[0001] Die Erfindung betrifft einen Tintenstrahl-Schreibkopf mit
- a) einer in einem Gehäuse angeordneten, mit Tinte unter Überdruck befüllbaren Tintenkammer,
in der in einer Frontwand Austrittsöffnungen angeordnet sind,
- b) jeweils an einer Innenseite der Frontwand anliegenden und jeweils eine Austrittsöffnung
verschließende, in einer Längsrichtung der zugehörigen Austrittsöffnungen bewegbaren
Schließkörpern,
- c) Zugelementen, die jeweils mit einem Schließkörper verbunden sind und sich koaxial
zur Längsrichtung der jeweils zugeordneten Austrittsöffnung und jeweils durch eine
in einer Rückwand der Tintenkammer angeordnete Betätigungsöffnung hindurch erstrecken,
- d) Führungsrohren, in denen die Zugelemente zumindest teilweise geführt sind,
- e) Zugvorrichtungen, die jeweils mit einem der Zugelemente an seinem der Tintenkammer
abgewandten Ende verbunden sind, und
- f) Dichtungselementen, die jeweils eine Zugvorrichtung gegenüber der Tintenkammer
derart abdichten, dass ein Kontakt der Tinte mit der Zugvorrichtung verhindert wird,
wobei die Zugelemente derart axial bewegbar sind, dass bei einer kurzzeitigen Betätigung
der Zugvorrichtung der zugehörige Schließkörper von seiner Austrittsöffnung abgehoben
wird und Tinte durch die Austrittsöffnung nach außen gelangt, jeweils ein Dichtungselement
den in die Tintenkammer hineinragenden Bereich jeweils eines Zugelementes vollständig
umschließt und die zugehörige Betätigungsöffnung gegenüber der Tintenkammer dichtend
verschließt, wobei das Dichtungselement derart ausgeführt ist, dass es mit seinem
freien Ende den Schließkörper für die Austrittsöffnung bildet und jeweils ein Dichtungselement
jeweils einen Tintenkammerabschnitt eines Führungsrohres dichtend umschließt.
[0002] Derartige Tintenstrahl-Schreibköpfe werden insbesondere in Großschriftköpfen eingesetzt.
Vorzugsweise werden sie in Matrixdruckern verwendet. Zum Stand der Technik wird noch
auf
EP 0 445 137 B1 und
DE 36 25 067 A1 hingewiesen.
[0003] Ein Druckkopf eines Matrixdruckers hat eine Vielzahl eng nebeneinander liegender,
durch bewegbare Schließkörper verschlossener Ausdrucköffnungen bzw. Austrittsöffnungen.
Unter einer Matrix wird eine zweidimensionale oder eine eindimensionale Anordnung
von mehreren Austrittsöffnungen verstanden.
[0004] Die Tintenstrahl-Schreibköpfe werden insbesondere als Schreibköpfe für Beschriftungs-
oder Signiergeräte eingesetzt, mit denen eine Beschriftung auf Gegenstände, beispielsweise
Waren, die sich auf einem Fließband befinden, oder Packungen aufgebracht wird. Dabei
werden die Austrittsöffnungen des Schreibkopfes kurzfristig durch Abheben der Schließkörper
freigegeben, sodass unter Überdruck stehende Tinte auf die zu bedruckende Fläche gebracht
werden kann. Hierfür werden jedem Schließkörper zugeordnete Zugelemente mittels der
steuerbaren Zugvorrichtung derart betätigt, dass auf der zu bedruckenden Fläche die
gewünschte Beschriftung entsteht.
[0005] Für ein ansprechendes bzw. exaktes Druckbild ist Voraussetzung, dass die einzelnen
Austrittsöffnungen mit minimalem Abstand zueinander angeordnet sind. Dies wird dadurch
erschwert, dass die Zugvorrichtungen, üblicherweise Elektromagnete, größere Abmessungen
aufweisen und nicht so dicht wie die Austrittsöffnungen nebeneinander angeordnet werden
können. Deshalb sind zwischen den Schließkörpern und den zugeordneten Zugvorrichtungen
Zugelemente von derartiger Länge angeordnet, dass die Zugvorrichtungen aufgefächert
nebeneinander angeordnet sein können. Die Antriebsbewegungen der Zugvorrichtungen
werden über die Zugelemente auf die Schließkörper übertragen, wobei die Zugelemente
beispielsweise als Zugseile bzw. Drähte oder auch als Zugstangen ausgeführt sein können.
[0006] Da die Tinte in der Tintenkammer unter Überdruck steht, ist es unbedingt notwendig
zwischen den Zugvorrichtungen und der Tintenkammer druckdichte Abdichtungen vorzusehen.
