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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 0.1.63 (23 May 2017) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2706174</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20190403</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>13004218.7</B210><B220><date>20130827</date></B220><B240><B241><date>20171017</date></B241><B242><date>20180130</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102012108242</B310><B320><date>20120905</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20190403</date><bnum>201914</bnum></B405><B430><date>20140312</date><bnum>201411</bnum></B430><B450><date>20190403</date><bnum>201914</bnum></B450><B452EP><date>20181018</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>E05B  55/00        20060101AFI20180830BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>E05B  59/00        20060101ALI20180830BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>E05B  15/00        20060101ALI20180830BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="4"><text>E05B  15/10        20060101ALI20180830BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="5"><text>E05B  63/20        20060101ALN20180830BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>SCHLOSS FÜR EINE TÜR</B542><B541>en</B541><B542>LOCK FOR A DOOR</B542><B541>fr</B541><B542>SERRURE POUR UNE PORTE</B542></B540><B560><B561><text>EP-A1- 1 950 364</text></B561><B561><text>EP-A2- 2 666 938</text></B561><B561><text>DE-A1- 3 640 418</text></B561><B561><text>DE-U1- 29 701 070</text></B561><B561><text>FR-A1- 2 896 007</text></B561><B561><text>US-A- 349 195</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Gosch, Stephan</snm><adr><str>Meiereistraße 11</str><city>D-23738 Riepsdorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Schweitzer, Falko</snm><adr><str>Wildpark 2</str><city>D-58332 Schweim</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Hellwig, Alexander</snm><adr><str>Leibnizstraße 53</str><city>D-58256 Ennepetal</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>dormakaba Deutschland GmbH</snm><iid>101633134</iid><irf>2012039 EP</irf><adr><str>Dorma Platz 1</str><city>58256 Ennepetal</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Balder IP Law, S.L.</snm><iid>101497822</iid><adr><str>Castellana 93</str><city>28046 Madrid</city><ctry>ES</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B880><date>20170419</date><bnum>201716</bnum></B880></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schloss für eine Tür mit einem Gehäuse, in dem eine Kreuzfalle in einer Schubrichtung beweglich aufgenommen ist, sodass die Kreuzfalle in eine Schließstellung bringbar ist, in der diese aus dem Gehäuse hervorspringt und sodass die Kreuzfalle in eine Öffnungsstellung bringbar ist, in der diese in das Gehäuse zurückgezogen ist, und wobei eine Blockiereinrichtung vorgesehen ist, mit der die Kreuzfalle in der Schließstellung blockierbar ist.</p>
<heading id="h0001">STAND DER TECHNIK</heading>
<p id="p0002" num="0002"><figref idref="f0001">Figur 1</figref> zeigt eine schematische Darstellung eines Schlosses 1 zum Einbau in ein Türblatt mit einem Gehäuse 10, in dem eine Kreuzfalle 11 in einer Schubrichtung 12 beweglich aufgenommen ist. Kreuzfallen 11 dienen in der Regel zur Druckentlastung von Riegelelementen, indem die Kreuzfalle 11 eine Breite aufweist, die größer ist als die Breite des Riegelelementes. Damit wird erreicht, dass die Schließkraft der Tür über die Kreuzfalle 11 aufgenommen wird, indem das Schließblech an der Kreuzfalle 11 zur Anlage gelangt, während das Riegelelement gegenüber dem Schließblech frei beweglich und somit druckentlastet ist. So kann das Riegelelement durch Betätigung des Schlosses aus dem Schließblech kraftminimal zurückgezogen werden, und erst auf einem letzten Wegabschnitt beim Zurückziehen des Riegelelementes in das Gehäuse 10 des Schlosses 1 wird die Kreuzfalle 11 entsperrt, sodass diese selbsttätig in das Gehäuse 10 zurückgedrückt werden kann, beispielsweise indem die Tür manuell vom Schließblech wegbewegt wird.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0003" num="0003">Zum Blockieren der Kreuzfalle 11 in der gezeigten Schließstellung I dient ein Klemmelement 26, durch das die Kreuzfalle 11 in der gezeigten Schließstellung I gehalten wird. Hierzu weist das Klemmelement 26 eine Keilfläche 27 auf, gegen die ein Druckkörper 20 in Form einer Rolle 20 zur Anlage gelangt, wobei der Druckkörper 20 am Fallenhals 17 der Kreuzfalle 11 aufgenommen ist.</p>
<p id="p0004" num="0004">Das Schloss 1 weist ferner ein Schieberelement 18 auf, das mit dem Klemmelement 26 zusammenwirkt, um dieses ebenso wie das Schieberelement 18 vertikal zu bewegen. Hierzu besitzt das Schieberelement 18 eine Anschlagfläche 28, und wird das Schieberelement 18 in der gezeigten Ansicht nach oben bewegt, kann die Anschlagfläche 28 gegen einen Anschlag 29 am Klemmelement 26 anschlagen, sodass das Klemmelement 26 ebenfalls nach oben bewegt wird. Infolge der Bewegung des Klemmelementes 26 nach oben wird der Druckkörper 20 am Fallenhals 17 von der Keilfläche 27 des Klemmelementes 26 gelöst, und die Kreuzfalle 11 kann in das Gehäuse 10 des Schlosses 1 eingeschoben werden.</p>
<p id="p0005" num="0005">Das so gebildete Gehemme basiert folglich auf dem Prinzip eines Klemmkeils, der durch das Klemmelement 26 mit der Keilfläche 27 gebildet ist, wobei nachteilhafterweise das Klemmelement 26 beispielsweise durch Führungselemente 30 aufwändig im Gehäuse 10 geführt werden muss, damit dieses durch lediglich eine geringe Lösekraft aus der blockierenden Anordnung gegen den Druckkörper 20 gelöst werden kann. Der Keilwinkel der Keilfläche 27 muss mit weiterem Nachteil sehr genau ausgeführt werden, und eine maßliche Abweichung der Keilfläche 27 in Schubrichtung 12 bewirkt aufgrund des steilen Keilwinkels bereits eine große erforderliche Änderung der Lage des Klemmelementes 26 in vertikaler Richtung.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0006" num="0006">Je weiter das Klemmelement nach unten verfährt, desto eher berührt somit das Schieberelement das Klemmelement während der Entriegelung des Schlosses, dadurch kann es vorkommen, dass die Kreuzfallenflügel 31 der Kreuzfalle 11 sich so weit ineinander drehen, dass das Riegelelement nicht mehr druckentlastet ist und gegen das Schließblech zur Anlage gelangt, da die Gesamtbreite der Kreuzfallenflügel geringer geworden ist als die Riegelbreite.</p>
<p id="p0007" num="0007">Um ein Schloss beispielsweise als Panikschloss auszuführen, gibt es normativ limitierte Kräfte, die nicht überschritten werden dürfen, um das Riegelelement in das Schloss zurückzuziehen. Kommt aufgrund der Entriegelung der Kreuzfalle das Riegelelement gegen das Schließblech zur Anlage, so entsteht der Nachteil, das die normativ limitierten Kräfte aufgrund entstehender Reibung und einer möglichen Klemmung nicht eingehalten werden können.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die nachveröffentlichte <patcit id="pcit0001" dnum="EP2666938A2"><text>EP 2666 938 A2</text></patcit> offenbart ein Schloss mit einem Sperrmechanismus, der einen Kniehebel umfassen kann.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die <patcit id="pcit0002" dnum="DE29701070U1"><text>DE 297 01 070 U1</text></patcit> offenbart ein Schloss mit einem Antriebshebel und einem Schieber, der auf eine Falle wirkt.</p>
<heading id="h0002">OFFENBARUNG DER ERFINDUNG</heading>
<p id="p0010" num="0010">Es ist damit die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Schloss mit einer Kreuzfalle zu schaffen, die in verbesserter Weise durch eine Blockiereinrichtung in einer Schließstellung gehalten werden kann, insbesondere ergibt sich die Aufgabe, eine verbesserte Blockiereinrichtung zu schaffen, mit der die Kreuzfalle auf einfache Weise in der Schließstellung blockierbar ist.</p>
<p id="p0011" num="0011">Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Schloss für eine Tür gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 in Verbindung mit den kennzeichnenden Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0012" num="0012">Die Erfindung schließt die technische Lehre ein, dass die Blockiereinrichtung durch eine Kniehebelanordnung gebildet ist, die ein erstes Hebeelement und ein zweites Hebelelement umfasst, wobei die Hebelelemente über eine Gelenkverbindung miteinander verbunden sind, wobei ein Schieberelement vorgesehen und im Gehäuse beweglich aufgenommen ist, wobei das zweite Hebelelement um eine gehäusefeste Achse drehbar ist und zur Wirkverbindung mit dem Schieberelement ausgebildet ist.</p>
<p id="p0013" num="0013">Durch die Ausführung der Blockiereinrichtung als Kniehebelanordnung wird der Vorteil erreicht, dass keine Keilfläche notwendig ist, um direkt oder über einen Druckkörper mit der Kreuzfalle zusammenzuwirken und um diese zu blockieren. Insbesondere weist die Kniehebelanordnung kein Bauteil auf, das aufwendig im Gehäuse des Schlosses geführt werden muss, wie dies zur Führung des Klemmelementes mit der Keilfläche notwendig ist. Durch die Kniehebelanordnung mit dem ersten und zweiten Hebelelement wird eine Kraftübersetzung erreicht, um mit einer geringen Lösekraft einen Blockierkörper in eine Blockierposition zu bewegen, sodass die Kreuzfalle in vollständig aus dem Gehäuse ausgefahrener Position gehalten wird.</p>
<p id="p0014" num="0014">Erfindungsgemäß ist ein Schieberelement vorgesehen und im Gehäuse beweglich aufgenommen, wobei das zweite Hebelelement um eine gehäusefeste Achse drehbar ist und zur Wirkverbindung mit dem Schieberelement ausgebildet ist. Durch die Wirkverbindung kann das zweite Hebelelement durch das Schieberelement aktiviert werden, um beispielsweise die Blockiereinrichtung von einer Blockierstellung in eine Freigabestellung zu überführen. Durch die Verbindung der Hebelelemente über die Gelenkverbindung kann bei Aktivierung des zweiten Hebelelementes durch das Schieberelement das erste Hebelelement ebenfalls bewegt werden, das mit der Kreuzfalle zusammenwirkt, und den Blockierkörper bildet. Die Kniehebelanordnung ist dabei so ausgeführt,<!-- EPO <DP n="5"> --> dass eine Lösekraft, die vom Schieberelement auf das zweite Hebelelement notwendig ist, deutlich geringer ausfallen kann als eine Kraft, die notwendig ist, um das erste Hebelelement so in Wirkverbindung mit der Kreuzfalle zu bringen, dass diese in der Schließstellung blockiert. Gemäß einer vorteilhaften Variante der Kniehebelanordnung kann die Kreuzfalle über einen Fallenhals mit dem ersten Hebelelement zusammenwirken.</p>
