[0001] Die Erfindung betrifft einen Schienenisolierstoß und ein Verfahren zum Schneiden
eines Schienenisolierstoßes.
[0002] Bei Schienentransportwegen, wie z.B. bei der Eisenbahn, werden die elektrisch leitenden
Schienen häufig auch als Übertragungsmedium für elektrische Signale verwendet. Dies
ist z.B. bei Gleisstromkreisen als Gleisfreimeldeanlagen der Fall, wo ein Streckenabschnitt
als belegt erkannt wird, weil durch die ebenfalls elektrisch leitenden Radsätze die
Schienen elektrisch kurzgeschlossen werden und sich dadurch die elektrischen Eigenschaften
der angelegten Gleisstromkreise verändern. Um bestimmten Gleisabschnitten entlang
der Strecke eigene Gleisstromkreise zuordnen zu können, muss die elektrische Leitfähigkeit
der Schienen an den Gleisabschnittsgrenzflächen unterbrochen werden. Dies geschieht,
indem die Schienen an der Grenzfläche aufgetrennt werden und eine elektrisch isolierende
Schicht eingesetzt wird, bevor die Schienen wieder zusammengesetzt werden. Ein solcher
Isolierstoß ist aufgrund der unterschiedlichen Materialeigenschaften zwischen Isolierung
und Schiene und den hohen Belastungen durch die überfahrenden Schienenfahrzeuge hohem
Verschleiß ausgesetzt. Der Verschleiß führt zu einer Verschlechterung der mechanischen
Laufeigenschaften für die überrollenden Radsätze der Eisenbahnwagen. Weiterhin können
sich durch Verformung der Kanten Wülste bilden, die zu elektrischen Kurzschlüssen
zwischen den zu isolierenden Schienenabschnitten führen und somit die Isolierwirkung
zunichte machen. Es wurden deshalb Versuche unternommen, um durch eine geschickte
Gestaltung des Isolierstoßes die Verschleißanfälligkeit, die Belastbarkeit und das
Dauerschwingverhalten zu verbessern.
[0003] Die
DE 1 981 329 U beschreibt eine Schiene zur Herstellung eines Isolierstoßes, bei der die Schienen
eine senkrecht zur Schienenachse um mindestens 30 ° geneigte Stoßfläche aufweisen,
deren längs der Stoßfläche verlaufenden Schienenkanten aus Spritzhartmetall bestehen.
[0004] Aus der
DE 31 08 339 C2 ist ein Schienenstoß bekannt, der im Bereich des Schienenkopfs als Schrägstoß und
im Bereich des Schienenstegs als Stumpfstoß ausgebildet ist. Der Schrägstoß ist hierbei
senkrecht zur Gleisebene, aber unter einem Winkel zwischen 30° und 60° zur Schienenlängsrichtung
ausgebildet. Der Übergangsbereich zwischen Schräg- und Stumpfstoß wird durch eine
Ausnehmung gebildet, die als eine durchgehende Bohrung ausgebildet ist. Die Ausnehmung
wird durch eine entsprechend geformte zweiteilige Isolierzwischenlage ausgefüllt.
[0005] Ein Nachteil dieser Ausbildung eines Isolierstoßes liegt insbesondere darin, dass
es im Bereich der Ausnehmung zu Rissbildungen im Schienensteg kommen kann, was zu
einem Versagen des gesamten Bauteils führt.
[0006] In der
DE 29 51 570 C2 wird ebenfalls ein Isolierstoß für Eisenbahngleise beschrieben, der im Bereich des
Schienenkopfs als Schrägstoß und im Bereich des Schienenstegs als Stumpfstoß ausgebildet
ist. Bei diesem Isolierstoß gibt es jedoch keinen Übergangsbereich, sondern nur eine
Übergangsstelle, d.h. die Trennebene springt unmittelbar vom Schräg- zum Stumpfstoß.
Auch hier hat die ungünstige, diskontinuierliche Kraftableitung an der Übergangsstelle
zur Folge, dass es zu Belastbarkeitsproblemen kommt.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Isolierstoß bereitzustellen, der
den hohen Belastungen im Schienenverkehr besser standhalten kann als die Isolierstöße
des Stands der Technik. Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur
Herstellung eines solchen Isolierstoßes bereitzustellen.
[0008] Diese Aufgaben werden durch den Vorrichtungsanspruch 1 und den unabhängigen Verfahrensanspruch
4 gelöst. Die abhängigen Patentansprüche beschreiben vorteilhafte Ausgestaltungen
der Ansprüche 1 und 4.
[0009] Der erfindungsgemäße Schienenisolierstoß gemäß Anspruch 1 umfasst aneinander grenzende
Schienenenden, die mit einer elektrisch isolierenden Zwischenschicht elektrisch voneinander
getrennt sind. Der Schienenisolierstoß ist im Bereich des Schienenkopfes bis zum Bereich
der Mitte der Schienenhöhe als Schrägstoß und im Rest des Schienenstegs bis einschließlich
Schienenfuß als Stumpfstoß ausgebildet. Der Übergang zwischen Schräg- und Stumpfstoß
ist kontinuierlich ausgebildet. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Schienenisolierstoßes
sorgt dafür, dass ohne Lücke im tragenden Material eine vom Schienenkopf bis zum Schienenfuß
reichende optimale Kraftabtragung erfolgt. Die besseren Roll- und Verschleißeigenschaften
des Schrägstoßes werden optimal mit den vorteilhaften Stabilitätseigenschaften des
Stumpfstoßes im Bereich des Schienenfußes und des Schienenstegs kombiniert, indem
der Übergang zwischen den beiden Stoßarten kontinuierlich ausgelegt ist. Die zu Rissbildung
im Umfeld führenden, diskontinuierlichen Kraftübertragungswege werden somit vermieden.
Durch den kontinuierlichen Übergang können die auftretenden Kräfte besser im Material
verteilt und somit optimal aufgenommen werden.
[0010] Die kontinuierliche Drehung der Schnittebene entlang des Schnittverlaufs ist gemäß
Anspruch 2 vorteilhaft in einem Übergangsbereich von +/- 45 mm in Stegmitte realisiert.
Der Übergangsbereich zwischen Schräg- und Stumpfstoß kann somit bis zu 90 mm betragen.
Dadurch wird eine abrupte Änderung des Kraftabtrags vermieden, sodass die Belastung
an der Übergangsstelle reduziert ist, verglichen mit Isolierstößen des Stands der
Technik.
[0011] Der Winkel zwischen der Schrägstoßebene im Schienenkopf und der Schienenlängsrichtung
beträgt gemäß Anspruch 3 vorteilhaft zwischen 30° und 60°. Dieser Winkelbereich gewährleistet
die besten mechanischen Bedingungen bezüglich des Materialverschleißes am Schienenkopf
und des Rollkomforts für die den Isolierstoß passierenden Radsätze.
[0012] Das erfindungsgemäße Verfahren zum Herstellen eines Schienenisolierstoßes gemäß den
zuvor genannten Ansprüchen ist in Anspruch 4 beschrieben. Nur eine berührungslos arbeitende
Trennvorrichtung ist in der Lage, den geforderten Schnittverlauf zu realisieren. Hierfür
muss die Trennvorrichtung den Trennvorgang am Kopf- oder am Fußende beginnen. Die
Trennvorrichtung bewegt sich dabei die ganze Zeit entlang einer Linie senkrecht zur
Schienenlängsrichtung (Trennrichtung). Die Geschwindigkeit des Schneidens wird dabei
an die zu trennende Materialdicke kontinuierlich angepasst. Im Übergangsbereich zwischen
Schräg- und Stumpfstoß wird die Trennvorrichtung weiter in Trennrichtung bewegt, wobei
nun aber die Schnittebene durch Schwenken des Trennstrahls kontinuierlich gedreht
wird. Fängt die Trennvorrichtung am Fußende mit dem Trennvorgang an, so verläuft die
Trennebene für den Stumpfstoß zunächst senkrecht zur Schienenstegebene. Beim Passieren
des Übergangsbereichs wird die Trennebene kontinuierlich in die Schrägstoßebene gedreht,
indem der Trennstrahl um die in der Trennrichtung liegende Achse bei fortschreitender
Trennung kontinuierlich in die Schrägstoßebene gedreht wird. Am Ende des Übergangsbereichs
ist die Trennebene dann im zugehörigen Schrägstumpfwinkel zur Schienenlängsrichtung
gedreht.
[0013] Wird die Trennung vom Schienenkopf in Richtung Schienenfuß vorgenommen, beginnt der
Trennstrahl entsprechend in der Schrägstoßebene zu trennen und wird analog im Übergangsbereich
kontinuierlich in die Stumpfstoßebene gedreht.
[0014] Zum Trennen kommen alle berührungslosen Trennvorrichtungen in Betracht, insbesondere
3D-Wasserstrahlschneidgeräte, Elektronenstrahlanlagen, Laserschneidgeräte oder Plasmaschneidgeräte.
[0015] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels, und mehrerer Figuren
näher erläutert.
[0016] Dabei zeigen:
Figur 1: Im oberen Teil der Figur 1 ist ein Schnitt durch einen erfindungsgemäßen
Schienenisolierstoß dargestellt. Im Bereich des Schienenfußes (3) ist der Isolierstoß
als Stumpfstoß (5) ausgebildet, im Bereich des Schienenkopfes (1) als Schrägstoß (6).
Der Übergangsbereich (4) zwischen den beiden Stoßarten liegt im Bereich der Laschenbohrlöcher
und beträgt bis zu +/- 45 mm oberhalb bzw. unterhalb der Bohrachsenhöhe.
Der untere Teil der Figur 1 zeigt eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Schienenisolierstoß.
Der Schrägstoß (6) im Bereich des Schienenkopfes (1) ist hier beispielhaft um den
Winkel ϕ = 30° (19) gegenüber der Schienenlängsrichtung geneigt, der Stumpfstoß (5)
steht senkrecht zur Schienenlängsrichtung.
Figur 2: Stoßzwischenlage aus elektrisch nicht leitendem Material, die zwischen die
Schienenenden des erfindungsgemäßen Schienenisolierstoßes eingebracht wird. Ihr Profil
ist an das erfindungsgemäße Schienenprofil angepasst und entspricht somit ebenfalls
einem Stumpfstoß im Bereich des Schienenfußes und einem Schrägstoß im Bereich des
Schienenkopfes.
Figur 3: Zusammengesetzter Isolierstoß mit beiden Schienenteilstücken (7, 8) und der
dazwischen liegenden isolierenden Stoßzwischenlage (9).
Figur 4: Definition der beschreibenden geometrischen Größen des Ausführungsbeispiels.
[0017] In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel soll eine UIC 60-Schiene mit einem erfindungsgemäßen
Isolierstoß ausgestattet werden. Hierfür wird die Schiene vorteilhaft auf die Seite
gelegt, sodass die Schienenfußebene dabei in der Vertikalen steht (10). Hierdurch
kann während des Trennvorgangs der Schnittstrahl in ein Wasserbecken geleitet werden.
Der Trennvorgang könnte aber auch bei jeder anderen Lagerung der Schiene durchgeführt
werden.
[0018] Mit einem Wasserstrahlschneidgerät wird nun die Schiene vom Schienenfußende (3) beginnend
durchtrennt.
[0019] Die Linie, die in der Mitte des Schienenstegs senkrecht zur Schienenlängsachse zwischen
Schienenfuß und Schienenkopf verläuft, wird als Trennrichtungslinie (11) definiert.
Der Schneidstrahl (15) verlässt die Schneidkopfspitze immer auf die Trennrichtungslinie
(11) ausgerichtet.
[0020] Als Einstechwinkel wird der jeweilige Winkel zwischen Schneidstrahl (15) und Trennrichtungslinie
(11) definiert.
[0021] Je nach Schneidedruck und Materialdicke, die der Strahl (15) durchtrennen muss, wird
die Geschwindigkeit des Schneidens kontinuierlich angepasst. Der Wasserstrahl wird
nun in der Trennebene unter einem Einstechwinkel α von ca. 30° bis 60° (12) an den
Schienenfuß (3) herangeführt und beginnt an der Unterkante des Schienenfußes mit dem
Trennen. Um den Stumpfstoß (5) im Schienenfußbereich zu realisieren, ist hierbei die
Trennebene durch die Trennrichtungslinie (11) und die Vertikale (10) bestimmt.
