[0001] Die Erfindung betrifft einen Behälter zur Aufnahme insbesondere eines flüssigen Mediums
zur Verwendung in einer Vorrichtung zum Dosieren von Zusatzstoffen in Rauchartikel
mit wenigstens einer ersten Öffnung mit einer Kupplungseinheit und eine Anordnung
von einer Mehrzahl von Behältern. Ferner betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum
Befüllen und/oder Entleeren der Anordnung von Behältern sowie ein Verfahren zum Betrieb
der Vorrichtung zum Befüllen und/oder Entleeren.
[0002] Bei der Herstellung von Zigaretten ist es bekannt, dass in einen Filter, auf das
Zigarettenpapier oder in den Tabak Zusatzstoffe mit Hilfe einer Lösung appliziert
oder zudosiert werden können. Als Zusatzstoffe für Zigaretten sind Menthol, Mint,
Eukalyptus, Fruchtgeschmack oder andere geeignete Geschmacksstoffe sowie Mischungen
davon bekannt. Die Zusatzstoffe oder Flavours können erhitzt, alkoholisch gelöst oder
anders strukturiert vorliegen und mit einer geeigneten Vorrichtung zudosiert werden.
Ein üblicher Flavour ist Menthol, das in einem leichtflüchtigen Alkohol gelöst oder
im festen Aggregatzustand vorliegen kann. Im Folgenden werden die erfindungsgemäßen
Vorrichtungen und das erfindungsgemäße Verfahren für die Verwendung von Geschmacksstoffen
beschrieben, die im Weiteren auch als Flavour bezeichnet werden. Dabei erzeugt der
sogenannte Flavour einen sensorischen Gesamteindruck d.h. die Summe aus Geschmack
und Aroma. Der Flavour liegt üblicherweise in flüssiger Form vor und wird vorzugsweise
unter Beimischung von Luft auf den Rauchartikel aufgebracht. Daneben kann der Flavour
auch als Feststoff vorliegen. Es ist denkbar, dass neben Geschmacksstoffen bzw. Aromastoffen
auch andere Zusatzstoffe wie beispielsweise Modifiziermittel, Neutralisierer oder
Befeuchter verwendet werden können. Eine Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
und des erfindungsgemäße Verfahrens für andere Zusatzstoffe ist daher ebenso möglich
und liegt im Rahmen der vorliegenden Erfindung.
[0003] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Dosieren von Zusatzstoffen in Rauchartikeln
findet vorzugsweise bei der Versorgung einer Zigarettenmaschine oder einer Filtermaschine
mit Zusatzstoff Anwendung. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann aber beispielsweise
auch in Verbindung mit anderen Maschinen, welche in der Tabakindustrie zur Herstellung
von Rauchartikeln eingesetzt werden Verwendung finden, insbesondere auch mit Maschinen
zur Verarbeitung von als sog. Rekon bezeichneten Tabaksorten. Im Weiteren wird verallgemeinernd
von Zigaretten- der Filtermaschinen gesprochen.
[0004] Aus dem Stand der Technik bekannte Vorrichtungen zum Auftragen von flüssigen Aromastoffen
auf einen Tabakstrang weisen zum Dosieren eines Aromastoffes einen Vorratsbehälter
für die den Zusatzstoff bzw. Flavour, Leitungen und eine Pumpe auf. Die dosierte Flüssigkeit
wird über Zuführleitungen in die Zigarettenmaschine unter Verwendung einer geeigneten
Injektionsvorrichtung wie eine Düse auf den Tabak appliziert. Dabei ist bekannt, dass
Reinigungsflüssigkeiten benötigt werden, die durch die zur Düse führende Leitungen
gepumpt werden, um ein Verfestigen oder Eintrocknen des Zusatzstoffes zu verhindern.
Hierzu wird in der Vorrichtung ein weiterer Behälter mit einem Reinigungsmittel untergebracht.
[0005] Die bekannte Vorrichtung weist jedoch eine Vielzahl an Leitungen, Verbindungsgliedern
und Ventilen auf, die Räume darstellen, die beim Reinigen nicht gut oder gar nicht
erreicht werden können. Dies hat den Nachteil, dass die Reinigung nicht oder nur mit
großen Aufwand vollständig erfolgen kann. Bei einem Wechsel zu einer anderen Zusatzstoff-
bzw. Flavoursorte kann ferner eine Kontamination mit der vorher verwendeten Zusatzstoff-
bzw. Flavoursorte erfolgen.
[0006] Daher ist es eine Aufgabe der Erfindung eine effektive und möglichst vollständige
Reinigung der Vorrichtung zu ermöglichen. Dabei soll eine verschleppungsarme und schnelle
Reinigung erfolgen. Ferner soll eine Vorrichtung zur Verfügung gestellt werden, die
einen einfachen und schnellen Wechsel von Zusatzstoffsorten in einer Vorrichtung ermöglicht.
[0007] Bei Wechsel von Flavours besteht ferner das Problem, dass bei Mehrfachverwendung
des Reinigungsmittels nach der Reinigung geringe Mengen der vorherigen Zusatzstoffsorte
im Dosiersystem verbleiben und somit die nachfolgende Zusatzstoffsorte kontaminieren
können. Insbesondere wenn das Reinigungsmittel in den Reinigungsmittelbehälter zur
Wiederverwendung zurückgeführt wird, erhöhen sich nach jedem Reinigungsvorgang die
Zusatzstoffmengen im Reinigungsmittelbehälter. Daher ist es eine weitere Aufgabe eine
verschleppungsarme Reinigung bereitzustellen.
[0008] Eine weitere Aufgabe ist es, einen vollautomatischer Betrieb der Vorrichtung und
ein automatisiertes Verfahren zum Betrieb und zur Reinigung einer Vorrichtung zum
Dosieren von Zusatzstoffen in Rauchartikel zu ermöglichen.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Behälter zur Aufnahme insbesondere
eines flüssigen Mediums nach Anspruch 1, eine Anordnung von Behältern nach Anspruch
7, eine Vorrichtung zum Befüllen und Entleeren der Behälter nach Anspruch 9 und ein
Verfahren nach Anspruch 17 zum Betrieb der Vorrichtung gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
der erfindungsgemäßen Behälter, der erfindungsgemäßen Vorrichtung und des erfindungsgemäßen
Verfahrens ergeben sich aus den sich anschließenden Unteransprüchen.
[0010] Dabei weist der erfindungsgemäße Behälter zur Aufnahme insbesondere eines flüssigen
Mediums und zur Verwendung in einer Vorrichtung zum Dosieren von Zusatzstoffen in
Rauchartikel wenigstens eine erste Öffnung auf, wobei die wenigstens eine Öffnung
eine Kupplungseinheit aufweist und dem Behälter über die wenigstens erste Öffnung
Medium zugeführt oder entnommen werden kann. Dabei ist die erste Öffnung mittels der
Kupplungseinheit nach Zuführung oder Entnahme von Medium selbstdichtend verschließbar.
[0011] Die Kupplungseinheit des Behälters kann mittels Einführung einer weiteren Kupplungseinheit
zur Befüllung oder Abgabe von Flüssigkeiten geöffnet werden. Auf diese Weise ist ein
Dosiersystem einer Vorrichtung zum Dosieren von Zusatzstoffen in Rauchartikel direkt
an dem Behälter an- und abkuppelbar. Aus einem so ausgebildeten Behälter kann je nach
Befüllung entweder ein zu dosierender Zusatzstoff oder Reinigungsmittel aus dem Behälter
schnell und direkt an ein Dosiersystem abgegeben werden. Nach Ankupplung an die Kupplungseinheit
des Behälters kann über eine Pumpe des Dosiersystems eine vorbestimmbare Flüssigkeitsmenge
aus dem angeschlossenen Behälter gefördert werden.
[0012] Die Behälterkupplungseinheit sowie eine als Gegenstück ausgebildete weitere Kupplungseinheit
sind vorzugsweise als Schnellkupplungseinheit ausgebildet so dass die Ankupplung automatisiert,
schnell und sicher erfolgen kann. Ferner sind die Kupplungseinheiten zweckmäßigerweise
tropf-, spritz- bzw. leckarm ausgebildet. Dadurch, dass die Kupplungseinheit selbstdichtend
schließt, kann die Kupplungseinheit unterhalb des Flüssigkeitsspiegels in einer Seitenwand
des Behälters angeordnet sein, ohne dass aus dem Behälter Flüssigkeit austreten kann.
Auch im angekuppelten Zustand ist die Kupplung leckfrei, so dass weder Gas noch andere
Fremdstoffe eindringen oder austreten können. Als Schnellkupplungseinheiten können
handelsübliche Einbauelemente für Werkzeugmaschinen verwendet werden.
[0013] Zweckmäßigerweise weist der Behälter weiterhin wenigstens eine vorzugsweise als Führungsbuchse
ausgebildete Führungseinrichtung auf.
[0014] Die Führungseinrichtung, die bevorzugt als Führungsbuchse oder Führungsstift ausgebildet
sind, dient zur Vorzentrierung der zu kuppelnden Einheiten. Die Zentrierung erfolgt,
wenn der Führungsstift in die Führungsbuchse eingeführt wird. Dies ist insbesondere
beim automatisierten Kupplungsvorgang vorteilhaft, da die Flüssigkeitskupplungen nur
eine geringe Toleranz zulassen. Vorteilhafterweise befindet sich auf beiden Seiten
der wenigstens einen Kupplungseinheit des Behälters eine Führungseinrichtung, um die
Führung der bewegbaren Kupplungseinheit zu optimieren.
[0015] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist der Behälter eine zweite Öffnung auf,
wobei die zweite Öffnung eine Kupplungseinheit aufweist und dem Behälter über die
zweite Öffnung Medium zugeführt oder entnommen werden kann, wobei die zweite Öffnung
mittels der Kupplungseinheit nach Zuführung oder Entnahme von Medium selbstdichtend
verschließbar ist.
[0016] Durch die Bereitstellung zweier Öffnungen in einem Behälter kann über die eine Öffnung
Medium entnommen werden und über die andere Öffnung Medium in den Behälter eingeführt
werden. Wird der Behälter als Behälter für kontaminiertes Reinigungsmittel verwendet,
können beide Öffnungen zur Aufnahme von kontaminiertem Reinigungsmittel aus verschiedenen
Leitungen dienen.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Behälters weist der Behälter eine dritte
Öffnung auf, wobei die dritte Öffnung eine Kupplungseinheit aufweist und dem Behälter
über die dritte Öffnung Medium zugeführt oder entnommen werden kann, wobei die dritte
Öffnung mittels der Kupplungseinheit nach Zuführung oder Entnahme von Medium selbstdichtend
verschließbar ist.
[0018] Diese Ausführungsform ermöglicht nicht nur die Entnahme und eine Befüllung über jeweils
eine Öffnung, sondern auch, dass das aus der ersten Öffnung entnommene Medium über
das Dosiersystem und dessen Rücklauf in die dritte Öffnung in einem Kreislauf zurückgeführt
wird. Unter Rücklauf des Dosiersystems werden dabei die aus dem Prozess ankommenden
Versorgungsleitungen verstanden. Eine Kreislaufführung ist besonders vorteilhaft für
einen Behälter, der für Zusatzstoff ausgelegt ist, da in dem Kreislauf eine genaue
Volumenstromeinstellung im Dosiersystem erfolgen kann.
[0019] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des Behälters ist die wenigstens eine Öffnung
nahe des Behälterbodens angeordnet, wobei die wenigstens eine nahe des Behälterbodens
angeordnete Öffnung als Öffnungspaar ausgebildet ist.
[0020] Die Anordnung nahe des Behälterbodens ist insbesondere für eine Flüssigkeitsentnahme
von Vorteil, da die Flüssigkeit möglichst rückstandlos aus dem Behälter entnommen
werden kann.
[0021] Durch die paarweise nebeneinander angeordneten Öffnungen zur Abgabe und/oder Rücklauf
von Zusatzstoff und/ oder Reinigungsmittel können zwei Dosiersysteme gleichzeitig
beaufschlagt oder gereinigt werden.
[0022] Durch die Verdoppelung jeweils der zur Entnahme verwendeten Öffnungen kann anstelle
einer Einstrangmaschine eine Zweistrangmaschine an die Vorrichtung zum Dosieren von
Zusatzstoffen angeschlossen werden. Mit einem einzelnen Behälter für Zusatzstoffe
können damit zwei Dosiersysteme beschickt und zwei Tabakstränge versorgt werden, was
zur Produktionserhöhung führt. Mit Hilfe der jeweils zwei nebeneinander angeordneten
Kupplungseinheiten können sowohl die zwei Zulaufleitungen als auch die zwei Rücklaufleitungen
an einen Behälter angeschlossen werden.
[0023] Zur einfachen Fertigung der Behälter können die Behälterrückseiten gleichartig hergestellt
werden mit einer Mehrzahl von vorzugsweise vier Öffnungspaaren mit je zwei Löchern
für Führungseinrichtungen. Dabei können die Löcher für Führungseinrichtungen als durchgehende
Öffnung oder Sackloch ausgebildet sein. In Abhängigkeit von der Funktion des Behälters
und der Vorrichtung zur Dosierung von Zusatzstoffen können die Öffnungen bzw. Löcher
mit Kupplungseinheiten, Führungseinrichtungen oder mit Blindstopfen bestückt werden.
[0024] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist der Behälter einen Innenbehälter
mit einem geneigten Boden auf.
[0025] Aufgrund der Neigung des Bodens des Innenbehälters, kann auch bei geringer Füllung
des Behälters ein höherer Flüssigkeitsspiegel als bei geraden Behälterböden gewährleistet
werden. Vorteilhafterweise wird die zur Entnahme von Flüssigkeit konzipierte Kupplungsöffnung
möglichst nahe dem tieferen Behälterbereich angeordnet, um möglichst rückstandslos
Flüssigkeit aus dem Behälter entnehmen zu können. Die Entnahme erfolgt nach Ankupplung
durch die Pumpe des Dosiersystems. Weiterhin können bei den zur Entnahme ausgelegten
Kupplungseinheiten Filter im Behälter bereitgestellt werden, sodass bei der Entnahme
keine Schmutzpartikel aus dem Behälter in das Dosiersystem gelangen können.
[0026] Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Behälters ist der Behälter oben offen ausgebildet
und weist zum Transport am oberen Ende des Behälters einen abnehmbaren Deckel auf.
