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<ep-patent-document id="EP13187595A2" file="EP13187595NWA2.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2719847" kind="A2" date-publ="20140416" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-4">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSKBAHRIS..MTNORSMESM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.40 (30 Jan 2013) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2719847</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A2</B130><B140><date>20140416</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>13187595.7</B210><B220><date>20131007</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102012218672</B310><B320><date>20121012</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20140416</date><bnum>201416</bnum></B405><B430><date>20140416</date><bnum>201416</bnum></B430></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>E04G   5/06        20060101AFI20140211BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>E04G   1/15        20060101ALI20140211BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Konsole für ein Fassadengerüst mit einer verschiebbar gelagerten Teilkonsole</B542><B541>en</B541><B542>Console for a facade scaffolding with a sliding partial console</B542><B541>fr</B541><B542>Console pour un échafaudage de façade dotée d'une console partielle logée de façon mobile</B542></B540><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>Harsco Infrastructure Services GmbH</snm><iid>101217381</iid><irf>G65981EP</irf><adr><str>Rehhecke 80</str><city>40885 Ratingen</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Becker, Michael</snm><adr><str>Im Hundsbusch 8</str><city>46562 Voerde</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Gille Hrabal</snm><iid>101255191</iid><adr><str>Brucknerstrasse 20</str><city>40593 Düsseldorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B844EP><B845EP><ctry>BA</ctry></B845EP><B845EP><ctry>ME</ctry></B845EP></B844EP></B800></SDOBI>
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Die Anmeldung betrifft eine Konsole für ein Baugerüst, weiches für Fassaden von Gebäuden vorgesehen ist.</p>
<p id="pa02" num="0002">Es ist Aufgabe der Anmeldung, eine Konsole für ein Baugerüst zur Bearbeitung einer Fassade bereitzustellen, mit der eine sichere Bearbeitung der Fassade auch dann möglich ist, wenn das Baugerüst mit Abstand zur Fassade aufgebaut werden muss.</p>
<p id="pa03" num="0003">Zur Lösung der Aufgabe wird eine Konsole bereitgestellt, die neben einer Hauptkonsole eine verschiebbar gelagerte Tellkonsole umfasst. Die Hauptkonsole ist die Konsole, die so montiert ist, dass diese während einer Bearbeitung einer Fassade grundsätzlich nicht bewegt wird.
<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="152" he="67" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Konsole für ein Baugerüst, welches für Fassaden von Gebäuden vorgesehen ist. Ein Baugerüst, welches für Fassaden von Gebäuden vorgesehen ist, wird vor einer Fassade aufgebaut. Das Baugerüst umfasst Im montierten Zustand vertikale Pfosten, Streben und/oder Rahmen für ein Halten von horizontal angeordneten Konsolen. Mithilfe der Konsolen werden mehrere begehbare Etagen bereitgestellt. Die Etagen können zum Beispiel über ein oder mehrere Leitern betreten werden, um die angrenzende Fassade bearbeiten zu können. Das Baugerüst kann Diagonalstreben umfassen, um dieses mechanisch zu stabilisieren. Mithilfe von zum Beispiel rohrförmigen Stielen wird das Baugerüst in vielen Fällen an der zu bearbeitenden Fassade befestigt, um den Halt des Baugerüstes zu gewährleisten. Ein derartiges Baugerüst ist aus den Druckschriften <patcit id="pcit0001" dnum="DE1948167U1"><text>DE 1948167 U1</text></patcit>, <patcit id="pcit0002" dnum="DE29919895U1"><text>DE 299 19 895 U1</text></patcit>, <patcit id="pcit0003" dnum="EP1233122A2"><text>EP 1233122 A2</text></patcit> sowie <patcit id="pcit0004" dnum="DE10111976A1"><text>DE 10111976 A1</text></patcit> bekannt. Ein Vertikalrahmen für ein solches Baugerüst geht aus der deutschen Patentanmeldung <patcit id="pcit0005" dnum="DE102008045795A1"><text>10 2008 045 795 A1</text></patcit> hervor.</p>
