(19)
(11) EP 2 735 445 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
04.09.2019  Patentblatt  2019/36

(21) Anmeldenummer: 13192424.3

(22) Anmeldetag:  12.11.2013
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B41F 5/24(2006.01)
B41F 19/00(2006.01)
B41F 13/08(2006.01)

(54)

DRUCKWERK MIT DÄMPFUNGSELEMENTEN AN DRUCKZYLINDERN

PRINTING UNIT WITH DAMPING ELEMENTS ON PRINTING CYLINDERS

PRESSE DOTÉE D'ÉLÉMENTS D'AMORTISSEMENT SUR DES CYLINDRES D'IMPRESSION


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 23.11.2012 DE 102012022881

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
28.05.2014  Patentblatt  2014/22

(73) Patentinhaber: Gallus Druckmaschinen GmbH
35428 Langgöns-Oberkleen (DE)

(72) Erfinder:
  • Demand, Thomas
    35578 Wetzlar (DE)

(74) Vertreter: Haust, Christof et al
Heidelberger Druckmaschinen AG Gutenbergring
69168 Wiesloch
69168 Wiesloch (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 0 103 101
DE-A1- 2 753 487
DE-A1-102007 045 876
DE-B- 1 047 794
GB-A- 822 833
DE-A1- 2 701 670
DE-A1- 3 529 680
DE-A1-102010 001 747
DE-C1- 388 374
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Druckwerk mit den oberbegrifflichen Merkmalen von Anspruch 1 und eine Schmalbahndruckmaschine mit den Merkmalen von Anspruch 6.

    Stand der Technik



    [0002] Bei Druckmaschinen, insbesondere bei Offset- und Tiefdruckwerken, ist im Druckzylinder häufig ein Zylinderkanal vorgesehen. Ein solcher Zylinderkanal fungiert in vielen Fällen als ein Spannkanal zum Aufnehmen der Enden eines auf den Zylinder aufgespannten Aufzugs. Der Aufzug kann eine Druckplatte oder ein Gummituch sein.

    [0003] Insbesondere bei Flexodruckwerken kann eine Lücke (sogenannter Gap) zwischen einer Vorderkante und einer Hinterkante eines um den Zylinderballen geschlungenen Aufzugs, z. B. einer auf dem Zylinderballen klebenden oder darauf magnetisch gehaltenen Flexodruckplatte (Klischee) bestehen.

    [0004] Beim Abrollen des Zylinders auf einem benachbarten Zylinder verursacht der Zylinderkanal bzw. der Gap einen sogenannten Kanalschlag bzw. Gapschlag. Wenn sich der Zylinderkanal bzw. der Gap in Gegenüberlage mit dem benachbarten Zylinder befindet, fällt die Pressung zwischen den beiden Zylindern schlagartig ab. Dies geschieht bei jeder Zylinderumdrehung und führt zu im Druckbild sichtbaren Störungen.

    [0005] Um diese Störungen im Druckbild zu vermindern, ist es aus dem Stand der Technik bekannt und beispielsweise in der DE 27 53 487 A1 beschrieben, die Lager der Druckzylinder von einer Gasdruckfeder abzustützen, so dass die Schwingungen der Druckzylinder gedämpft werden können. Das Vorsehen von Gasdruckfedern stellt jedoch eine aufwändige Lösung dar, die bereits bei der Konstruktion der Druckmaschine berücksichtigt werden muss. Die Lösung ist nicht geeignet für die Nachrüstung von Druckwerken.

    [0006] Die DE 1 047 794 B zeigt ein Druckwerk einer Anilin- bzw. Flexodruckmaschine, wobei elastische Stützringe zum Einsatz gelangen, welche auf dem Plattenzylinder oder dem Gegendruckzylinder angebracht sind. Dadurch sollen störende Schwingungen verhindert werden, welche auf Grund des sogenannten Gap-Schlages entstehen.

    [0007] Die DE 35 29 680 A1 zeigt eine Druckmaschine, in deren Druckwerk flexible, zusammengepresste Stützringe die Achsabstände oder den Spalt zwischen den Walzen weiter verringern. Dadurch wird eine Ausgleichsvorrichtung für unterschiedlich dicke Matrizen und Papiere geschaffen.

    [0008] Zur Abstandseinstellung zwischen den Walzen dienen pneumatische Zylinder. Die Stützringe selbst werden durch die pneumatischen Zylinder nicht verändert.

