[0001] Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der Geräte und Maschinen, die zum Behandeln, insbesondere
zum Trocknen und/oder Waschen, von Wäsche oder anderen Gegenständen dienen und die
nachfolgend allgemein auch als Wäschebehandlungsmaschinen bezeichnet werden.
[0002] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Beschickungstür für eine
Wäschebehandlungsmaschine mit einem Türrahmen und einem in dem Türrahmen gehaltenen
Schauglas, auf welchem eine Dichtung aufgebracht ist, bei dem der Türrahmen zumindest
durch Fügen wenigstens eines Rahmeninnenteils mit wenigstens einem Rahmenaußenteil
gebildet wird, und das Schauglas zwischen das Rahmeninnenteil und das Rahmenaußenteil
derart eingebracht wird, dass es sich mit wenigstens einer Auflagefläche an mehreren
türrahmenseitigen Auflagebereichen abstützt.
[0003] Die Erfindung betrifft ferner eine Beschickungstür für eine Wäschebehandlungsmaschine
mit einem Türrahmen, der wenigstens ein Rahmeninnenteil und ein Rahmenaußenteil umfasst,
und mit einem in dem Türrahmen angeordneten Schauglas, das wenigstens abschnittsweise
an Auflagebereichen des Türrahmens anliegt und auf welchem eine Dichtung aufgebracht
ist.
[0004] Ein derartiges Verfahren bzw. eine derartige Beschickungstür gehen aus der Schrift
WO 2007/000645 A1 hervor.
[0005] Ein derartiges Verfahren bzw. eine derartige Beschickungstür gehen aus der Schrift
DE 10 2005 023 445 A1 hervor, die auf die optimierte Ausbildung einer Beschickungstür dahingehend gerichtet
ist, dass die Ablagerung von Flusen im Bereich einer druckbeaufschlagten Abdichtung
der Beschickungstür auch bei fertigungsbedingten Toleranzabweichungen der Türkomponenten
vermieden wird. Dazu ist ein Türrahmen vorgesehen, der wenigstens ein Rahmeninnenteil
und wenigstens ein mit diesem zusammengefügtes Rahmenaußenteil umfasst. Zwischen den
Rahmenteilen ist ein Einsatz gehalten und dazu derart eingebracht, dass er sich mit
wenigstens einer Auflagefläche auf mehreren türrahmenseitigen Auflagebereichen abstützt.
Bei dem Einsatz handelt es sich um eine bevorzugt topfförmig ausgebildete Glasscheibe
(Schauglas), deren Rand in einem von den Rahmenteilen gebildeten umlaufenden Spalt
oder Aufnahmeraum aufgenommen ist. Dabei ist der Aufnahmeraum so bemessen, dass genügend
Spiel vorhanden ist, um fertigungsbedingte Abweichungen im Ist-Maß der Dicke der Glasscheibe
sicher auszugleichen. Bei der Herstellung der Beschickungstür wird zwischen dem Rahmeninnenteil
und der Glasscheibe eine Dichtung angeordnet, die durch ihre Elastizität und ihren
Querschnitt eine sichere Abdichtung gewährleistet und zudem durch eine mehr oder weniger
starke axiale Komprimierung die besagten Fertigungstoleranzen des Einsatzes ausgleicht.
[0006] Allerdings tritt dadurch je nach Fertigungsgenauigkeit des Einsatzes und damit je
nach Komprimierung der Dichtung zwischen dem Rahmeninnenteil und dem Rahmenaußenteil
im Mantelbereich der Beschickungstür ein mehr oder weniger großer Spalt auf, der als
Verbindungsfuge der Türrahmenteile für den Betrachter erkennbar ist. Dieser Effekt
ist unter Designaspekten nicht wünschenswert. Zudem kann bei der bekannten Beschickungstür
konstruktionsbedingt die Ist-Dicke des Türrahmens variieren, wenn die Elastizität
der Dichtung nicht zur vollständigen Kompensation etwaiger Maßabweichungen der Einsatzdicke
ausreicht.
[0007] Vor diesem Hintergrund besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Angabe
eines Verfahrens zum Herstellen einer Beschickungstür bzw. in der Schaffung einer
Beschickungstür, durch das bzw. bei der für einen Toleranzausgleich der Einsatzabmessungen
derart gesorgt ist, dass die Dicke der Beschickungstür stets in einem vorgegebenen
Soll-Maß einstellbar ist und somit auch Designvorgaben dahingehend erfüllt werden
können, dass beispielsweise das Rahmeninnenteil und das Rahmenaußenteil an vorgegebenen
Kanten fugen- und spaltfrei aufeinander liegen.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß hinsichtlich des Verfahrens durch ein Verfahren
mit den Merkmalen des entsprechenden unabhängigen Patentanspruchs gelöst.
[0009] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist demgemäß vorgesehen, dass zumindest das Material
der Auflagebereiche vor dem Fügen der Rahmenteile in einen temporär plastisch verformbaren
Zustand gebracht wird, bei eingebrachtem Schauglas Kräfte auf die Auflagebereiche
ausgeübt werden, so dass sich diese durch Verformung derart an die Geometrie des Schauglases
anpassen, dass ein vorgegebenes Soll-Maß der Türdicke eingestellt wird, wobei die
Türdicke die Rahmenteile, das zwischen diesen eingebrachte Schauglas und die Dichtung
umfasst, und wobei die Auflagebereiche anschließend wieder in einen unverformbaren
(festen) Zustand gebracht und die Rahmenteile gefügt werden.
[0010] Ein erster wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht damit darin, dass auch vergleichsweise
große Toleranzen insbesondere in den für die Beschickungstürdicke relevanten Abmaßen
des Einsatzes in Kauf genommen werden können, weil diese individuell durch Verdrängung,
Abtrag oder Verformung des Materials der türrahmenseitigen Auflagebereiche kompensiert
werden. Dies wirkt sich auch positiv auf die Fertigungskosten aus, weil dadurch höhere
Toleranzen in der Ist-Dicke des Einsatzes akzeptabel sind.
[0011] Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich zudem durch eine einfache Realisierbarkeit
und Automatisierbarkeit aus, weil vorteilhafterweise die beim Fügen der Türrahmenteile
auf diese ausgeübten Kräfte zugleich auch zur Verformung bzw. Formanpassung/Vertikalmaßanpassung
der Auflagebereiche dienen können. Nachdem die Auflagebereiche wieder in einen im
Wesentlichen unverformbaren bzw. festen Zustand - beispielsweise einen ausgehärteten
oder erstarrten Zustand - gebracht worden sind, können diese ihre Abstütz- und Haltefunktionen
zuverlässig und in einer optimal an die Form der Auflagefläche des Einsatzes angepassten
Geometrie ausüben.
[0012] Damit ist ein Verfahren zum Herstellen einer Beschickungstür angegeben, das auch
äußerst anspruchsvollen Vorgaben hinsichtlich der Dickenmaßhaltigkeit der Beschickungstür
und der Designvorgaben - z.B. einem spaltlosen Fügen der Türrahmenteile im äußerlich
sichtbaren Bereich (beispielsweise an der Türrahmenmantelfläche) - genügt.
[0013] Weitere Einzelheiten, Aspekte und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen
Patentansprüche, der beigefügten Zeichnung und deren jeweils zugehöriger Beschreibung.
[0014] In einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der Einsatz
während des Fügens in eine vorgespannte, in Bezug auf die Auflagebereiche zurückgezogene
Position gebracht und nach Abschluss des Fügens aus dieser wieder entlassen. Dadurch
wird eine Vorspannung auf die üblicherweise zwischen Einsätzen wie Schaugläsern und
einem Rahmenteil vorgesehene Dichtung ausgeübt und damit eine feste Passung zwischen
dem Einsatz und dem jeweiligen Auflagebereich erzeugt. Fertigungstechnisch bevorzugt
kann der Einsatz (Schauglas) von einer Saugglocke erfasst und in die Vorspannungsrichtung
gezogen werden.
[0015] Die erfindungsgemäße temporäre plastische Verformbarkeit zumindest der Auflagebereiche
kann grundsätzlich durch verschiedene physikalische und/oder chemische Methoden realisiert
werden. So ist beispielsweise ein Anlösen oder Weichmachen der Auflagebereiche durch
ein Lösungsmittel oder durch (thermische) Energiezufuhr denkbar.
