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(11) |
EP 2 706 285 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.08.2015 Patentblatt 2015/34 |
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Anmeldetag: 13.05.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Laterne
Lantern
Lanterne
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
06.09.2012 AT 9772012
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.03.2014 Patentblatt 2014/11 |
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Patentinhaber: Ecoworld-LCL GmbH |
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8811 Scheifling (AT) |
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Erfinder: |
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- Bartelmuss, Klaus
8833 Teufenbach (AT)
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| (74) |
Vertreter: Beer & Partner Patentanwälte KG |
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Lindengasse 8 1070 Wien 1070 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102010 015 210 US-A1- 2009 168 438
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US-A1- 2009 147 521 US-A1- 2012 020 061
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die gegenständliche Erfindung betrifft eine Laterne mit einem Sockel, mit einem Leuchtenteil
und mit einer Abdeckung, wobei der Sockel auf einem Träger für die Laterne, z.B. einem
Laternenpfahl, befestigbar ist und der Leuchtenteil, welcher vom Sockel getragen ist
und welcher als lichtdurchlässige Umhüllung für mindestens einen Leuchtkörper ausgebildet
ist, an seiner Oberseite durch eine Abdeckung abgeschlossen ist und wobei der mindestens
eine Leuchtkörper an eine durch den Sockel hindurch geführte elektrische Leitung anschließbar
ist.
[0002] Derartige Laternen bestehen aus einem Sockel, welcher an einem Träger, z.B. am oberen
Ende eines Laternenpfahls, befestigt ist, aus einem Leuchtenteil mit einem z.B. zylindrischen
oder konischen Mantel, welcher aus einem lichtdurchlässigen Material, insbesondere
aus Glas, hergestellt ist und in dessen Innenraum sich mindestens ein Leuchtkörper
befindet, sowie aus einer auf den Leuchtenteil aufgesetzten Abdeckung. Dabei sind
der Leuchtenteil mit dem Sockel und die Abdeckung mit dem Leuchtenteil durch Verschraubungen
verbunden.
[0004] Zur Versorgung des mindestens einen Leuchtkörpers mit elektrischem Strom ist eine
elektrische Leitung vorgesehen, welche durch den Laternenpfahl und den Sockel hindurch
zu dem mindestens einen Leuchtkörper geführt und an diesen angeschlossen ist.
Derartige z.B. an Laternenpfählen angeordnete Laternen sind an den Rändern von Straßen
bzw. Gehsteigen, auf Plätzen oder in Parkanlagen u.dgl. zur Beleuchtung vorgesehen,
wobei sie sich in der Regel in einer Höhe von 3 m bis 5 m über der Bodenfläche befinden.
Um derartige Laternen montieren, warten und reparieren zu können bzw. um deren Bestandteile
austauschen zu können, müssen Monteure mittels Leitern, Gerüsten, Hebebühnen u.dgl.
zu diesen gelangen. Dabei müssen von den Monteuren die zwischen der Abdeckung und
dem Leuchtenteil und die zwischen dem Leuchtenteil und dem Sockel befindlichen Verschraubungen
gelöst werden, um diese voneinander zu trennen und müssen die elektrischen Verbindungen,
nämlich Leitungsverschraubungen bzw. Leitungsklemmen, gelöst werden. Da diese Montagearbeiten
in einer großen Höhe oberhalb der Bodenfläche vorgenommen werden und weiters hierfür
unterschiedliche Werkzeuge benötigt werden, wird durch die erforderlichen Montage-,
Wartungs- und Reparaturarbeiten ein großer Aufwand bedingt.
[0005] Der gegenständlichen Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Laterne zu
schaffen, durch welche die Montage, Wartung, Reparatur und der Austausch von einzelnen
Bestandteilen maßgeblich vereinfacht und dadurch erleichtert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass sich der mindestens eine Leuchtkörper
an der dem Innenraum des Leuchtenteils zugewandten Seite der Abdeckung befindet, dass
die Abdeckung mit dem Leuchtenteil durch Steckelemente lösbar verbunden ist, und dass
sich in der Abdeckung und im Leuchtenteil jeweils einander zugeordnete elektrische
Kontaktelemente für die vom Sockel durch den Leuchtenteil hindurch geführte Stromleitung
zu dem mindestens einen Leuchtkörper befinden.
