[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bedieneinrichtung für ein gasbeheiztes Gargerät.
[0002] Beispielsweise beschreibt die
DE 10 2009 042 562 A1 eine Bedieneinrichtung für ein Elektrogerät, wie ein Kochfeld oder einen Backofen,
mit einem Drehknebel, welcher über eine Welle einen Schalter betätigt. Der Drehknebel
weist an seiner Oberseite eine Anzeige zur Anzeige von Information, beispielsweise
Symbolen, auf.
[0003] Bei der aus dem Stand der Technik bekannten Bedieneinrichtung hat sich als nachteilig
herausgestellt, dass sich die Anzeige mit der Drehbewegung des Drehknebels, wenn dieser
betätigt wird, mitdreht. Ein Ablesen der Anzeige ist damit erschwert.
[0004] Vor diesem Hintergrund besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine
verbesserte Bedieneinrichtung zu schaffen.
[0005] Demgemäß wird eine Bedieneinrichtung für ein gasbeheiztes Gargerät mit einer Anzeige
zur Anzeige von Information, einem Drehknebel und einem Übertragungselement bereitgestellt.
Der Drehknebel nimmt die Anzeige auf und ist gegenüber dieser drehbar vorgesehen.
Das Übertragungselement ist dazu eingerichtet, eine Drehbewegung des Drehknebels auf
einen Ventilschaft eines Gasventils des Gargeräts zu übertragen.
[0006] Dadurch kann die Anzeige gegenüber einer diese ablesenden Bedienerperson ortsfest
vorgesehen werden, während der Drehknebel von der Bedienerperson beispielsweise zum
Einstellen einer Gartemperatur um die Anzeige gedreht. Die ortsfeste Anzeige ist für
eine Bedienerperson einfach abzulesen, da die auf dieser angezeigte Information immer
dieselbe Ausrichtung aufweist.
[0007] Die Anzeige kann beispielsweise als LCD- oder LED-Anzeige ausgebildet sein. Ferner
kann die Anzeige ein oder mehrere Siebensegmentanzeigen zur Darstellung der Information
aufweisen.
[0008] Gemäß einer Ausführungsform treibt der Drehknebel das Übertragungselement mittels
eines Getriebes an. Das Getriebe kann als Über- oder Untersetzungsgetriebe ausgebildet
sein. Beispielsweise kann dadurch erreicht werden, dass nur ein geringer Kraftaufwand
zum Drehen des Ventilschafts erforderlich ist. Insgesamt lässt sich durch das Vorsehen
des Getriebes das Übertragungselement einfach antreiben.
[0009] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist das Getriebe wenigstens zwei, bevorzugt
vier Zahnräder auf. Werden beispielsweise vier oder mehr Zahnräder auf parallelen
Drehachsen vorgesehen, so können diese klein ausgestaltet werden und dennoch die Drehbewegung
über eine große Strecke übertragen. Dadurch kann die Drehbewegung des Drehknebels
einfach zu einer Drehachse des Drehknebels hin übertragen werden. Die Drehachsen der
zumindest zwei Zahnräder erstrecken sich bevorzugt parallel zu einer Drehachse des
Drehknebels.
[0010] Gemäß einer Ausführungsform sind die wenigstens zwei Zahnräder als Stirnräder ausgebildet.
Anstelle der Stirnräder könnten auch Kegelräder verwendet werden. Die Stirnräder können
gerade oder schräg verzahnt sein.
[0011] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist der Drehknebel ein innenverzahntes, erstes
Stirnrad auf, welches mit einem innerhalb des Drehknebels angeordneten, außen verzahnten,
zweiten Stirnrad in Eingriff steht. Bevorzugt ist der Drehknebel, insbesondere ein
ringförmiger Abschnitt desselben, einstückig mit dem ersten Stirnrad gebildet. Das
erste Stirnrad kann an einer Innenseite des ringförmigen Abschnitts des Drehknebels
ausgebildet sein. Der Drehknebel mit dem ersten Stirnrad kann als ein Stück in einem
Kunststoffspritzgussverfahren beispielsweise hergestellt werden. Das zweite Stirnrad
ist bevorzugt innerhalb einer Durchgangsöffnung des ringförmigen Abschnitts des Drehknebels
angeordnet.
[0012] Gemäß einer weiteren Ausführungsform treibt das zweite Stirnrad das Übertragungselement
mittels eines dritten und/oder vierten Stirnrads an. Dadurch kann einfach die Strecke
von einem Außenbereich des Drehknebels bzw. dessen ringförmigen Abschnitts hin zur
Drehachse des Drehknebels, mit welcher das Übertragungselement koaxial angeordnet
ist, überwunden werden.
[0013] Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind das dritte und vierte Stirnrad jeweils
außen verzahnt ausgebildet. Danach steht das erste Stirnrad mit dem zweiten Stirnrad,
das zweite Stirnrad mit dem dritten Stirnrad und das dritte Stirnrad mit dem vierten
Stirnrad in Eingriff, und das vierte Stirnrad treibt das Übertragungselement an.
[0014] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist das vierte Stirnrad koaxial mit dem Übertragungselement
angeordnet und drehfest mit diesem verbunden. Das Übertragungselement kann beispielsweise
an seinem einen Ende mit der Welle des Ventilschafts verbindbar sein und an seinem
anderen Ende das vierte Stirnrad tragen. Das Übertragungselement kann als Welle ausgebildet
sein. Die Welle kann einen hohlen Abschnitt aufweisen, in welchen der Ventilschaft
in der Drehrichtung formschlüssig eingreift.
[0015] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist zumindest das zweite Stirnrad drehbar an
einem gegenüber der Anzeige ortsfesten Tragelement der Bedieneinrichtung gelagert.
Das Tragelement kann beispielsweise in Form eines Arms ausgebildet sein.
[0016] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist ein den Drehknebel stirnseitig zumindest
teilweise verschließender Deckel der Bedieneinrichtung die Anzeige auf. Der Deckel
ist dementsprechend auch ortsfest vorgesehen. Der Deckel kann beispielsweise mit einem
Blenden- oder Kochfeldelement des gasbeheizten Gargeräts drehfest verbunden sein.
Entsprechend ist dann auch die Anzeige gegenüber dem Blenden- oder Kochfeldelement
drehfest vorgesehen.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist das Tragelement form-, kraft- und/oder stoffschlüssig
mit dem die Anzeige aufweisenden Deckel verbunden. Dadurch ergibt sich ein einfacher
Aufbau.
[0018] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist das Tragelement in Form eines Arms ausgebildet,
welcher durch eine Aussparung in einem mit dem Deckel drehfest verbundenen Rohr oder
Doppelsteg radial reicht. Dadurch, dass der Arm radial durch die Aussparung reicht,
bildet er in Umfangsrichtung - in Bezug auf die Drehachse des Drehknebels - mit dem
Rohr oder Doppelsteg einen Formschluss. Dadurch, dass der Arm einfach in die Aussparung
eingesetzt werden kann, ergibt sich eine einfache Montage.
[0019] Gemäß einer weiteren Ausführungsform trägt der Arm an seinem radial äußeren Ende
das zweite Stirnrad. Dadurch liegt das zweite Stirnrad dem ersten Stirnrad gegenüber
und kann so mit diesem in Eingriff stehen.
[0020] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Anzeige dazu eingerichtet, eine Drehposition
des Drehknebels, eine Temperaturstufe eines dem Gasventil zugeordneten Gasbrenners,
eine Temperatur, eine Uhrzeit oder einen Timer anzuzeigen. Bei der Temperatur kann
es sich beispielsweise um die Temperatur in einem Garraum des Gargeräts handeln. Mit
"Temperaturstufe" ist typischerweise eine Zahl gemeint, welche in einem Bereich von
beispielsweise 1-10 in Abhängigkeit von der von dem Gasbrenner abgegebenen Wärme variiert.
[0021] Ferner wird ein gasbeheiztes Gargerät mit einem Blenden- oder Kochfeldelement, einem
Gasventil und der erfindungsgemäßen Bedieneinrichtung bereitgestellt. Das Gasventil
weist einen Ventilschaft auf. Die Anzeige der Bedieneinrichtung ist bezüglich des
Blenden- oder Plattenelements ortsfest vorgesehen und das Übertragungselement ist
mit dem Ventilschaft drehfest verbunden.
[0022] Bei dem gasbeheizten Gargerät kann es sich beispielsweise um ein Gaskochfeld, eine
Gaskochmulde, einen Gasherd oder einen Backofen handeln.
[0023] Das Blendenelement kann beispielsweise in Form eines Tiefziehteils ausgebildet sein.
[0024] Das Kochfeldelement kann ein oder mehrere Gasbrenner aufweisen.
[0025] Selbstverständlich können auch mehrere Gasventile vorgesehen sein, welche beispielsweise
jeweils einem Gasbrenner zugeordnet sind.
[0026] Ferner können auch mehrere Bedieneinrichtungen vorgesehen sein, welche beispielsweise
jeweils einem Gasventil zugeordnet sind.
