[0001] Die Erfindung betrifft ein System zur Aufhängung und Führung von Trennwandelementen
einer mobilen Trennwand, die mittels jeweils wenigstens eines Kreuzschlittens in deckenseitigen
Tragschienen mit Führungsschlitzen verfahrbar aufgehängt sind, wobei jeder Kreuzschlitten
einen Rollenkörper mit vier Führungsrollen gleicher Höhe mit vertikalen Rotationsachsen
sowie an seinen vier Seitenflächen vier Lastrollen auf zwei einander rechtwinklig
kreuzenden horizontalen Rotationsachsen aufweist, wobei jeweils zwei gegenüberliegende
Lastrollen des Rollenkörpers auf Laufflächen der Tragschiene abrollen, während die
beiden anderen Lastrollen mit dem Führungsschlitz der Tragschiene fluchten, wobei
an wenigstens einer Abzweigung von Tragschienen in einer Tragschiene deckenseitig
ein Führungskörper mit einer konkaven Ablauffläche für Führungsrollen vorgesehen ist.
Die Erfindung betrifft weiter eine Verwendung und eine mobile Trennwand.
[0002] Mobilwandsysteme, auch als Trennwandsysteme bekannt, dienen zur variablen Unterteilung
von Räumen. Bekannte Mobilwandsysteme weisen eine oder mehrere deckenseitig montierte
Trag- bzw. Führungsschienen und am Boden montierte Führungsschienen sowie flächige
Mobilwandelemente auf, die aus einer Parkposition, in der sie wenig Platz beanspruchen,
herausgefahren und zu einer vollständigen Trennwand zusammengefügt werden können und
umgekehrt.
[0003] Bekannte Haltevorrichtungen für mobile Trennwandelemente umfassen eine Tragschiene
in Form beispielsweise eines Hohlprofils mit zentralem Führungsschlitz für Führungs-
bzw. Haltestangen von Trennwandelementen, die an ihrer Oberseite an einer tragenden
Decke aufgehängt sind. Somit trägt die tragende Decke das Gewicht der Mobilwand, soweit
die Mobilwandelemente in einer Parkposition oder einer Endposition nicht beispielsweise
mittels ausgefahrener Ausfahrdruckschuhe auf dem Boden aufgestützt sind.
[0004] In der Schiene laufen je nach Ausführungstyp ein oder zwei Schlitten pro Trennwandelement.
Diese Schlitten werden in der Tragschiene oder den Tragschienen geführt und laufen
mit Lastrollen auf den unteren Flächen der Tragschiene ab. Häufig werden so genannte
"Ein-Richtungs"-Rollen mit ein- oder beidseitig hintereinander angeordneten Räderpaaren
verwendet, die eine Vor- und Rückbewegung in einer Schiene erlauben, aber keine Querbewegung,
beispielsweise in einem Kreuzungspunkt von Schienen.
[0005] Entsprechende Schlitten weisen in einigen Fällen auch nach oben gerichtete, über
die Begrenzung der Schlitten hinausreichende Führungsrollen auf, die den Schlitten
gegenüber den Seitenwänden der Schiene abstützen und somit den Geradeauslauf der Schlitten
führen. Die Schlitten sind um ihre zentrale vertikale Achse, in der auch die Haltestangen
für die Mobilwandelemente verlaufen, gegenüber den Trennwandelementen drehbar, da
ein Trennwandelement, beispielsweise zum Erreichen einer Parkposition, um eine vertikale
Achse drehbar sein muss. Mit Hilfe von Leitblechen und den Führungsrollen ist auch
mit "Ein-Richtungs"-Rollen das Verfolgen von Kurven oder "Y"-förmigen Weichen möglich.
[0006] Eine andere bekannte Form von Schlitten, der so genannten "Kreuzschlitten", auch
"Kreuzrolle" genannt, weist einen Rollenkörper auf, der im Wesentlichen quadratisch
ist. Er weist eine vierzählige Symmetrie auf. An jeder Seitenfläche ist eine Schwerlastrolle
jeweils in der Mitte der Seitenfläche angeordnet, so dass es mit diesem Kreuzschlitten
möglich ist, an Verzweigungspunkten wie Kreuzungen, "T"-förmigen Abzweigungen oder
"L"-förmigen Richtungsänderungen von Schienen durch eine Querbewegung des Kreuzschlittens
die Bewegungsrichtung um 90° zu ändern. Dabei verändert sich die Orientierung des
Kreuzschlittens selber nicht. Da an solchen Verzweigungspunkten die Lauffläche wegen
des notwendigerweise querlaufenden Führungsschlitzes nicht durchgängig ist, erfordert
eine solche Querbewegung immer einen gewissen Kraftaufwand und führt beim Überfahren
des Führungsschlitzes zu erhöhtem Verschleiß.
[0007] Um einen solchen Kreuzschlitten sowohl in Längs- als auch in Querrichtung zu führen,
weist der Kreuzschlitten in jeder der vier Ecken des im Wesentlichen quadratischen
Rollenkörpers eine Führungsrolle auf, deren Rotationsachse in einer der beiden Diagonalen
des Rollenkörpers liegt. Die Führungsrollen ragen an ihrem Umfang über den Kreuzschlitten
hinaus und stützen den Kreuzschlitten gegenüber den Seitenwänden der Schiene ab.
[0008] Neben 90°-Richtungsänderungen mit "L"-, "T"- und "X"- Abzweigern werden solche Kreuzschlitten
auch für stumpfe Winkelabzweigungen genutzt. Bei den zuletzt genannten stumpfen Winkeln
wird eine "Kurskorrektur" durchgeführt, d.h. der Rollenkörper wird selber relativ
zum Raum um die zentrale vertikale Achse gedreht.
[0009] Bei den bekannten Schienensystemen mit Kreuzschlittenführung ist es im Grundsatz
möglich, Wandelemente, die an ein oder zwei Kreuzschlitten aufgehängt sind, mit dem
einen oder mit jedem der beiden Kreuzschlitten in einem Abzweigpunkt oder Kreuzungspunkt
in eine quer verlaufende Tragschiene oder Parkschiene einzuführen.
