[0001] Die Erfindung betrifft einen Kreismesserantrieb für eine Brotschneidemaschine, gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der Praxis sind unterschiedliche technische Lösungen zum Antrieb von Kreismessern
in Brotschneidemaschinen bekannt.
[0003] Bei einigen Brotschneidemaschinen wird, wie in
DE 3706485 A1 beschrieben, das Kreismesser beim Schneiden über eine Schwinge auf einem Kreisbogen
quer zum Brot bewegt. Die Schwinge ist unterhalb des Brotkanals in einem Abstand zu
diesem schwenkbar gelagert und wird über einen Kurbeltrieb zwischen zwei Endlagen
bewegt. Der Antrieb des Kreismessers erfolgt dabei gleichfalls über die Schwenkachse
der Schwinge. Zu diesem Zweck ist mit dem Kreismesser ein Kettenrad verbunden, welches
über einen Kettentrieb über ein auf der Achse der Schwinge vorhandenes Kettenrad angetrieben
wird. Der gesamte Kettentrieb ist über eine keilförmig gestaltete Verkleidung abgedeckt,
die in Transportrichtung des Brotes hinter dem Kreismesser, also im Bereich der vom
Brot abgetrennten Scheiben angeordnet ist.
[0004] Eine weitere technische Lösung für den Antrieb eines Kreismessers in Brotschneidemaschinen
wurde in der
DE 102005062501 A1 beschrieben. An das Kreismesser ist in gleicher Weise wie oben ein Kettenrad angeschlossen
und im Bereich des Kreismessers eine das Kettenrad und den Kettenantrieb verdeckende,
in Transportrichtung des Brotes hinter dem Kreismesser, also im Bereich der vom Brot
abgetrennten Scheiben angeordnete Verkleidung vorgesehen. Abweichend von obiger Lösung
ist der das Kreismesser tragende Messerarm aber nicht als schwenkbare Schwinge ausgebildet
sondern starr mit einem Schlitten einer unterhalb und parallel zu der Grundfläche
des Brotkanals angeordneten Linearführung verbunden. Der Schlitten dieser Linearführung
trägt weiterhin den Antriebsmotor für das Kreismesser.
[0005] Bei beiden vorgestellten Lösungen für den Antrieb eines Kreismessers in Brotschneidemaschinen
liegt das Brot beim Schneiden auf der Grundfläche des Brotkanals auf und stützt sich
gleichzeitig an einer Seitenwand des Brotkanals ab. Das Kreismesser bewegt sich aus
einer Position im Bereich der Maschinenrückseite in Richtung der Seitenwand des Brotkanals
und zerschneidet bei dieser Bewegung das Brot. Danach kehrt sich die Bewegungsrichtung
des Kreismessers um und das Kreismesser wird wieder in seine Position an der Maschinenrückseite
verfahren. In dieser Position stoppt das Kreismesser und das Brot wird um eine zu
schneidende Breite zum Kreismesser über die Schnittebene des Kreismessers hinaus verschoben
um danach in beschriebener Weise wiederum vom Kreismesser geschnitten zu werden.
[0006] Die beschriebenen technischen Lösungen zum Antrieb eines Kreismessers in Brotschneidemaschinen
sind technisch aufwendig und gestatten lediglich relativ geringe Maschinenleistungen,
da bei jedem Schnitt des Kreismessers große Massen beschleunigt, abgebremst und hin
und her bewegt werden müssen.
[0007] Um diesen Nachteil zu umgehen, werden in Brotschneidemaschinen zum Antrieb des Kreismessers
häufig Getriebe verwendet, die ähnlich wie ein Planetengetriebe aufgebaut sind. Bei
dieser Lösung führt das in einem Abstand zu einer zentralen Drehachse angeordnete
Kreismesser eine umlaufende Kreisbewegung um diese Drehachse aus und rotiert dabei
gleichzeitig um seine eigene Achse, weil ein mit der Achse des Kreismessers verbundenes
Zahnrad in einem entsprechend angeordneten Gegenrad abwälzt. In
DE 202005006834 U1 ist der sich bei einer solchen konstruktiven Ausbildung des Messerantriebes ergebende
Bewegungsablauf des Kreismessers schematisch dargestellt.
