[0001] Die Erfindung geht aus von einer Kochfeldvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Die Druckschrift
DE 101 63 839 B4 offenbart eine Kochfeldvorrichtung mit einer Halteeinheit zu einer Halterung zumindest
einer Heizeinheit und einer Trägereinheit, die zu einer Halterung zumindest einer
Elektronikeinheit vorgesehen ist und die gleichzeitig eine untere Abdeckeinheit eines
Kochfelds bildet.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Kochfeldvorrichtung
vorteilhaft weiterzuentwickeln. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Kochfeldvorrichtung mit wenigstens einer Trägereinheit,
welche in einem montierten Zustand und in einer Einbaulage zu einer Halterung wenigstens
einer Elektronikeinheit vorgesehen ist.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass die Trägereinheit zumindest teilweise als ein Gitter
ausgebildet ist. Unter einem "montierten Zustand" soll hier und im Folgenden insbesondere
ein montierter Zustand eines die Kochfeldvorrichtung aufweisenden Kochfelds verstanden
werden. Unter einer "Einbaulage" soll insbesondere eine in einem Betriebszustand durch
das die Kochfeldvorrichtung aufweisende Kochfeld eingenommene Orientierung relativ
zu einer Schwerkraftrichtung an einem Einbauort verstanden werden. Unter "vorgesehen"
soll insbesondere speziell ausgebildet und/oder ausgestattet verstanden werden. Unter
einer "Trägereinheit" soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Baueinheit verstanden
werden, welche insbesondere von einem Element einer Schraub- oder Nietverbindung und/oder
einer Heizeinheit des Kochfelds verschieden ausgebildet ist und welche im montierten
Zustand in der Einbaulage zumindest eine weitere Einheit des Kochfelds, insbesondere
eine Elektronikeinheit, trägt. Darunter, dass eine erste Einheit im montierten Zustand
in der Einbaulage von einer zweiten Einheit "getragen ist" oder dass eine zweite Einheit
im montierten Zustand in der Einbaulage eine erste Einheit "trägt", soll insbesondere
verstanden werden, dass in der Einbaulage eine Gewichtskraft der ersten Einheit wenigstens
teilweise und vorzugsweise zumindest im Wesentlichen von der zweiten Einheit aufgenommen
wird. Darunter, dass die Gewichtskraft der ersten Einheit "zumindest im Wesentlichen"
von der zweiten Einheit aufgenommen wird, soll insbesondere verstanden werden, dass
wenigstens 75 %, insbesondere zumindest 85 % und vorzugsweise mindestens 95 % der
Gewichtskraft der ersten Einheit von der zweiten Einheit aufgenommen wird. Unter einem
"Gitter" soll insbesondere eine Konstruktion aus mehreren geradlinigen und/oder gekrümmten
Stäben verstanden werden, welche jeweils an beiden Enden miteinander verbunden sind,
insbesondere einstückig, wobei insbesondere jeder Stab Bestandteil wenigstens einer
insbesondere allseitig von Stäben umschlossener Gitterzelle ist. Unter "einstückig"
soll insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden werden, beispielsweise
durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen
anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder vorteilhaft in
einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise durch eine Herstellung aus
einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren
und vorteilhaft aus einem einzelnen Rohling.
[0006] Durch eine solche Ausgestaltung kann eine gattungsgemäße Kochfeldvorrichtung vorteilhaft
weiterentwickelt werden. Insbesondere kann unter Beibehaltung einer ausreichenden
mechanischen Stabilität Material eigespart werden, wodurch Kosten gesenkt werden können.
Ferner kann eine vorteilhafte Steigerung der mechanischen Stabilität ermöglicht werden.
[0007] Vorteilhaft bildet das Gitter zumindest teilweise ein Fachwerk. Unter einem "Fachwerk"
soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Konstruktion aus mehreren Stäben verstanden
werden, welche jeweils an beiden Enden miteinander verbunden sind, wobei jeder Stab
Bestandteil wenigstens eines dreieckigen Fachs ist. Hierdurch kann eine besonders
vorteilhafte Steigerung einer mechanischen Stabilität bei geringer Eigenmasse der
Trägereinheit erreicht werden.
[0008] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Trägereinheit
zumindest ein Elektronikträgerelement zu einer Halterung der Elektronikeinheit und
wenigstens ein Lager zu einer geführten Bewegung des Elektronikträgerelements umfasst.
Unter einem "Elektronikträgerelement" soll insbesondere ein Element der Trägereinheit
verstanden werden, welches wenigstens ein Befestigungsmittel, insbesondere ein Rastelement,
vorzugsweise einen Rasthaken, und/oder eine Ausnehmung, vorzugsweise ein Gewindeloch,
zu einer Befestigung der Touch-Elektronikeinheit umfasst. Unter einem "Lager" soll
in diesem Zusammenhang insbesondere ein Element zu einem Führen wenigstens zweier
gegeneinander beweglicher Bauteile verstanden werden. Unter einer "geführten Bewegung"
des Elektronikträgerelements soll insbesondere eine in ihren Freiheitsgraden, insbesondere
durch das Lager, eingeschränkte Bewegung des Elektronikträgerelements verstanden werden.
Vorzugsweise ist die Elektronikeinheit als eine TouchElektronikeinheit ausgebildet.