[0006] Vorzugsweise ist der Leuchtkörper durch eine Mehrzahl bzw. eine Vielzahl von LED-Leuchten
gebildet. Dabei können sich die LED-Leuchten in einem Gehäuse befinden, welches an
der dem Leuchtenteil zugewandten Seite der Abdeckung lösbar befestigt ist. Weiters
können den LED-Leuchten optische Elemente zugeordnet sein, durch welche die Abstrahlung
des von den LED-Leuchten erzeugten Lichtes gerichtet wird.
[0007] Vorzugsweise befindet sich im Sockel ein Netzgerät, welches in den Sockel lösbar
eingesetzt ist und welches mit elektrischen Kontaktelementen ausgebildet ist, welchen
im Sockel elektrische Kontaktelemente zugeordnet sind, an welche die zu dem mindestens
einen Leuchtkörper führende Stromleitung angeschlossen ist. Hierfür kann im Sockel
eine Führung vorgesehen sein, längs welcher das Netzgerät in den Sockel einschiebbar
ist, wodurch es in die elektrische Stromleitung einsetzbar ist.
[0008] Vorzugsweise ist weiters der Leuchtenteil an seiner dem Sockel zugewandten Seite
mit einer Bodenplatte ausgebildet, welche zum Einsetzen des Netzgerätes in den Sockel
entfernbar ist.
[0009] Vorzugsweise sind die elektrischen Kontaktelemente durch elektrische Steckerelemente
gebildet.
[0010] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
- FIG.1
- eine erfindungsgemäße Laterne, bei welcher die Abdeckung abgehoben ist, in Seitenansicht,
- FIG.1A
- die Laterne gemäß FIG.1 mit aufgesetzter Abdeckung, in Seitenansicht,
- FIG.2
- die Laterne gemäß FIG.1 mit abgehobener Abdeckung, in einem deren Mittelachse durchstzenden
vertikalen Schnitt,
- FIG.2A
- die Laterne gemäß FIG. 1 mit aufgesetzter Abdeckung, im Schnitt gemäß FIG.2,
- FIG.3
- die Laterne gemäß FIG.1 ohne Abdeckung mit einem Netzgerät, welches eingesetzt werden
soll, im Schnitt gemäß FIG.2,
- FIG.3A
- die Laterne gemäß FIG. 1 ohne Abdeckung und mit dem Netzgerät gemäß FIG.3, welches
eingesetzt werden soll, in einem deren Mittelachse durchsetzenden Schnitt nach einer
Ebene, welche mit der Schnittebene der FIG.3 einen Winkel von 90° einschließt,
- FIG.3B
- die Laterne gemäß FIG.3A mit aufgesetzter Abdeckung und eingesetztem Netzgerät,
- FIG.3C
- einen Teil der Laterne gemäß FIG.3B mit dem eingesetzten Netzgerät, in gegenüber FIG.3B
vergrößertem Maßstab,
- FIG.4
- einen Teil der Laterne gemäß FIG.2 mit abgehobener Abdeckung, in vertikalem Schnitt
und in gegenüber FIG.2 vergrößertem Maßstab,
- FIG.4A
- den Teil der Laterne gemäß FIG.4 mit aufgesetzter Abdeckung,
- FIG.4B
- Teile der Laterne gemäß FIG.4, in auseinander gezogener Darstellung sowie in gegenüber
FIG.4 vergrößertem Maßstab, und
- FIG.4C
- die Teile der Laterne gemäß FIG.4A, in gegenüber FIG.4A vergrößertem Maßstab.
