[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Wäschebehandlungsgerät und ein Verfahren zum
Betreiben eines Wäschebehandlungsgerätes.
[0002] Bei Wäschebehandlungsgeräten wie Waschmaschinen, Waschtrockner und Trocknern ist
es bekannt, das Gewicht und die Unwucht einer Beladung der Wäschetrommel zu erfassen.
Diesbezüglich sind diverse Ausgestaltungen bekannt und auf dem Markt.
[0003] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Wäschebehandlungsgerät
und ein verbessertes Betriebsverfahren für ein Wäschebehandlungsgerät zu schaffen,
welche die Qualität und/oder die Sicherheit des Betriebs des Wäschebehandlungsgerätes
erhöhen können.
[0004] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Wäschebehandlungsgerät mit den Merkmalen des
Anspruches 1 bzw. ein Verfahren zum Betreiben eines Wäschebehandlungsgerätes mit den
Merkmalen des Anspruches 7. Besonders bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0005] Das erfindungsgemäße Wäschebehandlungsgerät weist auf: ein Gerätegehäuse, welches
eine Ladeöffnung aufweist, welche durch eine Türvorrichtung verschließbar ist; eine
drehbar in dem Gerätegehäuse gelagerte Wäschetrommel, welche eine Ladeöffnung aufweist;
und eine Steuereinrichtung zum Steuern des Betriebs des Wäschebehandlungsgerätes,
und ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Abstandssensoren jeweils zum Erfassen
eines Objekts in der Wäschetrommel, welche mit der Steuereinrichtung verbunden ist.
[0006] Das Wäschebehandlungsgerät der Erfindung ist mit einer Vielzahl von Abstandssensoren
jeweils zum Erfassen eines Objekts in der Wäschetrommel versehen. Im Vergleich Gewichtssensoren,
Schwingungssensoren, in der Steuereinrichtung integrierten elektrischen Sensoren und
dergleichen, welche in herkömmlichen Wäschebehandlungsgeräten zum Erfassen einer Beladung
oder einer Unwucht der Wäschetrommel eingesetzt werden, kann mit Abstandssensoren
auf einfache Weise eine Beladungsmenge und/oder eine Beladungsveränderung der Wäschetrommel
erkannt werden.
[0007] Der Begriff "Abstandssensor" soll in diesem Zusammenhang jede Art von Sensoreinrichtung
umfassen, welche geeignet ist, einen Abstand zu einem Objekt zu erfassen bzw. zu überwachen.
Wird die Abstandsüberwachung in zeitlichen Abständen ausgeführt, so kann auch eine
Abstandsänderung verfasst bzw. überwacht werden. Für das erfindungsgemäße Wäschebehandlungsgerät
geeignete Abstandssensoren sind insbesondere optische Sensoren und Ultraschallsensoren.
Die Abstandssensoren sind vorzugsweise einzelnen, gruppenweise oder gemeinsam, leitungsgebundenen
oder drahtlos (z.B. per Funk) mit der Steuereinrichtung verbunden.
[0008] Das Wäschebehandlungsgerät der Erfindung weist eine Vielzahl solcher Abstandssensoren
auf. Je größer die Anzahl der Abstandssensoren ist, umso größer kann die Genauigkeit
der Objekterfassung sein. Auch die räumliche Verteilung der Abstandssensoren beeinflusst
die Genauigkeit der Objekterfassung.
[0009] Die "Wäschetrommel" ist im Wesentlichen ein zylindrischer Behälter zum Aufnehmen
von Wäsche. Die Wäschetrommel hat vorzugsweise einen im Wesentlichen geschlossenen
Boden und eine Ladeöffnung auf der dem Boden abgewandten Stirnseite. Die Mantelfläche
der Wäschetrommel ist vorzugsweise wasserdurchlässig ausgestaltet. Die Wäschetrommel
ist vorzugsweise mit rostfreiem Edelstahl oder Chromstahl beschichtet. Die Wäschetrommel
ist in der Regel innerhalb eines Laugenbehälters angeordnet.
[0010] Die "Ladeöffnungen" dienen dem Beladen und Entladen der Wäschetrommel des Wäschebehandlungsgerätes
mit Wäsche. Die Ladeöffnung der Wäschetrommel ist in einer vorbestimmten Drehstellung
der Wäschetrommel korrespondierend zur Ladeöffnung des Gerätegehäuses positioniert,
d.h. die beiden Ladeöffnungen sind in diesem Fall einander zumindest teilweise überdeckend
und im Wesentlichen koaxial zueinander angeordnet. Die Ladeöffnung der Wäschetrommel
kann dabei im Wesentlichen gleich wie, größer oder kleiner als die Ladeöffnung des
Gerätegehäuses ausgestaltet sein. Die Ladeöffnungen der Wäschetrommel und des Gerätegehäuses
sind vorzugsweise im Wesentlichen kreisförmig, sie können aber auch in anderen Formen
und/oder unterschiedliche zueinander ausgestaltet sein.
[0011] Das erfindungsgemäße Wäschebehandlungsgerät kann ein so genannter Frontlader sein,
bei dem sich die Wäschetrommel um eine im Wesentlichen horizontale Achse dreht und
die Ladeöffnung an einer Stirnseite der Wäschetrommel angeordnet ist, so dass die
Wäschetrommel von einer Vorderseite des Gerätegehäuses beladen werden kann. Das erfindungsgemäße
Wäschebehandlungsgerät kann ebenso ein sogenannter Toplader sein, bei dem sich die
Wäschetrommel um eine im Wesentlichen horizontale Achse dreht und die Ladeöffnungen
in einer Umfangswand der Wäschetrommel vorgesehen ist, so dass die Wäschetrommel von
einer Oberseite des Gerätegehäuses beladen werden kann.
[0012] Die "Steuereinrichtung" ist eine Einrichtung zum Steuern des Betriebs des Wäschebehandlungsgerätes.
Die Steuereinrichtung steuert vorzugsweise einen Antrieb der Wäschetrommel (z.B. Elektromotor),
eine Heizeinrichtung und/oder eine Waschmittel-Dosiereinrichtung in Abhängigkeit von
einem ausgewählten Betriebsprogramm und/oder von überwachten Betriebsparametern. Die
Steuereinrichtung ist vorzugsweise mit einer Bedieneinrichtung verbunden, welche vorzugsweise
wenigstens ein Eingabeelement und/oder wenigstens ein Anzeigeelement aufweist.
[0013] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Vielzahl von Abstandssensoren
an der Türvorrichtung des Gerätegehäuses angeordnet. Die Anordnung der Abstandssensoren
an der Türvorrichtung des Gerätegehäuses hat den Vorteil, dass die Abstandssensoren
während des Betriebs des Wäschebehandlungsgerätes ortsfest angeordnet sind. In einer
alternativen Ausgestaltung der Erfindung können Abstandssensoren zumindest teilweise
auch an der Wäschetrommel selbst angeordnet sein.
[0014] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Vielzahl von Abstandssensoren
im Wesentlichen matrixartig, kreisringartig und/oder linienartig angeordnet. Die Anordnung
der Abstandssensoren hängt dabei insbesondere von der Größe und der Form der Wäschetrommel
sowie der gewünschten Messgenauigkeit ab.
[0015] In einer noch weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Steuereinrichtung
ausgebildet, um auf der Basis der von der Vielzahl von Abstandssensoren zur Verfügung
gestellten Messsignale wenigstens einen Parameter, der ausgewählt ist aus einer Größe
eines Objekts, einer Position eines Objekts, eines Gesamtvolumens einer Beladung und
einer räumlichen Verteilung einer Beladung, und/oder eine Veränderung wenigstens eines
solchen Parameters zu bestimmen. Besonders bevorzugt bestimmt die Steuereinrichtung
ein Volumen oder eine Volumenänderung einer Beladung der Wäschetrommel. Ferner kann
die Steuereinrichtung auch eine Objektbewegung in der Wäschetrommel erfassen, was
ggf. darauf schließen lässt, dass sich ein Lebewesen (z.B. Kind, kleines Haustier
wie Katze, Hund, Kaninchen, etc.) in der Wäschetrommel aufhält.
[0016] Bei dieser Ausgestaltung ist die Steuereinrichtung vorzugsweise so ausgebildet, dass
sie in Abhängigkeit von dem wenigstens einen bestimmten Parameter und/oder der wenigstens
einen bestimmten Parameteränderung wenigstens eine Maßnahme ausführt, die ausgewählt
ist aus einem Regeln eines Steuerprogramms des Wäschebehandlungsgerätes, einem Ausgeben
von Informationen, einem Anhalten oder Blockieren eines Programmablaufes des Wäschebehandlungsgerätes
und dergleichen.
[0017] Gegenstand der Erfindung ist auch eine Türvorrichtung zum Verschließen einer Ladeöffnung
in einem Gerätegehäuse eines Wäschebehandlungsgerätes, welche eine Vielzahl von Abstandssensoren
jeweils zum Erfassen eines Objekts in einer Wäschetrommel des Wäschebehandlungsgerätes
aufweist, wobei die Vielzahl von Abstandssensoren mit einer Steuereinrichtung des
Wäschebehandlungsgerätes verbindbar ist.
