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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft einen Satz von Mehrkomponentenkartuschen mit mindestens zwei Mehrkomponentenkartuschen.</p>
<p id="p0002" num="0002">Mehrkomponentenkartuschen und insbesondere Zweikomponentenkartuschen werden häufig zur Aufbewahrung und zum Austragen von Mehr- bzw. Zweikomponentensystemen verwendet, bei welchen die einzelnen Komponenten erst für die jeweilige Anwendung miteinander in Kontakt kommen sollen, um dann beispielsweise auszuhärten. Dazu sind zwei oder mehrere voneinander getrennte Aufnahmekammern vorgesehen, von denen jede eine der Komponenten beinhaltet. Für die Anwendung werden dann die Auslässe der Aufnahmekammern typischerweise mit einem statischen Mischer verbunden und die Komponenten werden durch Druckbeaufschlagung des rückwärtigen Bodens der jeweiligen Aufnahmekammer, der üblicherweise als bewegbarer Kolben ausgestaltet ist, durch den Auslass in den Mischer gefördert, wo die Komponenten innig durchmischt werden, um dann am Ende des Mischers als homogene Masse auszutreten.</p>
<p id="p0003" num="0003">Solche Mehr- bzw. Zweikomponentensysteme werden im industriellen Bereich, im Bauwesen, beispielsweise von Gebäuden, und auch im Dentalbereich eingesetzt. Einige Anwendungsbeispiele sind Fugendichtmassen, Massen für chemische Dübel oder chemische Anker, Klebstoffe, Pasten oder Abformmassen im Dentalbereich. Insbesondere im industriellen Bereich werden Zweikomponentensysteme auch für Farben eingesetzt, die beispielsweise als funktionelle Schutzschichten, wie z.B. zum Korrosionsschutz, eingesetzt werden. Hierzu werden die beiden Komponenten der Farben in einem statischen Mischer durchmischt und denn einer Spraydüse zugeführt, welche die durchmischten Komponenten durch Beaufschlagung mit einem Medium wie Druckluft zerstäubt und auf die zu behandelnde<!-- EPO <DP n="2"> --> Fläche transportiert. Neben dem Aufsprühen solcher Beschichtungen ist es auch bekannt, Schutzschichten oder Beschichtungen im Allgemeinen durch Pinseln, Verstreichen oder Spachteln aufzutragen.</p>
<p id="p0004" num="0004">Üblicherweise sind diese Mehrkomponentenkartuschen aus Kunststoff gefertigt und werden in einem Spritzgießverfahren hergestellt. Insbesondere bei den Zweikomponentenkartuschen ist es heute üblich, diese als sogenannte Side-by-Side-Kartuschen auszugestalten, bei denen die beiden im Wesentlichen zylindrischen Aufnahmekammern nebeneinander achsparallel angeordnet sind. Für einen möglichst wirtschaftlichen Fertigungsprozess werden dazu die Zweikomponentenkartuschen einstückig in einem einstufigen Spritzgießprozess hergestellt, sodass die beiden Aufnahmekammern unlösbar miteinander verbunden sind.</p>
<p id="p0005" num="0005">Zum Austragen der Komponenten aus den Mehrkomponentenkartuschen werden spezielle Austragsvorrichtungen verwendet, die auch als Dispenser bezeichnet werden. Diese Austragsvorrichtungen sind so ausgestaltet, dass die Mehrkomponentenkartuschen in speziell dafür angepasste Halterungen der Austragsvorrichtung eingelegt werden. Für das Austragen der Komponenten sind dann Stößel vorgesehen, welche die den Boden der Aufnahmekammer bildenden Kolben mit Druck beaufschlagen, wodurch die Kolben entlang der Wandung der jeweiligen Aufnahmekammer vorwärts bewegt werden und dadurch die Komponente durch den Auslass beispielsweise in der Mischer fördern. Je nach System kann der Antrieb der Stößel händisch erfolgen, beispielsweise über einen Griff, dessen Betätigung mittels einer Übersetzung zu einer Vorwärtsbewegung der Stößel führt. Häufig haben die Austragsvorrichtungen aber auch elektrisch oder pneumatisch oder hydraulisch angetriebene Stößel, die durch einen Aktuator vom Anwender aktiviert werden können, um das Austragen der Komponenten zu beginnen.</p>
<p id="p0006" num="0006">Je nach Anwendungsfall müssen die zwei oder mehr Komponenten in verschiedenen Volumenverhältnissen miteinander gemischt werden, um bei der Durchmischung die gewünschte Reaktion optimal zu erzielen. Die unterschiedlichen Volumenverhältnisse<!-- EPO <DP n="3"> --> werden dabei über unterschiedliche Volumen der Aufnahmekammern realisiert. Da es unter praktischen Aspekten und für das Zusammenwirken mit der Austragsvorrichtung vorteilhaft ist, werden die beiden -oder mehr-Aufnahmekammern der Mehrkomponentenkartusche mit gleicher Länge ausgestaltet, sodass die Stößel der Austragsvorrichtung stets synchron und gesamthaft vorwärtsbewegt werden können. Die unterschiedlichen Volumenverhältnisse werden dann durch unterschiedliche Querschnittsflächen der Aufnahmekammern realisiert. Möchte man beispielsweise bei einem Zweikomponentensystem ein Mischverhältnis der beiden Komponenten von 2:1 erzielen, so wird bei gleicher Länge der beiden Aufnahmekammern die erste Aufnahmekammer mit einer doppelt so großen Querschnittsfläche ausgestaltet wie die zweite Aufnahmekammer.</p>