[0010] In
DE 10 2009 046 622 A1 ist ein entsprechendes System zur Aufhängung und Führung von Trennwandelementen einer
mobilen Trennwand, die mittels jeweils wenigstens eines Kreuzschlittens in wenigstens
einer deckenseitigen Tragschiene mit einem Führungsschlitz verfahrbar aufgehängt sind,
wobei Abzweigungen und/oder Kreuzungen von Tragschienen und/oder wenigstens eine Richtungsänderung
in der wenigstens einen Tragschiene vorgesehen sind, offenbart. Dabei weist bei wenigstens
einem Trennwandelement wenigstens ein Kreuzschlitten Führungsrollen einer ersten Höhe
und Führungsrollen wenigstens einer zweiten Höhe, die größer als die erste Höhe ist,
auf, wobei am Ort wenigstens einer Abzweigung, Kreuzung und/oder Richtungsänderung
im deckenseitigen Teil der Schiene ein erster Führungskörper vorgesehen ist, der in
der Tragschiene in einer Höhe angeordnet ist, in der nur Führungsrollen mit der zweiten
Höhe den ersten Führungskörper berühren, während Führungsrollen der ersten Höhe unter
dem ersten Führungskörper hinweg bewegbar sind. Durch die unterschiedlich hohen Führungsrollen
im Zusammenwirken mit dem Führungskörper wird eine Codierung eingebracht, so dass
jedes Trennwandelement in einer definierten Art und Weise in eine Parkposition verfahren
wird.
[0011] DE 200 17 531 U1 betrifft ferner eine Führungsvorrichtung für eine mehrteilige Schiebewand, bei der
mehrere Wandelemente in einer Führungsschiene mittels linearen Laufwagen aufgehängt
sind und entlang dieser mittels Tragrollen, die auf zur Führungsschiene gehörenden
Laufbahnen laufen, verschiebbar sind. Wenigstens an einem Ende der Führungsschiene
schließt eine Weiche an, an deren Verzweigung zwei zu einem Parkfeld gehörende Parkplatzschienen
anschließen, in die Wandelemente verschiebbar sind, wobei in der Weiche die Laufwagen
so zwangsgeführt sind, dass der eine Laufwagen von der Weiche in die zweite Parkschiene
einläuft, während der Laufwagen in die erste Parkplatzschiene geführt wird. Die Zwangsführung
wird erreicht, indem die beiden zu einem Wandelement gehörenden Laufwagen räumlich
unterschiedlich gestaltet sind und die Weiche in ihren beiden Verzweigungen ebenfalls
räumlich unterschiedlich gestaltet ist.
[0012] Gegenüber diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
System zur Aufhängung und Führung von Trennwandelementen einer mobilen Trennwand zur
Verfügung zu stellen, die einfach einzurichten und sicher, robust und leicht zu handhaben
ist.
[0013] Diese Aufgabe wird durch ein System zur Aufhängung und Führung von Trennwandelementen
einer mobilen Trennwand mit Kreuzschlitten und deckenseitigen Tragschienen, wobei
die Trennwandelemente mittels jeweils wenigstens eines Kreuzschlittens in deckenseitigen
Tragschienen mit Führungsschlitzen verfahrbar aufgehängt sind, wobei jeder Kreuzschlitten
einen Rollenkörper mit vier Führungsrollen gleicher Höhe mit vertikalen Rotationsachsen
sowie an seinen vier Seitenflächen vier Lastrollen auf zwei einander rechtwinklig
kreuzenden horizontalen Rotationsachsen aufweist, wobei jeweils zwei gegenüberliegende
Lastrollen des Rollenkörpers auf Laufflächen der Tragschiene abrollen, während die
beiden anderen Lastrollen mit dem Führungsschlitz der Tragschiene fluchten, wobei
an wenigstens einer Abzweigung von Tragschienen in einer Tragschiene deckenseitig
ein Führungskörper mit einer konkaven Ablauffläche für Führungsrollen vorgesehen ist,
gelöst, das dadurch weitergebildet wird, dass sich die Höhen der Führungsrollen wenigstens
zweier verschiedener Kreuzschlitten voneinander so unterscheiden, dass Kreuzschlitten
mit Führungsrollen wenigstens einer ersten Höhe von dem wenigstens einen Führungskörper
abgelenkt werden und Kreuzschlitten mit Führungsrollen wenigstens einer zweiten Höhe
von dem wenigstens einen Führungskörper nicht abgelenkt werden, wobei der wenigstens
eine Führungskörper mittig einen Zentrierungskörper aufweist, der in Richtung einer
Geradeausrichtung der Tragschiene, in der der Führungskörper angeordnet ist, ausgerichtet
ist, wobei die vertikale Dicke des Zentrierungskörpers, von der Decke der Tragschiene
aus gemessen, größer ist als die vertikale Dicke des wenigstens einen Führungskörpers,
wobei der Zentrierungskörper beim Unterfahren des wenigstens einen Führungskörpers
durch einen Kreuzschlitten zwischen den Führungsrollen des Kreuzschlittens zentrierend
eingreift.
[0014] Die Ausführung der Kreuzschlitten mit vier Führungsrollen jeweils gleicher Höhe hat
den Vorteil, dass beim Aufbau der mobilen Trennwand nicht darauf geachtet werden muss,
welche Orientierung die Führungsrollen haben. Auch ein späteres ungewolltes Rotieren
einer Führungsrolle um ihre vertikale Achse, beispielsweise an einer Stelle einer
Abzweigung, ist in diesem Fall unkritisch, da sich die Lenkungs- und Steuerungseigenschaften
dieses Systems dadurch nicht verändern.
[0015] Insbesondere vorteilhaft ist es, wenn die Kreuzschlitten in den Tragschienen nicht
eng geführt werden, sondern mit Spiel, wodurch sich die Reibungskräfte, die nötig
sind, um Trennwandelemente in den Tragschienen zu verschieben, gering gehalten werden.
[0016] In einer vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, dass mehrere Führungskörper
mit unterschiedlichen vertikalen Dicken und Kreuzschlitten mit Führungsrollen mit
auf die unterschiedlichen vertikalen Dicken der mehreren Führungskörper abgestimmten
Höhen ausgebildet sind. Auf diese Weise lässt sich eine Art Verschiebebahnhof für
die Trennwandelemente realisieren, wobei durch die Auswahl der Dicke der Führungskörper
und der Höhe der Führungsrollen genau bestimmt ist, wie sich die Wandelemente in einer
Parkposition anordnen.
