[0001] Die Erfindung betrifft ein Tabakpad für Wasserpfeifen nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1, einen Wasserpfeifenkopf nach dem Oberbegriff des Anspruchs 5 sowie ein System,
bestehend aus einem solchen Tabakpad und einem solchen Wasserpfeifenkopf nach Anspruch
15.
[0002] Wasserpfeifen sind schon lange bekannt und erfreuen sich in letzter Zeit wieder zunehmender
Beliebtheit, insbesondere in der Gastronomie, in der das Rauchen von Wasserpfeifen
(häufig auch als "Shishas" bezeichnet - Wasserpfeife und Shisha werden im Folgenden
synonym verwendet) in sogenannten Shisha-Bars angeboten wird.
[0003] Eine Wasserpfeife weist einen Wasserpfeifenkopf mit einem Aufnahmebereich, welcher
einen Aufnahmeraum umschließt, und ein sich von diesem Aufnahmebereich erstreckendes
Anschlussrohr auf. Zur Benutzung wird der Aufnahmeraum mit Tabak gefüllt, anschließend
wird der Aufnahmebereich mit einer Aluminiumfolie überspannt, in welche anschließend
in einem zentralen Bereich Löcher eingestochen werden. Auf diese Aluminiumfolie wird
dann ein glühendes Holzkohlestück oder Ähnliches gelegt, so dass die Wasserpfeife
geraucht werden kann. Diese Vorbereitungen und das Säuern des Wasserpfeifenkopfs nach
dessen Gebrauch sind relativ aufwendig, was es insbesondere bei den genannten Shisha-Bars
notwendig macht, verhältnismäßig viel Personal vorzuhalten. Weiterhin ist es in den
genannten Shisha-Bars häufig erwünscht, eine größere Anzahl unterschiedlicher Tabaksorten
vorrätig zu halten, wobei es problematisch sein kann, den Tabak, insbesondere solchen,
welcher selten nachgefragt wird, frisch zu halten.
[0004] Die gattungsbildende
DE 20 2008 010 123 U1 schlägt deshalb ein Tabakpad für Wasserpfeifen (Shisha-Pad) vor, in welchem der Tabak
in einem - insbesondere aus Aluminiumfolie bestehenden - Formteil aufgenommen ist,
welches mit einer Abdeckfolie verbunden ist, so dass ein Hohlraum, in welchem Tabak
aufgenommen ist, gebildet wird. Hierbei ist der Durchmesser der Abdeckfolie größer
als der Durchmesser des Formteiles, d. h. die Abdeckfolie übersteht den Rand des Formteiles
und kann so zur Abdichtung um den Wasserpfeifenkopf herumgelegt werden.
[0005] Problematisch ist hier die Verbindung zwischen Formteil und Abdeckfolie, welche in
der Praxis nur durch ein Verkleben erfolgen kann. Da das Tabakpad bei Benutzung jedoch
erheblichen Temperaturen ausgesetzt ist, ist ein Verkleben sehr nachteilig, insbesondere
da sich der verwendete Kleber bei der auftretenden Hitze lösen kann, was auch unter
Gesundheitsaspekten bedenklich ist. Dies mag auch der Grund dafür sein, dass das Tabakpad
der
DE 20 2008 010 123 U1 sich in der Praxis noch nicht durchgesetzt hat und bis heute auf dem Markt nicht
erhältlich ist.
[0006] Hiervon ausgehend stellt sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe, ein gattungsgemäßes
Tabakpad dahingehend weiterzubilden, dass es praxistauglich ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Tabakpad mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Das Formteil des erfindungsgemäßen Tabakpads weist einen Kragen auf, welcher die
Seitenwand an deren dem Boden abgewandten Ende umläuft. Die Abdeckfolie ist um diesen
Kragen herumgebördelt, d. h. dass eine kleberlose Verbindung erfolgt. Hieraus folgt
aber auch, dass die Abdeckfolie selbst nicht überstehen kann und so nicht im Sinne
der gattungsbildenden
DE 20 2008 010 123 U1 zur Abdichtung verwendet werden kann. Beim erfindungsgemäßen Tabakpad wird dessen
maximaler Durchmesser durch den Durchmesser des Kragens definiert, wobei der Durchmesser
des fertigen Tabakpads nur um wenige Zehntel oder Hundertstel Millimeter größer als
der Durchmesser des Kragens ist. Diese geringe Vergrößerung des Durchmessers folgt
aus der Dicke der Abdeckfolie. Auf Grund der Geometrie des erfindungsgemäßen Tabakpads
ist es zur Verwendung in herkömmlichen Wasserpfeifenköpfen nur noch bedingt bis gar
nicht geeignet, da in der Regel keine hinreichende Abdichtung zwischen Tabakpad und
Wasserpfeifenkopf erfolgen kann, das heißt, es würde zu viel Luft zwischen dem Tabakpad
und dem oberen Rand des Wasserpfeifenkopfes eingezogen.
