[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Turmdrehkran mit einem Turm aus mindestens
einem Turmelement, insbesondere mindestens einem Gitterstück und einer Bauwerkabspannung
mit mindestens einer Abspannstange zur horizontalen Verankerung des Turms an einem
Bauwerk.
[0002] Bei Turmdrehkranen, bei welchen der Turm aus einem oder mehreren Turmelementen besteht,
welche in vertikaler Richtung miteinander verbunden werden, kann die Höhe des Turms
durch den Einsatz weiterer Turmelemente vergrößert werden. Allerdings haben Turmdrehkrane
eine maximale freistehende Hakenhöhe. Wird diese überschritten, muss der Turmdrehkran
durch eine horizontale Verankerung an den zu errichtenden Bauwerk befestigt werden.
Hierdurch kann die maximale erreichbare Hakenhöhe deutlich vergrößert werden.
[0003] Insbesondere ist es bei solchen Turmdrehkranen möglich, durch den Einbau weiterer
Turmelemente den Turmdrehkran mit dem Bauwerk wachsen zu lassen, wobei die Stabilität
des Turmdrehkrans durch eine oder mehrere Bauwerksabspannungen gewährleistet wird.
[0004] Als Bauwerksabspannung wird gemäß dem Stand der Technik ein separat zu montierender
Rahmen eingesetzt, welcher nachträglich um das Turmelement montiert und dann über
Abspannstangen mit dem Bauwerk verbunden wird. Diese Lösung ist beispielsweise aus
der Druckschrift
US 3,366,251 bekannt. Die Montage bekannter Turmdrehkrane mit einer Bauwerksabspannung ist damit
relativ komplex und zeitaufwendig.
[0005] Auch die
JP 2009 091123 A, die als nächstkommender Stand der Technik angesehen wird, offenbart einen solchen
separat zu montierenden Rahmen, der um das Turmelement herum verläuft.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Turmdrehkran mit einer Bauwerksabspannung
zur Verfügung zu stellen, welche schneller montierbar ist.
[0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Turmdrehkran gemäß Anspruch 1 gelöst.
Der erfindungsgemäße Turmdrehkran weist einen Turm aus mindestens einem Turmelement,
insbesondere einem Gitterstück, und eine Bauwerksabspannung mit mindestens einer Abspannstange
zur horizontalen Verankerung des Turms an einem Bauwerk auf. Erfindungsgemäß ist dabei
vorgesehen, dass die mindestens eine Abspannstange der Bauwerksabspannung an einem
Befestigungspunkt im Inneren des Turmelementes befestigt oder befestigbar ist. Erfindungsgemäß
wird so auf den Einsatz eines separat zu montierenden Umfassungsrahmens verzichtet,
indem die mindestens eine Abspannstange direkt mit dem in das Turmelement integrierten
Befestigungspunkt verbunden wird. Hierdurch vermindert sich der Montageaufwand erheblich.
Die Abspannstange muss dabei keine einzelne Stange sein, sondern kann bsp. auch als
Fachwerk ausgeführt sein.
[0008] Der Turmdrehkran gemäß der vorliegenden Erfindung kann dabei insbesondere auch bei
solchen Bauwerken zum Einsatz kommen, welche nur eine kurze Bauzeit aufweisen und
insbesondere sehr schnell in die Höhe wachsen, so dass der Aufwand zur horizontalen
Verankerung des Turmdrehkrans erheblichen Einfluss auf die gesamte Bauzeit hat.
[0009] Insbesondere kann der erfindungsgemäße Turmdrehkran dabei besonders vorteilhaft bei
der Montage von Windkraftanlagen eingesetzt werden. Die erfindungsgemäße Bauwerksabspannung
erlaubt so einen besonders wirtschaftlichen Einsatz des Turmdrehkrans, da der mindestens
eine direkt am Turmelement vorgesehene Befestigungspunkt für die Bauwerksabspannung
eine erheblich schnellere Abstützung des Turmdrehkrans am Mast der Windkraftanlage
erlaubt. Der erfindungsgemäße Turmdrehkran kann aber selbstverständlich ebenfalls
bei konventionellen Gebäuden eingesetzt werden.
[0010] Der Turm des erfindungsgemäßen Turmdrehkrans besteht dabei vorteilhafterweise aus
einer Mehrzahl von Turmelementen, welche in vertikaler Richtung aufeinandergesetzt
und miteinander verbunden werden, insbesondere verbolzt. Insbesondere handelt es sich
bei den Turmelementen dabei um Gitterstücke.
