[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einschleusen von Gegenständen in einen
geschlossenen Raum, mit einer in einem Vorrichtungsteil angeordneten, in den Raum
mündenden Durchgangsöffnung für die Gegenstände.
[0002] Derartige Vorrichtungen sind aus dem Stand der Technik bekannt. Viele davon basieren
auf einer der Durchgangsöffnung vorgeordneten Schleusenkammer, in die der einzuschleusende
Gegenstand durch eine weitere Öffnung gebracht wird. Erst wenn diese weitere Öffnung
geschlossen ist, öffnet sich die Durchgangsöffnung und gibt den Durchtritt für den
Gegenstand zum Raum frei. Ein Beispiel einer solchen Vorrichtung ist im Dokument
EP1159913A1 beschrieben.
[0003] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde,
eine Vorrichtung zum Einschleusen von Gegenständen in einen geschlossenen Raum anzugeben,
die einfach aufgebaut und betreibbar ist und sich kostengünstig herstellen lässt.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass mindestens ein Teil der
Länge der Durchgangsöffnung als Dichtbereich ausgebildet ist, dessen Querschnitt dem
Querschnitt der Gegenstände entspricht und dass die Länge der Durchgangsöffnung so
bemessen ist, dass sie mindestens zwei Gegenstände aufnehmen kann.
[0005] Die Angabe, dass der Querschnitt dem Querschnitt der Gegenstände entspricht, ist
dabei so zu verstehen, dass zumindest dann, wenn der Dichtbereich und die Gegenstände
starr ausgebildet sind, die Gegenstände möglichst genau in die Durchgangsöffnung passen,
wobei selbstverständlich ein gewisses Spiel toleriert werden muss, so dass der Gegenstand
durch die Durchgangsöffnung hindurch gelangen kann. Bei einem elastisch ausgebildeten
Dichtbereich oder Gegenstand ist ein Hindurchgelangen des letzteren auch bei einem
geringen Übermass möglich.
[0006] Diese erfindungsgemässe Lösung hat insbesondere den Vorteil, dass dadurch, dass der
Querschnitt im Dichtbereich dem Querschnitt der Gegenstände entspricht, die Gegenstände
die Durchgangsöffnung verschliessen und so Abdichtung des Raumes gegen die Umgebung
bewirken. Dadurch, dass die Durchgangsöffnung mindestens zwei Gegenstände aufnehmen
kann, ist die Vorrichtung so betreibbar, dass sich jederzeit mindestens ein Gegenstand
in der Durchgangsöffnung befindet und diese verschliesst.
[0007] Nach einer Ausführungsart der Erfindung ist ein Stössel zum Ausstossen der Gegenstände
aus der Durchgangsöffnung in den Raum vorhanden, wobei der Hub des Stössels so bemessen
ist, dass in der Endlage des Stössels in Richtung zum Raum hin mindestens ein Gegenstand
in der Durchgangsöffnung verbleibt. Dadurch ist gewährleistet, dass die Durchgangsöffnung
in jedem Betriebszustand der Vorrichtung durch mindestens einen Gegenstand verschlossen
ist.
[0008] Eine weitere Ausführungsart sieht vor, dass der Dichtbereich durch eine in der Durchgangsöffnung
angeordnete, umlaufende Dichtung gebildet ist. Dadurch wird die Dichtwirkung zwischen
dem Raum und der Umgebung verbessert.
[0009] Gemäss einer anderen Ausführungsart ist vorgesehen, dass der Hub des Stössels so
bemessen ist, dass er ein Mehrfaches der Länge eines Gegenstandes in Richtung der
Durchgansöffnung beträgt und dass mit dem Stössel zusammenwirkende Rastmittel vorhanden
sind. Dadurch wird es möglich, die Durchgangsöffnung mit mehr als zwei Gegenständen
zu beladen und diese bis auf mindestens einen in der Durchgangsöffnung verbleibenden
Gegenstand mit mehreren Teilhüben des Stössels auszustossen. Die Rastmittel signalisieren
dabei jeden einzelnen Teilhub.
[0010] Gemäss einer anderen Ausführungsart ist der Stössel in einem Aufsatz angeordnet,
der mit dem Vorrichtungsteil lösbar verbunden ist. Dadurch lässt sich die Vorrichtung
leicht zerlegen, beispielsweise zwecks Reinigung.
[0011] Nach einer weiteren Ausführungsart ist ein in einem Winkel zur Durchgangsöffnung
angeordneter Führungskanal für die Aufnahme und Zuführung von Gegenständen vorhanden.
So können bei zurückgezogenem Stössel weitere Gegenstände in die Durchgangsöffnung
gebracht werden.
[0012] Gemäss einer weiteren Ausführungsart weist der Vorrichtungsteil mehrere Durchgangsöffnungen
auf und ist mit einem weiteren Vorrichtungsteil dicht und beweglich verbunden, derart,
dass die Durchgangsöffnungen wahlweise mit einer im weiteren Vorrichtungsteil vorhandenen
Öffnung in Kommunikation bringbar sind, welche ihrerseits in den Raum mündet. Diese
Ausführungsart erlaubt es, mehrere Gegenstände für das Einschleusen vorzubereiten
und ist besonders vorteilhaft, wenn Gegenstände mit unterschiedlicher Zusammensetzung
wahlweise in den Raum eingeschleust werden sollen.
[0013] Eine bevorzugte Weiterbildung der vorgenannten Ausführungsart sieht vor, dass der
Vorrichtungsteil mit dem weiteren Vorrichtungsteil drehbar verbunden ist. Diese Vorrichtung
funktioniert nach Art eines Revolvers, wobei der Vorrichtungsteil nach jedem Einschleusvorgang
gedreht wird.
[0014] Nach einer zusätzlichen Ausführungsart ist in jeder Durchgangsöffnung ein Stössel
zum Ausstossen der Gegenstände aus der Durchgangsöffnung vorhanden. Diese Vorrichtung
ist besonders einfach aufgebaut und herzustellen.
[0015] Nach einer weiteren Ausführungsart ist der Stössel auf der dem Raum abgewandten Seite
aus der Durchgangsöffnung herausnehmbar. Daraus ergeben sich die Vorteile, dass die
Durchgangsöffnung nach Entnahme des Stössels nicht nur einfach mit Gegenständen nachzuladen,
sondern auch einfach zu reinigen ist.
[0016] Ein anderer Aspekt der Erfindung betrifft die Verwendung der Vorrichtung nach einem
der vorangehenden Ansprüche zum Einschleusen von Test-Tabletten in eine Anlage zum
Entgraten und Entstauben von Tabletten.
[0017] Bei der Herstellung von Tabletten, insbesondere pharmazeutischen Tabletten, werden
die Tabletten aus Pulvermaterial gepresst und anschliessend entgratet und entstaubt.
Das Entgraten und Entstauben wird in einem geschlossenen Raum durchgeführt, damit
von den Tabletten entfernter Staub nicht in die Umgebung gelangt. Da dieser Staub
Wirkstoffe enthalten kann, müssen die Menschen in der Umgebung des Raums davor geschützt
werden, mit diesem Staub in Kontakt zu kommen oder diesen einzuatmen. Beispielsweise
beschreibt das Dokument
EP1322533B1 eine derartige Vorrichtung zum Entgraten, Entstauben und Hochfördern von Kleinteilen,
insbesondere von Pillen und Tabletten.
[0018] Meistens werden die im Raum behandelten Tabletten anschliessend auf Einschlüsse aus
Metall überprüft, um betroffene Tabletten aus dem Verarbeitungsprozess ausscheiden
zu können. Die verwendeten Metalldetektoren sind fähig, sehr kleine Metallteile zu
erkennen, so dass zuverlässig verhindert wird, dass betroffene Tabletten zu Konsumenten
gelangen. Die Zuverlässigkeit der Metalldetektoren wird periodisch bei laufendem Betrieb
überprüft, indem einzelne Test-Tabletten, auch Mustertabletten genannt, die eine bekannte
Menge Metall enthalten, in den Raum eingeschleust werden. Dabei darf kein Staub aus
dem Raum entweichen. Gleiches gilt auch für andere Anlagen, beispielsweise in der
Lebensmittelindustrie oder bei der Herstellung technischer Artikel wie beispielsweise
Knopfbatterien oder Sprengkapseln.
[0019] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die angefügten
Zeichnungen beispielsweise näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- eine geschnittene Ansicht einer ersten Ausführungsart der erfindungsgemässen Vorrichtung;
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung von Figur 1 in einem gegenüber Figur
1 verkleinerten Massstab;
- Figur 3
- eine geschnittene Ansicht einer zweiten Ausführungsart der erfindungsgemässen Vorrichtung
und
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung von Figur 3 in einem gegenüber Figur
3 verkleinerten Massstab.