[0027] Auf diese Weise kann der Behälter außerhalb der Vorrichtung zum Dosieren von Zusatzstoffen
transportiert werden, ohne dass Fremdkörper in den Behälter gelangen können. Ferner
verhindert der Transportdeckel, dass bei Bewegen des Behälters Flüssigkeit austreten
kann. Zum leichteren Verschließen und Öffnen können am Deckel ein oder mehrere Griffe
angeordnet sein. Nach Öffnung des Deckels kann der Behälter einfach gereinigt, nachgefüllt
oder gewartet (z.B. Austausch von Filtern) werden.
[0028] Ferner wird eine Anordnung von Behältern mit einem ersten Behälter zur Aufnahme von
Reinigungsmittel und einem zweiten Behälter zur Aufnahme von Zusatzstoff bereitgestellt,
wobei die Behälter nebeneinander angeordnet sind und derart ausgerichtet sind, dass
die Öffnungen in dieselbe Richtung weisen.
[0029] Durch Bereitstellen zweier von der gleichen Seite kuppelbare Flüssigkeitsbehälter,
kann dieselbe Leitung durch eine bewegbare Kupplungseinheit sowohl an dem ersten Behälter
für Reinigungsmittel als auch an den zweiten Behälter für Zusatzstoff angeschlossen
werden. Auf diese Weise können Leitungen und Ventile eingespart werden.
[0030] In einer besonders bevorzugten Weiterbildung weist die Anordnung einen dritten Behälter
zur Aufnahme von kontaminiertem Reinigungsmittel, auf, wobei der dritte Behälter neben
dem zweiten Behälter angeordnet ist und derart ausgerichtet ist, dass die Öffnungen
in dieselbe Richtung weisen
[0031] Mittels des Behälters für kontaminiertes Reinigungsmittel kann eine Rückführung des
Reinigungsmittels in den Reinigungsbehälter vermieden werden. Hierzu wird die Rücklaufleitung
aus dem Dosiersystem mit dem Behälter für kontaminiertes Reinigungsmittel verbunden.
Damit ist eine verschleppungsarme bzw. kontaminationsfreie Reinigung möglich. Ferner
kann über eine weitere Öffnung des Behälters für kontaminiertes Reinigungsmittel eine
Leitung zu einem externen Tank gereinigt werden.
[0032] Ferner wird erfindungsgemäß eine Vorrichtung zum Befüllen und/ oder Entleeren einer
Anordnung von wenigstens zwei Behältern zur Verwendung in einer Vorrichtung zum Dosieren
von Zusatzstoffen in Rauchartikel bereitgestellt. Dabei weist die Vorrichtung wenigstens
eine erste Führungsschiene und wenigstens einen ersten Kupplungswagen, der entlang
der Führungsschiene zwischen zwei Kupplungspositionen von dem ersten Behälter zu dem
zweiten Behälter verfahrbar ist, wobei der erste Kupplungswagen einen Aufbau mit einem
relativ zu dem Aufbau verfahrbaren Kupplungsschlitten aufweist und wobei der Kupplungsschlitten
wenigstens eine Kupplungseinheit trägt, wobei die wenigstens eine Kupplungseinheit
des Kupplungsschlittens mit wenigstens einer Kupplungseinheit des ersten oder des
zweiten Behälters verbindbar ist, und wobei die wenigstens eine Kupplungseinheit über
eine Leitung mit einem Dosiersystem der Vorrichtung zum Dosieren von Zusatzstoffen
in Rauchartikel verbunden ist.
[0033] Unter Verwendung des genannten ersten Kupplungswagens kann eine automatisierte Ankupplung
der Behälter mit einer an der Kupplungseinheit des Kupplungsschlittens angeschlossenen
Leitung erfolgen. Die Verschiebung entlang der Führungsschiene und die Bewegung relativ
zu dem Aufbau des Kupplungsschlittens kann mittels einer Steuereinheit erfolgen. Die
Führungsschiene ist über ein Gestell und entsprechende Haltevorrichtung in der Vorrichtung
zum Dosieren von Zusatzstoffen gegenüber den Behältern so angeordnet, dass der Kupplungswagen
in beiden Kupplungspositionen jeweils gegenüber einer Öffnung eines Behälters positioniert
werden kann. In den Kupplungspositionen ist die Kupplungseinheit über den Kupplungsschlitten
in Richtung des ausgewählten Behälters zum Ankupplung mit der jeweiligen Kupplungseinheit
bewegbar.
[0034] Mittels des ersten Kupplungswagens kann bevorzugt eine Entnahme der Flüssigkeiten
aus den Behältern mittels des angeschlossenen Dosiersystems erfolgen. Das Dosiersystem
umfasst wenigstens eine Pumpe mit Motor und Sensoren, wie Durchflussmesser und Drucksensoren
und entsprechende Leitungen. Zur Dosierung des Zusatzstoffes in Rauchartikel wird
dabei der Zusatzstoffbehälter zur Entnahme angekuppelt und über die Pumpe des Dosiersystems
und einer Leitung zu einer Injektionsvorrichtung in einer Zigaretten- oder Filtermaschine
gefördert. Zur Reinigung des Dosiersystems wird mittels der Kupplungseinheit des Kupplungsschlittens
der Behälter für Reinigungsmittel angeschlossen, um Reinigungsmittel durch das Dosiersystem
zu leiten.
[0035] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung weist die Vorrichtung eine zweite
Führungsschiene und einen zweiten Kupplungswagen, der entlang der zweiten Führungsschiene
zwischen zwei Kupplungspositionen von dem ersten Behälter zu dem zweiten Behälter
verfahrbar ist. Dabei ist die zweite Führungsschiene über der ersten Führungsschiene
angeordnet, wobei der zweite Kupplungswagen einen Aufbau mit einem relativ zu dem
Aufbau verfahrbaren Kupplungsschlitten aufweist und der Kupplungsschlitten wenigstens
eine Kupplungseinheit trägt. Ferner ist die wenigstens eine Kupplungseinheit des Kupplungsschlittens
mit wenigstens einer weiteren Kupplungseinheit des ersten oder des zweiten Behälters
verbindbar, wobei die Kupplungseinheit über eine Leitung mit einem externen Zusatzstofftank
oder einem externen Reinigungsmitteltank verbindbar ist.
[0036] Dabei ist die erste Führungsschiene auf Höhe der Kupplungseinheiten im unteren Bereich
der Behälter und die zweite Führungsschiene auf Höhe der Kupplungseinheiten im oberen
Bereich der Behälter angeordnet. Auf diese Weise kann der zweite Kupplungswagen wahlweise
zwischen dem Reinigungsmittelbehälter und Zusatzstoffbehälter positioniert werden,
um jeweils einem Behälter Flüssigkeit zuzuführen. An die einzelne Kupplungseinheit
des Kupplungsschlittens ist eine Leitung angeschlossen, die mit einem externer Tank
für Zusatzstoff oder ein externer Tank für Reinigungsmittel manuell über eine externe
Kupplungseinheit verbunden werden kann.
[0037] Zur Nachfüllung des Zusatzstoffbehälters wird an die Leitung ein externer Tank mit
dem im Zusatzstoffbehälter befindlichen Zusatzstoff angeschlossen. Nach Anschluss
des externen
[0038] Zusatzstofftanks kann der angekuppelte Behälter nachgefüllt werden. Die Nachfüllung
von Zusatzstoff kann vorteilhafterweise auch während der Dosierung des Zusatzstoffes
in Rauchartikel erfolgen, ohne dass die Produktion unterbrochen wird. In diesem Fall
dient der Behälter für Zusatzstoff als Puffertank. Die Füllstände des Zusatzstoffbehälters
und des Reinigungsmittelbehälters sind mittels Füllstandsensoren überprüfbar, um die
jeweiligen Behälter rechtzeitig nachfüllen zu können.
[0039] Auf die gleiche Weise wie der Zusatzstoffbehälter kann der Reinigungsmitteltank über
die Leitung zum externen Tank nachgefüllt werden. Hierzu muss lediglich an die Kupplungseinheit
des Kupplungsschlittens der externe Reinigungsmitteltank angeschlossen werden. Zu
Beginn der Nachfüllung können Reste von Zusatzstoffe aus der Leitung zum externen
Tank gespült werden. Soll diese kontaminierte Spülflüssigkeit nicht in den Reinigungsmittelbehälter
gelangen, kann zur Aufnahme des kontaminierten Reinigungsmittels anstelle des Reinigungsmittelbehälters
ein baugleicher Behälter zur Aufnahme des kontaminierten Reinigungsmittels eingesetzt
werden, der danach wieder durch den ursprünglichen Reinigungsmittelbehälter ersetzt
wird.
[0040] Da von einer vorigen Zusatzstoffnachfüllung Reste von Zusatzstoff aus der Leitung
in den Reinigungsmittelbehälter gelangen können, sollte bei einem Zusatzstoff- bzw.
Flavourwechsel zur Vermeidung von Kontamination bzw. Zusatzstoffverschleppung nicht
nur der Zusatzstoffbehälter sondern auch der Reinigungsmittelbehälter gewechselt bzw.
zur Reinigung aus der Vorrichtung zum Dosieren herausgenommen werden.
[0041] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Vorrichtung einen dritten
Behälter, eine zweite Führungsschiene und einen zweiten Kupplungswagen auf, der entlang
der zweiten Führungsschiene zwischen zwei Kupplungspositionen von dem zweiten Behälter
zu dem dritten Behälter verfahrbar ist, wobei die zweite Führungsschiene über der
ersten Führungsschiene angeordnet ist. Ferner weist der zweite Kupplungswagen einen
Aufbau mit einem relativ zu dem Aufbau verfahrbaren Kupplungsschlitten auf und der
Kupplungsschlitten trägt wenigstens eine Kupplungseinheit, wobei die wenigstens eine
Kupplungseinheit des Kupplungsschlittens mit wenigstens einer weiteren Kupplungseinheit
des zweiten oder des dritten Behälters verbindbar ist, und die Kupplungseinheit des
Kupplungsschlittens über eine Leitung mit einem externen Zusatzstofftank oder einem
externen Reinigungsmitteltank verbindbar ist.
[0042] Mit Hilfe des zwischen den Zusatzstoffbehälter und dem dritten Behälter verfahrbaren
zweiten Kupplungswagen kann die zur Nachfüllung verwendete Leitung zu einem externen
Tank so gereinigt werden, dass das kontaminierte Reinigungsmittel in den dritten Behälter
aufgegangen wird. Auf diese Weise kann eine Verschleppung und Kontamination bei Wechsel
des Zusatzstoffes verhindert werden. Zweckmäßigerweise befindet sich der Kupplungswagen
bzw. die anzukuppelnde Kupplungseinheit im oberen Bereich des Behälters, damit kein
Medium in den gereinigten Schlauch oder in die gereinigte Kupplungseinheit zurücklaufen
kann. Eine Verschleppung oder erneute Kontamination im Reinigungsprozess ist somit
unmöglich.
[0043] Gemäß einer alternativen Ausführungsform der Vorrichtung für eine Anordnung mit drei
Behältern kann die zweite Führungsschiene so lang ausgeführt sein, dass alle drei
Behälter von dem zweiten Kupplungswagen zum Kuppeln angefahren werden können. Auf
diese Weise kann nicht nur der Zusatzstoffbehälter sondern auch der Reinigungsmittelbehälter
mit dem jeweiligen Medium nachgefüllt werden.
[0044] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Vorrichtung eine dritte
Führungsschiene und einen dritten Kupplungswagen auf, der entlang der dritten Führungsschiene
zwischen zwei Kupplungspositionen von dem zweiten Behälter zu dem dritten Behälter
verfahrbar ist, wobei die dritte Führungsschiene längsfluchtend zu der ersten Führungsschiene
angeordnet ist oder mit der ersten Führungsschiene einstückig ausgebildet ist. Ferner
weist der dritte Kupplungswagen einen Aufbau mit einem relativ zu dem Aufbau verfahrbaren
Kupplungsschlitten auf und der Kupplungsschlitten trägt wenigstens eine Kupplungseinheit,
wobei die wenigstens eine Kupplungseinheit des Kupplungsschlittens mit wenigstens
einer weiteren Kupplungseinheit des zweiten oder des dritten Behälters verbindbar
ist und wobei die wenigstens eine Kupplungseinheit über eine Leitung mit einem Dosiersystem
der Vorrichtung zum Dosieren von Zusatzstoffen in Rauchartikel verbunden ist.
[0045] Auf diese Weise kann die Kupplungseinheit des dritten Kupplungswagens mit Leitungen
vom Dosiersystem d.h. mit dem Rücklauf der Pumpe verbunden werden und zwischen dem
Zusatzstoffbehälter und Behälter für kontaminiertes Reinigungsmittel verschoben werden.
Bei der Kupplungsposition gegenüber dem Behälter für Zusatzstoff, kann somit Zusatzstoff
bzw. Flavour zurück in den Behälter für Zusatzstoff gefördert werden, wenn zugleich
der erste Kupplungswagen in der gegenüber dem Zusatzstoffbehälter zur Entnahme positioniert
ist. Auf diese Weise kann eine Kreislaufführung des Zusatzstoffes erfolgen.
[0046] In der Kreislaufführung wird Zusatzstoff durch das Dosiersystem gefördert, wobei
die Flüssigkeit zuerst die gesamte Prozesskette d.h. Pumpe und Durchflussmesser durchläuft.
In der Kreislaufführung kann die Fördergeschwindigkeit und damit der Volumenstrom
des Zusatzstoffes über die Pumpe des Dosiersystems in Abhängigkeit von einer Zusatzstoffanforderung
zur Dosierung in den Rauchartikel genau eingestellt werden. Danach kann die eingestellte
Fördermenge anstatt in die Leitung zur Injektionsvorrichtung über eine Rücklaufleitung
wieder in den Behälter gefördert werden, um für eine schnelle und genaue Injektion
zur Verfügung zu stehen.
[0047] Der Volumenstrom kann in Abhängigkeit der Produktionsgeschwindigkeit einer Zigaretten-
oder Filtermaschine die Pumpe der Vorrichtung zum Dosieren von Zusatzstoffen gesteuert
werden. Hierzu empfängt die Steuereinheit der Vorrichtung zum Dosieren von Zusatzstoffen
Signale von der Zigaretten- bzw. Filtermaschine. Ob die geforderte Sollmenge tatsächlich
gefördert wird, wird zusätzlich mit Hilfe von Durchflussmessern und der Steuereinheit
in einem geschlossenen Regelkreis kontrolliert.
[0048] Zur Umleitung von der Kreislaufführung zur Injektionsleitung wird als Ventileinheit
vorzugsweise ein Dreiwegeventil verwendet. Auf diese Weise kann durch einen Schaltimpuls
der Steuereinheit an die Ventileinheit ein schneller Produktionsstart realisiert werden.
[0049] Ferner kann der dritte Kupplungswagen durch Ankupplung an den dritten Behälter für
kontaminiertes Reinigungsmittel vorteilhaft zur Reinigung des Dosiersystems genutzt
werden. Hierzu wird der erste Kupplungswagen in der Kupplungsposition gegenüber der
Kupplungseinheit des Reinigungsmittelbehälters angekuppelt, so dass eine Förderung
des Reinigungsmittels im Dosiersystem erfolgt. Damit können zuvor verunreinigte Prozesswege
gereinigt werden. Über die Kupplungseinheit des dritten Kupplungswagens kann das durch
den Reinigungsprozess verunreinigte Reinigungsmittel im Behälter für kontaminiertes
Reinigungsmittel aufgenommen werden, so dass keine Kontamination oder Verschleppung
von Zusatzstoff erfolgt.
[0050] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung ist die Kupplungseinheit des Kupplungsschlittens
nach dem Ankuppeln selbstdichtend verschließbar.
[0051] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist der
Kupplungswagen auf der Führungsschiene und/ oder die Kupplungseinheit relativ zu dem
Aufbau pneumatisch, hydraulisch, elektromechanisch oder elektromagnetisch bewegbar.
[0052] Mit Hilfe von pneumatischen Zylindern können die gewünschten Kuppelpositionen angesteuert
werden und nach Bestätigung der Zylinderstellungsabfrage die Relativverschiebung der
Kupplungseinheit zum Behälter eingeleitet werden. Als elektromechanische Lösung für
die Bewegung der Einheit ist ein Gurtsystem in Kombination mit einem Motor denkbar.
[0053] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Vorrichtung ist die wenigstens eine Kupplungseinheit
mittels einer Kupplungsplatte an dem Kupplungsschlitten gehaltert und die Kupplungsplatte
an dem Kupplungsschlitten schwimmend gelagert.
[0054] Durch die schwimmende Lagerung werden Toleranzen zwischen der Kupplungsplatte bzw.
der daran befestigten Kupplungseinheit und der Kupplungseinheit des Behälters gewährleistet.
Zum Ausgleich können mechanische oder elastische Ausgleichselemente wie Federanordnungen
oder Gummipuffer bereitgestellt werden.
[0055] Ferner können Führungs- und Zentrierelemente, die mit passenden Führungseinrichtungen
des Behälters zusammenwirken können, eine Vorzentrierung und Führung der Kupplungsplatte
und der Kupplungseinheiten erzielen. Vorzugsweise sind beidseitig der auf der Kupplungsplatte
angeordneten Kupplungsplatte Führungsstifte angeordnet die in geeignete Führungsbuchsen
des Behälters eingreifen können. Auf diese Weise kann ein Achsversatz beim Kuppelvorgang
ausgeglichen werden. Zusammen mit der schwimmenden Lagerung kann eine präzise Führung
der Kupplungsplatte zu der Kupplungseinheit des Behälters erfolgen.
[0056] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung weist der wenigstens eine
Kupplungsschlitten zwei Kupplungseinheiten auf.
[0057] Auf diese Weise können paarweise angeordnete Kupplungseinheiten im unteren Bereich
der Behälter an zwei Leitungen bzw. zwei Dosiersystemen angeschlossen werden. Diese
Anordnung kann vorteilhafterweise für Zweistrangzigarettenmaschinen eingesetzt werden.
[0058] Ferner wird ein Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung zum Befüllen und/oder Entleeren
mit den folgenden Verfahrensschritten bereitgestellt:
- Verfahren des ersten Kupplungswagens entlang der ersten Führungsschiene zu der dem
ersten Behälter oder dem zweiten Behälter zugeordneten Kupplungsposition;
- Verfahren der wenigstens einen Kupplungseinheit des ersten Kupplungswagens in Richtung
der Kupplungseinheit des ersten oder zweiten Behälters ;
- Ankuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit des ersten Kupplungswagens mit der
wenigstens einen Kupplungseinheit des ersten oder zweiten Behälters und Herstellen
einer Fluidverbindung des ersten oder zweiten Behälters mit dem Dosiersystem;
- Fördern von Reinigungsmittel aus dem ersten Behälter oder Zusatzstoff aus dem zweiten
Behälter mittels einer Pumpe des Dosiersystems zur Reinigung des Dosiersystems oder
zur Bereitstellung von Zusatzstoff für die Zigarettenproduktion; und
- Auskuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit des ersten Kupplungswagens von der
wenigstens einen Kupplungseinheit des ersten oder zweiten Behälters.
[0059] Abhängig von der Kupplungsposition des ersten Kupplungswagens kann wahlweise über
die angeschlossene Pumpe des Dosiersystems Zusatzstoff oder Reinigungsmittel aus den
jeweiligen Behältern entnommen werden. Dieses Verfahren kann automatisiert mit Hilfe
einer Steuereinheit erfolgen. Mittels der Entnahme von Zusatzstoff bzw. Flavour kann
eine genaue Dosierung und Feinstverteilung von Zusatzstoffen in einer angeschlossenen
Zigarettenmaschine gewährleistet werden. Nach Produktionsstopp kann eine schnelle
Reinigung durch Ankupplung an den Reinigungsmittelbehälter erfolgen. Die angeschlossene
Pumpe fördert dann Reinigungsmittel aus dem Reinigungsmittelbehälter zur Reinigung
der kompletten Prozesswege. Dies bedeutet es können alle mediendurchströmten Prozesskomponenten
sowie Verschlauchungswege mit Reinigungsmittel durchströmt und infolgedessen gereinigt
werden.
[0060] Ferner umfasst das Verfahren die folgenden Verfahrensschritte:
- Anschließen eines externen Zusatzstofftanks oder eines externen Reinigungsmitteltanks
an die wenigstens eine Kupplungseinheit des zweiten Kupplungswagens;
- Verfahren des zweiten Kupplungswagens entlang der zweiten Führungsschiene zu der dem
ersten Behälter oder dem zweiten Behälter zugeordneten Kupplungsposition;
- Verfahren der wenigstens einen Kupplungseinheit des zweiten Kupplungswagens in Richtung
der Kupplungseinheit des ersten oder zweiten Behälters;
- Ankuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit des zweiten Kupplungswagens mit der
wenigstens einen Kupplungseinheit des ersten oder zweiten Behälters und Herstellen
einer Fluidverbindung des ersten oder zweiten Behälters mit dem externen Zusatzstofftank
oder dem externen Reinigungsmitteltank;
- Befüllen des ersten Behälters mit Reinigungsmittel oder Befüllen des zweiten Behälters
mit Zusatzstoff; und
- Auskuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit des zweiten Kupplungswagens von der
wenigstens einen Kupplungseinheit des ersten oder zweiten Behälters.
[0061] Auf diese Weise kann abhängig von der Kupplungsposition und angeschlossenen externen
vorzugsweise mobilen Tank wahlweise Flüssigkeit in die jeweiligen Behälter nachgefüllt
werden. Mit Hilfe des Kupplungswagens auf Höhe der Einzelöffnungen bzw. Kupplungseinheiten
jeweils im oberen Behälterbereich kann beispielsweise der Zusatzstoffbehälter bei
niedrigem Füllstand mittels eines externen Zusatzstofftank mit einem größeren Volumen
als der interne Zusatzstoffbehälter nachgefüllt werden. Bei dieser Anordnung kann
die Nachfüllung der ausgewählten Behälter während des laufenden Reinigungsprozesses
bzw. Dosierungsprozesses von Zusatzstoffen erfolgen.
[0062] Ferner kann eine Nachfüllung des Reinigungsmittelbehälters erfolgen, wobei die Verbindungsleitung
zum externen Tank gereinigt werden kann. Vor einem Zusatzstoffwechsel kann zur Vermeidung
von Verschleppung des vorigen Zusatzstoffes in die neue Zusatzstoffsorte sowohl der
Reinigungsmittelbehälter als auch der Zusatzstoffbehälter ausgetauscht werden.
[0063] Für den Betrieb einer Anordnung von drei Behältern ist es weiterhin vorteilhaft den
zweiten Kupplungswagen zwischen dem zweiten für Zusatzstoff ausgelegten Behälter und
dem dritten Behälter für kontaminiertes Reinigungsmittel zu positionieren. Hierzu
wird ein Verfahren gemäß folgenden Verfahrensschritten bereitgestellt:
- Anschließen des externen Zusatzstofftanks oder des externen Reinigungsmitteltanks
an die wenigstens eine Kupplungseinheit des zweiten Kupplungswagens;
- Verfahren des zweiten Kupplungswagens entlang der zweiten Führungsschiene zu der dem
zweiten Behälter oder dem dritten Behälter zugeordneten Kupplungsposition;
- Verfahren der wenigstens einen Kupplungseinheit des zweiten Kupplungswagens in Richtung
der Kupplungseinheit des zweiten oder dritten Behälters;
- Ankuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit des zweiten Kupplungswagens mit der
wenigstens einen Kupplungseinheit des zweiten oder dritten Behälters und Herstellen
einer Fluidverbindung des zweiten oder dritten Behälters mit dem externen Zusatzstofftank
oder dem externen Reinigungsmitteltank;
- Befüllen des zweiten Behälters mit Zusatzstoff aus dem externen Zusatzstofftank oder
Reinigen der Leitung zum externen Reinigungsmitteltank und Abgabe von Reinigungsmittel
in den dritten Behälter; und
- Auskuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit des zweiten Kupplungswagens von der
wenigstens einen Kupplungseinheit des zweiten oder dritten Behälters.
[0064] Abhängig von der Kupplungsposition und angeschlossenen externen Tankwagen kann bei
diesem Verfahren wahlweise Zusatzstoff in den zweiten Behälter für Zusatzstoff gefüllt
werden oder Reinigungsmittel zur Reinigung der externen Verbindungsleitung in den
Behälter für kontaminiertes Reinigungsmittel geleitet werden. Aufgrund der Bereitstellung
eines dritten Behälters für kontaminierten Reinigungsmittel kann das kontaminierte
Reinigungsmittels anstelle in den ersten Behälter für Reinigungsmittel in den dritten
Behälter geleitet werden. Damit wird eine Aufkonzentration von Zusatzstoffresten im
ersten Reinigungsmittelbehälter oder ein Wechsel von Behältern vermieden. Da das kontaminierte
Reinigungsmittel in einem separaten Behälter aufgefangen wird, kann eine kontaminationsfreie
bzw. verschleppungsfreie Reinigung erfolgen.
[0065] Gemäß einer alternativen Ausführungsform kann eine ausreichend lange Führungsschiene
zur Verfügung gestellt werden, um anstelle von zwei Behältern drei Behälter anzukuppeln,
um wahlweise den ersten Behälter für Reinigungsmittel, den zweiten Behälter für Zusatzstoff
oder den dritten Behälter für kontaminiertes Reinigungsmittel zu füllen. Auf diese
Weise kann nicht nur der Zusatzstoffbehälter sondern auch der Reinigungsmittelbehälter
nachgefüllt werden.
[0066] Zweckmäßigerweise weist das Verfahren ferner die folgenden Verfahrensschritte auf:
- Verfahren des dritten Kupplungswagens entlang der dritten Führungsschiene zu der dem
zweiten Behälter oder dem dritten Behälter zugeordneten Kupplungsposition ;
- Verfahren der wenigstens einen Kupplungseinheit des dritten Kupplungswagens in Richtung
der Kupplungseinheit des zweiten oder dritten Behälters;
- Ankuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit des dritten Kupplungswagens mit der
wenigstens einen Kupplungseinheit des zweiten oder dritten Behälters und Herstellen
einer Fluidverbindung des zweiten oder dritten Behälters mit dem Dosiersystem;
- Fördern von Zusatzstoff aus dem Dosiersystems in den zweiten Behälter oder Fördern
von Zusatzstoff und/ oder Reinigungsmittel in den dritten Behälter; und
- Auskuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit des dritten Kupplungswagens von der
wenigstens einen Kupplungseinheit des zweiten oder dritten Behälters.
[0067] Mit Hilfe des Verfahrens kann bei einer Entnahme von Zusatzstoff durch die Kupplungseinheit
des ersten Kupplungswagens und Anschluss der Rücklaufleitung des Dosiersystems an
die Kupplungseinheit des dritte Kupplungswagens ein Kreislauf von Zusatzstoff gebildet
werden.
[0068] Alternativ kann mittels des ersten Kupplungswagens Reinigungsmittel aus dem ersten
Behälter entnommen werden, während der dritte Kupplungswagen an den Behälter für kontaminiertes
Reinigungsmittel angekuppelt werden kann, um kontaminiertes Reinigungsmittel aus dem
Dosiersystem in den dritten Behälter abzuleiten. Auf diese Weise kann das Dosiersystem
rückstandslos gereinigt werden und eine Kontamination und Verschleppung vermieden
werden.
[0069] Ferner weist das erfindungsgemäße Verfahren die folgenden Verfahrensschritte auf:
- Verfahren des ersten Kupplungswagens entlang der ersten Führungsschiene zu der dem
zweiten Behälter zugeordneten Kupplungsposition;
- Verfahren der wenigstens einen Kupplungseinheit des ersten Kupplungswagens in Richtung
der Kupplungseinheit des zweiten Behälters;
- Ankuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit des ersten Kupplungswagens mit der
wenigstens einen Kupplungseinheit des zweiten Behälters und Herstellen einer Fluidverbindung
des zweiten Behälters mit dem Dosiersystem;
- Verfahren des dritten Kupplungswagens entlang der dritten Führungsschiene zu der dem
zweiten Behälter zugeordneten Kupplungsposition;
- Verfahren der wenigstens einen Kupplungseinheit des drittens Kupplungswagens in Richtung
der Kupplungseinheit des zweiten Behälters;
- Ankuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit des dritten Kupplungswagens mit der
wenigstens einen Kupplungseinheit des zweiten Behälters und Herstellen einer Fluidverbindung
des zweiten Behälters mit dem Dosiersystem;
- Fördern von Zusatzstoff in einem Kreislauf aus dem zweiten Behälter durch das Dosiersystem
in den zweiten Behälter; und
- Einstellen der Fördergeschwindigkeit des Zusatzstoffs im Kreislauf vorzugsweise über
die Pumpe des Dosiersystems in Abhängigkeit von einer Zusatzstoffanforderung zur Dosierung
in den Rauchartikel.
[0070] Auf diese Weise kann eine genaue Einstellung der gewünschten Fördermenge an Zusatzstoff
erfolgen. Der geforderte Volumenstrom wird von der Steuereinheit der Vorrichtung zum
Dosieren von Zusatzstoffen vorgegeben. Diese Zusatzstoffanforderung ist abhängig von
der angeschlossenen Zigaretten- und Filtermaschine. Hierzu ist die Steuereinheit in
Rauchartikel mit einer Signalleitung von einer Zigaretten- oder Filtermaschine verbunden.
Auf diese Weise kann in Abhängigkeit von den Signalen der jeweiligen Maschine die
optimale Fördermenge an Zusatzstoff angefordert werden.
[0071] Eine Führung des Volumenstroms im Kreislauf erfolgt in der Regel bis die Zigaretten-
bzw. Filtermaschine produktionsbereit ist. Zusätzlich zur Regelung des Volumenstroms
in Abhängigkeit von Signalen kann ein geschlossener Regelkreis zu Regelung des Volumenstroms
von Zusatzstoff bereitgestellt werden. Auf diese Weise ist eine genaue Dosierung des
Zusatzstoffes möglich. Da ein tatsächlicher Vergleich mit dem vorgegebenen Wert im
geschlossenen Regelkreis erfolgt, kann vorteilhafterweise auf eine manuelle Kalibrierung
verzichtet werden.
[0072] Die geschlossene Regelung beinhaltet, dass eine Dosiermenge mit Hilfe des Durchflussmessers
fortlaufend erfasst wird und diese Messsignale an die Steuereinheit gesendet werden.
In der Steuereinheit werden die gemessenen Werte mit der Zusatzstoffanforderung bzw.
den Sollwerten verglichen. Das Ziel des geschlossenen Regelkreises ist eine schnelle
Angleichung an die Zusatzstoffanforderung möglich. Neben der Dosiermenge kann die
Massenstromrate sowie der Druck- und die Temperatur gemessen werden. Durch dieses
Dosiersystem im geschlossenen Regelkreis, kann eine Zuführung von geringen Zusatzstoffmengen
sehr genau erfolgen. Dies hat den Vorteil, dass insbesondere beim Produktionsstart,
wobei die Geschwindigkeit der Zigarettenproduktion von wenigen Zigaretten in der Minute
auf eine Vielzahl von Zigaretten in kurzer Zeit erhöht wird, eine genaue Dosierung
erfolgen kann.
[0073] Ferner weist das erfindungsgemäße Verfahren folgende Verfahrensschritte auf:
- Auskuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit des dritten Kupplungswagens von der
wenigstens einen Kupplungseinheit des zweiten Behälters in Abhängigkeit von einer
Zusatzstoffanforderung zur Dosierung in den Rauchartikel;
- Fördern von Zusatzstoff aus dem zweiten Behälter und Umleiten des Zusatzstoffs aus
dem zweiten Behälter in dem Dosiersystem zu der Injektionseinrichtung;
- Dosierung des Zusatzstoffs in den Rauchartikel über die Injektionseinrichtung;
[0074] Mit Hilfe dieses Verfahrens kann der Zusatzstoff mittels eines kurzen Steuersignals
von der Kreislaufführung zur Injektionsvorrichtung in der Zigaretten- bzw. Filtermaschine
umgeleitet werden und ein schneller Produktionsstart erfolgen. Durch die Auskupplung
der Kupplungseinheit aus dem Zusatzstoffbehälter kann ein unbeabsichtigter Fluss in
die Rücklaufleitung vermieden werden. Durch die schnelle Umleitung der bereits voreingestellten
Dosiermenge wird ein schneller Produktionsstart und genaue Dosierung des Zusatzstoffes
in Rauchartikel gewährleistet.
[0075] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen beispielhafter Ausführungsformen
näher erläutert.
- Fig. 1a
- Perspektivische Darstellung der Rückseite einer Ausführungsform eines ersten Behälters
- Fig. 1 b
- Perspektivische Darstellung der Vordersete des in 1a gezeigten Behälters.
- Fig. 2a -b
- Perspektivische Darstellungen der Vorder- und Rückseite einer Ausführungsform eines
zweiten Behälters
- Fig. 3
- Anordnung von einem ersten und zweiten Behälter
- Fig. 4a
- Perspektivische Darstellung einer Führungsschiene mit einem ersten Kupplungswagen
mit einem Aufbau aufweisend eine Kupplungseinheit
- Fig. 4b-c
- Detaildarstellungen von vorne bzw. hinten des in Fig. 4a dargestellten Aufbaus
- Fig. 5a-b
- Schematische Darstellungen der Kupplungspositionen des ersten Kupplungswagens mit
einer Kupplungseinheit zum Anschluss an eine Einstrangzigarettenmaschine
- Fig.6
- Perspektivische Darstellung der Rückseite einer weiteren Ausführungsform des ersten
Behälters
- Fig. 7
- Perspektivische Darstellung der Rückseite einer weiteren Ausführungsform des zweiten
Behälters
- Fig. 8
- Anordnung der in Figuren 6 und 7 dargestellten ersten und zweiten Behältern
- Fig. 9
- Perspektivische Darstellung einer Führungsschiene mit einem ersten Kupplungswagen
mit einem Aufbau aufweisend zwei Kupplungseinheiten
- Fig. 10a-b
- Schematische Darstellungen der Kupplungspositionen des ersten Kupplungswagens mit
zwei Kupplungseinheiten zum Anschluss für eine Zweistrangmaschine
- Fig. 11 a-b
- Perspektivische Darstellungen der Rück- und Vorderseite einer weiteren Ausführungsform
des zweiten Behälters
- Fig.12a-c
- Perspektivische Darstellungen der Rück- und Vorderseite und schematische Schnittzeichnung
einer Ausführungsform eines dritten Behälters
- Fig. 13a-b
- Vorderansicht und Rückansicht einer Anordnung von drei Behältern
- Fig. 14
- Vorderansicht einer Haltevorrichtung mit drei Behältern
- Fig. 15
- Perspektivische Darstellung einer Haltevorrichtung
- Fig. 16
- Perspektivische Darstellung einer Anordnung von drei Führungsschienen mit jeweils
einem Kupplungswagen mit jeweils einer Kupplungseinheit
- Fig. 17a-b
- Schematische Darstellung in Höhe des zweiten Kupplungswagens, der von dem zweiten
Behälter (a) zu dem dritten Behälter (b) verfahrbar ist
- Fig. 18a-b
- Perspektivische Darstellungen der in Figuren 17a-b dargestellten Kupplungspositionen
des zweiten Kupplungswagens
- Fig. 19a-b
- Perspektivische Darstellungen weiterer Positionen des zweiten Kupplungswagens
- Fig. 20
- Schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform der zweiten Kupplungsschiene
- Fig. 21
- Schematische Darstellung des zweiten Kupplungswagen mit einer Anordnung von zwei Behältern
- Fig. 22a
- Schematische Darstellung des Zusatzstoffkreislaufes mittels ersten und dritten Kupplungswagen
- Fig. 22b
- Schematische Darstellung der Dosierung mittels ersten Kupplungswagen
- Fig. 22c
- Schematische Darstellung des Reinigungsprozesses mittels ersten und dritten Kupplungswagen
- Fig. 23a
- perspektivische Rückansicht einer Anordnung von drei Behältern mit Öffnungspaaren
- Fig. 24
- Perspektivische Darstellung einer Mehrzahl von Führungsschienen mit Kupplungswägen
mit ein bzw. zwei Kupplungseinheiten.
- Fig. 25a-b
- Perspektivische Ansicht und Rückansicht einer Vorrichtung zum Befüllen, und Entleeren
einer Anordnung von drei Behältern
Figur 1 zeigt die Rückseite 21 eines ersten Behälters 11 zur Aufnahme von Reinigungsmittel.
Der Behälter 11 weist einen quaderförmigen Außenbehälter mit einem Innenbehälter 23
auf. Die Rückseite des Behälters 11 weist im unteren Bereich nahe des Behälterbodens
25 des Innenbehälters 23 eine Öffnung 1 mit einer Kupplungseinheit 6 zur Entnahme
von Reinigungsmittel aus dem Behälter 11 auf. Die Kupplungseinheit 6 ist als selbstdichtende
und tropffreie Schnellkupplung ausgebildet, sodass im abgekuppelten Zustand keine
Flüssigkeit austreten kann. Die Kupplungseinheit 6 ist als Kupplungsbuchse ausgebildet,
die mit einem geeigneten Kupplungsstecker (vgl. Kupplungseinheit 16 in Fig. 3) eine
dichte und tropffreie Flüssigkeitsverbindung zu einer Leitung eines Dosiersystems
herstellen kann. Neben der Kupplungseinheit 6 des Behälters 11 sind zur Zentrierung
und Führung der einführbaren weiteren Kupplungseinheit 16 Führungsbuchsen 8 beidseitig
angeordnet.
[0076] Die Behälterrückseite 21 weist neben der ersten Öffnung 1 noch weitere Öffnungen
auf, die jeweils mit einem Blindstopfen 7 bestückt sind. Nicht für Führungsbuchsen
8 verwendete Löcher oder Sacklöcher, weisen ebenfalls Blindstopfen 9 auf.
[0077] Ferner weist der Behälter 11 einen Abdeckung 2 auf. Dieser Abdeckung 2 vermeidet,
dass beim Transport Fremdkörper oder Schmutzpartikel in den oben offenen Behälter
11 gelangen und dass Flüssigkeit beim Bewegen des Behälters 11 austritt. An den Enden
der Abdeckung 2 befindet sich auf beiden Seiten jeweils ein Griff 3, damit man die
Abdeckung 2 leicht greifen und den Behälter somit verschließen kann. Die Äußeren Griffe
4 dienen als Tragegriffe des Behälters 11.
[0078] Figur 1b zeigt eine perspektivische Darstellung von der Vorderseite des in Figur
1a dargestellten Behälters. Der Behälter 11 weist eine Seitenwand 22 auf, die mit
Befestigungseinheiten 17 montiert werden können. Der Außenbehälter 5 ist nur teilweise
dargestellt, um den darin aufgenommenen Innenbehälter 23 zu zeigen.
[0079] Durch die Anordnung des Innenbehälters 23 im Außenbehälter 5 ist es möglich, einen
geneigten Boden 25 des Innenbehälters bereitzustellen, während der Außenbehälter 5
für einen stabilen Stand einen geraden Boden 26 aufweist. Oberhalb des tiefsten Punktes
15 ist auf der rückseitigen Behälterwand 21 die Öffnung 1 zur Entnahme von Flüssigkeit
vorgesehen. So kann relativ lange Flüssigkeit aus dem Behälter 11 entnommen werden.
Damit keine Schmutzpartikel aus dem Behälter beim Entleeren gelangen können, kann
im Innenbehälter 23 an der Entnahmeöffnung 1 ein Filter vorgesehen werden.
[0080] Figur 2a und 2b zeigt einen zweiten Behälter 12, der für die Aufnahme von Zusatzstoff
ausgelegt ist. Bei dieser für Einstrangmaschinen geeigneten Ausführungsform des zweiten
Behälters befindet sich eine einzelne Öffnung 10 für die Entnahme des Zusatzstoffes
im unteren Bereich des Behälters 11. Dabei befindet sich die Öffnung 1 zur Entnahme
mit der Kupplungseinheit 6 nahe der tiefsten Stelle 15 des Innenbehälters 23 (siehe
Fig. 2b). Neben der Öffnung 1 sind Führungseinrichtungen ausgebildet als Führungsbuchsen
8 angeordnet. Die übrigen Öffnungen bzw. Löcher sind mit Blindstopfen 7,8 bestückt.
[0081] Ferner sind Aufhängeeinheiten 14 an den beiden Seitenwänden angeordnet. Diese können
eine mechanische Codierung aufweisen, um den Behälter an eine bestimmte Position in
der Vorrichtung zum Dosieren für Zusatzstoffe aufhängen zu können.
[0082] Figur 3 zeigt eine Anordnung von den in den Figuren 1 und 2 dargestellten Behältern.
Gemäß dieser Anordnung weisen die Öffnung 1 des ersten Behälters 11 und die Öffnung
10 des zweiten Behälters in die gleiche Richtung. Diese Anordnung ist so ausgelegt,
dass mittels der in Figur 4 dargestellten Vorrichtung zum Befüllen und Entleeren der
Anordnung eine Ankupplung an den Öffnungen 1 und 10 der jeweiligen Behälter automatisiert
erfolgen kann.
[0083] Die in Figur 4a-c gezeigte Vorrichtung zum Befüllen und Entleeren weist ein Gestell
50 mit einer ersten Führungsschiene 51 auf. Entlang der Führungsschiene 51 kann ein
Kupplungswagen 61 entlang der Achse 1 von der Position 55 zur Position 56 und zurück
verfahren werden. Auf diese Weise kann der Kupplungswagen zwischen zwei Behältern
verschoben werden, Kupplungseinheiten 6 des ersten oder zweiten Behälters anzuschließen.
Der Kupplungswagen 61 weist einen Aufbau 64 mit einem relativ zum Aufbau bewegbaren
Kupplungsschlitten 54 auf. Die Bewegung des Kupplungsschlittens 54 erfolgt im Wesentlichen
rechtwinklig zur Führungsschiene 51 entlang der Achse B. Die Ankupplungsbewegung entlang
der Achse B kann über eine Zylindereinheit des Aufbaus 64 pneumatisch erfolgen. Die
Bewegungen entlang der Führungsschiene 51 und der Achse B werden pneumatisch angetrieben.
Hierzu sind Anschlüsse 86 für die Druckluft am Gestell 50 der Führungsschiene 51 und
am Aufbau 64 des Wagens 61 vorgesehen. Ferner sind zwei Anschlüsse 87, 87' für Leitungen
vorgesehen, wobei in der gezeigten Ausführungsform der Anschluss 87 mit der Kupplungseinheit
16 verbunden ist.
[0084] Figur 4b und c zeigen Details einer Kupplungsplatte 65, die an dem Kupplungsschlitten
54 befestigt ist. Die Kupplungsplatte 65 ist schwimmend angebracht, so dass kleinere
Toleranzen zwischen der Behälterkupplung durch Bewegungen in Richtung der Achsen X,Y
und/oder Z ausgeglichen werden können. Die schwimmende Anbringung wird durch eine
Federanordnung 59 realisiert.
[0085] Figur 5a-b zeigen schematisch eine Anordnung von zwei Behältern 11 und 12 und eine
Vorrichtung zum Entleeren dieser Behälter 11, 12 in verschiedenen Kupplungspositionen
55, 56. Die Behälter 11 und 12 befinden sich in einer Vorrichtung zum Dosieren 60
von Zusatzstoffen in Rauchartikel 60, die für eine Einstrang-Zigarettenmaschine 70
ausgelegt ist.
[0086] Figur 5 a zeigt die Kupplungsposition 56 zur Entnahme von Zusatzstoff. Über die Leitung
74 von der Kupplungseinheit ist das Dosiersystem mit der Pumpenanordnung 69 angeschlossen.
