[0001] Die Erfindung betrifft ein Blattbildungssystem für eine Maschine zur Herstellung
einer zwei- oder mehrschichtigen Faserstoffbahn, insbesondere einer Papier-, Karton-
oder Verpackungspapierbahn, aus wenigstens einer Faserstoffsuspension, umfassend einen
zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflauf mit einer Stoffauflaufdüse, die wenigstens
zwei sich über die Breite des Stoffauflaufs erstreckende, durch mindestens ein Trennelement
voneinander getrennte, während des Betriebs des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs
jeweils eine Faserstoffsuspension als Faserstoffsuspensionsstrom führende und aufeinander
zulaufende Düsenräume aufweist, welche stromabwärts jeweils einen sich über die Breite
des Stoffauflaufs erstreckenden Austrittsspalt aufweisen, wobei die beiden äußeren
Düsenräume außenseitig jeweils eine Außenwand aufweisen und wobei an wenigstens einer
Außenwand auslaufseitig eine Blende angeordnet ist, und eine Siebpartie, die wenigstens
ein in einer Siebschlaufe umlaufendes endloses Sieb umfasst, wobei das wenigstens
eine Sieb ein Langsieb ist, welches in einer Vorentwässerungsstrecke nach oder im
Bereich der Aufbringung der wenigstens einen Faserstoffsuspension als Faserstoffsuspensionsfreistrahl
mittels des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs über einen stationären und vorzugsweise
besaugten Siebtisch, dessen das Langsieb berührende Oberfläche von einem Belag mit
mehreren in Sieblaufrichtung nacheinander angeordneten und sich in Maschinenquerrichtung
erstreckenden Leisten mit dazwischen liegenden freien Entwässerungsöffnungen gebildet
ist, und mehrere Saugelemente, insbesondere Saugkästen geführt ist.
[0002] Ein derartiges Blattbildungssystem ist beispielsweise aus der Druckschrift
DE 195 38 149 A1 bekannt. Die Figur 8 dieser Druckschrift zeigt einen drei Düsenräume aufweisenden
und somit dreischichtigen Stoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung einer dreischichtigen
Faserstoffbahn, wobei die drei, die dreischichtige Stoffauflaufdüse bildenden Düsenräume
des dreischichtigen Stoffauflaufs durch starre Trennwände voneinander getrennt sind.
Hierbei gehört mindestens eine zwischen zwei benachbarten Düsenräumen vorhandene Trennwand
zu einem Trenn- und Ausgleichselement, das an seinem stromaufwärtigen Ende starr ist
und das an seinem stromabwärtigen Ende auf einer Länge von mindestens 30 mm quer zur
Strahlebene wesentlich leichter bewegbar ist als das Trenn- und Führungselement. Weiterhin
kann wenigstens eine Außenwand der drei Düsenräume aufweisenden Stoffauflaufdüse eine
Blende zur Korrektur des Austrittsspalts enthalten.
[0003] Der aus drei Faserstoffsuspensionsströmen gebildete Faserstoffsuspensionsstrahl des
dreischichtigen Stoffauflaufs wird auf ein Langsieb eines dem Fachmann bekannten Langsiebformers
gegeben. Das Langsieb der als Langsiebformer ausgebildeten Siebpartie ist in einer
Vorentwässerungsstrecke nach oder im Bereich der Aufbringung der wenigstens einen
Faserstoffsuspension als Faserstoffsuspensionsfreistrahl mittels des dreischichtigen
Stoffauflaufs über einen stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisch, dessen
das Langsieb berührende Oberfläche von einem Belag mit mehreren in Sieblaufrichtung
nacheinander angeordneten und sich in Maschinenquerrichtung erstreckenden Leisten
mit dazwischen liegenden freien Entwässerungsöffnungen gebildet ist, und mehrere Saugelemente,
insbesondere Saugkästen geführt.
[0004] Der Verwendung eines zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs mit einer Siebpartie
in Ausführung eines Langsieb- oder Hybridformers ist seit langem bekannt. Gewöhnlich
wird an der dem Langsieb zugewandten Außenwand der Stoffauflaufdüse eines zwei- oder
mehrschichtigen Stoffauflaufs, wie in Figur 1 dargestellt, eine gerade Unterlippe
beziehungsweise, wie in Figur 2 dargestellt, eine Unterlippe mit einem stromabwärtigen
Anschliff im Bereich von 1 bis 5° zwecks Vermeidung eines konvergenten Bereichs zwischen
Trennelement und unterer Außenwand an dem Düsenaustritt eingesetzt. Denn eine konvergente
Zone würde ein Biegemoment in die Spitze des Trennelements einleiten, da auf der gegenüberfiegenden
Seite der Spitze des Trennelements bereits Umgebungsdruck auf sie wirkt.
[0005] So ist im Dokument
DE202009005580 U1 ein zweischichtiger Stoffauflauf zur Aufgabe einer Faserstoffsuspension auf ein Sieb
einer Papiermaschine beschrieben. Der Stoffauflauf weist eine Düse mit einer Trennlamelle
auf. An der oberen und unteren Begrenzungswand kann am Ende der Düse jeweils eine
Begrenzungslippe (Blende) angeordnet sein. Die Trennlamelle endet vor dem Austrittsspalt
der Düse im Bereich der Begrenzungslippen. Durch diese Anordnung lassen sich infolge
durch die am Trennlamellenende entstehende Wirbel hervorgerufene Streifen oder Fehlstellen
im Papier vermindern.
[0006] Die bekannten Ausführungen besitzen jedoch verschiedene Nachteile, die sich unter
anderem in schlechten und somit nicht tolerierbaren Abdeckungsqualitäten der beiden
äußeren Schichten zeigen. Auch herrschen hohe Turbulenzen auf der Unterseite des Faserstoffsuspensionsstrahls,
die zu einer harten und feinkörnigen Formationsstruktur auf der Unterseite der herzustellenden
Faserstoffbahn führen.
[0007] Es ist also Aufgabe der Erfindung, ein Blattbildungssystem der eingangs genannten
Art derart zu weiterzubilden, dass die Abdeckungsqualitäten zumindest der beiden äußeren
Schichten der zwei- oder mehrschichtigen Faserstoffbahn im Vergleich mit bekannten
Blattbildungssystemen merklich verbessert werden. Dabei soll auch die Herstellung
einer zwei- oder mehrschichtigen Faserstoffbahn mit einem Flächengewicht im Bereich
von 20 bis 60 g/m
2 pro Faserstoffsuspensionsschicht bei einer Herstellungsgeschwindigkeit von über 900
m/min, vorzugsweise von über 1.200 m/min möglich sein.
[0008] Diese Aufgabe wird bei einem Blattbildungssystem der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass die Blende an der unteren, dem Langsieb zugewandten Außenwand
angeordnet ist, dass die Blende an der unteren, dem Langsieb zugewandten Außenwand
einen Blendenwinkel von ≥ 15°, vorzugsweise von ≥ 20°, insbesondere von ≥ 25°, aufweist,
wobei der Blendenwinkel der abweichende Winkel zwischen der Innenfläche der dem Langsieb
zugewandten Außenwand und der der inneren, sich an die Innenfläche der dem Langsieb
zugewandten Außenwand vorzugsweise unmittelbar anschließenden Blendenfläche der Blende
ist, und dass die Blende an der unteren, dem Langsieb zugewandten Außenwand einen
Blendenvorstand von ≥ 1 mm, vorzugsweise von ≥ 2 mm, insbesondere von ≥ 3 mm, aufweist,
wobei der Blendenvorstand die Länge der inneren, sich an die Innenfläche der dem Langsieb
zugewandten Außenwand vorzugsweise unmittelbar anschließenden Blendenfläche ist und
dass die Stoffauflaufdüse des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs, zwecks Variierung
des Strahlauftreffwinkels und/oder der Strahlauftrefflinie unter Beibehaltung einer
unveränderten Geometrie der Stoffauflaufdüse des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs
positionierbar ist.
[0009] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird auf diese Weise vollkommen gelöst.
[0010] Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausführung des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs,
insbesondere der Stoffauflaufdüse des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs kommt
es zu einer deutlichen Kontraktion in der dem Langsieb zugewandten Seite des Faserstoffsuspensionsstrahls.
Diese deutliche Kontraktion wiederum glättet, wie in zahlreichen Versuchsreihen nachgewiesen
wurde, die diesbezügliche Oberfläche des Faserstoffsuspensionsstrahls und verbessert
dadurch merklich die Abdeckungsqualität auf dieser Seite des Faserstoffsuspensionsstrahls.
Überdies führt diese erfindungsgemäße Ausführung zu einer weichen Formationsstruktur
auf dieser Seite der herzustellenden Faserstoffbahn.
[0011] Die an der unteren, dem Langsieb zugewandten Außenwand angeordnete Blende kann mit
der unteren Außenwand verbunden, insbesondere angeschraubt sein, sie kann aber auch
einteilig mit der unteren Außenwand ausgebildet sein.
[0012] Auch kann wenigstens ein Düsenraum mit mindestens einer dem Fachmann bekannten Lamelle
versehen sein, die vorzugsweise in dem Düsenraum endet.
[0013] In einer ersten bevorzugten Ausführung ist auch eine Blende an der oberen, dem Langsieb
abgewandten Außenwand angeordnet, die vorzugsweise die gleiche Positionierung und/oder
Dimensionierung wie die an der unteren, dem Langsieb zugewandten Außenwand angeordnete
Blende aufweist. Somit ist eine symmetrische Düse mit den ihr eigenen Vorteilen realisierbar.
Sie ist insbesondere vorteilhaft für die Formationsqualität auf der Oberseite der
herzustellenden Faserstoffbahn und bezüglich der Erreichung eines optimierten Faserorientierungsquerprofils.
[0014] Und in einer zweiten bevorzugten Ausführung ist eine Blende an der oberen, dem Langsieb
abgewandte Außenwand angeordnet, die einen Blendenvorstand und eine Blendeneintauchtiefe
besitzt und die während des Betriebs des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs
wenigstens zwei von einer Faserstoffsuspension berührte Flächen, eine stromaufwärtige
Auflauffläche und eine nachgeordnete Hauptfläche, aufweist. Dabei ist zwischen der
Auflauffläche dieser oberen Blende und ihrer Hauptfläche vorzugsweise wenigstens eine
während des Betriebs des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs von einer Faserstoffsuspension
berührte Brechungsfläche an der oberen Blende vorgesehen. Hierdurch wird ein fortwährendes
und prozesssicheres Anliegen der Faserstoffsuspensionsströmung an der oberen Blende
bei allen möglichen betrieblichen Bedingungen gewährleistet. Dies wird insbesondere
als Folge der Vermeidung der Kante zwischen der Auflauffläche der oberen Blende und
ihrer Hauptfläche erreicht. Die wenigstens eine Brechungsfläche der oberen Blende
zwischen der Auflauffläche der Blende und ihrer Hauptfläche vermeidet wirkungsvoll
in dem Bereich der oberen Blende des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs ein
mögliches Entstehen von Strömungsablösungen in der Faserstoffsuspensionsströmung.
Die bisherigen, sich auf die Entstehung von Strömungsablösungen möglicherweise positiv
auswirkenden Eigenschaften des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs, wie beispielsweise
der Grad der Konvergenz der Stoffauflaufdüse des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs,
die Anstellung der oberen Blende oder der obere Blendenvorstand, spielen somit keine
wesentliche Rolle mehr. Eine derartige Ausführung der oberen Blende ist beispielsweise
aus der Druckschrift
DE 10 2009 027 079 A1 bekannt.