[0017] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung umfasst ein Kreuzschlitten einen im Wesentlichen
quadratisch ausgebildeten Rollenkörper, insbesondere einen Rollenkörper, der eine
vierzählige Symmetrie und eine vertikale zentrale Symmetrieachse aufweist, die gegenüber
den Trennwandelementen jeweils um die zentrale vertikale Achse drehbar sind und die
an jeder der vier Seitenflächen des Rollenkörpers jeweils eine zentral angeordnete
Lastrolle und an jeder Ecke jeweils eine Führungsrolle mit einer in einer Diagonalen
des Rollenkörpers angeordneten vertikalen Rotationsachse zur Richtungsführung und/oder
seitlichen Stützung des Kreuzschlittens aufweist. Hierbei beziehen sich die Begriffe
vertikal und horizontal auf die Position des Kreuzschlittens im eingebauten Zustand.
[0018] Das erfindungsgemäße System erlaubt es, den Kreuzschlitten sowohl orthogonal als
auch drehend geführt zu verfahren. Durch die Auswahl der Höhe der Führungsrollen und
der Dicke der Führungskörper wird eine Codierung eingebracht.
[0019] Mit dem erfindungsgemäßen System lassen sich sehr unterschiedliche Schienenführungen
von Mobilwänden einrichten. Die Führung bei der Richtungsänderung verläuft erfindungsgemäß
rollend mit einer Richtungsänderung des Kreuzschlittenkörpers, wodurch ein simples
Weiterschieben ausreicht, um dem entsprechenden Kreuzschlitten eine Richtungsänderung
zu verleihen. Daneben ist es allerdings immer noch möglich, auch die Orthogonal- oder
Querverschiebung von Kreuzschlitten einzusetzen.
[0020] Der wenigstens eine Führungskörper weist mittig einen in Richtung einer Tragschiene
ausgerichteten Zentrierungskörper auf, dessen Dicke größer ist als die Dicke des wenigstens
einen Führungskörpers und der beim Unterfahren des wenigstens einen Führungskörpers
durch einen Kreuzschlitten zwischen den Führungsrollen des Kreuzschlittens zentrierend
eingreift. Dies bedeutet, dass der Zentrierungskörper in jedem Fall dick genug ist,
um einen mechanischen Kontakt mit den Führungsrollen des Kreuzschlittens herzustellen
und diesen dadurch zu zentrieren. Insbesondere an Abzweigungen kann es, beispielsweise
bei langsamer Bewegung eines Wandelements, dazu kommen, dass der an der Abzweigung
nicht mehr beidseitig eingefasste Kreuzschlitten sich um seine zentrale vertikale
Achse verdreht und dann nicht mehr geradeaus weitergeführt werden kann, weil er sich
an den Seitenwänden der weitergeführten Tragschiene verkantet. Der Zentrierungskörper
sorgt dafür, dass die Führungsrollen des Kreuzschlittens und damit auch der Kreuzschlitten
selbst sich wiederum in Richtung der Tragschiene ausrichten und somit ohne Verkanten
weitergeführt werden können. Ein solcher Zentrierungskörper ist vorteilhafterweise
einstückig mit einem Führungskörper ausgebildet. Er kann auch auf einen Führungskörper
aufgeschweißt sein. Vorzugsweise weist der Führungskörper eine Außenkontur auf, die
wenigstens abschnittsweise mit der Außenkontur eines Führungskörpers übereinstimmt,
insbesondere an einer Abrollfläche für Führungsrollen eines Kreuzschlittens.
[0021] Ebenfalls vorzugsweise übersteigt die Dicke eines Führungskörpers die Dicke eines
Zentrierungskörpers nicht. Dies bedeutet auch, dass ein Führungskörper, der die Dicke
eines Zentrierungskörpers hat, keinen zusätzlichen Zentrierungskörper aufweist. Im
Querschnitt hat ein Führungskörper mit einem Zentrierungskörper daher die Form eines
"T".
[0022] In einer vorteilhaften Weiterbildung weist wenigstens ein Wandelement wenigstens
einen Tragrollenkörper auf, der vier Lastrollen an zwei parallelen Achsen aufweist,
wobei der Tragrollenkörper ausgebildet ist, unter allen Führungskörpern und Zentrierungskörpern
hinweg zu rollen, ohne abgelenkt zu werden. Diese Tragrollenkörper, die herkömmliche
Schlitten mit einer möglichen Bewegungsrichtung sind, können beispielsweise auf geraden
oder nur leicht gekrümmten Tragschienenstrecken eingesetzt werden. Da sie nicht durch
Führungskörper oder Zentrierungskörper ablenkt werden sollen, sind sie so flach zu
bauen, dass sie selbst unter den dicksten Führungskörpern und Zentrierungskörpern
in einer Tragschiene hindurchpassen.
[0023] Vorzugsweise ist ein Führungskörper als Bogenelement ausgebildet. Mit einem als Bogenelement
ausgebildeten Führungskörper ist eine Umlenkung eines Wandelements mit einem Kreuzschlitten
besonders einfach möglich.
[0024] Zur weiteren Flexibilisierung des Systems ist ebenfalls vorzugsweise vorgesehen,
dass an wenigstens einer Kreuzung, Abzweigung oder Richtungsänderung ein Querverschieben
eines Kreuzschlittens ohne Änderung der Orientierung des Kreuzschlittens im Raum vorgesehen
ist. Dies ergibt eine besonders platzsparende Möglichkeit, eine Richtungsänderung,
insbesondere um 90°, in ein erfindungsgemäßes System einzubauen.
[0025] Die der Erfindung zugrunde gelegte Aufgabe wird auch durch eine Verwendung eines
Zentrierungskörpers in einem erfindungsgemäßen, zuvor beschriebenen System zum Zentrieren
von Kreuzschlitten beim Verfahren von mobilen Trennwandelementen gelöst, wobei ein
Führungskörper des Systems an einer Abzweigung von Tragschienen in einer Tragschiene
deckenseitig angeordnet ist und eine konkave Ablauffläche für Führungsrollen von Kreuzschlitten
aufweist, wobei der wenigstens eine Führungskörper mittig einen Zentrierungskörper
aufweist, der in Richtung einer Geradeausrichtung der Tragschiene, in der der Führungskörper
angeordnet ist, ausgerichtet ist, wobei die vertikale Dicke des Zentrierungskörpers,
von der Decke der Tragschiene aus gemessen, größer ist als die vertikale Dicke des
wenigstens einen Führungskörpers, wobei der Zentrierungskörper beim Unterfahren des
wenigstens einen Führungskörpers durch einen Kreuzschlitten zwischen den Führungsrollen
des Kreuzschlittens zentrierend eingreift, sowie durch eine mobile Trennwand mit Trennwandelementen
und einem erfindungsgemäßen, zuvor beschriebenen System zur Aufhängung und Führung
der Trennwandelemente.
[0026] Die zu den genannten Erfindungsgegenständen, d.h. dem System und der mobilen Trennwand
mit Trennwandelementen genannten Eigenschaften, Vorteile und Merkmale gelten ohne
Einschränkung auch für die jeweils anderen Erfindungsgegenstände, auf die sie sich
beziehen.
[0027] Weitere Merkmale der Erfindung werden aus der Beschreibung erfindungsgemäßer Ausführungsformen
zusammen mit den Ansprüchen und den beigefügten Zeichnungen ersichtlich. Erfindungsgemäße
Ausführungsformen können einzelne Merkmale oder eine Kombination mehrerer Merkmale
erfüllen.
[0028] Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Querschnittsdarstellung durch ein erfindungsgemäßes System,
- Fig. 2a), 2b)
- zwei schematische Darstellungen von Verfahrsituationen in einem erfindungsgemäßen
System,
- Fig. 3
- schematische Querschnittsdarstellungen von möglichen Kombinationen aus Führungsrollen
und Führungskörpern,
- Fig. 4a) bis 4d)
- eine schematische Darstellung der Funktionsweise eines erfindungsgemäßen Zentrierungskörpers
und
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung einer beispielhaften Parkposition eines erfindungsgemäßen
Systems.
[0029] In den Zeichnungen sind jeweils gleiche oder gleichartige Elemente und/oder Teile
mit denselben Bezugsziffern versehen, so dass von einer erneuten Vorstellung jeweils
abgesehen wird.
[0030] In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßes System schematisch im Querschnitt dargestellt.
In einer als Hohlprofil ausgebildeten Tragschiene 1, die an ihrer Unterseite einen
Führungsschlitz 2 aufweist, ist an der Innenseite 3 des oberen Teils der Tragschiene
1 ein Führungskörper 4 eingebaut. Ebenfalls im Querschnitt ist ein Kreuzschlitten
21 dargestellt, der einen Rollenkörper 11 mit einer vierzähligen Symmetrie aufweist.
Vierzählige Symmetrie bedeutet in diesem Zusammenhang, dass eine Rotation um 90° den
Rollenkörper wieder in sich selbst überführt. Das gleiche gilt für Rotationen um 180°
und 270° um die zentrale vertikale Achse 12.
[0031] An den vier Längsseiten des Rollenkörpers 11 befinden sich Lastrollen 13, 13', 13",
die jeweils um horizontale Achsen, beispielsweise die horizontale Achse 15, rotierbar
sind. In der Darstellung in Fig. 1 sind die beiden Lastrollen 13', 13" nur mit ihren
unterhalb des Rollenkörpers 11 herausragenden Teilen, die auf der Tragschiene 1 aufliegen,
sichtbar. Die Tragrolle 13 und das von der Tragrolle 13 verdeckte zweite Exemplar,
das sich perspektivisch dahinter befindet, liegen nicht auf der Tragschiene 1 auf,
sondern befinden sich an der Stelle des Führungsschlitzes 2 ohne Berührung der Tragschiene
1. Bei einer Richtungsänderung um 90° kehrt sich somit die Rollenverteilung zwischen
den Tragschienen 13 und dem verdeckten Exemplar einerseits und den Tragrollen 13'
und 13" andererseits um.
[0032] An der Oberseite des Rollenkörpers 11 befinden sich Führungsrollen 14, 14', die um
vertikale Achsen 16, 16' rotieren. Die Führungsrollen 14, 14' stützen den Kreuzschlitten
21 seitlich gegen die Wände der Tragschiene 1 ab. Die Höhe der Führungsrollen 14,
14' ist in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 so gewählt, dass sie den Führungskörper
4 nicht berühren bzw. von diesem nicht abgelenkt werden.
[0033] Nicht dargestellt ist in Fig. 1, dass an der Stelle der vertikalen Achse 12 ein Tragbolzen
eines Trennwandelements mit dem Rollenkörper 11 verbunden ist.
[0034] In Fig. 2a) und 2b) sind zwei mögliche Verfahrsituationen dargestellt. In Fig. 2a)
ist eine Tragschiene 1 mit einer Abzweigung dargestellt, die durch einen Führungskörper
31 mit einer gekurvten Ablauffläche 34 dargestellt wird. Der Führungskörper 31 weist
mittig außerdem einen Zentrierungskörper 5, der in schwarz dargestellt ist, auf, der
in Richtung der Tragschiene 1 ausgerichtet ist.
[0035] Ein erster Kreuzschlitten 21 mit einem Tragebolzen 22 für ein Wandelement im Zentrum
ist auf der linken Seite dargestellt. Der Kreuzschlitten 21 hat eine vierzählige Symmetrie.
An seinen Seitenflächen befinden sich Lastrollen 23 und an seinen Ecken Führungsrollen
24, die weiß dargestellt sind. Die weiß dargestellten Führungsrollen 24 haben eine
niedrige Höhe, so dass sie unter dem ebenfalls weiß dargestellten Führungskörper 31
hindurchrollen können, ohne diesen zu berühren. Daher ist die Bewegungsrichtung 38
des Kreuzschlittens 21 mit den weiß dargestellten Führungsrollen 24 gerade.
[0036] Ein zweiter Kreuzschlitten 21 weist anstelle der weiß dargestellten Führungsrollen
24 schwarz dargestellte Führungsrollen 26 auf. Die Farbe stellt in Fig. 2 eine Codierung
für die Höhe der Führungsrollen 26 auf, die diejenige der Führungsrollen 24 übersteigt.
Die gezeigten Farben entsprechen nicht notwendigerweise den tatsächlichen Farben der
Führungsrollen. Die schwarz dargestellten Führungsrollen 26 haben eine solche Höhe,
dass sie den Führungskörper 31 berühren und daher an der gekurvten Ablauffläche 34
abrollen. Die Bewegungsrichtung 39 des Kreuzschlittens 21 mit den Führungsrollen 26
ist daher gekrümmt. Der Kreuzschlitten 21 bewegt sich um eine Kurve um 90°, wobei
er sich auch um 90° um die eigene Achse dreht.
[0037] Wie ebenfalls Fig. 2a) zu entnehmen ist, weist der Zentrierungskörper 5 an seiner
rechten Seite die gleiche gekrümmte Ablauffläche 34 auf wie der Führungskörper 31.
[0038] In Fig. 2b) ist eine Situation dargestellt, in der anstelle eines Führungskörpers
31 ein schraffiert dargestellter Führungskörper 32 eingesetzt wird. Auch dieser Führungskörper
32 weist einen Zentrierungskörper 5 auf, der dem Zentrierungskörper 5 aus Fig. 2a)
entspricht. Ein Kreuzschlitten 21 mit niedrigen Führungsrollen 24 kann sich unterhalb
des Führungskörpers 32 in gerader Bewegungsrichtung 38 weiterbewegen.
[0039] Auf der rechten Seite von Fig. 2b) ist außerdem ein Tragrollenkörper 41 mit vier
Lastrollen 43 dargestellt, die auf zwei Achsen hintereinander angeordnet sind. Dieser
Tragrollenkörper 41, der in seinem Zentrum einen Tragebolzen 42 für ein Wandelement
aufweist, bewegt sich ebenfalls in der Bewegungsrichtung 38, da er flach ist und durch
den Führungskörper 32 nicht abgelenkt wird, sondern unter ihm herrollt. Außerdem eignet
sich der vorzugsweise linear bewegbare Tragrollenkörper 41 nicht gut für eine Ablenkung
mit einem kleinen Kurvenradius.
[0040] In Fig. 3 ist schematisch im Querschnitt dargestellt, welche Möglichkeiten der Codierung
das erfindungsgemäße System bietet. Jede der Querschnittsdarstellungen weist eine
Tragschiene 1 auf sowie einen in der Tragschiene angeordneten Schlitten, nämlich entweder
einen Kreuzschlitten 21 in den mit den römischen Ziffern I, II und III gekennzeichneten
Spalten oder einen linearen Tragrollenkörper 41 in der mit der römischen Ziffer IV
gekennzeichneten Spalte. Die Kreuzschlitten 21 in den Spalten I, II und III unterscheiden
sich in der Höhe der Führungsrollen 24, 25, 26. Dabei sind die höchsten Führungsrollen
26 in Spalte I schwarz dargestellt. Die Führungsrollen 25 einer mittleren Höhe sind
schraffiert in Spalte II dargestellt und niedrige Führungsrollen 24 sind in Spalte
III weiß dargestellt.
[0041] Die Zeilen A bis E unterscheiden sich dadurch, dass in Zeile A jeweils ein Abschnitt
einer Tragschiene 1 dargestellt ist, in dem keinerlei Führungskörper vorhanden ist,
während in Zeile B lediglich ein Zentrierungskörper 5 dargestellt ist. In Zeile C
ist ein dünner Führungskörper 31 mit einem Zentrierungskörper 5 dargestellt. In Zeile
D ist ein Führungskörper 32 mittlerer Dicke schraffiert mit einem Zentrierungskörper
5 dargestellt und in Zeile E ist ein Führungskörper 33 großer Dicke schwarz dargestellt.
Dieser Führungskörper 33 hat die gleiche Dicke wie die Zentrierungskörper 5 der Zeilen
B, C und D.
[0042] Wie in den Zeilen B, C und D erkennbar ist, ist der Führungskörper 5 jeweils so angeordnet,
dass er zwischen den Führungsrollen 24, 25, 26 jeglicher Höhe eingreift und diese
zentrieren kann. Der Tragrollenkörper 41 ist in keiner der Situationen im Eingriff
mit einem Führungskörper oder einen Zentrierungskörper 5.
[0043] Im Übrigen lässt sich aus Fig. 3 erkennen, dass eine Ablenkung vom Kreuzschlitten
21 durch Abrollen seiner Führungsrollen 24, 25, 26 an einen Führungskörper dann erfolgt,
wenn sich die Führungsrollen und der Führungskörper überlappen und berühren. Dieses
ist der Fall in den Situationen C-I, D-I, D-II, E-I, E-II und E-III. Keine Berührung
zwischen Führungsrollen und Führungskörper findet statt in den Situationen C-II, C-III
und D-III. Mit diesen kombinatorischen Möglichkeiten sind sehr verschiedene Parksituationen
herstellbar und lassen sich auch Mobilwände mit vielen Trennwandelementen platzsparend
verstauen.
[0044] In Fig. 4 ist die Wirkungsweise der Zentrierungskörper 5 schematisch dargestellt.
Fig. 4a) zeigt den gewünschten Fall, dass ein Kreuzschlitten 21, in diesem Fall mit
Führungsrollen 24 einer geringen Höhe ohne Probleme in einer gewünschten Bewegungsrichtung
51 unter einem Führungskörper 31 geringer Dicke, entsprechend der Situation C-III
aus Fig. 3, hindurchrollt. Eine Zentrierung des Kreuzschlittens 21 durch den Zentrierungskörper
5 ist in diesem Fall nicht notwendig.
[0045] In Fig. 4b) ist der Fall gezeigt, dass an der Stelle der Abzweigung, wo der Kreuzschlitten
21 bzw. die Führungsrollen 24 durch die Tragschiene 1 an einer Seite nicht mehr zuverlässig
geführt wird, sich, beispielsweise bei langsamer Geschwindigkeit oder einwirkenden
Querkräften, verdreht. In diesem Fall würde ohne den Zentrierungskörper 5 eine weitere
lineare Bewegung in der gewünschten Bewegungsrichtung 51 dazu führen, dass der Kreuzschlitten
21 sich nach Verlassen des Abzweigungspunktes an der oben dargestellten Ecke zwischen
den Tragschienen 1 in vertikaler Richtung und in horizontaler Richtung verhakt und
dort verklemmt. Wie in Fig. 4a) ist auch in Fig. 4b) und in den folgenden Figuren
eine der vier Führungsrollen 24 mit einem Kreuz gekennzeichnet, um die Orientierung
des Kreuzschlittens 21 bzw. deren Veränderung zu verdeutlichen. In Fig. 4b) hat somit
der Kreuzschlitten 21 eine fehlerhafte Bewegungsrichtung 52 eingeschlagen.
[0046] Wie in Fig. 4c) dargestellt ist, hat die Berührung der mit dem Kreuz gekennzeichneten
Führungsrolle 24 mit der Ablauffläche des Zentrierungskörpers 5 dazu geführt, dass
sich die Orientierung des Kreuzschlittens 21 weiter verändert hat. Die fehlerhafte
Bewegungsrichtung 52 hat sich somit fortgesetzt. Der Kreuzschlitten 21 befindet sich
nunmehr allerdings in einer Orientierung, in der ein weiteres Verfahren in der gewünschten
Bewegungsrichtung 51 in Fig. 4c) nach links nicht mehr zu einem Verklemmen bzw. Verkanten
des Kreuzschlittens 21 führt. Dies ist in Fig. 4d) dargestellt, wo auf der rechten
Seite zunächst der Kreuzschlitten 21 seine Drehung vollendet hat und nach links in
der gewünschten Bewegungsrichtung 51 weiterfahren kann. Links in Fig. 4d) ist dargestellt,
dass der Kreuzschlitten 21 inzwischen den Führungskörper 31 mit dem Zentrierungskörper
5 erfolgreich durchfahren hat. Dabei hat sich die Orientierung des Kreuzschlittens
21 im Raum bezüglich der Ausgangssituation um 90° gedreht. Da die vier Führungsrollen
24 die gleiche Höhe aufweisen, stellt dies allerdings kein Hindernis dar.
[0047] In Fig. 5 ist eine beispielhafte Parkposition dargestellt, die mit dem erfindungsgemäßen
System erreichbar ist. Hier werden mobile Wandelemente 61-64 gegen eine Wand 70 verfahren
und in eine Parkposition gebracht. Hierzu befindet sich an der unteren rechten Ecke
in Fig. 5 eine Tragschiene 5, die die übliche Position der aufgebauten mobilen Trennwand
definiert. Zum Einparken werden die mobilen Trennwandelemente dann in zwei parallele
Schienensysteme durch Tragschienen 1', 1", bzw. 1''' und 1"", geführt.
[0048] Dies läuft in der folgenden Reihenfolge ab. Ein erstes Trennwandelement 61, das an
seiner rechten Seite einen Tragrollenkörper 41 und an seiner anderen Seite einen Kreuzschlitten
21 mit hohen Führungsrollen 26 aufweist, wird in eine zur Wand 70 parallele Position
gebracht. Anschließend wird das gleich aufgebaute, aber umgekehrt orientierte zweite
Trennwandelement 62 in seine Ruheposition verfahren. Beide befinden sich in ihrer
Parkposition auf den Tragschienen 1', 1". Anschließend werden dritte Trennwandelemente
63 auf das zweite Gleis mit den Tragschienen 1''' und 1"" befördert, wobei diese Trennwandelemente
jeweils einen Kreuzschlitten 21 mit niedrigen Führungsrollen 24 und einem Kreuzschlitten
21 mit mittelhohen Führungsrollen 25 aufweisen. Schließlich werden die vierten Wandelemente
64 wiederum auf das erste Tragschienenpaar 1', 1" verfahren, wobei die vierten Wandelemente
64 jeweils einen linearen Tragrollenkörper 41 sowie Kreuzschlitten 21 mit hohen Führungsrollen
26 aufweisen.
[0049] Um die Trennwandelemente 61 bis 64 in die richtige Position zu verfahren, ist in
einer querliegenden Tragschiene 1 auf der rechten Seite zunächst ein Führungskörper
33 in voller Höhe dargestellt, unter dem lediglich die linearen Tragrollenkörper 41
geradeaus weiterfahren können. Alle Kreuzschlitten mit Führungsrollen 24, 25, 26 werden
nach links abgelenkt. Im weiteren Verlauf der Tragschiene 1 in Fig. 5 nach links folgt
zunächst eine Abzweigung zu der Tragschiene 1" mit einem Führungskörper 31 mit geringer
Höhe, unter dem die Kreuzschlitten 21 mit Führungsrollen 24 und 25 hindurchrollen,
während die Kreuzschlitten 21 mit Führungsrollen 26 großer Höhe in die Tragschiene
1" abgelenkt werden.
[0050] Bei der nächsten Abzweigung zur Tragschiene 1''' ist ein Führungskörper 32 mittlerer
Dicke eingesetzt, so dass die Kreuzschlitten 21 mit mittelhohen Führungsrollen 25
in die Tragschiene 1''' abgelenkt werden, während die Kreuzschlitten 21 mit niedrigen
Führungsrollen 24 weiterrollen. An der Stelle des Übergangs zur Tragschiene 1"" ist
ein hoher Führungskörper 33 eingesetzt. Auf diese Weise findet eine saubere Trennung
der Kreuzschlitten mit unterschiedlich hohen Führungsrollen 24-26 statt. Die Führungskörper
31 und 32 weisen jeweils einen Zentrierungskörper 5 auf, um ein sicheres und verkantungsfreies
Verfahren der Trennwandelemente 63 zu gewährleisten.
[0051] In der Tragschiene 1" ist außerdem eine T-Abzweigung 71 dargestellt, in der an vier
Stellen quadratische Zentrierungskörper 72 dargestellt sind. Diese erlauben eine Verschiebung
von Kreuzschlitten 21 in die Tragschiene 1''''' hinein. Damit wird das erste Wandelement
61 in seine korrekte Richtung überführt. Die Seite des ersten Wandelements 61, die
im aufgebauten Zustand der Trennwand gegen das schraffiert dargestellte Anschussstück
74 gesetzt wird, ist das links dargestellte Ende an der Seite des Kreuzschlittens
21 mit hohen Führungsrollen 26. Wenn alle anderen Wandelemente bereits in Position
sind, wird das erste Wandelement 61 zunächst an die Position der Tragschiene 1'''''
gefahren, der lineare Tragrollenkörper 41 dann in Richtung auf den Führungskörper
33 weitergezogen, wodurch der Kreuzschlitten 21 des ersten Wandelements 61 durch die
Tragschiene 1"" in die Tragschiene 1' hineingezogen wird. Anschließend wird das erste
Wandelement 61, wenn es richtig ausgerichtet ist, wieder in Richtung auf die Wand
70 verschoben, wobei der Kreuzschlitten 21 mit den hohen Führungsrollen 26 allerdings
durch eine Barriere 73 davon abgehalten wird, vollständig zur Wand geführt zu werden.
Stattdessen wird ein Ausweitungsschuh seitlich ausgefahren, um die Wand zu verspannen.
