(19)
(11) EP 2 726 249 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
14.10.2015  Patentblatt  2015/42

(21) Anmeldenummer: 12743062.7

(22) Anmeldetag:  27.06.2012
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B25B 13/56(2006.01)
B25F 1/04(2006.01)
B25B 15/00(2006.01)
B25B 13/06(2006.01)
B25G 1/00(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE2012/100191
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2013/000459 (03.01.2013 Gazette  2013/01)

(54)

INNENMEHRKANT-SCHRAUBENSCHLÜSSEL-KOMBINATIONSWERKZEUG

POLYGONAL-SOCKET WRENCH COMBINATION TOOL

OUTIL COMBINÉ DE CLÉS À MULTIPANS INTÉRIEURS


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 30.06.2011 DE 202011050595 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
07.05.2014  Patentblatt  2014/19

(73) Patentinhaber: Krauser, Philipp
1120 Wien (AT)

(72) Erfinder:
  • Krauser, Philipp
    1120 Wien (AT)

(74) Vertreter: Vièl, Christof 
Patentanwaltskanzlei Vièl & Wieske Postfach 65 04 03
66143 Saarbrücken
66143 Saarbrücken (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1-102010 015 546
GB-A- 191 921
GB-A- 435 410
US-A1- 2004 099 102
GB-A- 190 673
GB-A- 194 145
US-A- 5 535 649
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug das eine Mehrzahl von Innenmehrkant-Schraubenschlüsseln für unterschiedliche Schraubengrößen aufweist, wobei die Innenmehrkant-Schraubenschlüssel koaxial aufeinander steckbare Hülsen sind, wobei die Hülsen jeweils zwei Abschnitte aufweisen, die unterschiedliche Innenmehrkantquerschnitte aufweisen.

    [0002] Aus der DE 10 2010 015 546 A1 ist ein Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug bekannt, das eine Mehrzahl von Innenmehrkant-Schraubenschlüsseln für unterschiedliche Schraubengrößen aufweist, wobei die Innenmehrkant-Schraubenschlüssel zumindest einseitig durch jeweils ein Bolzenelement geschlossene, koaxial aufeinander gesteckte Hülsen sind, wobei zwischen zwei übereinander liegenden Bolzenelementen jeweils eine Druckfeder angeordnet ist, und wobei der innerste Innenmehrkant-Schraubenschlüssel einen kleinsten wählbaren polygonalen Aufsatzquerschnitt zum Aufsetzen auf einen Schraubenkopf einer kleinsten mit dem Werkzeug betätigbaren Schraubengröße aufweist, und wobei jeder der inneren Innenmehrkant-Schraubenschlüssel sich weiter aus einem äußersten der Innenmehrkant-Schraubenschlüssel herauserstreckt als der benachbarte ihn umgebende Innenmehrkant-Schraubenschlüssel und durch Komprimieren der an dem Bolzenelement des zu verschiebenden Innenmehrkant-Schraubenschlüssels anliegenden Druckfeder koaxial in den umgebenden Innenmehrkant-Schraubenschlüssel einführbar ist, bis er mit dessen freien Ende bündig abschließt, an dem Bolzenelement ein Rastmittel aufweist, das mit einem korrespondierenden, an den umgebenden Innenmehrkant-Schraubenschlüsseln vorliegenden Rastmittel bei Erreichen des bündigen Abschlusses lösbar in Eingriff kommt, so daß das Einführen zumindest eines inneren in zumindest einen diesen umgebenden Innenmehrkant-Schraubenschlüssel ein Vergrößern des kleinsten Aufsatzquerschnitts bereitstellt. Diese Vorrichtung weist allerdings einen relativ komplexen Aufbau auf.

    [0003] Die WO 98/22262 A1 beschreibt ineinander schiebbare hohle Sechskantelemente, die in einen hohlen Körper eingeschoben werden können, um jeweils ein Sechskantelement der gewünschten Größe zur Verfügung zu haben.

    [0004] Die GB 190 673 A, die GB 194 145 A, die GB 191 921 A, die DE 10 2010 015 546 A1 und die GB 435 410 A beschreiben jeweils ein Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug, das eine Mehrzahl von Innenmehrkant-Schraubenschlüsseln für unterschiedliche Schraubengrößen aufweist, wobei die Innenmehrkant-Schraubenschlüssel koaxial aufeinandersteckbare Hülsen sind, die jeweils zwei Abschnitte aufweisen, welche unterschiedliche Innenmehrkantquerschnitte aufweisen.

    [0005] Aufgabe der Erfindung ist es somit, ein Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug für unterschiedliche Schraubengrößen zu schaffen, das kompakt und einfach aufgebaut ist.

