[0001] Die Erfindung betrifft eine Wicklungsanordnung mit Spulenwicklungen und einem Kühlkanalsystem
für einen elektrischen Apparat, vorzugsweise für eine ölgefüllte Drossel oder einen
Transformator.
[0002] Die Strömung des Kühlmittels wird in solchen Wicklungen entweder durch eine Pumpe
erzwungen (OD/OF-Kühlung) oder erfolgt selbständig auf Grund der thermisch bedingten
Dichteänderung der Kühlflüssigkeit (ON-Kühlung). Die in der Wicklung erwärmte Kühlflüssigkeit
steigt auf Grund des geringeren spezifischen Raumgewichts gegenüber der umgebenden
Flüssigkeitsmenge auf und wird durch von unten zuströmende Kühlflüssigkeit ersetzt.
[0003] Solche Wicklungen werden vorzugsweise als Spulen- oder Scheibenwicklungen ausgeführt
bei denen die Kühlkanäle radial angeordnet sind.
[0004] In einer Vielzahl von Anwendungsfällen ist es vorteilhaft, solche Wicklungen mit
radial angeordneten Kühlkanälen liegend (Wicklungsachse parallel zum Boden) einzusetzen.
[0005] Das Problem dabei ist, dass ab einer bestimmten radialen Breite der Wicklung in radial
verlaufenden weitgehend horizontal angeordneten Kühlkanälen keine ausreichende natürliche
Ölzirkulation mehr sichergestellt werden kann.
[0006] CH 297561 A offenbart einen flüssigkeitsgekühlten Transformator, dessen Wicklungen in Kunstharz
eingegossen sind, wobei diese Kunstharzisolation mit Wasser gekühlt wird.
[0007] GB 937161 A offenbart eine flüssigkeitsgekühlte Vorrichtung, z. B einen Öltransformator, der
eine Kühlkanalstruktur aufweist, welche Kühlflüssigkeitswege definiert und mehrere
übereinander angeordnete Zellen umfasst.
[0008] US 4000482 A offenbart einen flüssigkeitsgekühlten elektrischen Transformator mit einer Scheiben-
oder Flachspulen-Transformatorwicklung und einer Kühlkanalstruktur zur Erzeugung vertikal
und radial gerichteter Kühlflüssigkeitsströmungen.
[0009] US 2002/0024262 A1 offenbart eine Wicklungsstruktur einer zwischen zwei koaxialen Zylindern angeordneten
Wicklung einer elektrischen Induktionsvorrichtung. Die Wicklung umfasst mehrere in
einer axialen Richtung hintereinander angeordnete Scheibenwindungen, die zueinander
und von den Zylindern beabstandet zur Erzeugung vertikal und axial gerichteter Kühlmittelströmungen
zwischen den Zylindern angeordnet sind.
[0010] EP 0040262 A1 offenbart eine elektrische Spulenanordnung mit radial beabstandeten Spulenwindungen
zur Erzeugung radial zwischen den Spulenwindungen verlaufenden Kühlmittelströmungen.
[0011] EP 0582218 A1 offenbart eine Drosselspule für einen Stromrichter mit zwei parallel und unmittelbar
nebeneinander angeordneten, rohrförmigen Wicklungsträgern, die eine aus zwei Teilwicklungen
bestehende Wicklung tragen, wobei die Wicklungsträger als Kühlkörper zur Innenkühlung
der Drosselspule mit einer elektrisch leitfähigen Kühlflüssigkeit dienen.
[0012] Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Wicklungsanordnung mit Spulenwicklungen
und einem Kühlkanalsystem zu deren Kühlung anzugeben.
[0013] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0014] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0015] Die erfindungsgemäße Wicklungsanordnung umfasst wenigstens eine Spulenwicklung und
ein Kühlkanalsystem zur Aufnahme eines Kühlmittels zur Kühlung der Spulenwicklung.
Dabei sind die Spulenwicklungen um eine in einer x-Richtung verlaufende x-Achse gewickelt.
Zwischen Windungen der Spulenwicklung sind Kühlkanäle des Kühlkanalsystems angeordnet.
Das Kühlkanalsystem ist derart ausgebildet, dass bei geeigneter Ausrichtung der Wicklungsanordnung
im Erdschwerefeld und Befüllung des Kühlkanalsystems mit dem Kühlmittel eine durch
einen Stromfluss erzeugte Erwärmung der Spulenwicklungen eine Konvektionsströmung
des Kühlmittels durch sämtliche Kühlkanäle des Kühlkanalsystems bewirkt.
[0016] Mit dem Begriff Spulenwicklungen werden hier nicht nur Spulenwicklungen im wörtlichen
Sinne bezeichnet, sondern auch Scheibenwicklungen.
[0017] Erfindungsgemäß wird eine Strömung des Kühlmittels somit allein durch dessen Erwärmung
durch die Spulenwicklungen erzeugt. Dies wird durch die Ausbildung des Kühlkanalsystems
erreicht. Dies hat den Vorteil, dass keine weiteren Vorrichtungen zur Erzeugung einer
Strömung des Kühlmittels erforderlich sind. Insbesondere sind keine Pumpen zur Erzeugung
einer Kühlmittelströmung erforderlich.
