[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Teleskopiereinheit zum Teleskopieren von
an Maschinen angeordneten Mitteln, umfassend mindestens einen Teleskophydraulikzylinder
und mindestens einen in dem Zylinderraum des Teleskophydraulikzylinder axial verfahrbar
angeordneten und mit einer Kolbenstange verbundenen Kolben, wobei die Bodenseite oder
die Kolbenstangenseite des Teleskophydraulikzylinders an einem der Maschine zugeordneten
Lager festlegbar ausgebildet ist und am freien Ende der Teleskopiereinheit mindestens
eine weitere Hydraulikanlage zugeordnet ist, die über ein hydraulisches Medium mit
hydraulischer Energie beaufschlagt wird.
[0002] Wenn Teile von Maschinen teleskopartig mit einander verbunden sind und diese Teile
mit Hilfe eines Teleskopliydraulikzylinders teleskopiert werden, so ist es erforderlich,
um eine weitere Funktion am exponierten Ende des Teleskophydraulikzylinders zu ermöglichen,
eine Schlauchführung (Flansch, Trommel usw.), ein separates Hydraulikaggregat oder
ein Hydraulikzylinder mit einer inneren Öldurchführung zu installieren.
[0003] Damit beispielsweise ein Mobilkran mit teleskopierbaren Ausleger, bei kleinem Gegengewicht
große Lasten heben kann, muss der Ausleger möglichst klein sein. Vor allem bei größeren
Arbeitsradien ist es notwendig das Gewicht, der über die Stützbasis hinausragenden
Auslegerteile, so klein wie möglich zu halten. Auch beim Transport eines Mobilkranes
ist es günstiger, wenn ein möglichst geringes Eigengewicht bewegt werden muss.
[0004] Aufgrund dessen werden in der Mehrheit Einzylindertelekopiereinheiten mit einer Sicherungs-
und Verbolzungseinheit - im Folgenden als SVE bezeichnet - in derartige Mobilkrane
verbaut. Bei diesem System wird ein Teleskopkasten mit Hilfe der SVE am Teleskophydraulikzylinder
gesichert und danach vom umgebenen Teleskopkasten entbolzt. Nun fährt der Teleskophydraulikzylinder
mit dem Teleskopkasten auf die gewünschte Länge aus und verbolzt die Teleskopkästen
miteinander und entsichert den Teleskophydraulikzylinder vom soeben bewegten Teleskopkasten.
Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis alle Teleskopkästen eines Teleskopauslegers
ihre Arbeitsposition erreicht haben. Zur Verringerung des auslegerseitigen Drehmoments
wird der Teleskophydraulikzylinder wieder vollständig in eine Ausgangsposition eingefahren.
Erst jetzt kann der ausgefahrene Ausleger maximal belastet werden.
[0005] Bei diesen Systemen befindet sich die SVE am exponierten Ende des Teleskophydraulikzylinders.
Die hydraulische Energie wird folglich auch an dieser Stelle benötigt, damit die Kästen
ent- bzw. verriegelt werden können. Nachteilig dabei ist, dass genau diese Stelle
mit dem Teleskophydraulikzylinder hin und her gefahren wird. Damit ist die SVE nicht
direkt für Hydraulikleitungen erreichbar.
[0006] Aus dem Stand der Technik sind zumindest zwei Ansätze bekannt, um die Ölversorgung
und damit die Versorgung mit hydraulischer Energie zu gewährleisten:
- Eine parallel zum Teleskophydraulikzylinder, mittels Energiekette, geführte Hydraulikschläuche.
[0007] Nachteil hierbei ist, dass die Führung dieser Hydraulikschläuche sehr viel Platz
benötigt, der insbesondere bei kleineren Teleskopkästen nicht vorhanden ist.
- Eine teleskopierbare Hydraulikleitung, die direkt durch den Teleskophydraulikzylinder
geführt wird, um das Hydrauliköl an die SVE leiten zu können.
[0008] Diese Art der Ölführung spart zwar Platz, ist aber mit den Nachteil verbunden, dass
eine derartige Anordnung teuer und störanfällig ist (Druckübersetzung im Durchführungsrohr
führen zu Problemen). Im Falle einer Havarie kann diese nur mit einem erheblichen,
zeitlichen und damit verbundenen finanziellen Aufwand behoben werden. Zur Reparatur
muss der gesamte Teleskophydraulikzylinder ausgebaut und zerlegt werden.
[0009] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Teleskopiereinheit der
eingangs beschriebenen Art zu schaffen, mit der die oben genannten Nachteile überwunden
werden können.
[0010] Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst, insbesondere
dadurch, dass durch das Stellen des Kolbens in dem Teleskophydraulikzylinder die hydraulische
Energie, die sich durch die Änderung des Betriebszustandes und dem sich daraus ergebenen
hydraulischen Druckunterschied des hydraulischen Mediums, in mindestens einem ersten
Zwischenspeicher abgeleitet und gespeichert wird, um damit die am freien Ende der
Teleskopiereinheit zugeordnete Hydraulikanlage mit der hydraulischen Energie aus dem
ersten Zwischenspeicher in einem Bedarfsfall damit zu beaufschlagen und wobei nach
Verbrauch, der im hydraulischen Medium gespeicherten hydraulischen Energie, das hydraulische
Medium von dem Hydraulikanlage in mindestens einen zweiten Zwischenspeicher geleitet
wird, und von dort wieder in denTeleskophydraulikzylinder geleitet wird, wo es erneut
mit hydraulischer Energie beaufschlagt oder dem Hydraulikprimärkreislauf der Teleskopiereinheit
zugeführt wird.
[0011] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit,
wird der erste Zwischenspeicher automatisch mit dem hydraulische Medium geladen, sobald
der Druck des hydraulischen Mediums im Teleskophydraulikzylinder höher ist als der
Druck des hydraulischen Mediums im ersten Zwischenspeicher.
[0012] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform, wird der zweite Zwischenspeicher
automatisch von dem hydraulischen Medium entladen, sobald der Druck des hydraulischen
Mediums im Teleskophydraulikzylinder kleiner ist als der Druck des hydraulischen Mediums
im zweiten Zwischenspeicher.
