TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steighilfe für Schneesportgeräte, insbesondere
Skis, nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 und ein Reparaturelement nach dem Oberbegriff
von Anspruch 11.
STAND DER TECHNIK
[0002] Für Tourenskis sind seit langem Steigfelle bekannt, die auf der Rückseite eine Klebeschicht
besitzen, mit der das Steigfell lösbar auf der Unterseite des Skis befestigt werden
kann. Zusätzlich zur Befestigung mit der Klebeschicht kann das Steigfell an der Spitze
des Skis und/oder am Ende mechanisch mit einem Haken oder dergleichen befestigt sein.
Solche Steigfelle haben sich in der Praxis an sich bewährt. Eine Schwierigkeit ist
jedoch die Temperaturbeständigkeit. Bei Tourenskis ist mit Temperaturen von etwa -30
bis +30 Grad zu rechnen. Bei sehr tiefen Temperaturen lässt die Haftung der Klebeschicht
wesentlich nach. Bei hohen Temperaturen hingegen kann das Skifell in der Regel nicht
mehr ohne Rückstände vom Ski abgezogen werden. Ein weiteres Problem ist die Verschmutzung,
welche die Haftung beeinträchtigen kann.
[0003] Die
DE 43 09 488 A offenbart ein solches Steigfell. Bei diesem Steigfell wird die selbstklebende Klebeschicht
streifenförmig aufgetragen. Der Kleber ist ein üblicher bekannter Kleber.
[0004] Weiter sind Steigfelle bekannt, welche über eine Haftschicht verfügen, die das Steigfell
mit dem Ski verbinden. Ein solches Steigfell wird beispielsweise in
EP 2 047 891 offenbart.
[0005] Obwohl das Steigfell gemäss der
EP 2 047 891 sehr gute Hafteigenschaften aufweist, hat es sich in der Praxis herausgestellt, dass
das Steigfell bei Beschädigungen der Haftschicht nicht mehr vollständig zufriedenstellend
am Ski montieren lässt. Zudem ist die Steighilfe auch schwierig zu reparieren. Üblicherweise
muss der Benutzer hier mit einer Wärmequelle, wie etwa einem Bügeleisen, die verletzte
Stelle reparieren, was äusserst aufwendig ist.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0006] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung eine Aufgabe zugrunde,
eine Steighilfe für Schneesportgeräte, insbesondere Skis, anzugeben, welche die Nachteile
des Standes der Technik überwindet. Insbesondere soll die Steighilfe aber im Gebrauch
sicherer zu handhaben sein und einfacher zu reparieren sein.
[0007] Diese Aufgabe löst der Gegenstand von Anspruch 1. Demgemäss umfasst eine Steighilfe
für Schneesportgeräte, insbesondere Skis, eine Tragschicht, die auf einer Seite eine
Haftschicht aufweist. Die besagte Tragschicht ist eine erste Tragschicht und die besagte
Haftschicht ist eine erste Haftschicht. Weiter umfasst die Steighilfe eine zweite
Tragschicht und eine mit der zweiten Tragschicht in Verbindung stehenden und auf einer
Seite angeordnete zweite Haftschicht. Die erste Haftschicht steht direkt oder indirekt
mit der zweiten Tragschicht selbsthaftend und lösbar in Verbindung und die Steighilfe
ist über die zweite Haftschicht selbsthaftend und lösbar auf dem Schneesportgerät
befestigbar.
[0008] Dieser Schichtaufbau hat den Vorteil, dass die Paarung zweite Haftschicht und zweite
Tragschicht von der Paarung erste Haftschicht und erste Tragschicht getrennt werden
kann. Der Benutzer kann also bei Verschleisserscheinungen an der zweiten Haftschicht
diese zusammen mit der entsprechenden Tragschicht von der Steighilfe entfernen, wodurch
die Steighilfe dann mit der ersten Haftschicht mit dem Schneesportgerät verbunden
werden kann.
[0009] Weiter kann die Steighilfe auch einfach mit einem unten beschriebenen Reparaturelement
in Stand gestellt werden.
[0010] Vorzugsweise liegt die erste Haftschicht direkt auf der ersten Tragschicht auf. Die
zweite Haftschicht liegt dabei direkt auf der zweiten Tragschicht gegenüberliegend
der ersten Tragschicht bzw. der ersten Haftschicht auf und ist mit der haftenden Oberfläche
frei. Über die haftende Oberfläche wird die zweite Haftschicht mit dem Schneesportgerät
verbunden.
[0011] Vorzugsweise ist die zweite Tragschicht auf der zur ersten Haftschicht zugewandten
Seite nicht selbsthaftend ausgebildet, so dass die zweite Tragschicht direkt auf der
haftenden Oberfläche der ersten Haftschicht aufliegt.
[0012] Vorzugsweise ist auf der zweiten Tragschicht gegenüberliegend zur zweiten Haftschicht
eine dritte Haftschicht angeordnet, wobei die dritte Haftschicht mit der ersten Haftschicht
in Verbindung steht, so dass die zweite Tragschicht indirekt mit der ersten Haftschicht
in Verbindung steht.
[0013] Vorzugsweise sind die besagten Tragschichten und die Haftschichten deckungsgleich
zueinander.
[0014] Besonders bevorzugt ist die Steighilfe ein Steigfell für Skis. Die erste Tragschicht
umfasst bevorzugt ein Flor oder Fellflor, welcher gegenüberliegend von der ersten
Haftschicht angeordnet ist.
[0015] Eine weitere Aufgabe ist es, ein Reparaturelement, insbesondere für die oben beschriebene
Steighilfe, für die einfache und unkomplizierte Reparatur anzugeben.
[0016] Diese Aufgabe löst der Gegenstand von Anspruch 11. Demgemäss umfasst ein Reparaturelement
für eine Steighilfe für Schneesportgeräte, insbesondere nach obiger Beschreibung eine
Tragschicht und eine Haftschicht. Die Tragschicht ist direkt oder indirekt mit der
Haftschicht der besagten Steighilfe selbsthaftend und lösbar verbindbar. Die Haftschicht
des Reparaturelementes liegt dabei frei, so dass über diese Haftschicht die Steighilfe
mit dem Schneesportgerät verbindbar ist.
[0017] Mit dem Reparaturelement kann eine Steighilfe in einfacher Art und Weise repariert
werden, indem die Paarung zweite Tragschicht und zweite Haftschicht durch das Reparaturelement
ersetzt wird.
[0018] Vorzugsweise ist im montierten Zustand die Tragschicht des Reparaturelements die
zweite Tragschicht und die Haftschicht des Reparaturelements die zweite Haftschicht.
[0019] In einer Weiterbildung der Erfindung umfasst das Reparaturelement gegenüberliegend
zur besagten Haftschicht an der Tragschicht eine weitere Haftschicht zur besagten
indirekten Verbindung. Diese weitere Haftschicht ist dabei eine dritte Haftschicht,
welche dem Zwecke der Verbindung der zweiten Tragschicht mit der ersten Tragschicht
bzw. der ersten Haftschicht dient.
[0020] Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0021] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen
beschrieben, die lediglich zur Erläuterung dienen und nicht einschränkend auszulegen
sind. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Schnittdarstellung eines Skis mit einer an dessen Gleitfläche befestigten
Steighilfe nach einer ersten Ausführungsform im normalen Gebrauchszustand;
- Fig. 2
- eine schematische Schnittdarstellung eines Skis mit einer an dessen Gleitfläche befestigten
Steighilfe nach Figur 1 im Notfallzustand;
- Fig. 3
- eine schematische Schnittdarstellung eines Skis mit einer an dessen Gleitfläche befestigten
Steighilfe nach einer zweiten Ausführungsform im normalen Gebrauchszustand;
- Fig. 4
- eine schematische Schnittdarstellung der Steighilfe nach Figur 1;
- Fig. 5
- eine schematische Schnittdarstellung der Steighilfe nach Figur 3;
- Fig. 6
- ein Reparaturelement für die Reparatur der Steighilfe, insbesondere nach Figuren 1
und 2, gemäss einer ersten Ausführung; und
- Fig. 7
- ein Reparaturelement für die Reparatur der Steighilfe, insbesondere nach Figuren 1
und 2, gemäss einer zweiten Ausführung.
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0022] Die Figur 1 zeigt abschnittsweise einen Ski 2, der eine Unterseite 11 aufweist, an
der ein erfindungsgemässes Steigfell 1 befestigt ist. Der Ski 2 kann auch ein anderes
Schneesportgerät sein, das eine Steighilfe benötigt. Ein solches Schneesportgerät
ist beispielsweise auch ein Schneeschuh, an dessen Unterseite ein Steigfell 1 befestigt
ist. Es sind hier aber auch andere Schneesportgeräte oder Wintersportgeräte denkbar.
[0023] In den Figuren 1 und 3 wird die Steighilfe 1 im normalen Gebrauchszustand gezeigt.
In der Figur 2 wird die Steighilfe 1 im Notfallzustand gezeigt, welcher untenstehend
noch weiter erläutert wird.
