Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine mobile Arbeitsplattform sowie ein System mit einer ersten
Arbeitsplattform, einer zweiten Arbeitsplattform und einem Adaptermodul.
Technischer Hintergrund
[0002] Viele der großen Industrieanlagen können noch Dachabdeckungen mit Asbestzementwellplatten
aufweisen. Ferner können diese Dachabdeckungen bereits ein Alter von 30 Jahren oder
mehr aufweisen und können dadurch porös und brüchig werden. Ferner können Industrieanlagen
wegen den alten Dachabdeckungen auch erhöhte Energie- und Heizkosten haben. Aus diesen
Gründen gibt es zurzeit viele sanierungsbedürftige Dachabdeckungen von Industrieanlagen.
[0003] Bei der Sanierung von Dachabdeckungen von Industrieanlagen können üblicherweise zuerst
die bestehenden Abdichtungen mit Asbestzementwellplatten demontiert und anschließend
durch Stahltrapezbleche ersetzt werden. Ferner kann die neue Dachabdeckung mit einer
Folienabdichtung wieder abgedichtet werden. Um Sicherheitsvorschriften gerecht zu
werden kann es erforderlich sein, Absturzvorrichtungen und Durchsturzsicherungen unterhalb
der zu ersetzenden Dachabdeckung, also im Halleninneren, zu installieren. Dies kann
im Regelfall durch das Ausnetzen unterhalb der Dachfläche mit Spezialnetzen oder durch
die Herstellung einer Spezialkonstruktion aus Gerüsten erfolgen. Jedoch kann es bei
industriellen Anlagen schwierig sein, solche Absturzsicherungen bzw. Durchsturzsicherungen
zu montieren, da unterhalb der Abdeckung oft Rohrleitungen und Stromverteilungen verlaufen
können. Ferner kann die Installation von Absturzsicherungen und Durchsturzsicherungen
zeitaufwendig und kostenaufwendig sein.
[0004] Die
GB 2 337 553 A betrifft eine Sicherheitsvorrichtung zum Dachdecken, die eine Arbeitsfläche aufweist,
welche mittels Rollen entlang von Dachträgern verschiebbar ist. Die Sicherheitsvorrichtung
umfasst ferner eine feste Sicherheitsfläche, welche unterhalb der Dachträger angeordnet
ist.
[0005] Die
JP 2009-249968A betrifft eine Transport-Vorrichtung für Dachkonstruktionen.
[0006] Die
JP 2001-323620A betrifft ein Verfahren zum Errichten von Dächern großer Gebäude.
[0007] Die
US 4,805,537 betrifft eine Transportvorrichtung für Einschienen Trackways für Dacharbeiten.
[0008] Die
US 2003/0167732 A1 betrifft eine Vorrichtung zum Applizieren von Isolationsmaterial für Dächer von Industriellen
Bauwerken.
Zusammenfassung der Erfindung
[0009] Es kann als Aufgabe der Erfindung angesehen werden, eine Vorrichtung bereitzustellen,
insbesondere eine mobile Arbeitsplattform, die eine Sanierung von Dachabdeckungen
vereinfacht.
[0010] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Gegenstände des unabhängigen Anspruchs 1. Weiterbildungen
und Ausführungsformen sind den abhängigen Ansprüchen, der folgenden Beschreibung sowie
den Figuren zu entnehmen.
[0011] Ein erster Aspekt der Erfindung betrifft eine mobile Arbeitsplattform zur Montage
und Demontage von Dachabdeckungen auf einer Dachkonstruktion. Dabei weist die mobile
Arbeitsplattform eine Trägerkonstruktion auf. Ferner weist die Arbeitsplattform zumindest
eine über eine Unterseite der Trägerkonstruktion nach unten hinausragende Lastrolle
sowie zumindest eine über die Unterseite der Trägerkonstruktion nach unten hervorstehende
Führungsrolle auf. Dabei steht die Führungsrolle derart über eine Auflagefläche der
Lastrolle nach unten vor, dass sie auf einer Dachkonstruktion aufliegt. Ferner ist
die Drehachse der Führungsrolle zur Drehachse der Lastrolle geneigt. Außerdem ist
die zumindest eine Führungsrolle derart angeordnet, um in einer Dachkonstruktion einhängbar
zu sein. Durch die Anordnung der zumindest einen Führungsrolle und der zumindest einen
Lastrolle ist die Arbeitsplattform entlang einer Dachkonstruktion verschiebbar,
[0012] Dabei kann die mobile Arbeitsplattform eine Arbeitsfläche bezeichnen, welche auf
einer Dachkonstruktion installiert werden kann, so dass Personen von dieser Arbeitsfläche
aus Dachabdeckungen auf der Dachkonstruktion montieren und demontieren können. Dabei
können unter Dachabdeckungen beispielsweise Dachabdeckungen bzw. Dachabdichtungen
aus Wellplatten verstanden werden, welche beispielsweise Asbest beinhalten. Ferner
können mit der Arbeitsplattform auch neue Dachabdeckungen, welche beispielsweise in
Form von Stahltrapezblechen bereitgestellt werden, montiert werden. Die Dachkonstruktion
kann beispielsweise einen oder mehrere Balken umfassen, auf denen die Dachabdeckungen
installiert sein können. Ferner kann es sich bei der Dachkonstruktion um eine geneigte
Dachkonstruktion handeln.
[0013] Die Trägerkonstruktion der mobilen Arbeitsplattform kann eine Grundstruktur bzw.
eine Rahmenstruktur der Arbeitsplattform bezeichnen, die beispielsweise einen Rahmen
aus Vierkantrohren umfasst. Auf der Oberseite dieser Trägerkonstruktion kann ferner
eine Abdeckung montiert sein, welche eine Arbeitsfläche bildet. Die Lastrolle und
die Führungsrolle können kugelgelagerte Rollen bezeichnen, welche einen Belag aus
Gummi aufweisen können. Beispielsweise kann es sich bei den Lastrollen um Schwerlastrollen
handeln. Ferner ragt die Lastrolle über die Unterseite der Trägerkonstruktion nach
unten hinaus, so dass die Lastrolle eine Auflagefläche aufweisen kann, die unterhalb
der Unterseite der Trägerkonstruktion angeordnet ist. Mit dieser Auflagefläche kann
die Lastrolle beispielsweise auf der Dachkonstruktion aufliegen. Die Führungsrolle
steht ferner über die Auflagefläche der Laströlle nach unten hervor und ist gegenüber
der Lastrolle geneigt, so dass die mobile Arbeitsplattform mit der Führungsrolle in
einer Dachkonstruktion eingehängt werden kann. Beim Verschieben der mobilen Arbeitsplattform
entlang der Dachkonstruktion kann die Arbeitsplattform im Wesentlichen entlang oder
parallel zur Auflagefläche der Lastrolle verschiebbar sein. Im Falle, dass es sich
bei der Dachkonstruktion um Balken handelt, kann die Arbeitsplattform entlang dieser
Balken verschiebbar sein.
[0014] Auf diese Weise kann die mobile Arbeitsplattform auf eine einfache Weise in einer
Dachkonstruktion eingehängt werden. Nach dem Einhängen der Arbeitsplattform in der
Dachkonstruktion kann von der mobilen Arbeitsplattform aus eine Dachabdeckung demontiert
bzw. montiert werden. Beispielsweise kann die Arbeitsplattform mit den Führungsrollen
in eine geneigte Dachkonstruktion eingehängt werden. Mit der Arbeitsplattform ist
es dadurch möglich, Dachabdeckungen von oben zu demontieren, ohne dass Sicherheitsnetze
im Inneren erforderlich sind. Durch die Benutzung der mobilen Arbeitsplattform kann
daher auf eine zeitintensive bzw. kostenintensive Ausnetzung der Dachkonstruktion
oder auf das Herstellen einer Konstruktion aus Gerüsten verzichtet werden. Daher können
bei der Sanierung von Dachabdeckungen Zeit und Kosten eingespart werden. Ferner können
in der zu sanierenden industriellen Anlage Ausfälle der Produktion minimiert werden,
da immer nur ein Teilbereich der Dachkonstruktion gegebenenfalls gesperrt werden muss,
in welchem gerade die Abdichtung bzw. die Dachabdeckung demontiert wird. Ferner kann
die mobile Arbeitsplattform ein sicheres Arbeiten ermöglichen, da sich die Arbeiter
auf einem festen Untergrund bewegen können und nicht auf gegebenenfalls porösen Dachabdeckungsplatten
oder auf der Dachkonstruktion sich bewegen müssen. Ferner kann durch das Benutzen
der Arbeitsplattform das Hinunterfallen von Schmutz in das Gebäudeinnere minimiert
werden. Dies kann insbesondere bei der Sanierung von Dachabdeckungen mit Asbest von
großer Bedeutung sein. Außerdem kann auch die Gefahr von Wasserschäden aufgrund von
Regen minimiert werden, da die neue Abdichtung direkt hinter der Arbeitsplattform
direkt nach der Demontage der alten Dachabdeckung montiert werden kann. Ferner kann
die Plattform für viele gängige Bauweisen mit Wellplattenabdichtungen geeignet sein.
Zusammengefasst können mit der mobilen Arbeitsplattform Zeit und Kosten eingespart
werden. Ferner kann der Produktionsausfall in der zu sanierenden Anlage minimiert
werden und gleichzeitig kann auch die Sicherheit der Arbeiter, welche das Dach sanieren,
erhöht werden.