[0007] In der
EP 0 445 137 B1 sind zum Schutz der Zugvorrichtungen Dichtungselemente offenbart, die jeweils außerhalb
der Tintenkammer, zwischen einer Betätigungsöffnung und der zugehörigen Zugstange
angeordnet sind. Als Betätigungsöffnung werden diejenigen Öffnungen bezeichnet, durch
die das Zugelement aus dem Gehäuse der Tintenkammer herausgeführt wird. Diese sogenannten
Zugstangendichtungen sind in axialer Richtung der als Zugstangen ausgeführten Zugelemente
verformbar und sowohl mit der Betätigungsöffnung als auch mit der Zugstange fest verbunden.
Die Zugstangendichtungen sind kegelstumpfförmig ausgeführt, wobei das weitere Ende
am Rand der Betätigungsöffnung dichtend befestigt ist und das engere Ende die Zugstange
dichtend umgreift. Somit kann Tinte durch die Betätigungsöffnungen hindurch in die
durch die Zugstangendichtungen definierten Räume gelangen. Die Tinte befindet sich
somit in Kontakt mit bewegenden Teilen (Zugstange). Dies ist nachteilig, da Tinte
im Laufe der Zeit oftmals auskristallisiert oder Bestandteile der Tinte ausgeschieden
oder abgelagert werden. Bei zeitweiser Nichtbenutzung kann es außerdem zu einem Austrocknen
der Tinte kommen. Mechanische Bewegungen können durch derartige Ablagerungen bzw.
durch die ausgetrocknete Tinte beeinflusst und möglicherweise beeinträchtigt werden.
Hinzu kommt, dass ein Austausch der Zugstangendichtungen nur mit relativ hohem Aufwand
möglich ist.
[0008] Die in der
DE 36 25 067 A1 offenbarten Dichtungselement sind ebenfalls außerhalb der Tintenkammer, in dem der
Tintenkammer entgegensetzten Endbereich von Führungsrohren für die Zugelemente, hier
Drahtseile, angeordnet. Vorzugsweise sind die Dichtungselemente in Nähe der jeweiligen
Zugvorrichtungen angeordnet und beispielsweise als gegenüber der Zugvorrichtung dichter
Federbalg ausgeführt. Somit steigt die unter Überdruck stehende Tinte aus der Tintenkammer
durch die Führungsrohre bis hin zur als Federbalg ausgeführten Dichtung auf. Auch
bei dieser Konstruktion ist das zu bewegende Zugseil von Tinte umgeben, weswegen sich
auch hier durch Auskristallisation oder durch andersartige Ablagerungen hervorgerufene
Beeinträchtigungen für die mechanisch bewegbaren Teile ergeben können. Die Wartung
und die Reparatur, insbesondere der Austausch der Dichtungen sind ebenfalls schwierig
und zeitintensiv.
[0009] Aus der
US 4,723,131 ist ein Zugseil mit daran befestigtem Stößelkopf bekannt, der auf eine Membran drückt
um den Tintenausstoß zu steuern. Die bewegten Teile sind durch diese Membran gegenüber
der Tintenkammer abgedichtet.
[0010] Bei dem praktischen Betrieb des Tintenstrahl-Schreibkopfes nach der
EP 1 219 439 B1 hat es sich gezeigt, dass die Abdichtung zwischen dem Tintenkammerabschnitt des Führungsrohres
und dem Dichtungselement nicht zufriedenstellend ist. Die Tinte weist ein Lösungsmittel
auf. Je nach zu bedruckender Ware werden unterschiedliche Lösungsmittel eingesetzt.
Typische Löschungsmittel sind Wasser, Ethanol, Azeton, MEK usw.. Wasser wird beispielsweise
bei Lebensmitteln eingesetzt. Je nach verwendetem Lösungsmittel schrumpfen oder weiten
sich nun aber die Dichtungselemente. Das Lösungsmittel hat einen Einfluss auf das
Material des Dichtungselements. Üblicherweise wird für die Dichtungselemente ein kautschukartiges
Material verwendet, beispielsweise EPDM. Andere Materialien sind NBR, Fluorkautschuk
oder andere, geeignete Elastomere. Bei Wasser und Ethanol schrumpfen derartige gummiähnliche
Materialien, bei Azeton und MEK weiten sie sich. Dabei werden sie locker, der Kunststoff
wird so weich, dass die Verbindung zwischen dem Tintenkammerabschnitt des Führungsrohres
und dem Dichtungselement nicht mehr gegeben ist. Es kommt zu Undichtigkeiten, es kommt
auch zu einem verringerten Halt des Dichtungselementes am Tintenkammerabschnitt und
einer ungewollten Relativbewegung zwischen beiden. Dies führt zu einer deutlich vergrößerten
Abnutzung, die Dichtungselemente müssen früher als eigentlich vorgesehen ausgewechselt
werden. All dies ist nachteilig.