[0013] Ferner ist es vorgesehen, dass die Drücke in den Zwischenspeichern mit Druckaufnehmern
gemessen werden und die gemessenen Druckdaten von einem Rechner verarbeitet oder direkt
zu einer Steuereinheit gesendet werden.
[0014] Beispielsweise bei Lastwechsel treten hohe und tiefe Drücke im hydraulischen System
auf. Die Zwischenspeicher fungieren dabei als Vorratsbehälter, die die hohen und tiefen
Drücke in dem hydraulischen System zwischenspeichern. Der Vorgang des Ladens und des
Entladens der Zwischenspeicher kann dabei, je nach Ausführung, sogar zeitgleich erfolgen.
[0015] Bei der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit ist es vorgesehen, mindestens zwei Zwischenspeicher,
jeweils einen für den hohen Druck und einen für den tiefen Druck, die in Wirkverbindung
mit der Hydraulikanlage (beispielsweise eine SVE) stehen, mit der Teleskopiereinheit
hydraulisch zu verbinden. Die Anzahl der Zwischenspeicher soll hierauf aber nicht
beschränkt sein.
[0016] Die Versorgung der Hydraulikanlage mit hydraulischer Energie wird durch die Zwischenspeicher
gewährleistet. Die Zwischenspeicher können hierbei als Blasenspeicher oder Kolbenspeicher
oder Federspeicher ausgebildet sein. Dabei können die Speicher für den hohen Druck
und für den davon zu unterscheidenden niedrigen Druck über Rückschlagventile direkt
mit dem Teleskophydraulikzylinder verbunden sein.
[0017] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit,
wird der erste Zwischenspeicher für den hohen Druck dabei automatisch befüllt, bzw.
über das hydraulische Medium mit Druck beaufschlagt, sprich mit hydraulischer Energie
aufgeladen, wenn der hydraulische Druck im Bodenraum des Teleskophydraulikzylinders
höher ist als der Druck im ersten Zwischenspeicher selbst. Dies kann beispielsweise
beim Austeleskopieren, bei statischer Last oder beim Ausfahren des Teleskophydraulikzylinders
im verbolzten und gesicherten Zustand bis auf Anschlag der Fall sein.
[0018] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit
wird der zweite Zwischenspeicher automatisch von dem hydraulischen Medium entladen,
sobald der Druck des hydraulischen Mediums im Teleskophydraulikzylinder kleiner ist
als der Druck des hydraulischen Mediums im zweiten Zwischenspeicher. Dies kann beispielsweise
der Fall sein, wenn das bodenseitige Ventil des Teleskophydraulikzylinders geöffnet
wird (d.h. die Reibung ist dann größer als die statische Last) oder der Teleskophydraulikzylinder
im verbolzten und gesicherten Zustand bis auf Anschlag eingefahren wird.
[0019] Damit die Funktionstüchtigkeit der Hydraulikanlage - beispielsweise die einer SVE-sichergestellt
werden kann, können die Drücke in den Zwischenspeichern mit Druckaufnehmern gemessen
und in einer Steuerung verarbeitet werden.
[0020] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Teles- kopiereinheit
steuert Steuereinheit und /oder der Rechner in Abhängigkeit von den an sie von den
Druckaufnehmern ermittelten und übersandten Druckdaten, die Teleskopiereinheit ansteuert,
um durch die Änderung des Fahrzustandes die Zwischenspeicher mit hydraulischer Energie
zu laden bzw. zu entladen.
[0021] Hierbei soll auch die Möglichkeit bestehen, dass die Steuerung die Hydraulikanlage
über die Druckaufnehmer ansteuert, um die Hydraulikanlage mit hydraulischer Energie
zu beaufschlagen, sobald die Steuerung im ersten Zwischenspeicher eine für das Stellen
der Hydraulikanlage unzureichende Menge an hydraulischer Energie ermittelt. Die Druckaufnehmer
sind dabei so ausgebildet, dass sie den Druck des hydraulischen Mediums in ein proportionales
elektrisches Signal umwandeln können.
[0022] Zum besseren Verständnis wird im Nachfolgenden eine "X-Wege-Y-Raum-Schaltung definiert
als:
X -Wege ist die Anzahl der Verbindungen über die Rückschlagventile in die Zylinderräume
des Telekophydraulikzylinders.
Y-Raum ist die Anzahl der Zylinderinnenräume des Teleskophydraulikzylinders, wobei
Ein-Raum die Boden- oder die Stangenseite darstellt. Zwei-Raum stellt die Boden- und
die Stangenseite dar. Die normalen Zylinderanschlüsse zum Fahren des Zylinders werden
hierbei nicht mitgezählt.
[0023] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit
erfolgt die Versorgung der Hydraulikanlage mit dem hydraulischen Medium über die Stangenseite
des Teleskophydraulikzylinders in einer hydraulischen Zwei-Wege-Ein-Raum-Schaltung.
[0024] In einer anderen Ausführungsform erfolgt die Versorgung der Hydraulikanlage mit dem
hydraulischen Medium über die Bodenseite durch die Kolbenstange des Teleskophydraulikzylinders
in einer hydraulischen Zwei-Wege-Ein-Raum-Schaltung.
[0025] Gemäß einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Teleskopiereinheit erfolgt die Versorgung der Hydraulikanlage mit dem hydraulischen
Medium über die Stangenseite des Teleskophydraulikzylinders mit einer hydraulischen
Zwei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung. Auch kann die Ölversorgung der Hydraulikanlage über
die Bodenseite des Teleskophydraulikzylinders mit einer hydraulischen Zwei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung
erfolgen.
[0026] Des Weiteren erfolgt einer vorteilhaften Ausführungsform die Versorgung der Hydraulikanlage
mit dem hydraulischen Medium über die Stangenseite oder die Bodenseite des Teleskophydraulikzylinders
mit einer Vier-Wege-Zwei-Raum-Schaltung.
[0027] Besonders vorteilhaft ist es, mit Hilfe der von dem Druckaufnehmer erfassten Druckaufnehmersignale
diese im Rechner oder in der Steuereinheit selbst zu verarbeiten, um so die ermittelten
Werte zum Stellen von elektrischen Ventilen (Sitzventilen) zu verwenden, über die
das Laden und Entladen der Zwischenspeicher geregelt bzw. gesteuert werden kann. Hierdurch
könnten konventionelle Rückschlagventile ersetzt werden. Dadurch lässt sich nicht
nur das Laden und Entladen der Zwischenspeicher steuern, sondern es ist somit auch
möglich den Maximaldruck in den Speichern zu begrenzen. Des Weiteren kann beim Laden
der Zwischenspeicher ein bestimmter Druckunterschied (Delta-P) eingehalten werden.