[0018] Dadurch wird die Konstruktion der Wicklungsanordnung gegenüber aus dem Stand der
Technik bekannten Wicklungsanordnungen mit gekühlten Spulenwicklungen erheblich vereinfacht
und verbilligt. Außerdem wird die Betriebs-sicherheit der Wicklungsanordnung erhöht,
da der Wegfall von separaten Vorrichtungen zur Erzeugung einer Kühlmittel-strömung
auch die Gefahr eines Ausfalls derartiger Vorrichtungen beseitigt.
[0019] Die Auslegung des Kühlkanalsystems zur Durchströmung sämtlicher Kühlkanäle des Kühlkanalsystems
vermeidet vorteilhaft lokale Überhitzungen von Spulenwicklungen und reduziert somit
die Gefahr von Beschädigungen und Funktionseinbußen der Wicklungsanordnung durch derartige
Überhitzungen.
[0020] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Wicklungsanordnung sind die Kühlkanäle an
einem Trägerkörper angeordnet. Ferner weist das Kühlkanalsystem wenigstens eine im
Inneren des Trägerkörpers angeordnete Speicherkammer auf und jede Speicherkammer ist
über Verbindungskanäle mit Kühlkanälen verbunden.
[0021] In den Speicherkammern kann ausreichend Kühlmittel zur Kühlung der Spulenwicklungen
zur Verfügung gestellt werden. Über die Verbindungskanäle kann das Kühlmittel aus
den Speicherkammern den Kühlkanälen zugeführt bzw. auf diese verteilt und aus ihnen
abgeführt werden. Dadurch wird eine Kühlmittelzirkulation innerhalb des Kühlkanalsystems
ermöglicht, die eine erfindungsgemäße Kühlung der Spulenwicklungen bewirkt.
[0022] Vorzugsweise ist dabei jeder Kühlkanal an einer Außenseite des Trägerkörpers angeordnet.
Dadurch kann einerseits die Kühlung der Spulenwicklungen durch einen thermischen Kontakt
der Kühlkanäle mit der Umgebung der Wicklungsanordnung vorteilhaft verbessert werden.
Andererseits können die Kühlkanäle in einfacher und effizienter Weise um die Speicherkammern
im Inneren des Trägerkörpers herum angeordnet und mit diesen verbunden werden.
[0023] Von jeder Speicherkammer gehen vorzugsweise wenigstens ein erster Verbindungskanal,
der wenigstens näherungsweise in einer z-Richtung verläuft, und wenigstens ein zweiter
Verbindungskanal, der wenigstens näherungsweise in einer zu der z-Richtung und der
x-Richtung orthogonalen y-Richtung verläuft, aus. Diese geometrische Anordnung der
von den Speicherkammern ausgehenden Verbindungskanäle ermöglicht es vorteilhaft, den
durch Erwärmung der Spulenwicklungen entstehenden Auftrieb innerhalb des Kühlmittels
zur Durchströmung sämtlicher Kühlkanäle des Kühlkanalsystems zu nutzen, indem die
Wicklungsanordnung im Erdschwerefeld mit der z-Richtung in Richtung der Schwerkraft
ausgerichtet wird.
[0024] Dabei verlaufen alle von Speicherkammern ausgehenden zweiten Verbindungskanäle vorzugsweise
wenigstens näherungsweise in der y-Richtung. Dies ermöglicht eine geometrisch einfache
und zweckmäßige Gestaltung der Verbindungskanäle zur Durchströmung der Kühlkanäle
mit dem Kühlmittel.
[0025] In einer bevorzugten Ausgestaltung des Kühlkanalsystems sind dabei erste und zweite
Verbindungskanäle über in der x-Richtung verlaufende dritte Verbindungskanäle mit
den Kühlkanälen verbunden. Die dritten Verbindungskanäle unterstützen dabei vorteilhaft
die Verteilung des Kühlmittels auf die Kühlkanäle, insbesondere in der x-Richtung.
[0026] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung weist das Kühlkanalsystem wenigstens
zwei Speicherkammern auf und die Speicherkammern sind entlang der x-Richtung hintereinander
angeordnet. Durch eine Mehrzahl hintereinander angeordneter Speicherkammern wird die
Strömung von Kühlmittel durch das Kühlkanalsystem verbessert, indem das Kühlkanalsystem
vorteilhaft segmentiert wird.
[0027] In dieser Ausgestaltung sind die von benachbarten Speicherkammern ausgehenden ersten
und zweiten Verbindungs-kanäle vorzugsweise versetzt zueinander angeordnet. Dadurch
ergänzen sich die Strömungen aus und zu benachbarten Speicherkammern vorteilhaft,
indem Kühlkanäle, die von einer Speicherkammer weniger versorgt werden, umso besser
von einer benachbarten Speicherkammer versorgt werden.
