[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung einer Abdichtbürste an einer
Tunnelbohrmaschine, mit wenigstens zwei auf zwei gegenüberliegenden Seiten der Abdichtbürste
angeordneten Befestigungselementen, mit denen eine Halteplatte der Abdichtbürste auf
einem Grundelement gehalten ist. Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Tunnelbohrmaschine
mit einem Grundelement, auf dem mehrere Abdichtbürsten mittels einer solchen Vorrichtung
befestigt sind.
[0002] Eine gattungsgemäße Vorrichtung ist aus der
DE 26 23 223 A1 bekannt.
[0003] Eine entsprechende Tunnelbohrmaschine ist beispielsweise in der
DE 38 21 754 C2 beschrieben.
[0004] Die in solchen, beispielsweise zur Herstellung von U-Bahn- oder Straßentunnels verwendeten
Tunnelbohrmaschinen eingesetzten Abdichtbürsten dichten gegenüber dem Erdreich ab
und halten Grundwasser zurück. Während des Bohrvorgangs wird in den Bereich der Abdichtbürsten
eine zusätzliche Dichtmasse eingeleitet, wie beispielsweise ein geeignetes Abdichtfett.
Die Abdichtbürsten sind aufgrund der Art ihres Einsatzes einem gewissen Verschleiß
unterworfen und es ist mit zunehmendem Verschleiß der Abdichtbürsten erforderlich,
eine größere Menge des Abdichtmittels in den Bereich der Abdichtbürsten einzuleiten,
um eine ausreichende Abdichtung zu gewährleisten. Da die einzuleitende Menge des Abdichtmittels
mit dem Verschleiß der Abdichtbürsten zunimmt, steigen die Betriebskosten beim Einsatz
der Tunnelbohrmaschine stetig an, bis ein Punkt erreicht wird, an dem es kostengünstiger
ist, die Abdichtbürsten auszutauschen als eine immer größer werdende Menge des Abdichtmittels
einzuleiten.
[0005] Bei den oben beschriebenen, aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen weisen die
Abdichtbürsten Halteplatten auf, die vorzugsweise an zwei Punkten mit einem Grundelement
der Tunnelbohrmaschine verschweißt sind. Zum Austauschen der Abdichtbürsten müssen
diese Schweißverbindungen gelöst werden, was meist mittels Trennschneiden ausgeführt
wird und mit einem sehr hohen Aufwand verbunden ist. Da sich die Tunnelbohrmaschine
und somit auch die an derselben angebrachten Abdichtbürsten in einem sehr schmutzigen
Umfeld befinden, ist dieses Auftrennen der Schweißverbindungen eine sehr unangenehme
und teilweise auch gefährliche Arbeit, die außerdem sehr zeitintensiv ist und verhältnismäßig
lange Stillstandszeiten der Tunnelbohrmaschine nach sich zieht. Aus diesem Grund ist
das Austauschen der Abdichtbürsten stets mit relativ hohen Kosten verbunden und wird
meist erst dann durchgeführt, wenn die Kosten für das in den Bereich der Abdichtbürsten
eingeleitete Abdichtmittel auf eine nicht mehr hinnehmbare Höhe ansteigen, oder wenn
die Abdichtbürsten derart verschlissen sind, dass auch durch die Einleitung einer
sehr hohen Menge an Abdichtmittel keine sichere Abdichtung mehr gewährleistet werden
kann.
[0006] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur Befestigung
einer Abdichtbürste an einer Tunnelbohrmaschine zu schaffen, die ein einfaches Lösen
und Befestigen der Abdichtbürste ermöglicht.
[0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die in Anspruch 1 genannten Merkmale gelöst.
[0008] Durch die erfindungsgemäße formschlüssige Verbindung, die durch das Zusammenwirken
zumindest eines der Befestigungselemente einerseits und der Halteplatte der Abdichtbürste
andererseits erzeugt wird, ergibt sich eine sehr einfache Möglichkeit zum Lösen der
Abdichtbürste von dem entsprechenden Befestigungselement, da auf Trennschneiden oder
ähnliches verzichtet werden kann und lediglich die Abdichtbürste aus dem entsprechenden
Befestigungselement entnommen werden muss.