[0016] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens sind die
Auflagebereiche oder besonders bevorzugt das Rahmeninnenteil und das Rahmenaußenteils
aus einem thermoplastischen Material hergestellt. Zum Fügen von Rahmeninnenteil und
Rahmenaußenteil können diese bevorzugt mit kooperierenden Verbindungsstegen versehen
werden, die zusammen mit den Auflagebereichen erwärmt und plastisch verformt bzw.
verbunden werden. Dazu kann ein sogenannter Heizspiegel zwischen den Fügepartnern
(Rahmeninnenteil und Rahmenaußenteil) positioniert werden, so dass das thermoplastische
Material aufgrund der so zugeführten Wärmeenergie anschmilzt. Dann wird der Heizspiegel
entfernt und die Rahmenteile werden aufeinander aufgesetzt (gefügt) derart, dass die
kooperierenden Verbindungsstege miteinander verschmelzen. Gleichzeitig wird durch
den Fügedruck der jeweilige Auflagebereich derart an die Geometrie des Einsatzes bzw.
der Auflagefläche angepasst, dass überschüssiges Material verdrängt wird. Damit kann
die Beschickungstür fertigungstechnisch besonders elegant und zweckmäßig auf eine
vorgegebene Soll-Dicke gebracht werden.
[0017] Die eingangs erwähnte Aufgabe hinsichtlich der Beschickungstür wird erfindungsgemäß
durch eine Beschickungstür mit den Merkmalen des entsprechenden unabhängigen Patentanspruchs
gelöst.
[0018] Bei der erfindungsgemäßen Beschickungstür ist demgemäß vorgesehen, dass zumindest
die Auflagebereiche aus einem temporär plastisch verformbaren Material bestehen und
dass die Auflagebereiche durch das Fügen der Rahmenteile plastisch derart verformt
sind, dass sich unter Ausgleich von Bauteiletoleranzen des Schauglases ein vorgegebenes
Soll-Maß der Türdicke einstellt, wobei die Türdicke die Rahmenteile, das zwischen
diesen eingebrachte Schauglas und die Dichtung umfasst.
[0019] Die aus einem temporär plastisch verformbaren Material bestehenden Auflagebereiche
erlauben durch das Einsetzen des Einsatzes und das Fügen eine einfache optimierte
Anpassung, so dass sich das vorgegebene Soll-Maß der Türdicke einstellt. Dabei bestehen
Rahmeninnenteil und Rahmenaußenteil bevorzugt aus einem thermoplastischen Material
und weisen kooperierende Verbindungsstege auf.
[0020] Besonders bevorzugt kann der Einsatz eine Glasscheibe oder ein sogenanntes Schauglas
sein, das z.B. in an sich bekannter Weise aus einem bevorzugt durchsichtigen Kunststoff
oder aus Silikat gefertigt sein kann. Die Vorteile der Erfindung realisieren sich
aber auch und/oder bevorzugt bei einem (zusätzlichen weiteren) Einsatz, der ein sich
zur Türinnenseite erstreckendes Element, wie beispielsweise ein Signalgeber oder ein
Verriegelungselement, umfasst.
[0021] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung
näher erläutert. Dabei sind in den Figuren der Zeichnung gleiche oder funktionsgleiche
Elemente jeweils mit denselben Bezugszeichen versehen. Es zeigen:
- Figur 1
- ausschnittsweise Hauptbestandteile einer Beschickungstür vor dem Fügen,
- Figur 2
- ein Rahmenaußenteil einer Beschickungstür,
- Figur 3
- einen der Figur 1 entsprechenden Ausschnitt einer Beschickungstür im gefügten Zustand,
- Figur 4
- Einzelheiten eines Ausschnitts A eines Rahmenaußenteils aus Figur 3 und
- Figur 5
- in Schnittdarstellung einen Teil des Ausschnitts nach Figur 4 mit einem eingebrachten
Einsatz.
[0022] Figur 1 zeigt ausschnittsweise in Schnittansicht wesentliche Elemente einer erfindungsgemäßen
Beschickungstür 1 vor deren endgültiger Montage bzw. Fügung. Die Beschickungstür 1
umfasst einen Türrahmen 2, der von wenigstens einem Rahmeninnenteil 3 und einem (in
Figur 1 noch nicht gefügten) Rahmenaußenteil 4 gebildet wird. Zwischen den Rahmenteilen
3, 4 ist ein Einsatz 6 in Form eines bereits in das Rahmeninnenteil 3 eingesetzten
Schauglases 7 angeordnet, der nach dem Fügen zwischen den Rahmenteilen gehalten ist.
