[0001] Die Erfindung betrifft einen Gefahrenmelder, insbesondere einen Punktmelder, mit
einem Meldergehäuse, mit einem zentral im oder am Meldergehäuse angebrachten Temperatursensor
zur weitgehend richtungsunabhängigen Erfassung einer Temperatur in der Umgebung des
Gefahrenmelders, und mit einer Auswerteeinheit zur Auswertung der erfassten Umgebungstemperatur.
Weiterhin betrifft die Erfindung einen Gasmelder und einen Rauch- oder Brandmelder,
ausgestattet gemäß dem gattungsgemäßen Gefahrenmelder.
[0002] Gefahrenmelder können zur Erfassung einer Umgebungstemperatur vorgesehen sein, um
z.B. die bei einem Brand oder Feuer entstehende Hitze zu detektieren und/oder um die
Raumtemperatur im Sinne einer Raumklimaregelung zu regeln. Alternativ oder zusätzlich
können die Gefahrenmelder auch Brandmelder oder Rauchmelder sein. Hierzu weisen diese
eine Detektionseinheit zur Detektion von Rauchpartikeln auf. Die Detektionseinheit
kann z.B. eine offene Messkammer oder eine geschlossene Messkammer für die Rauchdetektion
aufweisen. Folglich wird ein solcher Brand- oder Rauchmelder auch als geschlossener
oder offener Brand- oder Rauchmelder bezeichnet. Weiterhin kann es sich bei diesen
Brand- oder Rauchmeldern um optische Brand- oder Rauchmelder handeln, welche eine
nach dem Streuprinzip arbeitende optische Detektoreinheit zur Detektion von Rauchpartikeln
aufweisen. Sie können alternativ oder zusätzlich eine nach dem akustooptischen Prinzip
arbeitende Detektoreinheit und/oder einen oder mehrere Gassensoren zur Detektion brandtypischer
Gase aufweisen.
[0003] Aus dem Stand der Technik sind Gefahrenmelder mit einem oder mit mehreren Temperatursensoren
bekannt. Gefahrenmelder mit mehreren Temperatursensoren sind aufwändig herzustellen,
denn es werden für jeden Sensor Lötvorgänge benötigt.
[0004] Aus der US Patentanmeldung
US2003/0020617A1 ist ein Gefahrenmelder mit einem Meldergehäuse, einem Temperatursensor zur Erfassung
einer Umgebungstemperatur des Gefahrenmelders und mit einer Auswerteeinheit zur Auswertung
der erfassten Umgebungstemperatur bekannt.
[0005] Bei Gefahrenmeldern mit einem Temperatursensor ist der Temperatursensor am Melderscheitel
angebracht. Die Verbindung zu einer Auswerteeinheit, die sich auf einer Leiterpatte
am Sockel des Gefahrenmelders befindet, erfolgt durch eine Verbindungsleitung, die
durch den optisch sensiblen Innenraum des Meldergehäuses und durch die darin befindliche
Messkammer für eine Rauchdetektion zu der Auswerteeinheit führt. Dies führt zu aufwändigen
Konstruktionen hinsichtlich der Messkammer und erschwert die Montage des Gefahrenmelders.
[0006] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Gefahrenmelder mit einem
Temperatursensor bereitzustellen, der zuverlässig arbeitet und eine einfache Montage
erlaubt.
[0007] Die Aufgabe wird gelöst durch einen Gefahrenmelder, insbesondere einen Punktmelder,
mit einem Meldergehäuse, mit einem zentral im oder am Meldergehäuse angebrachten Temperatursensor
zur weitgehend richtungsunabhängigen Erfassung einer Temperatur in der Umgebung des
Gefahrenmelders, und mit einer Auswerteeinheit zur Auswertung der erfassten Umgebungstemperatur,
wobei der Temperatursensor ein digitaler Temperatursensor ist, und wobei der Temperatursensor
über eine an der Innenseite des Meldergehäuses angeordnete Verbindungsleitung datentechnisch
mit der Auswerteeinheit verbunden ist, wobei die Verbindungsleitung weg vom zentral
angebrachten Temperatursensor zur Auswerteeinheit angeordnet ist, wobei die Verbindungsleitung
als Leiterbahnfolie ausgestaltet ist, wobei der Temperatursensor auf der Leiterbahnfolie
aufgebracht ist und wobei der digitale Temperatursensor einen Mikrocontroller und
eine digitale Datenschnittstelle aufweist. Digitale Temperatursensoren sind kostengünstig
und weisen eine geringe Bauteilgröße (1.0 mm x 0.8 mm) auf. Als Temperatursensor kann
z.B. ein Halbleiter-Temperatursensor verwendet werden, bei dem eine Messung der Temperatur
auf Basis von Halbleitermaterialien erfolgt. Als Temperatursensor kann z.B. der TMP104
von Texas Instruments, der TC 77 von Microchip oder der LM71A von National Semiconductor
verwendet werden.
[0008] Dadurch, dass die Verbindungsleitung an der Innenseite des Gehäuses angebracht ist
(z.B. durch ein entsprechendes Klebeband, durch die Verwendung einer aufklebbaren
Leiterbahnfolie als Verbindungsleitung oder durch Halteclips, die an der Innenseite
des Meldergehäuses angeformt sind), wird der Innenraum des Gehäuses für die Aufnahme
und einfache Montage von Detektionsmodulen für verschiedene Brandkenngrößen (z.B.
