Stand der Technik
[0001] Es sind bereits Werkzeugmaschinenschaltvorrichtungen, insbesondere für tragbare Werkzeugmaschinen,
bekannt, die eine Schalteinheit, welche ein beweglich gelagertes Bedienelement zur
Betätigung eines mechanischen, elektrischen und/oder elektronischen Schaltelements
aufweist, und welche eine Sperrvorrichtung zur Sperrung einer Bewegung des Bedienelements
umfasst, die ein beweglich gelagertes Freigabeelement aufweist, das dazu vorgesehen
ist, die Sperrung des Bedienelements aufzuheben.
[0002] US 3847233 A offenbart eine Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
Offenbarung der Erfindung
[0003] Die Erfindung geht aus von einer Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung, insbesondere
für tragbare Werkzeugmaschinen, mit zumindest einer Schalteinheit, die zumindest ein
beweglich gelagertes Bedienelement zur Betätigung eines mechanischen, elektrischen
und/oder elektronischen Schaltelements aufweist, und mit zumindest einer Sperrvorrichtung
zur Sperrung zumindest einer Bewegung des Bedienelements, die zumindest ein beweglich
gelagertes Freigabeelement aufweist, das dazu vorgesehen ist, die Sperrung des Bedienelements
aufzuheben. Es wird vorgeschlagen, dass das Freigabeelement translatorisch beweglich
gelagert ist. Unter einer "tragbaren Werkzeugmaschine" soll hier insbesondere eine
Werkzeugmaschine, insbesondere eine Handwerkzeugmaschine, verstanden werden, die von
einem Bediener transportmaschinenlos transportiert werden kann. Die tragbare Werkzeugmaschine
weist insbesondere eine Masse auf, die kleiner ist als 40 kg, bevorzugt kleiner als
20 kg und besonders bevorzugt kleiner als 10 kg. Der Begriff "Schalteinheit" soll
hier insbesondere eine Einheit definieren, die dazu vorgesehen ist, infolge einer
Betätigung zumindest des Bedienelements einen Zustand einer der Schalteinheit übergeordneten
Einheit zu ändern. Besonders bevorzugt ist die Schalteinheit dazu vorgesehen, infolge
einer Betätigung des Bedienelements, das auf das als mechanischer, elektrischer und/oder
elektronischer Schalter und/oder Taster ausgebildete Schaltelement der Schalteinheit
einwirkt, eine Energieversorgung einer Motoreinheit zu ermöglichen und/oder zu unterbrechen.
Vorzugsweise ist das als mechanischer, elektrischer und/oder elektronischer Schalter
und/oder Taster ausgebildete Schaltelement in einem Stromkreis zwischen einer Energiezuführungsleitung,
wie beispielsweise ein Kabel, an dem ein Stecker zur Verbindung mit einer Steckdose
angeordnet ist, und einem Verbraucher, wie beispielsweise einer als Elektromotor ausgebildeten
Motoreinheit, der tragbaren Werkzeugmaschine angeordnet. In diesem Zusammenhang soll
der Begriff "vorgesehen" speziell ausgestattet und/oder speziell ausgelegt definieren.
[0004] Der Ausdruck "beweglich gelagert" soll hier insbesondere eine Lagerung eines Elements
definieren, wobei das Element, insbesondere entkoppelt von einer elastischen Verformung
des Elements, eine Bewegungsmöglichkeit entlang zumindest einer Strecke größer als
1 mm, bevorzugt größer als 5 mm und besonders bevorzugt größer als 10 mm aufweist
und/oder eine Bewegungsmöglichkeit um zumindest eine Achse um einen Winkel größer
als 5°, bevorzugt größer als 10° und besonders bevorzugt größer als 20° aufweist.
Unter einer "Sperrvorrichtung " soll hier insbesondere eine Vorrichtung verstanden
werden, die dazu vorgesehen ist, zumindest in einem Betriebszustand eine Bewegung
eines beweglich gelagerten Bauteils entlang zumindest einer Strecke und/oder um zumindest
eine Achse mittels einer mechanischen, elektrischen und/oder elektronischen Sperre
weitestgehend zu verhindern. Bevorzugt ist die Sperrvorrichtung dazu vorgesehen, zumindest
in einem Betriebszustand der Sperrvorrichtung mittels einer mechanischen Sperre eine
Bewegung des beweglich gelagerten Bedienelements weitestgehend zu verhindern. Es ist
jedoch auch denkbar, dass die Sperrvorrichtung zumindest in einem Betriebszustand
der Sperrvorrichtung mittels einer elektromagnetischen Krafteinwirkung und/oder einer
permanentmagnetischen Krafteinwirkung, wie beispielsweise mittels verschiebbarer Magnete,
auf das Bedienelement eine Bewegung des Bedienelements weitestgehend verhindert. Mittels
der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung kann vorteilhaft
eine komfortabel zu bedienende Sperrvorrichtung erreicht werden. Die Sperrvorrichtung
kann vorteilhaft bauraumsparend am Bedienelement angeordnet werden.
[0005] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Freigabeelement translatorisch beweglich
am Bedienelement gelagert ist. Mittels der Anordnung des Freigabeelements am Bedienelement
kann vorteilhaft eine komfortable Bedienbarkeit des Freigabeelements erreicht werden.
Ein Bediener kann bei einem Greifen des Bedienelements beispielsweise mittels eines
Fingers einer Hand des Bedieners das Freigabeelement betätigen, um somit eine Sperrung
einer Bewegung des Bedienelements aufzuheben.
[0006] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Freigabeelement zumindest teilweise in einer
Ausnehmung des Bedienelements angeordnet ist. Unter einer "Ausnehmung" soll hier insbesondere
ein Bereich des Bedienelements verstanden werden, der im Vergleich zu benachbarten
Bereichen, insbesondere im Vergleich zu direkt angrenzenden Bereichen, eine geringere
Materialstärke aufweist, insbesondere eine Materialstärke von 0 mm. Besonders bevorzugt
sind die Ausnehmung begrenzenden Randbereiche dazu vorgesehen, das Freigabeelement
zu führen. Vorzugsweise erstreckt sich das in der Ausnehmung angeordnete Freigabeelement
zumindest mit einem Teilbereich des Freigabeelements entlang einer zumindest im Wesentlichen
senkrecht zu einer Bedienfläche des Bedienelements verlaufenden Richtung über die
Bedienfläche des Bedienelements hinweg. Der Ausdruck "im Wesentlichen senkrecht" soll
hier insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung
definieren, wobei die Richtung und die Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene
betrachtet, einen Winkel von 90° einschließen und der Winkel eine maximale Abweichung
von insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft
kleiner als 2° aufweist. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Freigabeelement in einer
alternativen Ausgestaltung entlang der senkrecht zur Bedienfläche verlaufenden Richtung
zumindest im Wesentlichen bündig mit der Bedienfläche abschließt. Unter einer "Bedienfläche"
soll hier insbesondere eine Fläche des Bedienelements verstanden werden, auf die ein
Bediener zur Betätigung des Bedienelements eine Kraft ausübt. Die Bedienfläche des
Bedienelements ist vorzugsweise auf einer dem mechanischen, elektrischen und/oder
elektronischen Schaltelement abgewandten Seite des Bedienelements angeordnet. Durch
die teilweise Anordnung des Freigabeelements in der Ausnehmung des Bedienelements
kann vorteilhaft eine stabile Anordnung des Freigabeelements erreicht werden. Das
Freigabeelement kann sich bei einem Herunterfallen der die Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung
aufweisenden, tragbaren Werkzeugmaschine vorteilhaft am Bedienelement abstützen und
somit vorteilhaft vor Beschädigungen bei einem Herunterfallen geschützt werden.