[0011] Wie dies aus den FIG.1 und FIG.1a ersichtlich ist, besteht eine erfindungsgemäße
Laterne aus einem Sockel 1, weiters aus einem Leuchtenteil 2, welcher aus einem konischen
Mantel 21 aus einem lichtdurchlässigen Material, insbesondere aus Glas, hergestellt
ist, durch welche hindurch das durch mindestens einen in der Laterne befindlichen
Leuchtkörper erzeugte Licht abgestrahlt wird, und aus einer oberhalb des Leuchtenteils
2 befindlichen Abdeckung 3. Der Sockel 1 ist z.B. auf einem Laternenpfahl 4 befestigt.
Der Leuchtenteil 2 ist am Sockel 1 durch Verschraubungen befestigt.
[0012] An ihrer dem Leuchtenteil 2 zugewandten Seite der Abdeckung 3 ist diese mit einem
lösbar befestigten Gehäuse 31 für LED-Leuchten ausgebildet. Der Leuchteneil 2 ist
mit einem radial abragenden Schirm 5 ausgebildet, durch welchen die aus dem Leuchtenteil
2 austretenden Lichtstrahlen nach unten reflektiert werden.
[0013] Die Abdeckung 3 und der Leuchtenteil 2 sind mit einander zugeordneten Steckelementen
ausgebildet, durch welche die Abdecklung 3 und der Leuchtenteil 2 miteinander derart
verbunden werden können, dass diese beiden Bauteile aneinander gefügt werden bzw.
diese in einfacher Weise dadurch voneinander getrennt werden können, dass sie voneinander
gelöst werden.
[0014] In FIG.1 ist die Abdeckung 3 in der vom Sockel 1 und dem Leuchtenteil 2 getrennten
Lage dargestellt, wobei an diesen Bauteilen Montage-, Wartungs- und Reparaturarbeiten
vorgenommen werden können.
In FIG.1a ist die Abdeckung 3 in der mit dem Sockel 1 und dem Leuchtenteil 2 verbundenen
Lage dargestellt.
[0015] Wie dies aus den FIG.2 und FIG.2A ersichtlich ist, befindet sich im Laternenpfahl
4, welcher rohrförmig ausgebildet ist, eine elektrische Leitung 6, welche an eine
am Sockel 1 befindliche Klemme 11 angeschlossen ist und welche in der Laterne als
Leitung 6a weitergeführt ist. Der Sockel 1 ist an seiner dem Laternenpfahl 4 zugewandten
Seite mit einem rohrförmigen Fortsatz 12 ausgebildet, mit welchem er auf den Laternenpfahl
4 aufsetzbar ist. Um derartige Laternen auf Laternenpfähle 4 mit unterschiedlichen
Durchmessern aufsetzen zu können, ist weiters zwischen dem rohrförmigen Ansatz 12
und dem oberen Ende des Laternenpfahls 4 eine Adapterhülse 41 vorgesehen. Auf der
dem Leuchtenteil 2 zugewandten Seite der Abdeckung 3 befindet sich das Gehäuse 31
mit einer Mehrzahl bzw. Vielzahl von LED-Leuchten 33.
[0016] Im Innenraum 10 des Sockels 1 befindet sich ein Tragrahmen 13 für ein Netzgerät 7,
wobei der Tragrahmen 13 mit Führungsschienen 14 ausgebildet ist, längs welcher das
Netzgerät 7 in den Sockel 1 einschiebbar ist.
In der in den Sockel 1 eingeschobenen Lage ist das Netzgerät 7 an die Stromleitung
6a angeschlossen, wodurch die LED-Leuchten 33 durch das Netzgerät 7 mit Strom versorgt
werden. Durch das Netzgerät 7 erfolgt eine Transformation des zugeführten Wechselstroms
mit einer Spannung von 220 V in einen Gleichstrom mit einer Spannung von 24 V, durch
welchen die LED-Leuchten 33 gespeist werden. Der Innenraum 20 des Leuchtenteils 2
wird von unten nach oben von einem Rohr 22 durchsetzt, in welchem sich die zu den
LED-Leuchten führende Stromleitung 6a befindet.
[0017] Der Leuchtenteil 2 ist mit dem Sockel 1 mittels eines von dessen Unterseite abragenden
Randes, welcher in einen im Sockel 1 befindlichen Absatz einragt, aufgesetzt und mittels
Verschraubungen am Sockel 1 befestigt.