[0009] Dadurch wird die zum Austauschen einer Abdichtbürste erforderliche Zeit erheblich
verkürzt, wodurch sich sehr viel geringere Stillstandszeiten der mit diesen Abdichtbürsten
ausgestatteten Tunnelbohrmaschine ergeben, so dass erhebliche Kosten eingespart werden
können. Gegenüber bekannten Lösungen kann daher das Austauschen der Bürsten zu einem
früheren Zeitpunkt durchgeführt werden, so dass zusätzlich zu der Zeiteinsparung auch
die sehr hohen Kosten für das in großer Menge in den Bereich der Abdichtbürsten eingeleitete
Abdichtmittel reduziert werden können.
[0010] In einer sehr vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass
die Halteplatte durch lediglich eines der Befestigungselemente mittels einer formschlüssigen
Verbindung gehalten ist, welche sich auf der Seite der Halteplatte der Abdichtbürste
befindet, über die sich ein Bürstenkopf der Abdichtbürste erstreckt. Auf diese Weise
ist eine sehr einfache Montage der Abdichtbürste auf dem Grundelement der Tunnelbohrmaschine
möglich, da lediglich eine formschlüssige Verbindung hergestellt werden muss. Da der
Bürstenkopf der Abdichtbürste bei bekannten Lösungen meist ein sehr großes Hindernis
bei der Montage und insbesondere der Demontage der Abdichtbürste von dem Grundelement
darstellt, ist es besonders vorteilhaft, die formschlüssige Verbindung an derjenigen
Seite vorzusehen, über die sich dieser Bürstenkopf erstreckt, da gerade an dieser
Stelle ein hohes Potenzial zur Einsparung von Zeit vorhanden ist.
[0011] In diesem Zusammenhang kann vorgesehen sein, dass die nicht mit einer formschlüssigen
Verbindung befestigte Seite der Halteplatte mit dem Befestigungselement verschweißt
ist. Da die dem Bürstenkopf der Abdichtbürste abgelegene Seite der Halteplatte meist
sehr viel leichter von außen zugänglich ist, stellt es nur ein geringes Problem dar,
wenn an dieser Seite eine Schweißnaht hergestellt oder aufgetrennt werden muss.
[0012] Alternativ zu dieser Lösung kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die formschlüssige
Verbindung auf beiden Seiten der Halteplatte mittels der jeweiligen Befestigungselemente
vorgesehen ist. Dadurch kann bei der Montage auf einen Schweißvorgang und demzufolge
bei der Demontage auf ein Auftrennen einer zuvor hergestellten Schweißnaht verzichtet
werden, wodurch insbesondere die Demontage erheblich vereinfacht wird.
[0013] Eine sehr einfache Herstellung der formschlüssigen Verbindung ergibt sich, wenn die
wenigstens eine formschlüssige Verbindung ein die Halteplatte der Abdichtbürste übergreifendes
Element aufweist. Durch ein solches die Halteplatte übergreifendes Element ergibt
sich eine zuverlässige Befestigung der Halteplatte und somit der gesamten Abdichtbürste.
[0014] Dabei kann vorgesehen sein, dass das die Halteplatte übergreifende Element als die
Halteplatte übergreifender Vorsprung ausgebildet ist. Mittels eines solchen Vorsprungs
lässt sich die Halteplatte der Abdichtbürste besonders einfach auf dem Grundelement
der Tunnelbohrmaschine befestigen.
[0015] Eine weitere Möglichkeit zur Bildung der formschlüssigen Verbindung mittels eines
solchen Elements ergibt sich, wenn in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der
Erfindung das die Halteplatte übergreifende Element eine Schrägfläche aufweist, die
so gegenüber einer Schrägfläche der Halteplatte angeordnet ist, dass die Schrägfläche
des übergreifenden Elements an der Schrägfläche der Halteplatte anliegt.
