| (19) |
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(11) |
EP 2 714 972 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.12.2015 Patentblatt 2015/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.05.2012 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2012/002232 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/159765 (29.11.2012 Gazette 2012/48) |
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| (54) |
LUMINESZIERENDE CELLULOSISCHE REGENERATFASER UND VERFAHREN ZU DEREN HERSTELLUNG
LUMINESCENT CELLULOSE SYNTHETIC FIBER AND METHOD FOR THE PRODUCTION THEREOF
FIBRE DE RÉGÉNÉRATION CELLULOSIQUE LUMINESCENTE ET PROCÉDÉ DE FABRICATION CORRESPONDANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
24.05.2011 DE 102011102428
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.04.2014 Patentblatt 2014/15 |
| (73) |
Patentinhaber: Glanzstoff Bohemia s.r.o. |
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41017 Lovosice (CZ) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- PFEFFER, Walter
A-3100 St. Pölten (AT)
- GUGERELL, Franz
A-3161 Rainfeld (AT)
- GEBERT-GERM, Martin
A-3580 Horn (AT)
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| (74) |
Vertreter: Leinweber & Zimmermann |
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Rosental 7, II. Aufgang 80331 München 80331 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2011/032191 DE-A1-102006 049 033
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DE-A1- 19 539 315
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Bemerkungen: |
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Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht
wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind. |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine lumineszierende cellulosische Regeneratfaser
mit mindestens einem eingesponnenen Pigment, ein Verfahren zu deren Herstellung und
die Verwendung dieser lumineszierenden cellulosischen Regeneratfaser.
[0002] Die Anforderungen an persönliche Schutzausrüstungen steigen zunehmend und werden
weltweit durch eine Vielzahl an Normen geregelt. Die Anwendung von persönlicher Schutzausrüstung
mit Warnwirkung wird eingehend unter EN 471 behandelt. In dieser Norm wird ein Material
als fluoreszierend definiert, wenn es Strahlung bei längerer Wellenlänge emittiert
als absorbiert. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich für solche Materialien der
Begriff High visibility bzw. HiVis eingebürgert.
[0003] Die zurzeit verfügbaren HiVis-Textilien werden in erster Linie aus Synthesefasern
gefertigt, wobei spinngefärbte Polyestergarne eine dominierende Rolle am Markt einnehmen.
Die äußerst geringe Feuchtigkeitsaufnahme von Polyester (∼ 0,5%) führt i. d. R. zu
einem geringen Tragekomfort. Um diesen für HiVis-Schutzausrüstungen zu verbessern,
wurde z. B. unter
US 7,312,166 eine aufwendige textile Konstruktion aus mehreren synergistisch wirkenden Fasern
entwickelt.
[0004] Da bei Synthesefasern generell die latente Gefahr einer elektrostatischen Aufladung
besteht, und damit für den Träger ein hohes Sicherheitsrisiko entstehen kann, wurden
auch Alternativen zu HiVis-Polyester gesucht.
[0005] Im Besonderen gilt es hier HiVis-Baumwolle zu nennen, basierend auf der Naturfaser
Baumwolle, welche durch konventionelle Färbeverfahren mit geeigneten fluoreszierenden
Farbstoffen hergestellt werden kann. Diese Faser weist nahezu keine elektrostatischen
Eigenschaften auf und zeichnet sich darüber hinaus noch durch guten Tragekomfort aus.
Allerdings ist der Herstellungsprozess von HiVis Baumwolle nicht nur sehr kostenintensiv,
sondern wie jeder Badfärbeprozess äußerst umweltbelastend. Darüber hinaus ist die
Farbechtheit sehr schwierig zu erzielen und die mechanische Belastbarkeit von 100%
Baumwollgarnen, und hier insbesondere die Reibfestigkeit und Reißfestigkeit, ist nicht
all zu hoch.
[0006] Überträgt man die Technik der Massenfärbung auf cellulosische Regeneratfasern, einer
weiteren Klasse von Man-made Fibers, können bislang die Anforderungen der EN 471 nicht
erfüllt werden. Eine weitere für cellulosische Regeneratfasern bekannte Technik (
WO2011/032191), das deutlich umweltschonendere Spinnfärben, führte bislang ebenfalls nicht zum
Ziel. In einem jüngst veröffentlichten Review (
Lenzinger Berichte 2006, 85, 87-90) wird auf die generelle Problematik der Spinnmassenfärbung von cellulosischen Regeneratfasern
eingegangen.