[0007] Vorteilhafterweise weist die Sperrvorrichtung zumindest ein Sperrelement zu einer
Sperrung einer Bewegung des Bedienelements in Abhängigkeit einer Position des Freigabeelements
auf, das an dem Freigabeelement fixiert ist. Bevorzugt ist das Sperrelement als mechanisches
Sperrelement ausgebildet, das dazu vorgesehen ist, infolge eines direkten Kontakts
in einer Sperrstellung mit einem in einem Gehäuse der tragbaren Werkzeugmaschine angeordneten
Anschlag der Sperrvorrichtung eine Bewegung des Bedienelements zu sperren. Es ist
jedoch auch denkbar, dass die Sperrvorrichtung eine Mehrzahl an Sperrelementen umfasst,
die dazu vorgesehen sind, mit im Gehäuse der tragbaren Werkzeugmaschine angeordneten
Anschlägen der Sperrvorrichtung eine Bewegung des Bedienelements zu sperren. Hierdurch
kann vorteilhaft ein Durchbiegen des Bedienelements bei einer Krafteinwirkung eines
Bedieners auf das Bedienelement bei einem unbetätigten Freigabeelement weitestgehend
verhindert werden bzw. reduziert werden. Eine Anzahl an Anschlägen, die im Gehäuse
angeordnet sind, entspricht bevorzugt einer Anzahl an Sperrelementen. Hierbei können
die Sperrelemente gleichmäßig und/oder ungleichmäßig verteilt am Freigabeelement fixiert
sein. Besonders bevorzugt wird das Sperrelement durch eine Bewegung des Freigabeelements
aus der Sperrstellung und/oder in die Sperrstellung bewegt. Unter einer "Sperrstellung"
soll hier insbesondere eine Stellung des Sperrelements verstanden werden, in der eine
Bewegung des Bedienelements mittels des Sperrelements weitestgehend verhindert wird.
Vorteilhafterweise ist das Sperrelement mittels einer kraftschlüssigen, formschlüssigen
und/oder stoffschlüssigen Verbindung mit dem Freigabeelement verbunden. Besonders
bevorzugt ist das Sperrelement mittels einer Rastverbindung an dem Freigabeelement
fixiert. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Sperrelement mittels einer Schraubenverbindung
an dem Freigabeelement fixiert ist. Das Sperrelement kann vorzugsweise zusammen mit
dem Freigabeelement translatorisch bewegt werden. Es kann vorteilhaft eine bauraumsparende
Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung erreicht werden.
Es kann konstruktiv einfach eine weitestgehende Sperrung einer Bewegung des Bedienelements
erreicht werden.
[0008] In einer alternativen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung
ist das Sperrelement einstückig mit dem Freigabeelement ausgebildet. Unter "einstückig"
soll insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden werden, beispielsweise
durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen
anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder vorteilhaft in
einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise durch eine Herstellung aus
einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren
und vorteilhaft aus einem einzelnen Rohling. Es kann vorteilhaft auf zusätzliche Bauteile
zu einer Verbindung des Sperrelements und des Freigabeelements verzichtet werden.
[0009] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Sperrvorrichtung zumindest ein Federelement aufweist,
das dazu vorgesehen ist, das Freigabeelement zumindest in eine Richtung mit einer
Federkraft zu beaufschlagen. Unter einem "Federelement" soll insbesondere ein makroskopisches
Element verstanden werden, das zumindest eine Erstreckung aufweist, die in einem normalen
Betriebszustand um zumindest 10%, insbesondere um wenigstens 20 %, vorzugsweise um
mindestens 30 % und besonders vorteilhaft um zumindest 50 % elastisch veränderbar
ist, und das insbesondere eine von einer Veränderung der Erstreckung abhängige und
vorzugsweise zu der Veränderung proportionale Gegenkraft erzeugt, die der Veränderung
entgegen wirkt. Unter einer "Erstreckung" eines Elements soll insbesondere ein maximaler
Abstand zweier Punkte einer senkrechten Projektion des Elements auf eine Ebene verstanden
werden. Unter einem "makroskopischen Element" soll insbesondere ein Element mit einer
Erstreckung von zumindest 1 mm, insbesondere von wenigstens 5 mm und vorzugsweise
von mindestens 10 mm verstanden werden. Bevorzugt ist das Federelement dazu vorgesehen,
das Freigabeelement und/oder das Sperrelement in Richtung der Sperrstellung mit einer
Federkraft zu beaufschlagen. Hierdurch kann vorteilhaft erreicht werden, dass das
Freigabeelement und/oder das Sperrelement nach einer Aufhebung einer Krafteinwirkung
auf das Bedienelement infolge der Federkraft in die Sperrstellung bewegt werden.
[0010] Vorteilhafterweise weist die Sperrvorrichtung zumindest ein weiteres Freigabeelement
auf, das zusammen mit dem Freigabeelement translatorisch beweglich am Bedienelement
angeordnet ist. Das Freigabeelement und das weitere Freigabeelement sind, entlang
einer Längsrichtung des Bedienelements betrachtet, relativ zueinander beabstandet
angeordnet. Besonders bevorzugt sind das Freigabeelement und das weitere Freigabeelement
durch das Sperrelement miteinander verbunden. Es kann vorteilhaft eine komfortable
Betätigung der Sperrvorrichtung an unterschiedlichen Positionen des Bedienelements
erreicht werden.
[0011] In einer alternativen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung
wird vorgeschlagen, dass das Freigabeelement eine Erstreckung entlang einer Längsrichtung
des Bedienelements aufweist, die größer ist als 20 % einer Gesamterstreckung des Bedienelements
entlang der Längsrichtung. Bevorzugt erstreckt sich das Freigabeelement entlang der
Längsrichtung über mehr als 40 % und besonders bevorzugt über mehr als 60 % einer
Gesamterstreckung des Bedienelements. Hierbei weist das Freigabeelement vorteilhafterweise
auf einer dem Sperrelement abgewandten Seite des Freigabeelements eine Greifstruktur,
wie beispielsweise eine geriffelte Oberflächenstruktur, eine Oberfläche mit Fingermulden
und/oder eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Greifstruktur auf.
Das Freigabeelement kann vorteilhaft über einen großen Bereich der Gesamterstreckung
des Bedienelements entlang der Längsrichtung komfortabel bedient werden.
[0012] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Bedienelement drehbar gelagert ist. Besonders
bevorzugt ist das Bedienelement um eine parallel zur Längsrichtung des Bedienelements
verlaufende Drehachse drehbar gelagert. Das Bedienelement umfasst hierbei vorzugsweise
Lagerfortsätze, die in einem montierten Zustand des Bedienelements in Lagerausnehmungen
eines Gehäuses, insbesondere in einem Griff und/oder Griffbereich, der tragbaren Werkzeugmaschine
angeordnet sind. Hierbei weist das Bedienelement vorzugsweise entlang der Längsrichtung
des Bedienelements eine Erstreckung auf, die insbesondere größer ist als 40 %, bevorzugt
größer als 60 % und besonders bevorzugt größer als 80 % einer entlang der Längsrichtung
des Bedienelements verlaufenden Gesamterstreckung eines Griff und/oder eines Griffbereichs
der tragbaren Werkzeugmaschine. Es kann vorteilhaft eine geringe Klemmneigung und
eine komfortable Betätigung des Bedienelements erreicht werden.
