[0001] Die Erfindung betrifft einen tiefgezogenen Kunststoffhohlkörper in Form einer Kunststoffpalette,
der durch zwei randseitig umlaufend miteinander verschweißte Kunststoffschalen gebildet
ist, mit wenigstens einer Hohlkammer, in die wenigstens ein formstabiler Kunststoffkörper
eingelegt ist, sowie ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen tiefgezogenen
Kunststoffhohlkörpers, wobei eine erste Kunststoffplatte unter Bildung wenigstens
einer offenen Hohlkammer zu einer ersten Kunststoffschale tiefgezogen wird.
[0002] Ein Verfahren zur Herstellung eines tiefgezogenen Hohlkörpers in Form einer Kunststoffpalette
ist als Twinsheet-Verfahren allgemein bekannt. Dabei werden in einem entsprechenden
Werkzeug gleichzeitig zwei Kunststoffplatten zu zueinander komplementären Kunststoffschalen
tiefgezogen und anschließend zusammengepresst, wodurch sich eine Verschweißung der
beiden Kunststoffschalen an den Kontaktstellen und insbesondere an einem umlaufenden
Randbereich ergibt. Ein entsprechender tiefgezogener Kunststoffhohlkörper bildet ein
Twinsheet-Bauteil, das insbesondere als Palettenboden von Palettenbehältern eingesetzt
wird, die in der Automobilbranche zum Transport und zur Lagerung von Fahrzeug- und
Motorenteilen eingesetzt werden.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, einen tiefgezogenen Kunststoffhohlkörper sowie ein
Verfahren zu seiner Herstellung zu schaffen, die eine verbesserte Isolierung und eine
erhöhte Steifigkeit für den Kunststoffhohlkörper ermöglichen.
[0004] Diese Aufgabe wird für den tiefgezogenen Kunststoffhohlkörper der eingangs genannten
Art dadurch gelöst, dass der Kunststoffkörper mit seiner Außenkontur auf eine Innenkontur
der Hohlkammer abgestimmt und über seine Oberfläche flächig und stoffschlüssig mit
benachbarten Innenflächen der Hohlkammer verbunden ist. Erfindungsgemäß ist ein formstabiler
Kunststoffkörper vorgesehen, der in die Hohlkammer eingelegt ist und durch die stoffschlüssige
Verbindung zu den Innenflächen der Hohlkammer eine Versteifung des Kunststoffhohlkörpers
bewirkt. Denn dadurch, dass der Kunststoffkörper mit seiner Außenkontur auf eine Innenkontur
der Hohlkammer abgestimmt ist, stützt er die beiden Kunststoffschalen innenseitig.
Durch die stoffschlüssige und flächige Verbindung des Kunststoffkörpers mit den Innenflächen
der Kunststoffschalen wird eine feste Verbindung zwischen Kunststoffkörper und Kunststoffschalen
erzielt, die bei einer Deformation der Kunststoffschalen eine hohe Stabilität gewährleistet.
Die stoffschlüssige Verbindung kann thermisch durch eine Verschweißung zwischen den
Oberflächen des Kunststoffkörpers und den Innenflächen der Kunststoffschalen erfolgen.
Alternativ kann die stoffschlüssige Verbindung durch eine Haftschicht, insbesondere
eine Klebstoffschicht, erzielt werden. Wichtig für die erfindungsgemäße Lösung ist
es, dass die Kunststoffmaterialien des Kunststoffkörpers einerseits und der Kunststoffschalen
andererseits so aufeinander abgestimmt sind, dass eine thermoplastische Verschweißung
im Kontaktbereich zwischen dem Kunststoffkörper und den Kunststoffschalen erfolgt.
Der Kunststoffkörper ist als Kunststoffschaumkörper oder als Kunststoffspritzgußkörper
gestaltet. Der Kunststoffschaumkörper bildet einen materialeinheitlichen Blockkörper,
bevorzugt aus EPP (expandiertem Polypropylen) oder EPS (expandiertem Polystyrol).
Beim Einsatz von EPS ist es vorteilhaft, hochtemperaturbeständiges EPS vorzusehen.
[0005] Die erfindungsgemäße Lösung eignet sich in besonders vorteilhafter Weise für tiefgezogene,
zweischalige Kunststoffhohlkörper, die als Palettenboden, als Füße für derartige Palettenböden,
als Palettendeckel und als Palettenringe von Palettenbehältern gestaltet sind, die
zum Transport und zur Lagerung von Teilen für den Fahrzeug- und Motorenbau dienen.
In gleicher Weise kann der erfindungsgemäße Kunststoffhohlkörper für Surfboards oder
ähnliche Sportgeräte eingesetzt werden.
