[0001] Die Erfindung betrifft ein Gargerät mit einem Gehäuse und einem Garraum, der durch
eine Tür verschließbar ist. Das Gargerät umfasst eine Führungsvorrichtung, welche
zumindest eine Führungskulisse aufweist, mit welcher die Tür gekoppelt ist und mit
welcher die Tür beim Bewegen in den geöffneten Zustand in einen Aufnahmeraum in das
Gehäuse versenkbar ist.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Gargeräte, wie beispielsweise ein Backofen oder ein
Mikrowellengargerät oder ein Dampfgargerät bekannt, die Garräume aufweisen, in denen
Lebensmittel zum Zubereiten eingebracht werden können. Ein derartiger Garraum ist
üblicherweise frontseitig durch eine Tür verschließbar. Es sind hier Ausführungen
bekannt, bei denen eine derartige Tür an einem Gehäuse angeordnet ist und lediglich
um eine horizontale oder eine vertikale Achse verschwenkbar ist, um die Tür zu öffnen
oder zu schließen.
[0003] Darüber hinaus sind jedoch auch Ausführungen bekannt, bei denen eine derartige Tür
beim Überführen von dem geschlossenen in den offenen Zustand in einen Schacht bzw.
einen Aufnahmeraum unter dem Garraum in das Gehäuse versenkbar ist. Derartige Haushaltsgeräte
sind beispielsweise aus der
WO 03/073004 A1 und der
DE 10 2008 010 502 A1 beziehungsweise der
EP 2 093 495 A2 bekannt.
[0004] Die
US 2 113 544 A beschreibt einen Bratofen mit mit aus einem Garraum des Bratofens herausziehbaren
Schubladen.
[0006] Die
JP 2002 227 504 A beschreibt eine Einheit zum Verstellen der Höhe einer Führungsschiene.
[0007] Es ist auch bekannt, dass Gargeräte beispielsweise seitlich zu einer derartigen Tür
am Gehäuse angeordnete frontseitige vertikale Blenden aufweisen, die beispielsweise
als Designapplikationen positioniert sind. Die vertikalen Randseiten dieser Tür weisen
üblicherweise ein gewisses Spaltmaß zu diesen Frontblenden auf. Aufgrund von Bauteiltoleranzen
ist dieses Spaltmaß nicht an allen Stellen und über die gesamte Erstreckung gleich.
Es kann dabei vorgesehen sein, dass diese Frontblenden in ihrer Position geringfügig
verschoben werden können, um dann die entsprechende Spaltmaßeinstellung zur Tür durchführen
zu können. Dies ist jedoch im Hinblick auf die Befestigung dieser Frontblenden schwierig,
andererseits die Spaltmaßeinstellung begrenzt.
[0008] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Gargerät zu schaffen, bei welchem
die Positionierung einer Tür, die in einen Aufnahmeraum des Gargeräts versenkbar ist,
insbesondere im geschlossenen Zustand verbessert ist.
[0009] Diese Aufgabe wird durch ein Gargerät, welche die Merkmale nach Anspruch 1 aufweist,
gelöst.
[0010] Ein erfindungsgemäßes Gargerät umfasst ein Gehäuse und einen Garraum, der durch eine
Tür verschließbar ist. Das Gargerät weist darüber hinaus eine Führungsvorrichtung
auf, welche zumindest eine Führungskulisse umfasst, mit welcher die Tür gekoppelt
ist und mit welcher die Tür bei Bewegen in den geöffneten Zustand in einen Aufnahmeraum
in das Gehäuse versenkbar ist. Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung besteht darin,
dass die Führungsvorrichtung zur Höhenlagenverstellung und somit zur Justange der
Höhenlage der Tür relativ zum Gehäuse ausgebildet ist. Es ist somit bei einem Gargerät
mit einer versenkbaren Tür nunmehr auch die Möglichkeit geschaffen, eine Lageeinstellung
der Tür durchzuführen. Dazu ist die Führungsvorrichtung multifunktionell ausgestaltet,
da sie einerseits zur Führung der Tür beim Versenken und Herausfahren gestaltet ist,
andererseits auch zugleich diese Positionsveränderung und insbesondere die Höhenlagenverstellung
der Tür im geschlossenen Zustand ermöglicht. Dadurch lässt sich insbesondere im geschlossenen
Zustand der Tür deren Position zumindest an einer Randseite in der vertikalen Richtung
und somit in der Höhenlage verändern, so dass unterschiedliche Relativpositionen der
Tür im geschlossenen Zustand zum Gehäuse und insbesondere auch zu benachbarten Frontblenden
am Gehäuse einstellbar sind.
[0011] Besonders bevorzugt ist es daher, dass durch diese Ausgestaltung auch Spaltenmaße
zu benachbarten Frontblenden einfach und zuverlässig sowie dauerhaft beständig genau
einstellbar sind.
[0012] Hierbei ist vorgesehen, dass die Führungskulisse als Höhenverstelleinrichtung für
die Tür in deren geschlossenen Zustand ausgebildet ist. Da sich gerade in diesem Positionszustand
der Tür frontseitig die Spaltmaße zu benachbarten Frontblenden darstellen, ist es
hier von besonderer Wesentlichkeit, diese Spaltmaße genau einzustellen und beibehalten
zu können.
[0013] Des Weiteren ist vorgesehen, dass eine untere Begrenzungswand der Führungskulisse
zumindest abschnittweise in der Höhe zur Höhenlagenverstellung der Tür verstellbar
ist. Die Führungskulisse ist somit in vertikaler Richtung betrachtet zumindest nach
unten hin durch eine Begrenzungswand begrenzt, auf der dann gegebenenfalls auch ein
Bewegungsmittel, wie eine Rolle oder ein Kugellager oder dergleichen sich auflegen
und entlang gleiten kann, wenn die Tür relativ zum Gehäuse bewegt wird. Gerade diese
Begrenzungswand ist somit wesentlicher und sehr direkter Einflussfaktor auf die jeweilige
Lage der Tür. Es ist daher von besonderer Vorteilhaftigkeit, wenn gerade dieses Bauteil
nicht starr am Gehäuse sitzt, sondern zumindest bereichsweise relativ dazu bewegbar
ist, so dass in mechanischer Wechselwirkung mit der Tür eine unmittelbare Höhenlagenveränderung
eintritt. Darüber hinaus ist diese Begrenzungswand als solche auch mechanisch stabil,
so dass sie auch diese Bewegbarkeit und Höhenverstellung zuverlässig und dauerhaft
verschleißarm gewährleisten kann.
[0014] Des Weiteren ist vorgesehen, dass die Begrenzungswand im vorderen Bereich durch einen
in der Höhe bewegbaren Einleger gebildet ist. Dadurch lassen sich die oben genannten
Vorteile nochmals begünstigen und auch individuell auf die jeweiligen Anforderungen
optimieren. Denn unterschiedliche Gargeräte können im Hinblick auf Ausgestaltung betreffend
die Größe und das Gewicht sowie der Komponentenbestückung variabel gestaltet sein,
so dass hier auch unterschiedliche Gewichte auf eine derartige Begrenzungswand und
insbesondere den bewegbaren Teil einwirken können. Durch einen derartigen separaten
Einleger, der somit einen Teilabschnitt der unteren Begrenzungswand bildet, kann darauf
individuell reagiert werden, so dass auch hier höchsten mechanischen Beanspruchungen
und präzisen Höhenverstellungen Rechnung getragen werden kann.
[0015] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Begrenzungswand am vorderen Ende in der Höhenlage
verstellbar ist. Diese Ausgestaltung ist dahingehend besonders hervorzuheben, da gerade
im geschlossenen Zustand der Tür dieses Bewegungsmittel der Tür an dem vorderen Ende
der Begrenzungswand sitzt bzw. auf diesem aufsitzt und somit gerade dann an dieser
Stelle durch die Bewegbarkeit und Höhenveränderung eine sehr direkte und genaue Positionsveränderung
erreichbar ist. Darüber hinaus ist es gerade bei dieser Ausgestaltung dann auch nicht
mehr erforderlich, dass mittlere oder hintere Abschnitte der Begrenzungswand bewegbar
sein müssen, so dass diese starr gestaltet werden können. Zum einen ist dadurch auch
dann die mechanische Stabilität der gesamten Begrenzungswand verbessert und die positionsgenaue
Anbindung an Gehäuseteile erreicht.
