| (19) |
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(11) |
EP 2 735 014 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.04.2019 Patentblatt 2019/14 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.07.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2012/064414 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2013/011151 (24.01.2013 Gazette 2013/04) |
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| (54) |
SCHALTERANORDUNG ZUM HERSTELLEN UND/ODER TRENNEN EINER VERBINDUNG EINES STECKERS MIT
EINEM GEGENSTECKER
SWITCH ASSEMBLY FOR PRODUCING AND/OR SEPARATING A CONNECTION BETWEEN A MALE AND A
FEMALE CONNECTOR
AGENCEMENT DE COMMUTATION POUR CRÉATION ET/OU SÉPARATION D'UNE CONNEXION D'UNE FICHE
AVEC UNE CONTRE-FICHE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
21.07.2011 EP 11174920
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.05.2014 Patentblatt 2014/22 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- Eaton Intelligent Power Limited
Dublin 4 (IE)
- TE Connectivity Germany GmbH
64625 Bensheim (DE)
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Erfinder: |
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- WINZEN, Lothar
53572 Unkell (DE)
- FREYERMUTH, Thomas
53505 Kalenborn (DE)
- KONIETZKO, Thomas
53859 Niederkassel (DE)
- STANKE, Stephan
53359 Rheinbach (DE)
- BAUJAN, Guenter
53844 Troisdorf (DE)
- TRUEBA, Luis Javier Puras
Mannheim 68259 (DE)
- SCHRETTLINGER, Christian
64625 Bensheim (DE)
- KRAEMER, Rudolf
64686 Lautertal (DE)
- ABOULKASSEM, Mohamed
64289 Darmstadt (DE)
- BERGNER, Bert
64625 Bensheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Eaton IP Group
EMEA |
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c/o Eaton Industries Manufacturing GmbH
Route de la Longeraie 7 1110 Morges 1110 Morges (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 219 199 DE-U1- 9 310 237
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DE-T2- 68 906 238
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schalteranordnung mit einem Stecker und einem komplementären
Gegenstecker, zum Herstellen und/oder Trennen einer Verbindung des Steckers mit dem
Gegenstecker, wobei der Gegenstecker insbesondere an einem Schutzschalter angeordnet
ist und wobei der Stecker insbesondere einem austauschbaren Zusatzmodul für den Schutzschalter
zugeordnet ist.
[0002] Derartige Schalteranordnungen von Steckern und komplementären Gegensteckern, insbesondere
von Schutzschaltern mit Zusatzmodulen, kommen unter anderem bei Schaltgeräten, Schaltern
und insbesondere Schaltern mit Zubehör, zum Beispiel mit Adapter, zur Anwendung. Die
Verbindung eines Steckers mit einem komplementären Gegenstecker, jeweils mit einer
Mehrzahl von Steckkontakten, die mit elektrischen Leitern verbindbar sind, wird in
der Regel durch Aufstecken bzw. Abziehen von Hand hergestellt bzw. getrennt.
[0003] Das Dokument
DE 689 06 238 T2 offenbart eine Schalteranordnung mit einem Stecker und einem komplementären Gegenstecker,
wobei an dem Stecker ein um eine Achse drehbarer Verriegelungsbolzen angeordnet ist,
und eine Verriegelung des Steckers mit dem Gegenstecker durch den Verriegelungsbolzen
herstellbar ist.
[0004] Die
DE 10 2009 023 347 A1 betrifft einen handbetätigter Schutzschalter mit einem um eine Achse drehbaren Handbedienungsknebel
und einem steckbaren, austauschbaren Zusatzmodul, wobei der Schutzschalter ein Sperrmittel
zum Verriegeln des Zusatzmoduls aufweist, welches zwischen einer Entriegelungsposition
und einer Verriegelungsposition bewegbar ist. Bei dem modular aufgebauten Schutzschalter
wird die Entnahme der Module im eingeschalteten Zustand durch mechanische Verriegelungen
verhindert. Eine elektronische Statusmeldung über die Verriegelung oder den Schaltzustandes
des Zusatzmoduls wird an dem Schutzschalter erzeugt, indem die Position des Sperrmittels
durch ein Kraftübertragungsglied auf einen Mikroschalter im Zusatzmodul derart übertragen
wird, dass der Mikroschalter in Abhängigkeit von der Position des Sperrmittels eingeschaltet
oder ausgeschaltet ist.
