[0001] Die Erfindung betrifft ein Abluft-Wäschetrocknungsgerät aufweisend einen Lufteinlasskanal,
der von Außen zu einem heizbaren Wäschebehandlungsraum führt, einen Luftauslasskanal,
der von dem Wäschebehandlungsraum nach Außen führt, ein Wärmerückgewinnungsaggregat
zum Übertragen von Wärme von dem Luftauslasskanal auf den Lufteinlasskanal und eine
an dem Lufteinlasskanal angeordnete Zusatzheizung. Die Erfindung betrifft ferner ein
Verfahren zum Betreiben eines solchen Abluft-Wäschetrocknungsgeräts.
[0002] Beispielsweise aus
DE 197 37 075 A1 ist ein Abluft-Wäschetrocknungsgerät der eingangs genannten Art bekannt, bei dem
das Wärmerückgewinnungsaggregat ein Luft/Luft-Wärmetauscher ist, welcher einerseits
mit Luft des Lufteingangskanals und andererseits mit Luft des Luftausgangskanals beströmt
wird. Der Luft/Luft-Wärmetauscher ist dabei strömungstechnisch vor einer Zusatzheizung
angeordnet.
[0003] EP 2 194 182 A1 offenbart einen Ablufttrockner nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0004] DE 10 2007 062 776 A1 offenbart einen Ablufttrockner mit einer Trocknungskammer, einem Prozessluftkanal,
in dem sich eine Heizung zur Erwärmung der Prozessluft befindet und die erwärmte Prozessluft
mittels eines Gebläses in die Trocknungskammer geführt werden kann, einem Motor und
einer Steuerung, welcher Trockner eingerichtet ist zum Betrieb unter Aufnehmen einer
elektrischen Leistung, welche einen vorgegebenen Wert Pmax niemals überschreitet.
Der Ablufttrockner weist Mittel auf, die derart eingerichtet sind, dass der Trockner
beim Betrieb zumindest phasenweise die elektrische Leistung entsprechend dem vorgegebenen
Wert Pmax aufnimmt. Der Trockner kann einen Wärmepumpenkreis mit einem Verdampfer,
einem Verflüssigen, einem Kompressor und einem Entspannungsventil oder Drosselventil
aufweisen.
[0005] US 2007/0107255 A1 offenbart einen als Umlufttrockner mit zirkulierender Prozessluft ausgebildeten Wäschetrockner
mit einer Wärmepumpe. Die Wärmepumpe beinhaltet ein einstellbares Expansionsventil,
welches beim Betreiben der Wärmepumpe in Abhängigkeit von Temperaturmesswerten, die
an der Wärmepumpe bestimmt werden, geregelt wird.
[0006] Mittels Austauschs des Luft/Luft-Wärmetauschers durch eine Wärmepumpe kann ein Wirkungsgrad
des Abluft-Wäschetrocknungsgeräts weiter gesteigert werden. Der Wirkungsgrad hängt
dabei von einer vorbestimmten Auslegung oder Abstimmung der Wärmepumpe ab, wobei der
Wirkungsgrad um so höher ist, je besser die Wärmepumpe an eine Temperatur oder an
einen Temperaturunterschied der Prozessluft und damit der Luftkanäle angepasst ist.
Umgekehrt wird der Wirkungsgrad verringert, wenn Schwankungen im Betriebsverhalten
des Abluft-Wäschetrocknungsgeräts, insbesondere in dessen Temperatur oder Temperaturunterschieden,
auftreten. Solche Schwankungen können beispielsweise in Abhängigkeit einer Beladung
und einer Feuchtigkeit der in dem Wäschebehandlungsraum befindlichen Wäsche auftreten,
als auch aufgrund eines Betriebs der Zusatzheizung. Insbesondere aufgrund eines durch
die Zusatzheizung erzeugten zusätzlichen Wärmeeintrags kann eine Überhitzung des Verdampfers
so hoch werden, dass der Wirkungsgrad erheblich sinkt.
[0007] Es ist die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Möglichkeit zur Abluft-Wäschetrocknung mit einer
Heizung (im Folgenden "Zusatzheizung" genannt) und einem Wärmetauscheraggregat bereitzustellen,
welche die Nachteile des Standes der Technik zumindest teilweise überwindet und insbesondere
einen hohen Wirkungsgrad über einen weiteren Bereich von Betriebsbedingungen, insbesondere
Temperaturänderungen, beibehalten kann.
[0008] Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Bevorzugte
Ausführungsformen sind insbesondere den abhängigen Patentansprüchen und der folgenden
Beschreibung entnehmbar.
[0009] Die Aufgabe wird demnach gelöst durch ein Abluft-Wäschetrocknungsgerät, aufweisend
einen Lufteinlasskanal, der von Außen zu einem heizbaren Wäschebehandlungsraum führt,
einen Luftauslasskanal, der von dem Wäschebehandlungsraum nach Außen führt, ein Wärmerückgewinnungsaggregat
zum Übertragen von Wärme von dem Luftauslasskanal auf den Lufteinlasskanal und eine
an dem Lufteinlasskanal angeordnete Zusatzheizung. Das Wärmerückgewinnungsaggregat
ist eine Wärmepumpe mit einem Verdampfer, einem Verflüssiger, einem Verdichter und
einer Entspannungseinrichtung, wobei der Verflüssiger mit dem Lufteinlasskanal thermisch
gekoppelt ist und der Verdampfer mit dem Luftauslasskanal thermisch gekoppelt ist.
Ein Strömungsquerschnitt der Entspannungseinrichtung ist in Abhängigkeit von mindestens
einem Betriebsparameter der Zusatzheizung einstellbar.
[0010] Dadurch, dass der Verdampfer mit dem Luftauslasskanal thermisch gekoppelt ist, wird
dem Luftauslasskanal oder der in dem Luftauslasskanal befindlichen warm-feuchten Prozessluft
(Abluft) Wärme entzogen und auf den Verdampfer übertragen. Umgekehrt kann dadurch,
dass der Verflüssiger mit dem Lufteinlasskanal thermisch gekoppelt ist, Wärme von
dem Verflüssiger auf den Lufteinlasskanal oder auf die in dem Lufteinlasskanal befindliche
Prozessluft (Frischluft) übertragen werden. Durch die Temperaturen oder Temperaturunterschiede
(und analog durch die Drücke oder Druckunterschiede) an dem Verdampfer und dem Verflüssiger
ist der Wärmepumpenkreislauf betreibbar. Ein Wirkungsgrad der Wärmepumpe hängt von
diesen Temperaturen oder Temperaturunterschieden ab und kann durch eine Auslegung
der Elemente der Wärmepumpe an die Temperaturen oder Temperaturunterschiede für vorgegebene
Randbedingungen optimiert werden. Durch die Änderung des Strömungsquerschnitts in
Abhängigkeit von dem Betriebsparameter der Zusatzheizung lässt sich die Wärmepumpe,
insbesondere deren optimaler Arbeitspunkt, auf einfache Weise an eine besonders starke
Verschiebung des Arbeitspunkts der Wärmepumpe aufgrund der Zusatzheizung anpassen.
[0011] Das Abluft-Wäschetrocknungsgerät kann ein Abluft-Waschtrockner oder ein reiner Abluft-Wäschetrockner
sein.
[0012] Der Wäschebehandlungsraum kann insbesondere eine drehbare Wäschetrommel sein. Das
Abluft-Wäschetrocknungsgerät kann insbesondere ein Frontlader sein.
[0013] Die Zusatzheizung kann beispielsweise eine strombetriebene oder eine gasbetriebene
Zusatzheizung sein.
[0014] Die Zusatzheizung kann für einen noch geringeren Energieverbrauch eine autonom betreibbare
Zusatzheizung sein, z.B. betrieben durch Solarzellen.
[0015] Ein mit einer Aktivität der Zusatzheizung zusammenhängender Parameter ist ein Betriebsparameter
der Zusatzheizung. Erfindungsgemäß ist also der Strömungsquerschnitt der Entspannungseinrichtung
in Abhängigkeit von dem mindestens einem Betriebsparameter der Zusatzheizung einstellbar.
So kann eine Anpassung an den Betrieb der Zusatzheizung unverzüglich erfolgen.
[0016] Es ist eine bevorzugte Ausgestaltung, dass der Strömungsquersschnitt der Entspannungseinrichtung
in Abhängigkeit von einer aktuellen Heizleistung der Zusatzheizung einstellbar ist.
Der mit der Aktivität der Zusatzheizung zusammenhängende Parameter ist also die Heizleistung.
Diese Heizleistung kann also insbesondere als ein Betriebsparameter der Zusatzheizung
angesehen werden. Die Heizleistung kann beispielsweise durch eine aktuell von der
Zusatzheizung verbrauchte elektrische Leistung repräsentiert sein, welche z.B. mittels
eines Stromsensors messbar ist. Alternativ mag die Heizleistung durch eine Soll-Leistung
der Zusatzheizung dargestellt sein, wodurch auf einen Stromsensor verzichtet werden
kann. Ein Zusammenhang zwischen der Heizleistung und der Entspannungseigenschaft,
nämlich dem für einen optimierten Wirkungsgrad benötigten Strömungsquerschnitt, kann
beispielsweise experimentell bestimmt worden sein.
[0017] Es ist zudem eine bevorzugte Ausgestaltung, dass die Entspannungseigenschaft der
Entspannungseinrichtung in Abhängigkeit von einem Einschaltzustand der Zusatzheizung
einstellbar ist. Der mit der Aktivität der Zusatzheizung zusammenhängende Parameter
ist also der Einschaltzustand ("Ein" oder "Aus" o.ä.) der Zusatzheizung. Der Einschaltzustand
kann also auch als ein Betriebsparameter der Zusatzheizung angesehen werden. So lässt
sich mit besonders einfachen Mitteln eine Verbesserung des Wirkungsgrads erreichen.
Insbesondere kann die Entspannungseinrichtung so zwischen einer ersten Betriebsstellung,
welche einer ausgeschalteten Zusatzheizung entspricht, und einer zweiten Betriebsstellung,
welche einer eingeschalteten Zusatzheizung entspricht, umgeschaltet werden. Beispielsweise
kann ein Strömungsquerschnitt zwischen einem kleinsten Strömungsquerschnitt im Fall
einer ausgeschalteten Zusatzheizung und einem größten Strömungsquerschnitt im Fall
einer eingeschalteten Zusatzheizung umgeschaltet werden. Die Entspannungseinrichtung
braucht insbesondere nur diese beiden Betriebsstellungen aufzuweisen.
[0018] Es ist eine bevorzugte Ausgestaltung, dass die Entspannungseinrichtung ein Expansionsventil
(auch Drosselventil genannt) ist und ein Strömungsquerschnitt des Expansionsventils
(als eine die Entspannungseigenschaft beeinflussende Größe) in Abhängigkeit von dem
mindestens einen Parameter einstellbar ist. So lässt sich die Anpassung der Wärmepumpe
auf eine besonders einfache und preiswerte Weise erreichen. Das Expansionsventil kann
insbesondere ein fernsteuerbares, insbesondere ein regelbares, Expansionsventil sein.
Das Expansionsventil kann insbesondere ein elektronisches Expansionsventil sein. Zum
Betrieb der Wärmepumpe mag der Strömungsquerschnitt des einstellbaren Expansionsventils
insbesondere zwischen einem kleinsten Strömungsquerschnitt und einem größten Strömungsquerschnitt
einstellbar sein, wobei beide Strömungsquerschnitte größer als Null sind, das Expansionsventil
also auch bei dem kleinsten Strömungsquerschnitt nicht geschlossen ist.
[0019] Es ist noch eine bevorzugte Ausgestaltung, dass die Entspannungseinrichtung eine
Gruppe aus mehreren fluidisch parallel geschalteten Kapillaren aufweist, von denen
zumindest eine Kapillare in Abhängigkeit von dem mindestens einen Parameter wahlweise
öffenbar und verschließbar ist. Ein Strömungsquerschnitt der Entspannungseinrichtung
ist dann also durch die Zahl der offenen Kapillare bestimmt, wodurch die Entspannungseinrichtung
folglich einen stufenweise einstellbaren Strömungsquerschnitt aufweist. Eine Kapillare
kann insbesondere als ein Expansionsventil mit einem im offenen Zustand festen Strömungsquerschnitt
vorliegen. Insbesondere können alle Kapillare oder alle Kapillare außer einer ersten
Kapillare wahlweise öffenbar und verschließbar sein.
[0020] Es ist ferner eine bevorzugte Ausgestaltung, dass die Entspannungseinrichtung dergestalt
einstellbar ist, dass sie (nur) zwischen einer ersten Betriebsstellung und einer zweiten
Betriebsstellung umschaltbar ist. Die Entspannungseinrichtung weist in diesem Fall
also insbesondere nur zwei einstellbare Strömungsquerschnitte auf. Eine solche Entspannungseinrichtung
mag besonders einfach und preiswert ausgestaltbar sein, z.B. durch ein Vorsehen von
nur zwei Kapillaren.
[0021] Es ist auch eine bevorzugte Ausgestaltung, dass die Entspannungseinrichtung vielstufig
oder kontinuierlich einstellbar ist, wodurch sich eine noch genauere Anpassung der
Wärmepumpe erreichen lässt. Beispielsweise mag das Expansionsventil seinen Strömungsquerschnitt
stufenweise oder kontinuierlich ändern. Zum Betrieb der Wärmepumpe mag der Strömungsquerschnitt
des einstellbaren Expansionsventils insbesondere schrittweise oder stufenweise zwischen
einem kleinsten Strömungsquerschnitt und einem größten Strömungsquerschnitt einstellbar
sein. Auch ein Gesamt-Strömungsquerschnitt der Gruppe aus mehreren fluidisch parallel
geschalteten Kapillaren ist einfach stufenweise oder vielstufig einstellbar.
[0022] Es ist noch eine bevorzugte Ausgestaltung, dass die Entspannungseigenschaft, insbesondere
der Strömungsquerschnitt, der Entspannungseinrichtung in Abhängigkeit von einer Temperaturdifferenz
und/oder einer Druckdifferenz einstellbar ist. Der mit der Aktivität der Zusatzheizung
zusammenhängende mindestens eine Parameter umfasst also eine Temperaturdifferenz und/oder
eine Druckdifferenz. Die Temperaturdifferenz und/oder eine Druckdifferenz kann eine
Differenz in dem Luftkanal bzw. der Prozessluft sein. Die Temperaturdifferenz und/oder
die Druckdifferenz kann alternativ oder zusätzlich eine Differenz in dem Kältekreislauf
bzw. des Kältemittels sein. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine besonders genaue Anpassung
der Wärmepumpe.
[0023] Es wird besonders bevorzugt, dass die Entspannungseigenschaft in Abhängigkeit von
einer Temperaturdifferenz und/oder einer Druckdifferenz an dem Verdampfer (d.h., zwischen
einer Eintrittstemperatur und einer Austrittstemperatur des Kühlmittels an dem Verdampfer)
einstellbar ist.
[0024] Die Einstellung der Entspannungseigenschaft, insbesondere des Strömungsquerschnitts,
in Abhängigkeit von der aktuellen Heizleistung, der Temperaturdifferenz, der Druckdifferenz
und/oder einem anderen Parameter des Abluft-Wäschetrocknungsgeräts, welcher mehrere
Werte annehmen kann, mag proportional (d.h., linear proportional oder nicht-linear
proportional) zu diesem Parameter eingestellt werden, ggf. nur innerhalb eines vorbestimmten
Wertebereichs des Parameters.
[0025] Die Einstellung kann alternativ oder zusätzlich mit Erreichen oder Überschreiten
/ Unterschreiten eines oder mehrerer Schwellwerte mindestens eines Parameters des
Abluft-Wäschetrocknungsgeräts vorgenommen werden. So mag ein einstellbares Expansionsventil
stufenweise geöffnet oder geschlossen werden, wenn entsprechende Schwellwerte der
Heizleistung und/oder der Temperaturdifferenz an dem Verdampfer erreicht werden.
[0026] Die Aufgabe wird auch gelöst durch ein Verfahren zum Betreiben eines Abluft-Wäschetrocknungsgeräts
mit einer Zusatzheizung und einer Kompressionswärmepumpe mit einer Entspannungseinrichtung,
wobei das Verfahren mindestens die folgenden Schritte aufweist: (a) Überwachen mindestens
eines mit einer Aktivität der Zusatzheizung zusammenhängenden Betriebsparameters (z.B.
einer Leistung der Zusatzheizung und/oder einer Temperaturdifferenz an einem Verdampfer)
und (b) Ändern eines Strömungsquerschnitts der Entspannungseinrichtung in Abhängigkeit
von dem mindestens einen Betriebsparameter. Das Verfahren weist die gleichen Vorteile
auf wie das beschriebene Abluft-Wäschetrocknungsgerät und kann analog ausgestaltet
werden.
[0027] Ein Überwachen kann insbesondere ein Feststellen eines Soll-Werts und/oder ein Messen
eines Ist-Werts umfassen.
[0028] Beispielsweise kann die Entspannungseinrichtung ein einstellbares Expansionsventil
sein und das Verfahren mindestens die folgenden Schritte aufweisen: (a) Überwachen
eines Einschaltzustands (Ein/Aus) der Zusatzheizung und (b) Erweitern eines Strömungsdurchmessers
des Expansionsventils bei einer angeschalteten Zusatzheizung und Verengen des Strömungsdurchmessers
des Expansionsventils bei einer ausgeschalteten Zusatzheizung.
[0029] Im Rahmen eines weiteren Beispiels kann die Entspannungseinrichtung ein Expansionsventil
sein und das Verfahren mindestens die folgenden Schritte aufweisen: (a) Überwachen
einer Temperaturdifferenz und/oder einer Druckdifferenz (insbesondere des Kühlmittels,
insbesondere zwischen einer Eintrittstemperatur und einer Austrittstemperatur des
Kühlmittels an dem Verdampfer); (b) Erweitern eines Strömungsdurchmessers des Expansionsventils
bei steigender Temperaturdifferenz und/oder Druckdifferenz und (c) Verkleinern des
Strömungsdurchmessers des Expansionsventils bei sinkender Temperaturdifferenz und/oder
Druckdifferenz. Das Erweitern und Verkleinern kann kontinuierlich oder stufenweise
(insbesondere mittels Schwellwerten) durchgeführt werden.
[0030] Im Rahmen noch eines weiteren Beispiels kann die Entspannungseinrichtung eine Gruppe
fluidisch parallel geschalteter Kapillare aufweisen, von denen zumindest eine Kapillare
in Abhängigkeit von dem mindestens einen Parameter wahlweise öffenbar und schließbar
ist, und das Verfahren mindestens die folgenden Schritte aufweist: (a) Überwachen
eine Heizleistung der Zusatzheizung und (b) Öffnen zumindest einer zuvor geschlossenen
Kapillare bei steigender Heizleistung und (c) Schließen zumindest einer zuvor geöffneten
Kapillare bei sinkender Heizleistung.
[0031] Im Rahmen noch eines weiteren Beispiels kann die Entspannungseinrichtung eine Gruppe
fluidisch parallel geschalteter Kapillare aufweisen, von denen zumindest eine Kapillare
in Abhängigkeit von dem mindestens einen Parameter wahlweise öffenbar und schließbar
ist, und das Verfahren mindestens die folgenden Schritte aufweist: (a) Überwachen
einer Temperaturdifferenz und/oder einer Druckdifferenz (insbesondere des Kühlmittels,
insbesondere zwischen einer Eintrittstemperatur und einer Austrittstemperatur des
Kühlmittels an dem Verdampfer) und (b) Öffnen zumindest einer zuvor geschlossenen
Kapillare bei steigender Temperaturdifferenz und/oder Druckdifferenz und (c) Schließen
zumindest einer zuvor geöffneten Kapillare bei sinkender Temperaturdifferenz und/oder
Druckdifferenz. Das Erweitern und Verkleinern wird also stufenweise durchgeführt.
[0032] In den folgenden Figuren wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen schematisch
genauer beschrieben. Dabei können zur Übersichtlichkeit gleiche oder gleichwirkende
Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sein.
- Fig.1
- zeigt eine Skizze eines Abluft-Wäschetrocknungsgeräts gemäß einer ersten Ausführungsform;
- Fig.2
- zeigt eine Skizze eines Abluft-Wäschetrocknungsgeräts gemäß einer zweiten Ausführungsform;
- Fig.3
- zeigt eine Skizze eines Abluft-Wäschetrocknungsgeräts gemäß einer dritten Ausführungsform;
und
- Fig.4
- zeigt eine Skizze eines Abluft-Wäschetrocknungsgeräts gemäß einer vierten Ausführungsform.
[0033] Fig.1 zeigt eine Skizze eines Abluft-Wäschetrocknungsgeräts 1 gemäß einer ersten Ausführungsform.
Das Abluft-Wäschetrocknungsgerät 1 ist ein Frontlader mit einer drehbaren Wäschetrommel
2 als Wäschebehandlungsraum. Von einem Außenraum A führt ein Lufteinlasskanal 3 zu
der Wäschetrommel 2. An dem Lufteinlasskanal 3 ist ein Gebläse 4 zum Fördern von Luft
L (dann noch als Frischluft) von dem Außenraum A in die Wäschetrommel 2 und weiter
(als Abluft) von der Wäschetrommel 2 über einen Luftauslasskanal 5 wieder in den Außenraum
A. Bei dem Durchströmen der Wäschetrommel 2 nimmt die Luft L Feuchtigkeit von darin
befindlicher Wäsche W auf, um die Wäsche W zu trocknen.
[0034] Zur Erwärmung der Luft L in dem Lufteinlasskanal 3 auf eine energiesparende Weise
weist das Abluft-Wäschetrocknungsgerät 1 eine Kompressions-Wärmepumpe 8 bis 11 mit
einem Verdampfer 8, einem Kondensator oder Verflüssiger 9, einem Kompressor oder Verdichter
10 und einer Entspannungseinrichtung in Form eines Expansionsventils 11 auf. Der Verflüssiger
9 ist mit dem Lufteinlasskanal 3 thermisch gekoppelt, und der Verdampfer 8 ist mit
dem Luftauslasskanal 5 thermisch gekoppelt. Dadurch wird dem Luftauslasskanal 5 oder
der in dem Luftauslasskanal 5 befindlichen warm-feuchten Luft (Abluft) L Wärme entzogen
und auf den Verdampfer 8 übertragen. Umgekehrt kann dadurch, dass der Verflüssiger
9 mit dem Lufteinlasskanal 3 thermisch gekoppelt ist, Wärme von dem Verflüssiger 9
auf den Lufteinlasskanal 3 oder auf die in dem Lufteinlasskanal 3 befindliche Luft
(Frischluft) L übertragen werden. Durch die Temperaturen oder Temperaturunterschiede
an dem Verdampfer 8 und dem Verflüssiger 9 ist die Wärmepumpe 8 bis 11 betreibbar.
Eine Funktionsweise der Wärmepumpe 8 bis 11 ist grundsätzlich gut bekannt und braucht
hier nicht weiter ausgeführt zu werden.
[0035] An dem Lufteinlasskanal 3 ist ferner eine Zusatzheizung 7 angeordnet, um die Wäsche
W noch stärker zu erwärmen und ihre Trocknung zu beschleunigen. Das Gebläse 4 kann
alternativ an dem Luftauslasskanal 5 angeordnet sein.
[0036] Ein Wirkungsgrad der Wärmepumpe 8 bis 11 hängt von diesen Temperaturen oder Temperaturunterschieden
ab und kann durch eine Auslegung, z.B. durch eine Dimensionierung der Elemente der
Wärmepumpe 8 bis 11 für vorgegebene Randbedingungen optimiert werden. Um den Wirkungsgrad
auch für wechselnde Randbedingungen hoch halten zu können, insbesondere bei einem
Betrieb des Abluft-Wäschetrocknungsgeräts 1 wahlweise mit und ohne der Zusatzheizung
7, kann eine Entspannungseigenschaft des Expansionsventil 11 in Abhängigkeit von mindestens
einem mit einer Aktivität der Zusatzheizung 7 zusammenhängenden Parameter eingestellt
werden. Das Expansionsventil ist dazu als ein (einstellbares) Expansionsventil 11
ausgebildet, dessen Strömungsquerschnitt in Abhängigkeit von dem mindestens einen
Parameter einstellbar ist.
[0037] Zum Einstellen des Expansionsventils 11 sind im Wärmepumpen- oder Kältekreislauf
der Wärmepumpe 8 bis 11 vor und hinter dem Verdampfer 8 Temperaturfühler 12 und 13
vorgesehen, welche eine Eintrittstemperatur bzw. eine Austrittstemperatur des Kühlmittels
an dem Verdampfer 8 abfühlen. Die Temperaturfühler 12 und 13 sind mit einer aus als
Auswertevorrichtung dienenden Steuereinrichtung 14 gekoppelt, wie durch die zugehörigen
gestrichelten Linien angedeutet. Die Steuereinrichtung 14 kann beispielsweise auch
den Betrieb anderer Komponenten (wie der Wäschetrommel 2und der Zusatzheizung 7) steuern.
In der Steuereinrichtung 14 werden die von den Temperaturfühlern 12 und 13 abgefühlten
Sensorsignale oder Temperaturwerte zu einer Temperaturdifferenz verknüpft.
[0038] Die Steuereinrichtung 14 überwacht also die Temperaturdifferenz und kann den Strömungsquerschnitt
des Expansionsventils 11 in Abhängigkeit von der Temperaturdifferenz kontinuierlich
einstellen, z.B. proportional zu der Temperaturdifferenz. Insbesondere mag der Strömungsquerschnitt
mit steigender Temperaturdifferenz vergrößert und mit sinkender Temperaturdifferenz
verkleinert werden. Zudem mag der Strömungsquerschnitt einen kleinsten (aber endlichen)
Wert annehmen, falls die Temperaturdifferenz bei ausgeschalteter Zusatzheizung 7 einen
unteren Schwellwert erreicht oder unterschreitet. Auch mag der Strömungsquerschnitt
einen größten Wert annehmen, falls die Temperaturdifferenz bei mit maximaler Leistung
betriebener Zusatzheizung 7 einen oberen Schwellwert erreicht oder überschreitet.
Durch die Einstellung des Strömungsquerschnitts wird die Wärmepumpe 8 bis 11 mit hoher
Genauigkeit an den Betrieb des Abluft-Wäschetrocknungsgeräts 1 mit und ohne Zusatzheizung
7 angepasst, und zwar auch dann, wenn eine Leistung der Zusatzheizung 7 variabel ist.
[0039] Fig.2 zeigt eine Skizze eines Abluft-Wäschetrocknungsgeräts 21 gemäß einer zweiten Ausführungsform.
Das Abluft-Wäschetrocknungsgerät 21 ist ähnlich zu dem Abluft-Wäschetrocknungsgerät
1 ausgebildet, außer dass nun der Strömungsquerschnitt des Expansionsventils 11 in
Abhängigkeit von einer aktuellen Heizleistung der Zusatzheizung 7 einstellbar ist.
Die aktuelle Heizleistung kann mittels eines Stromsensors 22 abgefühlt werden oder
anderweitig, z.B. indirekt, erfasst oder berechnet werden. Insbesondere kann der Strömungsquerschnitt
des Expansionsventils 11 mit steigender Heizleistung vergrößert und mit sinkender
Heizleistung verkleinert werden.
[0040] Fig.3 zeigt eine Skizze eines Abluft-Wäschetrocknungsgeräts 31 gemäß einer dritten Ausführungsform.
Das Abluft-Wäschetrocknungsgerät 21 ist ähnlich zu dem Abluft-Wäschetrocknungsgerät
1 ausgebildet, wobei jedoch nun der Strömungsdurchmessers des Expansionsventils 11
bei einer ausgeschalteten Zusatzheizung 7 auf einen kleinsten Strömungsquerschnitt
verkleinert oder verengt wird (erste Betriebsstellung) und bei einer angeschalteten
Zusatzheizung 7 auf einen größten Strömungsquerschnitt vergrößert oder erweitert wird
(zweite Betriebsstellung). Das Abluft-Wäschetrocknungsgerät 31 benötigt dazu keine
Sensorik, sondern mag den Einschaltzustand ("Ein" bzw. "Aus") der Zusatzheizung 7
z.B. mittels der Steuereinrichtung 14 erkennen, z.B. durch ein Belegen bestimmter
Flags oder Signalpegel. Diese Anpassung der Wärmepumpe 8 bis 11 ist besonders vorteilhaft
anwendbar, falls die Zusatzheizung 7 nur an- und ausschaltbar ist, aber ihre Heizleistung
nicht variabel einstellbar ist.
[0041] In einer anderen durch die Fig.3 abgedeckten Variante eines Abluft-Wäschetrocknungsgeräts
mag der Strömungsdurchmessers des Expansionsventils 11 (insbesondere stufenweise)
in Abhängigkeit von einem (sich insbesondere stufenweise änderbaren) Sollwert der
Heizleistung der Zusatzheizung 7 eingestellt werden. Auch hierbei kann auf eine Sensorik
verzichtet werden, da der Sollwert (vorliegend z.B. als ein absoluter Wert oder als
ein relativer Wert (z.B. als eine Heizstufe)) vorbekannt ist und z.B. in der Steuereinrichtung
14 abgespeichert sein kann.
[0042] Fig.4 zeigt eine Skizze eines Abluft-Wäschetrocknungsgeräts 41 gemäß einer vierten Ausführungsform.
Das Abluft-Wäschetrocknungsgerät 41 ist ähnlich dem Abluft-Wäschetrocknungsgerät 1
aufgebaut, weist als Entspannungseinrichtung aber nun eine Gruppe von vier fluidisch
parallel geschalteten Kapillaren 42a-d auf, von denen drei Kapillare 42b-e mittels
der Steuereinrichtung 14 wahlweise öffenbar und verschließbar sind. Die Kapillare
42a weist hingegen einen festen Strömungsquerschnitt auf. Dadurch ist ein Strömungsquerschnitt
der Entspannungseinrichtung 42a-d in hier vier Stufen einstellbar.
[0043] Das Abluft-Wäschetrocknungsgerät 41 ist auch in der Lage, die Temperaturdifferenz
an dem Verdampfer 8 zu überwachen und bei steigender Temperaturdifferenz zumindest
eine zuvor geschlossene Kapillare 42b-d zu öffnen und bei sinkender Temperaturdifferenz
zumindest eine zuvor geöffnete Kapillare 42b-d zu schließen. Insbesondere mag zum
Öffnen oder Schließen einer der Kapillaren 42b-d ein zugehöriger Schwellwert der Temperaturdifferenz
erreicht oder überschritten bzw. unterschritten worden sein.
[0044] Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele
beschränkt.
[0045] So mag das Abluft-Wäschetrocknungsgerät 41 die Kapillare 42a-d auch abhängig von
einem stufig einstellbaren Sollwert einer Heizleistung einstellen, wobei die Zahl
der möglichen Sollwerte der Heizleistung (einschließlich Null für eine ausgeschaltete
Zusatzheizung 7) vorzugsweise der Zahl der Kapillare 42a-d entspricht. Jedem Sollwert
kann dann eine bestimmte Zahl offener Kapillare zugeordnet werden.
[0046] Auch sonst können Merkmale verschiedener Ausführungsbeispiele und Varianten miteinander
kombiniert oder alternativ verwendet werden.
Bezugszeichenliste
[0047]
- 1
- Abluft-Wäschetrocknungsgerät
- 2
- Wäschetrommel
- 3
- Lufteinlasskanal
- 4
- Gebläse
- 5
- Luftauslasskanal
- 7
- Zusatzheizung
- 8
- Verdampfer
- 9
- Verflüssiger
- 10
- Verdichter
- 11
- Expansionsventil
- 12
- Temperaturfühler
- 13
- Temperaturfühler
- 14
- Steuereinrichtung
- 21
- Abluft-Wäschetrocknungsgerät
- 22
- Stromsensor
- 31
- Abluft-Wäschetrocknungsgerät
- 41
- Abluft-Wäschetrocknungsgerät
- 42a-d
- Kapillare
- A
- Außenraum
- L
- Luft
- W
- Wäsche
1. Abluft-Wäschetrocknungsgerät (1; 21; 31; 41), aufweisend
- einen Lufteinlasskanal (3), der von Außen (A) zu einem heizbaren Wäschebehandlungsraum
(2) führt,
- einen Luftauslasskanal (5), der von dem Wäschebehandlungsraum (2) nach Außen (A)
führt,
- ein Wärmerückgewinnungsaggregat (8-11; 8-10, 42a-d) zum Übertragen von Wärme von
dem Luftauslasskanal (5) auf den Lufteinlasskanal (3) und
- eine an dem Lufteinlasskanal (3) angeordnete Zusatzheizung (7),
wobei
- das Wärmerückgewinnungsaggregat (8-11; 8-10, 42a-d) eine Wärmepumpe mit einem Verdampfer
(8), einem Verflüssiger (9), einem Verdichter (10) und einer Entspannungseinrichtung
(11; 42a-d) ist, wobei der Verflüssiger (9) mit dem Lufteinlasskanal (3) thermisch
gekoppelt ist und der Verdampfer (8) mit dem Luftauslasskanal (5) thermisch gekoppelt
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- ein Strömungsquerschnitt der Entspannungseinrichtung (11; 42a-d) in Abhängigkeit
von mindestens einem Betriebsparameter der Zusatzheizung (7) einstellbar ist.
2. Abluft-Wäschetrocknungsgerät (21) nach Anspruch 1, wobei der Strömungsquerschnitt
der Entspannungseinrichtung (11; 42a-d) in Abhängigkeit von einer aktuellen Heizleistung
der Zusatzheizung (7) einstellbar ist.
3. Abluft-Wäschetrocknungsgerät (31) nach Anspruch 1, wobei der Strömungsquerschnitt
der Entspannungseinrichtung (11) in Abhängigkeit von einem Einschaltzustand der Zusatzheizung
(7) einstellbar ist.
4. Abluft-Wäschetrocknungsgerät (1; 21; 31) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Entspannungseinrichtung ein Expansionsventil (11) ist und der Strömungsquerschnitt
des Expansionsventils (11) in Abhängigkeit von dem mindestens einen Parameter einstellbar
ist.
5. Abluft-Wäschetrocknungsgerät (41) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die
Entspannungseinrichtung (42a-d) eine Gruppe fluidisch parallel geschalteter Kapillare
(42a-d) aufweist, von denen zumindest eine Kapillare (42b-d) in Abhängigkeit von dem
mindestens einen Parameter wahlweise öffenbar und verschließbar ist.
6. Abluft-Wäschetrocknungsgerät (31) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die
Entspannungseinrichtung (11) zwischen einer ersten Betriebsstellung und einer zweiten
Betriebsstellung umschaltbar ist.
7. Abluft-Wäschetrocknungsgerät (1; 21; 31; 41) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Entspannungseinrichtung (11; 42a-d) vielstufig oder kontinuierlich einstellbar
ist.
8. Abluft-Wäschetrocknungsgerät (1; 41) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
der Strömungsquerschnitt der Entspannungseinrichtung (11; 42a-d) in Abhängigkeit von
einer Temperaturdifferenz und/oder einer Druckdifferenz, insbesondere an dem Verdampfer
(8), einstellbar ist.
9. Verfahren zum Betreiben eines Abluft-Wäschetrocknungsgeräts (1; 21; 31; 41) wobei
das Abluft-Wäschetrocknungsgerät (1; 21; 31; 41) nach einem der vorhergehenden Ansprüche
ausgebildet ist und, wobei das Verfahren mindestens die folgenden Schritte aufweist:
a) Überwachen mindestens eines Betriebsparameters der Zusatzheizung (7), und
b) Ändern eines Strömungsquerschnitts der Entspannungseinrichtung (11; 42a-d) in Abhängigkeit
von dem mindestens einen Betriebsparameter.
10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Entspannungseinrichtung (11) ein Expansionsventil
ist und das Verfahren mindestens die folgenden Schritte aufweist:
a) Überwachen eines Einschaltzustands einer Zusatzheizung (7) und
b) Erweitern eines Strömungsdurchmessers des Expansionsventils (11) bei einer angeschalteten
Zusatzheizung (7) und Verengen des Strömungsdurchmessers des Expansionsventils (11)
bei einer ausgeschalteten Zusatzheizung (7).
11. Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Entspannungseinrichtung (11) ein Expansionsventil
ist und das Verfahren mindestens die folgenden Schritte aufweist:
a) Überwachen einer Temperaturdifferenz und/oder einer Druckdifferenz, insbesondere
an dem Verdampfer (8);
b) Erweitern eines Strömungsdurchmessers des Expansionsventils (11) bei steigender
Temperaturdifferenz und/oder Druckdifferenz und
c) Verkleinern des Strömungsdurchmessers des Expansionsventils (11) bei sinkender
Temperaturdifferenz und/oder Druckdifferenz.
12. Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Entspannungseinrichtung eine Gruppe fluidisch
parallel geschalteter Kapillare (42a-d) aufweist, von denen zumindest eine Kapillare
(42b-d) in Abhängigkeit von dem mindestens einen Betriebsparameter wahlweise öffenbar
und schließbar ist, und das Verfahren mindestens die folgenden Schritte aufweist:
a) Überwachen eine Heizleistung der Zusatzheizung (7) und
b) Öffnen zumindest einer zuvor geschlossenen Kapillare (42b-d) bei steigender Heizleistung
und
c) Schließen zumindest einer zuvor geöffneten Kapillare (42b-d) bei sinkender Heizleistung.
13. Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Entspannungseinrichtung eine Gruppe fluidisch
parallel geschalteter Kapillare (42a-d) aufweist, von denen zumindest eine Kapillare
(42b-d) in Abhängigkeit von dem mindestens einen Betriebsparameter wahlweise öffenbar
und schließbar ist, und das Verfahren mindestens die folgenden Schritte aufweist:
a) Überwachen einer Temperaturdifferenz und/oder einer Druckdifferenz, insbesondere
an dem Verdampfer (8), und
b) Öffnen zumindest einer zuvor geschlossenen Kapillare (42b-d) bei steigender Temperaturdifferenz
und/oder Druckdifferenz, und
c) Schließen zumindest einer zuvor geöffneten Kapillare (42b-d) bei sinkender Temperaturdifferenz
und/oder Druckdifferenz.
1. Vented laundry dryer (1; 21; 31; 41) having
- an air inlet duct (3), which passes from the outside (A) to a heatable laundry treatment
compartment (2),
- an air outlet duct (5), which passes from the laundry treatment compartment (2)
to the outside (A),
- a heat recovery system (8-11; 8-10; 42a-d) for transferring heat from the air outlet
duct (5) to the air inlet duct (3) and
- an additional heater (7) disposed on the air inlet duct (3),
wherein
- the heat recovery system (8-11; 8-10; 42a-d) is a heat pump with an evaporator (8),
a condenser (9), a compressor (10) and a relaxation unit (11; 42a-d), the condenser
(9) being thermally coupled to the air inlet duct (3) and the evaporator (8) being
thermally coupled to the air outlet duct (5),
characterized in that
- a flow cross-section of the relaxation unit (11; 42a-d) can be set as a function
of at least one operating parameter of the additional heater (7).
2. Vented laundry dryer (21) according to claim 1, wherein the flow cross-section of
the relaxation unit (11; 42a-d) can be set as a function of a current heating power
of the additional heater (7).
3. Vented laundry dryer (31) according to claim 1, wherein the flow cross-section of
the relaxation unit (11) can be set as a function of an activation state of the additional
heater (7).
4. Vented laundry dryer (1; 21; 31) according to one of the preceding claims, wherein
the relaxation unit is an expansion valve (11) and the flow cross-section of the expansion
valve (11) can be set as a function of the at least one parameter.
5. Vented laundry dryer (41) according to one of the preceding claims, wherein the relaxation
unit (42a-d) has a group of capillaries (42a-d) connected fluidically in a parallel
manner, of which at least one capillary (42b-d) can be opened and closed optionally
as a function of the at least one parameter.
6. Vented laundry dryer (31) according to one of the preceding claims, wherein the relaxation
unit (11) can be switched between a first operating position and a second operating
position.
7. Vented laundry dryer (1; 21; 31; 41) according to one of the preceding claims, wherein
the relaxation unit (11; 42a-d) can be set in multiple stages or continuously.
8. Vented laundry dryer (1; 41) according to one of the preceding claims, wherein the
flow cross-section of the relaxation unit (11; 42a-d) can be set as a function of
a temperature difference and/or a pressure difference, in particular at the evaporator
(8).
9. Method for operating a vented laundry dryer (1; 21; 31; 41) wherein the vented laundry
dryer (1; 21; 31; 41) is embodied according to one of the preceding claims, and wherein
the method has at least the following steps:
(a) monitoring at least one parameter of the additional heater (7) and
(b) changing a flow cross-section of the relaxation unit (11; 42a-d) as a function
of the at least one parameter.
10. Method according to claim 9, wherein the relaxation unit (11) is an expansion valve
and the method has at least the following steps:
(a) monitoring an activation state of an additional heater (7) and
(b) widening a flow diameter of the expansion valve (11) with an additional heater
(7) connected and narrowing the flow diameter of the expansion valve (11) with an
additional heater deactivated (7).
11. Method according to claim 9, wherein the relaxation unit (11) is an expansion valve
and the method has at least the following steps:
(a) monitoring a temperature difference and/or a pressure difference, in particular
at the evaporator (8);
(b) widening a flow diameter of the expansion valve (11) as the temperature difference
and/or pressure difference rises and
(c) reducing the flow diameter of the expansion valve (11) as the temperature difference
and/or pressure difference drops.
12. Method according to claim 9, wherein the relaxation unit has a group of capillaries
(42a-d) connected fluidically in a parallel manner, of which at least one capillary
(42b-d) can be opened and closed optionally as a function of the at least one parameter
and the method has at least the following steps:
(a) monitoring a heating power of the additional heater (7) and
(b) opening at least one previously closed capillary (42b-d) as the heating power
rises and
(c) closing at least one previously opened capillary (42b-d) as the heating power
drops.
13. Method according to claim 9, wherein the relaxation unit has a group of capillaries
(42a-d) connected fluidically in a parallel manner, of which at least one capillary
(42b-d) can be opened and closed optionally as a function of the at least one parameter
and the method has at least the following steps:
(a) monitoring a temperature difference and/or a pressure difference in particular
at the evaporator (8) and
(b) opening at least one previously closed capillary (42b-d) as the temperature difference
and/or pressure difference rises and
(c) closing at least one previously opened capillary (42b-d) as the temperature difference
and/or pressure difference drops.
1. Appareil de séchage de linge à évacuation (1 ; 21 ; 31 ; 41) présentant
- un canal d'entrée d'air (3) qui conduit de l'extérieur (A) vers une chambre de traitement
de linge (2) chauffable,
- un canal de sortie d'air (5) qui conduit de la chambre de traitement de linge (2)
vers l'extérieur (A),
- une unité de récupération de chaleur (8-11 ; 8-10, 42a-d) destinée à transférer
la chaleur du canal de sortie d'air (5) sur le canal d'entrée d'air (3), et
- un chauffage supplémentaire (7) disposé sur le canal d'entrée d'air (3),
- l'unité de récupération de chaleur (8-11 ; 8-10, 42a-d) étant une pompe de chaleur
munie d'un évaporateur (8), d'un condenseur (9), d'un compresseur (10) et d'un dispositif
de détente (11 ; 42a-d), le condenseur (9) étant thermiquement couplé au canal d'entrée
d'air (3) et l'évaporateur (8) étant thermiquement couplé au canal de sortie d'air
(5),
caractérisé en ce qu'
- une section d'écoulement du dispositif de détente (11 ; 42a-d) est réglable en fonction
d'au moins un paramètre de fonctionnement du chauffage supplémentaire (7).
2. Appareil de séchage de linge à évacuation (21) selon la revendication 1, la section
d'écoulement du dispositif de détente (11 ; 42a-d) étant réglable en fonction d'une
capacité de chauffage actuelle du chauffage supplémentaire (7).
3. Appareil de séchage de linge à évacuation (31) selon la revendication 1, la section
d'écoulement du dispositif de détente (11) étant réglable en fonction d'un état de
service du chauffage supplémentaire (7).
4. Appareil de séchage de linge à évacuation (1 ; 21 ; 31) selon l'une quelconque des
revendications précédentes, le dispositif de détente étant une vanne de détente (11),
et la section d'écoulement de la vanne de détente (11) étant réglable en fonction
de l'au moins un paramètre.
5. Appareil de séchage de linge à évacuation (41) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, le dispositif de détente (42a-d) présentant un groupe de capillaires
(42a-d) connectés fluidiquement en parallèle, dont au moins un capillaire (42b-d)
peut être sélectivement ouvert et fermé en fonction de l'au moins un paramètre.
6. Appareil de séchage de linge à évacuation (31) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, le dispositif de détente (11) étant commutable entre une première position
de fonctionnement et une deuxième position de fonctionnement.
7. Appareil de séchage de linge à évacuation (1 ; 21 ; 31 ; 41) selon l'une quelconque
des revendications précédentes, le dispositif de détente (11 ; 42a-d) étant réglable
sur plusieurs échelons ou de manière continue.
8. Appareil de séchage de linge à évacuation (1 ; 41) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, la section d'écoulement du dispositif de détente (11 ; 42a-d) étant réglable
en fonction d'une différence de température et/ou d'une différence de pression, notamment
sur l'évaporateur (8).
9. Procédé de fonctionnement d'un appareil de séchage de linge à évacuation (1 ; 21 ;
31 ; 41), l'appareil de séchage de linge à évacuation (1 ; 21 ; 31 ; 41) étant réalisé
selon l'une quelconque des revendications précédentes, et le procédé présentant au
moins les étapes suivantes :
a) contrôle au moins d'un paramètre de fonctionnement du chauffage supplémentaire
(7), et
b) modification d'une section d'écoulement du dispositif de détente (11 ; 42a-d) en
fonction de l'au moins un paramètre de fonctionnement.
10. Procédé selon la revendication 9, le dispositif de détente (11) étant une vanne de
détente, et le procédé présentant au moins les étapes suivantes :
a) contrôle d'un état de service d'un chauffage supplémentaire (7), et
b) élargissement d'un diamètre d'écoulement de la vanne de détente (11) lorsqu'un
chauffage supplémentaire (7) est en marche, et rétrécissement du diamètre d'écoulement
de la vanne de détente (11) lorsqu'un chauffage supplémentaire (7) est arrêté.
11. Procédé selon la revendication 9, le dispositif de détente (11) étant une vanne de
détente, et le procédé présentant au moins les étapes suivantes :
a) contrôle d'une différence de température et/ou d'une différence de pression, notamment
sur l'évaporateur (8) ;
b) élargissement d'un diamètre d'écoulement de la vanne de détente (11) lorsque la
différence de température et/ou la différence de pression augmentent, et
c) diminution du diamètre d'écoulement de la vanne de détente (11) lorsque la différence
de température et/ou la différence de pression baissent.
12. Procédé selon la revendication 9, le dispositif de détente (11) présentant un groupe
de capillaires (42a-d) connectés fluidiquement en parallèle, dont au moins un capillaire
(42b-d) peut être sélectivement ouvert et fermé en fonction de l'au moins un paramètre
de fonctionnement, et le procédé présentant au moins les étapes suivantes :
a) contrôle d'une capacité de chauffage du dispositif supplémentaire (7), et
b) ouverture au moins d'un capillaire (42b-d) fermé auparavant, lorsque la capacité
de chauffage augmente, et
c) fermeture au moins d'un capillaire (42b-d) ouvert auparavant, lorsque la capacité
de chauffage baisse.
13. Procédé selon la revendication 9, le dispositif de détente présentant un groupe de
capillaires (42a-d) connectés fluidiquement en parallèle, dont au moins un capillaire
(42b-d) peut être sélectivement ouvert et fermé en fonction de l'au moins un paramètre
de fonctionnement, et le procédé présentant au moins les étapes suivantes :
a) contrôle d'une différence de température et/ou d'une différence de pression, notamment
sur l'évaporateur (8), et
b) ouverture au moins d'un capillaire (42b-d) fermé auparavant, lorsque la différence
de température et/ou la différence de pression augmentent, et
c) fermeture au moins d'un capillaire (42b-d) ouvert auparavant, lorsque la différence
de température et/ou la différence de pression baissent.