<p id="p0015" num="0015">Um das erste Hebelelement zwischen der Blockierstellung und der Freigabestellung relativ zum Fallenhals der Kreuzfalle zu bewegen, ist gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel vorgesehen, das erste Hebelement in einem Führungselement drehbar aufzunehmen und über dieses am oder im Gehäuse beweglich zu führen. Die Kniehebelanordnung kann dabei in einer Blockierstellung im Wesentlichen gestreckt sein, sodass das erste Hebelelement in der Schließstellung die Kreuzfalle insbesondere über einen am Fallenhals aufgenommenen Druckkörper blockiert. Damit nimmt die Kniehebelanordnung in der gestreckten Stellung, in der sich beide Hebelelemente etwa in einer gemeinsamen Achse erstrecken, die Blockierstellung ein, und wird das zweite Hebelelement durch das Schieberelement aktiviert, so dreht dieses um eine gehäusefeste Achse, und die Längsachsen der Hebelemente schließen darauf folgend einen Winkel zueinander ein, wodurch die Freigabestellung der Blockiereinrichtung wiedergegeben ist. Während die Hebelelemente in eine Position überführt werden, in der diese einen Winkel zueinander einschließen, bewegt sich das Führungselement relativ zum Gehäuse, und das Hebelelement kann die Kreuzfalle über den Fallenhals freigeben.</p>
<p id="p0016" num="0016">Mit weiterem Vorteil kann das zweite Hebelelement einen Mitnehmerarm aufweisen, der zur Wechselwirkung mit dem Schieberelement ausgebildet ist, wobei die Kniehebelanordnung bei Wechselwirkung des Schieberelementes mit dem Mitnehmerarm aus der gestreckten und die Kreuzfalle blockierenden Anordnung herausführbar ist, indem das zweite Hebelelement um die gehäusefeste Achse dreht. Wird die Kniehebelanordnung aus<!-- EPO <DP n="6"> --> der Schließstellung herausgeführt, und schließen die Hebelelemente einen Winkel zueinander ein, so bewegt sich das Führungselement, an dem das erste Hebelelement drehbar aufgenommen ist, in gleicher Richtung wie das Schieberelement, wobei die Bewegungsrichtung quer zur Schubrichtung der Kreuzfalle verläuft. Folglich wird die Linearbewegung des Schieberelementes über den Mitnehmerarm des zweiten Hebelelementes in eine Drehbewegung des zweiten Hebelelementes überführt, und die Drehbewegung des zweiten Hebelelementes wird über die Gelenkverbindung in eine Schwenk-Hubbewegung des ersten Hebelelementes überführt. Durch den Hubanteil der Bewegung im ersten Hebelelement wird dieses aus der Blockierstellung gegen den Druckkörper am Fallenhals der Kreuzfalle gelöst, sodass im weiteren Verlauf die Kreuzfalle mit äußerst geringer Kraft in das Gehäuse des Schlosses eingeschoben werden kann, während sich der Winkel zwischen den beiden Hebelelementen kontinuierlich weiter verkleinert.</p>
<p id="p0017" num="0017">Um die Kniehebelanordnung wenigstens leicht in ihre Blockierstellung vorzuspannen, kann eine Rückholfeder vorgesehen sein und beispielsweise mit dem zweiten Hebelelement zusammenwirken. Die Rückholfeder kann beispielsweise als Schenkelfeder ausgeführt sein und mit einem ersten Schenkel gehäusefest abgestützt sein, sodass der zweite Schenkel vorzugsweise gegen den Mitnehmerarm des zweiten Hebelelementes drückt. Gelangt der Schieber wieder außer Eingriff mit dem zweiten Hebelelement, und ist die Tür geöffnet, das heißt das Schließblech ist außer Eingriff mit der Kreuzfalle, so führt eine Kreuzfallenfeder die Kreuzfalle wieder in die Schließstellung zurück, und zugleich führt die Rückholfeder die Kniehebelanordnung wieder in Richtung Blockierstellung zurück.</p>
<p id="p0018" num="0018">Weiterhin ist es von Vorteil, das erste Hebelelement mit einer Führungskontur auszuführen, mit der die Kreuzfalle, insbesondere aber der Fallenhals<!-- EPO <DP n="7"> --> und bevorzugt der Druckkörper, zusammenwirken. Die Führungskontur kann sich teilweise randseitig um das Führungselement herum erstrecken, da dieses vom ersten Hebelelement umschlossen ist und da das erste Hebelelement um das Führungselement verdrehen kann. Die Führungskontur dient dabei zum Druckkontakt gegen den Druckkörper, der am Fallenhals der Kreuzfalle aufgenommen ist. Insbesondere kann der Druckkörper eine Rolle bilden, die zum Abrollen an der Führungskontur des ersten Hebelelementes ausgebildet ist. Insbesondere dann, wenn die Kniehebelanordnung aktiviert wurde, und diese die gestreckte Anordnung der Hebelelemente verlassen hat, kann durch Eindrücken der Kreuzfalle die Rolle an der Führungskontur weiter entlang rollen, wodurch die Lage des Führungselementes, an dem das erste Hebelelement drehbar aufgenommen ist, selbsttätig weiter verändert wird, ohne dass der Schieber weiter gegen den Mitnehmerarm des zweiten Hebelelementes wirken muss. Damit wird erreicht, dass das Schieberelement lediglich zum Auslösen der Kniehebelanordnung gegen den Mitnehmerarm am zweiten Hebelelement gelangen muss, um im weiteren Verlauf eine Bewegung der Kreuzfalle in die Öffnungsstellung zu gewährleisten, wodurch zugleich ein weiteres Einwinkeln der Hebelelemente zueinander erreicht wird.</p>