Die quadratischen Zentrierungskörper 72 an der T-Abzweigung 71 dienen ebenfalls dazu,
den Kreuzschlitten 21 des ersten Trennwandelements 61 zentriert zu halten.
[0052] Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden sowie auch
einzelne Merkmale, die in Kombination mit anderen Merkmalen offenbart sind, werden
allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen. Erfindungsgemäße Ausführungsformen
können durch einzelne Merkmale oder eine Kombination mehrerer Merkmale erfüllt sein.
Bezugszeichenliste
[0053]
- 1 - 1'''''
- Tragschiene
- 2
- Führungsschlitz
- 3
- Innenseite der Tragschiene
- 4
- Führungskörper
- 5
- Zentrierungskörper
- 6
- Ablauffläche des Führungselements
- 11
- Rollenkörper
- 12
- zentrale vertikale Achse
- 13 - 13"
- Lastrolle
- 14, 14'
- Führungsrolle
- 15
- horizontale Achse
- 16, 16'
- vertikale Achse einer Führungsrolle
- 21
- Kreuzschlitten
- 22
- Tragebolzen
- 23
- Lastrolle
- 24 - 26
- Führungsrolle
- 31 - 33
- Führungskörper
- 34
- Ablauffläche
- 38
- Bewegungsrichtung
- 39
- Bewegungsrichtung
- 41
- Tragrollenkörper
- 42
- Tragebolzen
- 43
- Lastrolle
- 51
- gewünschte Bewegungsrichtung
- 52
- fehlerhafte Bewegungsrichtung
- 61
- erstes Wandelement
- 62
- zweites Wandelement
- 63
- drittes Wandelement
- 64
- viertes Wandelement
- 70
- Wand
- 71
- T-Abzweigung
- 72
- quadratischer Zentrierungskörper
- 73
- Barriere
- 74
- Anschlussstück
1. System zur Aufhängung und Führung von Trennwandelementen (61 - 64) einer mobilen Trennwand,
mit Kreuzschlitten (21) und deckenseitigen Tragschienen (1), wobei die Trennwandelemente
(61 - 64) mittels jeweils wenigstens eines Kreuzschlittens (21) in den deckenseitigen
Tragschienen (1 - 1''''') mit Führungsschlitzen (2) verfahrbar aufhängbar sind, wobei
jeder Kreuzschlitten (21) einen Rollenkörper (11) mit vier Führungsrollen (14, 14',
24 - 26) gleicher Höhe mit vertikalen Rotationsachsen (16) sowie an seinen vier Seitenflächen
vier Lastrollen (13 - 13", 23) auf zwei einander rechtwinklig kreuzenden horizontalen
Rotationsachsen (15) aufweist, wobei jeweils zwei gegenüberliegende Lastrollen (13
- 13") des Rollenkörpers (11) auf Laufflächen der Tragschiene (1 - 1''''') abrollen,
während die beiden anderen Lastrollen (13 - 13") mit dem Führungsschlitz (2) der Tragschiene
(1 - 1''''') fluchten, wobei an wenigstens einer Abzweigung von Tragschienen (1 -
1''''') in einer Tragschiene (1 - 1''''') deckenseitig ein Führungskörper (4, 31 -
33) mit einer konkaven Ablauffläche für die Führungsrollen (14, 14', 24 - 26) vorgesehen
ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Höhen der Führungsrollen (14, 14', 24 - 26) wenigstens zweier verschiedener
Kreuzschlitten (21) voneinander so unterscheiden, dass Kreuzschlitten (21) mit Führungsrollen
(14, 14', 24 - 26) wenigstens einer ersten Höhe von dem wenigstens einen Führungskörper
(4, 31 - 33) abgelenkt werden und Kreuzschlitten (21) mit Führungsrollen (14, 14',
24 - 26) wenigstens einer zweiten Höhe von dem wenigstens einen Führungskörper nicht
abgelenkt werden, wobei der wenigstens eine Führungskörper (4, 31 - 33) mittig einen
Zentrierungskörper (5) aufweist, der in Richtung einer Geradeausrichtung der Tragschiene
(1 - 1'''''), in der der Führungskörper (4, 31 - 33) angeordnet ist, ausgerichtet
ist, wobei die vertikale Dicke des Zentrierungskörpers (5), von der Decke der Tragschiene
(1 - 1''''') aus gemessen, größer ist als die vertikale Dicke des wenigstens einen
Führungskörpers (4, 31 - 33), wobei der Zentrierungskörper (5) beim Unterfahren des
wenigstens einen Führungskörpers (4, 31 - 33) durch einen Kreuzschlitten (21) zwischen
den Führungsrollen (14, 14', 24 - 26) des Kreuzschlittens (21) zentrierend eingreift.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Führungskörper (4, 31 - 33) mit unterschiedlichen vertikalen Dicken und Kreuzschlitten
(21) mit Führungsrollen (14, 14', 24 - 26) mit auf die unterschiedlichen vertikalen
Dicken der mehreren Führungskörper (4, 31 - 33) abgestimmten Höhen ausgebildet sind.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Wandelement (64) wenigstens einen Tragrollenkörper (41) aufweist,
der vier Lastrollen (43) an zwei parallelen Achsen aufweist, wobei der Tragrollenkörper
(41) ausgebildet ist, unter allen Führungskörpern (4, 31 - 33) und Zentrierungskörpern
(5) hinweg zu rollen, ohne abgelenkt zu werden.
4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Führungskörper (4, 31 - 33) als Bogenelement ausgebildet ist.
5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einer Kreuzung, Abzweigung oder Richtungsänderung ein Querverschieben
eines Kreuzschlittens (21) ohne Änderung der Orientierung des Kreuzschlittens (21)
im Raum vorgesehen ist.
6. Mobile Trennwand mit Trennwandelementen (61 - 64) und einem System zur Aufhängung
und Führung der Trennwandelemente (61 - 64) nach einem der Ansprüche 1 bis 5.