[0006] In Ausgestaltung der Erfindung ist der Kunststoffkörper mit mehreren Aussparungen
zur Materialeinsparung versehen. Diese Aussparungen werden bereits bei der Herstellung
des Kunststoffschaumkörpers durch entsprechende Gestaltung der Werkzeugform unter
Zuhilfenahme von Kernen, Dornen oder ähnlichem ausgeformt. Durch die Materialersparnis
des teuren Kunststoffschaums ergeben sich reduzierte Materialkosten. Alternativ werden
sie nachträglich durch spanende Bearbeitung in einen fertiggestellten, blockförmigen
Kunststoffschaumkörper eingebracht.
[0007] Für das Verfahren zur Herstellung eines zweischaligen, tiefgezogenen Kunststoffhohlkörpers
der eingangs genannten Art wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe dadurch
gelöst, dass wenigstens ein formstabiler Kunststoffkörper mit einer auf eine Innenkontur
der Hohlkammer abgestimmten Außenkontur versehen und in die Hohlkammer eingesetzt
wird, und dass eine zweite Kunststoffplatte bereitgestellt und durch Tiefziehen unter
Bildung der zweiten Kunststoffschale auf die erste Kunststoffschale sowie den wenigstens
einen Kunststoffkörper aufgesetzt und umlaufend randseitig mit einem Randbereich der
ersten Kunststoffschale verschweißt wird, und dass der Kunststoffkörper an seiner
Oberfläche stoffschlüssig mit benachbarten Innenkonturen der beiden Kunststoffschalen
verbunden wird. Die stoffschlüssige Verbindung kann vorteilhaft durch Verschweißen
oder durch Verkleben erfolgen.
[0008] In Ausgestaltung der Erfindung wird der Kunststoffkörper als Kunststoffschaumkörper
oder als Kunststoffspritzgußkörper gestaltet.
[0009] In weiterer Ausgestaltung des Verfahrens wird der Kunststoffschaumkörper vor dem
Einsetzen in die Hohlkammer der ersten Kunststoffschale mit einem Übermaß gegenüber
der Hohlkammer sowie einer zweiten durch die zweite Kunststoffschale gebildeten Hohlkammer
gefertigt. Durch dieses Übermaß ist gewährleistet, dass der Kunststoffschaumkörper
beim Tiefziehen und Aufsetzen der zweiten Kunststoffschale außenseitig unter Druck
gesetzt wird, wodurch in Verbindung mit den noch heißen Kunststoffschalen ein Anschmelzen
der Oberflächen des Schaumkörpers erfolgt, das zu der Verschweißung mit den Innenflächen
der beiden Kunststoffschalen im Bereich der Hohlkammern führt. Die Kunststoffschalen
können identisch oder unterschiedlich zueinander gestaltet werden, je nachdem, wie
der zu fertigende Kunststoffhohlkörper gestaltet sein soll.
[0010] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird der Kunststoffschaumkörper mit den Innenkonturen
der beiden Kunststoffplatten verschweißt. Für diese Ausgestaltung müssen die die Kunststoffschalen
bildenden Kunststoffplatten und der Kunststoffschaumkörper aus miteinander verschweißbaren
Kunststoffmaterialien bestehen. Besonders vorteilhaft bestehen die Kunststoffplatten
aus HDPE oder auch aus PP, PE, oder ABS oder PC (Polycarbonat) und der Kunststoffschaumkörper
aus EPP oder EPS. Bei einer Kombination der Kunststoffplatten aus HDPE und des Kunststoffschaumkörpers
aus EPP kann der hergestellte Kunststoffhohlkörper in einfacher Weise entsorgt werden,
da sowohl beim Kunststoffschaumkörper als auch bei den Kunststoffschalen Kunststoffmaterialien
mit sehr ähnlichen stofflichen Eigenschaften zugrundeliegen. Dadurch ist ein einfaches
Recycling ermöglicht.
[0011] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird der Kunststoffschaumkörper in heißem
Zustand der zu der Kunststoffschale tiefgezogenen ersten Kunststoffplatte eingesetzt.
In weiterer Ausgestaltung wird die zweite Kunststoffplatte zu der zweiten Kunststoffschale
tiefgezogen und in heißem Zustand unter Druck auf die erste Kunststoffschale und den
wenigstens einen Kunststoffschaumkörper aufgesetzt und sowohl randseitig mit der ersten
Kunststoffschale als auch flächig mit der Oberfläche des Kunststoffschaumkörpers verschweißt.
Die Verschweißung erfolgt zwangsläufig durch den heißen Zustand der Kunststoffschale
und das Anschmelzen des Kunststoffschaumkörpers im Bereich der Oberflächen.