[0027] Weitere mögliche Implementierungen der Erfindung umfassen auch nicht explizit genannte
Kombinationen von zuvor oder im Folgenden bezüglich der
[0028] Ausführungsbeispiele beschriebenen Merkmale oder Ausführungsformen der Bedieneinrichtung
oder des gasbeheizten Gargeräts. Dabei wird der Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserungen
oder Ergänzungen zu der jeweiligen Grundform der Erfindung hinzufügen oder abändern.
[0029] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Aspekte der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche sowie der im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Im Weiteren wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme
auf die beigelegten Figuren näher erläutert.
[0030] Es zeigt dabei:
Fig. 1: in einer perspektivischen Ansicht teilweise eine Bedieneinrichtung gemäß einer
Ausführungsform;
Fig. 2: in einer perspektivischen Ansicht einen Längsschnitt durch die Bedieneinrichtung
in einem in einem gasbeheizten Gargerät montierten Zustand;
Fig. 3: die Schnittansicht aus Figur 2 in einer Draufsicht;
Fig. 4: in einer perspektivischen Ansicht im Querschnitt die Bedieneinrichtung aus
Figur 2; und
Fig. 5: in einer Draufsicht den Schnitt aus Fig. 4.
[0031] In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen
versehen worden, sofern nichts anderes angegeben ist.
[0032] Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine Bedieneinrichtung 1 gemäß einer
Ausführungsform.
[0033] Die Bedieneinrichtung 1 umfasst eine Anzeige 2 zum Anzeigen einer Information sowie
einen Drehknebel 3.
[0034] Gemäß dem Ausführungsbeispiel ist die Anzeige 2 in Form einer Siebensegmentanzeige
ausgebildet und in einen Deckel 4 integriert. Der Drehknebel 3 ist gegenüber dem Deckel
4 und damit auch gegenüber der Anzeige 2 um eine Drehachse 5 drehbar vorgesehen.
[0035] Figur 2 zeigt in einer perspektivischen Ansicht gesehen einen Längsschnitt (also
entlang einer Ebene, in welcher die Drehachse 5 liegt) durch die Bedieneinrichtung
1. Die Bedieneinrichtung 1 ist dabei in einem mit 6 bezeichneten Gargerät montiert,
bildet also einen Bestandteil desselben.
[0036] Das Gargerät 6 umfasst neben der Bedieneinrichtung 1 ein Blendenelement 7, welches
beispielsweise als Tiefziehteil ausgebildet ist. Das Blendenelement 7 begrenzt einen
Geräteinnenraum 11. In dem Geräteinnenraum 11 ist ein Gasventil 12 angeordnet. Das
Gasventil 12 weist einen Ventilschaft 13 auf. Der Ventilschaft 13 ragt nach oben hin
zu der Bedieneinrichtung 1 und ist koaxial mit der Drehachse 5 angeordnet. Durch Drehen
des Ventilschafts 13 um die Drehachse 5 wird ein nicht näher dargestellter Ventilkörper
des Gasventils 12 zwischen einer Offen- und einer Schließstellung verstellt, um dadurch
einen Gasfluss hin zu einem nicht gezeigten Gasbrenner des Gargeräts 6 einzustellen.
[0037] Die Bedieneinrichtung 1 weist ein Übertragungselement 14 in Form einer Welle auf.
Das Übertragungselement 14 ist dazu eingerichtet, eine Drehbewegung des Drehknebels
3 um die Drehachse 5 auf den Ventilschaft 13 des Gasventils 12 zu übertragen. Das
Übertragungselement 14 weist hierzu ein hohl ausgebildetes Ende 15 auf, welches mit
dem Ventilschaft 13 in Drehrichtung um die Drehachse 5 formschlüssig in Eingriff bringbar
ist. Dies ist auch in Figur 3 zu erkennen, welche den Schnitt aus Figur 2 in einer
Draufsicht zeigt. An seinem anderen Ende 16 wird das Übertragungselement 14 von dem
Drehknebel 3 über ein Getriebe 17 angetrieben.
[0038] Das Getriebe 17 ist in den Figuren 4 und 5 zu erkennen, wobei Figur 4 einen Querschnitt
durch die Bedieneinrichtung 1 in einer perspektivischen Ansicht und Figur 5 den Schnitt
aus Figur 4 in einer Draufsicht zeigt.
[0039] Das Getriebe 17 setzt sich aus beispielsweise vier Zahnrädern 21, 22, 23, 24 zusammen.