[0016] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Einleger als Streifen und insbesondere aus
Stahl, beispielsweise Federstahl, ausgebildet ist. Diese Spezifikation ist bezüglich
der oben genannten Vorteile bevorzugt.
[0017] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass eine Betätigungsvorrichtung für die Begrenzungswand
ausgebildet ist, welche mit zumindest einem Betätigungselement relativ zur Begrenzungswand
bewegbar und mit dieser zur Höhenlagenverstellung koppelbar ist. Es wird somit insbesondere
eine mechanische Ausgestaltung vorgesehen, die als separate Komponente auf die Begrenzungswand
in ihrem bewegbaren Abschnitt einwirkt, um deren Höhenverstellung zu bewirken. Dadurch
wird eine sehr robuste Ausgestaltung erreicht, die in Bezug auf mechanische Belastbarkeit
und auch thermische Einflüsse, wie sie in einem Gargerät vorliegen können, unempfindlich
sind. Insbesondere ist vorgesehen, dass das Betätigungselement unter der Begrenzungswand
angeordnet ist. Durch diese Ausgestaltung wird ohnehin vorhandener Bauraum sinnvoll
genutzt und andererseits die Führungskulisse nicht unnötig begrenzt und ihr Bauraum
nicht eingeschränkt. Darüber hinaus lässt sich durch diese Ausgestaltung auch aufgrund
der Gewichtskraft eine Situation schaffen, bei der das angehobene und in der Höhenlage
verstellbare Teil der Begrenzungswand auch von unten abgestützt wird und somit auf
dem Betätigungselement quasi aufliegt. Eine präzise eingestellte Höhenlage bleibt
daher auch dauerhaft genau erhalten.
[0018] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Betätigungsvorrichtung ein Schieberelement
aufweist, welches einen Koppelkeil als Betätigungselement aufweist. Der Koppelkeil
umfasst eine schräge Anlagefläche, die mit einer Anlagefläche an einer Unterseite
der unteren Begrenzungswand kontaktiert ist. Insbesondere ist auch diese Anlagefläche
an der Unterseite der unteren Begrenzungswand geschrägt, so dass beim Einwirken des
Betätigungselements auf diesen bewegbaren Teil der Begrenzungswand ein ruckfreies
Entlanggleiten der Anlageflächen aneinander erreicht ist.
[0019] Insbesondere ist der Koppelkeil an seinem vorderen Ende verjüngt ausgebildet und
somit an dem dem vorderen Ende der Begrenzungswand zugewandten Ende sich verjüngend
gestaltet.
[0020] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass zur Höhenlagenverstellung der Begrenzungswand das
Schieberelement horizontal verschiebbar ist und durch das Entlanggleiten der Anlagefläche
des Schieberelements an der Anlagefläche der Begrenzungswand diese Begrenzungswand
in der Höhenlage veränderbar ist. Die Höhenlagenveränderung erfolgt dabei somit senkrecht
zu dieser horizontalen Bewegung, so dass die diesbezüglichen Bewegungsrichtungen senkrecht
aufeinander stehen. Durch diese Ausgestaltung lässt sich ein sehr einfaches Wirkprinzip
realisieren, welches im Platzbedarf minimiert ist und dennoch die Höhenlage sehr direkt
und ohne eine Vielzahl von zusätzlichen Übertragerelementen ermöglicht.
[0021] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Schieberelement an seiner der Begrenzungswand
abgewandten Unterseite eine Rasteinrichtung aufweist, die zur Positionssicherung des
Schieberlements zur Verrastung mit einer Gegenrastung ausgebildet ist. Diese Ausgestaltung
ist dahingehend vorteilhaft, dass eine eingestellte Position der Begrenzungswand dauerhaft
beibehalten werden kann, da sich durch die Verrastung des Schieberelements auch dieses
an einem Gehäusebauteil arretiert und somit nicht mehr unerwünscht verschoben werden
kann. Gerade dann, wenn das Schieberelement unter den bewegbaren Teil der Begrenzungswand
angeordnet ist, ergibt sich dann ein sehr funktionelles zusammenspielendes Wirkprinzip
der Bauteile.
[0022] Insbesondere ist in dem Zusammenhang vorgesehen, dass durch die auf das Schieberelement
von oben drückende Begrenzungswand das Schieberelement in die Gegenrastung gedrückt
ist. Die Positionsarretierung des Schieberelements ist dadurch begünstigt.
[0023] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der höhenverstellbare Teil der unteren Begrenzungswand
in seiner Grundstellung und somit in einer nicht nach oben angehobenen Verstellposition
vorzugsweise bereits mit dem Betätigungselement mechanisch kontaktiert ist, so dass
kein unerwünschtes nach unten Drücken der Begrenzungswand erfolgen kann. Ausgehend
von dieser Grundstellung und der Bewegung des Betätigungselements wird dann nur immer
eine Situation erreicht, bei der dieser bewegbare Teil der Begrenzungswand in der
Höhe verstellt und nach oben gedrückt wird, so dass gerade diese dann von diesem bewegbaren
Teil der Begrenzungswand nach unten wirkende und auf das Schieberelement drückende
Kraft größer wird, so dass dieser Andrückmechanismus von dem bewegbaren Teil auf das
Schieberelement vergrößert ist.
[0024] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Schieberelement mit einem Exzenter gekoppelt
ist, und durch Betätigen des Exzenters das Schieberelement horizontal verschiebbar
ist. Dadurch lässt sich eine sehr gleichmäßige und auch in sehr kleinen Wegabschnitten
und somit in Nuancen durchführbare horizontale Verschiebung ermöglichen, so dass dadurch
auch entsprechend kleine Veränderungen in der Höhenlage des bewegbaren Teils der Begrenzungswand
einstellbar sind.
[0025] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Schieberelement mit einem Sicherungselement,
insbesondere einer Sicherungsschraube, in seiner Verschiebeposition arretierbar ist.
Diese Ausgestaltung kann zusätzlich zu der oben bereits genannten Rasteinrichtung
mit der Gegenrastung vorgesehen sein oder aber auch ohne diese zusätzliche Rastmechanik
ausgebildet sein.
[0026] Vorzugsweise ist bei einer weiteren Ausführung vorgesehen, dass zwei Schieberelemente
mit jeweils zumindest einem Koppelkeil als Betätigungselemente ausgebildet sind, welche
derart miteinander gekoppelt sind, dass ein bei einer Bewegung des ersten Koppelkeils
in eine senkrecht zur Höhenrichtung stehende erste horizontale Richtung zweiter Koppelkeil
in eine weitere, senkrecht zur Höhenrichtung und zur ersten Horizontalrichtung stehende
zweite horizontale Richtung bewegbar ist und dadurch die Höhenlage der Begrenzungswand
verstellbar ist. Es wird somit ein mechanisches Zusammenwirken zweier Schieberelemente
geschaffen, die sich in unterschiedliche, relativ zueinander senkrecht stehende Richtungen
bewegen können, wenn sie aufeinander einwirken und dieser Bewegungsablauf dann derart
auf die Begrenzungswand übertragen wird, dass diese dann in die dritte Raumrichtung
bewegbar und anhebbar ist.
[0027] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der zweite Koppelkeil durch ein Führungselement
in der zweiten horizontalen Richtung geführt ist. Beispielsweise kann hier eine entsprechende
Bohrung als Führungselement vorgesehen sein.
[0028] Bei einer weiteren Ausführung ist vorzugsweise vorgesehen, dass zwei Schieberelemente
mit jeweils zumindest einem Koppelkeil als Betätigungselemente ausgebildet sind, welche
derart miteinander gekoppelt sind, dass ein bei einer Bewegung des ersten Koppelkeils
in eine senkrecht zur Höhenrichtung stehende erste horizontale Richtung zweiter Koppelkeil
in Höhenrichtung verstellbar ist und dadurch die Höhenlage der Begrenzungswand verstellbar
ist.
[0029] In vorteilhafter Ausführung ist vorgesehen, dass verjüngte Teilbereiche der Koppelkeile
der zumindest zwei Schieberelemente aneinander anliegen und relativ zueinander bewegbar
sind. Auch dadurch ist die sehr kontinuierliche und gleichmäßige Bewegung erreicht,
so dass auch die Höhenlageeinstellung sehr präzise ermöglicht ist.
[0030] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das erste Schieberelement in Richtung der ersten
horizontalen Richtung durch eine Feder vorgespannt ist. Dadurch lässt sich bei der
Rückführung in den Ausgangszustand ein Automatismus erreichen.
[0031] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass in Verlängerung der horizontalen Verschieberichtung
des Schieberelements das Schieberelement mit einem Verstellelement, insbesondere einer
Verstellschraube, gekoppelt ist, wobei das Verstellelement in einem vorderen Ende
des Schieberelements mit diesem gekoppelt ist. Auch hier kann vorzugsweise eine Rückstellung
durch eine Feder oder einen Einleger vorgesehen sein.
[0032] Vorzugsweise ist bei einer weiteren Ausführung vorgesehen, dass ein als Schieberelement
ausgebildetes Betätigungselement der Betätigungsvorrichtung ausschließlich in Höhenrichtung
bewegbar ist und dazu eine schräge Anlagefläche an einer Unterseite des Schieberelements
mit einer Anlagefläche der Führungsvorrichtung gekoppelt ist. Es ist vorgesehen, dass
ein in eine erste horizontale Richtung verstellbares Verstellelement das Schieberelement
in diese erste horizontale Richtung bewegt und durch die gekoppelten Anlageflächen
gleichzeitig eine Verstellung in Höhenrichtung möglich ist.
[0033] Bei einer weiteren Ausführung ist vorgesehen, dass das Betätigungselement ein Exzenter
ist, der direkt an einer Unterseite der Begrenzungswand anliegt und durch eine Bewegung
des Exzenters in eine horizontale Richtung eine Höhenverstellung der Begrenzungswand
einstellbar ist.
[0034] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Führungsvorrichtung zur zumindest an einer
Seite der Tür durchführbaren Höhenlagenverstellung ausgebildet ist und zur Justage
der Tür zu einer seitlich zur Tür an dem Gehäuse angeordneten Frontblende ausgebildet
ist.
[0035] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Führungsvorrichtung an zwei gegenüberliegenden
Seiten in unteren Eckbereichen der Tür mit der Tür gekoppelt ist, insbesondere über
zwei separate Führungskulissen, und zu dessen Justage der Höhenlage ausgebildet ist,
wobei die Justage der Höhenlage auf einer Seite unabhängig von der Justage auf der
anderen Seite durchführbar ist. Dadurch können auch Verkippungen der Tür erfolgen,
so dass Spaltmaße zu benachbarten vertikalen Blenden eingestellt werden können.
[0036] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen
sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren
alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung
verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen
von der Erfindung als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit
gezeigt und erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den
erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind.
[0037] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Frontansicht auf ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Gargeräts;
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung eines Gehäuses des Gargeräts gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- eine vergrößerte Darstellung eines Teilausschnitts der Darstellung in Fig. 2;
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels des Gargeräts im
Bereich der Führungsvorrichtung in einem ersten Zustand;
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung gemäß Fig. 4 in einem zweiten Zustand;
- Fig. 6
- eine perspektivische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Gargeräts
im Bereich der Führungsvorrichtung in einem ersten Zustand;
- Fig. 7
- die Darstellung gemäß Fig. 6 in einem zweiten Zustand;
- Fig. 8
- eine perspektivische Darstellung eines dritten Ausführungsbeispiels des Gargeräts
im Bereich der Führungsvorrichtung in einem ersten Zustand;
- Fig. 9
- die Darstellung gemäß Fig. 8 in einem zweiten Zustand;
- Fig. 10
- eine perspektivische Darstellung eines vierten Ausführungsbeispiels des Gargeräts
im Bereich der Führungsvorrichtung in einem ersten Zustand;
- Fig. 11
- eine Darstellung der Ausführung in Fig. 10 in einem zweiten Zustand;
- Fig. 12
- eine perspektivische Darstellung eines fünften Ausführungsbeispiels des Gargeräts
im Bereich der Führungsvorrichtung in einem ersten Zustand;
- Fig. 13
- eine perspektivische Darstellung der Ausführung in Fig. 12 in einem zweiten Zustand;
- Fig.14
- ein sechstes Ausführungsbeispiel des Gargeräts im Bereich der Führungsvorrichtung
in einem ersten Zustand;
- Fig. 15
- eine perspektivische Darstellung der Ausführung in Fig. 14 in einem zweiten Zustand;
- Fig. 16
- eine perspektivische Darstellung eines siebten Ausführungsbeispiels des Gargeräts
im Bereich der Führungsvorrichtung in einem ersten Zustand; und
- Fig. 17
- eine perspektivische Darstellung der Ausführung in Fig. 16 in einem zweiten Zustand.
[0038] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0039] In Fig. 1 ist in einer Frontansicht ein als Backofen ausgebildetes Gargerät 1 gezeigt.
Das Gargerät 1 umfasst einen Garraum 2, in den Lebensmittel zum Zubereiten eingebracht
werden können. Der Garraum 2 ist durch Wände einer Muffel 7 (Fig.2) begrenzt, welche
frontseitig eine Beschickungsöffnung aufweist, die durch eine Tür 3 verschließbar
ist. In Fig. 1 ist der geschlossene Zustand der Tür 3 gezeigt, so dass sie quasi in
der Figurenebene und somit in der x-y-Ebene liegt.
[0040] Das Gargerät 1 umfasst auch ein Gehäuse 4, in welchem die Muffel 7 mit dem Garraum
2 angeordnet ist. An dem Gehäuse 4 sind frontseitig und zur Seite hin Frontblenden
5 und 6 benachbart zur Tür 3 angeordnet. Die Frontblenden 5 und 6 sind streifenartige
Elemente, die sich zumindest über die gesamte Höhe (Erstreckung in y-Richtung) und
somit in vertikaler Richtung der Tür 3 erstrecken. Sie sind beispielsweise über Befestigungen,
wie Kunststoffbauteile, am Gehäuse 4 befestigt. Die Position dieser Frontblenden 5
und 6 ist im Vergleich zur Position der Tür 3 immer relativ genau.
[0041] Die Tür 3 ist keine Klapptür als solche, sondern in das Gehäuse 4 hinein versenkbar.
[0042] In der Darstellung gemäß Fig. 2, in der das Gehäuse 4 mit der Muffel 7 dargestellt
ist, ist unter dieser Muffel 7 ein Aufnahmeraum 8 ausgebildet, in welchen die Tür
3 ausgehend von dem in Fig. 1 gezeigten geschlossenen Zustand beim Öffnen einsenkbar
ist.
[0043] Dazu umfasst das Gargerät 1 eine Führungsvorrichtung 9. Die Führungsvorrichtung 9
ist an den gegenüberliegenden vertikalen Wänden des Gehäuses 4 jeweils ausgebildet,
so dass die Tür 3 an beiden gegenüberliegenden Seiten entsprechend bewegungsgeführt
ist.
[0044] In Fig. 3 ist dazu eine vergrößerte Darstellung eines Teilbereichs der Führungsvorrichtung
9 auf einer der beiden Seiten gezeigt. Die Führungsvorrichtung 9 umfasst eine Führungskulisse
10, in welcher insbesondere ein nicht gezeigtes Kugellager der Tür 3 geführt ist.