Das Schauglas 7 weist einen umlaufenden Rand 8 auf, der eine türrahmeninnenseitige
Auflagefläche 9 und eine türrahmenaußenseitige Auflagefläche 10 umfasst. Mit der Auflagefläche
9 liegt das Schauglas 7 auf einer zuvor auf einen umlaufenden Steg 12 aufgebrachte
oder aufgekrempelte Dichtung 14 auf, die mit einer innenseitigen Dichtlippe 15 in
an sich bekannter Weise für einen dichtenden Verschluss einer nicht dargestellten
Beschickungsöffnung einer Wäschebehandlungsmaschine durch die Beschickungstür 1 sorgt.
Die Auflagefläche 10 stützt sich im montierten Zustand der Beschickungstür auf mehreren
türrahmenseitigen Auflagebereichen 20 ab, von denen in Figur 1 nur beispielhaft ein
Auflagebereich einer sich im Wesentlichen radial erstreckenden Rippe oder eines Steges
21 gezeigt ist.
[0023] Zumindest die Auflagebereiche 20 sind aus einem Material 22 hergestellt, das temporär
plastisch verformbar ist. Im bevorzugt dargestellten Ausführungsbeispiel nach Figur
1 sind sowohl das Rahmeninnenteil 3 als auch das Rahmenaußenteil 4 aus einem thermoplastischen
Kunststoff hergestellt. Vor der Montage bzw. dem Fügen der Rahmenteile werden zumindest
die Auflagebereiche 20 beispielsweise durch Wärmeeinbringung in einen temporär plastisch
verformbaren Zustand gebracht. Dazu kann - bevorzugt bevor der Einsatz 6 in das Rahmeninnenteil
3 eingesetzt wird - zwischen die Rahmenteile 3, 4 ein sogenannter (in Figur 1 nicht
gezeigter) Heizspiegel eingebracht werden, der aufgrund seiner angepassten Geometrie
die zu erweichenden Bereiche der Rahmenteile 3, 4 gezielt erwärmt. Anschließend wird
das Schauglas 7 an seiner Wölbung von einer nicht dargestellten Saugglocke gegriffen
und in Pfeilrichtung 24 senkrecht nach unten gezogen. Aufgrund der elastischen Deformation
der Dichtung 14 befindet sich der Einsatz 6 (Schauglas 7) damit in einer vorgespannten
Position, was sich auf den Materialabtrag bzw. auf die Materialverdrängung im Bereich
der Auflagebereiche 20 etwas mindernd auswirkt.
[0024] Bevorzugt werden die Rahmenteile durch thermoplastisches Anschmelzen von Verbindungsstegen
(wie nachfolgend im Zusammenhang mit Figur 3 noch detaillierter gezeigt) gefügt und
wie in Figur 2 dargestellt verbunden. Wie aus Figur 2 im Bereich des Auflagebereichs
20 ersichtlich, ist dieser durch das zuvor beschriebene gezielte Anschmelzen optimal
an die Geometrie des Schauglases 7, d.h. an dessen Geometrie und die Form der Auflagefläche
10, angepasst. Nach dem Wiedererhärten des thermoplastischen Materials bildet die
Rippe 21 eine feste und hochbelastbare Abstützung für das Schauglas 7. Nach Entfernen
der Vorspannung durch Entfernen der Saugglocke federt die Türdichtung 14 entgegen
der Pfeilrichtung 24 elastisch wieder etwas auf, was zu einem festen Presssitz zwischen
Auflagefläche 10 und der entsprechenden kooperierenden Anlagefläche 25 des Auflagebereiches
20 führt. Durch diese individuelle Anpassung der Auflagebereiche 20 an die jeweilige,
toleranzbehaftete aktuelle Dicke 26 des Schauglases 7 - durch entsprechenden Materialabtrag
oder Materialverdrängung aus dem Auflagebereich - kann stets eine Sollabmessung oder
Soll-Dicke 28, die in Figur 2 beispielhaft auf den Auflagepunkt der Dichtung 14 bezogen
ist, eingestellt werden und insbesondere eine spaltfreie Verbindung der Rahmenteile
3, 4 sichergestellt werden.