<p id="p0019" num="0019">Zur Führung des Führungselementes kann wenigstens ein Langloch beispielsweise im Gehäuse des Schlosses vorgesehen sein, sodass über die Kreuzfalle auf das erste Hebelelement wirkende Kräfte mit dem Führungselement in das Gehäuse ableitbar sind. Das Langloch erstreckt sich dabei etwa senkrecht zur Schubrichtung der Kreuzfalle, wobei die Schubrichtung der Dornmaßrichtung des Schlosses entspricht.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<heading id="h0003">BEVORZUGTES AUSFÜHRUNGSBEISPIEL DER ERFINDUNG</heading>
<p id="p0020" num="0020">Die Erfindung verbessernde Maßnahmen werden nachstehend gemeinsam mit der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es zeigt:
<dl id="dl0001">
<dt>Figur 1</dt><dd>einen Ausschnitt eines Schlosses für eine Tür mit einer Blockiereinrichtung gemäß dem Stand der Technik,</dd>
<dt>Figur 2</dt><dd>ein Schloss für eine Tür mit einer Blockiereinrichtung, die erfindungsgemäß durch eine Kniehebelanordnung gebildet ist und die in einer Blockierstellung gezeigt ist und</dd>
<dt>Figur 3</dt><dd>das Schloss für eine Tür mit der Kniehebelanordnung, die in einer Freigabestellung gezeigt ist.</dd>
</dl></p>
<p id="p0021" num="0021"><figref idref="f0001">Fig.1</figref> zeigt einen Ausschnitt aus einem Schloss für eine Tür gemäß dem Stand der Technik und ist im einleitenden Teil der vorliegenden Beschreibung bereits beschrieben.</p>
<p id="p0022" num="0022"><figref idref="f0002">Fig. 2</figref> zeigt ein Schloss 1 in einer Teildarstellung mit einem Gehäuse 10, in dem eine Kreuzfalle 11 in einer Schubrichtung 12 beweglich aufgenommen ist und die Schubrichtung 12 entspricht der gezeigten X-Richtung, die die Dornmaßrichtung des Schlosses wiedergibt. Die Kreuzfalle 11 befindet sich in einer Schließstellung I und ragt aus einem Stulp 32 vorderseitig aus dem Gehäuse 10 heraus. Weiterhin umfasst das Schloss 1 ein Riegelelement 33, das ebenfalls aus dem Stulp 32 hervorspringend gezeigt ist, um in einem Schließblech die Tür, in der das Schloss 1 aufgenommen werden kann, zu verriegeln. Das Schloss 1 weist weiterhin eine Steuerfalle 34 auf, durch die nach Art einer Schließfolgeregelung eine Selbstverriegelung des Riegelelementes 33 beispielsweise dann bewirkt<!-- EPO <DP n="9"> --> werden kann, wenn die Steuerfalle 34 mit dem Schließblech in der Türzarge in Kontakt gelangt.</p>
<p id="p0023" num="0023">Verschließt das Schloss 1 die Tür in der Türzarge, so dient zum Verschließen das Riegelelement 33, das in einer Schließposition aus dem Gehäuse 10 des Schlosses 1 hervorspringt, um in ein dem Stulp 32 gegenüberliegendes Schließblech einzugreifen. Die Kreuzfalle 11 dient dabei zur mechanischen Druckentlastung des Riegelelementes 33, da die Kreuzfalle 11 eine größere Breite aufweist als die Breite des Riegelelementes 33. Zur Aktivierung des Riegelelementes 33 dient ein Schieberelement 18, das in vertikaler Richtung beweglich ist, die der gezeigten Y-Richtung entspricht. Die vertikale Bewegung des Schieberelementes 18 kann beispielsweise durch einen Türdrücker ausgelöst werden, der in einer Drückernuss 36 aufgenommen ist, wobei die Drückernuss 36 über einen Hebel 37 gegen einen Anschlag 38 am Schieberelement 18 wirkt, um dieses vertikal zu verlagern. Das Schieberelement 18 ist im Gehäuse 10 des Schlosses 1 aufgenommen und wirkt über eine Kulissenanordnung 35 mit dem Riegelelement 33 zusammen. Bewegt sich das Schieberelement 18 in positiver Y-Richtung vertikal nach oben, so kann das Riegelelement 33 in das Gehäuse 10 eingezogen werden. Das Einziehen des Riegelelementes 33 kann mit einer der Norm entsprechend geringen Kraft erfolgen, da das Riegelelement 33 nicht gegen das Schließblech anliegt und sich somit keine Reibung bildet. Bei einer Weiterbewegung des Schieberelementes 18 kann die Blockiereinrichtung zur Blockierung der Kreuzfalle 11 gelöst werden, so dass sich anschließend die Kreuzfalle 11 ebenfalls in das Gehäuse 10 hinein bewegen kann, um die Tür durch das Schloss 1 aus der Zarge freizugeben. In der Darstellung ist die Kreuzfalle 11 aus dem Gehäuse 10 hervorspringend gezeigt, und die Blockiereinrichtung blockiert die Kreuzfalle 11 in der gezeigten Anordnung. Die Wirkungsweise<!-- EPO <DP n="10"> --> der erfindungsgemäßen Blockiereinrichtung und deren Ausführung als Kniehebelanordnung 13 ist im Folgenden näher beschrieben.</p>
<p id="p0024" num="0024">Die Blockiereinrichtung ist durch eine Kniehebelanordnung 13 gebildet, die ein Wirkungsglied zwischen dem Schieberelement 18 und der Kreuzfalle 11 bildet. Die Kniehebelanordnung 13 weist hierfür ein erstes Hebelelement 14 und eine zweites Hebelelement 15 auf, wobei die Hebelelemente 14 und 15 über eine Gelenkverbindung 16 miteinander verbunden sind. Das erste Hebelelement 14 ist über ein Führungselement 19 um dieses drehbar aufgenommen, wobei das Führungselement 19 in Y-Richtung im Gehäuse 10 verlagerbar ist. Das zweite Hebelement 15 ist um eine gehäusefeste Achse 22 drehbar aufgenommen, wobei die Hebelelemente 14 und 15 zur Sicherung der Schließstellung II in ihren Längserstreckungen etwa in einer gemeinsamen vertikal ausgerichteten Achse liegen.</p>
