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(11) |
EP 2 729 596 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.09.2015 Patentblatt 2015/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.07.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2012/000668 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2013/004213 (10.01.2013 Gazette 2013/02) |
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VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINER ZYLINDERLAUFFLÄCHE SOWIE ZYLINDERLAUFBUCHSE
METHOD FOR PRODUCING A CYLINDER LINER SURFACE AND CYLINDER LINER
PROCÉDÉ POUR RÉALISER UN FÛT DE CYLINDRE ET UNE CHEMISE DE CYLINDRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
05.07.2011 DE 102011106564
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.05.2014 Patentblatt 2014/20 |
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Patentinhaber: Mahle International GmbH |
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70376 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- BISCHOFBERGER, Ulrich
73732 Esslingen (DE)
- GAISELMANN, Stefan
70469 Stuttgart (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stumkat, Ulrich et al |
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Mahle International GmbH
Patent Department CRP
Pragstraße 26-46 70376 Stuttgart 70376 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 040 054 EP-A1- 1 589 212 DE-A1-102008 053 642 US-A1- 2009 305 917
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EP-A1- 0 690 250 WO-A1-00/49328 JP-A- 2010 255 846
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Zylinderlauffläche
sowie eine Zylinderlaufbuchse für ein Zylinderkurbelgehäuse eines Verbrennungsmotors.
[0002] Zylinderlaufbuchsen werden in der Regel aus einem Stahlwerkstoff oder einem Gusseisenwerkstoff
hergestellt. Zylinderlaufbuchsen aus einem Gusseisenwerkstoff sind allerdings anfällig
für Korrosion. Es ist zwar bekannt, die Laufflächen von Zylinderlaufbuchsen galvanisch
mit einer korrosions- und abrasionsbeständigen Beschichtung zu versehen, bspw. auf
der Basis von Chrom. Dies wirkt sich allerdings nachteilig auf die Materialkosten
sowie auf die Kosten des Herstellungsverfahrens aus.
[0003] So ist aus der
EP 1 589 212 A1 ein Verfahren zur Herstellung einer Zylinderlauffläche bekannt, bei der durch Reinigung
der inneren Oberfläche mittels eines Hochdruck-Wasser-Verfahrens unter Ausbildung
von Unregelmäßigkeiten in der Oberfläche, eines nachfolgenden Auftragens eines Beschichtungswerkstoffs
auf die gereinigte Oberfläche und anschließendem Fertighonen der beschichteten Oberfläche
eine abrasionsbeständige Zylinderlauffläche erzeugt wird.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Korrosionsbeständigkeit
von Zylinderlaufbuchsen aus einem Gusseisenwerkstoff zu erhöhen. Ferner sollen die
Material - Herstellungskosten reduziert werden.
[0005] Die Lösung besteht in einem Verfahren mit den folgenden Verfahrensschritten: (a)
Vorhonen der inneren Oberfläche einer Zylinderlaufbuchse aus einem Gusseisenwerkstoff
unter Ausbildung von Vertiefungen in der Oberfläche; (b) Auftragen eines zinkhaltigen
Beschichtungswerkstoffs auf die vorgehonte Oberfläche; (c) Fertighonen der beschichteten
Oberfläche, derart, dass der zinkhaltige Beschichtungswerkstoff lediglich in den durch
das Vorhonen gebildeten Vertiefungen verbleibt.
[0006] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ferner eine nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren herstellbare Zylinderlaufbuchse aus einem Gusseisenwerkstoff für ein Zylinderkurbelgehäuse.
[0007] Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass die Schutzwirkung
gegen einen korrosiven Angriff durch eine kathodische Schutzwirkung erreicht wird.
Während des Korrosionsprozesses wird zunächst Zink anstelle des im Gusseisenwerkstoff
enthaltenen Eisen oxidiert wird. Erst nachdem das in der Beschichtung enthaltene Zink
vollständig oxidiert ist, wird ein korrosiver Angriff auf das Eisen beobachtet werden
können. Im Ergebnis wird eine korrosive Schädigung des Gusseisenwerkstoffs wesentlich
verzögert und die Lebensdauer der erfindungsgemäß behandelten Zylinderlaufbuchse erheblich
erhöht.
[0008] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird eine Beschichtung auf der Innenfläche der
Zylinderlaufbuchse erhalten, in der der zinkhaltige Beschichtungswerkstoff lediglich
in den Vertiefungen verbleibt, die durch das Vorhonen in die Oberfläche eingebracht
wurden. Somit wird mit einem sehr geringen Aufwand an Beschichtungswerkstoff ein wirksamer
Korrosionsschutz erzielt.
[0009] Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0010] Die vorgehonte Oberfläche wird in Schritt (b) zweckmäßigerweise filmverzinkt, d.h.
ohne Wärmeeinwirkung mit der zinkhaltigen Beschichtung versehen.
[0011] Geeignete zinkhaltige Beschichtungswerkstoffe zur Verwendung in Schritt (b) sind
insbesondere Zinklacke auf anorganischer Basis, bspw. wasserbasierte anorganische
Zinksilikate mit Zinkpulver, die mindestens 92 Gew.-% Zink enthalten. Diese Zinklacke
sind bis 600°C temperaturbeständig. Ein typisches auf dem Markt befindliches Produkt
ist der Zinklack "Aquazinga" der Fa. Zinga, Deutschland.
[0012] Vorzugsweise wird in Schritt (b) die zinkhaltige Beschichtung mittels eines Abstreifverfahrens
aufgebracht, um zu gewährleisten, dass die durch das Vorhonen in die Oberfläche eingebrachten
Vertiefungen möglichst vollständig mit dem Beschichtungswerkstoff gefüllt werden.
[0013] Der Beschichtungswerkstoff kann in Schritt (b) in an sich bekannter Weise aber auch
mittels thermischem Spritzen, mittels Kaltgasspritzen oder mittels Vakuum-Saugstrahlen
unter Verwendung eines zinkhaltigen Drahtes oder eines zinkhaltigen Pulvers aufgebracht
werden.
Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin,
dass nach dem Vorhonen und vor dem Aufbringen des zinkhaltigen Beschichtungswerkstoffes
taschenförmige Vertiefungen in die vorgehonte Oberfläche eingebracht werden. Derartige
Vertiefungen oder "Taschen" bewirken, dass nach dem Fertighonen eine größere Menge
an zinkhaltigem Beschichtungsmittel auf der fertigen Lauffläche der Zylinderlaufbuchse
verbleibt, da das zinkhaltige Beschichtungsmittel sowohl in den durch das Vorhonen
in die Oberfläche eingebrachten Vertiefungen als auch in den im Anschluss an das Vorhonen
in die Oberfläche eingebrachten taschenförmigen Vertiefungen verbleibt.
[0014] Die taschenförmigen Vertiefungen werden zweckmäßigerweise mit einer maximalen Tiefe
von 100µm in die Oberfläche und/oder mit einem Durchmesser von 30µm bis 50µm in die
Oberfläche eingebracht, um eine gleichmäßige Verteilung auf der Oberfläche zu ermöglichen.
[0015] Bevorzugt werden die Vertiefungen mit einem Flächenanteil von 2% bis 10% in die Oberfläche
eingebracht. Damit kann ein optimales Verhältnis von Korrosionsschutz und Verbrauch
von Beschichtungsmitteln erreicht werden.
[0016] Die taschenförmigen Vertiefungen können bspw. mittels Laserstrahlbehandlung in die
Oberfläche eingebracht werden.
[0017] Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden näher beschrieben.
[0018] Die innere Oberfläche einer Zylinderlaufbuchse aus einem handelsüblichen Gusseisenwerkstoff
wird erfindungsgemäß bearbeitet. Dazu erfolgt zunächst in an sich bekannter Weise
ein Innenbohren mittels eines Aufbohrwerkzeugs. Dabei wird der Innendurchmesser auf
ein definiertes Abmaß, eine definierte Zylindrizität und eine definierte Rauheit eingestellt.
Damit wird die innere Oberfläche der Zylinderlaufbuchse auf den nachfolgenden Verfahrensschritte
vorbereitet.
[0019] Im anschließenden Verfahrensschritt wird die innere Oberfläche der Zylinderlaufbuchse
unter Verwendung eines Honwerkzeugs mittels Schrupphonen bearbeitet, wobei die Honleisten
des Honwerkzeugs Material von der inneren Oberfläche der Zylinderlaufbuchse abtragen.
Dabei wird die Genauigkeit des Innendurchmessers in Bezug auf Abmaß, Zylindrizität
und Rauheit verbessert. Zugleich werden definierte Vertiefungen ("Honriefen") in die
innere Oberfläche der Zylinderlaufbuchse eingebracht. Durch die Wahl der Körnung der
Honleisten können die Anzahl der Vertiefungen, ihre Tiefe und ihre Verteilung auf
der inneren Oberfläche der Zylinderlaufbuchse in an sich bekannter Weise bestimmt
werden.
[0020] Im Anschluss an das Schrupphonen wird die innere Oberfläche der Zylinderlaufbuchse
mit einem Zinklack mittels Spritzauftrag beschichtet. Dabei werden die vom Honwerkzeug
eingebrachten Vertiefungen mit dem Zinklack gefüllt.
[0021] Nach dem Aushärten des Zinklacks erfolgt im nächsten Verfahrensschritt ein Basishonen.
Dabei wird zunächst der Zinklack außerhalb der Vertiefungen flächig abgetragen, bis
der Werkstoff der Zylinderlaufbuchse erreicht ist. Anschließend wird eine definierte
Menge Werkstoff der Zylinderlaufbuchse abgetragen. Im Ergebnis verbleibt nur der in
den Vertiefungen angesammelte Zinklack im Bereich der inneren Oberfläche der Zylinderlaufbuchse.
Durch die Wahl der Körnung der Honleisten und der Menge des abgetragenen Werkstoffs
der Zylinderlaufbuchse wird ein definierter Flächenanteil des Zinklacks eingestellt.
Zugleich wird die Rauheit der inneren Oberfläche reduziert und die Zylindrizität verbessert.
[0022] In einem abschließenden Verfahrensschritt erfolgt in an sich bekannter Weise ein
Plateauhonen, woraus, in Abhängigkeit von der ausgewählten Körnung der Honleisten
und der Menge des Werkstoffabtrags eine plateauartige Einebnung der Oberflächenstruktur
der inneren Oberfläche der Zylinderlaufbuchse resultiert. Ferner werden der endgültige
gewünschte Flächenanteil des Zinklacks eingestellt und die Zylindrizität optimiert.
[0023] Die Parameter dieser beispielhaften Bearbeitung der inneren Oberfläche einer Zylinderlaufbuchse
sind der Tabelle 1 zu entnehmen.
Tabelle 1
| Parameter |
Innenbohren |
Schrupphonen |
Beschichten |
Basishonen |
Plateauhonen |
| Materialabtrag radial [µm] |
500 |
200 |
- |
50 |
3 |
| Zylindrizität [µm] |
140 |
12 |
- |
10 |
8 |
| Beschichtung Flächenanteil [%] |
- |
- |
100 |
15 |
10 |
| Rauheit Rz [µm] |
45 |
35 |
10 |
5 |
3 |
[0024] In einem weiteren Ausführungsbeispiel wird eine innere Oberfläche aus einem Gusseisenwerkstoff
wie oben beschrieben bearbeitet. Als einziger Unterschied findet nach dem Schrupphonen
und vor dem Beschichten eine weitere Oberflächenbehandlung mittels Laserstrahlen zum
Einbringen von zusätzlichen taschenförmigen Vertiefungen in die gehonte innere Oberfläche
der Zylinderlaufbuchse.
[0025] Die Parameter dieser beispielhaften Bearbeitung der inneren Oberfläche einer Zylinderlaufbuchse
sind der Tabelle 2 zu entnehmen.
Tabelle 2
| Parameter |
Innenbohren |
Schrupphonen |
Laserbearbeitung |
Beschichten |
Basishonen |
Plateauhonen |
| Materialabtrag radial [µm] |
500 |
200 |
- |
- |
50 |
3 |
| Zylindrizität [µm] |
140 |
12 |
- |
- |
10 |
8 |
| Beschichtung Flächenanteil [%] |
- |
- |
- |
100 |
10,5 |
10 |
| Rauheit Rz [µm] |
45 |
35 |
100 |
10 |
5 |
3 |
1. Verfahren zur Herstellung einer Zylinderlauffläche für ein Zylinderkurbelgehäuse eines
Verbrennungsmotors,
gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
(a) Vorhonen der inneren Oberfläche einer Zylinderlaufbuchse aus einem Gusseisenwerkstoff
unter Ausbildung von Vertiefungen in der Oberfläche;
(b) Auftragen eines zinkhaltigen Beschichtungswerkstoffs auf die vorgehonte Oberfläche;
(c) Fertighonen der beschichteten Oberfläche, derart, dass der zinkhaltige Beschichtungswerkstoff
lediglich in den durch das Vorhonen gebildeten Vertiefungen verbleibt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt (b) die vorgehonte Oberfläche filmverzinkt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt (b) ein Zinklack auf anorganischer Basis verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt (b) die zinkhaltige Beschichtung mittels eines Abstreifverfahrens aufgebracht
wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt (b) der Beschichtungswerkstoff mittels thermischem Spritzen, mittels Kaltgasspritzen
oder mittels Vakuum-Saugstrahlen unter Verwendung eines zinkhaltigen Drahtes oder
eines zinkhaltigen Pulvers aufgebracht wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Schritt (a) und Schritt (b) taschenförmige Vertiefungen in die vorgehonte
Oberfläche eingebracht werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die taschenförmigen Vertiefungen mit einer maximalen Tiefe von 100µm in die Oberfläche
eingebracht werden.
8. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die taschenförmigen Vertiefungen mit einem Durchmesser von 30µm bis 50µm in die Oberfläche
eingebracht werden.
9. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die taschenförmigen Vertiefungen mit einem Flächenanteil von 2% bis 10% in die Oberfläche
eingebracht werden.
10. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die taschenförmigen Vertiefungen mit eines Laserstrahlverfahrens in die Oberfläche
eingebracht werden.
11. Zylinderlaufbuchse aus einem Gusseisenwerkstoff für ein Zylinderkurbelgehäuse eines
Verbrennungsmotors, herstellbar mittels eines Verfahrens nach einem der Ansprüche
1 bis 10.
1. Method for producing a cylinder sliding surface for a cylinder crankcase in an internal
combustion engine,
characterised by the following method steps:
(a) pre-honing the inner surface of a cylinder liner which is made of a cast-iron
material, with the formation of depressions in the surface;
(b) applying a zinc-containing coating material to the pre-honed surface;
(c) finish honing the coated surface such that the zinc-containing coating material
remains only in the depressions formed by the pre-honing.
2. Method according to claim 1, characterised in that, in step (b), the pre-honed surface is coated with a zinc film.
3. Method according to claim 1, characterised in that, in step (b), a zinc finish on an inorganic basis is used.
4. Method according to claim 1, characterised in that, in step (b), the zinc-containing coating is applied by means of a scraping method.
5. Method according to claim 1, characterised in that, in step (b), the coating material is applied by means of thermal spraying, cold
gas spraying or vacuum suction blasting using a zinc-containing wire or powder.
6. Method according to claim 1, characterised in that, between step (a) and step (b), pocket-shaped depressions are made in the pre-honed
surface.
7. Method according to claim 6, characterised in that the pocket-shaped depressions having a maximum depth of 100 µm are made in the surface.
8. Method according to claim 5, characterised in that the pocket-shaped depressions having a diameter of between 30 µm and 50 µm are made
in the surface.
9. Method according to claim 5, characterised in that the pocket-shaped depressions are made in the surface such that they occupy between
2 % and 10 % of the surface area.
10. Method according to claim 5, characterised in that the pocket-shaped depressions are made in the surface by means of a laser beam method.
11. Cylinder liner made of a cast-iron material, intended for a cylinder crankcase in
an internal combustion engine and producible by means of a method according any of
claims 1 to 10.
1. Procédé de fabrication d'un fût de cylindre pour un bloc-moteur d'un moteur à combustion,
caractérisé par les étapes de procédé suivantes :
(a) prérodage de la surface intérieure d'une chemise de cylindre en un matériau en
fonte en formant des évidements dans la surface ;
(b) application d'un matériau de revêtement contenant du zinc sur la surface prérodée
;
(c) rodage de finition de la surface revêtue de sorte que le matériau de revêtement
contenant du zinc reste simplement dans les évidements formés par le prérodage.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, dans l'étape (b), la surface prérodée est zinguée par un film.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, dans l'étape (b), une laque de zinc de base inorganique est utilisée.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, dans l'étape (b), le revêtement contenant du zinc est appliqué au moyen d'un procédé
d'enlèvement d'excédent.
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, dans l'étape (b), le matériau de revêtement est appliqué au moyen d'une projection
thermique, au moyen d'une projection par gaz froid ou au moyen d'un jet abrasif sous
vide, en utilisant un fil contenant du zinc ou une poudre contenant du zinc.
6. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, entre l'étape (a) et l'étape (b), des évidements en forme de poches sont pratiqués
dans la surface prérodée.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que les évidements en forme de poches sont pratiqués dans la surface avec une profondeur
maximale de 100 µm.
8. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que les évidements en forme de poches sont pratiqués dans la surface avec un diamètre
de 30 µm à 50 µm.
9. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que les évidements en forme de poches sont pratiqués dans la surface avec une proportion
en surface de 2 % à 10 %.
10. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que les évidements en forme de poches sont pratiqués dans la surface avec un procédé
à faisceau laser.
11. Chemise de cylindre en un matériau en fonte pour un bloc-moteur d'un moteur à combustion,
pouvant être fabriquée au moyen d'un procédé selon l'une des revendications 1 à 10.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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