[0007] Eine bislang verfügbare Möglichkeit eine die Norm EN 471 erfüllende fluoreszierende
cellulosische Regeneratfaser zu erhalten, ist ein unter
WO2011/032191 beschriebenes zweistufiges Verfahren, welches eine serielle Kombination aus Spinn-
und Badfärben darstellt. Im ersten Verfahrensschritt wird eine cellulosische Regeneratfaser
mit einem Farbpigment (gelb) spinngefärbt. Im nachgelagerten Verfahrensschritt wird
die Faser mit einem fluoreszierenden Farbstoff überfärbt, um damit die Anforderung
der Norm EN 471 und insbesondere die Lichtechtheit nach ISO 105-B02 zu erfüllen.
[0008] Die Lichtechtheit beschreibt die Konstanz von Farben und Lacken und trägt dem Umstand
Rechnung, daß Sonnenlicht mit hohem UV-Anteil eine "zersetzende" Wirkung auf Materialien
haben kann. In der Norm EN 471 wird für Lichtechtheit von gelben Materialien ein Prüfverfahren
mit Xenon-Bestrahlung vorgeschrieben, wobei "
die Belichtung solange zu
erfolgen hat, bis die Änderung der Vergleichsskala Nummer 4 des Blaumaßstabes der
Stufe 4 des Graumaßstabes entspricht". Weiters fordert die Norm, daß nach dieser Bestrahlung z. B. der Mindestleuchtdichtefaktor
des gelben Materiales größer gleich 0,7 sein muß und die Farbwertanteile innerhalb
des für die Farbe festgelegten Bereiches liegen.
[0009] Unter Leuchtdichtefaktor versteht der Fachmann das Verhältnis der Leuchtdichte einer
Bildwandprobe zur Leuchtdichte einer vollkommen streuenden und reflektierenden Fläche.
Eine solche Fläche wird auch als Weiß-Standard bezeichnet. Diese Vorgehensweise ist
aus ökonomischer wie ökologischer Sicht ungünstig. Zwei Verfahrensschritte bedeuten
deutlich höhere Herstellkosten und Badfärben ist per se mit einer deutlich höheren
Umweltbelastung verbunden. Darüber hinaus sind keinerlei textil-mechanische Angaben
zu den Fasern gemacht worden. Vielmehr legt die beschriebene Verwendung in Mischgarnen
nahe, daß es sich bei den unter
WO2011/032191 beschriebenen fluoreszierenden Regeneratfasern um Stapelfasern handelt. Stapelfasern
zeigen aber gegenüber Endlosfilamenten hinsichtlich des Tragekomforts, des Griffes
und z. B. der Reißfestigkeit dem Fachmann bekannte, große Unterschiede.
[0010] In Hinblick auf die bisherigen Anwendungen von HiVis-Polyestergarnen in Schutzkleidungen,
z. B. als Obermaterial von Warnwesten, ist die mechanische Belastbarkeit, ausgedrückt
als
Reibfestigkeit und Reißfestigkeit, aber von sehr hoher Bedeutung für die Langlebigkeit des Warnartikels.
[0011] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine lumineszierende cellulosische
Regeneratfaser zur Verfügung zu stellen, die hinsichtlich ihrer Eignung für Schutzausrüstungen
und ihrer Herstellbarkeit verbessert ist. Ferner liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
ein Verfahren zur Herstellung dieser cellulosischen Regeneratfaser, insbesondere eines
Multifilamentgarns, anzugeben sowie auf deren Verwendung hinzuweisen.
[0012] Diese Aufgabe wird hinsichtlich der Regenerationsfaser durch eine Regeneratfaser
nach Anspruch 1 gelöst und verfahrensmäßig durch ein Vefahren nach Anspruch 10. Weitere
bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche.
[0013] Die erfindungsgemäße Regeneratfaser kann also in einem einzigen Verfahrensschritt
des Spinnfärbens einer geeigneten Viskose mit einer Dispersion aus dem Leuchtpigment
und dem Mattierungspigment erhalten werden. Das Leuchtpigment kann ein organisches
Leuchtpigment sein. Bei dem Leuchtpigment und dem unbunten Mattierungspigment, das
z. B. ein Weißpigment ist, kann es sich jeweils um handelsübliche Erzeugnisse handeln.
Mit der erfindungsgemäßen Regeneratfaser lassen sich die für Schutz- und Wamkleidung
geltenden Normen, insbesondere die Anforderungen gemäß EN 471 erfüllen. Es ist eine
Zugfestigkeit von mindestens 3 cN/tex, vorzugsweise mindestens 10cN/tex, erreichbar.
In bevorzugten Ausführungsformen ist die erfindungsgemäße Regeneratfaser ein Endlosfilament
mit Gesamttitern von 67 bis 2440 dtex und Kapillartitern zwischen 0,4 und 22 dtex,
insbesondere zwischen 0,9 und 22 dtex, vorzugsweise zwischen 1,8 und 3,3 dtex, und
Zugfestigkeiten (konditioniert, trocken) von mindestens 3cN/tex, vorzugsweise mindestens
10 cN/tex, weiter vorzugsweise mindestens 15 cN/tex und besonders bevorzugt mindestens
25 cN/tex. Ferner lassen sich aus den erfindungsgemäßen Regeneratfasern textile Flächengebilde
mit Abriebfestigkeiten nach Martindale (9kPa) von mindestens 20.000 Touren, vorzugsweise
von 45.000 Touren und besonders bevorzugt von 70.000 Touren erreichen.
[0014] Die erfindungsgemäße Regeneratfaser kann weitere Zusatzstoffe enthalten, wobei aber
der gesamte Pigmentanteil der Faser höchstens 28 %, vorzugsweise höchstens 25 % betragen
soll. In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Regeneratfaser flammgehemmt ausgerüstet
und erfüllt die hierfür geltenden Normen für Schutzkleidung. Insbesondere beträgt
der LOI-Wert mindestens 24, insbesondere mindestens 26. Als Flammschutzmittel können
anorganische und organische Pigmente dienen, insbesondere Organophosporverbindungen
mit einer Phosphoroxidationszahl von +III bis +V, welche der Spinnmasse als Dispersion
beigegeben werden. Gut geeignet ist eine handelsübliche Dispersion von 2,2'-oxybis[5,5'-dimethyl
1,3,2-dioxaphosphorinan]2,2' disulfid, die von dem Hersteller Clariant unter dem Handelsnamen
Viscofil® Exolit® 5060 VP2988 erhältlich ist.
[0015] Das Leuchtpigment ist ein Fluoreszenzpigment.
[0016] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die cellulosische Regeneratfaser
hydrophobierend ausgerüstet. Die Hydrophobierung kann durch dem Fachmann bekannte
Substanzen, insbesondere Fluorkohlenwasserstoffe, und Verfahren erreicht werden. Hierdurch
kann nicht nur ein wasser- sondern auch ein schmutzabweisender Effekt erzielt werden.
Letzterer ist insbesondere für Anwendungen im Obermaterialbereich erwünscht.
[0017] Im Rahmen der Erfindung ist insbesondere die Verwendung der erfindungsgemäßen Regeneratfaser
zur Herstellung eines textilen Flächengebildes vorgesehen. Dabei können die erfindungsgemäßen
Regeneratfasern mit für die jeweiligen Anwendungen geeigneten weiteren Fasern in Garnen
kombiniert werden, aus denen die textilen Flächengebilde beispielsweise durch Weben,
Wirken oder Stricken hergestellt werden. Alternativ können jeweils reine Garne erfindungsgemäßer
und anderer Faserarten gemeinsam zur Herstellung der textilen Flächengebilde verarbeitet
werden. Mit diesen textilen Flächengebilden lassen sich die Anforderungen der Norm
EN 471 erfüllen, so daß sie zur Herstellung von Warnbekleidungsstücken oder sonstiger
Warntextilien geeignet sind. Ebenso sind die Normen zur maximal zulässigen elektrostatischen
Aufladung erfüllt.
[0018] Alle prozentualen Angaben von Stoffanteilen bedeuten in der vorliegenden Anmeldung
Gewichtsprozente.
[0019] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Beispielen näher erläutert:
Eine wäßrige Dispersion aus einem handelsüblichen Leuchtpigment und einem Mattierungsmittel,
beispielsweise Titandioxid, wird vorab in einem geeigneten Behälter gerührt, um eine
gleichmäßige Verteilung der nicht wasserlöslichen Pigmente zu erreichen. Die Güte
der Pigmentdispersion, welche durch die mittlere und die maximale Teilchengröße bestimmt
wird, hat maßgeblichen Einfluß auf die Fasereigenschaften. Vorzugsweise liegt die
maximale Teilchengröße mit geeigneten Dispergatoren unter 10 µm, insbesondere unter
5 µm.
[0020] Diese Dispersion wird vor der Zugabe zur gelösten Cellulose einem Filtervorgang unterzogen,
in dem Teilchen mit einer Größe von mehr als 25 µm zurückgehalten werden. Die Konzentration
der Cellulose beträgt vorzugsweise 5 bis 8 % mit einem α-Cellulosegehalt von mindestens
98 %, vorzugsweise von mindestens 97,5 %.
[0021] Mittels geregelter Pumpen wird ein Förderstrom der Dispersion einem Förderstrom der
Cellulose in einem festgelegten Verhältnis zugegeben. In dem Gesamtstrom wird durch
statische oder dynamische Mischer die erforderliche Homogenisierung der Dispersion
in der Viskosematrix sichergestellt, wobei die Kontaktzeit der Pigmente mit der basischen
Viskose bis zum Verspinnen der Chemikalienbeständigkeit des Pigments anzupassen ist.
Im Zuge des Spinnprozesses läßt sich die Festigkeit des Garns noch beeinflussen, beispielsweise
durch die Abzugsgeschwindigkeit, die Verstreckung sowie die Zusammensetzung und Temperatur
des Spinnbads. Vorzugsweise kommt ein 2-badiges Spinnverfahren zur Anwendung, wobei
die Säurekonzentration im Verstreckungsbad gegenüber dem Koagulationsbad um insbesondere
28 bis 30 % geringer ist.
[0022] Wenn als Leuchtpigment das im Handel erhältliche Fluoreszenzpigment Viscofil Fluorescent
Yellow 3G verwendet wird, wird die Norm EN 471 nur dann erfüllt, wenn sein Feststoffanteil
in der fertigen Faser bei mindestens 0,6 % liegt und ein Mattierungsmittel zugesetzt
wird. Vorzugsweise wird dieser Feststoffanteil auf Werte zwischen 0,8 und 12 %, insbesondere
zwischen 1,0 und 8 % eingestellt. Der Feststoffanteil des Mattierungspigments in der
fertigen Faser liegt beispielsweise zwischen 2 und 24 %. Die Summe dieser Feststoffanteile
beträgt in der fertigen Faser höchstens 28 %, vorzugsweise höchstens 25 %.
[0023] Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß die als flammhemmendes Mittel bekannte
Dispersion Viscofil® Exolit® 5060 VP2988 des Herstellers Clariant gleichzeitig als
Mattierungspigment wirkt und letzteres daher nicht zusätzlich beigegeben werden muß.
Beispiel 1 (Exolit 5060 & Viscofil Yellow 3G)
[0024] Mit einer wässrigen Dispersion, welche 22% Exolit 5060 und 1.9% Viscofil Fluorescent
Yellow 3G enthält, erhält man unter Anwendung des erfindungsmäßigen Verfahrens ein
Garn 200f130 folgender Eigenschaften:
Garndaten:
| Material |
Drehung |
Reißfestigkeit im klimatisierten Zustand |
Bruchdehnung |
Reißfestigkeit im nassen Zustand |
Bruchdehnung |
HeißWasserschrumpf |
| TPM |
cN |
cN/100dt x |
% |
CN |
CN/100 dtx |
% |
% |
| 200f130 |
S250 |
623 |
319 |
7,9 |
367 |
188 |
18,9 |
14,4 |
Gewebedaten:
Daten des Prüfgewebes:
Webware (Kette/Schuss 200f130) in Köperbindung
Prüfwerte:
| A EN 12127 |
|
|
|
| Flächengewicht |
g.m.2 |
|
136,51 |
| |
|
|
|
| A EN ISO 13934-1 |
|
|
|
| Festigkeit - Kette |
N |
944,7 |
> 400 |
| max./ min. |
N |
998,0/907,9 |
|
| Variationskoeffizient |
% |
4,07 |
|
| 95 % Streubereich |
N |
□ 33,7 |
|
| |
|
|
|
| Festigkeit - Schuss |
N |
546,8 |
> 400 |
| max./min. |
N |
581,6/495,7 |
|
| Variationskoeffizient |
% |
5,91 |
|
| 95 % Streubereich |
N |
□ 28,3 |
|
| x |
y |
|
|
| 0,387 |
0,61 |
|
gemessen bei D65 D/2 |
| 0,356 |
0,494 |
|
Werte gemäß EN 471 |
| 0,398 |
0,452 |
|
|
| 0,460 |
0,540 |
|
|
| 0,387 |
0,61 |
β>0,70 |
β = Remissionsgrad |
| x |
y |
β = Y/100 |
Muster |
| 0,4067 |
0,5055 |
0,93 |
unbestrahlt |
| 0,4077 |
0,4924 |
0,8847 |
bestrahlt |
[0025] Die Werte sind in Fig. 1 graphisch dargestellt.
