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(11) |
EP 2 729 396 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.03.2018 Patentblatt 2018/12 |
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Anmeldetag: 04.07.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2012/000154 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2013/003968 (10.01.2013 Gazette 2013/02) |
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| (54) |
EIN WICKLER UND EINE REVOLVEREINHEIT
A WINDER AND A TURRET
UNE ENROULEUSE ET UNE TOURELLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
05.07.2011 CH 11222011
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.05.2014 Patentblatt 2014/20 |
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Patentinhaber: |
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- Swiss Winding Inventing Ag
8808 Pfäffikon (CH)
- Windmöller & Hölscher KG
49525 Lengerich (DE)
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Erfinder: |
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- PRYLE, Richard David
Bedford
Bedfordshire MK43 8LH (GB)
- MARTINEZ, Carlos
CH-8852 Altendorf (CH)
- KAMMANN, Rolf
49492 Westerkappeln (DE)
- Hoffmann, Frank
48268 Greven (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stump, Beat et al |
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Stump & Partner AG
Zimmergasse 16 8008 Zürich 8008 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-03/010078 DE-A1- 19 609 802 US-A- 5 845 867
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DE-A1- 4 116 964 GB-A- 2 028 772 US-A1- 2005 127 231
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Wickler gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs
1 bzw. des Anspruchs 20, eine Revolvereinheit für einen Wickler gemäss dem Oberbegriff
des Anspruchs 15 und ein Verfahren zum Betrieb eines Wicklers gemäss dem Oberbegriff
des Anspruchs 19. Solche Wickler werden vorwiegend in Produktionslinien eingesetzt,
bei welchem ein Extruder eine endlose Kunststoff - Folie erzeugt, die laufend und
ohne Unterbrechung auf Wickelkerne zu wickeln ist.
[0002] Sowohl von der Rezeptur als auch von der Produktionsgeschwindigkeit und der Breite
der zu wickelnden Kunststoff - Folie besteht eine grosse Vielfalt der Parameter. Insbesondere
die Rezeptur bringt es mit sich, dass die Folie unter genau definierten Bedingungen
gewickelt werde muss: beispielsweise die Spannung in der aufgewickelten Folie sowie
der Anpressdruck während dem Wickeln müssen in einem kleinsten Toleranzbereich genau
und dem Wickelfortschritt entsprechend eingehalten werden, andernfalls wird der fertige
Wickel unbrauchbar.
[0003] Für die häufige Massenproduktion, einschliesslich einer Produktion mit Mehrfachnutzen,
wo mehrere Wickel gruppenweise nebeneinander auf einer gemeinsamen Wickelwelle gewickelt
werden, ist ein fliegender Wechsel vom fertig hergestellten Wickel zum neuen Wickelkern
unumgänglich. Oft wird dabei eine drehbare Revolvereinheit mit mehreren Wickelwellen
eingesetzt, welche durch ihre Drehung eine der Wickelwellen von ihrer Wickelposition
weg hin zu einer Entnahmeposition bringt, wobei dann gleichzeitig eine andere Wickelwelle,
die bereits mit einem oder einer Gruppe (Mehrfachnutzen) von leeren Wickelkernen bestückt
ist, in die Wickelposition gelangt. Während der Drehung oder unmittelbar nach dem
diese vollendet ist, wird die endlose Folienbahn geschnitten, derart, dass sich das
neue, voreilende Ende der Folienbahn um die leeren, soeben in Wickelposition gebrachten
Wickelkerne wickelt, womit verzugslos die nächste Gruppe von Wickeln gewickelt werden
kann.
[0004] Mit anderen Worten ist es so, dass auf einer der Wickelwellen, die sich in der Wickelstation
befindet, ein Wickel hergestellt, d.h. Folie aufgewickelt wird und auf einer anderen
Welle, in der Lade bzw. Entnahmestation, leere Wickelkerne geladen bzw. die fertigen
Wickel entnommen werden. Eine Drehung der Revolvereinheit bringt dann die Wickelwellen
in die jeweilige nächste Station. Die für das Laden bzw. Entnehmen zur Verfügung stehende
Zeit entspricht im Wesentlichen der für die Erstellung eines bzw. einer Gruppe von
Wickeln benötigten Zeit, welche wiederum durch die Vorschubgeschwindigkeit der Folie
und der gewünschten Länge der gewickelten Folie vorgegeben ist.
[0005] Sowohl die Vorschubgeschwindigkeit als auch der Durchmesser der Wickel sind in der
letzten Zeit grösser geworden. Vorschubgeschwindigkeiten von 500 bis 600 m/Min sind
die Norm, 800 m/Min erreichbar und noch höhere Vorschubgeschwindigkeiten sind zu erwarten.
Wickeldurchmesser bis 400 mm werden heute hergestellt, grössere Durchmesser sind zu
erwarten. Die Zeit für die Wicklung auch von grossen Durchmessern liegt bei einer
Minute, wobei natürlich eine Verkürzung dieser Zeit wünschenswert ist.
Dies bedeutet zweierlei:
[0006] Erstens wird die für die Drehung der Revolvereinheit zur Verfügung stehende Zeit,
die letztlich unproduktiv ist, äusserst kurz und sollte nicht mehr als eine Sekunde
betragen. Das Gewicht der fertigen Rollen ist beträchtlich, bei beispielsweise einem
Mehrfachnutzen mit vier Wickeln mit einem Durchmesser von 400 mm und einer Breite
von 500 mm ca. 224 kg. Der Durchmesser der Revolvereinheit, in der solche Wickel Platz
finden müssen, wird mit diesen immer grösser und übersteigt 1 m. Die Revolvereinheit
wird zur grossen, massiven Konstruktion, bei der eine sehr hohe Antriebsleistung mit
entsprechend massiven Antriebsorganen für die im Sekundenbereich auszuführende Drehung
notwendig wird. Mit ein Grund dafür ist, dass für die geforderte Wickelqualität eine
genaue und stabile Lagerung der ihrerseits für das Wickeln des Wickels in der Revolvereinheit
rotierbar gelagerten Wickelwellen zwingend ist, was wiederum einen stabilen, deshalb
massiven und aufwendigen Rahmen der Revolvereinheit voraussetzt.
[0007] Zweitens ist es so, dass eine zu beladende bzw. entladende Wickelwelle einseitig
offen sein muss, damit auf dieser Seite Wickelkerne aufgeschoben bzw. fertige Wickel
abgezogen werden können. Die Lagerung der Wickelwellen muss also einseitig lösbar
sein, wie dies beispielsweise in
WO 2009/050556 mit einer auch für grosse Wickel geeigneten Lösung gezeigt ist. Bei dieser Lösung
werden aber zwangsläufig alle Wickelwellen, d.h. auch die sich in der Wickelstation
befindenden, auf einer Seite freigegeben, was zu einer erheblichen Beanspruchung der
Lagerung auf der anderen Seite führt, der mit dem entsprechenden konstruktiven Aufwand
zu begegnen ist, welcher wiederum die Revolvereinheit noch massiver macht. Weitere
Wickler mit einer Revolvereinheit sind vom
US 2005/01272131 oder vom
DE 196 09 802 bekannt.
[0008] Für Wickler mit kleinen Wickeldurchmessern ist eine Lösung bekannt geworden, bei
der jeder Wickelwelle ein wegklappbarer Reitstock zugeordnet ist, der über einen rückziehbaren
Dorn axial in die Stirnseite der Wickelwelle eingreift und diese so lösbar lagert.
[0009] Würde solch Lösung massstäblich vergrössert, resultierte eine Revolvereinheit mit
aufwendiger und schwerer Konstruktion, was unter anderem im Hinblick auf die kurze
zur Verfügung stehende Zeit für deren Drehung unerwünscht ist. Wird beispielsweise
der rückziehbare Dorn konisch ausgebildet, kann er im Betrieb spielfrei in die gegengleich
ausgebildete Stirnseite der Wickelwelle eingreifen. Fluchten jedoch der Dorn und die
Wickelwelle nicht absolut exakt, was im Betrieb der Normalfall ist, entstehen auf
Grund der Konizität hohe Seitenkräfte, die auf den Reitstock wirken, was wenigstens
bei grösseren Wickeldurchmessern zur genannten massiven Konstruktion führt. Wird zur
Vermeidung der Seitenkräfte ein zylindrischer Dorn verwendet, führt schon geringstes
Spiel zu Verschleiss und unrundem Lauf der Wickelwelle, was wiederum eine einwandfreie
Wicklung wenn nicht verunmöglicht, doch erschwert.
[0010] Entsprechend ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbersserter Wickler,
eine verbesserte Revolveinheit und ein verbessertes Verfahren bereit zu stellen.
[0011] Zur Lösung dieser Aufgabe besitzt den Wickler die kennzeichnenden Merkmale vom Anspruch
1 bzw. vom Anspruch 20, die Revolvereinheit die kennzeichnenden Merkmale vom Anspruch
15, und das Verfahren die kennzeichnenden Merkmale vom Anspruch 19. Dadurch, dass
eine Greifferanordnung mit einer zweiarmigen Schereneinheit vorgesehen ist, lässt
sich auch für grosse Wickeldurchmesser eine kompakte Revolvereinheit mit entsprechend
geringer Trägheit bei der Drehung realisieren, was bei einem vergleichsweise einfachen
Antrieb hohe Drehbeschleunigung erlaubt.
[0012] Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren näher beschrieben:
[0013] Es zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht von der Seite eines erfindungsgemässen Wicklers mit Achtfach-Nutzen
Fig. 2 eine dreidimensionale Ansicht des Wicklers von Fig. 1 von vorne
Fig. 3 eine Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässen Revolvereinheit
Fig. 4a eine Ansicht auf das Kopfende der Revolvereinheit von Fig. 3, wobei die Lagerung
zweier Wickelwellen gelöst wird
Fig. 4b eine Ansicht auf das Kopfende der Revolvereinheit von Fig. 3, wobei die Lagerung
zweier Wickelwellen gelöst ist, während die dritte Wickelwelle gelagert ist
Fig. 5 eine Ansicht der Greiferanordnung der Revolvereinheit von Figur 3,
Fig. 6a eine Ansicht auf eine weitere bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemässen
Revolevereinheit bei welcher die Wickelwellen über eine Lagerlänge gelagert sind,
Fig. 6b eine vergrösserte Ansicht auf eine Greifereinheit der Ausführungsform von
Fig. 6a,
Fig. 7 eine Ansicht auf das Kopfende einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemässen
Revolvereinheit,
Fig. 8 eine Ansicht auf das Kopfende noch einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemässen
Revolvereinheit, und
Fig. 9a bis 9c Ansichten auf das Kopfende einer zusätzlichen Ausführungsform der erfindungsgemässen
Revolvereinheit.
[0014] Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemässen Wickler 1 in einer Seitenansicht, die den Pfad
der endlosen Bahn einer Folie 2 durch den Wickler 1 hindurch darstellt. Eine Schneideinheit
4, trennt die endlose Folie 2 der Länge nach auf, so dass zwei getrennte Folienbahnen
5 und 5' entstehen, wobei jede der Folienbahnen 5,5' in eine zugeordnete Revolvereinheit
6,6' geführt wird. Die Revolvereinheiten 6,6' sind grundsätzlich gleich aufgebaut
und besitzen in der dargestellten Ausführungsform jeweils drei Wickelwellen, nämlich
eine erste Wickelwelle 10,10', eine zweite Wickelwelle 11,11' und eine dritte Wickelwelle
12,12'. Hinter der Schneideinheit 4 befindet sich eine Wickeleinheit 3 für Ausschussfolie.
[0015] Die Wickelwellen 10,10' bis 12,12' befinden sich in verschiedenen Arbeitsstationen,
nämlich einer Ladestation 13,13', einer Wickelstation 14,14' und einer Entnahmestation
15,15'.
[0016] Die Revolvereinheiten 6,6' sind durch einen zur Entlastung der Figur weggelassenen
Antrieb entsprechend der eingezeichneten Pfeile im Gegenuhrzeigersinn um ihre Längsachsen
16,16' schrittweise verdrehbar ausgebildet, derart, dass jede der Wickelwellen 10,10'
bis 12,12' bei einem weiteren Drehschritt von ihrer vorherigen in ihre nächste Arbeitsstation
gebracht wird.
[0017] Jede der Wickelwellen passiert so im Zyklus die Ladestation 13,13', wo sie mit frischen
Wickelkernen 17 beladen wird, gelangt durch einen weiteren Drehschritt der Revolvereinheiten
6,6' in die Wickelstation 14,14', wo die Wickelkerne 17 mit der Folie 2 zum fertigen
Wickel 18 bewickelt werden und von dort in die Entnahmestation 15,15', wo die Wickel
18 aus der Revolvereinheit 6,6' entnommen werden.
[0018] Eine dem Fachmann an sich bekannte Kontaktwalze 19,19' sorgt in der Wickelstation
14,14' für den der jeweiligen Rezeptur der Folie entsprechenden Anpressdruck.
[0019] Zusammenfassend ist damit erfindungsgemäss ein Wickler für eine endlose Bahn einer
Kunststofffolie, mit einer Revolvereinheit, die um ihre Achse drehbar ausgebildet
ist und mindestens zwei zu ihrer Achse parallel verlaufende Wickelwellen aufweist,
auf die Wickelkerne geladen, dann mit der Folie zu einem Wickel bewickelt schliesslich
als fertige Wickel von dieser wieder entnommen werden können, wobei die Wickelwellen
in der Revolvereinheit an ihren einen Enden in ihrer zu deren Achse parallelen Lage
fest gelagert sind, und wobei die Lagerung auf der anderen Seite für jede Wickelwelle
individuell lösbar ausgebildet ist, derart, dass die jeweilige Wickelwelle bei gelöster
Lagerung von diesem Ende her beladen und entladen werden kann.
[0020] Dabei ist bevorzugt die lösbare Lagerung für jede Wickelwelle durch eine ihr zugeordnete
Greiferanordnung gebildet, die an der Revolvereinheit fest angeordnet ist und mit
dieser mit rotiert, in ihrer Schliessstellung die Wickelwelle betriebsfähig lagert
und in Offenstellung von dieser weggefahren werden kann.
[0021] Über unten gelegene Transportmittel, die hier als unten gelegenes, angetriebenes
Förderband 20,20' ausgebildet ist, werden die Wickel 18 aus der Revolvereinheit 6,6'
weggeführt. Die Ladestation 13,13' (bzw. die Ladeposition) liegt somit in 14 Uhr -
Position, die Wickelstation 14,14' (bzw. die Wickelposition) in 10 Uhr - Position
und die Entnahmestation 15,15' (bzw. die Entnahmeposition) in 6 Uhr - Position.
[0022] In der Ladestation 13,13' wird die sich dort befindende Wickelwelle 10,10' bis 12,12'
- in der Figur ist es die Wickelwelle 10,10' - mit Wickelkernen 17 beladen. Die Wickelwelle
10 ist bereits beladen, die Wickelwelle 10' noch nicht.
[0023] Dies geschieht, während in der Wickelstation 14,14' die Wickelwelle 11,11' mit Folie
2 bewickelt wird. Der Wickel 18 der Wickelwelle 11 ist schon fortgeschritten, der
Wickel 18 der Wickelwelle 11' trägt erst die ersten Lagen der Folie 2.
[0024] Sobald sich die Wickel 18 durch entsprechende Drehung der Revolvereinheit 6,6' in
6 Uhr Position befinden, wird die Förderfläche 21,21' des Förderbands 20,20' hochgefahren,
bis sie die Wickel 18 trägt und diese in zur Wickelwelle 12,12' paralleler Richtung
wegführen kann. Der Zeitverlust zwischen der Positionierung der Wickel 18 in der Entnahmestation
15,15' und dem Beginn des Abtransports durch das Förderband 20,20' ist damit im Gegensatz
zu den im Stand der Technik bekannt gewordenen Lösungen minimal:
[0025] Im Stand der Technik werden die Wickel 18 in 10 Uhr - bzw. 14 Uhr - Position entnommen,
mit der Folge, dass das Förderband von einer seitlich liegenden Parkposition zuerst
unter den Wickel gefahren werden muss, was zusätzlich Zeit kostet. Dabei ist die seitliche
Parkposition ist unumgänglich, da das Förderband sonst bei der Drehung der Revolvereinheit
im Weg stünde. Erfindungsgemäss befindet sich das Förderband 20 bereits in Position,
da es in 6 Uhr - Position der Drehung der Revolvereinheit nicht im Weg steht. Der
Zeitverlust ist deshalb begrenzt auf die kurze Zeitspanne, die für das Hochfahren
des Förderbands benötigt wird.
[0026] Erfindungsgemäss ergibt sich dadurch ein Verfahren zum Betrieb des Wicklers, bei
welchem die Entnahme der Wickel im Bereich der 6 - Uhr Position erfolgt, wobei bei
der Vollendung eines Drehschritts der Revolvereinheit, mit dem zu entnehmende Wickel
in den Bereich der 6 - Uhr Position gebracht worden sind, von unten ein Fördermittel
an die Wickel herangeführt wird, derart, dass sie mit mindestens einem Teil ihres
Gewichts auf diesem ruhen, und dann von diesem Förderer abgeführt werden.