[0012] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird der Kunststoffkörper in seinen Außenabmessungen
auf Innenabmessungen der durch die beiden Kunststoffschalen begrenzten Hohlkammer
abgestimmt, und eine Oberfläche des Kunststoffkörpers wird mit einer Haftschicht,
insbesondere einer Klebstoffschicht, versehen, die nach dem Zusammenfügen der Kunststoffschalen
die stoffschlüssige Verbindung zu den Innenkonturen der Kunststoffschalen bildet.
Bei dieser Ausgestaltung erfolgt die stoffschlüssige Verbindung zwischen Kunststoffkörper
und Innenseiten der Kunststoffschalen vorzugsweise durch eine Klebstoffschicht, wobei
der Klebstoff auf den Kunststoffkörper und/oder auf die Innenflächen der Kunststoffschalen
im Bereich der Hohlkammer aufgebracht wird, bevor der Kunststoffkörper eingesetzt
wird. Der Klebstoff ist vorzugsweise wärmeaktiviert, d.h. er erhält seine Klebeeigenschaften
erst bei größerer Hitze ab ca. 60°C. Bei Raumtemperatur ist er zwar als Schicht auf
dem Kunststoffkörper vorhanden, ohne aber eine Klebewirkung zu haben. Es ist auch
möglich, den Kunststoffschaumkörper in seinen Außenabmessungen geringfügig größer
als diejenigen Abmessungen der Hohlkammer zwischen den beiden Kunststoffschalen zu
gestalten und nach dem Einsetzen des Kunststoffschaumkörpers die Kunststoffschalen
miteinander zu verbinden und dabei den Kunststoffschaumkörper außenseitig unter Druck
zu setzen.
[0013] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird wenigstens die Hohlkammer der ersten
Kunststoffschale gekühlt, bevor der Kunststoffkörper eingesetzt wird. Es ist auch
möglich, ergänzend noch vor dem Aufsetzen der zweiten Kunststoffschale auch die Hohlkammer
der zweiten Kunststoffschale zu kühlen, um zu vermeiden, dass der Kunststoffkörper
im Bereich seiner Oberflächen angeschmolzen wird. Diese Ausgestaltung ist für eine
stoffschlüssige Verbindung zwischen Kunststoffkörper und Kunststoffschalen in kühlerem
Zustand als die Temperatur der übrigen Flächen der Kunststofschalen durch Verklebung
vorgesehen.
[0014] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird der Kunststoffschaumkörper vor dem Einsetzen
in die Hohlkammer zur Erzielung einer glatten Oberfläche im Bereich seiner Außenkontur
angeschmolzen. Dabei wird der Kunststoffschaumkörper im Bereich seiner Oberfläche
angeschmolzen, bevor er in die Hohlkammer der ersten Kunststoffschale eingesetzt wird.
Die Bildung der glatten Oberfläche dient dazu, anschließend nach Aufbringen einer
entsprechenden Klebstoffschicht eine gute flächige und stoffschlüssige Verbindung
zwischen den Außenflächen des Kunststoffschaumkörpers und den Innenflächen der Hohlkammer
zwischen den beiden Kunststoffschalen zu erzielen.
[0015] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vor dem Aufbringen der zweiten Kunststoffschale
eine Verstärkungsprofilanordnung, insbesondere ein Verstärkungsrahmen, in die erste
Kunststoffschale oder in den Kunststoffkörper eingefügt. Als Verstärkungsprofilanordnung
können statt eines geschlossenen Rahmens auch mehrere zueinander parallel beabstandete
Verstärkungsprofile in Form von Leisten oder ähnlichem vorgesehen sein, die derart
relativ zu entsprechenden Füßen der Kunststoffpalette angeordnet sind, dass sie eine
Lastverteilung auf die entsprechenden Füße bewirken. Auch der Verstärkungsrahmen erstreckt
sich über entsprechend angeordnete Füße der Kunststoffpalette, um die gewünschte Krafteinleitung
von oben her zu bewirken. Dieser Verstärkungsrahmen kann als Rahmen aus metallischen
Rohren, insbesondere als Stahlrahmen, gestaltet sein und dient zur Verstärkung und
Versteifung des Kunststoffhohlkörpers, d.h. der Kunststoffpalette. Diese Ausgestaltung
ist insbesondere vorteilhaft für den Einsatz des Kunststoffhohlkörpers für einen Palettenboden
eines Palettenbehälters, wie er zuvor beschrieben wurde.
[0016] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen sowie
aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung,
die anhand der Zeichnungen dargestellt sind.