[0013] Ferner geht die Erfindung aus von einer tragbaren Werkzeugmaschine mit zumindest
einer erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung. Besonders bevorzugt ist
die tragbare Werkzeugmaschine als Winkelschleifmaschine ausgebildet. Es ist jedoch
auch denkbar, dass die tragbare Werkzeugmaschine eine andere, einem Fachmann als sinnvoll
erscheinende Ausgestaltung aufweist, wie beispielsweise als Handhobelmaschine, als
Multifunktionswerkzeugmaschine, als tragbare Fräsmaschine, als Schleifmaschine, und/oder
als elektrisch betreibbares Gartengerät. Es kann vorteilhaft ein hoher Bedienkomfort
für einen Bediener der tragbaren Werkzeugmaschine erreicht werden.
[0014] Die erfindungsgemäße Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung soll hierbei nicht auf die
oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann
die erfindungsgemäße Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung zu einer Erfüllung einer hierin
beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen
Elementen, Bauteilen, Einheiten und Vorrichtungen abweichende Anzahl aufweisen.
Zeichnung
[0015] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination.
[0016] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße tragbare Werkzeugmaschine mit einer erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung
in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 2
- eine Detailansicht der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung in einer
Sperrstellung in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 3
- eine Detailansicht der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung in einer
Freigabestellung in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 4
- eine Detailansicht einer Anordnung der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung
in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 5
- eine Detailansicht einer Verbindung zwischen einem Freigabeelement und einem Sperrelement
der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 6
- eine Detailansicht einer alternativen Verbindung zwischen einem Freigabeelement und
einem Sperrelement der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung in einer
schematischen Darstellung,
- Fig. 7
- eine Detailansicht einer alternativen erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung
in einer Sperrstellung in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 8
- eine Detailansicht einer weiteren alternativen erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung
in einer Sperrstellung in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 9
- eine Detailansicht einer weiteren alternativen erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung
in einer Sperrstellung in einer schematischen Darstellung und
- Fig. 10
- eine Detailansicht einer weiteren alternativen erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung
in einer Sperrstellung in einer schematischen Darstellung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0017] Figur 1 zeigt eine als Winkelschleifmaschine 36a ausgebildete tragbare Werkzeugmaschine
12a mit einer Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung 10a. Die Winkelschleifmaschine 36a
weist ein Werkzeugmaschinengehäuse 38a auf, das ein Getriebegehäuse 42a und ein Motorgehäuse
44a umfasst. Ferner weist die Winkelschleifmaschine 36a einen Haupthandgriff 40a auf,
der von dem Motorgehäuse 44a gebildet wird. Der Haupthandgriff 40a erstreckt sich
ausgehend vom Getriebegehäuse 42a in eine vom Getriebegehäuse 42a abgewandte Richtung,
die zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Haupterstreckungsrichtung 48a der
Winkelschleifmaschine 36a verläuft. Hierbei weist der Haupthandgriff 40a eine zumindest
im Wesentlichen zylinderförmige Ausgestaltung auf. Es ist jedoch auch denkbar, dass
der Haupthandgriff 40a eine andere, einem Fachmann als sinnvoll, insbesondere als
ergonomisch sinnvoll, erscheinende Ausgestaltung aufweist. Das Motorgehäuse 44a ist
zur Aufnahme einer Antriebseinheit 50a der Winkelschleifmaschine 36a vorgesehen. Das
Getriebegehäuse 42a ist zur Aufnahme einer Abtriebseinheit 52a der Winkelschleifmaschine
36a vorgesehen, die eine Antriebsspindel 46a zu einem rotierenden Antrieb eines Bearbeitungswerkzeugs
(hier nicht näher dargestellt) umfasst. An dem Getriebegehäuse 42a ist eine Zusatzhandgriffbefestigungsvorrichtung
54a angeordnet. Die Zusatzhandgriffbefestigungsvorrichtung 54a weist eine Vielzahl
an Zusatzhandgriffaufnahmeelementen 56a auf (in Figur 1 lediglich ein Zusatzhandgriffaufnahmeelement
56a zu erkennen), die entlang einer Umfangsrichtung am Getriebegehäuse 42a gleichmäßig
verteilt angeordnet sind. Die Zusatzhandgriffaufnahmeelemente 56a sind dazu vorgesehen,
einen Befestigungsbereich eines abnehmbaren Zusatzhandgriffs (hier nicht näher dargestellt)
aufzunehmen. Der Befestigungsbereich des Zusatzhandgriffs kann beispielsweise mittels
einer Schraubverbindung zur Fixierung des Zusatzhandgriffs an dem Getriebegehäuse
42a in die Zusatzhandgriffaufnahmeelemente 56a eingeschraubt werden. In einem montierten
Zustand des Befestigungsbereich des Zusatzhandgriffs in einem Zusatzhandgriffaufnahmeelement
56a erstreckt sich der Zusatzhandgriff quer zur Haupterstreckungsrichtung 48a der
Winkelschleifmaschine 36a.
[0018] Die Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung 10a umfasst eine Schalteinheit 14a, die ein
beweglich gelagertes Bedienelement 16a zur Betätigung eines mechanischen, elektrischen
und/oder elektronischen Schaltelements 18a der Schalteinheit 14a aufweist. Das Bedienelement
16a ist auf einer der Antriebsspindel 46a zugewandten Seite des Haupthandgriffs 40a
am Haupthandgriff 40a angeordnet. Alternativ könnte das Bedienelement 16a auch auf
einer der Antriebsspindel 46a abgewandten Seite des Haupthandgriffs 40a oder an einer
anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Seite angeordnet sein. Insbesondere
könnte der Haupthandgriff 40a relativ zum Getriebegehäuse 42a drehbar sein. Das Bedienelement
16a erstreckt sich entlang einer Längsrichtung 34a des Bedienelements 16a, die zumindest
im Wesentlichen parallel zur Haupterstreckungsrichtung 48 der Winkelschleifmaschine
36a verläuft, an dem Haupthandgriff 40a bzw. am Motorgehäuse 44a. Dabei entspricht
eine Gesamterstreckung des Bedienelements 16a entlang der Längsrichtung 34a ca. 80
% einer Gesamterstreckung des Haupthandgriffs 40a entlang der Längsrichtung 34a. Das
Bedienelement 16a weist eine Bedienfläche 62a mit einer zumindest im Wesentlichen
rechteckigen Projektionsfläche auf. Die Bedienfläche 62a ist in eine von dem Haupthandgriff
40a abgewandte Richtung gewölbt ausgebildet. Zwischen dem Bedienelement 16a und dem
Haupthandgriff 40a ist ein Dichtelement 134a der Winkelschleifmaschine 36a angeordnet,
wodurch ein von dem Haupthandgriff 40a bzw. von dem Motorgehäuse 44a umschlossener
Innenraum vor einem Eindringen von Schmutz und/oder von Staub geschützt ist. Das Dichtelement
134a ist in einer Nut in dem Haupthandgriff 40a bzw. in dem Motorgehäuse 44a angeordnet,
die dem Bedienelement 16a zugewandt ist. Das Schaltelement 18a ist in dem von dem
Haupthandgriff 40a bzw. von dem Motorgehäuse 44a umschlossenen Innenraum angerordnet.
Hierbei ist das Schaltelement 18a in einem Bereich des Innenraums angeordnet, der
an einer dem Getriebegehäuse 42a abgewandten Seite des Haupthandgriffs 40a bzw. des
Motorgehäuses 44a angeordnet ist.