Unter einer "Touch-Elektronikeinheit" soll insbesondere eine Elektronikeinheit verstanden
werden, welche zumindest einen Berühr- und/oder Annäherungssensor umfasst, welcher
vorzugsweise in einem betriebsbereiten Zustand an einer Unterseite einer Kochfeldplatte
des Kochfelds anliegt, so dass insbesondere an einer Oberseite der Kochfeldplatte
ein Touch-Bedienfeld gebildet ist. Unter einer "Kochfeldplatte" soll in diesem Zusammenhang
insbesondere ein plattenartiges Bauelement verstanden werden, welches in der Einbaulage
des Kochfelds horizontal angeordnet und zu einem Aufstellen von Gargeschirr zu Garzwecken
vorgesehen ist. Vorzugsweise besteht die Kochfeldplatte zumindest teilweise und besonders
vorteilhaft zu einem Großteil aus einer Glaskeramik. Darunter, dass die Kochfeldplatte
"zu einem Großteil" aus einer Glaskeramik besteht, soll insbesondere verstanden werden,
dass die Kochfeldplatte mit einem Massenanteil von wenigstens 60 %, insbesondere von
zumindest 70 %, vorzugsweise von mindestens 80 % und besonders vorteilhaft von wenigstens
90 % aus einer Glaskeramik besteht. Hierdurch kann eine Montage der Elektronikeinheit
vorteilhaft vereinfacht werden.
[0009] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass
das Lager ein Schwenklager umfasst. Unter einem "Schwenklager" soll in diesem Zusammenhang
insbesondere ein Radiallager verstanden werden. Hierdurch kann eine Montage und/oder
Justierung der Elektronikeinheit vorteilhaft vereinfacht werden. Wenn das Schwenklager
zumindest teilweise als ein Filmscharnier ausgebildet ist, können Kosten reduziert
werden. Ferner kann eine Bauteileanzahl verringert werden. Unter einem "Filmscharnier"
soll insbesondere ein Scharnier verstanden werden, welches zwei durch das Scharnier
verbundene Teile einteilig miteinander verbindet und welches insbesondere zumindest
im Wesentlichen aus einer dünnwandigen Verbindung, vorzugsweise in Form eines Falzes,
besteht, welche durch ihre Biegsamkeit eine Drehbewegung der verbundenen Teile ermöglicht.
[0010] Vorteilhaft ist das Elektronikträgerelement in einer ersten Lagerstellung des Lagers
um zumindest im Wesentlichen 180° gegenüber einer zweiten Lagerstellung des Lagers
geschwenkt. Darunter, dass das Elektronikträgerelement in einer ersten Lagerstellung
des Lagers "um zumindest im Wesentlichen 180°" gegenüber einer zweiten Lagerstellung
des Lagers geschwenkt ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Elektronikträgerelement
in der ersten Lagerstellung des Lagers um einen Winkel zwischen 160° und 200°, insbesondere
zwischen 170° und 190°, vorzugsweise zwischen 175° und 185° und besonders vorteilhaft
zwischen 178° und 182° gegenüber der zweiten Lagerstellung des Lagers geschwenkt ist.
Vorzugsweise sind die erste und die zweite Lagerstellung des Lagers jeweils als eine
Endstellung des Lagers ausgebildet. Unter einer "Endstellung" eines Lagers soll insbesondere
eine Lagerstellung verstanden werden, welche einer maximalen Auslenkung des Lagers
entspricht, wobei die maximale Auslenkung insbesondere durch ein weiteres, vom Lager
verschieden ausgebildetes Bauteil definiert sein kann. Vorzugsweise ist die erste
Lagerstellung des Lagers zu einer Montage der Elektronikeinheit, insbesondere der
Touch-Elektronikeinheit, am Elektronikträgerelement vorgesehen. Vorzugsweise ist das
Elektronikträgerelement dazu vorgesehen, die Elektronikeinheit in der zweiten Lagerstellung
des Lagers in einer Betriebsposition zu halten. Darunter, dass das Elektronikträgerelement
dazu vorgesehen ist, "die Elektronikeinheit in der zweiten Lagerstellung des Lagers
in einer Betriebsposition zu halten", soll im Falle einer Ausgestaltung der Elektronikeinheit
als Touch-Elektronikeinheit insbesondere verstanden werden, dass das Elektronikträgerelement
den Berühr- und/oder Annäherungssensor der Touch-Elektronikeinheit in der zweiten
Lagerstellung gegen die Unterseite der Kochfeldplatte drückt. Hierdurch kann eine
besonders bequeme Montage und/oder Justierung der Elektronikeinheit ermöglicht werden.
[0011] Wenn die Trägereinheit wenigstens einen Montagebereich für zumindest eine weitere
Elektronikeinheit umfasst, kann eine Funktionalität der Trägereinheit vorteilhaft
gesteigert werden. Insbesondere kann eine Bauteileanzahl reduziert werden, da mehrere
Aufgaben gleichzeitig von der Trägereinheit wahrgenommen werden können. Ferner kann
eine Konstruktion einer gattungsgemäßen Kochfeldvorrichtung besonders vorteilhaft
vereinfacht werden. Unter einem "Montagebereich für zumindest eine weitere Elektronikeinheit"
soll insbesondere ein zumindest teilweise an die Trägereinheit angrenzender und/oder
wenigstens teilweise von der Trägereinheit umgriffener räumlicher Bereich verstanden
werden, in welchem die weitere Elektronikeinheit im montierten Zustand und insbesondere
in der Einbaulage angeordnet ist. Insbesondere umfasst die Trägereinheit wenigstens
ein Befestigungsmittel, insbesondere ein Rastelement, vorzugsweise einen Rasthaken,
und/oder eine Ausnehmung, vorzugsweise ein Gewindeloch, zu einer Fixierung der weiteren
Elektronikeinheit an der Trägereinheit. Insbesondere kann die weitere Elektronikeinheit
als eine Leistungselektronikeinheit ausgebildet sein, welche insbesondere zumindest
einen Wechselrichter umfasst und insbesondere zu einer Versorgung wenigstens einer
Heizeinheit mit einem hochfrequenten Wechselstrom vorgesehen ist. Vorzugsweise umfasst
die Heizeinheit dabei wenigstens ein Induktionsheizelement, welches zu einer induktiven
Beheizung von auf der Kochfeldplatte aufgestelltem Gargeschirr vorgesehen ist.
