(19)
(11) EP 2 724 651 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
15.03.2017  Patentblatt  2017/11

(21) Anmeldenummer: 12007429.9

(22) Anmeldetag:  30.10.2012
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47K 3/00(2006.01)

(54)

Dichtband-Set

Sealing strip set

Ensemble de bandes étanches


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 29.10.2012 CH 21702012

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
30.04.2014  Patentblatt  2014/18

(73) Patentinhaber: Gassmann, Urs
6343 Rotkreuz (CH)

(72) Erfinder:
  • Gassmann, Urs
    6343 Rotkreuz (CH)

(74) Vertreter: Reb, Carina 
Patentbüro Reb/RAin Untereggistrasse 4
6353 Weggis
6353 Weggis (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 2 405 067
WO-A1-2008/065096
DE-U1- 29 905 152
EP-A2- 1 038 485
CH-A5- 690 187
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Dichtband-Set, wie es bei dem Setzen und Abdichten einer Badewanne oder Duschwanne an eine oder mehrere Anschlusswände, an einen oder mehrere Böden und/oder an ein oder mehrere Podeste Verwendung findet. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Anwendung eines erfindungsgemäßen Dichtband-Sets.

    [0002] Die kritischen Bereiche für das Erreichen einer zuverlässig dichten Montage einer Bade- oder Duschwanne sind die Eck- und Übergangsbereiche. Grundsätzlich stehen für diese Bereiche vor- oder maßgefertigte Profile zur Verfügung, aber die Vielzahl der tatsächlichen Einbausituationen macht es schwierig, für jede erdenkliche Einbausituation ein passendes Eck- oder Übergangsprofil vor- oder maßzufertigen.

    [0003] Die Anfertigung von Maßanfertigungen ist teuer und verzögert den Einbau der Bade- oder Duschwanne. Die Anfertigung einer hohen Anzahl von vorgefertigten Eck- oder Übergangsprofilen hingegen ist ebenfalls unwirtschaftlich und erfordert darüber hinaus einen Lager- und Logistikaufwand.

    [0004] Ein weiterer Nachteil ist, dass ein Installateur oder vielmehr Abdichtungstechniker, dem keine wirklich passende Dichtband-Anordnung oder eben kein vor- oder maßgefertigtes Eck-oder Übergangsprofil zur Verfügung steht, versucht ist, ad hoc und vor Ort beim Einbau eine Lösung zu erfinden bzw. zu basteln. Dieses verteuert den Einbau durch ein höheres Maß an Arbeitszeit und kann zu unbefriedigenden Dichtigkeitsergebnissen führen.

    [0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein Dichtband bzw. eine Dichtband-Anordnung zu stellen, die den oben genannten Anforderungen für einen zuverlässig dichten Einbau in den Eck- und Übergangsbereichen genügt und die angeführten Nachteile weitestgehend beseitigt. Es ist eine weitere Aufgabe

    [0006] Das deutsche Gebrauchsmuster DE 299 05 152 U1, das ein Dichtband-Set nach dem Obergriff des Anspruchs 1 offenbart, und die europäische Veröffentlichungsschrift EP 1 038 485 A2, die Letztere in leicht ergänzter Form, beschreiben einen Satz von einzelnen L-förmigen Dichtelementen, die je nach Einbausituation ausgewählt werden müssen. Für einen Wand-Wand-Eckbereich muss das passende L-förmige Dichtelement eingeschnitten werden, was ausgerechnet am kritischsten Punkt des Wanneneinbaus Undichtigkeiten verursachen kann. Die L-förmigen Dichtelemente sind weiterhin entweder nur für die Abdichtung zur Anschlusswand oder nur für die Abdichtung zum Boden, oder nur für die Abdichtung mittels eines Schenkels des Ls zur Anschlusswand und mittels des anderen Schenkels zum Boden geeignet. Nie jedoch immer und an jeder Wannenseite für beide Abdichtungen. Ein weiterer Nachteil dieser Dichtelemente ist, dass die Horizontaldichtflächen für den Boden etwa mittig an den Vertikalflächen der Wannenabbordung angebracht werden und somit die Wannen immer eine exakt passende Unterboden- oder Estrich-Ausnehmung brauchen, in die sie vorher eingesetzt werden müssen.

    [0007] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein Dichtband bzw. eine Dichtband-Anordnung zu stellen, die den oben genannten Anforderungen für einen zuverlässig dichten Einbau in den Eck- und Übergangsbereichen genügt und die angeführten Nachteile weitestgehend beseitigt. Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, dem Installateur eine Universallösung für alle erdenklichen Einbausituationen einer Bade- oder Duschwanne - im Folgenden generell nur noch Wanne genannt - zur Hand zu geben.

    [0008] Die Lösung der Aufgabe besteht zunächst in der konzeptionellen Zusammenstellung und technischen Realisation eines Dichtband-Sets aus Dichtbändern, die die Merkmale des Anspruchs 1 umfassen und auf erfinderische Weise miteinander kombinier- und verbindbar sind. Hierfür umfasst ein erfindungsgemäßes Dichtband-Set ein erstes Dichtband, das in einer Mindestausführung ein Trägermaterial und eine daran an einem unteren Bereich desselben angeordnete, erste, untere Klebefläche für das Ankleben an einer wandseitigen Vertikalfläche der Wannenabbordung aufweist, sowie eine zweite, obere Klebefläche, gegenseitig angeordnet an einem oberen Bereich des Trägermaterials, für das Ankleben an der Anschlusswand. Dieses erste Dichtband wird im Folgenden aufgrund seiner Einbauposition im montierten Zustand Vertikaldichtband genannt. Ein erfindungsgemäßes Dichtband-Set umfasst des Weiteren mindestens ein zweites Dichtband, im Folgenden aufgrund seiner Einbauposition im montierten Zustand Horizontaldichtband genannt, ebenfalls mit einem Trägermaterial und mit einer daran auf der Oberseite angeordneten ersten, wannenseitigen Klebefläche für eine annähernd horizontale Unterseite der Wannenabbordung und einer zweiten Klebefläche für den Boden oder das Podest, die an der gegenüberliegenden Unterseite des Trägermaterials angeordnet ist.

    [0009] Die beschriebene zweite Klebefläche des Vertikaldichtbandes, d.h. diejenige zum Ankleben des Vertikaldichtbandes an der Anschlusswand, ist allerdings optional. Sie muss nicht zwingend vorgesehen sein, was aber zwingend erforderlich ist, ist ein oberer Materialabschnitt des Vertikaldichtbandes, der mit dem Fliesenkleber und den Fliesen an der Anschlusswand gefasst werden kann. Dieser obere Materialstreifen besteht vorzugsweise aus einem wasserdurchlässigen oder -undurchlässigen Gewirke. Falls es wasserdurchlässig ist, so ist es vorzugsweise mit seinem unteren Rand genügend hoch an dem wasserundurchlässigen Trägermaterial des Vertikaldichtbandes angeklebt, verschweißt oder geht einstückig in dieses über.

    [0010] Grundsätzlich gilt das Gleiche auch für den Materialabschnitt des Horizontaldichtbandes, der an dem oder den Böden oder/und an dem oder den Podesten befestigt wird.

    [0011] Weiterhin grundsätzlich können das Vertikaldichtband und das Horizontaldichtband auch identisch sein.

    [0012] Gemäß einer weiteren Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemäßen Dichtband-Sets umfasst es zusätzlich zu dem Vertikal- und Horizontaldichtband mindestens ein Schallschutzband, das aus einem weichen, schallabsorbierenden Schaumstoffstreifen besteht und lediglich einseitig eine Klebefläche aufweist.

    [0013] Weiterhin optional kann ein erfindungsgemäßes Dichtband-Set ein Kapillarschutz-Band umfassen, das vorzugsweise aus einem wasser- bzw. feuchtigkeitsundurchlässigen Schaumstoff oder Kunststoff gefertigt ist und ebenfalls nur einseitig eine Klebefläche aufweist und im montierten Zustand eine Feuchtigkeitssperre gegen den unerwünschten Kapillareffekt in Baumaterialien darstellt.

    [0014] In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemäßen Dichtband-Sets besteht das Vertikaldichtband aus einem Dichtband gemäß der Patentschrift EP 0 748 179 B1 oder der Patentanmeldung EP 2 405 067 A1, beide von dem gleichen Anmelder. Die Erstere beschreibt ein im Querschnitt T-förmiges Dichtband mit einem horizontalen Schutzstreifen, der an einer Perforation abreißbar ist und dadurch einen Hinterfütterungsabschnitt übrig lässt und die Letztere unterschiedliche Dichtband-Formen, aber alle mit einem dünnen Metallstreifen oder ähnlich resistentem Material als Schnittschutz.

    [0015] Sowohl das Vertikalband, als auch das Horizontalband können den Schnittschutz aufweisen, der vorder-, rück-, bzw. ober- oder unterseitig an dem jeweiligen Trägermaterial angeklebt sein kann, oder auch in es eingegossen.