[0018] Diese Türvorrichtung ist insbesondere zum Einsatz in einem oben beschriebenen Wäschebehandlungsgerät
der Erfindung geeignet.
[0019] Bei diesem erfindungsgemäßen Verfahren zum Betreiben eines Wäschebehandlungsgerätes,
welches ein Gerätegehäuse mit einer Ladeöffnung, welche durch eine Türvorrichtung
verschließbar ist, und eine drehbar in dem Gerätegehäuse gelagerte Wäschetrommel,
welche eine Ladeöffnung aufweist, wird mittels einer Vielzahl von Abstandssensoren
jeweils ein Objekt in der Wäschetrommel des Wäschebehandlungsgerätes erfasst.
[0020] Bezüglich der Vorteile, Begriffsdefinitionen bevorzugten Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen
Verfahrens wird auf die obigen Ausführungen in Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung verwiesen.
[0021] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird auf der Basis der Erfassungsergebnisse
der Vielzahl von Abstandssensoren wenigstens ein Parameter, der ausgewählt ist aus
einer Größe eines Objekts, einer Position eines Objekts, eines Gesamtvolumens einer
Beladung und einer räumlichen Verteilung einer Beladung, und/oder eine Veränderung
wenigstens eines solchen Parameters bestimmt.
[0022] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird in Abhängigkeit von
dem wenigstens einen bestimmten Parameter und/oder der wenigstens einen bestimmten
Parameteränderung wenigstens eine Maßnahme ausgeführt, die ausgewählt ist aus einem
Regeln eines Steuerprogramms des Wäschebehandlungsgerätes, einem Ausgeben von Informationen,
einem Anhalten oder Blockieren eines Programmablaufes des Wäschebehandlungsgerätes
und dergleichen.
[0023] Obige sowie weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter, nicht-einschränkender Ausführungsbeispiele anhand der beiliegenden
Zeichnung besser verständlich. Darin zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Teilschnittansicht eines Wäschebehandlungsgerätes gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2
- eine schematische Perspektivansicht einer Türvorrichtung für ein Wäschebehandlungsgerät
von Fig. 1 gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung; und
- Fig. 3
- eine schematische Perspektivansicht einer Türvorrichtung für ein Wäschebehandlungsgerät
von Fig. 1 gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
[0024] Bezug nehmend auf Fig. 1 bis 3 wird die Erfindung nachfolgend anhand einer Frontlader-Waschmaschine
als Beispiel für ein Wäschebehandlungsgerät näher erläutert.
[0025] Die Waschmaschine enthält insbesondere eine Wäschetrommel 10 zum Aufnehmen von Wäsche,
welche drehbar in einem Gerätegehäuse 12 gelagert ist. Die Wäschetrommel 10 hat eine
zylindrische, wasserdurchlässige Umfangswand 14, einem im Wesentlichen geschlossenen
Boden 15 (links in Fig. 1) und eine Ladeöffnung 17 an der dem Boden 15 abgewandten
Stirnseite (rechts in Fig. Z). Die Wäsche 22 kann durch diese Ladeöffnung 17 in die
Wäschetrommel 10 gegeben und aus dieser entnommen werden. An der Außenseite des Bodens
15 ist ein Lagerzapfen 16 zur drehbaren Lagerung der Wäschetrommel vorgesehen. Die
Wäschetrommel 10 ist üblicherweise in einem nicht dargestellten Laugenbehälter angeordnet.
[0026] Das Gerätegehäuse 12 weist eine Ladeöffnung 18 auf, welche mit einer Tür oder Klappe
20 verschließbar ist. Die Ladeöffnung 18 in dem Gerätegehäuse 12 korrespondiert zur
Ladeöffnung 17 der Wäschetrommel 10. D.h. die beiden Ladeöffnungen 17, 18 sind im
Wesentlichen koaxial zueinander angeordnet und die Tür bzw. Klappe 20 greift im geschlossenen
Zustand in die Ladeöffnung 17 der Wäschetrommel 10 ein, wie in Fig. 1 veranschaulicht.
[0027] An der der Wäschetrommel 10 zugewandten Innenseite der Tür 20 ist eine Vielzahl von
Abstandssensoren 26 angeordnet. Die Abstandssensoren 26 sind beispielsweise optische
Sensoren oder Ultraschallsensoren.