[0015] Weiterhin umfasst die Siebpartie bevorzugt zwei in jeweils einer Siebschlaufe umlaufende
endlose Siebe, wobei das zweite obere Sieb nach der Vorentwässerungsstrecke auf die
oberste Faserstoffsuspension aufläuft und die beiden Siebe danach zumindest streckenweise
eine Doppelsiebzone ausbilden. Dabei läuft das Langsieb in der Doppelsiebzone bevorzugt
über mehrere Leisten, die gegenseitig von starr an einem Entwässerungskasten angeordneten
Leisten angeordnet sind, die mittels nachgiebiger Elemente abgestützt sind und die
mit einer wählbaren Kraft gegen das Langsieb andrückbar sind. Diese Ausführung wirkt
sich, insbesondere aufgrund der Einbringung von Scherkräften positiv auf eine Verbesserung
der Formation in der herzustellenden Faserstoffbahn aus.
[0016] Die Stoffauflaufdüse des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs, ist zwecks Variierung
des Strahlauftreffwinkels und/oder der Strahlauftrefflinie unter Beibehaltung einer
unveränderten Geometrie der Stoffauflaufdüse des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs
positionierbar. Von Vorteil ist hierbei, wenn zumindest die gesamte Stoffauflaufdüse
des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs um eine quer zu dem Sieb verlaufende
Gerade, insbesondere die Strahlauftrefflinie und/oder um eine in dem Bereich des zwei-
oder mehrschichtigen Stoffauflaufs, insbesondere in dem Bereich der Stoffauflaufdüse
des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs liegende Gerade von 0,1 bis 5°, vorzugsweise
von 0,1 bis 3°, insbesondere von 0,1 bis 2°, drehbar ist. Diese Ausführung kombiniert
also die Stoffauflaufdüse des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs mit einer Variabilität
in dem Strahlauftreffwinkel bzw. in der Strahlauftrefflinie auf dem Langsieb, um einen
optimalen Strahleinschuss des Faserstoffsuspensionsstrahls zu gewährleisten. Die Verhältnisse
beim Auftreffen des Faserstoffsuspensionsstrahls auf dem Langsieb sind mit entscheidend
für die Entwässerung der Faserstoffsuspension sowie für die Art der Ablage der Fasern
auf dem Langsieb. Winkel und Orientierung der Fasern innerhalb der Faserstoffbahn
sind entscheidend für verschiedene Eigenschaften, bei Papierstoffen insbesondere auch
für die Wölbungsneigung der Papierbahn. Der Vorteil dieser Art der Düsengestaltung
liegt auch in der flexiblen Einstellung von Strahlwinkel, Strahllänge und/oder Strahlauftreffwinkel
unter Beibehaltung einer Stoffauflaufgeometrie. Der erzielte Freiheitsgrad ermöglicht
eine Optimierung der Eigenschaften der Fasermatte in Bezug auf die initiale Blattbildung.
Eine derartige Positionierung ist beispielsweise in der deutschen Patentanmeldung
DE 10 2010 041 331 A1 offenbart.
[0017] Ferner umfasst der Belag des stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches bevorzugt
mindestens zwei, jeweils mehrere Leisten aufweisende Zonen, wobei die in der ersten
Zone angeordneten Leisten mit einer durchschnittlichen Teilung im Bereich zwischen
20 und 70 mm, vorzugsweise zwischen 20 und 40 mm, insbesondere zwischen 20 und 35
mm, angeordnet sind und wobei die in der zweiten Zone angeordneten Leisten mit einer
durchschnittlichen Teilung im Bereich zwischen 50 und 120 mm, vorzugsweise zwischen
50 und 100 mm, insbesondere zwischen 50 und 80 mm, angeordnet sind. Hierdurch kann
das den Entwässerungsdruck charakterisierende Druckverlaufsprofil an dem ersten initialen
Entwässerungselement gegenüber den Ausführungen aus dem Stand der Technik erheblich
geglättet werden. Örtlich hohe Variationen der Amplituden und starke Gradienten des
Entwässerungsdrucks werden vermieden. Dadurch kann die Retention erheblich verbessert
und näherungsweise an das Niveau einer Formierwalze angepasst werden. Ferner kann
der Druckverlauf über einem ortsfesten, das heißt im Betrieb des Blattbildungssystems
stehenden Entwässerungselement mit Entwässerungsöffnungen in Abhängigkeit der Geometrie
unterschiedliche Verläufe, insbesondere hinsichtlich der Höhe und der Gradienten auftretender
Druckspitzen sowie deren Häufigkeit aufweisen. Dieses unterschiedliche maximale Druckniveau
beeinflusst die Retention entscheidend. Auch wurde erkannt, dass die Vakuumpulse zwischen
den Überdruckpulsen, das heißt Amplituden und die Gradienten dieser hohen Vakuumwerte
entscheidend durch die Anzahl der Entwässerungsleisten pro Längeneinheit, das heißt
durch die Teilung beeinflusst werden kann. Des Weiteren sind für die Retention die
maximale Strömungsgeschwindigkeit in der Fasermatte und der Verdichtungszustand wesentlich.
Durch die Vakuumpulse wird die durch die Überdruckpulse erzeugte Verdichtung der Fasermatte
wieder rückgängig gemacht, indem die Fasermatte durch die Umkehrung der Entwässerungsrichtung
entlastet wird. Bei einer Verringerung der Verdichtung der Fasermatte verschlechtert
sich dabei die Retention, weil die Filterwirkung abnimmt. Um nunmehr trotzdem eine
hohe Retention zu erhalten, sollten daher möglichst kurze Entlastungsstellen entlang
der Entwässerungsstrecke vorhanden sein, was durch die erfindungsgemäße Auslegung
der Teilungen im Bereich zwischen 20 und 70 mm, vorzugsweise zwischen 20 und 40 mm,
insbesondere zwischen 20 und 35 mm, bzw. zwischen 50 und 120 mm, vorzugsweise zwischen
50 und100 mm, insbesondere zwischen 50 und 80 mm, erzielt wird.
[0018] Die den Belag bildenden und in einer Zone angeordneten Leisten des stationären und
vorzugsweise besaugten Siebtisches weisen bevorzugt eine jeweilige Leistenteilung
im Bereich von 15 bis 120 mm, vorzugsweise von 50 bis 100 mm, insbesondere von 50
bis 90 mm, und/oder eine jeweilige Leistenbreite von mindestens 3 mm, vorzugsweise
von mindestens 10 mm, insbesondere von mindestens 15 mm, auf. Die einzelnen Leisten
des Belags des stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches können mit einer
konstanten oder annähernd konstanten Leistenteilung in zumindest einer einzelnen Zone
des Belags des stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches oder über den gesamten
stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisch hinweg angeordnet sein.
[0019] Auch können die den Belag bildenden und in einer Zone angeordneten Leisten des stationären
und vorzugsweise besaugten Siebtisches eine jeweilige Leistenbreite von mindestens
3 mm, vorzugsweise von mindestens 10 mm, insbesondere von mindestens 15 mm, aufweisen,
um dadurch eine ausreichende Führung und Stabilisierung des Siebs zu gewährleisten.
[0020] Zur Erzielung einer hohen Entwässerungsleistung ist in zumindest einer einzelnen
Zone des Belags des stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches oder über den
gesamten stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisch hinweg die summierte Leistenbreite
der das Sieb berührenden Oberfläche der einzelnen Leisten bevorzugt kleiner als die
summierte Öffnungsbreite der einzelnen Entwässerungsöffnungen.
[0021] Ferner nimmt in der ersten Zone des Belags des stationären und vorzugsweise besaugten
Siebtisches die summierte Öffnungsbreite der einzelnen Entwässerungsöffnungen bevorzugt
einen Wert im Bereich von 90 bis 230 % der summierten Leistenbreite der das Langsieb
berührenden Oberfläche der einzelnen Leisten an. Und in der zweiten Zone des Belags
des stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches nimmt die summierte Öffnungsbreite
der einzelnen Entwässerungsöffnungen bevorzugt einen Wert im Bereich von 100 bis 400
% der summierten Leistenbreite der das Langsieb berührenden Oberfläche der einzelnen
Leisten an. Diese Ausgestaltung bewirkt im Anfangsbereich der Entwässerung der wenigstens
einen eingebrachten Faserstoffsuspension eine bessere und effektivere Absaugung von
in ihr enthaltenen Luftblasen. Hierdurch wird die Entstehung von hellen Flecken in
der herzustellenden Faserstoffbahn wirksam verhindert.
[0022] Überdies ist die Oberfläche des Belags des stationären und vorzugsweise besaugten
Siebtisches bevorzugt zumindest bereichsweise gekrümmt. Dabei nimmt zumindest ein,
die zumindest bereichsweise Krümmung der Oberfläche des Belags des stationären und
vorzugsweise besaugten Siebtisches beschreibender Krümmungsradius bevorzugt einen
Wert im Bereich zwischen 0,3 und 5,0 m, vorzugsweise zwischen 0,6 und 3,0 m, insbesondere
zwischen 1,0 und 2,0 m, an.
Die stärkere Krümmung ermöglicht einen höheren Entwässerungsdruck auf die wenigstens
eine Faserstoffsuspension aufgrund der wirkenden Siebspannung, um die gleiche Entwässerungsleistung
wie an einer Formierwalze zu erreichen.
[0023] Das mindestens eine in der Stoffauflaufdüse des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs
angeordnete Trennelement weist bevorzugt einen Trennelementüberstand im Bereich von
3 bis 50 mm, vorzugsweise von 5 bis 35 mm, insbesondere von 10 bis 25 mm, auf. Das
derart ausgestaltete Trennelement des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs erbringt
den Vorteil, dass sich die Schichtenreinheit in der Höhenrichtung gegenüber bekannten
Mehrschichtenstoffaufläufen wiederum merklich verbessern lässt. Dies ist prinzipiell
dadurch begründet, dass sich der Druckverlust und damit die Fluidwandreibung an dem
Trennelement durch eine Verkürzung des Trennelementüberstands verkleinern lässt. Damit
verbunden ist eine Reduktion der sich in den Faserstoffsuspensionsströmen ausbildenden
Turbulenzen mit einhergehender Verbesserung der Schichtenreinheit in der Höhenrichtung.
[0024] Damit die beiden in Faserstoffsuspensionsströmen geführten Faserstoffsuspensionen
eine prozesstechnisch optimale Zusammenführung erfahren, weist der stromabwärtige
Trennelementendbereich des Trennelements bevorzugt einen Trennelementendwinkel im
Bereich von 1 bis 10°, vorzugsweise von 1,5 bis 8°, insbesondere 2,5 bis 5°, auf.
Zudem vermeiden diese Winkelbereiche eine nachteilige Vermischung der beiden benachbarten
Faserstoffsuspensionen.
[0025] Ferner ist das Trennelement bevorzugt eine CFK-Lamelle, die sowohl in Längsrichtung
als auch in Querrichtung eine Mindeststeifigkeit aufweist, die bereichsweise zumindest
einen Wert von ≥ 40 N/mm annimmt. Diese Mindeststeifigkeit wirkt sich positiv sowohl
auf die Abdeckungsqualität als auch die Schichtenreinheit der herzustellenden zwei-
oder mehrschichtigen Faserstoffbahn aus.
[0026] Überdies kann das Trennelement mittels einer stromaufwärtig angebrachten Trennelementaufnahme
gelenkig und somit frei beweglich in der Stoffauflaufdüse oder starr angeordnet sein.
[0027] Auch lässt sich das erfindungsgemäße Blattbildungssystem in hervorragender Weise
in einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere einer zumindest
einschichtigen Papier-, Karton- oder Verpackungspapierbahn, aus wenigstens einer Faserstoffsuspension
verwenden. Die Maschine kann gemäß dem Stand der Technik aufgebaut sein und alle bekannten
Maschinenbereiche aufweisen.
