[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Glätteinrichtung, mit zwei schwenkbar aneinander
gelagerten Armen zum Glätten von Fasern bzw. Haaren, nach dem Anspruch 1.
[0002] Heutige Glätteinrichtungen zur Erzeugung von Glätte und Glanz in Haaren bzw. Fasern
sind in der Regel derart konstruiert, dass die Haare/Fasern durch manuelle Bewegung
oder Rotation überstrichen werden. Im Falle einer als Haarglätter ausgebildeten Glätteinrichtung
führt das jedoch dazu, dass die Haare mehrmals mit heißen Glättelementen, bspw. heißen
Glättplatten, gegriffen und jeweils ausgestrichen werden. Dem liegt die Tatsache zugrunde,
dass sich das Glättergebnis bis zu einem gewissen Punkt mit der Anzahl der Glättoperationen
verbessert. Glätten der Oberfläche bedeutet dabei gleichzeitig auch einen optischen
Glanzeffekt, der meist aus ästhetischen Gründen zusätzlich erzielt werden soll. Im
Fall eines Haarglätters wirkt die Hitze bei dieser Anwendung natürlich häufiger und
intensiver auf das zu glättende Haar ein und kann dabei unter Umständen zu Schäden
führen. Häufiges und intensives Kämmen erzeugt einen ähnlichen Effekt, allerdings
wiederum verbunden mit einer möglichen Schädigung der Haare.
[0003] Die
EP 2 289 366 A1 offenbart eine Haarstylingvorrichtung mit einem Schwingungserzeuger, welcher in Richtung
der Breite eines Schenkelkörpers verschiebbar ist und welcher durch das Schwingungsmittel
in Richtung der Breite in Schwingung versetzt wird. Desweiteren offenbart die
JP 2004 208821 A die Verwendung von Bürsten in Glättelementen bei Haarglättern.
[0005] Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für eine Glätteinrichtung
der gattungsgemäßen Art eine verbesserte oder zumindest eine alternative Ausführungsform
anzugeben, die eine möglichst schonende, gleichzeitig aber effektive Glättung von
zu glättenden Haaren bzw. Fasern ermöglicht.
[0006] Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs
1 gelöst.
[0007] Die vorliegende Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, bei einer an sich
bekannten Glätteinrichtung mit zwei schwenkbar aneinander gelagerten Armen, zwischen
denen Haare bzw. Fasern beim Glätten hindurch gezogen werden, an zumindest einem der
Arme der Glätteinrichtung wenigsten ein schwingendes Glättelement vorzusehen, das
derart schwingt, das beim Durchziehen der Haare bzw. Fasern während des Glättens zumindest
einzelne Stellen der Haare bzw. Fasern mehrfach überstrichen und dadurch deutlich
besser geglättet werden, wobei erfindungsgemäß zumindest das eine Glättelement eine
elliptische, runde oder eckige Schwingungsbewegung ausführt. Hierdurch kann eine besonders
intensive, andererseits aber durch eine reduzierte Wärmeeinwirkung auch schonende
Glättwirkung erzielt werden, da durch das zumindest eine schwingende Glättelement
während einer normalen Anwendung der zurückgelegte Weg in Bezug auf die Oberfläche
der Faser bzw. des Haares vervielfacht wird. Im Vergleich zu einer bisherigen Glätteinrichtung,
bspw. im Vergleich zu einem bisher bekannten Haarglätter, werden somit bei der erfindungsgemäßen
Glätteinrichtung die zu glättenden Fasern bzw. Haare während eines einzigen Durchziehens
mehrfach überstrichen und dadurch deutlich stärker geglättet. Insbesondere bei Haaren
ist dabei darauf zu achten, dass die Schwingung in einer für das Haar günstigen Richtung,
das heißt bspw. in Richtung der Schuppen, erfolgt, wodurch der während des Glättens
entstehende Glanzeffekt zusätzlich verstärkt werden kann. Eine der Arbeitsrichtung
der Glätteinrichtung angemessene Schwingungsrichtung könnte dabei bspw. durch eine
entsprechende Sensorik (Bewegungssensor) sowie eine automatisch umschaltende Schwingungseinrichtung
erreicht werden. Denkbar ist selbstverständlich auch, dass die erfindungsgemäße Glätteinrichtung
eine Vorzugsrichtung aufweist. Mit der erfindungsgemäßen Glätteinrichtung ist somit
ein besonders effektives, gleichzeitig jedoch auch schonendes Glätten von insbesondere
Haaren möglich.
