[0001] Die Erfindung betrifft ein Schnäpperschloss, insbesondere zur Verwendung als Zusatzverriegelung
im oberen Bereich einer ein mit dem Schnäpperschloss gekoppeltes Hauptschloss aufweisenden
Tür, eines Tors oder eines Fensters, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Schnäpperschlösser sind bereits aus der Praxis bekannt. Grundsätzlich werden Schnäpperschlösser
beispielsweise bei hohen Türen im oberen Türbereich eingesetzt, um diese zusätzlich
zu sichern. Dies erfolgt, da thermische Unterschiede zwischen der Außen- und Innenseite
des Türblattes dieses stark deformieren lassen. Hierdurch können sich Undichtigkeiten
ergeben, die im Brand- oder Rauchfall nicht erwünscht sind. Bei den derzeit bekannten
Schnäpperschlössern ist es so, dass der Fallenkopf aus dem Stulp entweder um 12 mm
oder um 20 mm vorsteht. Der Vorstand von 12 mm ergibt sich aus Brandschutzanforderungen,
während der Vorstand von 20 mm aus der höchsten Sicherheitsklasse gemäß DIN 12209
abgeleitet wird.
[0003] Ein aus der Praxis bekanntes Schnäpperschloss wird über die Fallenkinematik des Hauptschlosses
der Tür angetrieben. Dies bedeutet, dass bei einem Fallenvorstand der Falle des Hauptschlosses
von 12 mm in der Regel nur ein Hub von 12 mm an der Zusatzverriegelung des Schnäpperschlosses
möglich ist. Grundsätzlich ist es zwar möglich, über eine Übersetzungshebelkonstruktion
eine Änderung zu erreichen. Allerdings hätte eine Veränderung des Übersetzungsverhältnisses
einen signifikanten Kraftanstieg bei der Betätigung des Hauptschlosses zur Folge,
was nicht erwünscht ist. Letztlich ist die höchste Sicherheitsklasse gemäß DIN 12209
ohne Veränderung des Übersetzungsverhältnisses nur möglich, wenn der Fallenriegel
des Hauptschlosses 20 mm aus dem Stulp vorsteht, so dass sich bei Betätigung der Schlosskinematik
des Hauptschlosses ein Zusatzverriegelungshub für das Schnäpperschloss von ebenfalls
20 mm ergibt.
[0004] Ein gattungsgemäßes Schnäpperschloss ist bereits aus der
EP 0 942 135 A1 bekannt. Bei diesem bekannten Schnäpperschloss ist der Wippenhebel fest mit der Sperreinrichtung
gekoppelt.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, ein Schnäpperschloss zur Verfügung
zu stellen, das einen großen Verriegelungshub, insbesondere einen größeren Verriegelungshub
als der Verriegelungshub des Hauptschlosses zulässt.
[0006] Die vorgenannte Aufgabe ist bei einem Schnäpperschloss der eingangs genannten Art
erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Die Erfindung setzt als konstruktive Mittel einen schwenkbar gelagerten, in Ausfahrrichtung
federbelasteten Wippenhebel ein, mit dem die Sperreinrichtung gekoppelt ist, die zwei
Zustände ermöglicht, nämlich einen kürzeren, ersten Ausfahrhub und einen längeren,
zweiten Ausfahrhub. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung ist es ohne weiteres
möglich, bei einem 12 mm Hub des Hauptschlosses einen 20 mm Hub am Schnäpperschloss
zu erreichen. Dabei versteht es sich, dass selbstverständlich auch andere Verhältnisses
des Hubes am Hauptschloss und am Schnäpperschloss möglich sind. Entscheidend ist lediglich,
dass der Hub am Schnäpperschloss größer ist als der korrespondierende Hub am Hauptschloss,
und zwar, ohne dass eine Übersetzungshebelkonstruktion zum Einsatz kommt.
[0008] Hinzuweisen ist darauf, dass die vorliegende Erfindung nur besonders bevorzugt zur
Verwendung als Zusatzverriegelung im oberen Bereich einer Tür vorgesehen ist. In gleicher
Weise lässt sich die vorliegende Erfindung auch im oberen Bereich eines Tors oder
eines Fensters einsetzen. Darüber hinaus kann die vorliegende Erfindung nicht nur
als Zusatzverriegelung einer Tür, eines Tors oder eines Fensters dienen, also in Verbindung
mit einem gekoppelten Hauptschloss, sondern auch als eigenständige horizontale Verriegelung
bei einer Tür, einem Tor oder einem Fenster, ohne dass eine Kopplung mit einem Hauptschloss
oder überhaupt ein Hauptschloss vorliegt. So ist beispielsweise der Einsatz des erfindungsgemäßen
Schnäpperschlosses als horizontale Verriegelung eines Garagentores ohne Weiteres möglich.
[0009] Wenn nachfolgend auf den bevorzugten Einsatzbereich der vorliegenden Erfindung, nämlich
als Zusatzverriegelung im oberen Bereich einer Tür abgestellt wird, versteht es sich,
dass hiermit in gleicherweise die Verwendung für ein Tor oder ein Fenster möglich
ist.
[0010] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist die Sperreinrichtung
wenigstens ein mit dem Wippenhebel gelenkig verbundenes Sperrstück auf. Bei der bevorzugten
Ausgestaltung sind letztlich zwei Sperrstücke vorgesehen, zwischen denen der Wippenhebel
angeordnet ist. Hierdurch wird eine sichere Funktion der Sperreinrichtung erreicht.
[0011] Die Kopplung des Sperrstücks mit dem Wippenhebel ist bevorzugt derart, dass eine
Schwenkbewegung des Wippenhebels in eine Linearbewegung des Sperrstücks umgesetzt
wird, wobei die Linearbewegung bevorzugt senkrecht zur Ausfahrrichtung ist. Dabei
ist es dann bevorzugt so, dass der Wippenhebel zwischen einer ersten und einer zweiten
Wippenstellung in der Öffnung des Stulps der zugeordneten Fallenführung schwenkbar
ist. In der ersten Wippenstellung befindet sich das Sperrstück vollständig innerhalb
der Führungshülse der Fallenführung. In der zweiten Wippenstellung ragt das Sperrstück
zumindest bereichsweise aus der Führungshülse seitlich heraus. Durch das seitliche
Herausstehen des Sperrstücks aus der Führungshülse kann das Sperrstück dann eine Sperrfunktion
erfüllen, während es in der anderen Stellung, wenn es sich innerhalb der Fallenführung
befindet, die Bewegung des Fallenkopfes in Ausfahrrichtung freigibt.
[0012] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Sperrstück
einen Anschlag auf, der in der zweiten Wippenstellung seitlich aus der Führungshülse
heraussteht und zur Anlage an der Unterseite des Stulps der Fallenführung vorgesehen
ist. Durch diese Konstruktion ergibt sich ein Zusammenwirken des Anschlags mit dem
Stulp, um die Ausfahrbewegung auf den ersten Ausfahrhub zu begrenzen.
[0013] Damit der Fallenkopf in der zweiten Wippenstellung gegenüber der Fallenführung entgegen
der Ausfahrrichtung bewegt werden kann, ist in der Führungshülse der Fallenführung
ein längs laufender Schlitz für den Anschlag im seitlich abstehenden Zustand vorgesehen.
Dieser Schlitz ermöglicht es, dass der Fallenkopf mit dem seitlich abstehenden Anschlag
des Sperrstückes relativ zur Fallenführung entlang des Schlitzes verschoben werden
kann.
[0014] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist im Übrigen vorgesehen, dass
der Anschlag des Sperrstücks in der ersten Wippenstellung an der Randkante der Stulpöffnung
anschlägt, wenn im Übrigen der zweite Ausfahrhub erreicht ist. Hierdurch ergibt sich
eine Fixierung des Sperrstücks, so dass sich dieses nicht in linearer Richtung bewegen
kann. Da das Sperrstück mit dem Wippenhebel gekoppelt ist, hat dies weiterhin zur
Folge, dass der Wippenhebel in der ersten Wippenstellung blockiert ist. Hierdurch
kann eine sichere Anlage des Wippenhebels am Schließblech bei gleichzeitigem tiefen
Eintauchen des Wippenhebels in das Schließblech gewährleistet werden.
[0015] Die Federbelastung des Wippenhebels wird bevorzugt dadurch erreicht, dass der Fallenkopf
mit einem Verbindungsstück, das zur mittelbaren oder unmittelbaren Verbindung mit
einer Treibstange vorgesehen ist, verbunden ist. Dabei befindet sich zwischen dem
Verbindungsstück und dem Fallenkopf wenigstens ein Federelement, so dass der Fallenkopf
relativ zum Verbindungsstück in Ausfahrrichtung bewegbar ist. Damit ergibt sich für
den Wippenhebel eine indirekte Federbelastung. Grundsätzlich wäre es auch möglich,
den Wippenhebel selbst unmittelbar über ein Federelement zu beaufschlagen.
[0016] Um eine sichere Lagerung des Wippenhebels zu erhalten, weist der Fallenkopf einen
insbesondere mittigen Einschnitt für den Wippenhebel auf. Bevorzugt schließt sich
dabei an den mittigen Einschnitt in dem Fallenkopf eine Aufnahme für das oder die
Sperrstücke an, die bevorzugt neben dem Wippenhebel in der Aufnahme angeordnet sind.
[0017] Der Wippenhebel selbst hat bevorzugt eine Tropfenform mit einem im Einschnitt angelenkten
kreisbogenabschnittsförmigen Bereich, der aufgrund seiner Kreisbogenabschnittsform
ein Schwenken gewährleistet, und einen über die Fallenkopfspitze überstehenden, spitz
zulaufenden Bereich, der letztlich im Verriegelungszustand in das Schließblech eintaucht.
[0018] Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der
Zeichnung und der Zeichnung selbst. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich
dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der
vorliegenden Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder
deren Rückbeziehung.
[0019] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Tür mit einem Hauptschloss und einem Schnäpperschloss,
- Fig. 2
- eine perspektivische Explosionsdarstellung des erfindungsgemäßen Schnäpperschlosses,
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung des Schnäpperschlosses, das in ein Schließblech eingreift,
- Fig. 4
- eine Darstellung des Schnäpperschlosses in Verriegelungsstellung,
- Fig. 5
- eine Schnittansicht des Schnäpperschlosses aus Fig. 4 entlang der Schnittlinie IV-IV
aus Fig. 4,
- Fig. 6
- eine Ansicht des Schnäpperschlosses mit sich aus der Verriegelungsstellung zurückbewegendem
Fallenkopf,
- Fig. 7
- eine Schnittansicht des Schnäpperschlosses aus Fig. 6 entlang der Schnittlinie VII-VII
aus Fig.6,
- Fig. 8
- eine Ansicht des Schnäpperschlosses, wobei der Wippenhebel unter Einfluss des Schließbleches
in die zweite Wippenstellung bewegt worden ist,
- Fig. 9
- eine Schnittansicht des Schnäpperschlosses aus Fig. 8 entlang der Schnittlinie IX-IX
aus Fig. 8,
- Fig. 10
- eine Ansicht des Schnäpperschlosses beim Verlassen des Schließblechs,
- Fig. 11
- eine Ansicht des Schnäpperschlosses aus Fig. 10 entlang der Schnittlinie XI-XI aus
Fig. 10,
- Fig. 12
- eine Ansicht des Schnäppperschlosses, bei dem der Wippenhebel außer Eingriff mit dem
Schließblech ist,
- Fig. 13
- eine Ansicht des Schnäpperschlosses aus Fig. 12 entlang der Schnittlinie XIII-XIII
aus Fig. 12,
- Fig. 14
- eine Ansicht des Schnäpperschlosses beim Schließen der Tür, wobei der Fallenkopf mit
dem Schließblech in Kontakt kommt,
- Fig. 15
- eine Ansicht des Schnäpperschlosses aus Fig. 14 entlang der Schnittlinie XV-XV aus
Fig. 14,
- Fig. 16
- eine Ansicht des Schnäpperschlosses beim Schließen der Tür, wobei der Wippenhebel
vom Schließblech in die erste Wippenstellung gestellt worden ist,
- Fig. 17
- eine Ansicht des Schnäpperschlosses aus Fig. 16 entlang der Schnittlinie XVII-XVII
aus Fig. 16,
- Fig. 18
- eine Ansicht des Schnäpperschlosses mit in das Schließblech eingreifendem Fallenkopf
in der Verriegelungsstellung und
- Fig. 19
- eine Schnittansicht des Schnäpperschlosses aus Fig. 18 entlang der Schnittlinie XVIV-XVIV
aus Fig. 18.
[0020] In Fig. 1 ist eine Tür 1 dargestellt, die an ihrer einen Seite über zwei Scharniere
2, 3 angeschlagen ist und an ihrer anderen Seite ein Hauptschloss 4 aufweist. Dem
Hauptschloss 4 ist ein Drücker 5 zugeordnet, um eine Falle 6 des Hauptschlosses 4
zu betätigen. Mit dem Hauptschloss 4 ist über eine Treibstange 7 ein Schnäpperschloss
8 gekoppelt, das als Zusatzverriegelung im oberen Türbereich der Tür 1 vorgesehen
ist.
[0021] Ausdrücklich darf an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass im vorliegenden Fall
nur der Einsatz des Schnäpperschlosses 8 im oberen Türbereich einer Tür 1 beschrieben
ist. Hierbei handelt es sich um eine bevorzugte Ausführungsform. Allerdings kann das
erfindungsgemäße Schnäpperschloss in gleicher Weise im oberen Bereich von Toren oder
Fenstern eingesetzt werden. Insofern sind die vor- und nachstehenden Ausführungen
in gleicherweise auch in Bezug auf Tore und Fenster zu verstehen.
[0022] In den Fig. 2 und 3 ist das mit einem im Rahmen 9 der Tür 1 vorgesehenen Schließblech
10 zusammenwirkende Schnäpperschloss 8 dargestellt. Das Schnäpperschloss 8 weist einen
in einer Fallenführung 11 geführten Fallenkopf 12 auf.
