Anwendungsgebiet und Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein Gehäuseteil für ein Kochfeld, insbesondere ein Induktionskochfeld,
wobei vorteilhaft damit eine Unterseite des Kochfeldes abgedeckt wird, sowie ein Kochfeld
selbst.
[0002] Aus der
DE 202007001432 U1 ist es bekannt, an der Unterseite eines Kochfeldes ein Gehäuseteil als Abdeckung
anzubringen. Damit soll das Innere des Kochfeldes vor Verschmutzungen sowie Beschädigungen
bei Montage und Betrieb geschützt werden.
[0003] Aus der
DE 202009012872 U1 ist es des Weiteren bekannt, bei einem Induktionskochfeld ein solches Gehäuseteil
als Abdeckung vorzusehen, wobei es dabei vorteilhaft aus Kunststoff gefertigt sein
kann.
Aufgabe und Lösung
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein eingangs genanntes Gehäuseteil sowie
ein Kochfeld zu schaffen, mit denen Probleme des Standes der Technik vermieden werden
können und es insbesondere möglich ist, ein solches Gehäuseteil sicher und günstig
sowie vielseitig verwendbar auszubilden und kostengünstig herzustellen.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Gehäuseteil mit den Merkmalen des Anspruchs 1
sowie ein Kochfeld mit den Merkmalen des Anspruchs 13. Vorteilhafte sowie bevorzugte
Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der weiteren Ansprüche und werden im
Folgenden näher erläutert. Dabei werden manche der Merkmale nur für das Gehäuseteil
oder nur für das Kochfeld beschrieben. Diese sollen jedoch unabhängig davon sowohl
für das Gehäuseteil als auch für das Kochfeld selbstständig gelten können. Der Wortlaut
der Ansprüche wird durch ausdrückliche Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht.
[0006] Es ist vorgesehen, dass das Gehäuseteil mindestens zwei Einzelteile aufweist, die
vorteilhaft aus Kunststoff bestehen. Unter Einzelteilen sind hier größere flächige
Bauteile zu verstehen und keine Kleinteile wie Schrauben odgl.. Mit dem Gehäuseteil
soll vor allem eine Unterseite eines Kochfeldes abgedeckt und geschützt werden, wie
eingangs dargelegt. Besteht das Gehäuseteil eben aus Kunststoff, so kann auch eine
elektrisch isolierende und somit vor Berührung von spannungsführenden Teilen schützende
Abdeckung geschaffen werden.
[0007] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass mindestens diese zwei Einzelteile identisch
ausgebildet sind und in identischer oder gedrehter Anordnung am Gehäuseteil angeordnet
sind. Diese beiden bilden dann entweder zusammen oder vorteilhaft gemeinsam mit weiteren
Einzelteilen das Gehäuseteil. Die erfindungsgemäße Verwendung von mehreren identischen
Einzelteilen ermöglicht eine einfachere Herstellung, da durch die Reduktion der Größe
der Einzelteile im Vergleich zum Gehäuseteil der Aufwand für Werkzeuge und Pressen
oder Kunststoffspritzgussmaschinen überproportional sinkt. Auch die spätere Handhabung
ist leichter, da nicht so große Teile bzw. nicht stets das gesamte Gehäuseteil gehandhabt
werden muss. Des Weiteren ist es möglich, unterschiedliche Gehäuseteile herzustellen,
die stets dieselben Einzelteile bzw. dieselben zwei Einzelteile aufweisen. Durch das
Vorsehen von weiteren Einzelteilen oder anders ausgebildeten Teilen, insbesondere
seitlich oder dazwischen angeordnet, kann dann eine Anpassung an das jeweils gewünschte
Kochfeld erfolgen. Weitere Teile können also noch dazu kommen als insgesamt modularer
Aufbau eines Gehäuseteils. Durch die Möglichkeit der Anordnung auf identische Art
und Weise oder verdreht, insbesondere um 180° in der Fläche des Gehäuseteils verdreht,
ist auch eine größere Varianz bei der Zusammenstellung möglich.
[0008] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann noch vorgesehen sein, dass weitere Teile
des Gehäuseteils ebenfalls identisch zueinander ausgebildet sind, aber eben auf andere
Art und Weise als die vorgenannten Einzelteile. So kann der Gedanke des modularen
und vereinfachten Aufbaus eines Gehäuseteils vorteilhaft weitergeführt werden. Auch
diese weiteren Teile können identisch zueinander oder verdreht zueinander angeordnet
sein.