[0011] Hier setzt nun die Erfindung ein. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Einfluss
unterschiedlicher Lösungsmittel auf die Funktion der Dichtungselemente zu verringern,
die Dichtigkeit zwischen Dichtungselement und Tintenkammerabschnitt zu verbessern
und dauerhafter als bisher zu gestalten und sicherzustellen, dass sich beim praktischen
Betrieb das Dichtungselement möglichst nicht entlang des Tintenkammerabschnitts bewegt.
[0012] Der Tintenstrahl-Schreibkopf soll eine möglichst hohe technische Lebensdauer aufweisen
und die Herstellung und Wartung möglichst einfach und kostengünstig durchführbar sein.
[0013] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1.
[0014] Durch den Federring wird das Dichtungselement aktiv und ständig gegen den Tintenkammerabschnitt
des Führungsrohres gepresst. Während zuvor, beim Stand der Technik, lediglich die
elastische Wirkung des Materials des Dichtungselementes genutzt wurde, drückt nun
der Federring das Dichtungselement zusätzlich radial nach innen und presst ihn in
Anlage an den Tintenkammerabschnitt des Führungsrohres. Dadurch wird die Abdichtung
deutlich verbessert. Die Abdichtung ist auch dann noch gewährleistet, wenn das Material
des Dichtungselementes durch das Lösungsmittel aufgeweicht ist bzw. sich ausweitet.
Die Funktion des Tintenstrahl-Schreibkopfs ist nunmehr im Wesentlichen unabhängig
vom jeweils verwendeten Lösungsmittel.
[0015] Der Federring soll mehr als eine Windung aufweisen. Hierunter ist zu verstehen, dass
der Federring sich über mehr als 360° erstreckt. Vorzugsweise hat er 1,5 bis 3,5 Windungen,
insbesondere 2,5 Windungen. Er umläuft das Dichtungselement also auf mindestens 540°,
eine Umrundung auf 900° ist bevorzugt. Der Federring ist vorzugsweise aus einem runden
Drahtmaterial hergestellt, dann liegen die Windungen nebeneinander. In einer anderen,
bevorzugten Ausführung ist der Federring aus flachem, bandförmigem Material hergestellt,
dann liegen die Windungen vorzugsweise übereinander. Der Federring umgreift das Dichtungselement
im Bereich des Tintenkammerabschnittes des Führungsrohrs von außen. Anders ausgedrückt
befindet sich das Dichtungselement zwischen dem Federring und dem Tintenkammerabschnitt.
[0016] Vorzugsweise befindet sich der Federring in einem Bereich zwischen 1/4 und 3/4 der
axialen Länge des Tintenkammerabschnittes. Insbesondere wird der Federring etwa auf
der Längsmitte des Tintenkammerabschnittes angeordnet.
[0017] Als vorteilhaft hat sich eine ringförmige, umlaufende Einbuchtung im Außenmantel
des Dichtungselementes gezeigt. Sie kann auch als Nut oder Kehle bezeichnet werden.
Sie ist so groß gewählt, dass sich der Federring innerhalb der Einbuchtung befindet.
Er ragt damit nicht radial über den Außenmantel des Dichtungselementes hinaus. Insgesamt
trägt der Federring dadurch nicht auf, er beansprucht gegenüber der vorbekannten Konstruktion
nicht zusätzlichen Platz. Dies bedeutet, dass auch alte Tintenstrahl-Schreibköpfe
nach der
EP 1 219 439 B1 auf die vorliegende Erfindung umgerüstet werden können, also mit einem Federring
versehen werden können.
[0018] Nach wie vor sind die Dichtungselemente innerhalb der Tintenkammer angeordnet und
umschließen die in die Tintenkammer hineinragenden Bereiche der Zugelemente dichtend,
dadurch wird verhindert, dass Tinte mit beweglichen Teilen in Berührung kommt.
Die Anordnung der Dichtungselemente innerhalb der Tintenkammer bewirkt vorteilhafterweise,
dass der Tintendruck bzw. die mit etwa 1 bar bis etwa 10 bar, typisch sind 0,25 bis
0,5 bar, unter Überdruck stehende Tinte, dichtend auf die Dichtungselemente einwirkt,
da diese gegen die Führungsrohre bzw. in Richtung der Betätigungsöffnungen gedrückt
werden. Somit kann im Gegensatz zu den bekannten Ausführungsformen der Druck innerhalb
der Tintenkammer bei gleichbleibender bzw. sogar steigender Dichtwirkung der Dichtungselemente
auch deutlich erhöht werden (beispielsweise bei bis zu 10 bar). Ein hoher Druck ist
unter anderem auch deshalb zu bevorzugen, da es sich bei den eingesetzten Tintenarten
oftmals um hochviskose Flüssigkeiten handelt.
[0019] Die Dichtungselemente mit ihrem Federring werden auf die bereits in den Tintenstrahl-Schreibkopf
eingebauten Tintenkammerabschnitten der Führungsrohre aufgesteckt, sodass ein Austausch
defekter Dichtungselemente schnell und einfach erfolgen kann. Alternativ können auch
die Federringe auf die bereits auf die Tintenkammerabschnitte aufgesteckten Dichtungselemente
aufgebracht werden. Vorteilhaft ist es, wenn die Frontwand der Tintenkammer von außen
entfernbar ist.
[0020] Prinzipiell erfüllen die Dichtungselemente drei voneinander unabhängige Aufgaben.
Der jeweils der zugehörigen Betätigungsöffnung zugewandte Abschnitt bewirkt die Abdichtung
der Tintenkammer, der darunter befindliche Mittelbereich wirkt als deformierbarer
Balg und der der jeweils der zugehörigen Austrittsöffnung zugewandte Abschnitt bewirkt
die Schließfunktion. Dadurch, dass die Schließkörper durch die Dichtungselemente selbst
gebildet sind und weil die Dichtungselemente aus einem elastischen, gummiartigen Material
bestehen, ist die Abdichtung der Austrittsöffnungen sicher gewährleistet und es können
bezüglich der Länge der Dichtungselemente höhere Fertigungstoleranzen in Kauf genommen
werden. Für eine vollständige Abdichtung der Tintenkammer gegenüber den Betätigungsöffnungen
genügen aufgrund der sackartigen Ausbildung der Dichtungselemente lediglich der dichtende,
den Tintenkammerabschnitt des Führungsrohrs umschließende Abschnitt. Die Dichtungselemente
sind einstückig.
[0021] Weiterhin hat sich gezeigt, dass es vorteilhaft ist, wenn die Führungsrohre auch
außerhalb der Tintenkammer gegenüber der Rückwand vorstehen. Der vorstehende Abschnitt
bietet den Vorteil, dass die unweigerlich außerhalb der Tintenkammer entstehenden
Verschmutzungen und Ablagerungen, die sich bevorzugt an der Rückwand ablagern, nur
erschwert in die Betätigungsöffnungen eindringen können.
[0022] Die Abdichtung der Tintenkammer gegenüber von außen eindringenden Verschmutzungen
kann zusätzlich dadurch verbessert werden, dass die außerhalb der Tintenkammer angeordneten
Abschnitte der Führungsrohre mit zusätzlichen Dichtmitteln verschlossen werden. Beispielsweise
können als Kapillarschläuche ausgeführte Dichtungselemente auf die vorstehenden Abschnitte
der Führungsrohre aufgeschoben werden, sodass sie diese und auch die Zugstange fest
umschließen.
[0023] Eine Schmierung der Zugelemente kann zusätzlich dadurch erreicht werden, dass die
außerhalb der Tintenkammer angeordneten Öffnungen der Führungsrohre zusätzlich mit
einem Öl beaufschlagt werden.
[0024] Der erfindungsemäße Tintenstrahl-Schreibkopf weist eine äußerst geringe Störanfälligkeit
auf, da die Abdichtung der Dichtelemente gegenüber den Tintenkammerabschnitten und
der mechanische Halt der Dichtelemente an den Tintenkammerabschnitten nun deutlich
verbessert sind. Die Tintenkammer ist gegen äußere Verschmutzungen abgedichtet. Es
kann die Tinte nicht in den Bereich der beweglichen Teile gelangen. Der Tintenstrahl-Schreibkopf
baut sehr klein und ist schnell und effizient zu warten und zu reparieren, da die
Dichtungselemente nach voriger Öffnung der Tintenkammer problemlos ausgetauscht werden
können.
[0025] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale des erfindungsgemäßen Gegenstandes sind
in der Figurenbeschreibung und in den Unteransprüchen enthalten. Anhand der nachfolgenden
Figuren wird die Erfindung näher erläutert. Die gezeigten Ausführungsbeispiele sind
dabei nicht einschränkend zu verstehen. Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine Ausschnittsvergrößerung eines erfindungsgemäßen TintenstrahlSchreibkopfes im
Schnitt, wobei der Übersicht halber die Systemkomponenten Zugstange, Führungsrohr
und Dichtungselement nur einmal dargestellt sind,
- Fig. 2:
- eine Ausschnittsvergrößerung einer weiteren Ausführungsvariante des erfindungsemäßen
Tintenstrahl-Schreibkopfes im Schnitt gemäß Fig. 1,
- Fig. 3:
- ein axiales Schnittbild durch eine Anordnung aus einem Dichtungselement und einem
Federring, wobei der Federring mehrere, radial übereinander liegende Windungen aufweist,
und
- Fig. 4:
- eine vergrößerte Darstellung eines Dichtungselementes und eines Federrings, wie Fig.
3.
[0026] Ein erfindungsgemäßer Tintenstrahl-Schreibkopf 1 weist eine in einem Gehäuse 2 angeordnete
Tintenkammer 4 auf. Die im Wesentlichen kubische Tintenkammer 4 ist durch eine Frontwand
6, Seitenwände 8 und eine Rückwand 10 begrenzt. Die Frontwand 6 ist vorzugsweise lösbar
mit dem Gehäuse 2 verbunden und über eine vorzugsweise als O-Ring 12 ausgebildete
Dichtung abgedichtet. In der Frontwand 6 sind Austrittsöffnungen 14 angeordnet, die
als Düse für während des Druckprozesses austretende Tinte 16 wirken. Der Begriff Tinte
16 meint sämtliche zur Beschriftung und Markierung geeigneten Stoffe wie beispielsweise
auch Lacke, Säuren u.s.w.. Der die Austrittsöffnungen 14 umgebende Bereich ist in
Richtung der Tintenkammer 4 gewölbt ausgeführt, wobei die Austrittsöffnungen 14 im
Zentrum der Wölbung 18 angeordnet sind. Die Wölbung 18 hat eine zweifache vorteilhafte
Wirkung. Zum einen werden die Austrittsöffnungen 14 in Richtung ihrer Längsachsen
X-X verlängert, wodurch eine bessere Führung der austretenden Tintentropfen erreicht
wird, was wiederum ein exakteres Druckbild bedingt. Zum anderen führen die in Richtung
der Tintenkammer 4 gerichteten Wölbungen 18 zu einer besseren Abdichtung der Austrittsöffnungen
14 durch an den Austrittsöffnungen 14 anliegende Schließkörper 20. Die an den Austrittsöffnungen
14 anliegenden Flächen der Schließkörper 20 sind im Wesentlichen plan ausgeführt.
Grundsätzlich können die an den Austrittsöffnungen 14 anliegenden Flächen der Schließkörper
20 ebenfalls gewölbt ausgeführt sein. Auch ist es möglich beide Anlageflächen, die
der Schließkörper 20 und den Bereich um die Austrittsöffnungen 14), plan auszuführen.
[0027] Jedem Schließkörper 20 ist ein Zugelement 22, vorzugsweise eine Zugstange zugeordnet,
die koaxial zur Längsachse X-X der jeweiligen Austrittsöffnung 14 verläuft. Anstelle
von Zugstangen ist es auch möglich, Zugseile oder ähnliche Zugelemente zu verwenden.
Die Zugelemente 22 erstrecken sich durch in der Rückwand 10 angeordnete Betätigungsöffnungen
24 hindurch und sind mit nicht dargestellten Zugvorrichtungen verbunden. Vorteilhafterweise
können die Zugelemente 22 einen Durchmesser von beispielsweise 1 bis 1,2 mm aufweisen
und als hohle Zugröhrchen ausgeführt sein, um somit eine Material- und damit eine
Gewichtsreduzierung zu erreichen. Als Zugvorrichtungen sind insbesondere Elektromagnete
geeignet, die einen Hub der Schließkörper 20 von beispielsweise etwa 0,2 mm bewerkstelligen.
[0028] Erfindungsgemäß sind in den Betätigungsöffnungen 24 koaxial zu den Zugelementen 22
verlaufende Führungsrohre 26 angeordnet, die sowohl einen in die Tintenkammer 4 hineinragenden
Tintenkammerabschnitt 28 und einen außerhalb der Tintenkammer 4 gegenüber dem Gehäuse
2 vorstehenden Außenabschnitt 30 aufweisen. Die Zugelemente 22 sind in den Führungsrohren
26 geführt. Die Tinte 16 gelangt über eine Bohrung 32 aus einem nicht dargestellten
Tintenbehälter, dessen Anschlussende 34 mit der in einer der Seitenwände 8 angeordneten
Bohrung 32 verbunden ist, unter Überdruck in die Tintenkammer 4.
[0029] Erfindungsgemäß sind die Betätigungsöffnungen 24 gegenüber der in der Tintenkammer
4 befindlichen Tinte 16 jeweils durch ein Dichtungselement 36 abgedichtet. Vorteilhafterweise
umschließen die Dichtungselemente 36 die in die Tintenkammer 4 hineinragenden Bereiche
der Zugelemente 22. In der dargestellten Ausführungsvariante umschließen die Dichtungselemente
36 nicht nur die Zugelemente 22, sondern auch die Tintenkammerabschnitte 28 der Führungsrohre
26, und dichten somit die Betätigungsöffnungen 24 sicher ab.
[0030] Vorteilhafterweise können die Dichtungselemente 36 problemlos auf die Zugelemente
22 und Tintenkammerabschnitte 28 aufgeschoben werden. Um einen sicheren Sitz auf den
Zugelementen 22 bzw. den Führungsrohren 26 zu gewährleisten, weisen die Zugelemente
22 in ihren den Austrittsöffnungen 14 zugewandten Endbereichen jeweils eine ringförmige,
quer zur Längsachse X-X verlaufende Nut 38 auf, in der das jeweilige Dichtungselement
36 zur Anlage kommt.
[0031] Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausführung der Dichtungselemente 36
liegt darin, dass diese selbst unmittelbar als Schließkörper 20 wirken, da die aus
einem elastischen gummiartigen Material bestehenden Dichtungselemente 36 an den Austrittsöffnungen
14 anliegen. Zusätzliche Schließkörperelemente entfallen.
[0032] Aufgrund der verschiedenen Anforderungen an die Tinte 16 sind auch die für die Herstellung
der Dichtungselemente 36 in Frage kommenden Materialarten entsprechend anzupassen.
[0033] Figur 1 zeigt eine erste Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Dichtungselementes
36. Dieses ist im Wesentlichen zylinderförmig ausgeführt und weist mittig einen verdünnten
Wandungsabschnitt 40 auf. Dieser Wandungsabschnitt 40 erleichtert die Verformung des
Dichtungselementes 36 bei Betätigung der Zugvorrichtung bzw. bei kurzzeitigem Abheben
des Schließkörpers 20 von der Austrittsöffnung 14. Der Wandungsabschnitt 40 kann sich
dann vorzugsweise nach innen verformen.
[0034] Figur 2 zeigt eine vorteilhafte weitere Ausgestaltungsvariante des erfindungsgemäßen
Dichtungselementes 36. Dieses weist ausgehend von der an der Austrittsöffnung 14 anliegenden
Fläche einen kegelstumpfartigen Abschnitt 42 auf, der in einen in wesentlichen zylindrischen
Abschnitt 44 übergeht. Die Ausführung des kegelstumpfartigen Abschnitts42 hat zur
Folge, dass die unter Überdruck stehende Tinte in Richtung der Austrittsöffnung 14
gelenkt wird. Hierdurch lassen sich hohe Druckgeschwindigkeiten und ein exaktes Druckbild
realisieren. Die Überdruck in der Tintenkammer beträgt beispielsweise 1 bar, wodurch
auch Verwirbelungen der Tinte 16 minimiert werden.
[0035] Weiterhin hat sich auch als vorteilhaft erwiesen, wenn das Dichtungselement 36 im
Bereich zwischen der Austrittsöffnung 14 und nahe dem Ende des Tintenkammerabschnitts
28 des Führungsrohres 26 eine Einschnürung 46 anstelle des in Fig. 1 dargestellten
verdünnten Wandungsabschnittes 40 aufweist. Die Einschnürung 46 bewirkt, dass sich
bei Betätigung der Zugelemente 22 eine definierte Aufweitung des durch die Einschnürung
46 und das der Betätigungsöffnung 24 zugewandte Ende des Dichtungselementes 36 begrenzten
Bereiches ergibt. Durch diesen relativ langen Abschnitt wird ein schonendes Verformen
des Dichtungselementes 36 erreicht, wodurch wiederum die Haltbarkeit des Dichtungselementes
36 deutlich verlängert wird.
[0036] Die technische Lebensdauer des Tintenstrahl-Schreibkopfes 1 kann zusätzlich dadurch
verlängert werden, dass ein Eindringen von Schmutzpartikeln oder Ablagerungen durch
die Betätigungsöffnungen 24 in den Bereich der Zugelemente 22 durch Schließmittel
vermieden wird. Dies kann im Wesentlichen dadurch erreicht werden, dass die Außenabschnitte
30 der Führungsrohre 26 zusätzlich mit Dichtungsmitteln 50 verschlossen werden. Diese
sind vorteilhafterweise schlauchartig und bestehen aus einem elastischen Material,
vorzugsweise dem Material, aus dem auch die Dichtungselemente 36 gefertigt sind. Die
Dichtungsmittel 50, insbesondere Kapillarschläuche, werden auf die Zugelemente 22
bzw. auf die Außenabschnitte der Führungsrohre 26 aufgeschoben und umschließen diese.
Aufgrund ihrer Elastizität behindern die Dichtungsmittel 50 die Bewegung der Zugelemente
22 nicht.
[0037] Weiterhin sind die Betätigungsöffnungen 24 bzw. die entsprechenden Enden der Führungsrohre
26 mit einem Öl 48 beaufschlagt, um eine Schmierung der Zugelemente 20 zu erreichen.
