Stand der Technik
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Direktsteckelement für eine elektrische Direktkontaktierung
mit einem Direktkontakt, welcher in geschützter Weise zur Vermeidung von Beschädigungen
angeordnet ist sowie eine elektrische Anordnung mit einem derartigen Direktsteckelement.
[0002] In jüngster Zeit werden vermehrt Direktsteckkontakte verwendet, bei denen ein Direktsteckelement
unmittelbar auf eine Trägerplatte, z.B. eine Leiterplatte oder ein Stanzgitter, gesteckt
wird. Insbesondere bei einer Verwendung im Fahrzeugbereich ergeben sich jedoch erhöhte
Anforderungen hinsichtlich einer Robustheit und Lebensdauer derartiger Direktsteckverbindungen.
Bisher ragt eine Kontaktlamelle des Direktkontaktes weitgehend ungeschützt aus einem
Gehäuse des Direktsteckelements heraus. Dokument
US-A-5676562 offenbart ein solches Direktsteckelement. Hierdurch können Beschädigungen beim Transport,
der Verarbeitung oder der Bestückung, d.h. der Montage der Direktkontakte in das Direktsteckelement,
vorkommen. Weiterhin besteht die Gefahr, dass eine Kontaktoberfläche verkratzt oder
im Extremfall teilweise abgetragen wird oder eine unerwünschte Verformung auftritt.
Hierdurch können Kontaktierungsprobleme vorkommen. Diese Gefahr besteht insbesondere
im Anwendungsfall für Fahrzeuge, da hier abgedichtete Steckverbindungen als Schutz
gegen Spritzwasser usw. verwendet werden müssen, bei denen der Direktkontakt durch
eine Elastomerdichtung hindurch bestückt werden muss.
Offenbarung der Erfindung
[0003] Das erfindungsgemäße Direktsteckelement mit den Merkmalen des Anspruchs 1 weist demgegenüber
den Vorteil auf, dass es vor Beschädigungen sehr gut geschützt ist. Insbesondere ist
auch problemlos eine Montage durch eine Dichtung, z.B. eine Mattendichtung, hindurch
möglich. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass das Direktsteckelement ein
Direktkontakt mit einem Kontaktabschnitt zur elektrischen Kontaktierung freiliegender
Kontaktbereiche eines Gegenstücks und einen Verbindungsabschnitt zur Verbindung mit
einem Kabel oder dgl. aufweist. Ferner weist der Direktkontakt eine Kammer auf, in
welcher eine erste Öffnung vorgesehen ist. Der Kontaktabschnitt des Direktkontakts
ist dabei in der Kammer derart angeordnet, dass der Kontaktabschnitt nahe der ersten
Öffnung vorgesehen ist, so dass eine Position des Kontaktabschnitts derart verändert
werden kann, dass der Kontaktabschnitt durch die erste Öffnung hindurch den freiliegenden
Kontaktbereich des Gegenstücks kontaktieren kann.
[0004] Die Unteransprüche zeigen bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung.
[0005] Vorzugsweise ist der Direktkontakt zweiteilig mit einem ersten Direktkontaktteil
und einem zweiten Direktkontaktteil gebildet. Das erste Direktkontaktteil weist dabei
den Kontaktabschnitt auf und das zweite Direktkontaktteil weist die Kammer auf. Hierdurch
kann eine sehr kostengünstige Herstellung des Direktkontaktes sichergestellt werden.
Besonders bevorzugt sind die beiden Direktkontaktteile aus unterschiedlichen Materialien
hergestellt. Insbesondere ist das erste Direktkontaktteil, welches den Kontaktabschnitt
aufweist, aus einem Federstahl mit einer Elastizität hergestellt, welche höher ist
als eine Elastizität des zweiten Direktkontaktteils. Hierdurch kann eine leichte und
schnelle Verformbarkeit des ersten Direktkontaktteils, welches den Kontaktabschnitt
aufweist, sichergestellt werden.
[0006] Weiter bevorzugt weist die Kammer eine im Wesentlichen U-förmige oder kastenförmige
Gestalt auf. Die Kammer wird vorzugsweise durch Umbiegen um ungefähr 180° eines blechartigen
Grundmaterials hergestellt, wobei zwei einander gegenüberliegende Seitenflächen offen
bleiben.