Damit ist die entnehmbare Leistung für die Hydraulikanlage festlegbar und es bedarf
keiner eventuellen weiteren Druckanpassung. Statt der elektrischen Ventile können
in einer weiteren Ausführungsform auch hydraulisch angesteuerte Ventile verwendet
werden.
[0028] In einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit
erfolgt die Ölversorgung für die Hydraulikanlage, über die Bodenseite und Kolbenstangenseite
des Teleskophydraulikzylinders in einer hydraulischen Drei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung,
wobei die Hydraulikanlage am Zylinderrohr des Teleskophydraulikzylinders angeschlossen
ist und das zurücklaufende Öl nur in die Bodenseite geleitet wird.
[0029] Gemäß einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Telekopiereinheit erfolgt die Ölversorgung für die Hydraulikanlage über die Kolbenstangen-
und Bodenseite des Teleskophydraulikzylinders in einer hydraulischen Drei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung,
wobei hier die Hydraulikanlage am Zylinderrohr des Teleskophydraulikzylinders angeschlossen
ist und das Drucköl nur aus der Bodenseite entnommen wird. Es ist auch möglich, das
Drucköl aus der Kolbenstangeseite zu entnehmen.
[0030] Vorteilhaft ist es auch, wenn die Ölversorgung für die Hydraulikanlage die über die
Kolbenstangen- und Bodenseite des Teleskophydraulikzylinders in einer hydraulischen
Drei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung erfolgt, wobei die Hydraulikanlage an der Kolbenstange
des Teleskophydraulikzylinders angeschlossen ist und das Rücköl nur in die Bodenseite
geleitet werden kann. Auch könnte das Rücköl nur in die Kolbenstangenseite geleitet
werden.
[0031] Auch ist die Ölversorgung für die Hydraulikanlage über die Bodenseite und Kolbenstangenseite
des Teleskophydraulikzylinders in einer hydraulischen "Drei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung
möglich, wobei die Hydraulikanlage am Zylinderrohr des Teleskophydraulikzylinders
angeschlossen ist und das zurücklaufende Öl nur in die Stangenseite geleitet werden
kann.
[0032] Des Weiteren kann die Ölversorgung für die Hydraulikanlage die über die Kolbenstangen-
und Bodenseite des Teleskophydraulikzylinders auch in einer hydraulischen Drei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung
erfolgen, wobei die Hydraulikanlage an der Kolbenstange des Teleskophydraulikzylinders
angeschlossen ist und das Drucköl nur aus der Stangenseite entnommen wird.
[0033] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von beispielhaften Ausführungsformen unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Die Figuren zeigen:
- Fig. 1
- Eine schematische Schaltskizze der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit in einer teilweise
geschnittenen Ansicht, mit einer Ölversorgung für die Hydraulikanlage, die über die
Kolbenseite des Teleskophydraulikzylinders in einer hydraulischen Zwei-Wege-Ein-Raum-Schaltung
erfolgt;
- Fig. 2
- die schematische Schaltskizze der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit in einer teilweise
geschnittenen Ansicht, mit einer Ölversorgung für die Hydraulikanlage, die über die
Stangenseite des Teleskophydraulikzylinders in einer hydraulischen Zwei-Wege-Ein-Raum-Schaltung
erfolgt;
- Fig. 3
- die schematische Schaltskizze der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit in einer teilweise
geschnittenen Ansicht, mit einer Ölversorgung für die Hydraulikanlage, die über das
Zylinderrohr des Teleskophydraulikzylinders in einer hydraulischen Zwei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung
erfolgt;
- Fig. 4
- die schematische Schaltskizze der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit in einer teilweise
geschnittenen Ansicht, mit einer Ölversorgung für die Hydraulikanlage, die über die
Stangenseite des Teleskophydraulikzylinders in einer hydraulischen Zwei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung
erfolgt;
- Fig. 5
- die schematische Schaltskizze der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit in einer teilweise
geschnittenen Ansicht, mit einer Ölversorgung für das Hydraulikanlage, die über die
Kolbenstangen- und Bodenseite des Teleskophydraulikzylinders in einer hydraulischen
Vier-Wege-Zwei-Raum-Schaltung erfolgt, wobei die Hydraulikanlage an der Bodenseite
des Teleskopierzylinders angeschlossen ist;
- Fig. 6
- die schematische Schaltskizze der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit gemäß Fig.
5 mit zusätzlichen Zwischenspeichern und Druckaufnehmern;
- Fig. 7
- die schematische Schaltskizze der erfindungsgemäßen Telekopiereinheit gemäß Fig. 5,
wobei die Hydraulikanlage an der Stangenseite des Teleskopierzylinders angeschlossen
ist;
- Fig. 8
- die schematische Schaltskizze der erfindungsgemäßen Telekopiereinheit gemäß Fig. 3,
mit gedrehten Lade- bzw. Entladeanschlüssen an dem Zylinderrohr;
- Fig. 9
- die schematische Schaltskizze der erfindungsgemäßen Telekopiereinheit gemäß Fig. 4,
mit gedrehten Lade- bzw. Entladeanschlüssen an der Kolbenstangenseite;
- Fig. 10
- die schematische Schaltskitzze der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit gemäß Fig.
1, wobei hier die Versorgung aus der Stangenseite erfolgt;
- Fig. 11
- die schematische Schaltskitzze der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit gemäß Fig.
2, wobei der Anschluss hier auch durch die Kolbenstange, aber nicht zur Bodenseite
des Teleskopzylinders, sondern zu dessen Stangenseite erfolgt;
- Fig. 12
- die schematische Schaltskizze der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit in einer teilweise
geschnittenen Ansicht, mit einer Ölversorgung für die Hydraulikanlage, die über die
Kolbenstangen- und Bodenseite des Teleskophydraulikzylinders in einer hydraulischen
"drei Wege, zwei Raum" Schaltung erfolgt; die Hydraulikanlage ist am Zylinderrohr
des Teleskopierzylinders angeschlossen wobei im Unterschied zu Fig. 5 das Rücköl nur
in die Bodenseite geleitet wird;
- Fig. 13
- die schematische Schaltskitzze der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit gemäß Fig.