[0045] Die Führungskulisse 10 umfasst eine obere Begrenzungswand 11 und eine untere Begrenzungswand
12. Darüber hinaus ist auch noch eine seitliche Begrenzungswand 13 vorgesehen.
[0046] Das Kugellager der Tür 3 sitzt quasi auf der unteren Begrenzungswand 12 auf.
[0047] Im geschlossenen Zustand der Tür 3, wie in Fig. 1 gezeigt ist, ist der Lagerpunkt
des Kugellagers immer an derselben Stelle in der Führungskulisse 10. Dieser Lagerpunkt
ist an einem vorderen Ende 14 der Führungskulisse 10.
[0048] In der gezeigten Ausführung ist vorgesehen, dass die Führungskulisse 10, insbesondere
die untere Begrenzungswand 12, abschnittsweise bewegbar ist und somit in der Höhenlage
(y-Richtung) veränderbar ist.
[0049] Dazu ist vorgesehen, dass somit die Führungsvorrichtung 9 zur Höhenlageverstellung
der Tür 3 ausgebildet ist. Insbesondere im geschlossenen Zustand der Tür 3 ist die
Führungskulisse 10 als Höhenverstelleinrichtung für die Tür 3 ausgebildet. Bevorzugt
ist dazu die untere Begrenzungswand 12 zumindest abschnittsweise in der Höhe zur Höhenlagenstellung
der Tür 3 verstellbar.
[0050] Dazu ist ein vorderer Abschnitt 15 der unteren Begrenzungswand 12 entsprechend relativ
bewegbar angeordnet.
[0051] Im Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass dazu ein separates Bauteil in Form eines
Einlegers, der insbesondere aus Federstahl ist, diesen Abschnitt 15 bildet. Der Einleger
in Form des Abschnitts 15 bildet somit auch das vordere Ende der unteren Begrenzungswand
12, wobei der Abschnitt 15 dazu ein vorderes Ende 16 aufweist, welches dann auch das
vordere Ende 14 der Führungskulisse 10 bildet.
[0052] Der Abschnitt 15 ist streifenartig ausgebildet und ist wiederum abschnittsweise zumindest
nicht-geradlinig ausgestaltet und weist dazu einen nach unten gekrümmten Bereich 17
auf.
[0053] In Fig. 3 ist in einer perspektivischen Darstellung ein Bereich der Führungsvorrichtung
9 analog zur Darstellung in Fig. 2 gezeigt. Bei diesem ersten Ausführungsbeispiel
ist der Einleger in Form des Abschnitts 15 gezeigt, der beispielsweise über Nietverbindungen
an einem Träger 18, der beispielsweise aus Kunststoff ausgebildet sein kann, befestigt
ist. Der Abschnitt 15 ist mit einer Betätigungsvorrichtung 19 mechanisch gekoppelt.
Die Betätigungsvorrichtung 19 ist in vertikaler Richtung und somit in y-Richtung betrachtet
unter dem Abschnitt 15 angeordnet. In der in Fig. 4 gezeigten Grundstellung des Abschnitts
15, in der noch keine Anhebung in der Höhe und somit in y-Richtung erfolgt ist, liegt
die Betätigungsvorrichtung 19 bereits an einer Unterseite 20 des Abschnitts 15 der
unteren Begrenzungswand 12 an.
[0054] Die Betätigungsvorrichtung 19 umfasst ein Schieberelement 21, welches an einem vorderen
Ende, welches dem vorderen Ende 14 der Führungskulisse 10 und somit auch dem Ende
16 des Abschnitts 15 zugewandt ist, einen Koppelkeil 22 mit einer schrägen Anlagefläche
23 aufweist. Die schräge Anlagefläche 23 liegt vorzugsweise an einer Unterseite 24
des Abschnitts 15 an. Insbesondere erfolgt dies im Bereich des gekrümmten Bereichs
17 des Abschnitts 15.
[0055] Das als Schieberelement 21 ausgebildete Betätigungselement ist im Ausführungsbeispiel
nur in eine zweite horizontale Richtung, nämlich in z-Richtung und somit in Richtung
der Erstreckung der Führungskulisse 10 relativ zum Abschnitt 15 der unteren Begrenzungswand
12 verschiebbar. Dazu ist ein Exzenter 25 vorgesehen. Wird der Exzenter 25 betätigt,
so erfolgt eine Horizontalverschiebung des Schieberelements 21 in die genannte zweite
horizontale Richtung (z-Richtung), wodurch gemäß der Darstellung in Fig. 5 der Einleger
in Form des Abschnitts 15 angehoben wird und somit seine Lage in der Höhe und somit
in y-Richtung relativ zum Träger 18 und somit auch relativ zur oberen Begrenzungswand
11 verstellt wird. Da gerade im geschlossenen Zustand der Tür 3 das Kugellager in
dem vorderen Ende 14 der Führungskulisse 10 positioniert ist und auf dem Abschnitt
15 aufliegt, wird dadurch auch die Tür 3 in der Höhe entsprechend verstellt und justiert.
[0056] Dadurch lässt sich ein in Fig. 1 gezeigtes Spaltmaß d1 und ein Spaltmaß d2, welche
sich zwischen den vertikalen Seitenrändern der Tür 3 und den Frontblenden 5 und 6
bilden, einstellen und justieren.
[0057] Die Betätigungsvorrichtung 19 umfasst im Ausführungsbeispiel darüber hinaus auch
noch ein Sicherungselement in Form einer Sicherungsschraube 26, mit der die gemäß
der Darstellung in Fig. 5 gezeigte verschobene Position des Schieberelements 21 feststellbar
ist.
[0058] In Fig. 6 ist in einer perspektivischen Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel
gezeigt, bei dem im Unterschied zur Darstellung in Fig. 4 die Sicherungsschraube 26
nicht ausgebildet ist. Bei der Ausführung in Fig. 6 ist demgegenüber eine Arretierung
des Schieberelements 21 dahingehend vorgesehen, dass eine Rasteinrichtung 27 an einer
dem Abschnitt 15 abgewandten Unterseite 28 des Schieberelements 21 ausgebildet ist.
Diese Rasteinrichtung 27 verrastet mit einer Gegenrastung 29, die am Träger 18 ausgebildet
ist. Die durch Horizontalverschiebung des Schieberelements 21 eingestellte Position
wird dann entsprechend gehalten und arretiert. Dazu trägt begünstigend die Ausgestaltung
und Anordnung des Abschnitts 15 bei. Denn bereits in der in Fig. 6 gezeigten Grundstellung
liegt das Schieberelement 21 an der Unterseite 20 des Abschnitts 15 an. Wird das Schieberelement
21 in die Position gemäß Fig. 7 verschoben, so wird wiederum der Abschnitt 15 nach
oben gedrückt. Es entsteht dabei jedoch eine von oben auf das Schieberelement 21 und
insbesondere den Koppelkeil 22 drückende Gegenkraft, durch welche dann das Schieberelement
21 auch in die Gegenrastung 29 gedrückt wird und die Arretierung besser gehalten ist.
[0059] Diese Rasteinrichtung 27 und die Gegenrastung 29 können auch bei den Ausführungen
in Fig. 4 und Fig. 5 vorgesehen sein.
[0060] Durch die Rasteinrichtung 27 und die Gegenrastung 29 ist auch eine feine vertikale
Verstellung des Einlegers in Form des Abschnitts 15 möglich.
[0061] Bei der Erfindung ist es somit nicht mehr erforderlich, kann jedoch auch noch vorgesehen
sein, dass auch die Frontblenden 5 und/oder 6 relativ zur Tür 3 am Gehäuse 4 bewegbar
angeordnet sind und somit verstellbar positioniert werden können.
[0062] Gerade bei Systemen, die jedoch beispielsweise zwei Gargeräte 1 in vertikaler Richtung
betrachtet übereinander angeordnet aufweisen, und sich die Frontblenden 5 und 6 jeweils
einstückig über die gesamte Höhe beider Gargeräte 1 erstrecken, ist eine derartige
Positionsveränderung der Frontblenden 5 und 6 nicht mehr möglich. Gerade auch bei
derartigen Systemen ist die vorgeschlagene Erfindung von wesentlichem Vorteil, da
die jeweiligen einzelnen Geräte unabhängig voneinander dann individuell durch die
positionelle Änderung der Türen die Spaltmaße d1 und d2 einstellen können.
[0063] In Fig. 8 ist eine perspektivische Darstellung eines Teilbereichs gemäß Fig. 4 bis
Fig. 7 mit einem weiteren Ausführungsbeispiel gezeigt. Bei dieser Ausführung ist vorgesehen,
dass die Betätigungsvorrichtung 19 zwei separate Schieberelemente 21a und 21b aufweist.
Sie sind in der zweiten horizontalen Raumrichtung und somit in der z-Richtung in Reihe
zueinander positioniert. Sie weisen jeweils einen Koppelkeil 22a und 22b auf, die
jeweils schräge Anlageflächen umfassen, die aneinander anliegen. Das vordere Schieberelement
21 b ist an seinem vorderen Ende darüber hinaus mit einem weiteren Koppelkeil 22c
ausgebildet, der wiederum eine entsprechende schräge obere Anlagefläche 23 aufweist.
Das vordere Schieberelement 21 b ist darüber hinaus mit einem Führungselement 30 verbunden,
welches beispielsweise eine Bohrung sein kann. Durch dieses Führungselement 30 ist
insbesondere eine ausschließliche Bewegbarkeit des Schieberelements 21 b in z-Richtung
gesichert. Bei dieser Ausführung ist insbesondere nur das vordere zweite Schieberelement
21 b in mechanischem Kontakt mit der Unterseite 20 des Abschnitts 15 bzw. der Unterseite
24. Das erste Schieberelement 21a kann demgegenüber insbesondere ausschließlich in
eine erste horizontale Raumrichtung (x-Richtung) verschoben werden, wobei dazu ein
Verstellelement 31 in Form einer Verstellschraube vorgesehen ist. Wird diese Schraube
gedreht, so bewegt sich das erste Schieberelement 21a in x-Richtung und durch die
mechanische Kopplung mit dem zweiten Schieberelement 21 b und die schrägen Anlagenflächen
der Koppelkeile 22a und 22b wird das zweite Schieberelement 21 b in z-Richtung verschoben.
Dadurch wird dann der Einleger in Form des Abschnitts 15 automatisch in die zu den
beiden horizontalen Richtungen senkrecht stehende Höhenrichtung bewegt und somit die
Höhenlage verändert.
[0064] In Fig. 9 ist dazu der zweite Zustand gezeigt, bei dem der Abschnitt 15 an seinem
vorderen Ende 16 maximal nach oben verstellt ist, wobei dazu das vordere zweite Schieberelement
21b seine vorderste Position erreicht hat. In Fig. 9 ist die Anlagefläche 22d des
Schieberelements 21 b besser zu erkennen.
[0065] In der Ausführung gemäß Fig. 8 und Fig. 9 ist somit vorgesehen, dass zwei Schieberelemente
21 a und 21 b mit jeweils zumindest einem Koppelkeil 22a und 22b als Betätigungselemente
ausgebildet sind, welche derart miteinander gekoppelt sind, dass ein bei einer Bewegung
des ersten Koppelkeils 22a in eine senkrecht zur Höhenrichtung stehende erste horizontale
Richtung (x-Richtung) zweiter Koppelkeil 22a in eine zweite, senkrecht zur Höhenrichtung
und zur ersten horizontalen Richtung stehende zweite horizontale Richtung (z-Richtung)
bewegbar ist und dadurch die Höhenlage der Begrenzungswand 12 und insbesondere des
Abschnitts 15 verstellbar ist.
[0066] Bei einer weiteren Ausführung gemäß der Darstellung in Fig. 10 ist vorgesehen, dass
ein Schieberelement 21 vorgesehen ist. Dieses ist in Verlängerung der horizontalen
Richtung, in welches das Schieberelement 21 verschoben werden kann, mit einem Verstellelement
32, insbesondere einer Verstellschraube, gekoppelt. Das Verstellelement 32 ist an
einem vorderen Ende 33 des Schieberelements 21 mit diesem gekoppelt. Durch Drehen
an dem Verstellelement 32 wird das Schieberelement 21 in z-Richtung und somit in der
zweiten horizontalen Richtung hin- und hergeschoben.
[0067] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass zusätzlich eine in Fig. 10 und Fig. 11 nicht dargestellte
Feder oder ein Einleger vorhanden sind, mit welchen dann eine automatische Rückstellung
in die Grundposition des Schieberelements 21 erreichbar ist. Insbesondere durch ein
Gewinde im Schieberelement 21 wird dieser dann in horizontaler Richtung bei drehender
Schraube bewegt und durch das Anlegen des Koppelkeils 22 an der Unterseite des Abschnitts
15 eine Höhenverstellung des Abschnitts 15 bewirkt. Wie bereits erwähnt, kann die
Zurückstellung des Schieberelements 21 durch den Abschnitt 15 selbst und das darauf
liegende Gewicht der Tür erfolgen oder durch eine separate Feder, die entgegen dem
Verstellelement 32 wirkt.
[0068] In Fig. 11 ist der zweite Zustand der Ausführung in Fig. 10 gezeigt, bei dem eine
maximale Höhenverstellung des Abschnitts 15 eingestellt ist.
[0069] In Fig. 12 ist in einer perspektivischen Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel
gezeigt. Bei dieser ist vorgesehen, dass zwei Schieberelemente 21 a und 21 b mit jeweils
einem Koppelkeil 22a und 22b als Betätigungselemente ausgebildet sind. Die Schieberelemente
21 a und 21 b, insbesondere die Koppelkeile 22a und 22b, sind derart miteinander gekoppelt,
dass ein bei einer Bewegung des ersten Koppelkeils 22a in eine senkrecht zur Höhenrichtung
(y-Richtung) stehende erste horizontale Richtung (x-Richtung) zweiter Koppelkeil 22b
in die Höhenrichtung (y-Richtung) verstellbar ist und dadurch auch die Höhenlage der
unteren Begrenzungswand 12 und insbesondere des Abschnitts 15 verstellbar ist. In
Fig. 12 ist dabei wieder die unverstellte Grundstellung gezeigt, wobei in Fig. 13
die maximale Höhenverstellung des Abschnitts 15 dargestellt ist. Es ist dabei auch
die maximal nach oben gehobene Position des zweiten Schieberelements 21 b gezeigt.
Diese wird dadurch erreicht, dass ausgehend von der Darstellung in Fig. 12 das Verstellelement
31 gedreht wird, dadurch das erste Schieberelement 21a in x-Richtung verschoben wird
und dadurch das zweite Schieberelement 21 b nach oben gehoben wird.
[0070] In Fig. 14 ist in einer perspektivischen Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel
gezeigt, bei dem ein als Schieberelement 21 ausgebildete Betätigungselement in Höhenrichtung
bewegbar ist und dazu eine schräge Anlagefläche 21 c an einer Unterseite 21 d aufweist.
Diese schräge Anlagefläche 21c ist mit einer Anlagefläche 34 der Führungsvorrichtung
9 gekoppelt, wobei durch ein in eine erste horizontale Richtung (x-Richtung) verstellbares
Verstellelement 31, insbesondere eine Verstellschraube, das Schieberelement 21 in
diese erste horizontale Richtung bewegt und durch die gekoppelten Anlageflächen 21
c und 34 gleichzeitig in Höhenrichtung verstellbar ist.
[0071] Dadurch wird automatisch auch der Abschnitt 15 in Höhenrichtung verstellt und somit
die Höhenlage geändert. Die Unterseite 21 d ist dem Abschnitt 15 abgewandt. In Fig.
15 ist wiederum der Zustand gezeigt, bei dem der Abschnitt 15 maximal nach oben gehoben
ist und auch das Schieberelement 21 die maximale Höhenposition erreicht hat.