<p id="p0025" num="0025">Das erste Hebelelement 14 weist eine Führungskontur 24 auf, gegen die ein als Rolle 20 ausgeführter Druckkörper 20 anstößt. Der Druckkörper 20 ist an einem Fallenhals 17 der Kreuzfalle 11 aufgenommen, so dass eine Bewegung der Kreuzfalle 11 in negativer X-Richtung blockiert ist. Die Blockierung der Kreuzfalle 11 liegt insbesondere darin begründet, dass der Aufnahmepunkt des ersten Hebelelementes 14, der durch das Führungselement 19 gebildet ist, in X-Richtung etwa hinter dem Druckkörper 20 liegt. Um die Kreuzfalle 11 freizugeben, muss folglich das erste Hebelelement 14 mit dem Führungselement 19 aus der Position hinter der Druckrolle 20 bewegt werden. Erst damit wird die Blockiereinrichtung gelöst und die Kreuzfalle 11 kann aus der gezeigten Schließstellung I in eine Öffnungsstellung II überführt werden, wie diese in der folgenden <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> dargestellt ist.<!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<p id="p0026" num="0026">Die Stützscheibe 41 ist zwischen Fallenhals 17 und Druckkörper 20 angeordnet und sorgt dafür, dass das erste Hebelelement 14 bei Belastung auf die Kreuzfallenflügel 31 bei geschlossener Tür nicht aus seinem Langloch 25 (siehe <figref idref="f0003">Figur 3</figref>) herausspringt.</p>
<p id="p0027" num="0027"><figref idref="f0003">Fig. 3</figref> zeigt ein Schloss 1 mit einer Kreuzfalle 11 in einer Öffnungsstellung II mit einer aktivierten Kniehebelanordnung 13, sodass eine Blockierwirkung der Kreuzfalle 11 aufgehoben ist. Die Wirkungsweise der Überführung der Schließstellung I in die Öffnungsstellung II der Kreuzfalle 11 wird anhand von <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> in Zusammenschau mit <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> nachfolgend beschrieben.</p>
<p id="p0028" num="0028">In <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> ist die Kniehebelanordnung 13 in einem Zustand gezeigt, in dem diese durch eine Aktivierung aus einer Blockierstellung in eine Freigabestellung überführt worden ist. Um die Kniehebelanordnung 13 zu aktivieren, ist der Schieber 18 in positiver Y-Richtung vertikal nach oben verlagert worden. Die Verlagerung des Schiebers 18 ist beispielsweise durch Betätigung eines nicht näher bezeichneten Türdrückers erfolgt, der in einer Drückernuss 36 aufgenommen ist. Über einen Hebel 37, der mit der Drückernuss 36 verbunden ist, kann das Schieberelement 18 vertikal verlagert werden, indem der Hebel 37 gegen einen Anschlag 38 am Schieberelement 18 anstößt.</p>
<p id="p0029" num="0029">Verlagert sich das Schieberelement 18 in positiver Y-Richtung vertikal nach oben, so gelangt eine Anschlagfläche 28 am Schieberelement 18 gegen einen Mitnehmerarm 21, der am zweiten Hebelelement 15 angeordnet ist. Dadurch wird das zweite Hebelelement 15 der Kniehebelanordnung 13 um die gehäusefeste Achse 22 verdreht, und durch die Gelenkverbindung 16 verdreht sich das erste Hebelelement 14 im Führungselement 19. Zugleich wandert das Führungselement 19 in einem Langloch<!-- EPO <DP n="12"> --> 25, das beispielsweise im Gehäuseblech eingebracht ist, in positiver Y-Richtung vertikal nach oben, wodurch das erste Hebelelement 14 aus der Anordnung hinter dem Druckkörper bewegt wird.</p>
<p id="p0030" num="0030">Der Wirkkontakt zwischen der Anschlagfläche 28 am Schieberelement 18 gegen den Mitnehmerarm 21 des zweiten Hebelelementes 15 erfolgt so, dass das Riegelelement 33 gesichert in das Gehäuse 10 des Schlosses 1 eingezogen wird, d.h., dass die Kreuzfalle 11 immer breiter als das Riegelelement 33 ist. In der gezeigten Stellung befindet sich die Kreuzfalle 11 durch die erfolgte Aktivierung bereits in der Öffnungsstellung II und der weitere Einschub der Kreuzfalle 11 erfolgt durch eine Krafteinwirkung des Schließbleches gegen die Kreuzfallenflügel 31, so dass die Kreuzfalle 11 mit dem Fallenhals 17 in den Stulp 32 des Schlosses 1 gedrückt wird.</p>
<p id="p0031" num="0031">Die Entriegelungsposition der Blockiereinrichtung bewirkt ein Anwinkeln der Hebelelemente 14 und 15 zueinander, so dass diese aus einer zueinander gestreckten Position (<figref idref="f0002">Fig. 2</figref>) in eine angewinkelte Position (<figref idref="f0003">Fig. 3</figref>) überführt werden. Die Verdrehung des zweiten Hebelelementes 15 um die Achse 22 erfolgt unter Spannung einer Rückholfeder 23, und wird der Türdrücker wieder losgelassen und wird das Schieberelement 18 über eine Schieberfeder 39 wieder in negativer Y-Richtung vertikal nach unten bewegt, so entspannt sich die Rückholfeder 23 wieder, jedoch nur bis zu einer bestimmten Position, wenn die Tür noch nicht wieder verschlossen ist.</p>