5, wobei hier das Rücköl nur in die Stangenseite geleitet wird;
- Fig. 14
- die schematische Schaltskizze der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit in einer teilweise
geschnittenen Ansicht, mit einer Ölversorgung für die Hydraulikanlage, die über die
Kolbenstangen- und Bodenseite des Teleskophydraulikzylinders in einer hydraulischen
"drei Wege, zwei Raum" Schaltung erfolgt; die Hydraulikan$lage ist am Zylinderrohr
des Teleskopierzylinders angeschlossen, wobei im Unterschied zu Fig. 5 das Drucköl
nur aus der Bodenseite entnommen wird;
- Fig. 15
- die schematische Schaltskitzze der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit gemäß Fig.
5, wobei hier das Drucköl nur aus der Stangenseite entnommen wird,
- Fig. 16
- die schematische Schaltskizze der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit in einer teilweise
geschnittenen Ansicht, mit einer Ölversorgung für die Hydraulikanlage, die über die
Kolbenstangen- und Bodenseite des Teleskophydraulikzylinders in einer hydraulischen
"drei Wege, zwei Raum" Schaltung erfolgt; die Hydraulikanlage ist an der Kolbenstange
des Teleskopierzylinders angeschlossen, wobei im Unterschied zu Fig. 7 das Rücköl
nur in die Bodenseite geleitet wird;
- Fig. 17
- die schematische Schaltskitzze der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit gemäß Fig.
7, wobei hier das Rücköl nur in die Stangenseite geleitet wird;
- Fig. 18
- die schematische Schaltskizze der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit in einer teilweise
geschnittenen Ansicht, mit einer Ölversorgung für die Hydraulikanlage, die über die
Kolbenstangen- und Bodenseite des Teleskophydraulikzylinders in einer hydraulischen
"drei Wege, zwei Raum" Schaltung erfolgt; die Hydraulikanlage ist an der Kolbenstange
des Teleskopierzylinders angeschlossen, wobei im Unterschied zu Fig. 7 das Drucköl
nur aus der Bodenseite entnommen wird;
- Fig. 19
- die schematische Schaltskitzze der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit gemäß Fig.
7, wobei hier das Drucköl nur aus der Bodenenseite entnommen wird.
[0034] Wie in der Fig. 1 und der Fig. 2 dargestellt, besteht die Teleskopiereinheit 10 im
Wesentlichen aus mindestens einem Teleskophydraulikzylinder 11 und mindestens einen
in dem Zylinderrohr 12 des Teleskophydraulikzylinders 11 axial verfahrbar angeordneten
und mit einer Kolbenstange 13 verbundenen Kolben 14. Die Bodenseite 15 oder die Kolbenstangenseite
16 des Teleskophydraulikzylinders 11 ist dabei an einem einer Maschine oder einem
Teil der Maschine (nicht dargestellt) zugeordneten Lager nicht dargestellt) befestigt.
Dem freien Ende 17 der Teleskopiereinheit 10 ist mindestens eine Hydraulikanlage 18
zugeordnet.
[0035] Die Hydraulikanlage 18 ist in dieser Ausführungsform als SVE ausgebildet. In anderen
Ausführungsformen kann die Hydraulikanlage 18 beispielsweise dazu ausgebildet sein,
um Arbeitsgeräte an-/abzubauen. Das Verbolzen und Entbolzen von Arbeitsgeräten beispielsweise
zum drehen, schließen und öffnen von Vorrichtungen wie beispielsweise Zangen, Greifern,
Lademulden und Hebebühnen, sind denkbar. Hierzu wird ein hydraulisches Medium, mit
hydraulischer Energie beaufschlagt und an die Hydraulikanlage 18 weitergeleitet.
[0036] Die Hydraulikanlage 18 ist, wie in Fig. 1 dargestellt, mit der Bodenseite 15 des
Teleskophydraulikzylinders 11 über eine Leitung 19 verbunden. Die Leitung 19 weist
eine Gabelung 20 auf, die die Leitung 19 in eine Zulaufleitung 21 und eine Rücklaufleitung
22 aufteilt. Damit das hydraulische Medium jeweils nur in einer vorgegebenen Richtung
in der Zulaufleitung 21 und der Rücklaufleitung 22 fließen kann, sind entsprechend
ausgebildete Ventile 23 und 24 vorgesehen. Die Ventile 23 und 24 sind in dieser Ausführungsform
als Rückschlagventile ausgebildet.
[0037] Im Folgenden wird der Weg des hydraulischen Mediums in der Zulaufleitung 21 nach
dem Rückschlagventil 23 in Richtung der Hydraulikanlage 18 zuerst beschrieben. Das
Rückschlagventil 23 verhindert den ungewollten Rückfluss des hydraulischen Mediums
aus der Zuleitung 21 zurück zur Bodenseite 15 des Teleskophydraulikzylinders 11. Der
Zuleitung 21 ist ein Bypass 25 zugeordnet, der mit einem ersten Zwischenspeicher 26
verbunden ist. Der Zwischenspeicher 26 ist in dieser Ausführungsform als Blasenspeicher
ausgebildet.
[0038] Durch die sich ändernden Betriebszustände ergeben sich Druckunterschiede im Teleskophydraulikzylinder
11 und damit auch in der Zulaufleitung 21. Diese Druckunterschiede entstehen beispielsweise
wenn Lasten gefahren oder wenn gegen Verbolzungslöcher oder Endanschläge und dgl.
gefahren wird. Auch bei gleichbleibender Belastung ergeben sich durch die unterschiedlichen
Boden- zu Ringflächenverhältnissen unterschiedliche Hydraulikdrücke in dem Teleskophydraulikzylinder
11. Diese Druckunterschiede stellen ein Energiepotential dar, das für zusätzliche
Arbeiten genutzt werden kann. Die höheren Drücke in der hydraulischen Flüssigkeit
werden nun über den Bypass 25 in den Zwischenspeicher 26 geleitet und bis auf Weiteres
bevorratet.