[0072] Bei den bisher erläuterten Ausführungen können noch jeweils Rasteinrichtungen 27
und Gegenrastungen 29 vorgesehen sein. Darüber hinaus können auch jeweils einzelne
Merkmale und Merkmalskombinationen der einzelnen Ausführungsbeispiele bei anderen
Ausführungen vorgesehen sein oder darüber hinaus zu neuen, bisher nicht erläuterten
Ausführungsbeispielen zusammengefasst werden.
[0073] In Fig. 16 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem kein explizites
eigenes Schieberelement vorhanden ist. Vielmehr ist dort in dem Träger 18 eine Mulde
bzw. Vertiefung 35 vorgesehen, in der ein Exzenter 25 positioniert ist und sich in
die zweite horizontale Richtung (z-Richtung) hin- und herbewegen kann. Der Exzenter
25 liegt an der Unterseite 20 des Abschnitts 15 auch im in Fig. 16 gezeigten Grundzustand,
bei dem der Abschnitt 15 noch nicht angehoben ist, an. Wird der Exzenter 25 dann verstellt,
so drückt er gemäß der Darstellung in Fig. 17 den Abschnitt 15 nach oben. In Fig.
17 ist dazu wieder der maximal angehobene Zustand gezeigt.
[0074] Die Führungsvorrichtung 9 ist allgemein bei allen Ausführungen zur zumindest an einer
Seite der Tür 3 durchführbaren Höhnlagenverstellung ausgebildet und somit zur Justage
der Tür 3 zu einer seitlich zur Tür 3 an dem Gehäuse 4 angeordneten Frontblende 5
und/oder 6 ausgebildet. Es kann somit eine geradlinige Stellung der Tür 3 in Richtung
der Höhe erfolgen, wenn beidseits über die Führungsvorrichtung 9 jeweils ein analoges
Anheben erfolgt. Soll die Tür in gewissem Maße in der x-y-Ebene verkippt werden, so
kann eine derartige Höhenlagenverstellung nur an einer der beiden Seiten erfolgen.
Dies ist der bevorzugte Anwendungsfall, um die Spaltmaße d1 und d2 einstellen zu können.
Bezugszeichenliste
[0075]
- 1
- Gargerät
- 2
- Garraum
- 3
- Tür
- 4
- Gehäuse
- 5
- Frontblende
- 6
- Frontblende
- 7
- Muffel
- 8
- Aufnahmeraum
- 9
- Führungsvorrichtung
- 10
- Führungskulisse
- 11
- obere Begrenzungswand
- 12
- untere Begrenzungswand
- 13
- Begrenzungswand
- 14
- vorderes Ende
- 15
- Abschnitt
- 16
- vorderes Ende
- 17
- gekrümmter Bereich
- 18
- Träger
- 19
- Betätigungsvorrichtung
- 20
- Unterseite
- 21, 21a, 21b
- Schieberelement
- 21c
- Anlagefläche
- 21d
- Unterseite
- 22, 22a, 22b, 22c
- Koppelkeil
- 22d
- Anlagefläche
- 23
- Anlagefläche
- 24
- Unterseite
- 25
- Exzenter
- 26
- Sicherungsschraube
- 27
- Rasteinrichtung
- 28
- Unterseite
- 29
- Gegenrastung
- 30
- Führungselement
- 31
- Verstellelement
- 32
- Verstellelement
- 33
- Bohrung
- 34
- Anlagefläche
- 35
- Vertiefung
- d1, d2
- Spaltmaße
1. Gargerät (1) mit einem Gehäuse (4) und einem Garraum (2), der durch eine Tür (3) verschließbar
ist, und mit einer Führungsvorrichtung (9), welche zumindest eine Führungskulisse
(10) aufweist, mit welcher die Tür (3) gekoppelt ist und mit welcher die Tür (3) beim
Bewegen in den geöffneten Zustand in einen Aufnahmeraum (8) in das Gehäuse (4) versenkbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung (9) zur Justage der Höhenlage der Tür (3) im geschlossenen
Zustand relativ zum Gehäuse (4) ausgebildet ist, wobei die Führungskulisse (10) als
Höhenverstelleinrichtung zur Justage der Höhenlage der Tür (3) ausgebildet ist, wobei
eine untere Begrenzungswand (12) der Führungskulisse (10) zumindest abschnittweise
in der Höhe zur Justage der Höhenlage der Tür (3) verstellbar ist und wobei die Begrenzungswand
(12) im vorderen Bereich durch einen in der Höhe bewegbaren Einleger (15) gebildet
ist.
2. Gargerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungswand (12) am vorderen Ende (14) in der Höhenlage verstellbar ist.
3. Gargerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einleger (15) als Streifen und aus Stahl ausgebildet ist.
4. Gargerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Betätigungsvorrichtung (19) für die Begrenzungswand (12) ausgebildet ist, welche
mit zumindest einem Betätigungselement relativ zur Begrenzungswand (12) bewegbar und
mit dieser zur Höhenlagenverstellung koppelbar ist, und insbesondere das Betätigungselement
(21) unter der Begrenzungswand (12) angeordnet ist.
5. Gargerät (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung (19) ein Schieberelement (21) aufweist, welches einen
Koppelkeil (22) als Betätigungselement aufweist, wobei der Koppelkeil (22) eine schräge
Anlagefläche (23) aufweist, die mit einer, insbesondere schrägen, Anlagefläche an
einer Unterseite (20) der unteren Begrenzungswand (12) kontaktiert ist.
6. Gargerät (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Höhenlagenverstellung der Begrenzungswand (12) das Schieberelement (21) horizontal
verschiebbar ist und durch das Entlanggleiten der Anlagefläche des Schieberelements
(21) an der Anlagefläche der Begrenzungswand (12) diese in der Höhenlage veränderbar
ist.
7. Gargerät (1) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schieberelement (21) an seiner der Begrenzungswand (12) abgewandten Unterseite
(21 d, 28) eine Rasteinrichtung (27) aufweist, die zur Positionssicherung des Schieberelements
(21) zur Verrastung mit einer Gegenrastung (29) ausgebildet ist.
8. Gargerät (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass durch die auf das Schieberelement (21) von oben drückende Begrenzungswand (12) das
Schieberelement (21) in die Gegenrastung (29) gedrückt ist.
9. Gargerät (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Schieberelement (21) mit einem Exzenter (25) gekoppelt ist und durch Betätigen
des Exzenters (25) horizontal verschiebbar ist.
10. Gargerät (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schieberelement (21) mit einem Sicherungselement (26), insbesondere einer Sicherungsschraube,
in seiner Verschiebeposition arretierbar ist.
11. Gargerät (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Schieberelemente (21 a, 21 b) mit jeweils zumindest einem Koppelkeil (22a, 22b,
22c) als Betätigungselemente ausgebildet sind, welche derart miteinander gekoppelt
sind, dass ein bei einer Bewegung des ersten Koppelkeils (22a) in eine senkrecht zur
Höhenrichtung (y-Richtung) stehende erste horizontale Richtung (x-Richtung) zweiter
Koppelkeil (22b) in eine zweite, senkrecht zur Höhenrichtung und zur ersten horizontalen
Richtung stehende zweite horizontale Richtung (z-Richtung) bewegbar ist und dadurch
die Höhenlage der Begrenzungswand (12), mit einem an dem zweiten Schieberelement (21
b) ausgebildeten Koppelkeil (22b, 22c), verstellbar ist.
12. Gargerät (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Koppelkeil (22b) durch ein Führungselement (30) in der zweiten horizontalen
Richtung geführt ist.
13. Gargerät (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Schieberelemente (21 a, 21 b) mit jeweils zumindest einem Koppelkeil (22a, 22b,
22c) als Betätigungselemente ausgebildet sind, welche derart miteinander gekoppelt
sind, dass ein, bei einer Bewegung des ersten Koppelkeils (22a) in eine senkrecht
zur Höhenrichtung (y-Richtung) stehende erste horizontale Richtung (x-Richtung) zweiter
Koppelkeil (22b) in Höhenrichtung verstellbar ist und dadurch die Höhenlage der Begrenzungswand
(12) verstellbar ist.