[0026] Dieses Garn erfüllt die Norm (siehe Fig. 1).
Echtheitsprüfwerte
A EN ISO 105-C06
[0027]
| Farbbeständigkeit im industriellen und häuslichen Waschen - 40 °C |
| |
Stufe |
4/4/4 |
4/4/4 |
Verfahren A1 S, mit Stahlkugeln,
Auswertung - Grauskalastufe der Tonänderung / Einsenkung in Viskose- und Begleitwollegewebe
A EN ISO 105-E04
[0028]
| Farbbeständigkeit im Schweiß |
| alkalisch |
Stufe |
4 / 3 - 4 / 3 |
4/3/3 |
| sauer |
Stufe |
4 / 3 - 4 / 3 |
4/3/4 |
alkalische und sauere Lösung eines Modellschweißes,
Auswertung - Grauskalastufe der Tonänderung / Einsenkung in Viskose- und Begleitwollegewebe
A EN ISO 105-X12
[0029]
| Farbbeständigkeit im Abrieb |
| trocken - Kette/Schuss |
Stufe |
4 - 5 / 4 - 5 |
4 |
| nass - Kette/Schuss |
Stufe |
4 / 4 |
4 |
Auswertung - Grauskalastufe der Einsenkung in ein Abreibbaumwollegewebe trocken und
nass in Richtung Kette/Schusses
A EN ISO 105-D01
[0030]
| Farbbeständigkeit in chemischer Reinigung |
| |
Stufe |
4 - 5 / 3 - 4 |
4 |
Auswertung - Grauskalastufe der Tonänderung und Einsenkung in ein Lösemittel
eingesetztes Lösemittel : Tetrachlorethylen
EN ISO 105-X11
[0031]
| Farbbeständigkeit beim Bügeln |
| - feucht |
Stufe |
4 - 5 / 4 - 5 / 4 |
4-5/4 /4 |
| - nass |
Stufe |
4 - 5 / 4 - 5 / 4 |
4-5/4 /4 |
Auswertung - Grauskalastufe der Tonänderung des Musters gleich / nach 4 Stunden Klimatisierung
in gewöhnlicher Luft für Gewebeprüfungen / Einsenkung in ein Begleitbaumwollegewebe
Temperatur 200 °C
Beispiel 2 (Mattierungsmittel & Yellow 3G)
[0032] Mit einer wässrigen Dispersion, welche 3% TiO
2 und 1,0% Viscofil Fluorescent Yellow 3G enthält, erhält man unter Anwendung des erfindungsmäßigen
Verfahrens ein Garn 167f92 folgender Eigenschaften:
Garnwerte:
| Material |
Drehung |
Reißfestigkeit im klimatisierten Zustand |
Bruchdehnung |
Reißfestigkeit im nassen Zustand |
Bruchdehnung |
HeißWasserschrumpf |
| TPM |
cN |
cN/100dtx |
% |
cN |
cN/100dtx |
% |
% |
| 167f92 |
0 |
592 |
350 |
8,7 |
383 |
227 |
21,8 |
15,5 |
Gewebedaten:
Daten des Prüfgewebes:
Webware (Kette/Schuss 167f92 S90) in Köperbindung
| x |
y |
|
|
| 0,387 |
0,61 |
|
gemessen bei D65 D/2 |
| 0,356 |
0,494 |
|
Werte gemäß EN 471 |
| 0,398 |
0,452 |
|
|
| 0,460 |
0,540 |
|
|
| 0,387 |
0,61 |
β>0,70 |
β = Remissionsgrad |
| x |
y |
β= Y/100 |
Muster |
| 0,3935 |
0,4817 |
0,8632 |
unbestrahlt |
| 0,3892 |
0,4619 |
0,8307 |
bestrahlt |
[0033] Die Werte sind in Fig. 2 graphisch dargestellt.
[0034] Dieses Garn erfüllt die Norm (siehe Fig. 2).
Beispiel 3 (Yellow 3G)
[0035] Ein unter Anwendung des erfindungsmäßigen Verfahrens hergestelltes Garn 167f92 daß
aber kein Mattierungsmittel sondern nur 1,0% Viscofil Fluorescent Yellow 3G enthält,
hat folgende Eigenschaften hinsichtlich Farbechtheit.
[0036] Gewebedaten:
Daten des Prüfgewebes:
Webware (Kette/Schuss 167f92 S90) in Köperbindung
| x |
y |
|
|
| 0,387 |
0,61 |
|
gemessen bei D65 D/2 |
| 0,356 |
0,494 |
|
Werte gemäß EN 471 |
| 0,398 |
0,452 |
|
|
| 0,460 |
0,540 |
|
|
| 0,387 |
0,61 |
β>0,70 |
β = Remissionsgrad |
| x |
y |
β= Y/100 |
Muster |
| 0,3973 |
0,4833 |
0,8146 |
unbestrahlt |
| 0,385 |
0,4489 |
0,7887 |
bestrahlt |
[0037] Die Werte sind in Fig. 3 graphisch dargestellt.
[0038] Dieses Garn erfüllt die Norm nicht (siehe Fig. 3).
1. Lumineszierende cellulosische Regeneratfaser mit mindestens einem im Wege des Spinnfärbens
einer Viskose eingesponnenen Pigment, dadurch gekennzeichnet, dass das eingesponnene Pigment ein die Anforderungen der EN 471 hinsichtlich des Mindestleuchtdichtefaktors,
der bei gelbem Material 0,7 beträgt, erfüllendes Fluoreszenzpigment ist und die Faser
zusätzlich ein eingesponnenes Mattierungspigment enthält.
2. Lumineszierende cellulosische Regeneratfaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluoreszenzpigment ein organisches Fluoreszenzpigment ist.
3. Lumineszierende cellulosische Regeneratfaser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Faser ein eingesponnenes flammhemmendes Mittel enthält.
4. Lumineszierende cellulosische Regeneratfaser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das flammhemmende Mittel ein Mattierungspigment ist.
5. Lumineszierende cellulosische Regeneratfaser nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass ihr LOI-Wert mindestens 24, insbesondere mindestens 26 beträgt.
6. Lumineszierende cellulosische Regeneratfaser nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Mattierungspigment eine Organophosphorverbindung, insbesondere mit einer Oxidationszahl
des Phosphors von +III bis +V ist.
7. Lumineszierende cellulosische Regeneratfaser nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der gesamte Pigmentanteil höchstens 28% beträgt.
8. Lumineszierende cellulosische Regeneratfaser nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Faser hydrophobierend ausgerüstet ist.
9. Lumineszierende cellulosische Regeneratfaser nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Zugfestigkeit mindestens 3 cN/tex, insbesondere mindestens 5 cN/tex, vorzugsweise
mindestens 10 cN/tex, weiter vorzugsweise mindestens 15 cN/tex, höchst vorzugsweise
mindestens 25 cN/tex beträgt.
10. Verfahren zur Herstellung einer lumineszierenden cellulosischen Regeneratfaser, bei
dem der Spinnmasse in Form einer Viskose mindestens ein Pigment zugemischt und aus
diesem Gemisch die Faser ersponnen wird, dadurch gekennzeichnet, dass das zugemischte Pigment ein die Anforderungen der EN 471 hinsichtlich des Mindestleuchtdichtefaktors,
der bei gelbem Material 0,7 beträgt, erfüllendes Fluoreszenzpigment ist und zusätzlich
ein Mattierungspigment zugemischt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Viskosegehalt der Spinnmasse im Bereich von 3 bis 9%, insbesondere im Bereich
von 5 bis 8%, vorzugsweise im Bereich von 6 bis 8% liegt.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Partikelgröße der Pigmente höchstens 10 µm, insbesondere höchstens 5
µm, vorzugsweise höchstens 1,5 µm beträgt.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der α-Cellulosegehalt in der Spinnmasse mindestens 90%, insbesondere mindestens 95%,
vorzugsweise mindestens 98%, höchst vorzugsweise mindestens 97,5% beträgt.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Pigmentgehalt in der Faser höchstens 28%, insbesondere höchstens 25%, vorzugsweise
höchstens 24% beträgt.
15. Textiles Garn, enthaltend eine Regeneratfaser gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9 oder
eine gemäß der Ansprüche 10 bis 14 hergestellte Regeneratfaser.
16. Textiles Flächengebilde enthaltend Regeneratfaser gemäß einem der Ansprüche 1 bis
9 oder eine nach einem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 10 bis 14 hergestellten
Regeneratfaser, oder ein textiles Garn gemäß Anspruch 15.
17. Textiles Flächengebilde nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass es der Norm EN 471 entspricht.
18. Textiles Flächengebildet nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass seine Abriebfestigkeit nach Martindale mindestens 20.000 Touren, vorzugsweise mindestens
45.000 Touren, weiter vorzugsweise mindestens 50.000 Touren, höchst vorzugsweise mindestens
70.000 Touren, insbesondere mindestens 80.000 Touren (bis 9kPa) beträgt.
19. Verwendung eines textilen Flächengebildes gemäß einem der Ansprüche 15 bis 18 zur
Herstellung eines Warnbekleidungsstücks oder einer sonstigen Warntextilie.
1. A luminescent regenerated cellulosic fibre comprising at least one pigment incorporated
during spinning when spin dyeing a viscose, characterised in that the pigment incorporated during spinning is a fluorescent pigment that fulfils the
requirements of EN 471 as regards the minimum luminance factor that is 0.7 for yellow
material, and the fibre additionally contains a dulling pigment incorporated during
spinning.
2. The luminescent regenerated cellulosic fibre according to Claim 1, characterised in that the fluorescent pigment is an organic fluorescent pigment.
3. The luminescent regenerated cellulosic fibre according to Claim 1 or 2, characterised in that the fibre contains a flame retardant incorporated during spinning.
4. The luminescent regenerated cellulosic fibre according to Claim 3, characterised in that the flame retardant is a dulling pigment.
5. The luminescent regenerated cellulosic fibre according to Claim 3 or 4, characterised in that its LOI value is at least 24, in particular at least 26.
6. The luminescent regenerated cellulosic fibre according to any of Claims 3 to 5, characterised in that the dulling pigment is an organophosphoric compound, in particular with a phosphorus
oxidation number from +III to +V.
7. The luminescent regenerated cellulosic fibre according to any of Claims 1 to 6, characterised in that the total pigment content is no more than 28%.
8. The luminescent regenerated cellulosic fibre according to any of Claims 1 to 7, characterised in that the fibre is equipped with hydrophobising.
9. The luminescent regenerated cellulosic fibre according to any of Claims 1 to 8, characterised in that its tensile strength is at least 3 cN/tex, in particular at least 5 cN/tex, preferably
at least 10 cN/tex, more preferably at least 15 cN/tex, most preferably at least 25
cN/tex.
10. A process for producing a luminescent regenerated cellulosic fibre, wherein at least
one pigment is admixed with the spinning mass in the form of a viscose and the fibre
is spun from this mixture, characterised in that the admixed pigment is a fluorescent pigment fulfulling the requirements of EN 471
as regards the minimum luminescence factor that is 0.7 for yellow material and a dulling
pigment is additionally admixed.
11. The process according to Claim 10, characterised in that the viscose content of the spinning mass is in the range of 3 to 9%, in particular
in the range of 5 to 8%, preferably in the range of 6 to 8%.
12. The process according to Claim 10 or 11, characterised in that the average particle size of the pigments is no more than 10 µm, in particular no
more than 5 µm, preferably no more than 1.5 µm.
13. The process according to any of Claims 10 to 12, characterised in that the α cellulose content in the spinning mass is at least 90%, in particular at least
95%, preferably at least 98%, most preferably at least 97.5%.
14. The process according to any of Claims 10 to 13, characterised in that the pigment content in the fibre is no more than 28%, in particular no more than
25%, preferably no more than 24%.
15. A textile yarn containing a regenerated fibre according to any of Claims 1 to 9 or
a regenerated fibre produced according to Claims 10 to 14.
16. A textile fabric containing regenerated fibres according to any of Claims 1 to 9 or
a regenerated fibre produced according to a process according to any of Claims 10
to 14, or a textile yarn according to Claim 15.
17. The textile fabric according to Claim 16, characterised in that it corresponds to standard EN 471.
18. The textile fabric according to Claim 16 or 17, characterised in that its abrasion resistance according to Martindale is at least 20,000 cycles, preferably
at least 45,000 cycles, more preferably at least 50,000 cycles, most preferably at
least 70,000 cycles, in particular at least 80,000 cycles (up to 9kPa).
19. The use of a textile fabric according to any of Claims 15 to 18 for the production
of a warning garment or some other warning textile.
1. Fibre de régénération cellulosique luminescente comportant au moins un pigment introduit
au filage dans le cadre de la coloration d'une viscose, caractérisée en ce que le pigment introduit au filage consiste en un pigment fluorescent répondant aux exigences
de la norme EN 471 concernant le facteur de luminance minimal, qui est de 0,7 pour
les matériaux jaunes, et la fibre contient en outre un pigment de matage introduit
au filage.
2. Fibre de régénération cellulosique luminescente selon la revendication 1, caractérisée en ce que le pigment fluorescent est un pigment fluorescent organique.
3. Fibre de régénération cellulosique luminescente selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la fibre contient un agent ignifugeant introduit au filage.
4. Fibre de régénération cellulosique luminescente selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'agent ignifugeant est un pigment de matage.
5. Fibre de régénération cellulosique luminescente selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce que son indice ILO est d'au moins 24, notamment d'au moins 26.
6. Fibre de régénération cellulosique luminescente selon l'une quelconque des revendications
3 à 5, caractérisée en ce que le pigment de matage est un composé organophosphoré, présentant notamment un degré
d'oxydation du phosphore allant de +111 à +V.
7. Fibre de régénération cellulosique luminescente selon l'une quelconque des revendications
1 à 6, caractérisée en ce que la proportion totale de pigments est d'au maximum 28 %.
8. Fibre de régénération cellulosique luminescente selon l'une quelconque des revendications
1 à 7, caractérisée en ce que la fibre a des propriétés hydrophobes.
9. Fibre de régénération cellulosique luminescente selon l'une quelconque des revendications
1 à 8, caractérisée en ce que sa résistance à la traction est d'au moins 3 cN/tex, notamment d'au moins 5 cN/tex,
de préférence d'au moins 10 cN/tex, plus préférablement d'au moins 15 cN/tex et tout
préférablement d'au moins 25 cN/tex.
10. Procédé de production d'une fibre de régénération cellulosique luminescente, dans
lequel il est ajouté au moins un pigment à la masse de filage sous la forme d'une
viscose et la fibre est filée à partir de ce mélange, caractérisé en ce que le pigment ajouté consiste en un pigment fluorescent répondant aux exigences de la
norme EN 471 concernant le facteur de luminance minimal, qui est de 0,7 pour les matériaux
jaunes, un pigment de matage étant encore ajouté.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que la teneur en viscose de la masse de filage se situe dans la plage allant de 3 à 9
%, notamment dans la plage allant de 5 à 8 % et de préférence dans la plage allant
de 6 à 8 %.
12. Procédé selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que la taille moyenne des particules des pigments est d'au maximum 10 µm, notamment d'au
maximum 5 µm et de préférence d'au maximum 1,5 µm.
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que la teneur en α-cellulose de la masse de filage est d'au moins 90 %, notamment d'au
moins 95 %, de préférence d'au moins 98 % et tout préférablement d'au moins 97,5 %.
14. Procédé selon l'une quelconque des revendications 10 à 13, caractérisé en ce que la teneur en pigments de la fibre est d'au maximum 28 %, notamment d'au maximum 25
% et de préférence d'au maximum 24 %.
15. Fil textile contenant une fibre de régénération selon l'une quelconque des revendications
1 à 9 ou une fibre de régénération produite selon les revendications 10 à 14.
16. Structure textile contenant une fibre de régénération selon l'une quelconque des revendications
1 à 9 ou une fibre de régénération produite suivant le procédé selon l'une quelconque
des revendications 10 à 14, ou un fil textile selon la revendication 15.
17. Structure textile selon la revendication 16, caractérisée en ce qu'elle correspond à la norme EN 471.
18. Structure textile selon la revendication 16 ou 17, caractérisée en ce que sa résistance à l'abrasion Martindale est d'au moins 20 000 tours, de préférence
d'au moins 45 000 tours, plus préférablement d'au moins 50 000 tours, tout préférablement
d'au moins 70 000 tours et particulièrement d'au moins 80 000 tours (jusqu'à 9 kPa).
19. Utilisation d'une structure textile selon l'une quelconque des revendications 15 à
18 pour la production d'un vêtement de signalisation ou d'un autre textile de signalisation.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente
In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
- Lenzinger Berichte, 2006, vol. 85, 87-90 [0006]