[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Sicherheitsmoduls mit aktiven
und inaktiven Teilnehmeridentitätsdaten in einem Mobilfunksystem. Ferner betrifft
die Erfindung ein entsprechendes System zum Betreiben eines Sicherheitsmoduls.
[0002] Teilnehmeridentitätsdaten dienen dazu, einen Teilnehmer in einem Kommunikationsnetzwerk,
beispielsweise einem digitalen Mobilfunknetzwerk, eindeutig zu identifizieren und/oder
zu authentisieren. Durch diese Teilnehmeridentitätsdaten ist es einem Betreiber eines
Kommunikationsnetzwerks möglich, die Nutzung eines vom Netzbetreiber angebotenen Dienstes,
beispielsweise eines Sprach- und/oder Datendienstes, jedem Teilnehmer in dem Kommunikationsnetzwerk
eindeutig zuzuordnen. Weiterhin ist es dem Betreiber möglich, einen Netzzugang, also
das Einbuchen in das Kommunikationsnetz, zu ermöglichen, sobald eine Authentisierung
des Teilnehmers stattgefunden hat, oder den Netzzugang zu verweigern, falls eine Authentisierung
des Teilnehmers nicht möglich ist.
[0003] Diese Teilnehmeridentitätsdaten befinden sich in einem Sicherheitsmodul, auch als
Subscriber Identity Modul (SIM) bezeichnet. Üblicherweise wird jedes Mobilfunkendgerät
mit einem Sicherheitsmodul ausgestattet. Die Teilnehmeridentitätsdaten spezifizieren
in der Regel eine Rufnummer, über welche der Teilnehmer erreicht werden kann. Das
Sicherheitsmodul ist dabei temporär oder dauerhaft einem Mobilfunkgerät zugeordnet,
über das der Teilnehmer kommunizieren kann.
[0004] Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, dass auf einem Sicherheitsmodul mehrere
Teilnehmeridentitätsdaten (genauer mehrere Sätze von Teilnehmeridentitätsdaten) mit
verschiedenen Rufnummern hinterlegt sind. Die Teilnehmeridentitätsdaten sind dabei
aktiv oder inaktiv. Wenn inaktive Teilnehmeridentitätsdaten aktiviert werden, dann
werden die bis zu diesem Zeitpunkt aktiven Teilnehmeridentitätsdaten inaktiv. Daher
kann immer nur ein Satz von Teilnehmeridentitätsdaten und damit auch nur eine Rufnummer
aktiv sein, d.h. der entsprechende Teilnehmer ist nur über die aktive Rufnummer der
gerade aktiven Teilnehmeridentitätsdaten erreichbar. Es ist prinzipiell möglich, dass
den aktiven Teilnehmeridentitätsdaten auch mehrere Rufnummern zugeordnet sind. Dies
ist beispielsweise bei sogenannten "Dual-Line SIM" der Fall. Erfindungsgemäß fallen
alle Rufnummern, die mit den Teilnehmeridentitätsdaten aktiv sind, unter den Begriff
aktive Rufnummer, auch wenn tatsächlich das Teilnehmeridentitätsmodul unter mehreren
Rufnummern der aktiven Teilnehmeridentitätsdaten erreichbar ist.
[0005] Im Falle, dass für einen Teilnehmer inaktive Teilnehmeridentitätsdaten auf dem Sicherheitsmodul
aktiviert werden, wird auch die zu den Teilnehmeridentitätsdaten zugehörige Rufnummer
aktiviert und die bis zum Zeitpunkt der Aktivierung aktive Rufnummer deaktiviert.
Da andere Teilnehmer diesen Teilnehmeridentitätsdatenwechsel nicht erkennen, sind
sie nicht über die nunmehr aktive Rufnummer informiert, über welche der Teilnehmer
zu erreichen ist, und können mit dem die Teilnehmeridentitätsdaten wechselnden Teilnehmer
nicht mehr kommunizieren.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zu schaffen, bei dem auf einfache Weise
die Erreichbarkeit eines Teilnehmers bei einem Teilnehmeridentitätsdatenwechsel gewährleistet
ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch das Verfahren gemäß Patentanspruch 1 bzw. das System gemäß
Patentanspruch 14 gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen
definiert.
[0008] Das erfindungsgemäße Verfahren dient zum Betreiben eines Sicherheitsmoduls in einem
Mobilfunksystem, wobei das Mobilfunksystem zumindest ein Mobilfunkkommunikationsnetz
aufweist. Das Sicherheitsmodul weist aktive Teilnehmeridentitätsdaten und inaktive
Teilnehmeridentitätsdaten auf. Eine Kommunikation eines ersten Teilnehmers mit zweiten
Teilnehmern wird über ein durch das Sicherheitsmodul für die Kommunikation am Mobilfunkkommunikationsnetz
betriebsfähiges Mobilfunkendgerät unter Verwendung der aktiven Teilnehmeridentitätsdaten
ermöglicht. Die zweiten Teilnehmer können analog zum ersten Teilnehmer auch über ein
Sicherheitsmodul identifizierbare Teilnehmer eines Mobilfunknetzes sein. Nichtsdestotrotz
können zweite Teilnehmer auch andere Arten von Teilnehmern umfassen. Insbesondere
kann ein zweiter Teilnehmer auch über eine E-Mail-Adresse oder Festnetznummer identifizierbar
sein, ohne dass er zu dem Mobilfunksystem gehört.
[0009] Ein Teilnehmer im Sinn der Erfindung ist beispielsweise eine Person, die mittels
des Mobilfunkendgeräts auf Dienste des Kommunikationsnetzes zugreifen möchte. Als
ein Teilnehmer ist auch ein Endgerät in einer M2M Umgebung zu verstehen.
[0010] Teilnehmeridentitätsdaten im Sinn der Erfindung sind zum einen Daten, die einen Teilnehmer
eindeutig im Mobilfunksystem und auch in einem speziellen Mobilfunknetz identifizieren,
beispielsweise eine International Mobile Subscriber Identity (IMSI) und/ oder teilnehmerspezifische
Daten. Die IMSI ist das in einem Mobilfunkkommunikationsnetzwerk eindeutige Teilnehmeridentitätsdatum.
[0011] Die Rufnummer, unter der ein erster Teilnehmer für einen zweiten Teilnehmer erreichbar
ist, ist mit den Teilnehmeridentitätsdaten verknüpft. Diese Verknüpfung wird durch
das Kommunikationsnetzwerk vorgenommen und ist zumeist eine Auflösung der gewählten
Rufnummer zu einer Teilnehmeridentitätskennung, insbesondere der IMSI und der Authentisierungsalgorithmen.
