[0001] Die Erfindung betrifft einen Aussteller für Kraftfahrzeugtüren und -klappen, insbesondere
für die Koffer- und Heckklappen von Personenfahrzeugen mit oder ohne Betätigungsgriff,
der zwischen einer Geschlossenstellung und einer Aushubstellung verschwenkbar ist
und über ein durch die Entriegelung des Schlosses der Klappe aktiviertes Hubelement
verfügt, das die Klappe motorisch in die Aushubstellung schwenkend und sich dann in
die Geschlossenstellung zurückschwenkend geschaltet ist.
[0002] Solche Aussteller für Kraftfahrzeugtüren und -klappen, insbesondere solche für die
Koffer- und Heckklappen sind grundsätzlich bekannt. Die
DE 198 35 994 B4 zeigt und beschreibt eine Betätigungsvorrichtung für eine Klappe, insbesondere für
die Heckklappe eines Kraftfahrzeuges, bei der die Klappe über eine so genannte Auswerfereinrichtung
unter Bildung eines Spaltes so verschwenkt wird, dass durch diesen Spalt hindurch
die Klappe ergriffen und geöffnet werden kann. Es ist zusätzlich ein Handgriff vorgesehen,
der nur nach Entriegelung des Schlosses selbsttätig aus einer zurückgezogenen Ruhestellung
in eine Arbeitsstellung geschwenkt werden kann. Als so genannte Auswerfereinrichtung
dient eine Stange mit einer zahnstangenartigen Ausbildung, in der ein Zahnrad kämmt,
das über eine Spindelmutter angetrieben wird. Nach der
DE 200 16 292 U1 wird ein entsprechender Verschluss, bestehend aus einer Drehfalle und einer Sperrklinke
und einem entsprechenden Sperrklinkenantrieb so ausgebildet, dass die Drehfalle mittels
des Sperrklinkenantriebes in eine unter Bildung eines Spaltes öffnende Aushubstellung
gebracht wird. Hierzu dient ein Sperrklinkenantrieb, der die Drehfalle über einen
starren Verbindungshebel im Rahmen einer Zwangsführung in eine Aushubstellung steuern
kann. Vergleichbare Ausführungen sind aus der
US 5,020,838 A und der
DE 298 13 797 U1 bekannt. Auch die
DE 298 12 121 U1 beschreibt einen Aussteller für Heckklappen, Motorhauben und dergleichen, bei dem
ein Spalt zwischen Dichtung und Gegendichtungsfläche über ein Huborgan erzeugt wird,
welches von einem gemeinsamen Antrieb der Griffverlängerung vorgesteuert ist. Hier
ist ein Handgriff notwendig, wobei auch hier mit einer Spindel und Spindelmutter und
weiteren Antriebsaggregaten gearbeitet wird. Das eigentliche Huborgan ist im Randbereich
des Verschlusses untergebracht und wirkt mit seinem Stößelkopf auf eine Stützplatte
zur Erzielung der Spaltöffnung ein. Auch bei dem aus der
DE 197 00 887 B4 bekannten Verschluss für eine Heckklappe wird zum spaltweiten Öffrien der Heckklappe
mittels eines Schlüssels oder einer gesonderten Betätigungshandhabe ein Motorantrieb
initiiert, welcher eine Steuerkurve verlagert, die ihrerseits das Verschlusselement
in die Austrittsstellung zum Gegenschließteil bringt. Bei allen diesen Ausstellern
für die Motorhaube und oder eine sonstige Kraftfahrzeugklappe ist das bewusste oder
versehentliche Zuschlagen der Klappe aus der gerade überwundenen Spaltöffnung heraus
wegen der Kopplung der einzelnen Teile problematisch. Es kann daher zur Beschädigung
einzelner Antriebsteile des Ausstellers kommen.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, einen Aussteller vorzuschlagen,
der auch ein sofortiges wieder Zuschlagen der Fahrzeugklappe unbeschadet übersteht.
[0004] Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass das Hubelement zweiteilig
ausgebildet ist und einen Außen- und einen Innenhebel aufweist, die relativ zu einander
schwenk- oder schiebbar und mit einem auf einem Antriebshebel drehbar gelagerten Antriebselement
lösbar verbunden sind, wobei der Innenhebel entgegen dem Uhrzeigersinn und der Außenhebel
im Uhrzeigersinn aktiv rückschwenkend ausgebildet sind.
[0005] Ein derart ausgebildeter Aussteller kann zunächst einmal vorteilhaft an der Innenwand
des durch die Klappe abgedeckten Innenraums so festgemacht und angeordnet werden,
dass er formschön untergebracht ist und gleichzeitig keine Behinderung beim Be- oder
Entladen des Innenraums darstellt. Er ist nicht direkt am oder im Schlossgehäuse untergebracht,
sondern kann vielmehr gezielt in einem Bereich untergebracht werden, wo dafür Platz
vorhanden ist. Er ist über eine Stange oder Ähnliches mit dem Antriebselement und
damit mit dem Außenhebel verbunden, so dass auf einfache Art und Weise der Außenhebel
zusammen mit dem Innenhebel aus der Grundstellung in eine erste Aushubstellung gebracht
werden kann. Der Außenhebel ist im Uhrzeigersinn und der Innenhebel entgegen dem Uhrzeigersinn
aktiv rückschwenkend ausgebildet, vorzugsweise sind sie entsprechend federbelastet.
Der Innenhebel ist vom Außenhebel und dem Antriebselement lösbar, so dass er nach
Erreichen einer ersten Aushubstellung noch weiter verschwenkt werden kann, um die
Klappe wirklich in den Offenzustand zu bringen. Danach wird dann der Außenhebel mit
dem Innenhebel zusammen im Uhrzeigersinn verschwenkt und zwar in die Grundstellung
zurück, so dass er dann durch das eventuelle Zuschlagen der Klappe nicht mehr beeinflussbar
ist und nicht beschädigt werden kann. Insgesamt ist somit ein Aussteller geschaffen,
der die Bewegungen einschließlich des Zurückschwenkens in schneller Abfolge vollzieht
und zwar so automatisiert, dass Fehler nicht auftreten können.
[0006] Nach einer zweckmäßigen Ausbildung ist vorgesehen, dass Innenhebel und Außenhebel
federbelastet sind. Der Innenhebel ist entgegen und der Außenhebel im Uhrzeigersinn
federbelastet, so dass mit Hilfe des federbelasteten Innenhebels nach dem Trennen
beider Hebel von einander und vom Antriebselement der Innenhebel alleine über die
Feder weiter geschwenkt werden kann, um so die endgültige Offenstellung für die Klappe
zu erreichen bzw. zu veranlassen, dass die Klappe in diese Position hochgedrückt wird.
Über seine Feder wird dann der Außenhebel mit dem Innenhebel zusammen im Uhrzeiger
verschwenkt und zwar in die Grundstellung zurück, so dass er dann durch das eventuelle
Zuschlagen der Klappe nicht mehr beschädigt werden kann. Die Federbelastung stellt
eine einfache und auch auf Dauer sichere aktive Verschwenkung beider Hebel sicher.
[0007] Weiter ist vorgesehen, dass der Innenhebel bei einer oder besser gesagt bei der Relativbewegung
gegenüber dem Außenhebel das Antriebselement, das als Antriebsklinke ausgeführt ist,
über einen Anschlagnocken von dem Außenhebel und damit vom Antriebselement lösend
geformt ist. Mit dem Erreichen dieser Zwischenposition wird also über den Innenhebel
die Trennung vom Außenhebel und dem Antriebselement bewirkt, so dass der Innenhebel
allein über die ihm zugeordnete Feder in die vorab beschrieben Position gezogen oder
gedrückt wird, je nachdem wie die Feder angeordnet ist.
[0008] Um die gemeinsame und auch die getrennte Bewegung der beiden Hebel sicherzustellen,
ist vorgesehen, dass der Innenhebel den Außenhebel teilweise umfassend und einen Anschlagkranz
aufweisend ausgebildet ist. Der Außenhebel liegt also praktisch im Innenhebel und
zwar so, dass er einmal über den einen Anschlagkranz den Innenhebel beim Aufschwenken
mitnimmt und zum anderen über den Anschlagkranz dafür sorgt, dass der Innenhebel auch
gegen die ihm zugeordnete Federkraft wieder zurückgeschwenkt werden kann.
[0009] Um den beschriebenen Bewegungsablauf sicherzustellen, d.h. des Innenhebels und dann
umgekehrt wieder das Zurückziehen von Außenhebel und Innenhebel in die Grundstellung
sicherzustellen, ist vorgesehen, dass der Außenhebel eine größere Federbelastung als
der Innenhebel aufweist und zwar eine um 20 - 60 % größere Federbelastung. Je nach
Abmessung des gesamten Ausstellers oder der sonstigen Gegebenheiten, kann die Federbelastung
für beide Hebel gewählt werden. Auf jeden Fall ist so sichergestellt, dass nach dem
Verschwenken des Innenhebels in die zweite Aushubstellung über die ihm zugeordnete
Federkraft anschließend nach dem Lösen der Verbindung von Außenhebel und Innenhebel
der Außenhebel über die auf ihn wirkende Federbelastung gleichzeitig auch den Innenhebel
mitnimmt und in die ursprüngliche Grundstellung zurückschwenkt. Damit steht dann der
Aussteller auch wieder für den nächsten Öffnungsvorgang zur Verfügung.
[0010] Eine sichere Beeinflussung des Antriebselementes auf den Außenhebel und damit auch
gleichzeitig auf den Innenhebel ist dadurch sichergestellt, dass der Außenhebel eine
das Antriebselement aufnehmende Ausnehmung aufweist und das Antriebselement eine korrespondierende
Rastnase. Mit Beginn des Öffnungsvorganges wirkt der Antrieb über das Antriebselement
dadurch auf den Außenhebel ein, dass das Antriebselement mit der korrespondierenden
Rastnase in die Ausnehmung des Außenhebels eingeschoben wird. Dabei sind die Ausnehmung
und die Rastnase so aufeinander ausgerichtet und geformt, dass während des folgenden
Bewegungsvorganges der Kontakt zwischen Antriebselement und Außenhebel und damit auch
Innenhebel erhalten bleibt. Außerdem sind die beiden Bauteile so geformt, dass sie
über den Innenhebel im gegebenen Zeitpunkt so von einander getrennt werden, dass dann
der Innenhebel über die Federkraft weiter verschwenkt werden kann.
[0011] Das "Ausklinken", d. h. dass Trennen von Außenhebel und Antriebselement wird dadurch
sichergestellt, dass der Innenhebel einen Außenbogenrand aufweist, der den Anschlagnocken
bei der besagten Relativbewegung beeinflussend geformt ist. Über diesen Außenbogenrand
wird der Innenhebel so bewegt, dass er gegen den Anschlagnocken fährt und dabei das
Antriebselement bzw. die Antriebsklinke vom Anschlagnocken abhebt, so dass dann der
Kontakt zwischen Antriebselement und Außenhebel aufgehoben ist und damit gleichzeitig
auch der Innenhebel frei wird und über die Federkraft weiter verschwenken kann.
[0012] Um sicherzustellen, dass der Antrieb das Zurückschwenken von Innen- und Außenhebel
nicht beeinflussen oder gar verhindern kann, sieht die Erfindung bevorzugt vor, dass
der Innenhebel mit Erreichen der zweiten Aushubstellung den Antrieb auf das Zurückfahren
in die Grundstellung ansprechend und dabei die Rückholfeder des Außenhebels freigebend
geschaltet ist. Sobald also der Innenhebel die zweite Aushubstellung erreicht hat
und dabei der Kontakt zwischen Antrieb und Außenhebel auch nicht mehr gegeben ist,
wird der Antrieb ausgeschaltet oder so geschaltet, dass er das Zurückfahren in die
Grundstellung nicht behindert, so dass durch die installierte Federkraft diese Rückholbewegung
schnell und gleichmäßig vollzogen werden kann, ohne die geringste Gefährdung des Ausstellers
zuzulassen.
[0013] Vorteilhaft ist es weiter, wenn der Außenhebel erfindungsgemäß aus Metall besteht
und der Innenhebel mit dem Anschlagkranz aus Kunststoff. Vorteilhaft ist dabei, dass
der den Außenhebel umgebende Innenhebel aus Kunststoff besteht, also dann auch problemlos
mit der Klappe in Verbindung gebracht werden kann, ohne dort irgendwelche Kratzer
oder ähnliches hervorrufen zu können. Der die wesentliche Kraft übertragende Außenhebel
dagegen besteht aus Metall.
[0014] Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass ein Aussteller geschaffen
ist, der mit oder ohne Betätigungsgriff ein sicheres Betätigen beispielsweise der
Kofferklappe oder der Heckklappe eines Personenkraftwagens erlaubt. Mit Betätigen
des Schlosses der Klappe wird das Hubelement tätig, das dann dafür sorgt, dass das
Antriebselement den Außen- und Innenhebel in die erste Aushubstellung verschwenkt.
Dies erfolgt kurzfristig und bereits dann ist die gewünschte Spaltbildung vorhanden,
die es möglich macht, die Klappe bzw. Motorhaube zu entsperren und dann insgesamt
aufzuschwenken. In der Zwischenzeit wird über die Federbelastung der Innenhebel, der
dabei vom Außenhebel getrennt ist, in eine Position gebracht, die als zweite Aushubstellung
bezeichnet ist und die das automatische oder von Hand bewirkte gänzliche Öffnen der
Klappe möglich macht. Da die beiden Hebel voneinander und von dem Antriebselement
gelöst sind, kann nun der Außenhebel unter Mitnahme des Innenhebels über seine Feder
in die Grundstellung zurückgeschwenkt werden, woraufhin dann über den Antrieb die
Geschlossenstellung wieder erreichbar ist. Alles das kann verhältnismäßig schnell
ablaufen und sichert, dass auch dann, wenn die Klappe oder auch eine Tür versehentlich
oder willentlich sehr schnell wieder zugeschlagen wird, der Aussteller dadurch nicht
beschädigt oder sonst wie negativ beeinflusst wird.
[0015] Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Aussteller in Geschlossenstellung in vereinfachter Wiedergabe,
- Figur 2
- den Aussteller nach Figur 1 in der ersten Aushubstellung,
- Figur 3
- den Aussteller nach Figur 1 in der zweiten Aushubstellung und in dazu entriegeltem
Zustand,
- Figur 4
- den Aussteller nach Figur 1 nach Erreichen der Grundstellung und
- Figur 5
- den Aussteller nach Figur 1 nach dem Zurückfahren des Antriebselementes.
[0016] Figur 1 zeigt einen Aussteller 1, wie er beispielsweise in einem Kraftfahrzeug eingebaut
ist, um die hier nur angedeutete und mit 2 bezeichnete Klappe in eine Spaltposition
zu bringen, um dann die Klappe 2 endgültig zu entriegeln und aufzuschwenken. Mit 3
ist die Schwenkachse bezeichnet, um die der Aussteller 1 über sein Hubelement 10 verschwenkt
werden kann. In Figur 1 ist die so genannte geschlossene Stellung 4 wiedergegeben,
d. h. die Klappe 2 liegt auf der Oberkante 8 der Öffnung auf.
[0017] Das Hubelement 10 ist zweiteilig ausgebildet und besteht aus dem Innenhebel 11 sowie
dem Außenhebel 12, wobei der Innenhebel 11 den Außenhebel 12 teilweise umfasst.
[0018] In Figur 1 ist der Außenhebel 12 lösbar mit dem Antriebselement 16 und damit dem
Antrieb 17 verbunden. Das Antriebselement 16, hier in Form einer Antriebsklinke 15
wird über den stangenförmigen Antrieb 17 aus der in Figur 1 gezeigten Position in
die aus Figur 2 ersichtliche Position verbracht. Damit wird dann die Rastnase 26 in
die Ausnehmung 25 im Außenhebel 12 hineingedrückt, so dass mit dem Verschwenken der
Antriebsklinke 15 gleichzeitig auch der Außenhebel 12 und auch der Innenhebel 11 bewegt
und verschwenkt werden.
[0019] Der Antrieb 17, hier eine Art Stange, wird in Zugrichtung 18 bewegt, so dass sich
das Antriebselement 16 bzw. die Antriebsklinke 15 aus der Position in Figur in die
aus Figur 2 ersichtliche Position bewegt, d. h. um die Schwenkachse 3 verschwenkt.
Bei diesem Bewegungsvorgang in die erste Aushubstellung 6 drückt der Außenhebel 12
die Klappe 2 hoch, sodass der Spalt 9 entsteht. Dabei nimmt der Außenhebel 12 den
Innenhebel 11 mit, wobei der Anschlagkranz 19 für das Mitnehmen des Innenhebels 11
zuständig ist. Der Anschlagkranz 19 ist wie erkennbar wesentlich größer als der Anschlagkranz
20, der für den Rückhub zuständig ist. In Figur 2 ist also der so genannte Aufwärtshub
21 wiedergegeben, der nach Erreichen der ersten Aushubstellung 6 abgeschlossen ist.
[0020] Figur 3 gibt die zweite Aushubbewegung wieder, die dazu dient, die beiden Hebel 11,
12 und das Antriebselement 16 voneinander zu trennen, wobei durch die Relativbewegung
des Innenhebels 11 gegenüber dem Außenhebel 12 der Innenhebel 11 mit seinem Außenrandbogen
32 auf den Anschlagnocken 30 trifft und dabei dafür sorgt, dass die Antriebsklinke
15 bzw. das Antriebselement 16 und die Hebel 11,12 voneinander getrennt werden. Dazu
wird die Rastnase 26 des Antriebselements 16 aus der Ausnehmung 25 des Antriebselementes
16 herausgedrückt. Diese Bewegung ist dadurch möglich, dass das Antriebselement 16
bzw. die Antriebsklinke 15 um das Schwenkgelenk 31 leicht schwenkbar ist.
[0021] In der aus Figur 2 entnehmbaren Position bzw. nach dem Lösen der Rastnase 26 aus
der Ausnehmung 25 kann nun die hier nicht sichtbare Feder den Innenhebel 11 in die
aus Figur 3 ersichtliche Position verschwenken, d. h. damit wird die Klappe 2 in die
aus Figur 3 ersichtliche Position hochgeschwenkt, um dann ggf. ganz geöffnet zu werden.
Die Federkraft wirkt auf den Außenhebel 12 entgegen dem Uhrzeigersinn 24. Nach dem
Öffnen der Klappe 2 und dem Erreichen der zweiten Aushubstellung 7 wird nun die stärkere
Feder des Außenhebels 12 wirksam und sorgt dafür, dass der Außenhebel 12 unter Mitnahme
des Innenhebels 11 unter die Oberkante 8 der Öffnung des Kraftfahrzeuges zurückgeschwenkt
wird. Damit ist der in einer Position, wo ein Zuschlagen der Klappe 2 keinen Schaden
mehr am Aussteller 1 ausrichten kann.
[0022] Der Abwärtshub 22 ist bei Figur 4 noch nicht ganz abgeschlossen. Vielmehr muss noch
über den Antrieb 17 das Antriebselement 16 bzw. die Antriebsklinke 15 in die aus Figur
5 ersichtliche Position zurückgeschoben bzw. verfahren werden. Dies ist möglich, weil
ein Kontakt zwischen dem Antrieb 17 und Außenhebel 12 nicht gegeben ist. Erst muss
die Antriebsklinke 15 wieder über den Antrieb 17 zurückgeschoben werden, um in die
Ausnehmung 25 mit ihrer Rastnase 26 eingreifen zu können. Erst dann kann die Antriebsklinke
15 um das Schwenkgelenk 31 sich in die besagte Position (Öffnungsposition) zurückbewegen,
wobei das Schwenkgelenk 31 am Antriebshebel 28 angeordnet ist.
[0023] Die in Figur 5 gezeigte Position entspricht im Wesentlichen der nach Figur 4, nur
dass hier, wie erwähnt, die Antriebsklinke 15 bzw. das Antriebselement 16 in die so
genannte Grundstellung 5 zurückgeschoben sind. Mit dem Schließen der Klappe 2 erreicht
der Aussteller 1 dann die Position gemäß Figur 1, so dass damit die Geschlossenstellung
4 wieder erreicht ist.
1. Aussteller für Kraftfahrzeugtüren und -klappen (2), insbesondere für die Koffer- und
Heckklappen von Personenfahrzeugen mit oder ohne Betätigungsgriff, der zwischen einer
Geschlossenstellung (4) und einer Aushubstellung (6, 7) verschwenkbar ist und über
eine durch die Entriegelung des Schlosses der Klappe (2) aktiviertes Hubelement (10)
verfügt, das die Klappe (2) motorisch in die Aushubstellung (6) schwenkend und sich
dann in die Geschlossenstellung (4) zurückschwenkend geschaltet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Hubelement (10) zweiteilig ausgebildet ist und einen Außen- (12) und einen Innenhebel
(11) aufweist, die relativ zueinander schwenk- oder schiebbar und mit einem auf einem
Antriebshebel (28) drehbar gelagerten Antriebselement (16) lösbar verbunden sind,
wobei der Innenhebel (11) entgegen dem Uhrzeigersinn (24) und der Außenhebel (12)
im Uhrzeigersinn (23) aktiv rückschwenkend ausgebildet sind.
2. Aussteller nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass Innenhebel (11) und Außenhebel (12) federbelastet sind.
3. Aussteller nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Innenhebel (11) bei einer Relativbewegung gegenüber dem Außenhebel (12) das Antriebselement
(16), das als Antriebsklinke (15) ausgeführt ist, über einen Anschlagnocken (30) von
dem Außenhebel (12) lösend geformt ist.
4. Aussteller nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Innenhebel (11) den Außenhebel (12) teilweise umfassend und einen Anschlagkranz
(19, 20) aufweisend ausgebildet ist.
5. Aussteller nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Außenhebel (12) eine größere, vorzugsweise eine um 20 - 60 % größere Federbelastung
als der Innenhebel (11) aufweist.
6. Aussteller nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Außenhebel (12) eine das Antriebselement (16) aufnehmende Ausnehmung (25) aufweist
und das Antriebselement (16) eine korrespondierende Rastnase (7).
7. Aussteller nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Innenhebel (11) einen Außenbogenrand (32) aufweist, der den Anschlagnocken (30)
bei der Relativbewegung beeinflussend geformt ist.
8. Aussteller nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Innenhebel (11) mit Erreichen der zweiten Aushubstellung (7) den Antrieb (17)
auf Zurückfahren in die Grundstellung (5) ansprechend und dabei die Rückholfeder des
Außerhebels (12) freigebend geschaltet ist.
9. Aussteller nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Außenhebel (12) aus Metall besteht und der Innenhebel (11) mit dem Anschlagkranz
(19, 20) aus Kunststoff.
1. Positioning element for motor vehicle doors and panels (2), in particular for passenger
car boot panels and hatches with or without actuating handle and which is swingable
between a closed position (4) and a lifted position (6, 7) and featuring a lifting
element (10) activated by unlocking the panel lock (2), which panel (2) is mounted
to motively swing into the lifted position (6) and then to swing back into the closed
position (4)
characterized in hat
the lifting element (10) is formed in two pieces and features one outside lever (11)
and one inside lever (11) which are swingable or slidable relative to each other and
releasably connected to an actuating element supported in a rotating manner on an
actuating lever (28), the inside lever (11) being formed to actively swing back counterclockwise
(24) and the outside lever (12) to actively swing back clockwise (23).