[0012] Vorteilhaft ist die Trägereinheit einstückig ausgebildet. Hierdurch kann eine Bauteileanzahl
reduziert werden. Ferner kann eine Fertigung der Trägereinheit vorteilhaft optimiert
werden. Vorzugsweise ist die Trägereinheit aus einem Kunststoff hergestellt, wodurch
eine Bauteilmasse reduziert werden kann.
[0013] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Kochfeldvorrichtung zumindest eine im montierten
Zustand unmittelbar an einer Kochfeldplatte befestigte und von der Trägereinheit verschieden
ausgebildete Halteeinheit umfasst, welche dazu vorgesehen ist, im montierten Zustand
und in der Einbaulage zumindest eine Heizeinheit zu tragen. Dabei ist die Heizeinheit
im montierten Zustand in der Einbaulage insbesondere zwischen der Kochfeldplatte und
einem Teil der Halteeinheit angeordnet. Unter einer "Halteeinheit" soll in diesem
Zusammenhang insbesondere eine wenigstens ein Element umfassende Einheit verstanden
werden, welche insbesondere zumindest einen Anlagebereich zu einer Verbindung mit
der Kochfeldplatte aufweist und welche dazu vorgesehen ist, wenigstens eine weitere
Baueinheit eines Kochfelds und vorzugsweise zumindest einen Großteil der Baueinheiten
des Kochfelds zu tragen. Darunter, dass die Halteeinheit dazu vorgesehen ist, "zumindest
einen Großteil der Baueinheiten des Kochfelds zu tragen", soll insbesondere verstanden
werden, dass die Halteeinheit im montierten Zustand und in der Einbaulage Baueinheiten
des Kochfelds trägt, deren Gesamtmasse inklusive der Masse der Halteeinheit wenigstens
55 %, insbesondere zumindest 65 %, vorzugsweise mindestens 75 % und besonders vorteilhaft
wenigstens 85 % einer Gesamtmasse des Kochfelds ausmacht. Vorzugsweise ist die Halteeinheit
an der Kochfeldplatte angeklebt. Vorzugsweise trägt die Halteeinheit im montierten
Zustand in der Einbaulage, von der Kochfeldplatte abgesehen, sämtliche weiteren Baueinheiten
des Kochfelds. Hierdurch können vorteilhaft Kosten gesenkt werden, insbesondere einerseits
durch eine Reduzierung einer Bauteileanzahl und andererseits durch eine Vereinfachung
einer Montage. Durch die Halteeinheit kann eine zentrale Montageeinheit für sämtliche
Komponenten des Kochfelds bereitgestellt werden, wodurch die Montage des Kochfelds
erheblich vereinfacht und beschleunigt werden kann. Dabei können die Komponenten des
Kochfelds auf beliebige, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Art an der Halteeinheit
befestigt sein, insbesondere durch Kleben, Verrasten, Schrauben und/oder Schweißen.
Bei entsprechender Wahl von Befestigungsmitteln kann die Montage insbesondere zumindest
weitgehend werkzeuglos erfolgen. Vorteilhaft ist die Halteeinheit einstückig ausgebildet,
wodurch eine Bauteileanzahl und ein Montageaufwand reduziert werden können. Wenn die
Halteeinheit zumindest eine seitliche Ausnehmung zu einer Montage und/oder Demontage
der Heizeinheit aufweist, kann des Weiteren ein Wartungs- und/oder Reparaturaufwand
reduziert werden, da die Heizeinheit vorteilhaft einfach entnehmbar ist. Unter einer
"Ausnehmung" einer Einheit soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Materialausnehmung
in wenigstens einem Element der Einheit und/oder ein freier räumlicher Bereich zwischen
wenigstens zwei Elementen der Einheit verstanden werden. Unter einer "seitlichen Ausnehmung"
soll insbesondere eine Ausnehmung verstanden werden, welche im montierten Zustand
in zumindest einer zur Kochfeldplatte parallelen Richtung durchgehend ist.
[0014] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Trägereinheit wenigstens ein Fixierelement umfasst,
welches dazu vorgesehen ist, im montierten Zustand und in der Einbaulage eine Horizontalposition
der Heizeinheit relativ zur Halteeinheit zumindest im Wesentlichen festzulegen. Darunter,
dass das Fixierelement "im montierten Zustand in der Einbaulage eine Horizontalposition
der Heizeinheit relativ zur Halteeinheit zumindest im Wesentlichen festlegt", soll
insbesondere verstanden werden, dass eine Beweglichkeit der Heizeinheit relativ zur
Halteeinheit im montierten Zustand in der Einbaulage durch das Fixierelement in wenigstens
einer zur Kochfeldplatte parallelen Richtung zumindest weitgehend aufgehoben ist.
Darunter, dass die relative Beweglichkeit im montierten Zustand in der Einbaulage
in wenigstens einer zur Kochfeldplatte parallelen Richtung "zumindest weitgehend aufgehoben
ist", soll insbesondere verstanden werden, dass eine maximale Relativbewegung zwischen
der Heizeinheit und der Halteeinheit im montierten Zustand in der Einbaulage in der
zur Kochfeldplatte parallelen Richtung höchstens 5 mm, insbesondere maximal 2,5 mm,
vorzugsweise höchstens 1 mm und besonders vorteilhaft maximal 0,5 mm beträgt. Hierdurch
kann eine gattungsgemäße Kochfeldvorrichtung vorteilhaft weiterentwickelt werden.
Insbesondere kann eine Montage vereinfacht und beschleunigt werden. Ferner kann eine
Bauteileanzahl reduziert werden. Insbesondere kann das Fixierelement die Horizontalposition
im montierten Zustand in der Einbaulage durch einen Kraft- und/oder Stoffschluss festlegen.
