[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gegen Falschfahrer, insbesondere auf Autobahnen
und mehrspurigen Straßen. Durch Falschfahrer, auch als "Geisterfahrer" bezeichnet,
entstehen insbesondere auf Autobahnen jährlich mehrere Tausend Unfälle. Die Folgen
bei einem Unfall mit einem Falschfahrer sind zumeist verheerend, da es dabei zu Frontalzusammenstößen
kommen kann, welche häufig tödlich enden. Auch die dabei entstehenden Sachschäden
sind erheblich.
[0002] Es gibt zwar bereits verschiedene Vorschläge bezüglich optischer und mechanischer
Warnsysteme für den Falschfahrer, aber diese sind mitunter nicht effektiv oder werden
übersehen.
[0003] Es wurden auch bereits mechanische Sperrvorrichtungen vorgeschlagen, wie z. B. ausfahrbare
Nagelbretter und ähnliche Einrichtungen, aber diese haben den Nachteil, dass sie in
Notfällen für Fahrzeuge der Feuerwehr, Sanitäter oder Polizei ebenfalls eine Zufahrt
entgegen der normalen Fahrtrichtung blockieren würden.
[0004] So ist z. B. in der
DE 36 06 158 A1 eine fahrtrichtungsabhängige Straßensperre beschrieben, bei der bei einer falschen
Fahrtrichtung Sperrglieder schräg nach oben derart gegen die gesperrte Fahrtrichtung
gerichtet werden, dass die Hebelspitzen berührende Reifen zerstört werden, wodurch
das Fahrzeug an einer Weiterfahrt gehindert werden soll.
[0005] Die
DE 36 32 673 A1 zeigt eine automatische Straßensperre, die nicht so "aggressiv" funktioniert. Hierzu
ist eine Rampe vorgesehen, die bei einer korrekten Fahrrichtung nach unten abgesenkt
wird, bei einer falschen Fahrrichtung jedoch in ihrer oberen Stellung gehalten wird
und damit eine Straßensperre bildet.
[0006] Das Gebrauchsmuster
G 92 03 919.7 offenbart eine Falschfahrer-Verkehrswarnanlage, die bei Überfahren von Induktionsschleifen
in der falschen Richtung aktiviert wird. Durch entlang der Fahrbahn angeordnete Detektoren
und eine elektrische Kontrollschaltung soll eine Warnanlage bei Feststellung eines
falschfahrenden Fahrzeuges ausgelöst werden. Dabei kann auch eine Warnung an die übrigen
Verkehrsteilnehmer erfolgen.
[0007] Das Gebrauchsmuster
DE 299 17 764 U1 befasst sich mit einem Geisterfahrer-Schutz, wobei in die Autobahneinfahrten Induktionsschleifen
eingebaut werden. Fährt ein Kraftfahrzeug in falscher Richtung in die Autobahn ein,
empfängt ein im Kraftfahrzeug eingebauter Empfänger die Signale und unterbricht sofort
den Zündkontakt im Fahrzeug. Auf diese Weise wird eine Weiterfahrt des Falschfahrers
verhindert.
[0008] In dem Gebrauchsmuster
DE 203 18 567 U1 ist eine Vorrichtung beschrieben, wobei das Kraftfahrzeug mit einem Impulsdrahtsensor
mit zuvor festgelegter Polung ausgestattet ist. In die Fahrbahn sind zwei Magnetleisten
eingebracht, wobei beim Überfahren der Magnetleisten bei richtiger Fahrtrichtung keine
Umpolung der Magnetisierung des Impulsdrahtsensors erfolgt, bei einer falschen Fahrtrichtung
hingegen wird ein Alarm über eine Akustikalarmeinheit bzw. einen Geräuschgenerator
ausgegeben. Der Alarm soll dabei eine derartige Lautstärke besitzen, dass das Auto
zwar noch fahren kann, aber durch die Lautstärke des Alarms der Fahrer zum Anhalten
und Verlassen des Fahrzeuges gezwungen wird.
[0009] In dem Österreichischen Gebrauchsmuster
AT 003 933 U1 ist eine Einrichtung zum automatischen Absperren einer Einbahnstraße beim Einfahren
eines Fahrzeuges entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung beschrieben, die eine
Durchfahrtssperre in Form eines Durchfahrtstores beinhaltet. Nähert sich ein Fahrzeug
in falscher Fahrtrichtung dem Durchfahrtstor, so wird eine Absperrfolie nach dem Rollo-Prinzip
von oben auf die Straße abgerollt. Zusätzlich sind elektronische Einrichtung zur Dokumentation
des Falschfahrers und Alarmierung einer zentralen Warnstelle vorhanden.