[0009] Es wird deshalb weiterhin ein speziell für das erfindungsgemäße Tabakpad geeigneter
Wasserpfeifenkopf vorgeschlagen; ein solcher Wasserpfeifenkopf ist in Anspruch 5 angegeben.
Der obere Rand des erfindungsgemäßen Wasserpfeifenkopfes weist eine Stufe auf, in
welcher der mit der Abdeckfolie umbördelte Kragen des Tabakpads zu liegen kommt. Hierdurch
und unterstützt auf Grund der Tatsache, dass sich die vorzugsweise aus Aluminium bestehende
Abdeckfolie leicht plastisch verformen lässt, kann eine sehr gute Dichtigkeit zwischen
Tabakpad und Wasserpfeifenkopf erzielt werden. Weiterhin ist das Auswechseln des Tabakpads
extrem einfach, da sich das Tabakpad beim Einsetzen in den Wasserpfeifenkopf gleichsam
selbst gegen diesen abdichtet.
[0010] Um eine ideale Dichtigkeit zu erzielen, ist es zu bevorzugen, dass der Wasserpfeifenkopf
ein präzise geformtes Teil ist, insbesondere ein Drehteil aus Metall oder ein Spritzgussteil
aus Metall oder Keramik.
[0011] Ein System, bestehend aus einem Tabakpad und einem Wasserpfeifenkopf, ist in Anspruch
15 angegeben.
[0012] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie
aus dem nun mit Bezug auf die Figuren näher dargestellten Ausführungsbeispiel.
[0013] Hierbei zeigen:
- Figur 1
- die Bestandteile eines Tabakpads in einer Querschnittsdarstellung,
- Figur 2
- das in Figur 1 Gezeigte, nachdem das Formteil mit Tabak befüllt wurde,
- Figur 3
- das in Figur 2 Gezeigte nach Anordnen der Abdeckfolie auf dem Formteil,
- Figur 4
- das Tabakpad aus Figur 3 sowie einen für dieses Formteil vorgesehenen Wasserpfeifenkopf,
- Figur 5
- das in Figur 4 Gezeigte nach Einsetzen des Tabakpads in den Wasserpfeifenkopf,
- Figur 6
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Wasserpfeifenkopfes und ein Anschlusstück einer
Wasserpfeife und
- Figur 7
- das in Figur 6 Gezeigte, wobei der Wasserpfeifenkopf auf das Anschlusstück aufgesetzt
ist.
[0014] Die Figur 1 zeigt die Bestandteile eines Tabakpads 10 in noch nicht montiertem Zustand.
Diese Bestandteile sind ein Formteil 12 und eine Abdeckfolie 25. Beide Elemente bestehen
vorzugsweise aus Aluminiumfolie, wobei das Formteil 12 aus einer Aluminiumfolie größerer
Stärke als die Abdeckfolie 25 besteht. Es wird zunächst auf das Formteil 12 eingegangen:
Das Formteil 12 weist einen Boden 14, eine sich von diesem Boden 14 erstrekkende hohlzylindrische
Seitenwand 18 sowie ein Kragen 20 auf, welcher die Seitenwand 18 an deren dem Boden
abgewandten Ende umläuft. Das Formteil 12 ist somit im Wesentlichen ein oben offener
Napf, dessen oberer Rand von dem eben erwähnten Kragen 20 umlaufen wird. Der Boden
14 weist einen zentralen Bereich 16a und einen den zentralen Bereich 16a mit der Seitenwand
18 verbindenden abgeschrägten Bereich 16b auf. Der zentrale Bereich 16a weist eine
Mehrzahl von Durchbrechungen 17 auf. Diese Durchbrechungen 17 sind vorzugsweise in
Form von Löchern ausgebildet, welche von außen eingestochen werden, so dass jedes
Loch einen nach innen weisenden Grat aufweist (nicht dargestellt). Ein solcher Grat
hat den Vorteil, dass der Tabak von der eigentlichen Durchbrechung etwas beabstandet
ist, was ein Verstopfen der Durchbrechung verhindert.
[0015] Im Übergangsbereich zwischen abgeschrägtem Bereich und zentralem Bereich befindet
sich eine Einprägung 22, wodurch der zentrale Bereich 16a von einer Rinne 23 umlaufen
wird. In dieser Rinne 23 sammelt sich bei der Benutzung des Tabakpads in einer Wasserpfeife
vom Tabak abgegebene Flüssigkeit und die Rinne 23 verhindert ein Eindringen dieser
Flüssigkeit in den Wasserpfeifenkopf und in den Wasserbehälter. Das Tabakpad 10 ist
vorzugsweise rotationssymmetrisch, so dass der Kragen 20 einen Kreisring bildet, welcher
in einer Ebene liegt, welche senkrecht zur Rotationsachse ist.
[0016] Die Abdeckfolie 25 ist im gezeigten bevorzugten Ausführungsbeispiel eine Kreisscheibe,
deren Durchmesser etwas größer als der Außendurchmesser des Kragens 20 ist. Ein zentraler
Bereich 27 der Abdeckfolie 25 ist perforiert, was in der Figur 1 symbolisch dargestellt
ist.
[0017] Vor dem Verbinden von Formteil 12 und Abdeckfolie 25 wird Tabak 28 in das Formteil
12 eingefüllt, wie dies in Figur 2 zu sehen ist. Nach dem Einfüllen des Tabaks 28
in das Formteil 12 wird die Abdeckfolie 25 auf den Kragen 20 aufgelegt und die Ränder
der Abdeckfolie 25 werden um den Kragen herumgebördelt, so dass die Abdeckfolie 25
fest und dicht mit dem Formteil 12 verbunden ist, wie dies in Figur 3 dargestellt
ist. In diesem Zustand umschließen der Boden 14 und die Seitenwand 18 des Formteils
12 sowie ein innerer Bereich 26 der Abdeckfolie 25 einen Hohlraum 29, in welchem der
Tabak 28 aufgenommen ist. Der zentrale Bereich 27 der Abdeckfolie 25 (also der perforierte
Bereich) und der innere Bereich 26 der Abdeckfolie könnten auch zusammenfallen. Der
maximale Durchmesser des Tabakpads ist geringfügig größer als der Außendurchmesser
des Kragens 20, wobei die Zunahme des Durchmessers durch die Dicke der Abdeckfolie
bedingt ist.
[0018] Um das Tabakpad lagerfähig zu machen und den Tabak vor dem Austrocknen zu schützen,
wird nun noch auf dem zentralen Bereich des Bodens und auf der Abdeckfolie jeweils
eine Abziehfolie angeordnet ist. Diese Abziehfolien sollten so ausgestaltet sein,
dass sie rückstandsfrei (also ohne dass Klebstoff auf dem Tabakpad verbleibt) abgezogen
werden können. Solche Abziehfolien sind im Stand der Technik bekannt. Alternativ zur
Anordnung einer Abdeckfolie auf dem zentralen Bereich des Bodens wäre es grundsätzlich
auch möglich, dass die die Durchbrechungen 17 bildenden Löcher erst vom Benutzer von
außen eingestochen werden.
[0019] Mit Bezug auf die Figur 4 wird nun ein Wasserpfeifenkopf 30 beschrieben, welcher
insbesondere zur Verwendung mit dem eben beschriebenen Tabakpad 10 geeignet ist. Der
Wasserpfeifenkopf 30 im beschriebenen Ausführungsbeispiel ist zweiteilig aufgebaut
und besteht aus dem unten abgebildeten "eigentlichen" Wasserpfeifenkopf und einem
Trägerelement 50. Dieses Trägerelement kann insbesondere zur Aufnahme eines Filters
dienen, ist jedoch optional. Ein Wasserpfeifenkopf ohne ein solches Trägerelement
wäre ebenfalls möglich, die Verwendung eines Filters, insbesondere eines Aktivkohlefilters
hat jedoch mehrere Vorteile: Der erste Vorteil ist natürlich die geringere gesundheitliche
Belastung des Rauchers. Ein weiterer Vorteil ist, dass ein Filter das Eindringen von
Tabakflüssigkeit in den Schlauch und in den Wasserbehälter verhindert, was zur "Wartungsfreundlichkeit"
des Systems beiträgt.
[0020] Um klare Definitionen zu erhalten, wird der "eigentliche" Wasserpfeifenkopf hier
als Hauptkörper 31 bezeichnet. Wie eben gesagt, könnte der Wasserpfeifenkopf auch
ausschließlich aus diesem Hauptkörper 31 bestehen. Es wird zunächst auf diesen Hauptkörper
31 eingegangen:
Der Hauptkörper 31 des Wasserpfeifenkopfes 30 weist ein Anschlussrohr 40, welches
ein Inneres 40a umgibt, und einen einen Aufnahmeraum 32a für den das Tabakpad umgebenden
Aufnahmebereich 32 auf. Anschlussrohr 40 und Aufnahmebereich 32 gehen ineinander über
und sind vorzugsweise einstückig geformt, insbesondere aus Metall oder aus Keramik.
Die bevorzugten Herstellungsmethoden sind Drehen (bei Metall) oder Spritzgießen (bei
Metall oder bei Keramik). Eine Fertigung aus einem temperaturbeständigen Kunststoff
wäre grundsätzlich auch möglich.
[0021] Das Innere 40a des Anschlussrohres 40 mündet in den Aufnahmeraum 32a und wird von
einer Nut 37 umlaufen. Von dieser Nut 37 erstreckt sich die Innenwandung des Aufnahmebereichs
32, welche zunächst kegelstumpfförmig und dann zylindrisch verläuft, so dass, wie
man nochmals später mit Bezug auf die Figur 5 deutlicher sehen wird, die Innenwandung
des Aufnahmebereichs 32 der Form des Tabakpads 10 folgt.
[0022] Die Oberkante 34 des Aufnahmebereichs 32 weist eine erste Stufe 36 auf, wobei diese
erste Stufe 36 einen innenliegenden horizontalen Abschnitt und einen außenliegenden
erhöhten Abschnitt aufweist. Der innenliegende, horizontal verlaufende Abschnitt hat
hierbei in etwa die Breite des Kragens 20 des Tabakpads 10. Der durch den erhöhten
Abschnitt definierte Innendurchmesser d
i entspricht im wesentlichen dem Außendurchmesser des Tabakpads 10, wie man dies später
mit Bezug auf die Figur 5 leicht sehen wird.
[0023] Die Außenfläche des Aufnahmebereichs 32 weist Umfangsnuten auf, im gezeigten Ausführungsbeispiel
drei Stück, in welchen Ringe 39 in Form von O-Ringen, beispielsweise aus Kautschuk,
aufgenommen sind. Diese Ringe sind schlecht wärmeleitend, so dass auch ein an sich
heißer Wasserpfeifenkopf angefasst werden kann.
[0024] Das bereits erwähnte Trägerelement 50 weist einen zylindrischen Abschnitt 52, einen
Boden 54 mit wenigstens einem Loch 56 und einen Flansch 58 auf. Der Außendurchmesser
des zylindrischen Abschnitts 52 ist etwas kleiner als der Innendurchmesser des Anschlussrohres
40, so dass der zylindrische Abschnitt 52 des Trägerelementes 50 ins Innere des Anschlussrohres
40 hineinragt, wenn es in den Hauptkörper 31 des Wasserpfeifenkopfes eingesetzt ist.
Zur Aufnahme des Flansches 58 weist der Aufnahmebereich eine zweite Stufe auf, welche
das Innere des Anschlussrohres umläuft.
[0025] Die Figur 5 zeigt den "betriebsbereiten" Wasserpfeifenkopf mit eingesetztem Tabakpad
10. Man sieht hier gut, dass das Tabakpad dicht am Hauptkörper 31 des Wasserpfeifenkopfes
gehalten ist, so dass keine weiteren Maßnahmen getroffen werden müssen, bevor, wie
dies grundsätzlich bekannt ist, ein brennendes Stück Holzkohle auf der Abdeckfolie
des Tabakpads angeordnet wird und die Wasserpfeife geraucht werden kann. Nachdem das
Tabakpad "ausgeraucht" ist, kann es einfach aus dem Hauptkörper des Wasserpfeifenkopfes
entnommen und entsorgt werden. Man sieht weiterhin, dass der Aufnahmeraum 32a der
äußeren Form des Formteils 12 folgt, wobei die Einprägung 22 in der Nut 37 zu liegen
kommt.
[0026] Die Figuren 6 und 7 zeigen eine Variation zu dem eben beschriebenen Wasserpfeifenkopf
30 sowie ein Anschlusstück 60 zum Anschluss dieses Wasserpfeifenkopfs 30 an die eigentliche
Wasserpfeife. Die Neuerung gegenüber dem bislang Bekannten besteht darin, dass eine
magnetische Kopplung zwischen dem Wasserpfeifenkopf und dem Anschlusstück stattfindet.
Hierzu dient ein Magnet, welcher bevorzugt (und auch im gezeigten Ausführungsbeispiel)
am Boden des Anschlussrohres 40 des Wasserpfeifenkopfes 30 angeordnet ist. Hierbei
ist es zu bevorzugen (ebenfalls wie gezeigt), dass der Magnet ringförmig ausgebildet
ist, also einen Magnetring 48 bildet, und in einer unteren Nut 44 aufgenommen ist.
Im gezeigten bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die untere Nut 44 so ausgebildet,
dass sie an ihren Seiten von einem äußeren Vorsprung 46 und einem inneren Vorsprung
47 begrenzt wird. Hierbei erstreckt sich der äußere Vorsprung 46 weiter (im montierten
Zustand nach unten) als der innere Vorsprung 47. Der Hauptkörper des Wasserpfeifenkopfes
besteht aus einem nichtmagnetischen Material, insbesondere aus Aluminium.
[0027] Das Anschlusstück 60 besteht zumindest abschnittsweise, vorzugsweise vollständig,
aus einem magnetischen Material, insbesondere aus magnetischem Eisen. Das Anschlusstück
ist vorzugsweise rotationssymmetrisch und weist einen zylindrischen unteren Abschnitt
61 und einen sich von diesem zylindrischen unteren Abschnitt erstreckenden - vorzugsweise
konischen - oberen Abschnitt 66 auf, wobei der obere Rand des unteren Abschnitts 61
als Stufe 62 für den äußeren Vorsprung 46 ausgebildet ist und wobei sich zwischen
dieser Stufe und dem oberen Abschnitt ein Plateau 64 erstreckt. Das Anschlusstück
ist selbstverständlich hohl, das heißt, es erstreckt sich ein Kanal 68 durch das Anschlusstück.
[0028] Die Figur 7 zeigt den zusammengesetzten Zustand, in welchem sich eine definierte
und dichte Verbindung zwischen Wasserpfeifenkopf 30 und Anschlusstück 60 ergibt, ohne
dass Dichtringe oder ähnliches eingesetzt werden müssen.
[0029] Wenn dies auch nicht bevorzugt ist, so wäre es dennoch grundsätzlich auch möglich,
den Magnet dem Anschlusstück zuzuordnen und den Magnetring 48 durch ein magnetisches
Element, insbesondere in Form eines Eisenrings, zu ersetzen.
[0030] Es ist abschließend zu betonen, dass eine magnetische Kopplung zwischen Wasserpfeifenkopf
und Anschlusstück insbesondere beim beschriebenen Pad-System vorteilhaft ist, da sich
hierdurch die Gesamt-Handhabung der Wasserpfeife (insbesondere in einer Shisha-Bar)
weiter vereinfachen lässt, die beschriebene magnetische Kopplung jedoch auch bei Wasserpfeifenköpfen,
welche nicht zur Aufnahme eines Tabakpad ausgebildet sind, vorteilhaft eingesetzt
werden kann.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 10
- Tabakpad
- 12
- Formteil
- 14
- Boden
- 16a
- zentraler Bereich des Bodens
- 16b
- abgeschrägter Bereich des Bodens
- 17
- Durchbrechung
- 18
- Seitenwand
- 20
- Kragen
- 22
- Einprägung
- 23
- Rinne
- 25
- Abdeckfolie
- 26
- innerer Bereich
- 27
- zentraler Bereich
- 28
- Tabak
- 29
- Hohlraum
- 30
- Wasserpfeifenkopf
- 31
- Hauptkörper
- 32
- Aufnahmebereich
- 32a
- Aufnahmeraum
- 34
- Oberkante
- 36
- erste Stufe
- 37
- Nut
- 39
- Ring
- 40
- Anschlussrohr
- 40a
- Inneres des Anschlussrohres
- 42
- zweite Stufe
- 44
- untere Nut
- 46
- äußerer Vorsprung
- 47
- innerer Vorsprung
- 48
- Magnetring
- 50
- Trägerelement
- 52
- zylindrischer Abschnitt
- 54
- Boden
- 56
- Loch
- 58
- Flansch
- 60
- Anschlusstück
- 61
- unterer Abschnitt
- 62
- Stufe
- 64
- Plateau
- 66
- oberer Abschnitt
- 68
- Kanal
1. Tabakpad (10) für Wasserpfeifen mit
einem Formteil (12), welches einen Boden (14) und eine den Boden umlaufende Seitenwand
(18) aufweist, und
einer mit dem Formteil (12) dicht verbundenen Abdeckfolie (25),
wobei der Boden (14), die Seitenwand (18) und ein innerer Bereich (26) der Abdeckfolie
(25) einen Hohlraum (29) für Tabak (28) umschließen, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil einen die Seitenwand (18) an deren dem Boden (14) abgewandten Ende umlaufenden
Kragen (20) aufweist und dass die Abdeckfolie (25) um den Kragen (20) herumgebördelt
ist.