Vorzugsweise legt das Fixierelement die Horizontalposition im montierten Zustand in
der Einbaulage jedoch durch einen Formschluss fest. Hierdurch kann eine vorteilhaft
lösbare Verbindung geschaffen werden. Vorteilhaft weist die Halteeinheit wenigstens
eine im montierten Zustand vom Fixierelement durchstoßene Ausnehmung auf. Unter einer
im montierten Zustand "vom Fixierelement durchstoßenen Ausnehmung" soll in diesem
Zusammenhang insbesondere eine Ausnehmung verstanden werden, durch welche das Fixierelement
im montierten Zustand, insbesondere in der Einbaulage, wenigstens teilweise hindurchtritt.
Hierdurch kann eine einfache, kostengünstige und effektive Konstruktion bereitgestellt
werden.
[0015] Vorteilhaft ist die Trägereinheit im montierten Zustand und in der Einbaulage zumindest
im Wesentlichen unter der Halteeinheit angeordnet. Darunter, dass die Trägereinheit
im montierten Zustand in der Einbaulage "zumindest im Wesentlichen" unter der Halteeinheit
angeordnet ist, soll insbesondere verstanden werden, dass wenigstens 60 %, insbesondere
zumindest 70 %, vorzugsweise mindestens 80 % und besonders vorteilhaft wenigstens
90 % einer Gesamtmasse der Trägereinheit im montierten Zustand in der Einbaulage unterhalb
der Halteeinheit angeordnet sind. Hierdurch kann eine Bauteileanzahl reduziert werden,
da mehrere Aufgaben gleichzeitig von der Halteeinheit wahrgenommen werden können.
Ferner kann eine Konstruktion einer gattungsgemäßen Kochfeldvorrichtung vorteilhaft
vereinfacht werden. Wenn der Montagebereich für die weitere Elektronikeinheit im montierten
Zustand auf einer von der Halteeinheit abgewandten Seite der Trägereinheit angeordnet
ist, kann eine Montage besonders vorteilhaft vereinfacht werden, insbesondere bei
einem Herstellen elektrischer Verbindungen, insbesondere zwischen der weiteren Elektronikeinheit
und der Heizeinheit, da im montierten Zustand der weiteren Elektronikeinheit an der
Trägereinheit eine vorteilhafte Zugänglichkeit der weiteren Elektronikeinheit erreicht
werden kann.
[0016] Vorteilhaft ist die Halteeinheit dazu vorgesehen, im montierten Zustand wenigstens
ein Bauelement der weiteren Elektronikeinheit elektromagnetisch zumindest weitgehend
von der Heizeinheit abzuschirmen. Darunter, dass die Halteeinheit dazu vorgesehen
ist, im montierten Zustand das Bauelement "elektromagnetisch zumindest weitgehend
von der Heizeinheit abzuschirmen", soll insbesondere verstanden werden, dass ein von
der Heizeinheit ausgehendes elektrisches und/oder magnetisches Feld an jedem Ort des
Bauelements durch ein Material der Halteeinheit um wenigstens 60 %, insbesondere um
zumindest 70 %, vorzugsweise um mindestens 80 % und besonders vorteilhaft um wenigstens
90 % abgeschwächt ist, insbesondere verglichen mit einer imaginären Situation, in
welcher bei gleicher relativer Anordnung der Heizeinheit zum Bauelement die Halteeinheit
durch Luft ersetzt wird. Vorzugsweise ist das Bauelement als ein Leistungselektronikbauelement,
insbesondere ein Wechselrichter, ausgebildet. Hierdurch kann eine Bauteileanzahl besonders
vorteilhaft reduziert werden, da die Halteeinheit mehrere Aufgaben in sich vereinen
kann und insbesondere zusätzlich eine Abschirmung bereitstellen kann. Ferner kann
ein hoher Qualitätsstandard garantiert werden. Vorzugsweise besteht die Halteeinheit
zumindest teilweise und vorzugsweise zu einem Großteil aus Aluminium. Darunter, dass
die Halteeinheit "zu einem Großteil" aus Aluminium besteht, soll insbesondere verstanden
werden, dass die Halteeinheit mit einem Massenanteil von wenigsten 60 %, insbesondere
von zumindest 70 %, vorzugsweise von mindestens 80 % und besonders vorteilhaft von
wenigstens 90 % aus Aluminium besteht. Hierdurch kann eine leichte Bauweise erreicht
werden.
[0017] Wenn die Halteeinheit dazu vorgesehen ist, im montierten Zustand und in der Einbaulage
eine Kochfeldaußenabdeckung zumindest teilweise zu tragen, kann eine Bauteilevielfalt
weiter reduziert werden. Ferner kann eine vorteilhaft einfache Konstruktion erzielt
werden. Unter einer "Kochfeldaußenabdeckung" soll in diesem Zusammenhang insbesondere
eine, insbesondere zu der Trägereinheit verschieden ausgebildete und unterhalb der
Kochfeldplatte angeordnete Einheit verstanden werden, welche Komponenten des Kochfelds
nach außen hin abdeckt.
[0018] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0019] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Kochfeld mit einer Kochfeldvorrichtung in einer Draufsicht,
- Fig. 2
- einen Teil der Kochfeldvorrichtung mit einer Kochfeldplatte und einer an der Kochfeldplatte
unmittelbar befestigten Halteeinheit in einer isometrischen Darstellung von unten,
- Fig. 3
- eine Trägereinheit der Kochfeldvorrichtung mit einem Elektronikträgerelement in einer
ersten Lagerstellung in einer isometrischen Darstellung,
- Fig. 4
- einen Teil der Kochfeldvorrichtung mit der an der Halteeinheit montierten Trägereinheit,
welche mittels eines Fixierelements in der Einbaulage eine Horizontalposition einer
Heizeinheit relativ zur Halteeinheit festlegt in einer Teilschnittdarstellung und
- Fig. 5
- einen Teil der Trägereinheit mit dem Elektronikträgerelement in einer zweiten Lagerstellung
in einer isometrischen Darstellung.