[0016] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein,
dass die Befestigungselemente mit dem Grundelement verschweißt sind. Dies stellt eine
besonders einfache Möglichkeit zur Verbindung der Befestigungselemente mit dem Grundelement
dar.
[0017] Alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass die Befestigungselemente mit dem Grundelement
verschraubt sind. Auch durch ein solches Verschrauben lassen sich die Befestigungselemente
in einfacher Weise an dem Grundelement anbringen.
[0018] Eine Tunnelbohrmaschine mit einem Grundelement, auf dem mehrere Abdichtbürsten mittels
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung befestigt sind, ergibt sich aus den Merkmalen
des Anspruchs 10.
[0019] Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung prinzipmäßig
dargestellt.
[0020] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung mehrerer hintereinander angeordneter Abdichtbürsten
beim Einsatz in einer Tunnelbohrmaschine;
- Fig. 2
- eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
- Fig. 3
- eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
- Fig. 4
- eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung; und
- Fig. 5
- eine vierte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0021] Fig. 1 zeigt in einer sehr schematischen Darstellung einen Teil einer Tunnelbohrmaschine
1, die mehrere Abdichtbürsten 2 aufweist. Des Weiteren sind im vorliegenden Fall zwei
Zuführleitungen 3 vorgesehen, mit denen ein nicht dargestelltes Abdichtmittel in an
sich bekannter Weise in den Bereich der Abdichtbürsten 2 eingeleitet werden kann.
Die Abdichtbürsten 2 dichten in an sich bekannter Weise Betonplatten 4, die durch
die Tunnelbohrmaschine 1 montiert werden, gegenüber dem mit dem Bezugszeichen 5 bezeichneten
Erdreich ab, wobei sich im vorliegenden Fall zwischen den Betonplatten 4 und dem Erdreich
5 Flüssigbeton 6 befindet, mit welchem die Betonplatten 4 an dem Erdreich 5 befestigt
werden. Um eine vollständige Abdichtung zu erreichen, sind in nicht dargestellter
Weise mehrere Bürsten nebeneinander angeordnet, die gemeinsam einen geschlossenen
Kreis bilden. Insoweit kann es sich bei der Tunnelbohrmaschine 1 um eine an sich aus
dem Stand der Technik bekannte Tunnelbohrmaschine handeln.
[0022] In den Figuren 2 bis 5 sind mehrere Ausführungsformen einer Vorrichtung 7 zur Befestigung
einer oder mehrerer der Abdichtbürsten 2 an der Tunnelbohrmaschine 1 dargestellt.
Von der Tunnelbohrmaschine 1 ist in den Figuren 2 bis 5 lediglich ein Grundelement
8 zu erkennen, an dem die Abdichtbürste 2 angebracht ist. Die Abdichtbürste 2 weist
einen Bürstenkopf 9 auf, der zwischen zwei Halteplatten 10, im vorliegenden Fall einer
unteren Halteplatte 10 und einer oberen Halteplatte 10, gehalten ist. Der Bürstenkopf
9 wird durch eine Vielzahl von einzelnen Drähten gebildet, die zwischen den Halteplatten
10 gehalten sind.
[0023] Die einzelnen Drähte des Bürstenkopfes 9 können beispielsweise aus einem Stahl mit
einem verhältnismäßig hohen Kohlenstoffgehalt von ca. 0,8 % bestehen, der zusätzlich
eine Messingbeschichtung aufweisen kann, um den Korrosionsschutz der aus demselben
gebildeten Drähte zu verbessern. Die Zugfestigkeit des für die einzelnen Drähte des
Bürstenkopfs 9 verwendeten Stahls kann bis zu 3.000 N/mm
2 betragen.