[0011] Solche Gitterstücke stellen dabei eine Schweißkonstruktion dar, wobei üblicherweise
vier Eckstiele über Querstreben miteinander verbunden sind. Die Eckstiele weisen dabei
in ihren Endbereichen üblicherweise Verbindungsanordnungen zur Verbindung mit den
darunter oder darüber angeordneten Gitterstücken auf. Vorteilhafterweise ist nun der
Befestigungspunkt zur direkten Anlenkung der Abspannstange fest mit der Schweißkonstruktion
des Gitterstücks verbunden, insbesondere mit dieser verschweißt.
[0012] In weiterhin vorteilhafter Weise können mindestens zwei Abspannstangen vorgesehen
sein, welche das Turmelement mit dem Bauwerk verbinden. Vorteilhafterweise sind die
zwei Abspannstangen dabei an einem gemeinsamen Befestigungspunkt so befestigbar, dass
sie zu unterschiedlichen Befestigungspunkten mit dem Bauwerk verlaufen. Hierdurch
ergibt sich ein Kraftdreieck, welches den Befestigungspunkt des Turmelementes in einer
definierten Position relativ zum Bauwerk hält.
[0013] Die Verbindung der Abspannstange bzw. der Abspannstangen mit den Befestigungspunkten
am Bauwerk kann erfindungsgemäß über eine Bolzenverbindung erfolgen. Es sind jedoch
auch andere Verbindungsarten denkbar.
[0014] Die Verbindung der Abspannstange oder Abspannstangen mit dem mindestens einen Befestigungspunkt
des Turmelementes kann ebenfalls über eine Bolzenverbindung erfolgen. Es sind jedoch
auch andere Verbindungsarten denkbar. Weiterhin kann die Abspannstange auch fest mit
dem Befestigungspunkt verbunden sein. In einer besonders bevorzugten Ausführung der
vorliegenden Erfindung kann der Befestigungspunkt in Bezug auf eine Seitenbreite des
Turmelementes und/oder die Grundfläche des Turmelementes mittig angeordnet sein. Durch
eine solche symmetrische Anordnung werden die Schwenkmomente des Krans, welche über
die Abspannstangen zum Bauwerk übertragen werden, minimiert. Hierdurch reduziert sich
auch die Belastung für das Bauwerk im Bereich der Abspannstelle. Dies kann ebenfalls
zu einer Kosteneinsparung gebäudeseitig führen.
[0015] Die Abspannung kann mit dem Bauwerk im Bereich des Turmelementes über nur zwei Abspannstangen
erfolgen. Die Abspannstangen verlaufen dann von dem Befestigungspunkt in Form eines
Dreiecks zu Befestigungspunkten am Bauwerk.
[0016] Vorteilhafterweise handelt es sich bei dem Turmelement um ein Gitterstück, wobei
der Befestigungspunkt durch eine im Inneren des Gitterstücks angeordnete in vertikaler
Richtung verlaufende Strebe zur Verfügung gestellt wird. Insbesondere kann es sich
dabei um ein Rohrelement mit kreisförmigem Querschnitt handeln.
[0017] Insbesondere kann eine solche in vertikaler Richtung verlaufende Strebe zwischen
zwei in horizontaler Richtung verlaufenden Streben angeordnet sein. Die in horizontaler
Richtung verlaufenden Streben können dabei entweder direkt mit den Eckstielen in Verbindung
stehen und damit diagonal verlaufen. Vorteilhafterweise stehen die in horizontaler
Richtung verlaufenden Streben jedoch über in den Seitenflächen verlaufende horizontale
Streben mit den Eckstielen des Gitterstücks in Verbindung. In weiterhin vorteilhafter
Weise sind die Abspannstangen um eine vertikale Drehachse drehbar mit dem Befestigungspunkt
verbunden. Insbesondere können die Abspannstangen dabei die oben näher beschriebene
vertikale Strebe umgreifen und um diese schwenkbar gelagert sein. Hierdurch werden
überhaupt keine Schwenkmomente des Krans mehr auf die Bauwerksabspannung übertragen.
[0018] Die Abspannstangen können dabei mehrteilig ausgeführt sein, so dass ein das Gelenk
bildendes Element fest am Turmelement angeordnet ist, und ein zweites, die Verbindung
zum Bauwerk herstellendes Element lösbar mit diesem verbindbar ist. Vorteilhaftweise
erfolgt die Verbindung der beiden Elemente dabei im Inneren des Turmelementes.
[0019] Die Entkopplung des Kranes und des Gebäudes im Hinblick auf Torsionsmomente des Krans
ist dabei auch unabhängig von der vorher beschriebenen Verwendung eines am Turmelement
angeordneten Befestigungspunktes von Vorteil und Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
[0020] Die vorliegende Erfindung umfasst dabei einen Turmdrehkran gemäß dem Anspruch 1.