    [0016] Der horizontale Schutzstreifen, der auf eine annähernd waagerechte Oberfläche der Wannenabbordung angebracht wird - als Schutz beim Fliesenlegen nach erfolgtem Setzen der Wanne - muss nicht zwingend eine Perforation aufweisen, es ist jedoch bevorzugt, dass durch das Abreißen entlang der Perforation ein relativ schmaler Reststreifen auf der Wannen-Oberfläche angeklebt bleibt, um für die Abschluss-Silikonfuge eine Hinterfütterung zu bieten. Weiterhin ist es möglich, diesen optionalen horizontalen Schutzstreifen auch lose als weitere Komponente eines erfindungsgemäßen Dichtband-Sets vorzusehen, d.h., ohne dass er fix mit dem Trägermaterial des Vertikaldichtbandes verbunden ist.

    [0017] Weiterhin ist es möglich, das Schallschutzband oder/und das Kapillarschutz-Band bereits vorher fix an dem Horizontal- und/oder Vertikaldichtband anzuordnen. Hierbei ist es bevorzugt, das Schallschutzband an einem im Querschnitt T-förmigen Fortsatz bzw. einem zusätzlichen Folienstreifen des Horizontaldichtbandes anzuordnen.

    [0018] Die Bereiche des Vertikal- und des
    Horizontaldichtbandes, die mit Fliesenkleber bestrichen und mit Fliesen gefasst werden, sind vorzugsweise aus einem Gewirke gefertigt, auf dem der Fliesenkleber gut haftet.

    [0019] Die beschriebenen Klebeflächen weisen vorzugsweise sie abdeckende Schutzfolien- oder Ölpapier- oder Glassin-Streifen auf, die vor der Montage der Wanne nach Bedarf abgezogen werden können.

    [0020] Erfindungsgemäß wird mit dem Horizontaldichtband an den Endbereichen des Vertikaldichtbandes eine über den Wannenrand hinausragende Unterlappung erzeugt. Für die Anwendungsfälle, bei denen ein Vertikaldichtband mit wandseitiger Klebefläche verwendet wird, ist vorzugsweise mindestens für den Bereich der Unterlappung an der Unterseite des Horizontaldichtbandes ebenfalls eine (mindestens Teil-) Klebefläche vorgesehen. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass der Klebekontakt des Vertikaldichtbandes im Bereich der Unterlappung zu der Anschlusswand vollflächig nicht verloren geht.

    [0021] Davon ausgehend, dass die Wannen in der Regel standardisierte Abmessungen haben, können auch vorgefertigte Ablängungen von Horizontaldichtbändern in Betracht kommen, die dann weiterhin vorzugs- und auch konsequenterweise diese zusätzliche (Teil-) Klebefläche an der Unterseite nur an den Endbereichen aufweisen. Selbstverständlich ist es auch möglich, das Vertikaldichtband in vorgefertigten Ablängungen vorzusehen.

    [0022] Es ist weiterhin optional, aber bevorzugt, dass diese Endbereiche der vorgefertigten Ablängungen des Horizontaldichtbandes und/oder des Vertikaldichtbandes eine geringere Materialstärke bzw. Vertiefungen bzw. Passbereiche aufweisen, sodass die Unterlappung nicht oder nur wenig aufträgt, bzw. die Materialstärke des oberen Bereichs des Vertikaldichtbandes im Übergang zu der Unterlappung nicht übermäßig oder gar nicht zunimmt.

    [0023] Die vorliegende Anmeldung offenbart ein erstes Verfahren, das die Merkmale des Anspruch 13 umfasst, zum Setzen und Abdichten einer Bade- oder Duschwanne mit einer Wannenabbordung an eine oder mehrere Anschlusswände und einen oder mehrere Böden oder/und ein oder mehrere Podeste, unter Anwendung eines erfindungsgemäßen Dichtband-Sets mit mindestens einem Vertikaldichtband, einem Horizontaldichtband und einem Schallschutzstreifen, mit folgenden grundsätzlichen Verfahrensschritten:
    1. a) - Anbringen des Vertikaldichtbandes mittels einer unteren, vorderseitigen Klebefläche an einer wandseitigen Vertikalfläche der Wannenabbordung, an denjenigen Seiten der Wanne, die an einer Anschlusswand anschließen sollen;
    2. b) - falls die Wanne an mehr als einer Anschlusswand anschließen und somit das Vertikaldichtband über mindestens ein mit einem Radius abgerundetes Eck der Wanne angebracht werden soll - Ausformen einer Quetschfalte mit der unteren Klebefläche um den Radius;
    3. c) - Anbringen des Horizontaldichtbandes mittels einer wannenseitigen Klebefläche auf der Oberseite des Horizontaldichtbandes an einer Unterseite einer Horizontalfläche der Wannenabbordung, an einer ersten Seite der Wanne, die an einen Boden oder ein Podest anschließen soll;
    4. d) - Erzeugen einer Unterlappung mit dem Horizontaldichtband an einem ersten Endbereich des Vertikaldichtbandes durch Ankleben der wannenseitigen Klebefläche auf der Oberseite des Horizontaldichtbandes an der wandseitigen Rückseite des Trägermaterials des Vertikaldichtbandes, so, dass eine Endkante des Horizontaldichtbandes mit einer Oberkante des Vertikaldichtbandes bündig abschließt;
    5. e) - Abschneiden des Horizontaldichtbandes entlang einer zweiten, gegenüberliegenden Endkante so weit über den Rand der Wannenabbordung hinaus, dass ein überstehender Materialabschnitt des Horizontalbandes für eine Unter- oder Überlappung übrig bleibt;
    6. f) - Wiederholen des Verfahrensschrittes d) mit einem zweiten Endbereich des Vertikaldichtbandes, falls auch die zweite Endkante des Horizontaldichtbandes an einer Anschlusswand anschließt;
    7. g) - Wiederholen des Verfahrensschrittes c), falls die Wanne eine zweite Seite zu einem Boden oder Podest aufweisen soll;
    8. h) - Wiederholen des Verfahrensschrittes c), falls die Wanne eine dritte Seite zu einem Boden oder Podest aufweisen soll;
    9. i) - Wiederholen des Verfahrensschrittes d) mit dem zweiten Endbereich des Vertikaldichtbandes;
    10. j) - Erzeugen einer Über- oder Unterlappung durch Verkleben der überstehenden Materialabschnitte des Horizontaldichtbandes;
    11. k) - Anbringen des Schallschutzstreifens an der Vertikalfläche der Wannenabbordung derjenigen Seiten, an denen das Horizontaldichtband angebracht ist;
    12. l) - Anbringen des Schallschutzstreifens an der wandseitigen Rückseite des Vertikaldichtbandes;
    13. m) - Ausrichten der Wanne an die Anschlusswand bzw. die Anschlusswände und an den Boden bzw. die Böden oder/und an das Podest bzw. die Podeste;
    14. n) - falls eine Klebefläche an der wandseitigen Rückseite des Vertikaldichtbandes angeordnet ist, Abziehen von Schutzfolien und Ankleben an der Anschlusswand;
    15. o) - falls eine Klebefläche an der Unterseite des Horizontaldichtbandes angeordnet ist, Abziehen von Schutzfolien und Ankleben an dem oder den Böden und/oder an dem oder den Podesten.


    [0024] Die Anmeldung offenbart ein zweites, abhängiges Verfahren zum Setzen und Abdichten einer Bade- oder Duschwanne an eine oder mehrere Anschlusswände und einen oder mehrere Böden oder/und ein oder mehrere Podeste, unter Anwendung eines erfindungsgemäßen Dichtband-Sets mit mindestens einem Vertikaldichtband gemäß der Patentschrift EP 0 748 179 B1 mit einem horizontalen Schutzstreifen, einem Horizontaldichtband und einem Schallschutzstreifen, mit folgenden zusätzlichen Verfahrensschritten zwischen den Schritten b) und c):

    c') - Ausschneiden einer annähernd 90-grädigen Gehrung aus dem horizontalen Schutzstreifen im Bereich des Radius des abgerundeten Wannenecks;

    d') - Anbringen des horizontalen Schutzstreifens des Vertikaldichtbandes mittels einer Klebefläche an der Unterseite des horizontalen Schutzstreifens auf einer annähernd horizontalen Oberfläche der Wannenabbordung durch Abziehen einer Schutzfolie von der Klebefläche an der Unterseite des horizontalen Schutzstreifens;



    [0025] Grundsätzlich ist das erste oder das zweite Verfahren anwendbar.

    [0026] Die beschriebene Erzeugung einer Quetschfalte ist optional. Es ist nämlich auch möglich, die Klebefläche oder das Trägermaterial des Vertikaldichtbandes - aber auch des Horizontaldichtbandes - so elastisch auszugestalten, dass das Dichtband in eine Eckkante oder an einen Radius hinein- bzw. angepresst werden kann und die Dichtigkeit trotzdem erhalten bleibt. Ein Reißen eines oberflächlichen Gewirkes kann hierbei ohne Weiteres in Kauf genommen werden.