[0028] Der Trägerkörper ist vorzugsweise zylinderförmig mit einer in der x-Richtung verlaufenden
Zylinderachse ausgebildet. Dies ermöglicht vorteilhaft eine geometrisch einfache Konstruktion
einer erfindungsgemäßen Wicklungsanordnung.
[0029] Ferner umfasst der Trägerkörper vorzugsweise mehrere Hohlzylindersegmente, deren
Hohlräume jeweils eine Speicher-kammer bilden und durch Trennscheiben voneinander
getrennt sind, wobei die von den Speicherkammern ausgehenden ersten und zweiten Verbindungskanäle
Öffnungen in den Hohlzylinder-wänden der Hohlzylindersegmente sind. Auf diese Weise
kann in einfacher Weise die oben beschriebene besonders bevorzugte Ausgestaltung der
Wicklungsanordnung mit mehreren hintereinander angeordneten Speicherkammern realisiert
werden.
[0030] Alternativ ist innerhalb des Trägerkörpers ein Innenkörper angeordnet und die Speicherkammern
sind durch Trennscheiben voneinander getrennte Zwischenräume zwischen dem Trägerkörper
und dem Innenkörper. Auch diese Ausgestaltung realisiert die besonders bevorzugte
Ausgestaltung der Wicklungsanordnung mit mehreren hintereinander angeordneten Speicherkammern.
Diese Ausgestaltung kann insbesondere vorteilhaft, beispielsweise als Wicklungsanordnung
für Transformatoren, insbesondere Fahrzeugtransformatoren, verwendet werden. Als Trägerkörper
oder Innenkörper eignen sich beispielsweise elektrische Barriereanordnungen zur Hochspannungsisolation.
Wenn hochspannungstechnisch nur eine Hochspannungsbarriere erforderlich ist, kann
als Innenkörper beispielsweise vorteilhaft ein Transformatorkern genutzt werden.
[0031] Der Innenkörper ist dabei beispielsweise zylinderförmig ausgebildet. Dies ist besonders
in Verbindung mit einem ebenfalls zylinderförmig ausgebildeten Trägerkörper vorteilhaft,
da dann gleichmäßig geformte Speicherkammern in den Zwischenräumen zwischen beiden
Körpern entstehen.
[0032] Erfindungsgemäß wird somit eine Wicklungsanordnung vorgeschlagen, in der durch Kombination
verschieden ausgerichteter Kanäle (Kühlkanäle, Verbindungskanäle) und anderer Kühlmittelräume
(Speicherkammern) jeweils Kanäle mit starkem Strömungsantrieb (weitgehend vertikale
Kanäle) und Kanäle mit ungünstigem Kühlmittelantrieb (weitgehend horizontale Kanäle)
zu einem Strömungskanal zusammengefasst werden. Durch diese Verkettung von Kanälen
wird die Strömung des Kühlmittels durch die Wicklungsanordnung vergleichmäßigt und
eine übermäßige Erwärmung von Teilen der Wicklung vermieden, indem ein Stagnieren
der Strömung in den weitgehend horizontalen Kanälen vermieden wird.
[0033] Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung sowie
die Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich
im Zusammenhang mit der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, das im
Zusammenhang mit einer Zeichnung näher erläutert wird.
[0034] Dabei zeigen:
- FIG 1
- eine perspektivische Darstellung einer Wicklungsanordnung mit einem zylinderförmigen
Trägerkörper,
- FIG 2
- eine perspektivische Teildarstellung einer Wicklungsanordnung mit einem zylinderförmigen
Trägerkörper,
- FIG 3
- eine perspektivische Darstellung eines zylinderförmigen Trägerkörpers mit Axialleisten,
- FIG 4
- eine perspektivische Darstellung einer Trennscheibe und deren Befestigung zur Aufteilung
eines zylindrischen Hohlraumes in zwei Speicherkammern,
- FIG 5
- einen Längsschnitt durch eine Wicklungsanordnung mit einem zylinderförmigen Trägerkörper
und drei Speicherkammern,
- FIG 6
- einen Querschnitt durch eine Wicklungsanordnung mit einem zylinderförmigen Trägerkörper
in einer Schnittebene durch eine erste Speicherkammer,
- FIG 7
- einen Querschnitt durch eine Wicklungsanordnung mit einem zylinderförmigen Trägerkörper
in einer Schnittebene durch eine zweite Speicherkammer,
- FIG 8
- eine Draufsicht auf einen in eine Ebene abgewickelten zylinderförmigen Trägerkörper
mit zwei Speicherkammern,
- FIG 9
- eine Draufsicht auf einen in eine Ebene abgewickelten zylinderförmigen Trägerkörper
mit drei Speicherkammern,
- FIG 10
- eine Draufsicht auf einen in eine Ebene abgewickelten zylinderförmigen Trägerkörper
mit vier Speicherkammern,
- FIG 11
- einen Querschnitt durch eine Wicklungsanordnung mit einem zylinderförmigen Trägerkörper
ohne dritte Verbindungskanäle in einer Schnittebene durch eine erste Speicherkammer,
- FIG 12
- einen Querschnitt durch eine Wicklungsanordnung mit einem zylinderförmigen Trägerkörper
ohne dritte Verbindungskanäle in einer Schnittebene durch eine zweite Speicherkammer,
- FIG 13
- einen Querschnitt durch eine Wicklungsanordnung mit einem zylinderförmigen Trägerkörper
und einem Innenkörper in einer Schnittebene durch eine erste Speicherkammer, und
- FIG 14
- einen Querschnitt durch eine Wicklungsanordnung mit einem zylinderförmigen Trägerkörper
und einem Innenkörper in einer Schnittebene durch eine zweite Speicherkammer.