Das erste Zahnrad 21 ist in Form eines innenverzahnten Stirnrads ausgebildet. Gemäß
dem Ausführungsbeispiel ist das erste Zahnrad 21 an einem ringförmigen Abschnitt 25
des Drehknebels 3 und einstückig mit diesem gebildet. Der ringförmige Abschnitt 25
samt dem ersten Zahnrad 21 ist koaxial mit der Drehachse 5 angeordnet.
[0040] Wie in den Figuren 2 und 3 zu erkennen, ist an dem ringförmigen Abschnitt 25 ein
nach innen und unten gerichteter L-förmiger Abschnitt 26 angeformt. In den L-förmigen
Abschnitt 26 greift ein nach außen und oben gerichteter L-förmiger Abschnitt 27 des
Deckels 4 ein. Der L-förmige Abschnitt 27 ist dabei an einem scheibenförmigen Abschnitt
31 des Deckels 4 angeformt, welcher oberseitig mit dem L-förmigen Abschnitt 26 fluchten
kann und die Anzeige 2 trägt. Aufgrund der L-förmigen Abschnitte 26, 27 stehen der
Deckel 4 und der Drehknebel 3 miteinander entlang der Drehachse 5 in einem formschlüssigen
Eingriff. Gleichzeitig ist jedoch ein Drehen des Drehknebels 3 um den Deckel 4 bzw.
die Drehachse 5 freigegeben.
[0041] Nun zurückkehrend zu den Figuren 4 und 5 steht das erste Zahnrad 21 mit einem zweiten
Zahnrad 22 in Eingriff. Bei dem zweiten Zahnrad 22 handelt es sich genauso wie bei
dem dritten und vierten Zahnrad 23, 24 um ein außen verzahntes Stirnrad. Das zweite
Zahnrad 22 treibt das dritte Zahnrad 23 und das dritte Zahnrad 23 treibt das vierte
Zahnrad 24 an. Das vierte Zahnrad 24 kann einstückig mit dem Ende 16 des Übertragungselements
14 gebildet sein. Die Zahnräder 21, 22, 23, 24 weisen jeweils parallele Drehachsen
auf (also parallel zur Drehachse 5). An dem Deckel 4 ist unterseitig ein Doppelsteg
32 angeformt, wie in Figur 1 in Zusammenschau mit Figur 2 zu erkennen. Der Doppelsteg
32 setzt sich aus zwei Einzelstegen 33, 34 zusammen, welche jeweils ringsegmentförmig
gebildet sind und durch eine Aussparung 35 voneinander beabstandet sind. Der Doppelsteg
32 kann sich, wie in den Figuren 2 und 3 zu erkennen, durch eine Öffnung 36 in dem
Blendelement 7 hin zu dem Gasventil 12 erstrecken. Der Drehknebel 3 ist dagegen oberhalb
des Blendelements 7 und damit außerhalb des Geräteinnenraums 11 angeordnet. In der
Aussparung 35 ist wie in den Figuren 4 und 5 zu erkennen, ein Tragelement 37 in Form
eines Arms angeordnet. Das Tragelement 37 steht mit dem Doppelsteg 32 in Drehrichtung
um die Drehachse 5 somit in formschlüssigem Eingriff. Mittig durchbricht das Übertragungselement
14 bzw. dessen Zahnrad 24 das Tragelement 37. Nach radial außen (radial bezieht sich
vorliegend immer auf die Drehachse 5) weist das Tragelement 37 zwei Wellen 41, 42
auf, welche das dritte bzw. zweite Zahnrad 23, 22 tragen. Somit ist das zweite Zahnrad
42 am radial äußeren Ende 43 des Tragelements 37 angeordnet und steht dort im Eingriff
mit dem ersten Zahnrad 21, während das dritte Zahnrad 23 zwischen dem zweiten Zahnrad
22 und dem vierten Zahnrad 24 an dem Tragelement 37 drehbar gelagert ist, siehe auch
Figur 5.
[0042] Betätigt nun eine Bedienerperson den Drehknebel 3 um die Drehachse 5, so überträgt
das Getriebe 17 diese Drehbewegung auf das Übertragungselement 14, welches wiederum
den Ventilschaft 13 antreibt. Dabei bleibt die Anzeige 2 ortsfest mit Bezug auf das
Blendenelement 7 bzw. die Bedienerperson, so dass diese die Anzeige 2 problemlos ablesen
kann. Beispielsweise kann die Anzeige 2 eine Temperaturstufe des dem Gasventil 12
zugeordneten Gasbrenners (nicht gezeigt), insbesondere eine Stufe zwischen 1 und 10,
welche in Abhängigkeit von der dem Gasbrenner zugeführten Gasmenge steht, anzeigen.
[0043] Obwohl die Erfindung vorliegend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele beschrieben
wurde, ist sie hierauf keineswegs beschränkt, sondern vielfältig modifizierbar.
Verwendete Bezugszeichen:
[0044]
- 1
- Bedieneinrichtung
- 2
- Anzeige
- 3
- Drehknebel
- 4
- Deckel
- 5
- Drehachse
- 6
- Gargerät
- 7
- Blendenelement
- 11
- Geräteinnenraum
- 12
- Gasventil
- 13
- Ventilschaft
- 14
- Übertragungselement
- 15
- Ende
- 16
- Ende
- 17
- Getriebe
- 21
- Zahnrad
- 22
- Zahnrad
- 23
- Zahnrad
- 24
- Zahnrad
- 25
- ringförmiger Abschnitt
- 26
- L-förmiger Abschnitt
- 27
- L-förmiger Abschnitt
- 31
- scheibenförmiger Abschnitt
- 32
- Doppelsteg
- 33
- Steg
- 34
- Steg
- 35
- Aussparung
- 36
- Öffnung
- 37
- Tragelement
- 41
- Welle
- 42
- Welle
- 43
- Ende
1. Bedieneinrichtung (1) für ein gasbeheiztes Gargerät (6), mit einer Anzeige (2) zur
Anzeige von Information, einem Drehknebel (3), welcher die Anzeige (2) aufnimmt und
gegenüber dieser drehbar vorgesehen ist, und einem Übertragungselement (14), welches
dazu eingerichtet ist, eine Drehbewegung des Drehknebels (3) auf einen Ventilschaft
(13) eines Gasventils (12) des Gargeräts (6) zu übertragen.
2. Bedieneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehknebel (3) das Übertragungselement (14) mittels eines Getriebes (17) antreibt.
3. Bedieneinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (17) wenigstens zwei, bevorzugt vier Zahnräder (21, 22, 23, 24) aufweist.
4. Bedieneinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei Zahnräder (21, 22, 23, 24) als Stirnräder ausgebildet sind.
5. Bedieneinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehknebel (3) ein innenverzahntes, erstes Stirnrad (21) aufweist, welches mit
einem innerhalb des Drehknebels (3) angeordneten, außen verzahnten, zweiten Stirnrad
(22) in Eingriff steht.
6. Bedieneinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Stirnrad (22) mittels eines dritten und/oder vierten Stirnrads (23, 24)
das Übertragungselement (14) antreibt.
7. Bedieneinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte und vierte Stirnrad (23, 24) jeweils außen verzahnt ausgebildet sind.
8. Bedieneinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das vierte Stirnrad (24) koaxial mit dem Übertragungselement (14) angeordnet und
drehfest mit diesem verbunden ist.
9. Bedieneinrichtung nach einem der Ansprüche 5 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das zweite Stirnrad (22) drehbar an einem gegenüber der Anzeige (2) ortsfesten
Tragelement (37) der Bedieneinrichtung (1) gelagert ist.
10. Bedieneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Drehknebel (3) stirnseitig zumindest teilweise verschließender Deckel (4)
der Bedieneinrichtung (1) die Anzeige (2) aufweist.
11. Bedieneinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (37) form-, kraft- und/oder stoffschlüssig mit dem die Anzeige (2)
aufweisenden Deckel (4) verbunden ist.
12. Bedieneinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (37) in Form eines Arms ausgebildet ist, welcher durch eine Aussparung
(35) in einem mit dem Deckel (4) drehfest verbundenen Rohr oder Doppelsteg (32) radial
reicht.
13. Bedieneinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (37) an seinem radial äußeren Ende (43) das zweite Stirnrad (22) trägt.
14. Bedieneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige (2) dazu eingerichtet ist, eine Drehposition des Drehknebels, eine Temperaturstufe
eines dem Gasventil (12) zugeordneten Gasbrenners, eine Temperatur, eine Uhrzeit oder
einen Timer anzuzeigen.
15. Gasbeheiztes Gargerät (6) mit einem Blenden- oder Kochfeldelement (7), einem Gasventil
(12), welches einen Ventilschaft (13) aufweist, und einer Bedieneinrichtung (1) nach
einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei die Anzeige (2) bezüglich des Blenden- oder Plattenelements
(7) ortsfest vorgesehen und das Übertragungselement (14) mit dem Ventilschaft (13)
drehfest verbunden ist.