1. A system for suspending and guiding partition elements (61 - 64) of a mobile partition
having cross slides (21) and ceiling-side support rails (1), wherein the partition
elements (61 - 64) are able to be movably suspended by means of at least one respective
cross slide (21) in the ceiling-side support rails (1 - 1''''') having guide slots
(2), wherein each cross slide (21) comprises a roller body (11) having four guide
rollers (14, 14', 24 - 26) of identical height with vertical rotational axes (16)
and having on the four side surfaces thereof four load rollers (13 - 13", 23) on two
horizontal rotational axes (15) intersecting with one another at right angles, wherein
in each case two opposing load rollers (13 - 13") of the roller body (11) roll on
running surfaces of the support rail (1 - 1'''''), whilst the two other load rollers
(13 - 13") are aligned with the guide slot (2) of the support rail (1 - 1'''''), wherein
on at least one branching of the support rails (1 - 1''''') a guide body (4, 31 -
33) having a concave run-off surface for the guide rollers (14, 14', 24 - 26) is provided
in a support rail (1 - 1''''') on the ceiling side, characterised in that the heights of the guide rollers (14, 14', 24 - 26) of at least two different cross
slides (21) differ from one another, such that cross slides (21) having guide rollers
(14, 14', 24 - 26) of at least one first height are deflected by the at least one
guide body (4, 31 - 33) and cross slides (21) having guide rollers (14, 14', 24 -
26) of at least one second height are not deflected by the at least one guide body,
wherein the at least one guide body (4, 31 - 33) has in the centre a centring body
(5) which is aligned in the direction of a linear direction of the support rail (1
- 1''''') in which the guide body (4, 31 - 33) is arranged, wherein the vertical thickness
of the centring body (5) measured from the top of the support rail (1 - 1''''') is
greater than the vertical thickness of the at least one guide body (4, 31 - 33), wherein
when a cross slide (21) passes below the at least one guide body (4, 31 - 33), the
centring body (5) engages in a centring manner between the guide rollers (14, 14',
24 - 26) of the cross slide (21).
2. The system according to Claim 1, characterised in that several guide bodies (4, 31 - 33) are configured with different vertical thicknesses
and cross slides (21) having guide rollers (14, 14', 24 - 26) are configured with
heights adapted to the different vertical thicknesses of the several guide bodies
(4, 31 -33).
3. The system according to Claim 1 or 2, characterised in that at least one wall element (64) comprises at least one supporting roller body (41)
which comprises four load rollers (43) on two parallel axes, wherein the supporting
roller body (41) is configured to roll below all of the guide bodies (4, 31 - 33)
and centring bodies (5) without being deflected.
4. The system according to one of Claims 1 to 3, characterised in that a guide body (4, 31 -33) is configured as an arcuate element.
5. The system according to one of Claims 1 to 4, characterised in that a transverse displacement of a cross slide (21) is provided on at least one intersection,
branching or change of direction, without spatially altering the orientation of the
cross slide (21).
6. A mobile partition having partition elements (61 - 64) and a system for suspending
and guiding the partition elements (61 - 64) according to one of Claims 1 to 5.
1. Système pour suspendre et guider des éléments de cloison (61 - 64) d'une cloison mobile,
incluant des chariots (21) à croix et des rails de support (1) côté plafond, dans
lequel les éléments de cloison (61 - 64) sont suspendus au moyen, au moins, d'au moins
un chariot à croix (21) déplaçable dans des fentes de guidage (2) dont sont pourvus
les rails de support (1 - 1"") côté plafond, chaque chariot à croix (21) comprenant
un corps roulant (11) ayant quatre rouleaux de guidage (14, 14', 24 - 26) de même
hauteur avec des axes de rotation verticaux (16) et ayant quatre rouleaux de charge
(13 - 13", 23) sur ses quatre faces latérales, sur deux axes de rotation horizontaux
(15) mutuellement orthogonaux, deux rouleaux de charge (13 - 13") opposés du corps
roulant (11) étant, dans chaque cas, montés de façon roulante sur des surfaces de
roulement du rail de support (1 - 1""), tandis que les deux autres rouleaux de charge
(13 - 13") sont alignés avec la fente de guidage (2) du rail de support (1 - 1""),
un corps de guidage (4, 31 - 33) étant prévu dans un rail de support (1 - 1"") du
côté du plafond sur au moins une dérivation du rail de support (1-1""), avec une surface
de roulement concave pour les rouleaux de guidage (14, 14', 24 - 26), caractérisé en ce que les hauteurs des rouleaux de guidage (14, 14', 24 - 26) d'au moins deux chariots
à croix (21) différents diffèrent l'une de l'autre de sorte que le chariot à croix
(21) pourvu de rouleaux de guidage (14, 14', 24 - 26) d'au moins une première hauteur
est dévié par ledit au moins un corps de guidage (4, 31 - 33) et que le chariot à
croix (21) pourvu de rouleaux de guidage (14, 14', 24 - 26) d'au moins une deuxième
hauteur n'est pas dévié par ledit au moins un corps de guidage, ledit au moins un
corps de guidage (4, 31 - 33) comporte un centre de centrage (5) en son centre qui
est agencé en alignement avec le rail de support (1 - 1""), dans lequel le corps de
guidage (4, 31 - 33) est disposé, l'épaisseur verticale du corps de centrage (5),
mesurée à partir du sommet du rail de support (1 - 1 ""), étant supérieure à l'épaisseur
verticale dudit au moins un corps de guidage (4, 31 - 33), le corps de centrage (5)
s'engageant centralement entre les rouleaux de guidage (14, 14', 24 - 26) du chariot
à croix (21) lorsque ledit au moins un corps de guidage (4, 31 - 33) est abaissé par
le chariot à croix (21).
2. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce que plusieurs corps de guidage (4, 31 - 33) ayant des épaisseurs verticales différentes
sont formés et des chariots à croix (21) sont pourvus de rouleaux de guidage (14,
14', 24 - 26) ayant des épaisseurs verticales différentes adaptées à la pluralité
de corps de guidage (4, 31 - 33).
3. Système selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce qu'au moins un élément de cloison (64) présente au moins un corps roulant de support
(41) qui comporte quatre rouleaux de charge (43) sur deux axes parallèles, le corps
roulant de support (41) étant conçu pour rouler sous tous les corps de guidage (4,
31 - 33) et corps de centrage (5) sans être dévié.
4. Système selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un corps de guidage (4, 31 - 33) est conçu sous la forme d'un élément incurvé.
5. Système selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'au moins une intersection, une déviation ou un changement de direction est prévu pour
réaliser un déplacement transversal d'un chariot à croix (21) sans changer l'orientation
du chariot à croix (21) dans l'espace.
6. Une cloison mobile avec des éléments de cloison (61 - 64) et un système pour suspendre
et guider les éléments de cloison (61 - 64) selon l'une des revendications 1 à 5.