[0038] Wie in Fig. 1 und 3 dargestellt ist, wird das Dichtungselement 36 in seinem oberen
Bereich, nämlich in dem Bereich, der sich radial außerhalb des Tintenkammerabschnittes
28 des zugehörigen Führungsrohrs 26 befindet, von einem Federring 60 umgriffen. Dieser
ist in den beiden Ausführungsbeispielen nach den Figuren 1 und 3 jeweils aus einem
Runddraht gefertigt, der mehrere Windungen aufweist. Die Windungen liegen axial nebeneinander.
Gebildet wird eine zylindrische Feder, auch Schraubenfeder genannt. Der Tintenkammerabschnitt
28 erstreckt sich in axialer Richtung über eine Länge L.
[0039] Die beiden Ausführungen nach den Figuren 1 und 3 unterscheiden sich dadurch, dass
das Dichtungselement 36 nach Fig. 3 eine ringförmige Einbuchtung 62 aufweist, dasjenige
nach Fig. 1 aber nicht. Die Einbuchtung 62 befindet sich etwa auf der Längsmitte des
Tintenkammerabschnittes 28 im montierten Zustand des Dichtungselementes 36. Die radiale
Tiefe der Einbuchtung 62 ist so gewählt, dass sie größer ist als die radiale Dicke
des Federrings 60, insbesondere als der Durchmesser des Drahtes, aus dem der Federring
60 hergestellt ist. Die Einbuchtung 62 hat im Querschnitt eine U-Form, wobei die inneren
Ecken abgerundet sind. Es ist zu erkennen, dass die Materialdicke des Dichtungselementes
36 im Bereich der Einbuchtung 62 auf maximal 50% der Materialdicke in den axial unmittelbar
benachbarten Bereich verringert ist. Eine Verringerung über 50% hinaus ist möglich.
[0040] Die axiale Länge der Einbuchtung 62 ist um 10 bis 50% größer als die axiale Länge
des Federrings 60.
[0041] Vorzugsweise sind die Enden des Federrings 60 abgerundet oder etwas nach außen weggebogen,
so dass die Enden sich nicht in das Material des Dichtungselementes 36 eingraben können.
Der Federring 60 soll das Dichtungselement 36 nicht mechanisch verletzen.
[0042] Die beiden Ausführungen nach den Figuren 2 und 4 unterscheiden sich von den soeben
besprochenen Ausführungen nach den Figuren 1 und 3 dadurch, dass nun anstelle eines
Federrings 60 mit nebeneinander angeordneten Windungen ein Federring 60 eingesetzt
ist, der übereinander angeordnete Windungen aufweist. Er ist aus einem flachen, bandförmigen
Federmaterial hergestellt. Dabei bestimmt die Breite des Materials die axiale Erstreckung
des Federrings 60. Es liegen mehrere Windungen übereinander, es sind etwa 2,5 Windungen
vorgesehen. Auch hier empfiehlt es sich, die Kanten und insbesondere das innenliegende
Ende des Federrings 60 so zu bearbeiten, insbesondere zu entgraten, dass sich der
Federring 60 nicht in das Material des Dichtungselements 36 einschneidet und das Dichtungsmaterial
verletzen kann. Wiederum zeigt Fig. 4 eine Einbuchtung 62 wie in Fig. 3, die Fig.
2 zeigt wie die Fig. 1 keine derartige Einbuchtung.
[0043] In der praktischen Realisierung sind die besprochenen Teile, insbesondere das Dichtungselement
36 und der Federring 60, relativ klein. Der Außendurchmesser beider liegt im Bereich
zwischen 1 und 3 mm. Für den aus Draht hergestellten Federring wird beispielsweise
Draht mit einem Durchmesser von 0,1 bis 0,3 mm, insbesondere 0,15 mm verwendet. Für
die aus bandförmigem Material hergestellten Federringe nach Figur 2 oder Figur 4 wird
ein Querschnitt des Bandmaterials von 0,01 bis 0,08 mm Dicke und 0,5 bis 1 mm axialer
Länge eingesetzt.
[0044] Vorzugsweise sind zwischen den Außenabschnitten der Führungsrohre und den Zugelementen
jeweils Dichtungsmittel angeordnet, die sowohl die Außenabschnitte als auch die Zugstange
dichtend umschließen.
[0045] Bevorzugt sind an den der Tintenkammer abgewandten Enden der Betätigungsöffnungen
Schließmittel angeordnet.
[0046] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt, sondern umfasst auch alle im Sinne der Erfindung gleichwirkenden Ausführungen
gemäß Anspruch 1.