    [0027] Eine erfindungsgemäßes Dichtband-Set bringt folgende Vorteile:
    • Dem Abdichtungstechniker steht eine Universal- und Komplettlösung zur Hand, mit der er jeden möglichen Eck- oder Übergangsbereich optimal und dicht einkleiden kann.
    • Das Zurückgreifen auf teure maß- oder vorgefertigte Eckprofile entfällt.
    • Der Abdichtungstechniker kann ad hoc und vor Ort ohne wesentliche Arbeitszeitverlängerung abdichten.
    • Unterschiedliche Abmessungen der Eck- und Übergangsbereiche können durch versetztes Verkleben ausgeglichen werden.
    • Es können vorgefertigte Ablängungen von Vertikal- und Horizontaldichtbändern mit jeweiligen Passbereichen vorgesehen sein, sodass keine Materialverdickungen in den Überlappungsbereichen entstehen.


    [0028] Die offenbarten unterschiedlichen Ausgestaltungsvarianten eines erfindungsgemäßen Dichtband-Sets sind miteinander kombinierbar. So sind beispielsweise die beschriebenen unterschiedlichen Ausgestaltungsvarianten von Vertikaldichtbändern, mit oder ohne oberer Klebefläche, mit oder ohne Schutzstreifen, mit oder ohne Gewirke, mit oder ohne Passbereich und mit oder ohne vorher fixiertem Schallschutzstreifen, mit allen beschriebenen unterschiedlichen Ausgestaltungsvarianten von Horizontaldichtbändern beliebig kombinierbar, sei es beispielsweise, ob das Horizontaldichtband einen integrierten Schallschutzstreifen oder Gewirke oder Passbereiche aufweist oder nicht.

    [0029] Weitere oder vorteilhafte Ausgestaltungen eines erfindungsgemäßen Dichtband-Sets bilden die Gegenstände der abhängigen Ansprüche.

    [0030] Die Bezugszeichenliste ist Bestandteil der Offenbarung.

    [0031] Anhand von Figuren wird die Erfindung symbolisch und beispielhaft näher erläutert. Die Figuren werden zusammenhängend und übergreifend beschrieben. Sie stellen schematische und beispielhafte Darstellungen dar und sind nicht maßstabsgetreu, auch in der Relation der einzelnen Bestandteile zueinander nicht. Gleiche Bezugszeichen bedeuten das gleiche Bauteil, Bezugszeichen mit unterschiedlichen Indices geben funktionsgleiche oder ähnliche Bauteile an.

    [0032] Es zeigen dabei

    Fig. 1 eine schematische und perspektivische Darstellung der Komponenten einer beispielhaften ersten Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemäßen Dichtband-Sets im nicht zusammengesetzten Zustand, ein Vertikaldichtband, ein Horizontaldichtband und einen Schallschutzstreifen umfassend;

    Fig. 2 eine schematische Schnittdarstellung einer Ausgestaltungsvariante eines Vertikaldichtbandes im montierten Zustand;

    Fig. 3 eine ebenfalls schematische Darstellung einer Ausgestaltungsvariante eines Horizontaldichtbandes im montierten Zustand;

    Fig. 4 eine ebenfalls schematische Darstellung einer weiteren Ausgestaltungsvariante eines Vertikaldichtbandes mit einem horizontalen Schutzstreifen im montierten Zustand;

    Fig. 5 eine ebenfalls schematische Darstellung einer weiteren Ausgestaltungsvariante eines Horizontaldichtbandes mit einem Gewirke;

    Fig. 6 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Unterlappung eines Vertikaldichtbandes durch ein Horizontaldichtband in einem Eckbereich der Wanne und

    Fig. 7 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Überlappung zweier überstehender Materialabschnitte des Horizontaldichtbandes.



    [0033] Die Fig. 1 zeigt eine erste Ausgestaltungsvariante bzw. die Komponenten eines erfindungsgemäßen Dichtband-Sets 100 schematisch im nicht zusammengesetzten Zustand. Das Dichtband-Set 100 umfasst ein Vertikaldichtband 1, das in seiner einfachsten Ausführung aus einem Trägermaterial 4 gebildet ist, an dessen wannenseitigen Vorderseite 11 in einem unteren Bereich 12 eine Klebefläche 5 mit einer Schutzfolie 6 angeordnet ist. Ein oberer Bereich 13 des Vertikaldichtbandes 1 ist in dieser einfachsten Ausgestaltungsvariante frei von Klebeflächen, auch an einer wandseitigen Rückseite 14.

    [0034] Eine zweite Komponente eines erfindungsgemäßen Dichtband-Sets ist ein Horizontaldichtband 2, das wiederum ein Trägermaterial 4a mit einer wannenseitigen Oberseite 15 und einer podestseitigen Unterseite 16, eine wannenseitige Klebefläche 5a mit einer Schutzfolie 6a auf der wannenseitigen Oberseite 15 in dem Bereich eines wannenseitigen Endes 28a und eine podestseitige Klebefläche 5b mit einer Schutzfolie 6b an der podestseitigen Unterseite 16 in dem Bereich eines podestseitigen Endes 29a umfasst.

    [0035] Eine dritte und optionale Komponente des erfindungsgemäßen Dichtband-Sets 100 ist ein Schallschutzstreifen 3, der aus einem schallabsorbierenden Kunststoff 7, einer Klebefläche 5c und einer daran angeordneten Schutzfolie 6c besteht.

    [0036] In der Fig. 2 ist eine zweite Ausgestaltungsvariante eines Vertikaldichtbandes 1a dargestellt, die Komponente eines erfindungsgemäßen Dichtband-Sets 100a ist. Dieses Vertikaldichtband 1a ist mittels einer Klebefläche 5d, die an einem unteren Bereich 12a bzw. an einer wannenseitigen Vorderseite 11a angeordnet ist, an einer wandseitigen Vertikalfläche 17 einer Wannenabbordung 8 angeklebt. Ein Trägermaterial 4b bildet auch einen oberen Bereich 13a aus, an dessen wandseitiger Rückseite 14a eine Klebefläche 5e zum Ankleben des Vertikaldichtbandes 1a an einer Wand 9 vorgesehen ist.

    [0037] Die Wannenabbordung 8 weist des Weiteren eine annähernd horizontale Unterseite 18 und eine annähernd horizontale Oberseite 19 auf.

    [0038] Die Fig. 3 zeigt schematisch eine Ausgestaltungsvariante eines Horizontaldichtbandes 2a, das Komponente eines weiterhin erfindungsgemäßen Dichtband-Sets 100b ist. Das Horizontaldichtband 2a ist mittels einer Klebefläche 5f auf einer wannenseitigen Oberseite 15a in dem Bereich eines wannenseitigen Endes 28b des Horizontaldichtbandes 2a an einer annähernd horizontalen Unterseite 18a einer Wannenabbordung 8a angeklebt. Die Klebefläche 5f bzw. das Horizontaldichtband 2a kann sich auch über eine innere annähernd vertikale Seite 20 der Wannenabbordung 8a und/oder eine innere annähernd horizontale Seite 21 der Wannenabbordung 8a erstrecken.

    [0039] Das Horizontaldichtband 2a weist des Weiteren ein Trägermaterial 4c auf, mit einer podestseitigen Unterseite 16a des Horizontaldichtbandes 2a, mit der es im montierten Zustand auf einem Podest 10 aufliegt und an der eine Klebefläche 5g in dem Bereich eines podestseitigen Endes 29b angeordnet ist.

    [0040] In der Fig. 4 ist schematisch eine weitere Ausgestaltungsvariante eines Vertikaldichtbandes 1b dargestellt, die Komponente eines erfindungsgemäßen Dichtband-Sets 100c ist. Das Vertikaldichtband 1b liegt beispielhaft im montierten Zustand mit einem in einem oberen Bereich 13b angeordneten Gewirke 22 und einem Schallschutzstreifen 3a an einer Anschlusswand 9a an. Der Schallschutzstreifen 3a ist mittels einer Klebefläche 5h an einem unteren Bereich 12b bzw. an einer wandseitigen Rückseite 14b des Vertikaldichtbandes 1b bzw. eines Trägermaterials 4d angeordnet und das Letztere mit einer an einer wannenseitigen Vorderseite 11b angeordneten Klebefläche 5i an einer wandseitigen Vertikalfläche 17a einer Wannenabbordung 8b.

    [0041] In einem mittigen Bereich des Vertikaldichtbandes 1b ist ein Folienstreifen 24 an dem Trägermaterial 4d angeordnet und dazwischen beispielhaft eingebettet, ein Schnittschutz 23. Auf dem Folienstreifen 24 ist ein horizontaler Schutzstreifen 25 angeordnet und beide Streifen sind mittels einer Klebefläche 5j an einer annähernd horizontalen Oberseite 19a der Wannenabbordung 8b angeklebt. Nach dem Fliesenlegen über das Gewirke 22 hinweg, kann der Schutzstreifen 25 entlang einer Perforation 26 abgerissen werden und somit verbleibt ein Hinterfütterungsabschnitt 27, der das Setzen einer Abschluss-Silikonfuge verbessert.

    [0042] Die Fig. 5 zeigt schematisch eine weitere Ausgestaltungsvariante eines Horizontaldichtbandes 2b, die Komponente eines erfindungsgemäßen Dichtband-Sets 100d ist. Auf einem Podest 10a, auf dem sich übrigens auch eine Wannenabbordung 8c aufstützt, kommt das Horizontaldichtband 2b dazwischen zu liegen, mit einem Trägermaterial 4e, auf dessen wannenseitigen Oberseite 15b an einem wannenseitigen Ende 28 des Trägermaterials 4e eine Klebefläche 5k zu einer annähernd horizontalen Unterseite 18b der Wannenabbordung 8c angeordnet ist.

    [0043] Ein podestseitiges Ende 29 des Trägermaterials 4e ist von einer Klebefläche 51 überlappt und auf der Oberseite dieser Klebefläche 51 ist ein Gewirke 22a angeordnet. An der Klebefläche 51 anschließend ist beispielhaft ein Folienstreifen 24a angeordnet, der an seiner linken Seite mit einer Klebefläche 5m an einer nun nicht wandseitigen, sondern podestseitigen Vertikalfläche 30 der Wannenabbordung 8c angeklebt ist. An seiner rechten Seite ist ebenfalls beispielhaft ein Schallschutzstreifen 3b angeordnet. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass zwischen den Fliesen, die nach Setzen der Wanne über das Gewirke 22a auf den Podest 10a gelegt werden, und der Wannenabbordung 8c keine Schallbrücke geschaffen wird.

    [0044] In der Fig. 6 ist, noch nicht an einer Wand 9b und einem Podest 10b angelegt, eine erfindungsgemäße Unterlappung 200 eines Vertikaldichtbandes 1c mit einem Horizontaldichtband 2c eines erfindungsgemäßen Dichtband-Sets 100e an einem Wannen-Eckbereich 31 einer Wannenabbordung 8d gezeigt. Das Vertikaldichtband 1c weist ein Trägermaterial 4f mit einer wannenseitigen Vorderseite 11c und einer wandseitigen Rückseite 14c auf. An der wannenseitigen Vorderseite 11c ist in einem unteren Bereich 12c des Vertikaldichtbandes 1c eine Klebefläche 5n angeordnet, die wiederum mit einer wandseitigen Vertikalfläche 17b der Wannenabbordung 8d bzw. in diesem Fall des Wannen-Eckbereichs 31 verbunden ist. An der wandseitigen Rückseite 14c ist in einem oberen Bereich 13c des Vertikaldichtbandes 1c optional eine Klebefläche 5o angeordnet. Das Vertikaldichtband 1c weist des Weiteren dieses Mal, im Unterschied zu der Fig. 4, einen Fortsatz-Streifen 34 auf, der an dem Trägermaterial 4f befestigt ist und einstückig in einen horizontalen Schutzstreifen 25a übergeht, der wiederum eine Perforation 26a aufweist und mittels einer - dieses Mal durchgehenden - Klebefläche 5p an einer annähernd horizontalen Oberseite 19b der Wannenabbordung 8d bzw. des Wannen-Eckbereichs 31 angeklebt ist.

    [0045] Das Horizontaldichtband 2c muss man sich vorstellen, dass es senkrecht aus der Zeichnungsebene herausragt und weist ein Trägermaterial 4g mit einer wannenseitigen Oberseite 15c und einer podestseitigen Unterseite 16b auf. Auf der wannenseitigen Oberseite 15c, quasi in der Zeichnungsebene, verläuft eine Klebefläche 5q, mittels derer das Horizontaldichtband 2c nicht nur an einer annähernd horizontalen Unterseite 18c der Wannenabbordung 8d bzw. des Wanneneckbereichs 31 angeordnet ist, sondern auch das Vertikaldichtband 1c so unterlappt, dass eine Oberkante 32 des Vertikaldichtbandes 1c und eine Endkante 33 des Horizontaldichtbandes 2c bündig sind.

    [0046] An der podestseitigen Unterseite 16b des Trägermaterials 4g des Horizontaldichtbandes 2c, senkrecht aus der Zeichnungsebene herausragend, verläuft eine Klebefläche 5r, mittels derer das Dichtband-Set 100e sowohl an dem Podest 10b, als auch an der Anschlusswand 9b nach erfolgtem Setzen der Wannenabbordung 8d befestigt sein wird.

    [0047] Die dargestellte Unterlappung 200 kommt erfindungsgemäß zur Anwendung bei einem Wannen-Eckbereich 31, d.h., die wandseitige Vertikalfläche 17b oder vielmehr eine wandseitige Wannenseite 35 zeigt zu der Anschlusswand 9b und eine podestseitige Vertikalfläche 30a oder vielmehr eine podestseitige Wannenseite 36 zeigt zu dem Podest 10b.

    [0048] In dem Bereich der Oberkante 32 des Vertikaldichtbandes 1c und der Endkante 33 des Horizontaldichtbandes 2c ist eine zusätzliche Teil-Klebefläche 39 eingezeichnet. Diese ist optional, gewährleistet aber einen vollflächigen Klebekontakt zu der Anschlusswand 9b.

    [0049] Die Fig. 7 zeigt schematisch, was erfindungsgemäß am Beispiel eines Dichtband-Sets 100f vorgesehen ist, wenn zwei podestseitige Wannenseiten 36a und 36b aneinander anschließen, beide zu einem Podest 10c. Ein erster Horizontaldichtband-Streifen 2d ist mittels einer oberseitigen Klebefläche 5s an der Unterseite einer Wannenabbordung 8e angeklebt und ragt mit einem sichtbaren Teil eines Trägermaterials 4h und einem Gewirke 22b über die podestseitige Wannenseite 36a hinaus. An der Unterseite des Gewirkes 22b ist eine Klebefläche 5t angeordnet.

    [0050] An der oberen Bruchkante des ersten Horizontaldichtband-Streifens 2d sind ein wannenseitiges Ende 28c und ein podestseitiges Ende 29c des Horizontaldichtband-Streifens 2d angedeutet.

    [0051] Der erste Horizontaldichtband-Streifen 2d überlappt einen zweiten Horizontaldichtband-Streifen 2e, der an der podestseitigen Wannenseite 36b angeordnet ist, mittels einer oberseitigen Klebefläche 5u an der Unterseite der Wannenabbordung 8e und auch an der Unterseite des Horizontaldichtband-Streifens 2d. Auch ein sichtbarer Teil eines Trägermaterials 4i und ein Gewirke 22c mit einer unterseitigen Klebefläche 5v kommen unterhalb des Horizontaldichtband-Streifens 2d zu liegen.

    [0052] Die oberseitigen Klebeflächen 5s und 5u ergeben mit den unterseitigen Klebeflächen 5t und 5v eine zuverlässig dichte Überlappung 300, die dadurch gebildet wurde, dass eine gegenüberliegende Endkante 37a des Horizontaldichtband-Streifens 2d so abgeschnitten worden ist, dass ein überstehender Materialabschnitt 38a übrig geblieben ist und eine gegenüberliegende Endkante 37b des Horizontaldichtband-Streifens 2e ebenfalls so abgeschnitten worden ist, dass ein überstehender Materialabschnitt 38b übrig geblieben ist.

    [0053] Die Breiten der Klebeflächen 5s und 5u sind vorzugsweise so breit gewählt, dass die Überlappung 300 auch im Bereich eines Radius R der Wanne 8e dicht ist.

    [0054] Bei allen gezeigten Darstellungen eines Schallschutzstreifens ist statt diesem auch ein Kapillarschutz-Streifen möglich, aber es kann auch zusätzlich zu den gezeigten Schallschutzstreifen daneben parallel jeweils ein Kapillarschutz-Streifen angeordnet sein.

    Bezugszeichenliste



    [0055] 
    1, 1a-1c -
    Vertikaldichtband
    2, 2a-2e -
    Horizontaldichtband
    3, 3a, 3b -
    Schallschutzstreifen
    4, 4a-4i -
    Trägermaterial
    5, 5a-5v -
    Klebefläche
    6, 6a-6c -
    Schutzfolie, Papier
    7 -
    schallabsorbierender Kunststoff
    8, 8a-8e -
    Wannenabbordung
    9, 9a, 9b -
    Wand
    10, 10a-10c -
    Podest
    11, 11a-11c -
    wannenseitige Vorderseite von 1
    12, 12a-12c -
    unterer Bereich von 1
    13, 13a-13c -
    oberer Bereich von 1
    14, 14a-14c -
    wandseitige Rückseite von 1
    15, 15a-15c -
    wannenseitige Oberseite von 2
    16, 16a, 16b -
    podestseitige Unterseite von 2
    17, 17a, 17b -
    wandseitige Vertikalfläche von 8
    18, 18a-18c -
    annähernd horizontale Unterseite von 8
    19, 19a, 19b -
    annähernd horizontale Oberseite von 8
    20 -
    innere annähernd vertikale Seite von 8a
    21 -
    innere annähernd horizontale Seite von 8a
    22, 22a-22c -
    Gewirke
    23 -
    Schnittschutz
    24, 24a -
    Folienstreifen
    25, 25a -
    horizontaler Schutzstreifen
    26, 26a -
    Perforation
    27 -
    Hinterfütterungsabschnitt
    28, 28a-28c -
    wannenseitiges Ende von 4e
    29, 29a-29c -
    podestseitiges Ende von 4e
    30 -
    podestseitige Vertikalfläche von 8c
    31 -
    Wannen-Eckbereich
    32 -
    Oberkante von 1c
    33 -
    Endkante von 2c
    34 -
    Fortsatz-Streifen
    35 -
    wandseitige Wannenseite
    36, 36a, 36b -
    podestseitige Wannenseite
    37a, 37b -
    gegenüberliegende Endkante von 2d bzw. 2e
    38a, 38b -
    überstehender Materialabschnitt
    39 -
    zusätzliche Teilklebefläche
    100, 100a-100f -
    Dichtband-Set
    200 -
    Unterlappung
    300 -
    Überlappung
    R -
    Radius