[0020] Figur 1 zeigt ein Kochfeld 58 mit einer erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung in
einer Draufsicht. Das Kochfeld 58 ist als ein Induktionskochfeld 60 ausgebildet. Die
Kochfeldvorrichtung umfasst eine Kochfeldplatte 10. Die Kochfeldplatte 10 besteht
zumindest zu einem Großteil aus einer Glaskeramik. Die Kochfeldplatte 10 ist in einer
Einbaulage des Kochfelds 58 horizontal angeordnet und zu einem Aufstellen von Gargeschirr
auf eine Oberseite 72 der Kochfeldplatte 10 zu Garzwecken vorgesehen. Die Kochfeldplatte
10 weist Markierungen 74, 76, 78, 80 auf, durch welche Heizzonen 82, 84, 86, 88 gekennzeichnet
sind. Jeder der Heizzonen 82, 84, 86, 88 ist unterhalb der Kochfeldplatte 10 eine
Heizeinheit 14, 16, 18, 20 der Kochfeldvorrichtung zugeordnet, wobei die Heizeinheiten
14, 16, 18, 20 in Figur 1 gestrichelt angedeutet sind. Die Heizeinheiten 14, 16, 18,
20 umfassen jeweils wenigstens eine Induktorspule 90 (vgl. Figur 4). Ferner weist
die Kochfeldplatte 10 Markierungen auf, durch welche Touch-Bedienfelder einer in Figur
1 lediglich schematisch angedeuteten Bedienerschnittstelle 92 der Kochfeldvorrichtung
gekennzeichnet sind. Neben den Touch-Bedienfeldern weist die Bedienerschnittstelle
92 zusätzlich wenigstens eine Anzeigeeinheit auf (nicht dargestellt).
[0021] Figur 2 zeigt einen Teil der Kochfeldvorrichtung in einer isometrischen Darstellung
von unten. Die Kochfeldvorrichtung umfasst eine Halteeinheit 12. Die Halteeinheit
12 ist in einem montierten Zustand unmittelbar an der Kochfeldplatte 10 befestigt.
Die Halteeinheit 12 ist an einer Unterseite 93 der Kochfeldplatte 10 angeklebt. Die
Halteeinheit 12 ist einstückig ausgebildet und besteht zumindest zu einem Großteil
aus Aluminium. Die Halteeinheit 12 umfasst eine Grundplatte 94 und Seitenwände 96,
98, 100, 102, 104. Die Seitenwände 96, 98, 100, 102, 104 weisen jeweils einen zur
Grundplatte 94 zumindest im Wesentlichen senkrechten ersten Bereich auf. Ferner umfassen
die Seitenwände 96, 98, 100, 102, 104 jeweils einen zur Grundplatte 94 zumindest im
Wesentlichen parallelen zweiten Bereich. Die zweiten Bereiche bilden dabei jeweils
eine Klebestelle für eine Klebeverbindung zwischen der Halteeinheit 12 und der Kochfeldplatte
10. Die Halteeinheit 12 ist dazu vorgesehen, die Heizeinheiten 14, 16, 18, 20 im montierten
Zustand und in der Einbaulage zu tragen. Dabei sind die Heizeinheiten 14, 16, 18,
20 zwischen der Kochfeldplatte 10 und einem Teil 22 der Halteeinheit 12 angeordnet,
und zwar zwischen der Kochfeldplatte 10 und der Grundplatte 94 der Halteeinheit 12.
Für jede der Heizeinheiten 14, 16, 18, 20 umfasst die Halteeinheit 12 eine seitliche
Ausnehmung 24, 26, 28, 30, wobei in Figur 2 lediglich die seitliche Ausnehmung 24
sichtbar ist. Die seitlichen Ausnehmungen 24, 26, 28, 30 sind jeweils zwischen zwei
Seitenwänden 96, 98, 100, 102, 104 der Halteeinheit 12 gebildet. Die seitlichen Ausnehmungen
24, 26, 28, 30 sind jeweils zu einer Montage und/oder Demontage der entsprechenden
Heizeinheit 14, 16, 18, 20 vorgesehen.
[0022] Die Kochfeldvorrichtung umfasst ferner eine Trägereinheit 32 (vgl. Figur 3), welche
im montierten Zustand in der Einbaulage zu einer Halterung wenigstens einer Elektronikeinheit
der Kochfeldvorrichtung (nicht dargestellt) vorgesehen ist. Die Halteeinheit 12 ist
dazu vorgesehen, die Trägereinheit 32 im montierten Zustand und in der Einbaulage
zu tragen. Die Halteeinheit 12 weist hierzu spezielle Befestigungselemente 106, 107,
108, 110, 111, 112, 114 auf. Die Befestigungselemente 106, 107, 108, 110, 111, 112,
114 sind als Gewindelöcher ausgebildet. Die Befestigungselemente 106, 107, 108, 110,
111, 112, 114 sind an der Grundplatte 94 angeordnet. Ferner ist die Halteeinheit 12
dazu vorgesehen, im montierten Zustand in der Einbaulage eine Kochfeldaußenabdeckung
(nicht dargestellt) zu tragen. Hierzu umfasst die Halteeinheit 12 weitere Befestigungselemente
116, 118, 120, 122. Die weiteren Befestigungselemente 116, 118, 120, 122 sind als
Gewindelöcher ausgebildet. Die weiteren Befestigungselemente 116, 118, 120, 122 sind
an Flügeln angeordnet, welche an der Grundplatte 94 angeformt sind.