[0035] Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0036] Figur 1 und Figur 2 zeigen eine perspektivische Darstellung bzw. Teildarstellung
eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Wicklungsanordnung A. Die
Wicklungsanordnung A umfasst eine Spulenwicklung 1, einen hohlzylinderförmigen Trägerkörper
2 und ein Kühlkanalsystem, das mit einem Kühlöl als Kühlmittel zur Kühlung der Spulenwicklungen
1 befüllt wird.
[0037] Die Spulenwicklung 1 verläuft helikal um eine Längsachse (Zylinderachse) des Trägerkörpers
2 an dessen Außenseite.
[0038] Das Kühlkanalsystem umfasst Kühlkanäle 40, die jeweils zwischen benachbarten Windungen
der Spulenwicklung 1 angeordnet sind, eine Speicherkammer 20, die durch den Hohlraum
im Inneren des Trägerkörpers 2 gebildet wird, und Verbindungskanäle 51, 52, 53, über
die die Speicherkammer 20 mit den Kühlkanälen 40 verbunden ist.
[0039] Erste Verbindungskanäle 51 und zweite Verbindungskanäle 52 sind Öffnungen in der
Hohlzylinderwand des Trägerkörpers 2. Dabei verlaufen die ersten Verbindungskanäle
51 wenigstens näherungsweise in einer z-Richtung, die orthogonal zu einer x-Richtung
ist, welche durch die Längsachse (Zylinderachse) des Trägerkörpers 2 definiert wird.
Die zweiten Verbindungskanäle 52 verlaufen wenigstens näherungsweise in einer y-Richtung,
welche orthogonal zu der x-Richtung und der z-Richtung ist. Die ersten und zweiten
Verbindungskanäle 51, 52 führen von der Speicherkammer 20 durch die Hohlzylinderwand
des Trägerkörpers 2 zu dritten Verbindungskanälen 53, die an der Außenoberfläche des
Trägerkörpers 2 in x-Richtung verlaufen.
[0040] Die dritten Verbindungskanäle 53 sind voneinander durch an der Außenoberfläche des
Trägerkörpers 2 anliegende, in x-Richtung verlaufende Axialleisten 3 getrennt und
regelmäßig über die gesamte Außenoberfläche des Trägerkörpers 2 verteilt.
[0041] Die Kühlkanäle 40 schließen sich jeweils an einen dritten Verbindungskanal 53 an
und sind durch diesen von der Außenoberfläche des Trägerkörpers 2 beabstandet. Sie
verlaufen in einer yz-Ebene jeweils radial von einem dritten Verbindungskanal 53 nach
außen. In der yz-Ebene sind die Kühlkanäle 40 durch Trennungsleisten 4 voneinander
getrennt, die jeweils auf einer Axialleiste 3 aufliegen und sich von dieser zwischen
benachbarten Windungen der Spulenwicklung 1 radial nach außen erstrecken.
[0042] Figur 3 zeigt eine perspektivische Darstellung des Trägerkörpers 2 der in den Figuren
1 und 2 dargestellten Wicklungsanordnung A mit an dem Trägerkörper 2 angeordneten
Axialleisten 3.
[0043] Die in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Wicklungsanordnung A ist dazu vorgesehen,
im Erdschwerefeld mit der z-Richtung in Richtung der Schwerkraft ausgerichtet zu werden.
Das Kühlkanalsystem ist so konzipiert, dass bei einer derartigen Ausrichtung eine
Erwärmung der Spulenwicklung 1, die durch einen Stromfluss durch die Spulenwicklung
1 erzeugt wird, eine Konvektionsströmung des Kühlöls durch sämtliche Kühlkanäle 40
des Kühlkanalsystems bewirkt. Die Konvektions-strömung wird dabei durch einen Auftrieb
erzeugt, der durch die Erwärmung der Spulenwicklung 1 in dem Kühlöl entsteht. Die
Anordnung insbesondere der ersten und zweiten Verbindungskanäle 51, 52 und deren näherungsweiser
Verlauf in z- bzw. y-Richtung bewirken dabei, dass alle Kühlkanäle 40 in die Strömung
des Kühlöls einbezogen werden. Um eine solche Strömung zu fördern, werden die zweiten
Verbindungskanäle 52 vorzugsweise nicht exakt in y-Richtung verlaufend ausgeführt,
sondern leicht davon abweichend, so dass sie jeweils eine aufwärts gerichtete Komponente
der Strömung zulassen.
[0044] Eine Ausgestaltung des in den Figuren 1 bis 3 dargestellten ersten Ausführungsbeispiels
sieht anstelle einer Spulenwicklung 1 mehrere derartige Spulenwicklungen 1 vor, deren
Windungen beispielsweise gegeneinander versetzt oder miteinander verflochten sind.
[0045] Hinsichtlich der Ausgestaltung des Kühlkanalsystems trifft Entsprechendes auch für
die im Folgenden anhand der Figuren 4 bis 14 beschriebenen Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer
Wicklungsanordnungen A zu. Auch diese weisen näherungsweise in z- bzw. y-Richtung
verlaufende erste und zweite Verbindungskanäle 51, 52 auf, die eine Konvektionsströmung
durch sämtliche Kühlkanäle 40 ermöglichen, wenn die Spulenwicklungen 1 von elektrischem
Strom durchflossen werden und die jeweilige Wicklungsanordnung A im Erdschwerefeld
mit der z-Richtung in Richtung der Schwerkraft ausgerichtet ist. Die Wicklungsanordnungen
A dieser Ausführungsbeispiele weisen ebenfalls jeweils einen zylinderförmigen Trägerkörper
2 auf. Sie unterscheiden sich aber von dem ersten Ausführungsbeispiel dadurch, dass
im Inneren des Trägerkörpers 2 zur weiteren Verbesserung der Konvektionsströmung des
Kühlöls mehrere Speicherkammern 21, 22, 23, 24 entlang der Längsachse (Zylinderachse)
des Trägerkörpers 2 hintereinander angeordnet sind. Die Längsachse des Trägerkörpers
2 definiert dabei jeweils wiederum eine x-Richtung. Die y- und die z-Richtung bezeichnen
zu der x-Richtung und zueinander orthogonale Richtungen.
[0046] Figur 4 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Trennscheibe 5 zur Aufteilung
eines zylindrischen Hohlraumes innerhalb eines hier nicht dargestellten zylindrischen
Trägerkörpers 2 in zwei Speicherkammern 21, 22. Die Trenn-scheibe 5 ist dabei mittels
einer entlang der Längsachse des Trägerkörpers 2 angeordneten Befestigungsstange 6
an einer Tragevorrichtung 7 des Trägerkörpers 2 befestigt. Die Befestigungsstange
6 kann entfallen, wenn die Trennscheibe 5 an ihrem Außenrand mit der Innenoberfläche
des Trägerkörpers 2 verbunden ist.
[0047] Figur 5 zeigt einen Längsschnitt in einer xz-Ebene durch ein zweites Ausführungsbeispiel
einer Wicklungsanordnung A. Die Wicklungsanordnung A weist einen zylinderförmigen
Trägerkörper 2 mit drei Speicherkammern 21, 22, 23 auf, die jeweils als ein Hohlraum
eines Hohlzylindersegmentes innerhalb des Trägerkörpers 2 ausgebildet sind. Benachbarte
Speicherkammern 21, 22, 23 sind jeweils durch eine Trennscheibe 5 voneinander getrennt.
[0048] Von jeder Speicherkammer 21, 22, 23 gehen mehrere wenigstens annähernd in z-Richtung
verlaufende erste Verbindungskanäle 51 und mehrere wenigstens annähernd in y-Richtung
verlaufende zweite Verbindungskanäle 52 aus, die jeweils als eine Öffnung in der Hohlzylinderwand
des jeweiligen Hohlzylindersegmentes ausgebildet sind. Wie im ersten Ausführungsbeispiel
sind die ersten und zweiten Verbindungskanäle 51, 52 jeweils mit einem dritten Verbindungskanal
53 verbunden. Ebenfalls wie im ersten Ausführungsbeispiel verlaufen die dritten Verbindungs-kanäle
53 in x-Richtung an der Außenoberfläche des Trägerkörpers 2 und sind mit sich nach
außen anschließenden Kühlkanälen 40 verbunden, in denen Spulenwicklungen 1 angeordnet
sind.
[0049] Die ersten Verbindungskanäle 51 und die zweiten Verbindungskanäle 52 benachbarter
Speicherkammern 21, 22, 23 sind jeweils versetzt zueinander angeordnet. Dadurch wird
die Konvektionsströmung des Kühlöls vorteilhaft weiter verbessert.
[0050] Die Figuren 6 und 7 zeigen jeweils einen Querschnitt in einer yz-Ebene durch die
in Figur 5 dargestellte Wicklungsanordnung A, wobei die Schnittebene in Figur 6 durch
eine erste Speicherkammer 21 verläuft und die Schnittebene in Figur 7 durch eine der
ersten Speicherkammer 21 benachbarte zweite Speicherkammer 22 verläuft. Dargestellt
sind außerdem die Richtungen der Konvektionsströmung des Kühlöls durch die ersten
und zweiten Verbindungskanäle 51, 52, die in den beiden Speicherkammern 21, 22 versetzt
zueinander angeordnet sind.
[0051] Die Figuren 8 bis 10 zeigen jeweils eine Draufsicht auf einen entlang einer x-Richtung
aufgeschnittenen und in eine xy-Ebene abgewickelten zylinderförmigen Trägerkörper
2 von Ausführungsbeispielen von Wicklungsanordnungen A, die sich durch die Anzahl
von Speicherkammern 21, 22, 23, 24 und die Anzahl und/oder Verteilung von ersten und
zweiten Verbindungskanälen 51, 52 unterscheiden, im Übrigen aber jeweils dem in den
Figuren 5 bis 7 dargestellten Ausführungs-beispiel entsprechen. Dargestellt ist jeweils
auch die Lage der Trennscheiben 5, die die Speicherkammern 21, 22, 23, 24 voneinander
trennen. Wie in dem in den Figuren 5 bis 7 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die
ersten und zweiten Verbindungskanäle 51, 52 benachbarter Speicherkammern 21, 22, 23,
24 versetzt zueinander angeordnet.
[0052] Die Figuren 11 und 12 zeigen jeweils einen Querschnitt in einer yz-Ebene durch eine
Wicklungsanordnung A gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel. Dieses Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von den in den Figuren 5 bis 10 dargestellten Ausführungsbeispielen
im Wesentlichen dadurch, dass die Wicklungsanordnung A keine dritten Verbindungs-kanäle
53 aufweist, sondern die ersten und zweiten Verbindungskanäle 51, 52 direkt mit den
Kühlkanälen 40 verbunden sind. Abgesehen davon ist die Wicklungsanordnung A analog
zu den in den Figuren 5 bis 10 dargestellten Ausführungsbeispielen ausgebildet. Insbesondere
weist sie mehrere Speicherkammern 21, 22, 23, 24 auf, wobei die von benachbarten Speicherkammern
21, 22, 23, 24 ausgehenden ersten und zweiten Verbindungskanäle 51, 52 versetzt zueinander
angeordnet sind. Figur 11 zeigt einen Querschnitt, dessen Schnittebene durch eine
erste Speicherkammer 21 verläuft. Figur 12 zeigt einen Querschnitt, dessen Schnittebene
durch eine der ersten Speicherkammer 21 benachbarte zweite Speicherkammer 22 verläuft.
[0053] Die Figuren 13 und 14 zeigen jeweils einen Querschnitt in einer yz-Ebene durch eine
Wicklungsanordnung A gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel. Wie das in den Figuren
11 und 12 dargestellte Ausführungsbeispiel weist auch dieses Ausführungsbeispiel keine
dritten Verbindungskanäle 53 auf. Der Unterschied zu dem in den Figuren 11 und 12
dargestellten Ausführungsbeispiel besteht in der Ausbildung der Speicherkammern 21,
22, 23, 24. Innerhalb des Trägerkörpers 2 ist ein zylinderförmiger Innenkörper 8 angeordnet,
dessen Zylinderachse mit der Zylinderachse des Trägerkörpers 2 zusammenfällt. Die
Speicherkammern 21, 22, 23, 24 werden in diesem Ausführungsbeispiel von Zwischenräumen
zwischen dem Trägerkörper 2 und dem Innenkörper 8 gebildet, die voneinander durch
ringförmige Trennscheiben 5 voneinander getrennt sind. Abgesehen davon ist die Wicklungsanordnung
A analog zu dem in den Figuren 11 und 12 dargestellten Ausführungsbeispiel ausgebildet.
Figur 13 zeigt einen Querschnitt, dessen Schnittebene durch eine erste Speicher-kammer
21 verläuft. Figur 14 zeigt einen Querschnitt, dessen Schnittebene durch eine der
ersten Speicherkammer 21 benachbarte zweite Speicherkammer 22 verläuft.
[0054] Bei dem in den Figuren 13 und 14 dargestellten Ausführungsbeispiel eignen sich als
Trägerkörper 2 und/oder Innenkörper 8 beispielsweise elektrische Barriereanordnungen
zur Hochspannungsisolation. Dieses Ausführungsbeispiel kann insbesondere vorteilhaft
als Wicklungsanordnung für Fahrzeugtransformatoren verwendet werden. Wenn hochspannungstechnisch
nur eine Hochspannungsbarriere erforderlich ist, kann als Innenkörper 8 beispielsweise
vorteilhaft der Kern eines Transformators genutzt werden.
[0055] In allen beschriebenen Ausführungsbeispielen kann ein Außenbereich um die Kühlkanäle
40 und Spulenwicklungen 1 herum ebenfalls als mit Kühlmittel befüllbarer und mit den
Kühlkanälen 40 verbundener Bereich des Kühlkanalsystems ausgebildet sein.
[0056] Obwohl die Erfindung im Detail durch ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel näher illustriert
und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele
eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden,
ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.