<p id="p0007" num="0007">Es hat sich in der Praxis seit langem durchgesetzt, dass die Mehrkomponentensysteme und insbesondere die Zweikomponentensysteme in verschiedenen standardisierten Größen, d.h. Füllmengen, angeboten werden, wobei als Füllmenge stets die Gesamtfüllmenge beider bzw. aller Aufnahmekammern angegeben wird. So bedeutet beispielsweise bei einer Zweikomponentenkartusche die Größenangabe "1500 ml", dass das gesamte Füllvolumen beider Aufnahmekammern summarisch 1500 ml beträgt. Dies hat zur Folge, dass 1500-ml-Zweikomponentenkartuschen für unterschiedliche Mischverhältnisse der Komponenten von ihren äußeren Abmessungen stark variieren. So ist beispielsweise für ein Mischverhältnis von eins zu eins das Volumen jeder Aufnahmekammer 750 ml, während für ein Mischverhältnis der Komponenten von zwei zu eins, die erste Aufnahmekammer 1000 ml umfasst und die zweite Aufnahmekammer 500 ml. Bei einem Mischverhältnis von vier zu eins hat die erste Aufnahmekammer ein Volumen von 1200 ml während die zweite Aufnahmekammer ein Volumen von 300 ml hat. Da wie bereits erwähnt aus praktischen Gründen die Länge der Aufnahmekammern gleich sein soll, resultiert zwangsläufig, dass die Außendurchmesser beider Aufnahmekammern zur Realisierung unterschiedlicher Mischverhältnisse geändert werden müssen. Dies hat zur Folge, dass auch unterschiedliche Austragsvorrichtungen bereit gestellt werden müssen, denn die Mehrkomponentenkartusche<!-- EPO <DP n="4"> --> muss in der Austragsvorrichtung sicher und stabil gelagert sein, damit die Kolben mit ausreichendem Druck beaufschlagt werden können.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die <patcit id="pcit0001" dnum="US20020170926A1"><text>US 2002/0170926 A1</text></patcit> betrifft ein Zweikomponentenkartuschensystem als solches für reaktive viskose Fluide aus mehreren Komponenten, bei welchem eine Mehrzahl von Spritzenelementen zusammengefügt sind und ihren Austrag in ein Auslasselement über eine entsprechende Mehrzahl von Durchgängen ausgeben.</p>
<p id="p0009" num="0009">Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es daher eine Aufgabe der Erfindung einen Satz von Mehrkomponentenkartuschen vorzuschlagen, mit dem unterschiedliche Mischverhältnisse realisierbar sind und der universeller verwendbar ist als bekannte Systeme.</p>
<p id="p0010" num="0010">Der diese Aufgabe lösenden Gegenstand der Erfindung ist durch die Merkmale des unabhängigen Patentanspruchs 1 gekennzeichnet. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.</p>
<p id="p0011" num="0011">Erfindungsgemäß wird also ein Satz von Mehrkomponentenkartuschen mit mindestens zwei Mehrkomponentenkartuschen vorgeschlagen, wobei jede Mehrkomponentenkartusche mindestens eine erste und eine zweite Aufnahmekammer für auszutragende Komponenten umfasst, wobei jede Aufnahmekammer im Wesentlichen zylindrisch ausgestaltet ist und sich in einer Längsrichtung erstreckt, wobei die Aufnahmekammern parallel zueinander angeordnet sind und in Längsrichtung die gleiche Erstreckung haben, wobei jede Mehrkomponentenkartusche einstückig hergestellt ist, sodass ihre Aufnahmekammern unlösbar miteinander-verbunden sind, und wobei die erste Aufnahmekammer jeder Mehrkomponentenkartusche des Satzes den gleichen Außendurchmesser hat.</p>
<p id="p0012" num="0012">Durch die Maßnahme, bei dem Satz von Mehrkomponentenkartuschen jeweils den Außendurchmesser der ersten Aufnahmekammer mit dem gleichen Außendurchmesser zu gestalten, resultiert eine deutlich universellere Einsetzbarkeit der Mehrkomponentenkartusche. Da die Mehrkomponentenkartusche zudem einstückig<!-- EPO <DP n="5"> --> ausgestaltet ist, so dass ihre Aufnahmekammern unlösbar miteinander verbunden sind, reicht es aus, wenn in der Austragsvorrichtung jeweils nur eine der Aufnahmekammern passgenau in einer Halterung aufgenommen wird. Da für den ganzen Satz der Mehrkomponentenkartuschen der Außendurchmesser der ersten Aufnahmekammer stets gleich ist, wird es ermöglicht, dass sämtliche Mehrkomponentenkartuschen des Satzes mit der gleichen Austragsvorrichtung ausgetragen werden können. Es bedarf keiner unterschiedlichen Austragsvorrichtungen mehr wenn Mehrkomponentenkartuschen mit unterschiedlichen Mischverhältnissen ausgetragen werden sollen. Dies bedeutet eine deutlich universellere und flexiblere Verwendung des erfindungsgemäßen Satzes von Mehrkomponentenkartuschen als bei bisher bekannten Systemen.</p>
<p id="p0013" num="0013">Es ist insbesondere bevorzugt, wenn jede erste Aufnahmekammer das gleiche Volumen aufweist. Das bedeutet, dass bei den verschiedenen Mehrkomponentenkartuschen eines Satzes auch jeweils die Wandstärke der ersten Aufnahmekammer und damit auch ihr Innendurchmesser gleich ist. Dies hat den vorteilhaften Effekt, dass die Anzahl unterschiedlicher Kolben, die für die Mehrkomponentenkartuschen zur Verfügung gestellt werden müssen, deutlich reduziert werden kann.</p>
<p id="p0014" num="0014">In einer bevorzugten Ausgestaltung ist jede Mehrkomponentenkartusche eine Zweikomponentenkartusche, denn dieser Anwendungsfall ist für die Praxis ein: sehr wichtiger.</p>
<p id="p0015" num="0015">Besonders günstig ist es, wenn jede Mehrkomponentenkartusche mittels eines Spritzgießverfahrens hergestellt ist. Dieses Verfahren ist wirtschaftlich, sehr effizient und hat sich für Mehrkomponentenkartuschen bewährt.</p>
<p id="p0016" num="0016">Eine vorteilhafte Maßnahme besteht darin, wenn jede Aufnahmekammer einen separaten Auslass aufweist, durch welchen die Komponente aus der jeweiligen Aufnahmekammer ausgetragen werden kann. Dadurch, dass die Auslässe vollkommen voneinander getrennt sind, lässt sich die Gefahr einer Kreuzkontamination<!-- EPO <DP n="6"> --> zwischen den Auslässen zumindest verringern. Kämen die verschiedenen Komponenten bereits an den Auslässen in Berührung, so könnte es hier bereits zu einer Aushärtung kommen, wodurch die Auslässe verstopft werden.</p>
<p id="p0017" num="0017">Besonders vorteilhaft für die Anwendung ist es, wenn bei jeder Mehrkomponentenkartusche alle Auslässe in einem gemeinsamen Verbindungsstück angeordnet sind, das zum Zusammenwirken mit einem Zubehörteil, insbesondere mit einer Verschlusskappe oder mit einem Mischer, ausgestaltet ist. Durch dieses gemeinsame Verbindungsstück lässt sich die Mehrkomponentenkartusche besonders einfach bedienen.</p>
<p id="p0018" num="0018">Eine bevorzugte Maßnahme ist es, wenn das Verbindungsstück ein Gewinde zum Zusammenwirken mit dem Zubehörteil aufweist, weil hierdurch eine sichere Verbindung gewährleistet ist. Es sind aber auch andere Varianten realisierbar, mit welchen das Verbindungsstück mit einer Verschlusskappe oder einem Mischer verbindbar ist.</p>
<p id="p0019" num="0019">Eine andere ebenfalls bevorzugte Maßnahme ist es, wenn das Verbindungsstück eine Bajonettkupplung zum Zusammenwirken mit dem Zubehörteil aufweist. Dann ist das Verbindungsstück für eine Bajonettverbindung mit einem Zubehörteil wie einem Mischer oder eine Verschlusskappe ausgestaltet sein. Eine derartige Bajonettverbindung zwischen der Mehrkomponentenkartusche und einem Mischer oder einer Verschlusskappe, die an sich Stand der Technik ist, stellt eine zuver lässige und sehr einfach zu bedienende Verbindung dar.</p>
<p id="p0020" num="0020">Vorzugsweise ist für jede Aufnahmekammer ein den Kammerboden bildender Kolben vorgesehen, mit welchem durch Druckbeaufschlagung die Komponente aus der jeweiligen Aufnahmekammer ausbringbar ist. Diese Ausgestaltung hat sich in der Praxis bewährt.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0021" num="0021">Aufgrund der praktischen Erfahrung ist es bevorzugt, wenn der Satz eine Mehrkomponentenkartusche umfasst, bei welcher das Volumen der ersten Aufnahmekammer gleich groß ist wie das Volumen der zweiten Aufnahmekammer, und/oder<br/>
eine Mehrkomponentenkartusche, bei welcher das Verhältnis des Volumens der ersten Aufnahmekammer zum Volumen der zweiten Aufnahmekammer zwei zu eins beträgt, und/oder<br/>
eine Mehrkomponentenkartusche, bei welcher das Verhältnis des Volumens der ersten Aufnahmekammer zum Volumen der zweiten Aufnahmekammer drei zu eins beträgt, und/oder<br/>
eine Mehrkomponentenkartusche, bei welcher das Verhältnis des Volumens der ersten Aufnahmekammer zum Volumen der zweiten Aufnahmekammer vier zu eins beträgt.</p>
<p id="p0022" num="0022">Weitere vorteilhafte Maßnahmen und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.</p>
<p id="p0023" num="0023">Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen teilweise im Schnitt:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1:</dt><dd>ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Satzes von Mehrkomponentenkartuschen in einer perspektivischen Darstellung,</dd>
<dt>Fig. 2:</dt><dd>den Satz aus <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> in einer Ansicht,</dd>
<dt>Fig. 3:</dt><dd>den Satz aus <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> in einer Ansicht auf den Boden der Mehrkomponentenkartuschen, und</dd>
<dt>Fig. 4:</dt><dd>eine der Mehrkomponentenkartuschen des Sates in einer Längsschnittdarstellung,</dd>
</dl><!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0024" num="0024"><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt in einer perspektivischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Satzes von Mehrkomponentenkartuschen, der gesamthaft mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet ist und hier vier Mehrkomponentenkartuschen 2 umfasst.</p>
<p id="p0025" num="0025">Im Folgenden wird mit beispielhaften Charakter auf den für die Praxis besonders relevanten Anwendungsfall Bezug genommen, dass die Mehrkomponentenkartuschen 2 jeweils Zweikomponentenkartuschen 2 sind. Es versteht sich aber, dass die Erfindung nicht auf solche Ausgestaltungen beschränkt ist, sondern in sinngemäß gleicher Weise auch Mehrkomponentenkartuschen 2 für mehr als zwei Komponenten umfassen kann.</p>
<p id="p0026" num="0026"><figref idref="f0002">Fig. 2</figref> zeigt den Satz 1 aus <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> in einer Ansicht aus der Blickrichtung, die in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> mit dem Pfeil II dargestellt ist.</p>
<p id="p0027" num="0027"><figref idref="f0003">Fig. 3</figref> zeigt eine Ansicht auf den Boden der Mehrkomponentenkartuschen 2, das heisst eine Ansicht aus der Blickrichtung, die in <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> mit dem Pfeil III dargestellt ist.</p>
<p id="p0028" num="0028">Zum besseren Verständnis zeigt <figref idref="f0004">Fig. 4</figref> eine der Mehrkomponentenkartuschen 2 in einer Längsschnittdarstellung entlang der Längsrichtung A.</p>
<p id="p0029" num="0029">Jede der Zweikomponentenkartuschen 2 umfasst eine erste Aufnahmekammer 3 für eine erste Komponente und eine zweite Aufnahmekammer 4 für die zweite Komponente. Jede der Aufnahmekammern 3,4 ist im Wesentlichen zylindrisch ausgestaltet und erstreckt sich in einer Längsrichtung A, welche der Zylinderachse entspricht. Bei den Zweikomponentenkartuschen 2 des Satzes 1 handelt es sich um sogenannte Side-by-Side-Kartuschen, das heisst die beiden Aufnahmekammern 3,4 der Zweikomponentenkartusche 2 sind nebeneinander angeordnet, sodass ihre Zylinderachsen, die jeweils in Richtung der Längsrichtung A verlaufen, parallel zueinander liegen. Die Länge L der ersten Aufnahmekammer 3 ist die gleiche wie die Länge L der zweiten Aufnahmekammer 4, wobei mit der Länge L<!-- EPO <DP n="9"> --> die Erstreckung der jeweiligen Aufnahmekammer 3, 4 in Längsrichtung A gemeint ist.</p>
<p id="p0030" num="0030">Es ist zwar bevorzugt, aber nicht notwendigerweise so, dass für alle Mehrkomponentenkartuschen 2 des Satzes 1 die Länge L immer die gleiche ist. Zwar haben bei jeder Mehrkomponentenkartusche 2 die beiden Aufnahmekammern 3,4 immer die gleiche Länge L, aber es ist durchaus möglich dass diese Länge L für verschiedene Mehrkomponentenkartuschen 2 des gleichen Satzes 1 verschieden ist.</p>
<p id="p0031" num="0031">Die erste und die zweite Aufnahmekammer 3 bzw. 4 weisen jeweils einen separaten Auslass 31 bzw. 41 auf (siehe <figref idref="f0004">Fig. 4</figref>), welcher jeweils in der darstellungsgemäß oberen Stirnfläche der zylinderförmigen Aufnahmekammer 3,4 vorgesehen ist, und durch welchen die jeweilige Komponente aus der Aufnahmekammer austragbar ist. Jeder Auslass 31, 41 weist einen kreisförmigen Querschnitt auf und ist kanalförmig ausgestaltet.</p>
<p id="p0032" num="0032">Jede Zweikomponentenkartusche 2 weist ein gemeinsames Verbindungsstück 5 auf, welches die beiden mit den Auslässen 31, 41 versehenen Stirnflächen der Aufnahmekammern verbindet. In diesem Verbindungsstück 5 sind die Auslässe 31 und 41 angeordnet. Das gemeinsame Verbindungsstück 5 ist für das Zusammenwirken mit einem Zubehörteil ausgestaltet.</p>
<p id="p0033" num="0033">In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel ist jede Mehrkomponentenkartusche mit einer Verschlusskappe 6 dargestellt, welche mit dem Verbindungsteil 5 zusammenwirkt. Die Verschlusskappe 6 weist zwei Zapfen 61 auf, von denen jeder in eine der beiden Auslässe 31, 41 eingreift, um diese zu verschließen. Die Verschlusskappe 6 weist eine Verschraubung 62 auf, welche mit einem Gewinde des Verbindungsstücks 5 zusammenwirkt.</p>
<p id="p0034" num="0034">Jede der Zweikomponentenkartuschen 2 ist einstückig hergestellt, sodass ihre Aufnahmekammern 3,4 jeweils unlösbar miteinander verbunden sind, das heißt, die beiden Aufnahmekammern 3, 4 können nicht zerstörungsfrei voneinander<!-- EPO <DP n="10"> --> getrennt werden. Die beiden Vorratskammern 3,4 sind über mehrere Teile miteinander verbunden, nämlich durch das gemeinsame Verbindungsstück 5 an ihrer die Auslässe 31,41 aufweisenden Stirnseite, durch einen Verbindungssteg 7 (siehe <figref idref="f0003">Fig. 3</figref>) an dem den Auslässen abgewandten Ende der Aufnahmekammern 3, 4 sowie durch mehrere Zwischenstege 8 (siehe <figref idref="f0004">Fig. 4</figref>) welche die zylindrischen Wandungen der Aufnahmekammern 3,4 auf verschiedenen Höhen bezüglich der Längsrichtung A miteinander verbinden.</p>
<p id="p0035" num="0035">Jede Zweikomponentenkartusche 2 wird vorzugsweise in einem Spritzgießverfahren hergestellt. Da die Zweikomponentenkartuschen 2 einstückig sind, können sie in einfacher und kostengünstiger Weise in einem einstufigen Spritzgießverfahren hergestellt werden.</p>
<p id="p0036" num="0036">Die Mehrkomponentenkartuschen 2 bestehen aus Kunststoff, wobei alle üblicherweise für Kartuschen verwendete Kunststoffe geeignet sind, beispielsweise Polyamide (PA), Polypropylen (PP), Polyethylen (PE), Polybutylenterephthalat (PBT), oder Polyolefine im Allgemeinen.</p>
<p id="p0037" num="0037">Wie dies insbesondere in den <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> und <figref idref="f0004">4</figref> zu erkennen ist, sind die Zweikomponentenkartuschen 2 jeweils mit einem eingesetzten Kolben 9 in jeder Aufnahmekammer 3, 4 dargestellt. Dieser Kolben 9 wird separat von der Zweikomponentenkartusche 2 hergestellt und üblicherweise erst nach dem Befüllen der Aufnahmekammern 3, 4 eingesetzt. Die Zweikomponentenkartuschen 2 werden also zunächst im Spritzgießverfahren hergestellt und dann beispielsweise mit der Verschlusskappe 6 an den Auslässen 31, 41 verschlossen. Von dem noch offenen darstellungsgemäß unteren Ende der Aufnahmekammern 3, 4 werden dann die jeweiligen Komponenten in die erste bzw. die zweite Aufnahmekammer 3 bzw. 4 eingefüllt. Anschließend wird jeweils ein Kolben 9 in die Aufnahmekammer 3 bzw. 4 eingesetzt, welcher dann den jeweiligen Kammerboden bildet und die Aufnahmekammer 3, 4 dichtend verschließt. Häufig sind die Kolben 9 als Ventilkolben<!-- EPO <DP n="11"> --> ausgestaltet, sodass beim Einsetzen der Kolben 9 die zwischen der Komponente und dem Kolben gegebenenfalls vorhandene Luft in einfacher Weise abführbar ist.</p>
<p id="p0038" num="0038">Zur Verwendung der Zweikomponentenkartusche 2 wird diese üblicherweise in die Halterung einer Austragsvorrichtung (Dispenser) eingelegt. Die Verschlusskappe 6 wird entfernt, hier abgeschraubt, und an ihrer Stelle wird ein Mischer an dem gemeinsamen Verbindungsstück befestigt, hier also mit einer Schraubverbindung. Häufig ist dieser Mischer ein an sich bekannter statischer Mischer, der dann zwei separate Einlässe aufweist, die jeweils mit einem der Auslässe 31, 41 eine Strömungsverbindung bilden, sodass die jeweilige Komponente aus der Aufnahmekammer 3 bzw. 4 durch den Auslass 31 bzw. 41 in den Mischer gelangt. Hier treffen die beiden Komponenten aufeinander und werden beim Durchlaufen des Mischers innig miteinander vermischt.</p>
<p id="p0039" num="0039">Zum Austragen der Komponenten weist die Austragsvorrichtung üblicherweise einen Doppelstößel oder zwei einzelne Stößel auf, welche die beiden Kolben 9 in der ersten bzw. der zweiten Aufnahmekammer 3 bzw.4 mit Druck beaufschlagen, so wie dies in <figref idref="f0004">Fig. 4</figref> durch die beiden Pfeile mit dem Bezugszeichen P angedeutet ist. Durch die Druckbeaufschlagung gleiten die beiden Kolben 9 simultan entlang der inneren Wandung der ersten bzw. der zweiten Aufnahmekammer 3 bzw. 4 darstellungsgemäß nach oben, wodurch die jeweiligen Komponenten in den Mischer ausgetragen werden. Nach Beendigung der Anwendung kann der Mischer wieder entfernt und durch die Verschlusskappe 6 ersetzt werden.</p>
<p id="p0040" num="0040">Das Verbindung des gemeinsamen Verbindungsstücks 5 mit der Verschlusskappe 6 oder mit dem Mischer kann natürlich auch auf andere Weise erfolgen als mit einer Schraubverbindung, beispielsweise mittels einer Bajonettverbindung. Dann weist das Verbindungsstück 5 in an sich bekannter Weise eine Bajonettkupplung auf, die mit einer an der Verschlusskappe 6 oder dem Mischer oder einem sonstigen Zubehörteil vorgesehenen Bajonettkupplung derart zusammenwirkt, dass die beiden Teile sicher verbunden sind.<!-- EPO <DP n="12"> --></p>
<p id="p0041" num="0041">Der erfindungsgemäße Satz 1 von Mehrkomponentenkartuschen 2 zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass bei jeder der mindestens zwei Mehrkomponentenkartuschen 2 die erste Aufnahmekammer 3 den gleichen Außendurchmesser D1 aufweist. Durch diese Maßnahme wird es realisierbar, dass alle Mehrkomponentenkartuschen 2 des Satzes 1 in das gleiche Austragsgerät eingelegt werden können. Da nämlich die Mehrkomponentenkartuschen 2 einstückig sind, also die beiden Aufnahmekammern 3 bzw. 4 starr miteinander verbunden sind - hier durch das Verbindungsstück 5 , den Verbindungssteg 7 und die Zwischenstege 8 - reicht es aus, dass die Halterung in dem Austragsgerät so ausgestaltet ist, dass sie die erste Aufnahmekammer 3 sicher und fest aufnimmt. Der Außendurchmesser D2 der zweiten Aufnahmekammer 4 kann dann variieren, ohne dass dadurch die sichere und zuverlässige Austragefunktion gefährdet wird.</p>
<p id="p0042" num="0042">Aus herstellungstechnischen Gründen ist es bevorzugt, dass jede erste Aufnahmekammer 3 eines Satzes 1 das gleiche Volumen aufweist. Das bedeutet bei gleicher Länge L, dass die Wandstärke d der Wandung der ersten Aufnahmekammer 3 für alle Mehrkomponentenkartuschen 2 des Satzes 1 die gleiche ist. Es ist jedoch auch möglich und für manche Anwendungen gegebenenfalls wünschenswert, dass die Wandstärke d der Wandung der ersten Aufnahmekammer 3 für zwei verschiedene Mehrkomponentenkartuschen 2, die zum gleichen Satz 1 gehören, unterschiedliche Werte haben.</p>
<p id="p0043" num="0043">Haben alle ersten Aufnahmekammern 3 die gleiche Wandstärke d, so haben sie auch den gleichen Innendurchmesser. Dies ist besonders vorteilhaft, weil dann für alle ersten Aufnahmekammern 3 der gleiche Kolben 9 verwendet werden kann, für die ersten Aufnahmekammern 3 müssen dann also keine Kolben 9 mit unterschiedlichen Durchmessern bereitgestellt werden.</p>
<p id="p0044" num="0044">Durch die Variation des Außendurchmessers D2 der zweiten Aufnahmekammer 4 ist es somit möglich, verschiedene Mischverhältnisse für die beiden Komponenten zu realisieren. Dabei ist mit dem Mischverhältnis gemeint, wieviel Teile der ersten<!-- EPO <DP n="13"> --> Komponente auf ein Teil der zweiten Komponente kommen. Eim Mischverhältnis von 2:1 bedeutet beispielsweise, dass auf ein Teil der zweiten Komponente zwei Teile der ersten Komponente kommen, wobei hier mit Teilen Volumenteile gemeint sind.</p>
<p id="p0045" num="0045">Da die beiden Aufnahmekammern 3, 4 der Zweikomponentenkartusche 2 gleich lang sind und beim Austragen der beiden Komponenten, die beiden Kolben 9 in den Aufnahmekammern 3,4 üblicherweise synchron und parallel vorwärts geschoben werden, lässt sich das Mischverhältnis über den Durchmesser D2 der zweiten Aufnahmekammer 4 einstellen. Das Mischverhältnis ist dann gegeben durch das Verhältnis der beiden kreisförmigen Querschnittsflächen der beiden Aufnahmekammern 3,4 jeweils senkrecht zur Längsrichtung A. Sind die Wandstärken d der ersten und der zweiten Aufnahmekammer 3 bzw. 4 gleich - was in der Regel der Fall ist - so ist das Mischverhältnis durch das Verhältnis des Außendurchmessers D1 der ersten Aufnahmekammer 3 zum Außendurchmesser D2 der zweiten Aufnahmekammer 4 festgelegt. Auch bei nicht gleicher Wandstärke d der beiden Aufnahmekammern 3,4 gilt diese Aussage zumindest näherungsweise.</p>
<p id="p0046" num="0046">Bei dem in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> dargestellten Satz 1 sind in den vier Zweikomponentenkartuschen 2 darstellungsgemäß von links nach rechts die folgenden Mischverhältnisse realisiert: 1:1; 2:1; 3:1 und 4:1.</p>
<p id="p0047" num="0047">Aufgrund der Blickrichtung ist die Reihenfolge in den <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> und <figref idref="f0003">3</figref> gerade umgekehrt. Hier hat jeweils die darstellungsgemäß äußerst linke Mehrkomponentenkartusche 2 das Mischverhältnis 4:1, es folgen nach rechts die Mischverhältnisse 3:1; 2:1 und 1:1.</p>
<p id="p0048" num="0048">Die in <figref idref="f0004">Fig. 4</figref> im Schnitt dargestellte Mehrkomponentenkartusche 2 hat das Mischverhältnis 2:1.</p>
<p id="p0049" num="0049">Da die Querschnittsfläche der Aufnahmekammern 3,4 senkrecht zur Längsrichtung A jeweils Kreisflächen sind, hat das Verhältnis des Außendurchmessers D1<!-- EPO <DP n="14"> --> der ersten Aufnahmekammer 3 zum Außendurchmesser D2 der zweiten Aufnahmekammer 4 für das Mischverhältnis 4:1 den Wert 2, für das Mischverhältnis 3:1 den Wert Wurzel aus drei und für das Mischverhältnis 2:1 den Wert Wurzel aus 2. Für das Mischverhältnis 1:1 ist der Außendurchmesser D1 der ersten Aufnahmekammer 3 gleich dem Außendurchmesser D2 der zweiten Aufnahmekammer 4.</p>
<p id="p0050" num="0050">Es versteht sich natürlich, dass der Satz 1. von Mehrkomponentenkartuschen 2 alternativ oder ergänzend auch noch Mehrkomponentenkartuschen 2 mit anderen Mischverhältnissen umfassen kann.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Satz (1) von Mehrkomponentenkartuschen (2) mit mindestens zwei Mehrkomponentenkartuschen (2),<br/>
wobei jede Mehrkomponentenkartusche (2) mindestens eine erste und eine zweite Aufnahmekammer (3, 4) für auszutragende Komponenten umfasst,<br/>
wobei jede Aufnahmekammer (3, 4) im Wesentlichen zylindrisch ausgestaltet ist und sich in einer Längsrichtung (A) erstreckt,<br/>
wobei die Aufnahmekammern (3, 4) parallel zueinander angeordnet sind und in Längsrichtung (A) die gleiche Erstreckung (L) haben,<br/>
wobei jede Mehrkomponentenkartusche (2) einstückig hergestellt ist, so dass ihre Aufnahmekammern (3, 4) unlösbar miteinander verbunden sind,<br/>
wobei die erste Aufnahmekammer (3) jeder Mehrkomponentenkartusche (2) des Satzes (1) den gleichen Außendurchmesser (D1) hat, und<br/>
wobei mindestens zwei der zweiten Aufnahmekammern (4) des Satzes (1) unterschiedliche Außendurchmesser (D2) besitzen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Satz (1) nach Anspruch 1,<br/>
bei welchem jede erste Aufnahmekammer (3) des Satzes (1) das gleiche Volumen aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Satz (1) nach Anspruch 1 oder 2,<br/>
bei welchem die Wandstärken (d) der ersten und der zweiten Aufnahmekammern (3, 4) des Satzes (1) gleich sind.<!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Satz (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,<br/>
bei welchem jede Mehrkomponentenkartusche (2) eine Zweikomponentenkartusche (2) ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Satz (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,<br/>
bei welchem jede Mehrkomponentenkartusche (2) mittels eines Spritzgießverfahrens hergestellt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Satz (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,<br/>
bei welchem jede Aufnahmekammer (3, 4) einen separaten Auslass (31, 41) aufweist, durch welchen die Komponente aus der jeweiligen Aufnahmekammer (3, 4) ausgetragen werden kann.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Satz (1) nach Anspruch 6,<br/>
wobei bei jeder Mehrkomponentenkartusche (2) alle Auslässe (31, 41) in einem gemeinsamen Verbindungsstück (5) angeordnet sind, das zum Zusammenwirken mit einem Zubehörteil (6), insbesondere mit einer Verschlusskappe oder mit einem Mischer, ausgestaltet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Satz (1) nach Anspruch 7,<br/>
bei welchem das Verbindungsstück (5) ein Gewinde zum Zusammenwirken mit dem Zubehörteil (6) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Satz (1) nach Anspruch 7,<br/>
bei welchem das Verbindungsstück (5) eine Bajonettkupplung zum Zusammenwirken mit dem Zubehörteil (6) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Satz (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,<br/>
bei welchem für jede Aufnahmekammer (3, 4) ein den Kammerboden bildender Kolben (9) vorgesehen ist, mit welchem durch Druckbeaufschlagung<!-- EPO <DP n="17"> --> die Komponente aus der jeweiligen Aufnahmekammer (3, 4) ausbringbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Satz (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,<br/>
mit einer Mehrkomponentenkartusche (2), bei welcher das Volumen der ersten Aufnahmekammer (3) gleich groß ist wie das Volumen der zweiten Aufnahmekammer (4).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Satz (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,<br/>