[0023] Figur 3 zeigt die Trägereinheit 32 der Kochfeldvorrichtung in einer isometrischen
Einzeldarstellung. Die Trägereinheit 32 ist zumindest teilweise als ein Gitter ausgebildet,
und zwar als ein Fachwerk. Die Trägereinheit 32 ist einstückig ausgebildet. Die Trägereinheit
32 besteht aus einem Kunststoff. Die Trägereinheit 32 weist einen Montagebereich 42
für die Elektronikeinheit auf. Bei der Elektronikeinheit handelt es sich um eine Leistungselektronikeinheit,
welche zu einer Versorgung der Heizeinheiten 14, 16, 18, 20 mit einem hochfrequenten
Wechselstrom vorgesehen ist. Die Elektronikeinheit umfasst zumindest einen Wechselrichter.
In der Darstellung von Figur 3 ist die Elektronikeinheit im montierten Zustand von
oben an der Trägereinheit 32 befestigt. Die Trägereinheit 32 umfasst Befestigungselemente
124, 126, 128 zu einer Befestigung der Elektronikeinheit. Die Befestigungselemente
124, 126 sind als Schraubdome ausgebildet. Das Befestigungselement 128 ist als ein
Rasthaken mit Auflagefläche ausgebildet. Die Trägereinheit 32 umfasst ferner mit den
Befestigungselementen 106, 107, 108, 110, 111, 112, 114 der Halteeinheit 12 korrespondierende
Befestigungselemente 130, 131, 132, 134, 136, 137, 138 zu einer Befestigung der Trägereinheit
32 an der Halteeinheit 12. Die Befestigungselemente 130, 131, 132, 134, 136, 137,
138 sind als Schraublöcher ausgebildet. Die Trägereinheit 32 ist in der Orientierung
gemäß Figur 3 an der Halteeinheit 12 in der Orientierung gemäß Figur 2 befestigt.
Wie in einer Zusammenschau der Figuren 2 und 3 zu erkennen, ist der Montagebereich
42 im montierten Zustand auf einer von der Halteeinheit 12 abgewandten Seite der Trägereinheit
32 angeordnet. Ferner ist im montierten Zustand die Halteeinheit 12 zwischen den Heizeinheiten
14, 16, 18, 20 und der Elektronikeinheit angeordnet, so dass die Halteeinheit 12 Bauelemente
der Elektronikeinheit, insbesondere den zumindest einen Wechselrichter, elektromagnetisch
zumindest weitgehend von den Heizeinheiten 14, 16, 18, 20 abschirmt.
[0024] Die Trägereinheit 32 weist ferner ein Luftleitelement 140 zu einer Führung einer
von einem Lüfter (nicht dargestellt) erzeugten Kühlluftströmung auf. Im Bereich des
Luftleitelements 140 sind Rastelemente 142, 144 zu einer Fixierung eines Kühlkörpers
der Elektronikeinheit (nicht dargestellt) vorgesehen. Durch das Luftleitelement 140
wird eine effektive Kühlluftströmung durch den Kühlkörper sichergestellt, wodurch
eine effektive Kühlung der Elektronikeinheit, insbesondere des zumindest einen Wechselrichters,
erreicht werden kann. Die Trägereinheit 32 umfasst ein Befestigungselement 152 zu
einer Fixierung des Lüfters an der Trägereinheit 32. Das Befestigungselement 152 ist
als ein Gewindeloch ausgebildet. Die Trägereinheit 32 weist ferner ein Befestigungselement
154 zu einer Befestigung eines Netzteils auf. Das Befestigungselement 154 ist als
ein Schraubdom ausgebildet.
[0025] Die Trägereinheit 32 weist Fixierelemente 34, 36, 38, 40 auf, welche im montierten
Zustand in der Einbaulage eine Horizontalposition der Heizeinheiten 14, 16, 18, 20
relativ zur Halteeinheit 12 festlegen. Für jede Heizeinheit 14, 16, 18, 20 umfasst
die Trägereinheit 32 ein Fixierelement 34, 36, 38, 40. Die Fixierelemente 34, 36,
38, 40 sind jeweils zumindest im Wesentlichen zylinderförmig mit einer Verdickung
an einem im montierten Zustand der Halteeinheit 12 zugewandten Ende ausgebildet.
[0026] Figur 4 zeigt einen Teil der Kochfeldvorrichtung mit einer an der Halteeinheit 12
montierten Trägereinheit 32 in einer Teilschnittdarstellung. Die Halteeinheit 12 umfasst
Ausnehmungen 48, 50, 52, 54 (vgl. Figur 2), welche im montierten Zustand jeweils von
einem der Fixierelemente 34, 36, 38, 40 durchstoßen sind. Die Ausnehmungen 48, 50,
52, 54 sind kreisförmig ausgebildet. Die Ausnehmungen 48, 50, 52, 54 sind derart bemessen
und voneinander beabstandet, dass die Fixierelemente 34, 36, 38, 40, insbesondere
deren Verdickungen, bei einer Montage des Kochfelds 58 durch die Ausnehmungen 48,
50, 52, 54 führbar sind, insbesondere gleichzeitig. Wie für das Fixierelement 36 beispielhaft
in Figur 4 gezeigt, sind die Verdickungen der Fixierelemente 34, 36, 38, 40 im montierten
Zustand in Halteausnehmungen 146 der Heizeinheit 14, 16, 18, 20 formschlüssig aufgenommen
und fixieren diese im montierten Zustand in der Einbaulage horizontal relativ zur
Halteeinheit 12.
[0027] Die Trägereinheit 32 umfasst ferner ein Elektronikträgerelement 62 zu einer Halterung
einer Touch-Elektronikeinheit (nicht dargestellt) der Bedienerschnittstelle 92 (vgl.
