[0001] Die Erfindung geht aus von einer Kochfeldvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Es ist bereits eine Kochfeldvorrichtung, insbesondere eine Induktionskochfeldvorrichtung,
mit zumindest einem variablen Kochflächenbereich und mit zumindest einer Bedienerschnittstelle
zu einer Eingabe und/oder Ausgabe von zumindest einem Kochflächenbereichsparameter
vorgeschlagen worden.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich eines Komforts, insbesondere eines Bedienkomforts,
bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs
1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den
Unteransprüchen entnommen werden können.
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Kochfeldvorrichtung, insbesondere einer Induktionskochfeldvorrichtung,
mit zumindest einem variablen Kochflächenbereich und mit zumindest einer Bedienerschnittstelle
zu einer Eingabe und/oder Ausgabe von zumindest einem Kochflächenbereichsparameter.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass die Bedienerschnittstelle zumindest im Wesentlichen streifenförmig
ausgebildet ist. Unter einem "variablen Kochflächenbereich" soll insbesondere ein
Bereich zumindest einer Kochfläche verstanden werden, der dazu vorgesehen ist, zumindest
eine, an zumindest ein aufgestelltes Gargeschirr angepasste Kochzone zu bilden. Insbesondere
unterscheidet sich der variable Kochflächenbereich von einer Kochfläche, bei der Kochzonen,
insbesondere durch Markierungen auf der Kochfläche, fest vorgegeben sind. Insbesondere
ist der variable Kochflächenbereich von zumindest einer Heizelementmatrix und/oder
zumindest einem beweglichen Heizelement gebildet. Vorteilhaft weist der variable Kochflächenbereich
zumindest eine Sensoreinheit auf, die insbesondere von den Heizelementen selbst gebildet
ist, die dazu vorgesehen ist, aufgestellte Gargeschirre, insbesondere mittels Messung
zumindest einer Induktivität und/oder zumindest einer Kapazität, zu detektieren. Insbesondere
ist der variable Kochflächenbereich dazu vorgesehen, einem detektierten Gargeschirr
eine in Form, Größe und/oder Position angepasste Kochzone zuzuordnen. Insbesondere
weist der variable Kochflächenbereich zumindest eine Steuereinheit auf, die dazu vorgesehen
ist, Messwerte der Sensoreinheit auszuwerten, zumindest eine Kochzone zu berechnen
und Heizelemente festzulegen, die diese Kochzone bilden. Unter einer "Heizelementmatrix"
soll insbesondere eine, vorzugsweise zweidimensionale, vorteilhaft regelmäßige Anordnung,
insbesondere mit quadratischem oder hexagonalem Muster, von zumindest vier, insbesondere
zumindest zehn, vorteilhaft zumindest zwanzig Heizelementen, insbesondere Induktionsheizelementen,
verstanden werden. Unter einem "beweglichen" Heizelement soll insbesondere ein Heizelement
verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, mittels zumindest eines Aktors der variablen
Kochfläche, innerhalb zumindest eines Teilbereichs der variablen Kochfläche, bewegt
zu werden. Unter einem "Heizelement" soll insbesondere ein Element verstanden werden,
das dazu vorgesehen, in zumindest einem Betriebszustand, vorzugsweise elektrische
Energie an ein Gargeschirr, vorzugsweise durch zumindest eine Kochfeldplatte hindurch,
zu übertragen. Insbesondere ist das Heizelement dazu vorgesehen, in zumindest einem
Betriebszustand, in dem das Heizelement an eine Versorgungselektronik angeschlossen
ist, eine Leistung von zumindest 100 W, insbesondere zumindest 500 W, vorteilhaft
zumindest 1.000 W, vorzugsweise zumindest 2.000 W zu übertragen. Insbesondere ist
das Heizelement als ein Induktionsheizelement ausgebildet. Unter einem "Induktionsheizelement"
soll insbesondere ein gewickelter elektrischer Leiter verstanden werden, vorzugsweise
in Form einer Kreisscheibe, der in zumindest einem Betriebszustand von hochfrequentem
Wechselstrom durchflossen ist. Insbesondere ist das Induktionsheizelement dazu vorgesehen,
elektrische Energie in ein magnetisches Wechselfeld umzuwandeln, das dazu vorgesehen
ist, in einem metallischen, vorzugsweise zumindest teilweise ferromagnetischen Heizmittel,
insbesondere einem Gargeschirr, Wirbelströme und/oder Ummagnetisierungseffekte hervorzurufen,
die in Wärme umgewandelt werden. Vorzugsweise ist das Induktionsheizelement dazu vorgesehen,
eine Erwärmung des Heizmittels zu verursachen. Vorzugsweise ist das Induktionsheizelement
dazu vorgesehen, in dem Betriebsmodus elektrische Energie in elektromagnetische Feldenergie
zu wandeln, die in einem geeigneten Heizmittel letztendlich in Wärme gewandelt ist.
Unter einer "Bedienerschnittstelle" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden,
die zumindest eine Eingabeeinheit, zumindest eine Ausgabeeinheit und zumindest eine
Steuereinheit umfasst. Insbesondere ist die Bedienerschnittstelle zumindest zu einer
Kommunikation zwischen zumindest einem Bauteil, insbesondere des variablen Kochflächenbereichs,
und zumindest einem Bediener vorgesehen. Insbesondere ist die Bedienerschnittstelle
dazu vorgesehen, an die Bedienerschnittstelle durch den Bediener übermittelte Daten,
insbesondere Befehle, an das Bauteil zu übertragen. Vorzugsweise ist die Steuereinheit
der Bedienerschnittstelle zu einer Steuerung des variablen Kochflächenbereichs in
Abhängigkeit von zumindest einer Eingabe mittels der Eingabeeinheit der Bedienerschnittstelle
vorgesehen. Insbesondere ist die Steuereinheit zu einer Verarbeitung des mittels der
Eingabeeinheit der Bedienerschnittstelle eingegebenen Kochflächenbereichsparameters
vorgesehen. Vorzugsweise ist die Steuereinheit dazu vorgesehen, ankommende, insbesondere
mittels der Eingabeeinheit der Bedienerschnittstelle eingegebene Steuersignale zu
interpretieren. Insbesondere ist die Steuereinheit dazu vorgesehen, in Abhängigkeit
der Steuersignale zumindest eine Aktion, insbesondere eine Steuerung des variablen
Kochflächenbereichs und/oder eine Ausgabe des Kochflächenbereichsparameters, auszuführen.
Insbesondere ist die Bedienerschnittstelle zu der Eingabe und/oder Ausgabe zumindest
einer Heizleistungsdichte und/oder zumindest einer Gargeschirrposition vorgesehen.
Vorzugsweise ist der Kochflächenbereichsparameter als die Heizleistungsdichte und/oder
die Gargeschirrposition ausgebildet. Insbesondere weist die Bedienerschnittstelle
eine zumindest im Wesentlichen senkrecht zu zumindest einer Bedienerschnittstellenlängserstreckung
ausgerichtete Breite von maximal 7 cm, insbesondere von maximal 5 cm, vorteilhaft
von maximal 4 cm und vorzugsweise von maximal 3 cm auf. Vorteilhaft weist die Bedienerschnittstellenlängserstreckung
einen Wert von mindestens 15 cm, insbesondere von mindestens 30 cm, vorteilhaft von
mindestens 40 cm, vorzugsweise von mindestens 50 cm und vorteilhaft von mindestens
80 cm auf. Unter einer "Eingabeeinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden
werden, die zumindest ein Eingabemittel aufweist. Insbesondere ist die Eingabeeinheit
dazu vorgesehen, insbesondere aufgrund einer Betätigung des Eingabemittels, Bediensignale,
insbesondere elektrische Signale, vorteilhaft Informationen, vorzugsweise Befehle,
zu erzeugen. Vorzugsweise ist die Steuereinheit der Bedienerschnittstelle dazu vorgesehen,
die von der Eingabeeinheit der Bedienerschnittstelle erzeugten Bediensignale zu interpretieren.