[0023] Die Fallenführung 11 weist einen im Einbauzustand parallel zum Schließblech 10 verlaufenden
Stulp 13 mit endseitigen Befestigungsöffnungen 14, 15 und einer mittigen Fallenöffnung
16 auf. Nach unten hin schließt sich an den Stulp 13 eine Fallenhülse 16a an, innerhalb
der der Fallenkopf 12 geführt ist. Die Fallenhülse 16a weist auf gegenüberliegenden
Seiten jeweils ein Langloch 16b auf. Der Fallenkopf 12 weist eine Fallenkopfspitze
17 auf, an der ein Wippenhebel 18 gelagert ist. Der Wippenhebel 18 befindet sich in
einem Einschnitt 19 der Fallenkopfspitze 17. Der Einschnitt 19 mündet nach unten hin
in eine Aufnahme 20, in der zwei Sperrstücke 21, 22 einer Sperreinrichtung vorgesehen,
die mit dem Wippenhebel 18 gekoppelt sind. Die Lagerung des Wippenhebels 18 an der
Fallenkopfspitze 17 erfolgt über einen Dorn, insbesondere einen Rändeldorn 23. Hierzu
sind entsprechende Öffnungen 24, 25 am Wippenhebel 18 sowie an der Fallenkopfspitze
17 vorgesehen. Die Sperrstücke 21, 22 sind über einen Dorn, insbesondere einen Rändeldorn
26 mit dem Wippenhebel 18 verbunden, wobei eine entsprechende Langlochöffnung 27 an
der Fallenkopfspitze 17 vorgesehen ist.
[0024] An den Fallenkopf 12 schließt sich ein Verbindungsstück 28 an. Zwischen dem Verbindungsstück
28 und dem Fallenkopf 12 befindet sich ein Federelement 29, insbesondere in Form einer
Schraubenfeder. Die Schraubenfeder ist in einer Sacklochbohrung 30 des Fallenkopfes
12 aufgenommen, in die auch das Verbindungsstück 28 eintaucht. Der Außendurchmesser
des Verbindungsstückes 28 ist damit kleiner als der Innendurchmesser der Sacklochbohrung
30. Zur Verbindung des Verbindungsstückes 28 mit dem Fallenkopf 12 dient ein Stift,
insbesondere ein Spannstift 31, der durch korrespondierende Langlöcher 32 des Fallenkopfes
und eine entsprechende Bohrung 33 des Verbindungsstückes 28 geführt ist. Damit ist
der Fallenkopf 12 gegenüber dem Verbindungsstück 28 in und entgegen der Federkraftwirkung
des Federelementes 29 entlang des Langlochs 32 relativ bewegbar. Nach unten hin schließt
sich an das Verbindungsstück 28 eine Klemmbuchse 34 an, die zur Aufnahme einer Treibstange
7 dient. Es versteht sich, dass die Treibstange 7 auch unmittelbar mit dem Verbindungsstück
28 verbunden sein kann.
[0025] Nachfolgend wird auf die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Schnäpperschlosses
8 anhand der Fig. 4 bis 19 eingegangen. Dabei darf darauf hingewiesen werden, dass
in den vorgenannten Figuren letztlich eine Einbausituation dargestellt ist, wobei
auf die Darstellung des Türrahmens und der Tür verzichtet worden ist.
[0026] In den Fig. 4 und 5 befindet sich das Schnäpperschloss 8 in der Verriegelungsstellung.
Der zweite Ausfahrhub ist erreicht. Der Wippenhebel 18 befindet sich in der ersten
Wippenstellung und greift maximal in die Schließblechöffnung 35 ein. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel ist der Fallenkopf 12 mit dem Wippenhebel 18 um 20 mm ausgefahren.
Die Tür 1 ist geschlossen und über das Hauptschloss 4 verriegelt. Die beiden neben
dem Wippenhebel 18 angeordneten Sperrstücke 21, 20 liegen an der Randkante 36 der
Fallenöffnung 16 des Stulps 13 an. Dies führt zu einer Sperrung des Wippenhebels 18
in der ersten Wippenstellung. In dieser Stellung stellt der Wippenhebel damit ein
fixiertes Bauteil und damit eine starre Verlängerung der Fallenkopfspitze dar. Im
Übrigen verdeutlicht die Fig. 5, dass der Fallenkopf 12 maximal gegenüber dem Verbindungsstück
28 ausgefahren ist. Der Dorn 31 befindet sich am unteren Ende des Langlochs 32.
[0027] In den Fig. 6 und 7 setzt der Öffnungsvorgang der Tür 1 und damit auch des Schnäpperschlosses
8 ein. Über die Treibstange 7 wird der Fallenkopf 12 nach unten, d.h. in Pfeilrichtung
A bewegt. Der Wippenhebel 18 wird dabei etwas aus dem Schließblech herausgezogen,
wobei er zunächst noch in der ersten Wippenstellung verbleibt. Die Bewegung in Pfeilrichtung
A führt dazu, dass die Sperrstücke 21, 22 außer Eingriff mit der Randkante 36 der
Fallenöffnung 16 des Stulps 13 kommen. Hierbei wird die Sperre des Wippenhebels 18
deaktiviert. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt die Deaktivierung der
Wippensperre nach einem Abwärtshub in Pfeilrichtung A von 4 mm.
[0028] Die Fig. 8 und 9 zeigen eine Stellung, in der der Fallenkopf 12 noch weiter in Pfeilrichtung
A bewegt worden ist. Dabei erfolgt die Bewegung relativ zum Schließblech 10 und zur
Fallenführung 11. Der Wippenhebel 18 ist noch weiter in die Fallenführung 11 hineingezogen,
ragt aber noch immer in die Öffnung 35 des Schließblechs 10 hinein. Bei dem in den
Fig. 8 und 9 dargestellten Zustand ist der vom Hauptschloss 4 vorgegebene Endhub,
der beispielsweise 12 mm beträgt, erreicht. Es beginnt der Öffnungsvorgang der Tür
1. Dies ergibt sich insbesondere aus Fig. 9 durch die versetzte Darstellung des Schließblechs
10 und des Stulps 13. Da die Tür 1 relativ zum Rahmen bewegt wird, wird der Wippenhebel
18 vom Schließblech 10 in die zweite Wippenstellung gedrückt, die in den Fig. 8 und
9 dargestellt ist. Die Schwenkbewegung des Wippenhebels - in Fig. 9 entgegen dem Uhrzeigersinn
- führt zu einer Linearbewegung der Sperrstücke 21, 22. Die Umsetzung der Schwenkbewegung
in eine Linearbewegung ist möglich, da die Lagerung des Wippenhebels 18 versetzt zur
Lagerung der Sperrstücke 21, 22 ist. Durch die Linearbewegung der Sperrstücke 21,
22 in Pfeilrichtung B, die senkrecht zur Pfeilrichtung A ist, werden die Sperrstücke
21, 22 seitlich nach außen bewegt und ragen jeweils mit einem Anschlag 37 aus dem
Innenbereich der Führungshülse 16a heraus. In dem seitlich abstehendem Zustand ragen
die Anschläge 37 in eines der Langlöcher 16b hinein.
[0029] In den Fig. 10 und 11 ist ein Zustand dargestellt, bei dem die Tür 1 gegenüber dem
Rahmen 9 noch weiter aufgeschwenkt worden ist und der Fallenkopf 12 durch das Schließblech
10 noch weiter in die Fallenführung 11 in Pfeilrichtung A bewegt worden ist. Das Hineindrücken
des Fallenkopfes 12 durch den Kontakt des Wippenhebels 18 mit dem Schließblech 10
führt zu einer Relativbewegung des Fallenkopfes 12 gegenüber dem Verbindungsstück
28 gegen die Federkraft des Federelements 29. Der Dorn 31 bewegt sich innerhalb des
Langlochs 32 nach oben. Da sich der Wippenhebel 18 in der zweiten Wippenstellung befindet,
sind die Sperrstücke 21 ausgefahren und die Anschläge 37 ragen in das Langloch 16b.
[0030] Die Fig. 12 und 13 zeigen einen Zustand, bei dem der Fallenkopf 12 außer Eingriff
mit dem Schließblech 10 ist. Die Tür 1 ist damit im Bereich des Schnäpperschlosses
8 aus dem Rahmenbereich geschwenkt worden. Sobald der sich in der zweiten Wippenstellung
befindende Wippenhebel 18 außer Eingriff mit dem Schließblech ist, wird der Fallenkopf
12 aufgrund der Federkraft des Federelements 29 in Pfeilrichtung C und damit in entgegengesetzter
Richtung zur Pfeilrichtung A, die der Ausfahrrichtung entspricht, nach oben getrieben,
bis die Anschläge 37 an der Unterseite 38 des Stulps 13 anschlagen. Es ergibt sich
damit eine Begrenzung der Aufwärtsbewegung auf den ersten Auffahrhub.
[0031] Die Fig. 14 und 15 zeigen einen Zustand beim Schließen der Tür 1, wobei das Schließblech
10 mit der Fallenkopfspitze 17 in Kontakt kommt. Die Fallenkopfspitze weist hierzu
eine Auflaufschräge 39 auf, die in der Stellung des ersten Ausfahrhubes unterhalb
der Unterseite 40 des Schließblechs 10 liegt. Der Wippenhebel 18 befindet sich während
dieses Zeitpunkts noch in der zweiten Wippenstellung. Dabei wird der Fallenkopf 12
über die am Stulp 13 anschlagenden Sperrstücke 21, 22 in der Stellung des ersten Ausfahrhubes
gehalten. Während dieses Zustandes und im Übrigen auch während der anderen Zustände
beträgt der Abstand des Schließblechs 10 zum Stulp 13 bei den dargestellten Ausführungsbeispielen
4 mm.
[0032] Die Fig. 16 und 17 zeigen einen Zustand, bei dem die Tür 1 gegenüber dem Rahmen 9
etwas weiter in Schließstellung bewegt worden ist. Die Auflaufschräge 39 der Fallenkopfspitze
17 hat ihre Bewegung entlang des Schließblechs 10 fortgesetzt, wobei der Wippenhebel
18 dabei von der zweiten Wippenstellung in die erste Wippenstellung verschoben worden
ist. Diese Verschiebung des Wippenhebels 18 von der zweiten in die erste Wippenstellung
hat zu einer Linearbewegung der Sperrstücke 21, 22 in Pfeilrichtung D geführt, so
dass die Anschläge 37 sich innerhalb der Führungshülse 16a befinden.
[0033] Damit der Wippenhebel 18 die Schwenkbewegung einerseits und das Zusammenwirken mit
dem Schließblech 10 andererseits durchführen kann, weist der Wippenhebel 18 eine Tropfenform
auf. Der kreisbogenabschnittsförmige Bereich des Wippenhebels 18 befindet sich dabei
im Einschnitt 19 und ist dort gelenkig gelagert, während der spitz zulaufende Bereich
über die Fallenkopfspitze 17 übersteht. Die Tropfenform ist dabei derart, dass sich
die Auflaufschräge 39 der Fallenkopfspitze 17 am spitz zulaufenden Bereich des Wippenhebels
18 fortsetzt.
[0034] Zur Klarstellung sei darauf hingewiesen, dass bei dem in den Fig. 16 und 17 dargestellten
Zustand der Drücker des Hauptschlosses 4 herabgedrückt ist, das Schnäpperschloss 8
also in Pfeilrichtung A bewegt worden ist. Wird der Drücker 5 nicht bewegt, ergibt
sich, was die Lage und Anordnung des Wippenhebels 18 angeht, die gleiche Position.
Allerdings ist der Fallenkopf 12 dann relativ zum Verbindungsstück 28 in Pfeilrichtung
A nach unten bewegt worden. Das zusammengedrückte Federelement 29 gleicht dann die
fehlende Abwärtsbewegung des Verbindungsstückes 28 aus.
[0035] Die Fig. 18 und 19 verdeutlichen den Schließzustand der Tür 1, bei der der Fallenkopf
12 vollständig in das Schließblech 10 mit verriegeltem Wippenhebel 18 eintaucht. Die
Verriegelungsstellung im zweiten Ausfahrhub ist damit erreicht. Es ergibt sich dann
die Situation entsprechend den Fig. 4 und 5.
[0036] Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass das Schnäpperschloss 8 als solches grundsätzlich
auch ohne Kopplung zu einem Hauptschloss oder ohne Hauptschloss überhaupt Anwendung
finden kann, und zwar als eigenständige Horizontalverriegelung bei einer Tür, einem
Tor oder einem Fenster.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Tür |
33 |
Bohrung |
| 2 |
Scharnier |
34 |
Klemmbuchse |
| 3 |
Scharnier |
35 |
Schließblechöffnung |
| 4 |
Hauptschloss |
36 |
Randkante |
| 5 |
Drücker |
37 |
Anschlag |
| 6 |
Falle |
38 |
Unterseite |
| 7 |
Treibstange |
39 |
Auflaufschräge |
| 8 |
Schnäpperschloss |
40 |
Unterseite |
| 9 |
Rahmen |
|
|
| 10 |
Schließblech |
A |
Richtung |
| 11 |
Fallenführung |
B |
Richtung |
| 12 |
Fallenkopf |
C |
Richtung |
| 13 |
Stulp |
D |
Richtung |
| 14 |
Befestigungsöffnung |
|
|
| 15 |
Befestigungsöffnung |
|
|
| 16 |
Fallenöffnung |
|
|
| 16a |
Führungshülse |
|
|
| 16b |
Langloch |
|
|
| 17 |
Fallenkopfspitze |
|
|
| 18 |
Wippenhebel |
|
|
| 19 |
Einschnitt |
|
|
| 20 |
Aufnahme |
|
|
| 21 |
Sperrstück |
|
|
| 22 |
Sperrstück |
|
|
| 23 |
Rändeldorn |
|
|
| 24 |
Öffnung |
|
|
| 25 |
Öffnung |
|
|
| 26 |
Rändeldorn |
|
|
| 27 |
Langlochöffnung |
|
|
| 28 |
Verbindungsstück |
|
|
| 29 |
Federelement |
|
|
| 30 |
Sacklochbohrung |
|
|
| 31 |
Spannstift |
|
|
| 32 |
Langloch |
|
|
1. Schnäpperschloss (8), insbesondere zur Verwendung als Zusatzverriegelung im oberen
Bereich einer ein mit dem Schnäpperschloss (8) gekoppeltes Hauptschloss (4) aufweisenden
Tür (1), eines Tors oder eines Fensters, mit einem in einer Fallenführung (11) geführten
Fallenkopf (12), wobei der Fallenkopf (12) im Verriegelungszustand in eine Öffnung
(35) eines rahmenseitigen Schließblechs (10) eintaucht, wobei dass am Fallenkopf (12)
ein über die Fallenkopfspitze (17) überstehender, in Ausfahrrichtung federbelasteter
Wippenhebel (18) schwenkbar gelagert ist und wobei dass mit dem Wippenhebel (18) eine
Sperreinrichtung gekoppelt ist, die die Ausfahrbewegung des Wippenhebels (18) in Ausfahrrichtung
auf einen ersten vorgegebenen Ausfahrhub begrenzt und die Ausfahrbewegung des Wippenhebels
(18) bis in den Verriegelungszustand über den ersten Ausfahrhub hinaus bis in einen
zweiten Ausfahrhub ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperreinrichtung wenigstens ein mit dem Wippenhebel (18) gelenkig verbundenes
Sperrstück (21, 22) aufweist.
2. Schnäpperschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrstück (21, 22) derart mit dem Wippenhebel (18) verbunden ist, dass eine
Schwenkbewegung des Wippenhebels (18) in eine Linearbewegung des Sperrstücks (21,
22) umgesetzt wird.
3. Schnäpperschloss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wippenhebel (18) eine erste Wippenstellung aufweist, bei der das Sperrstück (21,
22) sich innerhalb der Führungshülse (16a) der Fallenführung (11) befindet, und eine
zweite Wippenstellung, bei der das Sperrstück (21, 22) zumindest bereichsweise aus
der Führungshülse (16a) herausragt.
4. Schnäpperschloss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrstück (21, 22) einen Anschlag (37) aufweist, der in der zweiten Wippenstellung
zur Anlage an der Unterseite (38) des Stulps (13) der Fallenführung (11) bei Erreichen
des ersten Ausfahrhubs vorgesehen ist.
5. Schnäpperschloss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Führungshülse (16a) der Fallenführung (11) ein längslaufendes Langloch (16b)
für den Anschlag (37) vorgesehen ist.
6. Schnäpperschloss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (37) des Sperrstücks (21, 22) in der ersten Wippenstellung an der Randkante
(36) der Stulpöffnung (16) anschlägt und den Wippenhebel (18) in der ersten Wippenstellung
bei Erreichen des zweiten Ausfahrhubs sperrt.
7. Schnäpperschloss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fallenkopf (12) mit einem Verbindungsstück (28) zur Verbindung mit einer Treibstange
(7) verbunden ist, wobei zwischen dem Verbindungsstück (28) und dem Fallenkopf (12)
wenigstens ein Federelement (29) vorgesehen ist und der Fallenkopf (12) relativ zum
Verbindungsstück (28) in Ausfahrrichtung bewegbar ist.
8. Schnäpperschloss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fallenkopf (12) einen insbesondere mittigen Einschnitt (19) für den Wippenhebel
(18) aufweist.
9. Schnäpperschloss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wippenhebel (18) eine Tropfenform mit einem im Einschnitt (19) angelenkten kreisbogenabschnittsförmigen
Bereich und einem über die Fallenkopfspitze (17) überstehenden, spitz zulaufenden
Bereich aufweist.
1. A snap lock (8), in particular for use as an additional locking device in the upper
area of a door (1), a gate or a window having a main lock (4) coupled with the snap
lock (8), having a latch head (12) guided in a latch guide (11), wherein the latch
head (12) dips in the locking state into the opening (35) of a striking plate (10)
on the frame side, wherein that on the latch head (12) a rocker lever spring-loaded
in the extending direction, protruding over the latch head top (17) is pivot-mounted
and wherein that a locking device is coupled with the rocker lever (18), which locking
device limits the extension movement of the rocker lever (18) in the extending direction
to a first predetermined extension stroke and makes possible the extension movement
of the rocker lever (18) up to the locking state beyond the first extension stroke
up to a second extension stroke, characterized in that the locking device has at least one locking piece (21, 22) connected with the rocker
lever (18) in a hinged manner.
2. A snap lock according to Claim 1, characterized in that the locking piece (21, 22) is connected with the rocker lever (18) in such a way
that a pivoting movement of the rocker lever (18) is converted into a linear movement
of the locking piece (21, 22).
3. A snap lock according to Claim 1 or 2, characterized in that the rocker lever (18) has a first rocker position, in which the locking piece (21,
22) is located within the guide sleeve (16a) of the latch guide (11), and a second
rocker position, in which the locking piece (21, 22) protrudes at least area by area
out of the guide sleeve (16a).