[0009] Dabei ist es möglich, dass die identischen Einzelteile im Wesentlichen eine Abdeckungsfunktion
aufweisen und keine sonstigen Funktionen. Gerade bei einem Kochfeld können sie dazu
dienen, dessen Heizeinrichtungen abzudecken bzw. abzuschirmen. Dabei sind die Heizeinheiten
aber nicht am Gehäuseteil oder den Einzelteilen befestigt, sondern vorteilhaft an
einer Kochfeldplatte darüber. Die weiteren vorgenannten Teile des Gehäuseteils können
zur Abdeckung, vorteilhaft aber auch zur Aufnahme, einer Steuerung und/oder Leistungselektronik
und/oder elektrischer Anschlüssen für die Heizeinrichtungen dienen. Dabei können Teile
davon sogar an diesen weiteren Teilen anliegen oder daran befestigt sein, weil diese
weiteren Teile hier mehr als nur eine Abdeckfunktion ausüben können.
[0010] In Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass identisch zueinander ausgebildete
Einzelteile in einem Außenbereich des Gehäuseteils liegen und beispielsweise einen
linken Rand und einen rechten Rand bilden. Dabei können sie vorteilhaft verdreht bzw.
um 180° gedreht zueinander angeordnet sein als symmetrische Anordnung. In einem mittleren
Bereich liegende weitere Teile des Gehäuseteils können, wenn es mehrere sind, ebenfalls
identisch zueinander ausgebildet sein. Dabei können sie in derselben Ausrichtung angeordnet
sein, alternativ auch verdreht bzw. um 180° gedreht.
[0011] Eine Symmetrie der Einzelteile ermöglicht ihre Anordnung identisch zueinander oder
um 180° gedreht zueinander. Eine Symmetrie ist dabei vorteilhaft eine Achsensymmetrie
durch eine Mitte von langen Seiten eines länglich ausgebildeten Einzelteils.
[0012] Vorteilhaft können die Einzelteile Ausnehmungen aufweisen, die insbesondere als Lüftungsöffnungen
ausgebildet sind. So kann vor allem bei Induktionskochfeldern eine Kühlluftzuführung
und somit Kühlung der Induktionsheizeinrichtungen erfolgen. Lüftungsöffnungen sollten
dabei eher am Rand als in einem Mittelbereich eines Einzelteils angeordnet sein, insbesondere
auch um dessen Stabilität nicht zu sehr zu schwächen.
[0013] Es ist möglich, dass mehrere Einzelteile so ausgebildet und angeordnet sind, dass
sie sich jeweils über eine gesamte Breite des gesamten Gehäuseteils erstrecken, wobei
dieses Gehäuseteil dann länglich rechteckig ist. Entlang der Länge des Gehäuseteils
sind mehrere Einzelteile aneinander gesetzt bzw. miteinander verbunden. Dies bedeutet,
dass die Länge eines Einzelteils der Breite des Gehäuseteils entspricht, die Länge
des Gehäuseteils aber deutlich größer ist und aus der Breite zusammengesetzter Einzelteile
und weiterer Teile gebildet wird.
[0014] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung können die Einzelteile des Gehäuseteils,
insbesondere auch zusammen mit vorgenannten weiteren Teilen, werkzeuglos miteinander
verbunden werden bzw. aneinander befestigt werden. Dies kann durch Stecken oder Klemmen
erfolgen, unter Umständen auch durch unlösbare Verbindungen wie Schweißen bzw. Reibschweißen
oder Ultraschallschweißen und Kleben. Auch eine Verschraubung ist möglich, da sie
zuverlässig hält und wieder gelöst werden kann.
[0015] Vorteilhaft weist das fertige Gehäuseteil eine inhärente Stabilität auf, so dass
es nicht nur insgesamt flächig zusammen hält und eine flächige Abdeckung bildet, sondern
eben auch Stütz- und/oder Tragfunktion aufweisen kann für das Kochfeld bzw. Funktionseinheiten
des Kochfelds. Deswegen ist eine Befestigung der Einzelteile miteinander sowie mit
evtl. weiteren Teilen vorteilhaft stabil ausgebildet.
[0016] Insgesamt kann das Gehäuseteil wannenartig ausgebildet sein, so dass es mit einem
umlaufenden Rand einerseits an eine Kochfeldplatte oder deren Unterseite reichen kann.