[0021] Dabei ist vorgesehen, dass die Abspannanordnung eine Torsionsbewegung des Turmes
gegenüber dem Gebäude erlaubt. Hierdurch werden Torsionsmomente nicht mehr auf das
Gebäude übertragen.
[0022] Vorteilhafterweise erlaubt dabei die Verbindung zwischen der Abspannanordnung und
dem Turm eine Drehbewegung des Turmes um eine vertikale Achse.
[0023] Insbesondere ist die Abspannstange gelenkig an einem Befestigungspunkt des Turmelements
befestigt.
[0024] Sie können auch mindestens zwei Befestigungspunkte am Turmelement vorgesehen sein.
[0025] Dabei kann vorgesehen, dass an mindestens einem dieser Befestigungspunkte mindestens
zwei Abspannstangen so befestigbar sind, dass sie zu unterschiedlichen Befestigungspunkten
mit dem Bauwerk verlaufen. Weiterhin kann an dem anderen Befestigungspunkt mindestens
eine Abspannstange so befestigbar sein, dass sie zu einem der beiden Befestigungspunkte
mit dem Bauwerk oder zu einem dritten Befestigungspunkt mit dem Bauwerk verläuft.
Auch hierdurch ergibt sich eine stabile Abspannung. Vorteilhafterweise werden bei
dieser Art der Abspannung genau drei Abspannstangen eingesetzt.
[0026] Insbesondere können die an einer Seitenfläche des Turmelementes angeordneten Befestigungspunkte
dabei an einer Querstrebe eines als Gitterstück ausgeführten Turmelementes angeordnet
sein. Insbesondere kann es sich dabei um Verbolzungspunkte handeln.
[0027] Vorteilhafterweise kann die Höhe des erfindungsgemäßen Turmdrehkrans durch den Einbau
weiterer Turmelemente während des Baus eines Bauwerks vergrößert werden, um den Kran
an die wachsende Höhe des Bauwerks anzupassen.
[0028] In vorteilhafter Weise handelt es sich dabei um einen Kletterkran, d. h. um einen
Kran, welcher eine Vorrichtung zum Einsetzen weiterer Turmelemente aufweist, so dass
der Turmdrehkran hierfür nicht ab- und wieder aufgebaut werden muss.
[0029] Der Turm eines erfindungsgemäßen Turmdrehkrans besteht vorteilhafterweise aus einer
Mehrzahl von in vertikaler Richtung miteinander verbundenen Turmelementen, wie dies
bereits oben beschrieben wurde. Vorteilhafterweise ist dabei mindestens ein Turmelement
über seinen mindestens einen Befestigungspunkt an einem Bauwerk verankert. Vorteilhafterweise
ist der Turmdrehkran dabei so an dem Bauwerk verankert, wie dies bereits oben beschrieben
wurde. In vorteilhafter Weise weist der Turmdrehkran dabei eine Mehrzahl von Turmelementen
auf, welche jeweils Befestigungspunkte aufweisen, über welche sie wie oben beschrieben
an dem Bauwerk verankert sind.
[0030] Weiterhin kann der Turm mindestens ein nicht mit dem Bauwerk verbundenes Turmelement
aufweisen. Insbesondere können dabei auch Turmelemente, welche in horizontaler Richtung
abgestützt sind, und Turmelemente, welche nicht abgestützt sind, abwechseln. Für ein
nicht abgestütztes Turmelement kann dabei insbesondere ein Turmelement eingesetzt
werden, welches keine Befestigungspunkte für eine horizontale Abstützung aufweist.
Der Turm eines erfindungsgemäßen Turmdrehkrans kann damit aus konventionellen Turmelementen
und erfindungsgemäßen Turmelementen aufgebaut sein.
[0031] Die vorliegende Erfindung umfasst weiterhin ein Turmelement, insbesondere ein Gitterstück,
für einen Turmdrehkran, wie er oben beschrieben wurde. Insbesondere weist das Turmelement
dabei einen Befestigungspunkt auf, an welchem mindestens eine Abspannstange einer
Bauwerksabspannung direkt befestigbar ist. Vorteilhafterweise ist das Turmelement
dabei so aufgebaut, wie dies oben beschrieben wurde.
[0032] Die vorliegende Erfindung umfasst weiterhin ein Bauwerk, insbesondere eine Windkraftanlage,
mit einem Turmdrehkran, wie er oben beschrieben wurde. Dabei ist der Turmdrehkran
über mindestens eine Abspannstange, welche von einem Befestigungspunkt eines Turmelementes
zu einem Befestigungspunkt am Bauwerk verläuft, an diesem verankert. Insbesondere
ist die horizontale Verankerung des Turms des Turmdrehkrans dabei so ausgeführt, wie
dies oben bereits beschrieben wurde.