[0019] Das Bedienelement 16a ist an dem Haupthandgriff 40a bzw. an dem Motorgehäuse 44a
beweglich gelagert. Hierbei ist das Bedienelement 16a schwenkbar am Haupthandgriff
40a bzw. am Motorgehäuse 44a gelagert. Das Bedienelement 16a weist zwei Lagerbolzen
64a, 66a auf (Figur 4), die dazu vorgesehen sind, das Bedienelement 16a um eine parallel
zu der Haupterstreckungsrichtung 48a der Winkelschleifmaschine 36a ausgerichteten
Achse 68a relativ zum Haupthandgriff 40a bzw. zum Motorgehäuse 44a schwenkbar zu lagern.
Die Lagerbolzen 64a, 66a sind einstückig an das Bedienelement 16a angeformt. Es ist
jedoch auch denkbar, dass die Lagerbolzen 64a, 66a mittels einer formschlüssigen und/oder
einer kraftschlüssigen Verbindung am Bedienelement 16a fixiert sind. Der Haupthandgriff
40a bzw. das Motorgehäuse 44a umfasst zwei Lageraufnahmen 70a, 72a, in denen die Lagerbolzen
64a, 66a in einem montierten Zustand des Bedienelements 16a angeordnet sind. Das Bedienelement
16a ist infolge eines Zusammenwirkens der Lagerbolzen 64a, 66a und der Lageraufnahmen
70a, 72a teilweise in den vom Haupthandgriff 40a bzw. vom Motorgehäuse 44a umschlossenen
Innenraum einschwenkbar. Die Schalteinheit 10a umfasst ein nicht näher dargestelltes
Federelement, das eine Kraft auf das Bedienelement 14a bewirkt, um das Bedienelement
16a nach einer Aufhebung einer Krafteinwirkung eines Bedieners auf das Bedienelement
16a aus dem Innenraum heraus in eine Ausgangsstellung zu schwenken, in der das Schaltelement
18a von dem Bedienelement 16a unbetätigt ist. Das Bedienelement 16a weist einen Anschlag
(hier nicht näher dargestellt) auf, der in einem unbetätigten Zustand des Bedienelements
16a an einer den vom Haupthandgriff 40a bzw. vom Motorgehäuse 44a umschlossenen Innenraum
begrenzenden Innenwand des Haupthandgriffs 40a bzw. des Motorgehäuses 44a anliegt.
Der Anschlag verhindert ein vollständiges Herausschwenken des Bedienelements 16a infolge
einer Federkraft des nicht näher dargestellten Federelements aus dem vom Haupthandgriff
40a bzw. vom Motorgehäuse 44a umschlossenen Innenraum.
[0020] Das Bedienelement 16a weist ferner zur Betätigung des mechanischen, elektrischen
und/oder elektronischen Schaltelements 18a der Schalteinheit 14a einen Betätigungsfortsatz
88a auf (Figur 2). Der Betätigungsfortsatz 88a ist dazu vorgesehen, infolge einer
Schwenkbewegung des Bedienelements 16a das Schaltelement 18a zu betätigen. Der Betätigungsfortsatz
88a erstreckt sich ausgehend von dem Bedienelement 16a in den vom Haupthandgriff 40a
bzw. vom Motorgehäuse 44a umschlossenen Innenraum hinein. Ferner ist der Betätigungsfortsatz
88a in einem montierten Zustand des Bedienelements 16a auf einer dem Getriebegehäuse
42a abgewandten Seite des Bedienelements 16a am Bedienelement 16a angeordnet. Das
Schaltelement 18a ist hierbei als elektrischer Druckschalter ausgebildet.
[0021] Des Weiteren umfasst die Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung 10a eine Sperrvorrichtung
20a zur Sperrung zumindest einer Bewegung des Bedienelements 16a, die ein beweglich
gelagertes Freigabeelement 22a aufweist, das dazu vorgesehen ist, die Sperrung des
Bedienelements 16a aufzuheben. Das Freigabeelement 22a ist translatorisch beweglich
gelagert. Hierbei ist das Freigabeelement 22a translatorisch beweglich am Bedienelement
16a gelagert. Somit ist das Freigabeelement 22a als Schiebeschalter ausgebildet. Das
Freigabeelement 22a ist teilweise in einer Ausnehmung 58a des Bedienelements 16a angeordnet.
Die Ausnehmung 58a begrenzenden Randbereiche weisen entlang der Haupterstreckungsrichtung
48a jeweils einen gleichen Abstand zu einem Rand des Bedienelements 16a auf. Somit
ist die Ausnehmung 58a mittig und/oder das Freigabeelement 22a zumindest in einer
Betriebsstellung mittig im Bedienelement 16a angeordnet.
[0022] Figur 2 zeigt eine Anordnung des Freigabeelements 22a in der Ausnehmung 58a des Bedienelements
16a. Ein Betätigungsbereich 74a des Freigabeelements 22a erstreckt sich entlang einer
zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Bedienfläche 62a des Bedienelements 16a verlaufenden
Richtung über die Bedienfläche 62a hinaus. In einem die Ausnehmung 58a zu dem von
dem Haupthandgriff 40a bzw. von dem Motorgehäuse 44a umgebenen Innenraum hin begrenzenden
Randbereich 76a des Bedienelements 16a ist eine schlitzförmige Ausnehmung 78a eingebracht.
Die schlitzförmige Ausnehmung 78a ist dazu vorgesehen, einen Führungsbereich 82a des
Freigabeelements 22a aufzunehmen. Der Führungsberiech 82a erstreckt sich hierbei durch
die schlitzförmige Ausnehmung 78a hindurch in den von dem Haupthandgriff 40a bzw.
von dem Motorgehäuse 44a umgebenen Innenraum hinein. An dem Führungsbereich 82a sind
zwei Befestigungselemente 84a, 86a des Freigabeelements 22a angeordnet. Die Befestigungselemente
84a, 86a sind einstückig mit dem Führungsbereich 82a ausgebildet. Die Befestigungselemente
84a, 86a sind als Rasthaken ausgebildet (Figur 5). Es ist jedoch auch denkbar, dass
mehr als zwei Rasthaken am Führungsbereich 82a angeordnet sind und/oder dass die Befestigungselemente
84a, 86a eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweisen.
[0023] Die Sperrvorrichtung 20a weist ein Sperrelement 26a zu einer Sperrung einer Bewegung
des Bedienelements 16a in Abhängigkeit einer Position des Freigabeelements 22a auf,
das an dem Freigabeelement 22a fixiert ist. Das Sperrelement 26a ist hierbei mittels
den als Rasthaken ausgebildeten Befestigungselementen 84a, 86a an dem Freigabeelement
22a fixiert. Hierzu weist das Sperrelement 26a eine mit den als Rasthaken ausgebildeten
Befestigungselementen 84a, 86a korrespondierende Verbindungsausnehmung 94a auf. Der
Führungsbereich 82a erstreckt sich in einem montierten Zustand des Sperrelements 26a
an dem Freigabeelement 22a in eine mit dem Führungsbereich 82a korrespondierende Ausnehmung
(hier nicht näher dargestellt) des Sperrelements 26a, um ein Verdrehen des Sperrelements
26a relativ zum Freigabeelement 22a zu verhindern. Die als Rasthaken ausgebildeten
Befestigungselemente 84a, 86a hintergreifen das Sperrelement 26a in einem montierten
Zustand, so dass das Sperrelement 26a entlang einer zumindest im Wesentlichen parallel
zur Haupterstreckungsrichtung 48a verlaufenden Richtung und entlang einer zumindest
im Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung 48a verlaufenden Richtung
am Freigabeelement 22a fixiert ist. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Sperrelement
26a mehr als eine Ausnehmung zu einer Aufnahme von Befestigungselementen 84a, 86a
des Freigabeelements 22a aufweist. Das Sperrelement 26a weist entlang der Längsrichtung
34a eine Gesamterstreckung auf, die mehr als 70 % einer Gesamterstreckung des Freigabeelements
22a entlang der Längsrichtung 34a entspricht.