[0018] Wie dies aus FIG.3 ersichtlich ist, ist der Leuchtenteil 2 an seinem dem Sockel 1
zugewandten unteren Ende mit einer Bodenplatte 23 ausgebildet, welche mittels eines
Scharniers 24 hochklappbar ist, wodurch das Netzgerät 7 vom Leuchtenteil 2 her längs
der Führungsschienen 14 in den im Sockel 1 befindlichen Tragrahmen 13 einschiebbar
ist. Hierdurch kann das Netzgerät 7 dann, wenn die Abdeckung 3 vom Leuchtenteil 2
entfernt worden ist, in den Sockel 1 eingesetzt bzw. aus dem Sockel 1 entnommen und
gewartet bzw. ausgetauscht werden.
[0019] In FIG.3A sind der Sockel 1, der Leuchtenteil 2 und der Laternenpfahl 4 in einer
gegenüber der Schnittebene gemäß FIG.3 in einem Winkel von 90° liegenden Schnittebene
dargestellt, wodurch der Tragrahmen 13, die Führungsschienen 14 und das Netzgerät
7 in Vorderansicht ersichtlich sind. Wie daraus weiters ersichtlich ist, ist der Tragrahmen
13 mit elektrischen Kontaktelementen 15 und 16 in Form von elektrischen Steckerelementen
ausgebildet, welchen am Netzgerät 7 befindliche elektrische Steckerelemente 75 und
76 zugeordnet sind.
[0020] In FIG.3B ist die Laterne mit der auf den Leuchtenteil 2 aufgesetzten Abdeckung 3
und mit dem in den Halterahmen 13 einsetzten Netzgerät 7 dargestellt. Hierdurch ist
somit das Netzgerät 7 an die zu den LED-Leuchten 33 führende Stromleitung 6a angeschlossen,
wodurch die LED-Leuchten 33 vom Netzgerät 7 her mit Strom gespeist werden.
[0021] Aus FIG.3C sind der Sockel 1 mit dem in den Tragrahmen 13 eingesetzten Netzgerät
7 und den miteinander gekuppelten elektrischen Steckerelementen 15 bzw. 75 und 16
bzw. 76 ersichtlich, wodurch sich das Netzgerät 7 mittels der Steckerelemente 15,
75 und 16, 76 in der zu den LED-Leuchten 33 führenden Leitung 6a befindet.
[0022] Wie dies aus den FIG.4 und FIG.4A ersichtlich ist, ist der Leuchtenteil 2 an seiner
der Abdeckung 3 zugewandten Seite mit einem auf den Mantel 21 des Leuchtenteils 2
aufgesetzten Tragring 51 ausgebildet, von welchem der Schirm 5 radial nach außen abragt.
An der Oberseite dieses Tragringes 51 befinden sich weiters eine nach oben abragende
ringförmige Leiste 25 und Bohrungen 26, welche als Steckelemente für eine Steckverbindung
zur Befestigung der Abdeckung 3 am Leuchtenteil 2 dienen. Weiters ist der innere Rand
des Tragringes 51 mit einer sich nach unten erweiternden konischen Anlagefläche 52
ausgebildet, welcher an der Abdeckung 3 befindliche Rastfedern 32 zugeordnet sind.
Weiters ist der Leuchtenteil 2 an der dem Sockel 1 zugewandten Seite mit einem Kupplungselement
27 einer elektrischen Steckkupplung ausgebildet, an welche die sich im Rohr 22 befindliche
Leitung 6a angeschlossen ist.
[0023] Die Abdeckung 3 ist an ihrer dem Leuchtenteil 2 zugewandten Seite mit dem Gehäuse
31 für die LED-Leuchten 33 und diesen zugeordneten lichtoptischen Elementen 34, welche
zur Steuerung der Lichtabstrahlung dienen, ausgebildet. Weiters ist die Abdeckung
3 mit einer ringförmigen Nut 35 und mit Steckbolzen 36 ausgebildet, welche der im
Leuchtenteil 2 befindlichen ringförmigen Leiste 25 und den Bohrungen 26 zugeordnet
sind. Durch die ringförmige Leiste 25 und die Bohrungen 26 sowie die ringförmige Nut
35 und die Steckbolzen 36 ist eine Steckkupplung gebildet, durch welche die Abdeckung
3 am Leuchtenteil 2 unter Reibungsschluss lösbar befestigbar ist.
[0024] Zudem ist die Abdeckung 3 mit einem elektrischen Kupplungselement 37 ausgebildet,
welches dem am Leuchtenteil 2 befindlichen elektrischen Kupplungselement 27 zugeordnet
ist und an welches eine zu den LED-Leuchten 33 führende Leitung 6b anschließt. Die
Kupplungselemente 27 und 37 sind als elektrische Steckerelemente ausgebildet.
Weiters sind an der Abdeckung 3 mehrere Rastfedern 32 vorgesehen, welche an die an
der Innenseite des Leuchtenteils 2 befindliche konische Fläche 52 zur Anlage kommen
und welche zusätzlich zu den Elementen der Steckkupplung zur Befestigung der Abdeckung
3 am Leuchtenteil 2 dienen.
[0025] In FIG.4 ist die Abdeckung 3 in der vom Leuchtenteil 2 getrennten Lage dargestellt
und in FIG.4a sind diese beiden Bauteile in der miteinander lösbar verbundenen Lage
dargestellt.
[0026] In den FIG.4B und FIG.4C sind Teile des Leuchtenteils 2 und der Abdeckung 3 in gegenüber
den FIG.4 und FIG.4A vergrößertem Maßstab dargestellt. Aus diesen Darstellungen ist
zudem ersichtlich, dass der Tragring 51 mit einer Ringnut 53 ausgebildet ist, in welche
der obere Rand des Mantels 22 unter Zwischenlage einer Dichtung 28 eingesetzt ist,
weiters dass sich zwischen dem Tragring 51 und dem Schirm 5 ein Dichtungsring 54 befindet
und dass sich zwischen dem ringförmigen Rand 25 und der ringförmigen Nut 35 eine Dichtung
29 befindet.
[0027] Dadurch, dass sich die LED-Leuchten 33 an der dem Leuchtenteil 2 zugewandten Seite
der Abdeckung 3 befinden, weiters dass die Abdeckung 3 mit dem Leuchtenteil 2 durch
eine mechanische Steckkupplung verbunden ist und dass die elektrische Zuleitung zu
den LED-Leuchten 33 durch einander zugeordnete elektrische Kontaktelemente 27 und
37 am Leuchtenteil 2 und an der Abdeckung 3 erfolgt, kann für eine Reparatur bzw.
für eine Wartung bzw. für den Austausch von LED-Leuchten 33 die Abdeckung 3 ohne Werkzeug
vom Leuchtenteil 2 abgehoben werden, wobei auch die elektrischen Kontaktelemente 27
und 37 voneinander getrennt werden. Darauf kann auch das Netzgerät 7 aus dem Sockel
1 herausgezogen werden, wobei es repariert, gewartet oder durch ein neues Netzgerät
7 ersetzt werden kann.
[0028] Da Montage-, Wartungs- und Reparaturarbeiten bzw. der Austausch von Bauteilen, insbesondere
von LED-Leuchten 33 und des Netzgerätes 7, in einer großen Höhe über der Bodenfläche
vorgenommen werden müssen, bewirkt der Sachverhalt, dass keine mechanischen und elektrischen
Verschraubungen gelöst zu werden brauchen, sondern vielmehr nur Bauteile aneinander
gefügt bzw. aneinander befindliche Bauteile voneinander entfernt zu werden brauchen,
wobei dies ohne Werkzeuge möglich ist, eine maßgebliche Erleichterung bei derartigen
Arbeiten bzw. beim Austausch von einzelnen Bauteilen, insbesondere der LED-Leuchten
33 und des Netzgerätes 7.