[0015] Eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung betrifft eine mobile Arbeitsplattform,
wie sie beispielsweise in Fig. 1 gezeigt ist, zur Absturzsicherung und zum Arbeiten
auf geneigten Dächern, bei welcher kein zusätzlicher Schutz gegen das Herabfallen
von Personen wie z.B. das Ausnetzen unter dem Dach erforderlich ist.
[0016] Eine weitere beispielhafte Ausführungsform der Erfindung betrifft eine Arbeitsplattform,
bei welcher der Stahlrahmen mit variablen Schwerlastrollen in Halfenschienen versehen
ist, welche an der Unterseite der Plattform montiert sind.
[0017] In einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der Erfindung, sind mehrere Sicherheitshaken
an der Plattform montiert, welche mit der Dachträgerkonstruktion fest verbunden sind,
um ein Abrutschen der Plattform vom Dach zu verhindern.
[0018] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Drehachse der
Führungsrolle zur Drehachse der Lastrolle einen Neigungswinkel auf, der zwischen 70°
und 110°, vorzugsweise zwischen 85° und 95° liegt.
[0019] Mit anderen Worten können die Drehachse der Führungsrolle und die Drehachse der Lastrolle
im Wesentlichen senkrecht zueinander angeordnet sein. Auf diese Weise kann die mobile
Arbeitsplattform beispielsweise an Dachkonstruktionen mit rechteckigen Balken eingehängt
werden. Dabei kann die Auflagefläche der Lastrolle auf der oberen Seite des Balkens
aufliegen und die Führungsrolle kann auf einer zur oberen Fläche des Balkens senkrecht
stehenden Fläche aufliegen. Auf diese Weise ist die Arbeitsplattform einfach und sicher
in einen Balken mit einem im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt einhängbar.
[0020] Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der Erfindung weist die zumindest
eine Lastrolle eine erste Drehachse auf, die zur Trägerkonstruktion einen ersten Winkel
aufweist, der kleiner oder gleich 5° ist. Ferner weist die zumindest eine Führungsrolle
eine zweite Drehachse auf, die zur Trägerkonstruktion einen zweiten Winkel aufweist,
der zwischen 85° und 95° liegt.
[0021] Mit anderen Worten kann die Drehachse der Lastrolle parallel zu einer durch die Trägerkonstruktion
definierte Ebene angeordnet sein und die zweite Drehachse der zumindest einen Führungsrolle
kann im Wesentlichen senkrecht zur Ebene der Trägerkonstruktion angeordnet sein. Auf
diese Weise kann die auf der Trägerkonstruktion montierte Arbeitsfläche parallel zur
Auflagefläche der Lastrolle angeordnet sein. Dadurch kann die mobile Arbeitsplattform
für die Sanierung von Dachabdeckungen auf Dachkonstruktionen mit Balken mit rechteckigen
Querschnitten benutzt werden.
[0022] Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Arbeitsplattform
eine erste Lastrolle, eine zweite Lastrolle, eine dritte Lastrolle und eine vierte
Lastrolle auf. Ferner weist die Arbeitsplattform eine erste Führungsrolle und eine
zweite Führungsrolle auf. Dabei sind die erste Lastrolle und die zweite Lastrolle
an einer ersten Längsseite der Trägerkonstruktion angebracht und die dritte Lastrolle
sowie die vierte Lastrolle sind an einer zweiten Längsseite der Trägerkonstruktion
angebracht, wobei die Drehachsen der Längsrollen zueinander parallel sind. Ferner
sind die erste Führungsrolle und die zweite Führungsrolle bezüglich einer Längsrichtung
der Trägerkonstruktion auf derselben Höhe angeordnet.
[0023] Durch das Bereitstellen mehrerer Lastrollen kann die Arbeitsplattform stabil auf
einer Dachkonstruktion montiert werden. Dadurch kann beispielsweise das Kippen der
Arbeitsplattform verhindert werden. Durch die Anordnung der Führungsrollen auf gleicher
Höhe kann die Arbeitsplattform derart an Balken einer Dachkonstruktion angebracht
werden, dass die Längsseiten der Arbeitsplattform im Wesentlichen senkrecht zu den
Balken der Dachkonstruktion angeordnet sind. Auf diese Weise ist die Arbeitsplattform
in eine Richtung, welche senkrecht zu den Längsseiten der Arbeitsplattform ist, verschiebbar.
[0024] Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Arbeitsplattform
zumindest einen L-förmigen Sicherheitsbolzen auf, wobei der L-förmige Sicherheitsbolzen
an der Arbeitsplattform angebracht ist und über die Unterseite der Trägerkonstruktion
nach unten hervorsteht. Ferner ist der L-förmige Sicherheitsbolzen um eine zur Trägerkonstruktion
im Wesentlichen vertikal angeordnete Achse schwenkbar, so dass eine Auskragung am
Ende des L-förmigen Sicherheitsbolzens beim Verschwenken unter eine Struktur einer
Dachkonstruktion einhakbar ist.
[0025] Unter dem L-förmigen Sicherheitsbolzen können auch L-förmige Sicherheitshaken verstanden
werden. Der L-förmige Sicherheitsbolzen weist beispielsweise eine Längsachse auf,
welche senkrecht zu einer durch die Trägerkonstruktion definierte Ebene angeordnet
ist. Senkrecht zur Längsachse des Sicherheitsbolzens kann eine Auskragung angeordnet
sein, die unter eine Struktur einer Dachkonstruktion schwenkbar ist. Ferner kann der
L-förmige Sicherheitsbolzen auch in der longitudinalen Richtung der Längsachse verschiebbar
sein. Auf diese Weise kann der L-förmige Sicherheitsbolzen unterhalb einer Struktur
einer Dachkonstruktion geschwenkt werden und anschließend in Anlage zur Dachkonstruktion
gebracht werden. Mit anderen Worten kann die Arbeitsplattform mittels des L-förmigen
Sicherheitsbolzens an der Dachkonstruktion befestigt werden. Auf diese Weise kann
ein Kippen der Arbeitsplattform, welches beispielsweise durch den Fall eines Arbeiters
in ein Seilsicherungssystem in der Arbeitsplattform auftreten könnte, verhindert werden.
Ferner kann durch den L-förmigen Sicherheitsbolzen ein Wegrollen der Arbeitsplattform
während dem Arbeiten verhindert werden. Im Allgemeinen kann auf diese Weise die Sicherheit
der Arbeitsplattform erhöht werden.
[0026] Gemäß der Erfindung ist die Trägerkonstruktion als rechteckiger Rahmen ausgeführt,
wobei der Rahmen zwei gegenüberliegende Längsseiten aufweist, welche entlang einer
Längsrichtung des Rahmens verlaufen. Ferner weist der Rahmen zwei gegenüberliegende
Stirnseiten auf, welche entlang einer Transversalrichtung des Rahmens verlaufen. Außerdem
ist die zumindest eine Lastrolle an einer Längsseite des Rahmens angebracht und ist
entlang der Längsrichtung des Rahmens verstellbar.
[0027] Beispielsweise können unter den Längsseiten des Rahmens Schienen angebracht sein,
entlang derer die Lastrollen verschiebbar sind. Diese Schienen können beispielsweise
in Form von Halfenschienen bereitgestellt sein. Die Lastrollen können ferner auch
mit einem Stecksystem an den Längsseiten des Rahmens angebracht sein. Dabei können
die Längsseiten des Rahmens regelmäßige Bohrungen aufweisen, durch welche die Lastrollen,
welche an einem U-Profil befestigt sein können, mit einem Bolzen an den Längsseiten
des Rahmens befestigt werden können. Außerdem kann die Lastrolle derart angeordnet
sein, dass die Drehachse der Lastrolle im Wesentlichen parallel zur Längsrichtung
des Rahmens ist. Die Arbeitsplattform kann auf diese Weise in ihrer Transversalrichtung
entlang einer Dachkonstruktion verschiebbar sein.
[0028] Da die Lastrolle in Längsrichtung des Rahmens verstellbar ist, kann die Arbeitsplattform
für verschiedene Abstände zwischen Balken einer Dachkonstruktion konfiguriert werden.
Dazu kann der Abstand von Lastrollen an den Längsseiten des Rahmens so eingestellt
werden, dass er mit dem Abstand der Balken der Dachkonstruktion übereinstimmt. Auf
diese Weise ist die Arbeitsplattform für verschiedene Dachkonstruktionen einsetzbar.
[0029] Gemäß der Erfindung ist zwischen den zwei gegenüberliegenden Längsseiten des Rahmens
ein Querriegel angebracht, welcher entlang der Längsrichtung der Arbeitsplattform
verstellbar ist. Ferner ist die zumindest eine Führungsrolle am Querriegel angebracht,
so dass die zumindest eine Führungsrolle in Anlage zu einer Dachkonstruktion gebracht
werden kann.
[0030] Ferner kann auch der zumindest eine L-förmige Sicherheitsbolzen am Querriegel angebracht
sein. Unter dem Querriegel kann auch ein variabler Einstellriegel verstanden werden,
der innerhalb des Stahlrahmens verbaut ist. Dabei kann der Querriegel zwischen den
gegenüberliegenden Längsseiten beispielsweise in einer Führungsschiene mit einem U-Profil
verschoben und festgelegt werden. Alternativ kann der Querriegel auch mit Steckbolzen
in der Trägerkonstruktion, welche regelmäßige Bohrungen in den Längsseiten aufweist,
an verschiedenen Positionen befestigt werden. Mit diesem Querriegel kann der Abstand
der Arbeitsplattform zu einer anderen Arbeitsplattform eingestellt werden. Ferner
kann mit dem Riegel auch der Abstand der Arbeitsplattform zum First der Dachkonstruktion
bzw. zur Traufe der Dachkonstruktion eingestellt werden. Ferner kann die Führungsrolle
das Abrutschen der Arbeitsplattform verhindern und der L-förmige Sicherheitsbolzen
kann das seitliche Kippen der Arbeitsplattform verhindern, für den Fall, dass ein
Arbeiter in ein Sicherungssystem der Arbeitsplattform fällt. Auf diese Weise kann
die Arbeitsplattform für die Verwendung mit einer anderen Arbeitsplattform konfiguriert
werden. Ferner kann die Arbeitsplattform auch an verschiedene Dachkonstruktionen angepasst
werden.