[0008] Das Brot liegt auf der Grundfläche des Brotkanals und stützt sich gleichzeitig an
einer Seitenwand des Brotkanals ab. Das Kreismesser tritt an der Maschinenrückseite
von unten in den Brotkanal ein, wird in Richtung Seitenwand bewegt und zerschneidet
bei dieser Bewegung das Brot. Danach tritt das Kreismesser bedienseitig wieder aus
dem Brotkanal aus und durchläuft einen unterhalb des Brotkanals vorhandenen Raum.
In dieser Zeit wird das Brot um eine zu schneidende Breite zum Messer verschoben,
um danach in beschriebener Weise wiederum vom Kreismesser geschnitten zu werden.
[0009] Aus der
DE 4017413 A1 ist eine weitere, einem Planetengetriebe ähnelnde Lösung zum Antrieb eines Kreismessers
in Lebensmittelschneidemaschinen bekannt, bei der drei Getriebestufen vorhanden sind,
wobei eine der Getriebestufen den das Kreismesser tragenden Rotor treibt und ein Antriebsrad
der Getriebestufen fest mit dem Maschinengestell, nicht rotierend verbunden ist.
[0010] Bei diesen konstruktiven Lösungen der Kreismesserantriebe ist die Rotationsgeschwindigkeit
des Kreismessers und dessen Umlaufgeschwindigkeit um seine zentrale Drehachse nach
Festlegung der geometrischen Abmessungen der Maschine und der sich daraus ableitenden
Messergröße und der Getriebehauptabmessungen in sehr engen Grenzen vorgegeben. Das
Schneiden ofenfrischer, noch heißer Brote oder sehr luftig gebackener und noch heißer
Brote ist kaum möglich, da der durch das umlaufende Kreismesser zwangsweise erzeugte
Schnittdruck bei solchen Broten zum Zerreißen der Scheiben führt. Bei vorgegebener
Umlaufgeschwindigkeit des Kreismessers läßt sich dieses Problem nur lösen, wenn der
Schnittdruck verringert wird und das ist nur möglich, wenn bei gegebener Umlaufgeschwindigkeit
des Kreismessers seine Rotationsgeschwindigkeit und damit die Schnittgeschwindigkeit
vergrößert werden kann.
[0011] Besonders bei der gegenwärtigen Entwicklung, dass Filialen zunehmend mit Backstationen
ausgerüstet werden und damit das Brot möglichst ofenfrisch und noch heiß geschnitten
werden soll, gewinnt die Möglichkeit, wesentlich höhere Schnittgeschwindigkeiten der
Kreismesser erreichen zu können, immer mehr an Bedeutung.
[0012] Ziel der Erfindung ist es, ofenfrische, noch heiße Brote oder sehr luftig gebackene,
ofenfrische, heiße Brote schneiden zu können.
[0013] Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, einen Kreismesserantrieb für Brotschneidemaschinen
zu entwickeln, der ohne die Abmessungen der Maschinen ändern zu müssen bei unveränderter
Umlaufgeschwindigkeit des Kreismessers eine deutliche Steigerung der Rotations- und
damit der Schnittgeschwindigkeit des Kreismessers ermöglicht. Erfindungsgemäß wird
die Aufgabenstellung durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0014] In weiterer Ausbildung der Erfindung verfügt jede der drei Getriebestufen über ein
flexibles Antriebselement oder lediglich eine der drei Getriebestufen weist ein flexibles
Antriebselement auf, wobei die anderen beiden Getriebestufen durch unmittelbar miteinander
in Eingriff stehende Zahnradpaarungen gebildet werden.
[0015] Eine parallel zur Antriebswelle verlaufend und in einem Abstand zur Antriebswelle
verlegte, über die Antriebswelle angetriebene, drehbar gelagerte Vorgelegewelle ist
vorhanden.
[0016] Die Vorgelegewelle ist als ein auf der Antriebswelle drehbar gelagertes Antriebsrad
antreibend ausgebildet, wobei das Antriebsrad zwischen dem über Abstandshalter mit
der Wandung des Messergehäuses verbundenen Träger und dem das Ritzel treibenden Antriebsrad
angeordnet ist.
[0017] Die flexiblen Antriebselemente sind als Zahnriemen oder als Kette ausgebildet. Zum
Spannen der flexiblen Antriebselemente sind Spannelemente vorgesehen.
[0018] An der dem Messergehäuse abgewandten Seite des Trägers ist ein die Antriebswelle
aufnehmender und antreibender Getriebemotor an den Träger angeschlossen, wobei das
Antriebsrad zwischen dem Träger und der Wandung des Messergehäuses und der Antrieb
der Vorgelegewelle auf der entgegengesetzten Seite des Trägers angeordnet sind.
[0019] Die Antriebswelle ist mit der zur Wandung des Messergehäuses gegenüberliegend angeordneten
Wandung des Maschinengestells drehbar gelagert verbunden.
[0020] Die Antriebswelle ist an den Träger drehbar gelagert angeschlossen. Der Antrieb der
Antriebswelle und der der Vorgelegewelle erfolgt über flexible Antriebselemente durch
einen an das Maschinengestell angeschlossenen Antriebsmotor.
[0021] Die Erfindung wird durch ein Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht eines Kreismesserantriebes, der über einen Getriebemotor angetrieben
wird
- Fig. 2
- eine Draufsicht eines Kreismesserantriebes, der über einen Getriebemotor angetrieben
wird
- Fig. 3
- eine Seitenansicht eines Kreismesserantriebes, der über einen Bremsmotor ohne zusätzliches
Getriebe angetrieben wird
- Fig. 4
- eine Draufsicht eines Kreismesserantriebes, der über einen Bremsmotor ohne zusätzliches
Getriebe angetrieben wird
[0022] Wesentliche Teile der Brotschneidemaschine sind ein Messergehäuse 1, ein über einen
Getriebemotor 2 angetriebenes, den aus dem Zufuhrkanal 3 und dem Abführkanal 4 bestehenden
Brotkanal 5 bei seiner Schnittbewegung kreuzendes Kreismesser 6, ein Maschinengestell
7, eine nicht dargestellte, den Brotkanal 5 zugriffsicher abdeckende Haube und eine
nicht dargestellte, in bekannter Weise über einen Schrittmotor angetriebene Brotklammer.
[0023] Der Kreismesserantrieb 8 ist unterhalb des Zuführkanals 3 angeordnet und vom sich
unterhalb der Abführkanals 4 befindenden Messergehäuse 1 durch die Wandung 9 getrennt.
Mit der Wandung 9 ist über Abstandshalter 10 ein Träger 11 verbunden, an den an der
vom Messergehäuse 1 abgewandten Seite der Getriebemotor 2 angeschlossen ist. Der Getriebemotor
2 ist mit einer eine Antriebswelle 12 aufnehmenden Hohlwelle ausgerüstet. Die Antriebswelle
12 ist über ein Kugellager 13 mit einer der Wandung 9 des Messergehäuses 1 gegenüberliegenden
Wandung 14 des Maschinengestells 7 verbunden. An die Antriebswelle 12 ist der Rotor
15 angeschlossen. Der Rotor 15 tritt durch die Wandung 8 des Messergehäuses 1 hindurch
und trägt die Messerlagerung 16. Die Messerlagerung 16 des Kreismessers 6 ist mit
einem in Richtung des Trägers 11 fliegend gelagerten Ritzel 17 ausgerüstet.
[0024] Auf der dem Träger 11 abgewandten Seite ist an den Getriebemotor 2 eine Stütze 18
angeschlossen und mit der Antriebswelle 12 ein Kettenrad 19 verbunden. Zwischen der
Stütze 18 und dem Träger 11 ist eine Vorgelegewelle 20 drehbar gelagert angeordnet.
Auf ihrer dem Träger 11 abgewandten Seite verfügt die Vorgelegewelle 20 über ein Kettenrad
21. Das Kettenrad 21 und das auf der Antriebswelle 12 montierte Kettenrad 19 sind
über die Kette 22 miteinander gekoppelt. Die Vorgelegewelle 20 ist durch den Träger
11 hindurchgeführt und trägt ein zwischen dem Träger 11 und der Wandung 9 des Messergehäuses
1 angeordnetes Zahnriemenrad 23.
[0025] Auf der Antriebswelle 12 ist in Flucht zum auf der Vorgelegewelle 20 angeordneten
Zahnriemenrad 23 ein auf der Antriebswelle 12 drehbar gelagertes Zahnriemenrad 24
vorhanden. Beide Zahnriemenräder 23, 24 sind über den Zahnriemen 25 miteinander gekoppelt.
Weiterhin ist mit dem auf der Antriebswelle 12 drehbar gelagerten Zahnriemenrad 24
ein in Flucht zum Ritzel 17 angeordnetes Zahnriemenrad 26 verschraubt. Das Zahnriemenrad
26 und das Ritzel 17 sind über den Zahnriemen 27 miteinander gekoppelt.
[0026] Jedem Zahnriemen 25, 27 ist jeweils ein exzentrisch ausgebildeter und an den Rotor
15 angeschlossener Spanner 28, 29 zugeordnet.
[0027] Beim Schneiden von Brot 30 wird das Kreismesser 6 von einer Position unterhalb des
Brotkanals 5 kommend in Umlaufrichtung 31 mit der Rotationsrichtung 32 auf das Brot
30 zubewegt. Dazu muß sich, wie in Bild 2 dargestellt, die Antriebswelle 12 wegen
der direkten Kopplung der Antriebswelle 12 mit dem Rotor 15 zwingend entgegen dem
Uhrzeigersinn drehen. Gleichzeitig dreht das auf der Antriebswelle 12 befestigte Kettenrad
19 damit gegen den Urzeigersinn und treibt über die Kette 22 und das Kettenrad 21
an. Dadurch drehen auch die Vorgelegewelle 20 in Bild 2 betrachtet gegen den Urzeigersinn
und damit auch das mit der Vorgelegewelle 20 verbundene Zahnriemenrad 23, über den
Zahnriemen 25 das Zahnriemenrad 24, das fest mit dem Zahnriemenrad 24 verbundene Zahnriemenrad
26 und über den Zahnriemen 27 damit auch das Ritzel 17 und das Kreismesser 6 in Bild
2 betrachtet gegen den Urzeigersinn.
[0028] Es ist an Hand der dargestellten realistischen Größenverhältnisse der Antriebselemente
19, 21, 23, 24, 26, 17 offensichtlich, dass eine Drehzahlsteigerung erreichbar ist.
In der Praxis hat sich ohne andere Änderungen etwa eine Verdopplung der Messerdrehzahl
bei unveränderter Abtriebsdrehzahl des Getriebemotors 2 ergeben, was eine wesentlich
größere Schnittgeschwindigkeit des Kreismessers 6 nach sich zieht und damit den auf
das Brot 30 einwirkenden Schnittdruck wesentlich vermindert und sicherstellt, daß
besonders schwer zu schneidende Brote 30 wie heißes und wattiges Brot 30 ohne Probleme
in dünne Scheiben geschnitten werden können.
[0029] Natürlich ist es auch möglich an Stelle der Zahnriementriebe Stirnradpaarungen einzusetzen.
Zu beachten dabei ist, dass wegen der dann automatisch sich ergebenden Drehrichtungsumkehr
zwei der in diesem Ausführungsbeispiel dargestellten Zahnriementriebe durch entsprechende
Stirnradpaarungen ersetzt werden müssen.
[0030] Eine andere vorteilhafte Lösung bei gleichzeitiger Möglichkeit einer weiteren Drehzahlsteigerung
und damit der weiteren Reduzierung des auf das Brot 30 beim Schneiden wirkenden Schnittdruckes
ergibt sich gemäß Fig. 3 und Fig. 4, wenn als Antrieb kein Getriebemotor 2 sondern
ein normaler Bremsmotor 33 verwendet und der Bremsmotor 33 in einem Abstand zum Kreismesserantrieb
8 in der Brotschneidemaschine platziert wird. Die Antriebswelle 12, die in Fig. 1
und in Fig. 2 über die Hohlwelle des Getriebemotors 2 gelagert wurde, ist in diesem
Ausführungsbeispiel über ein Kugellager 34 mit dem Träger 11 verbunden. Der Bremsmotor
33 verfügt über ein Zahnriemenrad 35, über das zwei Zahnriemen 36, 37 angetrieben
werden. Einer der Zahnriemen 36 treibt die Vorgelegewelle 20 über das auf der Vorgelegewelle
20 angeordnete Zahnriemenrad 38 und der andere Zahnriemen 37 über das mit der Antriebswelle
12 verbundene Zahnriemenrad 39 die Antriebswelle 12 und damit den Rotor 15 an. Wenn
man voraussetzt, dass ein Bremsmotor 33 mit einer Drehzahl von 750 l/min eingesetzt
wird, lassen sich ohne weiteres heute in der Praxis anzutreffende Drehzahlen der Antriebswelle
12 und damit eine Umlaufgeschwindigkeit 31 des Rotors 15 von etwa 150 l/min, wie dargestellt,
mit einer Untersetzungsstufe erreichen. Dabei ist die weitere Vergrößerung Messerdrehzahl
32 und damit der Schnittgeschwindigkeit des Kreismessers 6 quasi frei wählbar und
durch eine einfach zu realisierende Vergrößerung des entsprechenden Durchmessers der
auf dem Bremsmotor 33 vorhandenen Zahnriemenscheibe 35 leicht realisierbar.
1. Kreismesserantrieb für eine Brotschneidemaschine, der einen durch die Wandung des
Messergehäuses hindurchtretenden, die Lagerung eines Kreismessers tragenden, über
eine zentrale Antriebswelle angetriebenen Rotor aufweist, unterhalb eines von einem
Zuführ- und einen Abführkanal gebildeten Brotkanals angeordnet ist und über ein auf
einer Kreisbahn um ein zentral angeordnetes Antriebsrad umlaufendes, mit dem Kreismesser
gekoppeltes Ritzel verfügt, wobei als das Ritzel treibendes Antriebselement ein zwischen
dem Ritzel und dem Antriebsrad verlegtes flexibles Antriebselement oder ein in das
Ritzel eingreifendes Zahnrad vorhanden sind, das Ritzel und das Antriebsrad als eine
die Drehzahl des Kreismessers erhöhende Getriebestufe ausgebildet sind und das Kreismesser
beim Schneiden quer zum Brot bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass neben der vom Ritzel (17) und von dem das Ritzel (17) treibenden Antriebsrad (26)
gebildeten Getriebestufe zumindest zwei weitere Getriebestufen vorhanden sind und
zumindest jeweils ein Antriebsrad (24, 26) von zumindest zwei der drei Getriebestufen
zentrisch zu der den Rotor (15) treibenden Antriebswelle (12), drehbar auf der Antriebswelle
(12) gelagert und miteinander verbunden angeordnet sind.
2. Kreismesserantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der drei Getriebestufen über ein flexibles Antriebselement (22, 25, 27) verfügt
oder lediglich eine der drei Getriebestufen ein flexibles Antriebselement aufweist
und die anderen beiden Getriebestufen durch unmittelbar miteinander in Eingriff stehende
Zahnradpaarungen gebildet werden.
3. Kreismesserantrieb nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine parallel zur Antriebswelle (12) verlaufend und in einem Abstand zur Antriebswelle
(12) verlegte und über die Antriebswelle (12) angetriebene, drehbar gelagerte Vorgelegewelle
(20) vorhanden ist.
4. Kreismesserantrieb nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorgelegewelle (20) ein auf der Antriebswelle (12) drehbar gelagertes Antriebsrad
(24) antreibend ausgebildet und das Antriebrad (24) zwischen dem über Abstandshalter
(10) mit der Wandung (9) des Messergehäuses (1) verbundenen Träger (11) und dem das
Ritzel (17) treibenden Antriebsrad (26) angeordnet ist.
5. Kreismesserantrieb nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die flexiblen Antriebselemente als Zahnriemen (25, 26) oder als Kette (22) ausgebildet
und zum Spannen der flexiblen Antriebselemente Spannelemente (28, 29) vorgesehen sind.
6. Kreismesserantrieb nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem Messergehäuse (1) abgewandten Seite des Trägers (11) ein die Antriebswelle
(12) aufnehmender und antreibender Getriebemotor (2) an den Träger (11) angeschlossen
ist und das Antriebsrad (23) zwischen dem Träger (11) und der Wandung (9) des Messergehäuses
(1) und der Antrieb der Vorgelegewelle (20) auf der entgegengesetzten Seite des Trägers
(11) angeordnet sind.
7. Kreismesserantrieb nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (12) mit der zur Wandung /9) des Messergehäuses (1) gegenüberliegend
angeordneten Wandung (14) des Maschinengestells (7) drehbar gelagert verbunden ist.
8. Kreismesserantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (12) an den Träger (11) drehbar gelagert angeschlossen ist und
der Antrieb der Antriebswelle (12) und der der Vorgelegewelle (20) durch einen an
das Maschinengestell (7) angeschlossenen Antriebsmotor (33) über flexible Antriebselemente
(36, 37) erfolgt.