2. Positioning element according to claim 1,
characterized in that
the inside lever (11) and the outside lever (12) are spring loaded.
3. Positioning element according to claim 1,
characterized in that
the inside lever (11), when being in relative movement compared to the outside level
(12), the actuating element (16), which is executed as an actuating ratchet (15),
is releasingly executed via a stopper cam (30) from the outside lever (12).
4. Positioning element according to anyone of the preceding claims,
characterized in that
the inside lever (11) is executed such as to partially encircle the outside lever
(12) and as to feature a stopper collar (19, 20).
5. Positioning element according to anyone of the preceding claims,
characterized in that
the outside lever (12) features a stronger spring load than the inside lever (11),
preferably by 20 to 60% stronger.
6. Positioning element according to anyone of the preceding claims,
characterized in that
the outside lever (12) features a recess (25) receiving the actuating element (16)
and said actuating element (16) features a corresponding retainer tab (7).
7. Positioning element according to claim 3,
characterized in that
the inside lever (11) features an outer bend edge (32) which is constituted to impact
said stopper cam (30) during its relative movement.
8. Positioning element according to anyone of the preceding claims,
characterized in that
the inside lever (11), when reaching the second lifted position (7), is mounted to
actuate the drive (17) to return into its initial position (5), thus releasing the
outside fever (12) return spring.
9. Positioning element according to anyone of the preceding claims,
characterized in that
the outside lever (12) is made of metal and the inside lever (11) with the stopper
collar (19, 20) is made of plastics.
1. Dispositif écarteur pour portes et abattants (2) de véhicules, notamment pour capots
et abattants de véhicules de tourisme avec ou sans poignée de commande et qui est
orientable entre une position de fermeture (4) et une position de levage (6, 7) et
qui dispose d'un membre de levage (10) activé moyennant le déverrouillage de la serrure
de l'abattant (2), l'abattant (2) étant monté pivotant moteur dans la position de
levage (6) pour ensuite retourner dans la position de fermeture (4),
caractérisé en ce que
l'élément de levage (10) est formé en deux parties et présente un levier externe (12)
et un levier interne (11) reliés de manière pivotante ou déplaçable relativement entre
eux et de manière déverrouillable sur un membre d'entraînement (16) orientable sur
palier, le levier intérieur (11) étant formé activement pivotant en arrière dans le
sens contraire des aiguilles d'une montre (24) et le levier extérieur (12) dans le
sens des aiguilles d'une montre.
2. Dispositif écarteur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le levier intérieur (11) et le levier extérieur (12) sont commandés par ressort.
3. Dispositif écarteur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le levier intérieur (11), lors d'un mouvement relatif en face du levier extérieur
(12) le membre d'entraînement (16) qui est exécuté en cliquet d'entraînement (15)
est exécuté déverrouillé via une came de butée (30) du levier extérieur (12).
4. Dispositif écarteur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le levier intérieur (11) est formé de sorte à entourer le levier extérieur (12) partiellement
et en présentant une couronne de butée (19, 20).
5. Dispositif écarteur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le levier extérieur (12) présente une charge du ressort supérieure à celle du levier
intérieure (11), de préférence de 20 à 60% supérieure.
6. Dispositif écarteur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le levier extérieur (2) présente un évidement (25) recevant le membre d'entraînement
(16) et que le membre d'entraînement (16) présente un cran d'arrêt (7) correspondant.
7. Dispositif écarteur selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le levier intérieur (11) présente une périphérie de l'arc extérieur (32) qui est formée
en impactant la came de butée (30) lors du mouvement relatif.
8. Dispositif écarteur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le levier intérieur (11) est monté, lors de l'atteinte de la deuxième position de
levage (7), en sollicitant l'entraînement (17) pour retourner dans la position de
base (5) tout en relâchant le ressort de rappel du levier extérieure (12).
9. Dispositif écarteur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le levier extérieur (12) est constitué en métal et que le levier intérieur (11) avec
la couronne de butée (19, 20) est en matière synthétique.