[0001] Gegenstand der Erfindung sind konversionsschichtfreie Bauteile von Vakuumpumpen aus
Ventilmetallen und deren Legierungen.
[0002] DE 101 63 864 A1 betrifft ein Verfahren zur Beschichtung von Gegenständen aus Ventilmetallen oder
deren Legierungen mit einer dünnen Sperrschicht aus dem Metall und darauf befindlicher
Oxidkeramikschicht, deren Oberfläche mit Fluorpolymeren beschichtet ist, die dadurch
gekennzeichnet ist, dass man die Fluorpolymere in Form einer Lösung durch Vakuumimprägnierung
in das Kapillarsystem der Oxidkeramikschicht einbringt und nach Entfernen der nicht
benetzenden Lösungsanteile trocknet. Demnach umfasst die Gruppe der Ventilmetalle
Aluminium, Magnesium, Titan, Niob oder Zirkonium sowie deren Legierungen. Darüber
hinaus werden in dieser Druckschrift aber auch weitere Bauteile von Vakuumpumpen aus
Ventilmetallen definiert, wie beispielsweise Rotoren und Statoren von Turbomolekularpumpen.
[0003] Unter Aluminium und dessen Legierungen werden hier und auch im Rahmen der vorliegenden
Erfindung, Reinstaluminium und Legierungen AlMn; AlMnCu; AlMg
1; AlMg
1,5; E-AlMgSi; AlMgSi
0,5; AlZnMgCu
0,5; AlZnMgCu
1,5; G-AlSi
1,2; G-AlSi
5MG; G-AlSi
8Cu
3; G-AlCu
4Ti; G-AlCu
4TiMg verstanden. Für die Zwecke der Erfindung eignen sich ferner außer Reinmagnesium
insbesondere die Magnesiumgusslegierungen der ASTM-Bezeichnungen AS41, AM60, AZ61,
AZ63, AZ81; AZ91, HK31, QE22, ZE41, ZH62, ZK51, ZK61, EZ33, HZ32 sowie die Knetlegierungen
AZ31, AZ61, AZ80, M1 ZK60, ZK40. Desweiteren lassen sich Reintitanium oder auch Titanlegierungen
wie TiAl
6V4, TiAl5Fe
2,5 und andere einsetzen.
[0004] In
DE 101 63 864 A1 wird die Oxidkeramikschicht im Wesentlichen durch eine Konversionsschicht der Oberfläche
des Bauteils gebildet, so dass hier praktisch ein Teil des Substratmaterials abgetragen
und in die Oxidationssperrschicht umgewandelt wird.
[0005] Darüber hinaus sind bekanntermaßen auch konventionelle Anodisationsschichten (Eloxalschichten),
plasmachemische Anodisationsverfahren (KEPLA-Coat
®, KERONITE® und andere Verfahren) bekannt. Auch ist es bekannt, die oben genannten
Ventilmetalle zu vernickeln.
[0006] Aus
EP 1 818 428 A1 ist eine Verfahren zur elektrolytischen Keramikbeschichtung für Metall sowie ein
Elektrolyt zur Verwendung bei der elektrolytischen Keramikbeschichtung von Metallen
und metallischen Materialien bekannt.
[0007] EP 1 050 606 A1 offenbart ein Verfahren zur Herstellung von harten Schutzbeschichtungen auf Partikeln,
die aus Aluminiumlegierungen hergestellt sind.
[0008] WO 2005/014892 A2 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung einer Beschichtung auf einer Kunststoffkomponente
einer Vakuumpumpe. Hierbei wird auf die Komponente eine metallische Schicht aufgebracht
und die Beschichtung durch elektrolytische Plasmaoxidation der metallischen Schicht
hergestellt.
[0009] Allen vorgenannten Beschichtungsverfahren liegt zugrunde, dass sie konturgetreue
Schichtbildungen ermöglichen. Diese Schichtsysteme haben jedoch alle ihre spezifischen
Nachteile in der vakuumtechnischen Anwendung. So enthalten die Anodisationsverfahren
mehr oder weniger ausgeprägte Porenstrukturen, die den Korrosionsschutz einschränken.
Auch die Chemisch-Nickelschichten weisen diesbezüglich sogenannte "Pinholes" auf,
die zumindest größere Schichtdicken erfordern, um die Zahl und Größe der "Pinholes"
zu minimieren. Auch ist das tribologische Verhalten von Chemisch-Nickelschichten insbesondere
unter Vakuum ungenügend, da derartige Schichten bei Crashs zu Kaltverschweißungen
tendieren.
[0010] Alternative Beschichtungen für Bauteile von Vakuumpumpen werden beispielsweise auch
in der
DE 10 2005 040 648 A1 beschrieben. Hier werden Gegenstände aus Ventilmetallen, insbesondere Bauteile von
Vakuumpumpen mit einer aus dem Metall gebildeten oxidkeramischen Schicht, die eine
dünne Sperrschicht als Grenzschicht zum Metall aufweist, mit einer weiteren polymeren
Beschichtung versehen, die auf der Basis von Parylenen gebildet wird.
DE 10 2005 040 648 A1 beschreibt auch die Zusammensetzung dieser Oberflächenbeschichtung und ein Aufbringungsverfahren.
[0011] WO 03/029529 A1,
WO 2006/047501 A2 und
WO 2006/047526 A2 beschreiben die Herstellung eines Gegenstandes mit einer korrosions-, wärme- und
abriebbeständigen keramischen Beschichtung aus Titan- und/oder Zirkoniumdioxid, die
durch Gleich- oder Wechselstromanodisierung auf dem Gegenstand aus Aluminium und/oder
Titan aufgebracht wird. Die in diesem Stand der Technik zugrunde liegenden Gegenstände
werden nicht näher definiert. Auch sind keine Angaben über die Chemikalienbeständigkeit,
insbesondere die Beständigkeit gegenüber Citronensäure oder Salz- und/oder Flußsäuredämpfen
vorhanden.
[0012] Dementsprechend besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, konversionsschichtfreie
Bauteile von Vakuumpumpen aus Ventilmetallen und deren Legierungen zur Verfügung zu
stellen, die neben Korrosions-, Hitze- und Abriebbeständigkeit eine galvanisch erzeugte
konversionsschichtfreie Beschichtung aufweisen, die darüber hinaus auch chemikalienbeständig,
insbesondere beständig ist gegen Citronensäure oder Salzsäuredämpfe. Dies ist besonders
wichtig bei der Herstellung von Bauteilen von Vakuumpumpen, die insbesondere im Vakuumbereich
mit aggressiven Gasen wie beispielsweise HCl- und/oder HF-Dampf/Gas in Kontakt treten.
[0013] Die Lösung der vorgenannten Aufgabe besteht in einer ersten Ausführungsform aus konversionsschichtfreien
Bauteile von Vakuumpumpen aus Ventilmetallen und deren Legierungen, die dadurch gekennzeichnet
ist, dass deren Oberfläche eine galvanisch erzeugte Beschichtung wenigstens eines
Oxids und/oder eines Oxifluorids eines Elements der Gruppe bestehend aus Bor, Germanium,
Aluminium, Magnesium, Titan, Niob, Hafnium und/oder Zirkonium und deren Gemische und/oder
einem Oxifluorid der Gruppe bestehend aus Aluminium, Titan und/oder Zirkonium einer
Schichtdicke im Bereich von 5 bis 50 µm, aufweist.
[0014] Die Lösung der vorgenannten Aufgabe nutzt einerseits die konturengetreue Abdeckung
von Oberflächen, wie sie bei bekannten Konversionsschichten wie KEPLA-Coat® oder Anodisationsschichten
möglich ist. Wesentlich im Sinne der vorliegenden Erfindung ist jedoch, dass hier
kein Substratwerkstoff durch Umwandlung verloren geht, das heißt, keine Konversionsschicht
erzeugt wird. Hierdurch kann im Bedarfsfall ohne Substratverluste die Beschichtung
beliebig oft wiederholt werden, was besonders im Servicefall von großer Bedeutung
ist.
[0016] Aufgrund der hohen Abscheideraten reduzieren sich die Expositionszeiten auf etwa
ein Drittel gegenüber den üblichen Anodisationsverfahren und sogar auf ein Sechstel
(Viertel) gegenüber dem oben genannten KEPLA-Coat®-Verfahren. Dadurch wird ein bedeutsamer
wirtschaftlicher Vorteil bereitgestellt. Darüber hinaus konnte gefunden werden, dass
bei den erfindungsgemäß hergestellten konversionsschichtfreien Bauteilen von Vakuumpumpen
aus Ventilmetallen und deren Legierungen kein Kanteneffekt aufgetreten ist. Insbesondere
dieser Umstand ist aus den oben genannten Schriften nicht bekannt und stellt insofern
einen überraschenden Vorteil der vorliegenden Erfindung dar.
[0017] Aufgrund der gegenüber den Schichten, die durch Anodisationsverfahren oder mittels
dem KEPLA-Coat
®-Verfahren hergestellt werden, ist im Ergebnis ein höherer Widerstand gegen abrasiven
Verschleiß vorgegeben. Die abgeschiedenen Schichten können dabei eine Härte von etwa
700 HV aufweisen.
[0018] Erfindungsgemäß konnten erhebliche Vorteile im Korrosionsschutz gegenüber den bekannten
Schichtsystemen erarbeitet werden. Dies betrifft insbesondere den Schutz gegen Citronensäure
und Salzsäure. Bekanntermaßen sind Anodisationsschichten empfindlich gegen die Einwirkung
von Citronensäure während die KEPLA-Coat®-Beschichtungen keine ausreichende Stabilität
gegenüber Salzsäure aufweisen.
[0019] Es konnte gefunden werden, dass die Grundstandzeit des Elektrolyten durch analytische
Überwachung und gegebenenfalls Nachdosierung über erheblich längere Perioden eingestellt
werden kann, als dies mit den bisher bekannten Verfahren zur Beschichtung von Bauteilen
von Vakuumpumpen aus Ventilmetallen und deren Legierungen erforderlich ist. Im Gegensatz
hierzu muss der Elektrolyt von KEPLA-Coat® aufgrund von Verunreinigungen, die aus
dem Grundwerkstoff stammen, nutzungsabhängig verworfen werden. Dies trifft in ähnlicher
Weise auch für Elektrolyten von Anodisationsschichten zu.
[0020] Erfindungsgemäße Bauteile von Vakuumpumpen aus Ventilmetallen und deren Legierungen
umfassen insbesondere Rotoren, Statoren, Statorscheibenhälften, Gewindestufen, Gehäuse
und Lagerschalen.
[0021] Der Begriff der Ventilmetalle steht in Übereinstimmung mit dem Stand der Technik
hier für Metalle der Gruppe Aluminium, Magnesium, Titan, Niob und/oder Zirkonium sowie
deren Legierungen. Die in der Beschreibungseinleitung genannten speziellen Legierungen
von Aluminium, Magnesium und Titan sind auch im Sinne der vorliegenden Erfindung besonders
bevorzugt.
[0022] Für die Oberflächenbeschichtung werden besonders bevorzugt wenigstens ein Oxid und/oder
Oxifluoride der Gruppe bestehend aus Aluminium, Titan und/oder Zirkonium ausgewählt.
Damit lassen sich die erfindungsgemäßen Vorteile der vorliegenden Erfindung am besten
realisieren.
[0023] Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die Dicke der
Oberflächenbeschichtung 5 bis 50 µm beträgt. Besonders bevorzugt im Sinne der vorliegenden
Erfindung beträgt die Dicke der Oberflächenbeschichtung 15 bis 30 µm. Wird die Dicke
der Oberflächenbeschichtung zu dünn gewählt, so ist kein ausreichender Schutz gegen
Korrosion, Hitze, Abrieb und Chemikalien gewährleistet. Wird hingegen die Dicke der
Oberflächenbeschichtung zu groß gewählt, so neigen entsprechende Beschichtungen zum
Abplatzen. Darüber hinaus sind entsprechend dicke Schichten unwirtschaftlich.
[0024] Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht in dem Verfahren
zur Herstellung von galvanisch erzeugten konversionsschichtfreien Bauteilen und von
Vakuumpumpen aus Ventilmetallen und deren Legierungen, das dadurch gekennzeichnet
ist, dass man
- (a) eine anodisierende Lösung bereitstellt, die neben Wasser wenigstens eine weitere
Komponente enthält, die ausgewählt ist aus der Gruppe der wasserdispergierbaren komplexen
Fluoride und Oxifluoride von Elementen der Gruppe bestehend aus Bor, Germanium, Aluminium,
Magnesium, Titan, Niob, Hafnium und/oder Zirkonium und deren Gemischen,
- (b) eine Kathode in Kontakt mit der anodisierenden Lösung bringt,
- (c) die Bauteile als Anode in die anodisierende Lösung einbringt und
- (d) eine elektrische Spannung zwischen Anode und Kathode anlegt um eine Oberflächenbeschichtung
auf den Bauteilen aufzubringen.
[0025] Grundsätzlich ist dieses Verfahren bereits aus den genannten Schriften
WO 03/029539 A1,
WO 2006/047501 A2 und
WO 2006/047526 A2 bekannt. Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich insofern durch die ausgewählten
Bauteile von Vakuumpumpen aus Ventilmetallen und deren Legierungen.
Ausführungsbeispiele:
Beispiel 1:
[0026] Ein Probeblech aus AlMgSi
1 mit den Abmessungen von 100 x 50 x 1.5 mm wurde bei 400 Volt für 5 Minuten in einem
nach
WO 03/029529,
WO 2006/047501 A2 und
WO 2006/047526 A2 beschriebenen Elektrolyten anodisch innerhalb einer Zeitdauer von 5 Minuten beschichtet.
Die ermittelte Schichtdicke betrug etwa 10 µm.
Beispiel 2:
[0027] Ein Probenblech wie unter Beispiel 2 beschrieben wurde analog innerhalb von 10 Minuten
beschichtet. Die ermittelte Schichtdicke betrug etwa 12 µm.
Beispiel 3:
[0028] Die nach Beispielen 1 und 2 beschichteten Probebleche wurden einer Salzsäureatmosphäre
ausgesetzt die sich über einer Vorlage von 15 Gew.-%iger Salzsäurevorlage ausbildet.
Die Oxidkeramikschicht auf den Probeblechen wurde nach 144h und nach 300h Versuchsdauer
auf Ablösungen untersucht. Die Oxidkeramikschicht auf den Probeblechen war nach dieser
Expositionszeit unversehrt.
Beispiel 4:
[0029] Die nach den Beispielen 1 und 2 beschichteten Probebleche wurden Citronensäurelösungen
mit Konzentrationen von 2%, 3,5% und 5% ausgesetzt. Die Oxidkeramikschicht auf den
Probeblechen wurde nach 90h Versuchsdauer auf Ablösungen untersucht. Die Oxidkeramikschicht
auf den Probeblechen war nach dieser Expositionszeit unversehrt.
1. Konversionsschichtfreie Bauteile von Vakuumpumpen aus Ventilmetallen und deren Legierungen
dadurch gekennzeichnet, dass deren Oberfläche eine galvanisch erzeugte Beschichtung wenigstens eines Oxids eines
Elements der Gruppe bestehend aus Bor, Germanium, Aluminium, Magnesium, Titan, Niob,
Hafnium und/oder Zirkonium und deren Gemische und/oder einem Oxidfluorid der Gruppe
bestehend aus Aluminium, Titan und/oder Zirkonium einer Schichtdicke im Bereich von
5 bis 50 µm aufweist.
2. Bauteile nach Anspruch 1 umfassend Rotoren, Statoren, Statorscheibenhälften, Gewindestufen,
Gehäuse und Lagerschalen.
3. Bauteile nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilmetall ausgewählt ist aus Aluminium, Magnesium, Titan, Niob und/oder Zirkonium
sowie deren Legierungen.
4. Bauteile nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Oberflächenbeschichtung 15 bis 30 µm beträgt.
5. Verfahren zur Herstellung von galvanisch erzeugten konversionsschichtfreien Bauteilen
von Vakuumpumpen aus Ventilmetallen und deren Legierungen,
dadurch gekennzeichnet, dass man
(a) eine anodisierende Lösung bereitstellt, die neben Wasser wenigstens eine weitere
Komponente enthält, die ausgewählt ist aus der Gruppe der wasserdispergierbaren komplexen
Fluoride und Oxifluoride von Elementen der Gruppe bestehend aus Bor, Germanium, Aluminium,
Magnesium, Titan, Niob, Hafnium und/oder Zirkonium und deren Gemische,
(b) eine Kathode in Kontakt mit der anodisierenden Lösung bringt,
(c) die Bauteile als Anode in die anodisierende Lösung einbringt und
(d) eine elektrische Spannung zwischen Anode und Kathode anlegt, um eine Oberflächenbeschichtung
auf den Bauteilen aufzubringen.
1. Vacuum pump components without conversion layers, made of valve metals or their alloys,
characterized in that their surfaces have a coating of at least one oxide of an element of the group consisting
of boron, germanium, aluminum, magnesium, titanium, niobium, hafnium and/or zirconium
and mixtures thereof, and/or an oxyfluoride of the group consisting of aluminum, titanium
and/or zirconium, produced by electroplating and having a layer thickness within a
range of from 5 to 50 µm.
2. The components according to claim 1, including rotors, stators, stator disk halves,
helical stages, housings and bearing shells.
3. The components according to claim 1 or 2, characterized in that said valve metal is selected from aluminum, magnesium, titanium, niobium and/or zirconium
and their alloys.
4. The components according to any of claims 1 to 3, characterized in that the thickness of the surface coating is from 15 to 30 µm.
5. A process for preparing vacuum pump components without conversion layers, made of
valve metals or their alloys, that are produced by electroplating,
characterized by
(a) providing an anodizing solution containing, in addition to water, at least one
other component selected from the group of water-dispersible complex fluorides and
oxyfluorides of elements of the group consisting of boron, germanium, aluminum, magnesium,
titanium, niobium, hafnium and/or zirconium and mixtures thereof;
(b) contacting a cathode with said anodizing solution;
(c) inserting the components as anodes into said anodizing solution; and
(d) applying a voltage between the anode and cathode to apply a surface coating to
said components.
1. Composants de pompe à vide sans couches de conversion, en métaux de soupape ou des
alliages de ceux-ci, caractérisés en ce que leurs surfaces présentent un revêtement d'au moins un oxyde d'un élément du groupe
consistant en bore, germanium, aluminium, magnésium, titane, niobium, hafnium et/ou
zirconium, et des mélanges de ceux-ci, et/ou un oxyfluorure du groupe consistant en
aluminium, titane et/ou zirconium, préparés par revêtement galvanique, et ayant une
épaisseur de couche comprise dans la gamme allant de 5 à 50 µm.
2. Composants selon la revendication 1, incluant des rotors, des stators, des demi-disques
de stators, des étages à filetage, des boîtiers, et des coussinets.
3. Composants selon la revendication 1 ou 2, caractérisés en ce que ledit métal de soupape est choisi parmi l'aluminium, le magnésium, le titane, le
niobium, et /ou le zirconium et leurs alliages.
4. Composants selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisés en ce que l'épaisseur du revêtement de surface est de 15 à 30 µm.
5. Procédé pour préparer des composants de pompe à vide sans couches de conversion, en
métaux de soupape ou des alliages de ceux-ci, préparés par revêtement galvanique,
caractérisé par l'étape consistant à
(a) procurer une solution d'anodisation contenant, outre l'eau, au moins un autre
composant choisi dans le groupe de fluorures et oxyfluorures complexes, dispersibles
dans l'eau, d'éléments du groupe consistant en bore, germanium, aluminium, magnésium,
titane, niobium, hafnium et/ou zirconium, et des mélanges de ceux-ci,
(b) mettre une cathode en contact avec ladite solution d'anodisation,
(c) introduire les composants en tant qu'anodes dans ladite solution d'anodisation,
et
(d) appliquer une tension électrique entre l'anode et la cathode pour appliquer un
revêtement de surface auxdits composants.