- Fig. 1
- zeigt in perspektivischer Darstellung eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Kunststoffhohlkörpers in Form einer Kunststoffpalette,
- Fig. 2
- in einer Draufsicht eine weitere Kunststoffpalette ähnlich Fig. 1, die mit einem eingelegten
Verstärkungsrahmen versehen ist,
- Fig. 3
- in einer geschnittenen Explosionsdarstellung die Kunststoffpalette Fig. 1 zur Erläuterung
der Verfahrensschritte zu seiner Herstellung,
- Fig. 4
- eine Schnittdarstellung der Kunststoffpalette nach den Fig. 1 und 3,
- Fig. 5
- in vergrößerter Darstellung einen Ausschnitt V der Kunststoffpalette nach Fig. 4,
- Fig. 6
- eine Seitenansicht eines Kunststoffschaumkörpers, der in der Kunststoffpalette nach
den Fig. 1 und 3 bis 5 integriert ist,
- Fig. 7
- eine Ansicht des Kunststoffschaumkörpers nach Fig. 6 von unten,
- Fig. 8
- in einer geschnittenen Explosionsdarstellung die zusammenzufügenden Teile eines Kunststoffhohlkörpers
in Form einer Kunststoffpalette ähnlich Fig. 1,
- Fig. 9
- in geschnittener Explosionsdarstellung den Kunststoffhohlkörper in Form der Kunststoffpalette
nach Fig. 2 und
- Fig. 10
- in einer Explosionsdarstellung eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Kunststoffpalette ähnlich Fig. 2.
[0017] Eine Kunststoffpalette 1 nach Fig. 1 und 3 bis 7 stellt einen zweischaliger, tiefgezogenen
Kunststoffhohlkörper dar, der für Palettenbehälter zur Lagerung und zum Transport
von für die Automobilbranche vorgesehenen Produkten dient. Die Kunststoffpalette wird
nachfolgend als Palettenboden bezeichnet. Ein derartiger Palettenbehälter weist neben
dem Palettenboden 1 einen die Behälterwandungen bildenden Faltwandungsring sowie einen
Deckel auf, der auf den Faltwandungsring aufsetzbar ist, sobald der Faltwandungsring
sich in seinem aufgestellten und in einen Rand des Palettenbodens 1 eingesteckten
Zustand befindet. Neben dem Palettenboden 1, der nachfolgend ausführlich beschrieben
wird, ist auch der Faltwandungsring aus Kunststoff gestaltet und als zweischaliger
Kunststoffkörper gestaltet. Auch der Deckel ist analog zu dem Palettenboden 1 als
zweischaliger, tiefgezogener Kunststoffhohlkörper ausgeführt. Die Herstellung des
Palettenbodens 1 wie auch des Deckels und des Faltwandungsringes des Palettenbehälters
erfolgt in einem Twinsheet-Verfahren, indem zwei Kunststoffplatten mittels entsprechend
auf die gewünschte Schalenform abgestimmter Werkzeugformen tiefgezogen und durch Zusammenpressen
der Werkzeugformen miteinander an den Kontaktstellen verschweißt werden. Die umlaufend
durchgängige Verschweißung erfolgt bei allen Twinsheet-Produkten im Randbereich, um
einen dichten Abschluss der zwischen den beiden Kunststoffschalen gebildeten Hohlkammern
und Hohlräume nach außen hin zu erzielen.
[0018] Der Palettenboden 1 nach den Fig. 1 und 3 bis 7 besteht aus einer ersten Kunststoffschale
3, die bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 3 bis 7 die untere Kunststoffschale
bildet. Zudem umfasst der Palettenboden 1 eine obere Kunststoffschale 2, die eine
im Wesentlichen ebene und durchgängig geschlossene Bodenfläche für den Palettenboden
1 definiert. Die obere Kunststoffschale 2 ist randseitig umlaufend mit einer Einbuchtung
versehen, die zur Steckaufnahme des Faltwandungsringes des Palettenbehälters in seiner
aufgestellten Position dient.
[0019] Der Palettenboden 1 ist im Bereich seiner Unterseite mit mehreren Stützfüßen 4 versehen,
die die Aufstandsflächen des Palettenbodens 1 auf einem Untergrund oder auf einem
Deckel eines weiteren Palettenbehälters definieren. Die verschiedenen Stützfüße 4
sind so im Bereich der Unterseite des Palettenbodens 1 vorgesehen, dass eine Gabel
eines Gabelstaplers von allen Seiten her unter diesen Palettenboden 1 fahren kann,
um den Palettenboden 1 und den zugehörigen Palettenbehälter anzuheben.
[0020] Die untere Kunststoffschale 3 wird durch Tiefziehen aus einer einteiligen Kunststoffplatte
gebildet, die vorzugsweise aus HDPE besteht. Die Gestaltung der Kunststoffschale 3
aus der Kunststoffplatte erfolgt durch Tiefziehen in einem entsprechenden Werkzeug.
Dabei werden die Füße 4 ausgebildet, die im Bereich ihrer Innenseite jeweils eine
Hohlkammer 7 definieren.