[0007] Gemäß der Erfindung umfasst das Steckergehäuse ein Betätigungselement, welches eingerichtet
ist, den Kontaktabschnitt des Direktkontaktes aus der ersten Öffnung des Direktkontaktes
aus der Kammer herauszudrücken. Hierdurch wird eine einfache Betätigung zur Aktivierung
des Direktkontaktes ermöglicht, wobei der Zeitpunkt der Aktivierung des Direktkontaktes
frei wählbar ist. Beispielsweise kann somit der Direktkontakt und insbesondere der
Kontaktabschnitt erst kurz vor einem eigentlichen Steckvorgang zur Verbindung mit
einem Gegenstück, wie z.B. einer Leiterplatte oder einem Substrat oder einem Stanzgitter,
herausgedrückt werden. Auch ist es möglich, dass zuerst das Direktsteckelement auf
das Gegenstück aufgesteckt wird und dann die elektrische Kontaktierung durch Betätigung
mittels des Betätigungselements erfolgt. Gemäß der Erfindung umfasst die Kammer des
Direktkontaktes eine zweite Öffnung, durch welche das Betätigungselement herauszudrücken
ist, um den Kontaktabschnitt dadurch aus der ersten Öffnung auszustellen. Ein besonders
einfacher und kompakter Aufbau ergibt sich, wenn die zweite Öffnung vorzugsweise gegenüber
der ersten Öffnung angeordnet ist.
[0008] Weiter bevorzugt umfasst der Direktkontakt eine Rastvorrichtung, welche eine vorstehende
Position des Betätigungselements, d.h., eine Position, in welcher der Kontaktabschnitt
aktiviert ist, verrastet. Das Betätigungselement kann einen vorstehenden Bereich umfassen,
welcher eingerichtet ist, durch die zweite Öffnung der Kammer einzugreifen.
[0009] Weiter bevorzugt ist das Betätigungselement rückstellbar vorgesehen. Hierdurch ist
es möglich, dass nach einem Lösen der Direktsteckverbindung auch das Betätigungselement
wieder zurückgestellt wird, so dass der Kontaktabschnitt ebenfalls wieder in die geschützte
Ausgangsposition in der Kammer des Direktkontaktes zurückgehen kann. Hierdurch ist
eine problemlose mehrfache Direktkontaktierung mit dem erfindungsgemäßen Direktsteckelement
möglich, ohne dass die Gefahr von Beschädigungen des Kontaktabschnitts am Direktkontakt
besteht.
[0010] Ferner betrifft die vorliegende Erfindung eine elektrische Anordnung mit einem erfindungsgemäßen
Direktsteckelement sowie einem Gegenstück, an welchem freiliegende Kontaktbereiche
vorgesehen sind. Das Direktsteckelement kontaktiert über den Direktkontakt dabei die
freiliegenden Kontaktbereiche und stellt so eine elektrische Verbindung her.
[0011] Die vorliegende Erfindung wird vorzugsweise in Steuergeräten für Fahrzeuge verwendet.
[0012] Es sei ferner angemerkt, dass vorzugsweise das Direktsteckelement derart ausgebildet
ist, dass es eine Vielzahl von in Reihe angeordneten Direktkontakten aufweist. Weiter
bevorzugt ist das erfindungsgemäße Direktsteckelement derart angeordnet, dass es zwei
Reihen von Direktkontakten aufweist, welche an einander um 180° gegenüberliegenden
Positionen angeordnet sind, so dass eine Kontaktierung, insbesondere einer Leiterplatte
mit an den Flachseiten der Leiterplatte freiliegenden Kontaktbereichen, möglich ist.
Zeichnung
[0013] Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme
auf die begleitende Zeichnung im Detail beschrieben. In der Zeichnung ist:
- Figur 1
- eine schematische Schnittansicht einer elektrischen Anordnung mit einem Direktsteckelement
gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung im nicht-aktivierten Zustand,
- Figur 2
- eine schematische, geschnittene, perspektivische Ansicht der elektrischen Anordnung
von Figur 1,
- Figur 3
- eine schematische, geschnittene Ansicht der elektrischen Anordnung von Figur 1 in
einem aktivierten Zustand, und
- Figur 4
- eine schematische, geschnittene, perspektivische Ansicht der elektrischen Anordnung
von Figur 3.
Bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
[0014] Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 4 eine elektrische Anordnung
1 mit einem Direktsteckelement 3 im Detail beschrieben.
[0015] Wie aus Figur 1 ersichtlich ist, umfasst das Direktsteckelement 3 einen Direktkontakt
5 und ein Steckergehäuse 4, vorzugsweise aus Kunststoff. Der Direktkontakt 5 ist im
Steckergehäuse 4 angeordnet und ist in diesem Ausführungsbeispiel zweiteilig mit einem
ersten Direktkontaktteil 5a und einem zweiten Direktkontaktteil 5b gebildet. Das erste
Direktkontaktteil 5a ist dabei beispielsweise mittels Schweißen mit dem zweiten Direktkontaktteil
5b verbunden.
[0016] Das erste Direktkontaktteil 5a umfasst einen Kontaktabschnitt 51, welcher eingerichtet
ist, um mit einem freiliegenden Kontaktbereich 20 an einem Gegenstück, wie z.B. einer
Leiterplatte 2, elektrisch in Kontakt zu treten. Das erste Direktkontaktteil 5a ist
im Schnitt U-förmig als federnde Kontaktlamelle ausgebildet. Am zweiten Direktkontaktteil
5b ist ferner ein Verbindungsabschnitt 52 angeordnet, welcher für eine elektrische
Verbindung mit einem Kabel 6 ausgelegt ist. In diesem Ausführungsbeispiel ist der
Verbindungsabschnitt 52 eine Crimp-Verbindung. Alternativ kann jedoch auch eine Schweiß-
oder Lötverbindung oder eine Klebeverbindung vorgesehen sein.
[0017] Wie weiter aus Figur 1 ersichtlich ist, ist das zweite Direktkontaktteil 5b derart
vorgesehen, dass es eine Kammer 50 bildet. Die Kammer 50 ist in diesem Ausführungsbeispiel
kastenförmig geschlossen vorgesehen, wobei zwei einander gegenüberliegende seitliche
Flächen offen sind. Dadurch kann zur Herstellung des Direktkontaktes 5 ein Blechmaterial
verwendet werden, welches ungefähr drei Mal um jeweils 90° umgebogen wird, um die
Kammer zu bilden. Ein freies Ende des umgebogenen Blechmaterials kann auch unter den
Verbindungsabschnitt 52 am zweiten Direktkontaktteil 5b gesteckt werden. Dadurch kann
gleichzeitig auch mit dem Crimpen des blanken Kabelteils die Kammer 50 fixiert werden.
Mit dem Bezugszeichen 55 ist ein Halteabschnitt für das Kabel 6 bezeichnet.
[0018] Wie weiter aus den Figuren 1 und 3 ersichtlich ist, ist im Bereich der Kammer 50
des Direktkontakts 5 ferner eine erste Öffnung 53 und eine zweite Öffnung 54 ausgebildet.
Die beiden Öffnungen 53, 54 sind an einander gegenüberliegenden Positionen an der
Kammer, genauer an einer Oberseite und einer Unterseite der Kammer, gebildet. Dabei
ist, wie insbesondere aus Figur 1 ersichtlich ist, das erste Direktkontaktteil 5a
zwischen der ersten Öffnung 53 und der zweiten Öffnung 54 angeordnet, wobei der Kontaktabschnitt
51 zur ersten Öffnung 53 gerichtet ist.
[0019] Im Steckergehäuse 4 ist an einer Position, welcher der Position der ersten Öffnung
53 des Direktkontaktes 5 entspricht, eine Öffnung 43 vorgesehen. Hierdurch wird sichergestellt,
dass nach einer Aktivierung des ersten Direktkontaktteils 5a dieses aus dem Direktsteckelement
3 vorstehen kann und den freiliegenden Kontaktbereich 20 kontaktieren kann.
[0020] Weiterhin umfasst das Direktsteckelement 3 ein Betätigungselement 40, welches Teil
des Steckergehäuses 4 ist. Das Betätigungselement 40 ist derart am Steckergehäuse
4 vorgesehen, dass das Betätigungselement 40, wie in Figur 1 durch den Pfeil A angedeutet,
in Pfeilrichtung bewegbar ist. Am Betätigungselement 40 ist ein vorstehender Bereich
41 und eine Rastvorrichtung 42 vorgesehen. Der vorstehende Bereich 41 ist dabei an
einer Position über der zweiten Öffnung 54 im Direktkontakt 5 angeordnet. Hierdurch
ist es möglich, dass bei einer Betätigung des Betätigungselements 40 in Richtung des
Pfeils A der vorstehende Bereich 41 durch die zweite Öffnung 54 geführt wird und mit
dem Direktkontakt 5, genauer mit dem rückwärtigen Teil des ersten Direktkontaktteils
5a, in Kontakt kommt. Dieser Zustand ist in den Figuren 3 und 4 gezeigt. Hierdurch
wird das erste Direktkontaktteil 5a in Richtung des Pfeils B (vgl. Figur 3) bewegt,
wodurch der Kontaktbereich 51 durch die erste Öffnung 53 der Kammer ausgestellt wird.