[0028] Jeder Abstandssensor 26 erfasst den Abstand zum nächstliegenden Objekt. Der längste
Abstand 24 misst vom Abstandssensor 26 zum Boden 15 der Wäschetrommel 10. Ist die
Wäschetrommel 10 beladen, d.h. befindet sich Wäsche 22 darin, wie in Fig. 1 angedeutet,
so messen zumindest einige der Abstandssensoren 26 einen geringeren Abstand 24.
[0029] Die Abstandssensoren 26 sind beispielsweise per Funk mit einer Steuereinrichtung
28 der Waschmaschine verbunden. Die Steuereinrichtung 28 wertet die Messsignale der
Abstandssensoren 26 aus.
[0030] Dabei kann Steuereinrichtung 28 zum Beispiel das Volumen der Beladung 22 und optional
auch die räumliche Verteilung der Beladung ermitteln. Je nach Ausführungsform kann
die Steuereinrichtung 28 auch eine Veränderung dieser Parameter bestimmen.
[0031] Das Ergebnis dieser Auswertung der Steuereinrichtung 28 kann direkt zur Regelung
des gewählten Programmablaufes der Waschmaschine genutzt werden. Alternativ oder zusätzlich
kann das Auswertungsergebnis auch dem Benutzer in einer Anzeige einer Bedieneinheit
ausgegeben werden, um zum Beispiel dem Benutzer einen Hinweis auf eine zu geringe
oder zu große Beladung der Waschmaschine zu geben.
[0032] Neben dem grundlegenden Parameter des Volumens der Beladung 22 und seiner zeitlichen
Veränderung können in weiteren Ausführungsformen von der Steuereinrichtung 28 auch
Informationen über die Beschaffenheit der Beladung 22 (z.B. unter Einbeziehung eines
ermittelten Gewichts und eines ausgeführten Waschprogrammes), die Wäscheposition nach
einem Schleudergang (relevant z.B. für eine etwaige Unwucht), eine Schaumbildung in
der Wäschetrommel, eine Trübung der Waschlauge und dergleichen gewonnen werden. Der
Programmablauf des gewählten Waschprogrammes kann so gezielt beeinflusst und verbessert
werden.
[0033] Die Abstandsmessungen und insbesondere die Volumenerfassung durch die Vielzahl der
Abstandssensoren 26 können beim Programmstart, innerhalb eines Programmablaufes bei
stehender Wäschetrommel (z.B. Erfassen von Schrumpfung und Ausdehnung der Beladung
während des Programmablaufes), aber auch während einer Drehbewegung der Wäschetrommel
(z.B. dynamische Volumenerkennung) durchgeführt werden.
[0034] In einer weiteren Ausführungsform kann die Steuereinrichtung 28 anhand der von den
Abstandssensoren 26 zur Verfügung gestellten Messergebnisse auch ermitteln, ob sich
möglicherweise ein Lebewesen (z.B. kleines Haustier) in der Wäschetrommel befindet,
um den Programmablauf ggf. zu stoppen oder zu blockieren.
[0035] Zum Beispiel wird vor dem Starten des eigentlichen Programmablaufes eine Messung
mit den Abstandssensoren 26 durchgeführt, um ggf. eine Bewegung anhand einer Veränderung
der Position eines Objekts 22 in der Wäschetrommel 10 zu erfassen. Falls keine Bewegung
erkannt wird, wird die Wäschetrommel 10 etwas gedreht (z.B. um etwa 90 bis 180 Grad)
und dann erneut eine Bewegungsüberprüfung durchgeführt. Nur falls bei beiden Messungen
keine Bewegung erfasst wird, wird der Programmablauf gestartet.
[0036] Fig. 2 und 3 zeigen verschiedene Möglichkeiten der Anordnung der Abstandssensoren
26.
[0037] In beiden Fällen sind die Abstandssensoren 26 an der Innenseite der Tür 20 angebracht.
Die Sensoren 26 können sehr dünn und flächig ausgeführt werden, so dass sie nahezu
unsichtbar sind und deshalb auch auf einer (semi-) transparenten Tür 20 angebracht
werden können, ohne die Bedienung der Waschmaschine durch einen Benutzer einzuschränken.
[0038] Wie in Fig. 2 dargestellt, kann die Vielzahl von Abstandssensoren 26 zum Beispiel
matrixartig verteilt im Zentrum der Tür 20 positioniert sein. Alternativ oder zusätzlich
kann die Vielzahl von Abstandssensoren 26 auch ringförmig um das Zentrum der Tür 20
herum angeordnet sein, wie in Fig. 3 dargestellt. Die beiden Ausführungsbeispiele
der Fig. 2 und 3 können auch miteinander kombiniert werden. Andere Anordnungen der
Abstandssensoren 26 sind denkbar.