2. Tabakpad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Boden (14) oder in einem Übergangsbereich zwischen Seitenwand (18) und Boden (14)
eine Einprägung (22) derart vorgesehen ist, dass ein zentraler Bereich (16a) des Bodens
(14) vom Hohlraum (29) aus betrachtet von einer Rinne (23) umlaufen ist.
3. Tabakpad nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil (12) aus Aluminiumfolie gepresst ist und dass die Abdeckfolie (25) eine
Aluminiumfolie ist, deren Dicke geringer ist als die der Aluminiumfolie, aus der das
Formteil gepresst ist.
4. Tabakpad nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckfolie (25) zumindest in einem zentralen Bereich (27) perforiert ist und
dass der zentrale Bereich (16a) des Bodens wenigstens eine Durchbrechung aufweist.
5. Wasserpfeifenkopf (30), insbesondere zur Verwendung mit einem Tabakpad (10) nach einem
der Ansprüche 1 bis 4, mit
einem Anschlussrohr (40) und
einem Aufnahmebereich (32), welcher einen Aufnahmeraum (32a) umschließt, wobei das
Innere (40a) des Anschlussrohres (40) in den Aufnahmeraum (32a) mündet, wobei der
Aufnahmebereich (32) eine umlaufende Oberkante (34) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkante (34) eine nach innen abfallende Stufe (erste Stufe 36) aufweist.
6. Wasserpfeifenkopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmebereich eine Nut (37) aufweist, welche das Innere (40a) des Anschlussrohres
umläuft.
7. Wasserpfeifenkopf nach Anspruch 5 oder Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass er weiterhin ein Trägerelement (50), insbesondere für einen Filter, aufweist, welches
von oben in das Innere des Anschlussrohres einsetzbar ist, wozu das Trägerelement
einen Flansch (58) aufweist.
8. Wasserpfeifenkopf nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmebereich eine nach innen abfallende, das Innere des Anschlussrohres umlaufende
zweite Stufe (42) zur Aufnahme des Flansches aufweist.
9. Wasserpfeifenkopf nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der Aufnahmebereich (32) ein Drehteil aus Metall oder aus Kunststoff oder
ein Spritzgussteil aus Metall, Keramik oder Kunststoff ist.
10. Wasserpfeifenkopf nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass Aufnahmebereich (32) und Anschlussrohr (40) einstückig ausgebildet sind.
11. Wasserpfeifenkopf nach Anspruch 9 oder Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein den Aufnahmebereich (32) außen umlaufender Ring (39) aus einem wärmeisolierenden
Material vorgesehen ist, wobei vorzugsweise wenigstens zwei Ringe (39) vorgesehen
sind..
12. Wasserpfeifenkopf nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring in einer Umfangsnut aufgenommen ist.
13. Wasserpfeifenkopf, insbesondere nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussrohr (40) an seiner dem Aufnahmebereich abgewandten Unterseite wenigstens
ein magnetisches Element, insbesondere wenigstens einen Magnet (48),trägt.
14. Wasserpfeifenkopf nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (48) ringförmig ist, wobei der ringförmige Magnet vorzugsweise in einer
unteren Nut (44) aufgenommen ist.
15. System bestehend aus einem Tabakpad (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 und einem
Wasserpfeifenkopf (30) nach einem der Ansprüche 5 bis 14.