[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Befestigen eines Pfostens an einer
Rahmenleiste eines Fensters oder einer Türe mittels eines Pfostenverbinders, der einen
im wesentlichen plattenförmigen Boden mit zwei einander gegenüberliegenden, vom Boden
ablaufenden Seitenwänden umfaßt und mit seinem Boden auf der Oberseite der Rahmenleiste
so aufgesetzt wird, daß seine Seitenwände senkrecht zur Längsachse der Rahmenleiste
verlaufen und mit Fixiermitteln an der Rahmenleiste befestigt werden. Die Erfindung
bezieht sich des weiteren auch auf eine Anordnung zum Befestigen eines Pfostens an
einer Rahmenleiste eines Fensters oder einer Türe mittels eines Pfostenverbinders,
wie sie bei dem vorgenannten Verfahren eingesetzt werden kann, wobei bei dieser Anordnung
der Pfostenverbinder mit einem im wesentlichen plattenförmigen Boden mit zwei einander
gegenüberliegenden, von ihm ablaufenden Seitenwänden vorgesehen ist, der im montierten
Zustand auf die Oberseite der Rahmenleiste so aufsetzbar ist, daß seine Seitenwände
senkrecht zur Längsachse der Rahmenleiste verlaufen.
[0002] Bei der Montage von Pfosten mittels bisher bekannter Pfostenverbinder an Blendrahmenprofilen
war es in vielen Fällen erforderlich, an dem anzuschließenden Pfostenende eine Profilierung
anzubringen, die auf das spezielle Blendrahmenprofil, an dem der Pfosten montiert
werden soll, abgestimmt war. Dies führe allerdings zu dem Problem, daß wegen der vielen
im Markt befindlichen Blendrahmenprofile an den Pfosten entsprechend eine Vielzahl
unterschiedlicher Profilierungen eingesetzt werden mußten, wobei man jeweils für eine
neue Profilierung auch einen neuen Formfräser zu deren Herstellung und entsprechend
ein neues Programm in der EDV einsetzen mußte. Im übrigen waren sehr viele der eingesetzten
Pfostenverbinder zudem mehrteilig ausgeführt, meist mit einem Basisteil, das am Blendrahmenprofil
anzubringen und auf dem ein Aufsetzteil zu montieren war, das seinerseits in einen
im Hohlprofil des Pfostens angebrachten Hohlraum einzuführen und dort zu befestigen
war. Entsprechend war auch die Ausbildung des Aufsetzteiles, je nach dem Innen-Hohlquerschnitt
des Pfostenprofils, angepaßt auszubilden. Dies führte zu einer Orientierung am Innenquerschnitt
des jeweiligen Pfostenprofils, das montiert werden soll, der ebenso wie die unterschiedlichen
Blendrahmenprofile ebenfalls sehr unterschiedlich war und dabei auch relativ große
Maßschwankungen auftraten.
[0004] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung nun die Aufgabe zugrunde, ein Montageverfahren
der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, das die Montage des Pfostens
am Rahmenprofil deutlich vereinfacht und beschleunigt, bei dem nur noch ein einteiliger
Pfostenverbinder Verwendung findet und keine Orientierung am Innenquerschnitt des
Pfostenprofils mehr erforderlich ist. Darüber hinaus soll auch eine für ein solches
Montageverfahren geeignete Befestigungsanordnung vorgeschlagen werden, die besonders
einfach aufgebaut, mit geringem Aufwand herstellbar und rasch montierbar ist.
[0005] Hinsichtlich des Verfahrens wird die Aufgabe erfindungsgemäß bei einem Montageverfahren
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß folgende Verfahrensschritte durchgeführt
werden:
- a) an den beiden den Seitenwänden des Pfostenverbinders zugewandten Außenflächen des
Pfostens wird an deren dem Pfostenverbinder zugeordneten Endbereichen jeweils ein
parallel zur Längsachse der Rahmenleiste von der betreffenden Außenfläche vorspringender
Bolzen angebracht;
- b) der Pfosten wird mit seinem dem Bolzen benachbarten Ende senkrecht zur Längsachse
der Rahmenleiste von deren der Innenseite des Fensters oder der Türe zugewandten Seite
her auf den Pfostenverbinder aufgeschoben, wobei die Seitenwände des Pfostenverbinders
die zugeordneten Außenflächen des Pfostens außen umgreifen sowie gegen diese anliegen,
die beiden vorstehenden Bolzen des Pfostens mit ihrem jeweils vorstehenden Abschnitt
auf oben an den Seitenwänden des Pfostenverbinders ausgebildeten Führungsrampen gleiten
und am Ende der Aufschiebestrecke jeder Bolzen in eine an der Führungsrampe angebrachte
Rastaufnahme einläuft;
- c) die Bolzen werden in den Rastaufnahmen arretiert.
[0006] Das erfindungsgemäße Montageverfahren geht von der Verwendung eines (nur einteiligen)
Pfostenverbinders aus, der neben seinem im wesentlichen plattenförmigen Boden an zwei
einander gegenüberliegenden Seiten vom Boden ablaufende Seitenwände aufweist, an deren
jeder oben eine Führungsrampe ausgebildet ist, wobei an den diesen Seitenwänden des
Pfostenverbinders zugewandten Außenflächen des Pfostens seitlich vorspringende Bolzen
angebracht sind, die beim Aufschieben des Pfostens (von der Innenseite des Rahmens
her) auf die Rahmenleiste auf die Führungsrampen aufgesetzt werden, beim Einschieben
auf diesen gleiten und am Ende der Einschiebebewegung jeweils in eine an der Führungsrampe
entsprechend angebrachte Rastaufnahme einlaufen. Während dieser Aufschiebebewegung
liegen die Seitenwände des Pfostenverbinders an den jeweils zugeordneten Außenflächen
des Pfostens außen an und umgreifen diese dort, wodurch sich gleichzeitig auch eine
Führung des Pfostens während der Aufschiebebewegung auf den Pfostenverbinder durch
die anliegenden Seitenflächen desselben ergibt.
[0007] Da die Bolzen zum abschließenden Arretieren in den Rastaufnahmen in der Regel einen
Bolzenkopf aufweisen, wird bevorzugt die Länge des Überstandes der Bolzen über die
Außenflächen der Seitenwände des Pfostens derart gewählt, daß der betreffende Bolzen
weiter als die Dicke dieser Seitenwand des Pfostenverbinders vorstehen soll, wodurch
sichergestellt wird, daß beim Auflegen der Bolzen auf die Führungsrampen auch die
(radial vergrößerten) Bolzenköpfe auf der Außenseite der Führungsrampen, also neben
und nicht auf diesen, liegen.
[0008] Nachdem die Bolzen in die Rastaufnahmen, die am Ende der Aufschiebestrecke nach den
Führungsrampen in den Seitenwänden ausgebildet sind, eingelaufen sind, werden sie
in diesen schließlich noch arretiert, wonach dann die Montage des entsprechenden Pfostens
an dieser Stelle der Rahmenleiste bereits beendet ist.
[0009] Da der Pfostenverbinder nicht mehr über irgendein zu ihm gehöriges Teil in das Innere
des Hohlquerschnitts des Pfostens eingeführt werden muß, sondern bei der Montage mit
seinen Seitenwänden die entsprechenden Außenflächen des Pfostens führt, ist auch bei
der Montage keine Orientierung an dem Innenquerschnitt des Pfostens mehr erforderlich,
so daß es auf dessen Formgebung wie auch auf dabei auftretende Maßschwankungen gar
nicht mehr ankommt. Wichtig ist für die Montage nur die Außenkontur des Pfostens,
so daß für das erfindungsgemäße Montageverfahren bei Pfosten mit unterschiedlich gestaltetem
Querschnitt des Innenhohlraums, jedoch mit gleicher Außenkontur, völlig derselbe Pfostenverbinder
eingesetzt werden kann, ohne daß hierfür ein neues Fräswerkzeug erforderlich wäre.
Der Anwender muß also zur Durchführung des erfindungsgemäßen Befestigungsverfahrens
nur noch die Pfosten mit den beiden nach außen ragenden Bolzen an den entsprechend
gewählten, einander gegenüberliegenden Seitenflächen versehen und den Pfostenverbinder
an der Rahmenleiste montieren, wonach dann rasch und einfach der Pfosten am Pfostenverbinder
montiert werden kann.
[0010] Hierdurch ist gegenüber bisher bekannten Montageverfahren eine ganz erhebliche Vereinfachung
erreicht, wobei das erfindungsgemäße Montageverfahren sehr flexibel einsetzbar ist,
ohne daß es auf spezielle Anpassungen an die Innenform der zu montierenden Pfosten
ankommt.
[0011] Zudem ist der Aufbau des bei dem erfindungsgemäßen Montageverfahren einzusetzenden
Pfostenverbinders außerordentlich einfach, da dieser im wesentlichen aus der Grundplatte
und den beiden Seitenplatten mit den Führungsrampen besteht, so daß auch ein sehr
geringer Materialeinsatz, vergleichsweise einfache Herstellungsformen, ein geringes
Gewicht und eine rasche Montage erreicht wird.
[0012] Nach dem erfolgten Aufschieben des Bolzens auf den oben auf der Rahmenleiste bereits
befestigten Eckverbinder kann die dann noch erforderliche Arretierung der Bolzen in
den Rastaufnahmen von der Außenseite des Pfostens her ebenfalls schnell und unkompliziert
durchgeführt werden, da die Erstreckung der Bolzen auch parallel zur Rahmenlängsleiste
ausgerichtet ist.
[0013] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird
eine Rahmenleiste eingesetzt, die auf ihrer Oberseite eine Profilnut zwischen einem
der Außenseite des Fensters oder der Türe zugewandten Außenfalz entlang der dortigen
Längsseite der Rahmenleiste und einer am gegenüberliegenden Seitenrand derselben angebrachten
Längsnut aufweist, wobei der Pfostenverbinder in dieser Profilnut auf der Rahmenleiste
befestigt wird. Hierbei handelt es sich um eine im Prinzip häufig eingesetzte Gestaltung
von Rahmenleisten, so daß sich auch insoweit eine sehr flexible Anwendung des erfindungsgemäßen
Verfahrens unter Verwendung gleicher Pfostenverbinder ergibt.
[0014] Die Befestigung des Pfostenverbinders auf der Oberseite der Rahmenleiste kann in
jeder geeigneten Art und Weise erfolgen. Besonders einfach und schnell ausführbar
ist es jedoch, wenn der Pfostenverbinder mit seinem Boden an der Rahmenleiste über
Fixierschrauben befestigt wird, die in letztere eingeschraubt werden.
[0015] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens sind
die Führungsrampen an den Seitenwänden des Pfostenverbinders so ausgebildet, daß beim
Aufschieben des Pfostens auf den Pfostenverbinder die auf den Führungsrampen gleitend
anliegenden Bolzen zumindest in einem anfänglichen Einschiebebereich, der sich aber
auch ggf. über die gesamte Länge der Führungsrampen erstrecken kann, relativ zum Boden
des Pfostenverbinders angehoben werden, wobei nach Einlauf der Bolzen in die Rastaufnahmen
der Pfosten mit seiner unteren Abschlußfläche auf dem Boden des Pfostenverbinders
aufsitzt. Dies wird ohne Schwierigkeit erreicht, wenn die Rastaufnahmen so ausgebildet
sind, daß die Mittelachse der in ihnen nach dem Einlauf aufgenommenen Bolzen genau
so hoch über der Oberfläche des Bodens des Pfostenverbinders liegen, wie der Pfosten
unterhalb der Mittelachse der Bolzen (in Richtung auf den Boden des Pfostenverbinders
hin gesehen) lang ist. Dabei dient das Anheben der Bolzen (und damit des Pfostens)
beim Aufschieben derselben auf den Pfostenverbinder dazu, diesen an seiner in Einschieberichtung
vorne liegenden Abschlußkante etwas anzuheben, so daß er beim anschließenden Einlauf
in die Rastaufnahmen sich von oben her auf seiner gesamten Auflagefläche aufsetzt
und damit auch ein präziser und enger Abschluß der Auflageteile des Pfostens an den
Stellen, an denen er an der Rahmenleiste anliegt, geschaffen wird.
[0016] Bei dem erfindungsgemäßen Montageverfahren lassen sich alle als Bolzen geeigneten
konstruktiven Elemente zum Anbringen an den äußeren Seitenwänden des Pfostens einsetzen.
Ganz besonders bevorzugt werden für die beiden seitlich vorspringenden Bolzen jedoch
jeweils Zylinderbolzen mit an ihren Enden angebrachten, radial vergrößerten, an ihren
Unterseiten kegelförmig zulaufenden Bolzenköpfen verwendet. Die Zylinderbolzen lassen
ein reibungsarmes und rasches Bewegen längs der Führungsrampen zu, wobei die Bolzenköpfe
seitlich an den Führungsrampen vorstehen und mit den an ihren Unterseiten (also den
der Rastaufnahme zugewandten Seiten) kegelförmig zulaufenden Formgebungen beim Arretieren
einen entsprechenden Selbstzentriereffekt in der Rastaufnahme gewährleisten.
[0017] Jeder vorspringende Bolzen kann vorteilhafterweise von einem in die entsprechende
Außenwand des Pfostens eingeschraubten Schraubbolzen gebildet werden.
[0018] Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung besteht auch darin, daß zur Ausbildung der
beiden vorragenden Bolzen am Pfosten eine an ihrem einen Ende mit einem vergrößerten
Schraubkopf versehene Zylinderbuchse mit Innengewinde eingesetzt wird, die von einer
Seite des Pfostens durch die zugeordnete Pfostenwand hindurchgeführt ist, wobei von
der gegenüberliegenden Pfostenseite her ein mit einem Schraubenkopf versehener Schraubbolzen
durch die dortige Wandung des Pfostens hindurchgeführt und im Hohlquerschnitt des
Pfostens in das dort vorliegende Innengewinde der Zylinderhülse eingeschraubt wird.
[0019] Besonders bevorzugt werden die mit an ihren vorspringenden Enden radial vergrößerten
Köpfen versehenen Bolzen zum Arretieren in den Rastaufnahmen mit der Unterseite ihrer
Köpfe gegen die Außenseiten der betreffenden Seitenwände durch Einschrauben in die
die Bolzen tragenden Wände des Pfostens verspannt oder durch Verschrauben der Bolzen
gegeneinander arretiert. Auf diese Weise ist eine sehr rasche und einfach durchführbare
sowie wenig aufwendige Möglichkeit zum Arretieren der Bolzen in den Rastaufnahmen
gegeben. Eine andere, in bestimmten Einsatzfällen ebenfalls vorteilhafte Möglichkeit
zur Arretierung der Bolzenköpfe in den Rastaufnahmen besteht auch darin, daß an jedem
der beiden Bolzenköpfe ein Formelement angebracht ist, etwa in Form eines hakenförmig
verlaufenden radialen Winkelschenkels, das bzw. der bei Verdrehen des Bolzenkopfes
in arretierenden Formeingriff mit einem an der zugeordneten seitlichen Außenwand des
Pfostens angebrachten Vorsprung bringbar ist. Damit kann die Geschwindigkeit des Arretierens
noch vergrößert werden, weil die Ausbildung des Formeingriffs nur ein über einen kleinen
Verdrehwinkel erfolgendes Verdrehen des betreffenden Bolzenkopfes bedingt.
[0020] In einer anderen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann für die Bolzen
jeweils auch ein durch den Pfosten hindurchgesteckter Niet, etwa ein Pop-Niet, verwendet
werden, der an seinem Ende einen vergrößerten Nietkopf aufweist und an seinem auf
der anderen Seite des Pfostens überstehenden Endbereich nach Einlauf in die Rastaufnahme
zu einem radial vergrößerten Nietendbereich verformt wird. Bei einem solchen Niet-Bolzen
wird durch die Verformung des Nietbereiches am freien Bolzenende in aller Regel bereits
die erforderliche Arretierung in den beiden Rastaufnahmen erreicht.
[0021] Es ist erkennbar, daß das erfindungsgemäße Montageverfahren eine außerordentlich
rasche und völlig unkomplizierte Montage eines Pfostens an einer Rahmenleiste gestattet,
nur eines geringes Aufwandes bedarf, wenig Materialeinsatz und auch einen nur relativ
geringen Lagerbedarf benötigt und im übrigen außerordentlich flexibel einsetzbar ist.
[0022] Die weiter oben genanten Aufgabe für eine erfindungsgemäße Anordnung zum Befestigen
eines Pfostens an einer Rahmenleiste eines Fensters oder einer Türe, wie sie zur Verwendung
bei dem erfindungsgemäßen Verfahren geeignet ist, geht aus von einer Anordnung der
einleitend genannten Art, bei welcher der Pfosten so ausgebildet ist, daß er bei der
Montage zwischen die Seitenwände des Pfostenverbinders einschiebbar ist und in Einschieberichtung
an der Oberseite der Seitenwände des Pfostenverbinders jeweils eine Führungsrampe
zur gleitenden Führung eines an der zugewendeten Seitenfläche des Pfostens überstehenden
Bolzens angebracht ist, der über eine Länge vorsteht, die größer als die Wanddicke
einer Seitenwand des Pfostenverbinders ist, wobei jede Führungsrampe in eine Rastausnehmung
mündet, in welche der dort jeweils geführte Bolzen des Pfostens am Ende des Aufschiebevorgangs
einläuft und im aufgenommenen Zustand gegen die entsprechende Seitenwand des Pfostenverbinders
von deren Außenseite her verspannbar ist.
[0023] Die in Verbindung mit dem erfindungsgemäßen Verfahren weiter oben bereits ausgeführten
Vorteile gelten im wesentlichen auch für die erfindungsgemäße Anordnung, die sich
insgesamt als eine leicht und rasch montierbare, einfach aufgebaute, preisgünstig
ausführbare Gesamtanordnung ergibt. Dabei hat der hier eingesetzte erfindungsgemäße
Pfostenverbinder einen nur relativ geringen Raumbedarf, was seine Vorratshaltung erleichtert,
ist unkompliziert aufgebaut und kann entsprechend einfach hergestellt werden.
[0024] Besonders bevorzugt wird in der erfindungsgemäßen Anordnung der Pfostenverbinder
aus Leichtmetalldruckguß, insbesondere aus Al-Druckguß, hergestellt. Auch faserverstärkte
Kunststoffe können für die Herstellung des erfindungsgemäßen Pfostenverbinders eingesetzt
werden.
[0025] Eine andere vorteilhafte Herstellweise für den Pfostenverbinder besteht auch darin,
daß dieser als gestanztes und abgekantetes Strahlblechteil ausgeführt ist, wodurch
sich die Herstellkosten für ihn noch einmal gegenüber einer Druckgußherstellung absenken
lassen.
[0026] Eine vorzugsweise Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anordnung besteht auch darin,
daß die Führungsrampen oben auf beiden Seitenwänden zumindest in ihrem jeweils aufschiebeseitigen
Anfangsbereich einen vom Rahmenboden weg nach oben gerichteten, gekrümmten Verlauf
aufweisen.
[0027] Von Vorteil ist es weiterhin, wenn bei der erfindungsgemäßen Anordnung die Rastausnehmungen
an beiden Seitenwänden des Pfostenverbinders als am Ende der jeweiligen Führungsrampe
angebrachte, von deren Ende zum plattenförmigen Boden hin gerichtete Formausnehmungen
in der entsprechenden Seitenwand zur formschlüssigen Aufnahme jeweils eines Bolzenschaftes
ausgeführt sind, wodurch am Ende des Aufschiebevorgangs die Bolzen besonders leicht
in die entsprechende Rastausnehmung einlaufen können.
[0028] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht auch darin, daß die
Seitenwände des Pfostenverbinders an ihren in Einschieberichtung liegenden Enden mittels
einer Querwand verbunden sind, die ihrerseits auch noch mit dem Pfostenboden verbunden
sein kann.
[0029] Es ist weiterhin von Vorteil, wenn bei der erfindungsgemäßen Anordnung in den Rastausnehmungen
die Auflagebereiche für die Bolzenköpfe als in Richtung zur anderen Seitenwand des
Pfostenverbinders hin sich kegelförmig verjüngende Flächenabschnitte ausgebildet sind,
die mit entsprechenden kegelförmigen Rückseiten an den Bolzenköpfen beim Arretieren
im Sinne einer selbsttätigen Zentrierung zusammenwirken.
[0030] In einer anderen, ebenfalls bevorzugten Ausführung der Erfindung ist an der Außenseite
jeder Seitenwand des Pfostenverbinders, der jeweiligen Rastausnehmung zugeordnet und
von dieser in einem Abstand entfernt, ein Vorsprung angebracht, der mit einem am Kopf
eines in der Rastausnehmung aufgenommenen Bolzens angebrachten Winkelschenkel durch
Verdrehen des Bolzenkopfes in verriegelnden Formeingriff bringbar ist, wodurch eine
ganz besonders rasche Arretierung der in den Rastaufnehmungen aufgenommenen Bolzenköpfe
möglich ist.
[0031] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen im Prinzip beispielshalber
noch näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Perspektivansicht von vorne, oben, auf einen Abschnitt einer Rahmenleiste mit
einem aufmontierten erfindungsgemäßen Pfostenverbinder sowie einem zu montierenden
Pfosten, vor Montagebeginn;
- Fig. 2
- eine Vorderansicht einer Anordnung, bei der auf einen an einer Rahmenleiste oben befestigten
Pfostenverbinder von der Außenseite des Fenster- oder Türrahmens her ein Pfosten zur
Montage aufgeschoben wird, zu Beginn des Aufschiebevorganges;
- Fig. 3
- die Vorderansicht aus Fig. 2, jedoch im voll aufgeschobenen Zustand des Pfostens;
- Fig. 4
- eine perspektivische (vergrößerte) Ansicht eines Zylinderbolzens mit Innengewinde,
in das ein Gewindebolzen teilweise eingeschraubt ist, zur Ausbildung der beidseits
einesPfostens vorstehenden Bolzen für die Montage eines Pfostens auf einemerfindungsgemäßen
Pfostenverbinder;
- Fig. 5 und 6
- Perspektivansichten zweier Ausführungsformen für erfindungsgemäße Pfostenverbinder
mit an diesen angebrachten unterschiedlichen Arten von Bolzen für die Montage eines
Pfostens (jedoch Darstellung des Pfostens in der Zeichnungjeweils weggelassen);
- Fig. 7
- einen Blechzuschnitt für die Herstellung eines Pfostenverbinders;
- Fig. 8
- eine Perspektivdarstellung eines aus dem Blechzuschnitt der Fig. 7 hergestelltenPfostenverbinders,
sowie
- Fig. 9
- die Darstellung eines Rahmens für ein Fenster unmittelbar vor der Montage einesQuerpfostens
an diesem.
[0032] Bei den Darstellungen in den Figuren sind gleiche Teile stets mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0033] Fig. 1 zeigt nun eine perspektivische Schrägansicht von vorne, oben, auf einen Abschnitt
einer Rahmenleiste 1, an deren Oberseite ein Pfostenverbinder 3 montiert ist, der
zur Aufnahme eines Pfostens (Kämpfers) 2 dient. Weiter dargestellt ist ein Pfosten
2, der an der Rahmenleiste 1 am Pfostenverbinder 3 montiert werden soll.
[0034] Der Pfostenverbinder 3 weist einen im wesentlichen plattenförmigen Boden 4 auf, der
eine ungefähr rechteckige Form hat und zwei einander gegenüberliegende Seitenwände
5 und 6 umfaßt, die vom Boden 4 senkrecht nach oben ablaufen. Wie Fig. 1 ferner zeigt,
verlaufen die Seitenwände 5 und 6 des Pfostenverbinders 3 senkrecht zur Längsachse
L-L der Rahmenleiste 1.
[0035] Wie ebenfalls aus Fig. 1 ersichtlich, ist der Pfostenverbinder 3 auf der Oberseite
der Rahmenleiste 1 in einer Profilnut 9 angebracht, die je zwischen einem an der Außenseite
der Rahmenleiste 1 angebrachten Außenfalz 7 und einer am gegenüberliegenden Seitenrand
derselben angebrachten Längsnut 8 ausgebildet ist.
[0036] An der Oberseite jeder Seitenwand 5, 6 ist jeweils, ausgehend vom einschiebeseitigen
Ende der betreffenden Seitenwand 5, 6 her, eine Führungsrampe 10, 11 ausgebildet,
die sich über eine gewisse Länge der jeweiligen Seitenwand 5, 6 erstreckt und an deren
Ende sich eine zum Boden 4 des Pfostenverbinders 3 hin gerichtete, nach unten abgesenkte
Rastaufnahme 12 anschließt. Im weiteren Verlauf ist jede Seitenwand 5, 6 nach der
jeweiligen Rastaufnahme 12 höher ausgebildet als in dem Bereich, in dem die Führungsrampen
10 bzw. 11 vorliegen, wobei an jeder Seitenwand 5, 6 eine Nase 13 ausgeformt ist,
welche jeweils auf der Oberseite der Rastaufnahme 12, von deren der jeweiligen Führungsrampe
10 bzw. 11 gegenüberliegender Seite her, die betreffende Rastaufnahme 12 über ungefähr
deren Breitenerstreckung hinweg abdeckt und in Richtung auf die zugeordnete Führungsrampe
10 bzw. 11 hin unter Ausbildung eines Einlaufschlitzes vorspringt, durch den die auf
den Führungsrampen 10 und 11 gleitenden Bolzenabschnitte in die Rastaufnahmen 12 bei
der Montage eingeschoben werden können.
[0037] Ein auf dem Pfostenverbinder 3 zu montierender Pfosten 2 ist neben der Rahmenleiste
1 gezeigt, der anschließend an dem Pfostenverbinder 3 befestigt werden soll.
[0038] Der Pfosten 2 ist an seiner dem Pfostenverbinder 3 zugewandten Seite so ausgeformt,
daß er im montierten Zustand innerhalb des Bereiches, der über dem Boden 4 des Pfostenverbinders
3 liegt, mit seiner unteren Abschlußfläche 19 auf dem Boden 4 anliegt, in seinem darüber
nach vorne hinausgehenden Bereich aber nach oben so angehoben ist, daß er mit seiner
dortigen Unterseite 18 auf der Oberseite des Außenfalzes 7 der Rahmenleiste 1 zur
Anlage kommt.
[0039] Wie Fig. 1 zeigt, sind die in Montagerichtung E des Pfostens 2, nämlich senkrecht
zur Längsachse L-L der Rahmenleiste 1, verlaufenden, einander gegenüberliegenden Außenflächen
16, 17 der Seitenwände des Pfostens 2 in einem Abstand
a voneinander entfernt, der dem Abstand
a zwischen den einander zugewandten Seitenflächen der Seitenwände 5 und 6 des Pfostenverbinders
3 entspricht.
[0040] Da die Unterseite 18 des in Einschieberichtung
E vorne liegenden Bereiches des Pfostens 2, die im montierten Zustand auf der Oberseite
des Außenfalzes 7 der Rahmenleiste 1 zur Anlage kommt, höher liegt als die Unterseite
19 des in Einschieberichtung
E weiter hinten liegenden Bereiches des Pfostens 2, über dem die beiden Außenwände
16 und 17 hochragen, wird der Pfosten 2 zur Montage so geführt, daß er beim Einschieben
mit den Außenflächen 16, 17 seiner beiden Seitenwände zwischen die Seitenwände 5 und
6 des Pfostenverbinders 3 eingeschoben wird, die ihn während des ganzen Einschiebevorganges
seitlich führen.
[0041] Im unteren Endabschnitt des hinteren Bereiches des Pfostens 2 ist, wie Fig. 1 zeigt,
ein Bolzen 15 so montiert, daß er aus der Seitenwand 17, parallel zur Längsachse
L-L der Rahmenleiste 1, hervorragt. Genau auf der gegenüberliegenden Seitenwand ist,
wenn auch in Fig. 1 verdeckt, ebenfalls ein solcher Bolzen 15 angebracht, der dort
in gleicher Weise vorsteht.
[0042] Die beiden Bolzen 15 sind so angeordnet, daß sie im montierten Zustand eine gemeinsame,
parallel zur Längsachse
L-L der Rahmenleiste 1 gerichtete Mittelachse aufweisen.
[0043] In Fig. 4 ist ein Bolzen 15 gezeigt, wie er für eine solche Anordnung eingesetzt
werden kann:
Der Bolzen 15 besteht zunächst aus einem Zylinderabschnitt 15, der einen Bolzenkopf
20 aufweist, welcher an seiner dem Bolzenschaft zugewandten Unterseite 21 kegelabschnittförmig
zuläuft.
[0044] Im zylindrischen Schaft des Bolzens 15 ist ein Innengewinde angebracht, in das ein
zweiter Bolzen in Form eines Gewindebolzens 22 eingeschraubt werden kann, der ebenfalls
einen Bolzenkopf 20 mit einer an seiner Unterseite kegelabschnittförmig verlaufenden
Formgebung 21 aufweist.
[0045] Am Pfosten 2 sind an der entsprechenden Stelle zwei zueinander fluchtende Bohrungen
in den Seitenwänden 16 und 17 angebracht, durch die zur Montage der Zylinderbolzen
15 in das Innere des Pfostens 2 eingesteckt und sodann von der gegenüberliegenden
Seite her der Gewindebolzen 22 ebenfalls durch die dort angebrachte Öffnung mit seinem
Gewinde eingeführt wird. Im Inneren des Hohlquerschnitts des Pfostens 2 wird sodann
der Gewindebolzen 22 mit seinem Gewinde in das Innere des Zylinderbolzens 15 eingeschraubt,
wobei der Schraubvorgang so lange durchgeführt wird, bis die beiden Bolzen 15 auf
jeder Seite des Pfostens 2 um die gewünschte Länge von dessen entsprechender Seitenfläche
16 bzw. 17 vorstehen. Bevorzugt wird der Überstand jedes Bolzens 15 über die entsprechende
Seitenfläche 16, 17 so gewählt, daß er etwas größer als die Dicke
d der zugeordneten Seitenwand 5, 6 des Pfostenverbinders 3 ist, so daß der vergrößerte
Bolzenkopf 20 außerhalb der Führungsrampe 10, 11 liegt.
[0046] Anstelle der Verwendung eines Durchsteckbolzens, wie er in Fig. 4 gezeigt ist, können
aber auch andere geeignete Anordnungen gleichermaßen vorgesehen werden, etwa kürzere
Bolzen 15, wobei in jede der beiden Seitenflächen 16, 17 des Pfostens 2 ein solcher
deutlich kürzerer Bolzen so weit eingeschraubt wird, bis er den gewünschten Überstand
hat.
[0047] Andere Formen von einsetzbaren Bolzen sind in den Fig. 5 und 6 gezeigt, auf die weiter
unten noch einzugehen sein wird.
[0048] Ist der Pfosten 2 mit zwei über die Außenflächen 16, 17 seitlich vorstehenden Bolzen
15 bzw. 22 versehen, kann er anschließend von der der Innenseite des späteren Rahmens
zugewandten Seite der Rahmenleiste 1 her in den dort bereits montierten Pfostenverbinder
3 eingeschoben werden, wobei beim Einschieben jeder der beiden seitlich überstehenden
Bolzen 15 bzw. 22 auf der jeweils zugeordneten Führungsrampe 10 bzw. 11 des Pfostenverbinders
3 aufliegt und beim Einschieben auf dieser gleitet. Ist der Pfosten 2 ausreichend
weit in Montagerichtung
E verschoben worden, erreichen die auf den Führungsrampen 10, 11 gleitenden Bolzen
15, 22 die Stelle, wo die betreffende Führungsrampe 10, 11 endet und sich unmittelbar
eine abgesenkte Rastaufnahme 12 anschließt, so daß beim Weiterschieben des Pfostens
2 jeder der beiden seitlich vorstehenden Bolzen 15, 22 in diese Rastaufnahme 12 jeweils
hineinrutscht und dabei entsprechend der Form der Rastaufnahme 12 etwas nach unten
zum Boden 4 des Pfostenverbinders 3 hin absackt.
[0049] Jede Rastaufnahme 12 ist so ausgebildet, daß sie formschlüssig den einlaufenden Bolzen
15, 22 im Bereich der unteren Hälfte seines Umfangs haltert. Sitzt ein Bolzen 15 bzw.
22 in einer Rastaufnahme 12, so ist leicht erkennbar, daß er in dieser Position in
Montagerichtung
E weder weiter vorwärts, noch wieder rückwärts bewegt werden kann.
[0050] In dieser Position ist somit durch das Einlaufen der Bolzen 15, 22 in die Rastaufnahmen
12 schon in Montagerichtung
E eine formschlüssige Halterung gegeben, die anschließend noch dadurch ergänzt wird,
daß jeder der beiden Bolzen 15 bzw. 22 in die ihn tragende Seitenwand 5 bzw. 6 des
Pfostens 2 weiter eingeschraubt wird, bis er mit seiner kegelabschnittförmigen Unterseite
21 in die ihm zugewandte Öffnung der ihn halternden Rastaufnahme 12, die kegelabschnittförmig-komplementär
zur Bolzenunterseite 21 geformt ist, eingelaufen ist und durch weiteres axiales Anziehen
darin verspannt wird.
[0051] Auf diese Weise ist ein fester, formschlüssig und kraftschlüssig wirkender Sitz der
Bolzen 15, 22 in den jeweiligen Rastaufnahmen 12 geschaffen, welcher gleichzeitig
einen festen Sitz des Pfostens 2 am Pfostenverbinder 3 und infolge der Befestigung
des letzteren an der Rahmenleiste 1 auch an dieser gewährleistet.
[0052] Bei den in den Figuren dargestellten Ausführungsformen des eingesetzten Pfostenverbinders
3 sind zwei weitere, zueinander koaxial ausgebildete Öffnungen 23 in den beiden Seitenwänden
5, 6 des Pfostenverbinders 3 ausgebildet, und zwar in einem gewissen Abstand von den
Rastaufnahmen 12, entgegen der Montagerichtung
E, versetzt, wobei auch im unteren Endbereich des Pfostens 2, wie Fig. 1 zeigt, entsprechend
angeordnete, ebenfalls koaxiale Öffnungen 24 in den Seitenflächen des Pfostenverbinders
2 so vorgesehen sind, daß im voll montierten Zustand auch durch die Bohrungen 23 und
24 ein Befestigungsbolzen hindurchgesteckt und dort ebenfalls anschließend axial verspannt
werden kann, was zu einem ganz besonders festen Sitz des Pfostens 2 an der Rahmenleiste
1 führt.
[0053] Auch hier sind die Öffnungen 23 in den Seitenwänden 5, 6 des Pfostenverbinders 3
jeweils zur Außenseite der betreffenden Seitenwand 5 bzw. 6 hin so ausgebildet, daß
sie dorthin eine kegelabschnittförmig sich nach außen hin erweiternde Sitzfläche ausbilden,
in die eine kegelförmig-komplementär ausgebildete Unterseite 21 eines hindurchzusteckenden
Bolzens 15 bzw. 22 einlaufen kann, so daß sich beim anschließenden Festziehen nicht
nur ein besonders fester Sitz in der Öffnung 23 ergibt, sondern gleichzeitig auch
- ebenso wie beim Einschrauben der Bolzen 15, 22 in die Rastaufnahmen 12 - ein Selbstzentrierungseffekt,
mit dem auch eine genaue Ausrichtung der Lage des Pfostens 2 auf der Rahmenleiste
1 gewährleistet werden kann.
[0054] In den Fig. 2 und 3 sind nun, jeweils in einer Vorderansicht, zwei Stadien der Montage
eines Pfostens 2 auf einer Rahmenleiste 1 gezeigt:
Dabei stellt Fig. 2 den Beginn des Montagevorgangs dar, also den Zeitpunkt, an welchem
der Bolzen (von dem in Fig. 2 und 3 nur der seitliche Bolzenkopf 20 erkennbar ist)
sich zu Beginn des Auflaufens auf die ihm zugeordnete Führungsrampe 11 befindet. Auf
der gegenüberliegenden Seite des Pfostens 2 ist eine völlig gleiche Situation bezüglich
des dort vorstehenden Bolzens 22 gegeben.
[0055] Der Pfosten 2 wird dann, senkrecht zur Längsachse L-L in Montagerichtung E, weiter
relativ zur Rahmenleiste 1 verschoben, wobei Fig. 3 den Montage-Endzustand zeigt,
in welchem der Bolzen am Ende der Führung entlang der Führungsrampe 10 bzw. 11 in
die Rastaufnahme 12 eingelaufen ist und sich nach unten etwas abgesenkt hat.
[0056] Die Führungsrampen 10 und 11 sind mit einem nach oben gewölbten Verlauf versehen,
dessen Krümmung in Richtung zur Rastaufnahme 12 hin immer schwächer ausgeprägt ist
und, falls gewünscht, auch in einem Bereich unmittelbar vor der Rastaufnahme 12 in
einem Verlauf parallel zum Boden 4 des Pfostenverbinders 3 verlaufen könnte. Üblicherweise
wird jedoch der Verlauf der jeweiligen Führungsrampe 10, 11 so ausgeführt, daß er
bis zur Rastaufnahme 12 hin, wenn auch in seinem letzteren Abschnitt nur geringfügig,
ansteigt.
[0057] Dies hat zur Folge, daß die vorderste Unterkante 25, die am vorderen unteren Ende
des Pfostens 2 vorliegt, beim Einschieben in Montagerichtung E so lange angehoben
wird, wie der Bolzen 15, 22 auf der entsprechenden Führungsrampe 10 bzw. 11 nach oben
geführt wird, wodurch ein Überlaufen der Führungskante 25 über die oberste Innenkante
26 der Oberfläche des Außenfalzes 7 der Rahmenleiste 1 erfolgen kann (vgl. Fig. 2
und 3). Das beim Einlauf der Bolzen 15, 22 in die Rastaufnahme 12 auftretende Absinken
des betreffenden Bolzens nach unten führt dann dazu, daß die über die Oberfläche des
Außenfalzes 7 der Rahmenleiste 1 hin angehobene Unterseite 18 des Pfostens 2 mit ihrer
unteren Vorderkante 25 in der Montage-Endstellung wieder nach unten abgesenkt wird,
so daß die Unterseite 18 des vorderen Bereiches des Pfostens 2 auf die obere Abschlußfläche
des Außenfalzes 7 aufsetzt, wobei gleichzeitig die Unterseite 19 des hinteren Abschnittes
des Pfostens 2 sich auf die Oberseite des Bodens 4 des Pfostenverbinders 3 absenkt.
[0058] In den Fig. 5 und 6 sind perspektivische Ansichten zweier Pfostenverbinder 3 gezeigt,
wobei in jeder dieser Zeichnungen die Lage der Bolzen 15 für die Befestigung des Pfostens
2 dargestellt ist, dabei aber der Pfosten 2 nicht eingezeichnet wurde, um durch diese
Darstellungen die Lage und spezielle Anordnung der Bolzen im betreffenden Pfostenverbinder
3, im montierten Zustand, besser zu illustrieren.
[0059] Wie aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich, sind bei den dort dargestellten Pfostenverbindern
3 die beiden Seitenwände 5 und 6 jeweils an ihren in Montagerichtung
E vorne liegenden Enden mittels einer Querwand 26 verbunden, die im montierten Zustand,
wie insbesondere die Fig. 2 und 3 zeigen, gegen die zugewandte Innenfläche des Außenfalzes
7 zur Anlage kommt.
[0060] Bei dem Ausführungsbeispiel, wie es in Fig. 5 gezeigt ist, wird für den in Einschiebrichtung
E des Pfostenverbinders 3 vorne am Pfosten 2 angeordneten Bolzen 15 eine Gestaltung
eingesetzt, die nur an ihrem in Fig. 5 an der Seitenwand 5 liegenden Bolzenende einen
üblichen Bolzenkopf 20 aufweist (in Fig. 5 verdeckt), während am gegenüberliegenden,
neben der Seitenwand 6 liegenden Bolzenende ein ganz speziell gebildeter Bolzenkopf
27 verwendet wird, der mit einem zunächst radial von ihm auslaufenden und dann in
Umfangsrichtung gekrümmt weiterlaufenden winkelförmigen Arretierhebel 28 versehen
ist, welcher bei einer Verdrehung in Pfeilrichtung
f in blockierenden Formeingriff mit einem entsprechend an der Außenseite der Seitenwand
6 angebrachten Formvorsprung 29 tritt und damit den Bolzen 15 in der Rastaufnahme
12 arretiert. Eine gleiche Formgestaltung kann an deren Ende des Bolzens 15 ebenfalls
eingesetzt sein, was aber nicht unbedingt erforderlich ist.