1. Wicklungsanordnung (A) mit wenigstens einer um eine in einer x-Richtung verlaufende
x-Achse gewickelte Spulenwicklung (1) und einem Kühlkanalsystem zur Aufnahme eines
Kühlmittels zur Kühlung der Spulenwicklung (1), wobei
- zwischen Windungen der Spulenwicklung (1) Kühlkanäle (40) des Kühlkanalsystems angeordnet
sind und das Kühlkanalsystem derart ausgebildet ist, dass bei geeigneter Ausrichtung
der Wicklungsanordnung (A) im Erdschwerefeld und Befüllung des Kühlkanalsystems mit
dem Kühlmittel eine durch einen Stromfluss erzeugte Erwärmung der Spulenwicklung (1)
eine Konvektionsströmung des Kühlmittels durch sämtliche Kühlkanäle (40) des Kühlkanalsystems
bewirkt,
- jede Spulenwicklung (1) und die Kühlkanäle (40) an einer Außenseite eines Trägerkörpers
(2) angeordnet sind,
- das Kühlkanalsystem wenigstens eine im Inneren des Trägerkörpers (2) angeordnete
Speicherkammer (20, 21, 22, 23, 24) aufweist
- und jede Speicherkammer (20, 21, 22, 23, 24) über Verbindungskanäle (51, 52, 53)
mit Kühlkanälen (40) verbunden ist.
2. Wicklungsanordnung (A) nach Anspruch 1, wobei von jeder Speicherkammer (20, 21, 22,
23, 24) wenigstens ein erster Verbindungskanal (51), der wenigstens näherungsweise
in einer zu der x-Richtung orthogonalen z-Richtung verläuft, und wenigstens ein zweiter
Verbindungskanal (52), der wenigstens näherungsweise orthogonal zu der z-Richtung
und der x-Richtung verläuft, ausgehen.
3. Wicklungsanordnung (A) nach Anspruch 2, wobei erste und zweite Verbindungskanäle (51,
52) über in der x-Richtung verlaufende dritte Verbindungskanäle (53) mit Kühlkanälen
(40) verbunden sind.
4. Wicklungsanordnung (A) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Kühlkanalsystem
wenigstens zwei Speicherkammern (20, 21, 22, 23, 24) aufweist und die Speicherkammern
(20, 21, 22, 23, 24) entlang der x-Richtung hintereinander angeordnet sind.
5. Wicklungsanordnung (A) nach Anspruch 4, wobei die von benachbarten Speicherkammern
(20, 21, 22, 23, 24) ausgehenden ersten und zweiten Verbindungskanäle (51, 52) versetzt
zueinander angeordnet sind.
6. Wicklungsanordnung (A) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Trägerkörper
(2) zylinderförmig mit einer in der x-Richtung verlaufenden Zylinderachse ausgebildet
ist.
7. Wicklungsanordnung (A) nach Anspruch 6, wobei der Trägerkörper (2) mehrere Hohlzylindersegmente
umfasst, deren Hohlräume jeweils eine Speicherkammer (20, 21, 22, 23, 24) bilden und
durch Trennscheiben (5) voneinander getrennt sind, und dass die von den Speicherkammern
(20, 21, 22, 23, 24) ausgehenden ersten und zweiten Verbindungskanäle (51, 52) Öffnungen
in den Hohlzylinderwänden der Hohlzylindersegmente sind.
8. Wicklungsanordnung (A) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei innerhalb des
Trägerkörpers (2) ein Innenkörper (8) angeordnet ist und die Speicherkammern (20,
21, 22, 23, 24) durch Trennscheiben voneinander getrennte Zwischenräume zwischen dem
Trägerkörper (2) und dem Innenkörper (8) sind.
9. Wicklungsanordnung (A) nach Anspruch 8, wobei der Innenkörper (8) zylinderförmig ausgebildet
ist.
1. Winding arrangement (a) having at least one coil winding (1) which is wound about
an x axis running in an x direction, and a cooling duct system for receiving a coolant
for cooling the coil winding (1), wherein
- cooling ducts (40) of the cooling duct system are arranged between turns of the
coil winding (1), and the cooling duct system is embodied in such a way that given
the suitable orientation of the winding arrangement (A) in the Earth's gravitational
field and filling of the cooling duct system with the coolant, heating of the coil
winding (1) which is generated by a current flow brings about a convection flow of
the coolant through all the cooling ducts (40) of the cooling duct system,
- each coil winding (1) and the cooling ducts (40) are arranged on an outer side of
a carrier body (2),
- the cooling duct system has at least one storage chamber (20, 21, 22, 23, 24) which
is arranged in the interior of the carrier body (2),
- and each storage chamber (20, 21, 22, 23, 24) is connected to cooling ducts (40)
by connecting ducts (51, 52, 53).
2. Winding arrangement (A) according to Claim 1,
wherein at least a first connecting duct (51), which runs at least approximately in
a z direction which is orthogonal with respect to the x direction, and at least a
second connecting duct (52), which runs at least approximately orthogonally with respect
to the z direction and the x direction, proceeds from each storage chamber (20, 21,
22, 23, 24).
3. Winding arrangement (A) according to Claim 2,
wherein first and second connecting ducts (51, 52) are connected to cooling ducts
(40) via third connecting ducts (53) which run in the x direction.
4. Winding arrangement (A) according to one of the preceding claims,
wherein the cooling duct system has at least two storage chambers (20, 21, 22, 23,
24), and the storage chambers (20, 21, 22, 23, 24) are arranged one behind the other
along the x direction.