Bezugszeichenliste
[0047]
- 1
- Tintenstrahl Schreibkopf
- 2
- Gehäuse
- 4
- Tintenkammer
- 6
- Frontwand
- 8
- Seitenwände
- 10
- Rückwand
- 12
- O-Ring
- 14
- Austrittsöffnung
- 16
- Tinte
- 18
- Wölbung
- 20
- Schließkörper
- 22
- Zugelemente
- 24
- Bestätigungsöffnung
- 26
- Führungsrohre
- 28
- Tintenkammerabschnitt
- 30
- Außenabschnitt
- 32
- Bohrung
- 34
- Anschlussende
- 36
- Dichtungselement
- 40
- Wandungsabschnitt
- 42
- kegelstumpfartiger Abschnitt
- 44
- zylindrischer Abschnitt
- 46
- Einschnürung
- 48
- Öl
- 50
- Dichtungsmittel
- 60
- Federring
- 62
- Einbuchtung
1. Tintenstrahl-Schreibkopf (1) mit
a) einer in einem Gehäuse (2) angeordneten, mit Tinte (16) unter Überdruck befüllbaren
Tintenkammer (4), in der in einer Frontwand (6) Austrittsöffnungen (14) angeordnet
sind,
b) jeweils an einer Innenseite der Frontwand (6) anliegenden und jeweils eine Austrittsöffnung
(14) verschließende, in einer Längsrichtung (X-X) der zugehörigen Austrittsöffnungen
(14) bewegbaren Schließkörpern (20),
g) Zugelementen (22), die jeweils mit einem Schließkörper (20) verbunden sind und
sich koaxial zur Längsrichtung (X-X) der jeweils zugeordneten Austrittsöffnung (14)
und jeweils durch eine in einer Rückwand (10) der Tintenkammer (4) angeordnete Betätigungsöffnung
(24) hindurch erstrecken,
h) Führungsrohren (26), in denen die Zugelemente (22) zumindest teilweise geführt
sind,
i) Zugvorrichtungen, die jeweils mit einem der Zugelemente (22) an seinem der Tintenkammer
(4) abgewandten Ende verbunden sind, und
j) Dichtungselementen (36), die jeweils eine Zugvorrichtung gegenüber der Tintenkammer
(4) derart abdichten, dass ein Kontakt der Tinte (16) mit der Zugvorrichtung verhindert
wird,
wobei die Zugelemente (22) derart axial bewegbar sind, dass bei einer kurzzeitigen
Betätigung der Zugvorrichtung der zugehörige Schließkörper (20) von seiner Austrittsöffnung
(14) abgehoben wird und Tinte (16) durch die Austrittsöffnung (14) nach außen gelangt,
die Führungsrohre (26) einen in die Tintenkammer (4) hineinragenden Tintenkammerabschnitt
(28) aufweisen und jeweils ein Dichtungselement (36) einen in die Tintenkammer (4)
hineinragenden Tintenkammerabschnitt (28) vollständig umschließt, wobei das Dichtungselement
(36) derart ausgeführt ist, dass es mit seinem freien Ende den Schließkörper (20)
für die Austrittsöffnung (14) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass ein Federring (60) vorgesehen ist, der mehr als eine Windung aufweist, wobei die
Windungen entweder nebeneinander oder übereinander angeordnet sind, und dass der Federring
(60) das Dichtungselement (36) im Bereich des Tintenkammerabschnitts (28) außen umgreift.
2. Tintenstrahl-Schreibkopf (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Federring (60) in einem Abschnitt von 1/4 bis 3/4 der axialen Länge (L)
des Tintenkammerabschnitts (28) befindet, vorzugsweise auf der Hälfte der axialen
Länge befindet.
3. Tintenstrahl-Schreibkopf (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Federring (60) maximal vier Windungen, insbesondere maximal drei Windungen aufweist.
4. Tintenstrahl-Schreibkopf (1), nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungselement (36) eine ringförmig umlaufende Einbuchtung (62) aufweist, innerhalb
der sich im montierten Zustand der Federring (60) befindet.
5. Tintenstrahl-Schreibkopf (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmige Einbuchtung (62) nach außen hin offen ist.
6. Tintenstrahl-Schreibkopf (1) nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmige Einbuchtung (62) eine axiale Länge hat, die 10 bis 50% größer ist
als die axiale Länge des Federrings (60).
7. Tintenstrahl-Schreibkopf (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmige Einbuchtung (62) eine radiale Tiefe aufweist, die mindestens 10%
größer ist als die radiale Dicke des Federrings (60).
8. Tintenstrahl-Schreibkopf (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbuchtung (62) abgerundete Innenecken aufweist.
9. Tintenstrahl-Schreibkopf (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des Federmaterials des Federrings (60), die mit dem Dichtungselement (36)
in Kontakt kommen, abgerundet oder abgebogen sind.