mit einer Mehrkomponentenkartusche (2), bei welcher das Verhältnis des Volumens der ersten Aufnahmekammer (3) zum Volumen der zweiten Aufnahmekammer (4) zwei zu eins beträgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Satz (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,<br/>
mit einer Mehrkomponentenkartusche (2), bei welcher das Verhältnis des Volumens der ersten Aufnahmekammer (3) zum Volumen der zweiten Aufnahmekammer (4) drei zu eins beträgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Satz (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,<br/>
mit einer Mehrkomponentenkartusche (2), bei welcher das Verhältnis des Volumens der ersten Aufnahmekammer (3) zum Volumen der zweiten Aufnahmekammer (4) vier zu eins beträgt.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="18"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A set (1) of multicomponent cartridges (2) having at least two multicomponent cartridges (2),<br/>
wherein each multicomponent cartridge (2) comprises at least one first and one second reception chamber (3, 4) for components to be dispensed,<br/>
wherein each reception chamber (3, 4) has a substantially cylindrical design and extends in a longitudinal direction (A), wherein the reception chambers (3, 4) are arranged in parallel with one another and have the same extent (L) in the longitudinal direction (A),<br/>
wherein each multicomponent cartridge (2) is manufactured in one piece so that their reception chambers (3, 4) are non-releasably connected to one another,<br/>
wherein the first reception chamber (3) of each multicomponent cartridge (2) of the set (1) has the same outer diameter (Dl), and wherein at least two of the second reception chambers (4) of the set (1) have different outer diameters (D2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>A set in accordance with claim 1,<br/>
in which every first reception chamber (3) of the set (1) has the same volume.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>A set in accordance with claim 1 or claim 2,<br/>
in which the wall thicknesses (d) of the first and second reception chambers (3, 4) of the set (1) are the same.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>A set (1) in accordance with any one of the preceding claims,<!-- EPO <DP n="19"> --> in which each multicomponent cartridge (2) is a two-component cartridge (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>A set (1) in accordance with any one of the preceding claims,<br/>
<br/>
in which each multicomponent cartridge (2) is manufactured by means of an injection molding process.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>A set (1) in accordance with any one of the preceding claims, in which each reception chamber (3, 4) has a separate outlet (31, 41) through which the component can be dispensed from the respective reception chamber (3, 4).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>A set (1) in accordance with claim 6,<br/>
wherein, in each multicomponent cartridge (2), all outlets (31, 41) are arranged in a common connector piece (5) which is designed for cooperating with an accessory part (6), in particular with a closure cap or with a mixer.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>A set (1) in accordance with claim 7,<br/>
in which the connector piece (5) has a thread for cooperating with the accessory part (6).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>A set (1) in accordance with claim 7,<br/>
in which the connector piece (5) has a bayonet coupling for cooperating with the accessory part (6).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>A set (1) in accordance with any one of the preceding claims,<br/>
in which, for each reception chamber (3, 4) a piston (9) forming the chamber base is provided by which the component can be dispensed<!-- EPO <DP n="20"> --> from the respective reception chamber (3, 4) by application of pressure.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>A set (1) in accordance with any one of the preceding claims, having a multicomponent cartridge (2) in which the volume of the first reception chamber (3) is of the same size as the volume of the second reception chamber (4).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>A set (1) in accordance with any one of the preceding claims, having a multicomponent cartridge (2) in which the ratio of the volume of the first reception chamber (3) to the volume of the second reception chamber (4) is two to one.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>A set (1) in accordance with any one of the preceding claims, having a multicomponent cartridge in which the ratio of the volume of the first reception chamber (3) to the volume of the second reception chamber (4) is three to one.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>A set (1) in accordance with any one of the preceding claims, having a multicomponent cartridge in which the ratio of the volume of the first reception chamber (3) to the volume of the second reception chamber (4) is four to one.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="21"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Jeu (1) de cartouches à plusieurs composants, comprenant au moins deux cartouches (2) à plusieurs composants,<br/>