Andererseits weist es genügend Raum bzw. Tiefe auf für die Funktionseinheiten, insbesondere
die Heizeinrichtungen. Die genannte Wanne kann dabei sowohl von den Einzelteilen gebildet
werden als auch evtl. noch von weiteren Teilen. Vorteilhaft wird die gesamte Wanne
nur von den Einzelteilen gebildet, besonders vorteilhaft von zwei bis vier Einzelteilen.
Ein genannter umlaufender Rand wird besonders vorteilhaft von sämtlichen Einzelteilen
und evtl. noch von weiteren Teilen des Gehäuseteils gebildet, bevorzugt auch nur von
den Einzelteilen.
[0017] Durch die erfindungsgemäße Verwendung von den Einzelteilen, vorteilhaft zwei Einzelteilen,
sowie weiteren Teilen daran kann eine Art modularer Aufbau für ein Gehäuseteil für
ein Kochfeld geschaffen werden. Je nach Aufbau und Größe des Kochfeldes kann eine
bestimmte Anzahl dieser Teile kombiniert werden. Dabei ist es auch möglich, dass ein
genanntes Einzelteil beispielsweise als Abdeckung für zwei Heizeinrichtungen bzw.
Induktionsheizeinrichtungen eines Kochfeldes dient und ein weiteres Teil zur Aufnahme
von dessen Leistungsversorgung, insbesondere Steuerung und Leistungselektronik. Aus
mehreren solchen Paaren kann dann ein Gehäuseteil für ein gesamtes Kochfeld zusammengesetzt
werden, das ebenfalls modular ausgebildet sein kann und eine variierende Anzahl von
solchen Paaren von Heizeinrichtungen aufweist.
[0018] Ein erfindungsgemäßes Kochfeld weist eben die genannten Teile bzw. Einzelteile als
Gehäuseteil auf als Abdeckung an seiner Unterseite. Dabei kann eine Befestigung des
Gehäuseteils an der Unterseite des Kochfeldes durch eine feste Verbindung an Verbindungsmitteln
erfolgen, die an der Unterseite des Kochfeldes vorteilhaft angeklebt sind. Vorteilhaft
ist es ein Induktionskochfeld, unter Umständen ein Gaskochfeld. Besonders vorteilhaft
besteht das Gehäuseteil nur aus den vorgenannten Einzelteilen ohne weitere gehäuseartige
Bauteile daran, insbesondere nur aus zwei, drei oder vier solcher Einzelteile.
[0019] Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung
und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder
zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung
und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige
Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Die Unterteilung
der Anmeldung in einzelne Abschnitte sowie Zwischen-Überschriften beschränken die
unter diesen gemachten Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0020] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt
und werden im Folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine Schrägansicht auf ein erfindungsgemäßes Gehäuseteil, bestehend aus zwei auseinander
gezogenen Einzelteilen,
- Fig. 2
- das Gehäuseteil entsprechend Fig. 1 mit einem zwischen die beiden Einzelteile eingesetzten
Zwischenteil,
- Fig. 3
- ein komplettes Induktionskochfeld in Seitenansicht mit dem Gehäuseteil aus Fig. 2
an der Unterseite,
- Fig. 4
- eine Abwandlung des Gehäuseteils aus Fig. 2 mit zwei Zwischenteilen zwischen den Einzelteilen,
- Fig. 5
- eine weitere Abwandlung des Gehäuseteils aus Fig. 2 ohne Zwischenteil zwischen den
Einzelteilen und
- Fig. 6
- eine weitere Abwandlung des Gehäuseteils entsprechend Fig. 5 mit dem rechten Einzelteil
um 180° in der Gehäuseebene gedreht.
Detaillierte Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0021] In der Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßes Gehäuseteil 11 dargestellt mit einem linken
Einzelteil 13a und einem rechten Einzelteil 13b. Die Teile sind aus Kunststoff hergestellt,
vorteilhaft durch Kunststoffspritzgießen. Deutlich erkennbar sind die beiden Einzelteile
13a und 13b identisch ausgebildet und zueinander um 180° verdreht in der von ihnen
gebildeten Ebene. Die Einzelteile weisen jeweils einen vertieften Wannenbereich 14a
und 14b auf, der zur Mitte hin offen ist. In der entgegengesetzten Richtung sowie
zur oberen Kante und zur unteren Kante hin werden die Wannenbereiche 14a und 14b durch
Wannenränder 16a und 16b begrenzt. Ganz außen verlaufen Außenränder 17a und 17b, die
insbesondere zur Anbindung an ein Induktionskochfeld dienen. Während die Wannenbereiche
14a und 14b im Wesentlichen geschlossen sind, weisen die um sie herum verlaufenden
erhöhten Bereiche Öffnungen 20a und 20b auf. Diese dienen zur Zuführung von Kühlluft
sowie möglicherweise auch zur Einsparung von Material. Die Öffnungen 20a und 20b werden
durch Versteifungsstege unterteilt.
[0022] In der Fig. 2 ist eine erste Variante eines fertigen Gehäuseteils 11a dargestellt,
bei dem in der Anordnung gemäß Fig. 1 zwischen die beiden Einzelteile 13a und 13b
ein Zwischenteil 22 eingefügt worden ist. Dieses Zwischenteil 22 weist auch einen
vertieften Wannenbereich 14c auf sowie einen Wannenrand 16c. Da dieser an der Oberseite
ganz nach oben gezogen ist, fällt er quasi mit dem dort vorhandenen Außenrand 17c
fast zusammen. Auch der untere Außenrand 17c des Zwischenteils 22 verläuft in einer
Linie mit den Außenrändern 17a und 17b der Einzelteile 13a und 13b an diesen beiden
Längsseiten.
[0023] Des Weiteren weist das Zwischenteil 22 im unteren Bereich Befestigungseinrichtungen
23 auf, vorzugsweise für Kabel oder sonstige Funktionseinheiten eines fertigen Induktionskochfeldes,
beispielsweise eine Steuerung oder Steuer- bzw. Leistungsbauteile. Am anderen Ende
ist eine Lüfteröffnung 24 vorgesehen, die auf an sich bekannte Art und Weise ausgebildet
ist. Es kann auch eine Art Umrandung oder Luftführung für die Lüfteröffnung 24 angeformt
sein.
[0024] In der Fig. 3 ist ein Induktionskochfeld 26 dargestellt mit einer üblichen Kochfeldplatte
27, vorteilhaft aus Glaskeramik. An deren Unterseite ist das Gehäuseteil 11a entsprechend
Fig. 2 angeordnet bzw. an Haltern 29 befestigt, beispielsweise angeschraubt. Diese
Halter 29 können vielfältig ausgebildet sein und beispielsweise Blechwinkel sein,
die auf eine Unterseite der Kochfeldplatte 27 dauerhaft aufgeklebt sind. Des Weiteren
können diese Halter 29 umlaufend ausgebildet sein und mit den Außenrändern 17a, 17b
und 17c des Gehäuseteils 11 zusammenwirken, um so eine im Wesentlichen geschlossene
Ausbildung zu erreichen. Gestrichelt dargestellt sind Induktionsheizeinrichtungen
28, die im Bereich der Einzelteile 13a und 13b angeordnet sind, und zwar in die Zeichenebene
hinein jeweils zwei hintereinander pro Wannenbereich 14a und 14b. Im Bereich des Zwischenteils
22 ist eine nicht dargestellte Leistungselektronik sowie Steuerung für das Induktionskochfeld
26 vorgesehen. Des Weiteren ist in Fig. 3 zu erkennen, dass am vorderen Außenrand
17c des Zwischenteils 22, also unter den Befestigungseinrichtungen 23, Luftschlitze
25 vorgesehen sind. Hier kann Luft, die durch die Lüfteröffnungen 24 angesaugt worden
ist, wieder austreten.
[0025] In Fig. 4 ist eine weitere alternative Ausgestaltung eines Gehäuseteils 11 b dargestellt.
Ähnlich Fig. 1 sind zwei Einzelteile 13a und 13b vorgesehen, allerdings etwas weiter
auseinander gezogen. Dazwischen befinden sich zwei Zwischenteile 22a und 22b, von
denen jedes genau so ausgebildet sein kann wie in Fig. 2 dargestellt. Insofern wird
darauf verwiesen. Mit diesem Gehäuseteil 11 b kann ein etwas anderes Induktionskochfeld
aufgebaut werden, vor allem mit abgewandelter Leistungselektronik. Alternativ können
in dem großen Bereich der Wannenbereiche 14c und 14d auch noch weitere Induktionsheizeinrichtungen
angeordnet sein. Dabei ist auch zu erkennen, dass die beiden Zwischenteile 22a und
22b jeweils in gleicher Ausrichtung vorgesehen sind.
