[0001] Die Erfindung betrifft einen Schiebeflügelrahmen aus zwei mittels mindestens einem
Isoliersteg miteinander verbundenen Profilen aus Leichtmetall und insbesondere einen
Schiebefenster- oder Schiebetürrahmen aus zwei mittels mindestens einem Isoliersteg
miteinander verbundenen extrudierten Aluminiumprofilen.
[0002] Derartige Schiebeflügelrahmen, die aus Profilen zusammengesetzt sind, sind im Grunde
nach aus der Technik bekannt. Die Leichtmetallprofile, d.h. insbesondere die extrudierten
Aluminiumprofile derartiger Schiebeflügelrahmen weisen dabei zwar hervorragende optische
und mechanische Eigenschaften auf, haben jedoch den Nachteil, die Wärme relativ gut
zu leiten. Insbesondere bei einem starkem Temperaturgefälle beispielsweise zwischen
dem der Gebäudeinnenseite zugekehrten Profil des Schiebeflügelrahmens und dem der
Wetterseite zugekehrten Profil des Schiebeflügelrahmens wird daher ein unerwünschter
Wärmeübertritt dadurch vermindert, dass die einzelnen Profile, d.h. das der Gebäudeinnenseite
zugewandte Profile und das der Wetterseite zugewandte Profil, mittels Isolierstegen
aus einem stabilen, die Wärme schlecht leitenden Material wie beispielsweise Hartkunststoff
miteinander verbunden sind.
[0003] Bei stehend gelagerten Schiebeflügelrahmen, d.h. bei in Einbaulage auf einer unten
liegenden Roll- oder Gleitvorrichtung aufstehenden Schiebeflügelrahmen, ist dann oberhalb
dieses Verbindungsbereiches, in welchem die Profile mittels des mindestens einen Isoliersteges
miteinander verbunden sind, ein Flächenelement wie beispielsweise eine Verglasung
vorgesehen; und unterhalb des Verbindungsbereiches, d.h. unterhalb des untersten Isoliersteges
bei Vorhandensein von mehreren Isolierstegen, ist dann die Roll- oder Gleitvorrichtung
mit dem zugehörigen Roll- oder Gleitelement vorgesehen, welche mittels eines geeigneten
Befestigungsmittels, beispielsweise mittels einer Schraube, zumeist am unteren Isoliersteg
befestigt ist.
[0004] Das Roll- oder Gleitelement der Roll- oder Gleitvorrichtung ist dann auf einem Führungselement,
beispielsweise einer Führungsnut einer Laufschiene gelagert, wobei die Laufschiene
bereits Teil eines feststehenden Rahmenelementes wie beispielsweise einem Rahmenprofil
ist.
[0005] Derartige herkömmliche Schiebeflügelrahmen weisen den Nachteil auf, dass zwischen
dem zu führenden Flächenelement wie beispielsweise der Glasscheibe und dem Roll- bzw.
Gleitmittel der Roll- oder Gleitvorrichtung relativ viel Bauraum vorgesehen sein muss,
d.h. die Ausdehnung in Auflagerichtung derartiger herkömmlicher Schiebeflügelrahmen
ist relativ groß. Hieraus resultiert wiederum einerseits ein großer Materialverbrauch
an Leichtmetall für die große Ausdehnung der miteinander verbundenen Profile; andererseits
hat eine derartige große Ausdehnung auch thermische und optische Nachteile.
[0006] Fig. 1 zeigt einen herkömmlichen Schiebeflügelrahmen 110 gemäß dem Stand der Technik,
welcher aus einem ersten Profil 111 und einem zweiten Profil 112 zusammengesetzt ist,
welche mittels einem ersten Isoliersteg 121 und einem zweiten Isoliersteg 122 miteinander
verbunden sind. Ein Flächenelement 120, beispielsweise eine Verglasung, wird in dem
in Einbaulage in Fig. 1 dargestellten herkömmlichen Schiebeflügelrahmen 110 gemäß
dem Stand der Technik im oberen Bereich gehaltert. Direkt darunter liegend schließt
sich ein Verbindungsbereich an, in welchem die Isolierstege 121 und 122 die beiden
Profile 111, 112 thermisch getrennt miteinander verbinden. Eine herkömmliche Gleit-
oder Rollvorrichtung 150 weist eine Rolle 151 auf, welche mit einer Führungsnut 116
einer Laufschiene 117 zusammenwirkt und ein Verschieben des herkömmlichen Schiebflügelrahmens
110 senkrecht zur Zeichnungsebene erlaubt. In der herkömmlichen Lösung gemäß dem Stand
der Technik, wie in Fig. 1 dargestellt, ist ein Fixieren der herkömmlichen Gleit-
oder Rollvorrichtung 150 an dem unten liegenden ersten Isoliersteg 121 nötig, was
gewöhnlicher Weise mittels einer Schraube 113 geschieht.