[0061] Bei dem anderen Bolzen 15, der bei diesem Pfostenverbinder 3 noch vorliegt, kann
es sich um einen sonstigen geeigneten Bolzen handeln, etwa einen solchen, wie er in
Fig. 4 dargestellt ist.
[0062] Im übrigen wird auf die zeichnerische Darstellung der Bolzen und der Bolzenköpfe,
so wie sie in Fig. 5 im einzelnen dargestellt ist, ausdrücklich als wesentlich verwiesen.
[0063] Bei dem in Fig. 6 dargestellten Pfostenverbinder 3 wird nun für den in Montagerichtung
E am Pfosten 2 vorne liegenden Bolzen 15 ein Niet-Bolzen eingesetzt, etwa in Form
eines Pop-Nietes, der an seinem Endbereich 30 nach seinem Einlauf in die entsprechende
Rastaufnahme 12 in geeigneter Weise zu einem Nietkopf verformt wird, während an seinem
gegenüberliegenden Ende ein üblicher Bolzenkopf 20 angebracht ist.
[0064] Während die in den Fig. 1 sowie 5 und 6 dargestellte Form des Pfostenverbinders 3
jeweils aus einem Leichtmetall-Druckgußteil, insbesondere einem Al- oder Zink-Druckgußteil,
besteht, wird in Fig. 7 ein Blechzuschnitt 31 dargestellt, aus dem der in Fig. 8 gezeigte
Pfostenverbinder 3 hergestellt werden kann. Hierfür ist es nur erforderlich, den in
Fig. 7 gezeigten Blechzuschnitt 31 längs der dort gestrichelt eingezeichneten Faltungslinien
so abzukanten, daß jeweils die Seitenteile 5 und 6 sowie die rückwärtige Querwand
26 um 90° nach oben umgefaltet werden, wonach dann der Pfostenverbinder 3 gemäß Fig.
8 entsteht.
[0065] Fig. 9 zeigt nun eine perspektivische Darstellung eines Fensterrahmens 32, bei dem
an der untersten Rahmenleiste 1 (ebenso wie an der oberen Rahmenleiste 1, in Fig.
9 aber verdeckt) jeweils ein Pfostenverbinder 3 an der betreffenden Rahmenleiste 1
befestigt ist, wobei ein Pfosten 2 in Montagerichtung
E (nämlich senkrecht zur Aufspannfläche des Fensters 32) so montiert wird, daß er an
seiner Unterseite und an seiner Oberseite jeweils auf den dort befestigten Pfostenverbinder
3 aufgeschoben werden kann, wie dies in der Darstellung der Fig. 2 und 3 gezeigt ist,
wonach dann die in den Rastaufnahmen 12 sitzenden Bolzen 15 jeweils in ihren Rastaufnahmen
12 arretiert werden.
[0066] Auf die dargestellte Weise kann ein Pfosten 2 außerordentlich rasch und einfach auf
einer Rahmenleiste 1 montiert (und eventuell auch wieder ausgebaut) werden, wobei
nur die Befestigung des Pfostenverbinders 3 auf der Rahmenleiste und das Anbringen
der beiden seitlich am Pfosten 2 vorstehenden Bolzen 15 (bzw. 22) durchzuführen und
anschließend der Pfosten 2 in den Pfostenverbinder 3 einzuschieben (und dadurch zu
arretieren) ist.
[0067] Die Lage der von den Seitenflächen 16, 17 des Pfostens 2 vorstehenden Bolzen 15 ist
so gewählt, daß die Mittelachse dieser Bolzen vom unteren Abschluß 19 des Pfostens
2 genau so weit entfernt ist, daß bei Aufnahme der Bolzen 15 in beiden Rastausnehmungen
12 die Unterseite 19 des Pfostens 2 auf der Oberseite des plattenförmigen Bodens 4
anliegt.
[0068] Da die gesamte Unterseite 18, 19 des Pfostens 2, wie bereits erwähnt, eine Profilierung
aufweist, die dem Profil der Profilnut 9 entspricht, wird durch diese jeweils komplementäre
Profilausbildung gleichzeitig mit der Auflage der Unterseite 19 des Pfostens 2 auf
der Oberseite des plattenförmigen Bodens 4 auch ein Aufliegen der Unterseite 18 des
in Einschieberichtung
E vorne liegenden Endabschnitts des Pfostens 2 auf der Oberseite des Außenfalzes 4
sichergestellt.
1. Verfahren zum Befestigen eines Pfostens (2) an einer Rahmenleiste (1) eines Fensters
oder einer Türe mittels eines Pfostenverbinders (3), der einen im wesentlichen plattenförmigen
Boden (4) mit zwei einander gegenüberliegenden, vom Boden (4) ablaufenden Seitenwänden
(5, 6) umfaßt, wobei der Pfostenverbinder (3) mit seinem Boden (4) auf die Oberseite
der Rahmenleiste (1) so aufgesetzt wird, daß seine Seitenwände (5, 6) senkrecht zur
Längsachse (L-L) der Rahmenleiste (1) verlaufen, und daß der Boden (4) mit Fixiermitteln
(14) an der Rahmenleiste (1) befestigt wird,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
a) an den beiden den Seitenwänden (5, 6) des Pfostenverbinders (3) zugewandten Außenflächen
(16, 17) des Pfostens (2) wird an deren dem Pfostenverbinder (3) zugeordneten Endbereichen
jeweils ein parallel zur Längsachse (L-L) der Rahmenleiste (1) von der entsprechenden
Außenfläche (15, 16) vorspringender Bolzen (15, 22) angebracht;
b) der Pfosten (2) wird mit seinem dem Bolzen (15; 22) benachbarten Ende senkrecht
zur Längsachse (L-L) der Rahmenleiste (1) von deren der Innenseite des Fensters oder
der Türe zugewandten Seite her auf den Pfostenverbinder (3) aufgeschoben, wobei die
Seitenwände (5, 6) des Pfostenverbinders (3) die zugeordneten Außenflächen (16, 17)
des Pfostens (2) außen umgreifen sowie gegen diese anliegen, die beiden vorstehenden
Bolzen (15, 22) des Pfostens (2) mit ihrem jeweils vorstehenden Abschnitt auf oben
an den Seitenwänden (5, 6) des Pfostenverbinders (3) ausgebildeten Führungsrampen
(10, 11) gleiten, und am Ende der Aufschiebestrecke jeder Bolzen (15; 22) in eine
an der Führungsrampe (10, 11) angebrachte Rastaufnahme (12) einläuft;
c) die Bolzen (15, 22) werden in den Rastaufnahmen (12) arretiert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bolzen (15, 22) über die Außenflächen (16, 17) des Pfostens (2) um eine
Länge überstehen, die größer als die Wanddicke (d) einer Seitenwand (5, 6) des Pfostenverbinders
(3) ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rahmenleiste (1) eingesetzt wird, die auf ihrer Oberseite eine Profilnut (9)
zwischen einem der Außenseite des Fensters oder der Tür zugewandten Außenfalz (7)
entlang der dortigen Längsseite (L-L) der Rahmenleiste (1) und einer am gegenüberliegenden
Seitenrand derselben angebrachten Längsnut (8) aufweist, wobei der Pfostenverbinder
