[0001] Die Erfindung betrifft ein Druckwerk mit den oberbegrifflichen Merkmalen von Anspruch
1 und eine Schmalbahndruckmaschine mit den Merkmalen von Anspruch 6.
Stand der Technik
[0002] Bei Druckmaschinen, insbesondere bei Offset- und Tiefdruckwerken, ist im Druckzylinder
häufig ein Zylinderkanal vorgesehen. Ein solcher Zylinderkanal fungiert in vielen
Fällen als ein Spannkanal zum Aufnehmen der Enden eines auf den Zylinder aufgespannten
Aufzugs. Der Aufzug kann eine Druckplatte oder ein Gummituch sein.
[0003] Insbesondere bei Flexodruckwerken kann eine Lücke (sogenannter Gap) zwischen einer
Vorderkante und einer Hinterkante eines um den Zylinderballen geschlungenen Aufzugs,
z. B. einer auf dem Zylinderballen klebenden oder darauf magnetisch gehaltenen Flexodruckplatte
(Klischee) bestehen.
[0004] Beim Abrollen des Zylinders auf einem benachbarten Zylinder verursacht der Zylinderkanal
bzw. der Gap einen sogenannten Kanalschlag bzw. Gapschlag. Wenn sich der Zylinderkanal
bzw. der Gap in Gegenüberlage mit dem benachbarten Zylinder befindet, fällt die Pressung
zwischen den beiden Zylindern schlagartig ab. Dies geschieht bei jeder Zylinderumdrehung
und führt zu im Druckbild sichtbaren Störungen.
[0005] Um diese Störungen im Druckbild zu vermindern, ist es aus dem Stand der Technik bekannt
und beispielsweise in der
DE 27 53 487 A1 beschrieben, die Lager der Druckzylinder von einer Gasdruckfeder abzustützen, so
dass die Schwingungen der Druckzylinder gedämpft werden können. Das Vorsehen von Gasdruckfedern
stellt jedoch eine aufwändige Lösung dar, die bereits bei der Konstruktion der Druckmaschine
berücksichtigt werden muss. Die Lösung ist nicht geeignet für die Nachrüstung von
Druckwerken.
[0006] Die
DE 1 047 794 B zeigt ein Druckwerk einer Anilin- bzw. Flexodruckmaschine, wobei elastische Stützringe
zum Einsatz gelangen, welche auf dem Plattenzylinder oder dem Gegendruckzylinder angebracht
sind. Dadurch sollen störende Schwingungen verhindert werden, welche auf Grund des
sogenannten Gap-Schlages entstehen.
[0007] Die
DE 35 29 680 A1 zeigt eine Druckmaschine, in deren Druckwerk flexible, zusammengepresste Stützringe
die Achsabstände oder den Spalt zwischen den Walzen weiter verringern. Dadurch wird
eine Ausgleichsvorrichtung für unterschiedlich dicke Matrizen und Papiere geschaffen.
[0008] Zur Abstandseinstellung zwischen den Walzen dienen pneumatische Zylinder. Die Stützringe
selbst werden durch die pneumatischen Zylinder nicht verändert.
[0009] Die
DE 10 2010 001 747 A1 beschreibt einen Schmitzring sowie ein Verfahren zum reversiblen Verändern eines
Außenradius eines Schmitzrings, wobei ein Fluid im Inneren einer Kammer des Schmitzrings
mit einem Überdruck beaufschlagt wird.
[0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Druckwerk und eine Schmalbahndruckmaschine
zu schaffen, welche die Nachteile des Standes der Technik zumindest teilweise beheben
und eine einfache und zugleich kostengünstige Lösung zur Reduzierung des Einflusses
von Kanalschlag bzw. Gapschlag auf das Druckbild bieten. Gelöst wird diese Aufgabe
durch ein Druckwerk mit den Merkmalen von Anspruch 1 und durch eine Schmalbahndruckmaschine
gemäß Anspruch 6.
[0011] Das erfindungsgemäße Druckwerk dient dem Bedrucken eines bahnförmigen oder bogenförmigen
Substrats, insbesondere zur Herstellung von Etiketten oder Faltschachteln, mit einem
um eine Drehachse drehbaren Druckzylinder und mit einem um eine zur Drehachse des
Druckzylinders im Wesentlichen parallelen Drehachse drehbaren Gegendruckzylinder,
wobei zwischen dem Druckzylinder und dem Gegendruckzylinder ein Druckspalt gebildet
und das Substrat bedruckt wird. Insbesondere kann das Druckwerk als Flexodruckwerk
ausgeführt sein. Der Druckzylinder kann dabei einen Zylinderkanal oder einen Gap aufweisen.
Erfindungsgemäß besitzt der Druckzylinder oder der Gegendruckzylinder in beiden Randbereichen
seiner Umfangsfläche, d. h. nahe den Stirnseiten, je ein elastisches, ringförmiges
Dämpfungselement. Das Dämpfungselement ist um den Zylinder geschlungen bzw. auf diesen
aufgeschoben. Weiter ist in dem Druckwerk mindestens ein dem Dämpfungselement zugeordnetes
Stellelement vorgesehen, wobei die Dämpfungseigenschaften und ggfs. zusätzlich der
Außendurchmesser eines jeweiligen Dämpfungselements durch das mindestens eine Stellelement
einstellbar sind.
[0012] Erfindungsgemäß ist ein jeweiliges Dämpfungselement als mit einem Fluid gefüllter
Schlauch aus elastischem Material ausgeführt und und das mindestens eine Stellelement
ist vorgesehen zur Veränderung des Drucks in einem jeweiligen Schlauch. Durch Veränderung
des Drucks in einem jeweiligen Schlauch kann auf einfache Art und Weise der Durchmesser
des Schlauchs verändert und dadurch das Abrollverhalten von Druckzylinder und Gegendruckzylinder
beeinflusst werden. In einer vorteilhaften Ausgestaltung dieser
Variante umfasst das Stellelement eine
Pumpe bzw. einen Kompressor, welche von einer Maschinensteuerung angesteuert werden
kann. Als Fluid in einem jeweiligen Schlauch kann dabei entweder Luft oder Hydraulikflüssigkeit
eingesetzt werden.
[0013] In einer nicht erfindungsgemäßen, alternativen Ausgestaltung des Druckwerks ist ein
jeweiliges Dämpfungselement als Ring aus elastischem Material ausgeführt, insbesondere
aus Gummi. Desweiteren ist jedem Ring ein Stellelement zugeordnet zur Verformung eines
jeweiligen Ringes. Durch die Verformung eines jeweiligen Ringes kann der Durchmesser
des Ringes, seine Dämpfungseigenschaften und damit das Abrollverhalten von Druckzylinder
und Gegendruckzylinder beeinflusst werden. Die beiden Ringe nehmen dabei den vollen
Anpressdruck des Druckzylinders bzw. Gegendruckzylinders auf. Dieser Druck kann dabei
wesentlich höher sein als bei bisherigen Druckeinstellungen, ohne dass das Druckbild
"überquetscht" würde. Dies wirkt einem Kanalschlag bzw. Gapschlag positiv entgegen.
Durch das Verformen der Ringe und damit ein Einstellen der Durchmesser der Ringe ist
eine Anpassung des Druckwerks an verschiedene Substratstärken des zu bedruckenden
Substrats als auch eine Anpassung an unterschiedlich dicke Druckplatten, Gummitücher
bzw. Klischees möglich.
[0014] Beiden vorteilhaften Ausführungsalternativen ist gemeinsam, dass dank der variabel
einstellbaren Dämpfungselemente mit einem wesentlich höheren Anpressdruck des Druckzylinders
gedruckt werden kann, ohne dass dabei das Druckbild wesentlich beeinflusst würde.
Die Stoßempfindlichkeit eines jeweiligen Druckwerks wird durch die einstellbaren Dämpfungselemente
wesentlich herabgesetzt.
[0015] Hinsichtlich weiterer Vorteile und in konstruktiver und funktioneller Hinsicht vorteilhafter
Ausgestaltungen der Erfindung wird auf die Unteransprüche sowie die Beschreibung von
Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren verwiesen.
[0016] Die Erfindung soll anhand beigefügter Figuren noch näher erläutert werden. Einander
entsprechende Elemente und Bauteile sind in den Figuren dabei mit gleichen Bezugszeichen
versehen. Zugunsten einer besseren Übersichtlichkeit der Figuren wurde auf eine maßstabsgetreue
Darstellung verzichtet. Es zeigen in schematischer Darstellung:
Figur 1: eine erfindungsgemäße Schmalbahndruckmaschine
Figur 2: ein erfindungsgemäßes Druckwerk
Figur 3a: eine erste, erfindungsgemäße Ausführungsvariante des Druckwerks aus Figur
2
Figur 3b: eine zweite, nicht erfindungsgemäße Ausführungsvariante des Druckwerks aus
Figur 2
[0017] In der Figur 1 ist eine Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform einer Druckmaschine
100, genauer einer Schmalbahn-Etikettendruckmaschine in Reihenbauweise, mit in horizontaler
Richtung folgenden Druckwerken 110 gezeigt. Die Etikettendruckmaschine dient der Bearbeitung
eines Substrats 144 in Bahnform. Das Substrat wird von einer Substratrolle 146 in
einem Zuführteil 148 der Druckmaschine 100 abgerollt und entlang eines Weges in Maschinenlaufrichtung
M durch die Druckmaschine 100 geführt. Die Druckmaschine 100 kann eine Mehrzahl von
Gestellmodulen 126 aufweisen, hier beispielhaft drei Gestellmodule 126. In dieser
Ausführungsform sind in den beiden ersten Gestellmodulen 126 jeweils zwei Druckwerke
110 und in dem dritten Gestellmodul 126 ein Druckwerk 110 und ein Bearbeitungswerk
150 aufgenommen, hier ein Stanzwerk zum Ausstanzen der Etiketten aus dem bahnförmigen
Substrat 144. Nach den einzelnen Bearbeitungsstationen folgt ein Auslaufteil 152,
in welchem die fertigen Produkte in eine Etikettenrolle 154 aufgewickelt werden. Zuführteil
148, Gestellmodule 126 und Auslaufteil 152 sind lösbar bzw. trennbar miteinander verbunden
sodass sich ein modularer Aufbau der Druckmaschine 142 ergibt. Der Aufbau der Druckwerke
110 wird nachfolgend an Hand der Fig. 2 näher beschrieben.
[0018] In der Darstellung der einzelnen Druckwerke 110, hier Flexodruckwerke sind neben
den Druckformzylindern 1, den Gegendruckzylindern 2 und den Farbauftragswalzen auch
Kammerrakel angedeutet. Des Weiteren weisen die Druckwerke 110 in der Druckmaschine
100 diverse Trocknungseinrichtungen auf: Den Gegendruckzylindern 2 sind an dem jeweiligen
Druckspalt S des Druckwerks 110 nachgeordnet UV-Trocknungseinrichtungen zugeordnet,
so dass das bedruckte Substrat 144 direkt auf dem Gegendruckzylinder 2 getrocknet
werden kann. Die Druckwerke 110 weisen auch Bahnleitwalzen 160 zur Führung des bahnförmigen
Substrats 144 auf. In der gezeigten Ausführungsform umfasst das fünfte Druckwerk 110
eine Heißlufttrocknungseinrichtung 162. Alternativ könnte auch hier eine UV- oder
eine IR-Trocknungseinrichtung eingesetzt werden. Nachfolgend ist ein Stanzwerk 150
angeordnet, welches als rotierende Werkzeuge einen Stanzzylinder und einen Gegenstanzzylinder
aufweist. Zusätzlich bzw. alternativ zu dem Stanzwerk kann auch ein Prägewerk, beispielsweise
ein Heißfolienprägewerk Verwendung finden.
[0019] In einer alternativen, nicht dargestellten Ausführungsform können einzelne Flexodruckwerke
auch durch ein Offset-, Tiefdruck- bzw. durch ein Rotationssiebdruckwerk ersetzt werden.
[0020] Figur 2 zeigt ein Druckwerk 110, welches einen Druckzylinder 1 und einen Gegendruckzylinder
2 besitzt. Der Druckzylinder 1 wird um eine Drehachse 3 und der Gegendruckzylinder
2 um eine Drehachse 4 rotiert. Zwischen Druckzylinder 1 und Gegendruckzylinder 2 wird
ein Druckspalt S gebildet, in welchem ein Substrat 144 geführt und bedruckt wird.
Integriert in die Umfangsfläche des Gegendruckzylinders 2 und nahe einer jeweiligen
Stirnfläche des Gegendruckzylinders 2 liegend ist jeweils ein Dämpfungselement 5 angebracht,
welches auf dem Gegendruckzylinder 2 gelagert ist. Bei der Rotation von Gegendruckzylinder
2 und Druckzylinder 1 rollt der Druckzylinder 1 auf diesen Dämpfungselementen 5 ab.
Die Dämpfungselemente 5 sind erfindungsgemäß einstellbar ausgeführt, wobei Stellelemente
8 vorgesehen sind zur Einstellung der Dämpfungselemente 5.
[0021] Figur 3a zeigt eine erste, erfindungsgemäße Ausführungsvariante, in welcher das Dämpfungselement
5 als mit einem Fluid gefüllter elastischer Schlauch 6 ausgeführt ist, welcher um
den
Gegendruckzylinder 2 geschlungen ist. Zur Veränderung des Durchmessers des Schlauches
6 ist dieser über nicht näher dargestellte Leitungen mit einem Kompressor 9 verbunden,
so dass durch Veränderung des Drucks in dem Schlauch 6 der Spalt S zwischen den Zylindern
1, 2 verändert und damit das Abrollverhalten der Zylinder 1, 2 beeinflusst werden
kann.
[0022] Figur 3b zeigt eine alternative, nicht erfindungsgemäße Ausgestaltung des Dämpfungselements
5 als Gummiring 7. Der Gummiring 7 kann dabei durch ein mechanisches Kontaktelement
10 mittels einer Zustellbewegung Z verformt werden, so dass der Außendurchmesser des
Gummirings 7 und damit auch der Abstand S zwischen den Zylindern 1, 2 verändert und
dadurch das Abrollverhalten von Druckzylinder 1 und Gegendruckzylinder 2 beeinflusst
werden kann. Das Kontaktelement 10 kann beispielsweise als auf einen außengewindetragenden
Zapfen des Gegendruckzylinders 2 aufschraubbarer Ring mit Innengewinde ausgeführt
sein.
[0023] Diese Ausführungsvariante lässt sich in Druckwerken 110 einfach nachrüsten, indem
der übliche Gegendruckzylinder 2 durch einen Gegendruckzylinder 2 mit integrierten
Dämpfungselementen 5 und Stellelementen 10 ersetzt wird.
Bezugszeichenliste
[0024]
- 1
- Druckzylinder
- 2
- Gegendruckzylinder
- 3
- Drehachse Druckzylinder
- 4
- Drehachse Gegendruckzylinder
- 5
- Dämpfungselement
- 6
- Schlauch
- 7
- Gummiring
- 8
- Stellelement
- 9
- Kompressor
- 10
- Mechanisches Kontaktelement
- 100
- Druckmaschine
- 110
- Druckwerk
- 126
- Gestellmodul
- 144
- Substrat
- 146
- Substratrolle
- 148
- Zuführstation
- 150
- Bearbeitungswerk, Stanzwerk
- 152
- Auslaufstation
- 154
- Etikettenrolle
- 160
- Bahnleitwalze
- 162
- Heißlufttrockner
- M
- Maschinenlaufrichtung
- S
- Druckspalt (Abstand Zylinder)
- Z
- Zustellbewegung Kontaktelement zum Pressen des Gummiringes
1. Druckwerk (110) zum Bedrucken eines bahnförmigen oder bogenförmigen Substrats (144)
mit einem um eine Drehachse (3) drehbaren Druckzylinder (1) und mit einem um eine
zur Drehachse (3) des Druckzylinders (1) im Wesentlichen parallele Drehachse (4) drehbaren
Gegendruckzylinder (2),
wobei zwischen dem Druckzylinder (1) und dem Gegendruckzylinder (2) ein Druckspalt
(S) gebildet und das Substrat (144) bedruckt wird, wobei der Druckzylinder (1) oder
der Gegendruckzylinder (2) in beiden Randbereichen seiner Umfangsfläche je ein elastisches,
ringförmiges Dämpfungselement (5) aufweist, wobei das Druckwerk (110) mindestens ein
dem Dämpfungselement (5) zugeordnetes Stellelement (8, 9) besitzt und
wobei die Dämpfungseigenschaften eines jeweiligen Dämpfungselements (5) durch das
mindestens eine Stellelement (8, 9) einstellbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein jeweiliges Dämpfungselement (5) als mit einem Fluid gefüllter Schlauch (6) aus
elastischem Material ausgeführt ist und das mindestens eine Stellelement (9) vorgesehen
ist zur Veränderung des Drucks in einem jeweiligen Schlauch.
2. Druckwerk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Druckwerk (110) als Flexodruckwerk ausgeführt ist.
3. Druckwerk nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Stellelement eine Pumpe bzw. einen Kompressor (9) umfasst.
4. Druckwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Fluid Luft eingesetzt wird.
5. Druckwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Fluid eine Hydraulikflüssigkeit eingesetzt wird.
6. Schmalbahndruckmaschine (100) mit einem Druckwerk (110) nach einem der vorangehenden
Ansprüche.
1. Printing unit (110) for printing on a web-shaped or sheet-shaped substrate (144) including
a printing cylinder (1) rotatable about an axis of rotation (3) and an impression
cylinder (2) rotatable about an axis of rotation (4) essentially parallel to the axis
of rotation (3) of the printing cylinder (1),
wherein between the printing cylinder (1) and the impression cylinder (2) a printing
nip (S) is formed and the substrate (144) is printed on, wherein the printing cylinder
(1) or the impression cylinder (2) include a respective elastic, annular damping element
(5) in both marginal regions of its circumferential surface,
wherein the printing unit (110) has at least one adjustment element (8, 9) assigned
to the damping element (5), and
wherein the damping properties of a respective damping element (5) are adjustable
by the at least one adjustment element (8, 9),
characterized
in that a respective damping element (5) is designed as a hose (6) made of an elastic material
and filled with a fluid and the at least one adjustment element (9) is provided to
change the pressure in a respective hose.
2. Printing unit according claim 1,
characterized
in that the printing unit (110) is designed as a flexographic printing unit.
3. Printing unit according to claim 1 or 2,
characterized
in that the adjustment element comprises a pump or compressor (9).
4. Printing unit according to any one of the preceding claims,
characterized
in that air is used as the fluid.
5. Printing unit according to any one of the preceding claims,
characterized
in that a hydraulic liquid is used as the fluid.
6. Narrow-web printing machine (100) including a printing unit (110) according to any
one of the preceding claims.
1. Groupe d'impression (110) pour l'impression d'un support (144) sous forme de bande
ou de feuilles avec un cylindre d'impression (1) pouvant tourner autour d'un axe rotatif
(3) et un contre-cylindre d'impression (2) pouvant tourner autour d'un axe rotatif
(4) essentiellement parallèle à l'axe rotatif (3) du cylindre d'impression (1), pour
lequel une ligne de contact (S) est formée entre le cylindre d'impression (1) et le
contre-cylindre d'impression (2) et le support (144) est imprimé, le cylindre d'impression
(1) ou le contre-cylindre d'impression (2) présentant respectivement dans les deux
zones périphériques de sa surface circonférentielle un élément d'amortissement (5)
élastique annulaire, le groupe d'impression (110) présentant au moins un actionneur
(8, 9) affecté à l'élément d'amortissement (5) et les propriétés d'amortissement d'un
élément d'amortissement (5) respectif étant réglable par un actionneur (8,9) au moins,
caractérisé en ce
qu'un élément d'amortissement respectif (5) est réalisé sous forme de tuyau souple (6)
rempli d'un fluide en matériau élastique et que l'actionneur (9) au moins est prévu
pour la variation de la pression dans un tuyau souple respectif.
2. Groupe d'impression selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que le groupe d'impression (110) est exécuté comme groupe d'impression flexo.
3. Groupe d'impression selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce
que l'élément de réglage comporte une pompe ou un compresseur (9).
4. Groupe d'impression selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que le fluide utilisé est de l'air.
5. Groupe d'impression selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que le fluide utilisé est un liquide hydraulique.
6. Machine d'impression de bandes étroites (100) avec un groupe d'impression (110) selon
l'une des revendications précédentes.