Hierdurch wird ein elektrischer Kontakt zwischen dem Kontaktabschnitt 51 und dem freien
Kontaktbereich 20 an der Leiterplatte 2 ermöglicht. Um diese Kontaktposition zu sichern,
ist die Rastvorrichtung 42 vorgesehen, welche in diesem Ausführungsbeispiel als Hinterschneidung
am Betätigungselement 40 vorgesehen ist und welche hinter eine Kante 43 am Steckergehäuse
4 greift (vgl. Figur 3).
[0021] Somit kann beim Direktsteckelement 3 der vorliegenden Erfindung im nicht-aktivierten
Zustand (Figur 1) der Kontaktabschnitt 51 in der Kammer 50 des Direktkontaktes angeordnet
sein. Hierdurch ist der Kontaktabschnitt 51 vor Beschädigungen während des Handlings
geschützt. Insbesondere kann bei einer Bestückung des Direktsteckelements der Direktkontakt
5 problemlos durch beispielsweise eine Mattendichtung, hindurchgeführt werden, ohne
dass hierbei Beschädigungen am Kontaktabschnitt 51 auftreten. Wenn Beschädigungen
am zweiten Direktkontaktteil 5b auftreten sollten, so sind diese unkritisch, da der
elektrische Kontakt über den Kontaktabschnitt 51 hergestellt wird. Vorzugsweise sind
der erste Direktkontaktteil 5a und der zweite Direktkontaktteil 5b aus unterschiedlichen
Materialien, insbesondere Federblechen, hergestellt. Dabei weist der erste Direktkontaktteil
5a vorzugsweise eine größere Elastizität als der zweite Direktkontaktteil 5b auf.
Hierdurch wird insbesondere eine Rückstellbarkeit des ersten Direktkontaktteils 5a
verbessert.
[0022] Weiter bevorzugt ist die Rastvorrichtung 42 auch rückstellbar vorgesehen. Hierdurch
ist es möglich, dass nach einer Aktivierung des Direktsteckelements durch die nochmalige
Betätigung des Betätigungselements 40 dieses wieder zurückgestellt werden kann. Dadurch
kann der Kontaktabschnitt 51 wieder in die in Figur 1 gezeigte Ausgangsposition zurückkehren,
so dass er sicher in der Kammer 50 des Direktkontaktes aufgenommen ist und vor Beschädigungen
bewahrt werden kann. Hierdurch ist auch ein mehrmaliges Aufstecken des Direktsteckelements
auf eine Leiterplatte 2 oder dgl. möglich. Somit kann das erfindungsgemäße Direktsteckelement
höchste Kontaktanforderungen erfüllen und ist insbesondere für einen Einsatz im Automobilbereich
geeignet.
1. Direktsteckelement (1), umfassend:
- einen Direktkontakt (5) mit einem Kontaktabschnitt (51) und einem Verbindungsabschnitt
(52) zur Verbindung mit einem Kabel (6), und
- ein Steckergehäuse (4), in welchem der Direktkontakt (5) angeordnet ist und welches
ein Betätigungselement (40) aufweist,
- wobei der Direktkontakt (5) eine Kammer (50) aufweist, welche wenigstens eine erste
Öffnung (53) und eine zweite Öffnung (54) aufweist,
- wobei der Kontaktabschnitt (51) in einem nicht-aktivierten Zustand in der Kammer
angeordnet ist,
- wobei das Betätigungselement (40) einen vorstehenden Bereich (41) aufweist und dazu
eingerichtet ist, dass bei Betätigen des Betätigungselements (40) in einen aktivierten
Zustand das Betätigungselements (40) bewegt wird und der vorstehende Bereich (41)
durch die zweite Öffnung geführt wird und mit dem Direktkontakt in Kontakt kommt,
um hierdurch den Kontaktabschnitt (51) des Direktkontakts (5) aus der ersten Öffnung
(53) der Kammer (50) herauszudrücken, und
- wobei der Kontaktabschnitt (51) eingerichtet ist, um durch die erste Öffnung (53)
hindurch einen freiliegenden Kontaktbereich (20) eines Gegenstücks (2) zu kontaktieren.
2. Direktsteckelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Direktkontakt (5) zweiteilig mit einem ersten Direktkontaktteil (5a) und einem
zweiten Direktkontaktteil (5b) gebildet ist, wobei das erste Direktkontaktteil (5a)
den Kontaktabschnitt (51) aufweist und das zweite Direktkontaktteil (5b) die Kammer
(50) aufweist.
3. Direktsteckelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer (50) des Direktkontakts (5) im Schnitt eine U-förmige Gestalt oder eine
im Wesentlichen kastenförmige Gestalt aufweist.
4. Direktsteckelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Öffnung (54) an der Kammer (50) gegenüber der ersten Öffnung (53) angeordnet
ist.
5. Direktsteckelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, ferner umfassend eine Rastvorrichtung
(42), welche eine Aktivierungsposition des Betätigungselements (40) sichert.
6. Direktsteckelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (40) rückstellbar ist.
7. Elektrische Anordnung, umfassend ein Direktsteckelement nach einem der vorhergehenden
Ansprüche und ein Gegenstück mit einem freiliegenden Kontaktbereich (20), welcher
durch den Kontaktabschnitt (51) direkt kontaktierbar ist.
1. Direct plug element (1) comprising:
- a direct contact (5) with a contact section (51) and a connecting section (52) for
connection to a cable (6), and
- a plug housing (4) in which the direct contact (5) is arranged and which has an
operating element (40),
- wherein the direct contact (5) has a chamber (50) which has at least one first opening
(53) and one second opening (54),
- wherein the contact section (51) is arranged in the chamber in a non-activated state,
- wherein the operating element (40) has a projecting region (41) and is designed
for the purpose that, when the operating element (40) is operated to an activated
state, the operating element (40) is moved and the projecting region (41) is routed
through the second opening and comes into contact with the direct contact in order
to push the contact section (51) of the direct contact (5) out of the first opening
(53) of the chamber (50), and
- wherein the contact section (51) is designed to make contact with an exposed contact
region (20) of a mating piece (2) through the first opening (53).
2. Direct plug element according to Claim 1, characterized in that the direct contact (5) is formed in two parts with a first direct contact part (5a)
and a second direct contact part (5b), wherein the first direct contact part (5a)
comprises the contact section (51) and the second direct contact part (5b) comprises
the chamber (50).
3. Direct plug element according to either of the preceding claims, characterized in that the chamber (50) of the direct contact (5) has a U-shaped design or a substantially
box-like design in section.
4. Direct plug element according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the second opening (54) is arranged on the chamber (50) opposite the first opening
(53).
5. Direct plug element according to one of Claims 1 to 4, further comprising a latching
apparatus (42) which secures an activation position of the operating element (40).
6. Direct plug element according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the operating element (40) can be reset.
7. Electrical arrangement comprising a direct plug element according to one of the preceding
claims and a mating piece with an exposed contact region (20) which can be directly
contacted by the contact section (51).
1. Elément enfichable directement (1), comprenant:
- un contact direct (5) avec une partie de contact (51) et une partie de raccordement
(52) pour le raccordement à un câble (6), et
- un boîtier de connecteur (4), dans lequel le contact direct (5) est disposé et qui
présente un élément d'actionnement (40),
- dans lequel le contact direct (5) présente une chambre (50), qui présente au moins
une première ouverture (53) et une deuxième ouverture (54),
- dans lequel la partie de contact (51) dans un état non activé est disposée dans
la chambre,
- dans lequel l'élément d'actionnement (40) présente une région saillante (41) et
est conçu de telle façon que, lors de l'actionnement de l'élément d'actionnement (40)
dans un état activé, l'élément d'actionnement (40) soit déplacé et que la région saillante
(41) soit menée à travers la deuxième ouverture et vienne en contact avec le contact
direct, afin de repousser ainsi la partie de contact (51) du contact direct (5) hors
de la première ouverture (53) de la chambre (50), et
- dans lequel la partie de contact (51) est conçue de façon à contacter une zone de
contact libre (20) d'une pièce opposée (2) à travers la première ouverture (53).
2. Elément enfichable directement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le contact direct (5) est formé en deux parties avec une première partie de contact
direct (5a) et une seconde partie de contact direct (5b), dans lequel la première
partie de contact direct (5a) présente la partie de contact (51) et la seconde partie
de contact direct (5b) présente la chambre (50).
3. Elément enfichable directement selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la chambre (50) du contact direct (5) présente en coupe une configuration en forme
de U ou une configuration essentiellement en forme de caisse.
4. Elément enfichable directement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la deuxième ouverture (54) sur la chambre (50) est disposée en face de la première
ouverture (53).
5. Elément enfichable directement selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, comprenant
en outre un dispositif d'encliquetage (42), qui bloque une position d'activation de
l'élément d'actionnement (40).
6. Elément enfichable directement selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement (40) peut être rappelé.
7. Agencement électrique, comprenant un élément enfichable directement selon l'une quelconque
des revendications précédentes et une pièce opposée avec une zone de contact libre
(20), qui peut être contactée directement par la partie de contact (51).