Messkammern für die Raucherkennung) freigehalten. Weiterhin weist der digitale Temperatursensor
eine hohe EMV Festigkeit auf, da durch die Übertragung digitaler Signale ein hohes
S/N (signal-to-noise-ratio), also ein hoher Signal-/Rauschabstand auf den einstrahlungsgefährdeten
Leitungen besteht. Bei der Auswerteeinheit handelt es sich vorteilhafterweise um einen
Mikrocontroller bzw. um eine prozessorgestützte Verarbeitungseinheit.
[0009] Dadurch ist sichergestellt, dass die Verbindungsleitung nicht durch den Gehäuseinnenraum
zur Auswerteeinheit geführt wird. Im Gehäuseinnenraum wird somit Platz freigehalten
zur einfachen Aufnahme weiterer Detektionsmodule. Es können somit Standarddetektionsmodule
(z.B. Standardmesskammern nach dem optischen Streuprinzip) für einen Einbau in das
Gehäuse verwendet werden. Die Verwendung von teueren Sonderanfertigungen für Detektionsmodule
ist nicht erforderlich.
[0010] Leiterbahnfolien weisen Strom- und Steuerleitungen auf, und lassen sich an der Gehäuseinnenseite
sehr leicht (z.B. durch Aufdrücken) formschlüssig anbringen. Die Leiterbahnfolie ist
typischerweise metallisiert, üblicherweise aus Kupfer.
[0011] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass die Verbindungsleitung
als ein- oder zweiseitig kaschierte Leiterbahnfolie ausgestaltet ist. Somit kann eine
Leiterbahnfolie, skaliert bezüglich der jeweils vorliegenden Einsatzanforderungen
(z.B. Feuchtigkeit, Schmutz) an den Gefahrenmelder, verwendet werden.
[0012] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass über die
Verbindungsleitung die Stromversorgung des Temperatursensors erfolgt. Somit ist keine
separate Stromversorgung des Temperatursensors nötig. Weiterhin wird die Verkabelung
im Gehäuse reduziert und der Montageaufwand des Gefahrenmelders vereinfacht.
[0013] Durch einen Mikrocontroller können z.B. im Sensor Vorauswertungen erfolgen, wie z.B.
die Korrektur etwaig erkannter Messfehler.
[0014] Durch die digitale Datenschnittstelle ist eine einfache und sichere Ankopplung weiterer
Bauteile am digitalen Temperatursensor möglich. Die Datenschnittstelle kann z.B. eine
serielle Schnittstelle sein.
[0015] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass auf der Verbindungsleitung
ein Indikator angeordnet ist, die über die Auswerteeinheit elektrisch ansteuerbar
ist. Hierbei handelt es sich vorteilhafterweise um einen akustischen (z.B. Sirene)
oder optischen (z.B. LED) Indikator. Eine LED kann z.B. mit SMD Technik auf einer
Leiterbahnfolie aufgebracht werden.
[0016] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass die Auswerteeinheit
bei Erkennen einer Gefahrensituation eine Alarmmeldung (bzw. Warnmeldung) ausgibt
und/oder die Alarmmeldung an eine Leitstelle über eine Kommunikationsverbindung meldet.
Eine Alarmmeldung kann z.B. durch den Gefahrenmelder durch Aktivierung einer Sirene
oder durch Aktivieren einer Lautsprecherdurchsage erfolgen. Es ist aber auch möglich,
dass der Gefahrenmelder eine Sendeeinheit und/oder eine Kommunikationseinrichtung
(z.B. Funkverbindung) zur Ausgabe von Alarm- oder Warnmeldungen an eine Brandmeldezentrale
oder eine Gebäudeleitstelle umfasst. Üblicherweise handelt es sich um adressierbare
Gefahrenmelder, die selektiv durch die Leitstelle abgefragt werden können. Empfangene
Meldungen können somit einem Gefahrenmelder eindeutig zugeordnet werden.
[0017] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass mindestens
ein weiterer zweiter Sensor mit dem Temperatursensor auf der Verbindungsleitung datentechnisch
gekoppelt ist, wie z.B. in einer daisy-chain-Anordnung. So können z.B. ein bis mehrere
Brandgassensoren zur Detektion brandtypischer Gase (z.B. CO, NO
x) mit dem Temperatursensor datentechnisch gekoppelt werden. Damit ist es möglich mehrere
Brandkenngrößen zu erfassen und auf einer gemeinsamen Verbindungsleitung an die Auswerteeinheit
zu melden.
[0018] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass es sich beim
zweiten Sensor um einen Gassensor handelt. Die Erfassung und Berücksichtigung unterschiedlicher
Brandkenngrößen führt zu genaueren Analysen in der Auswerteeinheit.