[0039] Die Zulaufleitung 21 ist mit einer Steuereinheit 27 verbunden. Die Steuereinheit
27 ist wiederum über die Zulaufleitung 21a an die Hydraulikanlage 18 angeschlossen.
Die Steuereinheit 27 erfasst und regelt den Bedarf an hydraulischer Energie und stellt
diese der Hydraulikanlage 18 im Bedarfsfall aus dem Zwischenspeicher 26 zur Verfügung.
[0040] Nach verrichteter Arbeit wird nun das "entspannte" hydraulische Medium aus der Hydraulikanlage
18 in eine Rücklaufleitung 22a geleitet. Der Rückfluss des hydraulischen Mediums wird
von der mit der Rücklaufleitung 22a verbundenen Steuereinheit 27 geregelt. Das entspannte
hydraulische Medium wird über einen Bypass 25a in einen zweiten Zwischenspeicher 28
mit gegenüber dem ersten Zwischenspeicher 26 niedrigeren Druck aufweisenden hydraulischen
Medium geleitet und zwischengelagert. Ein Zurückfließen des hydraulischen Mediums
durch die Steuereinheit 27 und dann weiter in die Hydraulikanlage 18 wird durch die
Steuereinheit 27 vermieden. Das Rückschlagventil 24 ist mit der Zuleitung 19 verbunden,
von wo aus das hydraulische Medium bei passender Gelegenheit wieder in den Zylinderraum
12 zurück gedrückt wird.
[0041] Die Hydraulikanlage 18, die Steuereinheit 27, sowie die Zwischenspeicher 26, 28 nebst
den Zu- und Rücklaufleitungen 19, 21, 21 a und 22, 22a und den Rückschlagventilen
23 und 24 sind zusammen mit dem Teleskophydraulikzylinder 11 verfahrbar ausgebildet.
Die Hydraulikanlage 18 kann dabei schwimmend gelagert sein.
[0042] Das hydraulische Medium wird in einem Vorratsbehälter 29 bevorratet, von wo aus es
mittels einer hydraulischen Pumpe 30 über Stell- und Regelmittel 31 dem Teleskophydraulikzylinder
11 zur Verfügung gestellt wird.
[0043] Die Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Teleskopiereinheit 10 in einer ersten Ausführungsform
bei der die Versorgung der Hydraulikanlage 18 mit einem hydraulischen Medium, am Zylinderrohr
12 des Teleskophydraulikzylinders 11, aus der Bodenseite 15, mit einer hydraulischen
Zwei-Wege-Ein-Raum-Schaltung erfolgt.
[0044] Die Fig. 2 zeigt die erfindungsgemäße Teleskopiereinheit 10 in einer zweiten Ausführungsform
bei der die Versorgung der Hydraulikanlage 18 mit einem hydraulischen Medium, durch
die Kolbenstange 13 mit der Bodenseite des Teleskophydraulikzylinders 11, mit einer
hydraulischen Zwei-Wege-Ein-Raum-Schaltung erfolgt. Das hydraulische Medium kann von
der Kolbenstangenseite 16 über eine Rücklaufleitung 32a zu den Stell- und Regelmittel
31 geleitet, von wo aus es wieder in den Vorratsbehälter 29 gepumpt wird.
[0045] Die Fig. 3 zeigt die erfindungsgemäße Teleskopiereinehit 10 in einer weiteren Ausführungsform.
Hierbei erfolgt die Versorgung der Hydraulikanlage 18 mit einem hydraulischen Medium
über das Zylinderrohr 12 von der Bodenseite 15 des Teleskophydraulikzylinders 11 mittels
einer hydraulischen Zwei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung. Hierbei wird das entspannte hydraulische
Medium aus dem Zwischenspeicher 28 über den Bypass 25a durch das Ventil 24 über eine
Rücklaufleitung 32 zur Kolbenstangenseite 16 des Teleskophydraulikzylinders 11 geleitet.
[0046] Die Fig. 4 zeigt ebenfalls eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit
10. Die Versorgung der Hydraulikanlage 18 mit einem hydraulischen Medium erfolgt,
wie bei Fig. 2 dargestellt, ebenfalls durch die Kolbenstange 13 zur Boden- und Stangenseite
15 und 16 des Teleskophydraulikzylinders 11. Im Unterschied zu der Fig. 2 ist die
Ausführungsform, wie in Fig. 3, als hydraulische Zwei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung ausgebildet.
[0047] Die Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungemäßen Teleskopiereinheit
10 in der die Ankopplung von hohem Druck und niedrigem Druck mit einer Vier-Wege-Zwei-Raum-Schaltung
erfolgt. Hierzu sind in dieser Ausführungsform die Zulaufleitung 21 und die Rücklaufleitung
22 über Rückschlagventile mit der Bodenseite 15 des Teleskophydraulikzylinders 11
verbunden. Der Zulauf, bzw. der Rücklauf des hydraulischen Mediums wird über die Ventile
23, 24 geregelt. Zwischen den Zwischenspeichern 26, 28 und den Ventilen 23, 24 ist
der Zu- bzw. Rückleitung 21, 22 eine weitere Leitung 35, 36 zugeordnet, die die Zuleitung
bzw. die Rückleitung des hydraulischen Mediums über zusätzliche, der Leitung 35, 36
zugeordneten Ventilen 37, 38 zur Kolbenstangenseite 16 regelt.
[0048] Die Fig. 6 ist ebenfalls eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit
10 mit dem die Ankopplung von hohem Druck und niedrigem Druck mit einer Vier-Wege-Zwei-Raum-Schaltung,
wie gemäß in Fig. 5 beschrieben, erfolgt. Zu den Zwischenspeichern 26 und 28 sind
zusätzliche Zwischenspeicher 39 und 40 vorgesehen die über eine Bypassleitung 41 und
41a mit einem Druckaufnehmer 42, 42a verbunden sind. Angebunden ist die Bypassleitung
41 und 41 a an die Zulaufleitung 21 bzw. Rücklaufleitung 22, die wiederum mit der
Leitung 35 und 36 an der Stangenseite 33, bzw. mit der Kolbenstangenseite 16 des Zylinderraums
12 angebunden ist. Der Druckaufnehmer 42, 42a erfasst den Druckabfall bzw. den Druckaufbau
in den Zwischenspeichern 26, 28 und 39, 40 und wandelt den hydraulischen Druck in
elektrische Signale um. Dieses Signale sorgt für den Ausgleich an hydraulischen Medium
bzw. Druck, für den Fall, dass werden in einer elektrischen Steuerung (nicht dargestellt)
dazu verwendet, um die Steuereinheit 27 frei zugeben und die Zwischenspeicher 26,
28 und 29, 40 durch das telekopieren zu laden bzw. zu entladen.
