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(11) |
EP 2 719 031 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.11.2016 Patentblatt 2016/45 |
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Anmeldetag: 08.06.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2012/060917 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/168441 (13.12.2012 Gazette 2012/50) |
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SCHWINGUNGSUNEMPFINDLICHER BÜRSTENBLOCK FÜR SCHLEIFRINGE
VIBRATION-INSENSITIVE BRUSH BLOCK FOR SLIP RINGS
BLOC DE BALAIS INSENSIBLES AUX VIBRATIONS POUR BAGUES COLLECTRICES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
10.06.2011 DE 102011077358
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.04.2014 Patentblatt 2014/16 |
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Patentinhaber: Schleifring und Apparatebau GmbH |
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82256 Fürstenfeldbruck (DE) |
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Erfinder: |
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- OTT, Johannes
82256 Fürstenfeldbruck (DE)
- BERNHARDT, Thomas
82256 Fürstenfeldbruck (DE)
- HOLZAPFEL, Christian
82256 Fürstenfeldbruck (DE)
- SERGL, Michael
81373 München (DE)
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| (74) |
Vertreter: Lohr, Georg |
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Lohr, Jöstingmeier & Partner
Patent- und Rechtsanwälte
Junkersstraße 3 82178 Puchheim 82178 Puchheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft einen Bürstenblock sowie eine Schleifringanordnung zur Übertragung
elektrischer Signale mittels Schleifkontakten zwischen gegeneinander drehbaren Teilen.
Auf einer Schleifbahn aus elektrisch leitfähigem Material schleift wenigstens ein
Schleifkontakt, auch Bürste genannt, aus einem ebenfalls elektrisch leitfähigen Material.
Durch den galvanischen Kontakt zwischen Schleifbahnen und Kontakt kann elektrischer
Strom übertragen werden.
Stand der Technik
[0002] In der
DE 10 2008 001 361 A1 ist eine Schleifringanordnung offenbart, bei der eine Bürste mit wenigstens zwei
Schleifdrähten in einer Schleifbahn mit einer V-Nut läuft. Die Schleifdrähte haben
unterschiedliche Durchmesser und berühren die Schleifbahn an unterschiedlichen Winkelpositionen.
Dadurch ergibt sich eine erhöhte Toleranz gegenüber mechanischen Schwingungen und
Stößen sowie ein reduzierter Kontaktwiderstand.
[0003] Die
EP 0662736 A offenbart eine Schleifringanordnung, bei der eine einzelne Bürste mehrere Drähte
aufweist, die in einer V-Nut laufen. Dadurch ergibt sich durch die Parallelschaltung
mehrerer Kontakte ein niedriger Übergangswiderstand.
[0004] In der
US 4398113 A ist eine weitere Schleifringanordnung mit Bürsten offenbart, die eine Vielzahl feinster
Drähte aufweisen. Auch hier ergibt sich aufgrund der mehrfachen Kontakte ein relativ
niedriger Übergangswiderstand.
[0005] Nachteilig an dem Stand der Technik ist, dass keine dieser Schleifringanordnungen
bei hohen Schock-und Stoßbelastungen einen zuverlässigen elektrischen Kontakt ermöglicht.
So treten bei externen kurzfristigen starken Stößen oder Vibrationen kurzzeitige Kontaktunterbrechungen
durch Abheben der Bürsten von der Schleifbahn auf. Ebenso können auch Unterbrechungen
durch reibinduzierte interne Schwingungen auftreten, die bei verschiedenen Rotationsgeschwindigkeiten
entstehen.
Darstellung der Erfindung
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bürstenblock sowie eine Schleifringanordnung
derart auszugestalten, dass diese auch bei starken kurzfristigen Stößen oder Vibrationen
einen zuverlässigen elektrischen Kontakt gewährleistet. Gleichzeitig soll diese Schleifringanordnung
einfach und kostengünstig herstellbar sein, sowie eine hohe Lebensdauer und Zuverlässigkeit
besitzen.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0008] Ein erfindungsgemäßer Bürstenblock für eine Schleifbahn umfasst wenigstens eine erste
Bürste (auch Drahtbürste genannt) sowie eine zweite Bürste aus elektrisch leitfähigem
Material, die in einer Halterung fixiert und elektrisch miteinander verbunden sind.
Die beiden Bürsten sind in der Halterung in unterschiedlichen Ebenen und somit in
unterschiedlichen Abständen zur Drehachse einer Schleifbahn fixiert. Damit ergeben
sich unterschiedliche Längen der Bürsten zwischen der Halterung und dem Auflagepunkt
an der Schleifbahn. Damit sind die mechanischen Eigenschaften der beiden Bürsten unterschiedlich.
Es resultiert hieraus eine erhöhte Unempfindlichkeit gegenüber Stößen und Vibrationen.
[0009] Bevorzugt umfasst die Halterung eine erste Trägerplatte sowie eine zweite in einem
Abstand daran befestigte zweite Trägerplatte. Die erste Bürste ist zumindest an der
zweiten Trägerplatte mechanisch befestigt. Zudem kann sie auch an der ersten Trägerplatte
mechanisch befestigt und/oder kontaktiert sein. Die zweite Bürste ist ausschließlich
an der ersten Trägerplatte mechanisch befestigt und wird auch mit dieser kontaktiert.
[0010] Bevorzugt ist es, wenn zumindest die erste Trägerplatte als Leiterplatte ausgeführt
ist. So lässt sich hiermit auf einfache Weise eine Kontaktierung der Bürsten erreichen.
Durch eine mechanische Verbindung von erster Trägerplatte und zweiter Trägerplatte
wird die gesamte Steifigkeit des Bürstenblocks verbessert. Bevorzugt wird die mechanische
Verbindung von erster Trägerplatte und zweiter Trägerplatte dämpfend ausgeführt, so
dass eine Entkopplung zwischen den beiden Leiterplatten besteht.
[0011] Bevorzugterweise umfasst die zweite Leiterplatte noch ein Fenster, durch welches
die zweite Bürste von der ersten Leiterplatte aus hindurchtreten kann, ohne die zweite
Leiterplatte zu berühren.
[0012] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Halterung einstückig, beispielsweise
ein Kunststoff-Spritzgussteil.
[0013] Die Bürsten sind bevorzugt Metalldrähte und umfassen wenigstens ein elektrisch leitfähiges
Material. Bevorzugt haben Sie einen Kern aus einem mechanisch stabilen und federelastischen
Material, wie beispielsweise Stahl oder Messing sowie eine äußere Beschichtung oder
Hülle aus einem elektrisch gut leitenden und vorzugsweise korrosionsbeständigen Material,
wie beispielsweise Gold oder einer Goldlegierung.
[0014] Besonders günstig ist es, wenn auf den Bürstenblöcken Drahtbürsten mit unterschiedlichen
Drahtgeometrien, insbesondere unterschiedlichen Drahtdurchmessern vorhanden sind.
[0015] Eine erfindungsgemäße Schleifringanordnung weist eine Schleifbahn sowie wenigstens
einen der hier offenbarten Bürstenblöcke auf. Zur Führung der Bürsten hat die Schleifbahn
bevorzugt wenigstens eine V-Nut. Grundsätzlich sind aber auch Schleifbahnen mit anderen
Geometrien einsetzbar. Dies können beispielsweise ebene Schleifbahnen oder Schleifbahnen
mit U-förmigen Nuten (halbkreisförmig, elliptisch) sein.
[0016] Bevorzugterweise umfasst die Schleifringanordnung mehrere der erfindungsgemäßen Bürstenblöcke,
wobei bevorzugterweise alle auf derselben Bahn laufenden Bürsten elektrisch parallel
geschaltet sind.
[0017] Besonders vorteilhaft ist es, wenn wenigstens zwei Bürstenblöcke bezogen auf die
Drehachse gegenüberliegend angeordnet sind.
[0018] Vorteilhaft ist es, wenn zumindest ein Bürstenblock schwingungsgedämpft gelagert
ist. Bevorzugt sind die Bürstenblöcke unterschiedlich schwingungsgedämpft gelagert.
So haben Sie bevorzugt unterschiedliche Dämpfungswerte und/oder unterschiedliche Resonanzfrequenzen.
[0019] Vorteilhafterweise haben wenigstens zwei Bürstenblöcke unterschiedliche Formen. Dadurch
sind auch die Schwingungseigenschaften dieser Bürstenblöcke unterschiedlich.
[0020] Vorteilhafterweise werden mehrere, elektrisch miteinander verbundene Bürstenblöcke
in gleichen Abständen um die Schleifbahn verteilt angeordnet. So können beispielsweise
3 Bürstenblöcke jeweils um 120 Grad versetzt oder auch 4 Bürstenblöcke jeweils um
90 Grad versetzt angeordnet werden. Dadurch kann die Stoß- und Vibrationsfestigkeit
weiter erhöht werden.
[0021] Alternativ werden mehrere, elektrisch miteinander verbundene Bürstenblöcke in unterschiedlichen
Abständen um die Schleifbahn verteilt angeordnet. So können beispielsweise 3 Bürstenblöcke
um 90, 120 und 150 Grad versetzt angeordnet werden. Auch dadurch kann die Stoß- und
Vibrationsfestigkeit weiter erhöht werden.
[0022] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung hat wenigstens eine Drahtbürste wenigstens
eine teilweise Ummantelung um die Schwingungseigenschaften zu verändern. Diese Ummantelung
kann beispielsweise aus einem elastischen Material sein. Sie ist bevorzugt außerhalb
des Bereichs, der mit der Schleifbahn in Kontakt steht angeordnet. Besonders bevorzugt
haben verschiedene Drahtbürsten auf unterschiedlichen Bürstenblöcken unterschiedliche
Arten der Ummantelung. Besonders günstig ist es, wenn beispielsweise ein erster Schleifdraht
auf einem ersten Bürstenblock eine Ummantelung aufweist, während ein zweiter Schleifdraht
auf einem zweiten Bürstenblock keine Ummantelung aufweist.
[0023] In einer anderen Ausgestaltung stehen die Enden der Schleifdrähte wesentlich über
den Kontaktpunkt mit der Schleifbahn hinaus. Die überstehende Länge liegt in einem
Bereich zwischen 0,2-2 mal der Länge zwischen dem Bürstenblock und dem Kontaktpunkt
mit der Schleifbahn. Besonders bevorzugt wird das überstehende Ende vom Schleifring
weg gebogen.
Beschreibung der Zeichnungen
[0024] Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen exemplarisch
beschrieben.
Figur 1 zeigt einen Erfindungsgemäßen Bürstenblock sowie eine Schleifbahn
Figur 2 zeigt schematisch die Geometrie einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
[0025] In Figur 1 ist ein erfindungsgemäßer Bürstenblock dargestellt. Der Bürstenblock hat
eine Halterung, welche aus der ersten Leiterplatte 20 sowie der zweiten Leiterplatte
21 besteht. Die beiden Leiterplatten sind über Verbindungsschraube in 23 (hier mit
zusätzlicher Distanzrolle oder als Distanzbolzen ausgeführt) derart miteinander verbunden,
dass sie in unterschiedlichen Ebenen bzw. in unterschiedlichen Abständen zur Drehachse
der Schleifbahn 10 liegen. An der Halterung sind eine erste Bürste 30 sowie eine zweite
Bürste 31 befestigt. Die erste Bürste 30 ist über Lötstellen 25 mit der ersten Leiterplatte
20 zur elektrischen Kontaktierung verbunden. Sie ist zusätzlich mechanisch mit der
zweiten Leiterplatte 21, bevorzugt über eine weitere Lötstelle 25 verbunden. Die mechanische
Verbindung kann aber auch jede andere Art einer mechanischen Verbindung sein. Wesentlich
ist hier die mechanische Fixierung an der zweiten Leiterplatte. Die zweite Bürste
31 ist ebenfalls über eine Lötstelle 25 mit der ersten Leiterplatte 20 elektrisch
und mechanisch verbunden. Somit ist der Abstand der mechanischen Fixierung der beiden
Bürsten zum Mittelpunkt der Schleifbahn unterschiedlich. Die erste Bürste 30 liegt
am Auflagepunkt 11 an der Schleifbahn 10 auf, während die zweite Bürste 31 am Auflagepunkt
12 auf der Schleifbahn 10 aufliegt. Damit die zweite Bürste 31 nicht in mechanischen
Kontakt mit der zweiten Leiterplatte 21 treten kann weist diese ein Fenster 22 zum
Durchtritt der zweiten Bürste 31 auf.
[0026] In Figur 2 ist schematisch die Geometrie der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt.
Wegen der besseren Übersichtlichkeit sind hier die Unterkanten der Leiterplatten 20
und 21 sowie die Außenkante der Schleifbahn 10 nur schematisch als Linie dargestellt.
Die Mittelachse 14 geht von der Drehachse der Schleifbahn 15 senkrecht auf den Bürstenblock,
hier dargestellt als senkrecht nach oben verlaufend. Die Bürste 31 hat gegenüber der
Unterkante der ersten Leiterplatte 20 einen Winkel 41 sowie eine Länge 42. Sie liegt
am Kontaktpunkt 12 unter einem Winkel 45 zur Mittelachse an der Schleifbahn 10 an.
Der Winkel liegt bevorzugterweise in einem Bereich von 20° bis 60°. Die notwendige
Länge einer Bürste ergibt sich aus dem Abstand zwischen dem Befestigungspunkt der
Bürste an der Leiterplatte und dem Kontaktpunkt der Bürste mit der Schleifbahn zuzüglich
einem Überstand, mit dem die Bürste über den Kontaktpunkt hinaus ragt. Die Bürste
30 hat gegenüber der Unterkante der zweiten Leiterplatte 21 einen Winkel 40 sowie
eine Länge 43. Der Winkel 40 ist kleiner als der Winkel 41. Bevorzugterweise liegt
der in einem Bereich von 80 % bis 95 % des Winkels 41. Entsprechend ist auch die Länge
43 der ersten Bürste kürzer als die Länge 42 der zweiten Bürste. Die erste Bürste
liegt hier am Kontaktpunkt 11 unter einem Winkel 46 zur Mittelachse an der Schleifbahn
10 an. Es wird hierbei ein konstanter Überstand angenommen.
[0027] Gestrichelt ist noch der Verlauf einer Bürste 32 bei einer Anordnung entsprechend
dem Stand der Technik eingezeichnet. Hierbei wäre die erste Bürste entsprechend der
zweiten Bürste an der ersten Leiterplatte befestigt entsprechend würde hierbei die
Bürste an einem Kontaktpunkt 13 unter einem Winkel 45 zur Mittelachse an der Schleifbahn
anliegen. Dieser Winkel wäre ebenso groß wie der Winkel 44 und größer als der Winkel
46.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 10
- Schleifbahn
- 11
- erster Kontaktpunkt
- 12
- zweiter Kontaktpunkt
- 13
- Kontaktpunkt nach dem Stand der Technik
- 14
- Mittelachse
- 15
- Drehachse der Schleifbahn
- 20
- erste Leiterplatte
- 21
- zweite Leiterplatte
- 22
- Öffnung in der zweiten Leiterplatte
- 23
- Verbindungsschraube
- 24
- Befestigungsbohrung
- 25
- Lötstelle
- 30
- erste Bürste
- 31
- zweite Bürste
- 32
- Bürste nach dem Stand der Technik
- 40
- Winkel zwischen erster Bürste und zweiter Leiterplatte
- 41
- Winkel zwischen zweiter Bürste und erster Leiterplatte
- 42
- Länge der zweiten Bürste
- 43
- Länge der ersten Bürste
- 44
- Winkel zwischen Kontaktpunkt 12 und Mittelachse
- 45
- Winkel zwischen Kontaktpunkt 13 und Mittelachse
- 46
- Winkel zwischen Kontaktpunkt 11 und Mittelachse
1. Schleifringanordnung mit einem Bürstenblock und einer Schleifbahn (10) umfassend wenigstens
eine erste Bürste (30) sowie eine zweite Bürste (31) aus elektrisch leitfähigem Material,
die beide in einer Halterung (20, 21) in unterschiedlichen Ebenen fixiert sind, wobei
die erste Bürste (30) in einer anderen Ebene und somit in einem anderen Abstand zu
einer Drehachse (15) der Schleifbahn (10) befestigt ist als die zweite Bürste (31),
und dass die erste Bürste mit der zweiten Bürste elektrisch verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Halterung eine erste Trägerplatte (20), an der die zweite Bürste (31) befestigt
ist, sowie eine zweite, zur ersten Trägerplatte (20) parallele Trägerplatte (21),
an der die erste Bürste (30) befestigt ist, umfasst, wobei die zweite Bürste (31)
an der ersten Trägerplatte (20) kontaktiert ist und die erste Bürste (30) an der ersten
Trägerplatte (20) und an der zweiten Trägerplatte (21) kontaktiert ist, und wobei
die Halterung und/oder die Trägerplatten (20, 21) als elektrische Leiterplatten ausgerührt
sind.
2. Schleifringanordnung mit einem Bürstenblock und einer Schleifbahn (10) umfassend wenigstens
eine erste Bürste (30) sowie eine zweite Bürste (31) aus elektrisch leitfähigem Material,
die beide in einer Halterung (20, 21) in unterschiedlichen Ebenen fixiert sind, wobei
die erste Bürste (30) in einer anderen Ebene und somit in einem kleineren Abstand
zu einer Drehachse (15) der Schleifbahn (10) befestigt ist als die zweite Bürste (31),
und dass die erste Bürste mit der zweiten Bürste elektrisch verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Bürste (30) kürzer ist als die zweite Bürste (31) und dass die erste Bürste
(30) in einem kleineren Winkel (46) zur Mittelachse (14) auf der Schleifbahn aufliegt,
als der Winkel (44) zwischen der zweiten Bürste (31), und der Mittelachse, wobei die
Mittelachse (14) von der Drehachse (15) der Schleifbahn senkrecht auf den Bürstenblock
verläuft, und wobei die Halterung (20, 21) als elektrische Leiterplatten ausgeführt
ist.
3. Schleifringanordnung mit einem Bürstenblock und einer Schleifbahn (10) nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens eine Bürste einen Kern aus einem mechanisch stabilen und federelastischen
Material, wie beispielsweise Stahl oder Messing sowie eine äußere Beschichtung oder
Hülle aus einem elektrisch gut leitenden und vorzugsweise korrosionsbeständigen Material,
wie beispielsweise Gold oder einer Goldlegierung aufweist.
4. Schleifringanordnung mit einem Bürstenblock und einer Schleifbahn (10) nach einem
der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Bürste (30) und die zweite Bürste (31) aus Drähten mit unterschiedlichen
Drahtdurchmessern bestehen.
1. Slip ring arrangement with a brush block and a sliding track (10) comprising at least
a first brush (30) and a second brush (31) of an electrically conductive material
which are both fastened in a holder (20, 21) in different levels, wherein the first
brush (30) is fixed in another level and thus at a different distance to a rotating
axis (15) of the sliding track (10) than the second brush (31),
and that the first brush is electrically connected to the second brush, characterized in that
the holder comprises a first printed circuit board (20), to which the second brush
(31) is attached, as well as a second printed circuit board (21) parallel to the first
printed circuit board to which the first brush (30) is attached, wherein the second
brush (31) is exclusively connected and contacted to the first printed circuit board
(20) and the first brush (30) is contacted to the first printed circuit board (20)
and the second printed circuit board (21).
2. Slip ring arrangement with a brush block and a sliding track (10) comprising at least
a first brush (30) and a second brush (31) of an electrically conductive material
that are both fastened in a printed circuit board (20, 21) in different levels, wherein
the first brush (30) is fixed in another level and thus at a smaller distance to a
rotating axis (15) of the sliding track (10) than the second brush (31), and that
the first brush is electrically connected to the second brush, characterized in that
the first brush (30) is shorter than the second brush (31) and that the angle (46)
between the line from the contact point of the first brush (30) to the center axis
(14) is smaller than the angle (44) between the line from the resting point of the
second brush (31) to the center axis (14), wherein the center axis (14) runs from
the rotation axis (15) of the sliding track under a right angle to the brush block.
3. Slip ring arrangement with a brush block and a sliding track (10) according to one
of the preceding claims,
characterized in that
at least one brush has a core of a mechanically stable and spring-elastic material,
such as steel or brass, and an outer coating or sleeve of electrically well-conductive
and preferably corrosion-resistant material, such as gold or a gold alloy.
4. Slip ring arrangement with a brush block and a sliding track (10) according to one
of the preceding claims,
characterized in that
the first brush (30) and the second brush (31) comprise of wires with different wire
diameters.
1. Disposition de bague collectrice avec un bloc de balais et une piste de frottement
(10), comprenant au moins un premier balai (30) et un deuxième balai (31) faits de
matériau conducteur électrique, qui sont fixés tous deux dans une monture (20, 21)
dans des plans différents, le premier balai (30) étant fixé dans un autre plan et
ainsi à une autre distance d'un axe de rotation (15) de la piste de frottement (10)
que le deuxième balai (31), et le premier balai étant connecté électriquement au deuxième
balai,
caractérisée en ce que la fixation présente une première carte de circuits électriques (20) sur laquelle
le deuxième balai (31) est fixé et une deuxième carte de circuits électriques (21),
parallèle à la première carte de circuits électriques (20), sur laquelle le premier
balai (30) est fixé, le deuxième balai (31) étant exclusivement fixé et mis en contact
sur la première carte de circuits électriques (20) et le premier balai (30) étant
mis en contact sur la première carte de circuits électriques (20) et sur la deuxième
carte de circuits électriques (21).
2. Disposition de bague collectrice avec un bloc de balais et une piste de frottement
(10) comprenant au moins un premier balai (30) et un deuxième balai (31) faits de
matériau conducteur électrique, qui sont fixés tous deux dans une monture (20, 21)
dans des plans différents, le premier balai (30) étant fixé dans un autre plan et
ainsi à une autre distance d'un axe de rotation (15) de la piste de frottement (10)
que le deuxième balai (31), et le premier balai étant connecté électriquement au deuxième
balai,
caractérisée en ce que le premier balai (30) est plus court que le deuxième balai (31) et en ce que l'angle (46) entre la ligne passant par le point d'appui du premier balai (30) et
l'axe médian (14) est plus petit que l'angle (44) entre la ligne passant par le point
d'appui du deuxième balai (31) et l'axe médian, l'axe médian (14) de l'axe de rotation
(15) de la piste de frottement étant perpendiculaire au bloc de balais.
3. Disposition de bague collectrice avec un bloc de balais et une piste de frottement
(10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins un balai présente un noyau fait d'un matériau mécaniquement stable et élastique,
par exemple de l'acier ou du laiton, et un revêtement extérieur ou une enveloppe faits
d'un matériau bon conducteur électrique et de préférence résistant à la corrosion,
par exemple de l'or ou un alliage d'or.
4. Disposition de bague collectrice avec un bloc de balais et une piste de frottement
(10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le premier balai (30) et le deuxième balai (31) sont formés de fils métalliques de
diamètres différents.


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