[0024] In Figur 6 sind alternative Befestigungselemente 84a', 86a' dargestellt. Die alternativen
Befestigungselemente 84a', 86a' sind als Schrauben ausgebildet, die in Gewindebohrungen
90a', 92a' des Freigabeelements 22a' einschraubbar sind. Die Gewindebohrungen 90a',
92a' sind an einer dem von dem Haupthandgriff 40a bzw. dem Motorgehäuse 44a umschlossenen
Innenraum zugewandten Seite des Führungsbereichs 82a' in den Führungsbereich 82a'
eingebracht. Hierbei weist das Sperrelement 26a' zwei Verbindungsausnehmungen 94a',
106a' auf, durch die die als Schrauben ausgebildeten Befestigungselemente 84a', 86a'
in einem montierten Zustand hindurchgreifen.
[0025] Die Sperrvorrichtung 20a umfasst ferner ein Federelement 28a, das dazu vorgesehen
ist, das Freigabeelement 22a zumindest in eine Richtung 32a mit einer Federkraft zu
beaufschlagen. Das Federelement 28a ist hierbei als Druckfeder ausgebildet, insbesondere
als Schraubendruckfeder. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Federelement 28a eine
andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist, wie beispielsweise
als Zugfeder, als Torsionsfeder usw. Das Federelement 28a ist in der schlitzförmigen
Ausnehmung 78a des Bedienelements 16a angeordnet. Ein Ende des Federelements 28a ist
an einem bolzenförmigen Halteelement 96a des Bedienelements 16a angeordnet. Das Halteelement
96a ist einstückig mit dem Bedienelement 16a ausgebildet. Ein anderes Ende des Federelements
28a ist an einem bolzenförmigen Halteelement 98a des Führungsbereichs 82a des Freigabeelements
22a angeordnet (Figur 4). Somit stützt sich das Federelement 28a mit einem Ende am
Bedienelement 16a und mit dem anderen Ende am Freigabeelement 22a ab. Das Federelement
28a ist dazu vorgesehen, das Freigabeelement 22a und das Sperrelement 26a zusammen
in Richtung einer Sperrstellung des Sperrelements 26a mit einer Federkraft zu beaufschlagen.
[0026] In der Sperrstellung des Sperrelements 26a liegt das Sperrelement 26a mit einem Sperrfortsatz
100a an einer Anschlagfläche 104a eines im von dem Haupthandgriff 40a bzw. dem Motorgehäuse
44a umschlossenen Innenraum angeordneten Anschlag 102a der Sperrvorrichtung 20a an
(Figur 2). Der Sperrfortsatz 100a erstreckt sich ausgehend von dem Sperrelement 26a
in eine von dem Freigabeelement 22a abgewandte Richtung. Die Anschlagfläche 104a des
Anschlags 102a ist auf einer dem Bedienelement 16a zugewandten Seite des Anschlags
102a angeordnet. Der Anschlag 102a weist entlang der Haupterstreckungsrichtung 48a
einen Abstand zum Schaltelement 18a auf, der ca. einer Gesamterstreckung des Sperrelements
26a entlang der Längsrichtung 34a entspricht. Mittels des Anliegens des Sperrfortsatzes
100a an der Anschlagfläche 104a des Anschlags 102a wird eine Bewegung des Bedienelements
16a in der Sperrstellung des Sperrelements 26a weitestgehend verhindert. Somit wird
eine Betätigung des Schaltelements 18a durch den Betätigungsfortsatz 88a verhindert
und eine Inbetriebnahme der Winkelschleifmaschine 36a wird unterbunden. Es ist jedoch
auch denkbar, dass das Sperrelement 26a zwei oder mehrere Sperrfortsätze 100a aufweist,
die jeweils mit einer Anschlagfläche 104a von Anschlägen 102a in einer Sperrstellung
des Sperrelements 26a zusammenwirken um eine Bewegung des Bedienelements 16a in der
Sperrstellung des Sperrelements 26a weitestgehend zu verhindern. Bei einer hier nicht
näher dargestellten alternativen Ausgestaltung des Sperrelements 26a weist das Sperrelement
zwei Sperrfortsätze 100a auf. Hierbei ist einer der Sperrfortsätze 100a an einem dem
Getriebegehäuse 42a zugewandten Bereich des Sperrelements 26a angeordnet und einer
der Sperrfortsätze 100a an einem dem Schaltelement 18a zugewandten Bereich des Sperrelements
26a angeordnet. Die Sperrfortsätze 100a wirken in einer Sperrstellung des Sperrelements
26a mit Anschlagflächen 104a von Anschlägen 102a zusammen, die in dem von dem Haupthandgriff
40a bzw. dem Motorgehäuse 44a umschlossenen Innenraum angeordnet sind.
[0027] Zu einer Inbetriebnahme der Winkelschleifmaschine 36a muss ein Bediener das Freigabeelement
22a und das Sperrelement 26a aus der Sperrstellung des Sperrelements 26a bewegen.
Ein Bediener bewegt hierbei das Freigabeelement 22a translatorisch im Bedienelement
16a, insbesondere in eine von dem Getriebegehäuse 42a abgewandte Richtung. Es ist
jedoch auch denkbar, dass der Bediener das Freigabeelement 22a in eine andere, einem
Fachmann als sinnvoll erscheinende Richtung bewegen muss, um das Sperrelement 26a
aus der Sperrstellung zu bewegen, wie beispielsweise in eine dem Getriebegehäuse 42a
zugewandte Richtung. Durch die Bewegung des Freigabeelements 22a bewegt sich das Sperrelement
26a infolge der Fixierung des Sperrelements 26a mittels der Befestigungselemente 84a,
86a am Freigabeelement 22a ebenfalls translatorisch in eine von dem Getriebegehäuse
42a abgewandte Richtung. Der Sperrfortsatz 100a des Sperrelements 26a wird somit von
der Anschlagfläche 104a des Anschlags 102a weg bewegt. Hierdurch wird eine Bewegungsmöglichkeit
des Bedienelements 16a in Richtung des Schaltelements 18a frei gegeben. Der Bediener
kann nun infolge einer Krafteinwirkung auf das Bedienelement 16a in Richtung des Schaltelements
16a die Winkelschleifmaschine 36a in Betrieb nehmen. Hierbei wird das Schaltelement
18a mittels des Betätigungsfortsatzes 88a des Bedienelements 16a betätigt, woraufhin
ein Stromkreis zu einer Energieversorgung der als Elektromotor ausgebildeten Antriebseinheit
50a geschlossen wird. Nach einer Aufhebung einer Krafteinwirkung des Bedieners auf
das Bedienelement 16a in Richtung des Schaltelements 18a wird das Bedienelement 16a
durch das nicht näher dargestellte Federelement in eine von dem Schaltelement 18a
abgewandte Richtung bewegt. Hierbei wird das Freigabeelement 22a zusammen mit dem
Sperrelement 26a durch eine Federkraft des Federelements 28a, das zwischen dem Bedienelement
18a und dem Freigabeelement 22a angeordnet ist, in Richtung der Sperrstellung des
Sperrelements 26a bewegt. Somit gelangt das Sperrelement 26a wieder in Kontakt mit
der dem Bedienelement 18a zugewandten Anschlagfläche 104a des Anschlags 102a und sperrt
eine Bewegung des Bedienelements 16a in Richtung des Schaltelements 18a weitestgehend.
[0028] In Figuren 7 bis 10 sind alternative Ausführungsbeispiele dargestellt. Im Wesentlichen
gleichbleibende Bauteile, Merkmale und Funktionen sind grundsätzlich mit den gleichen
Bezugszeichen beziffert. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele sind den Bezugszeichen
der Ausführungsbeispiele die Buchstaben a bis e hinzugefügt. Die nachfolgende Beschreibung
beschränkt sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zu dem ersten Ausführungsbeispiel
in den Figuren 1 bis 6, wobei bezüglich gleichbleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen
auf die Beschreibung des ersten Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 6 verwiesen
werden kann.
[0029] Figur 7 zeigt eine alternative Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung 10b einer tragbaren
Werkzeugmaschine 12b. Die tragbare Werkzeugmaschine 12b weist einen zu der in den
Figuren 1 bis 6 beschriebenen tragbaren Werkzeugmaschine 12a analogen Aufbau auf.
Die Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung 10b umfasst eine Schalteinheit 14b, die ein
beweglich gelagertes Bedienelement 16b zur Betätigung eines mechanischen, elektrischen
und/oder elektronischen Schaltelements 18b aufweist, und eine Sperrvorrichtung 20b
zur Sperrung zumindest einer Bewegung des Bedienelements 16b, die ein beweglich gelagertes
Freigabeelement 22b aufweist, das dazu vorgesehen ist, die Sperrung des Bedienelements
16b aufzuheben. Das Freigabeelement 22b ist translatorisch beweglich in einer Ausnehmung
58b des Bedienelements 16b gelagert. Die Sperrvorrichtung 20b weist ein Sperrelement
26b zu einer Sperrung einer Bewegung des Bedienelements 16b in Abhängigkeit einer
Position des Freigabeelements 22b auf, das an dem Freigabeelement 22b fixiert ist.
Das Sperrelement 26b weist entlang einer Längsrichtung 34b des Bedienelements 16b
eine Gesamterstreckung auf, die ca. doppelt so groß ist wie eine Gesamterstreckung
des Freigabeelements 22b entlang der Längsrichtung 34b. Das Sperrelement 26b liegt
in einer Sperrstellung an einer Anschlagfläche 104b eines Anschlags 102b der Sperrvorrichtung
20b an. Der Anschlag 102b weist einen Abstand zum Schaltelement auf, der entlang der
Längsrichtung 34b ca. 20 % der Gesamterstreckung des Freigabeelements 22b entspricht.
Bezüglich einer Funktion, eines Aufbaus und einer Anordnung der einzelnen Elemente,
Bauteile, Einheiten und Vorrichtungen darf im Wesentlichen auf die Beschreibung der
Figuren 1 bis 6 verwiesen werden.
[0030] Figur 8 zeigt eine weitere alternative Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung 10c einer
tragbaren Werkzeugmaschine 12c. Die tragbare Werkzeugmaschine 12c weist einen zu der
in den Figuren 1 bis 6 beschriebenen tragbaren Werkzeugmaschine 12a analogen Aufbau
auf. Die Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung 10c umfasst eine Schalteinheit 14c, die
ein beweglich gelagertes Bedienelement 16c zur Betätigung eines mechanischen, elektrischen
und/oder elektronischen Schaltelements 18c aufweist, und eine Sperrvorrichtung 20c
zur Sperrung zumindest einer Bewegung des Bedienelements 16c, die ein beweglich gelagertes
Freigabeelement 22b aufweist, das dazu vorgesehen ist, die Sperrung des Bedienelements
16c aufzuheben. Zudem weist die Sperrvorrichtung 20c ein weiteres Freigabeelement
24c auf, das zusammen mit dem Freigabeelement 22c translatorisch beweglich am Bedienelement
16c angeordnet ist. Die Freigabeelemente 22c, 24c sind translatorisch beweglich in
Ausnehmungen 58c, 60c des Bedienelements 16c gelagert. Die Ausnehmungen 58c, 60c sind
entlang einer Längsrichtung 34c des Bedienelements 16c relativ zueinander beabstandet
angeordnet. Die Sperrvorrichtung 20c weist ein Sperrelement 26c zu einer Sperrung
einer Bewegung des Bedienelements 16c in Abhängigkeit einer Position der Freigabeelemente
22c, 24c auf, das an den Freigabeelementen 22c, 24c fixiert ist. Hierbei weist das
Sperrelement 26c zwei Verbindungsausnehmungen 94c, 106c auf, in die als Rasthaken
ausgebildete Befestigungselemente 84c, 86c, 108c, 110c der Freigabeelemente 22c, 24c
eingreifen und das Sperrelement 26c an den Freigabeelementen 22c, 24c fixieren. Des
Weiteren weist die Sperrvorrichtung 20c zwei Federelemente 28c, 30c auf, die dazu
vorgesehen sind, die Freigabeelemente 22c, 24c zumindest in eine Richtung 32c mit
einer Federkraft zu beaufschlagen. Bezüglich einer Funktion, eines Aufbaus und einer
Anordnung der einzelnen Elemente, Bauteile, Einheiten und Vorrichtungen darf im Wesentlichen
auf die Beschreibung der Figuren 1 bis 6 verwiesen werden.
[0031] Figur 9 zeigt eine weitere alternative Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung 10d einer
tragbaren Werkzeugmaschine 12d. Die tragbare Werkzeugmaschine 12d weist einen zu der
in den Figuren 1 bis 6 beschriebenen tragbaren Werkzeugmaschine 12a analogen Aufbau
auf. Die Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung 10d umfasst eine Schalteinheit 14d, die
ein beweglich gelagertes Bedienelement 16d zur Betätigung eines mechanischen, elektrischen
und/oder elektronischen Schaltelements 18d aufweist, und eine Sperrvorrichtung 20d
zur Sperrung zumindest einer Bewegung des Bedienelements 16d, die ein beweglich gelagertes
Freigabeelement 22d aufweist, das dazu vorgesehen ist, die Sperrung des Bedienelements
16d aufzuheben. Das Freigabeelement 22d ist translatorisch beweglich in einer Ausnehmung
58d des Bedienelements 16d gelagert. Die Sperrvorrichtung 20d weist ein Sperrelement
26d zu einer Sperrung einer Bewegung des Bedienelements 16d in Abhängigkeit einer
Position des Freigabeelements 22d auf, das an dem Freigabeelement 22d fixiert ist.
Das Freigabeelement 22d weist eine Erstreckung entlang einer Längsrichtung 34d des
Bedienelements 16d auf, die größer ist als 20 % einer Gesamterstreckung des Bedienelements
16d entlang der Längsrichtung 34d. Insbesondere weist das Freigabeelement 22d eine
Erstreckung entlang der Längsrichtung 34d auf, die größer ist als 40 % einer Gesamterstreckung
des Bedienelements 16d entlang der Längsrichtung 34d.
[0032] Das Freigabeelement 22d weist ferner auf einer dem Sperrelement 26d abgewandten Seite
des Freigabeelements 22d eine geriffelte Oberflächenstruktur auf, um eine hohe Griffigkeit
bei einer Betätigung mittels einer Hand und/oder eines Fingers eines Bedieners zu
erreichen. Ferner weist das Freigabeelement 22d zwei Führungsbereiche 82d, 112d auf,
die entlang der Längsrichtung 34d relativ zueinander beabstandet angeordnet sind.
Die Führungsbereiche 82d, 112d sind jeweils in einer schlitzförmigen Ausnehmung 78d,
80d im Bedienelement 16d angeordnet. Das Sperrelement 26d weist zwei Verbindungsausnehmungen
94d, 106d auf, in die als Rasthaken ausgebildete Befestigungselemente 84d, 86d, 108d,
110d des Freigabeelements 22d zur Fixierung des Sperrelements 26d an dem Freigabeelement
22d eingreifen. Ein Sperrfortsatz 100d des Sperrelements 26d ist hierbei entlang der
Längsrichtung 34d zwischen den Verbindungsausnehmungen 94d, 106d angeordnet. Des Weiteren
weist die Sperrvorrichtung 20d zwei Federelemente 28d, 30d auf, die dazu vorgesehen
sind, das Freigabeelement 22d zumindest in eine Richtung 32d mit einer Federkraft
zu beaufschlagen. Bezüglich einer Funktion, eines Aufbaus und einer Anordnung der
einzelnen Elemente, Bauteile, Einheiten und Vorrichtungen darf im Wesentlichen auf
die Beschreibung der Figuren 1 bis 6 verwiesen werden.
[0033] Figur 10 zeigt eine weitere alternative Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung 10e einer
tragbaren Werkzeugmaschine 12e. Die tragbare Werkzeugmaschine 12e weist einen zu der
in den Figuren 1 bis 6 beschriebenen tragbaren Werkzeugmaschine 12a analogen Aufbau
auf. Die Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung 10e umfasst eine Schalteinheit 14e, die
ein beweglich gelagertes Bedienelement 16e zur Betätigung eines mechanischen, elektrischen
und/oder elektronischen Schaltelements 18e aufweist, und eine Sperrvorrichtung 20e
zur Sperrung zumindest einer Bewegung des Bedienelements 16e, die ein beweglich gelagertes
Freigabeelement 22e aufweist, das dazu vorgesehen ist, die Sperrung des Bedienelements
16e aufzuheben. Das Freigabeelement 22e ist translatorisch beweglich in einer Ausnehmung
58e des Bedienelements 16e gelagert. Hierbei weist das Freigabeelement 22e zwei Lagerungsbereiche
118e, 120e auf, in denen jeweils eine Lagerungsausnehmung 122e, 124e des Freigabeelements
22e angeordnet ist. Die Lagerungsausnehmungen 122e, 124e sind dazu vorgesehen, in
einem montierten Zustand des Freigabeelements 22e mit Führungsbolzen 126e, 128e des
Bedienelements 16e zusammenzuwirken. Die Führungsbolzen 126e, 128e sind in der Ausnehmung
58e angeordnet. Einer der Führungsbolzen 126e, 128e ist hierbei an einen die Ausnehmung
58e begrenzenden Randbereich des Bedienelements 16e einstückig angeformt. Ein anderer
der Führungsbolzen 128e ist an einem zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer
Längsrichtung 34e des Bedienelements 16e verlaufenden stegförmigen Stabilisierungselement
132e einstückig angeformt. Hierbei erstreckt sich das Stabilisierungselement 132e
quer innerhalb der Ausnehmung 58e. Des Weiteren ist ein Federelement 28e der Sperrvorrichtung
20e mit einem Ende auf dem am Stabilisierungselement 132e angeformten Führungsbolzen
128e angeordnet und mit einem anderen Ende an einem weiteren an einem die Ausnehmung
58e begrenzenden Randbereich angeformten Führungsbolzen 130e angeordnet. Das Federelement
28e ist dazu vorgesehen, das Freigabeelement 22e zumindest in eine Richtung 32e mit
einer Federkraft zu beaufschlagen.
[0034] Die Sperrvorrichtung 20e weist ein Sperrelement 26e zu einer Sperrung einer Bewegung
des Bedienelements 16e in Abhängigkeit einer Position des Freigabeelements 22e auf,
das an dem Freigabeelement 22e fixiert ist. Hierbei ist das Sperrelement 26e einstückig
mit dem Freigabeelement 22e ausgebildet ist. Zudem weist das Sperrelement 26e eine
L-förmige Ausgestaltung auf. Ein erster Schenkel 114e des Sperrelements 26e verläuft
in einem montierten Zustand des Freigabeelements 22e zumindest im Wesentlichen parallel
zu einer Längsrichtung 34e des Bedienelements 16e. Ein zweiter Schenkel 116e verläuft
zumindest im Wesentlichen senkrecht zum ersten Schenkel 114e. Der zweite Schenkel
116e bildet einen Sperrfortsatz 100e, der dazu vorgesehen ist, zur Sperrung einer
Bewegung des Bedienelements 16e mit einem Anschlag 102e der Sperrvorrichtung 20e zusammenzuwirken.
Ferner wirkt der Sperrfortsatz 100e auf einer dem Anschlag 102e abgewandten Seite
des Sperrelements 26e mit einem Übertragungsfortsatz 136e des Bedienelements 16e zusammen.
Der Übertragungsfortsatz 136e ist dazu vorgesehen, bei einer Krafteinwirkung eines
Bedieners auf das Bedienelement 16e in einer Sperrstellung des Sperrelements 26e eine
Kraft auf den Sperrfortsatz 100e zu übertragen, um eine Bewegung des Bedienelements
16e weitestgehend zu verhindern. Der Übertragungsfortsatz 136e erstreckt sich ausgehend
von dem Bedienelement 16e in Richtung des Anschlags 102e. Hierbei ist der Übertragungsfortsatz
136e einstückig mit dem Bedienelement 16e ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar,
dass der Übertragungsfortsatz 136e mittels einer formschlüssigen und/oder mittels
einer kraftschlüssigen Verbindung an dem Bedienelement 16e fixiert ist. Bezüglich
einer Funktion, eines Aufbaus und einer Anordnung der einzelnen Elemente, Bauteile,
Einheiten und Vorrichtungen darf im Wesentlichen auf die Beschreibung der Figuren
1 bis 6 verwiesen werden.
1. Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung, insbesondere für tragbare Werkzeugmaschinen, mit
zumindest einer Schalteinheit (14a; 14b; 14c; 14d; 14e), die zumindest ein beweglich
gelagertes Bedienelement (16a; 16b; 16c; 16d; 16e) zur Betätigung eines mechanischen,
elektrischen und/oder elektronischen Schaltelements (18a; 18b; 18c; 18d; 18e) aufweist,
und mit zumindest einer Sperrvorrichtung (20a; 20b; 20c; 20d; 20e) zur Sperrung zumindest
einer Bewegung des Bedienelements (16a; 16b; 16c; 16d; 16e), die zumindest ein beweglich
gelagertes Freigabeelement (22a; 22b; 22c, 24c; 22d; 22e) aufweist, das dazu vorgesehen
ist, die Sperrung des Bedienelements (16a; 16b; 16c; 16d; 16e) aufzuheben,
dadurch gekennzeichnet, dass das Freigabeelement (22a; 22b; 22c, 24c; 22d; 22e) translatorisch beweglich am Bedienelement
(16a; 16b; 16c; 16d; 16e) gelagert ist.
2. Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Freigabeelement (22a; 22b; 22c, 24c; 22d; 22e) zumindest teilweise in einer Ausnehmung
(58a; 58b; 58c, 60c; 58d; 58e) des Bedienelements (16a; 16b; 16c; 16d; 16e) angeordnet
ist.
3. Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung (20a; 20b; 20e; 20d; 20e) zumindest ein Sperrelement (26a; 26b;
26c; 26d; 26e) zu einer Sperrung einer Bewegung des Bedienelements (16a; 16b; 16c;
16d; 16e) in Abhängigkeit einer Position des Freigabeelements (22a; 22b; 22c, 24c;
22d; 22e) aufweist, das an dem Freigabeelement (22a; 22b; 22c, 24c; 22d; 22e) fixiert
ist.
4. Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (26e) einstückig mit dem Freigabeelement (22e) ausgebildet ist
5. Werkzeugmaschinenschaftvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung (20a; 20b; 20c; 20d; 20e) zumindest ein Federelement (28a; 28b;
28c, 30c; 28d, 30d; 28e) aufweist, das dazu vorgesehen ist, das Freigabeelement (22a;
22b; 22c, 24c; 22d; 22e) zumindest in eine Richtung (32a; 32b; 32c; 32d; 32e) mit
einer Federkraft zu beaufschlagen.
6. Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung (20c) zumindest ein weiteres Freigabeelement (24c) aufweist,
das zusammen mit dem Freigabeelement (22c) translatorisch beweglich am Bedienelement
(16c) angeordnet ist.
7. Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Freigabeelement (22d) eine Erstreckung entlang einer Längsrichtung (34d) des
Bedienelements (16d) aufweist, die größer ist als 20 % einer Gesamterstreckung des
Bedienelements (16d) entlang der Längsrichtung (34d).
8. Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelements (16a; 16b; 16c; 16d; 16e) schwenkbar gelagert ist.
9. Tragbare Werkzeugmaschine, insbesondere Winkelschleifmaschine, mit zumindest einer
Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
1. Machine tool switching device, in particular for portable machine tools, said machine
tool switching device having at least one switching unit (14a; 14b; 14c; 14d; 14e)
which has at least one movably mounted control element (16a; 16b; 16c; 16d; 16e) for
actuating a mechanical, electric and/or electronic switching element (18a; 18b; 18c;
18d; 18e), and having at least one blocking device (20a; 20b; 20c; 20d; 20e) for blocking
at least one movement of the control element (16a; 16b; 16c; 16d; 16e), said blocking
device having at least one movably mounted release element (22a; 22b; 22c, 24c; 22d;
22e) which is provided for the purpose of lifting the block of the control element
(16a; 16b; 16c; 16d; 16e), characterized in that the release element (22a; 22b; 22c, 24c; 22d; 22e) is mounted on the control element
(16a; 16b; 16c; 16d; 16e) so as to be movable in a translatory manner.
2. Machine tool switching device according to one of the preceding claims, characterized in that the release element (22a; 22b; 22c, 24c; 22d; 22e) is arranged at least in part in
a recess (58a; 58b; 58c, 60c; 58d; 58e) of the control element (16a; 16b; 16c; 16d;
16e).
3. Machine tool switching device according to one of the preceding claims, characterized in that the blocking device (20a; 20b; 20c; 20d; 20e) has at least one blocking element (26a;
26b; 26c; 26d; 26e) for blocking a movement of the control element (16a; 16b; 16c;
16d; 16e) in dependence on a position of the release element (22a; 22b; 22c, 24c;
22d; 22e), said blocking element being fixed on the release element (22a; 22b; 22c,
24c; 22d; 22e).
4. Machine tool switching device according to Claim 3, characterized in that the blocking element (26e) is realized integrally with the release element (22e).
5. Machine tool switching device according to one of the preceding claims, characterized in that the blocking device (20a; 20b; 20c; 20d; 20e) has at least one spring element (28a;
28b; 28c, 30c; 28d, 30d; 28e) which is provided for the purpose of acting upon the
release element (22a; 22b; 22c, 24c; 22d; 22e) with a spring force at least in one
direction (32a; 32b; 32c; 32d; 32e).
6. Machine tool switching device according to one of the preceding claims, characterized in that the blocking device (20c) has at least one further release element (24c) which is
arranged together with the release element (22c) on the control element (16c) so as
to be movable in a translatory manner.
7. Machine tool switching device according to one of the preceding claims, characterized in that along a longitudinal direction (34d) of the control element (16d) the release element
(22d) has an extension which is greater than 20% of an overall extension of the control
element (16d) along the longitudinal direction (34d).
8. Machine tool switching device according to one of the preceding claims, characterized in that the control element (16a; 16b; 16c; 16d; 16e) is pivotably mounted.
9. Portable machine tool, in particular right angle grinding tool, having at least one
machine tool switching device according to one of the preceding claims.
1. Dispositif de commutation de machine-outil, notamment pour machines-outils portables,
comportant au moins une unité de commutation (14a ; 14b ; 14c ; 14d ; 14e), qui présente
au moins un élément de commande monté de manière mobile (16a ; 16b ; 16c ; 16d ; 16e)
pour actionner un élément de commutation mécanique, électrique et/ou électronique
(18a ; 18b ; 18c ; 18d ; 18e) et comportant au moins un dispositif de verrouillage
(20a ; 20b ; 20c ; 20d ; 20e) pour bloquer au moins un mouvement de l'élément de commande
(16a ; 16b ; 16c ; 16d ; 16e), qui présente au moins un élément de déblocage monté
de manière mobile (22a ; 22b ; 22c ; 24c ; 22d ; 22e), qui est prévu afin d'annuler
le blocage de l'élément de commande (16a ; 16b ; 16c ; 16d ; 16e),
caractérisé en ce que l'élément de déblocage (22a ; 22b ; 22c ; 22d ; 22e) est monté de manière mobile
par translation sur l'élément de commande (16a ; 16b ; 16c ; 16d ; 16e).
2. Dispositif de commutation de machine-outil selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de déblocage (22a ; 22b ; 22c ; 24c ; 22d ; 22e) est disposé au moins partiellement
dans un évidement (58a ; 58b ; 58c ; 60c ; 58d ; 58e) de l'élément de commande (16a
; 16b ; 16c ; 16d ; 16e).
3. Dispositif de commutation de machine-outil selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif de blocage (20a ; 20b ; 20c ; 20d ; 20e) présente au moins un élément
de blocage (26a ; 26b ; 26c ; 26d ; 26e) en vue d'un blocage d'un mouvement de l'élément
de commande (16a ; 16b ; 16c ; 16d ; 16e) en fonction d'une position de l'élément
de déblocage (22a ; 22b ; 22c ; 24c ; 22d ; 22e), qui est fixé sur l'élément de déblocage
(22a ; 22b ; 22c ; 24c ; 22d ; 22e).
4. Dispositif de commutation de machine-outil selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément de blocage (26e) est réalisé en un seul tenant avec l'élément de déblocage
(22e).
5. Dispositif de commutation de machine-outil selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif de blocage (20a ; 20b ; 20c ; 20d ; 20e) présente au moins un élément
de ressort (28a ; 28b ; 28c ;30c ; 28d ; 30d ; 28e), qui est prévu afin de solliciter
l'élément de déblocage (22a ; 22b ; 22c ; 24c ; 22d ; 22e) au moins dans une direction
(32a ;32b ;32c ;32d ;32e) avec une force de ressort.
6. Dispositif de commutation de machine-outil selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif de blocage (20c) présente au moins un élément de déblocage supplémentaire
(24c), qui est disposé de manière mobile par translation sur l'élément de commande
(16c) conjointement avec l'élément de commande (22c).
7. Dispositif de commutation de machine-outil selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de déblocage (22d) présente une extension le long d'une direction longitudinale
(34d) de l'élément de commande (16d), qui est supérieure de 20 % à une extension totale
de l'élément de commande (16d) le long de la direction longitudinale (34c).
8. Dispositif de commutation de machine-outil selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de commande (16a ; 16b ; 16c ; 16d ; 16e) est monté de manière pivotante.
9. Machine-outil portable, notamment meuleuse d'angle, comportant au moins un dispositif
de commutation de machine-outil selon une des revendications précédentes.