1. Laterne mit einem Sockel (1), mit einem Leuchtenteil (2) und mit einer Abdeckung (3),
wobei der Sockel (1) auf einem Träger für die Laterne, z.B. auf einem Laternenpfahl
(4), befestigbar ist und der Leuchtenteil (2), welcher vom Sockel (1) getragen ist
und welcher als lichtdurchlässige Umhüllung (21) für mindestens einen Leuchtkörper
(33) ausgebildet ist, an seiner Oberseite durch eine Abdeckung (3) abgeschlossen ist
und wobei der mindestens eine Leuchtkörper (33) an eine durch den Sockel (1) hindurch
geführte elektrische Leitung (6a, 6b) anschließbar und an der dem Innenraum (20) des
Leuchtenteils (2) zugewandten Seite der Abdeckung (3) befestigt ist
dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (3) mit dem Leuchtenteil (2) durch Steckelemente (25, 26; 35, 36) lösbar
verbunden ist, und dass sich im Leuchtenteil (2) und in der Abdeckung (3) einander
zugeordnete elektrische Kontaktelemente (27, 37) für die vom Sockel (1) durch den
Leuchtenteil (2) hindurch geführte Stromleitung (6a, 6b) zu dem mindestens einen Leuchtkörper
(33) befinden.
2. Laterne nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtkörper durch eine Mehrzahl bzw. eine Vielzahl von LED-Leuchten (33) gebildet
ist.
3. Laterne nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die LED-Leuchten (33) in einem Gehäuse (31) befinden, welches an der dem Leuchtenteil
(2) zugewandten Seite der Abdeckung (3) lösbar befestigt ist.
4. Laterne nach einem der Patentansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass den LED-Leuchten (33) optische Elemente (34) zugeordnet sind, durch welche die Abstrahlung
des von den LED-Leuchten (33) erzeugten Lichtes gerichtet wird.
5. Laterne nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Sockel (1) ein Netzgerät (7) befindet, welches in den Sockel (1) lösbar eingesetzt
ist und welches mit elektrischen Kontaktelementen (75, 76) ausgebildet ist, welchen
im Sockel (1) elektrische Kontaktelemente (15, 16) zugeordnet sind, an welche die
zu dem mindestens einen Leuchtkörper (33) führende Stromleitung (6a, 6b) angeschlossen
ist.
6. Laterne nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Sockel (1) eine Führung (14) vorgesehen ist, längs welcher das Netzgerät (7) in
den Sockel (1) einschiebbar ist, wodurch es in die elektrische Stromleitung (6a, 6b)
einsetzbar ist.
7. Laterne nach einem der Patentansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtenteil (2) an seiner dem Sockel (1) zugewandten Seite mit einer Bodenplatte
(23) ausgebildet ist, welche zum Einsetzen des Netzgerätes (7) in den Sockel (1) entfernbar
ist.
8. Laterne nach einem der Patentansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Kontaktelemente durch elektrische Steckerelemente (27, 37; 15, 16;
75, 76) gebildet sind.
1. A street lighting luminaire with a base (1), with a lantern part (2) and with a cover
(3), the base (1) being fastenable to a support for the luminaire, e.g. to a lamp
post (4), and the lantern part (2), which is supported by the base (1) and which takes
the form of a light-transmitting enclosure (21) for at least one luminous element
(33), being closed at the top thereof by a cover (3) and the at least one luminous
element (33) being connectable to an electrical lead (6a, 6b) guided through the base
(1) and fastened to the side of the cover (3) facing the interior (20) of the lantern
part (2), characterised in that the cover (3) is connected detachably to the lantern part (2) by plug-in elements
(25, 26; 35, 36), and in that mutually associated electrical contact elements (27, 37) for the power lead (6a,
6b) guided from the base (1) through the lantern part (2) to the at least one luminous
element (33) are located in the lantern part (2) and in the cover (3).
2. A street lighting luminaire according to claim 1, characterised in that the luminous element is formed by a multiplicity or plurality of LED lights (33).
3. A street lighting luminaire according to claim 2, characterised in that the LED lights (33) are located in a housing (31), which is fastened detachably to
the side of the cover (3) facing the lantern part (2).
4. A street lighting luminaire according to one of claims 2 and 3, characterised in that optical elements (34) are associated with the LED lights (33), by which optical elements
(34) the emission of the light generated by the LED lights (33) is directed.
5. A street lighting luminaire according to one of claims 1 to 4, characterised in that a power supply unit (7) is located in the base (1), which power supply unit (7) is
inserted detachably into the base (1) and is provided with electrical contact elements
(75, 76), with which electrical contact elements (15, 16) in the base (1) are associated,
to which electrical contact elements (15, 16) the power lead (6a, 6b) leading to the
at least one luminous element (33) is connected.
6. A street lighting luminaire according to claim 5, characterised in that in the base (1) there is provided a guide (14), along which the power supply unit
(7) may be pushed into the base (1), whereby it may be inserted into the electrical
power lead (6a, 6b) .
7. A street lighting luminaire according to one of claims 5 and 6, characterised in that the lantern part (2) is provided at its side facing the base (1) with a base plate
(23), which may be removed for insertion of the power supply unit (7) into the base
(1).
8. A street lighting luminaire according to one of claims 1 to 7, characterised in that the electrical contact elements are formed by electrical connector elements (27,
37; 15, 16; 75, 76).
1. Lanterne avec un socle (1), une partie formant luminaire (2) et un recouvrement (3),
étant précisé que le socle (1) est apte à être fixé sur un support pour la lanterne,
par exemple sur un poteau de lanterne (4), et que la partie formant luminaire (2),
qui est portée par le socle (1) et qui est conçue comme une enveloppe translucide
(21) pour au moins une lampe (33), est fermée sur son côté supérieur par un recouvrement
(3), et que la ou les lampes (33) sont aptes à être branchées à un fil électrique
(6a, 6b) qui traverse le socle (1), et sont fixées au côté du recouvrement (3) tourné
vers l'intérieur (20) de la partie formant luminaire (2),
caractérisée en ce que le recouvrement (3) est relié de manière amovible à la partie formant luminaire (2)
par des éléments d'encliquetage (25, 26 ; 35, 36), et qu'il est prévu dans la partie
formant luminaire (2) et dans le recouvrement (3) des éléments de contact électriques
(27, 37) associés l'un vers l'autre pour le fil électrique (6a, 6b) qui traverse la
partie formant luminaire (2) à partir du socle (1) et qui alimente la ou les lampes
(33).
2. Lanterne selon la revendication 1, caractérisée en ce que la lampe est formée par un certain nombre ou un grand nombre de lampes à diodes (33).
3. Lanterne selon la revendication 2, caractérisée en ce que les lampes à diodes (33) se trouvent dans un boîtier (31) qui est fixé de manière
amovible au côté du recouvrement (3) tourné vers la partie formant luminaire (2) .
4. Lanterne selon l'une des revendications 2 et 3, caractérisée en ce qu'il est prévu, associés aux lampes à diodes (33), des éléments optiques (34) grâce
auxquels est dirigé le rayonnement de la lumière produite par lesdites lampes à diodes
(33).
5. Lanterne selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'il est prévu dans le socle (1) un appareil d'alimentation (7) qui est placé de manière
amovible dans le socle (1) et qui est pourvu d'éléments de contact électriques (75,
76) auxquels sont associés dans le socle (1) des éléments de contact électriques (15,
16) auxquels est branché le fil électrique (6a, 6b) menant à la lampe ou aux lampes
(33).
6. Lanterne selon la revendication 5, caractérisée en ce qu'il est prévu dans le socle (1) un guidage (14) le long auquel l'appareil d'alimentation
(7) peut être glissé dans le socle (1), moyennant quoi ledit appareil d'alimentation
(7) peut être placé dans le fil électrique (6a, 6b).
7. Lanterne selon l'une des revendications 5 et 6, caractérisée en ce que la partie formant luminaire (2) est pourvue, sur son côté tourné vers le socle (1),
d'une planque de fond (23) qui est amovible pour la mise en place de l'appareil d'alimentation
(7) dans le socle (1).
8. Lanterne selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les éléments de contact électriques sont formés par des éléments formant connecteurs
électriques (27, 37 ; 15, 16 ; 75, 76).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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