<p id="p0032" num="0032">Weiterhin umfasst das Schloss 1 eine Fallenfeder 40, mit der die Kreuzfalle 11 in Schubrichtung 12 in positiver X-Richtung vorgespannt ist. Die Fallenfeder 40 ist dabei als vergleichsweise schwache Feder ausgeführt, um die Eindrückkräfte der Kreuzfalle 11 in das Gehäuse 10 möglichst gering zu gestalten.<!-- EPO <DP n="13"> --></p>
<p id="p0033" num="0033">Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf das vorstehend angegebene und lediglich bevorzugte Ausführungsbeispiel. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche von der dargestellten Lösung auch bei grundsätzlich anders gearteten Ausführungen Gebrauch macht. Sämtliche aus den Ansprüchen hervorgehenden Merkmale und/oder Vorteile einschließlich konstruktiver Einzelheiten oder räumlicher Anordnungen, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten beanspruchten Kombinationen erfindungswesentlich sein.<!-- EPO <DP n="14"> --></p>
<heading id="h0004"><b>Bezugszeichenliste</b></heading>
<p id="p0034" num="0034">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>1</dt><dd>Schloss</dd>
</dl>
<dl id="dl0003" compact="compact">
<dt>10</dt><dd>Gehäuse</dd>
<dt>11</dt><dd>Kreuzfalle</dd>
<dt>12</dt><dd>Schubrichtung</dd>
<dt>13</dt><dd>Kniehebelanordnung</dd>
<dt>14</dt><dd>erstes Hebelelement</dd>
<dt>15</dt><dd>zweites Hebelelement</dd>
<dt>16</dt><dd>Gelenkverbindung</dd>
<dt>17</dt><dd>Fallenhals</dd>
<dt>18</dt><dd>Schieberelement</dd>
<dt>19</dt><dd>Führungselement</dd>
<dt>20</dt><dd>Druckkörper, Rolle</dd>
<dt>21</dt><dd>Mitnehmerarm</dd>
<dt>22</dt><dd>Achse</dd>
<dt>23</dt><dd>Rückholfeder</dd>
<dt>24</dt><dd>Führungskontur</dd>
<dt>25</dt><dd>Langloch</dd>
<dt>26</dt><dd>Klemmelement</dd>
<dt>27</dt><dd>Keilfläche</dd>
<dt>28</dt><dd>Anschlagfläche</dd>
<dt>29</dt><dd>Anschlag</dd>
<dt>30</dt><dd>Führungselement</dd>
<dt>31</dt><dd>Kreuzfallenflügel</dd>
<dt>32</dt><dd>Stulp</dd>
<dt>33</dt><dd>Riegelelement</dd>
<dt>34</dt><dd>Steuerfalle</dd>
<dt>35</dt><dd>Kulissenanordnung<!-- EPO <DP n="15"> --></dd>
<dt>36</dt><dd>Drückernuss</dd>
<dt>37</dt><dd>Hebel</dd>
<dt>38</dt><dd>Anschlag</dd>
<dt>39</dt><dd>Schieberfeder</dd>
<dt>40</dt><dd>Fallenfeder</dd>
<dt>41</dt><dd>Stützscheibe</dd>
</dl>
<dl id="dl0004" compact="compact">
<dt>X- Richtung</dt><dd>Schubrichtung, Dornmaßrichtung</dd>
<dt>Y- Richtung</dt><dd>Vertikalrichtung</dd>
</dl>
<dl id="dl0005" compact="compact">
<dt>I</dt><dd>Schließstellung</dd>
<dt>II</dt><dd>Öffnungsstellung</dd>
</dl></p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="16"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Schloss (1) für eine Tür mit einem Gehäuse (10), in dem eine Kreuzfalle (11) in einer Schubrichtung (12) beweglich aufgenommen ist, sodass die Kreuzfalle (11) in eine Schließstellung (I) bringbar ist, in der diese aus dem Gehäuse (10) hervorspringt und sodass die Kreuzfalle (11) in einer Öffnungsstellung (II) bringbar ist, in der diese in das Gehäuse (10) zurückgezogen ist, und wobei eine Blockiereinrichtung vorgesehen ist, mit der die Kreuzfalle (11) in der Schließstellung (I) blockierbar ist, wobei die Blockiereinrichtung durch eine Kniehebelanordnung (13) gebildet ist, die ein erstes Hebelelement (14) und ein zweites Hebelelement (15) umfasst, wobei die Hebelelemente (14, 15) über eine Gelenkverbindung (16) miteinander verbunden sind, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> ein Schieberelement (18) vorgesehen und im Gehäuse (10) beweglich aufgenommen ist, wobei das zweite Hebelelement (15) um eine gehäusefeste Achse (22) drehbar ist und zur Wirkverbindung mit dem Schieberelement (18) ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Schloss (1) nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Kreuzfalle (11) über einen Fallenhals (17) mit dem ersten Hebelelement (14) zusammenwirkt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Schloss (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das erste Hebelelement (14) in einem Führungselement (19) drehbar aufgenommen und über dieses am oder im Gehäuse (10) beweglich geführt ist.<!-- EPO <DP n="17"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Schloss (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Kniehebelanordnung (13) in einer Blockierstellung im Wesentlichen gestreckt ist, sodass das erste Hebelelement (14) in der Schließstellung (I) die Kreuzfalle (11) insbesondere über einen am Fallenhals (17) aufgenommenen Druckkörper (20) blockiert.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Schloss (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das zweite Hebelelement (15) einen Mitnehmerarm (21) aufweist, der zur Wechselwirkung mit dem Schieberelement (18) ausgebildet ist, wobei die Kniehebelanordnung (13) bei Wechselwirkung des Schieberelementes (18) mit dem Mitnehmerarm (21) aus der gestreckten und die Kreuzfalle (11) blockierenden Anordnung herausführbar ist, indem das zweite Hebelelement (15) um die gehäusefeste Achse (22) dreht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Schloss (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> eine Rückholfeder (23) vorgesehen ist und mit dem zweiten Hebelelement (15) derart zusammenwirkt, dass diese die Kniehebelanordnung (13) in ihre Blockierstellung vorspannt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Schloss (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das erste Hebelelement (14) eine Führungskontur (24) aufweist, mit der die Kreuzfalle (11), insbesondere der Fallenhals (17), bevorzugt über den Druckkörper (20), zusammenwirkt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Schloss (1) nach Anspruch 7, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Druckkörper (20) als Rolle (20) ausgebildet ist, die zum Abrollen an<!