Beispielsweise ist das Eingabemittel als ein akustisches Eingabemittel, insbesondere
als ein Mikrophon, ausgebildet. Beispielsweise ist das Eingabemittel als ein mechanisches
Eingabemittel, insbesondere als ein Bedienknebel und/oder eine Tastatur, ausgebildet.
Unter einer "Ausgabeeinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, die
zumindest ein Ausgabeelement aufweist. Insbesondere weist die Ausgabeeinheit zumindest
zwei Ausgabezustände auf und vermittelt in zumindest einem Ausgabezustand eine optische
und/oder akustische Ausgabe und gibt vorzugsweise ein für einen Menschen sichtbares
und/oder hörbares Signal ab. Vorteilhaft weist die Ausgabeeinheit zumindest ein optisches
Ausgabeelement auf. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Ausgabeeinheit
zumindest ein akustisches Ausgabeelement aufweist. Insbesondere ist die Ausgabeeinheit
zumindest zu einer, vorzugsweise optischen, insbesondere numerischen und/oder farblichen
Ausgabe zumindest einer Heizleistungsdichte vorgesehen. Alternativ könnte die Ausgabeeinheit
zu einer Ausgabe zumindest einer Wärmeverteilung, beispielsweise im Falle unterschiedlicher
Temperaturen eines Gargeschirrs, vorgesehen sein. Insbesondere ist die Ausgabeeinheit
dazu vorgesehen, über zumindest einen, vorzugsweise zumindest im Wesentlichen parallel
zu der Bedienerschnittstellenlängserstreckung ausgerichteten Anzeigestreifen die Heizleistungsdichte
optisch, vorzugsweise mittels zumindest einer Ausfüllung des Anzeigestreifens und/oder
einer Farbintensität des Anzeigestreifens, auszugeben. Unter einem "Ausgabeelement"
soll insbesondere ein Element verstanden werden, das zu einer Ausgabe zumindest einer
Kenngröße, insbesondere zumindest einer Heizleistungsdichte und/oder Position zumindest
eines Gargeschirrs, vorgesehen ist. Insbesondere ist das Ausgabeelement als ein zumindest
im Wesentlichen streifenförmiges Ausgabeelement ausgebildet. Beispielsweise könnte
die Ausgabeeinheit der Bedienerschnittstelle ein einziges, zusammenhängendes Ausgabeelement
aufweisen, das sich über zumindest im Wesentlichen die gesamte Bedienerschnittstellenlängserstreckung
erstreckt. Insbesondere weist die Ausgabeeinheit der Bedienerschnittstelle eine Vielzahl
von Ausgabeelementen auf, die jeweils zu der Ausgabe der Kenngröße vorgesehen sind.
Vorzugsweise weist ein jeweiliges der Ausgabeelemente jeweils eine Ausgabeelementlängserstreckung
auf, die zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Bedienerschnittstellenlängserstreckung
ausgerichtet ist. Insbesondere sind die Ausgabeelemente bezüglich der Bedienerschnittstellenlängserstreckung
benachbart angeordnet. Insbesondere erstreckt sich eine Reihe von bezüglich der Bedienerschnittstellenlängserstreckung
benachbart angeordneten Ausgabeelementen über zumindest im Wesentlichen die gesamte
Bedienerschnittstellenlängserstreckung der Bedienerschnittstelle. Unter einem "optischen
Ausgabeelement" soll insbesondere ein Leuchtmittel, vorzugsweise eine LED, und/oder
eine, insbesondere hinterleuchtete Displayeinheit, insbesondere eine Matrixdisplayeinheit,
vorzugsweise ein LCD-Display, ein OLED-Display und/oder elektronisches Papier (E-Paper,
E-Ink), verstanden werden. Unter zumindest zwei bezüglich der Bedienerschnittstellenlängserstreckung
"benachbart angeordneten" Elementen sollen insbesondere zwei Elemente verstanden werden,
die einen zumindest im Wesentlichen parallel zu der Bedienerschnittstellenlängserstreckung
ausgerichteten Abstand aufweisen, wobei ein Betrag des Abstands kleiner ist als eine
zumindest im Wesentlichen parallel zu der Bedienerschnittstellenlängserstreckung ausgerichtete
Erstreckung eines jeweiligen der Elemente. Unter einer "Ausgabeelementlängserstreckung"
zumindest eines Ausgabeelements soll insbesondere eine Erstreckung einer langen Seite
eines kleinsten gedachten, das Ausgabeelement umschließenden Rechtecks verstanden
werden. Unter der Wendung, dass sich eine Reihe von bezüglich der Bedienerschnittstellenlängserstreckung
benachbart angeordneten Ausgabeelementen über "zumindest im Wesentlichen die gesamte
Bedienerschnittstellenlängserstreckung" erstreckt, soll insbesondere verstanden werden,
dass sich die Reihe von bezüglich der Bedienerschnittstellenlängserstreckung benachbart
angeordneten Ausgabeelementen über mehr als 80 %, insbesondere über mehr als 85 %,
vorteilhaft über mehr als 90 % und vorzugsweise über mehr als 93 % eines Betrags der
Bedienerschnittstellenlängserstreckung erstreckt. Insbesondere nimmt eine Summe aus
Beträgen einer jeweiligen, zumindest im Wesentlichen parallel zu der Bedienerschnittstellenlängserstreckung
ausgerichteten Erstreckung eines jeweiligen der Ausgabeelemente und aus Beträgen jeweiliger
Abstände zwischen jeweiligen, bezüglich der Bedienerschnittstellenlängserstreckung
benachbart angeordneten Ausgabeelementen einen Wert in einem Bereich zwischen 80 %,
insbesondere zwischen 85 %, vorteilhaft zwischen 90 %, vorzugsweise zwischen 93 %,
und 100 % eines Betrags der Bedienerschnittstellenlängserstreckung an. Unter einer
"Bedienerschnittstellenlängserstreckung" zumindest einer Bedienerschnittstelle soll
insbesondere eine Erstreckung einer langen Seite eines kleinsten gedachten, die Bedienerschnittstelle
umschließenden Rechtecks verstanden werden. Unter einer "Steuereinheit" soll insbesondere
eine elektronische Einheit verstanden werden, die vorzugsweise in einer Steuer- und/oder
Regeleinheit einer Kochfeldvorrichtung zumindest teilweise integriert ist und die
vorzugsweise dazu vorgesehen ist, zumindest den variablen Kochflächenbereich und/oder
die Bedienerschnittstelle zu steuern und/oder zu regeln. Vorzugsweise umfasst die
Steuereinheit eine Recheneinheit und insbesondere zusätzlich zur Recheneinheit eine
Speichereinheit mit einem darin gespeicherten Steuer- und/oder Regelprogramm, das
dazu vorgesehen ist, von der Recheneinheit ausgeführt zu werden. Unter einem "streifenförmigen"
Objekt soll insbesondere ein Objekt verstanden werden, das bei Betrachtung einer Projektion
des streifenförmigen Objekts in zumindest eine Ebene zumindest eine Längserstreckung
aufweist, deren Betrag mehr als 5-mal, insbesondere mehr als 10-mal und vorzugsweise
mehr als 15-mal so groß ist wie ein Betrag einer Quererstreckung des streifenförmigen