[0024] Die Figur 1 zeigt eine erste Ausführungsform der Steighilfe 1 mit Schneesportgerät
2 und die Figur 4 ohne Schneesportgerät 2. Die Steighilfe 1 umfasst eine erste Tragschicht
3 und eine auf einer Seite der ersten Tragschicht 3 angeordnete erste Haftschicht
4. Weiter umfasst die Steighilfe 1 eine zweite Tragschicht 5 und eine mit der zweiten
Tragschicht 5 in Verbindung stehende und auf einer Seite angeordnete zweite Haftschicht
6. Die erste Haftschicht 4 steht dabei über ihre Oberfläche 7 direkt mit der Oberfläche
15 der zweiten Tragschicht 5 selbsthaftend und lösbar in Verbindung. Die zweite Haftschicht
6 liegt direkt auf der zweiten Tragschicht 5 gegenüberliegend der ersten Tragschicht
3 bzw. der ersten Haftschicht 4 auf und liegt mit der haftenden Oberfläche 8 entsprechend
frei. Gemäss der Figur 1 steht die Unterseite 11 des Schneesportgerätes 2 mit der
haftenden Oberfläche 8 der zweiten Haftschicht 6 in Verbindung. Dabei ist die Steighilfe
1 über die zweite Haftschicht 6 selbsthaftend und lösbar auf dem Schneesportgerät
2 befestigbar.
[0025] Der Schichtaufbau von der ersten Tragschicht 3 gesehen ist also wie folgt: erste
Tragschicht 3, gefolgt von der ersten Haftschicht 4, gefolgt von der zweiten Tragschicht
5 und gefolgt von der zweiten Haftschicht 6, welche dann mit der Unterseite 11 des
Schneesportgerätes 2 in Verbindung steht. Die genannten Schichten bilden dabei einen
gemeinsamen flächigen Verbund, welcher im Notfall zwischen der ersten Haftschicht
4 und der zweiten Tragschicht 5 aufhebbar ist.
[0026] Vorzugsweise ist die zweite Tragschicht 5 nach der Figur 1 gegenüberliegend der zweiten
Haftschicht 6 nicht selbsthaftend ausgebildet. Das heisst diese Tragschicht haftet
nicht alleine an entsprechenden Gegenständen. Hierfür ist die erste Haftschicht 4
vorgesehen, welche mit der zweiten Tragschicht 5 eine entsprechende selbsthaftende
und lösbare Haftverbindung eingeht.
[0027] Die Figur 3 zeigt eine zweite Ausführungsform der Steighilfe 1 mit dem Schneesportgerät
2 und die Figur 5 ohne Schneesportgerät 2. Gleiche Teile sind dabei mit gleichen Bezugszeichen
versehen. Die zweite Ausführungsform der Steighilfe 1 umfasst eine erste Tragschicht
3 und eine auf einer Seite der ersten Tragschicht 3 angeordnete erste Haftschicht
4. Weiter umfasst die Steighilfe 1 eine zweite Tragschicht 5, eine zweite Haftschicht
6 und eine dritte Haftschicht 13. Die zweite Haftschicht 6 steht mit der zweiten Tragschicht
5 in Verbindung und ist auf einer Seite angeordnet. Die dritte Haftschicht 13 steht
ebenfalls mit der zweiten Tragschicht 5 in Verbindung und ist gegenüberliegend der
zweiten Haftschicht angeordnet. Die zweite Haftschicht 6 liegt demnach auf der zweiten
Tragschicht 5 gegenüberliegend der ersten Tragschicht 3 bzw. der dritten Haftschicht
13 auf und liegt mit der haftenden Oberfläche 8 entsprechend frei. Die dritte Haftschicht
13 weist dabei eine haftende und frei liegende Oberfläche 14 auf, über welche diese
mit der Oberfläche 7 der ersten Haftschicht 4 in Verbindung steht. Die erste Haftschicht
4 steht also indirekt über die mit der zweiten Tragschicht 5 unlösbar in Verbindung
stehende dritte Haftschicht 13 mit der zweiten Tragschicht 5 selbsthaftend und lösbar
in Verbindung. Gemäss der Figur 3 steht die Unterseite 11 des Schneesportgerätes 2
mit der zweiten Haftschicht 6 in Verbindung.
[0028] Der Schichtaufbau von der ersten Tragschicht 3 gesehen ist wie folgt: erste Tragschicht
3, gefolgt von der ersten Haftschicht 4, gefolgt von der dritten Haftschicht 13, gefolgt
von der zweiten Tragschicht 5 und gefolgt von der zweiten Haftschicht 6, welche dann
mit der Unterseite 11 in Verbindung steht. Die genannten Schichten bilden dabei einen
flächigen Verbund, welcher im Notfall zwischen der ersten Haftschicht 4 und der dritten
Haftschicht 13 aufhebbar ist.
[0029] Die zweite Ausführungsform hat den Vorteil, dass durch die dritte Haftschicht 13
eine noch bessere Haftung zwischen der Paarung erster Tragschicht 3, erster Haftschicht
4, und der Paarung zweiter Tragschicht 5, zweiter Haftschicht 6 erzielt werden kann.
[0030] Bezüglich der ersten und der zweiten Ausführungsform kann zusammenfassend gesagt
werden, dass die erste Haftschicht 4 direkt oder indirekt mit der zweiten Tragschicht
5 selbsthaftend und lösbar in Verbindung steht.
[0031] Nachfolgende Beschreibung betrifft sowohl auf die erste Ausführungsform nach Figur
1 als auch auf die zweite Ausführungsform nach Figur 2.
[0032] Im normalen Gebrauchszustand weist die Steighilfe 1 die erste Tragschicht 3, die
erste Haftschicht 4, die zweite Tragschicht 5 und die zweite Haftschicht 6 sowie ggf.
die dritte Haftschicht 13 auf. Sofern nun die zweite Haftschicht 6, mit welcher die
Steighilfe normalerweise an der Unterseite 11 des Schneesportgerätes 2 befestigbar
ist, defekt sein sollte, so kann der Benutzer die Tragschicht 5 und die Haftschicht
6 sowie ggf. die dritte Haftschicht 13 von der Haftschicht 4 trennen bzw. abziehen.
Weiter kann dann der Benutzer die Steighilfe 1 mit der ersten Haftschicht 4 am Schneesportgerät
2 anordnen. Letzteres wird in der Figur 2 gezeigt. Die mehrfache Anordnung von Haftschichten
und Tragschichten hat also den Vorteil, dass der Benutzer bei einer Bergtour unterwegs
bei einer allfälligen Beschädigung oder groben Verunreinigung der zweiten Haftschicht
6 das Steigfell 1 derart modifizieren kann, dass es weiter gebrauchen werden kann
und dass nach wie vor gute Hafteigenschaft durch die nichtverletzte erste Haftschicht
4 bereitgestellt werden kann.
[0033] Die zweite Tragschicht 5 ist von Hand von der ersten Haftschicht 4 lösbar. Die zweite
Haftschicht 6 ist von Hand lösbar von der Unterseite 11 des Schneesportgerätes 2.
Die dritte Haftschicht 13 ist dann wiederum von Hand von der ersten Haftschicht 4
lösbar. Die Haftschicht 4, 6, 13 sind also entsprechend ausgebildet.
[0034] Von den Figuren 1 bis 3 kann gut erkannt werden, dass die besagten Tragschichten
3, 5 und die besagten Haftschichten 4, 6 und 13 deckungsgleich zueinander sind. Die
Tragschichten 3, 5 und die Haftschichten 4, 6 und 13 weisen somit die gleiche Aussenform
auf. Die Gestalt der Steighilfe 1 wird vorzugsweise an der Form des Schneesportgerätes
angepasst, so dass sich die Steighilfe vollständig über die Unterseite 11 erstreckt.
Alternativ kann die Steighilfe 1 aber auch so ausgebildet sein, dass das Schneesportgerät
auf der entsprechenden Fläche nur teilweise überdeckt ist.
[0035] Die erste Tragschicht 3 umfasst vorzugsweise einen Flor 9 oder Fellflor, der bekannterweise
einen Halt gegen Zurückrutschen im Schnee gewährleistet. Der Flor 9 ist beispielsweise
ein Plüsch oder ein Mohairflor. Der Flor 9 ist gegenüberliegend der ersten Haftschicht
4 angeordnet. Weiter ist die erste Tragschicht 3 vorzugsweise aus einem Textil hergestellt.
Die erste Tragschicht 3 kann eine an sich bekannte Tragschicht aus Baumwolle oder
einem synthetischen Mischgewebe sein. Alternativ kann die erste Tragschicht aus einem
textilen Flächengebilde, wie beispielsweise einem Vlies, hergestellt sein oder aus
einem Nichttextil, wie beispielsweise einer Folie. Die erste Tragschicht 3 kann in
anderen Ausführungsformen auch anders, insbesondere aus mehreren Schichten, ausgebildet
sein. Diese mehreren Schichten können verlaminiert sein.
[0036] Die zweite Tragschicht ist vorzugsweise ein Nicht-Textil, insbesondere eine Kunststofffolie,
insbesondere eine Polyurethanfolie. Alternativ kann die zweite Tragschicht 5 aus einem
textilen Flächengebilde hergestellt sein, wobei das textile Flächengebilde insbesondere
ein Gewirke oder ein Vlies oder ein Gelege ist, und wobei das textile Flächengebilde
vorzugsweise aus Baumwolle oder einem synthetischen Mischgewebe hergestellt ist.
[0037] Vorzugsweise weist die erste Tragschicht 3 eine Dicke im Bereich von 0.1 bis 1.0
mm auf und die zweite Tragschicht 5 weist vorzugsweise eine Dicke im Bereich von 0.1
bis 0.5 mm auf.
[0038] Vorzugsweise liegt die Dicke der ersten und/oder der zweiten und/oder der dritten
Haftschicht 4, 6, 13 im Bereich von 0,05 bis 1.0 mm, bevorzugt im Bereich von 0.1
bis 1.0 mm, besonders bevorzugt im Bereich von 0,1 bis 0.4 mm.
[0039] Die Haftschichten 4, 6, 13 bestehen aus einem Haftstoff, wobei der Haftstoff eine
selbsthaftende bzw. selbstklebende Wirkung aufweist. Mit anderen Worten kann auch
gesagt werden, dass mit dem Haftstoff eine Kunststoffbeschichtung bereitgestellt wird.
Aufgrund dieser Eigenschaften der Haftschicht 4, 6, 13 kann die Steighilfe mehrfach
wiederverwendet werden.
[0040] Bevorzugterweise besteht die Haftschicht 4, 6, 13 aus einem Kunststoff ausgewählt
aus der Gruppe von:
- elastomeren Polymeren, insbesondere Silikone, Polyurethane, Methacrylate, oder
- Acrylat, insbesondere zu 100% aus Acrylat; oder
- Acrylat und mindestens einem Zusatzstoff, wobei der Anteil von Acrylat in der Kunststoffbeschichtung
maximal 95% ist, insbesondere zwischen 90% und 95%, besonders bevorzugt zwischen 80%
und 95% oder zwischen 70% und 95% ist und wobei der Anteil des mindestens einen Zusatzstoffes
bzw. der Zusatzstoffe in der Summe in der Kunststoffbeschichtung mindestens 5% ist,
insbesondere zwischen 5% und 10%, besonders bevorzugt zwischen 5% und 20% oder zwischen
5% und 30% ist; oder
- Silikon, insbesondere zu 100% aus Silikon; oder
- Silikon und mindestens einem Zusatzstoff, wobei der Anteil von Silikon in der Kunststoffbeschichtung
maximal 95% ist, insbesondere zwischen 90% und 95%, besonders bevorzugt zwischen 80%
und 95% oder zwischen 70% und 95% ist und wobei der Anteil des mindestens einen Zusatzstoffes
bzw. der Zusatzstoffe in der Summe in der Kunststoffbeschichtung mindestens 5% ist,
insbesondere zwischen 5% und 10%, besonders bevorzugt zwischen 5% und 20% oder zwischen
5% und 30% ist.
[0041] Mit der Verwendung von Acrylat kann eine bezüglich mechanischen Einflüssen robuste
Haftschicht bereitgestellt werden. Weiter kann aufgrund der guten Hafteigenschaften
des Acrylats und der mechanischen Widerstandsfähigkeit die Acrylatschicht verhältnismässig
dünn aufgetragen werden, was bezüglich des Gewichtes der Steighilfe vorteilhaft ist.
Ein weiterer Vorteil des Acrylats ist dessen UV-Beständigkeit und dessen Unempfindlichkeit
gegen Oxidation.
[0042] Aber auch mit Silikon wurden gute Resultate bezüglich der Haftung im Einsatz gezeigt.
[0043] Weitere Zusatzstoffe sind beispielsweise Weichmacher, Harze, Kunstharze, Vernetzer,
Stabilisatoren, Additive und Füllstoffe. Weitere andere Zusatzstoffe sind ebenfalls
denkbar. Die hierin genannten Zusatzstoffe können entweder einzeln mit dem Acrylat
vermischt werden oder aber unterschiedlich miteinander kombiniert werden und dann
in Kombination untereinander mit den Acrylat vermischt werden. Diese Mischung stellt
dann die oben genannte Summe aller Zusatzstoffe dar.
[0044] Bezüglich der Zusatzstoffe, insbesondere der Füllstoffen, ist anzumerken, dass deren
physische Grösse mindestens 0.5 Mikrometer, bevorzugt mindestens 1.0 Mikrometer, insbesondere
bevorzugt mindestens 2.0 Mikrometer, aufweist. Alternativ oder zusätzlich kann dem
Kunststoff Nanopartikel kolloidal eingearbeitet sind.
[0045] Zum Verbinden der Haftschicht 4, 6, 13 mit der Tragschicht 3, 5 wird die Haftschicht
4, 6, 13 bzw. die Kunststoffbeschichtung in flüssigem oder festem Zustand auf die
Tragschicht 3, 5 aufgetragen.
[0046] Das Aufbringen des Haftstoffes der Haftschicht 4, 6, 13 in fester Form erfolgt bevorzugt
unter Einwirkung von Druck auf die Haftschicht und die Tragschicht, wobei der Druck
vorzugsweise über zwei Rollen erfolgt, durch welche die Haftschicht und die Tragschicht
hindurchgeführt werden.
[0047] Das flüssige Auftragen kann mit einer Rakel, einer Auftragswalze, einer Flächendüse
oder durch Sprühen erfolgen.
[0048] Die Haftschicht 4, 6, 13 ist abwaschbar und benötigt prinzipiell keine Abdeckfolie.
Dadurch kann die Steighilfe bzw. das Steigfell 1 wesentlich einfacher als bisher gehandhabt
werden. Ausser der Haftung durch die Haftschicht 4, kann das Steigfell 1 am vorderen
und hinteren Ende des Skis 2 mechanisch mit einem hier nicht gezeigten Haken oder
dergleichen lösbar befestig werden.
[0049] Trotzdem ist es zum Schutze der Haftschicht 4, 6, 13 natürlich vorteilhaft, wenn,
wie in den Figur 4 bis 7 gezeigt, die Steighilfe 1 weiter eine Abdeckfolie 12 umfasst.
[0050] Die Figuren 6 und 7 zeigen ein erfindungsgemässes Reparaturelement 10 für die Reparatur
einer Steighilfe, insbesondere einer Steighilfe nach obiger Beschreibung gemäss der
ersten und zweiten Ausführungsform. Das Reparturelement 10 kann aber auch bei anderen
Steighilfen eingesetzt werden.
[0051] In der Figur 6 wird eine erste Ausführungsform des Reparaturelementes 10 gezeigt.
Das Reparaturelement 10 umfasst eine Tragschicht 5 und eine Haftschicht 6, wobei die
Tragschicht 5 mit der Haftschicht 4 der Steighilfe 1 selbsthaftend und lösbar verbindbar
ist.
[0052] Im Falle eines Defektes an der ursprünglichen zweiten Haftschicht 6, beispielsweise
gemäss der oben beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsform der Steighilfe 1,
wird die zweite Haftschicht 6 und die zweite Tragschicht 5 von der ersten Tragschicht
3 und der ersten Haftschicht 4 entfernt, so dass die erste Tragschicht 3 mit der ersten
Haftschicht 4 verbleibt. Der Benutzer kann mit dem Reparaturelement 10 gemäss der
Figur 6 die verbleibende Tragschicht 3 und Haftschicht 4 mit der zweiten Tragschicht
5 und der zweiten Haftschicht 6 ergänzen. Hierbei kommt die zweite Tragschicht 5 des
Reparaturelementes 10 mit der ersten Haftschicht 4 in Verbindung. Somit wird also
die Tragschicht 5 des Reparaturelements 10 die zweite Tragschicht 5 und die Haftschicht
6 des Reparaturelements 10 die zweite Haftschicht 6. Sofern das Reparaturelement 10
nicht zur Hand ist, kann der Benutzer die Steighilfe 1 über die erste Haftschicht
4 mit dem Schneesportgerät verbinden.
[0053] In der Figur 7 wird eine zweite Ausführungsform des Reparaturelementes 10 gezeigt.
Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Das Reparaturelement 10 nach
der zweiten Ausführungsform umfasst eine Tragschicht 5, eine Haftschicht 6 und gegenüberliegend
der Haftschicht 6 eine weitere Haftschicht 13, wobei die Tragschicht 5 über die Haftschicht
13 mit der Haftschicht 4 der Steighilfe 1 selbsthaftend und lösbar verbindbar ist.
[0054] Im Falle eines Defektes an der ursprünglichen zweiten Haftschicht 6, beispielsweise
gemäss der oben beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsform der Steighilfe 1,
wird die zweite Haftschicht 6 und die zweite Tragschicht 5 von der ersten Tragschicht
3 und der ersten Haftschicht 4 entfernt, so dass die erste Tragschicht 3 mit der ersten
Haftschicht 4 verbleibt. Der Benutzer kann mit dem Reparaturelement 10 gemäss der
Figur 6 die verbleibende Tragschicht 3 und Haftschicht 4 mit der zweiten Tragschicht
5 und der zweiten Haftschicht 6, sowie mit der dritten Haftschicht 13 ergänzen. Hierbei
kommt die dritte Haftschicht 13 mit der ersten Haftschicht 4 in Verbindung. Somit
wird also die Tragschicht 5 des Reparaturelements 10 die zweite Tragschicht 5 und
die Haftschicht 6 des Reparaturelements 10 die zweite Haftschicht 6.
[0055] Vorzugsweise ist die zweite Haftschicht 6 an beiden Ausführungsformen des Reparaturelementes
10 durch eine Abdeckfolie 12 abgedeckt, welche der Benutzer dann vor Gebrauch abziehen
muss. Auch die dritte Haftschicht 13 kann durch eine Abdeckfolie abgedeckt sein.
[0056] Das Reparaturelement 10 hat den Vorteil, dass dieses ein vergleichsweise geringes
Gewicht aufweist und dadurch auf Bergtouren mitgeführt werden kann. Zudem kann der
Benutzer ohne weitere Hilfsmittel, wie ein Bügeleisen oder dergleichen, die Steighilfe
1 durch das Reparaturelement 10 reparieren. Der Benutzer kann also die Steighilfe
auch während Bergtouren reparieren.
[0057] Zusammenfassend kann bezüglich der Steighilfe 1 und des Reparaturelementes 10 gesagt
werden, dass diese für den Benutzer eine Reihe von Vorteilen aufweist:
- Das Trennen der Steighilfe gibt dem Benutzer die doppelte Verwendung einer einzigen
Steighilfe, er hat also zwei Chancen.
- Mit dem Reparaturelement lässt sich die Steighilfe einfach und ohne Hilfsmittel reparieren.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0058]
- 1
- Steigfell
- 2
- Ski
- 3
- erste Tragschicht
- 4
- erste Haftschicht
- 5
- zweite Tragschicht
- 6
- zweite Haftschicht
- 7
- haftende Oberfläche
- 8
- haftende Oberfläche
- 9
- Fellflor
- 10
- Reparaturelement
- 11
- Unterseite
- 12
- Abdeckfolie
- 13
- dritte Haftschicht
- 14
- Oberfläche
1. Steighilfe (1) für Schneesportgeräte, insbesondere Skis (2), mit einer Tragschicht
(3), die auf einer Seite eine Haftschicht (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet,
dass die besagte Tragschicht (3) eine erste Tragschicht (3) und die besagte Haftschicht
(4) eine erste Haftschicht (4) ist, und
dass die Steighilfe (1) eine zweite Tragschicht (5) und eine mit der zweiten Tragschicht
(5) in Verbindung stehenden und auf einer Seite angeordnete zweite Haftschicht (6)
umfasst,
wobei die erste Haftschicht (4) direkt oder indirekt mit der zweiten Tragschicht (5)
selbsthaftend und lösbar in Verbindung steht und die Steighilfe (1) über die zweite
Haftschicht (6) selbsthaftend und lösbar auf dem Schneesportgerät (2) befestigbar
ist.
2. Steighilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Haftschicht (4) direkt auf der ersten Tragschicht (3) aufliegt, und dass
die zweite Haftschicht (6) direkt auf der zweiten Tragschicht (5) gegenüberliegend
der ersten Tragschicht (3) bzw. der ersten Haftschicht (4) aufliegt und mit der haftenden
Oberfläche (8) frei liegt.
3. Steighilfe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Tragschicht (5) auf der zur ersten Haftschicht (4) zugewandten Seite nicht
selbsthaftend ausgebildet ist, so dass die zweite Tragschicht (5) direkt auf der haftenden
Oberfläche (7) der ersten Haftschicht (4) aufliegt, oder
dass auf der zweiten Tragschicht (5) gegenüberliegend zur zweiten Haftschicht (6)
eine dritte Haftschicht (13) angeordnet ist, wobei die dritte Haftschicht (13) mit
der ersten Haftschicht (4) in Verbindung steht, so dass die zweite Tragschicht (5)
indirekt mit der ersten Haftschicht (4) in Verbindung steht.
4. Steighilfe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die besagten Tragschichten (3, 5) und Haftschichten (4, 6, 13) deckungsgleich zueinander
sind.
5. Steighilfe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Tragschicht (3) ein Flor (9) oder Fellflor umfasst, und/oder
dass die erste und/oder die zweite Tragschicht (3, 5) aus einem textilen Flächengebilde
hergestellt ist, wobei das textile Flächengebilde insbesondere ein Gewirke oder ein
Vlies oder ein Gelege ist, und wobei das textile Flächengebilde vorzugsweise aus Baumwolle
oder einem synthetischen Mischgewebe hergestellt ist, und/oder
dass die erste und/oder die zweite Tragschicht (3, 5) aus einem Nicht-Textil, insbesondere
einer Folie, hergestellt ist, wobei die Folie insbesondere aus Kunststoff, besonders
bevorzugt aus Polyurethan ist.
6. Steighilfe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Tragschicht eine Dicke im Bereich von 0.1 bis 1.0 mm aufweist; und/oder
dass die zweite Tragschicht eine Dicke im Bereich von 0.1 bis 0.5 mm aufweist und/oder
dass die Dicke der ersten und/oder der zweiten und/oder der dritten Haftschicht (4, 6,
13) im Bereich von 0,05 bis 1.0 mm, bevorzugt im Bereich von 0.1 bis 1.0 mm, besonders
bevorzugt im Bereich von 0,1 bis 0.4 mm liegt.
7. Steighilfe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Haftschicht (4) aus einem Kunststoff ausgewählt aus der Gruppe von
- elastomeren Polymere, insbesondere Silikone, Polyurethane, Methacrylate, oder
- Acrylat, insbesondere zu 100% aus Acrylat; oder
- Acrylat und mindestens einem Zusatzstoff, wobei der Anteil von Acrylat in der Kunststoffbeschichtung
maximal 95% ist, insbesondere zwischen 90% und 95%, besonders bevorzugt zwischen 80%
und 95% oder zwischen 70% und 95% ist und wobei der Anteil des mindestens einen Zusatzstoffes
bzw. der Zusatzstoffe in der Summe in der Kunststoffbeschichtung mindestens 5% ist,
insbesondere zwischen 5% und 10%, besonders bevorzugt zwischen 5% und 20% oder zwischen
5% und 30% ist; oder
- Silikon, insbesondere zu 100% aus Silikon; oder
- Silikon und mindestens einem Zusatzstoff, wobei der Anteil von Silikon in der Kunststoffbeschichtung
maximal 95% ist, insbesondere zwischen 90% und 95%, besonders bevorzugt zwischen 80%
und 95% oder zwischen 70% und 95% ist und wobei der Anteil des mindestens einen Zusatzstoffes
bzw. der Zusatzstoffe in der Summe in der Kunststoffbeschichtung mindestens 5% ist,
insbesondere zwischen 5% und 10%, besonders bevorzugt zwischen 5% und 20% oder zwischen
5% und 30% ist.
8. Steighilfe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzstoff mindestens ein Stoff ausgewählt aus der Gruppe von Lösungsmitteln,
Weichmachern, Harzen, Kunstharzen, Vernetzern, Stabilisatoren, Additiven und/oder
Füllstoffen ist, und/oder dass die Zusatzstoffe eine physische Grösse von mindestens
0.5 Mikrometer, bevorzugt von mindestens 1.0 Mikrometer, besonders bevorzugt von mindestens
2.0 Mikrometer, aufweisen.
9. Steighilfe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass dem Kunststoff Nanopartikel kolloidal eingearbeitet sind.
10. Steighilfe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steighilfe (1) ein Steigfell für Skis (2) ist.
11. Reparaturelement (10) für eine Steighilfe für Schneesportgeräte, insbesondere nach
dem Oberbegriff von Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Reparaturelement (10) eine Tragschicht (5) und eine Haftschicht (6) aufweist,
wobei die Tragschicht (5) direkt oder indirekt mit der Haftschicht (4) der Steighilfe
(1) selbsthaftend und lösbar verbindbar ist.
12. Reparaturelement (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschicht (5) des Reparaturelements die zweite Tragschicht (5) und dass die
Haftschicht des Reparaturelements (10) die zweite Haftschicht (6) ist.
13. Reparaturelement (10) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Reparaturelement (10) gegenüberliegend zur besagten Haftschicht (6) an der Tragschicht
eine weitere Haftschicht (13) zur besagten indirekten Verbindung umfasst, welche die
dritte Haftschicht (13) ist.
14. Reparaturelement (10) nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das auf der Haftschicht (6) eine Abdeckfolie (12) angeordnet ist, welche von der
Haftschicht (6) trennbar ist.
15. Verfahren zum Herstellen einer Steighilfe (1) für Schneesportgeräte, insbesondere
eines Steigfelles für Skis (2), nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Haftschicht (4) in Form eines Haftstoffes in fester oder flüssiger Form
auf die erste Tragschicht (3) aufgebracht wird;
dass die zweite Haftschicht (6) in Form eines Haftstoffes in fester oder flüssiger Form
auf die zweite Tragschicht (5) aufgebracht wird; und
dass gegebenenfalls die dritte Haftschicht (13) in Form eines Haftstoffes in fester oder
flüssiger Form auf die zweite Tragschicht (5) gegenüberliegend der zweiten Haftschicht
(6) aufgebracht wird
dass die zweite Tragschicht (5) direkt oder indirekt über die ggf. vorhandene dritte Haftschicht
(13) mit der ersten Haftschicht (4) selbsthaftend und lösbar verbunden wird.
16. Verfahren zum Herstellen eines Reparaturelements (10) für eine Steighilfe für Schneesportgeräte
nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Haftschichten (6, 13) in Form eines Haftstoffes in fester oder flüssiger Form
auf die Tragschicht (5) aufgebracht wird.
17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet,
dass das Aufbringen des Haftstoffes in fester Form unter Einwirkung Druck auf die Haftschicht
und die Tragschicht erfolgt, wobei der Druck vorzugsweise über zwei Rollen erfolgt,
durch welche die Haftschicht und die Tragschicht hindurchgeführt werden, oder
der Haftstoff in flüssiger Form mit einem Rakel, einer Auftragswalze, einer Flächendüse
oder durch Sprühen auf die Tragschicht aufgebracht wird.