Somit wählt ein zweiter Teilnehmer eine Rufnummer, die Auflösung des zugehörigen Teilnehmeridentitätsmoduls
übernimmt eine Instanz des Kommunikationsnetzes.
[0012] Die Rufnummer wird aktiviert, wenn die Teilnehmeridentitätsdaten aktiviert werden,
wohingegen alle übrigen Rufnummern der auf dem Sicherheitsmodul befindlichen Teilnehmeridentitätsdaten
inaktiv sind. Ein Teilnehmer ist nur unter der aktiven Rufnummer der aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten
erreichbar. Über inaktive Rufnummern kann der Teilnehmer nicht durch andere Teilnehmer
kontaktiert werden, eine entsprechende netzwerkseitige Auflösung erfolgt demnach nicht.
Der Begriff der Rufnummer ist dabei weit zu verstehen und kann eine beliebige Kennzeichnung
umfassen, mit der ein Teilnehmer in dem Mobilfunksystem kontaktiert werden kann. In
einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Rufnummer die an sich bekannte
MSISDN-Nummer (MSISDN = Mobile Subscriber Integrated Services Digital Network Number).
[0013] Darüber hinaus dienen Teilnehmeridentitätsdaten dazu, einen Teilnehmer eindeutig
gegenüber dem Mobilfunkkommunikationsnetz zu authentisieren. Hierzu werden auf das
Sicherheitsmodul bzw. Teilnehmeridentitätsmodul beispielsweise ein Authentisierungsalgorithmus,
spezifische Algorithmusparameter, ein kryptografischer Authentisierungsschlüssel und/
oder ein kryptografischer Over-The-Air (OTA) Schlüssel aufgebracht.
[0014] Die Anzahl der Sätze von Teilnehmeridentitätsdaten auf dem Teilnehmeridentitätsmodul
ist nicht beschränkt. Es ist angedacht, in Zukunft auf einem Teilnehmeridentitätsmodul
dreißig oder mehr Sätze von Teilnehmeridentitätsdaten vorzusehen.
[0015] Bei einem Mobilfunkendgerät im Sinn der Erfindung handelt es sich prinzipiell um
ein Gerät oder eine Gerätekomponente, welches Mittel zur Kommunikation mit einem Mobilfunkkommunikationsnetz
aufweist, um Dienste dieses Kommunikationsnetzes nutzen zu können. Beispielsweise
kann ein mobiles Endgerät als ein Mobiltelefon, ein Smart-Phone, ein Tablet-PC, ein
Notebook, ein PDA ausgestaltet sein. Unter einem mobilen Endgerät können aber auch
Multimediaendgeräte wie digitale Bilderrahmen, Audiogeräte, Fernsehgeräte, E-Book-Reader,
Set-Top Boxen, Digitalkameras verstanden werden, die ebenfalls Mittel zur Kommunikation
mit dem Kommunikationsnetzwerk aufweisen. Ferner umfasst der Begriff mobile Endgeräte
auch jegliche Arten von Maschinen, Automaten, Fahrzeugen und Einrichtungen, die Mittel,
insbesondere Mobilfunkmodems, zur Kommunikation mit dem Kommunikationsnetzwerk aufweisen.
[0016] Bei einem Sicherheitsmodul im Sinne der Erfindung handelt es sich um ein in Baugröße
und Ressourcenumfang reduziertes Modul, welches einen Mikrocontroller und mindestens
eine Datenschnittstelle zur Kommunikation mit einem Endgerät aufweist. Dieses Sicherheitsmodul,
auch Teilnehmeridentitätsmodul genannt, weist einen Speicherbereich auf, indem die
Teilnehmeridentitätsdaten sicher eingebracht sind, um Manipulations- und/oder Missbrauchsversuche
bei der Identifizierung und/ oder Authentisierung am Kommunikationsnetzwerk zu verhindern.
Einerseits ist das Teilnehmeridentitätsmodul mittels des Endgeräts betriebsfähig.
Andererseits ist das Endgerät auch nur durch das Teilnehmeridentitätsmodul zur Verwendung
am Kommunikationsnetzwerk betriebsfähig.
[0017] Bei dem Teilnehmeridentitätsmodul handelt es sich beispielsweise um eine Chipkarte,
auch UICC oder umgangssprachlich SIM-Karte, in einem mobilen Kommunikationssystem
mit auf einem Chip gespeicherten maschinenlesbaren Teilnehmeridentitätsdaten des Teilnehmers.
Derartige Teilnehmeridentitätsmodule werden mittels Kartenleseeinheiten in einem Endgerät
betrieben und sind insbesondere dafür vorgesehen, aus dem Endgerät zum Zweck eines
Austauschs oder der Verwendung in einem zweiten Endgerät entnommen werden zu können.
[0018] Alternativ handelt es sich bei dem Teilnehmeridentitätsmodul um einen integralen
Bestandteil des mobilen Endgeräts, beispielsweise einen fest verdrahteten elektronischen
Baustein. Derartige Teilnehmeridentitätsmodule werden auch als embedded UICC (eUICC)
bezeichnet. In dieser Bauform sind diese Teilnehmeridentitätsmodule nicht für eine
Entnahme aus dem Endgerät vorgesehen und können prinzipiell nicht einfach ausgetauscht
werden. Derartige Teilnehmeridentitätsmodule können auch als embedded Secure Elements,
also als eine sichere Hardwarekomponente im Endgerät ausgestaltet sein.
[0019] Alternativ kann ein Teilnehmeridentitätsmodul integraler Bestandteil eines Machine-to-Machine-,
kurz M2M-, Moduls sein. Diese Module dienen der Fernüberwachung, -kontrolle und -wartung
von Endgeräten wie Maschinen, Anlagen und Systemen mittels des Kommunikationssystems.
Sie können alternativ auch für Zähleinheiten wie Stromzähler, Warmwasserzähler oder
dergleichen verwendet werden.
[0020] Alternativ ist das Teilnehmeridentitätsmodul als eine Kombination aus Hard- und Softwarekomponenten
in einem vertrauenswürdigen Teil eines Betriebssystems, einer sogenannten Trusted
Execution Environment (TEE) des Endgerätes ausgebildet. Das Teilnehmeridentitätsmodul
ist dann beispielsweise innerhalb einer gesicherten Laufzeitumgebung in Form von darin
ablaufenden Programmen, sogenannten Trustlets oder ähnlich ausgebildet.
[0021] Ein Mobilfunkkommunikationsnetz im Sinn der Erfindung ist eine technische Einrichtung,
auf der die Übertragung von Signalen unter Identifizierung und/ oder Authentisierung
des Kommunikationsteilnehmers stattfindet, wonach technische Dienste angeboten werden.