Über die Leitung 81 zur Injektionsvorrichtung 85 kann der Zusatzstoff auf den einzelnen
Tabakstrang 71 aufgetragen werden.
[0087] Die Zigarettenmaschine 70 weist einen einzelnen Tabakstrang 71 auf. Die Geschwindigkeit
oder andere Parameter der Zigarettenmaschine 70 werden überwacht und über einen Signalgeber
80 werden Signale 73 an die Steuereinheit 77 der Vorrichtung 60 zum Dosieren von Zusatzstoffen
übertragen. In Abhängigkeit von den Steuersignalen 73 der Einstrang-Zigarettenmaschine
70, wird die Förderleistung der Pumpe 66 gesteuert.
[0088] Die Dosiermenge bzw. Volumenstrom des Zusatzstoffes wird über den Durchflussmesser
68 fortlaufend erfasst. In der Steuereinheit 77 werden die gemessenen Werte 76 mit
der Zusatzstoffanforderung bzw. den Sollwerten 75 verglichen. Bei Abweichungen vom
dem Sollwert x
soll erfolgt über den Motor 67 der Pumpe 66 eine Nachregelung, so dass eine sehr genaue
Dosierung erfolgen kann.
[0089] Die Steuereinheit 77 der Vorrichtung zum Dosieren für Zusatzstoffe wird ferner dazu
genutzt, um Steuersignale 83 an eine Steuerinsel 82 für den Kupplungswagen zu geben.
So kann der Kupplungswagen 61 von der Kupplungsposition 56 zur Kupplungsposition 55
bewegt werden.
[0090] Figur 5b zeigt die Kupplungsposition 55 des Kupplungswagens 61 zur Entnahme von Reinigungsmittel.
Die Kupplungseinheiten 6 und 16 sind angekuppelt, so dass die Pumpe 66 Reinigungsmittel
aus dem Behälter zur Reinigung des Dosiersystems und der Leitung 81 zur Injektionsvorrichtung
ansaugt. Das verwendete Reinigungsmittel wird in einen externen Behälter 36 zur Aufnahme
von kontaminierten Reinigungsmittel aufgefangen.
[0091] Figur 6 und 7 zeigt Ausführungsformen des ersten Behälters 11 und zweiten Behälters,
die bis auf die Anzahl der Entnahmeöffnungen baugleich zu in den Figuren 1 und 2 gezeigten
Behältern sind. Die Öffnung 1 im Behälter 11 und die Öffnung 10 im Behälter 12 sind
jeweils als Öffnungspaar 1,1' bzw. 10, 10' ausgebildet, so dass zwei Dosiersysteme
anschließbar sind.
[0092] Figur 8 zeigt eine Anordnung der in Figur 6 und 7 gezeigten Behälter, die mit der
in Figur 9 gezeigten Vorrichtung entleert werden kann. Der in Figur 9 gezeigte Kupplungswagen
unterscheidet sich von der in Figur 4a dargestellten Ausführungsform lediglich darin,
dass anstelle einer Kupplungseinheit 16 zwei Kupplungseinheiten 16' an der Kupplungsplatte
65 angeordnet sind. Diese beiden Kupplungseinheiten 16 und 16' können in die paarweise
angeordneten Kupplungseinheiten 6, 6' der Behälter 11 bzw. 12 eingreifen.
[0093] Figuren 10a und 10b zeigen eine Vorrichtung 84 zum Dosieren von Zusatzstoff, die
für eine Zweistrangzigarettenmaschine 72 mit zwei Dosiersystemen ausgestattet ist.
Es wird für jeden Tabakstrang 71 ein Dosiersystem bereitgestellt, die jeweils eine
Pumpe 66, 66' und Messsensoren 68, 68' wie Durchflusssensoren bzw. Druckmesssensoren
aufweisen und im geschlossenen Regelkreis geregelt werden (vgl. Figur 5a). Der Kupplungswagen
61 ist entlang der Achse A zwischen dem ersten Behälter 11 und dem zweiten Behälter
12 verfahrbar.
[0094] In Figur 10a werden beide Dosiersysteme von einem Zusatzstoffbehälter 12 mit Zusatzstoff
beschickt. Die Ankupplung der zwei Kupplungseinheiten 16, 16' des Kupplungswagens
61 erfolgt über die Bewegung in Achse B zu den Kupplungseinheiten 6, 6' des Zusatzstoffbehälters
12. Danach wird Zusatzstoff über die Leitungen 74, 74' von der Kupplungseinheit aus
dem Behälter 12 von beiden Dosiersysteme angesaugt.
[0095] In Figur 10b wird die Reinigungsposition des Kupplungswagens 61 gezeigt. Wie zu Figur
5b beschrieben erfolgt eine Reinigung mit dem Reinigungsmittel aus dem Reinigungsmittelbehälter
11. Hier werden jedoch statt ein Dosiersystem gleichzeitig zwei Dosiersysteme und
angeschlossene Leitungen 81, 81' zur Injektionsvorrichtung 85, 85' über die beiden
Kupplungseinheiten 16, 16' des Kupplungswagens 61 gereinigt.
[0096] Um einen schnellen und verschleppungsfreien Wechsel von Zusatzstoffen zu ermöglichen,
wird zusätzlich zu den vorher zu dem in Figur 1a-b beschriebenen ersten Reinigungsmittelbehälter
11 und dem zweiten Zusatzstoffbehälter 12 ein Behälter 13 für kontaminiertes Reinigungsmittel
vorgesehen. Wie Figur 11 a zeigt, ist ist der zweite Behälter 12 im Gegensatz zu der
vorigen Ausführungsform für Einstrangzigarettenmaschinen mit nur einer Öffnung 10
mit zusätzlichen Öffnungen 20 und 30 ausgestattet.
[0097] Figur 11 a zeigt im oberen Bereich des zweiten Behälters 12 eine zweite Öffnung 20
mit einer Kupplungseinheit 6 zur Aufnahme von Zusatzstoff. An diesen Kupplungsanschluss
mit seitlich jeweils einer Führungseinrichtung 8 kann ein externer Zusatzstofftank
mittels einem zweiten Kupplungswagen 62 angeschlossen werden, um den Behälter während
der Dosierung mit dem gleichen Zusatzstoff nachzufüllen. Für die nicht verwendeten
Kupplungsöffnungen bzw. Führungslöcher im oberen Bereich des Behälters sind Blindstopfen
7 und 9 angeordnet.
[0098] Oberhalb des Behälterbodens 25 des Innenbehälters 23 (vgl. Figur 11 b) befindet sich
eine dritte Öffnung 30 mit einer Kupplungseinheit 6, woran eine Rücklaufleitung aus
dem Dosiersystem anschließbar ist, die mittels einem dritter Kupplungswagen anschließbar
ist. Beidseitig der Kupplungseinheit 6 befindet sich je eine Führungsbuchse 8.
[0099] Figur 11b zeigt den zweiten Behälter 12 mit einem Innenbehälter 23, dessen Boden
25 zur optimalen Entnahme geneigt ist.
[0100] In den Figuren 12a bis c werden Ausführungsformen des dritten Behälters 13 für eine
Vorrichtung zum Befüllen und Entleeren mit drei Kupplungswägen gezeigt. Der Behälter
13 weist im oberen Bereich eine Öffnung 32 mit einer Kupplungseinheit 6 auf, durch
die eine Aufnahme von kontaminiertem Reinigungsmittel erfolgen kann. Ferner weist
der Behälter 13 für kontaminiertes Reinigungsmittel im unteren Bereich eine weitere
Öffnung 31 mit einer Kupplungseinheit 6 auf, die mit einer Rücklaufleitung des Dosiersystems
verbindbar ist. Die Öffnung 31 ist über den höher liegenden Bodenbereich des geneigten
Bodens 25 angeordnet.
[0101] Eine weitere mögliche Ausführungsform des Behälters 13 für kontaminiertes Reinigungsmittel
ist in der schematischen Schnittzeichnung der Figur 12c dargestellt. Hier ist eine
Steigleitung 27 an der Öffnung 31 des Behälters 13 angeordnet, um einen Rücklauf des
kontaminierten Reinigungsmittels aus dem Behälter 13 in die Rücklaufleitung zu vermeiden.
[0102] Figur 13 a zeigt die Anordnung von den drei in den Figuren 1a-b, 11a-b und 12a-b
gezeigten Behältern, wobei der Zusatzstoffbehälter 12 in der Mitte angeordnet ist.
Alle Öffnungen 1, 10, 20, 30 und 31 weisen in eine Richtung und sind für die Anfahrbarkeit
von den Kupplungswägen entweder im unteren Bereich der Behälter auf einer Ebene angeordnet
oder im oberen Bereich der Behälter. Die rückseitige Ansicht der in Fig. 13a gezeigten
Anordnung ist in Fig. 13b dargestellt. Hier werden die verschiedenen Neigungen des
jeweiligen Innenbehälters 23 deutlich. Der erste Behälter 11 und zweite Behälter 12
sind so geneigt, dass die rückseitigen Entnahmeöffnungen 1, und 10 jeweils nahe des
tiefsten Behälterpunktes angeordnet sind.
[0103] Figur 14 zeigt drei Behältern 11, 12, 13 die über die Aufhängeeinheiten 14 in einer
Haltevorrichtung 40 aufgehängt sind. Die Haltevorrichtung 40 weist Querstreben 41
sowie Seitenteile 42 und 43 auf. An der obersten Querstrebe sind Abtropfeinheiten
45 angeordnet. In der gezeigten Anordnung ist der für Zusatzstoff ausgelegte Behälter
12 in der Mitte angeordnet, während der Reinigungsmittelbehälter 11 beim Seitenteil
42 angeordnet ist. Weiterhin ist ein Behälter 13 für kontaminiertes Reinigungsmittel
zwischen dem Zusatzstoffbehälter 13 und dem Seitenteil 43 angeordnet. Figur 15 zeigt
die Haltevorrichtung 40 ohne Behälter und zum Haltern der Behälter Hängevorrichtungen
44, die mechanisch kodiert sein können, um die korrekte Position der jeweiligen Behälter
und somit ein reibungsloses Ankuppeln zu gewährleisten.
[0104] Figur 16 zeigt eine Vorrichtung zum Befüllen und Entleeren einer Anordnung von drei
Behältern mit drei Kupplungswagen 61, 62 und 63. Figur 16 stellt zur Vereinfachung
die zugehörige Haltevorrichtung 40 nicht dar. Eine erste Führungsschiene 51 ist so
angeordnet, dass sie sich auf Höhe der Kupplungseinheiten 6 der Öffnungspaare 1, 10
und 31 im unteren Bereich der Behälter befindet. Die zweite Führungsschiene 52 ist
oberhalb Führungsschiene 51 auf Höhe der Kupplungseinheiten im oberen Bereich der
Behälter angeordnet. Die dritte Führungsschiene 53 ist auf derselben Höhe in der Verlängerung
der ersten Schiene 51 angeordnet. Alle drei Kupplungswägen weisen jeweils eine Kupplungseinheit
16 zum Ankuppeln mit den Einzel-Kupplungseinheiten 6 der Behälter auf und sind baugleich
zur den in den Figuren 4a bis c gezeigten Kupplungswagen 61.
[0105] Mit Hilfe des Kupplungswagens 62 auf der Führungsschiene 52 im oberen Bereich kann
die Kupplungseinheit 16 wahlweise zwischen dem Zusatzstoffbehälter 12 und dem Behälter
13 für kontaminiertes Reinigungsmittel positioniert werden. Dies wird in Figur 17a
und 17b auf Höhe der zweiten Führungsschiene 52 schematisch dargestellt. Der erste
Kupplungswagen 61 bzw. 63 auf der unteren Ebene ist auf diesem Schema nicht dargestellt.
[0106] Figur 17a zeigt eine Vorrichtung 93 zum Dosieren von Zusatzstoff mit drei Behältern
11, 12 und 13. In Figur 17a ist ein Kupplungsanschluss mit dem mittleren Behälter
12 in der Kupplungsposition 34 dargestellt, der mit Zusatzstoff nachgefüllt wird.
Hierzu wird ein externer Zusatzstofftank 90 mittels einer externen Kupplungseinheit
92, die bevorzugt als Schnellkupplungseinheit ausgeführt ist, über die Leitung 91
zum externen Tank angeschlossen.
[0107] Nach der Befüllung des zweiten Behälters 12 mit Zusatzstoff wird mittels der Steuereinheit
77 und der Steuerinsel 82 der zweite Kupplungswagen 62 in die Kupplungsposition 33
vor dem Behälter für kontaminiertes Reinigungsmittel entlang der Achse A verfahren.
In dieser Kupplungsposition kann kann die Leitung 91 gereinigt werden, indem an die
externe Kupplungseinheit 92 ein externer Reinigungsmitteltank angeschlossen wird und
Reinigungsmittel durch die Leitung 91 in den Behälter 13 für kontaminiertes Reinigungsmittel
geführt wird.
[0108] Die Figuren 18a bzw. 18b zeigen die in den Figuren 17a und b gezeigten Kupplungspositionen
34 bzw. 33. Ferner zeigen die Figuren 19a und 19b die ausgekuppelten Positionen des
Kupplungsschlittens 54. Die Leitungen sind zur besseren Übersicht nicht dargestellt.
Nach erfolgter Nachfüllung des Zusatzstoffbehälters 13 ist die Kupplungseinheit 6
durch eine Querverschiebung des Kupplungsschlittens 54 in Richtung Führungsschiene
52 entkuppelt (vgl. 19 a). Um die Leitung 91 zum externen Tank zu reinigen, erfolgt
eine Verschiebung entlang der Führungsschiene 52 zur Kupplungsposition 33 des Kupplungswagens
62 d.h. zum Behälter 13 für kontaminiertes Reinigungsmittel (Fig. 19b). Über eine
Bewegung des Kupplungsschlittens 54 mit der Kupplungsplatte 64 zum Behälter 13 wird
die in den Figuren 17b bzw. 18b gezeigte Ankupplung über die Kupplungseinheiten 16
bzw. 6 erreicht.
[0109] Anstelle des Zusatzstofftankwagens 90 kann nun ein mit Reinigungsmittel gefüllter
externer Tank 94 bereitgestellt werden. Das Reinigungsmittel kann daraufhin zur Reinigung
durch die externe Leitung 91 fließen und im Behälter 13 für kontaminiertes Reinigungsmittel
aufgefangen werden. Danach kann der Kupplungswagen 62 von der Position 33 wieder zur
Position 34 der Figur 19a zurückgefahren werden.
[0110] Die Figur 20 zeigt eine alternative Ausführungsform einer Führungsschiene 52 in Kombination
mit einer Anordnung von drei Behältern. In Figur 20 wurde entlang der Achse A die
in Figur 19a gezeigte zweite Führungsschiene 52 verlängert, um mit dem Kupplungswagen
62 auch eine Befüllung des Reinigungsmitteltanks 11 von extern mittels der Leitung
91 durchführen zu können. Eine Nachfüllung erfolgt nach einem Anschluss über die externe
Kupplungseinheit 92 an den externen Reinigungsmitteltank 94 erfolgen.
[0111] Weiterhin ist wie in Figur 21 für eine Anordnung von zwei Behältern denkbar, den
zweiten Kupplungswagen 62 im oberen Bereich der Behälter zwischen dem ersten Behälter
11 und dem zweiten Behälters 12 zu verfahren. Dabei weist der erste Behälter 11 zusätzlich
zur ersten Öffnung 1 im unteren Bereich des Behälters eine weitere Öffnung im oberen
Bereich mit einer Kupplungseinheit 6 auf. Über die Bewegung entlang der Achse B, greifen
die Kupplungseinheiten 6, 16 in Position 35 ineinander, um Reinigungsmittel in den
Reinigungsmittelbehälter 11 abgeben zu können.
[0112] Die Figuren 22a-c beziehen sich auf eine Anordnung von drei Behältern und einer zugehörigen
Vorrichtung zum Befüllen und Entleeren mit drei Kupplungswägen 61, 62 und 63, wobei
die Ebene der Kupplungseinheiten im unteren Bereich der Behälter gezeigt wird.
[0113] Figur 22a und Figur 22b zeigt für eine Einstrangzigarettenmaschine die Verwendung
der Kupplungswagen 61 und 63 im unteren Bereich der Behälter. Figur 22a zeigt einen
geschlossenen Kreislauf des Zusatzstoffes, wobei über die Pumpenanordnung 69 der Zusatzstoff
vom zweiten Behälter 12 in die Rücklaufleitung 78 zum Behälter 12 zurückgeführt wird.
Hierzu wird die als Dreiwegeventil ausgebildete Ventileinheit 79 entsprechend eingestellt.
Die Steuereinheit 77 gibt in Abhängigkeit von Signalen 73 der Einstrangzigarettenmaschine
einen Sollwert X
soll vor. In der Kreislaufführung kann die gewünschte Dosiermenge mittels geschlossenen
Regelkreis mit Hilfe der Steuereinheit 77, Pumpe 66 und Messsensoren 68 genau eingestellt
werden.
[0114] In Figur 22b wird von der Zigarettenmaschine der Zusatzstoff angefordert. Über die
Steuereinheit 77 wurde die Ventileinheit 79 schnell auf die Leitung 81 zur Injektionsvorrichtung
umgeschaltet. Gleichzeitig wurde über die Steuerinsel 82 an der Position 57 die Auskupplung
der Kupplungseinheit 16 aus dem Behälter 12 durch eine Bewegung entlang der Achse
B veranlasst, um einen unbeabsichtigten Fluss vom Behälter 12 in die Rücklaufleitung
78 zu vermeiden. Durch die schnelle Umleitung der bereits voreingestellten Dosiermenge
wird ein schneller Produktionsstart und genaue Dosierung des Zusatzstoffes in Rauchartikel
gewährleistet.
[0115] Figur 22c zeigt die Kupplungspositionen 55 und 58 der Kupplungswägen 61 und 63, während
die Prozesskette bzw. das Dosiersystem gereinigt wird. In der gezeigten Reinigungsposition
wird mittels der Kupplungseinheit 16 des ersten Kupplungswagens 61 in Position 55
Reinigungsmittel aus dem Behälter 11 entnommen und nach Durchlaufen des Dosiersystems
zur Ventileinheit 79 geleitet. Die in Figur 22c gezeigte Ventilstellung der Ventileinheit
79 leitet das kontaminierte Reinigungsmittel in die Rücklaufleitung 78 zur Kupplungseinheit
16 des Kupplungswagens, um in dem Behälter 13 für kontaminiertes Reinigungsmittel
gesammelt zu werden.
[0116] Figuren 23 bis 25 zeigen eine Anordnung von drei Behältern und zugehörige Vorrichtungen
zum Befüllen und Entleeren mit drei Kupplungswägen 61, 62 und 63. Figur 23 zeigt die
Anordnung von drei Behältern für Zweistrangzigarettenmaschinen, wobei im oberen Bereich
des zweiten Behälters 12 und des dritten Behälters 13 wie bei der Behälteranordnung
für Einstrangzigarettenmaschinen jeweils nur eine Öffnung 20 bzw. 32 zum Anschluss
mit einem externe Tank angeordnet ist. Ein Unterschied zu den Behältern und Vorrichtung
für Einstrangzigarettenmaschinen ist im unteren Bereich der Behälter durch eine Verdoppelung
der Öffnungen und zugehörigen Kupplungseinheiten 6, 6' gegeben, um einen Anschluss
an zwei Dosiersysteme zu ermöglichen. Zur Entnahme über die Zuläufe des Dosiersystems
sind zwei Öffnungen 1, 1' im ersten Behälter 11 und zwei Öffnungen 10, 10' im zweiten
Behälter 12 vorgesehen. Für die zwei Rücklaufleitungen aus dem Dosiersystem sind jeweils
zwei Öffnungen 30, 30' und 31, 31' mit je zwei Kupplungseinheiten 6, 6' im zweiten
Behälter 12 bzw. dritten Behälter 13 angeordnet.
[0117] Figur 24 zeigt, dass die Kupplungseinheiten 16, 16', die auf den unteren Führungsschienen
51 und 53 zwischen den Öffnungspaaren der Behälter im unteren Bereich verfahren, paarweise
auf den jeweiligen Kupplungsplatten 65 der Kupplungswägen 61 und 63 zum Eingriff in
die entsprechenden Kupplungseinheiten 6, 6' angeordnet sind.
[0118] Figur 25a-b zeigt perspektivisch und als Rückansicht die gesamte Vorrichtung mit
der Anordnung von drei Behältern und drei Kupplungswägen 61, 62 und 63 für eine Zweistrangzigarettenmaschine.
Die Anordnung von drei Behältern 11, 12, 13 sind in der Haltevorrichtung 40 aufgehängt
mit den zugehörigen Querstreben 41 sowie den Seitenteilen 42 und 43. In der gezeigten
Anordnung ist der Behälter 12 für Zusatzstoff in der Mitte angeordnet, während der
Reinigungsmittelbehälter 11 daneben angeordnet ist. Die Kupplungswägen 61, 62, 63
auf den Führungsschienen 51, 52, und 53 befinden sich in der Darstellung alle gegenüber
den jeweiligen Öffnungspaaren 10, 20 und 30 des Zusatzstoffbehälters 12.
[0119] In der in Figuren 25 a und b gezeigten jeweiligen Kupplungsposition der Kupplungswägen
61 und 63 kann eine Kreislaufführung der zwei Dosiersysteme erfolgen (vgl. auch Fig.
22a für Einstrangzigarettenmaschine). Der Kupplungswagen 62 ist zur Befüllung mit
Zusatzstoff am Behälter 12 angekuppelt. Die weitere Ankupplungsposition gegenüber
dem Behälter 13 für kontaminiertes Reinigungsmittel ist in Figur 25b gezeigt. Analog
können die Kupplungswägen 61 und 63 zwischen den jeweiligen Behältern verfahren. Dies
erfolgt nach dem in den Figuren 22a-c schematisch dargestellten Prinzip mit dem Unterschied,
dass anstelle einer Kupplungseinheit 16 zwei Kupplungseinheiten 16, 16' angekuppelt
werden, um je zwei Zuläufe 74, 74' und Rückläufe 78. 78' des Dosiersystems anschließen
zu können (für Beispiel eines Zweifachanschlusses an Kupplungswagen 61 und zugehörige
Leitungen 74, 74' vgl. auch Figuren 10a und 10b).
Bezugszeichenliste
[0120]
| 1 |
Erste Öffnung im ersten Behälter |
| 2 |
Abdeckung |
| 3 |
Deckelgriffe |
| 4 |
Behältergriffe |
| 5 |
Außenbehälter |
| 6 |
Kupplungseinheit am Behälter |
| 7 |
Blindstopfen in Kupplungsöffnung |
| 8 |
Führungsbuchse |
| 9 |
Blindstopfen für Loch für Führungsbuchsen |
| 10 |
Erste Öffnung im Zusatzstoffbehälter |
| 11 |
Erster Behälter für Reinigungsmittel |
| 12 |
Zweiter Behälter für Zusatzstoff |
| 13 |
Dritter Behälter für kontaminiertes Reinigungsmittel |
| 14 |
Aufhängeeinheiten |
| 15 |
Tiefster Behälterpunkt |
| 16 |
Bewegbare Kupplungseinheiten |
| 17 |
Befestigungseinheiten |
| 18 |
Führungsstifte |
| 20 |
Zweite Öffnung im Zusatzstoffbehälter |
| 21 |
Rückseite des Behälters |
| 22 |
Seitenwand |
| 23 |
Innenbehälter |
| 24 |
Behälteröffnung |
| 25 |
Geneigter Behälterboden des Innenbehälters |
| 26 |
Behälterboden des Außenbehälters |
| 27 |
Steigleitung |
| 30 |
Dritte Öffnung im Zusatzstoffbehälter |
| 31 |
Erste Öffnung im Behälter für kontaminiertes Reinigungsmittel |
| 32 |
Zweite Öffnung im Behälter für kontaminiertes Reinigungsmittel |
| 33 |
Kupplungsposition für Anschluss des Behälters für kontaminiertes Reinigungsmittel
mit einem externen Reinigungsmitteltank |
| 34 |
Kupplungsposition zur Befüllung des Zusatzstoffbehälters |
| 35 |
Kupplungsposition zur Befüllung des Reinigungsmittelbehälters |
| 36 |
Externer Behälter zur Aufnahme von kontaminierten Reinigungsmittel |
| 40 |
Haltevorrichtung |
| 41 |
Querstreben |
| 42 |
Seitenteil |
| 43 |
Seitenteil |
| 44 |
Hängevorrichtung |
| 45 |
Abtropfeinheiten |
| 50 |
Gestell |
| 51 |
Erste Führungsschiene |
| 52 |
Zweite Führungsschiene |
| 53 |
Dritte Führungsschiene |
| 54 |
Kupplungsschlitten |
| 55 |
Kupplungsposition zur Entnahme vom Reinigungsmittelbehälter |
| 56 |
Kupplungsposition zur Entnahme vom Zusatzstoffbehälter |
| 57 |
Kupplungsposition für Rücklauf zum Zusatzstoffbehälter |
| 58 |
Kupplungsposition für Rücklauf zum Behälter für kontaminiertes Reinigungsmittel |
| 59 |
Federanordnung |
| 60 |
Vorrichtung zum Dosieren von Zusatzstoffen mit zwei Behältern |
| 61 |
Erster Kupplungswagen |
| 62 |
Zweiter Kupplungswagen |
| 63 |
Dritter Kupplungswagen |
| 64 |
Aufbau |
| 65 |
Kupplungsplatte |
| 66 |
Pumpe |
| 67 |
Motor |
| 68 |
Messsensor |
| 69 |
Pumpenanordnung |
| 70 |
Einstrangzigarettenmaschine |
| 71 |
Tabakstrang |
| 72 |
Zweistranzigarettenmaschine |
| 73 |
Steuersignale von Zigarettenmaschine |
| 74 |
Leitung von Kupplungseinheit |
| 75 |
Sollwert |
| 76 |
Messsignale des Messsensors |
| 77 |
Steuereinheit der Vorrichtung zum Dosieren von Zusatzstoffen in Rauchartikel |
| 78 |
Rücklaufleitung |
| 79 |
Ventileinheit |
| 80 |
Steuereinheit Zigarettenmaschine |
| 81 |
Leitung zur Injektionsvorrichtung |
| 82 |
Steuerinsel |
| 83 |
Steuersignale an Kupplungswagen |
| 84 |
Vorrichtung zum Dosieren von Zusatzstoff für Zweistrangzigarettenmaschine |
| 85 |
Injektionsvorrichtung |
| 86 |
Druckluftanschluss für pneumatischen Antrieb |
| 87 |
Leitungsanschluss |
| 90 |
Externer Zusatzstofftank |
| 91 |
Leitung zum externen Zusatzstofftank oder Reinigungsmitteltank |
| 92 |
Externe Kupplungseinheit |
| 93 |
Vorrichtung zum Dosieren von Zusatzstoff mit drei Behältern |
| 94 |
Externer Reinigungsmitteltank |
| A |
Achse parallel zur Führungsschiene |
| B |
Achse quer zur Führungsschiene |
| X,Y,Z |
Bewegungsrichtungen der schwimmend gelagerten Kupplungsplatte |
1. Behälter (11, 12, 13) zur Aufnahme insbesondere eines flüssigen Mediums und zur Verwendung
in einer Vorrichtung zum Dosieren von Zusatzstoffen in Rauchartikel, mit wenigstens
einer ersten Öffnung (1, 10,31),
wobei die wenigstens erste Öffnung (1, 10, 31) eine Kupplungseinheit (6) aufweist,
wobei dem Behälter (11, 12, 13) über die wenigstens erste Öffnung (1, 10, 31) Medium
zugeführt oder entnommen werden kann,
wobei die erste Öffnung (1, 10, 31) mittels der Kupplungseinheit (6) nach Zuführung
oder Entnahme von Medium selbstdichtend verschließbar ist.
2. Behälter (11, 12, 13) nach Anspruch 1, wobei der Behälter (11, 12, 13) weiterhin wenigstens
eine vorzugsweise als Führungsbuchse ausgebildete Führungseinrichtung (8) aufweist.
3. Behälter (11, 12, 13) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Behälter
(11, 12, 13) eine zweite Öffnung (20, 32) aufweist, wobei die zweite Öffnung (20,
32) eine Kupplungseinheit (6) aufweist, wobei dem Behälter (11, 12, 13) über die zweite
Öffnung (20, 32) Medium zugeführt oder entnommen werden kann,
wobei die zweite Öffnung (20, 32) mittels der Kupplungseinheit (6) nach Zuführung
oder Entnahme von Medium selbstdichtend verschließbar ist.
4. Behälter (12) nach Anspruch 3, wobei der Behälter (12) eine dritte Öffnung (30) aufweist,
wobei die dritte Öffnung (30) eine Kupplungseinheit (6) aufweist, wobei dem Behälter
(12) über die dritte Öffnung (30) Medium zugeführt oder entnommen werden kann,
wobei die dritte Öffnung (30) mittels der Kupplungseinheit (6) nach Zuführung oder
Entnahme von Medium selbstdichtend verschließbar ist.
5. Behälter (11, 12, 13) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei wenigstens eine
Öffnung (1, 10, 31) nahe des Behälterbodens angeordnet ist, und wobei die wenigstens
eine nahe des Behälterbodens angeordnete Öffnung (1, 10, 31) als Öffnungspaar (1,
1', 10, 10', 31, 31') ausgebildet ist.
6. Behälter (11, 12, 13) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Behälter
(11, 12, 13) einen Innenbehälter (23) mit einem geneigten Boden (25) aufweist.
7. Anordnung von Behältern (11, 12) mit
einem ersten Behälter (11) zur Aufnahme von Reinigungsmittel und einem zweiten Behälter
(12) nach einem der Ansprüche 1 bis 6 zur Aufnahme von Zusatzstoff,
wobei die Behälter (11, 12) nebeneinander angeordnet sind und derart ausgerichtet
sind, dass die Öffnungen (1, 10) in dieselbe Richtung weisen.
8. Anordnung nach Anspruch 7, weiterhin aufweisend einen dritten Behälter (13) nach einem
der Ansprüche 1 bis 6 zur Aufnahme von kontaminiertem Reinigungsmittel, wobei der
dritte Behälter (13) neben dem zweiten Behälter angeordnet ist und derart ausgerichtet
ist, dass die Öffnungen (1, 10, 30, 31) in dieselbe Richtung weisen.
9. Vorrichtung zum Befüllen und/ oder Entleeren einer Anordnung von wenigstens zwei Behältern
(11, 12) zur Verwendung in einer Vorrichtung zum Dosieren von Zusatzstoffen in Rauchartikel,
aufweisend
wenigstens eine erste Führungsschiene (51) und
wenigstens einen ersten Kupplungswagen (61), der entlang der Führungsschiene (51)
zwischen zwei Kupplungspositionen (55, 56) von dem ersten Behälter (11) zu dem zweiten
Behälter (12) verfahrbar ist,
wobei der erste Kupplungswagen (61) einen Aufbau (64) mit einem relativ zu dem Aufbau
(64) verfahrbaren Kupplungsschlitten (54) aufweist, und
wobei der Kupplungsschlitten (54) wenigstens eine Kupplungseinheit (16) trägt,
wobei die wenigstens eine Kupplungseinheit (16) des Kupplungsschlittens (54) mit wenigstens
einer Kupplungseinheit (6) des ersten oder des zweiten Behälters (11, 12) verbindbar
ist, und
wobei die wenigstens eine Kupplungseinheit (16) über eine Leitung (74) mit einem Dosiersystem
der Vorrichtung zum Dosieren von Zusatzstoffen in Rauchartikel verbunden ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, aufweisend
eine zweite Führungsschiene (52) und
einen zweiten Kupplungswagen (62), der entlang der zweiten Führungsschiene (52) zwischen
zwei Kupplungspositionen (35, 34) von dem ersten Behälter (11) zu dem zweiten Behälter
(12) verfahrbar ist,
wobei die zweite Führungsschiene (52) über der ersten Führungsschiene (51) angeordnet
ist, und
wobei der zweite Kupplungswagen (62) einen Aufbau (64) mit einem relativ zu dem Aufbau
(64) verfahrbaren Kupplungsschlitten (54) aufweist, und
wobei der Kupplungsschlitten (54) wenigstens eine Kupplungseinheit (16) trägt,
wobei die wenigstens eine Kupplungseinheit (16) des Kupplungsschlittens (54) mit wenigstens
einer weiteren Kupplungseinheit (6) des ersten oder des zweiten Behälters (11, 12)
verbindbar ist, und
wobei die Kupplungseinheit (16) über eine Leitung (91) mit einem externen Zusatzstofftank
(90) oder einem externen Reinigungsmitteltank (94) verbindbar ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9, aufweisend
einen dritten Behälter (13),
eine zweite Führungsschiene (52) und
einen zweiten Kupplungswagen (62), der entlang der zweiten Führungsschiene (52) zwischen
zwei Kupplungspositionen (34, 33) von dem zweiten Behälter (11) zu dem dritten Behälter
(12) verfahrbar ist,
wobei die zweite Führungsschiene (52) über der ersten Führungsschiene (51) angeordnet
ist, und
wobei der zweite Kupplungswagen (62) einen Aufbau (64) mit einem relativ zu dem Aufbau
(64) verfahrbaren Kupplungsschlitten (54) aufweist, und
wobei der Kupplungsschlitten (54) wenigstens eine Kupplungseinheit (16) trägt,
wobei die wenigstens eine Kupplungseinheit (16) des Kupplungsschlittens (54) mit wenigstens
einer weiteren Kupplungseinheit (6) des zweiten oder des dritten Behälters (11, 12)
verbindbar ist, und
wobei die Kupplungseinheit (16) über eine Leitung (91) mit einem externen Zusatzstofftank
(90) oder einem externen Reinigungsmitteltank (94) verbindbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, aufweisend
eine dritte Führungsschiene (53) und
einen dritten Kupplungswagen (63), der entlang der dritten Führungsschiene (52) zwischen
zwei Kupplungspositionen (57, 58) von dem zweiten Behälter (11) zu dem dritten Behälter
(12) verfahrbar ist,
wobei die dritte Führungsschiene (52) längsfluchtend zu der ersten Führungsschiene
(51) angeordnet ist oder mit der ersten Führungsschiene (51) einstückig ausgebildet
ist, und wobei der dritte Kupplungswagen (62) einen Aufbau (64) mit einem relativ
zu dem Aufbau (64) verfahrbaren Kupplungsschlitten (54) aufweist, und
wobei der Kupplungsschlitten (54) wenigstens eine Kupplungseinheit (16) trägt,
wobei die wenigstens eine Kupplungseinheit (16) des Kupplungsschlittens (54) mit wenigstens
einer weiteren Kupplungseinheit (6) des zweiten oder des dritten Behälters (11, 12)
verbindbar ist, und
wobei die wenigstens eine Kupplungseinheit (16) über eine Leitung (78) mit einem Dosiersystem
der Vorrichtung zum Dosieren von Zusatzstoffen in Rauchartikel verbunden ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei die Kupplungseinheit (16) nach
dem Ankuppeln selbstdichtend verschließbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, wobei der Kupplungswagen (61) auf der
Führungsschiene (51) und/ oder die Kupplungseinheit (16) relativ zu dem Aufbau (64)
pneumatisch, hydraulisch, elektromechanisch oder elektromagnetisch bewegbar ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, wobei die wenigstens eine Kupplungseinheit
(16) mittels einer Kupplungsplatte (65) an dem Kupplungsschlitten (54) gehaltert ist
und wobei die Kupplungsplatte (65) an dem Kupplungsschlitten schwimmend gelagert ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 12 bis 15, wobei der wenigstens eine Kupplungsschlitten
(54) zwei Kupplungseinheiten (16) aufweist.
17. Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 16 mit den
folgenden Verfahrensschritten:
- Verfahren des ersten Kupplungswagens (61) entlang der ersten Führungsschiene (51)
zu der dem ersten Behälter (11) oder dem zweiten Behälter (12) zugeordneten Kupplungsposition
(55, 56);
- Verfahren der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des ersten Kupplungswagens
(61) in Richtung der Kupplungseinheit (6) des ersten oder zweiten Behälters (11, 12);
- Ankuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des ersten Kupplungswagens
(61) mit der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des ersten oder zweiten Behälters
(11, 12), und Herstellen einer Fluidverbindung des ersten oder zweiten Behälters (11,
12) mit dem Dosiersystem;
- Fördern von Reinigungsmittel aus dem ersten Behälter (11) oder Zusatzstoff aus dem
zweiten Behälter (12) mittels einer Pumpe (66) des Dosiersystems zur Reinigung des
Dosiersystems oder zur Bereitstellung von Zusatzstoff für die Zigarettenproduktion;
und
- Auskuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des ersten Kupplungswagens
(61) von der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des ersten oder zweiten Behälters
(11, 12).
18. Verfahren nach Anspruch 17, ferner aufweisend die folgenden Verfahrensschritte:
- Anschließen eines externen Zusatzstofftanks oder eines externen Reinigungsmitteltanks
an die wenigstens eine Kupplungseinheit (16) des zweiten Kupplungswagens (62);
- Verfahren des zweiten Kupplungswagens (62) entlang der zweiten Führungsschiene (52)
zu der dem ersten Behälter (11) oder dem zweiten Behälter (12) zugeordneten Kupplungsposition
(35, 34);
- Verfahren der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des zweiten Kupplungswagens
(62) in Richtung der Kupplungseinheit (6) des ersten oder zweiten Behälters (11, 12);
- Ankuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des zweiten Kupplungswagens
(62) mit der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des ersten oder zweiten Behälters
(11, 12) und Herstellen einer Fluidverbindung des ersten oder zweiten Behälters (11,
12) mit dem externen Zusatzstofftank (90) oder dem externen Reinigungsmitteltank (94);
- Befüllen des ersten Behälters (11) mit Reinigungsmittel oder Befüllen des zweiten
Behälters (12) mit Zusatzstoff; und
- Auskuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des zweiten Kupplungswagens
(62) von der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des ersten oder zweiten Behälters
(11, 12).
19. Verfahren nach Anspruch 17, ferner aufweisend die folgenden Verfahrensschritte:
- Anschließen des externen Zusatzstofftanks (90) oder des externen Reinigungsmitteltanks
(94) an die wenigstens eine Kupplungseinheit (16) des zweiten Kupplungswagens (62);
- Verfahren des zweiten Kupplungswagens (62) entlang der zweiten Führungsschiene (52)
zu der dem zweiten Behälter (12) oder dem dritten Behälter (13) zugeordneten Kupplungsposition
(34, 33);
- Verfahren der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des zweiten Kupplungswagens
(62) in Richtung der Kupplungseinheit (6) des zweiten oder dritten Behälters (12,
13);
- Ankuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des zweiten Kupplungswagens
(62) mit der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des zweiten oder dritten Behälters
(12, 13) und Herstellen einer Fluidverbindung des zweiten oder dritten Behälters (12,
13) mit dem externen Zusatzstofftank (90) oder dem externen Reinigungsmitteltank (94);
- Befüllen des zweiten Behälters (11) mit Zusatzstoff aus dem externen Zusatzstofftank
(90) oder Reinigen der Leitung (91) zum externen Reinigungsmitteltank (94) und Abgabe
von Reinigungsmittel in den dritten Behälter (13); und
- Auskuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des zweiten Kupplungswagens
(62) von der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des zweiten oder dritten Behälters
(12, 13).
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19, ferner aufweisend die folgenden Verfahrensschritte:
- Verfahren des dritten Kupplungswagens (63) entlang der dritten Führungsschiene (53)
zu der dem zweiten Behälter (12) oder dem dritten Behälter (13) zugeordneten Kupplungsposition
(55, 56);
- Verfahren der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des dritten Kupplungswagens
(63) in Richtung der Kupplungseinheit (6) des zweiten oder dritten Behälters (12,
13);
- Ankuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des dritten Kupplungswagens
(63) mit der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des zweiten oder dritten Behälters
(12, 13) und Herstellen einer Fluidverbindung des zweiten oder dritten Behälters (12,
13) mit dem Dosiersystem;
- Fördern von Zusatzstoff aus dem Dosiersystems in den zweiten Behälter (12) oder
Fördern von Zusatzstoff und/ oder Reinigungsmittel in den dritten Behälter (13); und
- Auskuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des dritten Kupplungswagens
(63) von der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des zweiten oder dritten Behälters
(12, 13).
21. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 17 bis 20, ferner aufweisend die
folgenden Verfahrensschritte:
- Verfahren des ersten Kupplungswagens (61) entlang der ersten Führungsschiene (51)
zu der dem zweiten Behälter (12) zugeordneten Kupplungsposition (56);
- Verfahren der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des ersten Kupplungswagens
(61) in Richtung der Kupplungseinheit (6) des zweiten Behälters (12);
- Ankuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des ersten Kupplungswagens
(61) mit der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des zweiten Behälters (12) und
Herstellen einer Fluidverbindung des zweiten Behälters (12) mit dem Dosiersystem;
- Verfahren des dritten Kupplungswagens (63) entlang der dritten Führungsschiene (53)
zu der dem zweiten Behälter (12) zugeordneten Kupplungsposition (57);
- Verfahren der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des drittens Kupplungswagens
(63) in Richtung der Kupplungseinheit (6) des zweiten Behälters (12);
- Ankuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des dritten Kupplungswagens
(63) mit der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des zweiten Behälters (12) und
Herstellen einer Fluidverbindung des zweiten Behälters (12) mit dem Dosiersystem;
- Fördern von Zusatzstoff in einem Kreislauf aus dem zweiten Behälter (12) durch das
Dosiersystem in den zweiten Behälter (12); und
- Einstellen der Fördergeschwindigkeit des Zusatzstoffs im Kreislauf vorzugsweise
über die Pumpe des Dosiersystems in Abhängigkeit von einer Zusatzstoffanforderung
zur Dosierung in den Rauchartikel.
22. Verfahren nach Anspruch 21, ferner aufweisend die folgenden Verfahrensschritte:
- Auskuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des dritten Kupplungswagens
(63) von der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des zweiten Behälters (12) in Abhängigkeit
von einer Zusatzstoffanforderung zur Dosierung in den Rauchartikel;
- Fördern von Zusatzstoff aus dem zweiten Behälter (12) und Umleiten des Zusatzstoffs
aus dem zweiten Behälter (12) in dem Dosiersystem zu der Injektionseinrichtung;
- Dosierung des Zusatzstoffs in den Rauchartikel über die Injektionseinrichtung.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Behälter (11, 12, 13) zur Aufnahme insbesondere eines flüssigen Mediums und zur Verwendung
in einer Vorrichtung zum Dosieren von Zusatzstoffen in Rauchartikel, mit mit wenigstens
einer ersten Öffnung (1, 10, 31),
dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens erste Öffnung (1, 10, 31) eine Kupplungseinheit (6) aufweist,
wobei dem Behälter (11, 12, 13) über die wenigstens erste Öffnung (1, 10, 31) Medium
zugeführt oder entnommen werden kann,
wobei die erste Öffnung (1, 10, 31) mittels der Kupplungseinheit (6) nach Zuführung
oder Entnahme von Medium selbstdichtend verschließbar ist.
2. Behälter (11, 12, 13) nach Anspruch 1, wobei der Behälter (11, 12, 13) weiterhin
wenigstens eine vorzugsweise als Führungsbuchse ausgebildete Führungseinrichtung (8)
aufweist.
3. Behälter (11, 12, 13) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Behälter
(11, 12, 13) eine zweite Öffnung (20, 32) aufweist, wobei die zweite Öffnung (20,
32) eine Kupplungseinheit (6) aufweist, wobei dem Behälter (11, 12, 13) über die zweite
Öffnung (20, 32) Medium zugeführt oder entnommen werden kann,
wobei die zweite Öffnung (20, 32) mittels der Kupplungseinheit (6) nach Zuführung
oder Entnahme von Medium selbstdichtend verschließbar ist.
4. Behälter (12) nach Anspruch 3, wobei der Behälter (12) eine dritte Öffnung (30) aufweist,
wobei die dritte Öffnung (30) eine Kupplungseinheit (6) aufweist, wobei dem Behälter
(12) über die dritte Öffnung (30) Medium zugeführt oder entnommen werden kann,
wobei die dritte Öffnung (30) mittels der Kupplungseinheit (6) nach Zuführung oder
Entnahme von Medium selbstdichtend verschließbar ist.
5. Behälter (11, 12, 13) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei wenigstens eine
Öffnung (1, 10, 31) nahe des Behälterbodens angeordnet ist, und wobei die wenigstens
eine nahe des Behälterbodens angeordnete Öffnung (1, 10, 31) als Öffnungspaar (1,
1', 10, 10', 31, 31') ausgebildet ist.
6. Behälter (11, 12, 13) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Behälter
(11, 12, 13) einen Innenbehälter (23) mit einem geneigten Boden (25) aufweist.
7. Anordnung von Behältern (11, 12) nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit einem ersten
Behälter (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 6 zur Aufnahme von Reinigungsmittel und
einem zweiten Behälter (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 6 zur Aufnahme von Zusatzstoff,
wobei die Behälter (11, 12) nebeneinander angeordnet sind und derart ausgerichtet
sind, dass die Öffnungen (1, 10) in dieselbe Richtung weisen.
8. Anordnung nach Anspruch 7, weiterhin aufweisend einen dritten Behälter (13) nach
einem der Ansprüche 1 bis 6 zur Aufnahme von kontaminiertem Reinigungsmittel, wobei
der dritte Behälter (13) neben dem zweiten Behälter angeordnet ist und derart ausgerichtet
ist, dass die Öffnungen (1, 10, 30, 31) in dieselbe Richtung weisen.
9. Vorrichtung zum Befüllen und/ oder Entleeren einer Anordnung von wenigstens zwei
Behältern (11, 12) nach einem der Ansprüche 1 bis 6 zur Verwendung in einer Vorrichtung
zum Dosieren von Zusatzstoffen in Rauchartikel, aufweisend
wenigstens eine erste Führungsschiene (51) und
wenigstens einen ersten Kupplungswagen (61), der entlang der Führungsschiene (51)
zwischen zwei Kupplungspositionen (55, 56) von dem ersten Behälter (11) zu dem zweiten
Behälter (12) verfahrbar ist,
wobei der erste Kupplungswagen (61) einen Aufbau (64) mit einem relativ zu dem Aufbau
(64) verfahrbaren Kupplungsschlitten (54) aufweist, und
wobei der Kupplungsschlitten (54) wenigstens eine Kupplungseinheit (16) trägt,
wobei die wenigstens eine Kupplungseinheit (16) des Kupplungsschlittens (54) mit wenigstens
einer Kupplungseinheit (6) des ersten oder des zweiten Behälters (11, 12) verbindbar
ist, und
wobei die wenigstens eine Kupplungseinheit (16) über eine Leitung (74) mit einem Dosiersystem
der Vorrichtung zum Dosieren von Zusatzstoffen in Rauchartikel verbunden ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, aufweisend
eine zweite Führungsschiene (52) und
einen zweiten Kupplungswagen (62), der entlang der zweiten Führungsschiene (52) zwischen
zwei Kupplungspositionen (35, 34) von dem ersten Behälter (11) zu dem zweiten Behälter
(12) verfahrbar ist,
wobei die zweite Führungsschiene (52) über der ersten Führungsschiene (51) angeordnet
ist, und
wobei der zweite Kupplungswagen (62) einen Aufbau (64) mit einem relativ zu dem Aufbau
(64) verfahrbaren Kupplungsschlitten (54) aufweist, und
wobei der Kupplungsschlitten (54) wenigstens eine Kupplungseinheit (16) trägt, wobei
die wenigstens eine Kupplungseinheit (16) des Kupplungsschlittens (54) mit wenigstens
einer weiteren Kupplungseinheit (6) des ersten oder des zweiten Behälters (11, 12)
verbindbar ist, und
wobei die Kupplungseinheit (16) über eine Leitung (91) mit einem externen Zusatzstofftank
(90) oder einem externen Reinigungsmitteltank (94) verbindbar ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9, aufweisend
einen dritten Behälter (13),
eine zweite Führungsschiene (52) und
einen zweiten Kupplungswagen (62), der entlang der zweiten Führungsschiene (52) zwischen
zwei Kupplungspositionen (34, 33) von dem zweiten Behälter (11) zu dem dritten Behälter
(12) verfahrbar ist,
wobei die zweite Führungsschiene (52) über der ersten Führungsschiene (51) angeordnet
ist, und
wobei der zweite Kupplungswagen (62) einen Aufbau (64) mit einem relativ zu dem Aufbau
(64) verfahrbaren Kupplungsschlitten (54) aufweist, und
wobei der Kupplungsschlitten (54) wenigstens eine Kupplungseinheit (16) trägt, wobei
die wenigstens eine Kupplungseinheit (16) des Kupplungsschlittens (54) mit wenigstens
einer weiteren Kupplungseinheit (6) des zweiten oder des dritten Behälters (11, 12)
verbindbar ist, und
wobei die Kupplungseinheit (16) über eine Leitung (91) mit einem externen Zusatzstofftank
(90) oder einem externen Reinigungsmitteltank (94) verbindbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, aufweisend
eine dritte Führungsschiene (53) und
einen dritten Kupplungswagen (63), der entlang der dritten Führungsschiene (52) zwischen
zwei Kupplungspositionen (57, 58) von dem zweiten Behälter (11) zu dem dritten Behälter
(12) verfahrbar ist,
wobei die dritte Führungsschiene (52) längsfluchtend zu der ersten Führungsschiene
(51) angeordnet ist oder mit der ersten Führungsschiene (51) einstückig ausgebildet
ist, und wobei der dritte Kupplungswagen (62) einen Aufbau (64) mit einem relativ
zu dem Aufbau (64) verfahrbaren Kupplungsschlitten (54) aufweist, und
wobei der Kupplungsschlitten (54) wenigstens eine Kupplungseinheit (16) trägt,
wobei die wenigstens eine Kupplungseinheit (16) des Kupplungsschlittens (54) mit wenigstens
einer weiteren Kupplungseinheit (6) des zweiten oder des dritten Behälters (11, 12)
verbindbar ist, und
wobei die wenigstens eine Kupplungseinheit (16) über eine Leitung (78) mit einem Dosiersystem
der Vorrichtung zum Dosieren von Zusatzstoffen in Rauchartikel verbunden ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei die Kupplungseinheit (16) nach
dem Ankuppeln selbstdichtend verschließbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, wobei der Kupplungswagen (61) auf
der Führungsschiene (51) und/ oder die Kupplungseinheit (16) relativ zu dem Aufbau
(64) pneumatisch, hydraulisch, elektromechanisch oder elektromagnetisch bewegbar ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, wobei die wenigstens eine Kupplungseinheit
(16) mittels einer Kupplungsplatte (65) an dem Kupplungsschlitten (54) gehaltert ist
und wobei die Kupplungsplatte (65) an dem Kupplungsschlitten schwimmend gelagert ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 12 bis 15, wobei der wenigstens eine
Kupplungsschlitten (54) zwei Kupplungseinheiten (16) aufweist.
17. Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 16 mit den
folgenden Verfahrensschritten:
- Verfahren des ersten Kupplungswagens (61) entlang der ersten Führungsschiene (51)
zu der dem ersten Behälter (11) oder dem zweiten Behälter (12) zugeordneten Kupplungsposition
(55, 56);
- Verfahren der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des ersten Kupplungswagens
(61) in Richtung der Kupplungseinheit (6) des ersten oder zweiten Behälters (11, 12);
- Ankuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des ersten Kupplungswagens
(61) mit der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des ersten oder zweiten Behälters
(11, 12), und Herstellen einer Fluidverbindung des ersten oder zweiten Behälters (11,
12) mit dem Dosiersystem;
- Fördern von Reinigungsmittel aus dem ersten Behälter (11) oder Zusatzstoff aus dem
zweiten Behälter (12) mittels einer Pumpe (66) des Dosiersystems zur Reinigung des
Dosiersystems oder zur Bereitstellung von Zusatzstoff für die Zigarettenproduktion;
und
- Auskuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des ersten Kupplungswagens
(61) von der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des ersten oder zweiten Behälters
(11, 12).
18. Verfahren nach Anspruch 17, ferner aufweisend die folgenden Verfahrensschritte:
- Anschließen eines externen Zusatzstofftanks oder eines externen Reinigungsmitteltanks
an die wenigstens eine Kupplungseinheit (16) des zweiten Kupplungswagens (62);
- Verfahren des zweiten Kupplungswagens (62) entlang der zweiten Führungsschiene (52)
zu der dem ersten Behälter (11) oder dem zweiten Behälter (12) zugeordneten Kupplungsposition
(35, 34);
- Verfahren der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des zweiten Kupplungswagens
(62) in Richtung der Kupplungseinheit (6) des ersten oder zweiten Behälters (11, 12);
- Ankuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des zweiten Kupplungswagens
(62) mit der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des ersten oder zweiten Behälters
(11, 12) und Herstellen einer Fluidverbindung des ersten oder zweiten Behälters (11,
12) mit dem externen Zusatzstofftank (90) oder dem externen Reinigungsmitteltank (94);
- Befüllen des ersten Behälters (11) mit Reinigungsmittel oder Befüllen des zweiten
Behälters (12) mit Zusatzstoff; und
- Auskuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des zweiten Kupplungswagens
(62) von der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des ersten oder zweiten Behälters
(11, 12).
19. Verfahren nach Anspruch 17, ferner aufweisend die folgenden Verfahrensschritte:
- Anschließen des externen Zusatzstofftanks (90) oder des externen Reinigungsmitteltanks
(94) an die wenigstens eine Kupplungseinheit (16) des zweiten Kupplungswagens (62);
- Verfahren des zweiten Kupplungswagens (62) entlang der zweiten Führungsschiene (52)
zu der dem zweiten Behälter (12) oder dem dritten Behälter (13) zugeordneten Kupplungsposition
(34, 33);
- Verfahren der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des zweiten Kupplungswagens
(62) in Richtung der Kupplungseinheit (6) des zweiten oder dritten Behälters (12,
13);
- Ankuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des zweiten Kupplungswagens
(62) mit der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des zweiten oder dritten Behälters
(12, 13) und Herstellen einer Fluidverbindung des zweiten oder dritten Behälters (12,
13) mit dem externen Zusatzstofftank (90) oder dem externen Reinigungsmitteltank (94);
- Befüllen des zweiten Behälters (11) mit Zusatzstoff aus dem externen Zusatzstofftank
(90) oder Reinigen der Leitung (91) zum externen Reinigungsmitteltank (94) und Abgabe
von Reinigungsmittel in den dritten Behälter (13); und
- Auskuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des zweiten Kupplungswagens
(62) von der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des zweiten oder dritten Behälters
(12, 13).
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19, ferner aufweisend die folgenden Verfahrensschritte:
- Verfahren des dritten Kupplungswagens (63) entlang der dritten Führungsschiene (53)
zu der dem zweiten Behälter (12) oder dem dritten Behälter (13) zugeordneten Kupplungsposition
(55, 56);
- Verfahren der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des dritten Kupplungswagens
(63) in Richtung der Kupplungseinheit (6) des zweiten oder dritten Behälters (12,
13);
- Ankuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des dritten Kupplungswagens
(63) mit der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des zweiten oder dritten Behälters
(12, 13) und Herstellen einer Fluidverbindung des zweiten oder dritten Behälters (12,
13) mit dem Dosiersystem;
- Fördern von Zusatzstoff aus dem Dosiersystems in den zweiten Behälter (12) oder
Fördern von Zusatzstoff und/ oder Reinigungsmittel in den dritten Behälter (13); und
- Auskuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des dritten Kupplungswagens
(63) von der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des zweiten oder dritten Behälters
(12, 13).
21. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 17 bis 20, ferner aufweisend die
folgenden Verfahrensschritte:
- Verfahren des ersten Kupplungswagens (61) entlang der ersten Führungsschiene (51)
zu der dem zweiten Behälter (12) zugeordneten Kupplungsposition (56);
- Verfahren der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des ersten Kupplungswagens
(61) in Richtung der Kupplungseinheit (6) des zweiten Behälters (12);
- Ankuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des ersten Kupplungswagens
(61) mit der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des zweiten Behälters (12) und
Herstellen einer Fluidverbindung des zweiten Behälters (12) mit dem Dosiersystem;
- Verfahren des dritten Kupplungswagens (63) entlang der dritten Führungsschiene (53)
zu der dem zweiten Behälter (12) zugeordneten Kupplungsposition (57);
- Verfahren der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des drittens Kupplungswagens
(63) in Richtung der Kupplungseinheit (6) des zweiten Behälters (12);
- Ankuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des dritten Kupplungswagens
(63) mit der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des zweiten Behälters (12) und
Herstellen einer Fluidverbindung des zweiten Behälters (12) mit dem Dosiersystem;
- Fördern von Zusatzstoff in einem Kreislauf aus dem zweiten Behälter (12) durch das
Dosiersystem in den zweiten Behälter (12); und
- Einstellen der Fördergeschwindigkeit des Zusatzstoffs im Kreislauf vorzugsweise
über die Pumpe des Dosiersystems in Abhängigkeit von einer Zusatzstoffanforderung
zur Dosierung in den Rauchartikel.
22. Verfahren nach Anspruch 21, ferner aufweisend die folgenden Verfahrensschritte:
- Auskuppeln der wenigstens einen Kupplungseinheit (16) des dritten Kupplungswagens
(63) von der wenigstens einen Kupplungseinheit (6) des zweiten Behälters (12) in Abhängigkeit
von einer Zusatzstoffanforderung zur Dosierung in den Rauchartikel;
- Fördern von Zusatzstoff aus dem zweiten Behälter (12) und Umleiten des Zusatzstoffs
aus dem zweiten Behälter (12) in dem Dosiersystem zu der Injektionseinrichtung;
- Dosierung des Zusatzstoffs in den Rauchartikel über die Injektionseinrichtung.