Figur 3). Das Elektronikträgerelement 62 weist Befestigungselemente 148, 150 zu einer
Befestigung der Touch-Elektronikeinheit auf. Die Befestigungselemente 148, 150 sind
als Schraubdome ausgebildet. Die Trägereinheit 32 umfasst ein Lager 66 zu einer geführten
Bewegung des Elektronikträgerelements 62. Das Lager 66 ist als ein Schwenklager 68
ausgebildet und umfasst zwei Filmscharniere 70, 71. Die Figur 3 zeigt die Trägereinheit
32 in einer ersten Lagerstellung des Lagers 66. Die erste Lagerstellung des Lagers
66 ist zu einer Montage der Touch-Elektronikeinheit am Elektronikträgerelement 62
vorgesehen. In der ersten Lagerstellung des Lagers 66 ist die Touch-Elektronikeinheit
in einem am Elektronikträgerelement 62 montierten Zustand auf der gleichen Seite der
Trägereinheit 32 wie der Montagebereich 42 der Elektronikeinheit angeordnet. Benachbart
zum Elektronikträgerelement 62 weist die Trägereinheit 32 einen Aufnahmebereich 156
für die TouchElektronikeinheit auf. Der Aufnahmebereich 156 ist als eine im montierten
Zustand in einer zur Kochfeldplatte 10 senkrechten Richtung durchgehende Ausnehmung
158 ausgebildet. Die Halteeinheit 12 umfasst eine zur Ausnehmung 158 korrespondierende
Ausnehmung 160 (vgl. Figur 2). Die Ausnehmung 160 ist in der Grundplatte 94 der Halteeinheit
12 angeordnet.
[0028] Figur 5 zeigt einen Teil der Trägereinheit 32 in einer zweiten Lagerstellung des
Lagers 66. In der zweiten Lagerstellung des Lagers 66 ist das Elektronikträgerelement
62 um 180° gegenüber der ersten Lagerstellung des Lagers 66 geschwenkt. In der zweiten
Lagerstellung des Lagers 66 ist das Elektronikträgerelement 62 dazu vorgesehen, die
TouchElektronikeinheit in einer Betriebsposition zu halten. In der Betriebsposition
ist die TouchElektronikeinheit im Aufnahmebereich 156 der Trägereinheit 32 angeordnet.
Ferner durchdringt die Touch-Elektronikeinheit die Ausnehmung 160 der Halteeinheit
12. Berührund/oder Annäherungssensoren der Touch-Elektronikeinheit sind in der Betriebsposition
gegen die Unterseite 93 der Kochfeldplatte 10 gedrückt (vgl. auch Figur 2). Das Elektronikträgerelement
62 umfasst Rasthaken 162, 164, 166, 168, welche in der zweiten Lagerstellung des Lagers
66 in korrespondierende Rastausnehmungen 170, 172, 174, 176 an einem den Aufnahmebereich
156 begrenzenden Rand 178 der Trägereinheit 32 eingreifen. Bei der ersten und der
zweiten Lagerstellung des Lagers 66 handelt es sich jeweils um Endstellungen des Lagers
66.
[0029] Bei der Montage der Kochfeldvorrichtung wird zunächst die Halteeinheit 12 an die
Unterseite 93 der Kochfeldplatte 10 angeklebt. Nach einem Aushärten eines Klebers
werden die Heizeinheiten 14, 16, 18, 20 durch die seitlichen Ausnehmungen 24, 26,
28, 30 in einen Zwischenraum zwischen der Kochfeldplatte 10 und der Halteeinheit 12
eingeschoben. Die Halteausnehmungen 146 der Heizeinheiten 14, 16, 18, 20 werden anschließend
mit den Ausnehmungen 48, 50, 52, 54 der Halteeinheit 12 in Deckung gebracht, woraufhin
die Trägereinheit 32 an der Halteeinheit 12 befestigt wird. Dabei greifen die Fixierelemente
34, 36, 38, 40 der Trägereinheit 32 durch die Ausnehmungen 48, 50, 52, 54 der Halteeinheit
12 formschlüssig in die Halteausnehmungen 146 der Heizeinheiten 14, 16, 18, 20 ein
und fixieren diese in der Einbaulage in horizontaler Richtung relativ zur Halteeinheit
12. Stromversorgungsleitungen (nicht dargestellt) der Heizeinheiten 14, 16, 18, 20
werden durch die seitlichen Ausnehmungen 24, 26, 28, 30 auf die der Trägereinheit
32 zugewandten Seite der Halteeinheit 12 geführt. In einem weiteren Schritt wird die
Elektronikeinheit im Montagebereich 42 der Trägereinheit 32 montiert und mit den Heizeinheiten
14, 16, 18, 20 verkabelt. Ferner wird die Touch-Elektronikeinheit am Elektronikträgerelement
62 in der ersten Lagerstellung des Lagers 66 befestigt und mit der Elektronikeinheit
verkabelt. Anschließend wird die Touch-Elektronikeinheit durch ein Überführen des
Elektronikträgerelements 62 in die zweite Lagerstellung des Lagers 66 in die Betriebsposition
versetzt. Des Weiteren werden sämtliche übrigen Komponenten, abgesehen von der Kochfeldaußenabdeckung,
an die Trägereinheit 32 montiert, insbesondere das Netzteil und der Lüfter. Bevor
die Kochfeldaußenabdeckung an die Halteeinheit 12 montiert wird, wird die verbleibende
Verkabelung vorgenommen, insbesondere zwischen dem Netzteil und der Elektronikeinheit
und der Elektronikeinheit und dem Lüfter.