[0008] Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche:
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lösung ist das zumindest
eine Glättelement als Heiz-/Kühlplatte ausgebildet oder aber zusätzlich zu einer Heiz-/Kühlplatte
an einem Arm der Glätteinrichtung angeordnet. Selbstverständlich kann zumindest eines
der Glättelemente an einem Arm auch als Heiz-/Kühlelement und am anderen Arm als Kühlelement
ausgebildet sein. Hierdurch eröffnen sich mehrere Möglichkeiten zum Anordnen bzw.
Vorsehen des erfindungsgemäßen schwingenden Glättelements, das sowohl zusätzlich zu
einer feststehenden Heizplatte/Kühlplatte am Arm der Glätteinrichtung angeordnet werden
kann oder aber bspw. selbst die Funktion der Heiz-/Kühlplatte übernehmen kann. Selbstverständlich
ist auch eine Anordnung mehrerer schwingender Glättelemente zusätzlich zu einer fixen
Heiz-/Kühlplatte oder die Anordnung mehrerer schwingender Glättelemente, wovon eines
oder mehrere davon als Heiz-/Kühlplatte ausgebildet sind denkbar. Vorzugsweise kann
auch eine mittige, feststehende Heiz-/Kühlplatte vorgesehen werden, an deren Längsränder
jeweils ein schwingendes Glättelement angeordnet ist und dadurch die zu glättenden
Fasern bzw. Haare gerade im Bereich der Heiz-/Kühlplatte glatt ziehen, wodurch ein
besonders effektives Glätten ermöglicht wird. Besonders ein Heizen am einen Arm und
ein Kühlen am gegenüberliegenden Arm erzeugt ein besonders effektives Glätten.
[0009] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lösung ist an beiden
Armen der Glätteinrichtung jeweils zumindest ein schwingendes Glättelement angeordnet,
die sich gegenüberliegen und die symmetrisch bzw. unsymmetrisch zueinander schwingen.
Durch die sich gegenüberliegenden, schwingenden Glättelemente, werden das Überstreichen
und dadurch auch das Ziehen der Haare während des Glättvorgangs zusätzlich verstärkt,
wodurch auch der Glätteffekt zusätzlich verstärkt werden kann. Hier kann auch eine
rein lineare Bewegung erfolgen, beispielsweise zuerst eine vertikale Bewegung auf
das zu glättende Haar zu, dann eine Bewegung in Richtung des Haares, dann eine Bewegung
vom Haar weg und abschließend eine Bewegung zurück zum Ausgangspunkt, wodurch ein
Viereckbewegung erreicht wird.
[0010] Zweckmäßig können je Arm zumindest zwei Glättelemente vorgesehen sein, die in Durchzugsrichtung
der Haare/Fasern nacheinander angeordnet sind.
[0011] Alternativ oder kumulativ kann zumindest ein Glättelement als Bürste ausgebildet
sein.
[0012] Zweckmäßig ist eine Schwingungsrichtung des zumindest einen schwingenden Glättelements
einstellbar, wobei zusätzlich oder alternativ eine Sensoreinrichtung vorgesehen sein
kann, die die Durchzugsrichtung der zu glättenden Haare/Fasern erkennt und daraufhin
die Schwingungsrichtung des zumindest einen Glättelements entsprechend ausrichtet
bzw. einstellt. Da insbesondere eine Schwingung entgegen einer Schuppenrichtung der
zu glättenden Haare zu einem stumpfen Erscheinungsbild der Haare führen würde, ist
es wünschenswert, die Haare stets in derselben Richtung zu glätten, wie die Schuppen
liegen. Hierzu kann die Glätteinrichtung eine Vorzugsarbeitsrichtung aufweisen, wobei
in diesem Fall die Schwingungsrichtung des zumindest einen Glättelements nicht einstellbar
sein muss. Andererseits kann mit der erfindungsgemäß optional vorgesehenen Sensoreinrichtung
die Durchzugsrichtung der zu glättenden Haare bzw. Fasern erfasst werden, bspw. mittels
eines Bewegungssensors, der daraufhin die Schwingungsrichtung des wenigstens einen
Glättelements entsprechend anpasst, so dass ein Glätten der Haare mit entgegen der
Schuppenrichtung ausgerichteter Schwingrichtung des zumindest einen Glättelements
zuverlässig vermieden werden kann.
[0013] Zweckmäßig kann zumindest ein Schwingungserreger vorgesehen sein, der das zumindest
eine Glättelement in Schwingung versetzt.
[0014] Insbesondere kann der zumindest eine Schwingungserreger ein Piezoelement, einen Motor
mit Unwucht, einen Elektromagneten und/oder ein elektroaktives Material, insbesondere
ein Polymer, aufweisen.
[0015] Mit der erfindungsgemäßen, insbesondere als Haarglätter oder sog. Straightener ausgebildeten,
Glätteinrichtung ist ein besonders effektives und gleichzeitig schonendes Glätten
von Haaren/Fasern möglich, da diese bei einem einzigen Glättvorgang mehrmals überstrichen
und dadurch mehrmals geglättet werden. Zudem kann durch den reduzierten Wärmeeintrag
das schonende Glätten unterstützt werden.
[0016] Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
[0017] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0018] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen
auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile beziehen.
[0019] Dabei zeigen, jeweils schematisch,
- Fig. 1
- eine Schnittdarstellung durch eine erfindungsgemäße Glätteinrichtung,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf einen Arm der erfindungsgemäßen Glätteinrichtung, und
- Fig. 3
- ein Diagramm einer Relativbewegung des Glättelements zu einer benachbarten, feststehenden
Heizplatte in Abhängigkeit der Zeit.
[0020] Entsprechend der Fig. 1, weist eine erfindungsgemäße Glätteinrichtung 1 zum Glätten
von Fasern/Haaren 2 zwei schwenkbar aneinander gelagerte Arme 3, 4 auf, zwischen denen
die zu glättenden Haare/Fasern 2 beim Glätten hindurch gezogen werden. Die Glätteinrichtung
1 kann dabei insbesondere als Haarglätter, das heißt als Straightener, ausgebildet
sein. Erfindungsgemäß weist nun die Glätteinrichtung 1 an wenigstens einem der Arme
3, 4, hier an beiden Armen 3, 4 zumindest ein schwingendes Glättelement 5, 6 auf,
das derart schwingt, dass beim Durchziehen der zu glättenden Haare/Fasern 2 zumindest
einzelne Stellen der Haare/Fasern 2 mehrfach überstrichen und dadurch mehrfach geglättet
werden. Die Schwingung des zumindest einen Glättelements 5, 6 kann dabei elliptisch
oder rund sein, wobei eine elliptische Schwingungsbewegung/-richtung gemäß der Fig.
1 mit dem Bezugszeichen 7 bezeichnet ist. Die Schwingungsbewegung/- richtung 7 des
zumindest einen Glättelements 5, 6 kann aber auch eckig, insbesondere viereckig sein.
In diesem Fall erfolgt dann eine rein lineare Bewegung, beispielsweise zuerst eine
vertikale Bewegung auf das/die zu glättende Haar/Faser 2 zu, dann eine Bewegung entgegen
der Durchzugsrichtung 9, dann eine Bewegung vom Haar 2 weg und abschließend eine Bewegung
zurück zum Ausgangspunkt, das heißt in Durchzugsrichtung 9, wodurch die Viereckbewegung
erreicht wird.
[0021] Bei der gemäß der Fig. 1 dargestellten Glätteinrichtung 1 sind dabei zwei sich gegenüberliegende
Glättelemente 5, 6 vorgesehen, die entgegengesetzt zueinander schwingen/rotieren,
wodurch ein besonders effektives Glätten der zu glättenden Haare/Fasern 2 ermöglicht
wird. Die Schwingungsrichtung 7 bzw. eine Schwingungsbewegung 7 des zumindest einen
Glättelements 5, 6 ist dabei gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform einstellbar,
so dass das Glätten von insbesondere Haaren 2 stets in Liegerichtung der Schuppen
der Haare erfolgen kann, wodurch neben dem eigentlichen Glätteffekt zusätzlich ein
Glanzeffekt erzielt werden kann. Würden die zu glättenden Haare 2 entgegen der Schuppenrichtung
geglättet, so würden diese zwar geglättet, wegen der dabei aufstehenden Schuppen wäre
jedoch ein stumpfes Aussehen die Folge, was nicht erwünscht ist.