    Ansprüche

    1. Dichtband-Set (100, 100a-100f) für das Setzen und Abdichten einer Bade- oder Duschwanne mit einer Wannenabbordung (8, 8a-8e) an mindestens eine Anschlusswand (9, 9a, 9b) und mindestens einen Boden oder ein Podest (10, 10a-10c), wobei das Dichtband-Set (100, 100a-100f) mindestens ein Vertikaldichtband (1, 1a-1c) zum Setzen und Abdichten der Bade- oder Duschwanne (8, 8a-8e) an die Anschlusswand (9, 9a, 9b) und mindestens ein Horizontaldichtband (2, 2a-2e) zum Setzen und Abdichten der Bade- oder Duschwanne (8, 8a-8e) an den Boden oder das Podest (10, 10a-10c) umfasst, wobei das Vertikaldichtband (1, 1a-1c) ein Trägermaterial (4, 4b, 4d, 4f) mit einer wannenseitigen Vorderseite (11, 11a-11c), einer wandseitigen Rückseite (14, 14a-14c), einem unteren Bereich (12, 12a-12c), einem oberen Bereich (13, 13a-13c) und eine in der Längsrichtung des Vertikaldichtbandes (1, 1a-1c) durchgehende Klebefläche (5, 5d, 5i, 5n) an der wannenseitigen Vorderseite (11, 11a-11c) in dem unteren Bereich (12, 12a-12c) für das Ankleben an einer wandseitigen Vertikalfläche (17, 17a, 17b) der Wannenabbordung (8, 8a-8e) umfasst und wobei das Horizontaldichtband (2, 2a-2e) ein Trägermaterial (4a, 4c, 4e, 4g-4i) mit einer wannenseitigen Oberseite (15, 15a-15c), einer podestseitigen Unterseite (16, 16a, 16b), einem wannenseitigen Ende (28, 28a-28c), einem podestseitigen Ende (29, 29a-29c) und eine in der Längsrichtung des Horizontaldichtbandes (2, 2a-2e) durchgehende Klebefläche (5a, 5f, 5k, 5q, 5s, 5u) auf der wannenseitigen Oberseite (15, 15a-15c) an dem wannenseitigen Ende (28, 28a-28c) für das Ankleben an einer horizontalen Unterseite (18, 18a-18c) der Wannenabbordung (8, 8a-8e) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass das Vertikaldichtband und das Horizontaldichtband separat sind, und dass das Horizontaldichtband (2, 2a-2e) im montierten Zustand in planer Verlängerung der horizontalen Unterseite (18, 18a-18c) der Wannenabbordung (8, 8a-8e) angeordnet ist.
     
    2. Dichtband-Set (100, 100a-100f) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Vertikaldichtband (1, 1a-1c) in dem oberen Bereich (13, 13a-13c) ein Gewirke (22, 22a-22c) umfasst.
     
    3. Dichtband-Set (100, 100a-100f) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Vertikaldichtband (1, 1a-1c) in dem oberen Bereich (13, 13a-13c) an der wandseitigen Rückseite (14, 14a-14c) eine zweite Klebefläche (5e, 5o) umfasst.
     
    4. Dichtband-Set (100, 100a-100f) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Horizontaldichtband (2, 2a-2e) an dem podestseitigen Ende (29, 29a-29c) ein Gewirke (22, 22a-22c) umfasst.
     
    5. Dichtband-Set (100, 100a-100f) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Horizontaldichtband (2, 2a-2e) an dem podestseitigen Ende (29, 29a-29c) eine zweite Klebefläche (5b, 5g, 51, 5r, 5t, 5v) umfasst.
     
    6. Dichtband-Set (100, 100a-100f) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtband-Set (100, 100a-100f) mindestens einen Schallschutz-Streifen (3, 3a, 3b) umfasst, der mittels einer Klebefläche (5h, 5m) an der wandseitigen Rückseite (14, 14a-14c) oder/und an einer podestseitigen Vertikalfläche (30) einer Wannenabbordung (8c) anordenbar ist.
     
    7. Dichtband-Set (100, 100a-100f) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtband-Set (100, 100a-100f) mindestens einen Kapillarschutz-Streifen umfasst.
     
    8. Dichtband-Set (100, 100a-100f) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtband-Set (100, 100a-100f) einen horizontalen Schutzstreifen (25, 25a) mit einer Klebefläche (5j, 5p) an seiner Unterseite und mit einer Perforation (26, 26a) umfasst.
     
    9. Dichtband-Set (100, 100a-100f) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Trägermaterial (4, 4b, 4d, 4f) des Vertikaldichtbandes (1, 1a-1c) oder/und an dem Trägermaterial (4a, 4c, 4e, 4g-4i) des Horizontaldichtbandes (2, 2a-2e) ein Schnittschutz (23) angeordnet ist, an der wannenseitigen Vorderseite (11b) des Trägermaterials (4d) oder an der wandseitigen Rückseite (14b) des Trägermaterials (4d) oder in das Trägermaterial (4d) eingegossen.
     
    10. Dichtband-Set (100, 100a-100f) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Endkante (33) des Horizontaldichtbandes (2c) eine zusätzliche Teilklebefläche (39) angeordnet ist.
     
    11. Dichtband-Set (100, 100a-100f) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Vertikaldichtband (1, 1a-1c) und/oder das Horizontaldichtband (2, 2a-2e) eine vorgefertigte Ablängung aufweist.
     
    12. Dichtband-Set (100, 100a-100f) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Vertikaldichtband (1, 1a-1c) und/oder das Horizontaldichtband (2, 2a-2e) für den Bereich einer Unterlappung (200) und/oder einer Überlappung (300) Passbereiche mit einer verminderten Materialstärke aufweist.
     
    13. Verfahren zum Setzen und Abdichten einer Bade- oder Duschwanne mit einer Wannenabbordung (8, 8a-8e) an eine oder mehrere Anschlusswände (9, 9a, 9b) und einen oder mehrere Böden oder/und ein oder mehrere Podeste (10, 10a-10c), unter Anwendung eines Dichtband-Sets (100, 100a-100f) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6-12 mit mindestens einem Schallschuztstreifen (3, 3a, 3b), dadurch gekennzeichnet, dass folgende Verfahrensschritte ausgeführt werden:

    a) - Anbringen des Vertikaldichtbandes (1, 1a-1c) mittels einer in einem unteren Bereich (12, 12a-12c) an einer wannenseitigen Vorderseite (11, 11a-11c) angeordneten Klebefläche (5, 5d, 5i, 5n) an einer wandseitigen Vertikalfläche (17, 17a, 17b) der Wannenabbordung (8, 8a-8e), an denjenigen Seiten (35) der Wanne, die an einer Anschlusswand (9, 9a, 9b) anschließen sollen;

    b) - falls die Wanne an mehr als einer Anschlusswand (9, 9a, 9b) anschließen und somit das Vertikaldichtband (1, 1a-1c) über mindestens ein mit einem Radius (R) abgerundetes Eck der Wanne (8, 8a-8e) angebracht werden soll - Ausformen einer Quetschfalte mit der unteren Klebefläche (5, 5d, 5i, 5n) um den Radius (R);

    c) - Anbringen des Horizontaldichtbandes (2, 2a-2e) mittels einer wannenseitigen Klebefläche (5a, 5f, 5q, 5s, 5u) auf der wannenseitigen Oberseite (15, 15a-15c) des Horizontaldichtbandes (2, 2a-2e) an einer podestseitigen Unterseite (16, 16a, 16b) einer Horizontalfläche (18, 18a-18c) der Wannenabbordung (8, 8a-8e), an einer ersten podestseitigen Seite (36, 36a, 36b) der Wanne, die an einen Boden oder ein Podest (10, 10a-10c) anschließen soll;

    d) - Erzeugen einer Unterlappung (200) mit dem Horizontaldichtband (2, 2a-2e) an einem ersten Endbereich des Vertikaldichtbandes (1, 1a-1c) durch Ankleben der wannenseitigen Klebefläche (5a, 5f, 5q, 5s, 5u) auf der wannenseitigen Oberseite (15, 15a-15c) des Horizontaldichtbandes (2, 2a-2e) an der wandseitigen Rückseite (14, 14a-14c) des Trägermaterials (4, 4b, 4d, 4f) des Vertikaldichtbandes (1, 1a-1c), so, dass eine Endkante (33) des Horizontaldichtbandes (2, 2a-2e) mit einer Oberkante (32) des Vertikaldichtbandes (1, 1a-1c) bündig abschließt;