[0019] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass der Gefahrenmelder
eine Messkammer nach dem optischen Streuprinzip umfasst. Hierbei wird ein elektrooptischer
Sensor zur Detektion des durch in der Raumluft vorhandenen Rauchs erzeugten Streulichts
verwendet. Die Messkammer, auch als Labyrinth bezeichnet, ist typischerweise durch
Blenden von Fremdlicht abgeschirmt. Weiterhin sind mindestens eine Lichtquelle und
ein Lichtempfänger zur Arbeitsweise nach dem optischen Streuprinzip nötig. Dadurch,
dass der Innenraum des Gehäuses des Gefahrenmelders frei gehalten ist, lässt sich
die Messkammer leicht im Gefahrenmelder unterbringen und montieren.
[0020] Die Aufgabe wird weiterhin gelöst durch einen Gasmelder, ausgeführt gemäß dem gattungsgemäßen
Gefahrenmelder. Ein Gasmelder, kombiniert mit einem Temperaturmelder, ermöglicht eine
schnelle und sichere Erkennung von Gefahrensituationen in Gebäuden.
[0021] Die Aufgabe wird weiterhin gelöst durch einen Rauch- oder Brandmelder, ausgeführt
gemäß dem gattungsgemäßen Gefahrenmelder, wobei der Rauch- oder Brandmelder eine Detektionseinheit
zur Detektion von Rauchpartikeln aufweist. Auch ein Rauch- oder Brandmelder, kombiniert
mit einem Temperaturmelder, ermöglicht eine schnelle und sichere Erkennung von Gefahrensituationen
in Gebäuden. Bei der Detektionseinheit kann es sich z.B. um eine optische Detektionseinheit
zur Detektion von Rauchpartikeln nach dem Streuprinzip handeln. Prinzipiell kann die
Detektionseinheit aber auch nach dem akustooptischen Prinzip oder nach dem Ionisationsprinzip
arbeiten. Da der Platz im Innenraum des Meldergehäuses nicht durch den Temperatursensor
beansprucht wird, kann der Melder prinzipiell sogar mehr als eine Detektionseinheit
aufnehmen, die unterschiedliche Brandkenngrößen liefern können.
[0022] Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausführungen der vorliegenden Erfindung werden am
Beispiel der nachfolgenden Figuren erläutert. Dabei zeigen:
- FIG 1
- einen beispielhaften erfindungsgemäßen Gefahrenmelder als Punktmelder mit einem digitalen
Temperatursensor und einer Messkammer,
- FIG 2
- ein erstes Beispiel für eine Verbindungsleitung, ausgeführt als Leiterbahnfolie mit
einem digitalen Temperatursensor,
- FIG 3
- ein zweites Beispiel für eine Verbindungsleitung, ausgeführt als Leiterbahnfolie mit
einem digitalen Temperatursensor und einem Gassensor, und
- FIG 4
- eine beispielhafte "daisy-chain-Anordnung" eines digitalen Temperatursensors mit mehreren
Gassensoren.
[0023] Gefahrenmelder können als Punktmelder ausgestaltet sein. Punktmelder können zur Erfassung
einer Umgebungstemperatur vorgesehen sein, um z.B. die bei einem Brand oder Feuer
entstehende Hitze zu detektieren und/oder um die Raumtemperatur im Sinne einer Raumklimaregelung
zu regeln. Alternativ oder zusätzlich können die Punktmelder auch Brandmelder oder
Rauchmelder sein. Hierzu weisen diese eine Detektionseinheit zur Detektion von Rauchpartikeln
auf. Die Detektionseinheit kann z.B. eine offene Messkammer (8) oder eine geschlossene
Messkammer für die Rauchdetektion aufweisen. Folglich wird ein solcher Brand- oder
Rauchmelder auch als geschlossener oder offener Brand- oder Rauchmelder bezeichnet.
Weiterhin kann es sich bei diesen Brand- oder Rauchmeldern um optische Brand- oder
Rauchmelder handeln, welche eine nach dem Streuprinzip arbeitende optische Detektoreinheit
zur Detektion von Rauchpartikeln aufweisen. Sie können alternativ oder zusätzlich
eine nach dem akustooptischen Prinzip arbeitende Detektoreinheit und/oder einen oder
mehrere Gassensoren zur Detektion brandtypischer Gase aufweisen.
[0024] Punktmelder können über eine gemeinsame Melderleitung, insbesondere über eine Zweidrahtleitung,
signal- und/oder datentechnisch mit einer Brandmeldezentrale (z.B. Feuerwehr oder
Gebäudeleitstelle) verbunden sein. Es können mehrere derartiger Brandmelder in Meldergruppen
oder Melderlinien an eine Brandmeldezentrale angeschlossen sein, über die typischerweise
auch die elektrische Versorgung der Brandmelder mit Strom erfolgt. Alternativ oder
zusätzlich können die Punktmelder "drahtlos" ausgeführt sein. In diesem Fall kommunizieren
die Punktmelder drahtlos, wie z.B. über Funk, mit der Brandmeldezentrale und/oder
mit benachbarten weiteren Punktmeldern.
[0025] Figur 1 zeigt einen beispielhaften erfindungsgemäßen Gefahrenmelder 1 als Punktmelder
mit einem digitalen Temperatursensor 3 und einer Messkammer 8. Der Gefahrenmelder
1 kann zur Befestigung an einem Sockel SO ausgebildet sein. Der Gefahrenmelder 1 weist
im Wesentlichen ein sphärisches Gehäuse 2, typischerweise aus Kunststoff, aus. Das
Gehäuse 2 kann ein- oder mehrteilig ausgebildet sein. Im Gehäuse 2 sind ein Schaltungsträger
6 (Platine, Leiterplatte) und die Detektionsmodule zum Erfassen von Gefahrenkenngrößen
(z.B. Brandkenngrößen) angeordnet. Der Sockel SO ist zur Montage an der Decke des
zu überwachenden Raumes vorgesehen, wobei die Montage entweder direkt auf einer Unterputzdose
oder aufputz mit oder ohne Sockelzusatz erfolgt, z.B. durch Schraub-, Steck- oder
Klebeverbindungen. Der Sockel SO besteht üblicherweise im Wesentlichen aus einer kreisförmigen
Platte und einem nach unten ragenden Randsteg und enthält Verbindungsmechanismen (z.B.
Steckmechanismus) zur Anbringung des Gehäuses 2. Weiterhin kann der Sockel SO Anschlusskontakte
für eine externe Stromzufuhr oder für Datenverbindungen (z.B. zu weiteren Gefahrenmeldern
oder zu einer Leitstelle) enthalten.
[0026] Neben dem Temperatursensor 3 kann der Gefahrenmelder 1 weitere Detektionseinheiten
zur Erkennung zusätzlicher Gefahrenkenngrößen enthalten. Bei den Detektionseinheiten
kann es sich zum Beispiel um Komponenten zur Detektion von Rauchpartikeln nach dem
optischen Streuprinzip handeln. Solche optische Detektionseinheiten sind für die Messung
von durch Rauch verursachten Streulicht vorgesehen. Dabei wird mindestens eine Lichtquelle,
ein Lichtempfänger, eine Messkammer 8 und ein Labyrinthsystem mit an der Peripherie
der Messkammer 8 angeordneten Blenden verwendet, wobei die mindestens eine Lichtquelle
und der Lichtempfänger im Gehäuse 2 vorteilhafterweise auf der Unterseite einer Trägerplatte
TP befestigt sind. Der Rauch kann dabei durch im Gehäuse 2 befindliche Raucheintrittsöffnungen
RO in die Messkammer 8 gelangen. Die Trägerplatte TP kann z.B. durch eine Steckverbindung
auf der Unterseite des Sockels SO fixiert sein.
[0027] Der Schaltungsträger 6 (Platine, Leiterplatte) weist eine Auswerteeinheit 4 und unter
Umständen weitere elektronische Elemente auf, die üblicherweise in SMD-Technik (surfacemounted
device) oder durch Durchsteckmontage (trough-hole technology) auf dem Schaltungsträger
6 angebracht sind. Die elektronische Auswerteeinheit 4 ist typischerweise in integrierter
Form, z.B. als Mikrocontroller realisiert. Die Auswerteeinheit 4 dient im Wesentlichen
zur Erfassung und Auswertung der Umgebungstemperatur oder weiterer Gefahrenkenngrößen
im Bereich des Punktmelders. Weiterhin werden in der Auswerteeinheit 4 die Gefahrenkenngrößen
(z.B. Brandkenngrößen) weiterer Detektionseinheiten (soweit im Gefahrenmelder 1 vorhanden)
erfasst und ausgewertet. In der Auswerteeinheit 4 kann dann eine Analyse basierend
auf einer Gesamtschau erfasster Kenngrößen erfolgen. Die Auswerteeinheit 4 veranlasst
eine Ausgabe (z.B. Blitzlicht, Sirene) und/oder Weitergabe (z.B. an eine Leitstelle)
der in der Analyse abgeleiteten Information. Die Weitergabe kann dabei drahtgebunden
oder drahtlos durch eine Kommunikationsverbindung 10 erfolgen. Die Auswerteeinheit
4 kann z.B. auf der Basis definierter Schwellwerte für Gefahrenkenngrößen oder über
eine Mittelwertbildung der Gefahrenkenngrößen über einen definierten Zeitraum (z.B.
30 Sekunden) hinweg die Ausgabe (Alarm) oder die Weiterleitung an die Leitstelle veranlassen.
[0028] Die Kommunikationsverbindung 10 kann z.B. durch eine Funkverbindung (mit Sender-/Empfängereinheit)
erfolgen, wobei der Gefahrenmelder 1 mindestens eine Sendereinheit umfasst. In Figur
1 ist die Kommunikationsverbindung 10 beispielhaft durch einen Funkchip auf dem Schaltungsträger
6 realisiert.
[0029] Der Schaltungsträger 6 (Platine, Leiterplatte) kann auf dem Sockel SO angebracht
sein oder z.B. auf der Trägerplatte TP (vorteilhafterweise auf der Seite der Trägerplatte
TP, die den Detektionseinheiten abgewandt ist). Der Schaltungsträger 6 kann dabei
z.B. durch eine Steckverbindung befestigt sein.
[0030] Der digitale Temperatursensor 3 ist an einer messtechnisch günstigen Stelle zentral
im oder am Meldergehäuse 2 angebracht und ermöglicht die weitgehend richtungsunabhängige
Erfassung der Temperatur in der Umgebung des Gefahrenmelders 1.