[0033] Die vorliegende Erfindung umfasst weiterhin die Verwendung eines Turmdrehkrans, wie
er oben beschrieben wurde, zur Errichtung eines Bauwerks. Insbesondere betrifft die
Verwendung des erfindungsgemäßen Turmdrehkrans dabei die Errichtung einer Windkraftanlage.
[0034] Bei dem erfindungsgemäßen Turmdrehkran handelt es sich um einen Obendreher, d. h.
um einen Kran, bei welchem der drehbare Ausleger über ein Drehwerk am oberen Ende
des Turmes gedreht werden kann. Insbesondere handelt es sich bei dem Turmdrehkran
dabei um einen Laufkatzenkran oder ein Nadelauslegerkran.
[0035] Die vorliegende Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen sowie Zeichnungen
näher beschrieben. Dabei zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung
in einer horizontalen Schnittansicht,
- Figur 2:
- eine Prinzipdarstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels eines nicht- erfindungsgemäßen
Turmdrehkrans in einer horizontalen Schnittansicht,
- Figur 3:
- ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Turmdrehkrans in einer perspektivischen
Ansicht,
- Figur 4:
- das in Figur 3 gezeigte Ausführungsbeispiel in einer perspektivischen Seitenansicht
und
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung in einer horizontalen Schnittansicht.
[0036] Figur 1 zeigt eine Prinzipdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Turmdrehkrans in einer horizontalen Schnittansicht. Das Turmelement 10 des Turmdrehkrans,
über welches die horizontale Verankerung des Turms an einem Bauwerk 20 erfolgt, ist
dabei symbolisch mit vier Eckstielen 3 dargestellt, was der bevorzugten Ausführung
des Turmelementes als Gitterstück entspricht.
[0037] Das Turmelement 10 ist über zwei Abspannstangen 2 mit dem Bauwerk 20 verbunden, wobei
auch hier die typische Form eines Mastes einer Windkraftanlage symbolisch für das
Bauwerk 20 dargestellt ist. Die Abspannstangen 2 verlaufen dabei direkt von einem
Befestigungspunkt 1 des Turmelements 10 zu Befestigungspunkten 4 am Bauwerk.
[0038] Bei dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Befestigungspunkt 1
dabei im Inneren des Turmelementes angeordnet und dabei insbesondere in Breitenrichtung
mittig in Bezug auf die dem Bauwerk zugewandte Seite angeordnet. Besonders vorteilhaft
ist der Befestigungspunkt auch im Bezug auf die Grundfläche des Turmelementes mittig
angeordnet, d. h. in gleichem Abstand zu den vier Eckstielen 3. Durch die symmetrische
bzw. mittige Anordnung des Befestigungspunktes sind nur zwei Abspannstangen 2 zu dem
Bauwerk nötig. Dies bedeutet eine Reduzierung der Abspannstangen gegenüber dem Stand
der Technik. Hierdurch kann der Montageaufwand weiter minimiert werden.
[0039] Weiterhin vorteilhaft an dieser Bauweise ist, dass die Schwenkmomente, welche auf
das Bauwerk übertragen werden, reduziert werden. Vorteilhafterweise sind die Abspannstangen
dabei um eine vertikale Achse schwenkbar am Befestigungspunkt des Turmelementes befestigt.
Hierdurch werden überhaupt keine Schwenkmomente des Krans mehr auf die Abspannung
übertragen. Die erfindungsgemäße geringere Belastung des Gebäudes an der Abspannstelle
kann damit ebenfalls zu einer Kosteneinsparung gebäudeseitig führen.
[0040] In Figur 2 ist eine alternative Anordnung der Abspannpunkte am Turmelement gezeigt.
Dabei sind zwei Abspannpunkte vorgesehen, welche beispielsweise an der dem Gebäude
zugewandten Seite des Turmelementes angeordnet sein können. Bei dieser Variante werden
mindestens drei Abspannstangen 2 eingesetzt, wobei von dem ersten Befestigungspunkt
mit dem Turmelement zwei Abspannstangen zu unterschiedlichen Befestigungspunkten 4
am Bauwerk 20 verlaufen. Vom zweiten Befestigungspunkt 1 am Turmelement verläuft dann
eine weitere Abspannstange 2 zu einem der beiden bereits genutzten Befestigungspunkte
4 mit dem Bauwerk 20. Hierdurch ergeben sich zwei Kraftdreiecke, wodurch das Turmelement
auch im Hinblick auf Schwenkbewegungen am Bauwerk festgelegt wird.
[0041] In den Figuren 3 und 4 ist ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
gezeigt, welches im Hinblick auf die Anordnung der Befestigungspunkte und Abspannstangen
dem ersten Ausführungsbeispiel entspricht. In Figur 3 ist dabei das als Gitterstück
ausgeführte Turmelement mit dem Befestigungspunkt zur direkten Befestigung mindestens
einer Abspannstange gezeigt. Das Gitterstück weist dabei vier Eckstiele 3 auf, welche
über Querstreben 7 und 8 in horizontaler Richtung miteinander verbunden sind. Weiterhin
sind zur Vergrößerung der Stabilität Diagonalstreben 9 vorgesehen. Die Endbereiche
der Eckstiele 3 weisen dabei Verbindungselemente 11 bzw. 12 zur Verbindung mit weiteren
Turmelementen auf. Dabei können die Verbindungselemente 11 in Verbindungsaufnahmen
an einem darunter liegenden Turmelement eingeschoben und dort verbolzt werden. In
gleicher Weise können in die Verbindungsaufnahmen 12 an der anderen Seite des Turmelementes
Verbindungselemente eines weiteren Turmelementes eingeschoben und dort verbolzt werden.
[0042] Der Befestigungspunkt mit den Abspannstangen wird nun über eine in vertikaler Richtung,
d. h. parallel zu den Eckstielen verlaufende Längsstrebe 5 zur Verfügung gestellt.
Diese ist bezüglich der durch die Eckstiele gebildeten Grundfläche des Turmelementes
mittig angeordnet. Die Längsstrebe 5 verläuft dabei zwischen zwei Querstreben 6, welche
wiederum an zwischen den Eckstielen angeordneten Querstreben 7 befestigt sind. Insbesondere
kann es sich dabei erfindungsgemäß um eine Schweißkonstruktion handeln.
[0043] Die beiden Abspannstangen 2 sind dabei an der Längsstrebe 5 befestigt, so dass die
Längsstrebe einen Befestigungspunkt 1 zur Verfügung stellt. Im Ausführungsbeispiel
sind dabei wie schon in Figur 1 dargestellt zwei Abspannstangen 2 vorgesehen. Die
Abspannstangen 2 sind dabei mit der Längsstrebe 5 drehbar verbunden, so dass Schwenkmomente
des Turmelementes nicht auf die Abspannstangen 2 übertragen werden.
[0044] Die Abspannstangen 2 weisen in ihrem Verbindungsbereich mit der Strebe 5 dabei zwei
in vertikaler Richtung voneinander beabstandete horizontal verlaufende Laschen auf,
welche die Strebe 5 umgreifen.
[0045] Die Abspannstangen 2 sind dabei mehrteilig ausgeführt, so dass ein das Gelenk bildendes
Element fest an dem Befestigungspunkt 1 angeordnet ist, und ein zweites, die Verbindung
zum Bauwerk herstellendes Element lösbar mit diesem verbindbar ist. Die Verbindung
der beiden Elemente erfolgt dabei im Inneren des Turmelementes.
[0046] Alternativ zu der in Figur 3 gezeigten Anordnung wäre auch eine direkte Verbolzung
der Abspannstangen 2 mit einem als Bolzenaufnahme gestalteten Befestigungspunkt des
Turmelementes denkbar.
[0047] Die Befestigungspunkte der Abspannstangen mit dem Bauwerk 20 sind dabei vorteilhafterweise
als Verbolzungen ausgeführt.
[0048] Fig. 5 zeigt nun ein illustratives Beispiel eines weiteren Aspekts eines Turmdrehkrans
mit Bauwerkabspannung. Dabei ist das Turmelement 10 über eine Abspannanordnung 30
so mit dem Bauwerk 20 verbunden, dass keine Torsionskräfte vom Turm auf das Bauwerk
übertragen werden. Hierfür weist die Abspannanordnung 30 Führungselemente 13 auf,
mit welchen sie an einer Führungskurve 15 verschieblich gelagert ist. Die Führungskurve
13 ist dabei so geformt, dass der Turm um seinen Mittelpunkt drehen kann. Als Führungselemente
sind im Ausführungsbeispiel Laufrollen vorgesehen.
[0049] Die Abspannanordnung weist dabei neben Abspannstangen 2 weiterhin eine Versteifungsanordnung
14 auf, durch welche die Abspannstangen untereinander verbunden sind.
[0050] Die Führungskurve 15 ist dabei im Ausführungsbeispiel als ein separates Element gebildet,
welches an einer Seitenfläche des Turmelementes 10 montierbar ist und von dieser absteht.
Die Verbindung erfolgt daher in diesem Ausführungsbeispiel anders als gemäß dem ersten
Aspekt der vorliegenden Erfindung nicht direkt mit einem Befestigungspunkt des Turmelementes.
[0051] Alternativ zu der in Fig. 5 gezeigten Anordnung wäre es ebenfalls denkbar, eine ringförmige
Führungskurve um das gesamte Turmelement herumzuführen.
[0052] Das Turmelemente kommt dabei insbesondere bei Turmdrehkranen zum Einsatz, welche
mit dem zu errichtenden Bauwerk mitwachsen, indem weitere Turmelemente eingefügt werden.
Die Abstützung über die Bauwerksabspannung kann dann beispielsweise in regelmäßigen
Abständen durch die Verwendung eines entsprechend ausgestatteten Turmelementes erfolgen.
Dabei können zwischen Turmelementen selbstverständlich auch Turmelemente ohne entsprechende
Befestigungspunkte eingesetzt werden, wenn die Abstützung nicht bei jedem Turmelement
erfolgen soll.
[0053] Die erfindungsgemäßen Turmdrehkrane können dabei insbesondere bei der Montage von
Windkraftanlagen besonders vorteilhaft eingesetzt werden, da bei diesen die erfindungsgemäß
erreichte Reduzierung der Montagezeit für den Kran bzw. die horizontale Gebäudeabspannung
insgesamt zu einer deutlichen Reduzierung der Montagezeit für die Windkraftanlage
führt und damit zu einer erheblichen Kostenreduktion.
[0054] Selbstverständlich kann der erfindungsgemäße Turmdrehkran jedoch auch bei der Erstellung
üblicher Gebäude eingesetzt werden.
1. Turmdrehkran mit
einem Turm aus mindestens einem Turmelement (10), insbesondere Gitterstück, und
einer Bauwerkabspannung mit mindestens einer Abspannstange (2) zur horizontalen Verankerung
des Turms an einem Bauwerk (20),
dadurch gekennzeichnet, dass
die mindestens eine Abspannstange (2) der Bauwerkabspannung an einem Befestigungspunkt
(1) im Inneren des Turmelementes (10) befestigt oder befestigbar ist.
2. Turmdrehkran nach Anspruch 1, mit mindestens zwei Abspannstangen (2), welche vorteilhafterweise
an einem gemeinsamen Befestigungspunkt (1) so befestigbar sind, dass sie zu unterschiedlichen
Befestigungspunkten (4) mit dem Bauwerk (20) verlaufen.
3. Turmdrehkran nach einem der vorangegangen Ansprüche, wobei der Befestigungspunkt (1)
in Bezug auf die Seitenbreite oder die Grundfläche des Turmelementes (10) mittig angeordnet
ist.
4. Turmdrehkran nach einem der vorangegangen Ansprüche, wobei das Turmelement (10) ein
Gitterstück ist und der Befestigungspunkt (1) durch eine im Inneren des Gitterstücks
angeordnete in vertikaler Richtung verlaufende Strebe (5) zur Verfügung gestellt wird.
5. Turmdrehkran nach Anspruch 4, wobei die in vertikaler Richtung verlaufende Strebe
(5) zwischen zwei in horizontaler Richtung verlaufenden Streben (6) angeordnet ist,
welche vorteilhafterweise wiederum durch in den Seitenflächen verlaufende horizontale
Streben (7) mit den Eckstielen (3) des Gitterstücks in Verbindung stehen.
6. Turmdrehkran nach einem der Ansprüche 1 oder 2, mit mindestens zwei Befestigungspunkten
(1), welche vorteilhafterweise an einer Seitenfläche des Turmelementes (10) angeordnet
sind, wobei vorteilhafterweise an dem einen Befestigungspunkt (1) mindestens zwei
Abspannstangen (2) so befestigbar sind, dass sie zu unterschiedlichen Befestigungspunkten
(4) mit dem Bauwerk (20) verlaufen, und an dem anderen Befestigungspunkt (1) mindestens
eine Abspannstange (2) so befestigbar ist, dass sie zu einem der beiden Befestigungspunkte
(4) oder einem dritten Befestigungspunkt mit dem Bauwerk (20) verläuft.
7. Turmdrehkran nach einem der vorangegangen Ansprüche, wobei die mindestens eine Abspannstange
(2) um eine vertikale Achse schwenkbar am Befestigungspunkt (1) befestigt oder befestigbar
ist.
8. Turmdrehkran nach einem der vorangegangenen Ansprüchen mit einem Turm aus mindestens
einem Turmelement (10), insbesondere Gitterstück, einem auf dem Turm drehbar angeordneten
Ausleger und einer Bauwerkabspannung mit mindestens einer Abspannanordnung zur horizontalen
Verankerung des Turms an einem Bauwerk (20),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abspannanordnung eine Torsionsbewegung des Turmes gegenüber dem Gebäude erlaubt,
insbesondere indem die Verbindung zwischen der Abspannanordnung und dem Turm eine
Drehbewegung des Turmes um eine vertikale Achse erlaubt.
9. Turmdrehkran nach einem der vorangegangen Ansprüche, wobei die Höhe des Turms durch
den Einbau weiterer Turmelemente (10) während des Baus eines Bauwerks (20) vergrößert
werden kann, um den Kran an die wachsende Höhe des Bauwerks (20) anzupassen, wobei
es sich vorteilhafterweise um einen Kletterkran handelt.
10. Turmdrehkran nach einem der vorangegangen Ansprüche mit einem Turm aus einer Mehrzahl
von in vertikaler Richtung miteinander verbundenen Turmelementen (10), insbesondere
Gitterstücken, wobei mindestens ein Turmelement (10) über seinen mindestens einen
Befestigungspunkt (1) an einem Bauwerk (20) verankert ist, wobei vorteilhafterweise
eine Mehrzahl von Turmelementen (10) über ihre jeweiligen mindestens einen Befestigungspunkte
(1) an dem Bauwerk (20) verankert sind.
11. Turmdrehkran nach Anspruch 9, wobei der Turm mindestens ein nicht mit dem Bauwerk
(20) verbundenes Turmelement (10) aufweist, welches vorteilhafterweise keine Befestigungspunkte
(1) aufweist.
12. Bauwerk (20), insbesondere Windkraftanlage, mit einem Turmdrehkran nach einem der
vorangegangen Ansprüche, wobei der Turmdrehkran über mindestens eine Abspannstange
(2), welche von einem Befestigungspunkt (1) eines Turmelementes (10) zu einem Befestigungspunkt
(4) am Bauwerk (20) verläuft, an diesem verankert ist.
13. Verwendung eines Turmdrehkran nach einem der vorangegangen Ansprüche zur Errichtung
eines Bauwerks (20), insbesondere einer Windkraftanlage.
1. A tower crane comprising
a tower of at least one tower element (10), in particular lattice piece, and
a structural guying with at least one guy rod (2) for the horizontal anchorage of
the tower at a structure (20),
characterized in that
the at least one guy rod (2) of the structural guying is attached or attachable to
an attachment point (1) in the interior of the tower element (10).
2. The tower crane according to claim 1, having at least two guy rods (2) which advantageously
are attachable to a common attachment point (1) such that they extend to different
attachment points (4) with the structure (20).
3. The tower crane according to any of the preceding claims, wherein the attachment point
(1) is arranged centrally with respect to the side width or the base area of the tower
element (10).
4. The tower crane according to any of the preceding claims, wherein the tower element
(10) is a lattice piece and the attachment point (1) is provided by a strut (5) extending
in vertical direction, which is arranged in the interior of the lattice piece.
5. The tower crane according to claim 4, wherein the strut (5) extending in vertical
direction is arranged between two struts (6) extending in horizontal direction, which
advantageously in turn are connected with the corner posts (3) of the lattice piece
by horizontal struts (7) extending in the side faces.
6. The tower crane according to claim 1 or 2, having at least two attachment points (1)
which advantageously are arranged on a side face of the tower element (10), wherein
advantageously to the one attachment point (1) at least two guy rods (2) are attachable
such that they extend to different attachment points (4) with the structure (20),
and to the other attachment point (1) at least one guy rod (2) is attachable such
that it extends to one of the two attachment points (4) or to a third attachment point
with the structure (20).
7. The tower crane according to any of the preceding claims, wherein the at least one
guy rod (2) is pivotally attached or attachable to the attachment point (1) about
a vertical axis.
8. The tower crane according to any of the preceding claims, comprising a tower of at
least one tower element (10), in particular lattice piece, a boom rotatably arranged
on the tower, and a structural guying with at least one guying arrangement for the
horizontal anchorage of the tower at a structure (20),
characterized in that
the guying arrangement allows a torsional movement of the tower with respect to the
building, in particular in that the connection between the guying arrangement and the tower allows a rotary movement
of the tower about a vertical axis.
9. The tower crane according to any of the preceding claims, wherein the height of the
tower can be increased by incorporation of further tower elements (10) during the
erection of a structure (20), in order to adapt the crane to the growing height of
the structure (20), wherein the crane advantageously is a climbing crane.
10. The tower crane according to any of the preceding claims, comprising a tower of a
plurality of tower elements (10), in particular lattice pieces, connected with each
other in vertical direction, wherein at least one tower element (10) is anchored to
a structure (20) via its at least one attachment point (1), wherein advantageously
a plurality of tower elements (10) are anchored to the structure (20) via their respective
at least one attachment points (1).
11. The tower crane according to claim 9, wherein the tower includes at least one tower
element (10) not connected with the structure (20), which advantageously has no attachment
points (1).
12. A structure (20), in particular a wind turbine, comprising a tower crane according
to any of the preceding claims, wherein the tower crane is anchored to the structure
via at least one guy rod (2), which extends from an attachment point (1) of a tower
element (10) to an attachment point (4) at the structure (20).
13. Use of a tower crane according to any of the preceding claims for the erection of
a structure (20), in particular a wind turbine.
1. Grue à tour pivotante comprenant
une tour constituée d'au moins un élément de tour (10), en particulier un fragment
de treillis, et
un hauban de construction comprenant au moins une barre de haubanage (2) destinée
à l'ancrage horizontal de la tour à un édifice (20),
caractérisée en ce que
l'au moins une barre de haubanage (2) du hauban de construction est fixée ou peut
être fixée à un point de fixation (1) à l'intérieur de l'élément de tour (10).
2. Grue à tour pivotante selon la revendication 1, comprenant au moins deux barres de
haubanage (2), qui peuvent être fixées de manière avantageuse à un point de fixation
(1) commun de telle manière qu'elles s'étendent vers différents points de fixation
(4) à l'édifice (20).
3. Grue à tour pivotante selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle le
point de fixation (1) est disposé de manière centrale par rapport à la largeur de
côté ou la surface de base de l'élément de tour (10).
4. Grue à tour pivotante selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle l'élément
de tour (10) est un fragment de treillis et le point de fixation (1) est mis à disposition
par une entretoise (5) s'étendant dans la direction verticale, disposée à l'intérieur
du fragment de treillis.
5. Grue à tour pivotante selon la revendication 4, dans laquelle l'entretoise (5) s'étendant
dans la direction verticale est disposée entre deux entretoises (6) s'étendant dans
la direction horizontale, qui sont de leur côté en liaison de manière avantageuse
avec les montants d'angle (3) du fragment de treillis par le biais d'entretoises (7)
horizontales s'étendant dans les surfaces latérales.
6. Grue à tour pivotante selon l'une des revendications 1 ou 2, comprenant au moins deux
points de fixation (1), qui sont disposés de manière avantageuse sur une surface latérale
de l'élément de tour (10), au moins deux barres de haubanage (2) pouvant être fixées
de manière avantageuse sur l'un des points de fixation (1) de telle manière qu'elles
s'étendent vers différents points de fixation (4) à l'édifice (20), et au moins une
barre de haubanage (2) pouvant être fixée sur l'autre point de fixation (1) de telle
manière qu'elle s'étend vers l'un des deux points de fixation (4) ou un troisième
point de fixation à l'édifice (20).
7. Grue à tour pivotante selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle l'au
moins une barre de haubanage (2) est fixée ou peut être fixée au point de fixation
(1) de manière pivotante sur un axe vertical.
8. Grue à tour pivotante selon l'une des revendications précédentes, comprenant une tour
constituée d'au moins un élément de tour (10), en particulier un fragment de treillis,
une flèche disposée pivotante sur la tour et un hauban de construction comprenant
au moins un agencement de haubanage destiné à l'ancrage horizontal de la tour à un
édifice (20),
caractérisée en ce que
l'agencement de haubanage autorise un mouvement de torsion de la tour par rapport
au bâtiment, en particulier en ce que la liaison entre l'agencement de haubanage et la tour autorise un mouvement de rotation
de la tour sur un axe vertical.
9. Grue à tour pivotante selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle la
hauteur de la tour peut être augmentée par le montage d'autres éléments de tour (10)
pendant la construction d'un édifice (20) afin d'adapter la grue à la hauteur croissante
de l'édifice (20), dans laquelle il s'agit de manière avantageuse d'une grue grimpante.
10. Grue à tour pivotante selon l'une des revendications précédentes, comprenant une tour
constituée d'une pluralité d'éléments de tour (10), en particulier des fragments de
treillis, reliés les uns aux autres dans la direction verticale, au moins un élément
de tour (10) étant ancré à l'édifice (20) par le biais de son au moins un point de
fixation (1), plusieurs éléments de tour (10) étant ancrés de manière avantageuse
à l'édifice (20) par le biais de leur au moins un point de fixation (1) respectif.
11. Grue à tour pivotante selon la revendication 9, dans laquelle la tour comporte au
moins un élément de tour (10) qui n'est pas relié à l'édifice (20), et qui ne comporte
de manière avantageuse aucun point de fixation (1).
12. Édifice (20), en particulier éolienne, comprenant une grue à tour pivotante selon
l'une des revendications précédentes, dans lequel la grue à tour pivotante est ancrée
à l'édifice (20) par le biais d'au moins une barre de haubanage (2) qui s'étend d'un
point de fixation (1) d'un élément de tour (10) à un point de fixation (4) de l'édifice
(20).
13. Utilisation d'une grue à tour pivotante selon l'une des revendications précédentes
pour ériger un édifice (20), en particulier une éolienne.