Objekts. Insbesondere nimmt ein Quotient aus dem Betrag der Längserstreckung des streifenförmigen
Objekts und dem Betrag der Quererstreckung des streifenförmigen Objekts einen Wert
in einem Bereich zwischen 5 und 20 an. Vorteilhaft ist das streifenförmige Objekt
ein Objekt, bei welchem eine Strecke existiert, zu der beliebige Punkte des streifenförmigen
Objekts zumindest im Wesentlichen denselben, insbesondere zumindest im Wesentlichen
senkrecht zu der Strecke ausgerichteten Abstand aufweisen. Insbesondere weist die
Strecke an beliebigen Punkten der Strecke zumindest eine Krümmung mit einem Radius
von mehr als 15 %, insbesondere von mehr als 30 %, vorteilhaft von mehr als 50 % und
vorzugsweise von mehr als 70 % eines Betrags einer Länge der Strecke auf. Vorteilhaft
ist eine Quererstreckung des streifenförmigen Objekts als ein Doppeltes des Abstands
ausgebildet. Insbesondere ist eine Längserstreckung des streifenförmigen Objekts als
die Länge der Strecke ausgebildet. Unter der Wendung, dass beliebige Punkte des streifenförmigen
Objekts "zumindest im Wesentlichen denselben" Abstand zu der Strecke aufweisen, soll
insbesondere verstanden werden, dass sich ein Betrag eines Abstands eines ersten Punkts
und ein Betrag eines Abstands eines zweiten Punkts um weniger als 10 %, insbesondere
um weniger als 5 %, vorteilhaft um weniger als 3 % und vorzugsweise um weniger als
1 % unterscheiden. Unter der Wendung, dass eine Gerade und/oder Ebene "zumindest im
Wesentlichen parallel" zu einer weiteren, von der einen Gerade und/oder Ebene getrennt
ausgebildeten Gerade und/oder Ebene ausgerichtet ist, soll insbesondere verstanden
werden, dass die Gerade und/oder Ebene mit der weiteren Gerade und/oder Ebene einen
Winkel einschließt, der um weniger als 5°, vorzugsweise um weniger als 3° und insbesondere
um weniger als 1° von einem Winkel von 0° abweicht. Unter der Wendung, dass eine Gerade
und/oder Ebene "zumindest im Wesentlichen senkrecht" zu einer weiteren, von der einen
Gerade und/oder Ebene getrennt ausgebildeten Gerade und/oder Ebene ausgerichtet ist,
soll insbesondere verstanden werden, dass die Gerade und/oder Ebene mit der weiteren
Gerade und/oder Ebene einen Winkel einschließt, der um weniger als 5°, vorzugsweise
um weniger als 3° und insbesondere um weniger als 1° von einem Winkel von 90° abweicht.
Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet
verstanden werden.
[0006] Durch eine erfindungsgemäße Ausgestaltung kann vorteilhaft ein hoher Bedienkomfort
der Kochfeldvorrichtung erreicht werden. Durch eine streifenförmige Ausgestaltung
der Bedienerschnittstelle können vorteilhaft eine einfach zu bedienende Bedienerschnittstelle
und damit ein einfach zu bedienender variabler Kochflächenbereich erreicht werden.
Weiterhin kann vorteilhaft eine schmale Bedienerschnittstelle und damit ein großer
variabler Kochflächenbereich erreicht werden. Zudem kann vorteilhaft aufgrund einer
Verwendung einer einfachen, bereits bekannten Elektronik bei einer Ausgestaltung der
Bedienerschnittstelle auf ein möglicherweise kostenintensives TFT-Display, welches
zusätzlich zumindest zu einer Einschränkung bezüglich eines Designs hätte führen können,
verzichtet werden.
[0007] Ferner wird vorgeschlagen, dass sich die Bedienerschnittstelle über zumindest im
Wesentlichen eine gesamte Kochflächenlängserstreckung des variablen Kochflächenbereichs
erstreckt. Insbesondere erstreckt sich die Bedienerschnittstelle über mehr als 70
%, vorzugsweise über mehr als 80 % und insbesondere über mehr als 90 % der Kochflächenlängserstreckung
des variablen Kochflächenbereichs. Unter einer "Kochflächenlängserstreckung" zumindest
eines variablen Kochflächenbereichs soll insbesondere eine Erstreckung einer langen
Seite eines kleinsten gedachten, den variablen Kochflächenbereich umschließenden Rechtecks
verstanden werden. Insbesondere ist die Kochflächenlängserstreckung als eine Länge
des variablen Kochflächenbereichs an einer in zumindest einem montierten, betriebsbereiten
Zustand einem Bediener zugewandten Seite ausgebildet. Durch eine derartige Ausgestaltung
kann vorteilhaft eine präzise, flexible und komfortable Bedienung des variablen Kochflächenbereichs
erreicht werden.
[0008] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Bedienerschnittstelle dazu vorgesehen ist, sich
in zumindest einem Betriebszustand an zumindest eine Gargeschirrkenngröße zumindest
eines auf dem variablen Kochflächenbereich aufgestellten Gargeschirrs anzupassen.
Insbesondere ist die Bedienerschnittstelle dazu vorgesehen, in zumindest einem Betriebszustand
zumindest einen Bedienerabschnitt in Abhängigkeit von der Gargeschirrkenngröße des
auf dem variablen Kochflächenbereich aufgestellten Gargeschirrs zu generieren, insbesondere
zu erzeugen. Insbesondere ist die Bedienerschnittstelle dazu vorgesehen, in zumindest
einem Betriebszustand für ein jeweiliges, auf dem variablen Kochflächenbereich aufgestelltes
Gargeschirr einen separaten Bedienerabschnitt zu generieren. Vorteilhaft ist die Bedienerschnittstelle
dazu vorgesehen, in zumindest einem Betriebszustand den Bedienerabschnitt an die Gargeschirrkenngröße
des auf dem variablen Kochflächenbereich aufgestellten Gargeschirrs anzupassen. Insbesondere
ist die Bedienerschnittstelle dazu vorgesehen, den Bedienerabschnitt an die von der
Sensoreinheit des variablen Kochflächenbereichs erkannte Gargeschirrkenngröße anzupassen.
Unter der Wendung, dass die Bedienerschnittstelle dazu vorgesehen ist, "Bedienerabschnitte
zu generieren", soll insbesondere verstanden werden, dass die Bedienerschnittstelle
dazu vorgesehen ist, Bestandteile der Bedienerschnittstelle, insbesondere der Eingabeeinheit
und der Ausgabeeinheit der Bedienerschnittstelle, zu einem Bedienerabschnitt zusammenzufassen.
Vorzugsweise ist die Bedienerschnittstelle dazu vorgesehen, zumindest einen, insbesondere
zumindest zwei, vorteilhaft zumindest vier, vorzugsweise zumindest sechs und insbesondere
zumindest acht Bedienerabschnitte zu generieren. Durch eine derartige Ausgestaltung
kann vorteilhaft eine flexible Bedienerschnittstelle erreicht werden. Zudem kann durch
eine an die Gargeschirrkenngröße angepasste Bedienerschnittstelle eine komfortable
Bedienung erreicht werden.