[0022] Bei der gemäß der Fig. 1 dargestellten Glätteinrichtung 1 sind die beiden sich gegenüberliegenden
Glättelemente 5, 6 zugleich als Heiz-/Kühlplatte ausgebildet, wobei selbstverständlich
auch denkbar ist, zumindest ein Glättelement 5, 6 zusätzlich zu einer separaten Heiz-/Kühlplatte
8 an einem der Arme 3, 4 der Glätteinrichtung 1 vorgesehen wird, wie dies bspw. gemäß
der Fig. 2 dargestellt ist. Bei der Glätteinrichtung 1 gemäß der Fig. 2 ist dabei
eine mittige Heiz-/Kühlplatte 8 mit zwei benachbart dazu angeordneten Glättelementen
5, 6 vorgesehen.
[0023] Betrachtet man nochmals die Fig. 1, so kann man erkennen, dass die von den schwingenden
Glättelementen 5, 6 auf die zu glättenden Haare/Fasern 2, 3 ausgeübte Kraft entgegen
einer Durchzugsrichtung 9 der Haare/Fasern 2 verläuft. Hierdurch kann während des
Glättens ein Ziehen und ein mehrfach Überstreichen der zu glättenden Haare/Fasern
2 erzielt werden.
[0024] Sind an beiden Armen 3, 4 Glättelemente 5, 6 angeordnet, so können die sich nicht
nur gegenüberliegen, wie dies gemäß der Fig. 1 dargestellt ist, sondern sie können
zudem symmetrisch oder unsymmetrisch zueinander schwingen/rotieren. Denkbar ist selbstverständlich
auch das Anordnen von mehreren Glättelementen 5, 6 je Arm 3, 4. Auch ist denkbar,
dass zumindest eines der Glättelemente 5, 6 als Bürste ausgebildet ist und dabei schwingende
Borsten aufweist.
[0025] Um die zu glättenden Haare 2 stets in der gewünschten Vorzugsrichtung glätten zu
können, kann die erfindungsgemäße Glätteinrichtung 1 lediglich eine einzige, vorgegebene
Arbeitsrichtung aufweisen oder aber eine Sensoreinrichtung 10, die die Durchzugsrichtung
9 der zu glättenden Haare/Fasern 2 erkennt und daraufhin die Schwingungsrichtung/Schwingungsbewegung
7 des wenigsten einen Glättelements 5, 6 entsprechend einstellt. Die Sensoreinrichtung
10 kann dabei bspw. einen Bewegungssensor 12 aufweisen. Zur Erzeugung der Schwingungen
des zumindest einen Glättelements 5, 6 kann zumindest ein Schwingungserreger 11 vorgesehen
sein, der das zumindest eine Glättelement 5, 6 in Schwingung versetzt. Der zumindest
eine Schwingungserreger 11 kann dabei bspw. ein Piezoelement, eine Motor mit einer
Unwucht, einen Elektromagneten oder ein elektroaktives Material, insbesondere ein
Polymer, aufweisen. Insbesondere bei einer schwingenden Bürste könnten die einzelnen
Borsten dieser Bürste aus einem elektroaktiven Polymer ausgebildet sein.
[0026] Betrachtet man die Fig. 3, auf der auf der Abszisse die Zeit t und auf der Ordinate
ein relativer Überstand s des Glättelements 5, 6 zu einer benachbarten Heiz-/Kühlplatte
8 aufgetragen ist, so kann man erkennen, dass zwischen der Zeit t
0 und t
1 das Glättelement 5, 6 über die Heiz-/Kühlplatte 8 übersteht bzw. vorsteht und dadurch
die zu glättenden Haare/Fasern 2 zwischen den Armen 3,4 der Glätteinrichtung 1 bremst
und den Glätteffekt verstärkt. Zwischen der Zeit t
1 und t
2 befindet sich das Glättelement 5, 6 auf einem Niveau unterhalb der Heiz-/Kühlplatte
8, wodurch ein freies Gleiten der zu glättenden Haare/Fasern 2 auf der Heiz-/Kühlplatte
8 erfolgen kann. Ab dem Zeitpunkt t
2 steht das Glättelement 5, 6 wieder über die Heiz-/Kühlplatte 8 vor und bremst dadurch
die Glätteinrichtung 1 ab bzw. verstärkt den Glätteffekt. Die Form der gezeichneten
Kurve kann dabei beliebig sein und insbesondere auch über eine spezielle Steuereinrichtung
eingestellt werden.
[0027] Mit der erfindungsgemäßen Glätteinrichtung 1 ist ein besonders effektives und gleichzeitig
schonendes Glätten von Haaren/Fasern 2 möglich, da diese bei einem einzigen Glättvorgang
mehrmals überstrichen und dadurch mehrmals geglättet werden. Zudem kann durch den
reduzierten Wärmeeintrag das schonende Glätten unterstützt werden.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 1
- Glätteinrichtung
- 2
- Haare/Fasern
- 3
- Arm
- 4
- Arm
- 5
- Glättelement
- 6
- Glättelement
- 7
- Schwingungsrichtung/Schwingungsbewegung
- 8
- Heiz-/Kühlplatte
- 9
- Durchzugsrichtung
- 10
- Sensoreinrichtung
- 11
- Schwingungserreger
- 12
- Bewegungssensor
1. Glätteinrichtung (1), mit zwei schwenkbar aneinander gelagerten Armen (3, 4), zwischen
denen Haare/Fasern (2) beim Glätten hindurchgezogen werden, wobei die Glätteinrichtung
(1) an wenigstens einem Arm (3, 4) zumindest ein schwingendes Glättelement (5, 6)
aufweist, das derart schwingt, dass beim Durchziehen der Haare/Fasern (2) zumindest
einzelne Stellen der Haare/Fasern (2) mehrfach geglättet werden;
dadurch gekennzeichnet, dass
das zumindest eine Glättelement (5, 6) eine elliptische, runde oder eckige Schwingungsbewegung
(7) ausführt.
2. Glätteinrichtung (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
- dass das zumindest eine Glättelement (5, 6) als Heiz-/Kühlplatte (8) ausgebildet ist,
oder
- dass das zumindest eine Glättelement (5, 6) zusätzlich zu einer Heiz-/Kühlplatte (8) am
Arm (3, 4) der Glätteinrichtung (1) angeordnet ist.
3. Glätteinrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Armen (3, 4) jeweils zumindest ein Glättelement (5, 6) angeordnet ist,
die sich gegenüberliegen und die symmetrisch oder unsymmetrisch zueinander schwingen.
4. Glätteinrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass je Arm (3, 4) zumindest zwei Glättelemente (5, 6) vorgesehen sind, die in Durchzugsrichtung
(9) der Haare/Fasern (2) nacheinander angeordnet sind.
5. Glätteinrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Glättelement (5, 6) als Bürste ausgebildet ist.
6. Glätteinrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- dass eine Schwingungsrichtung/Schwingungsbewegung (7) des zumindest einen Glättelements
(5, 6) einstellbar ist, und/oder
- dass eine Sensoreinrichtung (10) vorgesehen ist, die die Durchzugsrichtung (9) der zu
glättenden Haare/Fasern (2) erkennt und die Schwingungsrichtung/Schwingungsbewegung
(7) des wenigstens einen Glättelements (5, 6) entsprechend einstellt.
7. Glätteinrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Schwingungserreger (11) vorgesehen ist, der das zumindest eine Glättelement
(5, 6) in Schwingung versetzt.
8. Glätteinrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Schwingungserreger (11) ein Piezoelement, einen Motor mit Unwucht,
einen Elektromagneten und/oder ein elektroaktives Material, insbesondere ein Polymer
aufweist.
9. Glätteinrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Glätteinrichtung (1) als Haarglätter ausgebildet ist.
10. Glätteinrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Glätteinrichtung (1) insbesondere als Straightener ausgebildet ist.
1. Straightening device (1), having two arms (3, 4) which are mounted in a pivotable
manner on one another and between which hair/fibres (2) is/are pulled through for
straightening purposes, wherein the straightening device (1) has, on at least one
arm (3, 4), at least one oscillating straightening element (5, 6), which oscillates
such that, when the hair/fibres (2) is/are being pulled through, at least some individual
locations of the hair/fibres (2) are repeatedly straightened;
characterised in that
the at least one straightening element (5, 6) executes an elliptical, round or square
oscillatory movement (7).
2. Straightening device (1) according to claim 1,
characterised in that
- the at least one straightening element (5, 6) is designed as a heating/cooling plate
(8), or
- the at least one straightening element (5, 6) is arranged on the arm (3, 4) of the
straightening device (1) in addition to a heating/cooling plate (8).
3. Straightening device (1) according to claim 1 or 2, characterised in that at least one straightening element (5, 6) is arranged on both arms (3, 4) in each
case, said arms (3, 4) lying opposite each other and oscillating symmetrically or
asymmetrically to one another.
4. Straightening device (1) according to one of the preceding claims, characterised in that at least two straightening elements (5, 6) are provided per arm (3, 4), and are arranged
successively in the pulling direction (9) of the hair/fibres (2).
5. Straightening device (1) according to one of the preceding claims, characterised in that at least one straightening element (5, 6) is designed as a brush.
6. Straightening device (1) according to one of the preceding claims,
characterised in that
- an oscillatory direction/oscillatory movement (7) of the at least one straightening
element (5, 6) is adjustable, and/or
- a sensor device (10) is provided, which detects the pulling direction (9) of the
hair/fibres (2) to be straightened and accordingly adjusts the oscillatory direction/oscillatory
movement (7) of the at least one straightening element (5, 6).
7. Straightening device (1) according to one of the preceding claims, characterised in that at least one oscillatory exciter (11) is provided, which causes the at least one
straightening element (5, 6) to oscillate.
8. Straightening device (1) according to claim 7, characterised in that the at least one oscillatory exciter (11) has a piezo element, a motor with unbalance,
an electromagnet and/or an electro-active material, in particular a polymer.
9. Straightening device (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the straightening device (1) is designed as a hair straightener.
10. Straightening device (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the straightening device (1) is designed in particular as a straightener.
1. Dispositif de lissage (1) comprenant deux bras (3, 4) logés de manière pivotante l'un
par rapport à l'autre, entre lesquels des cheveux/fibres (2) sont étiré(e)s lors du
lissage, le dispositif de lissage (1) présentant sur au moins un bras (3, 4) au moins
un élément de lissage (5, 6) oscillant qui oscille de manière à ce que lorsque les
cheveux/fibres (2) sont étiré(e)s, au moins des endroits différents des cheveux/fibres
(2) soient lissés plusieurs fois ;
caractérisé en ce que
l'au moins un élément de lissage (5, 6) exécute un mouvement oscillatoire (7) elliptique,
circulaire ou angulaire.
2. Dispositif de lissage (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce
- que l'au moins un élément de lissage (5, 6) est réalisé comme plaque de chauffage/refroidissement
(8) ou
- en ce que l'au moins un élément de lissage (5, 6) est disposé sur le bras (3, 4)
du dispositif de lissage (1) en plus d'une plaque de chauffage/refroidissement (8).
3. Dispositif de lissage (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que sur les deux bras (3, 4) est disposé respectivement au moins un élément de lissage
(5, 6) lesquels sont l'un en face de l'autre et oscillent de manière symétrique ou
non symétrique l'un par rapport à l'autre.
4. Dispositif de lissage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins deux élément de lissage (5, 6) sont ménagés par bras (3, 4), lesquels sont
disposés l'un derrière l'autre dans le sens d'étirement (9) des cheveux/fibres (2).
5. Dispositif de lissage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément de lissage (5, 6) est réalisé comme brosse.
6. Dispositif de lissage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
- qu'une direction d'oscillation/un mouvement oscillatoire (7) de l'au moins un élément
de lissage (5, 6) est réglable, et/ou
- en ce qu'un dispositif de capteur (10) est ménagé, lequel identifie le sens d'étirement
(9) des cheveux/fibres (2) à lisser et règle la direction d'oscillation/le mouvement
oscillatoire (7) de l'au moins un élément de lissage (5, 6) de manière correspondante.
7. Dispositif de lissage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un générateur d'oscillations (11) est ménagé, lequel met l'au moins un élément
de lissage (5, 6) en oscillations.
8. Dispositif de lissage (1) selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'au moins un générateur d'oscillations (11) présente un élément piézoélectrique,
un moteur à balourd, un électroaimant et/ou une matière électrostatique, notamment
un polymère.
9. Dispositif de lissage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de lissage (1) est réalisé comme lisseur de cheveux.
10. Dispositif de lissage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de lissage (1) est réalisé comme fer à lisser.