Das Mobilfunkkommunikationsnetz ist bevorzugt in Mobilfunkzellen aufgebaut. Insbesondere
wird in dieser Erfindung beispielsweise das "Global System for Mobile Communications",
kurz GSM als Vertreter der zweiten Generation oder das "General Packet Radio Service",
kurz GPRS bzw. "Universal Mobile Telecommunications System", kurz UMTS als Vertreter
der dritten Generation oder das "Long Term Evolution", kurz LTE, als Vertreter der
vierten Generation als Mobilfunknetz verstanden. Prinzipiell sind auch alle Code Division
Multiple Access basierten Funknetze, kurz CDMA-Netze, unter den Begriff des Mobilfunkkommunikationsnetzes
zu fassen.
[0022] Ein Mobilfunksystem im Sinne der Erfindung umfasst wiederum zumindest ein Mobilfunkkommunikationsnetz,
wobei das Mobilfunksystem bevorzugt eine Mehrzahl unterschiedlicher, insbesondere
sich durch Authentisierung, Codierung, Frequenz, Zellgröße, Übertragungstechniken
und Dienstangebot unterscheidender Mobilfunkkommunikationsnetze aufweist. Das Mobilfunksystem
weist darüber hinaus noch weitere Systemkomponenten auf, die wiederum nicht Teil der
Mobilfunkkommunikationsnetze sind, allerdings auf einzelne Komponenten jedes Mobilfunkkommunikationsnetzes
zugreifen können.
[0023] Unter einem Dienst im Sinn der Erfindung ist insbesondere ein Sprachdienst oder ein
Datendienst zu verstehen, mit dem Informationen und/ oder Daten über das Kommunikationsnetzwerk
übertragen werden können.
[0024] Das erfindungsgemäße Verfahren beinhaltet die folgenden Verfahrensschritte: Aktivierung
von inaktiven Teilnehmeridentitätsdaten im Sicherheitsmodul, wodurch eine bis zum
Zeitpunkt des Aktivierens aktive Rufnummer der aktiven Teilnehmeridentitätsdaten deaktiviert
wird und wodurch eine inaktive Rufnummer eine aktivierte Rufnummer wird. Das Verfahren
umfasst weiterhin den Schritt: Bereitstellen der aktivierten Rufnummer einer Anzahl
von vorbestimmten zweiten Teilnehmern. Der oder die vorbestimmten zweiten Teilnehmer
sind dabei dem ersten Teilnehmer zugeordnet. Auf diese Weise wird sichergestellt,
dass andere zweite Teilnehmer darüber informiert werden, unter welcher Rufnummer der
erste Teilnehmer aktuell erreicht werden kann. Es wird demzufolge verhindert, dass
bestimmte zweite Teilnehmer den ersten Teilnehmer unter einer inaktiven Rufnummer
kontaktieren. Der obige Begriff der Bereitstellung der Rufnummer der aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten
ist dabei weit zu verstehen. Insbesondere muss die Rufnummer der aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten
nicht tatsächlich der Anzahl von vorbestimmten zweiten Teilnehmern übermittelt werden,
sondern es ist bspw. ausreichend, dass ein zweiter Teilnehmer, der Zugriff auf alle
Rufnummern des ersten Teilnehmers hat, in geeigneter Weise darüber informiert wird,
welche Rufnummer aktiv ist. Es sei zusätzlich klargestellt, dass das Bereitstellen
ein aktiver Schritt ist, also die zweiten Teilnehmer aktiv darüber informiert werden,
dass eine Rufnummer des ersten Teilnehmers aktiviert wurde.
[0025] Als aktivierte Rufnummer wird die Rufnummer verstanden, die im Zuge der Aktivierung
von Teilnehmeridentitätsdaten ihren Zustand von inaktiv auf aktiv gewechselt hat.
Eine aktivierte Rufnummer war vor der Aktivierung der Teilnehmeridentitätsdaten inaktiv
und ist nach der Aktivierung der Teilnehmeridentitätsdaten aktiv.
[0026] Als aktivierte Teilnehmeridentitätsdaten werden Teilnehmeridentitätsdaten verstanden,
die im Zuge eines Kommunikationsnetzkommandos, insbesondere eines OTA-Kommandos von
einem inaktiven Zustand in einen aktiven Zustand gewechselt worden sind. Die bis zu
dem Zeitpunkt des Aktivierens aktiven Teilnehmeridentitätsdaten werden dadurch inaktiv,
wodurch auch die entsprechende Rufnummer inaktiv wird. In der Folge ist der erste
Teilnehmer für zweite Teilnehmer nicht mehr erreichbar.
[0027] In einer alternativen Ausgestaltung wird das Aktivieren von Teilnehmeridentitätsdaten
direkt vom Endgerät oder durch den ersten Teilnehmer initiiert und endgeräteseitig
eine Nachricht an das Kommunikationssystem übertragen, um den Wechsel der Teilnehmeridentitätsdaten
dem Kommunikationsnetzwerk anzuzeigen.
[0028] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist
die Anzahl von vorbestimmten zweiten Teilnehmern durch einen oder mehrere Benutzer
und insbesondere einen für den Zugriff auf das Sicherheitsmodul autorisierten Benutzer
konfigurierbar. Auf diese Weise kann ein Benutzer in geeigneter Weise den Teilnehmerkreis
festlegen, für den gewährleistet werden soll, dass der Benutzer erreichbar ist. Der
Teilnehmerkreis kann somit flexibel durch den entsprechenden Benutzer in Abhängigkeit
von seinen Präferenzen definiert bzw. verändert werden.
[0029] In einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die aktivierte
Rufnummer der aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten der Anzahl von vorbestimmten zweiten
Teilnehmern über das Versenden einer Nachricht, insbesondere einer SMS und/ oder E-Mail,
an den oder die vorbestimmten zweiten Teilnehmer bereitgestellt. Alternativ oder zusätzlich
besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass die aktivierte Rufnummer der aktivierten
Teilnehmeridentitätsdaten der Anzahl von vorbestimmten zweiten Teilnehmern über einen
Webservice und/oder ein soziales Netzwerk bereitgestellt wird. Auf dem Webservice
bzw. das soziale Netzwerk haben dabei die vorbestimmten zweiten Teilnehmer Zugriff.