[0007] Durch diese notwendige Befestigung ergibt sich eine relativ große Bauhöhe H1, welche
dem Abstand zwischen dem unten liegenden Isoliersteg 121 und der Führungsnut 116 entspricht.
Hierdurch ist es nötig, dass die Profile 111, 112 ebenfalls eine relativ große Höhe
aufweisen. Die Profile 111, 112 bestehen in der Regel aus extrudiertem Aluminium,
wobei sich durch die relativ große Höhe H1 ein relativ großer Materialverbrauch ergibt
und der Herstellungsaufwand der Profile 111, 112 steigt.
[0008] Die
EP 1 772 582 A1 offenbart eine Schiebeflügelanordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 aus zwei
mittels Isolierstegen verbundenen Profilen. Es ist eine mehrstöckig ausgebildete Rollvorrichtung
vorgesehen, welche zumindest teilweise in den Bereich des die Profile verbindenden
Isoliersteges hineinragt und einen Schiebetürrahmen mittels der Rolle der Rollvorrichtung
auf einer Laufschiene lagert. Bei deren in der
EP 1 772 582 A1 offenbarten Lösung ist die mehrstöckig ausgebildete Rollvorrichtung nur lose in ihrem
Aufnahmebereich zwischen den verbundenen Profilen eingesetzt und wird bzgl. ihres
Freiheitsgrades senkrecht zur Bodenebene nur im montierten Zustand durch den Kontakt
zwischen der Führungsschiene und der Rolle der Rollvorrichtung gehalten. Ein Zusammenbau
der Profilanordnung Vorort ist somit relativ umständlich, da zum Fixieren der Rollvorrichtung
zum Zwecke des Einbaus zusätzliche Fixierungsmittel von Nöten sind.
[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen herkömmlichen Schiebeflügelrahmen
dahingehend weiterzubilden, dass der erforderliche Bauraum und damit der notwendige
Materialverbrauch reduziert werden.
[0010] Die Aufgabe wird gelöst durch einen Schiebeflügelrahmen gemäß dem unabhängigen Anspruch
1.
[0011] Die erfindungsgemäße Lösung weist gegenüber herkömmlichen Schiebeflügelrahmen eine
Reihe von Vorteilen auf: Dadurch, dass die Gleit- oder Rollvorrichtung, welche die
geführte verschiebbare Lagerung des Schiebeflügelrahmens in einen feststehenden Rahmenteil,
also insbesondere einer Führungsnut einer Laufschiene eines feststehenden Rahmenteils,
übernimmt, zumindest teilweise in eine Öffnung des mindestens einen Isoliersteges
aufgenommen ist, kann der notwendige Bauraum, d.h. der Abstand zwischen dem im Schiebeflügelrahmen
gehalterten Flächenelement und dem auf dem Führungselement aufstehenden bzw. mit dem
Führungselement in Eingriff stehenden Teil der Gleit- oder Rollvorrichtung reduziert
werden. Mit anderen Worten, in Einbaulage des Schiebeflügelrahmens wird die erforderliche
Höhe, welche dem Abstand zwischen dem gehalterten Flächenelement und der Nut der Führungsschiene
entspricht, reduziert. Hierdurch reduziert sich auch die erforderliche Menge an Leichtmetall,
also insbesondere an extrudiertem Aluminium, für die Profile.
[0012] Es ist anzumerken, dass unter dem Begriff "Aufnehmen" der Gleit- oder Rollvorrichtung
in der Öffnung bzw. "zumindest teilweises Aufnehmen" der Gleit- oder Rollvorrichtung
ein zumindest teilweises Arretieren verstanden wird. Durch das Aufnehmen werden zumindest
die mechanischen Freiheitsgrade der Gleit- oder Rollvorrichtung in Verschieberichtung
und bezogen auf die Bodenebene in Einbaurichtung quer dazu reduziert, ohne die Verschiebemöglichkeiten
des Schiebeflügelrahmens zu beeinträchtigen.
[0013] Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Lösung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0014] So ist es beispielsweise vorgesehen, dass mindestens eines der Profile mindestens
ein Anlageelement zum zumindest teilweisen Fixieren der Gleit- oder Rollvorrichtung
aufweist.
[0015] Hierdurch ist es möglich, einen weiteren Freiheitsgrad, nämlich in Einbaulage senkrecht
zur Bodenebene des Schiebeflügelrahmens, einzuschränken.
[0016] Hierdurch ergibt sich der weitere besondere Vorteil, dass durch diese einfache Form
der Fixierung der Gleit- oder Rollvorrichtung weitere Fixierelemente wie beispielsweise
Schrauben oder dergleichen eingespart werden können, was den Material-, aber auch
den Arbeitsaufwand zusätzlich reduziert.