4. A snap lock according to any one of the preceding claims, characterized in that the locking piece (21, 22) has a stop (37), which is provided in the second rocker
position for abutting against the underside (38) of the fore-end (13) of the latch
guide (11) upon completion of the first extension stroke.
5. A snap lock according to any one of the preceding claims, characterized in that in the guide sleeve (16a) of the latch guide (11) a longitudinal elongated hole (16b)
is provided for the stop (37).
6. A snap lock according to any one of the preceding claims, characterized in that the stop (37) of the locking piece (21, 22) in the first rocker position strikes
on the outer edge (36) of the fore-end opening (16) and locks the rocker lever (18)
in the first rocker position upon completion of the second extension stroke.
7. A snap lock according to any one of the preceding claims, characterized in that the latch head (12) is connected with a connecting piece (28) for the connection
with a drive rod (7), wherein between the connecting piece (28) and the latch head
(12) at least one spring element (29) is provided and the latch head (12) is movable
relative to the connecting piece (28) in the extension direction.
8. A snap lock according to any one of the preceding claims, characterized in that the latch head (12) has an in particular center recess (19) for the rocker lever
(18).
9. A snap lock according to any one of the preceding claims, characterized in that the rocker lever (18) has a drop shape with a circular arc section-shaped area hinged
in the recess (19) and a tapered area, protruding over the latch head top (17).
1. Serrure à loqueteau (8), destinée en particulier à être utilisée en tant que verrouillage
supplémentaire dans la zone supérieure d'une porte (1) présentant une serrure principale
(4) couplée à la serrure à loqueteau (8), d'un portail ou d'une fenêtre, avec une
tête de pêne (12) guidée dans un guidage de pêne (11), la tête de pêne (12) plongeant,
dans l'état de verrouillage, dans une ouverture (35) d'une tôle de fermeture (10)
côté cadre, un levier basculant (18) chargé par ressort dans la direction de sortie,
dépassant au-dessus de la pointe de tête de pêne (17) sur la tête de pêne (12), étant
supporté en pivotement, et un dispositif de blocage étant couplé au levier basculant
(18) et limitant le mouvement de sortie du levier basculant (18) à une première course
de sortie prédéfinie, et permettant le mouvement de sortie du levier basculant (18)
jusque dans l'état de verrouillage au-delà de la première course de sortie jusque
dans une deuxième course de sortie, caractérisée en ce que le dispositif de blocage présente au moins une pièce de blocage (21, 22) raccordée
de façon articulée au levier basculant (18).
2. Serrure à loqueteau selon la revendication 1, caractérisée en ce que la pièce de blocage (21, 22) est raccordée au levier basculant (18) de telle sorte
qu'un mouvement de pivotement du levier basculant (18) est converti en un mouvement
linéaire de la pièce de blocage (21, 22).
3. Serrure à loqueteau selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le levier basculant (18) présente une première position de bascule pour laquelle
la pièce de blocage (21, 22) se trouvéà l'intérieur de la douille de guidage (16a)
du guidage de pêne (11), et une deuxième position de bascule pour laquelle la pièce
de blocage (21, 22) dépasse au moins par tronçons de la douille de guidage (16a).
4. Serrure à loqueteau selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la pièce de blocage (21, 22) présente une butée (37) qui est prévue dans la deuxième
position de bascule pour venir en appui contre le côté inférieur (38) de la têtière
(13) du guidage de pêne (11) lorsque la première course de sortie est atteinte.
5. Serrure à loqueteau selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un trou oblong (16b) longitudinal est prévu pour la butée (37) dans la douille de
guidage (16a) du guidage de pêne (11).
6. Serrure à loqueteau selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que, dans la première position de bascule, la butée (37) de la pièce de blocage (21,
22) se plaque contre l'arête de bord (36) de l'ouverture de têtière (16) et bloque
le levier basculant (18) dans la première position de bascule lorsque la deuxième
course de sortie est atteinte.
7. Serrure à loqueteau selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la tête de pêne (12) est raccordée à une pièce de raccordement (28) pour le raccordement
à une crémone (7), au moins un élément de ressort (29) étant prévu entre la pièce
de raccordement (28) et la tête de pêne (12), et la tête de pêne (12) étant mobile
par rapport à la pièce de raccordement (28) dans la direction de sortie.
8. Serrure à loqueteau selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la tête de pêne (12) présente une entaille (19), en particulier centrale, pour le
levier basculant (18).
9. Serrure à loqueteau selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le levier basculant (18) présente une forme de goutte avec une zone en forme de segment
d'arc de cercle articulée dans l'entaille (19) et avec une zoneen pointe dépassant
au-dessus de la pointe de tête de pêne (17).