(3) in dieser Profilnut (9) auf der Rahmenleiste (1) befestigt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrampen (10, 11) an den Seitenwänden (5, 6) des Pfostenverbinders (3)
so ausgelegt sind, daß beim Aufschieben des Pfostens (2) auf den Pfostenverbinder
(3) die auf den Führungsrampen (10, 11) gleitenden Bolzen (15, 22) zumindest in einem
anfänglichen Einschiebebereich relativ zum Boden (4) des Pfostenverbinders (3) angehoben
werden, wobei nach Einlauf der Bolzen (15, 22) in die Rastaufnahmen (12) der Pfosten
(2) mit seiner unteren Abschlußfläche (19) auf dem Boden (4) des Pfostenverbinders
(3) aufsitzt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die beiden seitlich vorspringenden Bolzen (15, 22) jeweils Zylinderbolzen mit
an ihren Enden angebrachten, radial vergrößerten, an ihren Unterseiten kegelförmig
(21) zulaufenden Bolzenköpfen (20) eingesetzt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder vorspringende Bolzen (15, 22) von einem in die entsprechende Wand des Pfostens
(2) eingeschraubten Schraubbolzen gebildet wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausbildung der beiden vorragenden Bolzen (15, 22) am Pfosten (2) eine an ihrem
einen Ende mit einem vergrößerten Schraubkopf (20) versehene Zylinderbüchse (15) mit
Innengewinde eingesetzt wird, die von einer Seite des Pfostens (2) durch die zugeordnete
Pfostenwand hindurchgeführt ist, wobei von der gegenüberliegenden Pfostenseite her
ein mit einem Schraubenkopf (20) versehener Schraubbolzen (22) durch die dortige Wand
des Pfostens (2) hindurchgeführt und im Pfosten (2) in das Innengewinde der Zylinderhülse
(15) eingeschraubt ist.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die mit an ihren vorspringenden Enden radial vergrößerten Köpfen (20) versehenen
Bolzen (15, 22) zum Arretieren in den Rastaufnahmen (12) mit ihren Köpfen (20) gegen
die Außenseiten der betreffenden Seitenwände (5, 6) durch Einschrauben in die die
Bolzen (15, 22) tragenden
Wände des Pfostens (2) verspannt oder durch Verschrauben der Bolzen (15, 22) gegeneinander
arretiert werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem der beiden Bolzenköpfe (20) ein Formelement (28) angebracht ist, das bei
einem Verdrehen des Bolzenkopfes (20) in arretierenden Formeingriff mit einem an der
zugeordneten Seitenwand (6) angebrachten Vorsprung (29) bringbar ist.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (15, 22) jeweils durch einen durch den Pfosten (2) hindurchgesteckten
Niet gebildet werden, der an seinem einen Ende einen vergrößerten Nietkopf aufweist
und an seinem auf der anderen Seite des Pfostens vorstehenden Endbereich (30) nach
Einlauf in die Rastaufnahme (12) zu einem radial vergrößerten Nietende verformt wird.
11. Anordnung zum Befestigen eines Pfostens (2) an einer Rahmenleiste (1) eines Fensters
oder einer Türe, zur Verwendung bei einem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis
10, bei der ein Pfostenverbinder (3) mit einem im wesentlichen plattenförmigen Boden
(4) mit zwei einander gegenüberliegenden, von ihm ablaufenden Seitenwänden (5, 6)
vorgesehen ist, der im montierten Zustand auf die Oberseite der Rahmenleiste (1) so
aufsetzbar ist, daß seine Seitenwände (5, 6) senkrecht zur Längsachse (L-L) der Rahmenleiste
(1) verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß der Pfosten (2) bei der Montage zwischen die Seitenwände (5, 6) des Pfostenverbinders
(3), von diesen seitlich geführt, einschiebbar und einschiebeseitig an der Oberseite
der Seitenwände (5, 6) jeweils eine Führungsrampe (10, 11) zur gleitenden Führung
eines an der zugewandten Seitenfläche (16, 17) des Pfostens (2) überstehenden Bolzens
(15, 22) angebracht ist, wobei jede Führungsrampe (10, 11) in eine Rastausnehmung
(12) mündet, in welche der dort jeweils geführte Bolzen (15, 22) des Pfostens (2)
am Ende des Aufschiebevorgangs zur Montage einläuft und im aufgenommenen Zustand gegen
die entsprechende Seitenwand (5, 6) des Pfostenverbinders (3) von deren Außenseite
her verspannbar ist.
12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrampen (10, 11) oben auf beiden Seitenwänden (5, 6) zumindest in ihrem
jeweils aufschiebeseitigen Anfangsbereich einen vom Boden (4) weg gerichteten gekrümmten
Verlauf aufweisen.
13. Anordnung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastausnehmungen (12) an beiden Seitenwänden (5, 6) als am Ende der jeweiligen
Führungsrampe (10, 11) angebrachte, von deren Ende zum plattenförmigen Boden (4) hin
gerichtete Formausnehmung zur formschlüssigen Aufnahme jeweils eines Bolzenschaftes
ausgeführt sind.
14. Anordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (5, 6) an ihren in Einschieberichtung (E) vorne liegenden Enden mittels
einer Querwand (26) verbunden sind.
15. Anordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß in den Rastausnehmungen (12) die Auflagebereiche für die Köpfe (20) der Bolzen (15,
22) als in Richtung zur anderen Seitenwand (5, 6) hin sich kegelförmig verjüngende
Flächenabschnitte ausgebildet sind.
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite jeder Seitenwand (5, 6), der jeweiligen Rastausnehmung (12) zugeordnet
und von dieser in einem Abstand entfernt, ein Vorsprung (29) angebracht ist, der mit
einem am Kopf (27) eines in der Rastausnehmung (12) aufgenommenen Bolzens (15) angebrachten
Winkelschenkel (28) durch Verdrehen des Kopfes (27) in verriegelnden Formeingriff
bringbar ist.
17. Anordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 16, bei der der Pfostenverbinder (3) aus
Leichtmetalldruckguß, insbesondere Al-Druckguß, hergestellt ist.
18. Anordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 16, bei der der Pfostenverbinder (3) als
gestanztes und abgekantetes Stahlblechteil (31) hergestellt ist.