[0020] In den Figuren 1 und 2 ist eine erste Ausführungsart der erfindungsgemässen Vorrichtung
allgemein mit 1 bezeichnet. Ein geschlossener Raum, in den Gegenstände 10 eingeschleust
werden sollen, ist mit 2 bezeichnet. Die Gegenstände 10 sind im gezeigten Beispiel
Test-Tabletten, in denen eine Bohrung zeichnerisch angedeutet ist, in welcher ein
nicht dargestelltes, winziges Metallstück eingesetzt ist, um im Raum 2 angeordnete
Metalldetektoren zu testen. Die Test-Tabletten können mit unterschiedlichen Metall-Arten
oder Mengen ausgestattet und zu Kontrollzwecken mit unterschiedlichen Farben gekennzeichnet
sein. Die Test-Tabletten sind in den Figuren 1 und 3 als kreiszylindrische Gegenstände
10 dargestellt, deren Höhe geringer ist als der Durchmesser. Je nach Art der im Raum
behandelten Gegenstände können die einzuschleusenden Gegenstände 10 aber auch eine
andere Form haben, beispielsweise eine Kapselform mit grösserer Länge als der Durchmesser.
[0021] Die Vorrichtung 1 ist in diesem Beispiel auf die Mantelfläche eines Rohres 3 aufgesetzt
oder in diese integriert. Ein Gehäuse 4 weist eine Durchgangsöffnung 12 auf, in deren
Umfang vorzugsweise eine einen Dichtbereich bildende Dichtung 13 angeordnet ist. Die
Durchgangsöffnung 12 hat im dargestellten Beispiel im Dichtbereich einen kreisrunden
Querschnitt, so dass Gegenstände mit einem entsprechenden Aussendurchmesser dichtend
in diese passen. Es ist aber auch denkbar, den Innenumfang des Dichtbereichs rechteckig
auszubilden und beispielsweise kreiszylindrische Gegenstände 10 mit quer zur Durchgangsöffnung
12 orientierter Symmetrieachse oder aber würfelförmige Gegenstände durch die Durchgangsöffnung
12 zu schieben. Wichtig ist, dass pro Ausführungsart der Vorrichtung alle Gegenstände
10 die gleiche Form, Grösse und Orientierung haben. Die Dichtung 13 kann beispielsweise
als Labyrinthdichtung ausgebildet sein oder besteht vorzugsweise aus einem gummielastischen
Material. Die lichte Weite der Dichtung 13 ist so bemessen, dass die Gegenstände 10
nicht hindurchfallen, aber mit einem gewissen Widerstand hindurch geschoben werden
können. Umgekehrt ist es auch möglich, die Gegenstände mit einer Dichtung auszustatten
oder Gegenstände aus einem gummielastischen Material zu verwenden.
[0022] Im Gehäuse 4 ist zudem ein Führungskanal 11 eingearbeitet, der eine Reihe von Gegenständen
10 aufnimmt. Die Gegenstände 10 werden rechts in Figur 1 in den Führungskanal 11 eingelegt
und beispielsweise manuell nach links in Richtung zur Durchgangsöffnung 12 geschoben.
Auf das manuelle Vorschieben der Gegenstände 11 kann verzichtet werden, wenn die Vorrichtung
so angeordnet wird, dass der Führungskanal 11 geneigt oder senkrecht verläuft und
dadurch die Gegenstände 10 durch Schwerkraft in Richtung zur Durchgangsöffnung 12
hin bewegt werden.
[0023] Ein Aufsatz 5 ist auf dem Gehäuse 4 mit Hilfe von Befestigungsschrauben 6 fixiert.
Im Aufsatz 5 ist ein Stössel 7 gelagert, der mittels eines Knopfes 8 entgegen der
Kraft einer Feder 9 in Richtung der Durchgangsöffnung 12 bewegbar ist. Der Knopf 8
ist durch eine Gewindeverbindung 14 mit dem Stössel 7 verbunden.
[0024] Die Länge der Durchgangsöffnung 12 und insbesondere der Hub des Stössels 7 sind so
dimensioniert, dass jederzeit mindestens ein Gegenstand 10 in der Dichtung 13 verbleibt.
Mit anderen Worten wird der in den Raum ausgestossene Gegenstand 10 jeweils durch
einen unmittelbar benachbarten Gegenstand 10 bewegt. Somit übernimmt zu jeder Zeit
mindestens ein sich in der Dichtung 13 befindender Gegenstand die Funktion der Abdichtung
des Raums 2 gegen die Umgebung.
[0025] In den Figuren 3 und 4 ist eine zweite Ausführungsart der erfindungsgemässen Vorrichtung
allgemein mit 21 bezeichnet. Diese ist so gestaltet, dass sie mittels eines Flansches
23 an einem Raum 2 anbringbar ist, beispielsweise an einem weiteren Flansch, der seinerseits
das freie Ende eines Rohrstückes umgibt. Im Flansch 23 ist eine Ringnut 28 für eine
Dichtung vorhanden. Ein Gehäuse 24 dieser Vorrichtung 21 hat einen kreiszylindrischen
Aussenumfang, und einen zentralen Zapfen 35. Ein Aufsatz 25 ist mit O-Ringen 29 am
Aussenumfang des Gehäuses 24 und mit einem O-Ring 34 am Zapfen 35 abgedichtet. Eine
Befestigungsschraube 26 sichert den Aufsatz 25 mit Spiel, derart, dass dieser gegenüber
dem Gehäuse 24 drehbar ist. Im Aufsatz 25 sind im dargestellten Beispiel vier Durchgangsöffnungen
32 angeordnet, deren Länge so bemessen ist, dass sie zwei Gegenstände 10 und einen
das freie Ende der Durchgangsöffnung verschliessenden Stössel 27 aufnehmen können.
Der Stössel 27 ist aus der Durchgangsöffnung 32 herausziehbar, um die Gegenstände
10 in die Durchgangsöffnung 32 einlegen zu können. Ein in eine Ringnut des Stössels
27 eingelegter O-Ring 31 dient weniger der Abdichtung, als vielmehr der reibschlüssigen
Fixierung des Stössels 27 in der Durchgangsöffnung 32. Am dem Raum 2 zugewandten Ende
der Durchgangsöffnung 32 ist eine umlaufende Dichtung 33 für die Gegenstände 10 angeordnet.
Nach dem Einlegen liegt der zuunterst angeordnete Gegenstand 10 auf einer oberen Fläche
37 des Gehäuses 24 auf. Zum Einschleusen eines Gegenstands 10 wird der Aufsatz 25
gedreht, bis die betreffende Durchgangsöffnung 32 mit einer im Gehäuse 24 angeordneten
Öffnung 36 korrespondiert. Dann kann der Stössel 27 betätigt werden, so dass der unterste
Gegenstand durch die Öffnung 36 in den Raum 2 fällt. Danach sitzt der nachfolgende
Gegenstand 10 in der Dichtung 33, wird dort festgehalten und dichtet den Raum 2 nach
aussen ab. Optional kann die Dichtung 33 ausgewechselt werden und somit eine andere
Form und/oder Grösse der Gegenstände 10 eingebracht werden. Um die richtige Drehposition
für das Ausstossen eines Gegenstands 10 zu finden, können am Aufsatz 25 und am Gehäuse
24 Markierungen (in der Zeichnung nicht dargestellt) angebracht sein und/oder der
Aufsatz 25 kann aus durchsichtigen Material, beispielsweise Plexiglas, bestehen.
[0026] Wie Figur 1 erkennen lässt, kann die Durchgangsöffnung auch so gestaltet sein, dass
sie mehr als zwei Gegenstände 10 aufnimmt. In einer nicht zeichnerisch dargestellten
Variante kann der der Hub des Stössels so bemessen sein, dass er ein Mehrfaches der
Länge eines Gegenstandes in Richtung der Durchgansöffnung beträgt. Dadurch wird es
möglich, die Gegenstände bis auf mindestens einen in der Durchgangsöffnung verbleibenden
Gegenstand mit mehreren Teilhüben des Stössels auszustossen. Dabei sind vorteilhaft
Rastmittel vorgesehen, die jeden einzelnen Teilhub signalisieren. Die Rastmittel können
in bekannter Weise eine federbelastete, in Vertiefungen eingreifende Kugel umfassen
oder es kann ein mit einer treppenartig verlaufenden Führungsbahn zusammenwirkender
Nocken vorgesehen werden, derart, dass der Stössel nach jedem Teilhub gedreht werden
muss, bevor der nächste Teilhub ausgeführt werden kann.
[0027] In einer weiteren nicht zeichnerisch dargestellten Variante dieser zweiten Ausführungsart
ist der Aufsatz 25 nicht um das Gehäuse 24 drehbar, sondern gegenüber diesem linear
verschiebbar, derart, dass wahlweise eine der Durchgangsöffnungen 32 mit der Öffnung
36 in Verbindung bringbar ist.