[0039] Darüber hinaus können in weiteren Ausführungsformen Abstandssensoren 26 zusätzlich
oder alternativ auch an der Wäschetrommel 10 selbst angebracht sein.
1. Wäschebehandlungsgerät, mit
einem Gerätegehäuse (12), welches eine Ladeöffnung (18) aufweist, welche durch eine
Türvorrichtung (20) verschließbar ist;
einer drehbar in dem Gerätegehäuse (12) gelagerten Wäschetrommel (10), welche eine
Ladeöffnung (18) aufweist; und
einer Steuereinrichtung (28) zum Steuern des Betriebs des Wäschebehandlungsgerätes,
gekennzeichnet durch
eine Vielzahl von Abstandssensoren (26) jeweils zum Erfassen eines Objekts (22) in
der Wäschetrommel (10), welche mit der Steuereinrichtung (28) verbunden ist.
2. Wäschebehandlungsgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Vielzahl von Abstandssensoren (26) an der Türvorrichtung (20) des Gerätegehäuses
(10) angeordnet ist.
3. Wäschebehandlungsgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Vielzahl von Abstandssensoren (26) im Wesentlichen matrixartig, kreisringartig
und/oder linienartig angeordnet ist.
4. Wäschebehandlungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinrichtung (28) ausgebildet ist, um auf der Basis der von der Vielzahl
von Abstandssensoren (26) zur Verfügung gestellten Messsignale wenigstens einen Parameter,
der ausgewählt ist aus einer Größe eines Objekts, einer Position eines Objekts, eines
Gesamtvolumens einer Beladung und einer räumlichen Verteilung einer Beladung, und/oder
eine Veränderung wenigstens eines solchen Parameters zu bestimmen.
5. Wäschebehandlungsgerät nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinrichtung (28) ausgebildet ist, um in Abhängigkeit von dem wenigstens
einen bestimmten Parameter und/oder der wenigstens einen bestimmten Parameteränderung
wenigstens eine Maßnahme auszuführen, die ausgewählt ist aus einem Regeln eines Steuerprogramms
des Wäschebehandlungsgerätes, einem Ausgeben von Informationen, einem Anhalten oder
Blockieren eines Programmablaufes des Wäschebehandlungsgerätes und dergleichen.
6. Türvorrichtung (20) zum Verschließen einer Ladeöffnung (18) in einem Gerätegehäuse
(12) eines Wäschebehandlungsgerätes, insbesondere eines Wäschebehandlungsgerätes nach
einem der vorhergehenden Ansprüche, mit
einer Vielzahl von Abstandssensoren (26) jeweils zum Erfassen eines Objekts (22) in
einer Wäschetrommel (10) des Wäschebehandlungsgerätes, wobei die Vielzahl von Abstandssensoren
(26) mit einer Steuereinrichtung (28) des Wäschebehandlungsgerätes verbindbar ist.
7. Verfahren zum Betreiben eines Wäschebehandlungsgerätes, welches ein Gerätegehäuse
(12) mit einer Ladeöffnung (18), welche durch eine Türvorrichtung (20) verschließbar
ist, und eine drehbar in dem Gerätegehäuse (12) gelagerte Wäschetrommel (10), welche
eine Ladeöffnung (18) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
mittels einer Vielzahl von Abstandssensoren (26) jeweils ein Objekt (22) in der Wäschetrommel
(10) des Wäschebehandlungsgerätes erfasst wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
auf der Basis der Erfassungsergebnisse der Vielzahl von Abstandssensoren (26) wenigstens
ein Parameter, der ausgewählt ist aus einer Größe eines Objekts, einer Position eines
Objekts, eines Gesamtvolumens einer Beladung und einer räumlichen Verteilung einer
Beladung, und/oder eine Veränderung wenigstens eines solchen Parameters bestimmt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
in Abhängigkeit von dem wenigstens einen bestimmten Parameter und/oder der wenigstens
einen bestimmten Parameteränderung wenigstens eine Maßnahme ausgeführt wird, die ausgewählt
ist aus einem Regeln eines Steuerprogramms des Wäschebehandlungsgerätes, einem Ausgeben
von Informationen, einem Anhalten oder Blockieren eines Programmablaufes des Wäschebehandlungsgerätes
und dergleichen.