[0024] Die Vorrichtung 7 weist des Weiteren zwei auf zwei gegenüberliegenden Seiten der
Abdichtbürste 2 angeordnete Befestigungselemente 11 und 12 auf. Die Halteplatte 10,
in der Darstellung gemäß der Figuren 2 bis 5 die untere, an dem Grundelement 8 anliegende
Halteplatte 10, ist durch zumindest eines der Befestigungselemente, im vorliegenden
Fall durch das Befestigungselement 12, mittels einer formschlüssigen Verbindung 13
auf dem Grundelement 8 befestigt.
[0025] Den Ausführungsbeispielen von Fig. 2 und Fig. 3 ist gemeinsam, dass die Halteplatte
10 durch lediglich eines der Befestigungselemente, nämlich durch das Befestigungselement
12, mittels der formschlüssigen Verbindung 13 gehalten ist. Diese formschlüssige Verbindung
13 befindet sich dabei auf derjenigen Seite der Halteplatte 10, über die sich der
Bürstenkopf 9 erstreckt. Die gegenüberliegende Seite der Halteplatte 10, also die
Seite, die mittels des Befestigungselements 11 mit dem Grundelement 8 verbunden ist,
ist in den Ausführungsformen von Fig. 2 und 3 mittels einer stoffschlüssigen Verbindung
mit dem Befestigungselement 11 verbunden, im vorliegenden Fall verschweißt. Im Falle
des Verzichts auf das Befestigungselement 11 könnte die Halteplatte 10 auch direkt
mit dem Grundelement 8 verschweißt bzw. auf andere Weise stoffschlüssig verbunden
sein.
[0026] Bei sämtlichen in den Figuren 2 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispielen weist die
formschlüssige Verbindung 13 ein die Halteplatte 10 übergreifendes Element 14 auf.
Während bei der Ausführungsform von Fig. 2 das die Halteplatte 10 übergreifende Element
14 als die Halteplatte 10 übergreifender Vorsprung 14a ausgebildet ist, weist bei
der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform das die Halteplatte 10 übergreifende Element
14 eine Schrägfläche 14b auf bzw. ist durch diese gebildet. Die Schrägfläche 14b,
die sich demnach an dem Befestigungselement 12 befindet, arbeitet mit einer an der
Halteplatte 10 angebrachten Schrägfläche 10a zusammen, so dass im montierten Zustand
des Befestigungselements 12 die Schrägfläche 14b des die Halteplatte 10 übergreifenden
Elements 14 an der Schrägfläche 10a der Halteplatte 10 anliegt, wodurch letztendlich
die formschlüssige Verbindung 13 zwischen dem Befestigungselement 12 und der Halteplatte
10 gebildet wird.
[0027] Die Figuren 4 und 5 zeigen eine Ausführungsform der Vorrichtung 7, bei der zusätzlich
zu der durch das Befestigungselement 12 und die Halteplatte 10 gebildeten formschlüssigen
Verbindung 13 auch zwischen dem Befestigungselement 11 und der anderen Seite der Halteplatte
10 eine formschlüssige Verbindung 15 vorgesehen ist. Die durch das Befestigungselement
11 gebildete formschlüssige Verbindung 15 weist auch bei der Ausführungsform gemäß
der Figuren 4 und 5 ein die Halteplatte 10 übergreifendes Element 16 auf. Sowohl bei
der in Fig. 4 als auch bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform ist das die
Halteplatte 10 übergreifende Element 16 als Vorsprung 16a ausgebildet, es wäre jedoch
gegebenenfalls auch möglich, eine Lösung analog der Schrägflächen 14b und 10a von
Fig. 3 vorzusehen.
[0028] Obwohl die Schrägflächen 14b und 10a in den Figuren 3 und 5 einen Winkel von ca.
45° aufweisen, sind grundsätzlich auch andere Winkel möglich, die die formschlüssige
Verbindung 13 bzw. 15 ermöglichen.
[0029] Der Unterschied der Ausführungsformen von Fig. 4 und Fig. 5 besteht, ähnlich wie
bei den Figuren 2 und 3, darin, dass die durch das Befestigungselement 12 hergestellte
formschlüssige Verbindung 13 bei der Ausführungsform von Fig. 4 den Vorsprung 14a
als übergreifendes Element 14 aufweist, wohingegen bei Fig. 5 die formschlüssige Verbindung
13 durch die Schrägflächen 14b und 10a gebildet wird.
[0030] Wenn, wie bei den Ausführungsformen gemäß der Figuren 4 und 5 dargestellt, die Halteplatte
10 der Abdichtbürste 2 auf beiden Seiten mittels der jeweiligen Befestigungselemente
11 und 12 mit formschlüssigen Verbindungen 13 und 15 an dem Grundelement 8 befestigt
ist, so werden sowohl bei der Montage als auch bei der Demontage die einzelnen Abdichtbürsten
2 unter die Befestigungselemente 11 bzw. 12 eingeführt bzw. bei der Demontage unter
den Befestigungselementen 11 und 12 herausgezogen. Gegebenenfalls ist am Umfang der
Tunnelbohrmaschine 1 auch eine Kombination von formschlüssigen Verbindungen und stoffschlüssigen
Verbindungen möglich, um ein Verrutschen der einzelnen Abdichtbürsten 2 in Umfangsrichtung
zu vermeiden.
[0031] Die Anbringung der Befestigungselemente 11 und 12 an dem Grundelement 8 kann, wie
in den Figuren 2 und 5 dargestellt, mittels Verschweißen, oder, wie in den Figuren
3 und 4 dargestellt, mittels Verschrauben erfolgen.
[0032] Sämtliche hierin beschriebenen Ausführungsformen der Vorrichtung 7 zur Befestigung
der Abdichtbürste 2 an der Tunnelbohrmaschine 1 können im Prinzip beliebig miteinander
kombiniert werden, wenn nicht offensichtliche Gründe gegen einzelne Kombinationen
sprechen.
1. Vorrichtung zur Befestigung einer Abdichtbürste an einer Tunnelbohrmaschine, mit wenigstens
zwei auf zwei gegenüberliegenden Seiten der Abdichtbürste angeordneten Befestigungselementen,
mit denen eine Halteplatte der Abdichtbürste auf einem Grundelement der Tunnelbohrmaschine
gehalten ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (10) der Abdichtbürste (2) durch zumindest eines der Befestigungselemente
(11,12) mittels einer formschlüssigen Verbindung (13,15) auf dem Grundelement (8)
befestigt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (10) durch lediglich eines der Befestigungselemente (11,12) mittels
einer formschlüssigen Verbindung (13,15) gehalten ist, welche sich auf der Seite der
Halteplatte (10) der Abdichtbürste (2) befindet, über die sich ein Bürstenkopf (9)
der Abdichtbürste (2) erstreckt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die nicht mit einer formschlüssigen Verbindung (13,15) befestigte Seite der Halteplatte
(10) mit dem Befestigungselement (11,12) verschweißt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die formschlüssige Verbindung (13,15) auf beiden Seiten der Halteplatte (10) mittels
der jeweiligen Befestigungselemente (11,12) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine formschlüssige Verbindung (13,15) ein die Halteplatte (10) der
Abdichtbürste (2) übergreifendes Element (14,16) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass das die Halteplatte (10) übergreifende Element (14,16) als die Halteplatte (10) übergreifender
Vorsprung (14a,16a) ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass das die Halteplatte (10) übergreifende Element (14,16) eine Schrägfläche (14b) aufweist,
die so gegenüber einer Schrägfläche (10a) der Halteplatte (10) angeordnet ist, dass
die Schrägfläche (14b) des übergreifenden Elements (14,16) an der Schrägfläche (10a)
der Halteplatte (10) anliegt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (11,12) mit dem Grundelement (8) verschweißt sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (11,12) mit dem Grundelement (8) verschraubt sind.
10. Tunnelbohrmaschine (1) mit einem Grundelement (8), auf dem mehrere Abdichtbürsten
(2) mittels einer Vorrichtung (7) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 befestigt sind.