dans lequel chaque cartouche (2) à plusieurs composants inclut au moins une première et une seconde chambre de réception (3, 4) pour des composants à distribuer,<br/>
dans lequel chaque chambre de réception (3, 4) est conçue sensiblement cylindrique et s'étend dans une direction longitudinale (A),<br/>
dans lequel les chambres de réception (3, 4) sont agencées parallèlement les unes aux autres et ont en direction longitudinale (A) la même extension (L),<br/>
dans lequel chaque cartouche à plusieurs composants (2) est réalisée d'un seul tenant, de sorte que ses chambres de réception (3, 4) sont reliées l'une à l'autre de manière indétachable,<br/>
dans lequel la première chambre de réception (3) de chaque cartouche (2) à plusieurs composants du jeu (1) à le même diamètre extérieur (D1), et<br/>
dans lequel au moins deux des secondes chambres de réception (4) du jeu (1) possèdent des diamètres extérieurs différents (D2).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Jeu (1) selon la revendication 1,<br/>
dans lequel chaque première chambre de réception (3) du jeu (1) présente le même volume.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Jeu (1) selon la revendication 1 ou 2,<br/>
dans lequel les épaisseurs de paroi (d) de la première et de la seconde chambre de réception (3, 4) du jeu (1) sont égales.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Jeu (1) selon l'une des revendications précédentes,<br/>
dans lequel chaque cartouche (2) à plusieurs composants est une cartouche (2) à deux composants.<!-- EPO <DP n="22"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Jeu (1) selon l'une des revendications précédentes,<br/>
dans lequel chaque cartouche (2) à plusieurs composants est réalisée au moyen d'une procédure de coulée par injection.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Jeu (1) selon l'une des revendications précédentes,<br/>
dans lequel chaque chambre de réception (3, 4) comporte une sortie séparée (31, 41), à travers lesquelles les composants peuvent être distribués à partir des chambres de réception (3, 4) respectives.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Jeu (1) selon la revendication 6,<br/>
dans lequel, dans chaque cartouche (2) à plusieurs composants, toutes les sorties (31, 41) sont agencées dans une pièce de liaison commune (5) qui est conçue pour coopérer avec un accessoire (6), en particulier avec un capuchon de fermeture ou avec un mélangeur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Jeu (1) selon la revendication 7,<br/>
dans lequel la pièce de liaison (5) comporte un pas de vis pour coopérer avec l'accessoire (6).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Jeu (1) selon la revendication 7,<br/>
dans lequel la pièce de liaison (5) comporte un accouplement à baïonnette pour coopérer avec l'accessoire (6).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Jeu (1) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel,<br/>
dans lequel pour chaque chambre de réception (3, 4) il est prévu un piston (9) formant le fond de la chambre, piston au moyen duquel les composants peuvent être distribués hors de la chambre de réception correspondante (3, 4) en appliquant une pression.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Jeu (1) selon l'une des revendications précédentes,<br/>
comprenant une cartouche (2) à plusieurs composants, dans laquelle le volume de la première chambre de réception (3) est égal au volume de la seconde chambre de réception (4).<!-- EPO <DP n="23"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Jeu (1) selon l'une des revendications précédentes,<br/>
comprenant une cartouche (2) à plusieurs composants, dans lequel le rapport du volume de la première chambre de réception (3) sur le volume de la seconde chambre de réception (4) est de 2:1.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Jeu (1) selon l'une des revendications précédentes,<br/>
comprenant une cartouche à plusieurs composants (2), dans lequel le rapport du volume de la première chambre de réception (3) sur le volume de la seconde chambre de réception (4) est de 3:1.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Jeu (1) selon l'une des revendications précédentes,<br/>
comprenant une cartouche à plusieurs composants (2), dans lequel le rapport du volume de la première chambre de réception (3) sur le volume de la seconde chambre de réception (4) est de 4:1.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="24"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="25"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="154" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="26"> -->
<figure id="f0003" num="3"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="155" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="27"> -->
<figure id="f0004" num="4"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="165" he="160" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="US20020170926A1"><document-id><country>US</country><doc-number>20020170926</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0008]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
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