5. Winding arrangement (A) according to Claim 4,
wherein the first and second connecting ducts (51, 52) which proceed from adjacent
storage chambers (20, 21, 22, 23, 24) are arranged offset with respect to one another.
6. Winding arrangement (A) according to one of the preceding claims,
wherein the carrier body (2) is embodied in a cylindrical shape with a cylinder axis
which runs in the x direction.
7. Winding arrangement (A) according to Claim 6,
wherein the carrier body (2) comprises a plurality of hollow cylinder segments, the
cavities of which each form a storage chamber (20, 21, 22, 23, 24) and are separated
from one another by separating disks (5), and in that the first and second connecting
ducts (51, 52) which proceed from the storage chambers (20, 21, 22, 23, 24) are openings
in the hollow cylinder walls of the hollow cylinder segments.
8. Winding arrangement (A) according to one of the preceding claims,
wherein an internal body (8) is arranged inside the carrier body (2), and the storage
chambers (20, 21, 22, 23, 24) are intermediate spaces, separated from one another
by separating disks, between the carrier body (2) and the internal body (8).
9. Winding arrangement (A) according to Claim 8,
wherein the internal body (8) is embodied in the form of a cylinder.
1. Agencement (A) d'enroulement ayant au moins un enroulement (1) de bobine, enroulé
autour d'un axe x s'étendant dans une direction x, et un système de conduits de refroidissement
pour recevoir un fluide de refroidissement de l'enroulement (1) de bobine, dans lequel
- des conduits (40) de refroidissement du système de conduits de refroidissement sont
disposés entre des spires de l'enroulement (1) de bobine et le système de conduits
de refroidissement est constitué de manière à ce que, lorsque l'agencement (A) d'enroulement
est bien orienté dans le champ de la gravité terrestre et lorsque le système de conduits
de refroidissement est rempli du fluide de refroidissement, un échauffement, produit
par un flux de courant électrique de l'enroulement (1) de bobine, provoque un écoulement
par convection du fluide de refroidissement dans tous les conduits (40) de refroidissement
du système de conduits de refroidissement,
- chaque enroulement (1) de bobine et les conduits (40) de refroidissement sont disposés
sur un côté extérieur d'un corps (2) support,
- le système de conduits de refroidissement a au moins une chambre (20, 21, 22, 23,
24) d'accumulation disposée à l'intérieur du corps (2) support
- et chaque chambre (20, 21, 22, 23, 24) d'accumulation communique avec des conduits
(40) de refroidissement par des conduits (51, 52, 53) de liaison.
2. Agencement (A) d'enroulement suivant la revendication 1,
dans lequel,
de chaque chambre (20, 21, 22, 23, 24) d'accumulation, part au moins un premier conduit
(51) de liaison, qui s'étend au moins à peu près dans une direction z orthogonale
à la direction x, et au moins un deuxième conduit (52) de liaison, qui s'étend au
moins à peu près orthogonalement à la direction z et à la direction x.
3. Agencement (A) d'enroulement suivant la revendication 2,
dans lequel
les premier et deuxième conduits (51, 52) de liaison communiquent avec des conduits
(40) de refroidissement par des troisième conduits (53) de liaison s'étendant dans
la direction x.
4. Agencement (A) d'enroulement suivant l'une des revendications précédentes,
dans lequel
le système de conduits de refroidissement a au moins deux chambres (20, 21, 22, 23,
24) d'accumulation et les chambres (20, 21, 22, 23, 24) d'accumulation sont disposées
les unes derrière les autres dans la direction x.
5. Agencement (A) d'enroulement suivant la revendication 4,
dans lequel
les premier et deuxième conduits (51, 52) de liaison, partant de chambres (20, 21,
22, 23, 24) d'accumulation voisines, sont décalés les uns par rapport aux autres.
6. Agencement (A) d'enroulement suivant l'une des revendications précédentes,
dans lequel
le corps (2) support est de forme cylindrique en ayant un axe de cylindre s'étendant
dans la direction x.
7. Agencement (A) d'enroulement suivant la revendication 6,
dans lequel
le corps (2) support comprend plusieurs segments de cylindre creux, dont les cavités
forment respectivement une chambre (20, 21, 22, 23, 24) d'accumulation et sont séparés
les uns des autres par des disques (5) de séparation et en ce que les premier et deuxième
conduits (51, 52) de liaison, partant des chambres (20, 21, 22, 23, 24) d'accumulation,
sont des ouvertures dans les parois des segments du cylindre creux.
8. Agencement (A) d'enroulement suivant l'une des revendications précédentes,
dans lequel,
à l'intérieur du corps (2) support, est disposé un corps (8) intérieur et les chambres
(20, 21, 22, 23, 24) d'accumulation sont des espaces intermédiaires, entre le corps
(2) support et le corps (8) intérieur, séparés les uns des autres par des disques
de séparation.
9. Agencement (A) d'enroulement suivant la revendication 8,
dans lequel
le corps (8) intérieur est en forme de cylindre.