[0022] Während des Durchtrennens des Schienenfußes wird der Einstechwinkel α (12) allmählich
verändert, sodass spätestens beim Erreichen des Übergangsbereichs (4) der Schneidstrahl
(16) im Stegbereich einen Einstechwinkel β (13) von 90° erreicht hat.
[0023] Der Übergangsbereich (4) liegt bei der UIC 60-Schiene im Bereich der Laschenbohrungen,
deren Bohrachsen 76,25 mm von der Unterkante des Schienenfußes entfernt liegen. Er
beginnt in diesem Beispiel etwa 35 mm unterhalb der Bohrachsenhöhe und reicht bis
etwa 35 mm oberhalb der Bohrachsenhöhe. Sobald der Schneidstrahl (16) den Übergangsbereich
erreicht, wird nun über eine Schneidstrecke von ca. 70 mm die Trennebene von senkrecht
zur Schienenlängsachse bis hin zur Neigung (19) von ϕ = 30° zur Schienenlängsachse
gleichförmig und bei unverändertem Einstechwinkel β (16) gedreht.
[0024] Nachdem sich der Schneidkopf in die neue Trennebene gedreht hat, wird diese nicht
mehr verändert.
[0025] Wenn der Strahl (17) den im Vergleich zum Schienensteg wesentlich dickeren Schienenkopf
trifft, muss allerdings der Einstechwinkel wieder verändert werden. Der Schneidkopf
wird hierzu innerhalb der beizubehaltenden Trennebene kontinuierlich in den neuen
Einstechwinkel γ (14), der vorteilhaft zwischen 100° und 130° liegt, geschwenkt. Die
Projektion des Schneidstrahls (17) in die Zeichenebene ist mit dem zugehörigen Einstechwinkel
γ (14) in Figur 4 dargestellt. Der Schneidkopf wird nun dem äußeren Schienenprofil
folgend in der horizontalen Ebene weiter geführt, bis auch der Schienenkopf durchtrennt
ist.
[0026] Somit ist ein Schienenisolierstoß für eine UIC 60-Schiene entstanden, der im Bereich
des Schienenfußes (3) als Stumpfstoß (5) und im Bereich des Schienenkopfes (1) als
Schrägstoß (6) um den Winkel ϕ = 30° (19) gegenüber der Schienenlängsrichtung geneigt
ausgebildet ist. Der Übergangsbereich (4) zwischen Schräg- (6) und Stumpfstoß (5)
erstreckt sich über ca. 70 mm, beginnend von etwa 35 mm unterhalb der Laschenbohrachsenhöhe
bis etwa 35 mm oberhalb der Laschenbohrachsenhöhe. Im Übergangsbereich (4) dreht sich
die Stoßebene kontinuierlich und gleichmäßig.
[0027] Die Erfindung kann auch für alle anderen Schienenarten und mit anderen berührungslosen
Schneidvorrichtungen realisiert werden.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 1
- Schienenkopf
- 2
- Schienensteg
- 3
- Schienenfuß
- 4
- Übergangsbereich zwischen Stumpf- und Schrägstoß
- 5
- Stumpfstoß
- 6
- Schrägstoß
- 7
- linkes Schienen-Teilstück des Isolierstoßes
- 8
- rechtes Schienen-Teilstück des Isolierstoßes
- 9
- Isolierzwischenlage
- 10
- Vertikale bei auf die Seite umgelegter Schiene
- 11
- Trennrichtungslinie
- 12
- Einstechwinkel α zu Beginn des Schneidens (zw. 30° und 60°)
- 13
- Einstechwinkel β nach Trennen des Schienenfußes (90°)
- 14
- Einstechwinkel γ beim Schneiden des Schienenkopfs (zw. 100° u. 130°)
- 15
- Schneidstrahl an der Unterkante des Schienenfußes
- 16
- Schneidstrahl mit Einstechwinkel β 90°
- 17
- Schneidstrahl bei Übergang Schienensteg/Schienenkopf
- 18
- Schneidstrahl am bzw. im Schienenkopfbereich
- 19
- Schrägstoßwinkel ϕ
1. Schienenisolierstoß mit aneinander grenzenden Schienenenden zweier Schienenteilstücke
(7, 8), die mit einer elektrisch isolierenden Zwischenschicht (9) elektrisch voneinander
getrennt sind, wobei der Schienenisolierstoß im Bereich des Schienenkopfes bis zum
Bereich der Mitte der Schienenhöhe als Schrägstoß und im Rest des Schienenstegs bis
einschließlich Schienenfuß als Stumpfstoß ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergang (4) zwischen Schräg- (6) und Stumpfstoß (5) kontinuierlich ausgebildet
ist.
2. Schienenisolierstoß gemäß Anspruch 1, wobei der Übergangsbereich zwischen Schräg-
und Stumpfstoß bis zu 90 mm beträgt.
3. Schienenisolierstoß gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei der Winkel zwischen der Schrägstoßebene
im Schienenkopf und der Schienenlängsrichtung zwischen 30° und 60° beträgt.
4. Verfahren zum Herstellen eines Schienenisolierstoßes gemäß mindestens einem der vorigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein kontinuierlicher Schnittverlauf realisiert wird, wobei eine berührungslose Trennvorrichtung
entweder kopf- oder fußseitig zu trennen beginnt und im Übergangsbereich zwischen
Schräg- und Stumpfstoß bei fortschreitender Trennung kontinuierlich in die jeweils
andere Trennebene gedreht wird.
5. Verfahren zum Herstellen eines Schienenisolierstoßes gemäß Anspruch 4, wobei die berührungslose
Trennung mithilfe von Wasserstrahlschneidgeräten, Elektronenstrahlanlagen, Laserschneidgeräten
oder Plasmaschneidgeräte erreicht wird.
1. Insulated rail joint having ends of two rail sections (7, 8) adjoining each other,
which are electrically insulated from each other by means of an electrically insulating
intermediate layer (9),
wherein the insulated rail joint is designed as an inclined joint in the region of
the rail head as far as the region of the centre of the rail height, and is designed
as a butt joint in the rest of the rail web, as far as and including the rail foot,
characterised in that the transition (4) between inclined joint (6) and butt joint (5) is continuous.
2. Insulated rail joint according to claim 1, wherein the transition region between inclined
joint and butt joint is up to 90 mm.
3. Insulated rail joint according to claim 1 or 2, wherein the angle between the level
of the inclined joint in the rail head and the longitudinal direction of the rail
is between 30° and 60°.
4. Method for producing an insulated rail joint according to at least one of the preceding
claims, characterised in that a continuous cutting line is created, wherein a non-contact separator starts separating
either on the head side or foot side, and is rotated continuously in the other parting
plane in the transition region between inclined joint and butt joint as separation
progresses.
5. Method for producing an insulated rail joint according to claim 4, wherein the non-contact
separation is achieved by means of water-jet cutters, laser cutters or plasma cutters.
1. Joint de rail isolant avec des extrémités adjacentes de deux parties de rail (7, 8)
qui sont séparées électriquement l'une de l'autre avec une couche intermédiaire (9)
électriquement isolante, le joint de rail isolant étant conçu comme un joint oblique
dans la zone du champignon de rail jusqu'à la zone du milieu de la hauteur de rail
et comme un joint plat dans le reste de l'âme de rail jusqu'au patin de rail y compris
ce dernier, caractérisé en ce que la transition (4) entre le joint oblique (6) et le joint plat (5) est conçue continue.
2. Joint de rail isolant selon la revendication 1, la zone de transition entre joint
oblique et joint plat valant jusqu'à 90 mm.
3. Joint de rail isolant selon la revendication 1 ou 2, l'angle entre le plan de joint
oblique dans le champignon de rail et la direction longitudinale de rail étant compris
entre 30° et 60°.
4. Procédé de fabrication d'un joint de rail isolant selon au moins l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'on réalise une coupe continue, un dispositif de coupe sans contact commençant à
couper soit du côté du champignon soit du côté du patin et étant tourné de manière
continue dans l'autre plan de coupe respectif dans la zone de transition entre joint
oblique et joint plat tandis que la coupe de poursuit.
5. Procédé de fabrication d'un joint de rail isolant selon la revendication 4, la coupe
sans contact étant effectuée à l'aide d'appareils à découper par jet d'eau, d'installations
à faisceaux électroniques, d'appareils à découper au laser ou d'appareils à découper
au jet de plasma.