    [0006] Diese Aufgabe wird bei einem Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug gemäß dem Oberbegriff dadurch gelöst, daß die Hülsen eine quer zur Längsachse der Hülsen angeordnete mehrkantförmige Durchgangsöffnung aufweisen, wobei die mehrkantförmige Durchgangsöffnung so ausgebildet ist, daß sie auf der einen Seite den kleineren und auf der anderen Seite den größeren Querschnitt der nächstkleineren Hülse aufweist.

    [0007] Da die Hülsen koaxial aufeinandersteckbar sind, sind bei kompakter Bauweise mit zwei ineinandergesteckten Hülsen mindestens vier, mit drei ineinandergesteckten Hülsen mindestens sechs und mit vier ineinandergesteckten Hülsen mindestens acht verschiedene Aufsatzquerschnitte (beispielsweise Vierkant- oder Sechskantquerschnitte) verfügbar. Das erfindungsgemäße Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug ist beliebig modular erweiterbar. Wenn die Hülsen hohl ausgebildet sind, kann das erfindungsgemäße Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug auch als Außenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug verwendet werden. Das erfindungsgemäße Kombinationswerkzeug ermöglicht es so, mit einem minimalen Materialaufwand eine maximale Zahl von verschiedenen Mehrkantquerschnitten anzubieten.

    [0008] Bei dieser Ausgestaltung kann eine der Hülsen als Griff zum Drehen einer anderen Hülse verwendet werden. Die mehrkantförmige Durchgangsöffnung entspricht hierbei in ihrer Form dem jeweiligen Innenmehrkant, d.h. wenn der Innenmehrkant ein Sechskant ist, was die bevorzugte Ausführungsform darstellt, ist die mehrkantförmige Durchgangsöffnung ebenfalls als sechskantförmige Durchgangsöffnung ausgebildet.

    [0009] Bei dieser Ausgestaltung kann sowohl die nächstgrößere als auch die nächstkleinere Hülse als Griff zum Drehen einer Hülse verwendet werden. Zusätzlich können weitere Hülsen zum Verlängern des Werkzeuges bzw. des Griffs verwendet werden.

    [0010] Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß Mittel zum Sichern der Hülsen vorgesehen sind.

    [0011] Diese Mittel zum Sichern der Hülsen dienen dazu, ein Verschieben der Hülsen im ineinandergesteckten Zustand zu ermöglichen. Gegebenenfalls können diese Mittel auch dazu dienen, die innere(n) Hülse(n) aus der äußeren Hülse herauszuschieben.

    [0012] In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, daß die Hülsen jeweils eine Bohrung quer zu ihrer Längsachse aufweisen, durch die die als Bolzen ausgebildeten Mittel zum Sichern der Hülsen steckbar sind.

    [0013] Der in die Bohrung eingesteckte Bolzen verhindert das Verschieben der Hülsen relativ zueinander und darüber hinaus kann der Bolzen verwendet werden, um die innere(n) Hülse(n) aus der äußeren Hülse herauszuschieben.

    [0014] Weiterhin liegt es im Rahmen der Erfindung, daß die Mittel zum Sichern der Hülsen ein erstes stangenförmiges Element, das an beiden Enden parallel zueinander angeordnete Bolzen aufweist, die quer zu der Längsachse des ersten stangenförmigen Elementes angeordnet sind und ein zweites stangenförmiges Element umfassen, das mit den Bolzen verbindbar ist.

    [0015] Diese Ausgestaltung der Mittel zum Sichern der Hülsen ermöglicht es einerseits, das Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug durch den einen Bolzen zu sichern und an dem anderen Bolzen zu befestigen, beispielsweise an einem Schlüsselring. Durch die zweibolzige Ausführung wird es zudem möglich, zwei Hülsen miteinander zu verbinden, indem jeweils einer der Bolzen durch die Bohrung jeder der Hülsen geschoben wird und dann das zweite stangenförmige Element mit den beiden Bolzen verbunden wird, was es ermöglicht, die Längsachsen beider Hülsen senkrecht zueinander anzuordnen. Auf diese Weise kann die eine Hülse als Hebel zum Drehen der anderen Hülse verwendet werden, was es ermöglicht, auch festsitzende Schrauben mit Innensechskant zu lösen.

    [0016] In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, daß das zweite stangenförmige Element an seinen Enden Langlöcher zum Verbinden des stangenförmigen Elementes mit den Bolzen aufweist. Diese Langlöcher können sowohl gerade als auch gebogen ausgebildet sein.

    [0017] Eine andere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Mittel zum Sichern der Hülsen als Einkerbungen an der Außenseite der Hülsen ausgebildet sind, in die die Spitze einer an der äußeren Hülse schwenkbar angeordneten Klammer einrastbar ist.

