[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufzugsanlage, und insbesondere eine Anpassung
dieser Aufzugsanlage zur Verwendung als Feuerwehraufzug.
[0002] Moderne Aufzugsanlagen oder sogenannte Feuerwehraufzüge, welche extra zu diesem Zweck
ausgelegt sind, müssen einen zuverlässigen Betrieb auch in einem Brandfall gewährleisten.
Einerseits muss die Evakuierung von Personen und/oder gefährdetem Material aus den
vom Brand betroffenen Stockwerken gewährleistet werden, und andererseits muss auch
für den Transport der Feuerwehrleute und deren Löschmaterial ein funktionsfähiger
Aufzug zur Verfügung stehen. In beiden Fällen darf der Einsatz von Löschwasser nicht
dazu führen, dass die Aufzugsanlage beziehungsweise der Feuerwehraufzug nicht mehr
funktioniert. Dies gilt sowohl für den Einsatz einer Sprinkleranlage auf einem Stockwerk
wie auch für den Einsatz von Löschwasser durch die Feuerwehr.
[0003] Dies bedeutet, dass elektrische Bauteile der Aufzugsanlage trocken bleiben müssen.
Zudem muss sichergestellt werden, dass ein Tragmittel auf einer Treibscheibe weiterhin
wunschgemäss angetrieben wird. Löschwasser kann dabei die Traktion des Tragmittels
auf der Treibscheibe negativ beeinflussen. Einerseits kann Löschwasser die Reibungswerte
zwischen der Treibscheibe und dem Tragmittel direkt vermindern, und andererseits kann
im Löschwasser enthaltenes Schmiermittel die Traktion zwischen Tragmittel und Treibscheibe
zusätzlich negativ beeinflussen. Ein mit Löschwasser benetztes Tragmittel kann somit
zu einer Traktionsminderung oder gar zu einem kompletten Verlust der Traktion führen.
Insbesondere bei einem hohen Unterschied zwischen dem Gewicht der Aufzugskabine und
eines Gegengewichtes kann dabei eine unkontrollierte Fahrt der Aufzugskabine entstehen,
welche durch Fangbremsen gestoppt werden muss.
[0004] Der Einsatz von riemenartigen Tragmitteln anstelle von Stahlseilen hat die Problematik
des Traktionsverlustes zwischen Tragmittel und Treibscheibe zusätzlich verschärft.
Die Kunststoffoberflächen von riemenartigen Tragmitteln verändern ihre Traktionseigenschaften
bei einer Benetzung mit Löschwasser stärker als stahlseilartige Tragmittel. Dies macht
es erforderlich, das Löschwasser kontrolliert abzuleiten, beziehungsweise aufzufangen.
Es muss verhindert werden, dass Tragmittelabschnitte, welche mit der Treibscheibe
zusammenwirken, mit Löschwasser benetzt werden.
[0005] Normalerweise dringt das Löschwasser über die Schachttüren des Aufzugsschachtes in
den Aufzugsschacht hinein. Dabei fliesst das Löschwasser auf einem Stockwerkboden
unter den Schachtüren hindurch in den Aufzugsschacht. Die internationale Veröffentlichungsschrift
W02011/085912A1 offenbart eine Aufzugsanlage mit einem Drainagesystem an den Schachttürschwellen.
Auf diese Weise wird versucht, in den Aufzugsschacht eintretendes Löschwasser in gewünschte
Bahnen, d. h. weg von den Tragmitteln, zu lenken. Nachteilig an dieser Lösung ist
es jedoch, dass jedes Stockwerk mit entsprechend aufwändigen und teuren Einrichtungen
ausgerüstet werden muss.
[0006] Es ist daher eine Aufgabe dieser Erfindung, eine Vorrichtung zum Schutz der Tragmittel
gegen Löschwasser bereitzustellen, welche kostengünstiger realisiert werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Aufzugsanlage mit einer Kabine und einem Tragmittel,
wobei die Kabine durch das Tragmittel zumindest teilweise getragen und angetrieben
ist, und mit einer Schachttüre. Die Aufzugsanlage umfasst ein Schutzelement, welches
an einem Türblatt einer Schachttür angeordnet ist und das Türblatt nach unten überragt,
sodass unter der Schachttür hindurch in den Schacht eindringendes Löschwasser durch
das Schutzelement daran gehindert ist, einen Abschnitt des Tragmittels zu benetzen.