[0028] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
mehrerer bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
[0029] Es zeigen
- Figur 1
- einen schematischen Längsschnitt durch den stromabwärtigen Endbereich eines bekannten
zweischichtigen Stoffauflaufs;
- Figur 2
- einen weiteren schematischen Längsschnitt durch den stromabwärtigen Endbereich eines
bekannten zweischichtigen Stoffauflaufs;
- Figur 3
- eine schematische Seitenteilansicht einer bevorzugten Ausführung eines erfindungsgemäßen
Blattbildungssystems;
- Figur 3a
- einen schematischen Längsschnitt durch den stromabwärtigen Endbereich des zweischichtigen
Stoffauflaufs der in der Figur 3 dargestellten bevorzugten Ausführung des erfindungsgemäßen
Blattbildungssystems;
- Figur 4
- eine schematische Längsteilschnittdarstellung einer ersten Ausführung eines stationären
und vorzugsweise besaugten Entwässerungselements des erfindungsgemäßen Blattbildungssystems;
- Figur 4a
- eine Unteransicht der in der Figur 4 dargestellten ersten Ausführung eines stationären
und vorzugsweise besaugten Entwässerungselements des erfindungsgemäßen Blattbildungssystems;
- Figur 5
- eine schematische Längsteilschnittdarstellung einer zweiten bevorzugten Ausführung
eines stationären und vorzugsweise besaugten Entwässerungselements des erfindungsgemäßen
Blattbildungssystems;
- Figur 6
- einen mit einem bekannten stationären und vorzugsweise besaugten Entwässerungselement
erzeugten ersten Schwingungsverlauf in der Faserstoffsuspension anhand eines Diagramms;
- Figur 7
- einen mit einem bekannten stationären und vorzugsweise besaugten Entwässerungselement
erzeugten zweiten Schwingungsverlauf in der Faserstoffsuspension anhand eines Diagramms;
- Figur 8
- einen mit einem stationären und vorzugsweise besaugten Entwässerungselement eines
erfindungsgemäßen Blattbildungssystems erzeugten Schwingungsverlauf in der Faserstoffsuspension
anhand eines Diagramms; und
- Figur 9
- ein Diagramm Teilungsbreite-Schwingungsbreite für ein stationäres und vorzugsweise
besaugtes Entwässerungselement eines erfindungsgemäßen Blattbildungssystems.
[0030] Die Figur 1 zeigt einen schematischen Längsschnitt durch den stromabwärtigen Endbereich
32 eines bekannten zweischichtigen Stoffauflaufs 4 für eine nicht näher dargestellte
Maschine 100 zur Herstellung einer Faserstoffbahn aus wenigstens einer Faserstoffsuspension.
[0031] Der Stoffauflauf 4 weist eine zweischichtige Stoffauflaufdüse 5 auf, deren untere
Außenwand 26.1 in ihrem stromabwärtigen Endbereich 32, in Fachkreisen auch als Unterlippe
bezeichnet, eine gerade Kontur 33 aufweist. Wird ein derartiger zweischichtiger Stoffauflauf
4 mit einer Siebpartie in Ausführung eines Langsieb- oder Hybridformers eingesetzt,
so ist diese untere Außenwand 26.1 der Stoffauflaufdüse 5 gewöhnlich dem Langsieb
zugewandt.
[0032] Und die Figur 2 zeigt einen weiteren schematischen Längsschnitt durch den stromabwärtigen
Endbereich 32 eines bekannten zweischichtigen Stoffauflaufs 4 für eine nicht näher
dargestellte Maschine 100 zur Herstellung einer Faserstoffbahn aus wenigstens einer
Faserstoffsuspension.
[0033] Dieser Stoffauflauf 4 weist wiederum eine zweischichtige Stoffauflaufdüse 5 auf,
deren untere Außenwand 26.1 in ihrem stromabwärtigen Endbereich 32, in Fachkreisen
auch als Unterlippe bezeichnet, einen stromabwärtigen Anschliff 34 im Bereich von
1 bis 5° (Winkel 34.W) zwecks Vermeidung eines konvergenten Bereichs zwischen Trennelement
23 und unterer Außenwand 26.1 an dem Düsenaustritt aufweist. Denn eine konvergente
Zone würde ein Biegemoment in die Spitze 23.S des Trennelements 23 einleiten, da auf
der gegenüberliegenden Seite der Spitze 23.S des Trennelements 23 bereits Umgebungsdruck
auf sie wirkt.
[0034] Die Figur 3 zeigt eine schematische Seitenteilansicht einer Ausführung eines erfindungsgemäßen
Blattbildungssystems 1 für eine nicht näher dargestellte Maschine 100 zur Herstellung
einer Faserstoffbahn 2 (gestrichelte Darstellung) aus wenigstens einer Faserstoffsuspension
3. Bei der herzustellenden Faserstoffbahn 2 (gestrichelte Darstellung) kann es sich
insbesondere um eine Papier-, Karton- oder Verpackungspapierbahn handeln.
[0035] Das Blattbildungssystem 1 weist einen zweischichtigen, gegebenenfalls auch mehrschichtigen
Stoffauflauf 4 mit einer Stoffauflaufdüse 5 und eine Siebpartie 6 auf.
[0036] Die Siebpartie 6 umfasst ein in einer Siebschlaufe umlaufendes erstes endloses Sieb
7, wobei dieses Sieb 7 ein Langsieb 7.1 ist, welches in einer Vorentwässerungsstrecke
8 nach oder im Bereich der Aufbringung der wenigstens einen Faserstoffsuspension 3
als Faserstoffsuspensionsstrahl 3.S mittels des zweischichtigen Stoffauflaufs 4 über
einen stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisch 9, dessen das Langsieb 7.1
berührende Oberfläche 10 von einem Belag 11 mit mehreren in Sieblaufrichtung, das
heißt Maschinenrichtung MD (Pfeil) nacheinander angeordneten und sich in Maschinenquerrichtung
CD (Pfeil) erstreckenden Leisten 12 mit dazwischen liegenden freien Entwässerungsöffnungen
13 gebildet ist, und mehrere Saugelemente 14, insbesondere Saugkästen 14.1 geführt
ist.
[0037] In vorliegender Ausführungsform weist die Siebpartie 6 auch ein zweites, in einer
Siebschlaufe endlos umlaufendes Sieb 15, ein so genanntes Obersieb 15.1 auf. Das Obersieb
15.1 läuft nach der Vorentwässerungsstrecke 8 in einem keilförmigen Einlaufspalt 17
auf die oberste Faserstoffsuspension 3 auf. Anschließend bilden die beiden Siebe 7.1,
15.1 zumindest streckenweise miteinander eine Doppelsiebzone 16, wobei in der Doppelsiebzone
16 das über eine Einlaufwalze 18 geführte Obersieb 15.1 über mehrere starr angeordnete
Leisten 19 läuft, die mit gegenseitigem Abstand an einem Entwässerungskasten 20 angeordnet
sind.
[0038] Die starr angeordneten Leisten 19 des Entwässerungskastens 20 beschreiben in dargestellter
Weise eine in Maschinenrichtung MD (Pfeil), das heißt Sieblaufrichtung verlaufende
Krümmung 19.K oder sie sind in nicht dargestellter Weise entlang einer in Maschinenrichtung
MD (Pfeil), das heißt Sieblaufrichtung verlaufenden Geraden angeordnet.
[0039] Die beiden Siebe 7.1, 15.1 mit der wenigstens einen dazwischen liegenden Faserstoffsuspension
3 sind nach dem Entwässerungskasten 20 und noch innerhalb der Doppelsiebzone 16 über
mehrere dem Fachmann bekannte und somit nicht explizit dargestellte Entwässerungselemente
geführt. Danach findet dann in bekannter Weise die Siebtrennung statt, so dass die
herzustellende Faserstoffbahn 2 (gestrichelte Darstellung) auf nur noch einem Sieb
einer nicht mehr dargestellten Pressenpartie einer Maschine 100 zur Herstellung einer
Faserstoffbahn zuführbar ist. In der Doppelsiebzone 16 läuft das Langsieb 7.1 zusätzlich
über mehrere Leisten 21.1, die gegenseitig der starr an dem Entwässerungskasten 20
angeordneten Leisten 19 angeordnet sind, die mittels nachgiebiger Elemente 22 abgestützt
sind und die mit einer wählbaren Kraft 22.F (Pfeil) gegen das Langsieb 7.1 andrückbar
sind. Auch kann, ergänzend oder alternativ, in dem Bereich des keilförmigen Einlaufspalts
17 das Langsieb 7 über wenigstens eine lediglich gestrichelt angedeutete Leiste 21.2
laufen, die mit einer wählbaren Kraft 22.F (Pfeil) gegen das Langsieb 7 andrückbar
ist. Derartige Ausführungsformen sind in der Druckschrift
DE 10 2009 027 432 A1 beschrieben.
[0040] Weiterhin ist der gesamte zweischichtige Stoffauflauf 4, vorzugsweise ein Teil des
zweischichtigen Stoffauflaufs 4, insbesondere die Stoffauflaufdüse 5 des zweischichtigen
Stoffauflaufs 4, zwecks Variierung des Strahlauftreffwinkels 3.SW und/oder der Strahlauftrefflinie
3.SL unter Beibehaltung einer vorzugsweise unveränderten Geometrie der Stoffauflaufdüse
5 des zweischichtigen Stoffauflaufs 4 positionierbar. In vorteilhafter Weise ist zumindest
die gesamte Stoffauflaufdüse 5 des zweischichtigen Stoffauflaufs 4 eine quer zu dem
Langsieb 7.1 verlaufende Gerade G (Pfeil), insbesondere die Strahlauftrefflinie 3.SL
und/oder um eine in dem Bereich des zweischichtigen Stoffauflaufs 4, insbesondere
in dem Bereich der Stoffauflaufdüse 5 des zweischichtigen Stoffauflaufs 4 liegende
Gerade G (Pfeil) von 0,1 bis 5°, vorzugsweise von 0,1 bis 3°, insbesondere von 0,1
bis 2°, drehbar. Eine derartige Positionierung ist beispielsweise in der deutschen
Patentanmeldung
DE 10 2010 041 332 A1 offenbart.
[0041] Die Figur 3a zeigt einen schematischen Längsschnitt durch den stromabwärtigen Endbereich
23 des zweischichtigen Stoffauflaufs 4 der in der Figur 3 dargestellten bevorzugten
Ausführung des erfindungsgemäßen Blattbildungssystems 1 für eine nicht näher dargestellte
Maschine 100 zur Herstellung einer Faserstoffbahn aus wenigstens einer Faserstoffsuspension.
[0042] Die Stoffauflaufdüse 5 des zweischichtigen Stoffauflaufs 4 weist zwei sich über die
Breite B (Pfeil) des Stoffauflaufs 4 erstreckende, durch ein Trennelement 23 voneinander
getrennte, während des Betriebs des zweischichtigen Stoffauflaufs 4 jeweils eine Faserstoffsuspension
3 als Faserstoffsuspensionsstrom 3.1, 3.2 (Pfeile) führende und aufeinander zulaufende
Düsenräume 24.1, 24.2 auf. Das Trennelement kann stromaufwärts gelenkig oder starr
gelagert sein.
[0043] Ferner weist das in der Stoffauflaufdüse 5 des zweischichtigen Stoffauflaufs 4 angeordnete
Trennelement 23 einen Trennelementüberstand 23.Ü im Bereich von 3 bis 50 mm, vorzugsweise
von 5 bis 35 mm, insbesondere von 10 bis 25 mm, auf und/oder einen Trennelementendwinkel
23.W im Bereich von 1 bis 10°, vorzugsweise von 1,5 bis 8°, insbesondere 2,5 bis 5°,
auf.
[0044] Das Trennelement 23 selbst ist eine CFK-Lamelle, die sowohl in Längsrichtung (Maschinenrichtung
MD (Pfeil)) als auch in Querrichtung (Maschinenquerrichtung CD (Pfeil)) eine Mindeststeifigkeit
23.R aufweist, die bereichsweise zumindest einen Wert von ≥ 40 N/mm annimmt.
[0045] Jeder Düsenraum 24.1, 24.2 weist stromabwärts jeweils einen sich über die Breite
B (Pfeil) des Stoffauflaufs 4 erstreckenden Austrittsspalt 25.1, 25.2 auf, wobei die
beiden Düsenräume 24.1, 24.2 außenseitig jeweils eine Außenwand 26.1, 26.2 aufweisen.
[0046] An der unteren, dem lediglich angedeuteten Langsieb 7.1 zugewandten Außenwand 26.1
ist auslaufseitig eine Blende 27 angeordnet. Diese Blende 27 weist einen Blendenwinkel
27.W von ≥ 15°, vorzugsweise von ≥ 20°, insbesondere von ≥ 25°, auf, wobei der Blendenwinkel
27.W der abweichende Winkel zwischen der Innenfläche 28 der dem Langsieb 7, 7.1 zugewandten
Außenwand 26.1 und der der inneren, sich an die Innenfläche 28 der dem Langsieb 7,
7.1 zugewandten Außenwand 26.1 vorzugsweise unmittelbar anschließenden Blendenfläche
27.1 der Blende 27 ist.
Weiterhin weist diese Blende 27 an der unteren, dem lediglich angedeuteten Langsieb
7.1 zugewandten Außenwand 26.1 einen Blendenvorstand 27.V von ≥ 1 mm, vorzugsweise
von ≥ 2 mm, insbesondere von ≥ 3 mm, auf, wobei der Blendenvorstand 27.V die Länge
der inneren, sich an die Innenfläche 28 der dem lediglich angedeuteten Langsieb 7.1
zugewandten Außenwand 26.1 vorzugsweise unmittelbar anschließenden Blendenfläche 27.1
ist.
[0047] Die an der unteren, dem lediglich angedeuteten Langsieb 7.1 zugewandten Außenwand
26.1 angeordnete Blende 27 kann mit der unteren Außenwand 26.1 verbunden, insbesondere
angeschraubt sein, sie kann aber auch einteilig mit der unteren Außenwand 26.1 ausgebildet
sein.
[0048] Auch kann wenigstens ein Düsenraum mit mindestens einer dem Fachmann bekannten Lamelle
versehen sein, die vorzugsweise in dem Düsenraum endet. Rein beispielhaft sind in
dem unteren Düsenraum 24.1 zwei Lamellen 29 und in dem oberen Düsenraum 24.2 eine
Lamelle 29 angedeutet.
[0049] Selbstverständlich kann in einer weiteren Ausführungsform, wie in der Figur 3 lediglich
angedeutet, auch eine Blende 30 an der oberen, dem Langsieb 7.1 abgewandten Außenwand
26.2 angeordnet sein. Diese weitere Blende 30 kann überdies die gleiche Positionierung
und/oder Dimensionierung wie die an der unteren, dem Langsieb 7.1 zugewandten Außenwand
26.1 angeordnete Blende 27 aufweisen.
[0050] Alternativ und nicht dargestellt kann die weitere und an der oberen, dem Langsieb
7.1 abgewandte Außenwand 26.2 angeordnete Blende 30, die einen Blendenvorstand und
eine Blendeneintauchtiefe besitzt und die während des Betriebs des zweischichtigen
Stoffauflaufs wenigstens zwei von einer Faserstoffsuspension berührte Flächen, eine
stromaufwärtige Auflauffläche und eine nachgeordnete Hauptfläche, aufweist, auch zwischen
der Auflauffläche und der Hauptfläche wenigstens eine während des Betriebs des zweischichtigen
Stoffauflaufs von einer Faserstoffsuspension berührte Brechungsfläche aufweisen. Eine
derartige Ausführung der weiteren Blende 30 ist beispielsweise aus der Druckschrift
DE 10 2009 027 079 A1 bekannt.
[0051] Die Figur 4 zeigt eine schematische Längsteilschnittdarstellung einer ersten Ausführung
eines stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches 9 des erfindungsgemäßen Blattbildungssystems
1 für eine nicht näher dargestellte Maschine 100 zur Herstellung einer Faserstoffbahn
aus wenigstens einer Faserstoffsuspension. Der dargestellte stationäre und vorzugsweise
besaugte Siebtisch 9 kann beispielsweise ein Teil des in der Figur 3 dargestellten
Blattbildungssystems 1 für eine nicht näher dargestellte Maschine 100 zur Herstellung
einer Faserstoffbahn aus wenigstens einer Faserstoffsuspension sein.
[0052] Der Belag 11 des stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches 9 umfasst zwei,
jeweils mehrere Leisten 12 aufweisende Zonen 9.Z1, 9.Z2. Selbstverständlich kann der
Belag 11 auch mehr als die zwei exemplarisch dargestellten Zonen umfassen. Dabei sind
die in der ersten Zone 9.Z1 angeordneten Leisten 12 mit einer durchschnittlichen Teilung
9.Z1.TD im Bereich zwischen 20 und 70 mm, vorzugsweise zwischen 20 und 40 mm, insbesondere
zwischen 20 und 35 mm, angeordnet. Hingegen sind die in der zweiten Zone 9.Z2 angeordneten
Leisten 12 mit einer durchschnittlichen Teilung 9.Z2.TD im Bereich zwischen 50 und
120 mm, vorzugsweise zwischen 50 und 100 mm, insbesondere zwischen 50 und 80 mm, angeordnet.
[0053] Unterseitig ist der stationäre und vorzugsweise besaugte Siebtisch 9 mit einem geschlossenen
Kasten 31 versehen, der von vorzugsweise einer einzigen, nicht näher dargestellten,
dem Fachmann jedoch bekannten Unterdruckquelle mit einem vorzugsweise steuer-/regelbaren
Vakuum beaufschlagbar ist.
[0054] Die einzelnen Leisten 12 des Belags 11 des stationären und vorzugsweise besaugten
Siebtisches 9 sind in einer konstanten oder annähernd konstanten Leistenteilung 9.T1,
9.T2 in zumindest einer einzelnen Zone 9.Z1, 9.Z2 des Belags 11 des stationären und
vorzugsweise besaugten Siebtisches 9 oder über den gesamten Siebtisch 9 hinweg angeordnet.
Dabei weisen die Leisten 12 des stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches
9 eine jeweilige Leistenteilung 9.T1, 9.T2 im Bereich von 50 bis 120 mm, vorzugsweise
von 50 bis 100 mm, insbesondere von 50 bis 90 mm, auf.
[0055] Auch sind die einzelnen Leisten 12 gegenüber der von dem Langsieb 7.1 berührten Oberfläche
10 des Belags 11 des stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches 9 geneigt
ausgerichtet, das heißt sie verlaufen schräg zu derselben. Die Ausrichtung erfolgt
dabei schräg in Maschinenrichtung MD (Pfeil), das heißt Sieblaufrichtung in einem
Ausrichtwinkel 12.W, der einen dargestellten konstanten oder variierenden Wert in
Maschinenrichtung MD (Pfeil), das heißt Sieblaufrichtung annimmt.
[0056] In einer weiteren, jedoch nicht explizit dargestellten Ausführungsform kann die Oberfläche
10 des Belags 11 des stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches 9 zumindest
bereichsweise gekrümmt sein. Dabei kann zumindest ein, die zumindest bereichsweise
Krümmung der Oberfläche 10 des Belags 11 des stationären und vorzugsweise besaugten
Siebtisches 9 beschreibender Krümmungsradius einen Wert im Bereich zwischen 0,3 und
5,0 m, vorzugsweise zwischen 0,6 und 3,0 m, insbesondere zwischen 1,0 und 2,0 m, annehmen.
[0057] Ferner weist die das Langsieb 7.1 berührende Oberfläche der einzelnen und in einer
Zone 9.Z1, 9.Z2 angeordneten Leisten 12 des Belags 11 des stationären und vorzugsweise
besaugten Siebtisches 9 eine jeweilige Leistenbreite 12.B von mindestens 3 mm, vorzugsweise
von mindestens 10 mm, insbesondere von mindestens 15 mm, auf. Sie ist in zumindest
einer einzelnen Zone 9.Z1, 9.Z2 des Belags 11 des stationären und vorzugsweise besaugten
Siebtisches 9 oder über den gesamten Siebtisch 9 hinweg konstant oder annähernd konstant.
Auch ist in zumindest einer einzelnen Zone 9.Z1, 9.Z2 des Belags 11 des stationären
und vorzugsweise besaugten Siebtisches 9 oder über den gesamten Siebtisch 9 hinweg
die summierte Leistenbreite 12.BS der das Langsieb 7.1 berührenden Oberfläche 10 der
einzelnen Leisten 12 kleiner als die summierte Öffnungsbreite 13.BS der einzelnen
Entwässerungsöffnungen 13.
[0058] Allgemein nimmt in der ersten Zone 9.Z1 des Belags 11 des stationären und vorzugsweise
besaugten Siebtisches 9 die summierte Öffnungsbreite 13.BS der einzelnen Entwässerungsöffnungen
13 einen Wert im Bereich von 90 bis 230 % der summierten Leistenbreite 12.BS der das
Langsieb 7.1 berührenden Oberfläche 10 der einzelnen Leisten 12 an. Und in der zweiten
Zone 9.Z2 des Belags 11 des stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches 9 nimmt
die summierte Öffnungsbreite 13.BS der einzelnen Entwässerungsöffnungen 13 einen Wert
im Bereich von 100 bis 400 % der summierten Leistenbreite 12.BS der das Langsieb 7.1
berührenden Oberfläche 10 der einzelnen Leisten 12 an.
[0059] Grundsätzlich kann der zumindest zwei Zonen 9.Z1, 9.Z2 umfassende Belag 11 des stationären
und vorzugsweise besaugten Siebtisches 9 zonal unterschiedlich sein hinsichtlich Ausführung,
Anordnung und/oder Ausrichtung der einzelnen Leisten 12 und/oder Entwässerungsöffnungen
13.
[0060] Die Figur 4a zeigt eine Unteransicht der in der Figur 4 dargestellten ersten Ausführung
eines stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches 9 des erfindungsgemäßen Blattbildungssystems
1 für eine nicht näher dargestellte Maschine 100 zur Herstellung einer Faserstoffbahn
aus wenigstens einer Faserstoffsuspension.
[0061] Die Entwässerungsöffnungen 13 des Belags 11 des stationären und vorzugsweise besaugten
Siebtisches 9 erstrecken sich im Wesentlichen über die gesamte Breite 11.B des Belags
11, zumindest jedoch über die an der Faserstoffsuspension wirksame Breite 9.B des
stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches 9. Die Entwässerungsöffnungen 13
sind vorzugsweise als Schlitze ausgeführt.
Die Figur 5 zeigt eine schematische Längsteilschnittdarstellung einer zweiten Ausführung
eines stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches 9 des erfindungsgemäßen Blattbildungssystems
1 für eine nicht näher dargestellte Maschine 100 zur Herstellung einer Faserstoffbahn
aus wenigstens einer Faserstoffsuspension. Der dargestellte stationäre und vorzugsweise
besaugte Siebtisch 9 kann beispielsweise wiederum ein Teil des in der Figur 3 dargestellten
Blattbildungssystems 1 sein.
[0062] Der Belag 11 des stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches 9 umfasst wiederum
zwei, jeweils mehrere Leisten 12 aufweisende Zonen 9.Z1, 9.Z2. Dabei sind die in der
ersten Zone 9.Z1 angeordneten Leisten 12 mit einer durchschnittlichen Teilung 9.Z1.TD
im Bereich zwischen 20 und 70 mm, vorzugsweise zwischen 20 und 40 mm, insbesondere
zwischen 20 und 35 mm, angeordnet. Hingegen sind die in der zweiten Zone 9.Z2 angeordneten
Leisten 12 mit einer durchschnittlichen Teilung 9.Z2.TD im Bereich zwischen 50 und
120 mm, vorzugsweise zwischen 50 und 100 mm, insbesondere zwischen 50 und 80 mm, angeordnet.