[0049] In einer weiteren, nicht dargestellten, Ausführungsform werden die Rückschlagventile
23, 24 und 37, 38 durch elektrische Sitzventile ersetzt. Diese elektrischen Sitzventile
werden dann auch von einer elektrischen Steuerung unter Berücksichtigung der Druckaufnehmersignale
der Druckaufnehmer 42, 42a angesteuert.
[0050] Die Fig. 7 zeigt ebenfalls eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Telekopiereinheit
10. Die Versorgung der Hydraulikanlage 18 mit einem hydraulischen Medium erfolgt,
wie in der Fig. 4 dargestellt, ebenfalls durch die Kolbenstange 13 zur Boden- und
Stangenseite 15, 16 des Teleskophydraulikzylinders 11. Im Unterschied zu der Darstellung
in Fig. 4 ist diese Ausführungsform, wie in Fig. 5, als eine hydraulische Vier-Wege-Zwei-Raum-Schaltung
ausgebildet.
[0051] Die Fig. 8 zeigt die erfindungsgemäße Teleskopiereinheit 10 in einer weiteren Ausführungsform
in Analogie zu der Darstellung in Fig. 3. Hierbei erfolgt jedoch die Versorgung der
Hydraulikanlage 18 mit einem hydraulischen Medium über das Zylinderrohr 12 von der
Kolbenstangenseite 16 des Teleskophydraulikzylinders 11. Hierbei wird das entspannte
hydraulische Medium aus dem Zwischenspeicher 28 über den Bypass 25a durch das Ventil
24 über die Rücklaufleitung 32 zur Bodenseite 15 des Teleskophydraulikzylinders 11
geleitet.
[0052] Die Fig. 9 zeigt ebenfalls eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Teleskopiereinheit
10. Die Versorgung der Hydraulikanlage 18 mit einem hydraulischen Medium erfolgt,
wie in Fig. 4 dargestellt, ebenfalls durch die die Kolbenstange 13 zur Bodenund Stangenseite
15, 16 des Teleskophydraulikzylinders 11. Die Ausführungsform ist, wie in Fig. 4,
als eine hydraulische Zwei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung ausgebildet. Aber im Unterschied
zu Fig. 4 sind hier die Lade- Entladeleitungen an der Kolbenstange 13 gedreht angeschlossen.
Somit wird von der Kolbenstangenseite 16 das hydraulische Medium in den Speicher 26
gedrückt und vom Speicher 28 erfolgt die Rückführung in die Bodenseite 15.
[0053] Die Fig. 10 zeigt die erfindungsgemäße Teleskopiereinheit 10 in einer weiteren Ausführungsform,
bei der die Versorgung der Hydraulikanlage 18 mit einem hydraulischen Medium, am Zylinderrohr
12 von der Kolbenstangenseite 16 des Teleskophydraulikzylinders 11 mit einer hydraulischen
Zwei-Wege-Ein-Raum-Schaltung erfolgt.
[0054] Die Fig. 11 zeigt die erfindungsgemäße Teleskopiereinheit 10 in einer weiteren Ausführungsform,
bei der die Versorgung der Hydraulikanlage 18 mit einem hydraulischen Medium, durch
die Kolbenstange 13 zur Kolbenstangenseite 16 des Teleskophydraulikzylinders 11, mit
einer "Zwei-Wege-Ein-Raum-Schaltung" erfolgt.
[0055] Die Fig. 12 zeigt die erfindungsgemäße Teleskopiereinheit 10 in einer weiteren Ausführungsform
bei der die Versorgung der Hydraulikanlage 18 mit einem hydraulischen Medium, analog
Fig. 5 erfolgt. Aber die Rückführleitung 36 und das Ventil 38 in Fig. 5 entfallen
hierbei. Diese Ausführungsform ist somit eine " Drei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung".
[0056] Die Fig. 13 zeigt die erfindungsgemäße Teleskopiereinheit 10 in einer weiteren Ausführungsform
bei der die Versorgung der Hydraulikanlage 18 mit einem hydraulischen Medium, analog
Fig. 5 erfolgt. Aber hier bleiben die Rückführleitung 36 und das Ventil 38 erhalten,
aber das Ventil 24 ist entfallen Es handelt sich auch hier um eine "Drei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung".
[0057] Die Fig. 14 zeigt die erfindungsgemäße Teleskopiereinheit 10 in einer weiteren Ausführungsform
bei der die Versorgung der Hydraulikanlage 18 mit einem hydraulischen Medium, analog
Fig. 5 erfolgt. In dieser Ausführungsform wird der Speicher 26 nur über das Ventil
23 von der Bodenseite 15 mit Druck versorgt. Die Leitung 35 und das Ventil 37 sind
entfallen. Diese Ausführung ist ebenfalls eine "Drei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung"
[0058] Die Fig. 15 zeigt die erfindungsgemäße Teleskopiereinheit 10 in einer weiteren Ausführungsform
bei der die Versorgung der Hydraulikanlage 18 mit einem hydraulischen Medium, analog
Fig. 5 erfolgt. Nun erfolgt die Versorgung des Speichers 26 nur über das Ventil 37
und die Leitung 35 von der Kolbenstangenseite 16 mit Druck. Das Ventil 23 entfällt.
Diese Ausführung ist wieder eine "Drei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung"
[0059] Die Fig. 16 zeigt die erfindungsgemäße Teleskopiereinheit 10 in einer weiteren Ausführungsform
bei der die Versorgung der Hydraulikanlage 18 mit einem hydraulischen Medium, analog
Fig. 7, also durch die Kolbenstange 13, erfolgt. Bei dieser Variante kann das Medium
aus dem Speicher 26 nur über das Ventil 24 in die Bodenseite 15 zurück fließen. Ventil
38 ist nicht verbaut. Es handelt sich auch hierbei um eine "Drei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung.