[0008] Das vorgeschlagene Schutzelement hat den Vorteil, dass ein solches Schutzelement
auf einfache Art und Weise in bestehenden Aufzugsanlagen nachgerüstet werden. Ein
weiterer Vorteil der vorgeschlagenen Lösung ist es, dass solche Schutzelemente in
verschiedenen Typen von Aufzugsanlagen eingesetzt werden können. Es sind keine weiteren
Anpassungen in der Konstruktion der Aufzugsanlage notwendig.
Zudem hat das hier vorgeschlagene Schutzelement den Vorteil, dass es kostengünstig
herzustellen ist und mit kleinem Aufwand in einer Aufzugsanlage installiert werden
kann.
[0009] In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist das Schutzelement an einer Schachtseite
des Türblattes der Schachttür angeordnet. Eine solche Anordnung des Schutzelementes
hat den Vorteil, dass das Schutzelement an eine herkömmliche Schachtür angebracht
werden kann, ohne die Schachttür bzw. eine Führung der Schachttür in einer Schachttürschwelle
zu verändern.
[0010] In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel sind zumindest Bestandteile des Schutzelementes
in Richtung des Schachtes versetzt, so dass ein Durchgang für das Löschwasser zwischen
dem Schutzelement und einer Schachttürschwelle besteht. Eine solche Versetzung des
Schutzelementes in Richtung des Schachtes hat den Vorteil, dass das Löschwasser kontrolliert
über einen genügend grossen Abfluss vom Stockwerk abfliessen kann, so dass sich kein
Wasser anstaut und dadurch ein unkontrollierten Wasserabfluss entsteht.
[0011] In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel hat das Schutzelement einen stufenförmigen
Querschnitt. Dies hat den Vorteil, dass ein solches Schutzelement auf einfache Art
und Weise an den Schachttürblättern befestigt werden kann, und dass dadurch ein Durchgang
für das Löschwasser wie oben beschrieben entsteht.
[0012] In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel liegen alle Türblätter der Schachttür
auf einer gemeinsamen Ebene. Dies hat den Vorteil, dass ein einheitlicher Typ von
Schutzelementen verwendet werden kann, da keine Versetzungen der Schachttürblätter
kompensiert werden müssen.
[0013] In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist das Schutzelement aus einem steifen
Material ausgebildet. Dies hat den Vorteil, dass dadurch eine Form des Schutzelementes
erhalten bleibt, so dass der Abfluss des Löschwassers am Schutzelement einfach zu
kontrollieren ist.
[0014] In einem alternativen Ausführungsbeispiel ist das Schutzelement aus einem flexiblen
Material gebildet. Ein flexibles Material hat den Vorteil, dass sich das Schutzelement
einer Menge des abfliessenden Löschwassers anpassen kann, und dass das Schutzelement
bei Nichtgebrauch nicht zu weit in den Schacht hinausragt und dadurch eine Durchfahrt
der Aufzugskabine nicht behindert.
[0015] In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel beträgt eine maximale Dicke des Schutzelementes
50 Millimeter, bevorzugt 30 Millimeter, besonders bevorzugt 10 Millimeter. Eine Dicke
des Schutzelementes kann je nach Aufzugsanlage individuell gewählt werden. Das Schutzelement
sollte jedoch nicht zu dick ausgestaltet werden, so dass es nicht unnötig schwer wird
und nicht zu viel Platz zwischen der Schachttür und der Kabinentür beansprucht. Andererseits
sollte das Schutzelement auch nicht zu dünn gewählt werden, so dass es dem abfliessenden
Löschwasser standhalten mag.
[0016] In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel ragt das Schutzelement lediglich so weit
in den Schacht hinaus, dass die Kabine ungehindert am Schutzelement vorbeifahren kann.
Eine solche Anordnung des Schutzelementes ist besonders von Bedeutung bei Schutzelementen
aus steifen Materialien.
[0017] In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel sind zumindest alle Schachttüren ausser
der Schachttür des untersten Stockwerkes mit einem Schutzelement ausgerüstet. Dies
hat den Vorteil, dass die Tragmittel unabhängig von einer Position der Kabine vor
Löschwasser geschützt sind. Die Schachttür des untersten Stockwerkes muss deshalb
nicht mit einem Schutzelement ausgerüstet werden, weil die Kabine in den meisten Fällen
nicht unter das unterste Stockwerk verfahrbar ist. Somit kann Löschwasser aus dem
untersten Stockwerk nicht auf die Tragmittel herunterfallen. Dies kann jedoch anders
sein bei andersartigen Aufhängungen der Kabine bzw. des Gegengewichtes, bei welchen
Tragmittel nach unten hin geführt sind.
[0018] In einer beispielhaften Ausführungsform ist das Tragmittel als riemenartiges Tragmittel
ausgebildet. Ein solches riemenartiges Tragmittel kann beispielsweise einen Mantel
und darin parallel zueinander angeordnete Zugträger umfassen.
[0019] In einer beispielhaften Ausführungsform ist die Kabine an zumindest einer Tragrolle
aufgehängt. Die Tragrolle kann dabei über der Kabine oder auch unter der Kabine angeordnet
sein.
[0020] Das vorgeschlagene Schutzelement kann in verschiedenartigen Aufzugsanlagen eingesetzt
werden. So sind beispielsweise Aufzugsanlagen mit Gegengewicht und auch Aufzugsanlagen
ohne Gegengewicht denkbar. Der Einsatz eines solchen Schutzelementes beschränkt sich
auch nicht auf spezielle Aufhängungen der Kabine. Es kann sowohl in 1:1 aufgehängten
Kabinen wie auch in 2:1 aufgehängten Kabinen oder andersartigen Aufhängungen eingesetzt
werden.
[0021] Aufzugsanlagen, welche als Feuerwehraufzüge eingesetzt werden, können zudem weitere
spezifische Anpassungen aufweisen, so dass sie in einem Brandfall länger einsatzfähig
bleiben. Solche Anpassungen sind beispielsweise spritzwassergeschützte Elektronikbauteile,
feuerfeste Kabinenelemente, oder einen spezifischen Steuermodus für den Brandfall.
Das vorgeschlagene Schutzelement ist ebenfalls eine solche Anpassung für den Einsatz
als Feuerwehraufzug.
[0022] Anhand von Figuren wird die Erfindung symbolisch und beispielhaft näher erläutert.
Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer beispielhaften Aufzugsanlage in einem Gebäude
mit einer Feuerlöschanlage;
- Fig. 2
- eine beispielhafte Ausführungsform einer Aufzugsanlage mit Schutzelement; und
- Fig. 3
- eine beispielhafte Ausführungsform einer Schachttür mit Schutzelement.
[0023] Figur 1 zeigt eine Aufzugsanlage, wie sie aus dem Stand der Technik bekannt ist.
In einem Aufzugsschacht 10 sind eine Kabine 1 und ein Gegengewicht 2 angeordnet. Dabei
sind sowohl die Kabine 1 wie auch das Gegengewicht 2 mit einem Tragmittel 3 gekoppelt.
Durch Antreiben des Tragmittels 3 mit einem Antrieb (nicht dargestellt) können die
Kabine 1 und das Gegengewicht 2 im Schacht 10 vertikal verfahren werden. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel sind sowohl die Kabine 1 wie auch das Gegengewicht 2 an Tragrollen
11, 12 aufgehängt. Die Kabinentragrollen 11 sind dabei unterhalb der Kabine 1 angeordnet,
so dass die Kabine 1 vom Tragmittel 3 unterschlungen ist. Im Gegensatz dazu ist die
Gegengewichtstragrolle 12 oberhalb des Gegengewichts 2 angeordnet, so dass das Gegengewicht
2 an der Gegengewichtstragrolle 12 aufgehängt ist. Durch die Unterschlingung der Kabine
1 ist das Tragmittel 3 entlang von Kabinenseitenwänden geführt.