    [0018] Bei dieser Ausgestaltung können die Hülsen relativ zueinander verschoben werden, solange die Spitze der Klammer nicht in eine der Einkerbungen eingreift. Ist die gewünschte Position erreicht, d.h. die gewünschte Hülse in Arbeitsstellung, wird diese Position durch Einrasten der Klammer in die Einkerbung gesichert. Die Klammer ist zweckmäßigerweise an dem Abschnitt der äußeren Hülse mit dem kleineren Querschnitt angeordnet, so daß dieser Abschnitt auch im Bereich der an den Abschnitt anliegenden Klammer keinen größeren Querschnitt als der Abschnitt mit dem größeren Querschnitt der gleichen Hülse aufweist.

    [0019] Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß eine im Wesentlichen hohlzylinderförmige Transporthülse vorgesehen ist, in die die koaxial aufeinander gesteckten Hülsen einschiebbar sind.

    [0020] In die Transporthülse werden die aufeinander gesteckten Hülsen eingeschoben, um sie während des Transportes zu schützen.

    [0021] In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, daß die Transporthülse auf ihrem Mantel mindestens eine sechskantförmige Öffnung zum Einstecken der größten in der Transporthülse enthaltenen Hülse aufweist.

    [0022] Bei dieser Ausgestaltung kann die Transporthülse auch als Handgriff zum Drehen der Hülsen verwendet werden, wobei ein hohes Drehmoment auf den jeweils benutzten Innensechskantschlüssel übertragen werden kann. Die sechskantförmige(n) Öffnung(en) kann/können sowohl im Randbereich des zylinderförmigen Mantels der Transporthülse als auch mittig an dieser angeordnet werden.

    [0023] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Mittel zum Sichern der Hülsen ein u-förmiges Element umfassen, dessen einer Schenkel schwenkbar ausgebildet ist und mit einer Einrastöffnung versehen ist und dessen anderer Schenkel einen Bolzen aufweist, der durch die Bohrung schiebbar ist und dessen Ende in der Einrastöffnung des anderen Schenkels sicherbar ist.

    [0024] Diese Ausgestaltung der Mittel zum Sichern der Hülsen ermöglicht es einerseits, das Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug durch den Bolzen zu sichern und an dem u-förmigen Element zu befestigen, beispielsweise an einem Schlüsselring. Das uförmige Element dient weiterhin zum Drehen der Hülsen.

    [0025] Schließlich ist es vorteilhaft, daß zumindest eine der Hülsen hohl ist und unterschiedliche Außenmehrkantquerschnitte aufweist.

    [0026] Dies ermöglicht es, das Werkzeug auch als Außenmehrkantwerkzeug zu verwenden.

    [0027] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert.

    [0028] Es zeigen
    Fig. 1
    die Komponenten einer ersten Ausgestaltung des Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeuges im auseinandergebauten Zustand,
    Fig. 2
    das Anbringen der stangenförmigen Elemente,
    Fig. 3
    die erste Ausgestaltung des Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeuges im zusammengebauten Zustand,
    Fig. 4 und Fig. 5
    die erste Ausgestaltung des Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeuges im Anwendungszustand,
    Fig. 6
    die Komponenten einer zweiten Ausgestaltung des Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeuges im auseinandergebauten Zustand,
    Fig. 7 und Fig. 8
    die zweite Ausgestaltung des Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeuges im Anwendungszustand in perspektivischer und in geschnittener Darstellung,
    Fig. 9a
    die Komponenten einer dritten Ausgestaltung der Erfindung im auseinandergebauten Zustand,
    Fig. 9b
    die Komponenten der dritten Ausgestaltung der Erfindung beim Zusammenbau,
    Fig. 9c
    die dritte Ausgestaltung der Erfindung im zusammengebauten Zustand,
    Fig. 10a bis 10f
    eine geschnittene Darstellung der dritten Ausgestaltung der Erfindung im zusammengebauten Zustand,
    Fig. 11a
    eine vierte Ausgestaltung der Erfindung im auseinandergebauten Zustand,
    Fig. 11b
    die vierte Ausgestaltung im zusammengebauten Zustand,
    Fig. 12a bis 12i
    die vierte Ausgestaltung im gekoppelten Zustand, jeweils in geschnittener Darstellung, in Seitenansicht und in perspektivischer Darstellung,
    Fig. 13a bis 13d
    die Verlängerung gekoppelter Hülsen,
    Fig. 14
    eine geschnittene Darstellung gekoppelter Hülsen,
    Fig. 15
    eine geschnittene Darstellung ineinandergeschobener Hülsen gemäß der vorliegenden Erfindung.