[0009] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Bedienerschnittelle dazu vorgesehen ist, in
zumindest einem Betriebszustand zumindest eine Bedienerabschnittslängserstreckung
zumindest eines Bedienerabschnitts an zumindest eine, insbesondere zumindest im Wesentlichen
parallel zu der Bedienerschnittstellenlängserstreckung ausgerichtete Gargeschirrerstreckung
des Gargeschirrs anzupassen. Insbesondere ist die Gargeschirrkenngröße als die, vorzugsweise
parallel zu zumindest einer Frontkante des variablen Kochflächenbereichs ausgerichtete
Gargeschirrerstreckung des Gargeschirrs ausgebildet. Alternativ könnte die Gargeschirrkenngröße
zumindest als eine Form und/oder Fläche und/oder Größe des Gargeschirrs ausgebildet
sein. Insbesondere ist die Bedienerschnittelle dazu vorgesehen, zumindest einem Großteil,
vorzugsweise mehr als 90 %, insbesondere jedem, von auf dem variablen Kochflächenbereich
aufgestellten Gargeschirren einen individuellen Bedienerabschnitt zuzuordnen. Insbesondere
ist durch eine Ausgestaltung, vorzugsweise eine Anordnung, insbesondere eine Geometrie,
der Bedienerschnittstelle die Bedienerschnittstelle in zumindest einer ersten Richtung
festgelegt. Unter einem "Bedienerabschnitt" soll insbesondere ein Ausschnitt, vorzugsweise
ein Teilbereich, der Bedienerschnittstelle verstanden werden. Insbesondere weist die
Bedienerabschnittslängserstreckung einen Betrag kleiner oder gleich einem Betrag der
Bedienerschnittstellenlängserstreckung der Bedienerschnittstelle auf. Vorzugsweise
umfasst der Bedienerabschnitt zumindest ein Ausgabeelement, vorzugsweise mehrere Ausgabeelemente.
Unter einer "Bedienerabschnittslängserstreckung" zumindest eines Bedienerabschnitts
soll insbesondere eine Erstreckung einer langen Seite eines kleinsten gedachten, den
Bedienerabschnitt umschließenden Rechtecks verstanden werden. Durch eine derartige
Ausgestaltung kann vorteilhaft eine direkte, einfach zu erkennende Zuordnung des Bedienabschnitts
zu dem Gargeschirr und damit eine geringe Verwechslungswahrscheinlichkeit erreicht
werden.
[0010] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Bedienerschnittelle dazu vorgesehen ist, in zumindest
einem Betriebszustand zumindest eine Bedienerabschnittsposition zumindest eines Bedienerabschnitts
an zumindest eine Position, insbesondere zumindest eines Gargeschirrmittelpunkts,
des Gargeschirrs anzupassen. Insbesondere ist die Bedienerschnittstelle dazu vorgesehen,
in dem Betriebszustand dem Bedienerabschnitt ein dem Gargeschirrmittelpunkt des auf
dem variablen Kochflächenbereich aufgestellten Gargeschirrs nächstgelegenes optisches,
vorzugsweise zu einer numerischen Ausgabe vorgesehenes Ausgabeelement zuzuordnen.
Vorteilhaft ist die Bedienerschnittstelle dazu vorgesehen, in dem Betriebszustand
dem Bedienerabschnitt einen der Position des auf dem variablen Kochflächenbereich
aufgestellten Gargeschirrs entsprechenden Abschnitt der Bedienerschnittstelle zuzuordnen.
Insbesondere ist die Bedienerschnittstelle dazu vorgesehen, einen Bedienerabschnitt
zuzuordnen, dessen Abmessungen durch zumindest eine Parallelprojektion des Gargeschirrs
in einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zu zumindest einer Frontkante des variablen
Kochflächenbereichs ausgerichteten Richtung festgelegt sind. Insbesondere ist die
Gargeschirrkenngröße als die Position des Gargeschirrs ausgebildet. Durch eine derartige
Ausgestaltung können vorteilhaft eine Unterscheidung zweier Gargeschirre durch eine
Bedienerabschnittsposition eines jeweiligen, dem jeweiligen Gargeschirr zugeordneten
Bedienerabschnitts vorgenommen und damit eine einfache Bedienbarkeit erreicht werden.
[0011] Zudem wird vorgeschlagen, dass eine Eingabeeinheit der Bedienerschnittstelle zumindest
teilweise als eine berührungsempfindliche Eingabeeinheit ausgebildet ist. Insbesondere
ist die Eingabeeinheit der Bedienerschnittstelle als zumindest ein Touch-Slider ausgebildet.
Unter einer "berührungsempfindlichen" Eingabeeinheit soll insbesondere eine Einheit
verstanden werden, die zumindest ein berührungsempfindliches Eingabeelement aufweist.
Insbesondere ist das berührungsempfindliche Eingabeelement dazu vorgesehen, auf eine
Berührung und/oder eine Annäherung durch einen Bediener, insbesondere eine Annäherung
eines Körperteils eines Bedieners, beispielsweise eines Fingers, insbesondere innerhalb
eines Abstands von maximal 10 cm, insbesondere maximal 3 cm, vorteilhaft maximal 1
cm, vorzugsweise maximal 0,5 cm, zu reagieren. Vorzugsweise reagiert das berührungsempfindliche
Eingabeelement unabhängig von einer direkten Berührung und/oder Druckausübung, insbesondere
durch eine Berührungsfläche hindurch, auf eine Annäherung. Insbesondere ist die Berührungsfläche
als eine Glas- und/oder Kunststoffeinheit und/oder eine Kochfeldplatte ausgebildet.
Unter der Wendung, dass eine Eingabeeinheit der Bedienerschnittstelle "zumindest teilweise"
als eine berührungsempfindliche Eingabeeinheit ausgebildet ist, soll insbesondere
verstanden werden, dass die Eingabeeinheit zumindest ein berührungsempfindliches Eingabemittel
und zumindest ein weiteres Eingabemittel aufweist. Insbesondere ist das weitere Eingabemittel
zumindest als ein akustisches Eingabemittel und/oder zumindest als ein mechanisches
Eingabemittel ausgebildet. Durch eine derartige Ausgestaltung kann vorteilhaft eine
einfache, schnelle und komfortable Eingabe mittels der Eingabeeinheit erreicht werden.
[0012] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass eine Ausgabeeinheit der Bedienerschnittstelle
zumindest teilweise einstückig mit der Eingabeeinheit der Bedienerschnittstelle ausgebildet
ist. Unter der Wendung, dass eine Ausgabeeinheit der Bedienerschnittstelle zumindest
teilweise "einstückig" mit der Eingabeeinheit der Bedienerschnittstelle ausgebildet
ist, soll insbesondere verstanden werden, dass bei Betrachtung zumindest einer Projektion
der Eingabeeinheit und der Ausgabeeinheit in zumindest eine gemeinsame, vorzugsweise
durch den variablen Kochflächenbereich aufgespannte Ebene die Eingabeeinheit und die
Ausgabeeinheit zumindest teilweise überlagert sind. Insbesondere ist die Ausgabeeinheit
bezüglich zumindest einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zu dem variablen Kochflächenbereich
ausgerichteten Vertikalrichtung zu der Eingabeeinheit benachbart angeordnet. Unter
der Wendung, dass eine Ausgabeeinheit der Bedienerschnittstelle "zumindest teilweise"
einstückig mit der Eingabeeinheit der Bedienerschnittstelle ausgebildet ist, soll
insbesondere verstanden werden, dass die Ausgabeeinheit zumindest einen Ausgabeeinheitenteilbereich,
der einstückig mit der Eingabeeinheit ausgebildet ist, aufweist und zumindest einen
weiteren Ausgabeeinheitenteilbereich, der getrennt von der Eingabeeinheit angeordnet
ist, aufweisen könnte. Insbesondere ist der weitere Ausgabeeinheitenteilbereich getrennt
von dem einstückig mit der Eingabeeinheit ausgebildeten Ausgabeeinheitenteilbereich
ausgebildet. Durch eine derartige Ausgestaltung kann vorteilhaft eine kompakte Bedienerschnittstelle
erreicht und ein dadurch eingesparter Platz sinnvoll anderweitig verwendet werden.