[0027] Erfindungsgemäss ist damit weiter ein Wickler für eine endlose Bahn einer Kunststoffolie,
mit einer Revolvereinheit, die um ihre Achse drehbar ausgebildet ist und mindestens
zwei zu ihrer Achse parallel verlaufende Wickelwellen aufweist, auf die Wickelkerne
geladen, dann mit der Folie zu einem Wickel bewickelt schliesslich als fertige Wickel
von dieser wieder entnommen werden können, wobei an beiden Seiten der Revolvereinheit
Lageranordnungen angeordnet sind, in denen die Wickelwellen an ihren entsprechenden
Enden in dieser gelagert sind, und wobei die Lagerung für ein Ende der Wickelwellen
lösbar ausgebildet ist, derart, dass die jeweilige Wickelwelle bei gelöster Lagerung
von diesem Ende her beladen und entladen werden kann, wobei der Wickler derart ausgebildet
ist, dass jeweils eine Wickelwelle in den Bereich der 6 Uhr - Position gebracht und
die Wickel in diesem Bereich entnommen werden können.
[0028] Figur 2 zeigt eine Ansicht des Wicklers 1 von Figur 1. Die Folie 2 ist einmal aufgetrennt
in die Folienbahnen 5,5', die wiederum je in vier Folienlängsbahnen 5* bzw. 5*' aufgetrennt
sind. Jede Revolvereinheit 6,6' arbeitet also mit Vierfachnutzen, d.h., dass zugleich
vier Wickel 18 gewickelt werden.
[0029] Am Fussende 24,24' der Revolvereinheiten 6,6' befindet sich eine Antriebseinheit
25,25' für einerseits die schrittweise Drehung der Revolvereinheit selbst und andererseits
für die in der Wickelstation 14,14' (Figur 1) notwendige Drehung der Wickelwellen
10,10' bis 12,12'. Das Kopfende 26,26' der Revolvereinheiten 6,6' ist frei, um die
Beladung der Wickelwellen 10,10' mit Wickelkernen 17 und die Entnahme von Wickeln
18 von den Wickelwellen 12,12' zu ermöglichen.
[0030] Die Beladung mit Wickelkernen 17 und die Entnahme der Wickel 18 erfolgt in Richtung
der Längsachse der jeweiligen Wickelwelle 10,10' bis 12,12'.
[0031] Weiter dargestellt sind ein Magazin 27 für Wickelkerne 17 mit einer Pufferstange
28, von der aus die bereitgestellte Gruppe von Wickelkernen 17 in Richtung des Pfeils
29,29' auf eine Wickelwelle 10,10' bis 12,12' geschoben werden kann, sobald diese
ihre Ladeposition erreicht hat. Die von den Förderbändern 20,20' ausgegebenen Wickel
18 gelangen in Richtung des Pfeils 29",29'" in einen Ausgabebereich 9.
[0032] Wie oben erwähnt setzt bei dem vorliegenden Layout die Beladung einer Wickelwelle
10,10' bis 12,12' mit Wickelkernen voraus, dass die Wickelwelle am Kopfende 26,26'
der Revolvereinheit frei zugänglich, d.h. dort nicht gelagert ist. Ebenso für die
Entnahme von Wickeln 18. Dies bedeutet, dass dann die betreffende Wickelwelle 10,10'
bis 12,12' nur einseitig im Fussende 24,24' gelagert ist, also von diesem her vorkragt,
was wiederum eine aufwendige und massive Lagerung am Fussende 24,24' notwendig macht.
Dies ist in der Ladestation 13,13' wenig kritisch, da die Wickelkerne 17 vergleichsweise
leicht sind, aber kritisch in der Entnahmestation 15,15' mit den bei grösseren Durchmessern
schweren Wickeln 18.
[0033] In der Wickelstation 14,14' muss hingegen die jeweilige Wickelwelle 10,10' bis 12,12'
beidseitig gelagert werden, da sonst bedingt durch den Wickelzug und die Andruckwalze
19 die Wickelwelle nicht ruhig laufen könnte und sich zudem ausbiegen würde, was eine
einwandfreie Wicklung bei den meisten Rezepturen verunmöglichte.
[0034] Entsprechend ist es notwendig, die Wickelwellen 10,10' bis 12,12' wenigstens in der
Wickelstation 14,14' an beiden Enden zu lagern, in den anderen Stationen aber nicht,
also die Lagerung für ein Ende der Wickelwellen 10,10' bis 12,12' lösbar auszubilden,
und dabei die Lagerung am stets fest eingespannten Ende entsprechend steif zu gestalten.
[0035] Wird nun die Lagerung am einen Ende der Wickelwelle 10,10' bis 12,12' in der Entnahmestation
15,15' erfindungsgemäss erst gelöst, wenn das Förderband 20 nach dem Hochfahren die
Wickel 18 trägt, reduzieren sich die Anforderungen an die Lagerung im anderen, fest
am Fussende 24,24' der Revolvereinheit 6,6' eingespannten Ende der Wickelwelle zwar
nicht vollständig, aber doch beträchtlich. Die Entnahme der Wickel 18 in der 6 Uhr
- Position führt entsprechend nicht nur zur Zeitersparnis im Entnahmebereich, sondern
auch zugleich zu reduzierten Anforderungen für die Lagerung der Wickelwellen.
[0036] Figur 3 zeigt schematisch eine Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemässen
Revolvereinheit 6 (der Einfachheit wird nachstehend das Referenzeichen 6' sowie alle
zur Revolvereinheit 6' gehörenden Zeichen mit einem weggelassen).
[0037] Am Fussende 24 befindet sich eine hier scheibenförmige Basisplatte 30, in der die
Wickelwellen 10 bis 12 angeordnet sind. Durch die Basisplatte 30 verdeckt, d.h. auf
deren Rückseite, ist die Antriebseinheit 25 (Figur 2) mit den Antriebskomponenten
für die Rotation der Wickelwellen 10 bis 12 und die Drehung der Revolvereinheit 6
selbst angeordnet. Zur Entlastung der Figur sind alle umgebenden Elemente der Revolvereinheit
6 (s. Figur 2) sowie deren Lagerung weggelassen.
[0038] An der Kopfseite 26 befindet sich eine Trägerplatte 31, fest angeordnet auf einem
Zentralrohr 32, das in der Längsachse 16 der Revolvereinheit 6 liegt und an der Basisplatte
30 festgelegt ist, so dass die Trägerplatte 31 mit der der Basisplatte 30 mit dreht.
Ausnehmungen 33 bis 35 sind am Ort der Wickelwellen 10 bis 12 vorgesehen und weisen
Abmessungen auf, die einen freien Durchgang von auf die ihr zugeordnete Wickelwelle
zu ladenden Wickelkernen 17 oder von dieser zu entnehmenden fertigen Wickeln 18 erlauben.
[0039] An der Trägerplatte 31 sind drei Lageranordnungen für die Wickelwellen 10 bis 12
angeordnet, mit je einer Greiferanordnung 36 bis 38, welche ihrerseits je eine zwei
Arme aufweisende, d.h. zweiarmige Schereneinheit 39 bis 41 besitzen.
[0040] Jede Schereneinheit 39 bis 41 ist mit zwei Scherenarmen 42,43 versehen, welche in
Schliessstellung je über eine Ausnehmung 44,45 an der ihr zugeordneten Wickelwelle
angreifen und diese so betriebsfähig lagern. Die Scherenarme 42,43 sind an Anlenkpunkten
46,47 in der Trägerplatte 31 gelagert und hier bevorzugt über pneumatische Zylinder
48,49 verschwenkbar, womit die Schereneinheiten 39 bis 41 geöffnet und geschlossen
werden können.
[0041] In der dargestellten Anordnung erstreckt sich die Trägerplatte 31 von der Achse 16
der Revolvereinheit 6 aus radial zwischen benachbarten Wickelwellen 10 bis 12 nach
aussen, wobei die Scherenarme 44,45 der Greiferanordnung 36 bis 38 verschwenkbar in
einem zwischen den Wickelwellen 10 bis 12 liegenden Bereich an der Trägerplatte 31
angelenkt sind.
[0042] Bei der gezeigten Ausführungsform sind drei Wickelwellen 10 bis 12 und eine die Kontur
eines dreiarmigen Sterns aufweisende Trägerplatte 31 vorgesehen, wobei an der Trägerplatte
31 drei als Schereneinheiten 39 bis 41 ausgebildete Greiferanordnungen 36 bis 38 angeordnet
sind, deren verschwenkbar an der Trägerplatte 31 angeordnete Scherenarme 42,43 über
ebenfalls an der Trägerplatte 31 angeordnete Antriebseinheiten, vorzugsweise pneumatische
Zylinder 48,49 geöffnet und geschlossen werden.
[0043] Figur 4a zeigt die Revolvereinheit 6 in einer Phase, in welcher die Lageranordnungen
der Wickelwellen 10 und 12 geöffnet werden (Laden von Wickelkernen 17 auf die Wickelwelle
10 / Entnahme von Wickeln 18 von der Wickelwelle 12), während diejenige der Wickelwelle
11 geschlossen ist, da sich diese in der Wickelstation 14 (Figur 1) befindet.
[0044] Die Scherenarme 42,43 werden dazu in Richtung der eingezeichneten Pfeile verschwenkt.
Dazu sei bemerkt, dass die Lageranordnungen grundsätzlich von einander unabhängig
und auch während der Drehung der Revolvereinheit 6 betrieben werden können.
[0045] Beispielsweise ist möglich, dass im Gegensatz zu der in der Figur gezeigten Bewegungsphase
der Lageranordnungen diejenige in der 6 Uhr - Position (Entnahmestation 15, Figur
1) geschlossen bleibt, bis das Förderband 20 die Wickel 18 trägt (Figur 1), während
diejenige der Ladestation noch während der Drehung der Revolvereinheit 6 oder unmittelbar
danach öffnet.
[0046] Figur 4b zeigt die Revolvereinheit 6 in einer Phase, in welcher neue Wickelkerne
17 geladen und die Wickel 18 entnommen werden: Die Lageranordnungen der Wickelwellen
10 und 12 sind vollständig geöffnet, die Scherenarme 42,43 befinden sich in Offenstellung,
d.h. von den Wickelwellen weggeschwenkt und sind in der Trägerplatte 31 versenkt,
so dass der Durchgang für die Wickel 18 nur durch die Abmessungen der Ausnehmungen
33 bis 35 begrenzt ist.
[0047] Durch die Anlenkung der Scherenarme 42,43 in einem Bereich zwischen benachbarten
Wickelwellen 10 bis 12 ergibt sich in deren Offenstellung eine Lage, die einen nur
geringen Abstand der (in Offenstellung vollständig freizuhaltenden) Ausnehmung 33
bis 35 vom Zentralrohr 32 erlaubt, so dass die Wickelwellen 10 bis 12 nahe an dieses
gerückt werden können und damit die Revolvereinheit 6 im Ganzen kompakt ausgeführt
werden kann. Zudem erlaubt diese Anlenkung der Scherenarme 42,43 die Ausnehmung 44
im Arm 42 so zu gestalten, dass die gelagerte Wickelwelle 10 bis 12 in der Wickelstation
14 (Figur 1) durch die Ausnehmung 44 gelagert wird, d.h. die dort wirkende Beanspruchung
nicht geeignet ist, die Schereneinheit 39 bis 41 u öffnen.
[0048] Figur 5 zeigt eine Ansicht der Ausnehmung 35 der Trägerplatte 31 mit der aus der
Schereneinheit 41 bestehenden Greiferanordnung 38 (natürlich sind die beiden anderen
Ausnehmungen 33,34 mit den darin angeordneten Organen gleich ausgebildet). Hier ist
ersichtlich, dass die Trägerplatte 31 als Doppelplatte ausgebildet ist, in deren Zwischenraum
50 die Scherenarme 42,43 versenkbar sind. Ebenfalls ist ersichtlich, dass auch der
Scherenarm 42 doppelwandig mit einer äusseren Wand (110) und einer inneren Wand (111)
ausgebildet ist, und wobei ein anderer Scherenarm (43,42) zwischen der äusseren Wand
(110) und der inneren Wand (111) angeordnet ist. Durch die äussere Wand (110) und
die innere Wand (111) wird ein Zwischenraum 51 gebildet, der den Scherenarm 43 aufnimmt,
und der dadurch geführt ist. Zusätzlich verbessert ein am Scherenarm 43 angeordneter,
in einer Nut 53 des Scherenarms 42 laufender Nocken 54 diese Führung und erhöht damit
die Sicherheit und die koordinierte Bewegung der Scherenarme 42,43.
[0049] Figur 6a zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemässen Revolvereinheit
120. Ersichtlich sind zwei Wickelwellen 10 und 12, während die dritte Wickelwelle
11 (Figur 5) verdeckt ist. Weiter ersichtlich sind Greiferanordnungen 121 bis 123
mit je doppelwandigen Scherenarmen 124, bestehend aus einer äusseren Wand 125 (d.h.
die bei der Aussenseite der Revolvereinheit 120 liegt) und einer inneren Wand 126
(die im Inneren der Revolvereinheit 120 liegt). Zwischen der äusseren Wand 125 und
der inneren Wand 126 liegt ein zugeordneter Scherenarm 127. Die Scherenarme 124, 127
jeder Greiferanordnung 121 bis 123 befinden sich in Schliesstellung, umfassen die
jeweilige Wickelwelle 10 bis 12 und bilden für diese eine Lagereinheit 130, die welche
die jeweilige Wickelwelle 10 bis 12 über eine Lagerlänge I lagert, wie dies in Figur
6b näher dargestellt ist.
[0050] Figur 6b zeigt eine detaillierte Ansicht der Greiferanordnung 123, welche kurz vor
ihrer Schliessstellung dargestellt ist und so den Blick auf das Ende der Wickelwelle
12 noch frei gibt.
[0051] Die nachstehende Beschreibung bezieht sich auf die Elemente der Greiferanordnung
123, gilt aber sinngemäss auch für die beiden anderen Greiferanordnungen 121 und 122
(einschliesslich der Wickelwellen 10 und 11) der Revolvereinheit 120 (Figur 6a):
Ersichtlich ist die äussere Wand 125 des Scherenarms 124, während dessen innere Wand
126 (Figur 6a) hier verdeckt ist. Ebenfalls ersichtlich ist der Scherenarm 127, der
sich zwischen der äusseren Wand 125 und der (verdeckten) inneren Wand liegt. Die Dicke
des Scherenarms 127 wird vom Fachmann gemäss den nachstehenden Bedingungen bestimmt.
[0052] Die Wickelwelle 12 besitzt vier Lager 130 bis 133, d.h. ein erstes Lager 130, eine
zweites Lager 131, ein drittes Lager 132 und ein viertes Lager 133, die vorzugsweise
als Rollenlager ausgebildet sind, aber vom Fachmann im Hinblick auf den konkreten
Wickler in beliebiger Weise ausgebildet werden können. In Schliessstellung der Scherenarme
124,127 wirkt das erste Lager 130 mit der inneren Wand 125 des Scherenarms 124 (Figur
6a), das zweite Lager 131 sowie das dritte Lager 132 mit dem Scherenarm 127 und das
vierte Lager 133 mit der äusseren Wand 125 des Scherenarms 124 zusammen. Mit anderen
Worten ist es so, dass das erste Lager 130 und das zweite Lager 131 zusammen einen
ersten Lagerbereich 135 und das dritte Lager 132 mit dem vierten Lager 133 zusammen
einen zweiten Lagerbereich 136 für die Wickelwelle 12 bilden, deren Abstand der Lagerlänge
l entspricht.
[0053] Eine Lagerung mit einer Lagerlänge l bewirkt eine verbesserte Lagerung durch feste
Einspannung der Wickelwelle 12, da sich die Einspannung über einen Längenabschnitt
der Wickelwelle 12 erstreckt, was sich auf deren Biegelinie unter der Beanspruchung
in der Wickelstation vorteilhaft auswirkt, beispielsweise im Hinblick auf die Resonanzfreqzenz
(Vibrationen während der Wicklung) oder im Hinblick auf gleiche Pressung über die
Breite aller Wickel durch die Kontaktwalze 19,19' (Figur 1). Insbesondere für grosse
Durchmesser der Wickel bei hoher Wickelgeschwindikeit sind die Parameter Resonanzfrequenz
und gleichmässige Pressung für eine einwandfreie Wicklung entscheidend.
[0054] Entsprechend kann der Fachmann die Lagerlänge l nach den beiden genannten und auch
nach anderen relevanten Parametern bestimmen und, beispielsweise bei der in den Figuren
dargestellten Anordnung, damit auch die Breite des Scherenarms 127, welcher den Abstand
der äusseren Wand 125 und der inneren Wand 124 (Figur 6a) bestimmt. Im Erfindungsgedanken
ist mit enthalten, den zwischen der äusseren Wand 125 und inneren Wand 124 angeordneten
Scherenarm ebenfalls doppelwandig auszuführen, um eine übermässig massive Ausführung
dieses Scherenarms 124 (Figur 6a) zu vermeiden.
[0055] Grundsätzlich können die Scherenarme mit beliebiger Breit ausgebildet werden, so
dass für jeden konkreten Anwendungsfall die Lägerlänge l optimal realisiert werden
kann. Dazu gehört auch, dass die Scherenarme im Lagerbereich vom Fachmann je nach
Notwendigkeit derart ausgebildet werden, d.h. derart, dass sie die Wickelwelle über
die Lagerlänge in einem oder in mehreren Punkten lagern und damit einspannen.
[0056] Die in den Figuren 1 bis 5 dargestellte bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung besitzt drei Wickelwellen, mit dem Vorteil, dass auf einer jeweiligen Wickelwelle
nur Wickelkerne geladen bzw. Wickel entnommen werden. Erfindungsgemäss sind aber auch
Revolveranordnungen mit nur zwei Wickelwellen, wobei dann während der Herstellung
der Wickel auf der einen Wickelwelle auf der anderen Wickelwelle einerseits die Wickel
entnommen und andererseits die neuen Wickelkerne geladen werden müssen. Weiter sind
auch Konfigurationen mit mehr als drei Wickelwellen denkbar.
[0057] Weiter werden in der in den Figuren 2 bis 5 dargestellten Ausführungsformen auf der
gleichen Seite die Wickel entnommen und die Wickelkerne geladen. Besitzt der Wickler
gemäss Figur 2 das dort dargestellte Layout, ist dies vorteilhaft, da die Antriebseinheit
auf der anderen Seite angeordnet werden kann. Solch ein Layout ist jedoch nicht zwingend.
Erfindungsgemässen Ausführungsformen erlauben auch, Wickelkerne von der einen Seite
her zu laden und die Wickel auf die andere Seite auszugeben. Dann sind die erfindungsgemässen
Trägerplatten auf beiden Seiten vorzusehen, was vollständige Flexibilität im Layout
des Wicklers erlaubt. Mit anderen Worten: die lösbar gelagerten Enden der Wickelwellen
können auch auf verschiedenen Seiten der Revolvereinheit liegen.
[0058] Schliesslich sind gemäss der in den Figuren 2 bis 5 dargestellten, bevorzugten Ausführungsform
die Wickelwellen am Fussende 24,24' (Figur 2) festgelegt. Gemäss einer noch weiteren,
ebenfalls erfindungsgemässen Ausführungsform können die Wickelwellen ebenfalls am
Fussende lösbar angeordnet werden, beispielsweise durch eine mit Greifferanordnungen
ausgerüstete Trägerplatte, wie sie bereits am Kopfende der Revolvereinheit eingesetzt
ist. Dadurch können Wickelwellen in radialer Richtung aus der Revolvereinheit entnommen
und wieder in diese eingesetzt werden, was erlaubt, Wickelwellen ausserhalb der Revolvereinheit
mit Wickelkernen zu beladen bzw. die Wickel ausserhalb der Revolvereinheit von der
Wickelwelle zu entnehmen.
[0059] Figur 6 zeigt eine Ansicht auf das Kopfende einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemässen
Revolvereinheit 55. Ersichtlich sind die Wickelwellen 10 und 12 sowie das Zentrahlrohr
32, wobei die Wickelwelle 11 durch die Wickelwelle 10 verdeckt ist.
[0060] Anstelle einer Trägerplatte 31 (Figuren 2 bis 4) ist ein doppelter Flanschring 52
vorgesehen, an welchem über Verschwenkachsen 56 verschwenkbare Scherenarme 57,58 angelenkt
sind, dies sich im Wesentlichen vom Bereich der Achse 16 der Revolvereinheit radial
weg erstrecken und die in Schliessstellung über Ausnehmungen 59,60 die jeweilige Wickelwelle
10 bis 12 lagern diese aber in Offenstellung freigeben.
[0061] Eine hier dreiarmige Führungsplatte 60 besitzt in jedem ihrer Arme 61 eine in diesem
radial verlaufende Führungsschiene 62 für ein Betätigungselement 63, das über Betätigungsarme
64,65 die Scherenarme 57,58 verschwenkt. Die Verschiebung des Betätigungselements
63 erfolgt über einen an der Rückseite der Arme 61 der Führungsplatte 60 vorgesehenen
konventionellen Antrieb wie z.B. eine Gewindespindel, wie dies dem Fachmann geläufig
ist.
[0062] Figur 7 zeigt eine Ansicht auf das Kopfende noch einer weiteren Ausführungsform der
erfindungsgemässen Revolvereinheit 70 mit den Wickelwellen 10 bis 12, wobei am Zentralrohr
32 eine Ankerplatte 71 festgelegt ist, mit Stützarmen 72,73, die zwischen sich einen
Durchgang für einen zu entnehmenden Wickel 18 bilden und pneumatische Zylinder 74,75
abstützen, welche je auf einen dreiarmigen Lagerstern 76,77 wirken. Durch die Betätigung
der Zylinder 74,75 verdrehen sich die Lagersterne 76,77 mit ihren Armen 78,79 zu einander
hin oder von einander weg, so dass eine zwischen den Armen liegende Wickelwelle 10
bis 12 in den Ausnehmungen 80,81 gelagert oder frei gegeben wird.
[0063] Fig. 8a bis 8c zeigen drei Ansichten aus unterschiedlicher Blickrichtung auf das
Kopfende einer zusätzlichen Ausführungsform der erfindungsgemässen Revolvereinheit
90.
[0064] Figur 8a zeigt eine an der Stirnseite des Zentralrohrs 32 fest angeordnete, mit diesem
mit drehende Trägerplatte 91, mit radial abstehenden, kurzen Fortsätzen 92, die sich
in den Raum zwischen den Wickelwellen 10 bis 12 erstrecken (also Raum für die Entnahme
eines Wickels 18 frei lassen) und im Aussenbereich als Lager für eine Drehachse 93
dienen, über die wiederum je ein Verriegelungsarm 94 um seine Mitte verdrehbar gelagert
ist.
[0065] In der dargestellten Konfiguration bilden die Wickelwellen 10 bis 12 die Ecken eines
gleichseitigen Dreiecks, wobei die Drehachsen 93 in der Mitte der Dreieckseiten liegen.
Die Länge der Verriegelungsarme 94 ist derart gewählt, dass diese endseitig mit ihren
Lagernuten 95 die Wickelwellen scherenartig umfassen und in ihrer Lage verriegeln
können, diese also in Schliessstellung betriebsfähig lagern.
[0066] Die Lagerung wird gelöst, indem die Verriegelungsarme dem eingezeichneten Pfeil entsprechend
im Uhrzeigersinn verdreht werden, so weit, bis die in ihrer Kontur dem Zentralrohr
32 entsprechende Ausnehmung 96 an diesem anliegt (und der Durchgang für Wickel 18
offen ist), wie dies durch den punktierten Pfeil angedeutet ist.
[0067] Figur 8b zeigt den Antrieb der Verriegelungsarme über Zahnräder 100, die ihrerseits
über ein zentrales Zahnrad 101 angetrieben sind. Diese Anordnung hat den Vorteil,
dass das Zahnrad 101 über eine im Zentralrohr 32 verlaufende Welle angetrieben werden
und damit der entsprechende Motor in der Antriebseinheit 25 (Figur 2) untergebracht
werden kann, was die kompakte Ausbildung der dargestellten Revolvereinheit 90 unterstützt.
[0068] Figur 8c zeigt die Verriegelungsarme 94 in Offenstellung und die damit frei kragenden
Wickelwellen 10,11 mit dem offenen Durchgang für Wickel 18 bzw. Wickelkerne 17.
[0069] Weitere Ausführungsformen mit Lageranordnungen gemäss den Figuren 6 bis 8 können
ausgebildet sein, wie dies oben für die weiteren Ausführungsformen für eine Revolvereinheit
nach den Figuren 2 bis 5 dargestellt ist.
1. Wickler für eine endlose Bahn einer Kunststofffolie (2), mit einer Revolvereinheit
(6,6',55,90) die um ihre Achse (16) drehbar ausgebildet ist und mindestens zwei zu
ihrer Achse (16) parallel verlaufende Wickelwellen (10 bis 12, 10' bis 12') aufweist,
auf die Wickelkerne (17) geladen, dann mit der Folie (2) zu einem Wickel (18) bewickelt
schliesslich als fertige Wickel (18) von dieser wieder entnommen werden können, wobei
an beiden Seiten der Revolvereinheit (6,6',55,90) Lageranordnungen angeordnet sind,
in denen die Wickelwellen (10 bis 12, 10' bis 12') an ihren entsprechenden Enden in
dieser gelagert sind, und wobei die Lagerung für ein Ende der Wickelwellen (10 bis
12, 10' bis 12') lösbar ausgebildet ist, derart, dass die jeweilige Wickelwelle (10
bis 12, 10' bis 12') bei gelöster Lagerung von diesem Ende her beladen und entladen
werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbar ausgebildeten Lageranordnungen je eine Greiferanordnung (36 bis 38) mit
einer zweiarmige Schereneinheit (39 bis 41) aufweisen, deren Scherenarme (42,43) die
Wickelwelle (10 bis 12, 10' bis 12') in Schliessstellung umfassen und in Offenstellung
von dieser weggeschwenkt sind.
2. Wickler nach Anspruch 1, wobei die Lageranordnungen für das freizugebende Ende einer
jeweiligen Wickelwelle (10 bis 12, 10' bis 12') unabhängig von einander lösbar sind.
3. Wickler nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Revolvereinheit (6,6') eine senkrecht zu
ihrer Achse (16) angeordnete, mit der Revolvereinheit mitdrehende Trägerplatte (31)
für die Greiferanordnung (36 bis 38) aufweist, mit Abmessungen, die einen freien Durchgang
von auf die ihr zugeordnete Wickelwelle (10 bis 12, 10' bis 12') zu ladenden Wickelkernen
(17) oder von dieser zu entnehmenden fertigen Wickeln (18) erlauben.
4. Wickler nach Anspruch 3, wobei sich die Trägerplatte (31) von der Achse (16) der Revolvereinheit
(6,6') aus radial zwischen benachbarten Wickelwellen (10 bis 12, 10' bis 12') nach
aussen erstreckt und die Scherenarme (42,43) der Greiferanordnung (36 bis 38) verschwenkbar
in einem zwischen benachbarten Wickelwellen (10 bis 12, 10' bis 12') liegenden Bereich
an der Trägerplatte (31) angelenkt sind.
5. Wickler nach Anspruch 4, wobei drei Wickelwellen (10 bis 12, 10' bis 12') und eine
die Kontur eines dreiarmigen Sterns aufweisende Trägerplatte (31) vorgesehen sind,
und wobei an der Trägerplatte (31) drei als Schereneinheiten (39 bis 41) ausgebildete
Greiferanordnungen (36 bis 38) angeordnet sind, deren verschwenkbar an der Trägerplatte
(31) angeordnete Scherenarme (42,43) über ebenfalls an der Trägerplatte (31) angeordnete
Antriebseinheiten, vorzugsweise pneumatische Zylinder (48,49), geöffnet und geschlossen
werden.
6. Wickler nach Anspruch 2, wobei die Scherenarme (42,43) im Bereich der Achse (16) der
Revolvereinheit (55) an dieser verschwenkbar angelenkt sind und sich im Wesentlichen
radial von dieser weg erstrecken.
7. Wickler nach Anspruch 1, wobei die lösbar gelagerten Enden der Wickelwellen (10 bis
12, 10' bis 12') auf verschiedenen Seiten der Revolvereinheit (6,6',55,90) liegen.
8. Wickler nach Anspruch 1, bei welcher die Revolvereinheit derart drehbar ist, dass
die Wickelwellen (10 bis 12, 10' bis 12') für die Beladung mit Wickelkernen (17),
für die Wicklung eines Wickels (18) und für die Entnahme eines fertigen Wickels (18)
an einer jeweils zugeordneten Position liegen, wobei die Entnahmeposition im Bereich
der 6 Uhr-Position liegt.
9. Wickler nach Anspruch 8, wobei unter der Revolvereinheit (6,6',55,90) unterhalb der
Entnahmeposition Fördermittel für die Entnahme der Wickel (18) von der Wickelwelle
(10 bis 12, 10' bis 12') vorgesehen sind.
10. Wickler nach Anspruch 1, wobei die Scherenarme (42,43) in Schliessstellung eine Lagereinheit
(130) bilden, welche die zugeordnete Wickelwelle (10 bis 12, 10' bis 12') über eine
Lagerlänge (l) lagert.
11. Wickler nach Anspruch 10, wobei die Lagereinheit (130) die zugeordnete Wickelwelle
(10 bis 12, 10' bis 12') in zwei von einander beabstandeten Bereichen (135,136) lagert,
und deren Abstand die Lagerlänge (l) bildet.
12. Wickler nach Anspruch 1, wobei einer der Scherenarme (42,124) der Greiferanordnungen
(36 bis 38;121 bis 123) doppelwandig mit einer äusseren Wand (110;125) und einer inneren
Wand (111,126) ausgebildet ist, und wobei ein anderer Scherenarm (43,127) zwischen
der äusseren Wand (110,125) und der inneren Wand (11,126) angeordnet ist.
13. Wickler nach den Ansprüchen 11 und 12, wobei in Schliessstellung der Scherenarme (124,127)
die innere Wand (126) mit dem anderen Scherenarm (127) betriebsfähig zusammenwirkt
und einen ersten Lagerbereich (135) bildet und ebenso die äussere Wand (125) mit dem
anderen Scherenarm (126) betriebsfähig zusammenwirkt und einen zweiten Lagerbereich
(135) bildet.
14. Wickler nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei dieser einen vorgeschalteten
Extruder zur Erzeugung der endlosen Folienbahn und eine Transportstrecke für die Folie
(2) zwischen dem Extruder und der Revolvereinheit (6,6',55,90) aufweist.
15. Revolvereinheit für einen Wickler nach einem der vorangehenden Ansprüche, die mindestens
zwei zu ihrer Achse (16) parallel verlaufende Wickelwellen (10 bis 12, 10' bis 12')
aufweist, auf die Wickelkerne (17) geladen, dann mit der Folie (2) zu einem Wickel
(18) bewickelt schliesslich als fertige Wickel (18) von dieser wieder entnommen werden
können, wobei an beiden Seiten der Revolvereinheit (6,6',55,90) Lageranordnungen angeordnet
sind, in denen die Wickelwellen (10 bis 12, 10' bis 12') an ihren entsprechenden Enden
in dieser rotierbar gelagert sind, und wobei die Lagerung für ein Ende der Wickelwellen
(10 bis 12, 10' bis 12') lösbar ausgebildet ist, derart, dass die jeweilige Wickelwelle
(10 bis 12, 10' bis 12') bei gelöster Lagerung von diesem Ende her beladen und entladen
werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbar ausgebildeten Lageranordnungen je eine Greiferanordnung (36 bis 38) mit
einer zweiarmige Schereneinheit (39 bis 41) aufweisen, deren Scherenarme (42,43) die
Wickelwelle (10 bis 12, 10' bis 12') in Schliessstellung umfassen und in Offenstellung
von dieser weggeschwenkt sind.
16. Revolvereinheit nach Anspruch 15, wobei sich die Trägerplatte (31) von der Achse (16)
der Revolvereinheit aus radial zwischen benachbarten Wickelwellen (10 bis 12, 10'
bis 12') nach aussen erstreckt und die Scherenarme (42,43) der Greiferanordnung (36
bis 38) verschwenkbar in einem zwischen den Wickelwellen (10 bis 12, 10' bis 12')
liegenden Bereich an der Trägerplatte (31) angelenkt sind.
17. Revolvereinheit nach Anspruch 15, wobei die Scherenarme (42,43) in Schliessstellung
eine Lagereinheit (130) bilden, welche die zugeordnete Wickelwelle (10 bis 12, 10'
bis 12') über eine Lagerlänge (l) lagert.
18. Revolvereinheit nach Anspruch 17, wobei die Lagereinheit (l) die zugeordnete Wickelwelle
an zwei von einander beabstandeten Bereichen (135,136) lagert, und deren Abstand die
Lagerlänge (l) bildet.
19. Verfahren zum Betrieb eines Wicklers nach einem der Ansprüche 1 bis 14 oder einer
Revolvereinheit nach Anspruch 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Entnahme der Wickel (18) im Bereich der 6 - Uhr Position erfolgtwobei bei der
Vollendung eines Drehschritts der Revolvereinheit, mit dem zu entnehmende Wickel (18)
in den Bereich der 6 - Uhr Position gebracht worden sind, von unten ein Förderer an
die Wickel (18) herangeführt wird, derart, dass sie mit mindestens einem Teil ihres
Gewichts auf diesem ruhen, bevor sie von diesem Förderer abgeführt werden.
20. Wickler für eine endlose Bahn einer Kunststoff - Folie (2), mit einer Revolvereinheit
(6,6',55,90), die um ihre Achse (16) drehbar ausgebildet ist und mindestens zwei zu
ihrer Achse (16) parallel verlaufende Wickelwellen (10 bis 12, 10' bis 12') aufweist,
auf die Wickelkerne (17) geladen, dann mit der Folie (2) zu einem Wickel (18) bewickelt
schliesslich als fertige Wickel (18) von dieser wieder entnommen werden können, wobei
an beiden Seiten der Revolvereinheit Lageranordnungen angeordnet sind, in denen die
Wickelwellen (10 bis 12, 10' bis 12') an ihren entsprechenden Enden in dieser gelagert
sind, und wobei die Lagerung für ein Ende der Wickelwellen (10 bis 12, 10' bis 12')
lösbar ausgebildet ist, derart, dass die jeweilige Wickelwelle (10 bis 12, 10' bis
12') bei gelöster Lagerung von diesem Ende her beladen und entladen werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Wickler derart ausgebildet ist, dass jeweils eine Wickelwelle (10 bis 12, 10'
bis 12') in den Bereich der 6 Uhr - Position gebracht und die Wickel (18) in diesem
Bereich entnommen werden könnenwobei unter der Revolvereinheit ein Fördermittel angeordnet
ist, der in Ruheposition die Drehung der mit fertigen Wickeln (18) bestückten Revolvereinheit
erlaubt, und der in Förderposition mindestens einen Teil des Gewichts der zu entnehmenden
Wickeln (18) trägt.
1. Winder for an endless lane of a plastic web (2), with a revolving unit (6, 6', 55,
90), which is constructed so as to be rotatable about its axis (16) and has at least
two winding shafts (10 to 12, 10' to 12') running parallel to its axis (16), onto
which winding cores (17) can be loaded, then wound with the web (2) to a roll (18),
finally unloaded therefrom again as finished rolls (18), wherein on both sides of
the revolving unit (6, 6', 55, 90) support arrangements are arranged, in which the
winding shafts (10 to 12, 10' to 12') are supported at their corresponding ends therein,
and wherein the support for one end of the winding shafts (10 to 12, 10' to 12') is
constructed so as to be detachable, such that the respective winding shaft (10 to
12, 10' to 12'), with released support, can be loaded and unloaded from this end,
characterized in that the detachably constructed support arrangements each have a gripper arrangement (36
to 38) with a two-armed scissor unit (39 to 41), the scissor arms (42, 43) of which
surround the winding shaft (10 to 12, 10' to 12') in the closed position and are pivoted
away therefrom in the open position.
2. Winder according to Claim 1, wherein the support arrangements for the end, which is
to be freed, of a respective winding shaft (10 to 12, 10' to 12') are detachable independently
of each other.
3. Winder according to Claim 1 or 2, wherein the revolving unit (6, 6') has a mounting
plate (31), arranged perpendicular to its axis (16), co-rotating with the revolving
unit, for the gripper arrangement (36 to 38), with dimensions which permit a free
passage of winding cores (17) to be loaded onto the winding shaft (10 to 12, 10' to
12') associated therewith, or of finished rolls (18) to be unloaded therefrom.
4. Winder according to Claim 3, wherein the mounting plate (31) extends outwards from
the axis (16) of the revolving unit (6, 6') radially between adjacent winding shafts
(10 to 12, 10' to 12') and the scissor arms (42, 43) of the gripper arrangement (36
to 38) are articulated pivotably on the mounting plate (31) in a region lying between
adjacent winding shafts (10 to 12, 10' to 12').
5. Winder according to Claim 4, wherein three winding shafts (10 to 12, 10' to 12') and
a mounting plate (31) having the contour of a three-armed star are provided, and wherein
on the mounting plate (31) three gripper arrangements (36 to 38), constructed as scissor
units (39 to 41) are arranged, the scissor arms (42, 43) of which, arranged pivotably
on the mounting plate (31), are opened and closed via driving units, preferably pneumatic
cylinders (48, 49), likewise arranged on the mounting plate (31).
6. Winder according to Claim 2, wherein the scissor arms (42, 43) are articulated pivotably
in the region of the axis (16) of the revolving unit (55) thereon and extend substantially
radially away therefrom.
7. Winder according to Claim 1, wherein the detachably mounted ends of the winding shafts
(10 to 12, 10' to 12') lie on different sides of the revolving unit (6, 6', 55, 90).
8. Winder according to Claim 1, in which the revolving unit is rotatable such that the
winding shafts (10 to 12, 10' to 12') for the loading with winding cores (17), for
the winding of a roll (18) and for the unloading of a finished roll (17) lie at a
respectively associated position, wherein the unloading position lies in the region
of the 6 o'clock position.
9. Winder according to Claim 8, wherein under the revolving unit (6, 6', 55, 90) beneath
the unloading position conveyor means are e provided for the unloading of the rolls
(18) from the winding shaft (10 to 12, 10' to 12').
10. Winder according to Claim 1, wherein the scissor arms (42,43) in the closed position
form a bearing unit (130) bearing the associated winding shaft (10 to 12 and 10' to
12') over a bearing length (I).
11. Winder according to Claim 10, wherein the bearing unit (130) bears its associated
winding shaft (1 to 12, 10' to 12') at two areas (135,136) spaced from each other,
and wherein the distance between said two areas (135,136) is the bearing length (I).
12. Winder according to Claim 1, wherein one of the scissor arms (42,124) of the gripper
arrangements (36 to 38, 121 to 123) is constructed with double walls, having an outer
wall (110; 125) and an inner wall (111,126), and wherein another scissor arm (43,127)
is located in between the outer wall (110,125) and the inner wall (111,126).
13. Winder according to the Claims 11 and 12, wherein in the closed position of the scissor
arms (124,127) the inner wall (126) operatively cooperates with the other scissor
arm (127) and forms a first bearing area (135) and in the same manner, the outer wall
(135) operatively cooperates with the other scissor arm (126) and forms a second bearing
area (135).
14. Winder according to one of the preceding claims, wherein this has an extruder, connected
upstream, for the production of the endless web lane, and a transport section for
the web (2) between the extruder and the revolving unit (6, 6', 55, 90).
15. Revolving unit for a winder according to one of the preceding claims, which has at
least two winding shafts (10 to 12, 10' to 12') running parallel to its axis (16),
onto which winding cores (17) can be loaded, then wound with the web (2) to a roll
(18), finally unloaded therefrom again as finished rolls (18), wherein on both sides
of the revolving unit (6, 6', 55, 90) support arrangements are arranged, in which
the winding shafts (10 to 12, 10' to 12') are rotatably supported at their corresponding
ends therein, and wherein the support for one end of the winding shafts (10 to 12,
10' to 12') is constructed so as to be detachable, such that the respective winding
shaft (10 to 12, 10' to 12'), with released support, can be loaded and unloaded from
this end, characterized in that detachably constructed support arrangements each have a gripper arrangement (36 to
38) with a two-armed scissor unit (39 to 41), the scissor arms (42, 43) of which surround
the winding shaft (10 to 12, 10' to 12') in the closed position and are pivoted away
therefrom in the open position.
16. Revolving unit according to Claim 11, wherein the mounting plate (31) extends outwards
from the axis (16) of the revolving unit radially between adjacent winding shafts
(10 to 12, 10' to 12'), and the scissor arms (42, 43) of the gripper arrangement (36
to 38) are articulated pivotably on the mounting plate (31) in a region lying between
the winding shafts (10 to 12, 10' to 12').
17. Revolving unit according to Claim 15, wherein the scissor arms (42,43) in the closed
position form a bearing unit (130) bearing the associated winding shaft (10 to 12
and 10' to 12') over a bearing length (I).
18. Revolving unit according to Claim 17, wherein the bearing unit (130) bears its associated
winding shaft at two areas (135,136) spaced from each other, and whereby the distance
between said two areas forms the bearing length (I).
19. Method for operating a winder according to one of Claims 1 to 14 or a revolving unit
according to Claim 15 to 18, characterized in that the unloading of the rolls (18) takes place in the region of the 6 o'clock positionwherein
on completion of a rotation stage of the revolving unit, by which rolls (18) which
are to be unloaded have been brought into the region of the 6 o'clock position, a
conveyor is brought from below up to the rolls (18), such that they rest with at least
a portion of their weight thereon, before they are carried away by this conveyor.
20. Winder for an endless lane of a plastic web (2), with a revolving unit (6, 6', 55,
90), which is constructed so as to be rotatable about its axis (16) and has at least
two winding shafts (10 to 12, 10' to 12') running parallel to its axis, onto which
winding cores (17) can be loaded, then wound with the web (2) to a roll (18), finally
unloaded therefrom again as finished rolls (18), wherein on both sides of the revolving
unit support arrangements are arranged, in which the winding shafts (10 to 12, 10'
to 12') are supported at their corresponding ends therein, and wherein the support
for one end of the winding shafts (10 to 12, 10' to 12') is constructed so as to be
detachable, such that the respective winding shaft (10 to 12, 10' to 12'), with released
support, can be loaded and unloaded from this end, characterized in that the winder is constructed such that respectively one winding shaft (10 to 12, 10'
to 12') can be brought into the region of the 6 o'clock position and the rolls (18)
can be unloaded in this regionwherein under the revolving unit conveyor means are
arranged, which in the position of rest permits the rotation of the revolving unit,
equipped with finished rolls (18), and which in the conveying position carries at
least a portion of the weight of the rolls (18) which are to be unloaded.
1. Enrouleur pour un lé sans fin d'un film plastique (2), comprenant une unité revolver
(6, 6', 55, 90) qui est conçue rotative sur son axe (16) et présente au moins deux
arbres enrouleurs (10 à 12, 10' à 12') parallèles à son axe (16), chargés sur les
âmes d'enrouleur (17), puis enroulés avec le film (2) en un enveloppement (18), pouvant
être enfin prélevés de celles-ci en tant qu'enveloppement (18) terminé, dans lequel
sur les deux côtés de l'unité revolver (6, 6', 55, 90) sont disposés des agencements
de palier dans lesquels les arbres enrouleurs (10 à 12, 10' à 12') sont disposés dans
ceux-ci par leurs extrémités respectives, et dans lequel le palier est conçu séparable
pour une extrémité des arbres enrouleurs (10 à 12, 10' à 12') de telle sorte que l'arbre
enrouleur (10 à 12, 10' à 12') respectif peut être chargé et déchargé par cette extrémité
lorsque le palier est séparé, caractérisé en ce que les agencements de palier formés séparables présentent chacun un agencement de poignée
(36 à 38) avec une unité de ciseaux à deux bras (39 à 41), dont les bras de ciseaux
(42, 43) englobent l'arbre enrouleur (10 à 12, 10' à 12') en position de fermeture
et sont basculés en étant éloignés de celui-ci en position ouverte.
2. Enrouleur selon la revendication 1, dans lequel les agencements de palier sont séparables
indépendamment l'un de l'autre pour l'extrémité à libérer d'un arbre enrouleur (10
à 12, 10' à 12') respectif.
3. Enrouleur selon la revendication 1 ou 2, dans lequel l'unité revolver (6, 6') présente
un plateau porteur (31) tournant avec l'unité revolver, et disposé verticalement à
son axe (16) pour l'agencement de poignée (36 à 38) avec des dimensions qui permettent
un passage libre d'âmes d'arbre (17) à charger sur l'arbre enrouleur (10 à 12, 10'
à 12') correspondant ou des enveloppements (18) terminés à prélever de celui-ci.
4. Enrouleur selon la revendication 3, dans lequel le plateau porteur (31) s'étend vers
l'extérieur radialement depuis l'axe (16) de l'unité revolver (6, 6') entre des arbres
enrouleurs (10 à 12, 10' à 12') adjacents et les bras de ciseaux (42, 43) de l'agencement
de poignée (36 à 38) sont articulés en pouvant pivoter dans une zone placée entre
deux arbres enrouleurs (10 à 12, 10' à 12') adjacents, sur le plateau porteur (31).
5. Enrouleur selon la revendication 4, dans lequel trois arbres enrouleurs (10 à 12,
10' à 12') et un plateau porteur (31) présentant le contour d'une étoile à trois bras
sont prévus, et dans lequel trois agencements de poignée (36à 38) formés en tant qu'unité
de ciseaux (39 à 41) sont formés sur le plateau porteur (31), dont les bras de ciseaux
(42, 43) agencés en pouvant pivoter sur le plateau porteur (31) sont ouverts et fermés
par des unités d'entraînement disposées également sur le plateau porteur (31), de
préférence des vérins pneumatiques (48, 49).
6. Enrouleur selon la revendication 2, dans lequel les bras de ciseau (42, 43) sont articulés
en pouvant pivoter au niveau de l'axe (16) de l'unité revolver (55) et s'étendent
en s'éloignant essentiellement radialement de celui-ci.
7. Enrouleur selon la revendication 1, dans lequel les extrémités des arbres enrouleurs
(10 à 12, 10' à 12') disposées en état séparables reposent sur différents côtés de
l'unité revolver (6, 6', 55, 90).
8. Enrouleur selon la revendication 1, dans lequel l'unité revolver est ainsi rotative
que les arbres enrouleurs (10 à 12, 10' à 12'), pour le chargement avec des âmes d'enrouleur
(17), pour l'enroulement d'un enveloppement (18) et pour le prélèvement d'un enveloppement
(18) terminé, reposent en une position correspondante respectivement, dans lequel
la position de prélèvement est située à 6 heures.
9. Enrouleur selon la revendication 8, dans lequel des moyens de transport pour prélever
l'enveloppement (18) de l'arbre enrouleur (10 à 12, 10' à 12') sont prévus sous l'unité
revolver (6, 6', 55, 90), en-dessous de la position de prélèvement.
10. Enrouleur selon la revendication 1, dans lequel les bras de ciseau (42, 43) forment
une unité de palier (130) en position de fermeture qui appuie l'arbre enrouleur (10
à 12, 10' à 12') correspondant sur une longueur de palier (I).
11. Enrouleur selon la revendication 10, dans lequel l'unité de palier (130) appuie l'arbre
enrouleur (10 à 12, 10' à 12') correspondant en deux zones (135, 136) distantes l'une
de l'autre et leur écart forme la longueur de palier (I).
12. Enrouleur selon la revendication 1, dans lequel un des bras de ciseau (42, 124) des
agencements de poignée (36 à 38 ; 121 à 123) est conçu à double paroi avec une paroi
extérieure (110 ; 125) et une paroi intérieure (111 ; 126), et dans lequel un autre
bras de ciseau (43, 127) est disposé entre la paroi extérieure (110, 125) et la paroi
intérieure (11, 126) .
13. Enrouleur selon les revendications 11 et 12, dans lequel lorsque les bras de ciseau
(124, 127) sont en position fermée, la paroi intérieure (126) coopère en fonctionnement
avec l'autre bras de ciseau (127) et forme une première zone de palier (135) et également
la paroi extérieure (125) coopère en fonctionnement avec l'autre bras de ciseau (126)
et forme une seconde zone de palier (135).
14. Enrouleur selon l'une des revendications précédentes, dans lequel celui-ci présente
une extrudeuse montée en amont pour produire le lé de film sans fin et une voie de
transport pour le film (2) entre l'extrudeuse et l'unité revolver (6, 6', 55, 90).
15. Unité revolver pour un enrouleur selon l'une des revendications précédentes présentant
au moins deux arbres enrouleurs (10 à 12, 10' à 12') parallèles à son axe (16), chargés
sur les âmes d'enrouleur (17), puis enroulés avec le film (2) en un enveloppement
(18), pouvant être enfin prélevés de celles-ci en tant qu'enveloppement (18) terminé,
dans lequel sur les deux côtés de l'unité revolver (6, 6', 55, 90) sont disposés des
agencements de palier dans lesquels les arbres enrouleurs (10 à 12, 10' à 12') sont
disposés rotatifs dans ceux-ci par leurs extrémités respectives, et dans lequel le
palier est conçu séparable pour une extrémité des arbres enrouleurs (10 à 12, 10'
à 12') de telle sorte que l'arbre enrouleur (10 à 12, 10' à 12') respectif peut être
chargé et déchargé par cette extrémité lorsque le palier est séparé, caractérisé en ce que les agencements de palier formés séparables présentent chacun un agencement de poignée
(36 à 38) avec une unité de ciseaux à deux bras (39 à 41), dont les bras de ciseaux
(42, 43) englobent l'arbre enrouleur (10 à 12, 10' à 12') en position de fermeture
et sont basculés en étant éloignés de celui-ci en position ouverte.
16. Unité revolver selon la revendication 15, dans laquelle le plateau porteur (31) s'étend
vers l'extérieur radialement depuis l'axe (16) de l'unité revolver (6, 6', 55, 90)
entre des arbres enrouleurs (10 à 12, 10' à 12') adjacents et les bras de ciseaux
(42, 43) de l'agencement de poignée (36 à 38) sont articulés de façon pivotante dans
une zone placée entre deux arbres enrouleurs (10 à 12, 10' à 12') adjacents, sur le
plateau porteur (31).
17. Unité revolver selon la revendication 15, dans laquelle les bras de ciseau (42, 43)
forment une unité de palier (130) en position de fermeture qui appuie l'arbre enrouleur
(10 à 12, 10' à 12') correspondant sur une longueur de palier (I).
18. Unité revolver selon la revendication 17, dans laquelle l'unité de palier (I) appuie
l'arbre enrouleur correspondant en deux zones (135, 136) distantes l'une de l'autre
et leur écart forme la longueur de palier (I).
19. Procédé destiné au fonctionnement d'un enrouleur selon l'une des revendications 1
à 14 ou d'une unité revolver selon la revendication 15 à 18, caractérisé en ce que le prélèvement de l'enveloppement (18) a lieu au niveau de la position à 6 heures,
dans lequel lorsque l'unité revolver effectue une étape de rotation complète, avec
laquelle des enveloppements (18) à prélever ont été emmenés dans la position à 6 heures,
un convoyeur est approché des enveloppements (18) par le bas, de telle sorte qu'ils
reposent par au moins une partie de leur poids sur celui-ci, avant d'être emmenés
par ce convoyeur.
20. Enrouleur pour un lé sans fin d'un film plastique (2), comprenant une unité revolver
(6, 6', 55, 90) qui est conçue rotative sur son axe (16) et présente au moins deux
arbres enrouleurs (10 à 12, 10' à 12') parallèles à son axe (16), chargés sur les
âmes d'enrouleur (17), puis enroulés avec le film (2) en un enveloppement (18), pouvant
être enfin prélevés de celles-ci en tant qu'enveloppement (18) terminé, dans lequel
sur les deux côtés de l'unité revolver (6, 6', 55, 90) sont disposés des agencements
de palier dans lesquels les arbres enrouleurs (10 à 12, 10' à 12') sont disposés dans
ceux-ci par leurs extrémités respectives, et dans lequel le palier est conçu séparable
pour une extrémité des arbres enrouleurs (10 à 12, 10' à 12') de telle sorte que l'arbre
enrouleur (10 à 12, 10' à 12') respectif peut être chargé et déchargé par cette extrémité
lorsque le palier est séparé, caractérisé en ce que l'enrouleur est ainsi conçu que respectivement un arbre enrouleur (10 à 12, 10' à
12') est amené dans la zone de la position à 6 heures et les enveloppements (18) peuvent
être prélevés de cette zone, dans lequel un moyen de transport est disposé sous l'unité
revolver, qui, dans la position de repos permet la rotation de l'unité revolver équipée
d'enveloppements (18) terminés et, dans la position de transport, porte au moins une
partie du poids des enveloppements (18) à prélever.
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