[0024] Eine Schachtwand 6 hat jeweils auf einer Höhe eines Stockwerkes 9.1, 9.2 eine Öffnung,
welche jeweils durch eine Schachttür 5.1, 5.2 verschlossen werden kann. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel befindet sich die Kabine 1 auf dem untersten Stockwerk 9.1. Dabei
steht eine Kabinentür 4 auf derselben Höhe wie die Schachttür 5.1 des untersten Stockwerkes
9.1. Somit können Personen vom untersten Stockwerk 9.1 in die Kabine 1 ein- bzw. aussteigen.
[0025] Auf dem zweituntersten Stockwerk 9.2 ist eine Feuerlöschanlage 13 installiert. Die
Feuerlöschanlage 13 ist an einer Decke des Stockwerkes 9.2 angeordnet, so dass Löschwasser
14 eine möglichst grosse Anzahl von Brandorten erreichen kann. Das Löschwasser 14
sammelt sich auf dem Stockwerkboden 8.2 und fliesst von da, zumindest teilweise, unter
der Schachtüre 5.2 hindurch und in den Aufzugschacht 10 hinein. Wie in Figur 1 dargestellt,
kann das durch die Schachttür 5.2 fliessende Löschwasser 14 wasserfallartig von oben
herab auf die Kabine 1 fallen. Von der Kabine 1 fliesst das Löschwasser weiter ab,
bis es sich am Schachtboden 7 sammelt (nicht dargestellt).
[0026] Die Verteilung des Löschwassers 14 im Aufzugsschacht 10 ist unter anderem von folgenden
Faktoren abhängig:
Für den Eintritt des Löschwassers 14 in den Aufzugsschacht 10 sind zunächst die Löschwassermenge
wie auch eine Spaltgrösse zwischen der Schachttüre 5.2 und dem Stockwerkboden 8.2
massgebend. Je grösser die Löschwassermenge, desto grösser wird der Wasserdruck, welcher
das Löschwasser in den Schacht hineinschiessen lässt. Die Form und Grösse des Spaltes
zwischen der Schachttüre 5.2 und des Stockwerkbodens 8.2 haben einen unmittelbaren
Einfluss auf die Verteilung des Löschwassers 14 im Aufzugsschacht 10. Weiterhin beeinflusst
wird die Verteilung des Löschwassers 14 im Aufzugsschacht 10 durch einen Höhenunterschied
zwischen der Kabine 1 und dem Stockwerk 9.2, aus welchem das Löschwasser 14 in den
Schacht 10 hineindringt. Je grösser der Abstand zwischen einem Kabinendach 15 und
dem Stockwerkboden 8.2, aus welchem das Löschwasser 14 in den Schacht 10 hineindringt,
desto schneller fällt das Löschwasser 14 auf das Aufzugskabinendach 15 und desto weiter
wird das Löschwasser 14 vom Kabinendach 15 verspritzt. Ein grösserer Abstand zwischen
dem Kabinendach 15 und dem Stockwerkboden 8.2, aus welchem das Löschwasser 14 in den
Schacht 10 hineindringt, hat zudem zur Folge, dass sich das Löschwasser 14 durch einen
höheren Fallweg breiter und tiefer im Schacht 10 ausbreiten kann.
[0027] Aus Figur 1 ist ersichtlich, dass das Löschwasser 14 nicht direkt an das Tragmittel
3 spritzen soll und möglichst auch nicht auf das Kabinendach 15 auftreffen soll. Zudem
muss sichergestellt werden, dass das Löschwasser 14 bei einem Herunterlaufen an den
Kabinenseitenwänden nicht an das Tragmittel 3 gelangt.
[0028] Es versteht sich, dass die zu Figur 1 beschriebenen Prinzipien und Probleme auch
bei andersartigen Feuerlöschanlagen 13, bzw. andersartigen Aufzügen, auftreten.
[0029] Die Figuren 2 und 3 zeigen jeweils einen Ausschnitt aus einer beispielhaften Ausführungsform
einer Aufzugsanlage mit einem Schutzelement 19.
[0030] Die Figur 2 zeigt eine Kabine 1 unterhalb eines Stockwerkes 9. Die Kabine 1 ist an
einer Kabinentragrolle 11 aufgehängt. Die Kabine 1 weist zudem eine Kabinentür 4 auf.
Das Stockwerk 9 hat eine Schachttür 5, an welcher ein Schutzelement 19 angeordnet
ist. Somit kann Löschwasser (nicht dargestellt), welches vom Stockwerk 9 in den Schacht
hineindringt, auf die Kabine 1 und auch an das Tragmittel 3 gelangen. Durch das Schutzelement
19 wird ein Benetzen des Tragmittels 3 durch Löschwasser, welches vom Stockwerk 9.
in den Schacht 10 hineindringt, wirksam verhindert.
[0031] In Figur 3 ist ein Ausführungsbeispiel einer Schachttür 5 mit daran angeordnetem
Schutzelement 19 dargestellt. Die Schachttür 5 ist durch einen Führungsschuh in einer
Türschwelle 17 geführt. An der Türschwelle 17 ist zudem eine Schürze 18 angeordnet.
Bei einer solchen Schachttür 5, wie sie in Figur 3 dargestellt ist, fliesst Löschwasser
(nicht dargestellt), welches sich auf dem Stockwerkboden 8 des Stockwerkes 9 ansammelt,
über die Türschwelle 17, wird dann vom Schutzelement 19 abgelenkt und fliesst entlang
der Türschürze 18 und entlang der Schachtwand 6 geordnet nach unten ab. Auf diese
Weise wird zuverlässig verhindert, dass ein Tragmittel der Aufzugsanlage mit Löschwasser
benetzt wird.
1. Aufzugsanlage mit einer Kabine (1) und einem Tragmittel (3), wobei die Kabine (1)
durch das Tragmittel (3) zumindest teilweise getragen und angetrieben ist, und wobei
die Aufzugsanlage ein Schutzelement (19) umfasst, welches an einem Türblatt einer
Schachttür (5) angeordnet ist und das Türblatt nach unten überragt, so dass unter
der Schachttür (5) hindurch in den Schacht (10) eindringendes Löschwasser (14) durch
das Schutzelement (19) daran gehindert ist, einen Abschnitt des Tragmittels (3) zu
benetzen.
2. Aufzugsanlage nach Anspruch 1, wobei das Schutzelement (19) an einer Schachtseite
des Türblattes der Schachttür (5) angeordnet ist.
3. Aufzugsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest Bestanteile
des Schutzelementes (19) in Richtung Schacht (10) versetzt sind, so dass ein Durchgang
für das Löschwasser (14) zwischen dem Schutzelement (19) und einer Schachttürschwelle
(17) besteht.
4. Aufzugsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Schutzelement (19)
einen stufenförmigen Querschnitt hat.
5. Aufzugsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei alle Türblätter der Schachtür
(5) auf einer gemeinsamen Ebene liegen.
6. Aufzugsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Schutzelement (19)
aus einem steifen Material ausgebildet ist.
7. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Schutzelement (19) aus einem
flexiblen Material ausgebildet ist.
8. Aufzugsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine maximale Dicke des
Schutzelementes (19) 50 Millimeter, bevorzugt 30 Millimeter, besonders bevorzugt 10
Millimeter beträgt.
9. Aufzugsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Schutzelement (19)
lediglich so weit in den Schacht (10) hinausragt, dass die Kabine (1) ungehindert
am Schutzelement (19) vorbeifahren kann.
10. Aufzugsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Schutzelement (19)
und eine Schachttürschürze (18) vertikal überlappend angeordnet sind.
11. Aufzugsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest alle Schachtüren
(5) ausser der Schachtür (5.1) des untersten Stockwerkes (9.1) mit einem Schutzelement
(19) ausgerüstet sind.
12. Aufzugsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Tragmittel (3) als
riemenartiges Tragmittel ausgebildet ist.
13. Aufzugsanlage nach Anspruch 12, wobei das riemenartige Tragmittel (3) einen Mantel
und darin parallel zueinander angeordnete Zugträger aufweist.
14. Aufzugsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kabine (1) an einer
Tragrolle (11) aufgehängt ist, und wobei die Tragrolle (11) über der Kabine (1) angeordnet
ist.
15. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei die Kabine (1) an zumindest
zwei Tragrollen (11) aufgehängt ist und wobei die zumindest zwei Tragrollen (11) unter
der Kabine (1) angeordnet sind.