[0063] Unterseitig ist der stationäre und vorzugsweise besaugte Siebtisch 9 erneut mit einem
geschlossenen Kasten 31 versehen, der von vorzugsweise einer einzigen, nicht näher
dargestellten, dem Fachmann jedoch bekannten Unterdruckquelle mit einem vorzugsweise
steuer-/regelbaren Vakuum beaufschlagbar ist.
[0064] Die einzelnen Leisten 12 des Belags 11 des stationären und vorzugsweise besaugten
Siebtisches 9 sind auch in einer konstanten oder annähernd konstanten Leistenteilung
9.T1, 9.T2 in zumindest einer einzelnen Zone 9.Z1, 9.Z2 des Belags 11 des stationären
und vorzugsweise besaugten Siebtisches 9 oder über den gesamten Siebtisch 9 hinweg
angeordnet. Dabei weisen die Leisten 12 des stationären und vorzugsweise besaugten
Siebtisches 9 eine jeweilige Leistenteilung 9.T1, 9.T2 im Bereich von 50 bis 120 mm,
vorzugsweise von 50 bis 100 mm, insbesondere von 50 bis 90 mm, auf.
[0065] Auch sind die einzelnen Leisten 12 gegenüber der von dem Langsieb 7.1 berührten Oberfläche
10 des Belags 11 des stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches 9 geneigt
ausgerichtet, das heißt sie verlaufen schräg zu derselben. Die Ausrichtung erfolgt
dabei schräg in Maschinenrichtung MD (Pfeil), das heißt Sieblaufrichtung in einem
Ausrichtwinkel 12.W, der einen dargestellten konstanten oder variierenden Wert in
Maschinenrichtung MD (Pfeil), das heißt Sieblaufrichtung annimmt.
[0066] In einer weiteren, jedoch nicht explizit dargestellten Ausführungsform kann die Oberfläche
10 des Belags 11 des stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches 9 zumindest
bereichsweise gekrümmt sein. Dabei kann zumindest ein, die zumindest bereichsweise
Krümmung der Oberfläche 10 des Belags 11 des stationären und vorzugsweise besaugten
Siebtisches 9 beschreibender Krümmungsradius einen Wert im Bereich zwischen 0,3 und
5,0 m, vorzugsweise zwischen 0,6 und 3,0 m, insbesondere zwischen 1,0 und 2,0 m, annehmen.
[0067] Ferner weist die das Langsieb 7.1 berührende Oberfläche der einzelnen und in einer
Zone 9.Z1, 9.Z2 angeordneten Leisten 12 des Belags 11 des stationären und vorzugsweise
besaugten Siebtisches 9 wiederum eine jeweilige Leistenbreite 12.B von mindestens
3 mm, vorzugsweise von mindestens 10 mm, insbesondere von mindestens 15 mm, auf. Sie
ist in zumindest einer einzelnen Zone 9.Z1, 10.Z2 des Belags 11 des stationären und
vorzugsweise besaugten Siebtisches 9 oder über den gesamten Siebtisch 9 hinweg konstant
oder annähernd konstant. Auch ist in zumindest einer einzelnen Zone 9.Z1, 9.Z2 des
Belags 11 des stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches 9 oder über den gesamten
Siebtisch 10 hinweg die summierte Leistenbreite 12.BS der das Langsieb 7.1 berührenden
Oberfläche 10 der einzelnen Leisten 12 kleiner als die summierte Öffnungsbreite 13.BS
der einzelnen Entwässerungsöffnungen 13.
[0068] Zudem nimmt in der ersten Zone 9.Z1 des Belags 11 des stationären und vorzugsweise
besaugten Siebtisches 9 die summierte Öffnungsbreite 13.BS der einzelnen Entwässerungsöffnungen
13 einen Wert im Bereich von 100 bis 400 % der summierten Leistenbreite 12.BS der
das Langsieb 7.1 berührenden Oberfläche 10 der einzelnen Leisten 12 an. Und in der
zweiten Zone 9.Z2 des Belags 11 des stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches
9 nimmt die summierte Öffnungsbreite 13.BS der einzelnen Entwässerungsöffnungen 13
einen Wert im Bereich von 90 bis 230 % der summierten Leistenbreite 12.BS der das
Langsieb 7.1 berührenden Oberfläche 10 der einzelnen Leisten 12 an.
[0069] Grundsätzlich kann der zumindest zwei Zonen 9.Z1, 9.Z2 umfassende Belag 11 des stationären
und vorzugsweise besaugten Siebtisches 9 zonal unterschiedlich sein hinsichtlich Ausführung,
Anordnung und/oder Ausrichtung der einzelnen Leisten 12 und/oder Entwässerungsöffnungen
13.
[0070] Die Figur 6 zeigt einen mit einem bekannten Siebtisch 9.1 erzeugten ersten Schwingungsverlauf
V1 in der Faserstoffsuspension anhand eines Diagramms.
[0071] Die Abszisse des Diagramms stellt die Entwässerungsstrecke s dar, wohingegen die
positive Ordinate einen Überdruck Pü und die negative Ordinate einen Unterdruck Pu,
also ein Vakuum darstellt.
[0072] Es ist deutlich ein periodischer oder annähernd periodischer Schwingungsverlauf V1
in der Faserstoffsuspension bei Verwendung eines bekannten Siebtisches 9.1 mit einer
Vielzahl von Leisten erkennbar. Die jeweils positive Schwingungsfläche ist ein Entwässerungsbereich,
dessen Retentionsniveau über die Höhe der Schwingungsamplitude einstellbar ist. Hingegen
bewirkt die jeweils negative Schwingungsfläche eine Auflockerung der sich aus der
wenigstens einen Faserstoffsuspension bildenden Fasermatte infolge des wirkenden Unterdrucks.
Zudem wird hierbei eine schlechtere Filterwirkung erzeugt.
[0073] Die Figur 7 zeigt einen mit einem bekannten Siebtisch 9.2 erzeugten zweiten Schwingungsverlauf
V2, V3 in der Faserstoffsuspension anhand eines Diagramms.
[0074] Die Abszisse des Diagramms stellt wiederum die Entwässerungsstrecke s dar, wohingegen
die positive Ordinate erneut einen Überdruck Pü und die negative Ordinate erneut einen
Unterdruck Pu, also ein Vakuum darstellt.
[0075] Auch hier ist deutlich ein sich wiederholender, sich gegebenenfalls in Zonen unterteilbarer
Schwingungsverlauf in der Faserstoffsuspension bei Verwendung eines weiteren bekannten
Siebtisches 9.2 erkennbar. Der mittels einer Volllinie dargestellte Graph zeigt den
Schwingungsverlauf V2 bei Verwendung eines eine Vielzahl von Leisten aufweisenden
Entwässerungselements, wohingegen der mittels einer gestrichelten Linie dargestellte
Graph den Schwingungsverlauf V3 bei Verwendung eines bekannten pulsfreien Gleichdruckentwässerungselements
zeigt. Der zweite Graph weist dabei eine konstante Schwingungsamplitude auf.
[0076] Die Figur 8 zeigt einen mit einem stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisch
9 eines erfindungsgemäßen Blattbildungssystems 1 erzeugten Schwingungsverlauf V9 in
der Faserstoffsuspension anhand eines Diagramms.
[0077] Auch hier stellt die Abszisse des Diagramms die Entwässerungsstrecke s und die Maschinenrichtung
MD (Pfeil), das heißt Sieblaufrichtung dar, wohingegen die positive Ordinate einen
Überdruck Pü und die negative Ordinate einen Unterdruck Pu, also ein Vakuum darstellt.
[0078] Es ist deutlich erkennbar, dass der Belag 11 des stationären und vorzugsweise besaugten
Siebtisches 9 in mindestens zwei, jeweils mehrere Leisten 12 aufweisende Zonen 9.Z1,
9.Z2 Schwingungen S9 mit unterschiedlichen Schwingungsamplituden S9.A in der wenigstens
einen auf dem mindestens einen Sieb eingebrachten Faserstoffsuspension derart erzeugt,
dass die in der ersten Zone 9.Z1 in der wenigstens einen Faserstoffsuspension erzeugten
Schwingungsbreiten S9.B der Schwingungen S9 kleiner sind als die in der zweiten Zone
9.Z2 in der wenigstens einen Faserstoffsuspension erzeugten Schwingungsbreiten S9.B
der Schwingungen S9.
[0079] Die in der ersten Zone 9.Z1 des Belags 11 des stationären und vorzugsweise besaugten
Siebtisches 9 erzeugten Schwingungsamplituden S9.A der Schwingungen S9 liegen im Bereich
von 2 bis 8 kPa, vorzugsweise von 4 kPa, und die in der zweiten Zone 9.Z2 des Belags
11 des stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches 9 erzeugten Schwingungsamplituden
S9.A der Schwingungen S9 liegen im Bereich von 5 bis 20 kPa, vorzugsweise von 8 bis
10 kPa.
[0080] Die Anzahl der in der wenigstens einen Faserstoffsuspension erzeugten Schwingungen
S9 in der ersten Zone 9.Z1 des Belags 11 des stationären und vorzugsweise besaugten
Siebtisches 9 nimmt einen Wert im Bereich von 2 bis 20, vorzugsweise von 4 bis 10,
an. Hingegen nimmt die Anzahl der in der wenigstens einen Faserstoffsuspension erzeugten
Schwingungen S9 in der zweiten Zone 9.Z2 des Belags 11 des stationären und vorzugsweise
besaugten Siebtisches 9 einen Wert im Bereich von 1 bis 7, vorzugsweise von 2 bis
3, an.
[0081] Auch sind die in der ersten Zone 9.Z1 in der wenigstens einen Faserstoffsuspension
erzeugten Schwingungsbreiten S9.B der Schwingungen S9 kleiner als die in der zweiten
Zone 9.Z2 in der wenigstens einen Faserstoffsuspension erzeugten Schwingungsbreiten
S9.B der Schwingungen S9.
[0082] Die Figur 9 zeigt abschließend ein Diagramm Teilungsbreite-Schwingungsamplitude für
ein stationäres und vorzugsweise besaugtes Entwässerungselement eines erfindungsgemäßen
Blattbildungssystems.
[0083] Die Abszisse des Diagramms stellt die Teilungsbreite TB bei einem konstanten Verhältnis
von Öffnungsbreite ÖB zu Teilungsbreite TB dar, wohingegen die Ordinate die Schwingungsamplitude
SA darstellt.
[0084] Dabei ist deutlich eine Teilungsbreite TB erkennbar, unterhalb derer die bevorzugte
Teilungsbreite TB.Z1 für die erste Zone 9.Z1 des Belags des stationären und vorzugsweise
besaugten Entwässerungselements liegt und oberhalb derer die bevorzugte Teilungsbreite
TB.Z2 für die zweite Zone 9.Z2 des Belags des stationären und vorzugsweise besaugten
Siebtisches liegt.
[0085] Weiterhin eignet sich das erfindungsgemäße Blattbildungssystem 1 in besonderer Weise
auch für eine Verwendung in einer Maschine 100 zur Herstellung einer zwei- oder mehrschichtigen
Faserstoffbahn 2, insbesondere Papier-, Karton- oder Verpackungspapierbahn, aus wenigstens
einer Faserstoffsuspension 3 (vgl. Figur 3).
[0086] Zusammenfassend ist festzuhalten, dass durch die Erfindung ein verbessertes Blattbildungssystem
geschaffen wird, welches die Abdeckungsqualitäten zumindest der beiden äußeren Schichten
der zwei- oder mehrschichtigen Faserstoffbahn im Vergleich mit bekannten Blattbildungssystemen
merklich verbessert. Auch ist die Herstellung einer zwei- oder mehrschichtigen Faserstoffbahn
mit einem Flächengewicht im Bereich von 20 bis 60 g/m
2 pro Faserstoffsuspensionsschicht bei einer Herstellungsgeschwindigkeit von über 900
m/min, vorzugsweise von über 1.200 m/min, möglich.
Bezugszeichenliste
[0087]
- 1
- Blattbildungssystem
- 2
- Faserstoffbahn
- 3
- Faserstoffsuspension
- 3.1
- Faserstoffsuspensionsstrom (Pfeil)
- 3.2
- Faserstoffsuspensionsstrom (Pfeil)
- 3.S
- Faserstoffsuspensionsstrahl
- 3.SL
- Strahlauftrefflinie
- 3.SW
- Strahlauftreffwinkel
- 4
- Stoffauflauf
- 5
- Stoffauflaufdüse
- 6
- Siebpartie
- 7
- Erstes Sieb
- 7.1
- Langsieb
- 8
- Vorentwässerungsstrecke
- 9
- Siebtisch
- 9.1
- Siebtisch
- 9.2
- Siebtisch
- 9.T1
- Leistenteilung
- 9.T2
- Leistenteilung
- 9.Z1
- Zone
- 9.Z1.TD
- Durchschnittliche Teilung
- 9.Z2
- Zone
- 9.Z2.TD
- Durchschnittliche Teilung
- 10
- Berührte Oberfläche
- 11
- Belag
- 11.B
- Breite
- 12
- Leiste
- 12.B
- Leistenbreite
- 12.BS
- Summierte Leistenbreite
- 12.W
- Ausrichtwinkel
- 13
- Entwässerungsöffnung
- 13.BS
- Summierte Öffnungsbreite
- 14
- Saugelement
- 14.1
- Saugkasten
- 15
- Zweites Sieb
- 15.1
- Obersieb
- 16
- Doppelsiebzone
- 17
- Einlaufspalt
- 18
- Einlaufwalze
- 19
- Leiste
- 19.K
- Krümmung
- 20
- Entwässerungskasten
- 21.1
- Leiste
- 21.2
- Leiste
- 22
- Nachgiebiges Element
- 22.F
- Wählbare Kraft (Pfeil)
- 23
- Trennelement
- 23.R
- Mindeststeifigkeit
- 23.S
- Spitze
- 23.Ü
- Trennelementüberstand
- 23.W
- Trennelementendwinkel
- 24.1
- Düsenraum
- 24.2
- Düsenraum
- 25.1
- Austrittsspalt
- 25.2
- Austrittsspalt
- 26.1
- Außenwand
- 26.2
- Außenwand
- 27
- Blende
- 27.1
- Blendenfläche
- 27.V
- Blendenvorstand
- 27.W
- Blendenwinkel
- 28
- Innenfläche
- 29
- Lamelle
- 30
- Blende
- 31
- Kasten
- 32
- Stromabwärtiger Endbereich
- 33
- Kontur
- 34
- Anschliff
- 34.W
- Winkel
- 100
- Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn
- B
- Breite
- CD
- Maschinenquerrichtung (Pfeil)
- G
- Gerade (Pfeil)
- MD
- Maschinenrichtung; Sieblaufrichtung (Pfeil)
- ÖB
- Öffnungsbreite
- Pu
- Unterdruck, Vakuum
- Pü
- Überdruck
- s
- Entwässerungsstrecke
- S9
- Schwingung
- S9.A
- Schwingungsamplitude
- S9.B
- Schwingungsbreite
- SA
- Schwingungsamplitude
- TB
- Teilungsbreite
- TB.Z1
- Teilungsbreite
- TB.Z2
- Teilungsbreite
- V1
- Erster Schwingungsverlauf
- V2
- Zweiter Schwingungsverlauf
- V3
- Zweiter Schwingungsverlauf
- V9
- Schwingungsverlauf
1. Blattbildungssystem (1) für eine Maschine (100) zur Herstellung einer zwei- oder mehrschichtigen
Faserstoffbahn (2), insbesondere einer Papier-, Karton- oder Verpackungspapierbahn,
aus wenigstens einer Faserstoffsuspension (3), umfassend einen zwei- oder mehrschichtigen
Stoffauflauf (4) mit einer Stoffauflaufdüse (5), die wenigstens zwei sich über die
Breite (B) des Stoffauflauf (4) erstreckende, durch mindestens ein Trennelement (23)
voneinander getrennte, während des Betriebs des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs
(4) jeweils eine Faserstoffsuspension (3) als Faserstoffsuspensionsstrom (3.1, 3.2)
führende und aufeinander zulaufende Düsenräume (24.1, 24.2) aufweist, welche stromabwärts
jeweils einen sich über die Breite (B) des Stoffauflaufs (4) erstreckenden Austrittsspalt
(25.1, 25.2) aufweisen, wobei die beiden äußeren Düsenräume (24.1, 24.2) außenseitig
jeweils eine Außenwand (26.1, 26.2) aufweisen und wobei an wenigstens einer Außenwand
(26.1; 26.2) auslaufseitig eine Blende (27; 30) angeordnet ist, und eine Siebpartie
(6), die wenigstens ein in einer Siebschlaufe umlaufendes endloses Sieb (7, 7.1, 15,
15.1) umfasst, wobei das wenigstens eine Sieb (7) ein Langsieb (7.1) ist, welches
in einer Vorentwässerungsstrecke (8) nach oder im Bereich der Aufbringung der wenigstens
einen Faserstoffsuspension (3) als Faserstoffsuspensionsfreistrahl (3.S) mittels des
zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs (4) über einen stationären und vorzugsweise
besaugten Siebtisch (9), dessen das Langsieb (7, 7.1) berührende Oberfläche (10) von
einem Belag (11) mit mehreren in Sieblaufrichtung (MD) nacheinander angeordneten und
sich in Maschinenquerrichtung (CD) erstreckenden Leisten (12) mit dazwischen liegenden
freien Entwässerungsöffnungen (13) gebildet ist, und mehrere Saugelemente (14), insbesondere
Saugkästen (14.1), geführt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Blende (27) an der unteren, dem Langsieb (7, 7.1) zugewandten Außenwand (26.1)
angeordnet ist, dass die Blende (27) an der unteren, dem Langsieb (7, 7.1) zugewandten
Außenwand (26.1) einen Blendenwinkel (27.W) von ≥ 15°, vorzugsweise von ≥ 20°, insbesondere
von ≥ 25°, aufweist, wobei der Blendenwinkel (27.W) der abweichende Winkel zwischen
einer den Düsenräumen (24.1, 24.2) zugewandten Innenfläche (28) der dem Langsieb (7,
7.1) zugewandten Außenwand (26.1) und einer der inneren, sich an die Innenfläche (28)
der dem Langsieb (7, 7.1) zugewandten Außenwand (26.1), vorzugsweise unmittelbar,
anschließenden Blendenfläche (27.1) der Blende (27) ist, und dass die Blende (27)
an der unteren, dem Langsieb (7, 7.1) zugewandten Außenwand (26.1) einen Blendenvorstand
(27.V) von ≥ 1 mm, vorzugsweise von ≥ 2 mm, insbesondere von ≥ 3 mm, aufweist, wobei
der Blendenvorstand (27.V) die Länge der inneren, sich an die Innenfläche (28) der
dem Langsieb (7, 7.1) zugewandten Außenwand (26.1), vorzugsweise unmittelbar, anschließenden
Blendenfläche (27.1) ist und dass die Stoffauflaufdüse (5) des zwei- oder mehrschichtigen
Stoffauflaufs (4), zwecks Variierung des Strahlauftreffwinkels (3.SW) und/oder der
Strahlauftrefflinie (3.SL) auf dem Langsieb (7.1) unter Beibehaltung einer unveränderten
Geometrie der Stoffauflaufdüse (5) des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs (4)
positionierbar ist.
2. Blattbildungssystem (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Blende (30) an der oberen, dem Langsieb (7, 7.1) abgewandten Außenwand (26.2)
angeordnet ist, die vorzugsweise die gleiche Positionierung und/oder Dimensionierung
wie die an der unteren, dem Langsieb (7, 7.1) zugewandten Außenwand (26.1) angeordnete
Blende (27) aufweist.
3. Blattbildungssystem (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Blende (30) an der oberen, dem Langsieb (7, 7.1) abgewandte Außenwand (26.2)
angeordnet ist, die einen Blendenvorstand und eine Blendeneintauchtiefe besitzt und
die während des Betriebs des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs (4) wenigstens
zwei von einer Faserstoffsuspension (3) berührte Flächen, eine stromaufwärtige Auflauffläche
und eine nachgeordnete Hauptfläche, aufweist, wobei zwischen der Auflauffläche dieser
Blende (30) und der Hauptfläche dieser Blende (30) vorzugsweise wenigstens eine während
des Betriebs des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs (4) von einer Faserstoffsuspension
(3) berührte Brechungsfläche an der Blende (30) vorgesehen ist.
4. Blattbildungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Siebpartie (6) zwei in jeweils einer Siebschlaufe umlaufende endlose Siebe (7,
7.1, 15, 15.1) umfasst, wobei das zweite obere Sieb (15, 15.1) nach der Vorentwässerungsstrecke
(8) auf die oberste Faserstoffsuspension (3) aufläuft und die beiden Siebe (7, 7.1,
15, 15.1) danach zumindest streckenweise eine Doppelsiebzone (16) ausbilden, und dass
das Langsieb (7, 7.1) in der Doppelsiebzone (16) über mehrere Leisten (21.1) läuft,
die gegenseitig von starr an einem Entwässerungskasten (20) angeordneten Leisten (19)
angeordnet sind, die mittels nachgiebiger Elemente (22) abgestützt sind und die mit
einer wählbaren Kraft (22.F) gegen das Langsieb (7, 7.1) andrückbar sind.
5. Blattbildungssystem (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest die gesamte Stoffauflaufdüse (5) des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs
(4) um eine quer zu dem Sieb (7, 7.1) verlaufende Gerade (G), insbesondere die Strahlauftrefflinie
(3.SL) und/oder um eine in dem Bereich des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs
(4), insbesondere in dem Bereich der Stoffauflaufdüse (5) des zwei- oder mehrschichtigen
Stoffauflaufs (4) liegende Gerade (G) von 0,1 bis 5°, vorzugsweise von 0,1 bis 3°,
insbesondere von 0,1 bis 2°, drehbar ist.
6. Blattbildungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Belag (11) des stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches (9) mindestens
zwei, jeweils mehrere Leisten (12) aufweisende Zonen (9.Z1, 9.Z2) umfasst, wobei die
in einer ersten Zone (9.Z1) angeordneten Leisten (12) mit einer durchschnittlichen
Teilung (9.Z1.TD) im Bereich zwischen 20 und 70 mm, vorzugsweise zwischen 20 und 40
mm, insbesondere zwischen 20 und 35 mm, angeordnet sind und wobei die in einer zweiten
Zone (9.Z2) angeordneten Leisten (12) mit einer durchschnittlichen Teilung (9.Z2.TD)
im Bereich zwischen 50 und 120 mm, vorzugsweise zwischen 50 und 100 mm, insbesondere
zwischen 50 und 80 mm, angeordnet sind.
7. Blattbildungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die den Belag (11) bildenden und in einer Zone (9.Z1, 9.Z2) angeordneten Leisten
(12) des stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches (9) eine jeweilige Leistenteilung
(9.T1, 9.T2) im Bereich von 15 bis 120 mm, vorzugsweise von 50 bis 100 mm, insbesondere
von 50 bis 90 mm, und/oder eine jeweilige Leistenbreite (12.B) von mindestens 3 mm,
vorzugsweise von mindestens 10 mm, insbesondere von mindestens 15 mm, aufweisen.
8. Blattbildungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in zumindest einer einzelnen Zone (9.Z1, 9.Z2) des Belags (11) des stationären und
vorzugsweise besaugten Siebtisches (9) oder über den gesamten stationären und vorzugsweise
besaugten Siebtisch (9) hinweg die summierte Leistenbreite (12.BS) der das Sieb (7,
7.1) berührenden Oberfläche der einzelnen Leisten (12) kleiner als die summierte Öffnungsbreite
(13.BS) der einzelnen Entwässerungsöffnungen (13) ist.
9. Blattbildungssystem (1) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass in einer ersten Zone (9.Z1) des Belags (11) des stationären und vorzugsweise besaugten
Siebtisches (9) die summierte Öffnungsbreite (13.BS) der einzelnen Entwässerungsöffnungen
(13) einen Wert im Bereich von 90 bis 230 % der summierten Leistenbreite (12.BS) der
das Langsieb (7, 7.1) berührenden Oberfläche (10) der einzelnen Leisten (12) annimmt
und dass in einer zweiten Zone (9.Z2) des Belags (11) des stationären und vorzugsweise
besaugten Siebtisches (9) die summierte Öffnungsbreite (13.BS) der einzelnen Entwässerungsöffnungen
(13) einen Wert im Bereich von 100 bis 400 % der summierten Leistenbreite (12.BS)
der das Langsieb (7, 7.1) berührenden Oberfläche (10) der einzelnen Leisten (12) annimmt.
10. Blattbildungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Oberfläche (10) des Belags (11) des stationären und vorzugsweise besaugten Siebtisches
(9) zumindest bereichsweise gekrümmt ist und dass zumindest ein, die zumindest bereichsweise
Krümmung der Oberfläche (10) des Belags (11) des stationären und vorzugsweise besaugten
Siebtisches (9) beschreibender Krümmungsradius einen Wert im Bereich zwischen 0,3
und 5,0 m, vorzugsweise zwischen 0,6 und 3,0 m, insbesondere zwischen 1,0 und 2,0
m, annimmt.
11. Blattbildungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das mindestens eine in der Stoffauflaufdüse (5) des zwei- oder mehrschichtigen Stoffauflaufs
(4) angeordnete Trennelement (23) einen Trennelementüberstand (23.Ü) im Bereich von
3 bis 50 mm, vorzugsweise von 5 bis 35 mm, insbesondere von 10 bis 25 mm, aufweist.
12. Blattbildungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Trennelement (23) einen Trennelementendwinkel (23.W) im Bereich von 1 bis 10°,
vorzugsweise von 1,5 bis 8°, insbesondere 2,5 bis 5°, aufweist.
13. Blattbildungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Trennelement (23) eine CFK-Lamelle ist, die sowohl in Längsrichtung (MD) als
auch in Querrichtung (CD) eine Mindeststeifigkeit (23.R) aufweist, die bereichsweise
zumindest einen Wert von ≥ 40 N/mm annimmt.
14. Maschine zur Herstellung einer zwei- oder mehrschichtigen Faserstoffbahn (2), insbesondere
einer Papier-, Karton- oder Verpackungspapierbahn, aus wenigstens einer Faserstoffsuspension
(3),
dadurch gekennzeichnet,
dass sie zumindest ein Blattbildungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche
umfasst.
1. Sheet forming system (1) for a machine (100) for producing a two-layer or multilayer
fibrous web (2), in particular a paper, board or packaging paper web, from at least
one fibrous suspension (3), comprising a two-layer or multilayer headbox (4) having
a headbox nozzle (5) which has at least two nozzle chambers (24.1, 24.2) that extend
across the width (B) of the headbox (4), are separated from one another by at least
one separating element (23), each carry a fibrous suspension (3) as a fibrous suspension
stream (3.1, 3.2) during operation of the two-layer or multilayer headbox (4), and
taper towards one another, each of said nozzle chambers (24.1, 24.2) having, downstream,
an outlet (25.1, 25.2) extending across the width (B) of the headbox (4), wherein
the two outer nozzle chambers (24.1, 24.2) each have an outer wall (26.1, 26.2) on
the outside, and wherein a slice (27; 30) is arranged on at least one outer wall (26.1;
26.2) on the outlet side, and a wire section (6) which comprises at least one endless
wire (7, 7.1, 15, 15.1) circulating in a wire loop, wherein the at least one wire
(7) is a Fourdrinier wire (7.1) which is guided in a pre-dewatering section (8) downstream
or in the region of the application of the at least one fibrous suspension (3) as
a fibrous suspension free jet (3.S) by means of the two-layer or multilayer headbox
(4) via a stationary and preferably evacuated wire table (9), the surface (10) of
which that touches the Fourdrinier wire (7, 7.1) is formed by a cover (11) having
a plurality of strips (12) that are arranged in succession in the wire running direction
(MD) and extend in the cross-machine direction (CD) with free dewatering openings
(13) located between said strips (12), and a plurality of suction elements (14), in
particular suction boxes (14.1),
characterized
in that the slice (27) is arranged on the lower outer wall (26.1) facing the Fourdrinier
wire (7, 7.1), in that the slice (27) on the lower outer wall (26.1) facing the Fourdrinier
wire (7, 7.1) exhibits a slice angle (27.W) of ≥ 15°, preferably ≥ 20°, in particular
≥ 25°, wherein the slice angle (27.W) is the divergent angle between an inner face
(28), facing the nozzle chambers (24.1, 24.2), of the outer wall (26.1) facing the
Fourdrinier wire (7, 7.1) and a the inner slice surface (27.1) of the slice (27),
said slice surface (27.1) adjoining, preferably directly, the inner face (28) of the
outer wall (26.1) facing the Fourdrinier wire (7, 7.1), and in that the slice (27)
exhibits, at the lower outer wall (26.1) facing the Fourdrinier wire (7, 7.1), a slice
projection (27.V) of ≥ 1 mm, preferably ≥ 2 mm, in particular ≥ 3 mm, wherein the
slice projection (27.V) is the length of the inner slice surface (27.1) adjoining,
preferably directly, the inner face (28) of the outer wall (26.1) facing the Fourdrinier
wire (7, 7.1), and in that the headbox nozzle (5) of the two-layer or multilayer headbox
(4) is able to be positioned for the purpose of varying the jet impingement angle
(3.SW) and/or the jet impingement line (3.SL) on the Fourdrinier wire (7.1) while
maintaining an unchanged geometry of the headbox nozzle (5) of the two-layer or multilayer
headbox (4).
2. Sheet forming system (1) according to Claim 1,
characterized
in that a slice (30) is arranged on the upper outer wall (26.2) facing away from the Fourdrinier
wire (7, 7.1), said slice (30) preferably being positioned and/or dimensioned in the
same way as the slice (27) arranged on the lower outer wall (26.1) facing the Fourdrinier
wire (7, 7.1).
3. Sheet forming system (1) according to Claim 1,
characterized
in that a slice (30) is arranged on the upper outer wall (26.2) facing away from the Fourdrinier
wire (7, 7.1), said slice (30) having a slice projection and a slice penetration depth
and having at least two surfaces touched by a fibrous suspension (3) during operation
of the two-layer or multilayer headbox (4), namely an upstream run-on surface and
a downstream main surface, wherein preferably at least one breaking surface that is
touched by a fibrous suspension (3) during operation of the two-layer or multilayer
headbox (4) is provided on the slice (30), between the run-on surface of this slice
(30) and the main surface of this slice (30).
4. Sheet forming system (1) according to one of the preceding claims,
characterized
in that the wire section (6) comprises two endless wires (7, 7.1, 15, 15.1) respectively
circulating in a wire loop, wherein the second upper wire (15, 15.1) runs onto the
uppermost fibrous suspension (3) downstream of the pre-dewatering section (8) and
the two wires (7, 7.1, 15, 15.1) subsequently at least sectionally form a twin-wire
zone (16), and in that the Fourdrinier wire (7, 7.1) runs over a plurality of strips
(21.1) in the twin-wire zone (16), said strips (21.1) being arranged on the opposite
side from strips (19) arranged rigidly on a dewatering box (20), being supported by
means of resilient elements (22) and being able to be pressed against the Fourdrinier
wire (7, 7.1) with a selectable force (22.F).
5. Sheet forming system (1) according to Claim 1,
characterized
in that at least the entire headbox nozzle (5) of the two-layer or multilayer headbox (4)
is rotatable about a straight line (G) extending transversely to the wire (7, 7.1),
in particular the jet impingement line (3.SL), and/or about a straight line (G) located
in the region of the two-layer or multilayer headbox (4), in particular in the region
of the headbox nozzle (5) of the two-layer or multilayer headbox (4), by from 0.1
to 5°, preferably from 0.1 to 3°, in particular from 0.1 to 2°.
6. Sheet forming system (1) according to one of the preceding claims,
characterized
in that the cover (11) of the stationary and preferably evacuated wire table (9) comprises
at least two zones (9.Z1, 9.Z2) that each have a plurality of strips (12), wherein
the strips (12) arranged in a first zone (9.Z1) are arranged at a mean spacing (9.Z1.TD)
in the range between 20 and 70 mm, preferably between 20 and 40 mm, in particular
between 20 and 35 mm, and wherein the strips (12) arranged in a second zone (9.Z2)
are arranged at a mean spacing (9.Z2.TD) in the range between 50 and 120 mm, preferably
between 50 and 100 mm, in particular between 50 and 80 mm.
7. Sheet forming system (1) according to one of the preceding claims,
characterized
in that the strips (12), forming the cover (11) and arranged in a zone (9.Z1, 9.Z2), of the
stationary and preferably evacuated wire table (9) have a respective strip spacing
(9.T1, 9.T2) in the range from 15 to 120 mm, preferably from 50 to 100 mm, in particular
from 50 to 90 mm, and/or a respective strip width (12.B) of at least 3 mm, preferably
at least 10 mm, in particular at least 15 mm.
8. Sheet forming system (1) according to one of the preceding claims,
characterized
in that, in at least one individual zone (9.Z1, 9.Z2) of the cover (11) of the stationary
and preferably evacuated wire table (9) or over the entire stationary and preferably
evacuated wire table (9), the total strip width (12.BS) of the surface of the individual
strips (12) that touches the wire (7, 7.1) is less than the total opening width (13.BS)
of the individual dewatering openings (13).
9. Sheet forming system (1) according to Claim 8,
characterized
in that, in a first zone (9.Z1) of the cover (11) of the stationary and preferably evacuated
wire table (9), the total opening width (13.BS) of the individual dewatering openings
(13) assumes a value in the range from 90 to 230% of the total strip width (12.BS)
of the surface (10) of the individual strips (12) that touches the Fourdrinier wire
(7, 7.1), and in that, in a second zone (9.Z2) of the cover (11) of the stationary
and preferably evacuated wire table (9), the total opening width (13.BS) of the individual
dewatering openings (13) assumes a value in the range from 100 to 400% of the total
strip width (12.BS) of the surface (10) of the individual strips (12) that touches
the Fourdrinier wire (7, 7.1).
10. Sheet forming system (1) according to one of the preceding claims,
characterized
in that the surface (10) of the cover (11) of the stationary and preferably evacuated wire
table (9) is at least regionally curved, and in that at least one radius of curvature
that describes the at least regional curvature of the surface (10) of the cover (11)
of the stationary and preferably evacuated wire table (9) assumes a value in the range
between 0.3 and 5.0 m, preferably between 0.6 and 3.0 m, in particular between 1.0
and 2.0 m.
11. Sheet forming system (1) according to one of the preceding claims,
characterized
in that the at least one separating element (23) arranged in the headbox nozzle (5) of the
two-layer or multilayer headbox (4) has a separating element overhang (23.Ü) in the
range from 3 to 50 mm, preferably from 5 to 35 mm, in particular from 10 to 25 mm.
12. Sheet forming system (1) according to one of the preceding claims,
characterized
in that the separating element (23) has a separating element end angle (23.W) in the range
from 1 to 10°, preferably from 1.5 to 8°, in particular 2.5 to 5°.
13. Sheet forming system (1) according to one of the preceding claims,
characterized
in that the separating element (23) is a CFRP slat which has a minimum stiffness, both in
the longitudinal direction (MD) and in the transverse direction (CD), that at least
regionally assumes a value of ≥ 40 N/mm.
14. Machine for producing a two-layer or multilayer fibrous web (2), in particular a paper,
board or packaging paper web, from at least one fibrous suspension (3),
characterized
in that it comprises at least one sheet forming system (1) according to one of the preceding
claims.
1. Système (1) de formation de feuilles pour machine (100) de fabrication d'une nappe
(2) de matière fibreuse en deux ou plusieurs couches, en particulier d'une nappe de
papier, de carton ou de papier d'emballage, à partir d'au moins une suspension (3)
de matière fibreuse,
le système comprenant un déversoir (4) de matière en deux ou plusieurs couches présentant
une tuyère (5) de déverse de matière qui présente au moins deux espaces de tuyère
(24.1, 24.2) s'étendant sur la largeur (B) de le déversoir (4) de matière, séparés
l'un de l'autre par au moins un élément de séparation (23), conduisant chacun une
suspension (3) de matière fibreuse sous la forme d'écoulements (3.1, 3.2) de suspension
de matière fibreuse lorsque le déversoir (4) de matière en deux ou plusieurs couches
est en fonctionnement et convergeant l'un vers l'autre, présentant en aval un interstice
de sortie (25.1, 25.2) qui s'étend sur la largeur (B) du déversoir (4) de matière,
chacun des deux espaces extérieurs de tuyère (24.1, 24.2) présentant du côté extérieur
une paroi extérieure (26.1, 26.2),
un écran (27; 30) étant disposé du côté de la sortie sur au moins une paroi extérieure
(26.1, 26.2) et une partie de tamis (6) qui comporte au moins un tamis (7, 7.1, 15,
15.1) circulant en boucle fermée,
le ou les tamis (7) étant des tamis allongés (7.1) formés dans un parcours (8) de
pré-essorage, après ou au niveau de l'amenée de la ou des suspensions (3) de matière
fibreuse en tant que jets libres (3.S) de suspension de matière fibreuse au moyen
du déversoir (4) de matière en deux ou plusieurs couches, guidés au-dessus d'une table
de tamis (9) stationnaire et de préférence en dépression, dont la surface (10) en
contact avec le tamis allongé (7, 7.1) est formée d'un revêtement (11) présentant
plusieurs lattes (12) disposées les unes derrière les autres dans la direction d'avancement
(MD) du tamis et s'étendant dans la direction transversale (CD) par rapport à la machine,
entre lesquelles sont situées des ouvertures libres (13) d'évacuation d'eau, et plusieurs
éléments d'aspiration (14), en particulier des caissons d'aspiration (14.1),
caractérisé en ce que
l'écran (27) est disposé sur la paroi extérieure inférieure (26.1) tournée vers le
tamis allongé (7, 7.1),
en ce que l'écran (27) présente sur la paroi extérieure inférieure (26.1), tournée vers le
tamis allongé (7, 7.1), un angle d'écran (27.W) ≥ 15°, de préférence ≥ 20° et en particulier
≥ 25°,
en ce que l'angle d'écran (27.W) est l'angle d'écartement entre une surface intérieure (28),
tournée vers les espaces de tuyère (24.1, 24.2), de la paroi extérieure (26.1) tournée
vers le tamis allongé (7, 7.1), et la une surface (27.1) de l'écran (27), qui se raccorde
de préférence directement à la surface intérieure (28) de la paroi extérieure (26.1)
tournée vers le tamis allongé (7, 7.1),
en ce que sur la paroi extérieure inférieure (26.1), tournée vers le tamis allongé (7, 7.1),
l'écran (27) présente un débord (27.V) ≥ 1 mm, de préférence ≥ 2 mm et en particulier
de ≥ 3 mm,
en ce que les débords (27.V) de l'écran est la longueur de la surface intérieure (27.1) de
l'écran qui se raccorde de préférence directement à la surface intérieure (28) de
la paroi extérieure (26.1) tournée vers le tamis allongé (7, 7.1) et
en ce que la tuyère (5) du déversoir (4) de matière en deux ou plusieurs couches peut être
positionnée en respectant une géométrie inchangée de la tuyère (5) du déversoir (4)
de matière en deux ou plusieurs couches de manière à modifier l'angle (3.SW) d'incidence
du jet et/ou la ligne (3.SL) d'incidence du jet sur le tamis allongé (7.1).
2. Système (1) de formation de feuilles selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un écran (30) est disposé sur la paroi extérieure supérieure (26.2) non tournée vers
le tamis allongé (7, 7.1) et présente de préférence le même positionnement et/ou le
même dimensionnement que l'écran (27) disposé sur la paroi extérieure inférieure (26.1)
tournée vers le tamis allongé (7, 7.1).
3. Système (1) de formation de feuilles selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un écran (30) est disposé sur la paroi extérieure supérieure (26.2) non tournée vers
le tamis allongé (7, 7.1), présente un débord d'écran et une profondeur de pénétration
d'écran, et lorsque le déversoir (4) de matière en deux ou plusieurs couches est en
fonctionnement, présente au moins deux surfaces en contact avec une suspension (3)
de matière fibreuse, une surface de déversement amont et une surface principale aval,
de préférence au moins une surface de rupture en contact avec une suspension (3) de
matière fibreuse étant prévue sur l'écran (30) entre la surface de déversement de
cet écran (30) et la surface principale de cet écran (30), de préférence au moins
pendant la fonctionnement du déversoir (4) de matière en deux ou plusieurs couches.
4. Système (1) de formation de feuilles selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie (6) formant tamis comporte deux tamis sans fin (7, 7.1, 15, 15.1) circulant
en boucle fermée, le deuxième tamis supérieur (15, 15.1) aboutissant sur la suspension
supérieure (3) de matière fibreuse après le parcours (8) de pré-essorage et les deux
tamis (7, 7.1, 15, 15.1) formant ensuite au moins en partie une zone (16) à double
tamis et en ce que dans la zone (16) à double tamis, le tamis allongé (7, 7.1) passe au-dessus de plusieurs
languettes (21.1) disposées de chaque côté de languettes (19) disposées fixement sur
un caisson d'essorage (20) et soutenues au moyen d'éléments déformables (22) et qui
peuvent être repoussées contre le tamis allongé (7, 7.1) par une force sélectionnable
(22.F).
5. Système (1) de formation de feuilles selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins la totalité de la tuyère (5) du déversoir (4) de matière en deux ou plusieurs
couches peut tourner autour d'une droite (G) qui s'étend transversalement par rapport
au tamis (7, 7.1), en particulier la ligne (3.SL) d'incidence du jet, et/ou autour
d'une droite (G) située au niveau du déversoir (4) de matière en deux ou plusieurs
couches, en particulier au niveau de la tuyère (5) du déversoir (4) de matière en
deux ou plusieurs couches, sur 0,1 à 5°, de préférence sur 0,1 à 3° et en particulier
sur 0,1 à 2°.
6. Système (1) de formation de feuilles selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la garniture (11) de la table (9) de tamis stationnaire et de préférence en dépression
comporte au moins deux zones (9.Z1, 9.Z2) qui présentent chacune plusieurs languettes
(12), les languettes (12) disposées dans la première zone (9.Z1) étant disposées à
un pas moyen (9.Z1.TD) de l'ordre de 20 à 70 mm, de préférence de 20 à 40 mm et en
particulier de 20 à 35 mm et les languettes (12) disposées dans la deuxième zone (9.Z2)
étant disposées à un pas moyen (9.Z2.TD) de l'ordre de 50 à 120 mm, de préférence
de 50 à 100 mm et en particulier de 50 à 80 mm.
7. Système (1) de formation de feuilles selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les languettes (12) de la table de tamis (9) stationnaire et de préférence en dépression
qui forment la garniture (11) et qui sont disposées dans une zone (9.Z1, 9.Z2) présentent
un pas respectif (9.T1, 9.T2) de l'ordre de 15 à 120 mm, de préférence de 50 à 100
mm, en particulier de 50 à 90 mm et/ou une largeur (12.B) de languette d'au moins
3 mm, de préférence d'au moins 10 mm et en particulier d'au moins 15 mm.
8. Système (1) de formation de feuilles selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans au moins l'une des zones (9.Z1, 9.Z2) de la garniture (11) de la table de tamis
(9) stationnaire et de préférence en dépression ou au-delà de la table de tamis (9)
stationnaire et de préférence en dépression, la somme des largeurs (12.BS) de la surface
des différentes languettes (12) en contact avec le tamis (7, 7.1) est inférieure à
la somme de la largeur des ouvertures (13.BS) des différentes ouvertures (13) d'évacuation
d'eau.
9. Système (1) de formation de feuilles selon la revendication 8, caractérisé en ce que dans une première zone (9.Z1) de la garniture (11) de la table de tamis (9) stationnaire
et de préférence en dépression, la somme des largeurs (13.BS) des différentes ouvertures
(13) d'évacuation d'eau représente une valeur de l'ordre de 90 à 230 % de la somme
(12.BS) des surfaces (10) des différentes languettes (12) en contact avec le tamis
allongé (7, 7.1) et en ce que dans une deuxième zone (9.Z2) de la garniture (11) de la table de tamis (9) stationnaire
et de préférence en dépression, la somme des largeurs (13.BS) des différentes ouvertures
(13) d'évacuation d'eau prend une valeur de l'ordre de 100 à 400 % de la somme des
largeurs (12.BS) des surfaces (10) des différentes languettes (12) en contact avec
le tamis allongé (7, 7.1).
10. Système (1) de formation de feuilles selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la surface (10) de la garniture (11) de la table de tamis (9) stationnaire et de
préférence en dépression est courbe au moins par parties et en ce qu'au moins un rayon de courbure qui décrit la courbure non partielle de la surface (10)
de la garniture (11) de la table de tamis (9) stationnaire et de préférence en dépression
prend une valeur de l'ordre de 0,3 à 5,0 m, de préférence de 0,6 à 3,0 m et en particulier
de 1,0 à 2,0 m.
11. Système (1) de formation de feuilles selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de séparation (23) disposé dans la tuyère (5) du déversoir (4) de matière
en deux ou plusieurs couches présente un débord (23.Ü) d'élément de séparation de
l'ordre de 3 à 50 mm, de préférence de 5 à 35 mm et en particulier de 10 à 25 mm.
12. Système (1) de formation de feuilles selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de séparation (23) présente un angle (23.W) d'élément de séparation compris
dans la plage de 1 à 10°, de préférence de 1,5 à 8° et en particulier de 2,5 à 5°.
13. Système (1) de formation de feuilles selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de séparation (23) est une lamelle CFK qui présente tant dans la direction
longitudinale (MD) que dans la direction transversale (CD) une rigidité minimale (23.R)
qui prend dans certaines parties une valeur au moins ≥ 40 N/mm.
14. Machine de fabrication d'une nappe (2) de matière fibreuse en deux ou plusieurs couches,
en particulier d'une nappe de papier, de carton ou de papier d'emballage, à partir
d'au moins une suspension (3) de matière fibreuse,
caractérisée en ce que
elle comporte un système (1) de formation de feuilles selon l'une des revendications
précédentes.