[0005] Durch den Mikroschalter wird eine elektronische Schaltung beeinflusst, welche eine
Statusinformation an ein angeschlossenes Auswertungssystem übertragen kann.
[0006] Ein Nachteil modular aufgebauter Schutzschalter nach dem Stand der Technik besteht
darin, dass das Aufstecken des Steckmoduls auf den Schutzschalter je nach Art des
Steckers und beispielsweise nach Anzahl und Ausführung der zu verbindenden Steckkontakte
einen erheblichen Kraftaufwand erfordert, der aufgebracht werden muss, um die Verriegelung
herstellen zu können. Der Kraftaufwand steigt dabei im Verlauf des Aufsteckvorgangs
an, da die Steckkontakte zunehmend in Eingriff gelangen, wodurch sich die Reibung
erhöht. Bei einem Kraftaufwand von beispielsweise 120 Newton im Bereich weniger Millimeter
von der vollständig eingesteckten Position besteht beim Verbinden und insbesondere
auch beim Trennen der Steckverbindung von Hand eine erhebliche Verletzungsgefahr.
Wenn beispielsweise ein Auslösemodul in baulich ungünstiger Lage einer Schaltanlage,
möglicherweise über Kopf durch eine auf einer Leiter stehenden Person, von einem Schutzschalter
abgezogen werden soll, so kann das plötzliche Lösen der Verbindung leicht zu einem
Sturz führen.
[0007] Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Herstellung einer Verbindung und/oder
die Trennung einer Verbindung eines Steckers mit einem komplementären Gegenstecker,
insbesondere in demjenigen Bereich zu erleichtern, in dem ein besonders hoher Kraftaufwand
für das Verbinden oder Trennen erforderlich ist.
[0008] Die Aufgabe wird durch eine Steckeranordnung gemäß Patentanspruch 1 gelöst. In den
Unteransprüchen sind bevorzugte Ausführungsformen und vorteilhafte Weiterbildungen
angegeben.
[0009] Bei der erfindungsgemäßen Schalteranordnung mit einem Stecker und einem komplementären
Gegenstecker, zum Herstellen und/oder Trennen einer Verbindung des Steckers mit dem
Gegenstecker, ist an dem Stecker ein um eine Achse drehbarer Verriegelungsbolzen angeordnet,
wobei der Verriegelungsbolzen ein Gewinde aufweist und an dem Gegenstecker ein Gegengewinde
angeordnet ist. Die Verbindung des Steckers mit dem Gegenstecker ist erfindungsgemäß
durch Hineindrehen des Gewindes des Verriegelungsbolzens in das Gegengewinde herstellbar.
Es wird im Sinne der Erfindung mit den Bezeichnungen Stecker und Gegenstecker keine
Festlegung dahingehend getroffen, wobei es sich um ein Einsteckteil und wobei um eine
Steckeraufnahme handelt. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Stecker um ein in der
Regel austauschbares Schaltermodul, insbesondere ein Auslösemodul, welches besonders
bevorzugt mit einem Schutzschalter zusammen wirkt, wobei der Schutzschalter den Gegenstecker
bildet bzw. aufweist. Der Stecker ist insbesondere zur Aufnahme eines Steckereinsatzes
mit einer Mehrzahl von Steckkontakten ausgebildet und der Gegenstecker zur Aufnahme
eines Gegensteckereinsatzes mit einer Mehrzahl von komplementären Steckkontakten,
wobei die Steckkontakte jeweils mit elektrischen Leitern verbindbar sind.
[0010] Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Schaltanordnung besteht darin, dass der Bereich
des größten Kraftaufwands beim Verbinden der Steckverbindung dadurch überwunden werden
kann, dass der Gewindebolzen eingedreht wird, statt Druck auf den Stecker ausüben
zu müssen. Ebenso vorteilhaft ist die Verbindung des Steckers mit dem Gegenstecker
durch Herausdrehen des Gewindes des Verriegelungsbolzens aus dem Gegengewinde trennbar,
ohne erheblich Zugkräfte aufzubringen.
[0011] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Gewinde und das
Gegengewinde jeweils eine derartige Steigung aufweisen, dass einer halben Umdrehung
des Verriegelungsbolzens um die Achse eine Relativbewegung des Steckers zu dem Gegenstecker
entlang der Achse zwischen einer verbundenen Stellung und einer getrennten Stellung
entspricht. Die verbundene Stellung ist derart zu verstehen, dass der Stecker bis
zu einem Anschlag in dem Gegenstecker eingesteckt ist, während die getrennte Stellung
erreicht ist, sobald der Bereich besonders hoher Steckkräfte überwunden ist. Dies
ist in der Regel nach mehr als einem halben Millimeter und weniger als fünf Millimeter
der Fall, insbesondere nach weniger als drei Millimeter und besonders bevorzugt nach
weniger als zwei Millimeter. Dementsprechend weist das Gewinde und das Gegengewinde
jeweils eine Steigung von zwei Millimeter bis fünf Millimeter auf, vorzugsweise von
etwa 3,5 Millimeter. Weiterhin bevorzugt sind das Gewinde und das Gegengewinde selbsthemmend
ausgeführt, wodurch vorteilhaft ein unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung durch eine
andere äußere Krafteinwirkung, als das Drehen des Verriegelungsbolzens verhindert
wird.
[0012] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Verriegelungsbolzen
in axialer Richtung an dem Stecker gesichert ist. In axialer Richtung ist als in Richtung
der Drehachse des Verriegelungsbolzens. Der Verriegelungsbolzen ist dazu insbesondere
in axialer Richtung gegen den Stecker abgestützt, vorzugsweise in beiden Richtungen.
Dadurch ist der Verriegelungsbolzen vorteilhaft gegenüber dem Stecker drehbar, aber
axial nicht verschiebbar gelagert. Eine Verschiebung in radialer Richtung ist vorzugsweise
ebenso wenig vorgesehen.
[0013] Bevorzugt ist der Verriegelungsbolzen in einer Führung an dem Stecker geführt. Die
Führung kann in Form einer Bohrung durch den Stecker ausgeführt sein. Vorzugsweise
weist der Verriegelungsbolzen einen Kopfbereich auf, wobei der Kopfbereich mit einem
Gegenanschlag an dem Stecker zusammenwirkt, wodurch vorteilhaft die axiale Festlegung
des Verriegelungsbolzens in einer ersten Richtung realisierbar ist.
[0014] Besonders bevorzugt ist die Führung zumindest abschnittsweise als Führungsnut an
dem Stecker ausgebildet. Die Führung kann dabei einseitig offen sein, was durch eine
hinterschnittene Führungsnut realisiert werden könnte. Alternativ kann die Führungsnut
durch eine Abdeckung zumindest abschnittsweise geschlossen sein, um den Verriegelungsbolzen
radial festzulegen.
[0015] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass an dem Stecker
mindestens eine abnehmbare Sicherungsscheibe angeordnet ist, wobei der Verriegelungsbolzen
mindestens eine umlaufende Sicherungsnut aufweist, wobei die Sicherungsscheibe in
die Sicherungsnut eingreift. Ein Vorteil der Ausführungsform besteht darin, dass der
Verriegelungsbolzen durch die Sicherungsscheibe in beiden Richtungen axial festgelegt
ist. Des Weiteren ist kein Hinterschnitt der Führungsnut erforderlich. Die Sicherungsscheibe
ist vorteilhafterweise abnehmbar, so dass der Verriegelungsbolzen entnommen werden
kann, sei es in axialer Richtung bei einer geschlossenen Führung oder in radialer
Richtung bei einer offenen Führung.
[0016] Besonders bevorzugt ist an dem Stecker eine Mehrzahl abnehmbarer Sicherungsscheiben
angeordnet, wobei der Verriegelungsbolzen eine Mehrzahl umlaufender Sicherungsnuten
aufweist, wobei jede der Sicherungsscheiben in eine der Sicherungsnuten eingreift.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist eine Betätigungssicherung zur
Sicherung des Verriegelungsbolzens vorgesehen. Dadurch wird ein Betätigen, also ein
Hineindrehen oder Herausdrehen des Verriegelungsbolzens verhindert, insbesondere dann,
wenn die Schalteranordnung arbeitet. Vorzugsweise bildet ein Schieber die Betätigungssicherung,
wobei der Schieber in einer Sicherungsposition ein Drehen des Verriegelungsbolzens
verhindert. Wie eine Abdeckkappe verdeckt der Schieber beispielsweise den Kopf des
Verriegelungsbolzens, so dass ein Schraubendreher nicht angesetzt werden kann. Der
Schieber ist besonders bevorzugt durch einen Betätiger an dem Stecker von einer entsicherten
Position in die Sicherungsposition und umgekehrt verstellbar. Beispielsweise eine
Abdeckklappe an dem Stecker, welche Bedienelemente abdeckt, kann vorteilhaft derart
mechanisch mit dem Schieber verbunden sein, dass ein Schließen der Klappe ein Verstellen
des Schiebers in die Sicherungsposition nach sich zieht und ein Öffnen der Klappe
den Verriegelungsbolzen wieder freigibt. Der Schieber gleitet dabei in einem Kanal,
wobei der Kanal auf einem Deckel des Steckers geformt ist, und wobei die Klappe ebenfalls
an dem Deckel schwenkbar angelenkt ist. Ein entsprechendes Getriebe setzt die Schwenkbewegung
der Klappe in eine beispielsweise lineare Bewegung des Schiebers um.
[0017] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Gegenstecker
an einem Schutzschalter angeordnet ist, wobei der Stecker einem austauschbaren Zusatzmodul
zugeordnet ist.
[0018] Nachfolgend wird die Erfindung gemäß einer Ausführungsform anhand von Zeichnungen
näher erläutert. Die Ausführungen sind beispielhaft und schränken den allgemeinen
Erfindungsgedanken nicht ein.
[0019] Es zeigen
Figur 1 eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anordnung in einer perspektivischen
Darstellung im nicht verbundenen Zustand;
Figuren 2 bis 4 die Ausführungsform gemäß Figur 1 in verschiedenen Phasen eines Verbindungsvorgangs;
Figur 5 die Ausführungsform gemäß Figur 1 im verbundenen und gesicherten Zustand;
Figur 6 den Verriegelungsbolzen als Detail; und
Figur 7 die Ausführungsform gemäß Figur 1 in perspektivischer Explosionsdarstellung.
[0020] Die Figuren 1 bis 5 zeigen eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung, hier mit einem
Gegenstecker 12 an einem Schutzschalter 2 und mit einem Stecker 11 an einem Zusatzmodul
1, welches auf das Schutzschaltergehäuse aufsetzbar ist. Das Zusatzmodul 1 kann zum
Beispiel ein elektronisches oder mechanisches Auslösemodul sein, welches bei Erreichen
von einstellbaren Parametern den Schutzschalter 2 zum Ausschalten bringt. Als Parameter
können zum Beispiel die Temperatur eines zu schaltenden Motors oder der Stromfluss
durch die Motoranschlüsse sein. Der Schutzschalter 2 weist einen Handbedienungsknebel
15 (Figur 4) auf, mit dem der Schutzschalter 2 ein- und ausgeschaltet werden kann,
wenn das Zusatzmodul 1 mit dem Schutzschalter 2 verbunden und gesichert ist. In Figur
1 ist das Zusatzmodul 1 auf den Schutzschalter 2 ausgerichtet dargestellt, aber der
Stecker 11 ist noch vollständig von dem Gegenstecker 12 getrennt. Erfindungsgemäß
ist an dem Stecker 11 ein um eine Achse 32 drehbarer Verriegelungsbolzen 31 angeordnet,
wobei der Verriegelungsbolzen ein Gewinde 38 aufweist und an dem Gegenstecker 12 ein
Gegengewinde 39 angeordnet ist. Der Stecker 11 weist in der dargestellten Ausführungsform
eine Betätigungssicherung 22, welche ein Verbinden und/oder Trennen von Stecker 11
und Gegenstecker 12 verhindert, indem der Verriegelungsbolzen 31 durch einen Schieber
22 verdeckt ist. Die kreuzförmige Aufnahme für einen Schraubendreher in dem Kopf 36
(Figur 2) ist dadurch nicht zugänglich. Der Schieber 22 ist bevorzugt gekoppelt mit
einer Klappe 21, welche an einem Deckel 20 des Steckers 11 schwenkbar angelenkt ist.
Unter der Klappe 21 sind beispielsweise Einstellelemente für Schaltmodul 1 angeordnet.
Die Klappe 21 ist mit dem Schieber 22 derart verbunden, dass der Schieber 22 bei einem
Schließen der Klappe 21 aus einem Kanal 23 herausgeschoben wird, so dass der Kopf
36 des Verriegelungsbolzens 31 verdeckt wird.
[0021] Die Figuren 2 bis 4 zeigen, wie der Schutzschalter 2 mit einem Zusatzmodul 1 verbunden
wird. In der Figur 2 ist der Stecker 11 in der selben Position dargestellt, wie in
der Figur 1, jedoch ist die Klappe 21 geöffnet und somit der Schieber 22 der Betätigungssicherung
in den Kanal 23 zurückgezogen, so dass der Kopf 36 des Verriegelungsbolzens 31 zugänglich
ist.
[0022] In Figur 3 wird das Zusatzmodul 1 in eine Aufnahme des Schutzschalters 2 eingesetzt
und dabei der Steckvorgang zur Herstellung einer Verbindung zwischen dem Stecker 11
und dem Gegenstecker 12 begonnen. Die Steckkräfte zur Überwindung der letzten etwa
zwei Millimeter des Einsteckwegs sind erheblich. Die Verbindung des Steckers 11 mit
dem Gegenstecker 12 wird durch Hineindrehen des Gewindes 38 des Verriegelungsbolzens
31 in das Gegengewinde 39 hergestellt. In der in Figur 3 dargestellten Position ist
das Gewinde 38 des Verriegelungsbolzens 31 im Eingriff, jedoch noch nicht in das Gegengewinde
39 eingedreht. Eine pfeilartige Markierung auf dem Kopf 36 wird nun von der mit "open"
beschrifteten Stellung in die mit "close" beschriftete Stellung gedreht. Nach einer
halben Umdrehung des Verriegelungsbolzens 31 kommt der Stecker 11 in Anlage mit dem
Gegenstecker 12, was in Figur 4 dargestellt ist. Die Verbindung von Schutzschalter
2 und Zusatzmodul 1 ist hergestellt. Zum Lösen der Verbindung wird der Verriegelungsbolzen
31 wieder herausgeschraubt.
[0023] In der Figur 5 ist der Stecker 11 noch einmal mit dem Gegenstecker 12 verbunden dargestellt,
sowie zusätzlich mit der Betätigungssicherung 22. Durch das Schließen der Klappe 21
ist der Schieber 22 aus dem Kanal 23 heraus über den Kopf 36 des Verriegelungsbolzens
31 geschoben. Das bedeutet, die Klappe 21 lässt sich nur dann schließen, wenn der
Verriegelungsbolzen sich in seiner vorgesehenen Position befindet und nicht etwa aus
der Führung 14 herausragt. Durch das Schließen der Klappe 21 wir der Verriegelungsbolzen
31 dann durch den Schieber 22 gegen eine Herausdrehen während des Betriebs gesichert.
Wird der Schutzschalter 2 bei geschlossener Klappe 21 mit dem Knebel 15 in Betrieb
genommen, so wird die Klappe 21 von dem Knebel 15 blockiert, so dass die Klappe 21
nur bei ausgeschaltetem Schutzschalter 2 wieder geöffnet werden kann. Vor einem Trennen
der Verbindung von Schutzschalter 2 und Steckmodul 1 muss die Klappe geöffnet werden,
um den Schieber 22 erneut in den Kanal 23 zurückzuziehen und so den Verriegelungsbolzen
31 freizugeben.
[0024] In der Figur 6 ist der Verriegelungsbolzen 31 vergrößert dargestellt. Neben den Sicherungsnuten
34 ist das Gewinde 38 mit besonders großer Steigung sichtbar. Die Steigung beträgt
bevorzugt zwei bis fünf Millimeter, so dass eine halbe Umdrehung des Verriegelungsbolzens
31 eine axiale Verschiebung des Steckers von ein bis zweieinhalb Millimeter bewirkt,
was ausreicht, um den Bereich besonders hoher Einsteckkräfte zu überwinden.
[0025] In der Figur 7 ist der Stecker 11 mit dem Gegenstecker 12 in einer Explosionsdarstellung
der erfindungswesentlichen Einzelteile dargestellt. Eine Führung 14 in Form einer
zumindest abschnittsweise geschlossenen Nut an der Oberfläche des Steckers 11 ist
zur Aufnahme des Verriegelungsbolzens 31 vorgesehen. Sicherungsscheiben 33 werden
derart mit dem Stecker 11 verbunden, dass diese in die Sicherungsnuten 34 an dem Verriegelungsbolzen
31 eingreifen, wenn dieser sich in der Führung 14 befindet. Dadurch wird der Verriegelungsbolzen
31 entlang seiner Drehachse 32 festgelegt. Das Einschrauben des Gewindes 38 in das
Gegengewinde 39 führt daher zu keiner axialen Bewegung des Verriegelungsbolzens 31
relativ zu dem Stecker 11, sondern der Stecker 11 wird durch die Kraftübertragung
über die Sicherungsscheiben 33 und den Kopf 36 auf den Stecker 11 bzw. den Gegenanschlag
37 an den Gegenstecker 12 herangezogen. Umgekehrt wird beim Herausdrehen der Stecker
11 aus dem Gegenstecker 12 herausgezogen.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 1
- Zusatzmodul
- 2
- Schutzschalter
- 11
- Stecker
- 12
- Gegenstecker
- 14
- Führung
- 15
- Knebel
- 20
- Deckel
- 21
- Klappe
- 22
- Betätigungssicherung/Schieber
- 23
- Kanal
- 31
- Verriegelungsbolzen
- 32
- Drehachse
- 33
- Sicherungsscheiben
- 34
- Sicherungsnuten
- 36
- Kopf
- 37
- Gegenanschlag
- 38
- Gewinde
- 39
- Gegengewinde
1. Schalteranordnung mit einem Stecker (11) und einem komplementären Gegenstecker (12)
zum Herstellen und Trennen einer Verbindung des Steckers (11) mit dem Gegenstecker
(12),
• wobei an dem Stecker (11) ein um eine Achse (32) drehbarer Verriegelungsbolzen (31)
angeordnet ist,
• wobei der Verriegelungsbolzen ein Gewinde (38) aufweist,
• wobei an dem Gegenstecker (12) ein Gegengewinde (39) angeordnet ist, und
• wobei eine Verriegelung des Steckers (11) mit dem Gegenstecker (12) durch Hineindrehen
des Gewindes (38) des Verriegelungsbolzens (31) in das Gegengewinde (39) herstellbar
ist,
wobei eine Relativbewegung des Steckers (11) zu dem Gegenstecker (12) zur Verbindung
des Steckers (11) mit dem Gegenstecker (12) durch Hineindrehen des Gewindes (38) des
Verriegelungsbolzens (31) in das Gegengewinde (39) herstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
ebenfalls eine Relativbewegung des Steckers (11) zu dem Gegenstecker (12) zum Trennen
des Steckers (11) von dem Gegenstecker (12) durch Herausdrehen des Gewindes (38) des
Verriegelungsbolzens (31) aus dem Gegengewinde (39) herstellbar ist.
2. Schalteranordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewinde (38) und das Gegengewinde (39) jeweils eine derartige Steigung aufweisen,
dass einer halben Umdrehung des Verriegelungsbolzens (31) um die Achse (32) der Relativbewegung
des Steckers (11) zu dem Gegenstecker (12) entlang der Achse (32) zwischen einer verbundenen
Stellung und einer getrennten Stellung entspricht.
3. Schalteranordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewinde (38) und das Gegengewinde (39) jeweils eine Steigung von zwei Millimeter
bis fünf Millimeter aufweisen, vorzugsweise von etwa 3,5 Millimeter.
4. Schalteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewinde (38) und das Gegengewinde (39) selbsthemmend ausgeführt sind.
5. Schalteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsbolzen (31) in axialer Richtung an dem Stecker (11) gesichert ist.
6. Schalteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsbolzen (31) in einer Führung (14) an dem Stecker (11) geführt ist.
7. Schalteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsbolzen (31) einen Kopfbereich (36) aufweist, wobei der Kopfbereich
mit einem Gegenanschlag (37) an dem Stecker (11) zusammenwirkt.
8. Schalteranordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (14) zumindest abschnittsweise als Führungsnut an dem Stecker (11) ausgebildet
ist.
9. Schalteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Stecker (11) mindestens eine abnehmbare Sicherungsscheibe (33) angeordnet
ist, wobei der Verriegelungsbolzen (31) mindestens eine umlaufende Sicherungsnut (34)
aufweist, wobei die Sicherungsscheibe (33) in die Sicherungsnut (34) eingreift.
10. Schalteranordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Stecker (11) eine Mehrzahl abnehmbarer Sicherungsscheiben (33) angeordnet
ist, wobei der Verriegelungsbolzen (31) eine Mehrzahl umlaufender Sicherungsnuten
(34) aufweist, wobei jede der Sicherungsscheiben (33) in eine der Sicherungsnuten
(34) eingreift.
11. Schalteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Betätigungssicherung (22) zur Sicherung des Verriegelungsbolzens (31) vorgesehen
ist.
12. Schalteranordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schieber (22) die Betätigungssicherung bildet, wobei der Schieber in einer Sicherungsposition
ein Drehen des Verriegelungsbolzens (31) verhindert.
13. Schalteranordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (22) durch einen Betätiger (21) an dem Stecker (11) von einer entsicherten
Position in die Sicherungsposition und umgekehrt verstellbar ist.
14. Schalteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenstecker (12) an einem Schutzschalter angeordnet ist, wobei der Stecker (11)
einem austauschbaren Zusatzmodul zugeordnet ist.
1. Switch assembly having a connector (11) and a complementary mating-connector (12)
for producing and separating a connection of the connector (11) with the mating-connector
(12),
• wherein on the connector (11) is arranged a locking bolt (31) rotatable about an
axis (32),
• wherein the locking bolt has a thread (38),
• wherein a counter-thread (39) is arranged on the mating-connector (12), and
• wherein a locking of the connector (11) with the mating-connector (12) can be produced
by screwing in the thread (38) of the locking bolt (31) into the counter-thread (39),
wherein a relative movement of the connector (11) to the mating-connector (12) for
connecting the connector (11) with the mating-connector (12) can be produced by screwing
in the thread (38) of the locking bolt (31) into the counter-thread (39),
characterised in that
likewise a relative movement of the connector (11) to the mating-connector (12) for
separating the connector (11) from the mating-connector (12) can be produced by screwing
out the thread (38) of the locking bolt (31) out of the counter-thread (39).
2. Switch assembly according to the preceding claim, characterised in that the thread (38) and the counter-thread (39) each have a pitch such that a half turn
of the locking bolt (31) about the axis (32) corresponds to the relative movement
of the connector (11) to the mating-connector (12) along the axis (32) between a connected
position and a separated position.
3. Switch assembly according to the preceding claim, characterised in that the thread (38) and the counter-thread (39) each have a pitch of two millimetres
to five millimetres, preferably of approximately 3.5 millimetres.
4. Switch assembly according to any of the preceding claims, characterised in that the thread (38) and the counter-thread (39) are designed self-locking.
5. Switch assembly according to any of the preceding claims, characterised in that the locking bolt (31) is secured in axial direction to the connector (11).
6. Switch assembly according to any of the preceding claims, characterised in that the locking bolt (31) is guided in a guide (14) on the connector (11).
7. Switch assembly according to any of the preceding claims, characterised in that the locking bolt (31) has a head portion (36), wherein the head portion interacts
with a counter stop (37) on the connector (11).
8. Switch assembly according to claim 6, characterised in that the guide (14) is designed at least partially as a guiding groove on the connector
(11).
9. Switch assembly according to any of the preceding claims, characterised in that on the connector (11) is disposed at least one removable lock washer (33), wherein
the locking bolt (31) has at least one peripheral securing groove (34), wherein the
lock washer (33) engages in the securing groove (34).
10. Switch assembly according to any of the preceding claims, characterised in that on the connector (11) is disposed a plurality of removable lock washers (33), wherein
the locking bolt (31) has a plurality of peripheral securing grooves (34), wherein
each of the lock washers (33) engages in one of the securing grooves (34).
11. Switch assembly according to any of the preceding claims, characterised in that an actuating safety mechanism (22) is provided for securing the locking bolt (31).
12. Switch assembly according to claim 11, characterised in that a slider (22) forms the actuating safety mechanism, wherein the slider in a secured
position prevents a rotation of the locking bolt (31).
13. Switch assembly according to claim 12, characterised in that the slider (22) can be adjusted by an actuator (21) on the connector (11) from an
unsecured position into the secured position and vice versa.
14. Switch assembly according to any of the preceding claims, characterised in that the mating-connector (12) is disposed on a protector switch, wherein the connector
(11) is assigned to an exchangeable additional module.
1. Agencement de commutation avec un connecteur (11) et un connecteur homologue (12)
complémentaire afin de créer et interrompre un raccordement du connecteur (11) au
connecteur homologue (12),
• dans lequel un boulon de verrouillage (31) pouvant tourner autour d'un axe (32)
est agencé au niveau du connecteur (11),
• dans lequel le boulon de verrouillage présente un filetage (38),
• dans lequel un filetage homologue (39) est agencé au niveau du connecteur homologue
(12), et
• dans lequel un verrouillage du connecteur (11) avec le connecteur homologue (12)
peut être créé par vissage du filetage (38) du boulon de verrouillage (31) dans le
filetage homologue (39),
dans lequel un mouvement relatif du connecteur (11) par rapport au connecteur homologue
(12) peut être créé afin de raccorder le connecteur (11) au connecteur homologue (12)
par vissage du filetage (38) du boulon de verrouillage (31) dans le filetage homologue
(39),
caractérisé en ce
qu'un mouvement relatif du connecteur (11) par rapport au connecteur homologue (12) peut
également être produit afin de séparer le connecteur (11) du connecteur homologue
(12) par dévissage du filetage (38) du boulon de verrouillage (31) pour le faire sortir
du filetage homologue (39).
2. Agencement de commutation selon la revendication précédente, caractérisé en ce que le filetage (38) et le filetage homologue (39) présentent respectivement un pas tel
qu'un demi-tour du boulon de verrouillage (31) autour de l'axe (32) correspond au
mouvement relatif du connecteur (11) le long de l'axe (32) par rapport au connecteur
homologue (12) entre une position raccordée et une position séparée.
3. Agencement de commutation selon la revendication précédente, caractérisé en ce que le filetage (38) et le filetage homologue (39) présentent respectivement un pas compris
entre deux millimètres et cinq millimètres, de préférence d'environ 3,5 millimètres.
4. Agencement de commutation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le filetage (38) et le filetage homologue (39) sont réalisés autobloquants.
5. Agencement de commutation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boulon de verrouillage (31) est immobilisé dans la direction axiale au niveau
du connecteur (11).
6. Agencement de commutation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boulon de verrouillage (31) est guidé au sein d'un guide (14) situé au niveau
du connecteur (11).
7. Agencement de commutation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boulon de verrouillage (31) présente une zone de tête (36), ladite zone de tête
coopérant avec une butée homologue (37) au niveau du connecteur (11).
8. Agencement de commutation selon la revendication 6, caractérisé en ce que le guide (14) est réalisé au moins par sections sous forme d'une rainure de guidage
située au niveau du connecteur (11).
9. Agencement de commutation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une rondelle de blocage (33) amovible est agencée au niveau du connecteur
(11), dans lequel le boulon de verrouillage (31) présente au moins une rainure de
blocage (34) circonférentielle, dans lequel la rondelle de blocage (33) vient en prise
dans la rainure de blocage (34).
10. Agencement de commutation selon la revendication précédente, caractérisé en ce qu'une pluralité de rondelles de blocage (33) amovibles est agencée au niveau du connecteur
(11), dans lequel le boulon de verrouillage (31) présente une pluralité de rainures
de blocage (34) circonférentielles, dans lequel chacune des rondelles de blocage (33)
vient en prise dans l'une des rainures de blocage (34).
11. Agencement de commutation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une sécurité (22) à l'encontre d'un actionnement est prévue en vue du blocage du boulon
de verrouillage (31).
12. Agencement de commutation selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'un coulisseau (22) forme la sécurité à l'encontre d'un actionnement, dans lequel le
coulisseau, dans une position de blocage, empêche une rotation du boulon de verrouillage
(31).
13. Agencement de commutation selon la revendication 12, caractérisé en ce que le coulisseau (22) peut être déplacé d'une position débloquée jusqu'à la position
de blocage et inversement grâce à un actionneur (21) situé au niveau du connecteur
(11).
14. Agencement de commutation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le connecteur homologue (12) est agencé au niveau d'un disjoncteur, dans lequel le
connecteur (11) est associé à un module supplémentaire échangeable.
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