[0026] In Fig. 5 ist eine weitere Variante eines Gehäuseteils 11 c dargestellt. Dieses besteht
ausgehend von der Fig. 1 nur aus den beiden Einzelteilen 13a und 13b, die direkt miteinander
verbunden sind bzw. zusammengesetzt sind. Der von den Wannenbereichen 14a und 14b
gebildete Bereich ist zwar nicht besonders groß, kann aber ausreichen zur Anordnung
verschiedener Funktionseinheiten eines Kochfeldes, beispielsweise von zwei oder vier
Induktionsheizeinrichtungen, die als Baueinheiten eine integrierte Leistungselektronik
aufweisen.
[0027] Eine nochmals weitere alternative Ausgestaltung eines Gehäuseteils 11 d ist in Fig.
6 zu ersehen. Bei diesem sind in Abwandlung zur Fig. 5 die beiden Einzelteile 13a
und 13b gleichsinnig bzw. identisch angeordnet, also im Vergleich zur Fig. 5 das rechte
Einzelteil 13b um 180° in seiner Ebene gedreht.
[0028] Die genaue Befestigung der Einzelteile 13 sowie auch der Zwischenteile 22 aneinander
sowie am Induktionskochfeld 26 ist hier nicht näher dargestellt. Dies ist für den
Fachmann leicht vorstellbar. Des Weiteren ist es leicht vorstellbar, in den gemäß
Fig. 1 oben und unten als Doppelrand ausgeführten Außenrand 17a und 17b eine Dichtung
odgl. einzusetzen. Ebenso kann hier ein länglicher Halter aus Fig. 3 eingreifen.
1. Gehäuseteil für ein Kochfeld, insbesondere ein Induktionskochfeld, vorzugsweise zur
Abdeckung einer Unterseite des Kochfelds, wobei das Gehäuseteil mindestens zwei Einzelteile
aus Kunststoff aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Einzelteile identisch sind und in identischer Anordnung oder gedrehter Anordnung
am oder als Gehäuseteil angeordnet sind.
2. Gehäuseteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Teile des Gehäuseteils als Halterung für Funktionseinheiten des Kochfeldes
ausgebildet sind, insbesondere für eine Steuerung und/oder Leistungselektronik und/oder
Anschlusseinrichtungen.
3. Gehäuseteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Teile des Gehäuseteils ebenfalls identisch zueinander ausgebildet sind.
4. Gehäuseteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die identischen Einzelteile im Wesentlichen, insbesondere vollständig, nur zur Abdeckung
dienen und ausgebildet sind, insbesondere zur Abdeckung von Heizeinrichtungen des
Kochfelds nach unten.
5. Gehäuseteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Außenbereich des Gehäuseteils liegende Einzelteile identisch zueinander
ausgebildet sind und insbesondere gedreht zueinander angeordnet sind, wobei in einem
mittleren Bereich liegende weitere Teile identisch zueinander ausgebildet sind und
in derselben Ausrichtung angeordnet sind.
6. Gehäuseteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelteile achsensymmetrisch ausgebildet sind.
7. Gehäuseteil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelteile achsensymmetrisch ausgebildet sind zu einer Spiegelachse in der Ebene
des Gehäuseteils, wobei vorzugsweise die Spiegelachse bei länglichen Einzelteilen
durch die Mitte der langen Seiten geht.
8. Gehäuseteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelteile Ausnehmungen aufweisen, insbesondere als Lüftungsöffnungen.
9. Gehäuseteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich mehrere Einzelteile über eine gesamte Breite des Gehäuseteils erstrecken und
entlang der Länge des Gehäuseteils mehrere Einzelteile aneinander gesetzt sind bzw.
miteinander verbunden sind.
10. Gehäuseteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelteile des Gehäuseteils durch werkzeuglose Befestigung miteinander verbunden
bzw. aneinander befestigt sind, insbesondere durch Stecken oder Klemmen.
11. Gehäuseteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es eine wannenartige Ausbildung aufweist.
12. Gehäuseteil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelteile zumindest einen Teil der Wanne bilden, vorteilhaft die gesamte Wanne,
wobei vorzugsweise sämtliche Einzelteile einen Teil eines umlaufenden Randes der Wanne
bilden.
13. Kochfeld mit einem Gehäuseteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das
Gehäuseteil als Abdeckung an seiner Unterseite bzw. an der Unterseite einer Kochfeldplatte
des Kochfeldes angeordnet ist, wobei vorzugsweise Teile bzw. Einzelteile des Gehäuseteils
miteinander zu einer Baueinheit verbunden worden sind vor Anbringung an der Unterseite
des Kochfelds.
14. Kochfeld nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseteil nur aus den Einzelteilen ohne weitere gehäuseartige Bauteile daran
besteht.