    [0029] Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht das erfindungsgemäße Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug aus mehreren Hülsen 1, die jeweils zwei Abschnitte 2 aufweisen, die unterschiedliche polygonale Aufsatzquerschnitte aufweisen. Im vorliegenden Fall beträgt die Länge jedes der Abschnitte 2 in etwa die Hälfte der Längserstreckung jeder der Hülsen 1, wobei es jedoch auch möglich ist, einen der Abschnitte 2 länger auszugestalten als den jeweils anderen.

    [0030] Die Hülsen 1 sind koaxial aufeinander steckbar, wobei jeweils der Abschnitt 2 einer Hülse 1, der den größeren Querschnitt aufweist, den Abschnitt 2 mit dem größeren Querschnitt der nächstkleineren Hülse 1 aufnimmt. Auf diese Weise können die Hülsen 1 platzsparend ineinandergeschoben werden und zudem als Außenmehrkantwerkzeug verwendet werden. Die kleinste Hülse 1 kann aus Vollmaterial bestehen, während die größeren Hülsen 1 jeweils einen Hohlraum zur Aufnahme der kleineren Hülse(n) 1 aufweisen.

    [0031] Die Hülsen 1 weisen weiterhin Mittel zum Sichern 3 auf, die als eine quer zur Längsachse angeordnete Bohrung 4 in jeder der Hülsen 1 ausgebildet sind, in die ein Bolzen 5 gesteckt werden kann, welcher das ungewollte Verschieben der koaxial aufeinandergesteckten Hülsen 1 verhindert. Es kann auch vorgesehen sein, daß - wie in Fig. 1 dargestellt - die Mittel zum Sichern 3 der Hülsen 1 ein erstes stangenförmiges Element 6, das an beiden Enden parallel zueinander angeordnete Bolzen 5 aufweist, die quer zu der Längsachse des ersten stangenförmigen Elementes 6 angeordnet sind und ein zweites stangenförmiges Element 7 umfassen, das mit den Bolzen 5 verbindbar ist. Im vorliegenden Beispiel weist das zweite stangenförmige Element 7 Langlöcher 8 auf, in deren breiten Bereich die freien Enden der Bolzen 5 eingeführt werden. Anschließend wird das zweite stangenförmige Element relativ zu den Bolzen 5 verschoben, wodurch die Bolzen 5 in den schmalen Bereich der Langlöcher 8 gelangen und die beiden beabstandeten Verdickungen 9 an den freien Enden der Bolzen 5 legen die Bolzen 5 beidseitig an dem zweiten stangenförmigen Element 7 fest.

    [0032] Wie in Fig. 2 dargestellt, erstreckt sich einer der Bolzen 5 des ersten stangenförmigen Elementes 6 durch die Bohrungen 4 der Hülsen 1 und verhindert somit deren Verschieben relativ zueinander. Der andere Bolzen 5 ist unterhalb des Endes der Hülse 1 angeordnet. Beide Bolzen 5 greifen in die Langlöcher 8 des zweiten stangenförmigen Elementes 7 ein.

    [0033] Hierdurch ergibt sich der in Fig. 3 gezeigte zusammengebaute Zustand, bei dem die Hülsen 1 koaxial aufeinandergesteckt und durch die Mittel zum Sichern 3 bis 8 gesichert sind. Das Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug kann über den Bolzen 5 an seinem einen Ende beispielsweise an einem Schlüsselring befestigt werden.

    [0034] Wie aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich, ermöglichen die Mittel zum Sichern 3 bis 8 auch das Verbinden zweier Hülsen 1 untereinander, wobei sich jeweils einer der Bolzen 5 durch die Bohrung 4 einer der Hülsen 1 erstreckt und die stangenförmigen Elemente 6 und 7 die beiden Hülsen 1 untereinander verbinden. Hierbei kann, wie dargestellt, eine der Hülsen 1 quer zu der Längsachse der jeweils anderen Hülse 1 angeordnet sein, und je nach Länge der stangenförmigen Elemente 6, 7 L-förmig mit einem Ende an deren freien Ende anliegen (Fig. 4) oder T-förmig mittig über dem freien Ende derselben angeordnet sein (Fig. 5). In beiden Fällen ergibt sich so eine Hebelwirkung, die es ermöglicht, eine großes Drehmoment auf die Hülsen 1 aufzubringen.

    [0035] Fig. 6 zeigt die Komponenten der zweiten Ausgestaltung des Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeuges im auseinandergebauten Zustand. Das erfindungsgemäße Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug besteht auch hier aus mehreren Hülsen 1, die jeweils zwei Abschnitte 2 aufweisen, die unterschiedliche polygonale Aufsatzquerschnitte aufweisen.