[0030] In einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist ein Teilnehmeridentitätsdatenserver
als eine Systemkomponente des Mobilfunksystems vorgesehen, der die Teilnehmeridentitätsdaten
von einem oder mehreren ersten Teilnehmern verwaltet und dabei über die Information
verfügt, welche Teilnehmeridentitätsdaten des oder der ersten Teilnehmer aktiviert
sind. Bei der Aktivierung der Teilnehmeridentitätsdaten eines jeweiligen ersten Teilnehmers
wird die aktivierte Rufnummer der aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten durch den
Teilnehmeridentitätsdatenserver der entsprechenden Anzahl von vorbestimmten zweiten
Teilnehmern bereitgestellt. Auf diese Weise kann in einem geschlossenen System mit
einem zentralen Teilnehmeridentitätsdatenserver die aktive Rufnummer eines ersten
Teilnehmers anderen zweiten Teilnehmern mitgeteilt werden. Unter dem obigen Begriff
der "entsprechenden Anzahl von vorbestimmten zweiten Teilnehmern" ist hier und im
Folgenden die Anzahl von vorbestimmten zweiten Teilnehmern zu verstehen, die dem jeweiligen
ersten Teilnehmer zugeordnet sind.
[0031] In einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in dem Mobilfunksystem
mehrere erste Teilnehmer vorhanden, deren Teilnehmeridentitätsdaten über mehrere Teilnehmeridentitätsdatenserver
verwaltet werden, wobei ein jeweiliger Teilnehmeridentitätsdatenserver für einen Teil
der ersten Teilnehmer über die Information verfügt, welche Teilnehmeridentitätsdaten
des oder der ersten Teilnehmer aktiviert sind. Dabei ist ein zentraler Informationsserver
vorgesehen, der mit allen Teilnehmeridentitätsdatenservern kommunizieren kann und
an der Bereitstellung der aktivierten Rufnummern der aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten
von ersten Teilnehmern für die entsprechende Anzahl von vorbestimmten zweiten Teilnehmern
beteiligt ist.
[0032] Gemäß dieser Variante der Erfindung kann in einem offenen System, bei dem ein erster
Teilnehmer Teilnehmeridentitätsdaten von verschiedenen Teilnehmeridentitätsdatenservern
erhalten kann, die Bereitstellung der aktivierten Rufnummer der aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten
mittels eines zentralen Informationsservers erreicht werden. Der obige Begriff der
Beteiligung an der Bereitstellung der aktivierten Rufnummern der aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten
ist dabei weit zu verstehen. Der Informationsserver kann aktiv an der Bereitstellung
der Rufnummern, z.B. durch Aussenden bzw. Weiterleiten von Nachrichten, beteiligt
sein. Ebenso kann er lediglich dafür vorgesehen sein, den Teilnehmeridentitätsdatenservern
zentrale Anweisungen bezüglich der Verteilung von aktivierten Rufnummern von aktiven
Teilnehmeridentitätsdaten zu geben.
[0033] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform empfängt der zentrale Informationsserver
von den Teilnehmeridentitätsdatenservern die aktivierten Rufnummern der aktivierten
Teilnehmeridentitätsdaten und stellt diese aktivierten Rufnummern jeweils der entsprechenden
Anzahl von vorbestimmten zweiten Teilnehmern bereit, z.B. durch das Versenden einer
Nachricht und/ oder über einen Webservice oder und/ oder ein soziales Netzwerk.
[0034] In einer weiteren Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens gibt der zentrale Informationsserver
den Teilnehmeridentitätsdatenservern lediglich Steuerbefehle zur Bereitstellung der
aktivierten Rufnummern von aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten für die entsprechende
Anzahl von vorbestimmten zweiten Teilnehmern, wobei die Teilnehmeridentitätsdatenserver
die aktivierten Rufnummern der aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten jeweils der entsprechenden
Anzahl von vorbestimmten zweiten Teilnehmern bereitstellen. Die obigen Steuerbefehle
können sich bspw. darauf beziehen, auf welche Weise die Rufnummer den zweiten Teilnehmern
bereitgestellt werden soll, wobei insbesondere dahingehend unterschieden werden kann,
ob zur Bereitstellung eine Nachricht versendet werden soll bzw. ein Webservice oder
ein soziales Netzwerk genutzt werden soll.
[0035] In den oben beschriebenen Varianten der Erfindung, bei denen eine oder mehrere Teilnehmeridentitätsdatenserver
beteiligt sind, informiert vorzugsweise das Sicherheitsmodul des ersten Teilnehmers
den oder die Teilnehmeridentitätsdatenserver über die Aktivierung von Teilnehmeridentitätsdaten.
[0036] In einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens stellt das Sicherheitsmodul
die aktivierte Rufnummer der aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten der Anzahl von
vorbestimmten zweiten Teilnehmern direkt, d.h. ohne Zwischenschaltung von Teilnehmeridentitätsdatenservern
bzw. eines zentralen Informationsservers, bereit.
[0037] In einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt bei Vorliegen
von einer oder mehreren Bedingungen eine Rufnummernumleitung von der oder den inaktiven
Rufnummern der Teilnehmeridentitätsdaten des ersten Teilnehmers zu der aktivierten
Rufnummer der aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten. Auf diese Weise kann sichergestellt
werden, dass ein erster Teilnehmer durch einen zweiten Teilnehmer auch dann kontaktiert
werden kann, wenn die Information über den Teilnehmeridentitätsdatenwechsel, die dem
zweiten Teilnehmer bereitgestellt wird, durch einen entsprechenden Benutzer übersehen
wird. Die Bedingungen zur Aktivierung einer Rufnummernumleitung können je nach Anwendungsfall
verschieden ausgestaltet sein. Beispielsweise kann eine Rufnummernumleitung immer
dann aktiviert werden, wenn festgestellt wird, dass sehr häufig Wechsel zwischen den
Teilnehmeridentitätsdaten eines ersten Teilnehmers auftreten.
[0038] Die Erfindung betrifft darüber hinaus ein System zum Verarbeiten von Teilnehmeridentitätsdaten
eines oder mehrerer Teilnehmer in einem zumindest ein Mobilfunkkommunikationsnetz
aufweisenden Mobilfunksystem. Dabei ist ein jeweiliger Teilnehmer ein erster Teilnehmer,
dem ein Sicherheitsmodul zugeordnet ist, das eine Kommunikation des ersten Teilnehmers
mit zweiten Teilnehmern über ein dem Sicherheitsmodul zugewiesenes Mobilfunkendgerät
ermöglicht, wobei in dem Sicherheitsmodul aktive Teilnehmeridentitätsdaten und inaktive
Teilnehmeridentitätsdaten des ersten Teilnehmers mit einer jeweiligen Rufnummer hinterlegt
sind, wobei nach der Aktivierung von inaktiven Teilnehmeridentitätsdaten zu aktivierten
Teilnehmeridentitätsdaten die inaktive Rufnummer eine aktivierte Rufnummer ist und
die Rufnummer oder Rufnummern der inaktiven Teilnehmeridentitätsdaten im Sicherheitsmodul
inaktive Rufnummern sind.