[0025] Figur 3 zeigt zur weiteren Verdeutlichung des Fügeprinzips und der Einstellung des
Sollmaßes der Türdicke in perspektivischer Ansicht die dem Einsatz 6 (Figur 1) zugewandte
Struktur des Rahmenaußenteils 4. Man erkennt mehrere über den Umfang verteilte Halte-
oder Auflagestege 21, von denen stellvertretend ein Auflagesteg 21 im Zusammenhang
mit den Figuren 1 und 2 ausführlich beschrieben wurde. Die übrigen Auflagestege werden
an ihren Auflagebereichen 20 in entsprechender Weise an die individuelle Geometrie
und toleranzbehaftete Dicke des (in Figur 3 nicht dargestellten) Einsatzes durch Anschmelzen
angepasst. Man erkennt ferner einen im Wesentlichen umlaufenden, gewellt ausgebildeten
Verbindungssteg 30 und einen weiteren Verbindungssteg 31, die mit entsprechend ausgebildeten
und komplementär positionierten Verbindungsstegen des Rahmeninnenteils 3 beim Fügen
der Rahmenteile kooperieren. Dabei werden die Stegkämme der kooperierenden Verbindungsstege
durch den erwähnten Heizspiegel gleichzeitig angeschmolzen, bevor der Einsatz eingelegt
wird. Anschließend werden dann wie bereits beschrieben die Rahmenteile unter Festlegung
des Einsatzes über die Verbindungsstege 30, 31 mit den kooperierenden Verbindungsstegen
verbunden. Selbstverständlich sind auch andere Verbindungsmöglichkeiten der Rahmenteile
in Form von Klebe- oder Schraubverbindungen denkbar.
[0026] Figur 4 zeigt in etwa radialer Ansicht vergrößert den Bereich A aus Figur 3. Man
erkennt einen Zentrierpfosten 40 und beiderseits angeordnete Pfosten 41, 42 mit einem
annähernd kreuzförmigen Querschnitt und mit an ihrem jeweiligen freien Ende ausgebildeten
Auflagebereichen 43, 44. Auf diesen Auflagebereichen 43, 44 ist eine Auflagefläche
eines funktionellen Einsatzes, wie beispielsweise eines Signalgeberstiftes, mithilfe
eines Rahmeninnenteils festgelegt und gelagert.
[0027] Wie dazu Figur 5 in Schnittdarstellung mit aufgesetztem Einsatz 50 zeigt, durchdringt
der Zentrierpfosten 40 eine entsprechende Aufnahmebohrung 52 eines Türrahmeninnenteils
54, das wie in diesem Ausführungsbeispiel gezeigt einstückig mit dem Einsatz 50 ausgebildet
sein kann. Innenseitige Auflageflächen 55, 56 des Einsatzes 50 stützen sich auf den
Auflagebereichen 43, 44 ab, die in entsprechender Weise durch zuvor erfolgtes Erwärmen
des Materials der Pfosten 41, 42 temporär plastisch verformbar gemacht worden sind
und so zu einem toleranzausgleichenden Entfernen bzw. Verdrängen des Materials vorbereitet
worden sind. Dadurch ist der Einsatz und damit ein Funktionselement 57 in die gewünschte
Sollposition gebracht.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0028]
- 1
- Beschickungstür
- 2
- Türrahmen
- 3
- Rahmeninnenteil
- 4
- Rahmenaußenteil
- 6
- Einsatz
- 7
- Schauglas
- 8
- Rand
- 9
- Auflagefläche
- 10
- Auflagefläche
- 12
- Steg
- 14
- Dichtung
- 15
- Dichtlippe
- 20
- Auflagebereiche
- 21
- Rippe
- 24
- Pfeilrichtung
- 25
- Anlagefläche
- 26
- Dicke
- 28
- Soll-Maß
- 30
- Verbindungssteg
- 31
- Verbindungssteg
- 40
- Zentrierpfosten
- 41, 42
- Pfosten
- 43, 44
- Auflagebereiche
- 50
- Einsatz
- 52
- Aufnahmebohrung
- 54
- Türrahmeninnenteil
- 55, 56
- Auflageflächen
- 57
- Funktionselement
- A
- Bereich
1. Verfahren zum Herstellen einer Beschickungstür (1) für eine Wäschebehandlungsmaschine
mit einem Türrahmen (2) und einem in dem Türrahmen (2) gehaltenen Schauglas (6) auf
welchem eine Dichtung (14) aufgebracht ist, bei dem der Türrahmen (2) zumindest durch
Fügen wenigstens eines Rahmeninnenteils (3) mit wenigstens einem Rahmenaußenteil (4)
gebildet wird und
das Schauglas (6) zwischen das Rahmeninnenteil (3) und das Rahmenaußenteil (4) derart
eingebracht wird, dass es sich mit wenigstens einer Auflagefläche (10) auf mehreren