[0060] Die Fig. 17 zeigt die erfindungsgemäße Teleskopiereinheit 10 in einer weiteren Ausführungsform
bei der die Versorgung der Hydraulikanlage 18 mit einem hydraulischen Medium, analog
Fig. 7, erfolgt. Bei dieser Variante kann das Medium aus dem Speicher 26 nur über
das Ventil 38 in die Stangenseite 16 zurück fließen. Hier ist Ventil 24 nicht verbaut.
Es handelt sich ebenfalls um eine "Drei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung".
[0061] Die Fig. 18 zeigt die erfindungsgemäße Teleskopiereinheit 10 in einer weiteren Ausführungsform
bei der die Versorgung der Hydraulikanlage 18 mit einem hydraulischen Medium, analog
Fig. 7, erfolgt. In dieser Ausführungsform wird der Speicher 26 nur über das Ventil
23 von der Bodenseite 15 mit Druck versorgt. Hier ist Ventil 37 nicht verbaut. Es
handelt sich ebenfalls um eine "Drei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung".
[0062] Die Fig. 19 zeigt die erfindungsgemäße Teleskopiereinheit 10 in einer weiteren Ausführungsform
bei der die Versorgung der Hydraulikanlage 18 mit einem hydraulischen Medium, analog
Fig. 7, erfolgt. Bei dieser Schaltungsform erfolgt die Druckversorgung des Speicher
26 nur über das Ventil 37 und nur von der Stangenseite 16. Es besteht keine Ladeverbindung
zu Bodenseite 15. Auch hier handelt sich um eine "Drei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung".
Bezugszeichenliste
[0063]
- 10
- Teleskopiereinheit
- 11
- Teleskophydraulikzylinder
- 12
- Zylinderrohr
- 13
- Kolbenstange
- 14
- Kolben
- 15
- Bodenseite
- 16
- Kolbenstangenseite
- 17
- freies Ende
- 18
- Hydraulikanalge
- 19
- Leitung
- 20
- Gabelung
- 21, 21a
- Zulaufleitung
- 22, 22a
- Rücklaufleitung
- 23
- Ventil
- 24
- Ventil
- 25, 25a
- Bypass
- 26
- Zwischenspeicher
- 27
- Steuereinheit
- 28
- Zwischenspeicher
- 29
- Vorratsbehälter
- 30
- Pumpe
- 31
- Stellmittel/Regelmittel
- 32
- Rücklaufleitung
- 33
- Stangenseite
- 34
- Axialrichtung/Pfeil
- 35
- Leitung
- 36
- Leitung
- 37
- Ventil
- 38
- Ventil
- 39
- Zwischenspeicher
- 40
- Zwischenspeicher
- 41, 41a
- Bypassleitung
- 42, 42a
- Druckaufnehmer
1. Teleskopiereinheit zum Teleskopieren von an Maschinen angeordneten Mitteln, umfassend
mindestens einen Teleskophydraulikzylinder und mindestens einen in dem Zylinderraum
des Teleskophydraulikzylinder axial verfahrbar angeordneten und mit einer Kolbenstange
verbundenen Kolben, wobei die Bodenseite oder die Kolbenstangenseite des Teleskophydraulikzylinders
an einem der Maschine zugeordneten Lager festlegbar ausgebildet ist und am freien
Ende der Teleskopiereinheit mindestens eine weitere Hydraulikanlage zugeordnet ist,
die über ein hydraulisches Medium mit hydraulischer Energie beaufschlagt wird, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Stellen des Kolbens (14) in dem Teleskophydraulikzylinder (11) die hydraulische
Energie, die sich durch die Änderung des Betriebszustandes und dem sich daraus ergebenen
hydraulischen Druckunterschied des hydraulischen Mediums, in mindestens einem ersten
Zwischenspeicher (26, 39) abgeleitet und gespeichert wird, um damit die am freien
Ende (17) der Teleskopiereinheit (10) zugeordnete Hydraulikanlage (18) mit der hydraulischen
Energie aus dem ersten Zwischenspeicher (26, 39) in einem Bedarfsfall damit zu beaufschlagen
und wobei nach Verbrauch, der im hydraulischen Medium gespeicherten hydraulischen
Energie, das hydraulische Medium von dem Hydraulikanlage (18) in mindestens einen
zweiten Zwischenspeicher (28, 40) geleitet wird, und von dort wieder in den Teleskophydraulikzylinder
(11) geleitet wird, wo es erneut mit hydraulischer Energie beaufschlagt oder dem Hydraulikprimärkreislauf
der Teleskopiereinheit (10) zugeführt wird.
2. Teleskopiereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Zwischenspeicher (26, 39) automatisch mit dem hydraulische Medium geladen
wird, sobald der Druck des hydraulischen Mediums im Teleskophydraulikzylinder (11)
höher ist als der Druck des hydraulischen Mediums im ersten Zwischenspeicher (26,
39).
3. Telekopiereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Zwischenspeicher (28, 40) automatisch von dem hydraulische Medium entladen
wird, sobald der Druck des hydraulischen Mediums im Teleskophydraulikzylinder (11)
kleiner ist als der Druck des hydraulischen Mediums im zweiten Zwischen-, speicher
(28, 40).
4. Teleskopiereinheit nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drücke in den Zwischenspeichern (26, 39, 28, 40) mit Druckaufnehmern (42, 42a)
gemessen werden und die gemessenen Druckdaten von einem Rechner verarbeitet oder direkt
zu einer Steuereinheit (27) gesendet werden.
5. Teleskopiereinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenspeicher (26, 39, 28, 40) als Blasenspeicher oder als Kolbenspeicher
oder als Federspeicher ausgebildet sind.
6. Teleskopiereinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (27) oder der Rechner in Abhängigkeit von den an sie von den Druckaufnehmern
(42, 42a) ermittelten und übersandten Druckdaten, die Teleskopiereinheit (10) ansteuert,
um durch die Änderung des Fahrzustandes die Zwischenspeicher (26, 39, 28, 40) mit
hydraulischer Energie zu laden bzw. zu entladen.
7. Teleskopiereinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (27) oder der Rechner die Hydraulikanlage (18) unter Verarbeitung
der Daten von den Druckaufnehmer (42, 42a) nur dann mit hydraulischer Energie beaufschlagt,
wenn der Druckunterschied zwischen den ersten Zwischenspeicher (26, 39) und den zweiten
Zwischenspeichern (28, 40) einen bestimmten Mindestwert erreicht hat.
8. Teleskopiereinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckaufnehmer (42, 42a) den Druck des hydraulischen Mediums in ein proportional
elektrisches Signal umwandeln.
9. Teleskopiereinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgung der Hydraulikanlage (18) mit dem hydraulischen Medium über aus der
Bodenseite (15) durch die Kolbenstange (13) des Teleskophydraulikzylinders (11) in
einer hydraulischen Zwei-Wege-Ein-Raum-Schaltung erfolgt.
10. Telekopiereinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgung der Hydraulikanlage (18) mit dem hydraulischen Medium aus der Bodenseite
(15) am Zylinderrohr (12) des Teleskophydraulikzylinders (11) in einer hydraulischen
Zwei-Wege-Ein-Raum-Schaltung erfolgt.
11. Teleskopiereinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgung des Hydraulikaggregates (18) mit dem hydraulischen Medium aus der
Boden- und Stangenseite (15, 16) des Teleskophydraulikzylinders (11) mit einer hydraulischen
Zwei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung durch die Kolbenstange (13) erfolgt.
12. Teleskopiereinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgung des Hydraulikaggregates (18) aus der Boden- uns Stangenseite (15,
16) am Zylinderrohr (12) des Teleskophydraulikzylinders (11) mit einer hydraulischen
Zwei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung erfolgt.
13. Teleskopiereinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgung des Hydraulikanlage (18) aus der Boden- und Stangenseite (15, 16)
durch die Kolbenstange (13) des Teleskophydraulikzylinders (11) mit einer hydraulischen
Vier-Wege-Zwei-Raum-Schaltung erfolgt.
14. Teleskopiereinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgung der Hydraulikanlage (18) mit dem hydraulischen Medium aus der Bodenund
Stangenseite (15, 16) am Zylinderrohr (12) des Teleskophydraulikzylinders (11) mit
einer Vier-Wege-Zwei-Raum-Schaltung erfolgt.
15. Teleskopiereinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgung der Hydraulikanlage (18) mit dem hydraulischen Medium aus der Stangenseite
(16) durch die Kolbenstange (13) des Teleskophydraulikzylinders (11) in einer hydraulischen
Zwei-Wege-Ein-Raum-Schaltung erfolgt.
16. Teleskopiereinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgung der Hydraulikanlage (18) mit dem hydraulischen Medium aus der Stangenseite
(16) am Zylinderrohr (12) des Teleskophydraulikzylinders (11) in einer hydraulischen
Zwei-Wege-Ein-Raum-Schaltung erfolgt.
17. Teleskopiereinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die von den Druckaufnehmern (42, 42a) gemessenen Druckaufnehmersignale an den
Rechner oder der Steuereinheit (27) weitergeleitet werden, und zum Ansteuern von Ventile
(23, 24) für das Laden und Entladen der Zwischenspeicher (26, 39, 28, 40) dienen.
18. Teleskopiereinheit nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventile (23, 24) elektrische Sitzventile oder hydraulisch angesteuerte Ventile
oder mechanische Rückschlagventile sind.
19. Teleskopiereinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölversorgung für die Hydraulikanlage (18) über die Bodenseite und Kolbenstangenseite
(15, 16) des Teleskophydraulikzylinders (11) in einer hydraulischen "Drei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung
erfolgt, wobei die Hydraulikanlage (18) am Zylinderrohr (12) des Teleskophydraulikzylinders
(11) angeschlossen ist und das zurücklaufende Öl nur in die Bodenseite (15) geleitet
wird.
20. Teleskopiereinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölversorgung für die Hydraulikanlage (18) über die Kolbenstangen- und Bodenseite
(16, 15) des Teleskophydraulikzylinders (11) in einer hydraulischen Drei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung
erfolgt, wobei die Hydraulikanlage (18) am Zylinderrohr (11) des Teleskophydraulikzylinders
(11) angeschlossen ist und das Drucköl nur aus der Bodenseite (15) entnommen wird.
21. Teleskopiereinheit nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Drucköl nur aus der Kolbenstangenseite (13) entnommen wird.
22. Teleskopiereinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölversorgung für die Hydraulikanlage (18) die über die Kolbenstangen- und Bodenseite
(16, 15) des Teleskophydraulikzylinders (11) in einer hydraulischen Drei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung
erfolgt, wobei die Hydraulikanlage (18) an der Kolbenstange (13) des Teleskophydraulikzylinders
(11) angeschlossen und das Rücköl nur in die Bodenseite (15) geleitet wird.
23. Teleskopiereinheit nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Rücköl nur in die Kolbenstangenseite (16) geleitet wird.
24. Teleskopiereinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölversorgung für die Hydraulikanlage (18) die über die Kolbenstangen- und Bodenseite
(16, 15) des Teleskophydraulikzylinders (11) in einer hydraulischen Drei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung
erfolgt, wobei die Hydraulikanlage (18) an der Kolbenstange (13) des Teleskophydraulikzylinders
(11) angeschlossen ist und das Drucköl nur aus der Bodenseite (15) entnommen wird.
25. Teleskopiereinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölversorgung für die Hydraulikanlage (18) über die Bodenseite und Kolbenstangenseite
(15, 16) des Teleskophydraulikzylinders (11) in einer hydraulischen "Drei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung
erfolgt, wobei die Hydraulikanlage (18) am Zylinderrohr (12) des Teleskophydraulikzylinders
(11) angeschlossen ist und das zurücklaufende Öl nur in die Stangenseite (16) geleitet
wird.
26. Teleskopiereinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölversorgung für die Hydraulikanlage (18) die über die Kolbenstangen- und Bodenseite
(16, 15) des Teleskophydraulikzylinders (11) in einer hydraulischen Drei-Wege-Zwei-Raum-Schaltung
erfolgt, wobei die Hydraulikanlage (18) an der Kolbenstange (13) des Teleskophydraulikzylinders
(11) angeschlossen ist und das Drucköl nur aus der Stangenseite (16) entnommen wird.