    e) - Abschneiden des Horizontaldichtbandes (2, 2a-2e) entlang einer zweiten, gegenüberliegenden Endkante (37a, 37b) so weit über dem Rand der Wannenabbordung (8, 8a-8e) hinaus, dass ein überstehender Materialabschnitt (38a, 38b) des Horizontaldichtbandes (2, 2a-2e) für eine Unter- (200) oder Überlappung (300) übrig bleibt;

    f) - Wiederholen des Verfahrensschrittes d) mit einem zweiten Endbereich des Vertikaldichtbandes (1, 1a-1c), falls auch die zweite Endkante (37a, 37b) des Horizontaldichtbandes (2, 2a-2e) an einer Anschlusswand (9, 9a, 9b) anschließt;

    g) - Wiederholen des Verfahrensschrittes c), falls die Wanne eine zweite podestseitige Seite (36, 36a, 36b) zu einem Boden oder Podest (10, 10a-10c) aufweisen soll;

    h) - Wiederholen des Verfahrensschrittes c), falls die Wanne eine dritte podestseitige Seite (36, 36a, 36b) zu einem Boden oder Podest (10, 10a-10c) aufweisen soll;

    i) - Wiederholen des Verfahrensschrittes d) mit dem zweiten Endbereich des Vertikaldichtbandes (1, 1a-1c);

    j) - Erzeugen einer Über- (300) oder Unterlappung (200) durch Verkleben der überstehenden Materialabschnitte (38a, 38b) des Horizontaldichtbandes (2, 2a-2e);

    k) - Anbringen des Schallschutzstreifens (3b) an einer podestseitigen Vertikalfläche (30) der Wannenabbordung (8c) derjenigen Seiten, an denen das Horizontaldichtband (2b) angebracht ist;

    l) - Anbringen des Schallschutzstreifens (3a) an der wandseitigen Rückseite (14b) des Vertikaldichtbandes (1b);

    m) - Ausrichten der Wanne an die Anschlusswand (9, 9a, 9b) bzw. die Anschlusswände und an den Boden bzw. die Böden oder/und an das Podest (10, 10a-10c) bzw. die Podeste;

    n) - falls eine Klebefläche (5e, 5o) an der wandseitigen Rückseite (14a, 14c) des Vertikaldichtbandes (1a, 1c) angeordnet ist, Abziehen von Schutzfolien (6, 6a-6c) und Ankleben an der Anschlusswand (9, 9a, 9b);

    o) - falls eine Klebefläche (5b, 5g, 51, 5r) an der podestseitigen Unterseite (16, 16a, 16b) des Horizontaldichtbandes (2, 2a-2e) angeordnet ist, Abziehen von Schutzfolien (6, 6a-6c) und Ankleben an dem oder den Böden und/oder an dem oder den Podesten (10, 10a-10c).


     
    14. Verfahren nach Anspruch 13, unter Anwendung eines Dichtband-Sets (100, 100a-100f) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8-12 mit einem horizontalen Schutzstreifen (25, 25a), dadurch gekennzeichet, dass folgende zusätzliche Verfahrensschritte zwischen den Schritten b) und c) ausgeführt werden:

    c') - Ausschneiden einer annähernd 90-grädigen Gehrung aus dem horizontalen Schutzstreifen (25, 25a) im Bereich des Radius (R) des abgerundeten Wannenecks;

    d') - Anbringen des horizontalen Schutzstreifens (25, 25a) des Vertikaldichtbandes (1b, 1c) mittels einer Klebefläche (5j, 5p) an der Unterseite des horizontalen Schutzstreifens (25, 25a) auf einer annähernd horizontalen Oberfläche (19a, 19b) der Wannenabbordung (8b, 8d) durch Abziehen einer Schutzfolie (6, 6a-6c) von der Klebefläche (5j, 5p) an der Unterseite des horizontalen Schutzstreifens (25, 25a).


     


    Claims

    1. Sealing strip set (100, 100a-100f) for setting and sealing a bathtub or a shower tub with a tub deflection edge (8, 8a-8e) onto at least a connection wall (9, 9a, 9b) and at least a floor or a pedestal (10, 10a-10c), wherein the sealing strip set (100, 100a-100f) comprises at least a vertical sealing strip (1, 1a-1c) for setting and sealing of the bathtub or of the shower tub (8, 8a-8e) on the connection wall (9, 9a, 9b) and at least a horizontal sealing strip (2, 2a-2e) for setting and sealing of the bathtub or shower tub (8, 8a-8e) on the floor or the pedestal (10, 10a-10c), wherein the vertical sealing strip (1, 1a-1c) comprises a carrier material (4, 4b, 4d, 4f) with a tub-sided front side (11, 11a-11c), a wall-sided rear side (14, 14a-14c), a lower area (12, 12a-12c), an upper area (13, 13a-13c) and a continuous adhesive surface (5, 5d, 5i, 5n) arranged in the longitudinal direction of the vertical sealing strip (1, 1a-1c) on the tub-sided front side (11, 11a-11c) in the lower area (12, 12a-12c) for sticking to a wall-sided vertical surface (17, 17a, 17b) of the tub deflection edge (8, 8a-8e) and wherein the horizontal sealing strip (2, 2a-2e) comprises a carrier material (4a, 4c, 4e, 4g-4i) having a tub-sided upper side (15, 15a-15c), a pedestal-side underside (16, 16a, 16b), a tub-sided end (28, 28a-28c), a pedestal-sided end (29, 29a-29c) and a continuous adhesive surface (5a, 5f, 5k, 5q, 5s, 5u) arranged in the longitudinal direction of the horizontal sealing strip (2, 2a-2e) on the tub-sided upper side (15, 15a-15c) on the tub-sided end (28, 28a-28c) for the sticking to a horizontal underside (18, 18a-18c) of the tub deflection edge (8, 8a-8e), characterized in that the vertical sealing strip and the horizontal sealing strip are separate, and that the horizontal sealing strip (2, 2a-2e) is arranged in the mounted state in planar extension of the horizontal underside (18, 18a-18c) of the tub deflection edge (8, 8a-8e).
     
    2. Sealing strip set (100, 100a-100f) according to claim 1,
    characterized in that the vertical sealing strip (1, 1a-1c) comprises in the upper area (13, 13a-13c) a knitted fabric (22, 22a-22c).
     
    3. Sealing strip set (100, 100a-100f) according to one of the preceding claims, characterized in that the vertical sealing strip (1, 1a-1c) comprises a second adhesive surface (5e, 5o) in the upper area (13, 13a-13c) on the wall-sided rear side (14, 14a-14c).
     
    4. Sealing strip set (100, 100a-100f) according to one of the preceding claims, characterized in that the horizontal sealing strip (2, 2a-2e) comprises a knitted fabric (22, 22a-22c) on the pedestal-sided end (29, 29a-29c).
     
    5. Sealing strip set (100, 100a-100f) according to one of the preceding claims, characterized in that the horizontal sealing strip (2, 2a-2e) comprises a second adhesive surface (5b, 5g, 51, 5r, 5t, 5v) on the pedestal-sided end (29, 29a-29c).
     
    6. Sealing strip set (100, 100a-100f) according to one of the preceding claims, characterized in that the sealing strip set (100, 100a-100f) comprises at least a sound protection strip (3, 3a, 3b), which is arrangeable by means of an adhesive surface (5h, 5m) onto the wall-sided rear side (14, 14a-14c) or/and at a pedestal-sided vertical surface (30) of a tub deflection edge (8c).
     
    7. Sealing strip set (100, 100a-100f) according to one of the preceding claims, characterized in that the sealing strip set (100, 100a-100f) comprises at least a capillary protection strip.
     
    8. Sealing strip set (100, 100a-100f) according to one of the preceding claims, characterized in that the sealing strip set (100, 100a-100f) comprises a horizontal protection strip (25, 25a) with an adhesive surface (5j, 5p) on its underside and with a perforation (26, 26a).
     
    9. Sealing strip set (100, 100a-100f) according to one of the preceding claims, characterized in that on the carrier material (4, 4b, 4d, 4f) of the vertical sealing strip (1, 1a-1c) or/and on the carrier material (4a, 4c, 4e, 4g-4i) of the horizontal sealing strip (2, 2a-2e) a cut protection (23) is arranged on the tub-sided front side (11b) of the carrier material (4d) or on the wall-sided rear side (14b) of the carrier material (4d) or molded into the carrier material (4d).
     
    10. Sealing strip set (100, 100a-100f) according to one of the preceding claims, characterized in that an additional partial adhesive surface (39) is arranged at an outer edge (33) of the horizontal sealing strip (2c).
     
    11. Sealing strip set (100, 100a-100f) according to one of the preceding claims, characterized in that the vertical sealing strip (1, 1a-1c) and/or the horizontal sealing strip (2, 2a-2e) have a pre-cut length.
     
    12. Sealing strip set (100, 100a-100f) according to one of the preceding claims, characterized in that the vertical sealing strip (1, 1a-1c) and/or the horizontal sealing strip (2, 2a-2e) have for the area of an underlap (200) and/or an overlap (300) fitting portions with a reduced material thickness.
     