türrahmenseitigen Auflagebereichen (20) abstützt,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest das Material (22) der Auflagebereiche (20) vor dem Fügen der Rahmenteile
(3, 4) in einen temporär plastisch verformbaren Zustand gebracht wird, bei eingebrachtem
Schauglas (6) Kräfte auf die Auflagebereiche (20) ausgeübt werden, so dass sich diese
durch Verformung derart an die Geometrie des Schauglases (6) anpassen, dass ein vorgegebenes
Soll-Maß der (28) Türdicke eingestellt wird, wobei die Türdicke die Rahmenteile (3,
4), das zwischen diesen eingebrachte Schauglas (6) und die Dichtung (14) umfasst;
und
die Auflagebereiche (20) anschließend wieder in einen unverformbaren Zustand gebracht
und die Rahmenteile (3,4) gefügt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmeninnenteil (3) und das Rahmenaußenteil (4) aus einem thermoplastischen Material
(22) hergestellt und mit kooperierenden Verbindungsstegen (30, 31) versehen werden,
die zusammen mit den Auflagebereichen (20) erwärmt werden.
3. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Material (22) der Auflagebereiche (20) thermoplastisch ist und dass die Auflagebereiche
durch einen Heizspiegel erwärmt und dadurch temporär in den plastisch verformbaren
Zustand gebracht werden.
4. Beschickungstür für eine Wäschebehandlungsmaschine mit einem Türrahmen (2), der wenigstens
ein Rahmeninnenteil (3) und ein Rahmenaußenteil (4) umfasst, und
mit einem in dem Türrahmen (2) angeordneten Schauglas (6), das wenigstens abschnittsweise
an Auflagebereichen (20) des Türrahmens (2) anliegt und auf welchem eine Dichtung
(14) aufgebracht ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest die Auflagebereiche (20) aus einem temporär plastisch verformbaren Material
(22) bestehen und
die Auflagebereiche (20) durch das Fügen der Rahmenteile (3, 4) plastisch derart verformt
sind, dass sich unter Ausgleich von Bauteiltoleranzen des Schauglases (6) ein vorgegebenes
Soll-Maß (28) der Türdicke einstellt, wobei die Türdicke die Rahmenteile (3, 4), das
zwischen diesen eingebrachte Schauglas (6) und die Dichtung (14) umfasst.
5. Beschickungstür nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Rahmeninnenteil (3) und Rahmenaußenteil (4) aus einem thermoplastischen Material
(22) bestehen und kooperierende Verbindungsstege (30, 31) aufweisen.
1. Method for producing a loading door (1) for a laundry treatment machine having a door
frame (2) and a viewing pane (6) mounted within the door frame (2), to which a seal
(14) is applied, wherein
the door frame (2) is formed at least by joining at least one inner frame part (3)
to at least one outer frame part (4) and
the viewing pane(6) is introduced between the inner frame part (3) and the outer frame
part (4) in such a manner that at least one support surface (10) thereof rests on
multiple support regions (20) of the door frame,
characterised in that
at least the material (22) of the support regions (20) is brought to a temporarily
plastically deformable state before the frame parts (3, 4) are joined,
forces are applied to the support regions (20) when the viewing pane (6) has been
introduced, so that said support regions (20) adjust to the geometry of the viewing
pane (6) by deformation in such a manner that a given desired measurement (28) is
achieved for the door thickness, wherein the door thickness comprises the frame parts
(3, 4), the viewing pane (6) introduced therebetween and the seal (14), and
the support regions (20) are then restored to a non-deformable state and the frame
parts (3, 4) are joined.
2. Method according to claim 1, characterised in that the inner frame part (3) and the outer frame part (4) are produced from a thermoplastic
material (22) and provided with interacting connecting webs (30, 31), which are heated
together with the support regions (20).
3. Method according to at least one of claims 1 and 2, characterised in that the material (22) of the support regions (20) is thermoplastic and the support regions
are heated by a heating mirror and thereby brought temporarily to the plastically
deformable state.
4. Loading door for a laundry treatment machine
having a door frame (2), which comprises at least one inner frame part (3) and an
outer frame part (4), and
having a viewing pane (6) disposed in the door frame (2), at least segments of said
viewing pane (6) resting on support regions (20) of the door frame (2) and to which
a seal (14) is applied,
characterised in that
at least the support regions (20) are made from a temporarily plastically deformable
material (22) and
the support regions (20) are deformed plastically by joining the frame parts (3, 4)
in such a manner that a given desired measurement (28) is achieved for the door thickness
while compensating for component tolerances of the viewing pane (6), wherein the door
thickness comprises the frame parts (3, 4), the viewing pane (6) introduced therebetween
and the seal (14).
5. Loading door according to claim 4, characterised in that inner frame part (3) and outer frame part (4) are made from a thermoplastic material
(22) and have interacting connecting webs (30. 31).
1. Procédé de fabrication d'une porte de chargement (1) pour une machine de traitement
de linge, comprenant un cadre de porte (2) et un hublot (6) maintenu dans le cadre
de porte (2), sur lequel hublot est appliqué un joint (14), dans lequel procédé le
cadre de porte (2) est formé par assemblage d'au moins une pièce de cadre intérieure
(3) avec au moins une pièce de cadre extérieure (4) et dans lequel le hublot (6) est
appliqué entre la pièce de cadre intérieure (3) et la pièce de cadre extérieure (4)
de manière à ce qu'il s'appuie sur plusieurs zones d'appui (20) côté cadre de porte
avec au moins une surface d'appui (10),
caractérisé en ce qu'
au moins la matière (22) des zones d'appui (20) est mise dans un état temporairement
élastiquement déformable avant l'assemblage des pièces de cadre (3, 4), en ce que lorsque le hublot (6) est installé, des forces agissent sur les zones d'appui (20)
de sorte que celles-ci s'adaptent à la géométrie du hublot (6) en raison de la déformation,
de manière à ce qu'une cote nominale (28) prédéfinie de l'épaisseur de porte soit
réglée, l'épaisseur de porte comprenant les pièces de cadre (3, 4), le hublot (6)
installé entre celles-ci et le joint (14) ; et
en ce que les zones d'appui (20) sont ensuite de nouveau mises dans un état indéformable et
en ce que les pièces de cadre (3, 4) sont assemblées.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce de cadre intérieure (3) et la pièce de cadre extérieure (4) sont fabriquées
dans une matière thermoplastique (22) et sont munies de nervures de liaison coopérant
(30, 31), lesquelles sont échauffées en commun avec les zones d'appui (20).
3. Procédé selon au moins l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que la matière (22) des zones d'appui (20) est thermoplastique et en ce que les zones d'appui sont échauffées au moyen d'un miroir chauffant et sont ainsi mises
temporairement dans l'état plastique déformable.
4. Porte de chargement pour une machine de traitement de linge,
comprenant un cadre de porte (2) qui comprend au moins une pièce de cadre intérieure
(3) et une pièce de cadre extérieure (4), et
comprenant un hublot (6) disposé dans le cadre de porte (2), lequel hublot est adjacent
au moins en partie à des zones d'appui (20) du cadre de porte (2) et sur lequel est
appliqué un joint (14),
caractérisée en ce qu'
au moins les zones d'appui (20) sont constituées d'une matière (22) temporairement
plastiquement déformable et
en ce que les zones d'appui (20) sont plastiquement déformables en raison de l'assemblage des
pièces de cadre, de manière à ce qu'une cote nominale (28) prédéfinie de l'épaisseur
de porte se règle par compensation de tolérances de composants du hublot (6), l'épaisseur
de porte comprenant les pièces de cadre (3, 4), le hublot (6) posé entre celles-ci
et le joint (14).
5. Porte de chargement selon la revendication 4, caractérisée en ce que la pièce de cadre intérieure (3) et la pièce de cadre extérieure (4) sont constituées
d'une matière thermoplastique (22) et présentent des nervures de liaison (30, 31)
coopérant.