    [0036] Die Hülsen 1 sind koaxial aufeinander steckbar, wobei jeweils der Abschnitt 2 einer Hülse 1, der den größeren Querschnitt aufweist, den Abschnitt 2 mit dem größeren Querschnitt der nächstkleineren Hülse 1 aufnimmt. Auf diese Weise können die Hülsen 1 platzsparend ineinandergeschoben werden und aufgrund ihrer hohlen Ausbildung zudem als Außenmehrkantwerkzeug verwendet werden. Die kleinste Hülse 1 kann aus Vollmaterial bestehen, während die größeren Hülsen 1 jeweils einen Hohlraum zur Aufnahme der kleineren Hülse(n) 1 aufweisen.

    [0037] Die Hülsen 1 weisen weiterhin Mittel zum Sichern 3 auf, die als Einkerbungen 10 an dem Abschnitt 2 jeder der Hülsen 1 ausgebildet sind, der den kleineren Querschnitt aufweist, und als Klammer 12, deren Spitze in die Einkerbungen 10 eingreifen kann. Die Einkerbungen 10 der äußeren Hülsen 1 ist durchgängig, die der inneren Hülse 1 können lediglich als Sacklöcher ausgebildet sein. In Fig. 6 ist weiterhin eine im Wesentlichen hohlzylindrisch ausgebildete Transporthülse 13 dargestellt, die auf ihrem Mantel und an ihrer geschlossenen Seite jeweils mindestens eine sechskantförmige Öffnung 14 zum Einstecken der größten in der Transporthülse 13 enthaltenen Hülse 1 (sowie den darin angeordneten kleineren Hülsen 1) aufweist. In die offene Seite der Transporthülse 13 werden die Hülsen 1 während des Transportes geschützt aufbewahrt.

    [0038] Die Fig. 7 und 8 zeigen die zweite Ausgestaltung des Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeuges im Anwendungszustand. Hierbei ist die größte der Hülsen 1 in die Öffnung 14 der Transporthülse 13 eingeschoben, so daß die Transporthülse 13 als Handgriff dient. Es ist zu erkennen, daß an dem Abschnitt 2 der äußeren Hülse 1, der den kleineren Querschnitt aufweist, die Klammer 12 schwenkbar angeordnet ist, so daß bei an den Abschnitt 2 angelegter Klammer 12 der Querschnitt dieses Abschnittes 2 nicht größer ist als der Querschnitt des Abschnittes 2 mit dem größeren Querschnitt.

    [0039] Aus Fig. 8 ist zu ersehen, daß die Spitze 11 der Klammer 12 durch die Einkerbung der beiden äußeren Hülsen 1 hindurch in die Einkerbung 10 der inneren Hülse 1 eingreift und hierdurch die Hülsen 1 relativ zueinander sichert. Zum Wechseln der Hülse 1 wird die Klammer 12 um ihre Achse geschwenkt, so daß die Spitze 11 nicht mehr im Eingriff mit den Einkerbungen 10 ist.

    [0040] Wie aus den Fig. 9a bis 9c ersichtlich, besteht die dritte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeuges aus mehreren Hülsen 1, die jeweils zwei Abschnitte 2 aufweisen, die unterschiedliche polygonale Aufsatzquerschnitte aufweisen. Es ist sowohl möglich, daß die Länge jedes der Abschnitte 2 in etwa die Hälfte der Längserstreckung jeder der Hülsen 1 beträgt als auch möglich, daß einer der Abschnitte 2 länger ausgestaltet ist als der jeweils andere.

    [0041] Die Hülsen 1 sind koaxial aufeinander steckbar, wobei jeweils der Abschnitt 2 einer Hülse 1, der den größeren Querschnitt aufweist, den Abschnitt 2 mit dem größeren Querschnitt der nächstkleineren Hülse 1 aufnimmt. Auf diese Weise können die Hülsen 1 platzsparend ineinandergeschoben werden und zudem als Außenmehrkantwerkzeug verwendet werden. Die kleinste Hülse 1 kann aus Vollmaterial bestehen, während die größeren Hülsen 1 jeweils einen Hohlraum zur Aufnahme der kleineren Hülse(n) 1 aufweisen.

    [0042] Die Hülsen 1 weisen weiterhin Mittel zum Sichern auf, die als eine quer zur Längsachse angeordnete zylindrische Bohrung 4 in jeder der Hülsen 1 ausgebildet sind, in die ein Bolzen 5 gesteckt werden kann, welcher das ungewollte Verschieben der koaxial aufeinander gesteckten Hülsen 1 verhindert. Es kann auch vorgesehen sein, daß - wie in Fig. 9a bis 9c dargestellt - die Mittel zum Sichern der Hülsen 1 als ein u-förmiges Element 15 ausgebildet sind, dessen einer Schenkel 17a schwenkbar ausgebildet ist und mit einer Einrastöffnung 16 versehen ist und dessen anderer Schenkel 17b einen Bolzen 5 aufweist, der durch die Bohrung 4 schiebbar ist und dessen Ende in der Einrastöffnung 16 des anderen Schenkels 17a gesichert werden kann.