14. Gargerät (1) nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass verjüngte Teilbereiche der Koppelkeile (22a, 22b) aneinander liegen und relativ zueinander
bewegbar sind.
15. Gargerät (1) nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schieberelement (21 a) in Richtung der ersten und/oder zweiten horizontalen
Richtung durch eine Feder vorgespannt ist.
16. Gargerät (1) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass in Verlängerung der horizontalen Verschieberichtung des Schieberelements (21) das
Schieberelement (21) mit einem Verstellelement (32), insbesondere einer Verstellschraube,
gekoppelt ist, wobei das Verstellelement (32) an einem vorderen Ende (33) des Schieberelements
(21) mit diesem gekoppelt ist.
17. Gargerät (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein als Schieberelement (21) ausgebildetes Betätigungselement in Höhenrichtung bewegbar
ist und dazu eine schräge Anlagefläche (21 c) an einer Unterseite (21d) des Schieberelements
(21) mit einer Anlagefläche (34) der Führungsvorrichtung (9) gekoppelt ist, wobei
durch ein in eine erste horizontale Richtung (x-Richtung) verstellbares Verstellelement
(31) das Schieberelement (21) in diese erste horizontale Richtung bewegbar ist und
durch die gekoppelten Anlageflächen (21 c, 34) gleichzeitig in Höhenrichtung (y-Richtung)
verstellbar ist.
18. Gargerät (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement ein Exzenter (25) ist, der direkt an einer Unterseite (20)
der Begrenzungswand (12) anliegt und durch eine Bewegung des Exzenters (25) in eine
horizontale Richtung eine Höhenverstellung der Begrenzungswand (12) einstellbar ist.
19. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung (9) zur zumindest an einer Seite der Tür (3) durchführbaren
Justage der Höhenlage ausgebildet ist und zur Justage der Tür (3) zu einer seitlich
zur Tür (3) an dem Gehäuse (4) angeordneten Frontblende (5, 6) ausgebildet ist.
20. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung (9) an zwei gegenüberliegenden Seiten in unteren Eckbereichen
der Tür (3) mit der Tür (3) gekoppelt ist, insbesondere über zwei separate Führungskulissen
(10), und zu dessen Justage der Höhenlage ausgebildet ist, wobei die Justage der Höhenlage
auf einer Seite unabhängig von der Justage auf der anderen Seite durchführbar ist.
1. Cooking device (1) having a housing (4) and a cooking compartment (2) which can be
closed by a door (3), and having a guide apparatus (9) which has at least one guiding
rail (10) to which the door (3) is coupled and with which the door (3) can be stowed
into a receiving space (8) into the housing (4) when being moved into the open state,
characterised in that the guide apparatus (9) is designed to adjust the elevation of the door (3) in the
closed state relative to the housing (4), wherein the guiding rail (10) is designed
as a height adjustment device for adjusting the elevation of the door (3), wherein
a lower wall panel (12) of the guiding rail (10) can be adjusted in height at least
in sections to adjust the elevation of the door (3) and wherein the wall panel (12)
is formed in the front region by an insert (15) that can be moved in terms of height.
2. Cooking device (1) according to claim 1, characterised in that the wall panel (12) can be adjusted in elevation at the front end (14).
3. Cooking device (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the insert (15) is designed as a strip and is made of steel.
4. Cooking device (1) according to one of claims 1 to 3, characterised in that an activation device (19) is designed for the wall panel (12) and can be moved with
at least one activation element relative to the wall panel (12) and can be coupled
thereto to adjust the elevation, and in particular the activation element (21) is
arranged below the wall panel (12).
5. Cooking device (1) according to claim 4, characterised in that the activation device (19) has a slide element (21) which has a coupling wedge (22)
as an activation element, wherein the coupling wedge (22) has an inclined contact
surface (23) that is in contact with a contact surface, in particular an inclined
contact surface, on an underside (20) of the lower wall panel (12).
6. Cooking device (1) according to claim 5, characterised in that for the adjustment of the elevation of the wall panel (12) the slide element (21)
can be displaced horizontally and because the contact surface of the slide element
(21) slides along the contact surface of the wall panel (12) the elevation of the
latter can be changed.
7. Cooking device (1) according to claim 5 or 6, characterised in that the slide element (21) has a latching mechanism (27) on its lower side (21d, 28)
facing away from the wall panel (12), said latching mechanism (27) being designed
to secure the position of the slide element (21) for latching to a counter-detent
(29).
8. Cooking device (1) according to claim 7, characterised in that because of the wall panel (12) pressing on the slide element (21) from above the
slide element (21) is pressed into the counter-detent (29).
9. Cooking device (1) according to one of claims 5 to 8, characterised in that the slide element (21) is coupled to an eccentric (25) and can be displaced horizontally
by activating the eccentric (25).
10. Cooking device (1) according to one of claims 5 to 9, characterised in that the slide element (21) can be locked in its displacement position with a retaining
element (26), in particular a retaining bolt.
11. Cooking device (1) according to claim 4, characterised in that two slide elements (21a, 21 b) are designed with at least one coupling wedge (22a,
22b, 22c) each as activation elements, which are coupled to one another such that
a second coupling wedge (22b) can be moved in a second horizontal direction (z direction)
standing perpendicular to the height direction and to the first horizontal direction
during a movement of the first coupling wedge (22a) in a first horizontal direction
(x direction) standing perpendicular to the height direction (y direction) and as
a result the elevation of the wall panel (12), having a coupling wedge (22b, 22c)
formed at the second slide element (21 b), can be adjusted.
12. Cooking device (1) according to claim 11, characterised in that the second coupling wedge (22b) is guided in the second horizontal direction by a
guide element (30).
13. Cooking device (1) according to claim 4, characterised in that two slide elements (21a, 21 b) are each designed with at least one coupling wedge
(22a, 22b, 22c) as activation elements, which are coupled to each other such that
a second coupling wedge (22b) can be adjusted in the height direction during a movement
of the first coupling wedge (22a) in a first horizontal direction (x direction) standing
perpendicular to the height direction (y direction) and as a result the elevation
of the wall panel (12) can be adjusted.
14. Cooking device (1) according to one of claims 11 to 13, characterised in that tapered subregions of the coupling wedges (22a, 22b) abut one another and can move
relative to one another.
15. Cooking device (1) according to one of claims 11 to 14, characterised in that the first slide element (21a) is pre-tensioned by a spring in the direction of the
first and/or second horizontal direction.
16. Cooking device (1) according to claim 5 or 6, characterised in that in a continuation of the horizontal displacement direction of the slide element (21)
the slide element (21) is coupled to an adjustment element (32), in particular an
adjustment bolt, wherein the adjustment element (32) is coupled to the slide element
(21) at a front end (33) thereof.
17. Cooking device (1) according to claim 4, characterised in that an activation element designed as a slide element (21) can move in the height direction
and to this end an inclined contact surface (21 c) on a lower side (21d) of the slide
element (21) is coupled to a contact surface (34) of the guide apparatus (9), wherein
because of an adjustment element (31) that can be adjusted in a first horizontal direction
(x direction) the slide element (21) can move in this first horizontal direction and
because of the coupled contact surfaces (21c, 34) can be adjusted simultaneously in
the height direction (y direction).
18. Cooking device (1) according to claim 4, characterised in that the activation element is an eccentric (25), which directly abuts a lower side (20)
of the wall panel (12) and by a movement of the eccentric (25) in a horizontal direction
the elevation of the wall panel (12) can be adjusted.
19. Cooking device (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the guide apparatus (9) is designed to be able to adjust the elevation at least on
one side of the door (3) and is designed to adjust the door (3) to a front panel (5,
6) arranged on the housing (4) to the side of the door (3).