[0017] Vorteilhaft wird während eines Montagevorganges, d.h. beim zumindest teilweisen Einsetzen
der Gleit- oder Rollvorrichtung in die Öffnung, zunächst dieser Einsetzvorgang beendet,
um anschließend Teile der Gleit- oder Rollvorrichtung mit dem mindestens einen Anlageelement
in Eingriff zu bringen. Hierdurch wird ein Einsetz- bzw. Montagevorgang einfach möglich.
[0018] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist vorgesehen, dass die Gleit- oder Rollvorrichtung
zumindest bereichsweise flexibel ausgebildet ist.
[0019] Infrage kommt hierbei, eine komplette äußere Wandung der Gleit- oder Rollvorrichtung
aus flexiblem Material auszubilden, so dass diese als Ganzes zusammengedrückt werden
kann. Alternativ ist es jedoch auch möglich, Rastnasen oder dergleichen, beispielsweise
solche, welche mit den Anlageelementen an dem mindestens einem der Profile in Eingriff
stehen, durch entsprechende flexible Ausgestaltung klappbar auszubilden, um somit
den Montagevorgang zu vereinfachen. Die Gleit- oder Rollvorrichtung kann dann zumindest
teilweise in die mindestens ein Öffnung eingesetzt werden; anschließend oder gleichzeitig
während dieses zumindest teilweisen Einsetzens erfolgt dann das Zusammendrücken zumindest
von Teilen der Gleit- oder Rollvorrichtung, um den Montagefortgang abzuschließen.
[0020] Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass die Gleit- oder Rollvorrichtung einen Passbereich
und einen Funktionsbereich aufweist. Der Querschnitt des Passbereichs entspricht hierbei
im Wesentlichen dem Öffnungsquerschnitt der mindestens einen Öffnung, d.h. er ist
im Wesentlichen komplementär zum Öffnungsquerschnitt der mindestens einen Öffnung
ausgebildet.
[0021] Bei vorteilhafterweise rechteckförmigen Öffnungsquerschnitten entspricht somit die
Breite des Passbereiches in etwa der Öffnungsbreite, während die Länge des Passbereiches
in etwa der Öffnungslänge entspricht. Bei entsprechend zumindest teilweise flexibler
Ausgestaltung des Passbereiches ist es jedoch auch möglich, diesen derart auszubilden,
dass seine Außenwände nach einem Einsetzvorgang (zumindest teilweisem Einsetzvorgang)
in die mindestens eine Öffnung weitgehend dicht an den Wänden der mindestens einen
Öffnung anliegen. Hierdurch wird verhindert, dass eventuell ablaufendes Regenwasser
oder Kondenswasser in diesen Bereich zwischen Wand der Öffnung und Wand des Passbereiches
eindringt und zu staunässebedingten Alterungserscheinungen führt.
[0022] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist vorgesehen, dass die mindestens eine
Öffnung zusätzlich als Entwässerungsöffnung ausgelegt ist, und dass die Gleit- oder
Rollvorrichtung derart aufgebaut ist, dass sie zumindest bereichsweise einen Durchtritt
von Flüssigkeit erlaubt.
[0023] In vorteilhafter Weise ist eine derartige, zumindest bereichsweise einen Durchtritt
von Flüssigkeit erlaubende Gleit- oder Rollvorrichtung wiederum derart aufgebaut,
dass sie einen Passbereich und einen Funktionsbereich aufweist. Ein derartiger zumindest
bereichsweiser Durchtritt von Flüssigkeit kann beispielsweise dadurch ermöglicht werden,
dass die Gleit- oder Rollvorrichtung in Einbaulage von oben nach unten gesehen zumindest
bereichsweise hohl ausgebildet ist, wobei zentral in der Durchtrittsöffnung das Roll-
oder Gleitelement (in der Regel eine Rolle) gehaltert wird. Ein Ablaufen von Flüssigkeit
ist somit in einfacher Weise durch Durchtritt durch die mindestens eine Öffnung, Durchtritt
durch die Gleit- oder Rollvorrichtung und anschließend Ablaufen im Bereich der Führungsschiene
einfach möglich.
[0024] Ein weiterer Vorteil dieser Weiterbildung ist, dass keine zusätzlichen Arbeitsschritte
für das Anbringen von zusätzlichen Entwässerungsöffnungen erforderlich sind, wenn
die zur zumindest teilweisen Aufnahme der Gleit- oder Rollvorrichtung geeignete mindestens
eine Öffnung gleichzeitig als Entwässerungsöffnung dient.
[0025] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist vorgesehen, dass die Gleit- oder Rollvorrichtung
mehrstückig aufgebaut ist. Vorzugsweise ist die Gleit- oder Rollvorrichtung in diesem
Zusammenhang zweistückig ausgebildet. Hierdurch wird der Montagevorgang weiter vereinfacht.