[0039] Dieses System zeichnet sich dadurch aus, dass das System eine oder mehrere Einrichtungen
aufweist, um bei der Aktivierung von Teilnehmeridentitätsdaten die aktivierte Rufnummer
einer Anzahl von vorbestimmten zweiten Teilnehmern, die dem ersten Teilnehmer zugeordnet
sind, bereitzustellen.
[0040] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Figuren
detailliert beschrieben.
[0041] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;
und
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
[0042] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend anhand eines Teilnehmers
(englisch "Subscriber") eines Mobilfunknetzes MN in einem Mobilfunksystem MS beschrieben,
dem ein Sicherheitsmodul 2 in der Form einer SIM bzw. UICC zugeordnet ist. Anstatt
einer UICC kann ggf. auch eine eUICC verwendet werden. Fig.1 zeigt eine UICC 2 mit
einer eindeutigen Identifikation eines ersten Teilnehmers T1. Dabei sind auf der SIM
mehrere Teilnehmeridentitätsdaten TD (genauer mehrere Sätze von Teilnehmeridentitätsdaten
TD) hinterlegt, die jeweils durch eine entsprechende Rufnummer RN in der Form einer
MSISDN-Nummer spezifiziert sind, über die der erste Teilnehmer T1 bei Aktivierung
der Rufnummer RN erreicht werden kann. Auf der UICC 2 kann immer nur ein Satz von
Teilnehmeridentitätsdaten TD aktiv sein, wodurch nur eine der den Teilnehmeridentitätsdaten
TD zugeordneten Rufnummern RN aktiv ist, unter der der erste Teilnehmer T1 für zweite
Teilnehmer T2 erreichbar ist. In Fig. 1 sind aktuell aktivierte Teilnehmeridentitätsdaten
mit TDa' und die entsprechende Rufnummer RN dieser aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten
TDa' mit RNa' bezeichnet.
[0043] Die UICC 2 ist in einem Mobilfunkendgerät 1 eingesetzt, über das der erste Teilnehmer
in einem Mobilfunksystem kommunizieren kann, wobei das Mobilfunksystem aus mehreren
Mobilfunknetzen MN1, MN2 bestehen kann. Üblicherweise erfolgt die Kommunikation über
ein dem ersten Teilnehmer zugeordnetes Heimatnetz MN1 und ggf. weitere Netze MN2,
sofern der erste Teilnehmer nicht im Heimatnetz MN1 lokalisiert ist bzw. mit Teilnehmern
aus anderen Netzen MN2 kommuniziert.
[0044] In der Ausführungsform der Fig. 1 werden die Teilnehmeridentitätsdaten TD von ersten
Teilnehmern in einem geschlossenen System über einen zentralen Teilnehmeridentitätsdatenserver
3 verwaltet, der sowohl die aktiven Teilnehmeridentitätsdaten TDa als auch die inaktiven
Teilnehmeridentitätsdaten TDi von jeweiligen ersten Teilnehmern T1 auf deren UICC
2 geladen hat und verwaltet. Das Umschalten von aktiven Teilnehmeridentitätsdaten
TDa zu bis zum Zeitpunkt der Umschaltung inaktiven Teilnehmeridentitätsdaten TDi erfolgt
insbesondere über ein OTA Kommando von einer Systemkomponente des Mobilfunksystems
MS oder einer Komponente des jeweiligen Mobilfunknetzes MN. Das Umschalten von aktiven
Teilnehmeridentitätsdaten TDa zu bis zum Zeitpunkt der Umschaltung inaktiven Teilnehmeridentitätsdaten
TDi kann auch lokal durch einen Benutzer über das Mobilfunkgeräts 1 durchgeführt werden
oder durch eine an das Mobilfunkendgerät 1 angeschlossene Einheit erfolgen. Eine solche
Umschaltung wird dem zentralen Teilnehmeridentitätsdatenserver 3 durch eine automatisierte
Nachricht mitgeteilt, welche von der UICC 2 an den Server 3 übermittelt wird. Der
Server 3 beinhaltet eine Zuorndung von Teilnehmeridentitätsdaten TD zu den jeweiligen
Rufnummern RN. Die UICC 2 meldet dem Server 3 insbesondere die aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten
TDa'. Der Server 3 ist somit immer darüber informiert, welche Teilnehmeridentitätsdaten
TDa in dem entsprechenden ersten Teilnehmer T1 gerade aktiv sind und kann anhand der
Zuordnung von Teilnehmeridentitätsdaten TD zu der jeweiligen Rufnummer RN feststellen,
welche Rufnummer RN nunmehr die aktivierte Rufnummer RNa' ist. Der Server 3 ist weiterhin
immer darüber informiert, welche Teilnehmeridentitätsdaten TDi gerade inaktiv sind
und somit informiert, welche Rufnummer RNi inaktiv ist.
[0045] Es besteht das Bedürfnis, dass ein erster Teilnehmer T1 bei dem Wechsel der Teilnehmeridentitätsdaten
TD bestimmte zweite Teilnehmer T2, mit denen er häufig kommuniziert, über den Wechsel
und damit die nun aktivierte Rufnummer RNa' informiert, so dass den zweiten Teilnehmern
T2 bekannt ist, unter welcher Rufnummer RN der erste Teilnehmer T1 aktuell erreicht
werden kann. Um dies zu ermöglichen, ist für jeden ersten Teilnehmer T1 ein vorbestimmter
Teilnehmerkreis von zweiten Teilnehmern T2 festgelegt, der in dem Teilnehmeridentitätsdatenserver
3 hinterlegt ist. Vorzugsweise kann der Teilnehmerkreis dabei von definierten Benutzern
konfigurierbar sein, um hohe Flexibilität zu gewährleisten. Beispielsweise kann ein
Benutzer an dem Mobilfunkgerät 1 den entsprechenden Teilnehmerkreis festlegen und
diese Information an den Teilnehmeridentitätsdatenserver 3 übermitteln. Nichtsdestotrotz
kann der vorbestimmte Teilnehmerkreis ggf. auch vorab festgelegt sein, ohne dass er
durch den Benutzer verändert werden kann.
[0046] In dem Szenario der Fig. 1 sind als zweite Teilnehmer T2 des für den ersten Teilnehmer
T1 festgelegten Teilnehmerkreises drei Teilnehmer T2 mit zugeordneten Mobilfunkgeräten
4 gezeigt. Die zweiten Teilnehmer T2 sind wiederum Teilnehmer eines Mobilfunknetzes,
denen ein entsprechendes Sicherheitsmodul 2 zugewiesen ist, welches in Fig.1 nicht
separat gezeigt ist, jedoch in dem jeweiligen Mobilfunkgerät 4 eingesetzt ist. Der
Kreis der zweiten Teilnehmer T2 ist jedoch nicht auf Teilnehmer eines ersten Mobilfunknetzes
MN1 beschränkt, die Teilnehmer T2 können auch in einem zweiten Mobilfunknetz MN2 registriert/authentisiert
sein. Gegebenenfalls können die zweiten Teilnehmer T2 auch auf andere Weise identifiziert
werden, z.B. über eine E-Mail-Adresse oder Festnetznummer etc., an welche über das
Mobilfunkgerät 1 auch Informationen übermittelt werden können.
[0047] Die UICC 2 des ersten Teilnehmers T1 und/oder der Server 3 überprüfen, ob ein Wechsel
der Rufnummern RN beim Wechsel der Teilnehmeridentitäten TD stattgefunden hat und
nur beim Wechsel der Rufnummern RN wird das erfindungsgemäße Verfahren aktiviert.
[0048] Um nunmehr die zweiten Teilnehmer T2 über den Wechsel der Teilnehmeridentitätsdaten
TD und insbesondere eine neu aktivierte Rufnummer RNa' zu informieren, wird der Teilnehmeridentitätsdatenserver
3 verwendet. Dabei werden bei einem Wechsel der aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten
TDa' zunächst über eine automatisierte Nachricht der UICC 2 die aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten
TDa' dem Server 3 mitgeteilt. Dem Server 3 ist dabei der für den Teilnehmer T1 konfigurierte
Teilnehmerkreis aus zweiten Teilnehmern T2 bekannt. Demzufolge sendet der Server 3
anschließend die aktivierte Rufnummern RNa' an die zweiten Teilnehmer T2 des vorbestimmten
Teilnehmerkreises. In der Ausführungsform der Fig.1 werden die Rufnummern RN der aktivierten
Teilnehmeridentitätsdaten TDa über SMS-Nachrichten bzw. E-Mail-Nachrichten an die
definierten zweiten Teilnehmer T2 übermittelt. In einer Ausgestaltung der Erfindung
werden die aktivierten Rufnummern RNa' vom Endgerät an den Server 3 übermittelt.
[0049] Ggf. kann die Information über die aktive Rufnummer RNa auch auf andere Weise den
zweiten Teilnehmern T2 mitgeteilt werden, z.B. über einen Webservice, der die Information
anzeigt. Ebenfalls kann die Information über soziale Netzwerke, wie z.B. Facebook,
dem vorbestimmten Teilnehmerkreis mitgeteilt werden. Die Information über die aktivierte
Rufnummer RNa' braucht somit ggf. nicht aktiv den zweiten Teilnehmern T2 zur Kenntnis
gebracht werden. Vielmehr ist es auch ausreichend, wenn für die entsprechenden zweiten
Teilnehmer T2 die Möglichkeit geschaffen wird, dass diese Zugriff auf die Rufnummer
RNa' der aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten TDa' haben. Weiterhin kann ausreichend
sein, den zweiten Teilnehmern zu signalisieren, dass der Wechsel der Rufnummer RN
stattgefunden hat und der Teilnehmer T1 unter der vorher aktiven Rufnummer RNa nicht
mehr 'erreichbar ist.
[0050] Fig. 2 zeigt eine zweite bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, bei der ein offenes
System zur Teilnehmeridentitätsdatenverwaltung verwendet wird. In einem solchen System
sind mehrere Teilnehmeridentitätsdatenserver 3 vorgesehen, wobei in Fig. 2 zwei solcher
Server 3 angedeutet sind. Jeder dieser Server 3 kann auf verschiedene Sicherheitsmodule
2 von entsprechenden ersten Teilnehmern T1 Teilnehmeridentitätsdaten TD laden. In
Fig. 2 ist analog zu Fig.1 lediglich ein erster Teilnehmer T1 mit zugeordneter UICC
2 angedeutet, wobei auf der UICC mehrere Teilnehmeridentitätsdaten TD (genauer Sätze
von Teilnehmeridentitätsdaten TD) hinterlegt sind, von denen ein Satz von Teilnehmeridentitätsdaten
TDa mit zugeordneter MSISDN-Nummer RNa aktiv ist. Im Unterschied zu Fig. 1 können
die Teilnehmeridentitätsdaten TD von verschiedenen Teilnehmeridentitätsdatenservern
3 auf die UICC 2 geladen sein. In Analogie zu Fig.1 ist ein vorbestimmter und ggf.
konfigurierbarer Teilnehmerkreis für den ersten Teilnehmer T1 festgelegt, der durch
die zweiten Teilnehmer T2 angedeutet ist. Die zweiten Teilnehmer T2 werden nunmehr
jedoch nicht durch einen zentralen Teilnehmeridentitätsdatenserver 3 über einen Wechsel
der Teilnehmeridentitätsdaten TD informiert. Hierfür wird ein zentraler Informationsservice
in der Form eines Informationsservers 5 eingesetzt, der mit allen Teilnehmeridentitätsdatenservern
3 kommunizieren kann, wie dies im Folgenden beschrieben wird.
[0051] Werden auf der UICC 2 Teilnehmeridentitätsdaten TD gewechselt, werden die aktivierten
Teilnehmeridentitätsdaten TDa demjenigen Teilnehmeridentitätsdatenserver 3 mitgeteilt,
der diese Teilnehmeridentitätsdaten TD auf die UICC 2 geladen hat. Anschließend sendet
der Server 3 eine Nachricht, welche die neue aktivierte Rufnummer RNa' spezifiziert,
an den zentralen Informationsserver 5. In dem Informationsserver 5 ist dabei für jeden
der ersten Teilnehmer T1 hinterlegt, an welchem vorbestimmten Teilnehmerkreis ein
Teilnehmeridentitätsdatenwechsel mit der neuen Rufnummer RN mitgeteilt werden soll.
Nach Empfang der Rufnummer RNa' ordnet der Informationsserver die Rufnummer RN dem
entsprechenden ersten Teilnehmer T1 zu und identifiziert anschließend den vorbestimmten
Teilnehmerkreis für diesen Teilnehmer T1. Schließlich werden entsprechende Nachrichten
mit der aktivierten Rufnummer RNa' an die zweiten Teilnehmer T2 des vorbestimmten
Teilnehmerkreises gesendet.
[0052] In einer Abwandlung der Ausführungsform der Fig. 2 kann bei einem Teilnehmeridentitätsdatenwechsel
die aktivierte Rufnummern RNa' auch direkt durch den beteiligten Teilnehmeridentitätsdatenserver
3 (d.h. den Teilnehmeridentitätsdatenserver 3, der die aktivierte Teilnehmeridentitätsdaten
TD verwaltet) an die entsprechenden zweiten Teilnehmer T2 übermittelt werden. In diesem
Fall übernimmt der Informationsserver 5 lediglich Steueraufgaben. Insbesondere kann
er die einzelnen Teilnehmeridentitätsdatenserver 3 instruieren, auf welche Weise die
aktivierte Rufnummer RNa' bereitgestellt bzw. verteilt werden soll. Zur Verteilung
der Rufnummer RN können dabei wiederum die oben beschriebenen Varianten, nämlich das
Versenden einer Nachricht, ein Web-Server oder ein soziales Netzwerk, zum Einsatz
kommen.
[0053] In einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann die aktivierte
Rufnummer RNa' der aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten TDa' bei einem Teilnehmeridentitätsdatenwechsel
ggf. auch ohne Beteiligung von Teilnehmeridentitätsdatenservern 3 bzw. einem Informationsserver
5 den zweiten Teilnehmern T2 bereitgestellt werden. In diesem Fall wird automatisiert
bei einem Wechsel der Teilnehmeridentitätsdaten TD eine Nachricht mit der aktivierten
Rufnummer RNa' und/oder der aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten TDa' direkt von
der UICC 2 des ersten Teilnehmers T1 an die zweiten Teilnehmer T2 des vorbestimmten
Teilnehmerkreises versendet. Hierzu kann insbesondere eine Applet auf der UICC 2 zum
Einsatz kommen.
[0054] In einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht ggf. auch
die Möglichkeit, dass neben der Bereitstellung der Rufnummer RN von aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten
TDa' für einen vorbestimmten Teilnehmerkreis auch eine Rufnummernumleitung von den
inaktiven Rufnummern RNi der inaktiven Teilnehmeridentitätsdaten TDi der UICC 2 zu
der aktivierten Rufnummer RNa' der aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten TDa' durchgeführt
wird. Die Aktivierung der Rufnummernumleitung kann dabei je nach Anwendungsfall an
verschiedene Kriterien geknüpft sein. Zum Beispiel kann eine solche Rufnummernumleitung
immer dann verwendet werden, wenn über einen längeren Zeitraum mehrere, öfter wechselnde
Teilnehmeridentitätsdaten TD (z.B. Privat- und Firmenteilnehmeridentitätsdaten) von
der UICC 2 benutzt werden. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass auch dann, wenn
ein Benutzer übersieht, dass die Rufnummer RN des ersten Teilnehmers T1 gewechselt
hat, ein Anruf des Benutzers an den ersten Teilnehmer T1 gelangt.
[0055] Zur Implementierung der Rufnummernumleitung kann z.B. der in Fig. 1 gezeigte zentrale
Teilnehmeridentitätsdatenserver 3 bzw. der Informationsserver 5 der Fig. 2 verwendet
werden. Diese senden im Falle einer Rufnummernumleitung automatisiert eine Nachricht
mit der Rufnummernumleitung an den Mobilfunkbetreiber der Teilnehmeridentitätsdaten
TD, welche bei einem Teilnehmeridentitätsdatenwechsel deaktiviert werden. Zur Automatisierung
können weitere Regeln definiert sein, ob und wann eine Rufnummer umgeleitet werden
soll, z.B. nur national. Die Deaktivierung einer entsprechenden Rufnummernumleitung
kann in gleicher Weise automatisiert durchgeführt werden und an bestimmte Kriterien
bzw. Regeln gekoppelt sein. Zur Aufhebung einer Rufnummernumleitung kann wiederum
der in Fig. 1 gezeigte zentrale Teilnehmeridentitätsdatenserver 3 oder der Informationsserver
5 der Fig. 2 eingesetzt werden.
[0056] Die im Vorangegangenen beschriebenen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens
weisen eine Reihe von Vorteilen auf. Insbesondere wird auf einfache Weise eine Verwaltung
von mehreren Teilnehmeridentitätsdaten TD auf einem Sicherheitsmodul 2 geschaffen,
wobei bei einem Wechsel der aktiven Teilnehmeridentitätsdaten TDa ein vorbestimmter
Teilnehmerkreis über die aktivierte Rufnummer RNa' der aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten
TDa' informiert wird. Der Teilnehmerkreis ist dabei vorzugsweise über einen oder mehrere
Benutzer konfigurierbar und kann somit an die Bedürfnisse eines Benutzers angepasst
werden.
Bezugszeichenliste
[0057]
- 1
- Mobilfunkendgerät
- 2
- Sicherheitsmodul, SIM, eUICC
- 3
- Teilnehmeridentitätsdatenserver
- 4
- Mobilfunkendgerät
- 5
- Zentraler Informationsserver
- T1
- erster Teilnehmer
- T2
- zweite Teilnehmer
- TD
- Teilnehmeridentitätsdaten
- TDi
- inaktive Teilnehmeridentitätsdaten
- TDa
- aktive Teilnehmeridentitätsdaten
- TDa'
- aktivierte Teilnehmeridentitätsdaten
- RN
- Rufnummer
- RNa
- aktive Rufnummer
- RNa'
- aktivierte Rufnummer
- RNi
- inaktive Rufnummer
- MN
- Mobilfunkkommunikationsnetz
- MS
- Mobilfunksystem
1. Verfahren zum Betreiben eines Sicherheitsmoduls (2) in einem Mobilfunksystem (MS),
aufweisend mindestens ein Mobilfunkkommunikationsnetz (MN), wobei das Sicherheitsmodul
(2) aktive Teilnehmeridentitätsdaten (TDa) und inaktive Teilnehmeridentitätsdaten
(TDi) aufweist, wobei eine Kommunikation eines ersten Teilnehmers (T1) mit zweiten
Teilnehmern (T2) über ein durch das Sicherheitsmodul (2) für die Kommunikation am
Mobilfunkkommunikationsnetz (MN) betriebsfähiges Mobilfunkendgerät (1) unter Verwendung
der aktiven Teilnehmeridentitätsdaten (TDa) ermöglicht wird;
mit den Verfahrensschritten:
- Aktivieren von inaktiven Teilnehmeridentitätsdaten (TDi) im Sicherheitsmodul (2),
wodurch eine bis zum Zeitpunkt des Aktivierens aktive Rufnummer (RNa) der aktiven
Teilnehmeridentitätsdaten (TDa) deaktiviert wird und wodurch eine inaktive Rufnummer
(RNi) eine aktivierte Rufnummer (RNa') wird; und
- Bereitstellen der aktivierten Rufnummer (RNa') einer Anzahl von vorbestimmten zweiten
Teilnehmern (T2).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl von vorbestimmten zweiten Teilnehmern (T2) durch einen oder mehrere Benutzer
und insbesondere einen für den Zugriff auf das Sicherheitsmodul (2) autorisierten
Benutzer konfigurierbar ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Bereitstellens beinhaltet, dass die aktivierte Rufnummer (RNa') der
aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten (TDa') der Anzahl von vorbestimmten zweiten
Teilnehmern (T2) über das Versenden einer Nachricht, insbesondere einer SMS und/oder
E-Mail, an den oder die vorbestimmten zweiten Teilnehmer (T2) bereitgestellt wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehende Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Bereitstellens weiter beinhaltet, dass die aktivierte Rufnummer (RNa')
der aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten (TDa') der Anzahl von vorbestimmten zweiten
Teilnehmern (T2) über einen Webservice und/oder ein soziales Netzwerk bereitgestellt
wird, auf welche die Anzahl von vorbestimmten zweiten Teilnehmern (T2) Zugriff haben.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Mobilfunksystem (MS) ein Teilnehmeridentitätsdatenserver (3) vorgesehen ist,
der die aktiven Teilnehmeridentitätsdaten (TDa) und inaktiven Teilnehmeridentitätsdaten
(TDi) von einem oder mehreren ersten Teilnehmern (T1) verwaltet und dabei über die
Information verfügt, welche Teilnehmeridentitätsdaten (TD) des oder der ersten Teilnehmer
(T1) aktive Teilnehmeridentitätsdaten (TDa) sind, wobei durch den Schritt des Aktivierens
von inaktiven Teilnehmeridentitätsdaten (TDi) zu aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten
(TDa') eines jeweiligen ersten Teilnehmers (T1) die aktivierte Rufnummer (RNa') durch
den Teilnehmeridentitätsdatenserver (3) der entsprechenden Anzahl von vorbestimmten
zweiten Teilnehmern (T2) bereitgestellt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Mobilfunksystem (MS) mehrere erste Teilnehmer (T1) vorhanden sind, deren aktive
Teilnehmeridentitätsdaten (TDa) und inaktive Teilnehmeridentitätsdaten (TDi) über
mehrere Teilnehmeridentitätsdatenserver (3) verwaltet werden, wobei ein jeweiliger
Teilnehmeridentitätsdatenserver (3) für einen Teil der ersten Teilnehmer (T1) über
die Information verfügt, welche Teilnehmeridentitätsdaten (TD) des oder der ersten
Teilnehmer (T1) aktivierte Teilnehmeridentitätsdaten (TDa') sind, wobei ein zentraler
Informationsserver (5) vorgesehen ist, der mit allen Teilnehmeridentitätsdatenservern
(3) kommunizieren kann und an der Bereitstellung der aktivierten Rufnummern (RNa')
von ersten Teilnehmern (T1) für die entsprechende Anzahl von vorbestimmten zweiten
Teilnehmern (T2) beteiligt ist.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Informationsserver (5) von den Teilnehmeridentitätsdatenservern (3)
die aktivierten Rufnummern (RNa') nach dem Aktivieren der inaktiven Teilnehmeridentitätsdaten
(TDi) empfängt, wobei der zentrale Informationsserver (5) anschließend aktivierten
Rufnummern (RNa') jeweils der entsprechenden Anzahl von vorbestimmten zweiten Teilnehmern
(T2) bereitstellt.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Informationsserver (5) den Teilnehmeridentitätsdatenservern Steuerbefehle
zur Bereitstellung der aktivierten Rufnummern (RNa') für die entsprechende Anzahl
von vorbestimmten zweiten Teilnehmern (T2) gibt, wobei die Teilnehmeridentitätsdatenserver
(3) die aktivierten Rufnummern (RNa') jeweils der entsprechenden Anzahl von vorbestimmten
zweiten Teilnehmern (T2) bereitstellen.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitsmodul (2) des ersten Teilnehmers (T1) den oder die Teilnehmeridentitätsdatenserver
(3) über die Aktivierung von inaktiven Teilnehmeridentitätsdaten (TDi) informiert.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitsmodul (2) die aktivierte Rufnummer (RNa') der aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten
(TDa') der Anzahl von vorbestimmten zweiten Teilnehmern (T2) direkt bereitstellt.
11. Verfahren nach einem der vorhergehende Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Vorliegen von einer oder mehrere Bedingungen eine Rufnummernumleitung von der
oder den inaktiven Rufnummern (RNi) der Teilnehmeridentitätsdaten (TD) des ersten
Teilnehmers (T1) zu der aktivierten Rufnummer (RNa') der aktivierten Teilnehmeridentitätsdaten
(RNa') erfolgt.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitsmodul (2) ein in dem Mobilfunkendgerät (1) eingesetzter und austauschbarer
Datenträger, insbesondere eine UICC ist.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitsmodul (2) ein in dem Mobilfunkendgerät (1) fest integriertes Modul,
insbesondere eine eUICC ist.
14. System zum Verarbeiten von Teilnehmeridentitätsdaten (TD) eines oder mehrerer Teilnehmer
in einem zumindest ein Mobilfunkkommunikationsnetz (MN) aufweisenden Mobilfunksystem
(MS), wobei ein jeweiliger Teilnehmer ein erster Teilnehmer (T1) ist, dem ein Sicherheitsmodul
(2) zugeordnet ist, das eine Kommunikation des ersten Teilnehmers (T1) mit zweiten
Teilnehmern (T2) über ein dem Sicherheitsmodul (2) zugewiesenes Mobilfunkendgerät
(1) ermöglicht, wobei in dem Sicherheitsmodul (2) aktive Teilnehmeridentitätsdaten
(TDa) und inaktive Teilnehmeridentitätsdaten (TDi) des ersten Teilnehmers (T1) hinterlegt
sind und jedem Satz von Teilnehmeridentitätsdaten (TDi) eine Rufnummer (RN) zugeordnet
ist, wobei nach der Aktivierung von inaktiven Teilnehmeridentitätsdaten (TDi) zu aktivierten
Teilnehmeridentitätsdaten (TDa') die inaktive Rufnummer (RNi) eine aktivierte Rufnummer
(RNa') ist und die Rufnummer (RN) oder Rufnummern (RN) der inaktiven Teilnehmeridentitätsdaten
(TDi) inaktive Rufnummern (RNi) sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
das System eine oder mehrere Einrichtungen aufweist, um bei der Aktivierung von Teilnehmeridentitätsdaten
(TD) die aktivierte Rufnummer (RNa') einer Anzahl von vorbestimmten zweiten Teilnehmern
(T2), die dem ersten Teilnehmer (T1) zugeordnet sind, bereitzustellen.
15. System nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung oder Einrichtungen zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der
Ansprüche 2 bis 13 ausgestaltet sind.