    [0009] Die DE 10 2010 001 747 A1 beschreibt einen Schmitzring sowie ein Verfahren zum reversiblen Verändern eines Außenradius eines Schmitzrings, wobei ein Fluid im Inneren einer Kammer des Schmitzrings mit einem Überdruck beaufschlagt wird.

    [0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Druckwerk und eine Schmalbahndruckmaschine zu schaffen, welche die Nachteile des Standes der Technik zumindest teilweise beheben und eine einfache und zugleich kostengünstige Lösung zur Reduzierung des Einflusses von Kanalschlag bzw. Gapschlag auf das Druckbild bieten. Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Druckwerk mit den Merkmalen von Anspruch 1 und durch eine Schmalbahndruckmaschine gemäß Anspruch 6.

    [0011] Das erfindungsgemäße Druckwerk dient dem Bedrucken eines bahnförmigen oder bogenförmigen Substrats, insbesondere zur Herstellung von Etiketten oder Faltschachteln, mit einem um eine Drehachse drehbaren Druckzylinder und mit einem um eine zur Drehachse des Druckzylinders im Wesentlichen parallelen Drehachse drehbaren Gegendruckzylinder, wobei zwischen dem Druckzylinder und dem Gegendruckzylinder ein Druckspalt gebildet und das Substrat bedruckt wird. Insbesondere kann das Druckwerk als Flexodruckwerk ausgeführt sein. Der Druckzylinder kann dabei einen Zylinderkanal oder einen Gap aufweisen. Erfindungsgemäß besitzt der Druckzylinder oder der Gegendruckzylinder in beiden Randbereichen seiner Umfangsfläche, d. h. nahe den Stirnseiten, je ein elastisches, ringförmiges Dämpfungselement. Das Dämpfungselement ist um den Zylinder geschlungen bzw. auf diesen aufgeschoben. Weiter ist in dem Druckwerk mindestens ein dem Dämpfungselement zugeordnetes Stellelement vorgesehen, wobei die Dämpfungseigenschaften und ggfs. zusätzlich der Außendurchmesser eines jeweiligen Dämpfungselements durch das mindestens eine Stellelement einstellbar sind.

    [0012] Erfindungsgemäß ist ein jeweiliges Dämpfungselement als mit einem Fluid gefüllter Schlauch aus elastischem Material ausgeführt und und das mindestens eine Stellelement ist vorgesehen zur Veränderung des Drucks in einem jeweiligen Schlauch. Durch Veränderung des Drucks in einem jeweiligen Schlauch kann auf einfache Art und Weise der Durchmesser des Schlauchs verändert und dadurch das Abrollverhalten von Druckzylinder und Gegendruckzylinder beeinflusst werden. In einer vorteilhaften Ausgestaltung dieser
    Variante umfasst das Stellelement eine
    Pumpe bzw. einen Kompressor, welche von einer Maschinensteuerung angesteuert werden kann. Als Fluid in einem jeweiligen Schlauch kann dabei entweder Luft oder Hydraulikflüssigkeit eingesetzt werden.

    [0013] In einer nicht erfindungsgemäßen, alternativen Ausgestaltung des Druckwerks ist ein jeweiliges Dämpfungselement als Ring aus elastischem Material ausgeführt, insbesondere aus Gummi. Desweiteren ist jedem Ring ein Stellelement zugeordnet zur Verformung eines jeweiligen Ringes. Durch die Verformung eines jeweiligen Ringes kann der Durchmesser des Ringes, seine Dämpfungseigenschaften und damit das Abrollverhalten von Druckzylinder und Gegendruckzylinder beeinflusst werden. Die beiden Ringe nehmen dabei den vollen Anpressdruck des Druckzylinders bzw. Gegendruckzylinders auf. Dieser Druck kann dabei wesentlich höher sein als bei bisherigen Druckeinstellungen, ohne dass das Druckbild "überquetscht" würde. Dies wirkt einem Kanalschlag bzw. Gapschlag positiv entgegen. Durch das Verformen der Ringe und damit ein Einstellen der Durchmesser der Ringe ist eine Anpassung des Druckwerks an verschiedene Substratstärken des zu bedruckenden Substrats als auch eine Anpassung an unterschiedlich dicke Druckplatten, Gummitücher bzw. Klischees möglich.

    [0014] Beiden vorteilhaften Ausführungsalternativen ist gemeinsam, dass dank der variabel einstellbaren Dämpfungselemente mit einem wesentlich höheren Anpressdruck des Druckzylinders gedruckt werden kann, ohne dass dabei das Druckbild wesentlich beeinflusst würde. Die Stoßempfindlichkeit eines jeweiligen Druckwerks wird durch die einstellbaren Dämpfungselemente wesentlich herabgesetzt.

    [0015] Hinsichtlich weiterer Vorteile und in konstruktiver und funktioneller Hinsicht vorteilhafter Ausgestaltungen der Erfindung wird auf die Unteransprüche sowie die Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren verwiesen.

    [0016] Die Erfindung soll anhand beigefügter Figuren noch näher erläutert werden. Einander entsprechende Elemente und Bauteile sind in den Figuren dabei mit gleichen Bezugszeichen versehen. Zugunsten einer besseren Übersichtlichkeit der Figuren wurde auf eine maßstabsgetreue Darstellung verzichtet. Es zeigen in schematischer Darstellung:

    Figur 1: eine erfindungsgemäße Schmalbahndruckmaschine

    Figur 2: ein erfindungsgemäßes Druckwerk

    Figur 3a: eine erste, erfindungsgemäße Ausführungsvariante des Druckwerks aus Figur 2

    Figur 3b: eine zweite, nicht erfindungsgemäße Ausführungsvariante des Druckwerks aus Figur 2



    [0017] In der Figur 1 ist eine Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform einer Druckmaschine 100, genauer einer Schmalbahn-Etikettendruckmaschine in Reihenbauweise, mit in horizontaler Richtung folgenden Druckwerken 110 gezeigt. Die Etikettendruckmaschine dient der Bearbeitung eines Substrats 144 in Bahnform. Das Substrat wird von einer Substratrolle 146 in einem Zuführteil 148 der Druckmaschine 100 abgerollt und entlang eines Weges in Maschinenlaufrichtung M durch die Druckmaschine 100 geführt. Die Druckmaschine 100 kann eine Mehrzahl von Gestellmodulen 126 aufweisen, hier beispielhaft drei Gestellmodule 126. In dieser Ausführungsform sind in den beiden ersten Gestellmodulen 126 jeweils zwei Druckwerke 110 und in dem dritten Gestellmodul 126 ein Druckwerk 110 und ein Bearbeitungswerk 150 aufgenommen, hier ein Stanzwerk zum Ausstanzen der Etiketten aus dem bahnförmigen Substrat 144. Nach den einzelnen Bearbeitungsstationen folgt ein Auslaufteil 152, in welchem die fertigen Produkte in eine Etikettenrolle 154 aufgewickelt werden. Zuführteil 148, Gestellmodule 126 und Auslaufteil 152 sind lösbar bzw. trennbar miteinander verbunden sodass sich ein modularer Aufbau der Druckmaschine 142 ergibt. Der Aufbau der Druckwerke 110 wird nachfolgend an Hand der Fig. 2 näher beschrieben.

    [0018] In der Darstellung der einzelnen Druckwerke 110, hier Flexodruckwerke sind neben den Druckformzylindern 1, den Gegendruckzylindern 2 und den Farbauftragswalzen auch Kammerrakel angedeutet. Des Weiteren weisen die Druckwerke 110 in der Druckmaschine 100 diverse Trocknungseinrichtungen auf: Den Gegendruckzylindern 2 sind an dem jeweiligen Druckspalt S des Druckwerks 110 nachgeordnet UV-Trocknungseinrichtungen zugeordnet, so dass das bedruckte Substrat 144 direkt auf dem Gegendruckzylinder 2 getrocknet werden kann. Die Druckwerke 110 weisen auch Bahnleitwalzen 160 zur Führung des bahnförmigen Substrats 144 auf. In der gezeigten Ausführungsform umfasst das fünfte Druckwerk 110 eine Heißlufttrocknungseinrichtung 162. Alternativ könnte auch hier eine UV- oder eine IR-Trocknungseinrichtung eingesetzt werden. Nachfolgend ist ein Stanzwerk 150 angeordnet, welches als rotierende Werkzeuge einen Stanzzylinder und einen Gegenstanzzylinder aufweist. Zusätzlich bzw. alternativ zu dem Stanzwerk kann auch ein Prägewerk, beispielsweise ein Heißfolienprägewerk Verwendung finden.

    [0019] In einer alternativen, nicht dargestellten Ausführungsform können einzelne Flexodruckwerke auch durch ein Offset-, Tiefdruck- bzw. durch ein Rotationssiebdruckwerk ersetzt werden.

    [0020] Figur 2 zeigt ein Druckwerk 110, welches einen Druckzylinder 1 und einen Gegendruckzylinder 2 besitzt. Der Druckzylinder 1 wird um eine Drehachse 3 und der Gegendruckzylinder 2 um eine Drehachse 4 rotiert. Zwischen Druckzylinder 1 und Gegendruckzylinder 2 wird ein Druckspalt S gebildet, in welchem ein Substrat 144 geführt und bedruckt wird. Integriert in die Umfangsfläche des Gegendruckzylinders 2 und nahe einer jeweiligen Stirnfläche des Gegendruckzylinders 2 liegend ist jeweils ein Dämpfungselement 5 angebracht, welches auf dem Gegendruckzylinder 2 gelagert ist. Bei der Rotation von Gegendruckzylinder 2 und Druckzylinder 1 rollt der Druckzylinder 1 auf diesen Dämpfungselementen 5 ab. Die Dämpfungselemente 5 sind erfindungsgemäß einstellbar ausgeführt, wobei Stellelemente 8 vorgesehen sind zur Einstellung der Dämpfungselemente 5.

    [0021] Figur 3a zeigt eine erste, erfindungsgemäße Ausführungsvariante, in welcher das Dämpfungselement 5 als mit einem Fluid gefüllter elastischer Schlauch 6 ausgeführt ist, welcher um den
    Gegendruckzylinder 2 geschlungen ist. Zur Veränderung des Durchmessers des Schlauches 6 ist dieser über nicht näher dargestellte Leitungen mit einem Kompressor 9 verbunden, so dass durch Veränderung des Drucks in dem Schlauch 6 der Spalt S zwischen den Zylindern 1, 2 verändert und damit das Abrollverhalten der Zylinder 1, 2 beeinflusst werden kann.

    [0022] Figur 3b zeigt eine alternative, nicht erfindungsgemäße Ausgestaltung des Dämpfungselements 5 als Gummiring 7. Der Gummiring 7 kann dabei durch ein mechanisches Kontaktelement 10 mittels einer Zustellbewegung Z verformt werden, so dass der Außendurchmesser des Gummirings 7 und damit auch der Abstand S zwischen den Zylindern 1, 2 verändert und dadurch das Abrollverhalten von Druckzylinder 1 und Gegendruckzylinder 2 beeinflusst werden kann. Das Kontaktelement 10 kann beispielsweise als auf einen außengewindetragenden Zapfen des Gegendruckzylinders 2 aufschraubbarer Ring mit Innengewinde ausgeführt sein.

    [0023] Diese Ausführungsvariante lässt sich in Druckwerken 110 einfach nachrüsten, indem der übliche Gegendruckzylinder 2 durch einen Gegendruckzylinder 2 mit integrierten Dämpfungselementen 5 und Stellelementen 10 ersetzt wird.

    Bezugszeichenliste



    [0024] 
    1
    Druckzylinder
    2
    Gegendruckzylinder
    3
    Drehachse Druckzylinder
    4
    Drehachse Gegendruckzylinder
    5
    Dämpfungselement
    6
    Schlauch
    7
    Gummiring
    8
    Stellelement
    9
    Kompressor
    10
    Mechanisches Kontaktelement
    100
    Druckmaschine
    110
    Druckwerk
    126
    Gestellmodul
    144
    Substrat
    146
    Substratrolle
    148
    Zuführstation
    150
    Bearbeitungswerk, Stanzwerk
    152
    Auslaufstation
    154
    Etikettenrolle
    160
    Bahnleitwalze
    162
    Heißlufttrockner
    M
    Maschinenlaufrichtung
    S
    Druckspalt (Abstand Zylinder)
    Z
    Zustellbewegung Kontaktelement zum Pressen des Gummiringes



    Ansprüche

    1. Druckwerk (110) zum Bedrucken eines bahnförmigen oder bogenförmigen Substrats (144) mit einem um eine Drehachse (3) drehbaren Druckzylinder (1) und mit einem um eine zur Drehachse (3) des Druckzylinders (1) im Wesentlichen parallele Drehachse (4) drehbaren Gegendruckzylinder (2),
    wobei zwischen dem Druckzylinder (1) und dem Gegendruckzylinder (2) ein Druckspalt (S) gebildet und das Substrat (144) bedruckt wird, wobei der Druckzylinder (1) oder der Gegendruckzylinder (2) in beiden Randbereichen seiner Umfangsfläche je ein elastisches, ringförmiges Dämpfungselement (5) aufweist, wobei das Druckwerk (110) mindestens ein dem Dämpfungselement (5) zugeordnetes Stellelement (8, 9) besitzt und
    wobei die Dämpfungseigenschaften eines jeweiligen Dämpfungselements (5) durch das mindestens eine Stellelement (8, 9) einstellbar sind,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass ein jeweiliges Dämpfungselement (5) als mit einem Fluid gefüllter Schlauch (6) aus elastischem Material ausgeführt ist und das mindestens eine Stellelement (9) vorgesehen ist zur Veränderung des Drucks in einem jeweiligen Schlauch.
     
    2. Druckwerk nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Druckwerk (110) als Flexodruckwerk ausgeführt ist.
     
    3. Druckwerk nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Stellelement eine Pumpe bzw. einen Kompressor (9) umfasst.
     
    4. Druckwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass als Fluid Luft eingesetzt wird.
     
    5. Druckwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass als Fluid eine Hydraulikflüssigkeit eingesetzt wird.
     
    6. Schmalbahndruckmaschine (100) mit einem Druckwerk (110) nach einem der vorangehenden Ansprüche.
     


    Claims

    1. Printing unit (110) for printing on a web-shaped or sheet-shaped substrate (144) including a printing cylinder (1) rotatable about an axis of rotation (3) and an impression cylinder (2) rotatable about an axis of rotation (4) essentially parallel to the axis of rotation (3) of the printing cylinder (1),
    wherein between the printing cylinder (1) and the impression cylinder (2) a printing nip (S) is formed and the substrate (144) is printed on, wherein the printing cylinder (1) or the impression cylinder (2) include a respective elastic, annular damping element (5) in both marginal regions of its circumferential surface,
    wherein the printing unit (110) has at least one adjustment element (8, 9) assigned to the damping element (5), and
    wherein the damping properties of a respective damping element (5) are adjustable by the at least one adjustment element (8, 9),
    characterized
    in that a respective damping element (5) is designed as a hose (6) made of an elastic material and filled with a fluid and the at least one adjustment element (9) is provided to change the pressure in a respective hose.
     
    2. Printing unit according claim 1,
    characterized
    in that the printing unit (110) is designed as a flexographic printing unit.
     
    3. Printing unit according to claim 1 or 2,
    characterized
    in that the adjustment element comprises a pump or compressor (9).
     
    4. Printing unit according to any one of the preceding claims,
    characterized
    in that air is used as the fluid.
     
    5. Printing unit according to any one of the preceding claims,
    characterized
    in that a hydraulic liquid is used as the fluid.
     
    6. Narrow-web printing machine (100) including a printing unit (110) according to any one of the preceding claims.
     


    Revendications

    1. Groupe d'impression (110) pour l'impression d'un support (144) sous forme de bande ou de feuilles avec un cylindre d'impression (1) pouvant tourner autour d'un axe rotatif (3) et un contre-cylindre d'impression (2) pouvant tourner autour d'un axe rotatif (4) essentiellement parallèle à l'axe rotatif (3) du cylindre d'impression (1), pour lequel une ligne de contact (S) est formée entre le cylindre d'impression (1) et le contre-cylindre d'impression (2) et le support (144) est imprimé, le cylindre d'impression (1) ou le contre-cylindre d'impression (2) présentant respectivement dans les deux zones périphériques de sa surface circonférentielle un élément d'amortissement (5) élastique annulaire, le groupe d'impression (110) présentant au moins un actionneur (8, 9) affecté à l'élément d'amortissement (5) et les propriétés d'amortissement d'un élément d'amortissement (5) respectif étant réglable par un actionneur (8,9) au moins,
    caractérisé en ce
    qu'un élément d'amortissement respectif (5) est réalisé sous forme de tuyau souple (6) rempli d'un fluide en matériau élastique et que l'actionneur (9) au moins est prévu pour la variation de la pression dans un tuyau souple respectif.
     
    2. Groupe d'impression selon la revendication 1,
    caractérisé en ce
    que le groupe d'impression (110) est exécuté comme groupe d'impression flexo.
     
    3. Groupe d'impression selon la revendication 1 ou 2,
    caractérisé en ce
    que l'élément de réglage comporte une pompe ou un compresseur (9).
     
    4. Groupe d'impression selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce
    que le fluide utilisé est de l'air.
     
    5. Groupe d'impression selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce
    que le fluide utilisé est un liquide hydraulique.
     
    6. Machine d'impression de bandes étroites (100) avec un groupe d'impression (110) selon l'une des revendications précédentes.
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente