand erreicht hat, wird das Befestigungselement fertig montiert, sodass
ein geschlossener Kraftfluss zwischen dem Befestigungselement, dem Zwischenelement,
dem ersten Halterabschnitt und der Gebäudewand hergestellt ist.
[0009] Im Rahmen der Erfindung wird unter einer versetzten Anordnung der zweiten Durchtrittsöffnung
relativ zu der ersten Durchtrittsöffnung verstanden, dass die Durchtrittsöffnungen
relativ zueinander beabstandete zentrale Durchtrittsöffnungsachsen aufweisen. Bei
kreisförmigen Durchtrittsöffnungen ist der Einstellbereich des Halters beispielsweise
gleich dem Zweifachen des Abstands zwischen den Durchtrittsöffnungsachsen.
[0010] Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist die erste Durchtrittsöffnung einen kreiszylindrischen
Querschnitt auf. Dies ermöglicht es, einen bezogen auf die Achse der ersten Durchtrittsöffnung
kreissymmetrischen Bewegungsraum für das Zwischenelement zu schaffen.
[0011] Es wird ferner vorgeschlagen, dass die Führungsfläche des Zwischenelements mit Spiel
behaftet in der ersten Durchtrittsöffnung aufnehmbar oder aufgenommen ist. Dies ermöglicht
es einerseits, das Zwischenelement zur Ausrichtung des Halters an der Gebäudewand
möglichst widerstandsarm innerhalb der ersten Durchtrittsöffnung zu bewegen. Andererseits
ist ein für unerwünschte Setzeffekte zur Verfügung stehender Ausweichraum auf das
genannte Spiel begrenzt.
[0012] Insbesondere ist es bevorzugt, dass die Führungsfläche kreiszylindrisch ist. Hierdurch
kann die Führungsfläche unabhängig von einer Drehlage des Zwischenelements Kräfte
von dem Befestigungselement auf den ersten Halterabschnitt übertragen. Besonders vorteilhaft
ist es, wenn die kreiszylindrische Führungsfläche mit Spiel behaftet in einer ersten
Durchtrittsöffnung mit kreiszylindrischem Querschnitt aufgenommen ist.
[0013] Um die Montage des Zwischenelements an dem ersten Halterabschnitt zu erleichtern,
wird vorgeschlagen, dass das Zwischenelement eine relativ zu der Führungsfläche geneigte
Einführfläche zur Einführung der Führungsfläche in die erste Durchtrittsöffnung aufweist.
Eine solche Einführfläche kann beispielsweise durch eine Fase gebildet sein.
[0014] Bei dem Befestigungselement handelt es sich in vorteilhafter Weise um eine Schraube
oder um eine Schrauben-/Dübelkombination. Bei einer solchen Kombination ist es bevorzugt,
wenn ein Schraubenkopf auf einen Dübelkragen wirkt, welcher seinerseits mit dem Zwischenelement
zusammenwirkt.
[0015] Auf diese Weise können von der Schraube ausgeübte Druckkräfte möglichst verlustarm
von dem Schraubenkopf über den Kragen des Dübels auf das Zwischenelement und von dem
Zwischenelement auf den ersten Halterabschnitt übertragen und an der Außenseite der
Gebäudewand abgestützt werden.
[0016] Zur weiteren Vereinfachung der Ausrichtung des Halters an der Gebäudewand ist vorgesehen,
dass das Zwischenelement eine Werkzeugangriffsfläche zur Bewegung, insbesondere Verdrehung,
des Zwischenelements relativ zu dem ersten Halterabschnitt aufweist. Die Werkzeugangriffsfläche
ist vorzugsweise bezogen auf die Bewegungsebene des Zwischenelements möglichst weit
außen angeordnet, um günstige Hebelverhältnisse für eine Bewegung des Zwischenelements
mit kleinen (von Hand ausgeübten) Betätigungskräften zu schaffen.
[0017] Zur bestmöglichen Vermeidung von Setzeffekten wird vorgeschlagen, dass eine bei Fertigmontage
des Befestigungselements wirksame Sicherungseinrichtung zur Fixierung des Zwischenelements
an dem ersten Halterabschnitt vorgesehen ist. Auf diese Weise kann eine Bewegung des
Zwischenelements relativ zu dem ersten Halterabschnitt nach Abschluss der Fertigmontage
des Befestigungselements vollständig verhindert werden.
[0018] Beispielsweise umfasst die Sicherungseinrichtung mindestens einen an dem Zwischenelement
ausgebildeten Materialvorsprung, der im Zuge der Fertigmontage des Befestigungselements
in eine Kontaktfläche des ersten Halterabschnitts eindringt. Auf diese Weise kann
ein einfacher Formschluss zwischen dem Zwischenelement und dem Halterabschnitt geschaffen
werden.
[0019] Insbesondere zur Unterstützung einer vorstehend beschriebenen Sicherungswirkung ist
es bevorzugt, wenn das Zwischenelement aus einem härteren Material hergestellt ist
als der Halter. Beispielsweise ist das Zwischenelement aus Stahl, insbesondere aus
Edelstahl, hergestellt. Der Halter kann beispielsweise aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung
hergestellt sein.
[0020] Bevorzugt ist es ferner, wenn der Versatz zwischen der zentralen Achse der ersten
Durchtrittsöffnung und der zentralen Achse der zweiten Durchtrittsöffnung mindestens
ungefähr 3 mm (vorzugsweise mindestens ungefähr 5 mm) beträgt. Für den Fall, dass
die erste Durchtrittsöffnung einen kreisförmigen Querschnitt aufweist und mit einer
kreiszylindrischen Führungsfläche des Zwischenelements zusammenwirkt, kann somit in
zueinander senkrechten Einstellebenen ein Einstellbereich von jeweils mindestens ungefähr
6 mm (vorzugsweise von mindestens ungefähr 10 mm) bereitgestellt werden. Somit können
auch die durch die Lage von Bohrlöchern an der Gebäudewand vorgegebenen Befestigungspunkte
mit entsprechenden Lagetoleranzen behaftet sein, was ebenfalls zu einer schnellen
und einfachen Montage der Fassadenkonstruktion beiträgt.
[0021] Bevorzugt ist es, dass der erste Halterabschnitt im Wesentlichen flächig ausgebildet
ist, beispielsweise in Form eines Metallbands mit einer Materialstärke von zwischen
ungefähr 2 mm und ungefähr 5 mm.
[0022] In entsprechender Weise ist es bevorzugt, dass der zweite Halterabschnitt im Wesentlichen
flächig ausgebildet ist, vorzugsweise dem ersten Halterabschnitt entsprechend dimensioniert
ist und insbesondere mit dem ersten Halterabschnitt einstückig ausgebildet ist.
[0023] Für eine leichten und einfachen Fassadenaufbau ist es bevorzugt, dass der erste Halterabschnitt
und der zweite Halterabschnitt relativ zueinander winklig sind, insbesondere zueinander
senkrecht.
[0024] Die erfindungsgemäße Fassadenbefestigungsvorrichtung ist sowohl für vertikal als
auch für horizontal verlaufende Fassadenelementunterkonstruktionen geeignet. Insbesondere
ist es jedoch bevorzugt, dass eine horizontal verlaufende Tragschiene zur Verbindung
mit dem zweiten Halterabschnitt vorgesehen ist, wobei die Tragschiene zur zumindest
mittelbaren Befestigung eines Fassadenelements vorgesehen ist.
[0025] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung
und der zeichnerischen Darstellung bevorzugter Ausführungsbeispiele. Dabei beschreiben
nur die in den Figuren 14 bis 22 gezeigten Zwischenelemente die Erfindung. In den
Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine Explosionsdarstellung einer Ausführungsform einer Fassadenbefestigungsvorrichtung;
- Fig. 2
- eine Untersicht einer Ausführungsform eines Zwischenelements zur Verwendung bei einer
Fassadenbefestigungsvorrichtung gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Vorderansicht des Zwischenelements gemäß Fig. 1;
- Fig. 4
- eine schematische Vorderansicht der Fassadenbefestigungsvorrichtung gemäß Fig. 1 in
einem Ausgangszustand;
- Fig. 5
- eine der Fig. 4 entsprechende Ansicht in einem ersten von dem Ausgangszustand abweichenden
Ausrichtungszustand eines Halters der Fassadenbefestigungsvorrichtung;
- Figur 6
- eine der Fig. 4 entsprechende Ansicht in einem zweiten von dem Ausgangszustand abweichenden
Ausrichtungszustand eines Halters der Fassadenbefestigungsvorrichtung;
- Figur 7
- eine der Fig. 4 entsprechende Ansicht in einem dritten von dem Ausgangszustand abweichenden
Ausrichtungszustand eines Halters der Fassadenbefestigungsvorrichtung;
- Figur 8
- eine Seitenansicht der Fassadenbefestigungsvorrichtung gemäß einer in Fig. 7 eingezeichneten
Schnittlinie VIII - VIII;
- Figur 9
- eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines Halters;
- Figur 10
- eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines Halters;
- Figur 11
- eine perspektivische Ansicht eines auf den Halter gemäß Fig. 10 aufsteckbaren Zusatzteils;
- Figur 12
- eine Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform eines Zwischenelements;
- Figur 13
- eine Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform eines Zwischenelements;
- Figur 14
- eine Untersicht einer weiteren Ausführungsform eines Zwischenelements;
- Figur 15
- eine Vorderansicht des Zwischenelements gemäß Fig. 14;
- Figur 16
- eine Draufsicht des Zwischenelements gemäß Fig. 14 gemäß einer in Fig. 15 eingezeichneten
Schnittlinie XVI - XVI;
- Figur 17
- eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform eines Zwischenelements gemäß einer
in Fig. 18 eingezeichneten Schnittlinie XVII - XVII;
- Figur 18
- eine Draufsicht des Zwischenelements gemäß Fig. 17;
- Figur 19
- eine Untersicht einer weiteren Ausführungsform eines Zwischenelements;
- Figur 20
- eine Vorderansicht des Zwischenelements gemäß Fig. 19;
- Figur 21
- eine Untersicht einer weiteren Ausführungsform eines Zwischenelements;
- Figur 22
- eine Vorderansicht des Zwischenelements gemäß Fig. 21;
- Figur 23
- eine Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform eines Zwischenelements;
- Figur 24
- eine Seitenansicht des Zwischenelements gemäß Fig. 23;
- Figur 25
- eine Draufsicht des Zwischenelements gemäß Fig. 23;
- Figur 26
- eine Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform eines Halters; und
- Figur 27
- eine Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform eines Halters.
[0026] Eine Ausführungsform einer Fassadenbefestigungsvorrichtung ist in Figur 1 insgesamt
mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet. Die Vorrichtung 10 umfasst einen Halter 12, ein
Zwischenelement 14 und ein Befestigungselement 16.
[0027] Der Halter 12 ist winkelförmig und weist einen ersten Halterabschnitt 18 und einen
hierzu winklig angeordneten zweiten Halterabschnitt 20 auf. Die Halterabschnitte 18
und 20 sind insbesondere einstückig miteinander ausgebildet. Die Halterabschnitte
18 und 20 sind insbesondere aus einem flachen, vorzugsweise metallischen Material
hergestellt, beispielsweise aus Aluminium. Beispielsweise betragen die Materialstärken
der Halterabschnitte 18 und 20 zwischen ungefähr 2 mm und ungefähr 5 mm.
[0028] Der erste Halterabschnitt 18 weist eine Rückseite 22 zur Anlage an der Außenfläche
24 einer Gebäudewand 26 (vergleiche Figur 8) auf.
[0029] Der erste Halterabschnitt 18 weist ferner eine Vorderseite 28 auf. In dem ersten
Halterabschnitt 18 ist eine erste Durchtrittsöffnung 30 vorgesehen, welche den ersten
Halterabschnitt 18 durchdringt. Vorzugsweise weist die erste Durchtrittsöffnung 30
einen kreiszylindrischen Querschnitt auf.
[0030] Vorzugsweise weist der erste Halterabschnitt 18 eine Markierung 32 auf, welche beispielsweise
in Form einer Einkerbung einer seitlichen Berandung 34 des ersten Halterabschnitts
18 ausgebildet ist.
[0031] Der zweite Halterabschnitt 20 weist eine Bohrung 36 auf, welche insbesondere auf
Höhe der Markierung 32 angeordnet ist.
[0032] Der zweite Halterabschnitt 20 weist dem ersten Halterabschnitt 18 abgewandt ein freies
Ende 38 auf. Von dem freien Ende 38 ausgehend in Richtung auf den ersten Halterabschnitt
18 ist der zweite Halterabschnitt 20 in einem Bereich 40 schlitzförmig ausgespart.
[0033] Das Befestigungselement 16 ist in Form einer Kombination aus einer Schraube 42 und
einem Dübel 44 gebildet.
[0034] Die Schraube 42 weist einen Schraubenkopf 46 auf, an welchen sich ein ringförmiger
Flansch 48 anschließt. Der Flansch 48 wirkt mit einem Kragen 50 des Dübels 44 zusammen.
Optional ist eine (in der Zeichnung nicht dargestellte, insbesondere verzahnte) Ringscheibe
vorgesehen, welche auf den Dübel 44 aufgesteckt wird und auf der dem Schraubenkopf
46 abgewandten Seite mit dem Flansch 50 des Dübels 44 zusammenwirkt.
[0035] Die Vorrichtung 10 umfasst optional ein Zusatzteil 52 mit einem Befestigungsabschnitt
54 zur Befestigung des Zusatzteils an dem zweiten Halterabschnitt 20. Zur Befestigung
des Zusatzteils 52 an dem zweiten Halterabschnitt 20 weist der Befestigungsabschnitt
54 eine Bohrung 56 auf, welche in Fluchtlage mit der Bohrung 36 des zweiten Halterabschnitts
20 gebracht werden kann, um im Bereich der miteinander fluchtenden Bohrungen 36 und
56 eine Schraub- oder Nietverbindung vorzusehen.
[0036] Der Befestigungsabschnitt 54 ragt T-förmig von einem Trägerabschnitt 58 ab. Der Trägerabschnitt
58 verläuft im montierten Zustand des Zusatzteils 52 insbesondere in horizontaler
Richtung. Auf diese Weise kann an der Unterseite des Trägerabschnitts 58 längs einer
Verlaufsachse 60 eine (in der Zeichnung nicht dargestellte) Tragschiene angeordnet
werden, welche ihrerseits an einer Mehrzahl von vorstehend beschriebenen Haltern 12
und Zusatzteilen 52 gehalten ist, welche längs der Erstreckung der Tragschiene zueinander
beabstandet sind und auf derselben Höhe auszurichten sind.
[0037] Der Trägerabschnitt 58 weist zur Verbindung mit der (nicht dargestellten) Tragschiene
Rundbohrungen 62 und Langlochbohrungen 64 auf, so dass eine Tragschiene unter Verwendung
mindestens einer Rundbohrung 62 längs der Achse 60 fest mit dem Zusatzteil 52 verbindbar
ist (sogenannte Fixpunktlagerung) oder unter Verwendung mindestens einer Langlochbohrung
64 längs der Achse 60 bewegbar an dem Halter 52 befestigt ist (sogenannte Gleitpunktlagerung).
[0038] Das Zwischenelement 14 wird nachfolgend unter Bezugnahme auf Figuren 2 und 3 beschrieben.
Das Zwischenelement 14 erstreckt sich zwischen einer Vorderseite 66 und einer Rückseite
68. Das Zwischenelement 14 weist sich in zueinander parallelen Ebenen 70 und 72 erstreckende
Materialabschnitte 74 und 76 auf. Ein erster Materialabschnitt 74 ist durch die Vorderseite
66 begrenzt und ragt nach außen über den zweiten Materialabschnitt 76 hinaus, und
zwar im Bereich einer ringförmigen Anlagefläche 78, welche eine rückwärtige Begrenzung
des ersten Materialabschnitts 74 bildet.
[0039] Der zweite Materialabschnitt 76 ist vorzugsweise zylindrisch ausgebildet und weist
eine insbesondere kreiszylindrische Führungsfläche 80 auf.
[0040] Von der Führungsfläche 80 ausgehend in Richtung auf die Rückseite 68 schließt sich
eine relativ zu der Führungsfläche 80 geneigte Einführfläche 82, insbesondere in Form
einer Fase, an.
[0041] Das Zwischenelement 14 weist eine zweite Durchtrittsöffnung 84 auf, welche zum Durchtritt
desjenigen Teils des Dübels 44 vorgesehen ist, welcher sich ausgehend von dem Kragen
50 von dem Schraubenkopf 46 weg erstreckt.
[0042] Das Zwischenelement 14 weist ferner mindestens eine Werkzeugangriffsfläche 86 auf,
welche dazu dient, das Zwischenelement 14 mittels eines entsprechend geformten Werkzeugs
zu bewegen, insbesondere zu verdrehen. Die Werkzeugangriffsfläche 86 kann beispielsweise
in Form von punktförmigen, taschenförmigen Ausnehmungen gebildet sein (vergleiche
Fig. 3), in welche zueinander parallele Dorne eines Handwerkzeugs einführbar sind,
um eine Drehlage des Zwischenelements 14 einstellen zu können.
[0043] Zur Montage der Vorrichtung 10 wird der Materialabschnitt 76 des Zwischenelements
mit der Führungsfläche 80 in die erste Durchtrittsöffnung 30 des ersten Halterabschnitts
18 eingeführt. Der Einführweg ist begrenzt durch die Anlagefläche 78, welche an der
Vorderseite 28 des ersten Halterabschnitts 18 zur Anlage kommt (vergleiche auch Figur
8).
[0044] Zur Vormontage der Vorrichtung 10 wird ein Einsteckende 88 des Dübels 44 (vergleiche
Figur 1) durch die zweite Durchtrittsöffnung 84 des Zwischenelements 14 hindurch in
ein Sackloch 90 der Gebäudewand 26 (vergleiche Figur 8) eingesteckt.
[0045] Die Führungsfläche 80 des zweiten Materialabschnitts 76 ist mit Spiel behaftet (beispielsweise
mit einer Toleranz von maximal 1 mm) in der radialen Begrenzung der ersten Durchtrittsöffnung
30 aufgenommen. Bevor nun der Schraubenkopf 46 so weit angezogen wird, dass über den
Flansch 48, den Kragen 50 und das Zwischenelement 14 der erste Halterabschnitt fest
zwischen dem ersten Materialabschnitt 74 des Zwischenelements 14 und der Außenseite
24 der Gebäudewand 26 eingespannt ist, wird der Halter 12 an der Gebäudewand 26 ausgerichtet,
wobei die Ausrichtung in einer Ebene erfolgt, in welcher sich der erste Halterabschnitt
18 erstreckt und welche parallel zu der Außenseite 24 der Gebäudewand 26 ist.
[0046] Die erste Durchtrittsöffnung 30 weist eine zentrale Achse 92 auf. Die zweite Durchtrittsöffnung
84 weist eine zentrale Achse 94 auf. Wenn die Führungsfläche 80 des Zwischenelements
14 in der ersten Durchtrittsöffnung 30 aufgenommen ist, sind die Achsen 92 und 94
relativ zueinander versetzt. Der Versatz dieser Achsen beträgt mindestens ungefähr
3 mm, vorzugsweise mindestens ungefähr 5 mm.
[0047] In Figur 4 ist schematisch ein Ausgangszustand vor der Ausrichtung des Halters 12
an der Gebäudewand 26 dargestellt. Hierbei befindet sich die zentrale Achse 94 der
zweiten Durchtrittsöffnung 84 auf einer "Drei-Uhr-Position" relativ zu der zentralen
Achse 92 der ersten Durchtrittsöffnung 30 des ersten Halterabschnitts 18.
[0048] Vorzugsweise unter Verwendung eines Werkzeugs, welches den Werkzeugangriffsflächen
86 angepasst ist, kann ausgehend von dem in Figur 4 dargestellten Zustand das Zwischenelement
14 relativ zu dem ersten Halterabschnitt 18 des Halters 12 in einer zu der Erstreckungsebene
des ersten Halterabschnitts 18 parallelen Ebene verdreht werden. Hierdurch wird die
zentrale Achse 94 der zweiten Durchtrittsöffnung 84 verlagert, beispielsweise im Uhrzeigersinn
ausgehend von der "Drei-Uhr-Position" (vergleiche Figur 4) auf eine "Sechs-Uhr-Position"
(vergleiche Figur 5), weiter in eine "Neun-Uhr-Position" (vergleiche Figur 6) und
in eine "Zwölf-Uhr-Position" (vergleiche Figur 7).
[0049] Mit der Verdrehung des Zwischenelements 14 einhergehend verlagert sich die Position
des Halters 12 an der Gebäudewand. In den Figuren 5 bis 7 ist mit gestrichelten Linien
die der Figur 4 entsprechende Ursprungsposition des Halters 12 dargestellt. Bezogen
auf diese Ursprungsposition ist der Halter 12 in Figur 5 nach rechts oben, in Figur
6 weiter nach rechts und in Figur 7 nach rechts unten verlagert. Bei einer weiteren
Drehung des Zwischenelements 14 zurück in die "Drei-Uhr-Position" nimmt der Halter
12 wieder die in Figur 4 dargestellte Ursprungslage ein.
[0050] Die vorstehend beschriebene Ausrichtung eines Halters 12 ermöglicht es, eine Mehrzahl
von Haltern 12, welche zueinander beabstandet in Reihe an einer Gebäudewand 26 angeordnet
sind, relativ zueinander so anzuordnen, dass die unterschiedlichen Halter 12, insbesondere
deren Markierungen 32, an einer insbesondere horizontalen Bezugsgeraden ausrichtbar
sind. Nach Ausrichtung eines Halters 12 an einer Bezugsgeraden kann das Befestigungselement
16 fertig montiert werden, indem der Schraubenkopf 46 fest angezogen wird.
[0051] Ein weiterer Halter 12, der bei einer vorstehend beschriebenen Vorrichtung 10 verwendbar
ist, ist in Figur 9 dargestellt. Bei diesem Halter ist kein Zusatzteil 52 vorgesehen.
Vielmehr ist ein Trägerabschnitt 58, der zur Verbindung mit einer (nicht dargestellten)
Tragschiene längs einer Achse 60 dient, einstückig in Form einer Abwinklung aus dem
zweiten Halterabschnitt 20 herausgeformt.
[0052] In Figur 10 ist ein weiterer Halter 12 zur Verwendung bei einer vorstehend beschriebenen
Vorrichtung 10 dargestellt. Der Halter 12 gemäß Figur 10 weist einen bis zu dem freien
Ende 38 reichenden Aufsteckabschnitt 96 auf, auf welchen ein Zusatzteil 52 gemäß Figur
11 aufsteckbar ist. Das Zusatzteil 52 gemäß Figur 11 weist einen mit dem in Figur
1 dargestellten Zusatzteil 52 vergleichbaren Aufbau auf. Das Zusatzteil 52 gemäß Figur
11 weist jedoch zueinander beabstandete Einsteckprofile 98 auf, welche dazu dienen,
den Aufsteckabschnitt 96 des zweiten Halterabschnitts 20 formschlüssig zu umschließen.
Die Fixierung des Zusatzteils 52 an den zweiten Halterabschnitt 20 erfolgt in vorstehend
beschriebener Art und Weise durch Anordnung einer Schrauben- oder Nietverbindung im
Bereich der im Montagezustand miteinander fluchtenden Bohrungen 36 und 56.
[0053] Die in den Figuren 12 und 13 dargestellten Ausführungsformen von Zwischenelementen
14 weisen außenseitig angeordnete Werkzeugangriffsflächen 86 auf, welche einen Teil
der seitlichen Berandung der Materialabschnitte 74 der Zwischenelemente 14 bilden.
Beispielsweise können die Werkzeugangriffsflächen 86 im Profil gerundet (vergleiche
Figur 12) oder rechteckig (vergleiche Figur 13) sein.
[0054] In den Figuren 15 bis 22 sind drei erfindungsgemäße Ausführungsformen von Zwischenelementen
14 dargestellt, welche als Stanz-/Prägeteil ausgeführt sind. Bei diesen Zwischenelementen
sind die Materialabschnitte 76 aus den Materialabschnitten 74 herausgeformt.
[0055] Beispielsweise weist das Zwischenelement 14 gemäß Figuren 14 bis 16 eine aus dem
Materialabschnitt 74 herausgeformte ringnutförmige Vertiefung 100 auf. Der Materialabschnitt
74 weist außerdem eine innerhalb der Ebene 72 verlaufende zentrale Ausnehmung 102
auf.
[0056] Das Zwischenelement 14 gemäß Figuren 17 und 18 weist eine Mehrzahl von aus dem Materialabschnitt
74 herausgeformten, jeweils sacklochartig ausgebildete Vertiefungen 100 auf. Bei dem
Zwischenelement 14 gemäß Figuren 19 und 20 sind aus der Materialebene 74 im Bereich
der Werkzeugangriffsflächen 86 ausgeformte Laschen 104 vorgesehen, welche sich vorzugsweise
senkrecht zu der Materialebene 74 erstrecken und mit nach radial außen weisenden Laschenflächen
106 jeweils einen Teilabschnitt einer in Umfangsrichtung segmentierten Führungsfläche
80 bilden.
[0057] Auch das Zwischenelement 14 gemäß Figuren 21 und 22 weist aus der Materialebene 74
ausgeformte Laschen 104 auf. Diese sind jedoch räumlich getrennt von den Werkzeugangriffsflächen
86 angeordnet. Die Werkzeugangriffsflächen 86 weisen seitliche Begrenzungen 108 auf,
welche ebenfalls aus der Materialebene 74 ausgeformt sind, jedoch in eine bezogen
auf die Materialebene 76 entgegengesetzte Richtung. Die seitlichen Begrenzungen vergrößern
die Angriffsfläche für ein Werkzeug und ermöglichen es, die Materialebene 74 vergleichsweise
dünn (beispielsweise nur zwischen ungefähr 1 mm und ungefähr 2 mm) auszuführen.
[0058] Die vorstehend beschriebene Vorrichtung 10 kann mit einer Verdrehbegrenzung zur Begrenzung
eines Verdrehwegs des Zwischenelements 14 relativ zu dem Halter 12 versehen sein.
Eine solche Verdrehbegrenzung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren 23
bis 27 beschrieben.
[0059] Das Zwischenelement 14 weist ein Verdrehbegrenzungselement 110 auf, welches sich
beispielsweise von der Führungsfläche 80 nach radial außen erstreckt (vergleiche Figuren
23 bis 25). Das Verdrehbegrenzungselement 110 weist in Umfangsrichtung der Führungsfläche
gesehen zwei zueinander beabstandete Elementflächen 112 und 114 auf.
[0060] Der Halter 12 weist eine erste Durchtrittsöffnung 30 auf, welche zumindest in einem
Teilbereich 116 bezogen auf eine kreiszylindrische Grundform der Durchtrittsöffnung
30 nach radial außen eine Erweiterung 118 aufweist. Die Erweiterung 118 erstreckt
sich beispielsweise bezogen auf die Achse 92 der Durchtrittsöffnung 30 über einen
Winkel von ca. 180°. Die Erweiterung 118 weist jeweils an ihrem Übergang zu der kreiszylindrischen
Grundform der Durchtrittsöffnung 30 Anschlagflächen 120 und 122 auf.
[0061] Die Erweiterung 118 dient zur Aufnahme des Verdrehbegrenzungselements 110 des Zwischenelements
14. Die Elementflächen 112 und 114 wirken jeweils mit einem der Anschläge 120 und
122 zusammen, sodass ein Verdrehweg des Zwischenelements begrenzt ist, vorzugsweise
auf einen Winkel von ca. 180°.
[0062] Für ein vorgegebenes Zwischenelement 14 können unterschiedliche Halter 12 verwendet
werden, welche jeweils für die Montage von Tragschienen in horizontaler oder vertikaler
Richtung ausgelegt sind. Wenn beispielsweise das Verdrehbegrenzungselement 110 und
die zweite Durchtrittsöffnung 84 des Zwischenelements 14 in radialer Richtung relativ
zueinander ausgerichtet sind (vergleiche Fig. 23), ist es für eine horizontale Montage
von Tragschienen ausreichend, einen Verdrehweg vorzugeben, welcher ausgehend von einer
"6-Uhr-Position" bis zu einer "12-Uhr-Position" reicht (vergleiche Figuren 5, 6 und
7). Dementsprechend erstreckt sich die Erweiterung 118 der Durchtrittsöffnung 30 des
Halters 12 gemäß Fig. 26 ebenfalls zwischen der "6-Uhr-Position" und der "12-Uhr-Position".
[0063] Bei dem für eine vertikale Montage von Tragschienen ausgelegten Halter 12 gemäß Fig.
27 erstreckt sich die Erweiterung 118 der Durchtrittsöffnung 30 zwischen einer "9-Uhr-Position"
und einer "3-Uhr-Position" (vergleiche auch Figuren 6, 7 und 4).
[0064] Zusätzlich oder alternativ zu einer Verdrehbegrenzung kann die vorstehend beschriebene
Vorrichtung 10 mit einer Verdrehsicherung zur Fixierung eines Zwischenelements 14
an dem Halter 12 versehen sein. Die Verdrehsicherung kann beispielsweise ein Verdrehsicherungselement
124 aufweisen, dass in Form eines Vorsprungs von der Ringfläche 78 des Zwischenelements
14 abragt (vergleiche Fig. 23 bis 25). Ein solches Verdrehsicherungselement wird im
Zuge der Fertigmontage des Befestigungselements 16 in die Vorderseite 28 des ersten
Halterabschnitts 18 eingedrückt. Zur weiteren Verbesserung der Fixierung in Drehrichtung
des Zwischenelements an dem Halter 12 kann die Vorderseite 28 profiliert sein, beispielsweise
mit zueinander parallel verlaufenden Rillen versehen sein (vergleiche Fig. 27 und
28).
1. Fassadenbefestigungsvorrichtung (10), umfassend ein Zwischenelement und einen Halter
(12) mit einem ersten Halterabschnitt (18) zur Befestigung des Halters (12) an einer
Gebäudewand (26) und einem zweiten Halterabschnitt (20) zur zumindest mittelbaren
Verbindung mit einem Fassadenelement, wobei in dem ersten Halterabschnitt (18) eine
erste Durchtrittsöffnung (30) zur Anordnung des Zwischenelements (14) vorgesehen ist,
wobei in dem Zwischenelement (14) eine zweite Durchtrittsöffnung (84) zum Durchtritt
eines Befestigungselements (16) zur Befestigung des ersten Halterabschnitts (20) an
der Gebäudewand (26) vorgesehen ist, wobei vor der Fertigmontage des Befestigungselements
(16) das Zwischenelement (14) relativ zu dem ersten Halterabschnitt (20) bewegbar
ist, insbesondere verdrehbar, wobei das Zwischenelement (14) sich zwischen einer Vorderseite
(66) und einer Rückseite (68) erstreckt und sich in zueinander parallelen Ebenen (70,
72) erstreckende Materialabschnitte (74, 76) aufweist, wobei ein erster Materialabschnitt
(74) durch die Vorderseite (66) begrenzt ist und im Bereich einer ringförmigen Anlagefläche
(78), welche eine rückwärtige Begrenzung des ersten Materialabschnitts (74) bildet,
nach außen über einen zweiten Materialabschnitt (76) hinausragt, wobei der zweite
Materialabschnitt (76) eine Führungsfläche (80) aufweist, welche zur Montage der Vorrichtung
(10) in die erste Durchtrittsöffnung (30) des ersten Halterabschnitts (18) einführbar
ist, wobei die Anlagefläche (78) zur Anlage an eine Vorderseite (28) des ersten Halterabschnitts
(18) des Halters (12) dient, sodass der Einführweg der Führungsfläche (80) des zweiten
Materialabschnitts (76) des Zwischenelements (14) in die erste Durchtrittsöffnung
(30) des ersten Halterabschnitts (18) begrenzt ist, wobei eine zentrale Achse (92)
der zweiten Durchtrittsöffnung (84) versetzt zu einer zentralen Achse (94) der ersten
Durchtrittsöffnung (30) angeordnet ist, wenn die Führungsfläche (80) des Zwischenelements
(14) in der ersten Durchtrittsöffnung (30) aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenelement (14) als Stanz-/Prägeteil ausgeführt ist, wobei der zweite Materialabschnitt
(76) aus dem ersten Materialabschnitt (74) herausgeformt ist.
2. Fassadenbefestigungsvorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Durchtrittsöffnung (30) einen kreiszylindrischen Querschnitt aufweist.
3. Fassadenbefestigungsvorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsfläche (80) des Zwischenelements (14) mit Spiel behaftet in der ersten
Durchtrittsöffnung (30) aufnehmbar oder aufgenommen ist.
4. Fassadenbefestigungsvorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsfläche (80) kreiszylindrisch ist.
5. Fassadenbefestigungsvorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenelement (14) eine relativ zu der Führungsfläche (80) geneigte Einführfläche
(82) zur Einführung der Führungsfläche (80) in die erste Durchtrittsöffnung (30) aufweist.
6. Fassadenbefestigungsvorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (16) durch eine Schraube oder eine Schrauben-/Dübelkombination
gebildet ist.
7. Fassadenbefestigungsvorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenelement (14) eine Werkzeugangriffsfläche (86) zur Bewegung, insbesondere
Verdrehung, des Zwischenelements (14) relativ zu dem ersten Halterabschnitt (18) aufweist.
8. Fassadenbefestigungsvorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine bei Fertigmontage des Befestigungselements (16) wirksame Sicherungseinrichtung
zur Fixierung des Zwischenelements (14) an dem ersten Halterabschnitt (18) vorgesehen
ist.
9. Fassadenbefestigungsvorrichtung (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungseinrichtung mindestens einen an dem Zwischenelement (14) ausgebildeten
Materialvorsprung umfasst, der im Zuge der Fertigmontage des Befestigungselements
(16) in eine Kontaktfläche (28) des ersten Halterabschnitts (18) eindringt.
10. Fassadenbefestigungsvorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenelement (14) aus einem härteren Material hergestellt ist als der Halter
(12).
11. Fassadenbefestigungsvorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Versatz zwischen der zentralen Achse (92) der ersten Durchtrittsöffnung (30)
und der zentralen Achse (94) der zweiten Durchtrittsöffnung (84) mindestens ungefähr
3 mm, vorzugsweise mindestens ungefähr 5 mm, beträgt.
12. Fassadenbefestigungsvorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Halterabschnitt (18) im Wesentlichen flächig ausgebildet ist.
13. Fassadenbefestigungsvorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Halterabschnitt (20) im Wesentlichen flächig ausgebildet und insbesondere
mit dem ersten Halterabschnitt (18) einstückig ausgebildet ist.
14. Fassadenbefestigungsvorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Halterabschnitt (18) und der zweite Halterabschnitt (20) relativ zueinander
winklig, insbesondere zueinander senkrecht, ausgerichtet sind.
15. Fassadenbefestigungsvorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine insbesondere horizontal verlaufende Tragschiene zur Verbindung mit dem zweiten
Halterabschnitt (20) vorgesehen ist, wobei die Tragschiene zur zumindest mittelbaren
Befestigung eines Fassadenelements vorgesehen ist.
1. Facade reinforcement installation (10), including an interim element and a brace (12)
with an initial brace section (18) to fasten the brace (12) onto a structure wall
(26) and a second brace section (20) for at least indirect connection to a facade
element, whereby the first brace section (18) exhibits an initial opening (30) to
arrange the interim element (14), whereby the interim element (14) exhibits a second
opening (84) for accessing a reinforcement element (16) to fasten the first brace
section (20) onto the structure wall (26), whereby the interim element (14) is adjustable
relative to the first brace section (20) before the final assembly of the reinforcement
element (16), and primarily rotatable, whereby the interim element (14) extends from
a front side (66) to a back side (68) and exhibits material sections (74, 76) between
two parallel levels (70, 72), whereby an initial material section (74) is bordered
by the front side (66) and protrudes outward via a second material section (76) around
a ring-shaped contact surface (78) that forms a backward edge to the first material
section (74), whereby the second material section (76) exhibits a guiding surface
(80) that can only be inserted into the first opening (30) of the first brace section
(18) for assembly of the installation (10), whereby the contact surface (78) serves
to make contact with a front side (28) of the first brace section (18) of the brace
(12), so that the insertion path of the guiding surface (80) of the second material
section (76) of the interim element (14) is limited bordered in the first opening
(30) of the first brace section (18), whereby a central axis (92) of the second opening
(84) is positioned toward a central axis (94) of the first opening (30) when the guiding
surface (80) of the interim element (14) passes into the first opening (30), distinguished
by the fact that the interim element (14) is designed as a stamping/imprinting piece,
whereby the second material section (76) is shaped from the first material section
(74).
2. Facade reinforcement installation (10) as per claim 1, distinguished by the fact that
the first opening (30) exhibits a circular-cylindrical profile.
3. Facade reinforcement installation (10) as per one of the preceding claims, distinguished
by the fact that the guiding surface (80) of the interim element (14) can be or has
passed into the first opening (30) with room to move.
4. Facade reinforcement installation (10) as per one of the preceding claims, distinguished
by the fact that the guiding surface (80) is circular-cylindrical.
5. Facade reinforcement installation (10) as per one of the preceding claims, distinguished
by the fact that the interim element (14) exhibits an entry surface (82) slanted toward
the guiding surface (80) to insert the guiding surface (80) into the first opening
(30).
6. Facade reinforcement installation (10) as per one of the preceding claims, distinguished
by the fact that the reinforcement element (16) is formed by a screw or a screw/dowel
combination.
7. Facade reinforcement installation (10) as per one of the preceding claims, distinguished
by the fact that the interim element (14) exhibits a tool contact surface (86) for
movement, particularly rotation, of the interim element (14) relative to the first
brace section (18).
8. Facade reinforcement installation (10) as per one of the preceding claims, distinguished
by the fact that a fastening unit for fixing the interim element (14) onto the first
brace section (18), effective upon final assembly of the reinforcement element (16),
is provided.
9. Facade reinforcement installation (10) as per claim 8, distinguished by the fact that
the fastening unit includes at least one material protrusion on the interim element
(14) that enters a contact area (28) of the first brace section (18) during final
assembly of the reinforcement element (16).
10. Facade reinforcement installation (10) as per one of the preceding claims, distinguished
by the fact that the interim element (14) is made from a harder material than the
brace (12).
11. Facade reinforcement installation (10) as per one of the preceding claims, distinguished
by the fact that the misalignment between the central axis (92) of the first opening
(30) and the central axis (94) of the second opening (84) is at least about 3 mm,
preferably at least about 5 mm.
12. Facade reinforcement installation (10) as per one of the preceding claims, distinguished
by the fact that the first brace section (18) is largely flat.
13. Facade reinforcement installation (10) as per one of the preceding claims, distinguished
by the fact that the second brace section (20) is largely flat and, together with
the first brace section (18), comprises one piece.
14. Facade reinforcement installation (10) as per one of the preceding claims, distinguished
by the fact that the first brace section (18) and the second brace section (20) are
angled relative to one another, namely perpendicularly.
15. Facade reinforcement installation (10) as per one of the preceding claims, distinguished
by the fact that an especially horizontal support rail that connects to the second
brace section (20) is present, whereby the support rail provides at least indirect
reinforcement of a facade element.
1. Dispositif de fixation de façade (10), comprenant un élément intermédiaire et un support
(12) pourvu d'une première partie de support (18) pour la fixation du support (12)
sur une paroi de bâtiment (26) et d'une deuxième partie de support (20) pour le raccordement
au moins indirect à un élément de façade, une première ouverture de passage (30) permettant
l'agencement de l'élément intermédiaire (14) étant ménagée dans la première partie
de support (18), une deuxième ouverture de passage (84) permettant le passage d'un
élément de fixation (16) pour la fixation de la première partie de support (20) sur
la paroi de bâtiment (26) étant ménagée dans l'élément intermédiaire (14), l'élément
intermédiaire (14) pouvant être déplacé, en particulier amené en rotation, par rapport
à la première partie de support (20) avant le montage final de l'élément de fixation
(16), l'élément intermédiaire (14) s'étendant entre une face avant (66) et une face
arrière (68) et comprenant des parties de matériau (74, 76) s'étendant dans des plans
(70, 72) parallèles les uns aux autres, une première partie de matériau (74) étant
délimitée par la face avant (66) et faisant saillie vers l'extérieur d'une deuxième
partie de matériau (76), dans la zone d'une surface d'appui annulaire (78), laquelle
forme une délimitation arrière de la première partie de matériau (74), la deuxième
partie de matériau (76) comprenant une surface de guidage (80), laquelle peut être
introduite dans la première ouverture de passage (30) de la première partie de support
(18) pour le montage du dispositif (10), la surface d'appui (78) servant d'appui sur
une face avant (28) de la première partie de support (18) du support (12), de sorte
que le trajet d'introduction de la surface de guidage (80) de la deuxième partie de
matériau (76) de l'élément intermédiaire (14) dans la première ouverture de passage
(30) de la première partie de support (18) est limité, un axe central (92) de la deuxième
ouverture de passage (84) étant décalé d'un axe central (94) de la première ouverture
de passage (30), lorsque la surface de guidage (80) de l'élément intermédiaire (14)
est logée dans la première ouverture de passage (30), caractérisé en ce que l'élément intermédiaire (14) est réalisé sous la forme d'une pièce découpée/estampée,
la deuxième partie de matériau (76) étant formée à partir de la première partie de
matériau (74).
2. Dispositif de fixation de façade (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première ouverture de passage (30) présente une section transversale de forme
cylindrique circulaire.
3. Dispositif de fixation de façade (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la surface de guidage (80) de l'élément intermédiaire (14) est logée ou peut être
logée avec jeu dans la première ouverture de passage (30).
4. Dispositif de fixation de façade (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la surface de guidage (80) est de forme cylindrique circulaire.
5. Dispositif de fixation de façade (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément intermédiaire (14) comprend une surface d'introduction (82) inclinée par
rapport à la surface de guidage (80) et permettant l'introduction de la surface de
guidage (80) dans la première ouverture de passage (30).
6. Dispositif de fixation de façade (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de fixation (16) est formé par une vis ou une combinaison vis/cheville.
7. Dispositif de fixation de façade (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément intermédiaire (14) comprend une surface de prise d'outil (86) permettant
le mouvement, en particulier la rotation, de l'élément intermédiaire (14) par rapport
à la première partie de support (18).
8. Dispositif de fixation de façade (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un dispositif de blocage opérant lors du montage final de l'élément de fixation (16)
sert à la fixation de l'élément intermédiaire (14) sur la première partie de support
(18).
9. Dispositif de fixation de façade (10) selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif de blocage comprend au moins une partie saillante de matériau qui est
formée sur l'élément intermédiaire (14) et qui s'enfonce au cours du montage final
de l'élément de fixation (16) dans une surface de contact (28) de la première partie
de support (18).
10. Dispositif de fixation de façade (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément intermédiaire (14) est fabriqué à partir d'un matériau plus dur que celui
du support (12).
11. Dispositif de fixation de façade (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le décalage entre l'axe central (92) de la première ouverture de passage (30) et
l'axe central (94) de la deuxième ouverture de passage (84) atteint au moins environ
3 mm, de préférence au moins environ 5 mm.
12. Dispositif de fixation de façade (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la première partie de support (18) est sensiblement plane.
13. Dispositif de fixation de façade (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la deuxième partie de support (20) est sensiblement plane et est en particulier formée
d'une seule pièce avec la première partie de support (18).
14. Dispositif de fixation de façade (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la première partie de support (18) et la deuxième partie de support (20) sont orientées
de manière angulaire, l'une par rapport à l'autre, en particulier perpendiculairement
l'une à l'autre.
15. Dispositif de fixation de façade (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un rail de support s'étendant en particulier horizontalement sert au raccordement
à la deuxième partie de support (20), le rail de support servant à la fixation au
moins indirecte d'un élément de façade.