[0013] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Bedienerschnittstelle zumindest im Wesentlichen
parallel zu einer Frontkante des variablen Kochflächenbereichs ausrichtet ist. Unter
einer "Frontkante" des variablen Kochflächenbereichs soll insbesondere eine Kante
verstanden werden, die in zumindest einem montierten, betriebsbereiten Zustand eine
dem Bediener des variablen Kochflächenbereichs zugewandte Begrenzungslinie des variablen
Kochflächenbereichs ausbildet. Insbesondere ist die Bedienerschnittstelle in einem
Nahbereich der Frontkante angeordnet. Vorteilhaft ist die Bedienerschnittstelle bei
einer Betrachtung, ausgehend von einem Bediener, vor der Frontkante angeordnet. Durch
eine parallele Ausrichtung des variablen Kochflächenbereichs und der Bedienerschnittstelle
kann vorteilhaft eine einfache, unkomplizierte Bedienung des variablen Kochflächenbereichs
mittels der Bedienerschnittstelle erreicht werden.
[0014] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Kochfeldvorrichtung zumindest einen weiteren variablen
Kochflächenbereich aufweist. Durch Bereitstellen von zumindest zwei variablen Kochflächenbereichen
kann vorteilhaft eine hohe Flexibilität erreicht werden.
[0015] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Bedienerschnittstelle zumindest zwei Bedienerschnittstellenteilbereiche
aufweist, die jeweils einem der variablen Kochflächenbereiche zugeordnet sind. Insbesondere
ist ein erster der Bedienerschnittstellenteilbereiche einem ersten der variablen Kochflächenbereiche
und ein zweiter der Bedienerschnittstellenteilbereiche einem zweiten der variablen
Kochflächenbereiche zugeordnet. Durch eine derartige Ausgestaltung können vorteilhaft
eine hohe Flexibilität mittels einer getrennten Bedienbarkeit der variablen Kochflächenbereiche
sowie ein hoher Bedienkomfort erreicht werden.
[0016] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Bedienerschnittstelle dazu vorgesehen ist, in
zumindest einem Betriebszustand die Bedienerschnittstellenteilbereiche und/oder die
variablen Kochflächenbereiche zumindest teilweise miteinander zu verbinden. Insbesondere
ist die Bedienerschnittstelle dazu vorgesehen, in dem Betriebszustand die Bedienerschnittstellenteilbereiche
und/oder die variablen Kochflächenbereiche in Abhängigkeit von zumindest einer Eingabe
mittels zumindest eines, vorzugsweise mittels beider der Bedienerschnittstellenteilbereiche,
insbesondere mittels zumindest einer Wischbewegung über die zumindest zwei Bedienerschnittstellenteilbereiche,
zumindest teilweise miteinander zu verbinden. Vorzugsweise ist die Bedienerschnittstelle
in dem Betriebszustand dazu vorgesehen, die Bedienerschnittstellenteilbereiche und/oder
die variablen Kochflächenbereiche automatisch, insbesondere aufgrund eines, sich in
zumindest zwei variable Kochflächenbereiche erstreckenden Gargeschirrs, zumindest
teilweise miteinander zu verbinden. Unter der Wendung, zumindest zwei Bereiche "zumindest
teilweise miteinander verbinden", soll insbesondere verstanden werden, zumindest jeweils
einen Bereichsabschnitt eines jeweiligen der Bereiche miteinander zu verbinden. Durch
eine derartige Ausgestaltung kann vorteilhaft eine Kombination der Bedienerschnittstellenteilbereiche
und/oder der variablen Kochflächenbereiche in einer einfachen Weise erreicht werden,
wodurch eine hohe Flexibilität und ein hoher Bedienkomfort erreicht werden können.
[0017] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Kochfeld mit einer erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung in
einem ausgeschalteten Zustand in einer schematischen Draufsicht,
- Fig. 2
- das erfindungsgemäße Kochfeld mit der erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung aus Fig.
1 in einem Betriebszustand in einer schematischen Draufsicht,
- Fig. 3
- das erfindungsgemäße Kochfeld mit der erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung aus Fig.
2 in einem Betriebszustand in einer weiteren schematischen Draufsicht,
- Fig. 4
- einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 3,
- Fig. 5
- ein alternatives Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kochfelds mit einer erfindungsgemäßen
Kochfeldvorrichtung in einem ausgeschalteten Zustand in einer schematischen Draufsicht
und
- Fig. 6
- das erfindungsgemäße Kochfeld mit der erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung aus Fig.
5 in einem Betriebszustand in einer schematischen Draufsicht.
[0019] Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Kochfeld 36a, das als ein Induktionskochfeld ausgebildet
ist, mit einer erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung 10a, die als eine Induktionskochfeldvorrichtung
ausgebildet ist, in einem ausgeschalteten Zustand eines Betriebszustands in einer
schematischen Draufsicht. Die Kochfeldvorrichtung 10a umfasst einen variablen Kochflächenbereich
12a und eine Bedienerschnittstelle 14a zu einer Eingabe und Ausgabe von mehreren Kochflächenbereichsparametern.
Der variable Kochflächenbereich 12a und die Bedienerschnittstelle 14a sind benachbart
angeordnet und weisen jeweils eine Längserstreckung auf, welche parallel zu einer
Kochfeldlängsrichtung 38a ausgerichtet ist. Der variable Kochflächenbereich 12a weist
eine Kochflächenlängserstreckung 16a auf, die parallel zu der Kochfeldlängsrichtung
38a ausgerichtet ist. Der variable Kochflächenbereich 12a ist bezüglich einer Kochfeldtiefenrichtung
40a in einem hinteren Bereich des Kochfelds 36a angeordnet. Die Kochfeldtiefenrichtung
40a ist senkrecht zu der Kochfeldlängsrichtung 38a ausgerichtet. Der variable Kochflächenbereich
12a weist eine Frontkante 30a auf, die parallel zu der Kochflächenlängserstreckung
16a ausgerichtet ist.
[0020] Die Bedienerschnittstelle 14a ist bezüglich der Kochfeldtiefenrichtung 40a in einem
vorderen Bereich des Kochfelds 36a angeordnet. Die Bedienerschnittstelle 14a ist streifenförmig
ausgebildet. Zudem erstreckt sich die Bedienerschnittstelle 14a über nahezu die gesamte
Kochflächenlängserstreckung 16a des variablen Kochflächenbereichs 12a. Zudem ist die
Bedienerschnittstelle 14a parallel zu der Frontkante 30a des variablen Kochflächenbereichs
12a ausgerichtet. Eine Eingabeeinheit 26a der Bedienerschnittstelle 14a ist als eine
berührungsempfindliche Eingabeeinheit ausgebildet. Hierbei ist die Eingabeeinheit
26a der Bedienerschnittstelle 14a als ein Touch-Slider ausgebildet. Die Eingabeeinheit
26a der Bedienerschnittstelle 14 ist als ein An-Aus-Netzschalter ausgebildet und zu
einer Aktivierung des variablen Kochflächenbereichs 12a vorgesehen. Alternativ könnte
die Kochfeldvorrichtung 10a ein separates Element aufweisen, das als An-Aus-Netzschalter
ausgebildet und zu einer Aktivierung des variablen Kochflächenbereichs 12a vorgesehen
ist. Die Bedienerschnittstelle 14a ist dazu vorgesehen, mittels einer Berührung einer
Oberfläche der Bedienerschnittstelle 14a bedient zu werden. Zudem ist die Bedienerschnittstelle
14a dazu vorgesehen, mittels einer Bewegung eines Körperteils eines Bedieners über
die Oberfläche der Bedienerschnittstelle 14a bedient zu werden. Eine Heizleistungsdichte,
also eine Heizleistungsstufe, ist mittels der Eingabeeinheit 26a einstellbar. Die
Heizleistungsdichte ist mittels einer Bewegung, also einer Slide-Bewegung, über die
Eingabeeinheit 26a der Bedienerschnittstelle 14a, ausgehend von einem Rand der Bedienerschnittstelle
14a, einstellbar. Alternativ ist die Heizleistungsdichte mittels eines Tippens auf
die Eingabeeinheit 26a einstellbar.
[0021] Fig. 2 und 3 zeigen das Kochfeld 36a in einem Betriebszustand mit vier auf dem variablen
Kochflächenbereich 12a aufgestellten Gargeschirren 18a', 18a", 18a"', 18a"". Die Gargeschirre
18a', 18a", 18a"', 18a"", die jeweils unterschiedliche Durchmesser aufweisen, sind
bezüglich der Kochfeldlängsrichtung 38a benachbart auf dem variablen Kochflächenbereich
12a angeordnet. Fig. 4 zeigt einen vergrößert dargestellten Ausschnitt des Bedienerabschnitts
22a"' aus Fig. 3. Die Bedienerschnittstelle 14a weist eine Ausgabeeinheit 28a auf,
die zu einer Ausgabe einer Heizleistungsdichte vorgesehen ist. Die Ausgabeeinheit
28a der Bedienerschnittstelle 14a ist teilweise einstückig mit der Eingabeeinheit
26a der Bedienerschnittstelle 14a ausgebildet. Die Ausgabeeinheit 28a der Bedienerschnittstelle
14a umfasst eine Vielzahl von Ausgabeelementen 42a, die jeweils zu der Ausgabe vorgesehen
sind. Von den Ausgabeelementen 42a ist in Fig. 4 lediglich eines mit einem Bezugszeichen
versehen. Die Ausgabeelemente 42a sind streifenförmig ausgebildet und weisen jeweils
eine parallel zu der Kochfeldtiefenrichtung 40a ausgerichtete Ausgabeelementerstreckung
auf. Die Ausgabeelemente 42a sind dazu vorgesehen, mittels einer Farbintensität die
Heizleistungsdichte auszugeben. Die Ausgabeelemente 42a sind mit der Eingabeeinheit
26a der Bedienerschnittstelle 14a einstückig ausgebildet. Die Ausgabeeinheit 28a umfasst
weitere Ausgabeelemente 44a, die zu der Ausgabe der Heizleistungsdichte und der Position
vorgesehen sind. Die weiteren Ausgabeelemente 44a sind bezüglich der Kochfeldtiefenrichtung
40a benachbart zu den Ausgabeelementen 42a angeordnet. Die weiteren Ausgabeelemente
44a sind jeweils an vordefinierten Ausgabeelementpositionen 50a angeordnet. Die Ausgabeelementpositionen
50a sind in Fig. 3 mittels gestrichelt eingezeichneter Linien dargestellt, wobei lediglich
eine der Ausgabeelementpositionen 50a mit einem Bezugszeichen versehen ist. Ein jeweiliger,
parallel zu der Kochflächenlängserstreckung 16a ausgerichteter Abstand der Ausgabeelementpositionen
50a der weiteren Ausgabeelemente 44a beträgt jeweils etwa 10 cm. Die weiteren Ausgabeelemente
44a sind zu einer numerischen Ausgabe der Heizleistungsdichte vorgesehen.
[0022] Die Bedienerschnittstelle 14a ist dazu vorgesehen, sich in dem Betriebszustand an
eine jeweilige Gargeschirrkenngröße der auf dem variablen Kochflächenbereich 12a aufgestellten
Gargeschirre 18a', 18a", 18a"', 18a"" anzupassen (vgl. Fig. 2 und 3). Die Gargeschirrkenngröße
ist als eine parallel zu der Kochflächenlängserstreckung 16a ausgerichtete Gargeschirrerstreckung
24a', 24a", 24a"', 24a"" ausgebildet. Bei kreisrunden Gargeschirren 18a', 18a", 18a"',
18a"" ist die jeweilige Gargeschirrerstreckung 24a', 24a", 24a"', 24a"" als der Durchmesser
des jeweiligen Gargeschirrs 18a', 18a", 18a"', 18a"" ausgebildet. Die Bedienerschnittstelle
14a ist dazu vorgesehen, in Abhängigkeit von der Gargeschirrkenngröße des auf dem
variablen Kochflächenbereich 12a aufgestellten Gargeschirrs 18a', 18a", 18a"', 18a""
einen Bedienerabschnitt 22a', 22a", 22a"', 22a"" zu generieren. Hierbei ist die Bedienerschnittstelle
14a dazu vorgesehen, in Abhängigkeit von der Gargeschirrkenngröße des auf dem variablen
Kochflächenbereich 12a aufgestellten Gargeschirrs 18a', 18a", 18a"', 18a"" Bestandteile
der Bedienerschnittstelle 14a zu dem Bedienerabschnitt 22a', 22a", 22a"', 22a"" zusammenzufassen.
Die Bestandteile der Bedienerschnittstelle 14a sind als die Ausgabeelemente 42a, 44a
ausgebildet. Die Bedienerschnittstelle 14a ist dazu vorgesehen, eine jeweilige Bedienerabschnittslängserstreckung
20a', 20a", 20a"', 20a"" des jeweiligen Bedienerabschnitts 22a', 22a", 22a"', 22a""
an die jeweilige Gargeschirrerstreckung 24a', 24a", 24a"', 24a"" des jeweiligen Gargeschirrs
18a', 18a", 18a"', 18a"" anzupassen. Hierbei weist die jeweilige Bedienerabschnittslängserstreckung
20a', 20a", 20a"', 20a"" des jeweiligen Bedienerabschnitts 22a', 22a", 22a"', 22a""
einen Betrag mit einem Wert auf, der im Wesentlichen gleich einem Wert eines Betrags
der jeweiligen Gargeschirrerstreckung 24a', 24a", 24a"', 24a"" des jeweiligen Gargeschirrs
18a', 18a", 18a"', 18a"" ist. Der Betrag der Bedienerabschnittslängserstreckung 20a',
20a", 20a"', 20a"" des jeweiligen Bedienerabschnitts 22a', 22a", 22a"', 22a"" weist
einen nächstmöglich an einem Wert eines Betrags der jeweiligen Gargeschirrerstreckung
24a', 24a", 24a"', 24a"" des jeweiligen Gargeschirrs 18a', 18a", 18a"', 18a"" gelegenen
Wert auf. Die Bedienerschnittstelle 14a ist dazu vorgesehen, eine jeweilige Bedienerabschnittsposition
eines jeweiligen der Bedienerabschnitte 22a', 22a", 22a"', 22a"" an eine jeweilige
Position des jeweiligen der Gargeschirre 18a', 18a", 18a"', 18a"" anzupassen (vgl.