-- EPO <DP n="18"> --> der Führungskontur (24) des ersten Hebelelementes (14) ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Schloss (1) nach Anspruch 3 bis 8, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Führungselement (19) in wenigstens einem Langloch (25) im Gehäuse (10) geführt ist, sodass über die Kreuzfalle (11) auf das erste Hebelelement (14) wirkende Kräfte mit dem Führungselement (19) in das Gehäuse (10) ableitbar sind.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="19"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A lock (1) for a door with a housing (10), in which a claw-latch bolt (11) is accommodated to be movable in a direction of thrust (12) such that the claw-latch bolt (11) may be brought into a locking location (I), in which the latter protrudes from the housing (10), and such that the claw-latch bolt (11) may be brought into an opening location (II), in which the latter is retracted into the housing (10), and wherein a blocking device is provided, by means of which the claw-latch bolt (11) is blockable in the locking position (I), wherein the blocking device is formed by a toggle lever arrangement (13), which comprises a first lever element (14) and a second lever element (15), wherein the lever elements (14, 15) are connected to each other via an articulated connection (16), <b>characterized in that</b> a slider element (18) is provided, and is accommodated to be movable in the housing (10), wherein the second lever element (15) is rotatable around a housing-fixed axis (22) and configured for an operative connection with the slider element (18).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The lock (1) according to claim 1, <b>characterized in that</b> the claw-latch bolt (11) cooperates with the<!-- EPO <DP n="20"> --> first lever element (14) via a latch bolt neck (17).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The lock (1) according to any of the claims 1 to 2, <b>characterized in that</b> the first lever element (14) is accommodated to be rotatable in a guiding element (19), and is movably guided via the latter at or in the housing (10).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>The lock (1) according to any of the aforementioned claims, <b>characterized in that</b> the toggle lever arrangement (13) in a blocking location is essentially stretched, such that the first lever element (14) in the locking location (I) blocks the claw-latch bolt (11) in particular via a pressure body (20), which is accommodated at the latch bold neck (17).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>The lock (1) according to any of the aforementioned claims, <b>characterized in that</b> the second lever element (15) includes a catch arm (21), which is configured for interaction with the slider element (18), wherein the toggle lever arrangement (13) upon interaction of the slider element (18) with the catch arm (21) is guidable out of the stretched arrangement blocking the claw-latch bolt (11), <b>in that</b> the second lever element (15) rotates around the housing-fixed axis (22).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>The lock (1) according to any of the<!-- EPO <DP n="21"> --> aforementioned claims, <b>characterized in that</b> a return spring (23) is provided and cooperates with the second lever element (15) in such a manner that the former pretensions the toggle lever arrangement (13) in the blocking location thereof.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>The lock (1) according to any of the aforementioned claims, <b>characterized in that</b> the first lever element (14) includes a guiding contour (24), with which the claw-latch bolt (11), in particular the latch bolt neck (17) cooperates, preferably via the pressure body (20).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>The lock (1) according to claim 7, <b>characterized in that</b> the pressure body (20) is configured as a roller (20), which is configured for rolling at the guiding contour (24) of the first lever element (14).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>The lock (1) according to claim 3 to 8, <b>characterized in that</b> the guiding element (19) is guided in at least one oblong hole (25) in the housing (10) such that via the claw-latch bolt (11) the forces acting on the first lever element (14) may be conducted away with the guiding element (19) into the housing (10).