[0031] Vorteilhafterweise ist der digitale Temperatursensor 3 auf einer mittigen Lotachse
LA des Meldersockels SO an der Innenseite des Meldergehäuses 2 am Melderscheitel MS
angebracht. In der Achse LA des Melders 1 angebrachte Temperatursensoren 3 arbeiten
völlig richtungsunabhängig.
[0032] Vorteilhafterweise hat der Gefahrenmelder 1 am Melderscheitel MS eine Melderkuppe
MK in der der Temperatursensor 3 untergebracht ist. Die Melderkuppe MK besteht aus
einem oberen ringförmigen Teil und einer von diesem beabstandeten, die Kuppe des Melders
bildenden Platte 22, welche mit dem oberen ringförmigen Teil durch bogen- oder rippenartige
Stege 21 verbunden ist. Vorteilhafterweise ist die Höhe der Melderkuppe MK gerade
so hoch, dass der Temperatursensor 3 innerhalb der Melderkuppe MK am Melderscheitel
MS in der Achse LA angebracht werden kann. Der Temperatursensor 3 kann z.B. durch
einen Klemmsitz oder eine Steckverbindung in der Melderkuppe MK befestigt sein. Der
Temperatursensor 3 kann aber auch an der Verbindungsleitung 5 befestigt sein.
[0033] In der Darstellung gemäß Figur 1 ist der Temperatursensor 3 über eine an der Innenseite
IS des Meldergehäuses 2 angeordneten Verbindungsleitung 5 datentechnisch mit der Auswerteeinheit
4 verbunden. Die Verbindungsleitung 5 führt aus dem Gehäuse 2 durch eine Durchlassöffnung
DO zum Temperatursensor 3. Die Verbindungsleitung 5 ist durch eine Leiterbahn 7 mit
der Auswerteeinheit 4 datentechnisch verbunden. Vorteilhafterweise erfolgt die Stromversorgung
des Temperatursensor 3 über die Verbindungsleitung 5. Die Verbindungsleitung 5 kann
z.B. durch eine Klebeverbindung an der Innenseite IS des Meldergehäuses 2 befestigt
sein. Dadurch dass sich der Temperatursensor 3 und die Verbindungsleitung 5 in der
Peripherie des Meldergehäuses 2 befinden, ist im Innenraum des Meldergehäuses 2 Platz
für eine ungestörte Aufnahme weiterer Detektionseinheiten (z.B. für die Brand- oder
Rauchdetektion).
[0034] Vorteilhafterweise ist die Verbindungsleitung 5 als ein- oder zweiseitig kaschierte
Leiterbahnfolie ausgestaltet. Leiterbahnfolien nehmen wenig Raum ein, sind flexibel
biegbar an die Umgebung anpassbar und leicht mit elektronischen Bauelementen kontaktierbar.
[0035] Figur 2 zeigt ein erstes Beispiel für eine Verbindungsleitung 5, ausgeführt als Leiterbahnfolie
mit einem digitalen Temperatursensor 3. Eine Leiterbahnfolie weist zwischen Isolierschichten
angeordnete Leiterschichten 51 auf, die über Kontakte 52 datentechnisch und leistungsmäßig
(Stromzufuhr) kontaktierbar sind. In der Darstellung gemäß Figur 2 stellt die Leiterbahnfolie
den Sensorträger ST dar, auf deren Oberfläche OF der digitale Temperatursensor 3 aufgebracht
ist. Der digitale Temperatursensor 3 kann auf der Oberfläche OF der Leiterbahnfolie
z.B. durch Einpressen, Löten, Bonden oder durch einen Leitkleber aufgebracht werden.
Vorteilhafterweise ist der Temperatursensor 3 an einem Ende der Leiterbahnfolie ST
aufgebracht, wobei dieses Ende der Leiterbahnfolie ST durch eine Einschnürung ES (z.B.
gestanzte Aussparung) von der restlichen Leiterbahnfolie ST thermisch gut entkoppelt
ist. Dadurch werden Messfehler am Sensor vermieden. Ein weiterer Vorteil ist, dass
Temperaturänderungen im Bereich des Temperatursensors über die großflächige, vorzugsweise
beidseitige Leiterbahnfläche mit hoher Wärmeleitfähigkeit an einen Anschlusskontakt
des Temperatursensors 3, wie der in Figur 2 gezeigte rechte untere Anschluss, weitergeleitet
werden können.
[0036] Die Leiterbahnfolie ST kann optional einen Indikator 9 zur Anzeige des Betriebszustandes
des digitalen Sensors 3 aufweisen. Beim Indikator 9 kann es sich z.B. um eine auf
der Leiterbahnfolie ST aufgebrachte LED handeln. Die LED kann z.B. parallel zu den
Versorgungsanschlüssen des Temperatursensors 3 angeordnet sein, wobei diese erst leuchtet,
wenn die Versorgungsspannung im zulässigen Spannungsbereich des Temperatursensors
3 auf einen Flussspannungswert der LED angehoben wird, wie z.B. von 1,8 V auf 2,2
Volt. Weiterhin ist optional vorteilhafterweise auf der Leiterbahnfolie ST ein Kondensator
11 aufgebracht, als Pufferkondensator zum Ausgleichen von Spannungseinbrüchen.