<p id="p0002" num="0002">Ein Baugerüst wird beispielsweise benötigt, um wärmedämmende Platten an einer Fassade zu befestigen, beispielsweise festzukleben und/oder zu schrauben. Solche wärmedämmende Platten sind ohne weiteres 15 cm dick und mehr. Das Baugerüst muss daher einen entsprechend großen Abstand zur Fassade von 20 cm und mehr aufweisen, um die Platten befestigen zu können.</p>
<p id="p0003" num="0003">Soweit nachfolgend nichts anderes angegeben wird, können die vorgenannten Merkmale einzeln oder in Kombination mit der vorliegenden Erfindung kombiniert werden,</p>
<p id="p0004" num="0004">Mit zunehmendem Abstand des Baugerüstes zur Fassade verbleibt ein Zwischenraum, der ein Sicherheitsrisiko darstellt. Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Konsole für ein Baugerüst zur Bearbeitung einer Fassade bereitzustellen, mit der eine sichere Bearbeitung der Fassade auch dann<!-- EPO <DP n="2"> --> möglich ist, wenn das Baugerüst mit Abstand zur Fassade aufgebaut werden muss.</p>
<p id="p0005" num="0005">Zur Lösung der Aufgabe wird eine Konsole bereitgestellt, die neben einer Hauptkonsole eine verschiebbar gelagerte Teilkonsole umfasst. Die Hauptkonsole ist die Konsole, die so montiert ist, dass diese während einer Bearbeitung einer Fassade grundsätzlich nicht bewegt wird.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die verschiebbar gelagerte Teilkonsole kann in Richtung Fassade verschoben werden, wenn die Konsole Teil eines vor einer Fassade aufgebauten Baugerüstes ist. Es können so Abstände geschlossen werden, die zumindest anfänglich zwischen Baugerüst und Fassade vorhanden sind. Die Sicherheit wird so vergrößert. Bei Bedarf kann die in Richtung Fassade verschobene Tellkonsole in Richtung Hauptkonsole zurückgeschoben werden, um so beispielsweise Platz für ein Aufkleben von wärmedämmenden Platten auf die Fassade zu schaffen.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die verschiebbar gelagerte Teilkonsole besteht vorzugsweise aus einem dünnen Belag, insbesondere in Form eines dünnen Blechs, der eine Stärke von beispielsweise 1 bis 15 mm, vorzugsweise 1 bis 4 mm aufweist, besonders bevorzugt von bis zu 3 mm. Der verschiebbar gelagerte Belag befindet sich auf der Hauptkonsole und liegt auf dieser auf. Da der Belag sehr dünn Ist, gibt es praktisch keine Stufe oberhalb einer Konsole, die ein Sicherheitsrisiko darstellen würde. Auch kann durch die Teilkonsole eine geschlossene Oberfläche bereitgestellt werden. Spalte, durch die etwas hindurch fallen kann, werden so vermieden.</p>
<p id="p0008" num="0008">In einer Ausführungsform der Erfindung erstreckt sich die Teilkonsole im montierten Zustand von einem vertikalen Träger des Baugerüstes, also einem vertikalen Pfosten oder einem vertikalen Rahmen bis zum benachbarten vertikalen Träger. Die Teilkonsole wird so durch die vertikalen Träger vorteilhaft daran gehindert, unerwünscht parallel zum Baugerüst verschoben werden zu können. Zu den vertikalen Trägern verbleibt jedoch ein geringer Abstand, um die Verschiebbarkeit der Teilkonsole In Richtung Fassade<!-- EPO <DP n="3"> --> sicherzustellen. Es wird durch den Spalt vermieden, dass die Teilkonsole zwischen zwei vertikalen Trägern eingeklemmt wird.</p>