    [0043] Wie in Fig. 9c dargestellt, erstreckt sich der Bolzen 5 des u-förmigen Elementes 15 durch die Bohrungen 4 der Hülsen 1 und verhindert somit deren Verschieben relativ zueinander. Das u-förmige Element 15, das auch eine andere Form aufweisen kann, ist kraftschlüssig mit dem Hülsen 1 verbunden und dient sowohl zum Drehen der Hülsen 1 bei der Betätigung des Kombinationswerkzeuges als auch zum Transportieren bzw. Aufhängen desselben.

    [0044] Wie aus den Fig. 10a bis 10f ersichtlich, können Hülsen 1 verschiedenster Art ineinandergeschoben werden. An der Stelle, an der sich der Bolzen 5 durch die Hülsen 1 erstreckt, wirkt bei den dargestellten Ausführungen immer ein Vollprofil.

    [0045] Die Fig. 11a und 11b zeigen eine vierte Ausgestaltung der Erfindung, bei der jede der Hülsen 1 (mit Ausnahme der kleinsten Hülse 1) eine quer zur Längsachse angeordnete mehrkantförmige (hier: sechskantförmige) Durchgangsöffnung 18 aufweisen. Diese mehrkantförmige Durchgangsöffnung 18 ist so ausgebildet, daß sie auf der einen Seite den kleineren und auf der anderen Seite den größeren Querschnitt der nächstkleineren Hülse 1 aufweist.

    [0046] Wie aus den Fig. 12a bis 12i ersichtlich, ist auch das Verbinden zweier Hülsen 1 untereinander möglich, wobei eine der Hülsen 1 quer zu der Längsachse der jeweils anderen Hülse 1 angeordnet wird und sich entweder t-förmig durch die mehrkantförmige Durchgangsöffnung 18 erstreckt (Fig. 12a bis 12c und Fig. 12g bis 12i) oder T-förmig mittig über dem freien Ende derselben angeordnet ist (Fig. 12d bis 12f). In beiden Fällen ergibt sich so eine Hebelwirkung, die es ermöglicht, ein großes Drehmoment auf die Hülsen 1 aufzubringen. Jede der Hülsen 1 kann sowohl mit einer größeren Hülse 1 als auch mit einer kleineren Hülse 1 (sofern eine solche vorhanden ist) gekoppelt werden.

    [0047] Die Fig. 13a bis 13d zeigen, wie gekoppelte Hülsen 1 durch Ankoppeln weiterer Hülsen 1 verlängert werden können, so daß sowohl die Hülse 1, die als Werkzeug dient, als auch die Hülse 1, die als Griff dient, verlängert werden kann. Auf diese Weise wird die Reichweite bzw. der Hebelarm deutlich erhöht.

    [0048] Wie aus Fig. 14 ersichtlich, ergibt sich bei einer Hülse 1, die quer in die sechskantförmige Durchgangsöffnung 18 einer anderen Hülse 1 eingeschoben ist, bei allen Größen und Varianten im Kontaktbereich eine formschlüssige Verbindung, welche eine optimale Kraftübertragung ermöglicht.

    [0049] Aus Fig. 15 ist zu ersehen, wie in der Praxis die Diskrepanz zwischen Innenmehrkant- und Außenmehrkantgrößen überwunden werden kann. DIN 912 (ISO 4762) sieht beispielsweise für Innensechskantschlüssel andere Radien vor als DIN 931 (ISO 4014) für Außensechskantschlüssel. In Fig. 15 sind die jeweiligen Innensechskantmaße mit der Millimeterangabe und dem Zusatz I, die Außensechskantmaße mit der Millimeterangabe und dem Zusatz A versehen. Es ergeben sich dann in den Endbereichen der ineinandergesteckten Hülsen 1 die freien Bereiche, die jedoch nicht weiter stören.

    [0050] Es ist zu erkennen, daß eine Vielzahl von Querschnitten mit einer relativ geringen Anzahl von Hülsen realisierbar ist, wenn das Werkzeug als Innen- und Außenmehrkant verwendet wird. Ist die kleinste Hülse 1 als Vollprofil ausgebildet, erhält man bei vier aufeinandergesteckten Hülsen 14 (4n-2, wobei n die Anzahl der Hülsen 1 ist) unterschiedliche Querschnitte. Ist auch die kleinste Hülse 1 als Hohlprofil ausgebildet (und kann diese somit auch als Außenmehrkant fungieren), erreicht man mit vier Hülsen 1 16 (4n) unterschiedliche Querschnitte.

    [0051] Das erfindungsgemäße Kombinationswerkzeug kann außer für klassische Mehrkantverbindungselementen auch für andere Verbindungselemente, beispielsweise Sechskant-TR-Schrauben (Sicherheitssechskant mit Stift in der Mitte) oder Pentalob-Schrauben verwendet werden.


    Ansprüche

    1. Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug das eine Mehrzahl von Innenmehrkant-Schraubenschlüsseln für unterschiedliche Schraubengrößen aufweist, wobei die Innenmehrkant-Schraubenschlüssel koaxial aufeinander steckbare Hülsen (1) sind, wobei die Hülsen (1) jeweils zwei Abschnitte (2) aufweisen, die unterschiedliche Innenmehrkantquerschnitte aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsen (1) eine quer zur Längsachse der Hülsen (1) angeordnete mehrkantförmige Durchgangsöffnung (18) aufweisen, wobei die mehrkantförmige Durchgangsöffnung (18) so ausgebildet ist, daß sie auf der einen Seite den kleineren und auf der anderen Seite den größeren Querschnitt der nächstkleineren Hülse (1) aufweist.
     
    2. Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (3) zum Sichern der Hülsen (1) vorgesehen sind.
     
    3. Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsen (1) jeweils eine Bohrung (4) quer zu ihrer Längsachse aufweisen, durch die die als Bolzen (5) ausgebildeten Mittel (3) zum Sichern der Hülsen (1) steckbar sind.
     
    4. Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (3) zum Sichern der Hülsen (1) ein erstes stangenförmiges Element (6), das an beiden Enden parallel zueinander angeordnete Bolzen (5) aufweist, die quer zu der Längsachse des ersten stangenförmigen Elementes (6) angeordnet sind und ein zweites stangenförmiges Element (7) umfassen, das mit den Bolzen (5) verbindbar ist.
     
    5. Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite stangenförmige Element (7) an seinen Enden Langlöcher (8) zum Verbinden des stangenförmigen Elementes (7) mit den Bolzen (5) aufweist.
     
    6. Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (3) zum Sichern der Hülsen (1) als Einkerbungen (10) an der Außenseite der Hülsen (1) ausgebildet sind, in die die Spitze (11) einer an der äußeren Hülse (1) schwenkbar angeordneten Klammer (12) einrastbar ist.
     
    7. Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine im Wesentlichen hohlzylinderförmige Transporthülse (13) vorgesehen ist, in die die koaxial aufeinandergesteckten Hülsen (1) einschiebbar sind.
     
    8. Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug, gemäß Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, daß die Transporthülse (13) auf ihrem Mantel mindestens eine sechskantformige Öffnung (14) zum Einstecken der größten in der Transporthülse (13) enthaltenen Hülse (1) aufweist.
     
    9. Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (3) zum Sichern der Hülsen (1) ein uförmiges Element (15) umfassen, dessen einer Schenkel (17a) schwenkbar ausgebildet ist und mit einer Einrastöffnung (16) versehen ist und dessen anderer Schenkel (17b) einen Bolzen (5) aufweist, der durch die Bohrung (4) schiebbar ist und dessen Ende in der Einrastöffnung (16) des anderen Schenkels (17a) sicherbar ist.
     
    10. Innenmehrkant-Schraubenschlüssel-Kombinationswerkzeug gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der Hülsen (1) hohl ist und unterschiedliche Außenmehrkantquerschnitte aufweist.
     


    Claims

    1. Polygonal spanner combination tool that has multiple polygonal spanners for different screw sizes, whereby the polygonal spanners are coaxial sockets that plug into each other (1), whereby the sockets (1) each have two sections (2), that have different inner polygonal cross-sections, characterised by the fact that the sockets (1) have a polygonal-shaped passage opening (18) that is arranged transversely to the longitudinal axis of the sockets (1), whereby the polygonal-shaped passage opening (18) is designed so that on the one hand the smaller cross-section and on the other hand the larger cross-section has the next smaller socket (1).
     
    2. Polygonal spanner combination tool according to claim 1, characterised by the fact that means (3) are provided for securing the sockets (1).
     
    3. Polygonal spanner combination tool according to claim 2, characterised by the fact that the sockets (1) each have a bore (4) transversely to their longitudinal axis through which the means (3) shaped as bolts (5) for securing the sockets (1) can be plugged.
     
    4. Polygonal spanner combination tool according to claim 2, characterised by the fact that the means (3) for securing the sockets (1) have an initial rod-shaped element (6) that has parallel arranged bolts (5) provided at both ends that are transverse to the longitudinal axis of the first rod-shaped element (6) and include a second rod-shaped element (7) that can be connected with the bolts (5).
     
    5. Polygonal spanner combination tool according to claim 4, characterised by the fact that the second rod-shaped element (7) has elongated holes (8) at its ends for connecting the rod-shaped element (7) with the bolts (5).
     