20. Cooking device (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the guide apparatus (9) is coupled to the door (3) on two opposing sides in lower
corner regions of the door (3), in particular via two separate guiding rails (10),
and is designed to adjust the elevation thereof, wherein the adjustment of the elevation
can be performed on one side independently of the adjustment on the other side.
1. Appareil de cuisson (1) comprenant un boîtier (4) et un espace de cuisson (2) qui
est fermable au moyen d'une porte (3), et comprenant un dispositif de guidage (9)
lequel présente au moins une coulisse de guidage (10), à laquelle la porte (3) est
couplée et au moyen de laquelle la porte (3), lorsqu'elle est déplacée en l'état ouvert,
est escamotable dans le boîtier (4) dans un espace de logement (8), caractérisé en ce que le dispositif de guidage (9) est réalisé pour l'ajustement de la position en hauteur
de la porte (3) à l'état fermé par rapport au boîtier (4), la coulisse de guidage
(10) étant réalisée en tant que dispositif de réglage en hauteur pour l'ajustement
de la position en hauteur de la porte (3), une paroi de délimitation inférieure (12)
de la coulisse de guidage (10) étant réglable en hauteur au moins par sections pour
l'ajustement de la position en hauteur de la porte (3) et la paroi de délimitation
(12) étant réalisée dans la partie avant par un insert (15) déplaçable en hauteur.
2. Appareil de cuisson (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la paroi de délimitation (12) est réglable en position en hauteur sur l'extrémité
avant (14).
3. Appareil de cuisson (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'insert (15) est réalisé comme bande et en ce qu'il est réalisé en acier.
4. Appareil de cuisson (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un dispositif d'actionnement (19) est réalisé pour la paroi de délimitation (12),
lequel est déplaçable par rapport à la paroi de délimitation (12) à l'aide d'au moins
un élément d'actionnement et peut être couplé à celle-ci pour le réglage de la position
en hauteur, et en ce que notamment l'élément d'actionnement (21) est disposé en dessous de la paroi de délimitation
(12).
5. Appareil de cuisson (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement (19) présente un élément coulissant (21) qui présente
une clavette de couplage (22) en tant qu'élément d'actionnement, la clavette de couplage
(22) présentant une surface d'appui oblique (23) qui est en contact avec une surface
d'appui, notamment oblique, sur un côté inférieur (20) de la paroi de délimitation
inférieure (12).
6. Appareil de cuisson (1) selon la revendication 5, caractérisé en ce que pour le réglage de la position en hauteur de la paroi de délimitation (12), l'élément
coulissant (21) est déplaçable horizontalement et en ce qu'en raison du coulissement le long de la surface d'appui de l'élément coulissant (21)
sur la surface d'appui de la paroi de délimitation (12), celle-ci est modifiable dans
la position en hauteur.
7. Appareil de cuisson (1) selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que l'élément coulissant (21) présente sur son côté inférieur (21d, 28) détourné de la
paroi de délimitation (12) un dispositif d'enclenchement (27) qui, pour le blocage
de la position de l'élément coulissant (21), est réalisé pour l'enclenchement avec
un contre-enclenchement (29).
8. Appareil de cuisson (1) selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'en raison de la paroi de délimitation (12) appuyant par le haut sur l'élément coulissant
(21), l'élément coulissant (21) est pressé dans le contre-enclenchement (29).
9. Appareil de cuisson (1) selon l'une quelconque des revendications 5 à 8, caractérisé en ce que l'élément coulissant (21) est couplé à un excentrique (25) et en ce qu'il est déplaçable horizontalement par actionnement de l'excentrique (25).
10. Appareil de cuisson (1) selon l'une quelconque des revendications 5 à 9, caractérisé en ce que l'élément coulissant (21) peut être bloqué dans sa position de coulissement à l'aide
d'un élément de blocage (26), notamment d'une vis de blocage.
11. Appareil de cuisson (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que deux éléments coulissants (21 a, 21 b) comprenant respectivement au moins une clavette
de couplage (22a, 22b, 22c) sont réalisés en tant qu'éléments d'actionnement, lesquels
sont couplés entre eux de manière à ce qu'une deuxième clavette de couplage (22b),
lors d'un mouvement de la première clavette de couplage (22a) dans une première direction
horizontale (direction x), perpendiculaire à la direction en hauteur (direction y),
soit déplaçable dans une deuxième direction horizontale (direction z) perpendiculaire
à la direction en hauteur et à la première direction horizontale, et que de cette
façon la position en hauteur de la paroi de délimitation (12) soit réglable à l'aide
d'une clavette de couplage (22b, 22c) réalisée sur le deuxième élément coulissant
(21 b).
12. Appareil de cuisson (1) selon la revendication 11, caractérisé en ce que la deuxième clavette de couplage (22b) est guidée dans la deuxième direction horizontale
au moyen d'un élément de guidage (30).
13. Appareil de cuisson (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que deux éléments coulissants (21 a, 21 b) comprenant respectivement au moins une clavette
de couplage (22a, 22b, 22c) sont réalisés en tant qu'éléments d'actionnement, lesquels
sont couplés entre eux de manière à ce qu'une deuxième clavette de couplage (22b),
lors d'un mouvement de la première clavette de couplage (22a) dans une première direction
horizontale (direction x), perpendiculaire à la direction en hauteur (direction y),
soit réglable en hauteur et que de cette façon la position en hauteur de la paroi
de délimitation (12) soit réglable.
14. Appareil de cuisson (1) selon l'une quelconque des revendications 11 à 13, caractérisé en ce que des zones partielles rétrécies des clavettes de couplage (22a, 22b) sont adjacentes
les unes aux autres et sont déplaçables de manière relative les unes par rapport aux
autres.
15. Appareil de cuisson (1) selon l'une quelconque des revendications 11 à 14, caractérisé en ce que le premier élément coulissant (21 a), en direction de la première et/ou de la deuxième
direction horizontale, est précontraint par un ressort.
16. Appareil de cuisson (1) selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce qu'en prolongement de la direction de coulissement horizontale de l'élément coulissant
(21), l'élément coulissant (21) est couplé à un élément de réglage (32), notamment
à une vis de réglage, l'élément de réglage (32) étant couplé à celui-ci sur une extrémité
avant (33) de l'élément coulissant (21).
17. Appareil de cuisson (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'un élément d'actionnement réalisé comme élément coulissant (21) est déplaçable en
direction en hauteur et en ce qu'à cet effet, une surface d'appui oblique (21 c) située sur un côté inférieur (21 d)
de l'élément coulissant (21) est couplée à une surface d'appui (34) du dispositif
de guidage (9), l'élément coulissant (21), au moyen d'un élément de réglage (31) réglable
dans une première direction horizontale (direction x), étant déplaçable dans cette
première direction horizontale et, en raison des surfaces d'appui couplées (21 c,
34), étant simultanément réglable dans la direction en hauteur (direction y).
18. Appareil de cuisson (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement est un excentrique (25) qui est directement adjacent à un
côté inférieur (20) de la paroi de délimitation (12) et en ce qu'un réglage en hauteur de la paroi de délimitation (12) est réglable par un mouvement
de l'excentrique (25) dans une direction horizontale.
19. Appareil de cuisson (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de guidage (9) est réalisé pour l'ajustement de la position en hauteur
réalisable au moins sur un côté de la porte (3) et en ce qu'il est réalisé pour l'ajustement de la porte (3) vers un bandeau frontal (5, 6) disposé
sur le boîtier (4), latéralement par rapport à la porte (3).
20. Appareil de cuisson (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de guidage (9) est couplé à la porte (3) sur deux côtés opposés dans
des zones en coins inférieures de la porte (3), notamment par l'intermédiaire de deux
coulisses de guidage (10) séparées, et en ce qu'il est réalisé pour son ajustement de la position en hauteur, l'ajustement de la position
en hauteur étant réalisable sur un côté indépendamment de l'ajustement sur l'autre
côté.