[0030] Alternativ oder zusätzlich sind auch andere als die oben beschriebenen Befestigungselemente
an einer Trägereinheit zu einer Befestigung einer Elektronikeinheit und/oder einer
Touch-Elektronikeinheit und/oder eines Netzteils und/oder eines Lüfters an der Trägereinheit
denkbar. Ferner wären alternativ oder zusätzlich auch andere Befestigungselemente
an einer Trägereinheit und/oder an einer Halteeinheit zu einer Befestigung der Trägereinheit
und/oder einer Kochfeldaußenabdeckung an der Halteeinheit denkbar. Alternativ wären
für eine Durchführung von Stromversorgungsleitungen von Heizeinheiten von einer ersten
auf eine zweite Seite einer Halteeinheit auch separate Kabeldurchführungsöffnungen
denkbar.
Bezugszeichen
| 10 |
Kochfeldplatte |
70 |
Filmscharnier |
| 12 |
Halteeinheit |
71 |
Filmscharnier |
| 14 |
Heizeinheit |
72 |
Oberseite |
| 16 |
Heizeinheit |
74 |
Markierung |
| 18 |
Heizeinheit |
76 |
Markierung |
| 20 |
Heizeinheit |
78 |
Markierung |
| 22 |
Teil |
80 |
Markierung |
| 24 |
Seitliche Ausnehmung |
82 |
Heizzone |
| 26 |
Seitliche Ausnehmung |
84 |
Heizzone |
| 28 |
Seitliche Ausnehmung |
86 |
Heizzone |
| 30 |
Seitliche Ausnehmung |
88 |
Heizzone |
| 32 |
Trägereinheit |
90 |
Induktorspule |
| 34 |
Fixierelement |
92 |
Bedienerschnittstelle |
| 36 |
Fixierelement |
93 |
Unterseite |
| 38 |
Fixierelement |
94 |
Grundplatte |
| 40 |
Fixierelement |
96 |
Seitenwand |
| 42 |
Montagebereich |
98 |
Seitenwand |
| 48 |
Ausnehmung |
100 |
Seitenwand |
| 50 |
Ausnehmung |
102 |
Seitenwand |
| 52 |
Ausnehmung |
104 |
Seitenwand |
| 54 |
Ausnehmung |
106 |
Befestigungselement |
| 58 |
Kochfeld |
107 |
Befestigungselement |
| 60 |
Induktionskochfeld |
108 |
Befestigungselement |
| 62 |
Elektronikträgerelement |
110 |
Befestigungselement |
| 66 |
Lager |
111 |
Befestigungselement |
| 68 |
Schwenklager |
112 |
Befestigungselement |
| 114 |
Befestigungselement |
168 |
Rasthaken |
| 116 |
Befestigungselement |
170 |
Rastausnehmung |
| 118 |
Befestigungselement |
172 |
Rastausnehmung |
| 120 |
Befestigungselement |
174 |
Rastausnehmung |
| 122 |
Befestigungselement |
176 |
Rastausnehmung |
| 124 |
Befestigungselement |
178 |
Rand |
| 126 |
Befestigungselement |
|
|
| 128 |
Befestigungselement |
|
|
| 130 |
Befestigungselement |
|
|
| 131 |
Befestigungselement |
|
|
| 132 |
Befestigungselement |
|
|
| 134 |
Befestigungselement |
|
|
| 136 |
Befestigungselement |
|
|
| 137 |
Befestigungselement |
|
|
| 138 |
Befestigungselement |
|
|
| 140 |
Luftleitelement |
|
|
| 142 |
Rastelement |
|
|
| 144 |
Rastelement |
|
|
| 146 |
Halteausnehmung |
|
|
| 148 |
Befestigungselement |
|
|
| 150 |
Befestigungselement |
|
|
| 152 |
Befestigungselement |
|
|
| 154 |
Befestigungselement |
|
|
| 156 |
Aufnahmebereich |
|
|
| 158 |
Ausnehmung |
|
|
| 160 |
Ausnehmung |
|
|
| 162 |
Rasthaken |
|
|
| 164 |
Rasthaken |
|
|
| 166 |
Rasthaken |
|
|
1. Kochfeldvorrichtung mit wenigstens einer Trägereinheit (32), welche in einem montierten
Zustand und in einer Einbaulage zu einer Halterung wenigstens einer Elektronikeinheit
vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinheit (32) zumindest teilweise als ein Gitter ausgebildet ist.
2. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gitter zumindest teilweise ein Fachwerk bildet.
3. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinheit (32) zumindest ein Elektronikträgerelement (62) zu einer Halterung
der Elektronikeinheit und wenigstens ein Lager (66) zu einer geführten Bewegung des
Elektronikträgerelements (62) umfasst.
4. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Lager (66) ein Schwenklager (68) umfasst.
5. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektronikträgerelement (62) in einer ersten Lagerstellung des Lagers (66) um
zumindest im Wesentlichen 180° gegenüber einer zweiten Lagerstellung des Lagers (66)
geschwenkt ist.
6. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinheit (32) wenigstens einen Montagebereich (42) für zumindest eine weitere
Elektronikeinheit umfasst.
7. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinheit (32) einstückig ausgebildet ist.
8. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine im montierten Zustand unmittelbar an einer Kochfeldplatte (10) befestigte
und von der Trägereinheit (32) verschieden ausgebildete Halteeinheit (12), welche
dazu vorgesehen ist, im montierten Zustand und in der Einbaulage zumindest eine Heizeinheit
(14, 16, 18, 20) zu tragen.
9. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinheit (32) wenigstens eine Fixierelement (34, 36, 38, 40) umfasst, welches
dazu vorgesehen ist, im montierten Zustand und in der Einbaulage eine Horizontalposition
der Heizeinheit (14, 16, 18, 20) relativ zur Halteeinheit (12) zumindest im Wesentlichen
festzulegen.
10. Kochfeld (58), insbesondere Induktionskochfeld (60), mit einer Kochfeldvorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 8.