    6. Polygonal spanner combination tool according to claim 2, characterised by the fact that the means (3) for securing the sockets (1) are designed as notches (10) on the outside of the sockets (1) in which the tip (11) can be locked onto a bracket (12) pivotally mounted to the outer socket (1).
     
    7. Polygonal spanner combination tool according to one of the claims 1 to 6, characterised by the fact that a substantially hollow cylindrical transport socket (13) is provided, in which the coaxial successively inserted sockets (1) are insertable.
     
    8. Polygonal spanner combination tool according to claim 7, characterised by the fact the transport socket (13) has at least one hexagonal opening (14) on its casing for inserting the largest socket (1) included in the transport socket (13).
     
    9. Polygonal spanner combination tool according to claim 2, characterised by the fact that the means (3) for securing the sockets (1) include a U-shaped element (15) whose one leg (17a) is designed to be pivotable and is provided with a latching opening (16) and whose other leg (17b) has a bolt (5) that can slide through the borehole (4) and whose end can be secured in the latching opening (16) of the other leg (17a).
     
    10. Polygonal spanner combination tool according to one of claims 1 to 9, characterised by the fact that at least one of the sockets (1) is hollow and has different outer polygonal cross-sections.
     


    Revendications

    1. Outil combiné composé de clés à multipans intérieurs ayant une multitude de clés à multipans intérieurs pour différentes tailles de vis, les clés à multipans intérieurs ayant des douilles (1) enfichables entre elles coaxialement, les douilles (1) présentant chacune deux parties (2) avec des sections transversales différentes des multipans intérieurs, caractérisé en ce que les douilles (1) possèdent une ouverture traversante à multipans transversale à l'axe longitudinal des douilles (1) (18), l'ouverture à multipans traversante étant conçue de sorte que d'un côté, elle présente la section la plus petite et de l'autre côté la section la plus grande de la douille (1) suivante de taille inférieure.
     
    2. Outil combiné composé de clés à multipans intérieurs selon la revendication 1, caractérisé en ce que des moyens (3) pour sécuriser les douilles (1) sont prévus.
     
    3. Outil combiné composé de clés à multipans intérieurs selon la revendication 2, caractérisé en ce que que les douilles (1) ont chacune un alésage (4) transversal par rapport à leur axe longitudinal à travers lequel les moyens (3) pour sécuriser les douilles (1) en forme de tige (5) peuvent être enfichés.
     
    4. Outil combiné composé de à multipans intérieurs selon la revendication 2, caractérisé en ce que que les moyens (3) pour sécuriser les douilles (1) présentent un premier élément en forme de tige (6) pourvu à ses deux extrémités de boulons (5) disposés parallèlement entre eux et positionnés transversalement à l'axe longitudinal du premier élément en forme de tige (6) et comprenant un deuxième élément en forme de tige (7) pouvant être relié aux boulons (5).
     
    5. Outil combiné composé de clés à multipans intérieurs selon la revendication 2, caractérisé en ce que que le deuxième élément en forme de tige (7) présente à ses extrémités des trous oblongs (8) pour relier l'élément en forme de tige (7) aux boulons (5).
     
    6. Outil combiné composé de clés à multipans intérieurs selon la revendication 2, caractérisé en ce que les moyens (3) pour sécuriser les douilles (1) sont des encoches (10) sur l'extérieur des douilles(1) dans lesquelles la pointe (11) d'une pince (12) pouvant pivoter disposée sur la douille extérieure (1) peut être encliquetée.
     
    7. Outil combiné composé de clés à multipans intérieurs selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'une douille de transport (13) ayant une forme cylindrique creuse est prévue dans laquelle les douilles (1) emboitées coaxialement l'une sur l'autre peuvent être insérées.
     
    8. Outil combiné composé de clés à empreinte polygonale creuse selon la revendication 7, caractérisé par le fait que la douille de transport (13) possède sur son enveloppe au moins une ouverture à six pans (14) afin d'insérer la plus grande douille (1) contenue dans la douille de transport (13).
     
    9. Outil combiné composé de clés à multipans intérieurs selon la revendication 2, caractérisé en ce que les moyens (3) pour sécuriser les douilles (1) comprennent un élément (15) en forme de U dont une branche (17a) peut pivoter et pourvue d'une ouverture à encliquetage (16) et dont l'autre branche (17b) présente une tige (5) qui peut être insérée à travers l'alésage (4) et dont l'extrémité peut être sécurisé dans l'ouverture à encliquetage (16) de l'autre branche (17a).
     
    10. Outil combiné composé de clés à multipans intérieurs selon une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que'au moins une des douilles (1) est creuse et qu'elle possède des sections à multipans extérieurs différents.
     




    Zeichnung


















































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente