[0001] Die Erfindung betrifft eine Dunstabzugsvorrichtung mit einem Filter und einer Fettauffangrinne.
[0002] Eine solche Dunstabzugsvorrichtung dient dazu, bei einem Garvorgang aus beispielsweise
einem Topf oder einer Pfanne austretende Luft zu reinigen. Dabei kann insbesondere
auch Fett aus der Luft aufgefangen werden. Das Fett fließt den Filter herunter und
sammelt sich in einer stationären Fettauffangrinne, in welcher auch der Filter einsetzt
ist. Die Fettauffangrinne kann nach Herausnahme des Filters gereinigt werden. Sammelt
sich eine größere Menge Fett in der Fettauffangrinne, kann der darin stehende Filter
unten verschmutzen. Auch gestaltet sich dann eine Reinigung sehr aufwändig.
[0003] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Dunstabzugsvorrichtung mit einem
Filter und einer Fettauffangrinne so auszugestalten, dass mit geringem herstellerischen
und nutzerseitigem Aufwand eine besonders einfache Reinigung der Fettauffangrinne
ermöglicht wird.
[0004] Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte
Ausführungsformen sind insbesondere den abhängigen Ansprüchen entnehmbar.
[0005] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Dunstabzugsvorrichtung mit mindestens einem Filter
und einer Fettauffangrinne, wobei die Fettauffangrinne mehrere entnehmbare Wannen
aufweist, welche den mindestens einen Filter tragen.
[0006] Diese Dunstabzugsvorrichtung weist den Vorteil auf, dass die Wannen (auch als Fettauffangwannen
bezeichnet) entnehmbar und also weit einfacher zu reinigen sind als eine stationäre
Fettauffangrinne. Die Wannen mögen beispielsweise in einem Spülbecken oder einer Spülmaschine
gewaschen werden. Die Wannen können auch einfach ausgetauscht werden. Die Verwendung
mehrerer (entsprechend kurzer) Wannen weist den weiteren Vorteil gegenüber einer (vergleichsweise
langen) Wanne auf, dass sich auch hierdurch die Wannen erstens einfacher reinigen
lassen und zweitens eine Gefahr eines Überschwappens einer vollen Wanne durch eine
sicherere Handhabung geringer ist, insbesondere bei hohem Fettstand. Darüber hinaus
sind mehrere kleine Wannen einfacher herzustellen als eine große Wanne, was Herstellungskosten
spart. Außerdem können kleine Wannen als modulare Komponenten eingesetzt werden und
z.B. als "Standard"-Bauteile für unterschiedlich aufgebaute und dimensionierte Dunstabzugsvorrichtungen
einsetzbar sein. Für einen Hersteller von Dunstabzugsvorrichtungen wird die Gesamtherstellung
also günstiger, da nicht für jeden Typ einer Dunstabzugsvorrichtung eine individuell
ausgestaltete Fettauffangwanne mit vorgegebener Länge bereitgestellt zu werden braucht.
[0007] Die Dunstabzugsvorrichtung kann als eigenständiges Küchengerät vorliegen, z.B. zum
Einbau in eine Arbeitsplatte, oder mag eine Komponente oder Bestandteil eines Gargeräts
sein, z.B. eines Gargeräts mit Kochfeld und/oder einer Friteuse.
[0008] Es ist eine Weiterbildung, dass die Wannen aus Kunststoff oder Silikon ausgebildet
sind, wodurch sie besonders preiswert herstellbar sind. Durch die geringe räumliche
Erstreckung mehrerer kleinerer bzw. kürzerer Wannen sind diese einfacher und kostengünstiger
herstellbar als eine große bzw. lange Wanne, beispielsweise einer Länge von 1 m. So
ist der Herstellungsaufwand bei einem Spritzguss für große Teile überproportional
höher. Bei einem Einsatz von Kunststoff oder Silikon können also zur Herstellung der
Wannen kleine Werkzeuge und kleine Pressen verwendet werden, was sich günstig auf
den Herstellungspreis auswirkt.
[0009] Es ist eine Weiterbildung, dass die Wannen identisch ausgestaltet sind, was ein Gleichteileprinzip
mit einfacher Herstellung und Bevorratung unterstützt. Jedoch können auch zumindest
zwei unterschiedliche Wannen verwendet werden.
[0010] Es ist eine Ausgestaltung, dass die Wannen jeweils einen Handgriff aufweisen. Durch
den Handgriff wird ihre Handhabung für einen Benutzer erheblich vereinfacht, z.B.
bei einem Herausnehmen, Einsetzen, aber auch Spülen. Der Handgriff gibt zudem beim
Einsetzen eine Einsatzrichtung vor. Ferner kann der Griff als ein Anker dienen, um
ein Hineinfallen in die Dunstabzugsvorrichtung zu verhindern.
[0011] Der Handgriff mag abnehmbar sein oder als fester, integraler Bestandteil der Wanne
vorliegen.
[0012] Es ist noch eine Ausgestaltung, dass der Handgriff zumindest eine Luftdurchtrittsöffnung
aufweist. Dadurch stellt der Handgriff praktisch kein Hindernis für einen Luftstrom
dar, auch wenn er sich in einem Luftabzugskanal der Dunstabzugsvorrichtung befinden
sollte, wodurch ein Volumenstrom der Luft durch den mindestens einen Filter nicht
oder nicht wesentlich behindert wird.
[0013] Es ist noch eine weitere Ausgestaltung, dass die Wannen in einer Aufnahme bündig
aneinander stellbar sind. So kann aus dem mindestens einen Filter herabfließendes
Fett praktisch vollständig von den Wannen aufgefangen werden. Ein bündiges, nicht
dichtes Aneinanderstellen reicht häufig bereits aus, da das herunterlaufende Fett
in der Regel nicht dünnflüssig ist und daher eine Abdichtung oder Versiegelung des
Raums zwischen den Wannen nicht erforderlich ist. Geringe Mengen zwischen kleinen
Spalten der Wannen in die Aufnahme fließenden Fetts können einfach händisch gereinigt
werden. Eine solche Aufnahme, insbesondere Rinne oder Schiene, kann insbesondere aus
Metall gefertigt sein und so einen stabilen Aufbau gewährleisten. Die Aufnahme ist
insbesondere eine Komponente der Dunstabzugsvorrichtung. Die Aufnahme mag selbst entnehmbar
sein.
[0014] Es ist eine alternative Ausgestaltung, dass benachbarte Wannen kraft- und/oder formschlüssig
verbindbar und insbesondere auch wieder lösbar sind. Dadurch wird ein Fließen von
Fett zwischen benachbarten Wannen unterdrückt oder verhindert.
[0015] Es ist auch eine Ausgestaltung, dass ein solcher Filter von zumindest zwei der Wannen
getragen wird bzw. daran abgestützt ist. Die Dunstabzugsvorrichtung kann somit einen
oder mehrere Filter aufweisen, welche von jeweils zwei oder mehreren solcher Wannen
getragen werden.
[0016] Es ist ferner eine Ausgestaltung, dass zumindest eine der Wannen zum Tragen oder
Abstützen des Filters einen Steg aufweist, wobei sich der Steg innerhalb der Wanne
längs und unterhalb des Filters erstreckt. Das Aufsetzen auf einen Steg (im Folgenden
auch als Längssteg bezeichnet) verhindert, dass der Filter mit seinem unteren Filterrahmen
in dem Fett der Wanne steht.
[0017] Es ist zudem eine Ausgestaltung, dass der Längssteg ein zwischen stirnseitigen Wänden
der Wanne durchgehend verlaufender Steg ist. Der Filter kann dadurch zwischen den
stirnseitigen Wänden durchgängig auf dem Längssteg aufliegen. Dies verhindert einen
parasitären Nebenluftstrom, welcher ansonsten unterhalb des Filters quer zum Steg
strömen könnte.
[0018] Es ist eine alternative Weiterbildung, dass der Längssteg mehrstückig aus einzelnen,
insbesondere zueinander fluchtend angeordneten, Stegelementen ausgebildet ist.
[0019] Noch eine Weiterbildung ist es, dass der Längssteg als ein (längs in der Mitte der
Wanne verlaufender) Mittelsteg ausgebildet ist, so dass sich vom Filter gegebenenfalls
beidseitig herunterlaufendes Fett in der Wanne gleichmäßig beidseitig des Mittelstegs
sammeln kann. Zudem kann so ein Überschwappen von Fett, insbesondere Öl, bei voller
Wanne unterdrückt werden.
[0020] Es ist außerdem eine Ausgestaltung, dass die Wanne mindestens eine Einsteckausnehmung
aufweist, wobei der Filter in die Einsteckausnehmung einsetzbar, insbesondere einsteckbar,
ist.
[0021] Es ist eine Weiterbildung, dass die Einsteckausnehmung den Filter, insbesondere einen
Filterrahmen des Filters, locker aufnehmen kann. Die Einsteckausnehmung kann insbesondere
so als eine Positionierhilfe beim Aufsetzen des Filters auf die Wannen dienen.
[0022] Es ist eine alternative Weiterbildung, dass die Einsteckausnehmung den Filter bzw.
dessen Filterrahmen kraftschlüssig bzw. klemmend aufnimmt und dem Filter so einen
Halt gegenüber einem Verkippen bietet. Eine kombinierte Weiterbildung kann vorsehen,
dass ein unterer Abschnitt der Einsteckausnehmung eine kraftschlüssige Aufnahme des
Filters ermöglicht, während ein oberer Abschnitt der Einsteckausnehmung demgegenüber
aufgeweitet als eine Einsteckhilfe dient.
[0023] Die Einsteckausnehmung kann beispielsweise durch Vorsprünge ausgebildet sein, welche
von einer inneren Seitenwand oder Bodenwand der Fettauffangwanne in Richtung eines
einzusetzenden bzw. eingesetzten Filters ragen. Es ist insbesondere eine Weiterbildung
davon, dass die Einsteckausnehmung in einer Seitenwand ausgebildet ist. Die Einsteckausnehmung
in einer Seitenwand kann insbesondere durch eine Ausnehmung in der Seitenwand ausgebildet
sein. Eine solche Einsteckausnehmung bietet gegenüber am Filter in dessen Randbereich
herunterlaufendem Fett eine Abdichtung zu einer benachbarten Wanne bzw. eine Abdichtung
an einem Ende der aus mehreren Wannen gebildeten Fettauffangrinne. Unter der Seitenwand
kann insbesondere eine lange, aus Sicht einer Luftströmung quer gerichtete, Seitenwand
verstanden werden, welche parallel zur bzw. in Längsrichtung der ausgebildeten Fettauffangrinne
verläuft oder eine dazu quer verlaufende stirnseitige Seitenwand der Fettauffangwanne.
[0024] Die Einsteckausnehmung kann insbesondere stirnseitig der Wanne angeordnet sein, insbesondere
beidseitig stirnseitig.
[0025] Es ist noch eine Ausgestaltung, dass die Dunstabzugsvorrichtung eine mehrstückige
Filteranordnung mit zumindest zwei zueinander benachbart angeordneten Filtern aufweist,
welche von in einer Reihe angeordneten Wannen getragen werden. Ausgebildet wird so
eine Filteranordnung aus zumindest zwei oder noch mehr Filtern, wobei sich unter der
gesamten Filteranordnung mit einfachen Mitteln eine einzige Fettauffangrinne aus einer
Vielzahl von Wannen bilden lässt.
[0026] Gemäß einer Weiterbildung davon können mindestens zwei Filter nebeneinander angeordnet
sein, insbesondere in einer Richtung quer zu einer zu reinigenden Luftströmung nebeneinander
eine breitere durchströmbare Fläche ausbilden. Zusätzlich oder alternativ können mindestens
zwei Filter auch hintereinander angeordnet sein, so dass die Luftströmung nacheinander
zwei oder mehr Filter durchströmt.
[0027] Auch ist es eine Weiterbildung, dass mehrere Wannen in einer gemeinsamen Aufnahme
einsetzbar sind, z.B. einer Schiene aus Kunststoff oder Metall.
[0028] In den folgenden Figuren wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels schematisch
genauer beschrieben. Dabei können zur Übersichtlichkeit gleiche oder gleich wirkende
Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sein.
- Fig.1
- zeigt in einer Schrägansicht einen Ausschnitt einer Dunstabzugsvorrichtung mit mindestens
einem Filter und mit einer Fettauffangrinne aus mehreren Wannen, welche den Filter
tragen; und
- Fig.2
- zeigt als Schnittdarstellung eine Ansicht von schräg vorne eine Wanne und einen Filter
gemäß Fig.1.
[0029] Fig.1 zeigt als Komponenten einer Dunstabzugsvorrichtung 1 einen Filter 2 und eine Fettauffangrinne
3. Der Filter 2 besteht aus einem Filterelement 4 und einem das Filterelement 4 aufnehmenden,
umlaufenden Filterrahmen 5.
[0030] Die Fettauffangrinne 3 besteht aus einer Vielzahl einzelner, identisch geformter
(Fettauffang-) Wannen 6 aus Kunststoff oder Silikon. Die Wannen 6 weisen eine rechteckige,
nach oben offene Grundform auf und können z.B. spritzgegossen sein. Die Wannen 6 sind
in ihrer Längsrichtung L zueinander in Reihe angeordnet. Insbesondere sind die Wannen
6 eng aneinander angeordnet, aber nicht miteinander befestigt. Die Längsrichtung L
der Wannen 6 verläuft insbesondere entlang eines Filterrahmens 5 des Filters 2 und
zugleich quer zu einer Luftströmung S. Die Luft der Luftströmung S (z.B. Wrasen) strömt
durch den Filter 2 und wird dabei gereinigt, z.B. von Fetttröpfchen.
[0031] Der dargestellte Filter 2 wird aufrecht stehend von zwei Wannen 6 getragen. Eine
dritte Fettauffangwanne 6, welche an die beiden Wannen 6 anschließt, und eine weitere
daran anschließende (nicht dargestellten) vierte Wanne 6 dienen zum Tragen eines zweiten,
nicht dargestellten Filters 2. Dadurch können mehrere Filter 2 nebeneinander angeordnet
sein, um eine größere Durchströmungsfläche für die Luftströmung S zu bieten.
[0032] Die Fettauffangwannen 6 weisen jeweils einen Handgriff 7 auf. Der Handgriff 7 ragt
in seitlicher Richtung von der jeweiligen Fettauffangwanne 6 weg.
[0033] Wie in
Fig.2 gezeigt, weisen die Wannen 6 jeweils einen Boden 8 und davon nach oben ragende Seitenwände
9 bis 11 auf. Zwei der Seitenwände bilden in Längsrichtung L spiegelsymmetrisch ausgestaltete
Längswände 9 aus, welche zueinander beabstandet sind und sich in Längsrichtung der
Fettauffangwanne 6 erstrecken. Jeweils zwei weitere der Seitenwände bilden dazu quer
verlaufende bzw. stirnseitige Querwände 11 aus.
[0034] In einem oberen Bereich der Querwände 11 befindet sich ein stirnseitig nach außen
erstreckender Übergangsbereich 12. Der Übergangsbereich 12 weist stirnseitig eine
Abschlusswand 13 auf. Die Abschlusswand 13 (welche als ein Teil der Querwand 11 oder
als eine eigenständige Wand aufgefasst werden kann) weist in ihrer Mitte eine Einsteckausnehmung
15 zum senkrechten Einsatz des Filters 2 bzw. dessen Rahmen 5 auf. Eine Breite der
Einsteckausnehmung 15 entspricht vorzugsweise einer Breite b des Filterrahmens 5,
z.B. für eine klemmende Passung, oder ist leicht breiter als der Filterrahmen 5, z.B.
für eine lockere Passung. Der Filterrahmen 5 kann auf einen die Abschlusswand 13 mit
der Querwand 11 verbindenden, waagerechten Übergangsboden 10 aufgesetzt sein bzw.
darauf aufliegen.
[0035] Zwischen den Übergangsbereichen 12 bzw. zwischen den Querwänden 11 befindet sich
der eigentliche Fettsammelbereich 8 bis 11 der Wanne 6. Von dem Filter 2 herunterlaufendes
Fett F, tropft über den Filterrahmen 57 in den Fettsammelbereich 8 bis 11 der Wanne
6. Auf den Übergangsboden 10 des Übergangsbereichs 12 laufendes Fett F verbleibt entweder
bei geringen Mengen dort oder läuft bei größeren Mengen weiter in den Fettsammelbereich
8 bis 11.
[0036] Die Längswände 9 haben insbesondere in Höhe des eingesteckten Filterrahmens 5 einen
so großen Abstand voneinander und damit auch von dem Filterrahmen 5, dass ein Heruntertropfen
des Fetts F von dem Filter 2 in den Fettsammelbereich 8 bis 11 ohne Probleme ermöglicht
wird. Die Längswände 9 sind dazu in einem oberen Bereich leicht aufgeweitet.
[0037] Zum Abstützen des Filters 2 ragt ein Längssteg 16 vom Boden 8 nach oben. Der Filter
2 sitzt mit seinem Filterrahmen 5 auf einer Stegoberkante 17 des Längsstegs 16 auf.
Eine Steghöhe hs des Längsstegs 16 reicht vom Boden 8 der Fettauffangwanne 6 bis auf
eine Höhe des Übergangsbodens 10 nach oben, was einen geraden Aufsatz des Filters
2 ermöglicht.
[0038] Der Längssteg 16 erstreckt sich insbesondere mittig zwischen den Längswänden 9, 10
und in Längsrichtung L der Wanne 6 zwischen den Querwänden 11. Der Filterrahmen 5
sitzt dabei insbesondere gegenüber der Luftströmung L dicht auf dem Längssteg 16 und
damit auch auf dem Übergangsboden 10 auf, so dass ein parasitärer Luftstrom unterhalb
des Filters 2 durch die Wanne 6 hindurch vermieden oder reduziert wird.
[0039] Von einer oberen Kante einer der Längswände 9 erstreckt sich der Handgriff 7 quer
zur Längsrichtung L der Wanne 6 horizontal. Um die Luftströmung S möglichst wenig
zu behindern, weist der Handgriff 7 eine Luftdurchtrittsöffnung 19 auf.
[0040] Die Wannen 6 sind in einer nicht dargestellten Aufnahme angeordnet. Zum Herausnehmen
der Wannen 6 wird zuerst der Filter 2 entfernt, insbesondere nach oben herausgehoben.
Dann werden die Wannen 6 an dem Handgriff 7 gefasst und aus der Aufnahme herausgehoben.
[0041] Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel
beschränkt.
[0042] Die Fettauffangwannen 6 können auch aus einem anderen Material als Kunststoff, insbesondere
aus Metall hergestellt sein.
[0043] Optional können quer durch die Wanne 6 Zwischenwände verlaufen, die als Stabilisierungselemente
für die Wanne 6 dienen.
Bezugszeichenliste
[0044]
- 1
- Dunstabzugsvorrichtung
- 2
- Filter
- 3
- Fettauffangrinne
- 4
- Filterelement
- 5
- Filterrahmen
- 6
- Wanne, insbesondere Fettauffangwanne
- 7
- Handgriff
- 8
- Boden
- 9
- Längswand
- 10
- Übergangsboden
- 11
- Querwand
- 12
- Übergangsbereich
- 13
- Abschlusswand
- 15
- Einsteckausnehmung
- 16
- Steg, insbesondere Längssteg
- 17
- Stegoberkante
- 19
- Luftdurchtrittsöffnung
- b
- Ausnehmungsbreite
- hs
- Steghöhe
- F
- Fett
- L
- Längsausrichtung
- S
- Luftströmung
1. Dunstabzugsvorrichtung (1) mit mindestens einem Filter (2) und einer Fettauffangrinne
(3), dadurch gekennzeichnet, dass die Fettauffangrinne (3) mehrere entnehmbare Wannen (6) aufweist, welche den mindestens
einen Filter (2) tragen.
2. Dunstabzugsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wannen (6) jeweils einen Handgriff (7) aufweisen.
3. Dunstabzugsvorrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (7) zumindest eine Luftdurchtrittsöffnung (19) aufweist.
4. Dunstabzugsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wannen (6) in einer Aufnahme bündig aneinander stellbar sind.
5. Dunstabzugsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein solcher Filter (2) auf zumindest zwei der Wannen (6) abgestützt ist.
6. Dunstabzugsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Wannen (6) zum Abstützen des Filters (2) einen Steg (16) aufweist.
7. Dunstabzugsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wanne mindestens eine Einsteckausnehmung (15) aufweist, in welche der Filter
(2) einsetzbar ist.
8. Dunstabzugsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dunstabzugsvorrichtung (1) eine mehrstückige Filteranordnung aus zumindest zwei
zueinander benachbart angeordneten Filtern (2) aufweist, welche von in einer Reihe
angeordneten Wannen (6) getragen werden.