Fig. 3). Hierbei ist die Bedienerschnittstelle 14a dazu vorgesehen, jeweilige Ausgabeelemente
44a, die in einer der jeweiligen Gargeschirrerstreckung 24a', 24a", 24a"', 24a"" des
jeweiligen Gargeschirrs 18a', 18a", 18a"', 18a"" korrespondierenden Bedienerabschnittslängserstreckung
20a', 20a", 20a"', 20a"" angeordnet sind, dem jeweiligen Gargeschirr 18a', 18a", 18a"',
18a"" zuzuordnen. Zudem ist die Bedienerschnittstelle 14a dazu vorgesehen, ein einem
Gargeschirrmittelpunkt des jeweiligen Gargeschirrs 18a', 18a", 18a"', 18a"" nächstgelegenes
weiteres Ausgabeelement 44a dem jeweiligen Gargeschirr 18a', 18a", 18a"', 18a"" zuzuordnen.
Die Ausgabeeinheit 28a ist zu einer Ausgabe einer Position des jeweiligen auf dem
variablen Kochflächenbereich 12a aufgestellten Gargeschirrs 18a', 18a", 18a"', 18a""
vorgesehen.
[0023] In einem Verfahren zu einem Betrieb der erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung 10a
wird in einem ersten Verfahrensschritt mittels der Eingabeeinheit 26a der variable
Kochflächenbereich 12a aktiviert. In einem weiteren Verfahrensschritt wird wenigstens
ein Gargeschirr 18a', 18a", 18a"', 18a"" auf dem variablen Kochflächenbereich 12a
aufgestellt. Eine Sensoreinheit (nicht dargestellt) des variablen Kochflächenbereichs
12a ermittelt eine jeweilige Gargeschirrerstreckung 24a', 24a", 24a"', 24a"" sowie
eine Position des auf dem variablen Kochflächenbereich 12a aufgestellten Gargeschirrs
18a', 18a", 18a"', 18a"". In einem weiteren Verfahrensschritt generiert die Bedienerschnittstelle
14a in Abhängigkeit des auf dem variablen Kochflächenbereich 12a aufgestellten Gargeschirrs
18a', 18a", 18a"', 18a"" einen Bedienerabschnitt 22a', 22a", 22a"', 22a"". Ein Mittelpunkt
des generierten Bedienerabschnitts 22a', 22a", 22a"', 22a"" ist an einer einem Gargeschirrmittelpunkt
des auf dem variablen Kochflächenbereich 12a aufgestellten Gargeschirrs 18a', 18a",
18a"', 18a"" entsprechenden Abschnitt der Bedienerschnittstelle 14a angeordnet. Der
generierte Bedienerabschnitt 22a', 22a", 22a"', 22a""weist eine Bedienerabschnittslängserstreckung
20a', 20a", 20a"', 20a"" auf, die der Gargeschirrerstreckung 24a', 24a", 24a"', 24a""
des Gargeschirrs 18a', 18a", 18a"', 18a"" entspricht. Hierbei ist die Bedienerabschnittslängserstreckung
20a', 20a", 20a"', 20a"" durch eine Parallelprojektion der Gargeschirrerstreckung
24a', 24a", 24a"', 24a"" des Gargeschirrs 18a', 18a", 18a"', 18a"" in einer parallel
zu der Kochfeldtiefenrichtung 40a ausgerichteten Richtung festgelegt. Die Bedienerschnittstelle
14a ist dazu vorgesehen, das dem Gargeschirrmittelpunkt des auf dem variablen Kochflächenbereich
12a aufgestellten Gargeschirrs 18a', 18a", 18a"', 18a"" nächstliegende weitere Ausgabeelement
44a zuzuordnen. Die Bedienerschnittstelle 14a ist dazu vorgesehen, eine mittels der
Eingabeeinheit 26a eingegebene Heizleistungsdichte einzustellen und diese Heizleistungsdichte
mittels der Ausgabeeinheit 28a auszugeben.
[0024] In Fig. 5 und 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden
Beschreibungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den
Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen
auf die Beschreibung des anderen Ausführungsbeispiels, insbesondere der Fig. 1 bis
4, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe
a in den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels der Fig. 1 bis 4 durch den Buchstaben
b in den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels der Fig. 5 und 6 ersetzt. Bezüglich
gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen,
kann grundsätzlich auch auf die Zeichnung und/oder die Beschreibung des anderen Ausführungsbeispiels,
insbesondere der Fig. 1 bis 4, verwiesen werden.
[0025] Fig. 5 zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kochfelds
36b mit einer erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung 10b in einem ausgeschalteten Zustand
in einer schematischen Draufsicht. Die Kochfeldvorrichtung 10b umfasst einen variablen
Kochflächenbereich 12b und eine Bedienerschnittstelle 14b zu einer Eingabe und Ausgabe
von mehreren Kochflächenbereichsparametern. Die Kochfeldvorrichtung 10b umfasst einen
weiteren variablen Kochflächenbereich 32b. Die Bedienerschnittstelle 14b, der variable
Kochflächenbereich 12b und der weitere variable Kochflächenbereich 32b sind bezüglich
einer Kochfeldtiefenrichtung 40b benachbart angeordnet. Die Bedienerschnittstelle
14b umfasst ein separates Element 48b, das als An-Aus-Netzschalter ausgebildet und
zu einer Aktivierung des variablen Kochflächenbereichs 12b sowie des weiteren variablen
Kochflächenbereichs 32b vorgesehen ist. Das separate Element 48b ist bezüglich einer
Kochfeldlängsrichtung 38b an einer Seite der Bedienerschnittstelle 14b angeordnet.
Die Bedienerschnittstelle 14b umfasst ein zusätzliches Ausgabeelement 46b, das zu
einer Ausgabe einer Heizleistungsdichte vorgesehen ist. Das zusätzliche Ausgabeelement
46b ist an einer, dem separaten Element 48b bezüglich der Kochfeldlängsrichtung 38b
entgegengesetzt angeordneten Seite der Bedienerschnittstelle 14b angeordnet. Zudem
weist die Bedienerschnittstelle 14b zwei Bedienerschnittstellenteilbereiche 34b',
34b" auf, die jeweils einem der variablen Kochflächenbereiche 12b, 32b zugeordnet
sind. Eine Ausgestaltung eines jeweiligen der Bedienerschnittstellenteilbereiche 34b',
34b" ist identisch zu einer Ausgestaltung der Bedienerschnittstelle 14a des Ausführungsbeispiels
der Fig. 1 bis 4, weshalb hierauf nicht näher eingegangen wird.
[0026] Fig. 6 zeigt das erfindungsgemäße Kochfeld 36b mit der erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung
10b in einem Betriebszustand mit drei auf den variablen Kochflächenbereichen 12b,
32b aufgestellten Gargeschirren 18b', 18b", 18b"'. Ein erstes Gargeschirr 18b' der
Gargeschirre 18b', 18b", 18b"' ist gänzlich auf dem variablen Kochflächenbereich 12b
aufgestellt. Die Bedienerschnittstelle 14b ist dazu vorgesehen, dem ersten Gargeschirr
18b' einen ersten Bedienerabschnitt 22b' zuzuordnen. Der Bedienerschnittstellenteilbereich
34b' umfasst den ersten Bedienerabschnitt 22b'. Der erste Bedienerabschnitt 22b' weist
eine Bedienerabschnittslängserstreckung 20b' auf, deren Betrag einem Betrag einer
Gargeschirrerstreckung 24b' des ersten Gargeschirrs 18b' entspricht. Ein zweites Gargeschirr
18b" der Gargeschirre 18b', 18b", 18b"' ist gänzlich auf dem weiteren variablen Kochflächenbereich
32b aufgestellt. Die Bedienerschnittstelle 14b ist dazu vorgesehen, dem zweiten Gargeschirr
18b" einen zweiten Bedienerabschnitt 22b" zuzuordnen. Der Bedienerschnittstellenteilbereich
34b" umfasst den zweiten Bedienerabschnitt 22b". Der zweite Bedienerabschnitt 22b"
weist eine Bedienerabschnittslängserstreckung 20b" auf, deren Betrag einem Betrag
einer Gargeschirrerstreckung 24b" des zweiten Gargeschirrs 18b" entspricht.
[0027] Ein drittes Gargeschirr 18b"' der Gargeschirre 18b', 18b", 18b"' ist überlappend
auf den variablen Kochflächenbereichen 12b, 32b aufgestellt. Hierbei ist das dritte
Gargeschirr 18b"' teilweise auf dem variablen Kochflächenbereich 12b und teilweise
auf dem weiteren variablen Kochflächenbereich 32b aufgestellt. Die Bedienerschnittstelle
14b ist dazu vorgesehen, dem dritten Gargeschirr 18b"' zwei dritte Bedienerabschnitte
22b"' zuzuordnen. Jeder der Bedienerschnittstellenteilbereiche 34b', 34b" umfasst
jeweils einen der dritten Bedienerabschnitte 22b". Die dritten Bedienerabschnitte
22b"' weisen jeweils eine Bedienerabschnittslängserstreckung 20b"' auf, deren Beträge
jeweils einem Betrag einer Gargeschirrerstreckung 24b"' des dritten Gargeschirrs 18b"'
entsprechen. Die Bedienerschnittstelle 14b ist dazu vorgesehen, die Bedienerschnittstellenteilbereiche
34b', 34b" teilweise miteinander zu verbinden. Hierbei ist die Bedienerschnittstelle
14b dazu vorgesehen, die Bedienerabschnitte 22b"' miteinander zu verbinden. Beispielsweise
ist denkbar, dass die Bedienerschnittstelle 14b dazu vorgesehen ist, die Bedienerschnittstellenteilbereiche
34b', 34b" automatisch teilweise miteinander zu verbinden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist die Bedienerschnittstelle 14b dazu vorgesehen, die Bedienerschnittstellenteilbereiche
34b', 34b" in Abhängigkeit von einer Eingabe über eine Eingabeeinheit 26b der Bedienerschnittstelle
14b teilweise miteinander zu verbinden. Die Eingabe ist als eine Wischbewegung von
einem der Bedienerabschnitte 22b"' zu einem weiteren der Bedienerabschnitte 22b"'
ausgebildet.
Bezugszeichen
[0028]
- 10
- Kochfeldvorrichtung
- 12
- variabler Kochflächenbereich
- 14
- Bedienerschnittstelle
- 16
- Kochflächenlängserstreckung
- 18
- Gargeschirr
- 20
- Bedienerabschnittslängserstreckung
- 22
- Bedienerabschnitt
- 24
- Gargeschirrerstreckung
- 26
- Eingabeeinheit
- 28
- Ausgabeeinheit
- 30
- Frontkante
- 32
- weiterer variabler Kochflächenbereich
- 34
- Bedienerschnittstellenteilbereich
- 36
- Kochfeld
- 38
- Kochfeldlängsrichtung
- 40
- Kochfeldtiefenrichtung
- 42
- Ausgabeelement
- 44
- weiteres Ausgabeelement
- 46
- zusätzliches Ausgabeelement
- 48
- separates Element
- 50
- Ausgabeelementposition
1. Kochfeldvorrichtung, insbesondere Induktionskochfeldvorrichtung, mit zumindest einem
variablen Kochflächenbereich (12a; 12b) und mit zumindest einer Bedienerschnittstelle
(14a; 14b) zu einer Eingabe und/oder Ausgabe von zumindest einem Kochflächenbereichsparameter,
dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienerschnittstelle (14a; 14b) zumindest im Wesentlichen streifenförmig ausgebildet
ist.
2. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Bedienerschnittstelle (14a; 14b) über zumindest im Wesentlichen eine gesamte
Kochflächenlängserstreckung (16a; 16b) des variablen Kochflächenbereichs (12a; 12b)
erstreckt.
3. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienerschnittstelle (14a; 14b) dazu vorgesehen ist, sich in zumindest einem
Betriebszustand an zumindest eine Gargeschirrkenngröße zumindest eines auf dem variablen
Kochflächenbereich (12a; 12b) aufgestellten Gargeschirrs (18a', 18a", 18a"', 18a"";
18b', 18b", 18b"') anzupassen.
4. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienerschnittstelle (14a; 14b) dazu vorgesehen ist, in zumindest einem Betriebszustand
zumindest eine Bedienerabschnittslängserstreckung (20a', 20a", 20a"', 20a""; 20b',
20b", 20b"') zumindest eines Bedienerabschnitts (22a', 22a", 22a"', 22a""; 22b', 22b",
22b"') an zumindest eine Gargeschirrerstreckung (24a', 24a", 24a"', 24a""; 24b', 24b",
24b"') des Gargeschirrs (18a', 18a", 18a"', 18a""; 18b', 18b", 18b"') anzupassen.
5. Kochfeldvorrichtung zumindest nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienerschnittstelle (14a; 14b) dazu vorgesehen ist, in zumindest einem Betriebszustand
zumindest eine Bedienerabschnittsposition zumindest eines Bedienerabschnitts (22a',
22a", 22a"', 22a""; 22b', 22b", 22b"') an zumindest eine Position des Gargeschirrs
(18a', 18a", 18a"', 18a""; 18b', 18b", 18b"') anzupassen.
6. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Eingabeeinheit (26a; 26b) der Bedienerschnittstelle (14a; 14b) zumindest teilweise
als eine berührungsempfindliche Eingabeeinheit ausgebildet ist.
7. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ausgabeeinheit (28a; 28b) der Bedienerschnittstelle (14a; 14b) zumindest teilweise
einstückig mit der Eingabeeinheit (26a; 26b) der Bedienerschnittstelle (14a; 14b)
ausgebildet ist.
8. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienerschnittstelle (14a; 14b) zumindest im Wesentlichen parallel zu einer
Frontkante (30a; 30b) des variablen Kochflächenbereichs (12a; 12b) ausrichtet ist.
9. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest einen weiteren variablen Kochflächenbereich (32b).
10. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienerschnittstelle (14b) zumindest zwei Bedienerschnittstellenteilbereiche
(34b', 34b") aufweist, die jeweils einem der variablen Kochflächenbereiche (12b, 32b)
zugeordnet sind.
11. Kochfeldvorrichtung zumindest nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienerschnittstelle (14b) dazu vorgesehen ist, in zumindest einem Betriebszustand
die Bedienerschnittstellenteilbereiche (34b', 34b") zumindest teilweise miteinander
zu verbinden.
12. Kochfeld, insbesondere Induktionskochfeld, mit zumindest einer Kochfeldvorrichtung
(10a; 10b) nach einem der Ansprüche 1 bis 11.
13. Verfahren zum Betrieb einer Kochfeldvorrichtung (10a; 10b) nach einem der Ansprüche
1 bis 11.