    13. Procedure for setting and sealing a bath tub or shower tub with a tub deflection edge (8, 8a-8e) to one or more connection walls (9, 9a, 9b) and one or more floors, or/and one or more pedestals (10, 10a-10c), using a sealing strip set (100, 100a-100f) according to one of the preceding claims 6-12 with at least one sound protection strip (3, 3a, 3b), characterized in that the following procedure steps are performed:

    a) - Attaching the vertical sealing strip (1, 1a-1c) by means of an adhesive surface (5, 5d, 5i, 5n) arranged in a lower area (12, 12a-12c) on a tub-sided front side (11, 11a-11c) onto a wall-sided vertical surface (17, 17a, 17b) of the tub deflection edge (8, 8a-8e), on those sides (35) of the tub, which shall connect to a connection wall (9, 9a, 9b);

    b) - If the tub shall connect to more than one connection wall (9, 9a, 9b) and thus the vertical sealing strip (1, 1a-1c) is to be attached with at least a rounded corner of the tub (8, 8a-8e) with a radius (R) - forming a wrinkle with the lower adhesive surface (5, 5d, 5i, 5n) around the radius (R);

    c) - Attaching the horizontal sealing strip (2, 2a-2e) by means of a tub-sided adhesive surface (5a, 5f, 5q, 5s, 5u) on the tub-sided upper side (15, 15a-15c) of the horizontal sealing strip (2, 2a-2e) to a pedestal-sided underside (16, 16a, 16b) of a horizontal surface (18, 18a-18c) of the tub deflection edge (8, 8a-8e), on a first pedestal-sided side (36, 36a, 36b) of the tub, which shall connect to a floor or a pedestal (10, 10a-10c);

    d) - Producing an underlap (200) with the horizontal sealing strip (2, 2a-2e) on a first end area of the vertical sealing strip (1, 1a-1c) by adhering the tub-sided adhesive surface (5a, 5f, 5q, 5s, 5u) on the tub-sided upper side (15, 15a-15c) of the horizontal sealing strip (2, 2a-2e) onto the wall-sided rear surface (14, 14a-14c) of the carrier material (4, 4b, 4d, 4f) of the vertical sealing strip (1, 1a-1c), in such a way that an outer edge (33) of the horizontal sealing strip (2, 2a-2e) is flush with an upper edge (32) of the vertical sealing strip (1, 1a-1c);

    e) - Cutting off of the horizontal sealing strip (2, 2a-2e) along a second, opposite outer edge (37a, 37b) so far beyond the tub deflection edge (8, 8a-8e), that a supernatant material section (38a, 38b) of the horizontal sealing strip (2, 2a-2e) remains for an under- (200) or overlap (300);

    f) - Repeating the procedure step d) with a second end area of the vertical sealing strip (1, 1a-1c), if the second outer edge (37a, 37b) of the horizontal sealing strip (2, 2a-2e) connects to a connection wall (9, 9a, 9b), too;

    g) - Repeating the procedure step c), if the tub shall have a second pedestal-sided side (36, 36a, 36b) to a floor or pedestal (10, 10a-10c);

    h) - Repeating the procedure step c), if the tub shall have a third pedestal-sided side (36, 36a, 36b) to a floor or pedestal (10, 10a-10c);

    i) - Repeating the procedure step d) with the second end area of the vertical sealing strip (1, 1a-1c);

    j) - Producing an over- (300) or an underlap (200) by adhesive bonding of the supernatant material sections (38a, 38b) of the horizontal sealing strip (2, 2a-2e);

    k) - Attaching the sound protection strip (3b) on a pedestal-sided vertical surface (30) of the tub deflection edge (8c) of those sides, on which the horizontal sealing strip (2b) is mounted;

    l) - Attaching the sound protection strip (3a) on the wall-sided rear side (14b) of the vertical sealing strip (1b);

    m) - Aligning the tub to the connection wall (9, 9a, 9b) or the connection walls and to the floor or the floors or/and to the pedestal (10, 10a-10c) or the pedestals;

    n) - If an adhesive surface (5e, 5o) is arranged on the wall-sided rear side (14a, 14c) of the vertical sealing strip (1a, 1c), peeling off of protective foils (6, 6a-6c) and sticking to the connection wall (9, 9a, 9b);

    o) - If an adhesive surface (5b, 5g, 51, 5r) is arranged on the pedestal-sided lower area (16, 16a, 16b) of the horizontal sealing strip (2, 2a-2e), peeling off of the protective foils (6, 6a-6c) and sticking to the floor or the floors and/or to the one or more pedestals (10, 10a-10c).


     
    14. Procedure according to claim 13, under application of a sealing strip set (100, 100a-100f) according to one of the preceding claims 8-12 with a horizontal protection strip (25, 25a), characterized in that the following additional procedure steps between steps b) and c) are carried out:

    a') - Cutting out an approximately 90-degrees miter from the horizontal protection strip (25, 25a) in the area of the radius (R) of the rounded tub corners;

    b') - Attaching the horizontal protection strip (25, 25a) of the vertical sealing strip (1b, 1c) by means of an adhesive surface (5j, 5p) on the underside of the horizontal protection strip (25, 25a) onto an approximative horizontal surface (19a, 19b) of the tub deflection edge (8b , 8d) by peeling off a protective foil (6, 6a-6c) from the adhesive surface (5j, 5p) on the underside of the horizontal protection strip (25, 25a).


     


    Revendications

    1. Ensemble des bandes d'étanchéité (100, 100a-100f) pour la pose et l'étanchement d'une baignoire ou d'un cuve de douche avec un bord de déflexion (8, 8a-8e) sur au moins une paroi de branchement (9, 9a, 9b) et au moins un sol ou un piédestal (10, 10a-10c), où l'ensemble des bandes d'étanchéité (100, 100a-100f) comprend au moins une bande d'étanchéité verticale (1, 1a-1c) pour la pose et l'étanchement de la baignoire ou de la cuve de douche (8, 8a-8e) sur la paroi de branchement (9, 9a, 9b) et au moins une bande d'étanchéité horizontale (2, 2a-2e) pour la pose et l'étanchement de la baignoire ou de la cuve de douche (8, 8a-8e) sur le sol ou le piédestal (10, 10a-10c), où la bande d'étanchéité verticale (1, 1a-1c) comprend un matériel de support (4, 4b, 4d, 4f) ayant un côté avant orienté vers la cuve (11, 11a-11c), un côté arrière orienté vers la paroi (14, 14a-14c), une zone inférieure (12, 12a-12c), une zone supérieure (13, 13a-13c) et l'une dans la direction longitudinale de la surface adhésive continue (5, 5d, 5i, 5n) de la bande d'étanchéité verticale (1, 1a-1c) sur le côté avant orienté vers la cuve (11, 11a-11c) dans la zone inférieure (12, 12a-12c) pour adhérer à une surface verticale orienté vers la paroi (17, 17a, 17b) du bord de déflexion (8, 8a-8e) et où la bande d'étanchéité horizontale (2, 2a 2e) comprend un matériel de support (4a, 4c, 4e, 4g-4i) ayant un côté supérieur orienté vers la cuve (15, 15a-15c), un côté inférieur orienté vers le piédestal (16, 16a, 16b), un bout orienté vers la cuve (28, 28a-28c), un bout orienté vers le piédestal (29, 29a-29c) et l'un dans la direction longitudinale de la surface adhésive continue (5a, 5f, 5k, 5q, 5s, 5u) de la bande d'étanchéité horizontale (2, 2a-2e) sur le côté supérieur orienté vers la cuve (15, 15a-15c) au bout orienté vers la cuve (28, 28a-28c) pour adhérer à un côté inférieur horizontale (18, 18a-18c) du bord de déflexion (8, 8a-8e), caractérisé en ce que la bande d'étanchéité verticale et la bande d'étanchéité horizontale sont séparées et que la bande d'étanchéité horizontale (2, 2a-2e), dans l'état montée, se trouve dans le prolongement plan de la zone inférieure horizontale (18, 18a-18c) du bord de déflexion (8, 8a-8e).
     
    2. Ensemble des bandes d'étanchéité (100, 100a-100f) conforme à revendication 1, caractérisé en ce que la bande d'étanchéité verticale (1, 1a-1c) comprend dans la zone supérieure (13, 13a-13c) un tissu à mailles (22, 22a-22c).
     
    3. Ensemble des bandes d'étanchéité (100, 100a-100f) conforme à l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bande d'étanchéité horizontale (2, 2a 2e) comprend dans la zone supérieure (13, 13a-13c) sur le côté arrière orienté vers la paroi (14, 14a-14c) une deuxième surface adhésive continue (5e, 5o).
     
    4. Ensemble des bandes d'étanchéité (100, 100a-100f) conforme à l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bande d'étanchéité verticale (1, 1a-1c) comprend dans le bout orienté vers le piédestal (29, 29a-29c) un tissu à mailles (22, 22a-22c).
     
    5. Ensemble des bandes d'étanchéité (100, 100a-100f) conforme à l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bande d'étanchéité verticale (1, 1a-1c) comprend dans le bout orienté vers le piédestal (29, 29a-29c) une deuxième surface adhésive continue (5b, 5g, 51, 5r, 5t, 5v).
     
    6. Ensemble des bandes d'étanchéité (100, 100a-100f) conforme à l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ensemble des bandes d'étanchéité (100, 100a-100f) comprend au moins une bande d'isolation acoustique (3, 3a, 3b) par l'entremise de laquelle une surface adhésive (5h, 5m) peut être placée sur le côté arrière orienté vers la paroi (14, 14a-14c) ou/et sur une surface verticale orienté vers le piédestal (30) d'un bord de déflexion (8c).
     
    7. Ensemble des bandes d'étanchéité (100, 100a-100f) conforme à l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ensemble des bandes d'étanchéité (100, 100a-100f) comprend au moins une bande de protection capillaire.
     
    8. Ensemble des bandes d'étanchéité (100, 100a-100f) conforme à l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ensemble des bandes d'étanchéité (100, 100a-100f) comprend une bande horizontale de protection (25, 25a) avec une surface adhésive (5j, 5p) sur sa face inférieure et avec une perforation (26, 26a).
     
    9. Ensemble des bandes d'étanchéité (100, 100a-100f) conforme à l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur le matériel de support (4, 4b, 4d, 4f) de la bande verticale (1, 1a-1c) ou/et sur le matériel de support (4a, 4c, 4e, 4g-4i) de la bande horizontale (2, 2a-2e) est disposée une protection contre coupure (23), sur le côté avant orienté vers la cuve (11b) du matériel de support (4d) ou sur le côté arrière orienté vers la paroi (14b) du matériel de support (4d) ou dans le matériel de support (4d).
     
    10. Ensemble des bandes d'étanchéité (100, 100a-100f) conforme à l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'à un bord d'extrémité (33) de la bande d'étanchéité horizontale (2c) est disposée une partie de surface adhésive supplémentaire (39).
     
    11. Ensemble des bandes d'étanchéité (100, 100a-100f) conforme à l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bande verticale d'étanchéité (1, 1a-1c) et/ou la bande d'étanchéité horizontale (2, 2a-2e) ont/a une longueur prédécoupée.
     
    12. Ensemble des bandes d'étanchéité (100, 100a-100f) conforme à l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bande verticale d'étanchéité (1, 1a-1c) et/ou la bande d'étanchéité horizontale (2, 2a-2e) pour la zone d'un chevauchement au-dessous (200) et/ou un chevauchement au-dessus (300) ont/a un raccord avec l'épaisseur de matériel réduite.
     
    13. Procédure pour fixer et étancher une baignoire ou une cuve de douche avec un bord de déflexion (8, 8a-8e) à une ou plusieurs parois de branchement (9, 9a, 9b) et un ou plusieurs sols, ou/et un ou plusieurs piédestaux (10, 10a- 10c), par l'application d'un ensemble des bandes d'étanchéité (100, 100a-100f) conforme à l'une quelconque des revendications précédentes 6-12 avec au moins une bande d'isolation acoustique (3, 3a, 3b), caractérisé en ce que les pas suivantes sont exécutées:

    a) - Fixer la bande verticale d'étanchéité (1, 1a-1c) par l'entremise de l'une surface adhésive (5, 5d, 5i, 5n), disposée dans une zone inférieure (12, 12a-12c) sur une côté avant orienté vers la cuve (11, 11a-11c), sur une surface verticale orientée vers la paroi (17, 17a, 17b) du bord de déflexion (8, 8a-8e), sur ces côtés (35) de la cuve qui doivent connecter à la parois de branchement (9, 9a, 9b);

    b) - Si la cuve se connecte à plus d'une parois de branchement (9, 9a, 9b) et donc la bande d'étanchéité verticale (1, 1a-1c) doit être montée par l'entremise d'au moins un coin arrondi de la cuve (8, 8a-8e) avec un rayon (R) - former un pli avec la surface adhésive inférieure (5, 5d, 5i, 5n) au rayon (R);

    c) - Fixer la bande horizontale d'étanchéité (2, 2a-2e) par une surface adhésive orientée vers la cuve (5a, 5f, 5q, 5s, 5u) sur la surface supérieure orientée vers la cuve (15, 15a-15c) de la bande d'étanchéité horizontale (2, 2a-2e) à un côté inférieure orienté vers le piédestal (16, 16a, 16b) d'une surface horizontale (18, 18a-18c) du bord de déflexion (8, 8a-8e), sur un premier côté orienté vers le piédestal (36, 36a, 36b) de la cuve, qui se connecte à un sol ou à un piédestal (10, 10a-10c);

    d) - Produire un chevauchement au-dessous (200) avec la bande horizontale d'étanchéité (2, 2a-2e) au niveau d'une première zone d'extrémité de la bande verticale d'étanchéité (1, 1a-1c) en collant la surface adhésive du côté orientée vers la cuve (5a, 5f, 5q, 5s, 5u) sur le côté supérieur orientée vers la cuve (15, 15a-15c) de la bande d'étanchéité horizontale (2, 2a-2e) sur le côté arrière orientée vers la paroi (14, 14a-14c) du matériel de support (4, 4b, 4d, 4f) de la bande d'étanchéité verticale (1, 1a-1c), de sorte qu'un bord d'extrémité (33) de la bande d'étanchéité horizontale (2, 2a-2e) est au même niveau avec un bord supérieur (32) de la bande d'étanchéité verticale (1, 1a-1c);

    e) - Couper la bande horizontale d'étanchéité (2, 2a-2e) le long d'un second bord de l'extrémité opposée (37a, 37b) à travers la bordure du bord de déflexion (8, 8a-8e) jusqu'à une partie supérieure de matériel (38a, 38b) de la bande d'étanchéité horizontale (2, 2a-2e) reste pour un chevauchement au-dessous (200) ou un chevauchement au-dessus (300);

    f) - Répéter le pas de procédure d) avec une seconde zone d'extrémité de la bande verticale d'étanchéité (1, 1a-1c), si le deuxième bord d'extrémité (37a, 37b) de la bande d'étanchéité horizontale (2, 2a-2e) aussi se connecte à une paroi de branchement (9, 9a, 9b);

    g) - Répéter le pas de procédure c), si la baignoire a un deuxième côté orienté vers le piédestal (36, 36a, 36b) sur un sol ou piédestal (10, 10a-10c);

    h) - Répéter le pas de procédure c), si la baignoire a un troisième côté orienté vers le piédestal (36, 36a, 36b) sur un sol ou piédestal (10, 10a-10c);

    i) - Répéter le pas de procédure d) avec la seconde zone d'extrémité de la bande verticale d'étanchéité (1, 1a-1c);

    j) - Produire un chevauchement au-dessus (300) ou un chevauchement au-dessous (200) par coller une partie supérieure de matériel (38a, 38b) de la bande d'étanchéité horizontale (2, 2a-2e);

    k) - Fixer la bande d'isolation acoustique (3b) sur une surface verticale orienté vers le piédestal (30) du bord de déflexion (8c) de ces côtés où la bande d'étanchéité horizontale (2b) est fixé;

    l) - Fixer la bande d'isolation acoustique (3a) sur le côté arrière orienté vers la paroi (14b) de la bande d'étanchéité verticale (1b);

    m) - Aligner la cuve à la paroi de branchement (9, 9a, 9b) ou aux parois de branchement et au sol ou aux sols et/ou au piédestal (10, 10a-10c) ou aux piédestaux;

    n) - Si une surface adhésive (5e, 5o) est disposée sur le côté arrière orienté vers la paroi (14a, 14c) de la bande d'étanchéité verticale (1a, 1c), peler de la feuille de protection (6, 6a-6c) et coller à la paroi de branchement (9, 9a, 9b);

    o) - Si une surface adhésive (5b, 5g, 51, 5r) est disposée sur la face inférieure orientée vers le piédestal (16, 16a, 16b) de la bande horizontale d'étanchéité (2, 2a-2e) peler de la feuille de protection (6, 6a-6c) et coller au sol ou aux sols et/ou au piédestal ou aux piédestaux (10, 10a-10c).


     
    14. Procéder conforme à la revendication 13, sous l'application d'un ensemble des bandes d'étanchéité (100, 100a-100f) conforme à l'une quelconque des revendications précédentes 8-12 avec une bande horizontale de protection (25, 25a), caractérisé en ce que les pas de procédure supplémentaires entre les pas b) et c) suivantes sont exécutées:

    a') - Couper un mitre d'environ 90 degrés de la bande de protection horizontale (25, 25a) dans la zone du rayon (R) du coin arrondis de la cuve;

    b') - Fixer la bande horizontale de protection (25, 25a) sur la bande d'étanchéité verticale (1b, 1c) au moyen d'une surface adhésive (5j, 5p) sur la face inférieure de la bande horizontale de protection (25, 25a) sur une surface sensiblement horizontale (19a, 19b) du bord de déflexion (8b, 8d) en pelant une feuille de protection (6, 6a-6c) de la surface adhésive (5j, 5p) sur la face inférieure de la bande horizontale de protection (25, 25a).


     




    Zeichnung


























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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