[0031] Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Arbeitsplattform
ferner eine Arbeitsfläche auf, wobei zum Bilden der Arbeitsfläche eine Platte und/oder
ein Gitterrost auf der Trägerkonstruktion befestigt sind.
[0032] Beispielsweise kann die Platte und/oder der Gitterrost auf einer Oberseite der Trägerkonstruktion
angebracht sein. Durch den Gitterrost kann eine wasserdurchlässige Arbeitsfläche bereitgestellt
werden. Beispielsweise kann auf der Trägerkonstruktion ein Stahlgitter, welches verzinkt
sein kann, als Grundplatte montiert sein und über dem Stahlgitter kann eine Siebdruckplatte,
die beispielsweise eine Stärke von 9 mm haben kann, als Laufsteg angebracht sein.
Diese Siebdruckplatte kann zum einen sehr witterungsbeständig sein und zum anderen
auch das Herabfallen von Schmutz in ein Inneres des Gebäudes verhindern. Die Arbeitsplattform
kann jedoch auch mit einem Gitterrost und ohne Platte ausgerüstet sein. Mit anderen
Worten kann das Anbringen einer Platte auf dem Gitterrost optional sein. Auf diese
Weise kann auf der Arbeitsplattform eine stabile und gegebenenfalls witterungsbeständige
Arbeitsfläche bereitgestellt werden.
[0033] Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der Erfindung ist die zumindest
eine Lastrolle und/oder die zumindest eine Führungsrolle orthogonal zur Drehachse
pendelnd aufgehängt, so dass die zumindest eine Lastrolle und/oder die zumindest eine
Führungsrolle bezüglich einer Anlagefläche der zumindest einen Lastrolle bzw. einer
Anlagefläche der zumindest einen Führungsrolle ausrichtbar sind.
[0034] Mit anderen Worten kann die Lastrolle und/oder die Führungsrolle um eine Achse pendelbar
sein, die senkrecht zur Drehachse der Lastrolle und/oder der Führungsrollen ist. Auf
diese Weise kann der Winkel der Drehachse der Lastrolle und/oder der Winkel der Drehachse
der Führungsrolle an die Form des Balkens der Dachkonstruktion angepasst werden. Auf
diese Weise kann beispielsweise ein Verkanten der Lastrolle und/oder der Führungsrolle
an der Dachkonstruktion verhindert werden. Somit können die Lastrolle und/oder die
Führungsrolle an eine verändernde Kontur des Balkens der Dachkonstruktion angepasst
werden, wodurch sich der Einsatzbereich der Arbeitsplattform erweitern kann.
[0035] Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der Erfindung ist eine Pendelauslenkung
zumindest einer Lastrolle und/oder zumindest einer Führungsrolle auf einen Winkel
von maximal 10°, vorzugsweise maximal 5°, beschränkt.
[0036] Durch das Beschränken der Pendelauslenkung der Lastrolle und/oder der Führungsrolle
kann ein Abrutschen der Arbeitsplattform durch eine zu starke Auslenkung der Lastrolle
und/oder der Führungsrolle verhindert werden. Auf diese Weise können gleichzeitig
die Ausrichtung der Drehachse der Lastrolle und/oder der Führungsrolle an eine Kontur
des Balkens der Dachkonstruktion angepasst werden und die Sicherheit der Arbeitsplattform
gewährleistet werden.
[0037] Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Arbeitsplattform
ferner Befestigungsmittel zum Befestigen eines Personenschutzes auf, wobei der Personenschutz
vorzugsweise in Form eines Geländers der Arbeitsplattform und/oder eines Seilsicherungssystems
zur Sicherung von Personen ausgeführt ist.
[0038] Das Befestigungsmittel kann beispielsweise in Form von Vierkantrohren, welche an
der Trägerkonstruktion der Arbeitsplattform befestigt bzw. angeschweißt sind, bereitgestellt
werden. In diese Vierkantrohre kann beispielsweise eine Auskragung eines Geländers
einfahrbar sein. Diese in Form von Vierkantstahlrohren ausgeführten Befestigungsmittel
können beispielsweise an der Unterseite der Trägerkonstruktion angeschweißt sein.
Das Geländer kann in diese Vierkantstahlrohre eingeführt werden und mit einer Feststellschraube
in den Vierkantstahlrohren befestigt werden. Dabei kann das Geländer aus Aluminium
bestehen und kann an der Arbeitsplattform optional befestigt werden. Ferner kann auch
ein Seilsicherungssystem am Befestigungsmittel angebracht werden. In diesem Fall kann
das Befestigungsmittel beispielsweise als Edelstahlring, der fest mit der Trägerkonstruktion
verbunden ist, ausgeführt sein. Dadurch kann die Sicherheit für Arbeiter auf der Arbeitsplattform
erhöht werden.
[0039] Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Arbeitsplattform
eine Schiebevorrichtung zum Verschieben der Arbeitsplattform entlang der Dachkonstruktion
auf. Dabei umfasst die Verschiebevorrichtung eine Hebeleinheit, eine Stabilisierungseinheit
und eine Befestigungseinheit. Die Stabilisierungseinheit ist dabei an der Arbeitsplattform
befestigbar. Ferner ist die Hebeleinheit stabförmig ausgeführt und mit der Stabilisierungseinheit
mit einem Gelenk derart verbunden, dass die Hebeleinheit zur Stabilisierungseinheit
schwenkbar ist und dass die Hebeleinheit gegenüber der Stabilisierungseinheit in longitudinaler
Richtung der Hebeleinheit verschiebbar ist. Außerdem ist ein erstes Ende der stabförmigen
Hebeleinheit mit der Befestigungseinheit schwenkbar verbunden. Weiterhin ist die Verschiebevorrichtung
mittels der Befestigungseinheit an einer Dachkonstruktion befestigbar.
[0040] Mit anderen Worten wird als Antrieb bzw. Verschiebevorrichtung ein manueller Hebelmechanismus
bereitgestellt. Dabei können die Hebeleinheit und die Stabilisierungseinheit miteinander
verbunden sein, wobei die Hebeleinheit als Hebel eingesetzt werden kann. Beispielsweise
kann die Stabilisierungseinheit ein zweifaches Gelenk aufweisen, welches die Hebeleinheit
mit der Stabilisierungseinheit verbindet. Zum Beispiel kann das zweifache Gelenk in
Form eines schwenkbaren Rings vorgesehen sein. Dabei kann das zweifache Gelenk eine
Schwenkung sowie eine Verschiebung entlang der longitudinalen Richtung der Hebeleinheit
zulassen. Mit anderen Worten kann die Verbindung zwischen Hebeleinheit und Stabilisierungseinheit
eine Bewegung mit zwei Freiheitsgraden zulassen, d.h. Rotationsfreiheitsgrad und ein
Translationsfreiheitsgräd.
[0041] Zum Verschieben der Plattform kann die Verschiebevorrichtung derart angebracht werden,
dass die Befestigungseinheit nahe bei der Arbeitsplattform an der Dachkonstruktion
befestigt ist und die Hebeleinheit im Wesentlichen senkrecht zur Arbeitsplattform
steht. Dabei befindet sich das Gelenk zwischen Hebeleinheit und Stabilisierungseinheit
oberhalb des Balkens, von dem Sich die Verschiebevorrichtung abstößt. Durch nach unten
Drücken bzw. Schwenken der Hebeleinheit kann gleichzeitig eine Verschiebebewegung
der Hebeleinheit zur Stabilisierungseinheit erfolgen, wodurch ein Druck auf die Befestigungseinheit
bzw. die Dachkonstruktion ausgeübt wird. Dadurch kann sich die Verschiebevorrichtung
samt Plattform von der Dachkonstruktion abstoßen. Alternativ kann die Verschiebevorrichtung
auch derart angebracht werden, dass die Befestigungseinheit zu Beginn weiter von der
Plattform entfernt ist und die Hebeleinheit im Wesentlichen parallel zur Arbeitsplattform
angeordnet ist. In diesem Fall kann die Arbeitsplattform durch ein Bewegen der Hebeleinheit
in eine vertikale Position in Richtung der Befestigungseinheit gezogen werden.
[0042] Alternativ ist es auch möglich, dass das Gelenk der Verschiebevorrichtung seitlich
versetzt vom Balken, von dem Sich die Verschiebevorrichtung abstößt, angeordnet ist.
In diesem Fall würde die Schwenkbewegung der Hebeleinheit einer Ruderbewegung ähneln.
Das Gelenk würde in diesem Fall zwei Rotationsbewegungen und eine Translationsbewegung
der Hebeleinheit gegenüber der Stabilisierungseinheit ermöglichen.
[0043] Die Befestigungseinheit kann beispielsweise einen Gummiaufsatz für Dachkonstruktionen
aus Stahl oder beispielsweise einen Stahlzackenaufsatz für Dachkonstruktionen aus
Holz aufweisen. Um die Arbeitsplattform entlang der Dachkonstruktion zu verschieben,
kann zuerst die Stabilisierungseinheit an der Arbeitsplattform angebracht werden.
Anschließend kann die Befestigungseinheit auf der Dachkonstruktion aufgesetzt werden.
Durch nach unten Drücken der Hebeleinheit kann die Arbeitsplattform nun durch eine
Hebelwirkung nach vorne bewegt werden.
[0044] Dadurch kann die Arbeitsplattform auf einfache Weise entlang der Dachkonstruktion
verschoben werden, wodurch allgemein die Sanierung von Dachabdeckungen vereinfacht
und beschleunigt werden kann.
[0045] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein System, welches eine im Kontext der
vorliegenden Erfindung beschriebene erste Arbeitsplattform, eine im Kontext der vorliegenden
Erfindung beschriebene zweite Arbeitsplattform sowie ein Adaptermodul aufweist. Dabei
umfasst das Adaptermodul einen rechteckigen Rahmen, der ein erstes Rahmenteil und
ein zweites Rahmenteil beinhaltet, wobei das erste Rahmenteil eine erste Stirnseite
des Adaptermoduls aufweist und wobei das zweite Rahmenteil eine zweite Stirnseite
des Adaptermoduls aufweist. Dabei sind das erste Rahmenteil und das zweite Rahmenteil
zueinander verstellbar festlegbar. Ferner ist die erste Stirnseite des Adaptermoduls
an einer Stirnseite der ersten Arbeitsplattform befestigbar und die zweite Stirnseite
des Adaptermoduls ist an einer Stirnseite der zweiten Arbeitsplattform befestigbar.
[0046] Mit anderen Worten kann mit dem Adaptermodul eine Lücke zwischen zwei Arbeitsplattformen
geschlossen werden und/oder die Arbeitsplattformen können mit dem Adaptermodul miteinander
verbunden werden. Ferner kann das Adaptermodul auch eingebaut werden, falls Dachaufbauten,
zum Beispiel Kamine, aus dem Dach herausragen. In diesem Fall kann das Adaptermodul
am Kamin entfernt und später wieder eingesetzt werden.
[0047] Dabei kann das erste Rahmenteil die erste Stirnseite des Adaptermoduls und zwei Längsseiten
aufweisen. Ebenfalls kann das zweite Rahmenteil die zweite Stirnseite des Adaptermoduls
und ebenfalls zwei Längsseiten aufweisen. Die Längsseiten des ersten Rahmenteils können
entlang der Längsseiten des zweiten Rahmenteils verschiebbar und feststellbar sein.
Dabei kann der Rahmen des Adaptermoduls aus Vierkantrohren aufgebaut sein. Auf diese
Weise können mehrere Arbeitsplattformen miteinander verbunden werden, wodurch die
Dachsanierung mit mehreren Arbeitsplattformen erfolgen kann. Dadurch können mehrere
Arbeiter gleichzeitig das Dach sanieren, wodurch die Dachsanierung schneller erfolgen
kann.
[0048] Die beschriebenen Ausführungsformen betreffen gleichermaßen eine Arbeitsplattform
und ein System mit einer ersten Arbeitsplattform, einer zweiten Arbeitsplattform und
einem Adaptermodul, obwohl einzelne Ausführungsformen ausschließlich in Bezug zur
Arbeitsplattform oder zum System beschrieben werden. Synergetische Effekte können
sich aus verschiedenen Kombinationen der Ausführungsformen ergeben, auch wenn diese
im Folgenden nicht beschrieben werden.
[0049] Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele und Figuren. Dabei bilden
alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich und in beliebiger
Kombination den Gegenstand der Erfindung auch unabhängig von ihrer Zusammensetzung
in den einzelnen Ansprüchen oder deren Rückbezügen.
Kurze Beschreibung der Figuren
[0050]
Fig. 1 zeigt eine mobile Arbeitsplattform in einer Draufsicht gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
Fig. 2 zeigt eine mobile Arbeitsplattform in einer Seitenansicht gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
Fig. 3 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Arbeitsplattform gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
Fig. 4 zeigt eine Unterseite einer Arbeitsplattform gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
Fig. 5 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Unterseite einer Arbeitsplattform
gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 6 zeigt eine Schnittfläche einer Arbeitsplattform gemäß einen Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
Fig. 7 zeigt eine Verschiebevorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 8 zeigt einen Querschnitt einer Längsseite einer Trägerkonstruktion einer Arbeitsplattform
gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 9 zeigt eine Lastrolle gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 10 zeigt eine Lastrolle gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 11 zeigt die Montage einer Lastrolle an einer Längsseite einer Trägerkonstruktion
einer Arbeitsplattform gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 12 zeigt eine Arbeitsplattform mit einer Antriebsvorrichtung, welche auf einer
Dachkonstruktion montiert ist gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 13 zeigt ein System, welches eine erste Arbeitsplattform, eine zweite Arbeitsplattform
sowie ein Adaptermodul umfasst, gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 14 zeigt ein Adaptermodul gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
[0051] Dabei sind die Figuren schematisch, nicht maßstabsgetreu und gegebenenfalls nicht
verhältnisgetreu dargestellt.
Detaillierte Beschreibung von Ausführungsbeispielen
[0052] Gemäß einem in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist eine Arbeitsplattform
10 dargestellt, welche zur Demontage von Wellplatten (z.B. Eternit-Wellasbest oder
andere) auf Dächern dient. So ist es mit dieser Arbeitsplattform 10 möglich, Dächer
von oben abzudecken, ohne eine nach innen durch Sicherheitsnetze hergestellte Absturzsicherung
zu verwenden. Zusätzlich kann bei industriellen Unternehmungen der Arbeitsablauf normal
weiterlaufen, da sich die Arbeitsplattform 10 zwischen der alten und der neuen Abdichtung
befindet.
[0053] Die Arbeitsplattform weist einen Stahlrahmen 11 auf, welcher mit einer Stahlgitterplatte
abgedeckt ist, worauf dann gearbeitet werden kann. Als Absturzsicherung wir ein Seilsystem
als Anschlagspunkt genutzt, um die Mobilität der darauf arbeitenden Personen nicht
zu beeinträchtigen. Ferner bewegt sich der Grundrahmen bzw. Stahlrahmen 11 auf Rollen,
welche mit Halfenschienen 29 befestigt sind. So ist die Arbeitsplattform 10 auf verschiedenen
Dachkonstruktionen nutzbar. Zusätzlich sind mehrere Sicherungen 30 und 31 gegen das
Abrutschen oder Kippen der Plattform angebracht, um ein sicheres Arbeiten auf dieser
gewährleisten zu können.
[0054] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel sind in Fig. 1 eine Draufsicht einer mobilen
Arbeitsplattform 10 und in Fig. 2 eine Seitenansicht einer mobilen Arbeitsplattform
10 dargestellt. Dabei umfasst die mobile Arbeitsplattform eine Trägerkonstruktion
11, welche als rechteckiger Rahmen ausgeführt ist. Dabei weist der rechteckige Rahmen
11 zwei Längsseiten 14 und 15 sowie zwei Stirnseiten 16 und 17 auf. Ferner sind die
Längsseiten 14 und 15 parallel zu einer Längsrichtung 8 der Arbeitsplattform 10 und
die Stirnseiten 17 und 16 sind parallel zu einer Transversalrichtung 7 der Arbeitsplattform.
An der Längsseite 14 sind Lastrollen 18, 19, 20, 21 und 22 derart angebracht, dass
die Drehachse der Lastrollen 18 bis 22 parallel zur Längsseite 14 sind. Ebenfalls
sind an der Längsseite 15 Lastrollen 23 bis 27 angebracht, deren Drehachsen parallel
zur Längsseite 15 sind. Ferner bildet die Trägerkonstruktion bzw. der Rahmen 11 eine
Arbeitsfläche 12, welche durch eine Siebdruckplatte gebildet wird. Ferner weist die
Arbeitsplattform Führungsrollen auf, welche jedoch verdeckt sind. Durch die Anordnung
der Rollen ist die Arbeitsplattform 10 entlang ihrer Transversalrichtung 7 entlang
einer Dachkonstruktion verschiebbar.
[0055] In der in Fig. 2 dargestellten Seitenansicht der Arbeitsplattform 10 ist gezeigt,
dass die Lastrollen 22, 21, 20, 19 und 18 an einer Halfenschiene 29 montiert sind.
Dabei sind die Lastrollen 18 bis 22 entlang der Halfenschiene 29 verstellbar. Ferner
sind L-förmige Sicherheitsbolzen 30 und 31 an der Trägerkonstruktion angebracht, welche
entlang einer zur Trägerkonstruktion senkrecht stehenden longitudinalen Achse des
L-förmigen Sicherheitsbolzens schwenkbar sind.
[0056] In Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht einer mobilen Arbeitsplattform 10 gemäß
einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Dabei ist gezeigt, dass
die Trägerkonstruktion 11, welche Längsseiten 14, 15 und Stirnseiten 16 und 17 umfasst,
weitere Befestigungsmittel 36 und 38 für einen Personenschutz beinhaltet. Dabei sind
die Befestigungsmittel 36 an den Längsseiten 15 und 14 an der Unterseite der Trägerkonstruktion
11 befestigt. Außerdem sind die Befestigungsmittel in Form eines Vierkantrohrs ausgeführt.
Auf diese Weise können Auskragungen 34 eines Geländers 23 in die Befestigungsmittel
36 eingeführt werden. Die Befestigungsmittel 38 sind beispielsweise als Stahlringe,
welche an der Trägerkonstruktion 11 befestigt sind, ausgeführt. Dabei kann an dem
Befestigungsmittel 38 ein Seilsicherungssystem zur Sicherung von Arbeitern befestigt
sein. Die Arbeitsfläche ist in Form einer Siebdruckplatte ausgebildet, welche an der
Oberseite der Trägerkonstruktion 11 befestigt ist.
[0057] In den Fig. 4 und 5 ist jeweils eine Unterseite einer Arbeitsplattform 10 gemäß einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Dabei ist ersichtlich, dass zwischen
den Längsseiten 11 ein Querriegel 40 positioniert ist. Dabei ist der Querriegel 40
zwischen zwei U-förmigen Profilen 46 und 48 angeordnet. Dabei kann der Querriegel
innerhalb der U-förmigen Profile bewegt und festgelegt werden. Außerdem umfasst der
Querriegel 40 auch die Führungsrollen 42 und 44, deren Drehachse im Wesentlichen senkrecht
zur Trägerkonstruktion angeordnet sind. Außerdem ist von der Unterseite der Arbeitsplattform
10 auch der Gitterrost 13 zu sehen, der zusammen mit einer eventuellen Siebdruckplatte
die Arbeitsfläche der Arbeitsplattform bildet. In Fig. 5 sind außerdem Befestigungsmittel
36 zur Geländeraufnahme dargestellt, welche an den Längsseiten der Trägerkonstruktion
11 angebracht sind.
[0058] In Fig. 6 ist eine Schnittfläche einer Arbeitsplattform gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt, wobei die Schnittfläche senkrecht zu den Längsseiten 14
und 15 der Arbeitsplattform 10 angeordnet ist. Dabei ist ersichtlich, dass die Längsseiten
14 und 15 der Trägerkonstruktion aus quadratischen Stahlrohren geformt sind. Ferner
ist zwischen den Vierkantstahlrohren der Trägerkonstruktion ein Gitterrost 13 angebracht,
der beispielsweise aus verzinktem Stahl gefertigt ist. Ferner ist auf der Oberseite
der Trägerkonstruktion eine Siebdruckplatte 12 befestigt, welche die Arbeitsfläche
12 der Arbeitsplattform 10 bildet. An der Unterseite der Längsseite 14 sind Halfenschienen
54 angebracht, welche parallel zur Längsseite 14 sind. Entlang dieser Halfenschienen
54 ist eine Lastrollenaufnahme 56 fahrbar und festlegbar, wobei an der Lastrollenaufhahme
56 eine Lastrolle 18 befestigt ist. Ebenfalls ist an der Längsseite 15 mittels eines
gleichen Mechanismus eine Lastenrolle 23 montiert. Ferner können die Lastrollen auch
einen Pendelmechanismus mit einer Pendelachse, die orthogonal zur Drehachse der jeweiligen
Lastrolle ist, aufweisen. Dieser ist in Fig. 6 jedoch nicht dargestellt.
[0059] Ferner sind an der Innenseite der vierkantigen Stahlrohre 14 und 15 der Trägerkonstruktion
U-förmige Profile 46 und 48 angebracht. Zwischen diesen U-förmigen Profilen ist ein
Querriegel 40 angeordnet, der entlang der Profile 46 und 48 verschiebbar ist und auch
an bestimmten Positionen feststellbar ist. Ferner sind am Querriegel 40 Führungsrollen
42 und 44 sowie L-förmige Sicherheitsbolzen 50 und 52 angebracht. Dabei umfasst der
L-förmige Sicherheitsbolzen 50 eine longitudinale Achse 51, die senkrecht zur durch
Trägerkonstruktion definierten Arbeitsfläche 12 steht, sowie eine Auskragung 53, welche
im Wesentlichen parallel zur Arbeitsfläche 12 ist. Dabei ist der L-förmige Sicherheitsbolzen
50 um die longitudinale Achse 51 schwenkbar, so dass die Auskragung 53 unter eine
Struktur der Dachkonstruktion geschwenkt werden kann. Auf diese Weise kann der L-förmige
Sicherheitsbolzen 50 unter eine Struktur der Dachkonstruktion eingehakt werden. Dasselbe
gilt auch für den L-förmigen Sicherheitsbolzen 52. Außerdem ist in Fig. 6 ersichtlich,
dass die Führungsrollen 42 und 44 unter einer Auflagefläche der Lastrollen 18 und
23 hervorragt. Auf diese Weise können die Führungsrollen 42 und 44 beispielsweise
in einem Balken einer Dachkonstruktion eingehängt werden. Ferner können auch die Führungsrollen
42 und 44 einen Pendelmechanismus aufweisen, der in Fig. 6 jedoch nicht dargestellt
ist.
[0060] In Fig. 7 ist eine Verschiebevorrichtung 60 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt. Die Verschiebevorrichtung umfasst dabei eine Hebeleinheit 62 sowie eine
Stabilisierungseinheit 64. Die Hebeleinheit 62 ist schwenkbar mit einer Befestigungseinheit
66 verbunden. Dabei kann die Befestigungseinheit 66 eine Gummioberfläche zur Verschiebung
von Arbeitsplattformen auf Stahlkonstruktionen oder eine Stahlzackenplatte zur Verschiebung
auf Holzkonstruktionen aufweisen. Ferner umfasst die Stabilisierungseinheit U-Profile,
mit welchen die Stabilisierungseinheit an einer Arbeitsplattform 10 angebracht werden
kann. Mittels des Griffes 70, der an einem Ende der Hebeleinheit 62 angebracht ist,
kann die Hebeleinheit 62 geschwenkt werden. Durch das Schwenken erfolgt gleichzeitig
ein Verschieben der Hebeleinheit 62 bezüglich der Stabilisierungseinheit 63, wodurch
sich durch die Hebelkraft die Arbeitsplattform 10 von einer Dachkonstruktion abstoßen
lässt.
[0061] In Fig. 8 ist ein Querschnitt einer Längsseite 14 einer Trägerkonstruktion der mobilen
Arbeitsplattform gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Dabei
ist ersichtlich, dass die Trägerkonstruktion aus Vierkantstahlrohren geformt ist.
Ferner sind an der Unterseite des Vierkantstahlrohres der Längsseite 14 Halfenschienen
54 und 55 angeordnet, welche parallel zur Längsseite 14 der Trägerkonstruktion sind.
Außerdem ist an einer Außenseite der Trägerkonstruktion ein Befestigungsmittel 38
in Form eines Stahlrings, der fest mit der Trägerkonstruktion verbunden ist, angebracht.
Am Stahlring 38 wiederum ist ein Seilsicherungssystem 39 angebracht.
[0062] In Fig. 9 ist eine Lastrolle 18 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,
welche beispielsweise in Halfenschienen, welche in Fig. 8 dargestellt sind, verschiebbar
und festlegbar ist. Dabei sind an der Rollenaufnahme 56 Verbindungsschrauben 58 und
59 angebracht, welche jeweils in die in Fig. 8 dargestellten Halfenschienen 54 und
55 einfahrbar sind. An der Rollenaufnahme 56 ist ferner eine senkrecht stehende Wand
bzw. ein senkrecht abstehender Flansch angeordnet, an welchem die Drehachse der Lastrolle
18 befestigt ist. Mittels der Verbindungsschrauben 58 und 59 kann die Lastrolle innerhalb
der in Fig. 8 dargestellten Halfenschienen in Längsrichtung der Längsseite 14 verschoben
und befestigt werden.
[0063] In Fig. 10 ist eine Lastrolle mit einer alternativen Rollenaufnahme dargestellt.
Dabei umfasst die Rollenaufnahme 56 ein U-förmiges Profil 72, in deren gegenüberliegenden
Seitenwänden jeweils eine Bohrung 74 und 76 angeordnet ist.
[0064] In Fig. 11 ist dargestellt, wie die in Fig. 10 gezeigte Rollenaufnahme an einer Längsseite
14 einer Trägerkonstruktion befestigt werden kann. Dabei sind in der Längsseite 14
der Trägerkonstruktion Bohrungen 75 und 77 angeordnet. Das U-Profil 72 der Rollenaufnahme
56 kann nun über das Vierkantrohr der Längsseite 14 der Trägerkonstruktion gefahren
werden und anschließend kann ein Bolzen 78 durch die Bohrungen 74, 76 des U-Profils
sowie durch die Bohrungen 75, 77 der Längsseite 14 der Trägerkonstruktion geführt
werden. Auf diese Weise kann die Lastrolle 18 an einer bestimmten Position entlang
der Längsseite 14 positioniert und befestigt werden.
[0065] In Fig. 12 ist eine mobile Arbeitsplattform, welche auf einer Dachkonstruktion montiert
ist, gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Dabei beinhaltet die
Dachkonstruktion Querbalken 80, 82 und 84. Die Lastrollen der Arbeitsplattform 10
können in Längsrichtung der Arbeitsplattform derart verstellt werden, dass die Lastrolle
23 genau auf dem Balken 80, die Lastrolle 24 genau auf dem Balken 82 und die Lastrolle
25 genau auf dem Balken 84 liegt. Ferner sind Führungsrollen, welche durch die Arbeitsplattform
verdeckt sind, oberhalb des Balkens 80 eingehängt. Auf diese Weise wird verhindert,
dass die Arbeitsplattform 10 von der Dachkonstruktion abrutscht. Mittels der Rollen
kann die Arbeitsplattform entlang der Balken 80, 82, 84 in Transversalrichtung bewegt
werden. Von der Arbeitsfläche 12 können durch Arbeiter alte Dachabdeckungen 88 auf
der rechten Seite der Arbeitsplattform 10 demontiert werden und neue Dachabdeckungen
86 auf der linken Seite der Arbeitsplattform 10 montiert werden. Auf diese Weise kann
immer nur ein kleiner Bereich des Daches unabgedeckt sein. Um die Arbeitsplattform
in Fig. 12 weiter nach rechts zu verschieben, kann die Verschiebevorrichtung 60 benutzt
werden. Dabei kann die Verschiebevorrichtung ein aus Aluminiumrohren gefertigter Hebelmechanismus
sein. Dieser umfasst eine Hebeleinheit 62, die an einem Ende eine Befestigungseinheit
66 aufweist. Dabei ist die Hebeleinheit schwenkbar an der Befestigungseinheit 66 angebracht,
so dass die Hebeleinheit 62 in eine vertikale Richtung schwenkbar ist. Die Stabilisierungseinheit
64 beinhaltet zwei Arme, welche an einem schwenkbaren Ring oder Rohr befestigt sind,
wodurch die Hebeleinheit 62 geführt ist. Auf diese Weise ist die Hebeleinheit 62 gegenüber
der Stabilisierungseinheit 64 schwenkbar und verschiebbar. Am Ende der Arme der Stabilisierungseinheit
64 sind U-Profile 68 angeordnet, mit welchen die Stabilisierungseinheit 64 an der
Arbeitsplattform 10 angebracht werden, kann. Durch Drücken auf die Hebeleinheit 62
kann nun ein Druck auf das Befestigungsmittel 66 gegeben werden. Auf diese Weise kann
sich die Arbeitsplattform 10 von der Dachkonstruktion abstoßen und kann so in Fig.
12 weiter in nach rechts bewegt werden. Um die Arbeitsplattform 10 auf der Dachkonstruktion
zu montieren, können gegebenenfalls zuerst die an der Unterseite montierten Lastrollen
auf die Abstände der Balken der Dachkonstruktion eingestellt werden. Ferner können
die Führungsrollen der Arbeitsplattform derart auf die Dachkonstruktion eingestellt
werden, dass die Arbeitsplattform bündig mit dem First des Daches abschließt. Ferner
können bei der Verwendung mehrerer Arbeitsplattformen die Führungsrollen derart eingestellt
werden, dass der Abstand der einzelnen Arbeitsplattformen untereinander nicht größer
als ein vorgegebenes Maximalmaß, beispielsweise 5 cm, ist. Ferner kann vor der Montage
der Arbeitsplattform auf der Dachkonstruktion auch die Befestigung eines optionalen
Geländers an der Arbeitsplattform 10 erfolgen.
[0066] Um die Arbeitsplattform auf der Dachkonstruktion zu montieren, werden gegebenenfalls
zuerst Wellplatten von der Dachabdeckung entfernt. Anschließend kann die Arbeitsplattform
10 beispielsweise mit einem Kran auf die zuvor freigelegte Stelle am Dach gehoben
und auf die Dachkonstruktion aufgesetzt werden. Nachdem die Arbeitsplattform komplett
auf der Dachkonstruktion aufliegt, kann diese beispielsweise von einem Haken des Kranseils
gelöst werden. Anschließend können die L-förmigen Sicherheitsbolzen unter eine Struktur
der Dachkonstruktion geschwenkt und angezogen werden. Auf diese Weise ist die Arbeitsplattform
10 vor Kippen geschützt und ist nun einsatzfähig. Hierbei können Arbeiter mit einer
persönlichen Sicherheitsausrüstung mit einem an der Arbeitsplattform 10 befestigten
Seilsicherungssystem verbunden sein.
[0067] In Fig. 13 ist ein System gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Dabei umfasst das System eine erste Arbeitsplattform 10 sowie eine zweite Arbeitsplattform
9, die mittels eines Adaptermoduls 90 miteinander verbunden sind. Dabei ist eine Stirnseite
des Adaptermoduls 90 mit einer Stirnseite der ersten Arbeitsplattform 10 verbunden.
Dabei sind durch Bohrungen 96 Bolzen zur Befestigung des Adaptermoduls 90 an die erste
Plattform 10 bereitgestellt. Ebenfalls ist eine Stirnseite des Adaptermoduls mit einer
Stirnseite der zweiten Arbeitsplattform 9 verbunden. Dafür sind ebenfalls Bohrungen
97 vorgesehen, durch welche ein Bolzen zur Befestigung des Adaptermoduls 90 mit der
zweiten Arbeitsplattform 9 geführt werden kann.
[0068] In Fig. 14 ist ein Adaptermodul 90 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt. Dabei ist das Adaptermodul aus einem rechteckigen Rahmen gefertigt, welcher
ein erstes Rahmenteil 92 und ein zweites Rahmenteil 94 beinhaltet. Dabei weist das
erste Rahmenteil 92 eine erste Stirnseite des Adaptermoduls 90 und das zweite Rahmenteil
94 eine zweite Stirnseite des Adaptermoduls 90 auf. Ferner sind die zwei Längsseiten
des zweiten Rahmenteils 94 innerhalb der Längsseiten des ersten Rahmenteils verschiebbar
und mittels eines Bolzens 93, welcher durch Bohrungen 95 der Rahmenteile geführt werden
kann, festlegbar. Ferner umfassen die Stirnseiten des Adaptermoduls Bohrungen 96 und
97, mittels derer das Adaptermodul mit angrenzenden Arbeitsplattformen verbunden werden
kann.
[0069] Ergänzend sei darauf hinzuweisen, dass "umfassend" oder "aufweisend" keine anderen
Elemente ausschließt und "ein" oder "einer" keine Vielzahl ausschließt. Ferner sei
darauf hingewiesen, dass Merkmale, die mit Verweis auf eines der obigen Ausführungsbeispiele
oder Ausführungsformen beschrieben worden sind, auch in Kombination mit anderen Merkmalen
anderer oben beschriebener Ausführungsbeispiele oder Ausführungsformen verwendet werden
können. Bezugszeichen in den Ansprüchen sind nicht als Einschränkung anzusehen.
Bezugszeichenliste
[0070]
- 7
- Einzug Transversalrichtung
- 8
- Längsrichtung
- 9
- Arbeitsplattform
- 10
- Arbeitsplattform
- 11
- Trägerkonstruktion, Rahmen
- 12
- Arbeitsfläche
- 13
- Gitterrost
- 14
- Längsseite
- 15
- Längsseite
- 16
- Stirnseite
- 17
- Stirnseiten
- 18,19,20,21,22, 23,24,25,26,27
- Lastrollen
- 29
- Schiene
- 30,31
- wellförmiger Sicherheitsbolzen
- 32
- Geländer
- 34
- Auskragung
- 36
- Befestigungsmittel für Personenschutz
- 38
- Befestigungsmittel für Personenschutz
- 39
- Teilsicherungssystem
- 40
- Querriegel
- 42
- Führungsrolle
- 44
- Führungsrollen
- 46
- U-förmiges Profil
- 48
- U-förmiges Profil
- 50,52
- L-förmiger Sicherheitsbolzen
- 51
- longitudinale Achse
- 53
- Auskragung
- 54,55
- Halfenschiene
- 56
- Rollenaufnahme
- 58,59
- Verbindungsschraube
- 60
- Verschiebevorrichtung
- 62
- Hebeleinheit
- 64
- Stabilisierungseinheit
- 66
- Befestigungseinheit
- 68
- U-Profil
- 70
- Griff
- 72
- U-Profil, Rollenaufnahme
- 74,76
- Bohrung
- 75,77
- Bohrung
- 78
- Schraube
- 80,82,84
- Dachkonstruktion, Balken
- 86
- neue Dachabdeckung
- 88
- alte Dachabdeckung
- 90
- Adaptermodul
- 92
- erstes Rahmenteil
- 93
- Schraubverbindung
- 94
- zweites Rahmenteil
- 95,96,97
- Bohrung
1. Mobile Arbeitsplattform (10) zur Montage und Demontage von Dachabdeckungen auf einer
Dachkonstruktion, die Arbeitsplattform aufweisend:
eine Trägerkonstruktion (11);
zumindest eine über eine Unterseite der Trägerkonstruktion nach unten hinausragende
Lastrolle (18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27);
zumindest eine über die Unterseite der Trägerkonstruktion nach unten hervorstehende
Führungsrolle (42, 44);
wobei die Führungsrolle derart über eine Auflagefläche der Lastrolle nach unten vorsteht,
dass sie auf einer Dachkonstruktion aufliegt;
wobei die Drehachse der Führungsrolle zur Drehachse der Lastrolle geneigt ist;
wobei die zumindest eine Führungsrolle derart angeordnet ist, um in einer Dachkonstruktion
einhängbar zu sein; und
wobei die Arbeitsplattform durch die Anordnung der zumindest einen Führungsrolle und
der zumindest einen Lastrolle entlang einer Dachkonstruktion verschiebbar ist;
wobei die Trägerkonstruktion als rechteckiger Rahmen (11) ausgeführt ist;
wobei der Rahmen zwei gegenüberliegende Längsseiten (14, 15) aufweist, welche entlang
einer Längsrichtung (8) des Rahmens verlaufen;
wobei der Rahmen zwei gegenüberliegende Stirnseiten (16, 17) aufweist, welche entlang
einer Transversalrichtung (7) des Rahmens verlaufen;
wobei die zumindest eine Lastrolle an einer Längsseiten des Rahmens angebracht ist
und entlang der Längsrichtung des Rahmens verstellbar ist;
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den zwei gegenüberliegenden Längsseiten (14, 15) des Rahmens ein Querriegel
(40) angebracht ist, welcher entlang der Längsrichtung (8) der Arbeitsplattform verstellbar
ist; und
wobei die zumindest eine Führungsrolle (42, 44) am Querriegel (40) angebracht ist,
so dass die zumindest eine Führungsrolle in Anlage zu einer Dachkonstruktion gebracht
werden kann.
2. Arbeitsplattform (10) nach Anspruch 1,
wobei die Drehachse der Führungsrolle zur Drehachse der Lastrolle einen Neigungswinkel
aufweist, der zwischen 70° und 110°, vorzugsweise zwischen 85° und 95°, liegt.
3. Arbeitsplattform (10) nach Anspruch 1 oder 2,
wobei die zumindest eine Lastrolle (18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27) eine erste
Drehachse aufweist, die zur Trägerkonstruktion einen ersten Winkel aufweist, der kleiner
oder gleich 5° ist; und
wobei die zumindest eine Führungsrolle (42, 44) eine zweite Drehachse aufweist, die
zur Trägerkonstruktion einen zweiten Winkel aufweist, der zwischen 85° und 95° liegt.
4. Arbeitsplattform (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
wobei die Arbeitsplattform eine erste Lastrolle (18), eine zweite Lastrolle, eine
dritte Lastrolle (23) und eine vierte Lastrolle aufweist;
wobei die Arbeitsplattform eine erste Führungsrolle (42) und eine zweite Führungsrolle
(44) aufweist;
wobei die erste Lastrolle (18) und die zweite Lastrolle an einer ersten Längsseite
(14) der Trägerkonstruktion angebracht sind;
wobei die dritte Lastrolle (23) und die vierte Lastrolle an einer zweiten Längsseite
(15) der Trägerkonstruktion angebracht sind;
wobei die Drehachsen der Längsrollen zueinander parallel sind; und wobei die erste
Führungsrolle (42) und die zweite Führungsrolle (44) bezüglich einer Längsrichtung
der Trägerkonstruktion auf derselben Höhe angeordnet sind.
5. Arbeitsplattform (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, weiterhin aufweisend:
zumindest einen L-förmigen Sicherheitsbolzen (50, 52);
wobei der L-förmige Sicherheitsbolzen an der Arbeitsplattform angebracht ist und über
die Unterseite der Trägerkonstruktion nach unten hervorsteht; und
wobei der L-förmige Sicherheitsbolzen um eine zur Trägerkonstruktion im Wesentlichen
vertikal angeordnete Achse (51) schwenkbar ist, so dass eine Auskragung (53) am Ende
des L-förmigen Sicherheitsbolzens beim Verschwenken unter eine Struktur einer Dachkonstruktion
einhakbar ist.
6. Arbeitsplattform (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, ferner aufweisend:
eine Arbeitsfläche;
wobei zum Bilden der Arbeitsfläche eine Platte (12) und/oder ein Gitterrost (13) auf
der Trägerkonstruktion befestigt sind.
7. Arbeitsplattform (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
wobei die zumindest eine Lastrolle (18) und/oder die zumindest eine Führungsrolle
(42) orthogonal zur Drehachse pendelnd aufgehängt sind, so dass die zumindest eine
Lastrolle (18) und/oder die zumindest eine Führungsrolle (42) bezüglich einer Anlagefläche
der zumindest einen Lastrolle bzw. einer Anlagefläche der zumindest einen Führungsrolle
ausrichtbar sind.
8. Arbeitsplattform (10) nach Anspruch 7,
wobei eine Pendelauslenkung zumindest einer Lastrolle und/oder zumindest einer Führungsrolle
auf einen Winkel von maximal 10°, vorzugsweise maximal 5°, beschränkt ist.
9. Arbeitsplattform (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, ferner aufweisend:
Befestigungsmittel (36, 38) zum Befestigen eines Personenschutzes;
wobei der Personenschutz vorzugsweise in Form eines Geländers (32) der Arbeitsplattform
und/oder eines Seilsicherungssystems (39) zur Sicherung von Personen ausgeführt ist.
10. Arbeitsplattform (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
wobei die Arbeitsplattform eine Verschiebevorrichtung (60) zum Verschieben der Arbeitsplattform
entlang der Dachkonstruktion aufweist, die Verschiebevorrichtung aufweisend:
eine Hebeleinheit (62);
eine Stabilisierungseinheit (64); und
eine Befestigungseinheit (66);
wobei die Stabilisierungseinheit an der Arbeitsplattform befestigbar ist;
wobei die Hebeleinheit stabförmig ausgeführt ist und mit der Stabilisierungseinheit
mit einem Gelenk derart verbunden ist, dass die Hebeleinheit zur Stabilisierungseinheit
schwenkbar ist und dass die Hebeleinheit gegenüber der Stabilisierungseinheit in longitudinaler
Richtung der Hebeleinheit verschiebbar ist;
wobei ein erstes Ende der stabförmigen Hebeleinheit mit der Befestigungseinheit schwenkbar
verbunden ist; und
wobei die Verschiebevorrichtung mittels der Befestigungseinheit an einer Dachkonstruktion
befestigbar ist.
11. System aufweisend:
eine erste Arbeitsplattform (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10; und
eine zweite Arbeitsplattform (9) nach einem Ansprüche 1 bis 10;
ein Adaptermodul (90) aufweisend:
einen rechteckigen Rahmen, der ein erstes Rahmenteil (92) und ein zweites Rahmenteil
(94) umfasst;
wobei das erste Rahmenteil (92) eine erste Stirnseite des Adaptermoduls (90) aufweist
und wobei das zweite Rahmenteil (94) eine zweite Stirnseite des Adaptermoduls (90)
aufweist;
wobei das erste Rahmenteil (92) und das zweite Rahmenteil (94) zueinander verstellbar
festlegbar sind;
wobei die erste Stirnseite des Adaptermoduls an einer Stirnseite der ersten Arbeitsplattform
befestigbar ist und die zweite Stirnseite des Adaptermoduls an einer Stirnseite der
zweiten Arbeitsplattform befestigbar ist.
1. Mobile working platform (10) for installing and removing roof coverings on a roof
structure, comprising:
a support structure (11);
at least one load roller (18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27) which projects downwards
beyond an underside of the support structure;
at least one guide roller (42, 44) which protrudes downwards beyond the underside
of the support structure;
the guide roller protruding downwards beyond a contact surface of the load roller
so that it abuts a roof structure;
the axis of rotation of the guide roller being inclined in relation to the axis of
rotation of the load roller;
the at least one guide roller being arranged so as to be mountable in a roof structure;
the arrangement of the at least one guide roller and the at least one load roller
making it possible to move the working platform along a roof structure;
the support structure being formed as a rectangular frame (11);
the frame having two opposite longitudinal sides (14, 15) which extend in a longitudinal
direction (8) of the frame;
the frame having two opposite end sides (16, 17) which extend in a transverse direction
(7) of the frame;
the at least one load roller being attached to a longitudinal side of the frame and
being movable in the longitudinal direction of the frame;
characterised in that a traverse (40) is attached between the two opposite longitudinal sides (14, 15)
of the frame and is movable in the longitudinal direction (8) of the working platform;
and
the at least one guide roller (42, 44) being attached to the traverse (40) such that
the at least one guide roller can be brought into contact with a roof structure.
2. Working platform (10) according to claim 1,
wherein the axis of rotation of the guide roller is inclined in relation to the axis
of rotation of the load roller at an angle of between 70° and 110°, preferably between
85° and 95°.
3. Working platform (10) according to either claim 1 or claim 2,
wherein the at least one load roller (18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27) has
a first axis of rotation having a first angle of less than or equal to 5° in relation
to the support structure; and
wherein the at least one guide roller (42, 44) has a second axis of rotation having
a second angle of between 85° and 95° in relation to the support structure.
4. Working platform (10) according to any of the preceding claims,
wherein the working platform has a first load roller (18), a second load roller, a
third load roller (23) and a fourth load roller;
wherein the working platform has a first guide roller (42) and a second guide roller
(44);
wherein the first load roller (18) and the second load roller are attached to a first
longitudinal side (14) of the support structure;
wherein the third load roller (23) and the fourth load roller are attached to a second
longitudinal side (15) of the support structure;
wherein the axes of rotation of the longitudinal rollers are parallel to one another;
and
wherein the first guide roller (42) and the second guide roller (44) are arranged
at the same level with regard to a longitudinal direction of the support structure.
5. Working platform (10) according to any of the preceding claims, further comprising:
at least one L-shaped safety bolt (50, 52);
wherein the L-shaped safety bolt is attached to the working platform and protrudes
downwards beyond the underside of the support structure; and
wherein the L-shaped safety bolt is pivotable about an axis (51) which is substantially
vertical in relation to the support structure, such that a projection (53) at the
end of the L-shaped safety bolt can hook under a construction of a roof structure
when said bolt is pivoted.
6. Working platform (10) according to any of the preceding claims, further comprising:
a working surface,
wherein a panel (12) and/or grating (13) are fastened to the support structure to
form the working surface.
7. Working platform (10) according to any of the preceding claims,
wherein the at least one load roller (18) and/or the at least one guide roller (42)
are suspended such that they oscillate orthogonally to the axis of rotation so that
the at least one load roller (18) and/or the at least one guide roller (42) can be
oriented in relation to a contact surface of the at least one load roller or to a
contact surface of the at least one guide roller.