[0010] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung gegen Falschfahrer
zu schaffen, die zum Einen sehr wirksam ist und vom Falschfahrer nicht übersehen werden
kann und zum Anderen jedoch Fahrzeugen der Feuerwehr, Sanitäter und der Polizei eine
Einfahrt nicht verhindert.
[0011] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine Wasserspritzeinrichtung zur
Erzeugung einer Wasserwand, wobei die Wasserspritzeinrichtung über eine durch den
Falschfahrer aktivierte Steuereinrichtung auslösbar ist.
[0012] Durch die erfindungsgemäße Wasserwand wird eine für den Falschfahrer unübersehbare
und bei einer entsprechenden Intensität auch wirksame Einrichtung geschaffen, die
ihn von einer Weiterfahrt abhält. Andererseits können Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr,
des Sanitätsdienstes oder der Polizei, die ja wissen, dass die Wasserwand ungefährlich
passierbar ist, durch diese hindurchfahren.
[0013] Die vorliegende Erfindung ist insbesondere für Autobahnen und mehrspurige Straßen
geeignet. Sie lässt sich im Rahmen der Erfindung jedoch auch für Straßen oder Zufahrtswege
einsetzen, die für den öffentlichen Verkehr gesperrt sein sollen oder die nur von
berechtigten Fahrzeugen passiert werden sollten. Die durch die erfindungsgemäße Wasserspritzeinrichtung
geschaffene Wasserwand kann auf verschiedene Weise realisiert werden.
[0014] Eine Möglichkeit hierfür besteht darin, dass die Wasserspritzeinrichtung ein in den
Straßenboden eingesetztes quer zur Straße verlaufendes Wasserleitungssystem mit einer
Vielzahl von nach oben gerichteten Ausspritzöffnungen aufweist.
[0015] Alternativ dazu oder auch in Kombination mit diesem Ausführungsbeispiel kann die
Wasserspritzeinrichtung auch ein über der Straße quer zur Fahrtrichtung verlaufendes
Wasserleitungssystem mit einer Vielzahl von nach unten gerichteten Ausspritzöffnungen
aufweisen.
[0016] Zusätzlich oder alternativ kann die Wasserspritzeinrichtung auch ein Wasserleitungssystem
aufweisen, das wenigstens auf einer Straßenseite mit einem Wasserleitungssystem mit
zur Straßenmitte gerichteten Ausspritzöffnungen versehen ist.
[0017] Wesentlich für die Erfindung ist lediglich, dass eine Wasserwand in Form einer Wasserschwallwand
mit hoher Intensität bzw. starkem Wasseraustritt geschaffen wird. Um einen entsprechenden
Wasserdruck zu erzeugen, kann die Wasserspritzeinrichtung mit einer Pumpeinrichtung
versehen sein.
[0018] Zur Versorgung der Wasserspritzeinrichtung mit ausreichend Wasser kann ein Wasserreservoir
mit einer Zisterne vorgesehen sein, sofern kein Anschluss an ein allgemeines Wasserleitungssystem
vorhanden ist.
[0019] Eine Steuereinrichtung zur Auslösung der Wasserspritzeinrichtung kann auf verschiedene
Weise durch eine mit ihr verbundenen Meldeeinrichtung aktiviert werden. Hierzu wird
man im Allgemeinen das Fahrzeug des Falschfahrers verwenden.
[0020] Eine einfache Lösung für eine Meldeeinrichtung kann darin bestehen, dass in dem Fahrbahnboden
wenigstens zwei Induktionsschleifen vorgesehen sind, die entsprechend bei falscher
Fahrtrichtung durch den Falschfahrer aktiviert werden und dann die Pumpeinrichtung
für die Wasserspritzeinrichtung zum Einsatz bringen.
[0021] Weitere Möglichkeiten sind z. B. Infrarotsender oder ähnliche Meldeglieder, die durch
das Fahrzeug des Falschfahrers aktiviert werden.
[0022] Falls kein Anschluss an ein öffentliches Elektrizitätssystem vorhanden ist, können
die Pumpeinrichtung, die Steuereinrichtung und weitere Steuer- und Überwachungsglieder
für die erfindungsgemäße Wasserspritzeinrichtung über Solarzellen betrieben werden.
Falls eine Zisterne zur Wasserversorgung vorgesehen ist, könnte diese für die Wintermonate
auch mit einem Einfrierschutz, wie z. B. einer Solarthermik versehen sein.
[0023] Wenn dem Wasser der Wasserspritzeinrichtung ein Farbstoff beigemischt ist, wird ein
weiteres Warnzeichen für den Falschfahrer erzeugt. Durch den Farbstoff wird darüber
hinaus eine Einfärbung des Fahrzeuges erreicht, wodurch der Falschfahrer auch nachträglich
noch identifiziert werden kann. Durch diese Maßnahme können auch Fahrer, die absichtlich
als Falschfahrer unterwegs sind, erfasst und entsprechend bezüglich strafrechtlicher
Maßnahmen verfolgt werden.
[0024] Zur Identifizierung des Falschfahrers kann z. B. auch eine Kamera verwendet werden,
die durch den Falschfahrer aktiviert wird.
[0025] In vorteilhafter Weise wird man die Meldeeinrichtung auch mit optischen und/oder
akustischen Warneinrichtungen für in korrekter Richtung fahrende Fahrzeuge verbinden.
Auf diese Weise erhalten korrekt fahrende Fahrer bereits unmittelbar nach Einfahren
des Falschfahrers auf ihre Fahrbahn eine Mitteilung. Entsprechende Warneinrichtungen
wird man hierzu vorzugsweise an mehreren Stellen entlang der Fahrbahn vorsehen, um
eine rechtzeitige Warnung zu erreichen.
[0026] Als weitere Möglichkeit kann auch bei Überfahren der Meldeeinrichtung durch den Falschfahrer
eine Informationsübermittlung an die Polizei und die Straßenverkehrsbehörde und eventuell
an weitere Stellen erfolgen. Dies kann z. B. über SMS, telefonische Übermittlung oder
sonstige Dienste erreicht werden.
[0027] Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit weiteren erfindungsgemäßen
Merkmalen prinzipmäßig beschrieben.
[0028] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Prinzipdarstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
- Fig. 2
- eine Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem brückenbzw. portalartigen
Überbau über der Straße für eine Wasserspritzeinrichtung.
[0029] Die Figur 1 zeigt eine Draufsicht auf einen Autobahnabschnitt mit einer Ausfahrt
1 (siehe Pfeilrichtung). Gegen einen Falschfahrer, der entgegen der Ausfahrrichtung
in Richtung des Pfeiles 2 die Ausfahrt befährt, sind zwei auf Abstand voneinander
angeordnete Induktionsschleifen 3 in den Fahrbahnboden eingelassen. Die Induktionsschleifen
3 sind über eine Steuerleitung 4 mit einer Steuereinrichtung 5 verbunden.
[0030] Quer zur Fahrbahnlängsrichtung ist im Fahrbahnboden eine Wasserspritzeinrichtung
6 eingesetzt. Die Wasserspritzeinrichtung 6 ist mit einer Vielzahl von Ausspritzöffnungen
7 versehen, die nach oben gerichtet sind. Zur Versorgung der Wasserspritzeinrichtung
6 mit Wasser ist eine Zisterne 8 an eine Pumpeinrichtung 9 angeschlossen.
[0031] Sobald ein Steuerbefehl von den Induktionsschleifen 3 über die Steuerleitung 4 an
die Steuereinrichtung 5 abgegeben wird, wird die Pumpeinrichtung 9 aktiviert und den
Falschfahrer empfängt nach dem Überfahren der Induktionsschleifen 3 eine Wasserwand
durch die aktivierte Wasserspritzeinrichtung 6. Zur Energieversorgung der Pumpeinrichtung
9, der Steuereinrichtung 5 und eventuell weiterer Steuer- und Überwachungsglieder
können Solarzellen 10 vorgesehen sein.
[0032] In der Figur 2 ist ein Ausführungsbeispiel mit einem brücken- bzw. portalartigen
Überbau 11 für die Wasserspritzeinrichtung 6 mit einer Vielzahl von Ausspritzöffnungen
7 dargestellt.
[0033] Wie ersichtlich, kann das Wasserleitungssystem auch seitlich am Straßenrand angeordnete
Ausspritzöffnungen 7 aufweisen, die in den senkrechten Seitenteilen des Überbaus 11
angeordnet sind.
[0034] Die Ausgestaltung nach der Figur 2 kann auch mit der in der Figur 1 dargestellten
Wasserspritzeinrichtung 6, die in den Fahrbahnboden eingelassen ist, kombiniert werden.
Die Seitenteile des Überbaus 11 können als einfache Säulen oder Masten ausgebildet
sein, in denen Leitungen der Wasserspritzeinrichtung 6 verlaufen.
[0035] Selbstverständlich ist es im Rahmen der Erfindung auch möglich, Seitenteile in Form
von Säulen oder Masten auch ohne quer über der Fahrbahn angeordneten Überbau 11 zu
verwenden.
[0036] Mit den vorgeschlagenen Ausgestaltungen lässt sich eine sehr starke Wasserschwallwand
bilden, wobei bei einer Ausführung mit dem brückenartigen Überbau 11 noch die Schwerkraft
für die sich bildende Wasserwand genutzt werden kann.
[0037] Selbstverständlich ist der Querteil der Wasserspritzeinrichtung 6 bei dem brückenartigen
Überbau 11 so hoch anzuordnen, dass keine Kollision mit durchfahrenden Fahrzeugen,
insbesondere hohen Lastkraftwägen, erfolgen kann.
[0038] Zur Warnung von korrekt fahrenden Fahrern kann eine Warneinrichtung 12 vorgesehen
werden. Die Warneinrichtung 12 kann z. B. aus einer optischen und/oder akustischen
Einrichtung, wie z. B. ein oder mehreren am Fahrbahnrand angeordneten Vorwarnschildern
mit einer optischen und/oder akustischen Signaleinrichtung 13, bestehen.
[0039] Gleichzeitig kann bei Aktivierung der Steuereinrichtung durch den Falschfahrer auch
eine Informationsübermittlung an Fahrer erfolgen, die in dem betroffenen Straßenabschnitt
unterwegs sind oder beabsichtigen, dort hinzukommen, um diese zu warnen. Dies kann
zum Beispiel durch ein Funksignal an Rundfunkstationen erfolgen, die dann entsprechend
eine Information an Hörer senden.
[0040] Eine weitere Möglichkeit besteht in einer Information von Netzanbietern bzw. Netzbetreibern
von Mobiltelefonen. Bei einer entsprechenden Information an diese können auch Autofahrer,
die ihr Autoradio nicht eingeschaltet, aber ihr Mobiltelefon aktiviert haben, entsprechend
per Voicemail, SMS oder über eine App informiert werden.
[0041] Zur Vermeidung von Umweltschäden sollte das Wasser für die Wasserspritzeinrichtung,
wenn es mit einem Farbstoff zum Einfärben des Fahrzeuges des Falschfahrers versehen
ist, biologisch abbaubar sein.
[0042] Die beiden dargestellten Ausführungsbeispiele nach den Figuren 1 und 2 zeigen nur
prinzipmäßige Ausgestaltungen. Selbstverständlich sind auch noch weitere Ausgestaltungen
und vorteilhafte Weiterbildungen im Rahmen des erfindungsgemäßen Gedankens zur Bildung
einer Wasserwand gegen Falschfahrer möglich.
1. Vorrichtung gegen Falschfahrer, insbesondere auf Autobahnen und mehrspurigen Straßen,
gekennzeichnet durch eine Wasserspritzeinrichtung (6) zur Erzeugung einer Wasserwand, wobei die Wasserspritzeinrichtung
(6) über eine durch den Falschfahrer aktivierte Steuereinrichtung (5) auslösbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Wasserspritzeinrichtung (6) ein in den Straßenboden eingesetztes quer zur Straße
verlaufendes Wasserleitungssystem mit einer Vielzahl nach oben gerichteten Ausspritzöffnungen
(7) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Wasserspritzeinrichtung (6) einen brücken-
oder portalartigen Überbau (11) über der Straße mit einem quer zur Fahrtrichtung verlaufenden
Wasserleitungssystem mit einer Vielzahl von nach unten gerichteten Ausspritzöffnungen
(7) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Wasserspritzeinrichtung (6) ein Wasserleitungssystem mit wenigstens einem seitlich
neben der Straße angeordneten senkrechten Seitenteil aufweist, das wenigstens auf
einer Straßenrandseite mit einem Wasserleitungssystem mit zur Straßenmitte gerichteten
Ausspritzöffnungen (7) versehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Wasserspritzeinrichtung (6) mit einer Pumpeinrichtung (9) versehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Wasserreservoir für die Wasserspritzeinrichtung (6) mit einer Zisterne (8) zur
Wasserversorgung versehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
dem Wasser der Wasserspritzeinrichtung (6) ein Farbstoff beigemischt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Farbstoff biologisch abbaubar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinrichtung (5) zur Auslösung der Wasserspritzeinrichtung mit einer Meldeeinrichtung
(3) verbunden ist, die bei falscher Fahrtrichtung durch den Falschfahrer aktivierbar
ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Meldeeinrichtung wenigstens zwei in die Fahrbahn eingebrachte Induktionsschleifen
(3) aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Meldeeinrichtung (3) mit Infrarotsender zur Auslösung der Wasserspritzeinrichtung
versehen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9, 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Meldeeinrichtung (3) mit optischen und/oder akustischen Warneinrichtungen (12)
für in korrekter Richtung fahrende Fahrzeuge verbunden ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei Überfahren der Meldeeinrichtung (3) durch den Falschfahrer eine Informationsübermittlung
an die Polizei und/oder die Straßenverkehrsbehörde und/oder Netzanbieter über den
Falschfahrer per Rundfunk, Funk oder Mobiltelefon erfolgt.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Pumpeinrichtung (9), die Steuereinrichtung (5) und weitere Steuer- und Überwachungsglieder
über Solarzellen (10) betreibbar sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zisterne (8) als Einfrierschutz mit einer Wasser erwärmenden Solarthermik versehen
ist.