[0021] Die obere, zweite Kunststoffschale 2 wird ebenfalls aus einer Kunststoffplatte durch
gleichzeitiges Tiefziehen in einem oberhalb des Werkzeugs für die untere Kunststoffschale
3 befindlichen Werkzeug gebildet. Auch die obere Kunststoffschale 2 wird aus einer
ebenen Kunststoffplatte aus HDPE hergestellt. Die Verschweißung der oberen Kunststoffschale
2 mit der unteren Kunststoffschale 3 erfolgt innerhalb des Twinsheet-Werkzeugs durch
Zusammenfügen der heißen Werkzeugformen. Aufgrund der Hitze und aufgrund des Druckes
werden die obere Kunststoffschale 2 und die untere Kunststoffschale 3 an den Kontaktstellen
und insbesondere am umlaufenden Rand beider Kunststoffschalen 2, 3 miteinander verschweißt.
[0022] Vor dem Zusammenfügen der beiden Kunststoffschalen 2, 3 wird in die Hohlkammern 7
im Bereich der Füße 4 jeweils ein Kunststoffschaumkörper 5, vorliegend aus EPP, eingesetzt,
wobei der jeweilige Kunststoffschaumkörper 5 in einem vorhergehenden Arbeitsgang formstabil
hergestellt wurde. Der jeweilige Kunststoffschaumkörper 5 wird in die noch heiße Kunststoffschale
3 innerhalb der entsprechenden Tiefzieh-Werkzeugform eingesetzt. Jeder Kunststoffschaumkörper
5 ist in seinen Außenabmessungen und seiner Außenkontur an die Innenkontur und die
Innenabmessungen der Hohlkammer 7 jedes Fußes 4 abgestimmt, wobei der jeweilige Kunststoffschaumkörper
5 gegenüber den Innenabmessungen und der Innenkontur der jeweiligen Hohlkammer 7 ein
geringes Übermaß aufweist. Durch das Einsetzen in die noch heiße Kunststoffschale
3 schmilzt der Kunststoffschaumkörper 5 im Bereich seiner Oberfläche an und geht hierdurch
eine stoffschlüssige Verbindung in Form einer Verschweißung mit den benachbarten Innenwandungen
der unteren Kunststoffschale 3 im Bereich der jeweiligen Hohlkammer 7 ein. Unmittelbar
nach dem Einsetzen der Kunststoffschaumkörper 5 wird die ebenfalls noch heiße Kunststoffschale
2 mittels der oberen Werkzeugform auf die untere Kunststoffschale 3 aufgesetzt, wobei
die korrespondierenden Innenflächen der oberen Kunststoffschale 2 zwangsläufig flächig
mit den zugewandten Oberflächen der Kunststoffschaumkörper 5 in Verbindung gelangen.
Das geringe Übermaß der Kunststoffschaumkörper 5 führt dazu, dass auch die obere Kunststoffschale
2 beim Zusammenfügen der beiden Kunststoffschalen 3 auf die entsprechenden Außenflächen
der Kunststoffschaumkörper 5 aufgepresst wird. Aufgrund des heißen Zustandes der oberen
Kunststoffschale 2 erfolgt auch im Bereich dieser Kontaktfläche zwischen Kunststoffschaumkörper
5 und oberer Kunststoffschale 2 ein Anschmelzen und demzufolge eine flächige und stoffschlüssige
Verbindung im Bereich der benachbarten Kontaktflächen durch Verschweißung.
[0023] Wie anhand der verschiedenen Figuren des Palettenbodens 1 erkennbar ist, sind die
Kunststoffschaumkörper 5 mit Aussparungen 8 versehen, die zur Materialeinsparung des
jeweiligen Kunststoffschaumkörpers 5 dienen. Die Aussparungen 8 werden bei der Herstellung
der formstabilen Kunststoffschaumkörper 5 mittels entsprechender Kerne oder Dorne
im Schäumwerkzeug eingebracht.
[0024] Nach dem Zusammenfügen der beiden Kunststoffschalen 2, 3 unter vorheriger Einlage
der Kunststoffschaumkörper 5 füllen die Kunststoffschaumkörper 5 die jeweiligen Hohlräume
7 zwischen den beiden Kunststoffschalen 2, 3 vollständig aus und sind mit den zugewandten
Kontaktflächen der Innenseiten der beiden Kunststoffschalen 2, 3 im Wesentlichen flächig
stoffschlüssig durch die Verschweißung verbunden. Die erfindungsgemäße Lösung nützt
den heißen Zustand der Kunststoffschalen 2, 3 innerhalb der entsprechenden Werkzeugformen
aus, um das Einfügen der Kunststoffschaumkör per 5 und die Verschweißung im Bereich
seiner Oberflächen mit den Innenwandungen der Kunststoffschalen 2, 3 zu erreichen.
Zusätzliche Erhitzungs- oder Verschweißungsvorgänge werden nicht benötigt.
[0025] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 3 bis 7 sind die Kunststoffmaterialien
der beiden Kunststoffschalen 2, 3 und der Kunststoffschaumkörper 5 derart aufeinander
abgestimmt, dass eine gegenseitige Verschweißbarkeit gewährleistet ist. Auch die Schmelzpunkte
der Materialien der Kunststoffschaumkörper einerseits und der Kunststoffschalen 2,
3 andererseits sind so aufeinander abgestimmt, dass die Kunststoffschaumkörper 5 beim
Zusammenfügen der beiden Kunststoffschalen 2, 3 nur im Bereich ihrer Oberflächen anschmelzen,
ohne im Übrigen ihre formstabile Form zu verlieren. Im zusammengefügten und verschweißten
Zustand gemäß den Fig. 4 und 5 sowie 1 füllen die Kunststoffschaumkörper 5 daher die
Hohlräume 7 vollständig aus und bilden eine stabile Stützung der beiden Kunststoffschalen
2, 3. Die Stabilität des Palettenbodens 1 wird hierdurch stark erhöht. Zudem wird
hierdurch eine verbesserte Schall- und Wärmeisolierung der Palettenböden 1 und damit
der Palettenbehälter insgesamt erreicht. Weitere Teile eines entsprechenden Palettenbehälters,
wie insbesondere ein Deckel und ein Faltwandungsring oder auch abnehmbare Füße eines
Palettenbodens, können in gleicher Weise hergestellt werden wie der zuvor beschriebene
Palettenboden 1.
[0026] Bei einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Kunststoffschaumkörper
5 und die Kunststoffschalen 2, 3 aus unterschiedlichen, nicht oder nur unter ungeeigneten
Parametern miteinander verschweißbaren Kunststoffmaterialien hergestellt. Bei einer
derartigen Ausführungsform erfolgt die stoffschlüssige Verbindung zwischen den Kunststoffschaumkörpern
5 und den Kunststoffschalen 2, 3 nicht durch eine Verschweißung, sondern vielmehr
durch flächige Verklebung. Hierzu werden nach dem Tiefziehen der unteren Kunststoffschale
3 die Hohlkammern 7, in die die Kunststoffschaumkörper 5 eingesetzt werden, gekühlt.
Die Kunststoffschaumkörper 5 und/oder die Innenflächen der Hohlkammer 7 werden mit
wärmeaktiviertem Klebstoff beschichtet. Anschließend werden die Kunststoffschaumkörper
5 in die Hohlkammern 7 eingesetzt. In einem nächsten Verfahrensschritt wird die obere
Kunststoffschale 2 mit ihrer entsprechenden Werkzeugform in gleicher Weise auf die
untere Kunststoffschale 3 aufgepresst, wie dies zuvor anhand der Ausführungsform nach
den Fig. 1 und 3 bis 7 beschrieben wurde. Einziger Unterschied ist es, dass auch die
obere Kunststoffschale 2 in den Bereichen ihrer Innenseite, die mit den Oberflächen
der Kunststoffschaumkörper 5 in Kontakt gelangen, punkt- oder flächenabschnittsförmig
auf ca. 60°C bis 80°C gekühlt werden. Hierdurch wird vermieden, dass ein ungewünschtes
Anschmelzen der Oberflächen der Kunststoffschaumkörper 5 im Bereich des Kontaktes
zu der oberen Kunststoffschale 2 erfolgt. Die Kühlung, insbesondere durch Luft, erfolgt
dabei so begrenzt, dass die Kontaktbereiche, die zur Verschweißung der oberen Kunststoffschale
2 mit der unteren Kunststoffschale 3 notwendig sind, von der Kühlung nicht erfasst
werden. Auch an diesen Kontaktflächen wird auf Seiten des Kunststoffschaumkörpers
5 eine wärmeaktivierte Klebstoffschicht vorgesehen. Grundsätzlich kann eine Klebstoffschicht
auch an der Innenseite der jeweiligen Kunststoffschale vorgesehen sein.
[0027] Der Palettenboden 1' nach Fig. 8 unterscheidet sich von dem Palettenboden 1 nach
den Fig. 1 und 3 bis 7 lediglich dadurch, dass als Füllkörper nicht mehrere, sondern
ein einzelner Kunststoffschaumkörper 5' vorgesehen ist, der sich über die gesamte
Grundfläche des Palettenbodens 1' erstreckt. Auch der Kunststoffschaumkörper 5' weist
gegenüber den zugewandten Hohlraum- und Hohlkammerbereichen, die die beiden Kunststoffschalen
2, 3 zwischen sich definieren, ein geringes Übermaß auf, um beim Zusammenfügen der
Kunststoffschalen 2, 3 unter Druck gesetzt und im Bereich seiner Oberflächen verschweißt
zu werden. Der einteilige Kunststoffschaumkörper 5' ist analog der Kunststoffschaumkörper
5 mit Aussparungen 8' versehen, die zur Materialreduzierung des Kunststoffschaumkörpers
5' dienen.
[0028] Auch die Herstellung des Palettenbodens 1a nach den Fig. 2 und 9 erfolgt analog zu
der Herstellungsweise der zuvor beschriebenen Ausführungsformen. Wesentlicher Unterschied
zu dem Palettenboden 1' nach Fig. 8 ist es, dass in den einteiligen Kunststoffschaumkörper
5a, der im Wesentlichen entsprechend dem Kunststoffschaumkörper 5' nach Fig. 8 gestaltet
ist, im Bereich seiner Oberseite noch ein Verstärkungsrahmen 6 aus Metall, vorliegend
aus Stahl, eingelegt ist. Hierzu ist die Oberseite des Kunststoffschaumkörpers 5a
mit einer rechteckigen und nach oben offenen Aufnahmenut 9 versehen, deren Abmessungen
so auf den Verstärkungsrahmen 6 abgestimmt sind, dass der Verstärkungsrahmen 6 von
oben her in die Aufnahmenut 9 eingesteckt werden kann und klemmend in der Aufnahmenut
9 aufgenommen ist. Dabei ist die Aufnahmenut 9 auf eine Höhe des Verstärkungsrahmens
6 abgestimmt, so dass eine Oberseite des Verstärkungsrahmens 6 mit der Oberseite des
Kunststoffschaumkörpers 5a bündig abschließt und beim Aufsetzen der oberen Kunststoffschale
2a mit dieser in Kontakt gerät.
[0029] Eine Kunststoffpalette bzw. ein Palettenboden 1 b nach Fig. 10 entspricht im Wesentlichen
den zuvor beschriebenen Ausführungsformen, und zwar sowohl bezüglich seiner Gestaltung
als auch bezüglich seines Herstellungsverfahrens. Zur Vermeidung von Wiederholungen
wird daher nachfolgend nur auf die Unterschiede zu den zuvor beschriebenen Ausführungsformen
eingegangen.
[0030] Wesentlicher Unterschied des Palettenbodens 1 b nach Fig. 10 ist es, dass die Kunststoffkörper,
die in entsprechende Hohlräume 7b im Bereich der Füße des Palettenbodens 1 b eingesetzt
werden, als Kunststoffspritzgußkörper ausgestaltet sind. Die Hohlräume 7b, die die
Ausbildung der Füße des Palettenbodens 1b bewirken, sind in der unteren Kunststoffschale
3b ausgeformt. Die Kunststoffspritzgußkörper 5b sind mit ihren Außenkonturen auf die
Innnenkonturen der Hohlräume 7b abgestimmt. Der Verstärkungsrahmen 6b wird bereits
für die Herstellung der Kunststoffspritzgußkörper 5b in ein entsprechendes Werkzeug
eingelegt, so dass der Verstärkungsrahmen 6b gemäß der Darstellung nach Figur 10 von
den Kunststoffspritzgußkörpern 5b umspritzt wird. Dadurch bilden die Kunststoffspritzgußkörper
5b und der Verstärkungsrahmen 6b eine einteilig handhabbare Einheit. Durch die Spritzgußverbindung
zwischen den Kunststoffspritzgußkörpern 5b und dem Verstärkungsrahmen 6b wird eine
besonders gute Krafteinleitung bei Belastungen des Palettenbodens 1b in die Kunststoffspritzgußkörper
5b erzielt. Da diese in eingesetztem und fertiggestelltem Zustand des Palettenbodens
1b unmittelbar an den Wandungen der Hohlräume 7b bündig anliegen, wird eine entsprechende
Krafteinleitung von Belastungen auf den Verstärkungsrahmen 6b zwangsläufig direkt
in die Füße des Palettenbodens 1b geleitet, wodurch sich eine besonders hohe Stabilität
des Palettenbodens 1 b ergibt. Dadurch, dass die obere Kunststoffschale 2b umlaufend
luftdicht und feuchtigkeitsdicht mit der unteren Kunststoffschale 3b verschweißt ist,
wird der Verstärkungsrahmen 6b, der aus Stahl oder einem ähnlich stabilen Material
besteht, auch nicht durch Feuchtigkeitseinflüsse aus der Umgebung belastet. Er ist
vielmehr zwischen den beiden Kunststoffschalen 2b,3b vollständig gekapselt.
1. Tiefgezogener Kunststoffhohlkörper in Form einer Kunststoffpalette, der durch zwei
randseitig umlaufend miteinander verschweißte Kunststoffschalen (2, 3; 2a, 3a, 2b,
3b) gebildet ist, mit wenigstens einer Hohlkammer (7, 7b), in die wenigstens ein formstabiler
Kunststoffkörper (5, 5', 5a, 5b) eingelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkörper (5, 5', 5a, 5b) mit seiner Außenkontur auf eine Innenkontur
der Hohlkammer (7, 7b) abgestimmt und über seine Oberfläche flächig und stoffschlüssig
mit benachbarten Innenflächen der Kunststoffschalen verbunden ist.
2. Tiefgezogener Kunststoffhohlkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass der Kunststoffkörper als Kunststoffschaumkörper (5, 5', 5a) oder als Kunststoffspritzgußkörper
(5b) gestaltet ist.
3. Tiefgezogener Kunststoffhohlkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkörper (5, 5', 5a, 5b) mit mehreren Aussparungen (8, 8', 8a) zur Materialeinsparung
versehen ist.
4. Verfahren zur Herstellung eines tiefgezogenen Kunststoffhohlkörpers nach Anspruch
1, 2 oder 3, wobei eine erste Kunststoffplatte unter Bildung wenigstens einer offenen
Hohlkammer zu einer ersten Kunststoffschale (3, 3a, 3b) tiefgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein formstabiler Kunststoffkörper (5, 5', 5a, 5b) mit einer auf eine Innenkontur
der Hohlkammer (7, 7b) abgestimmten Außenkontur hergestellt und in die Hohlkammer
(7, 7b) eingesetzt wird, dass eine zweite Kunststoffplatte bereitgestellt und durch
Tiefziehen unter Bildung der zweiten Kunststoffschale (2, 2a, 2b) auf die erste Kunststoffschale
(3, 3a, 3b) sowie den wenigstens einen Kunststoffkörper (5, 5', 5a, 5b) aufgesetzt
und umlaufend randseitig mit einem Randbereich der ersten Kunststoffschale (3, 3a,
3b) verschweißt wird, und dass der Kunststoffkörper (5, 5', 5a, 5b) an seiner Oberfläche
stoffschlüssig mit benachbarten Innenkonturen der beiden Kunststoffschalen verbunden
wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkörper als Kunststoffschaumkörper oder als Kunststoffspritzgußkörper
hergestellt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffschaumkörper (5, 5', 5a) vor dem Einsetzen in die Hohlkammer (7) der
ersten Kunststoffschale (3, 3a) mit einem Übermaß gegenüber der Hohlkammer sowie einer
zweiten, durch die zweite Kunststoffschale (2, 2a) gebildeten Hohlkammer gefertigt
wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffschaumkörper (5, 5`, 5a) mit den Innenkonturen der beiden Kunststoffschalen
(2, 3; 2a, 3a) verschweißt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffschaumkörper (5, 5', 5a) in heißem Zustand der zu der Kunststoffschale
(3) tiefgezogenen ersten Kunststoffplatte eingesetzt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Kunststoffplatte zu der zweiten Kunststoffschale (2, 2a) tiefgezogen und
in heißem Zustand unter Druck auf die erste Kunststoffschale (3, 3a) und den wenigstens
einen Kunststoffschaumkörper (5, 5', 5a) aufgesetzt und sowohl randseitig mit der
ersten Kunststoffschale (3, 3a) als auch flächig mit der Oberfläche des Kunststoffschaumkörpers
(5, 5', 5a) verschweißt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkörper in seinen Außenabmessungen auf Innenabmessungen der Hohlkammer
(7, 7b) innerhalb der beiden Kunststoffschalen (2, 3; 2a, 3a, 2b, 3b) abgestimmt wird,
und dass eine Oberfläche des Kunststoffkörpers mit einer Haftschicht, insbesondere
einer Klebstoffschicht, versehen wird, die nach dem Zusammenfügen der Kunststoffschalen
die stoffschlüssige Verbindung zu den Innenkonturen der Kunststoffschalen bildet.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die Hohlkammer (7, 7b) der ersten Kunststoffschale (3, 3b) gekühlt wird,
bevor der Kunststoffkörper eingesetzt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffschaumkörper vor dem Einsetzen in die Hohlkammer der ersten Kunststoffschale
zur Erzielung einer glatten Oberfläche im Bereich seiner Außenkontur angeschmolzen
wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Aufbringen der zweiten Kunststoffschale (2a, 2b) eine Verstärkungsprofilanordnung,
insbesondere ein Verstärkungsrahmen (6, 6b), in die erste Kunststoffschale (3a, 3b)
oder in den Kunststoffkörper (5a, 5b) eingefügt wird.