<p id="p0009" num="0009">In einer Ausgestaltung der Erfindung besteht die Tellkonsole aus einem Metall, aus Gewichtsgründen insbesondere aus Aluminium. Es hat sich herausgestellt, dass so eine hinreichende Stabilität erreicht werden kann und zwar auch dann, wenn die Teilkonsole ansonsten dünnwandig ist und die Dicke nur wenige Millimeter beträgt.</p>
<p id="p0010" num="0010">In einer Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Teilkonsole eine Abwinklung, also einen angewinkelten Wandbereich, der mit dem begehbaren Teil der Teilkonsole insbesondere einen rechten Winkel einschließt. Im montierten Zustand reicht dieser abgewinkelte Wandbereich vorzugsweise nach unten in Richtung einer unteren Etage. Diese Ausgestaltung ermöglicht es, den abgewickelten Wandbereich von einer unteren Etage aus erfassen und bewegen zu können. Eine Teilkonsole kann so von einer unteren Etage aus in die gewünschte Position verschoben werden. Die Sicherheit wird so weiter verbessert.</p>
<p id="p0011" num="0011">In einer Ausgestaltung der Erfindung umfasst der abgewinkelte Wandbereich ein oder mehrere Ausnehmungen und zwar insbesondere seitlich und zwar im montierten Zustand dann angrenzend an Vertikalträger. Die Ausnehmungen ermöglichen es, das Baugerüst bzw. seine Vertikalträger durch Stiele mit der Fassade zu verbinden. Die Stiele sind dann einerseits an der Fassade angebracht und andererseits insbesondere an Vertikalträgern. Die Stiele reichen dann durch die Ausnehmungen hindurch.</p>
<p id="p0012" num="0012">In einer Ausgestaltung der Erfindung umfasst der abgewinkelte Wandbereich eine weitere senkrechte Abwinkelung. Diese weitere senkrechte Abwinkelung umfasst vorzugsweise ebenfalls eine weitere senkrechte Abwinkelung derart, dass näherungsweise ein U-förmiges Profil entsteht. Dieses dient der mechanischen Stabilisierung.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0013" num="0013">In einer Ausgestaltung der Erfindung gibt es ein oder mehrere Stützen für die Tellkonsole, die am Baugerüst und/ oder an der Hauptkonsole befestigt werden können und die In Richtung Fassade und zurück bewegt werden können. Diese Stützen werden unterhalb der Teilkonsole angeordnet und stabilisieren die Teilkonsole vorteilhaft zum Beispiel gegen einen Durchbiegen.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die ein oder mehrere Stützen für die Teilkonsole können schwenkbar und/ oder faltbar ausgestaltet sein und zwar derart, dass diese im montierten Zustand nur In einer horizontalen Ebene gefaltet sowie nur innerhalb dieser Ebene verschwenkt werden können. Hierdurch wird es möglich, Stützen in Richtung Fassade zu bewegen und zurück, wenn diese Teil eines montierten Baugerüstes sind.</p>
<p id="p0015" num="0015">Vorteilhaft sind die ein oder mehreren Stützen als Teleskop ausgestaltet. So befindet sich beispielsweise eine Innere Stütze mit vorzugsweise quadratischem oder rechteckigem Profil teilweise In einer äußeren Stütze mit quadratischem oder rechteckigem Profil. Die innere Stütze kann relativ zur äußeren Stütze verschoben werden und so in Richtung Fassade oder zurück, wenn diese montiert ist. Durch ein bevorzugt vorgesehenes nicht kreisrundes Profil wie zum Beispiel ein quadratisches Profil wird ein unerwünschtes Verdrehen der Inneren Stütze relativ zur äußeren Stütze vermieden. Ein quadratisches oder rechteckiges Profil stabilisiert besonders gut, ohne dafür ein übermäßig hohes Gewicht vorsehen zu müssen.</p>
<p id="p0016" num="0016">In einer Ausführungsform der Erfindung ist die Stütze, die vom Baugerüst aus gesehen in Richtung Fassade verschoben werden kann und zurück, mit einem Ende an der verschiebbar gelagerten Teilkonsole befestigt. Es wird so sichergestellt, dass die Stütze synchron mit der Teilkonsole bewegt wird und so zu jeder Zeit geeignet zu unterstützen und zu stabilisieren vermag. Es handelt sich dabei vorzugsweise um das Ende, welches der Fassade zugewandt ist oder werden soll.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0017" num="0017">In einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Stütze durch Formschluss mit der Teilkonsole verbunden und zwar vorzugsweise lösbar verbunden. Eine formschlüssige Verbindung bleibt besonders zuverlässig bestehen. Die Lösbarkeit ermöglicht es, die Stütze getrennt von einer Teilkonsole zu montieren und zu demontieren. Hierdurch wird vermieden, dass während einer Montage ein übermäßig hohes Gewicht gehandhabt werden muss.</p>
<p id="p0018" num="0018">In einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Stütze als Teleskop ausgestaltet. Die innere Stütze, die sich innerhalb einer äußeren Stütze zumindest teilweise befindet, ist vorzugsweise mit einer Vielzahl von Bohrungen oder Löchern versehen, die sich entlang der inneren Stütze erstrecken. Die äußere Stütze weist zumindest eine vergleichbare Bohrung oder ein vergleichbares Loch auf. Mithilfe eines Stiftes oder eines Splints kann die Lage der Inneren Stütze relativ zur äußeren Stütze fixiert werden, indem der Stift bzw, der Splint in die Bohrung der äußeren Stütze sowie in eine dahinter angeordnete Bohrung der inneren Stütze hineingesteckt und/ oder aufgrund entsprechender Öffnung hindurch gesteckt wird. Die innere Stütze weist eine Vielzahl von Bohrungen auf, um diese in unterschiedlichen Stellungen fixieren zu können. Der Abstand der Löcher der inneren Stütze beträgt in der Regel vorzugsweise nur wenige Zentimeter, so zum Beispiel 2 bis 4 cm. Auf diese Weise können viele verschiedene Stellungen fixiert werden, um die verschiebbare Konsole möglichst dicht an die Fassade heran bewegen und dann fixieren zu können. Hierdurch wird die Sicherheit weiter verbessert, da durch das Fixieren vermieden wird, dass die verschiebbare Konsole sich unplanmäßig verschiebt.</p>
<p id="p0019" num="0019">In einer Ausgestaltung der Erfindung umfasst die äußere Stütze ein Langloch, in welches ein Bolzen der inneren Stütze hineinreicht, der von der inneren Stütze insbesondere senkrecht absteht. Auf diese Welse wird vorteilhaft vermieden, dass sich die innere Stütze versehentlich von der äußeren Stütze zu lösen vermag. Die innere Stütze ist also verliersicher mit der äußeren Stütze verbunden.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0020" num="0020">In einer Ausgestaltung der Erfindung sind zwei Stützen über eine Brücke miteinander verbunden. Die Brücke ermöglicht es, die beiden Stützen insbesondere an einem vertikalen Rahmen des Baugerüstes einzuhängen, Die Brücke liegt dann auf einem horizontalen Träger des Vertikalrahmens auf. Zu beiden Seiten des horizontalen Trägers gibt es dann Stützen, die für zwei verschiedene Teilkonsolen zur Verfügung stehen. Die Brücke befindet sich im montierten Zustand insbesondere zwischen zwei vertikalen Streben des Vertikalrahmens oder aber zwischen zwei vertikalen Streben eines weiteren Vertikalrahmens, der oberhalb der Brücke angeordnet ist. Hierdurch wird es möglich, zwei Stützen durch Formschluss auf besonders einfach zu montierende Weise anzubringen. Es können so leicht und schnell bestehende Baugerüste mit Vertikalrahmen erfindungsgemäß nachgerüstet werden.</p>
<p id="p0021" num="0021">Es zeigen
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>Figur 1:</dt><dd>seitliche Schnittdarstellung einer Konsole;</dd>
<dt>Figur 2:</dt><dd>Aufsicht auf eine Teilkonsole;</dd>
<dt>Figur 3:</dt><dd>Schnittdarstellung von Teleskopstützen mit Brücke im montierten Zustand;</dd>
<dt>Figur 4:</dt><dd>Teleskopstützen mit Brücke.</dd>
</dl></p>
<p id="p0022" num="0022">Die <figref idref="f0001">Figur 1</figref> zeigt im Schnitt eine Konsole, die eine Hauptkonsole und eine verschiebbar gelagerte Teilkonsole 2 umfasst. Die Hauptkonsole umfasst zwei nebeneinander angeordnete Beläge 1 oder Bretter. Die Beläge 1 sind so montiert, dass diese während einer Bearbeitung einer Fassade nicht bewegt werden.</p>
<p id="p0023" num="0023">Die verschiebbar gelagerte Teilkonsole 2 kann - wie durch einen Pfeil angedeutet wird - In Richtung vorgesehene Fassade verschoben werden. Es können so Abstände überbrückt werden, die zumindest anfänglich in Richtung Fassade vorhanden sind. Bei Bedarf kann die in Richtung Fassade verschobene Teilkonsole 2 in Richtung Hauptkonsole zurückgeschoben werden, um so beispielsweise Platz für ein Aufkleben von wärmedämmenden Platten auf der Fassade zu schaffen.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0024" num="0024">Die verschiebbar gelagerte Teilkonsole 2 besteht aus einem dünnen Blech, welches eine Stärke von ca. 2 bis 3 mm aufweist. Das verschiebbar gelagerte, aus Aluminium bestehende Blech 2 liegt auf der Hauptkonsole 1 auf.</p>
<p id="p0025" num="0025">Die Teilkonsole 2 weist im montierten Zustand an der der Fassade zugewandten Seite einen angewinkelten Wandbereich 3 auf, der mit dem begehbaren Teil der Teilkonsole 2 einen rechten Winkel bildet. Im montierten Zustand reicht dieser abgewinkelte Wandbereich 3 nach unten in Richtung einer unteren Etage und kann von hier aus ergriffen und bewegt werden.</p>
<p id="p0026" num="0026">Der abgewinkelte Wandbereich 3 umfasst eine weitere senkrechte Abwinklung 4. Diese weitere senkrechte Abwinklung 4 umfasst ebenfalls eine weitere senkrechte Abwinklung 5 derart, dass näherungsweise ein U-Profil entsteht, welches durch die drei Abwinklungen 3, 4, 5 gebildet wird.</p>
<p id="p0027" num="0027">Es gibt für jede Konsole zwei Stützen für die Teilkonsole 2, die am Baugerüst befestigt werden können und die In Richtung Fassade und zurück bewegt werden können. Diese Stützen sind unterhalb der Konsole 1, 2 angeordnet.</p>
<p id="p0028" num="0028">Die beiden Stützen sind als Teleskop ausgestaltet. Eine Innere Stütze 6 mit quadratischem Querschnitt bzw. Profil ist teilweise in eine äußere Stütze 7 mit quadratischem Profil hineingesteckt. Die innere Stütze 6 kann relativ zur äußeren Stütze 7 verschoben werden und so in Richtung Fassade oder zurück, wenn diese montiert ist.</p>
<p id="p0029" num="0029">Eine jede Stütze 6, 7 ist an der abgewinkelten Stirnwand 3 der Teilkonsole 2 durch Formschluss befestigt. Hierfür reicht in einer Ausführungsform ein Bolzen 8 an einem Ende der inneren Stütze 6 durch ein Langloch 15 (siehe <figref idref="f0001">Figur 2</figref>) in der Stirnwand 3 hindurch. Eine tellerförmige Aufweitung 9 am entsprechenden Ende des Bolzens 8 verhindert, dass der durch das Langloch 15 hindurch reichende Bolzen 8 aus dem Langloch 15 heraus<!-- EPO <DP n="8"> --> bewegt werden kann. Wird die Teilkonsole 2 belastet, so liegt diese auf dem Bolzen 8 auf und wird so stabilisiert und gehalten.</p>
<p id="p0030" num="0030">Eine jede Stütze 6, 7 ist als Teleskop ausgestaltet. Die Innere Stütze 6 ist mit einer Vielzahl von durch die Stütze 6 hindurchführenden Bohrungen 10 versehen, die sich entlang der inneren Stütze 6 erstrecken. Die äußere Stütze 7 weist eine durch die Stütze 7 hindurch führende Bohrung 11 auf. Mithilfe eines Splints kann die Lage der inneren Stütze 6 relativ zur äußeren Stütze 7 fixiert werden, indem der Splint sowohl durch die Bohrung 11 der äußeren Stütze 7 sowie durch eine dahinter angeordnete Bohrung 10 der Inneren Stütze 6 hindurch gesteckt wird. Der Splint umfasst insbesondere einen klappbaren und arretierbaren Bügel, der so geklappt und arretiert werden kann, dass der Splint nicht versehentlich herausfallen kann.</p>
<p id="p0031" num="0031">Der Abstand der Löcher 10 der inneren Stütze 6 beträgt zum Beispiel 3,2 cm. Auf diese Welse können viele verschiedene Stellungen der Tellkonsole 2 fixiert werden.</p>
<p id="p0032" num="0032">Die äußere Stütze 7 weist ein Langloch 12 auf, in welches ein Bolzen 13 der inneren Stütze 6 hineinreicht, der von der inneren Stütze 6 seitlich absteht.</p>
<p id="p0033" num="0033">Das Profil der inneren Stütze weist insbesondere ein Maß von 30 mm x 30 mm auf und das Profil der äußeren Stütze weist insbesondere ein Maß von 40 mm x 40 mm auf, um hohe Durchgangshöhen bei einer Etage zu ermöglichen.</p>
<p id="p0034" num="0034">Wie in der <figref idref="f0001">Figur 2</figref> gezeigt, umfasst der abgewinkelte Wandbereich 3 zwei seitliche Ausnehmungen 14, die im montierten Zustand an Vertikalträger angrenzen. Die Ausnehmungen 14 ermöglichen es, dahinter befindliche Vertikalträger des Baugerüstes durch Stiele mit der Fassade zu verbinden. Die Stiele reichen dann durch Ausnehmungen 14 hindurch.</p>
<p id="p0035" num="0035">Ein jedes Langloch 15 mündet auf der gleichen Seite, im vorliegenden Fall auf der rechts gezeigten Seite, in ein kreisrundes Loch 16 ein. Das kreisrunde<!-- EPO <DP n="9"> --> Loch 16 weist einen Durchmesser auf, der größer als der Durchmesser der Verbreiterung 9 ist. Hierdurch kann der Bolzen 8 zusammen mit der Verbreiterung 9 in Richtung Loch 16 bewegt werden, um schließlich die verschiebbar gelagerte Teilkonsole 2 von den Stützen zu lösen. Ein solches Lösen kann entweder durch Anheben der verschiebbaren Konsole 2 an der Rückseite (d. h. an der in der <figref idref="f0001">Figur 1</figref> links gezeigten Seite) und anschließendes Verschieben vorbei an Vertikalstreben des Baugerüsts erreicht werden. Alternativ werden entsprechende Vertikalstreben des Gerüsts demontiert, die ein seitliches Verschieben der Teilkonsole 2 grundsätzlich verhindern. Im Anschluss an eine solche Demontage kann die Teilkonsole 2 seitlich verschoben werden, um die Verbreiterung 9 schließlich aus dem Lochsystem umfassend das Langloch 15 und das Loch 16 heraus zu bewegen.</p>
<p id="p0036" num="0036">Gemäß <figref idref="f0001">Figur 3</figref> sind zwei Stützen 6, 7 über eine insbesondere plattenförmige Brücke 17 miteinander verbunden. Die Brücke 17 ermöglicht es, die beiden Stützen wie dargestellt auf einer horizontalen Strebe 18 eines vertikalen Rahmens des Baugerüstes aufzulegen. Die Brücke 17 liegt auf der horizontalen Strebe 18 bzw. Träger des Vertikalrahmens auf. Zu beiden Seiten der horizontalen Strebe 18 gibt es dann zwei vertikal verlaufende Streben. Die Brücke befindet sich im montierten Zustand zwischen zwei vertikalen Streben.</p>
<p id="p0037" num="0037">Die Brücke 17 kann durch ein oder mehrere Stangen gebildet sein. Es kann sich dabei um vorzugsweise zumindest zwei Bleche oder Platten - wie in der <figref idref="f0002">Figur 4</figref> gezeigt - handeln, die sich im montierten Zustand in einer senkrechten Ebene befinden, um die Konstruktion besonders geeignet zu stabilisieren.</p>
<p id="p0038" num="0038">Die Teilkonsole wird formschlüssig gehalten. Diese muss also nicht zusätzlich gesichert werden.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="10"> -->
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Konsole für ein Baugerüst mit einer Hauptkonsole (1), <b>gekennzeichnet durch</b> eine verschiebbare Teilkonsole (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Konsole nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Teilkonsole (2) auf der Hauptkonsole (1) aufliegt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Konsole nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Teilkonsole (2) aus einem 1 bis 15, vorzugsweise aus einem 1 bis 3 mm, dicken Belag gebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Konsole nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Teilkonsole (2) einen abgewinkelten Wandbereich (3) umfasst, der im montierten Zustand vorzugsweise in Richtung untere Etage weist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Konsole nach dem vorhergehenden Anspruch, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der abgewinkelte Wandbereich (3) seitliche Ausnehmungen (14) umfasst, die der Befestigung eines Gerüstes an einer Fassade durch Stiele dienen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Konsole nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Teilkonsole (2) solche Abwinklungen (3, 4, 5) umfasst, die ein U-Profil bilden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Konsole nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>gekennzeichnet durch</b> Stützen (6, 7), die die Tellkonsole zu stützen vermögen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Konsole nach dem vorhergehenden Anspruch, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> eine jede Stütze (6,7) als Teleskop ausgebildet ist.<!-- EPO <DP n="11"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Konsole nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> zwei Stützen (6, 7) über eine Brücke (17) miteinander verbunden sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Konsole nach einem der drei vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> eine jede Stütze (6, 7) mit einem Ende (8, 9) mit der Teilkonsole (2) verbindbar oder verbunden ist und zwar insbesondere formschlüssig.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="0011">
<claim-text>Baugerüst mit einer Konsole nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Teilkonsole (2) durch zwei Vertikalträger des Baugerüstes daran gehindert ist, parallel zum Baugerüst verschoben zu werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="0012">
<claim-text>Baugerüst nach dem vorhergehenden Anspruch mit formschlüssig gehaltener Teilkonsole (2).</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="12"> -->
<figure id="f0001" num="1,2,3"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="209" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="13"> -->
<figure id="f0002" num="4"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="139" he="72" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE1948167U1"><document-id><country>DE</country><doc-number>1948167</doc-number><kind>U1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0001]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="DE29919895U1"><document-id><country>DE</country><doc-number>29919895</doc-number><kind>U1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0001]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="EP1233122A2"><document-id><country>EP</country><doc-number>1233122</doc-number><kind>A2</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0001]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="DE10111976A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>10111976</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0001]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0005" dnum="DE102008045795A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>102008045795</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0005">[0001]</crossref></li>
</ul></p>
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