[0028] In einer weiteren nicht zeichnerisch dargestellten Variante der zweiten Ausführungsart
weisen die Durchgangsöffnungen 32 im Aufsatz 25 keine Dichtungen 33 auf und stattdessen
ist eine einzige Dichtung 33 in der Öffnung 36 angeordnet.
[0029] Vorangehend sind mögliche Ausführungsarten der erfindungsgemässen Vorrichtung beschrieben,
wobei die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben
eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse andere Kombinationen der Merkmale
der beschriebenen und dargestellten Ausführungsarten möglich sind.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1
- Vorrichtung
- 2
- Raum
- 3
- Rohr
- 4
- Gehäuse
- 5
- Aufsatz
- 6
- Befestigungsschraube
- 7
- Stössel
- 8
- Knopf
- 9
- Feder
- 10
- Gegenstand
- 11
- Führungskanal
- 12
- Durchgangsöffnung
- 13
- Dichtung
- 14
- Gewindeverbindung
- 15 16 17 18 19 20 21
- Vorrichtung
- 22 23
- Flansch
- 24
- Gehäuse
- 25
- Aufsatz
- 26
- Befestigungsschraube
- 27
- Stössel
- 28
- Ringnut
- 29
- O-Ring
- 30 31
- O-Ring
- 32
- Durchgangsöffnung
- 33
- Dichtung
- 34
- O-Ring
- 35
- Zapfen
- 36
- Öffnung
- 37 38 39 40
- Fläche
1. Vorrichtung (1, 21) zum Einschleusen von Gegenständen (10) in einen geschlossenen
Raum (2), mit einer in einem Vorrichtungsteil (4, 25) angeordneten, in den Raum (2)
mündenden Durchgangsöffnung (12, 32) für die Gegenstände (10), dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Länge der Durchgangsöffnung (12, 32) als Dichtbereich ausgebildet
ist, dessen Querschnitt dem Querschnitt der Gegenstände (10) entspricht und dass die
Länge der Durchgangsöffnung (12, 32) so bemessen ist, dass sie mindestens zwei Gegenstände
(10) aufnehmen kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stössel (7, 27) zum Ausstossen der Gegenstände (10) aus der Durchgangsöffnung
(12, 32) in den Raum (2) vorhanden ist, wobei der Hub des Stössels (7, 27) so bemessen
ist, dass in der Endlage des Stössels (7, 27) in Richtung zum Raum (2) hin mindestens
ein Gegenstand (10) in der Durchgangsöffnung (12, 32) verbleibt.
3. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtbereich durch eine in der Durchgangsöffnung (12, 32) angeordnete, umlaufende
Dichtung (13, 33) gebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hub des Stössels (7, 27) so bemessen ist, dass er ein Mehrfaches der Länge eines
Gegenstandes (10) in Richtung der Durchgansöffnung (12, 32) beträgt und dass mit dem
Stössel (7, 27) zusammenwirkende Rastmittel vorhanden sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stössel (7) in einem Aufsatz (5) angeordnet ist, der mit dem Vorrichtungsteil
(4) lösbar verbunden ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein in einem Winkel zur Durchgangsöffnung (12) angeordneter Führungskanal (11) für
die Aufnahme und Zuführung von Gegenständen (10) vorhanden ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorrichtungsteil (25) mehrere Durchgangsöffnungen (32) aufweist und mit einem
weiteren Vorrichtungsteil (24) dicht und beweglich verbunden ist, derart, dass die
Durchgangsöffnungen (32) wahlweise mit einer im weiteren Vorrichtungsteil (25) vorhandenen
Öffnung (36) in Kommunikation bringbar sind, welche ihrerseits in den Raum (2) mündet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorrichtungsteil (25) mit dem weiteren Vorrichtungsteil (24) drehbar verbunden
ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Durchgangsöffnung (32) ein Stössel (27) zum Ausstossen der Gegenstände (10)
aus der Durchgangsöffnung (32) vorhanden ist, wobei der Hub des Stössels (27) so bemessen
ist, dass in der Endlage des Stössels (27) in Richtung zum Raum (2) hin mindestens
ein Gegenstand (10) in der Durchgangsöffnung (32) verbleibt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Stössel (27) auf der dem Raum (2) abgewandten Seite aus der Durchgangsöffnung
(32) herausnehmbar ist.
11. Verwendung der Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche zum Einschleusen
von Gegenständen in einen Anlagenteil, dem ein Prüfabschnitt nachgeordnet ist.
12. Verwendung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstände Test-Tabletten sind und die Anlage eine Anlage zum Entgraten und
Entstauben von Tabletten.