Zunächst wird somit ein erstes Stück der Gleit- oder Rollvorrichtung ("Adapterstück")
in den Profilverbund aus Profilen und Isolierstegen eingesetzt. Hierbei ist es nicht
zwingend erforderlich, dass dieses Adapterstück bereits zumindest teilweise in die
mindestens eine Öffnung eingesetzt wird. Vielmehr kann es auch vorgesehen sein, dass
dieses Adapterstück lediglich an dem mindestens einen Anlageelement angelegt wird.
Anschließend wird dann das weitere Stück der vorzugsweise zweistückig ausgebildeten
Gleit- oder Rollvorrichtung an dieses Adapterstück angesetzt, wobei dieses weitere
Stück dann auch zumindest teilweise in die mindestens eine Öffnung eingesetzt wird.
Weiterhin stehen beide Stücke in besonders bevorzugter Weise bezogen auf einwirkende
Kräfte in Beziehung, so dass das Adapterstück auftretende Lasten abfängt, während
das weitere Stück beispielsweise das Roll- oder Gleitelement enthält und zusätzlich
derart zumindest teilweise in die mindestens eine Öffnung eingesetzte wird, dass beispielsweise
eine Entwässerung sichergestellt wird.
[0026] In einer bevorzugten Ausführungen der erfindungsgemäßen Lösung ist die Gleit- oder
Rollvorrichtung zweistückig ausgebildet, wobei ein Einsatzstück der Gleit- oder Rollvorrichtung
dazu ausgelegt ist, mit dem mindestens einen Anlageelement zusammenzuwirken. Das Einsatzstück
der Gleit- oder Rollvorrichtung weist hierbei ein Führungselement, insbesondere eine
Führungsschiene auf, wobei dieses Führungselement dazu ausgelegt ist, mit einem Gegenführungselement,
insbesondere einer Gegenführungsnut, welche an einem Funktionsstück der Gleit- oder
Rollvorrichtung vorhanden ist, zusammenzuwirken.
[0027] Mit anderen Worten, das Einsatzstück und das Funktionsstück bilden zusammen die Gleit-
oder Rollvorrichtung, lassen sich aber getrennt montieren. Am Funktionsstück ist hierbei
das Roll- bzw. das Gleitelement, in der Regel also die Rolle vorgesehen. Durch eine
derartige "Adapterlösung" wird das Einpassen, d.h. das Einbauen am Montageort, weiter
vereinfacht.
[0028] Es ist hierbei darauf hinzuweisen, dass das Führungselement des Einsatzstückes selbstverständlich
nicht auf ein einseitiges Führungselement beschränkt ist, d.h. insbesondere auch,
dass beispielsweise an mehreren Seiten des Einsatzstückes jeweils eine Führungsschiene
oder dergleichen vorgesehen werden kann. Statt einer Führungsschiene sind auch andere
Führungs- bzw. Arretierelemente möglich.
[0029] Für das Zusammenwirken des Einsatzstückes der Gleit- oder Rollvorrichtung mit dem
mindestens einen Anlageelement der Profile bieten sich beispielsweise Klemmelemente
wie Klemmnasen oder dergleichen an.
[0030] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist vorgesehen, dass eine Mehrzahl von
Öffnungen jeweils zum teilweisen Aufnehmen jeweils einer Gleit- oder Rollvorrichtung
vorgesehen ist. Vorzugsweise sind hierbei mindestens eine Öffnung in einem ersten
Randbereich des Schiebeflügelrahmens und mindestens eine weitere Öffnung in einem
zweiten Randbereichs des Schiebeflügelrahmens vorgesehen. Unter "Randbereich" wird
in diesem Zusammenhang ein Bereich verstanden, welcher in Ausdehnungsrichtung (in
der Regel Extrusionsrichtung) der Profile in relativer Nähe zu den endseitigen Abschlussflächen
angeordnet ist.
[0031] Hierdurch ist es möglich, eine relativ homogene Lagerung des Schiebeflügelrahmens
auf dem Führungselement, insbesondere also auf der Führungsnut der Laufschiene, sicherzustellen.
[0032] Im Folgenden wird die erfindungsgemäße Lösung anhand einer Zeichnung näher erläutert.
[0033] Es zeigen:
- Fig. 1:
- schematisch in seitlicher Schnittansicht einen herkömmlichen Schiebeflügelrahmen gemäß
dem Stand der Technik;
- Fig. 2a:
- schematisch in seitlicher Schnittansicht einen Schiebeflügelrahmen gemäß einem, ersten
Erläuterungsbeispiel;
- Fig. 2b:
- in einer Schnittansicht parallel zur Bodenebene in Einbaulage: einen Isoliersteg mit
einer Öffnung gemäß dem ersten Erläuterungsbeispiel aus Fig. 2a;
- Fig. 3a:
- eine perspektivische Darstellung einer Rollvorrichtung, wie sie im ersten Erläuterungsbeispiel
gemäß Fig. 2a und 2b zum Einsatz kommt;
- Fig. 3b:
- eine seitliche Schnittansicht durch eine Querseite eines Schiebeflügelrahmens gemäß
dem ersten Erläuterungsbeispiel und daran anschließend eine seitliche Schnittansicht
in zugehöriger Längsrichtung mit schematischer Andeutung eines Einsetzvorganges der
zugehörigen Rollvorrichtung;
- Fig. 4a:
- eine perspektivische Darstellung analog zu der Darstellung aus Fig. 3a gemäß einem
zweiten Erläuterungsbeispiel;
- Fig. 4b:
- eine schematische Schnittansicht durch den Querschnitt sowie daran anschließend eine
schematische Schnittansicht in Längsrichtung analog zu Fig. 3b, gemäß dem zweiten
Erläuterungsbeispiel;
- Fig. 5a:
- eine perspektivische Darstellung analog zu Fig. 3a und 4a gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
- Fig. 5b:
- die zum ersten Ausführungsbeispiel gehörige Querschnittsund Längsschnittdarstellung
analog zu Fig. 3b und 4b;
- Fig. 6a:
- eine perspektivische Darstellung analog zu Fig. 3a, 4a und 5a gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel und der Erfindung;
- Fig. 6b:
- die zum zweiten Ausführungsbeispiel zugehörigen Querschnitts- und Längsschnittdarstellungen
analog zu Fig. 3b, 4b und 5b.
[0034] Fig. 2a zeigt in schematischer Schnittansicht ebenfalls einen Querschnitt analog
zu der Darstellung aus Fig. 1, hier jedoch für einen Schiebeflügelrahmen 10 gemäß
einem ersten Erläuterungsbeispiel, das lediglich dem Verständnis der Ausführungsbeispiele
der Erfindung dienen soll.
[0035] Wiederum wird ein Flächenelement 20 in dem in Einbaulage oben gezeigten Bereich aus
Fig. 2a zwischen einem ersten Profil 11 und einem zweiten Profil 12 gehaltert, wobei
die Profile 11, 12 aus Leichtmetall, insbesondere aus extrudiertem Aluminium gebildet
sind und mittels zweier Isolierstege 21, 22 aus einem thermisch schlecht leitenden
Material wie beispielsweise Hartkunststoff miteinander verbunden sind.
[0036] In Fig. 2b ist in einer Schnittansicht in einer Ebene, welche parallel zur Bodenebene
aus Fig. 2a liegt, der in dem Erläuterungsbeispiel gemäß Fig. 2a unten liegende zweite
Isoliersteg 22 gezeigt, welcher eine Öffnung 25 mit rechteckigen Öffnungsquerschnitt
und einer Öffnungsbreite BO und einer Öffnungslänge LO aufweist.
[0037] Wie aus der Darstellung in Fig. 2a weiter hervorgeht, ist wiederum unterhalb des
Verbindungsbereichs, d.h. unterhalb des Bereiches, in welchem die Profile 11, 12 mittels
der Isolierstege 21, 22 miteinander verbunden werden, ein Führungselement in Form
einer Führungsnut 16 einer Laufschiene 17 vorgesehen, wobei diese Führungsnut 16 und
die Laufschiene 17 bereits zu feststehend angeordneten Rahmenprofilen gehören. Die
verschiebliche Lagerung des Schiebeflügelrahmens 10 wird wiederum durch eine Gleit-
oder Rollvorrichtung 50, in dargestelltem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2a eine Rollvorrichtung
50 mit einer Rolle 51 gewährleistet. Die Rolle 51 steht hierbei mit der Führungsnut
16 der Laufschiene 17 in Verbindung, so dass ein Verschieben des Schiebeflügelrahmens
10 gewährleistet ist.
[0038] Wie aus der Darstellung gemäß Fig. 2a nun zu erkennen ist, ist in dem dargestellten
ersten Erläuterungsbeispiel vorgesehen, die Rollvorrichtung 50 teilweise in die entsprechend
ausgebildete Öffnung 25 in den Isoliersteg 21 einzusetzen, wodurch die Bauhöhe H2,
d.h. der Abstand von unterem Isoliersteg 21 zur Führungsnut 16 der Laufschiene 17
verringert ist.
[0039] Wie aus der zu dem ersten Erläuterungsbeispiel gehörenden perspektivischen Darstellung
aus Fig. 3a sowie der Darstellung aus Fig. 3b zu entnehmen ist, weist die entsprechend
ausgebildete Rollvorrichtung 50 gemäß dem ersten Erläuterungsbeispiel eine drehbar
gelagerte Rolle 51 auf, welche in einem hohl ausgebildeten Gehäuse, drehbar gelagert
eingefasst ist. Das Gehäuse weist eine besonderer Formgebung auf und ist aus einem
flexiblen Material gebildet.
[0040] Das Gehäuse der Rollvorrichtung 50 weist hierbei einen Passbereich 52 und einen Funktionsbereich
53 auf. Der Passbereich 52 hat einen rechteckigen Öffnungsquerschnitt der Länge LR
und der Breite BR, welcher in etwa dem Öffnungsquerschnitt der Öffnung 25 dahingehend
entspricht, dass die Breite BR und die Breite BO sowie die Länge LR und die Länge
LO derart korrespondieren, dass ein Einsetzen des Passbereiches 52 in die Öffnung
25 ermöglicht wird. Im Übergangsbereich zwischen Passbereich 52 und Funktionsbereich
53 wird der Funktionsbereich 53 in seinem Querschnitt derart aufgeweitet, dass ein
Durchdrücken der Rollvorrichtung 50 durch die Öffnung 25 erschwert oder verhindert
wird.
[0041] Dadurch, dass das Gehäuse, also insbesondere der Passbereich 52 zumindest teilweise
flexibel ausgebildet ist, lässt sich dieser Passbereich in einfacher Weise in die
Öffnung 25 einsetzen und schließt mit den Wandungen der Öffnung 25 weitgehend dicht
ab. Mit anderen Worten, ein Eindringen von Wasser in den Anlagebereich zwischen dem
Passbereich 52 und den Wandungen der Öffnung 25 wird erschwert; dahingehend ist ein
Durchtritt von Wasser durch die Rollvorrichtung 50 im Mittelbereich problemlos möglich.
Hierdurch wird erreicht, dass feuchtigkeitsbedingte Alterungserscheinungen durch Staunässe
im Verbindungsbereich zwischen dem Passbereich 52 und den Wandungen der Öffnung 25
weitgehend verhindert wird.
[0042] Der Funktionsbereich 53 weist eine derartige Formgebung auf, dass er an Anlageelementen
13, 14, die an den Profilen 11 bzw. 12 ausgebildet sind, bündig anliegt. Auf diese
Weise ist eine sichere Arretierung der Rollvorrichtung 50 erreicht, ohne dass zusätzliche
Befestigungselemente wie beispielsweise Schrauben oder dergleichen benötigt werden.
[0043] In dem zweiten Erläuterungsbeispiel gemäß Fig. 4a und 4b ist zu erkennen, dass derartige
an den Anlageelementen 13, 14 anliegende Bereiche des Funktionsbereich 53 der Rollvorrichtung
50 auch aus flexibel ausgebildeten Klemmnasen 59 gebildet sein können, was ein Montagevorgang
der Rollvorrichtung 50 an dem Schiebflügelrahmen 10 vereinfacht.
[0044] Gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel aus Fig. 5a und 5b ist es möglich, die Rollvorrichtung
50 mehrstückig, im dargestellten ersten Ausführungsbeispiel zweistückig, aus einem
Einsatzstück 55 und einem Funktionsstück 56 auszubilden. Am Einsatzstück 55 ist eine
Führungsschiene 57 vorgesehen, welche beim Zusammenfügen von Einsatzstück 55 und Funktionsstück
56 mit einer entsprechend am Funktionsstück 56 komplementär zur Führungsschiene 57
ausgebildeten Führungsnut 58 in Eingriff gelangt.
[0045] Durch diesen mehrstückigen Aufbau kann der Montagevorgang weiter vereinfacht werden.
Zunächst wird hierzu das Einsatzstück 55 derart in den Schiebflügelrahmen 10 eingesetzt,
dass es an den entsprechend ausgebildeten Anlageelementen 13, 14 des ersten Profils
11 bzw. des zweiten Profils 12 positionssichernd anliegt. Anschließend wird das Funktionsstück
56 in das Einsatzstück 55 bis zu einem Anschlag 60 hineingeschoben und mit seinem
Passbereich 52 in der Öffnung 25 arretiert. Diese Ausgestaltung gewährleistet einen
besonders sicheren und einfachen Einsatzvorgang und ein zuverlässiges Arretieren der
Rollvorrichtung 50 im Schiebeflügelrahmen 10.
[0046] Fig. 6a und 6b zeigen eine alternative Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel. Auch hierbei ist die Rollvorrichtung 50 zweistückig
ausgebildet und besteht aus einem Einsatzstück 55, in welches ein Funktionsstück 56
eingesetzt wird, wobei ein Passbereich 52 in eine entsprechend ausgebildete Öffnung
25 eingesetzt wird.