[0037] Die Breite der Leiterbahnfolie ist so bemessen, dass der Temperatursensor und eventuell
weitere Bauteile aufgenommen werden können. Aus Sicht der Erfinder ist eine Breite
von ca. 3mm für eine Leiterbahnfolie ausreichend.
[0038] Die Verbindungsleitung 5 kann über die Kontakte 52 direkt oder über eine Leiterbahn
7 mit der Auswerteeinheit 4 (Mikrochip) elektrisch kontaktiert werden, z.B. durch
Pressen oder Löten.
[0039] Figur 3 zeigt ein zweites Beispiel für eine Verbindungsleitung 5, ausgeführt als
Leiterbahnfolie ST mit einem digitalen Temperatursensor 3 und einem Gassensor 12.
Durch die Aufbringung des digitalen Temperatursensors 3 und des Gassensors 12 auf
der Leiterbahnfolie ST wird eine Sensoranordnung geschaffen, die den Innenraum des
Gefahrenmelders 1 räumlich frei hält, so dass weitere Detektionsmodule (mit Messkammern)
leicht im Innenraum des Gefahrenmelders 1 untergebracht werden können. Beim Gassensor
12 kann es sich z.B. um einen Brandgassensor (CO, CO
2, NO
x) handeln. Der Gassensor 12 kann z.B. als Halbleiter-Gassensor (MOX) ausgebildet sein.
Der Gassensor 12 ist vorteilhafterweise wie der Temperatursensor 3 zentral im oder
am Meldergehäuse 2 angebracht, damit ein Gas richtungsunabhängig detektiert werden
kann. Weiterhin ist der Gassensor 12 vorteilhafterweise wie der Temperatursensor 3
am äusseren Ende der Leiterbahn ST auf der Oberfläche OF, die von der restlichen Leiterbahn
durch eine Einschnürung ES abgeteilt ist, angebracht. Somit entsteht eine kompakte
Sensoranordnung, die von der restlichen Leiterbahn ST thermisch entkoppelt ist. Prinzipiell
können auch mehrere weitere Sensoren 12 mit dem Temperatursensor 3 über eine entsprechende
Kontaktierung (d.h. digitale Datenschnittstelle) mit der Leiterbahn 51 gekoppelt werden.
Vorteilhafterweise sind die Sensoren 3, 12, 12' als integrierte Schaltkreise (IC)
ausgebildet, dies ermöglicht u.a. eine einfache und platzsparende Anbringung und Kontaktierung
auf einer elektrischen Leiterbahn. Vorteilhafterweise sind die Sensoren 3, 12, 12'
mit einer digitalen, adressierbaren Datenschnittstelle (z.B. SMAART Wire Interface
™) ausgestattet. Dies stellt neben einer einfachen Kontaktierung auch eine hohe Störunempfindlichkeit
gegenüber EMV-Problemen (Elektromagnetische Verträglichkeit) dar.
[0040] Figur 4 zeigt eine beispielhafte "daisy-chain-Anordnung" eines digitalen Temperatursensors
3 mit mehreren Gassensoren 12, 12'. Die Sensoren 3, 12, 12' sind vorteilhafterweise
über eine digitale Verbindungsleitung 5 datentechnisch gekoppelt und mit der Auswerteeinheit
4 verbunden. In der Auswerteeinheit 4 werden die von den Sensoren gelieferten Informationen
ausgewertet und weiterverarbeitet. Gegebenenfalls wird eine Alarmmeldung ausgegeben
(optisch und/oder akustisch) und/oder eine Alarmmeldung wird en eine Leitstelle weitergeleitet.
Prinzipiell können in der "daisy-chain-Anordnung" gemäß Figur 4 auch mehrere Temperatursensoren
3 angeordnet sein. Eine "daisy-chain-Anordnung" gemäß Figur 4 ermöglicht eine einfache
Detektion mehrerer Sensorsignale und eine einfache und kostengünstige Zuführung dieser
Signale zur Auswerteeinheit 4, da nur eine einzige Verbindungsleitung 5 benötigt wird.
[0041] Im einfachsten Fall wird zur datentechnischen Verbindung der Auswerteeinheit 4 mit
den digitalen Sensoren 3, 12, 12' über die Verbindungsleitung 5 ein digitaler Eingangsport
und ggf. ein digitaler Ausgangsport der Auswerteeinheit 4 verwendet. Alternativ kann
ein bekanntes sogenanntes SPI, d.h. ein Serial-Port-Interface verwendet werden. Die
Auswerteeinheit 4 ist zur Auswertung der erfassten Umgebungstemperatur vorgesehen,
wobei der digitale Temperatursensor 3 über eine an der Innenseite des Meldergehäuses
angeordneten Verbindungsleitung 5 datentechnisch mit der Auswerteeinheit 4 verbunden
ist. Vorteilhafterweise handelt es sich bei der Verbindungsleitung 5 um eine Leiterbahnfolie
an deren einem Ende auf Höhe des Melderscheitels der Temperatursensor 3 und gegebenenfalls
die weiteren Sensoren 12, 12' angebracht sind und die über eine Klebeverbindung an
der Innenseite des Gehäuses befestigt ist. Dadurch ist der Gehäuseinnenraum frei für
eine Aufnahme weiterer Detektionsmodule zur Bestimmung von Brandkenngrößen. Der digitale
Temperatursensor 3 kann z.B. als SMD-Bauelement auf der Leiterbahnfolie aufgebracht
sein.
[0042] Der erfindungsgemäße Gefahrenmelder 1 hat insbesondere folgende Vorteile:
- nur ein Lotvorgang zur Anbringung des Temperatursensors erforderlich;
- direktes Einlesen der Temperaturdaten des Temperatursensors durch SPI-Port des Mikrocontrollers;
- Platzierung an messtechnisch optimaler Position (vorteilhafterweise am Melderscheitel)
zur richtungsunabhängigen Detektion von Gefahrenkenngrößen;
- geringe Bauteil und Montagekosten;
- Integration weiterer adressierbarer Sensoren, z.B. digitaler Gassensoren durch einfaches
Aufgbringen auf eine elektrische Leiterbahn;
- Integration z.B. einer Indikator-LED möglich, für ein leichtes Erkennen des Betriebszustandes
des Melders;
- SPI (Serial Peripheral Interface) oder ein anderes digitales, direkt vom Mikrocontroler
(µC) der Auswerteeinheit unterstütztes Protokoll;
- Verbesserung der EMV Festigkeit durch Erhöhung des Signal-/Rauschabstands auf den
einstrahlungsgefährdeten Leitungen;
- Verbesserung der Richtungsunabhängigkeit durch optimale zentrale Messposition (z.B.
auf einer mittigen Lotachse des Meldersockels an der Innenseite des Meldergehäuses
am Melderscheitel).
[0043] Gefahrenmelder, insbesondere Punktmelder, mit einem Meldergehäuse, mit einem zentral
im oder am Meldergehäuse angebrachten digitalen Temperatursensor zur weitgehend richtungsunabhängigen
Erfassung einer Temperatur in der Umgebung des Gefahrenmelders, und mit einer Auswerteeinheit
zur Auswertung der erfassten Umgebungstemperatur, wobei der digitale Temperatursensor
über eine an der Innenseite des Meldergehäuses angeordneten Verbindungsleitung datentechnisch
mit der Auswerteeinheit verbunden ist. Erfindungsgemäss handelt es sich bei der Verbindungsleitung
um eine Leiterbahnfolie an deren einem Ende auf Höhe des Melderscheitels der Temperatursensor
angebracht ist und die über eine Klebeverbindung an der Innenseite des Gehäuses befestigt
ist. Dadurch ist der Gehäuseinnenraum frei für eine Aufnahme weiterer Detektionsmodule
zur Bestimmung von Brandkenngrößen. Der digitale Temperatursensor kann z.B. als SMD-Bauelement
auf der Leiterbahnfolie aufgebracht sein.
1. Gefahrenmelder (1), insbesondere Punktmelder, mit einem Meldergehäuse (2), mit einem
zentral im oder am Meldergehäuse (2) angebrachten Temperatursensor (3) zur weitgehend
richtungsunabhängigen Erfassung einer Temperatur in der Umgebung des Gefahrenmelders
(1), und mit einer Auswerteeinheit (4) zur Auswertung der erfassten Umgebungstemperatur,
wobei der Temperatursensor (3) ein digitaler Temperatursensor ist, und dass der Temperatursensor
(3) über eine an der Innenseite (IS) des Meldergehäuses (2) angeordneten Verbindungsleitung
(5) datentechnisch mit der Auswerteeinheit (4) verbunden ist, wobei die Verbindungsleitung
(5) weg vom zentral angebrachten Temperatursensor (3) zur Auswerteeinheit (4) angeordnet
ist, wobei die Verbindungsleitung (5) als Leiterbahnfolie ausgestaltet ist, wobei
der Temperatursensor (3) auf der Leiterbahnfolie aufgebracht ist und wobei der digitale
Temperatursensor (3) einen Mikrocontroller und eine digitale Datenschnittstelle aufweist.
2. Gefahrenmelder (1) nach Anspruch 1, wobei die Verbindungsleitung (5) als ein- oder
zweiseitig kaschierte Leiterbahnfolie ausgestaltet ist.
3. Gefahrenmelder (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei über die Verbindungsleitung
(5) die Stromversorgung des Temperatursensors (3) erfolgt.
4. Gefahrenmelder (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei auf der Verbindungsleitung
ein Indikator (9) angeordnet ist, die über die Auswerteeinheit (4) elektrisch ansteuerbar
ist.
5. Gefahrenmelder (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Auswerteeinheit
(4) bei Erkennen einer Gefahrensituation eine Alarmmeldung ausgibt und/oder die Alarmmeldung
an eine Leitstelle über eine Kommunikationsverbindung (10) meldet.
6. Gefahrenmelder (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei mindestens ein weiterer
zweiter Sensor (12, 12') mit dem Temperatursensor (3) in einer daisy-chain-Anordnung
auf der Verbindungsleitung (5) datentechnisch gekoppelt ist.
7. Gefahrenmelder (1) nach Anspruch 6, wobei es sich beim zweiten Sensor (12, 12') um
einen Gassensor handelt.
8. Gefahrenmelder (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der Gefahrenmelder (1)
eine Messkammer (8) nach dem optischen Streuprinzip umfasst.
9. Gasmelder, ausgeführt als Gefahrenmelder (1) nach einem der vorherigen Ansprüche.
10. Rauch- oder Brandmelder, ausgeführt als Gefahrenmelder (1) nach einem der Ansprüche
1 bis 8, wobei der Rauch- oder Brandmelder eine Detektionseinheit (8) zur Detektion
von Rauchpartikeln aufweist.
1. Warning system (1), in particular point detector, with a detector housing (2), with
a temperature sensor (2) attached centrally in or on the detector housing (2) for
detecting a temperature in the surroundings of the warning system (1) in a largely
direction-independent manner, and with an evaluation unit (4) for evaluating the detected
ambient temperature, wherein the temperature sensor (3) is a digital temperature sensor,
and the temperature sensor (3) is connected via data link to the evaluation unit (4)
by way of a connecting line (5) arranged on the inside (IS) of the detector housing
(2), wherein the connecting line (5) is arranged away from the centrally attached
temperature sensor (3) in respect of the evaluation unit (4), wherein the connecting
line (5) is embodied as a conductor path film, wherein the temperature sensor (3)
is attached to the conductor path film and wherein the digital temperature sensor
(3) has a microcontroller and a digital data interface.
2. Warning system (1) according to claim 1, wherein the connecting line (5) is embodied
as a conductor path film which is laminated on one or two sides.
3. Warning system (1) according to one of the preceding claims, wherein power is supplied
to the temperature sensor (3) by way of the connecting line (5).
4. Warning system (1) according to one of the preceding claims, wherein an indicator
(9), which can be electrically actuated by way of the evaluation unit (4), is arranged
on the connecting line.
5. Warning system (1) according to one of the preceding claims, wherein the evaluation
unit (4) outputs an alarm message if a hazardous situation is identified and/or reports
the alarm message to a control centre by way of a communication link (10).
6. Warning system (1) according to one of the preceding claims, wherein at least one
further second sensor (12, 12') is coupled via data link to the temperature sensor
(3) in a daisy-chain arrangement on the connecting line (5).
7. Warning system (1) according to claim 6, wherein the second sensor (12, 12') is a
gas sensor.
8. Warning system (1) according to one of the preceding claims, wherein the warning system
(1) comprises a measurement chamber (8) in accordance with the optical scatter principle.
9. Gas detector, embodied as a warning system (1) according to one of the preceding claims.
10. Smoke or fire detector, embodied as a warning system (1) according to one of claims
1 to 8, wherein the smoke or fire detector has a detection unit (8) for detecting
smoke particles.
1. Détecteur de danger (1), en particulier détecteur ponctuel, avec un boîtier de détecteur
(2), avec un capteur de température (3) installé de manière centrale dans ou contre
le boîtier de détecteur (2) en vue d'une acquisition, dans une large mesure indépendante
de la direction, d'une température dans l'environnement immédiat du détecteur de danger
(1), et avec une unité d'exploitation (4) en vue de l'exploitation de la température
ambiante acquise, le capteur de température (3) étant un capteur de température numérique,
et le capteur de température (3) étant connecté informatiquement à l'unité d'exploitation
(4) par l'intermédiaire d'une ligne de connexion (5) disposée à l'intérieur (IS) du
boîtier de détecteur (2), la ligne de connexion (5) étant disposée loin du capteur
de température (3) installé de manière centrale par rapport à l'unité d'exploitation
(4), la ligne de connexion (5) étant conçue en tant que circuit imprimé, le capteur
de température (3) étant appliqué sur le circuit imprimé et le capteur de température
numérique (3) présentant un microcontrôleur et une interface de données numérique.
2. Détecteur de danger (1) selon la revendication 1, dans lequel la ligne de connexion
(5) est conçue en tant que circuit imprimé dissimulé d'un côté ou des deux côtés.
3. Détecteur de danger (1) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel l'alimentation
électrique du capteur de température (3) s'effectue par le biais de la ligne de connexion
(5).
4. Détecteur de danger (1) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel sur
la ligne de connexion est disposé un indicateur (9) qui peut être commandé électriquement
par le biais de l'unité d'exploitation (4).
5. Détecteur de danger (1) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel l'unité
d'exploitation (4) émet une notification d'alerte lors de la reconnaissance d'une
situation de danger et/ou la notification d'alerte émet un avertissement à destination
d'un centre de contrôle par le biais d'une liaison de communication (10).
6. Détecteur de danger (1) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel au
moins un autre deuxième capteur (12, 12') est couplé informatiquement avec le capteur
de température (3) dans un agencement en guirlande sur la ligne de connexion (5).
7. Détecteur de danger (1) selon la revendication 6, dans lequel le deuxième capteur
(12, 12') est un capteur de gaz.
8. Détecteur de danger (1) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le
détecteur de danger (1) comprend un compartiment de mesure (8) selon le principe d'éparpillement
optique.
9. Détecteur de gaz, réalisé en tant que détecteur de danger (1) selon l'une des revendications
précédentes.
10. Détecteur de fumée ou d'incendie, réalisé en tant que détecteur de danger (1) selon
l'une des revendications 1 à 8, dans lequel le détecteur de fumée ou d'incendie présente
une unité de détection (8) destinée à la détection de particules de fumée.