</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="22"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Serrure (1) pour une porte avec un boîtier (10), dans lequel un pêne demi-tour croisé (11) est accommodé de façon mobile en une direction de poussée (12), de sorte que le pêne demi-tour croisé (11) peut être amené en un emplacement de verrouillage (I), dans lequel ce dernier fait saillie du boîtier (10) et de sorte que le pêne demi-tour croisé (11) peut être amené en un emplacement d'ouverture (II), dans lequel ce dernier est rétracté dans le boîtier (10), et un dispositif de blocage étant prévu, avec lequel le pêne demi-tour croisé (11) est blocable en l'emplacement de verrouillage (I), le dispositif de blocage étant formé par un agencement de levier basculant (13), qui comporte un premier élément de levier (14) et un deuxième élément de levier (15), les éléments de levier (14, 15) étant connectés l'un à l'autre via une connexion articulée (16), <b>caractérisée en ce qu'</b>un élément de coulisseau (18) est prévu et est accommodé de façon mobile dans le boîtier (10), le deuxième élément de levier (15) étant rotatif atour d'un axe (22) fixé au boîtier et étant aménagé pour la connexion opérationnelle avec l'élément de coulisseau (18).<!-- EPO <DP n="23"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Serrure (1) selon la revendication 1, <b>caractérisée en ce que</b> le pêne demi-tour croisé (11) coopère avec le premier élément de levier (14) via un col de pêne demi-tour (17).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Serrure (1) selon l'une des revendications 1 à 2, <b>caractérisée en ce que</b> le premier élément de levier (14) est accommodé de façon rotative dans un élément de guidage (19) et est guidé par ce dernier de façon mobile sur ou dans le boîtier (10).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Serrure (1) selon l'une des revendications mentionnées ci-avant, <b>caractérisée en ce que</b>, dans un emplacement de blocage, l'agencement de levier basculant (13) est essentiellement étendu de sorte que, dans l'emplacement de verrouillage (I), le premier élément de levier (14) bloque le pêne demi-tour croisé (11) tout particulièrement via un corps de pression (20) accommodé au col de pêne demi-tour (17).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Serrure (1) selon l'une des revendications mentionnées ci-avant, <b>caractérisée en ce que</b> le deuxième élément de levier (15) présente un bras entraîneur (21) lequel est aménagé pour interaction avec l'élément coulisseau (18), lors de l'interaction de l'élément coulisseau (18) avec le bras entraîneur (21), l'agencement de levier<!-- EPO <DP n="24"> --> basculant (13) peut être amené en dehors de l'agencement étendu et bloquant le pêne demi-tour croisé (11), tandis que le deuxième élément de levier (15) tourne atour de l'axe (22) fixé au boîtier.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Serrure (1) selon l'une des revendications mentionnées ci-avant, <b>caractérisée en ce qu'</b>un ressort de rappel (23) est prévu et coopère avec le deuxième élément de levier (15) de telle façon que ce ressort met l'agencement de levier basculant (13) en prétension vers son emplacement de blocage.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Serrure (1) selon l'une des revendications mentionnées ci-avant, <b>caractérisée en ce que</b> le premier élément de levier (14) présente un contour de guidage (24) avec lequel le pêne demi-tour croisé (11), tout particulièrement le col de pêne demi-tour (17) coopère de préférence via le corps de pression (20).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Serrure (1) selon la revendication 7, <b>caractérisée en ce que</b> le corps de pression (20) est aménagé comme galet (20), qui est aménage à rouler sur le contour de guidage (24) du premier élément de levier (14).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Serrure (1) selon la revendication 3 à 8, <b>caractérisée en ce que</b> l'élément de guidage (19)<!-- EPO <DP n="25"> --> est guidé dans au moins un trou oblong (25) dans le boîtier (10) de sorte que des forces agissant sur le premier élément de levier (14) sont dérivées via le pêne demi-tour croisé (11) avec l'élément de guidage (19) vers le boîtier (10).</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="26"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="148" he="192" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="27"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="145" he="184" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="28"> -->
<figure id="f0003" num="3"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="137" he="184" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="EP2666938A2"><document-id><country>EP</country><doc-number>2666938</doc-number><kind>A2</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0008]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="DE29701070U1"><document-id><country>DE</country><doc-number>29701070</doc-number><kind>U1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0009]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