8. Working platform (10) according to claim 7,
wherein the angle at which the at least one load roller and/or at least one guide
roller is deflected in an oscillating manner is restricted to at most 10°, preferably
at most 5°.
9. Working platform (10) according to any of the preceding claims, further comprising:
fastening means (36, 38) for fastening a personal protection means,
wherein the personal protection means is preferably in the form of a handrail (32)
of the working platform and/or a lifeline rope safety system (39) for the purpose
of personal safety.
10. Working platform (10) according to any of the preceding claims,
wherein the working platform has a displacement device (60) intended for moving the
working platform along the roof structure and comprising:
a lever unit (62);
a stabilisation unit (64); and
a fastening unit (66);
wherein the stabilisation unit can be fastened to the working platform;
wherein the lever unit is rod-shaped and is connected to the stabilisation unit by
means of a joint such that the lever unit can be pivoted relative to the stabilisation
unit and such that the lever unit can be moved in the longitudinal direction thereof
relative to the stabilisation unit;
wherein a first end of the rod-shaped lever unit is pivotally connected to the fastening
unit; and
wherein the displacement device can be fastened to a roof structure by means of the
fastening unit.
11. System comprising:
a first working platform (10) according to any of claims 1 to 10; and
a second working platform (9) according to any of claims 1 to 10;
an adapter module (90) having:
a rectangular frame comprising a first frame part (92) and a second frame part (94);
wherein the first frame part (92) has a first end side of the adapter module (90)
and wherein the second frame part (94) has a second end side of the adapter module
(90);
wherein the first frame part (92) and the second frame part (94) can be fixed such
that they are movable relative to one another;
wherein the first end side of the adapter module can be fastened to an end side of
the first working platform and the second end side of the adapter module can be fastened
to an end side of the second working platform.
1. Plateforme de travail (10) mobile pour le montage et le démontage de couvertures de
toit sur une construction de toit, la plateforme de travail présentant :
une construction de support (11) ;
au moins un rouleau de charge (18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27) dépassant vers
le bas sur un côté inférieur de la construction de support ;
au moins un rouleau de guidage (42, 44) faisant saillie vers le bas sur le côté inférieur
de la construction de support ;
dans laquelle le rouleau de guidage fait saillie vers le bas sur une surface d'appui
du rouleau de charge de telle sorte qu'il repose sur une construction de toit ;
dans laquelle l'axe de rotation du rouleau de guidage est incliné par rapport à l'axe
de rotation du rouleau de charge ;
dans laquelle le rouleau de guidage au moins au nombre de un est disposé de sorte
à pouvoir être suspendu dans une construction de toit ; et
dans laquelle la plateforme de travail peut être déplacée le long d'une construction
de toit par l'agencement du rouleau de guidage au moins au nombre de un et du rouleau
de charge au moins au nombre de un ;
dans laquelle la construction de support est réalisée en tant que cadre (11) rectangulaire
;
dans laquelle le cadre présente deux côtés longitudinaux (14, 15) opposés qui s'étendent
le long d'une direction longitudinale (8) du cadre ;
dans laquelle le cadre présente deux côtés frontaux (16, 17) opposés qui s'étendent
le long d'une direction transversale (7) du cadre ;
dans laquelle le rouleau de charge au moins au nombre de un est mis en place sur un
côté longitudinal du cadre et peut être déplacé le long de la direction longitudinale
du cadre ;
caractérisée en ce que, entre les deux côtés longitudinaux (14, 15) opposés du cadre, il est mis en place
une traverse (40) qui peut être déplacée le long de la direction longitudinale (8)
de la plateforme de travail ; et
dans laquelle le rouleau de guidage (42, 44) au moins au nombre de un est mis en place
sur la traverse (40) de telle sorte que le rouleau de guidage au moins au nombre de
un peut être amené en appui contre une construction de toit.
2. Plateforme de travail (10) selon la revendication 1,
dans laquelle l'axe de rotation du rouleau de guidage présente par rapport à l'axe
de rotation du rouleau de charge un angle d'inclinaison qui est compris entre 70°
et 110°, de préférence entre 85° et 95°.
3. Plateforme de travail (10) selon la revendication 1 ou 2,
dans laquelle le rouleau de charge (18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27) au moins
au nombre de un présente un premier axe de rotation qui présente par rapport à la
construction de support un premier angle qui est inférieur ou égal à 5° ; et
dans laquelle le rouleau de guidage (42, 44) au moins au nombre de un présente un
deuxième axe de rotation qui présente par rapport à la construction de support un
deuxième angle qui est compris entre 85° et 95°.
4. Plateforme de travail (10) selon l'une des revendications précédentes,
dans laquelle la plateforme de travail présente un premier rouleau de charge (18),
un deuxième rouleau de charge, un troisième rouleau de charge (23) et un quatrième
rouleau de charge ;
dans laquelle la plateforme de travail présente un premier rouleau de guidage (42)
et un deuxième rouleau de guidage (44) ;
dans laquelle le premier rouleau de charge (18) et le deuxième rouleau de charge sont
mis en place sur un premier côté longitudinal (14) de la construction de support ;
dans laquelle le troisième rouleau de charge (23) et le quatrième rouleau de charge
sont mis en place sur un deuxième côté longitudinal (15) de la construction de support
;
dans laquelle les axes de rotation des rouleaux longitudinaux sont parallèles entre
eux ; et
dans laquelle le premier rouleau de guidage (42) et le deuxième rouleau de guidage
(44) sont disposés à la même hauteur par rapport à une direction longitudinale de
la construction de support.
5. Plateforme de travail (10) selon l'une des revendications précédentes, présentant
également :
au moins un boulon de sécurité (50, 52) en forme de L ;
dans laquelle le boulon de sécurité en forme de L est mis en place sur la plateforme
de travail et fait saillie vers le bas sur le côté inférieur de la construction de
support ; et
dans laquelle le boulon de sécurité en forme de L peut pivoter autour d'un axe (51)
disposé essentiellement verticalement par rapport à la construction de support de
telle sorte qu'un porte-à-faux (53) à l'extrémité du boulon de sécurité en forme de
L permet un accrochage lors du pivotement sous une structure d'une construction de
toit.
6. Plateforme de travail (10) selon l'une des revendications précédentes, présentant
également :
une surface de travail ;
dans laquelle une plaque (12) et/ou un caillebotis (13) sont fixés sur la construction
de support pour permettre la formation de la surface de travail.
7. Plateforme de travail (10) selon l'une des revendications précédentes,
dans laquelle le rouleau de charge (18) au moins au nombre de un et/ou le rouleau
de guidage (42) au moins au nombre de un sont suspendus de façon pendulaire à angle
droit par rapport à l'axe de rotation de telle sorte que le rouleau de charge (18)
au moins au nombre de un et/ou le rouleau de guidage (42) au moins au nombre de un
peuvent être orientés par rapport à une surface d'appui du rouleau de charge au moins
au nombre de un ou respectivement par rapport à une surface d'appui du rouleau de
guidage au moins au nombre de un.
8. Plateforme de travail (10) selon la revendication 7,
dans laquelle une déviation pendulaire d'au moins un rouleau de charge et/ou d'au
moins un rouleau de guidage est limitée à un angle de 10° maximum, de préférence de
5° maximum.
9. Plateforme de travail (10) selon l'une des revendications précédentes, présentant
également :
des moyens de fixation (36, 38) pour la fixation d'une protection individuelle ;
dans laquelle la protection individuelle est réalisée de préférence sous la forme
d'une balustrade (32) de la plateforme de travail et/ou d'un système antichute à câble
(39) pour la sécurité des personnes.
10. Plateforme de travail (10) selon l'une des revendications précédentes,
dans laquelle la plateforme de travail présente un dispositif de déplacement (60)
pour le déplacement de la plateforme de travail le long de la construction de toit,
le dispositif de déplacement présentant :
une unité de levage (62) ;
une unité de stabilisation (64) ;
une unité de fixation (66) ;
dans laquelle l'unité de stabilisation peut être fixée à la plateforme de travail
;
dans laquelle l'unité de levage est réalisée en forme de barre et raccordée par une
articulation à l'unité de stabilisation de telle sorte que l'unité de levage peut
pivoter par rapport à l'unité de stabilisation, et en ce que l'unité de levage peut
être déplacée par rapport à l'unité de stabilisation dans la direction longitudinale
de l'unité de levage ;
dans laquelle une première extrémité de l'unité de levage en forme de barre est raccordée
de façon pivotante à l'unité de fixation ; et
dans laquelle le dispositif de déplacement peut être fixé à une construction de toit
au moyen de l'unité de fixation.
11. Système, présentant :
une première plateforme de travail (10) selon l'une des revendications 1 à 10 ; et
une deuxième plateforme de travail (9) selon l'une des revendications 1 à 10 ;
un module d'adaptation (90), présentant :
un cadre rectangulaire qui comprend une première partie de cadre (92) et une deuxième
partie de cadre (94) ;
dans lequel la première partie de cadre (92) présente un premier côté frontal du module
d'adaptation (90), et dans lequel la deuxième partie de cadre (94) présente un deuxième
côté frontal du module d'adaptation (90) ;
dans lequel la première partie de cadre (92) et la deuxième partie de cadre (94) peuvent
être fixées de façon réglable l'une par rapport à l'autre ;
dans lequel le premier côté frontal du module d'adaptation peut être fixé à un côté
frontal de la première plateforme de travail, et le deuxième côté frontal du module
d'adaptation peut être fixé à un côté frontal de la deuxième plateforme de travail.