Bezugszeichenliste
[0047]
- 10
- Schiebeflügelrahmen
- 11
- erstes Profil
- 12
- zweites Profil
- 13, 14
- Anlageelement
- 15
- Flächenelement
- 16
- Führungselement
- 17
- Laufschiene
- 20
- Flächenelement
- 21
- erster Isoliersteg
- 22
- zweiter Isoliersteg
- 25
- Öffnung
- 50
- Gleit- oder Rollvorrichtung
- 51
- Rolle
- 52
- Passbereich
- 53
- Funktionsbereich
- 55
- Einsatzstück
- 56
- Funktionsstück
- 57
- Führungsschiene
- 58
- Führungsnut
- 59
- Klemmnase
- 60
- Anschlag
- 110
- Schiebeflügelrahmen
- 111
- erstes Profil
- 112
- zweites Profil
- 113
- Schraube
- 116
- Führungselement
- 117
- Laufschiene
- 120
- Flächenelement
- 121
- erster Isoliersteg
- 122
- zweiter Isoliersteg
- 150
- Gleit- oder Rollvorrichtung
- 151
- Rolle
- BO
- Öffnungsbreite
- BR
- Breite des Passbereiches
- H1
- erste Höhe
- H3
- zweite Höhe
- LO
- Öffnungslänge
- LR
- Länge des Passbereiches
1. Schiebeflügelrahmen (10) aus zwei mittels mindestens einem Isoliersteg (21, 22) miteinander
verbundenen Profilen (11, 12) aus Leichtmetall, insbesondere Schiebefenster- oder
Schiebetürrahmen aus zwei mittels mindestens einem Isoliersteg (21, 22) miteinander
verbundenen extrudierten Aluminiumprofilen, wobei der mindestens eine Isoliersteg
(21) mindestens eine Öffnung (25) aufweist, in die zumindest teilweise eine Gleit-
oder Rollvorrichtung (50) aufgenommen ist, und
wobei die Gleit- oder Rollvorrichtung (50) dazu ausgelegt ist, mit einem Führungselement
(16) insbesondere mit einer Führungsnut einer Laufschiene (17) zusammenzuwirken,
wobei die Gleit- oder Rollvorrichtung (50) einen Passbereich (52) und einen Funktionsbereich
(53) aufweist, wobei der Querschnitt des Passbereichs (52) im Wesentlichen komplementär
zum Öffnungsquerschnitt der Öffnung (25) ausgebildet ist, wobei mindestens eines der
Profile (11, 12) mindestens ein Anlageelement (13, 14) zum zumindest teilweisen Fixieren
der Gleit- oder Rollvorrichtung (50) aufweist, und wobei der Funktionsbereich (53)
eine derartige Formgebung aufweist, dass er an dem mindestens einen Anlageelement
(13, 14) bündig anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Funktionsbereich (53) einen größeren Querschnitt aufweist als der Passbereich
(52).
2. Schiebeflügelrahmen (10) nach Anspruch 1,
wobei die Gleit- oder Rollvorrichtung (50) zumindest bereichsweise flexibel ausgebildet
ist.
3. Schiebeflügelrahmen (10) nach Anspruch 1 oder 2,
wobei die mindestens eine Öffnung (25) zusätzlich als Entwässerungsöffnung ausgelegt
ist, und wobei die Gleit- oder Rollvorrichtung (50) derart aufgebaut ist, dass sie
zumindest bereichsweise einen Durchtritt von Flüssigkeit erlaubt.
4. Schiebeflügelrahmen (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Gleit-
oder Rollvorrichtung (50) mehrstückig (vorzugsweise zweistückig) aufgebaut ist.
5. Schiebeflügelrahmen (10) nach Anspruch 4,
wobei ein Einsatzstück (55) der Gleit- oder Rollvorrichtung (50) dazu ausgelegt ist,
mit dem mindestens einen Anlageelement (13, 14) zusammenzuwirken, und wobei das Einsatzstück
(55) ein Führungselement, insbesondere eine Führungsschiene (57) aufweist, das dazu
ausgelegt ist, mit einem Gegenführungselement, insbesondere einer Gegenführungsnut
(58) eines Funktionsstückes (56) der Gleit- oder Rollvorrichtung (50) zusammenzuwirken.
6. Schiebeflügelrahmen (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei eine Mehrzahl von Öffnungen (25) jeweils zum teilweisen Aufnehmen jeweils einer
Gleit- oder Rollvorrichtung (50) vorgesehen ist, und wobei vorzugsweise mindestens
eine Öffnung in einem ersten Randbereich des Schiebeflügelrahmens und mindestens eine
weitere Öffnung in einem zweiten Randbereich des Schiebeflügelrahmens vorgesehen ist.
1. A sliding leaf frame (10) of two light alloy profiles (11, 12) interconnected by means
of at least one insulating bar (21, 22), in particular a sliding window or sliding
door frame of two extruded aluminum profiles (11, 12) interconnected by means of at
least one insulating bar (21, 22), wherein the at least one insulating bar (21) comprises
at least one opening (25) in which a sliding or rolling mechanism (50) is at least
partially accommodated, and
wherein the sliding or rolling mechanism (50) is designed to cooperate with a guide
element (16), in particular a guide slot of a guide rail (17), wherein the sliding
or rolling mechanism (50) comprises a fitting area (52) and a functional area (53),
and wherein the cross section of the fitting area (52) is of substantially complementary
design to the opening cross section of the opening (25),
wherein at least one of the profiles (11, 12) comprises at least one contact element
(13, 14) for at least partially fixing the sliding or rolling mechanism (50), and
wherein the functional area (53) is shaped such that it aligns flush with the at least
one contact element (13, 14),
characterized in that
the functional area (53) exhibits a larger cross section than the fitting area (52).
2. The sliding leaf frame (10) according to claim 1,
wherein the sliding or rolling mechanism (50) is designed to be at least sectionally
flexible.
3. The sliding leaf frame (10) according to claim 1 or 2,
wherein the at least one opening (25) is additionally designed as a drainage opening,
and wherein the sliding or rolling mechanism (50) is constructed so as to at least
sectionally allow a passage of liquid.
4. The sliding leaf frame (10) according to one of the preceding claims, wherein the
sliding or rolling mechanism (50) is of multi-part (preferably two-part) construction.
5. The sliding leaf frame (10) according to claim 4,
wherein an adapter (55) of the sliding or rolling mechanism (50) is designed to cooperate
with the at least one contact element (13, 14), and wherein the adapter (55) comprises
a guide element, in particular a guide rail (57), which is designed to cooperate with
a counter-guidance element, in particular a counter-guide slot (58) of a functional
piece (56) of the sliding or rolling mechanism (50).
6. The sliding leaf frame (10) according to one of the preceding claims,
wherein a plurality of openings (25) are provided for the respective partially accommodating
of a respective sliding or rolling mechanism (50), and wherein preferably at least
one opening is provided in a first edge region of the sliding leaf frame and at least
one further opening is provided in a second edge region of the sliding leaf frame.
1. Cadre de vantail coulissant (10) constitué de deux profilés en alliage léger (11,
12) qui sont reliés l'un à l'autre par au moins une âme isolante (21, 22), en particulier
des cadres de fenêtres coulissantes ou de portes coulissantes constitués de deux profilés
en aluminium extrudé qui sont reliés l'un à l'autre par au moins une âme isolante
(21, 22), où l'âme isolante (21) au nombre d'au moins une présente au moins une ouverture
(25) dans laquelle est logé au moins partiellement un dispositif coulissant ou roulant
(50), et
où le dispositif coulissant ou roulant (50) est adapté pour interagir avec un élément
de guidage (16), en particulier avec une rainure de guidage d'un rail de guidage (17),
où le dispositif coulissant ou roulant (50) présente une zone d'ajustement (52) et
une zone fonctionnelle (53), où la section transversale de la zone d'ajustement (52)
est sensiblement complémentaire à la section transversale d'ouverture (25),
où au moins un des profilés (11, 12) présente au moins un élément de butée (13, 14)
pour fixer au moins partiellement le dispositif coulissant ou roulant (50), et où
la zone fonctionnelle (53) présente une forme telle qu'elle est positionnée contre
au moins un élément de butée (13, 14),
caractérisé en ce que
la zone fonctionnelle (53) présente une section transversale plus large que la zone
d'ajustement (52).
2. Cadre de vantail coulissant (10) selon la revendication 1,
dans lequel le dispositif coulissant ou roulant (50) est flexible du moins dans certaines
zones.
3. Cadre de vantail coulissant (10) selon la revendication 1 ou 2,
dans lequel l'ouverture (25) au nombre d'au moins une est en outre conçue comme une
ouverture de drainage, et dans laquelle le dispositif coulissant ou roulant (50) est
construit de telle sorte qu'il permet au moins par endroits un passage de liquide.
4. Cadre de vantail coulissant (10) selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel le dispositif coulissant ou roulant (50) est construit en plusieurs pièces
(de préférence en deux pièces).
5. Cadre de vantail coulissant (10) selon la revendication 4,
dans lequel une pièce d'insertion (55) du dispositif coulissant ou de roulement (50)
est adaptée pour interagir avec au moins un élément de butée (13, 14), et où la partie
d'insertion (55) comprend un élément de guidage, en particulier un rail de guidage
(57), qui est adapté pour interagir avec un élément de guidage opposé, en particulier
une rainure de contre-guide (58) d'une pièce fonctionnelle (56) du dispositif coulissant
ou roulant (50).
6. Cadre de vantail coulissant (10) selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel plusieurs ouvertures (25) sont prévues respectivement pour la réception
partielle d'un dispositif coulissant ou roulant (50), et dans lequel, de préférence,
au moins une ouverture est prévue dans une première zone de bordure du cadre de vantail
coulissant et au moins une autre ouverture dans une seconde zone de bordure du cadre
de vantail coulissant.